{"id":1052,"date":"2012-05-14T15:27:17","date_gmt":"2012-05-14T15:27:17","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1052"},"modified":"2014-04-18T06:04:42","modified_gmt":"2014-04-18T06:04:42","slug":"hanna-ruth-borcherding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1052\/hanna-ruth-borcherding","title":{"rendered":"Hanna Ruth Borcherding"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bolko, Oppeln, Oberschlesien<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hanna-Ruth-Borcherding1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1053\" title=\"Hanna-Ruth-Borcherding\" alt=\"Mormon Deutsch Hanna Ruth Borcherding\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hanna-Ruth-Borcherding1-219x300.jpg\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hanna-Ruth-Borcherding1-219x300.jpg 219w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hanna-Ruth-Borcherding1.jpg 304w\" sizes=\"(max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a>Mein Name ist Hanna Ruth Borcherding<\/strong>, geborene Wolfert. Ich bin am 29. Januar 1926 in Bolko Kreis Oppeln in Oberschlesien geboren. Meine Eltern sind mein Vater Gottlieb Wolfert und meine Mutter Martha Wolfert, geborene Sterzik. Wir haben in Gruden Kreis Oppeln gewohnt. Meine Eltern haben den ersten Weltkrieg miterlebt. Sie haben alles verloren. Nach dem Krieg haben sie zusammen mit meinem Onkel Robert Klein in Oppeln einen Gro\u00dfhandelsbetrieb aufgebaut. Das Unternehmen befand sich in Oppeln, Oberschlesien, Zimmerstra\u00dfe 6. Mein Onkel, Robert Klein, war Teilhaber dieser Firma. Fr\u00fcher hie\u00df die Firma \u201eWolnitzok und Kaleja&#8220;. Aber w\u00e4hrend der NS-Herr\u00acschaft musste der Name verdeutscht werden in Wolfert und Klein. Denn unser fr\u00fcherer Name war Wolnitzok.<\/p>\n<p>Ich habe sechs Geschwister. Zwei, eine Schwester und ein Bruder, sind im Kindesalter verstorben. Ein Bruder, Willi Wolfert, ist im Februar 1944 im Krieg gefallen. Mein \u00e4lterer Bruder, Karl Wolfert, ist kein Mitglied geworden. Er ist vor zwei Jahren verstorben. Zwei meiner j\u00fcngeren Br\u00fcder leben noch: Ernst und G\u00fcnter Wolfert. Sie leben beide in der N\u00e4he von Salt Lake City.<!--more--><\/p>\n<p>Ich bin als Kind evangelisch getauft und mit 14 Jahren konfirmiert worden. Meine Eltern sind sehr oft mit uns Kindern in die Kirche gegangen. Ich kann mich erinnern, dass meine Eltern immer gesucht haben, weil sie festgestellt haben, dass die evangelische Kirche nicht die richtige Kirche ist. Sie haben auch andere Kir\u00acchen untersucht, aber mit keiner waren sie vollkommen zufrieden. Ich kann mich auch an meinen Konfir\u00acmandenunterricht erinnern, in dem uns der Pastor \u00fcber die Gottheit aufgekl\u00e4rt hat. Er sagte, dass Gott Vater eine Person ist, dass Jesus Christus eine Person ist und der Heilige Geist ebenfalls. Es waren also drei Perso\u00acnen. Das konnte ich gut verstehen. Aber dann sagte er, dass alle zusammen nur eine Person sind. Und das konnte ich nicht mehr verstehen. Als ich dann Mitglied der Kirche Jesu Christi geworden war, wurde mir das richtig erkl\u00e4rt, und das habe ich verstanden.<\/p>\n<p>Ich habe den Beruf einer Stenotypistin erlernt, das hei\u00dft ich konnte Stenographie und Maschineschreiben, und mit diesen Kenntnissen war ich bef\u00e4higt, im elterlichen Betrieb mitzuarbeiten. Sp\u00e4ter habe ich mich in die Buchhaltung eingearbeitet und in dieser Funktion mitgearbeitet.<\/p>\n<p>In der Nazizeit mussten meine Br\u00fcder zur Hitlerjugend, und ich musste in den Bund Deutscher M\u00e4dchen, BDM. Wir mussten dorthin gehen, obwohl mein Vater nicht daf\u00fcr war. Aber es musste sein, sonst w\u00e4re er angezeigt worden. Er ist auch zu keiner Parteiversammlung gegangen. Im BDM hat es mir damals Spa\u00df ge\u00acmacht \u2013 es gab Wanderungen, Schulungen und Unterhaltungsveranstaltungen. Ich habe nicht viel dar\u00fcber nachgedacht. Dann bin ich zum Arbeitsdienst eingezogen worden. Dort war ich ein halbes Jahr, und danach sollte ich zum Kriegshilfsdienst, ebenfalls ein halbes Jahr. Im Arbeitsdienst wurden wir zu allen notwendigen Arbeiten herangezogen. Nach diesem ersten halben Jahr wurde ich gefragt, ob ich F\u00fchrerinnenanw\u00e4rterin werden wollte. Aber ich wollte nicht, und so kam ich in den Kriegshilfsdienst zur Stra\u00dfenbahn und habe dort das Geld einkassiert. In Leipzig habe ich dann meinen weiteren Kriegshilfsdienst abgeleistet. Es war nicht leicht, dort zu \u00fcberleben, weil es sehr viele Bombenangriffe gab. Meine Eltern hatten Angst um mich, weil sie schon einen Sohn im Krieg verloren hatten. Nach einem Monat konnte ich dann nach Hause gehen. Da war ich etwa achtzehn Jahre alt.<\/p>\n<p>Im Jahre 1945 mussten wir von Oppeln fl\u00fcchten. Meine Mutter, mein Bruder G\u00fcnter, mein Bruder Ernst und ich verlie\u00dfen Oppeln. Zuerst sind wir nach Annahof (ca. 50 Kilometer von Oppeln) gefl\u00fcchtet. Zwei Tage sp\u00e4ter kamen meine Tante Marie Klein und ihre Tochter Margot, zu uns. Dort hatte mein Vater ein Ausweichlager mit Zigaretten. Wir haben uns reichlich mit Zigaretten eingedeckt. Dann fuhren wir mit einem Soldatenauto weiter nach M\u00fcnsterberg in Schlesien. Da es f\u00fcr Geld nichts zu kaufen gab, haben wir alles, was wir n\u00f6tig hatten, gegen Zigaretten eingetauscht. Mein Vater ist in Oppeln geblieben, er kam erst sp\u00e4ter nach. Nach zwei Wochen sind wir mit einem Fl\u00fcchtlingszug von M\u00fcnsterberg nach Leitmeritz (jetzt Litomerice] in das Sudetenland gebracht worden, das ist das heutige Tschechien.<\/p>\n<p>In Leitmeritz wurden wir in einer Schule untergebracht, in der schon andere Fl\u00fcchtlingen waren. Meine Cousine und ich machten uns auf die Suche nach einer Wohnung. Wir waren erfolgreich und dankbar, dass wir ein Dach \u00fcber dem Kopf hatten. Wir waren in der gl\u00fccklichen Lage, einige Dinge bei uns haben zu k\u00f6nnen, unter anderem waren das mein Schifferklavier, Kleidung und unsere Dokumente. Hier in Leitmeritz stie\u00df auch mein Vater zu uns. Er wurde sofort zur Wehrmacht eingezogen. Hier lernte er einen Kameraden kennen, der ein gro\u00dfes Wehrmachtsauto fuhr. Mit ihm war eine Vereinbarung getroffen worden, dass er uns abholen w\u00fcrde, wenn die Russen k\u00e4men. Und gemeinsam wollten wir dann \u00fcber die Grenze fahren. Ende April hie\u00df es dann: \u201eDie Russen kommen&#8220;. Der Kamerad meines Vaters kam mit dem Auto, um uns alle abzuholen. Als das Auto fast vollst\u00e4ndig beladen war, gab der Fahrer Gas und fuhr ohne uns ab. Tante Marie und mein Bruder Ernst befanden sich im Auto. Meine Cousine Margot war bei uns. So verloren wir mit einem Schlag unser letztes Hab und Gut. Auch die Dokumente befanden sich im Auto. Nach kurzer Zeit kam Ernst zur\u00fcck und etwas sp\u00e4ter auch Tante Marie. Sp\u00e4ter erfuhren wir, dass der Fahrer nicht sehr weit gekommen ist. Er fiel den Russen in die H\u00e4nde.<\/p>\n<p>Inzwischen waren die Russen in Leitmeritz einmarschiert. Wir hielten uns meistens im Hause auf, denn auf die Stra\u00dfe wagten wir uns nicht wegen der vielen Russen. Eines Tages kam ein Russe in unser Haus. Ich konnte mich nicht mehr verstecken. Der Russe wollte wissen, wer ich sei. Papa stellte mich als seine Frau vor und Mama als seine Mutter, weil wir Angst hatten, er w\u00fcrde mich sonst mitnehmen.<\/p>\n<p>Ich glaube, es war der vierzehnte Mai 1945, als wir wieder zur\u00fcck nach Oppeln fuhren. In \u00fcberf\u00fcllten Viehwaggons warteten wir auf die Abfahrt. In der Nacht holten die Russen alle jungen M\u00e4dchen aus dem Zug, um sie sp\u00e4ter zu vergewaltigen. Ich entging diesem Schicksal, weil meine Eltern eine Decke \u00fcber mich deckten und sich auf mich draufsetzten. Endlich fuhr der Zug ab. Nach ein paar Stunden stiegen wir um in einen Personenzug. Als der Zug wieder anhielt, holten die Russen alle M\u00e4nner aus dem Zug, auch meinen Vater. Aber meiner Mutter gelang es, ihn wieder mit in den Zug zu nehmen. Als der Zug wieder hielt, wurde mein Vater endg\u00fcltig mitgenommen in ein Gefangenenlager. Aber wir wussten nicht, wo das war. Das letzte St\u00fcck nach Hause mussten wir zu Fu\u00df zur\u00fccklegen. Blasen an den F\u00fc\u00dfen und gro\u00dfer Hunger waren unsere Begleiter. Da es nichts zum Essen zu kaufen gab, mussten wir bei Bauern betteln. Es war sehr dem\u00fctigend. Irgendwo fanden wir einen alten Kinderwagen, in den wir unsere paar Habseligkeiten packten. Als es Nacht wurde, \u00fcbernachteten wir bei fremden Leuten, die uns freundlich aufgenommen haben.<\/p>\n<p>Als wir unseren Weg fortsetzten, fielen wir den Russen in die H\u00e4nde, die uns den Schmuck abnahmen, den wir noch besa\u00dfen. Daraufhin trafen wir eine Polin, der wir unser Missgeschick erz\u00e4hlten. Sie sagte, wir sollten zur polnischen Kommandantur gehen, denn dort w\u00fcrde man daf\u00fcr sorgen, dass wir unseren Schmuck zur\u00fcckbek\u00e4men. Aber dort wurden meine Mutter und ich von Polen gefangengenommen und in einem Keller eingesperrt und bekamen nichts zur\u00fcck. Meine Br\u00fcder Ernst und G\u00fcnter \u00fcbernachteten bei fremden Leuten im gleichen Ort. Wir hatten gro\u00dfe Angst. Am n\u00e4chsten Morgen wurden wir aus dem Keller geholt, um zu arbeiten. Wir bekamen sogar etwas zum Mittagessen. Dann sagte man zu meiner Mutter \u201eSie k\u00f6nnen gehen, aber Ihre Tochter behalten wir hier&#8220;. Daraufhin sagte meine Mutter, dass sie nicht ohne ihre Tochter gehen w\u00fcrde. Schlie\u00dflich lie\u00df man uns gemeinsam gehen. Nachdem zwei Sch\u00fcsse gefallen waren hatte man meinen Br\u00fcdern erz\u00e4hlt, dass wir erschossen worden seien. Als wir uns wiedersahen, war die Freude gro\u00df, und wir gingen gemeinsam nach Hause \u2013 wir hatten noch ca. 50 Kilometer zur\u00fcckzulegen. Als wir an einem Waldst\u00fcck vorbei kamen stand pl\u00f6tzlich ein Russe mit einem Gewehr vor uns und zwang meinen Bruder Ernst, seine Stiefel auszuziehen. H\u00e4tte er seine Stiefel nicht ausgezogen h\u00e4tte er mit Erschie\u00dfung rechnen m\u00fcssen. Von mir nahm er nur zwei BHs aus dem alten Kinderwagen. Als wir unser Zuhause erreichten, waren wir erschrocken \u00fcber das, was wir sahen. Die M\u00f6bel waren nicht mehr vorhanden oder standen drau\u00dfen. B\u00e4ume waren abgehackt worden, \u00fcberall Verw\u00fcstung. Auch das Unternehmen war v\u00f6llig ausgebrannt. Nach Aussagen von Nachbarn haben zwei polnische Jungen das Geb\u00e4ude mit einem Reichsmarkwert von einer Million in Brand gesteckt.<\/p>\n<p>Zum Essen war nat\u00fcrlich auch nichts vorhanden. Was noch vorhanden war wie Gardinen, Tischw\u00e4sche und so weiter wurde eingetauscht gegen Butter, Eier und andere Lebensmittel. Wenn wir zu diesen Tauschgesch\u00e4ften unterwegs waren, dann fl\u00fcchtete ich mich sofort in irgendein Haus, wenn Russen in Sicht waren. Als es bekannt war, dass wir wieder zur\u00fcck waren, wurde ich von den Polen zur Arbeit herangezogen. Es war schwere Waldarbeit, die ich leisten musste. Es gab weder Essen noch Lohn f\u00fcr diese Arbeit. Oft bestand eine Mahlzeit nur aus ein paar gekochten Kartoffeln. Als ich einmal den Befehl erhielt, dass ich mich bei dem Boss melden sollte, entdeckte ich bei ihm mein Klavier. Er war der Oberf\u00f6rster und er wollte mich und eine andere junge Frau in seine Dienste nehmen, was immer man darunter verstehen will. Aber ich wollte nicht.<\/p>\n<p>Als Fl\u00fcchtlinge sind wir im August 1945 nach Niedersachsen gekommen Wir sind nach H\u00fclsede Kreis Schaumburg gegangen, weil dort mein Bruder Karl geheiratet hatte. Er war als kranker Soldat im Krankenhaus in Bad Nenndorf und hatte die K\u00f6chin geheiratet. Am gleichen Tag wie wir traf auch mein Vater aus der Gefangenschaft in H\u00fclsede ein. Im Jahre 1946 begann mein Vater mit dem Aufbau eines Handelsunternehmens in Rodenberg am Deister (Kreis Schaumburg). Meine Br\u00fcder arbeiteten im Au\u00dfendienst, und ich war f\u00fcr die Buchhaltung zust\u00e4ndig. In dieser Zeit wurde mein Vater krank, und konnte sich nicht mehr um den Betrieb k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Meine Eltern haben immer an Gott geglaubt. W\u00e4hrend mein Vater im Bett lag, las er in der Bibel. Dort fand er im Jakobus 5: 14, 15 etwas \u00fcber die Krankensalbung. Mein Vater rief sofort den Pastor, Dr. H\u00f6rle, an und bat um seinen Besuch. Als der Pastor kam, bat mein Vater um die Salbung mit \u00d6l. Aber die Antwort des Pastors war: \u201eHerr Wolfert, das gibt es heute nicht mehr.&#8220; Zu den Kunden meines Bruders Ernst z\u00e4hlte auch der Kaufmann Willi Tegtmeier aus Beckedorf, der ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage war. Wenn mein Bruder einen Auftrag von diesem Kunden erhielt, musste er sich vorher auch eine Evangeliumsbotschaft anh\u00f6ren. Mein Bruder sprach mit diesem Kunden auch \u00fcber die Krankheit meines Vaters. Dieser bot ihm an, die Segnung, wie sie im Jakobusbrief erw\u00e4hnt war, an meinem Vater vorzunehmen. Mein Vater war einverstanden. Zwei \u00c4lteste der Kirche Jesu Christi kamen und gaben ihm einen Krankensegen. Am n\u00e4chsten Tag konnte mein Vater wieder arbeiten. Dieses war der Beginn der Belehrungen in unserer Familie. Mein Bruder Ernst wurde getauft, danach mein Vater, ein halbes Jahr sp\u00e4ter meine Mutter, mein j\u00fcngerer Bruder G\u00fcnter und ich. In unserer Familie wurden wir w\u00f6chentlich bei uns zu Hause von einem gerade zur\u00fcckgekehrten Missionar belehrt.<\/p>\n<p>Mein Vater hatte sich im Herbst 1951 zur Taufe entschlossen. Sie sollte am Abend des 29. Novembers 1951 stattfinden. Am Abend kam der Missionar, der uns die ganze Zeit begleitet hatte, um den Termin best\u00e4tigen zu lassen. Mein Vater war bereit, aber meine Mutter, mein \u00e4lterer Bruder und ich waren gegen den gew\u00e4hlten Zeitpunkt. Es war sehr kalt und die Taufe war im Freibad vorgesehen. Mein Vater war herzkrank und wir machten uns Sorgen, dass er die Taufe nicht \u00fcberstehen w\u00fcrde. Der junge Missionar aber lie\u00df sich nicht umstimmen. Im Gegenteil, er meinte, dass mein Vater die Taufe gut \u00fcberstehen w\u00fcrde. Ich begleitete meinen Vater zur Taufe. Es hatte leicht gefroren, und eine d\u00fcnne Schneedecke bedeckte die Erde. Im Scheinwerferlicht eines Motorrades wurde mein Vater getauft. Er kam mit einem strahlenden L\u00e4cheln aus dem Wasser hervor. Dar\u00fcber war ich so gl\u00fccklich, dass ich dem T\u00e4ufer am liebsten einen Kuss gegeben h\u00e4tte. Es war dann so, dass ich den T\u00e4ufer meines Vaters n\u00e4her kennenlernte. Und ein Jahr nach meiner Taufe heirateten wir. Der Glaube meiner Eltern und meines Bruders hat auf mich einen gro\u00dfen Eindruck gemacht.<\/p>\n<p>Als mein Mann, Karl Borcherding, und ich uns kennenlernten, studierte er noch. Nach unserer Heirat hatte er noch zwei Semester zu studieren und schloss dann als graduierter Ingenieur des Maschinenbaus sein Studium ab. Sp\u00e4ter sagte er mir einmal, dass er mich nicht geheiratet h\u00e4tte, wenn ich mich nicht h\u00e4tte taufen lassen.<\/p>\n<p>Mein Schwiegervater war Schmiedemeister von Beruf und arbeitete im Kohlenbergwerk Beckedorf zuletzt als F\u00f6rdermaschinist. Er hatte von einem Kollegen im Bergwerk etwas \u00fcber die Kirche geh\u00f6rt und sich der Kirche angeschlossen. Nach unserer Heirat zogen wir zu meinen Schwiegereltern. Meine Schwiegermutter geh\u00f6rte noch nicht der Kirche an und sah uns jeden Sonntag in die Kirche gehen. Sie ging regelm\u00e4\u00dfig in die evangelische Kirche. Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte sie uns, dass der Pastor immer von der Kanzel gegen die Mormonen gepredigt hatte und ihnen viele schlechte Z\u00fcge angedichtet hatte. Aber da meine Schwiegermutter ja mit uns und ihrem Mann zusammen lebte und auch andere Mitglieder kannte, sah sie die Irrt\u00fcmer dieser Predigten. Und so lie\u00df sie sich etwa drei\u00dfig Jahre nach meinem Schwiegervater ebenfalls in der Kirche Jesu Christi taufen.<\/p>\n<p>Mein Mann hatte in jungen Jahren eine Missionsberufung bekommen Seine Mutter war dagegen. Sie war zu der Zeit ja noch kein Mitglied der Kirche. Doch w\u00e4hrend der Zeit, da sie sich strikt gegen eine Mission aussprach, passierte meinem Mann ein Missgeschick nach dem anderen w\u00e4hrend der Arbeit im Bergwerk. Eines davon war, dass er sich mit dem Hammer den Daumen schwer verletzte. Meine Schwiegermutter bekam schlie\u00dflich Angst, dass ihm schlimmeres passieren k\u00f6nnte und gab darum die Erlaubnis, dass er auf Mission gehen konnte, da er dann nicht mehr im Bergwerk arbeiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Mein Mann war als Diplomingenieur leitender Angestellter bei der Firma Heye Glass in Obernkirchen. In der Kirche hat er als Distriktspr\u00e4sident gedient, als Ratgeber von mehreren Missionspr\u00e4sidenten und als Gemeindepr\u00e4sident in Stadthagen. 1977 wurde er anl\u00e4sslich der Gr\u00fcndung des Pfahles Hannover als Ratgeber des Pfahlpr\u00e4sidenten berufen und hat in dieser Funktion mehreren Pfahlpr\u00e4sidenten bis 1992 gedient.<\/p>\n<p>Mein Mann und ich wurden berufen, in Ukraine zu dienen. Am 20. Januar 1993 kamen wir in Kiew an. Dann ging es nach Minsk weiter. Die Mutter des Dolmetschers stellte uns ihre Wohnung zur Verf\u00fcgung. Aber es war so kalt, dass wir selbst im Bett froren. Der Dolmetscher gab uns dann den Rat, die F\u00fc\u00dfe in den Backofen zu stecken, was wir auch taten. Zwei Sonntage haben wir in dieser Wohnung einen Gottesdienst abgehalten \u2013 im Bett, weil es so kalt war. Sp\u00e4ter haben wir dann eine eigene Wohnung erhalten. Aber auch dort haben wir gefroren. Es war immer \u00fcberall sehr kalt.<\/p>\n<p>Bevor wir auf die Mission nach Russland gingen fragte ich Elder Dellenbach von der Gebietspr\u00e4sidentschaft: \u201eWas ist eigentlich unsere Aufgabe? Wir k\u00f6nnen kein Russisch. Was sollen wir tun?&#8220; Die Antwort hat mich richtig frustriert. \u201eGehen sie auf die Stra\u00dfe und laden sie die Menschen zu Christus ein.&#8220; Im Nachhinein muss ich Elder Dellenbach Recht geben. Wir gingen jeden Tag auf die Stra\u00dfe, der Dolmetscher, mein Mann und ich. Ich habe dann meistens die M\u00e4nner angesprochen, weil die M\u00e4nner f\u00fcr die Familie zust\u00e4ndig sind; denn wenn diese in die Kirche kamen, dann kamen auch die Frauen. Ich fragte, ob sie sich f\u00fcr Religion interessierten. Und dann ging es los. Der Dolmetscher \u00fcbersetzte ins russische, und dann ging es in Englisch und Russisch weiter, weil der Dolmetscher kein deutsch sprechen konnte. An manchen Tagen haben wir zehn bis zw\u00f6lf Adressen erhalten. Diese Adressen haben wir an die jungen Missionare weitergegeben, die dann manchmal bis zu sieben Lektionen t\u00e4glich geben konnten. Da die Taxis nicht so teuer waren, konnten sie mit ihnen zu den verschiedenen Untersuchern fahren.<\/p>\n<p>Einmal haben wir ein Treffen mit drei Personen in einem B\u00fcro vereinbart, aber niemand ist gekommen. Als wir gerade dachten, alles sei vergeblich gewesen, kam ein junger Mann, mit dem wir verabredet waren. Wir haben ihn mit unserem Dolmetscher belehrt und er lie\u00df sich innerhalb von zwei Wochen taufen. Wir waren die ersten Mitglieder in dieser zwei Millionen Stadt Minsk. Wir f\u00fchlten uns richtig verlassen: die fremde Sprache, keine Freunde. Aber wir sp\u00fcrten den Segen des Herrn. Wir waren sieben Monate in Russland und dann bekam ich Schwierigkeiten mit einem Auge. Als wir fortgingen gab es ungef\u00e4hr siebzig Mitglieder. Mein Mann hatte die Vollmacht erhalten, zu berufen und einzusetzen und hatte zwei Gemeinden organisiert.<\/p>\n<p>Wegen meiner Schwierigkeiten mit dem Auge sind wir dann nach Bamberg in der Deutschland M\u00fcnchen Mission versetzt worden und haben dort noch ein Jahr lang gedient.<\/p>\n<p>Im Oktober 1998 wurden mein Mann und ich in Salt Lake City als neuer Tempelpr\u00e4sident und Matron f\u00fcr den Frankfurt Tempel eingesetzt. Mein Mann wurde vom damaligen Apostel Elder Monson eingesetzt und ich von Elder Holland. Im November 1998 begannen wir unseren Dienst in Friedrichsdorf. Dort waren wir f\u00fcr drei Jahre, bis zum 1. November 2001. Wir haben oft dar\u00fcber gesprochen, wie uns der Glaube der Geschwister ber\u00fchrt hat. Die Heiligen von beinahe ganz Nordeuropa und ein Teil der Heiligen Osteuropas besuchten diesen Tempel. Manchmal waren die vielen verschiedenen Sprachen ein Problem. Aber immer wieder waren wir gesegnet mit sprachgewandten Mitgliedern, die uns halfen. Und manchmal ging es nur durch Zeichensprache und liebevolles Miteinander. Uns war es wichtig, dass die Geschwister sich so geborgen f\u00fchlten, dass sie gerne wieder in das Haus des Herrn zur\u00fcckkehren wollten. Auch mit allen Mitarbeitern des Tempels bem\u00fchten wir uns, regelm\u00e4\u00dfige Treffen und einen guten und entspannenden Austausch zu haben. Auch nach au\u00dfen hin versuchten wir bei Einladungen unser Bestes zu geben. Wir haben die Tradition fortgesetzt, die Bruder Wondra in seiner Zeit als Pr\u00e4sident des Frankfurt Tempels ins Leben gerufen hatte, n\u00e4mlich am 1. Advent alle einzuladen, die gesellschaftlich und politisch in dieser Region eine Rolle spielten, um ein gegenseitiges Verst\u00e4ndnis zu f\u00f6rdern und Vorurteile abzubauen. Auch die Gebietspr\u00e4sidentschaft war bei diesen Anl\u00e4ssen zugegen. Bei allen unseren Unternehmungen und Bem\u00fchungen f\u00fchlten wir immer die Hilfe des Herrn.<\/p>\n<p>Mein Mann und ich sind mit drei S\u00f6hnen und drei Schwiegert\u00f6chtern sowie mit 14 Enkelkindern und 4 Urenkeln gesegnet. Unsere Enkeltochter Mirjam ist vor zwei Jahren im Alter von 24 Jahren leider an Krebs verstorben. Bis heute sind alle treuen Mitglieder der Kirche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bolko, Oppeln, Oberschlesien Mein Name ist Hanna Ruth Borcherding, geborene Wolfert. Ich bin am 29. 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