{"id":1058,"date":"2012-05-14T15:31:23","date_gmt":"2012-05-14T15:31:23","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1058"},"modified":"2014-04-18T06:03:34","modified_gmt":"2014-04-18T06:03:34","slug":"edeltraut-bruhn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1058\/edeltraut-bruhn","title":{"rendered":"Edeltraut Bruhn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Audinischken, Angerapp-Goldap, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Edeltraut-Bruhn1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1059\" title=\"Edeltraut-Bruhn\" alt=\"Mormon Deutsch Edeltraut Bruhn\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Edeltraut-Bruhn1-216x300.jpg\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Edeltraut-Bruhn1-216x300.jpg 216w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Edeltraut-Bruhn1.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Edeltraut Bruhn<\/strong>, geborene Kempers, und bin am 15.Dezember1933 in Audinischken, Kreis Angerapp-Goldap, Ostpreu\u00dfen, geboren. Das ist ein kleines Dorf in Ostpreu\u00dfen mit zweiundzwanzig Einwohnern und ist in der N\u00e4he von Goldap, das war die n\u00e4chste Stadt. Eigentlich geh\u00f6rten wir zum Kreis Angerapp.<\/p>\n<p>Mein Vater hei\u00dft Franz Kempers und meine Mutter Emma Anna Kempers, geborene Karasch. Ich hatte noch vier Geschwister. Wir lebten in dem Dorf friedlich und gl\u00fccklich und hatten unser Auskommen.<\/p>\n<p>Bei uns sind die Soldaten schon vor 1939 durchmarschiert. Meine Mutter hatte sie noch bewirtet. Wir wussten gar nicht, was die da sollten. Sie sind zur polnischen Grenze gezogen und haben auf den Befehl gewartet. Deswegen kamen die Deutschen so schnell voran, weil alles schon vorbereitet wurde, obwohl noch gar kein Krieg war.<!--more--><\/p>\n<p>In den Anfangskriegsjahren lebten wir noch ziemlich ruhig. 1944 r\u00fcckte die Front n\u00e4her. Da merkten wir, dass es ernst wird. Wir durften aber nichts packen, das war verboten. Wir w\u00e4ren Kriegsverr\u00e4ter gewesen. Meine Eltern haben aber heimlich doch etwas vergraben. Dann kam es doch ganz pl\u00f6tzlich und wir sollten innerhalb von zwei Stunden westw\u00e4rts ziehen. Meine Schwester war zur Entbindung zu Hause. Das Kind war erst ein paar Wochen alt und sollte nicht mit dem Pferdewagen fahren. Ein Soldat hat sie dann mit dem Pkw zu ihrer Wohnung gefahren, die drei\u00dfig Kilometer weiter in Richtung Westen lag. Ich sollte mitfahren und ihr ein bisschen behilflich sein. Das habe ich auch getan. So sind wir Ende Oktober 1944 fortgezogen. Wir wurden gleich weiter evakuiert, Frauen mit kleinen Kindern. Meine Eltern sind nachgekommen.<\/p>\n<p>Eine Weile war es ruhig, bis zum 7. Januar. Wir waren in das Ermland evakuiert. Dann kamen die Russen. Wir mussten weiter und fuhren zum Teil mit Wagen, die Verwundete transportiert haben, oder mit dem Kinderwagen, geschoben und gezogen. Es war Winter und bitterkalt. Damals hatte man nicht solche Kleidung, wie man sie heute hat. Wir sind bis nach Sch\u00f6nwalde gekommen. Meine Schwester war auf einem Wagen, das Baby hatte Hunger und schrie. Sie konnte es doch nicht auf dem Wagen stillen. Das Baby hat sich wohl in Rage geschrien, schwitzte und hat sich erk\u00e4ltet. Am Morgen war es putzmunter und am Abend hatte es Lungenentz\u00fcndung und ist gestorben. Das war mein schlimmstes Erlebnis. Manche sagten, warum die Frau weine, das Kind sei doch aufgehoben. Damals wusste ich nicht, wo das Kind hinkommt, ich war ja noch kein Mitglied. Wenn ich das gewusst h\u00e4tte, h\u00e4tte ich auch gesagt: \u201eEs hat es \u00fcberstanden.\u201c<\/p>\n<p>Als das Baby noch da war, sind wir in einer Kolonne von drei Wagen gefahren. Auf einem waren der Kinderwagen und wir und auf dem anderen Wagen war unser Gep\u00e4ck. Dann kamen die Tiefflieger und es wurde Phosphor auf die Stra\u00dfe geworfen. Es brannte, die Pferde scheuten und gingen durch. Wir hatten nichts mehr, nur das, was wir auf dem Leib hatten. Das Gep\u00e4ck war weg. Aber wir lebten und waren froh dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Nachdem das Baby tot war, waren meine Schwester und ich alleine und auch etwas beweglicher. Wir sind dann weitergegangen bis zur Frischen N\u00e4hrung. Das war der einzige Ausweg aus Ostpreu\u00dfen. Meine Schwester war nun nicht mehr Mutter eines kleinen Kindes, die bevorzugt wurde. Es war schwer, einen Platz auf dem Schiff zu bekommen. Da waren sieben, acht Minensuchboote, auf dem blinde Passagiere mitfahren konnten. Auf einem Boot bekam meine Schwester Pl\u00e4tze f\u00fcr uns. Die Minensuchboote fuhren los mit dem Ziel Insel R\u00fcgen. Dort sind wir aber nie angekommen, weil alle Schiffe kaputt gingen, au\u00dfer unserem. Ich sah einen Feuerschein am Himmel und dachte mir, was das wohl sein k\u00f6nnte. Damals habe ich auch nicht gefragt, aber ich habe erfahren, dass die Boote alle auf Minen gelaufen seien, bis auf unser Schiff. Aber alle Maschinen waren kaputt und es konnte nicht mehr fahren. Man hat Notsignale geschossen. Da man aber dachte, dass das der Russe sei, machten alle einen weiten Bogen um uns. Wir standen drei Tage und drei N\u00e4chte auf See, bis ein mutiges Schiff kam, uns in Schlepptau nahm und wieder zur\u00fcck nach Gotenhafen fuhr. Wir waren dann in einem gr\u00f6\u00dferen Hafen und galten als Schiffsbr\u00fcchige. Wir hatten die Aussicht, sp\u00e4ter eine Schiffskarte zu bekommen. Aber das war schwierig. Alle dr\u00e4ngten sich und hatten Karten. Meine Schwester hat geschummelt. Sie hat sich dazwischen gedr\u00e4ngt und gesagt: \u201eTraute, komm mit, komm mit!\u201c Sie hat schon gesehen, dass es schlecht war, r\u00fcber zu kommen.<\/p>\n<p>Meine Eltern waren zu dieser Zeit irgendwo auf der Flucht. Wir wussten nichts von ihnen. Meine Schwester ist elf Jahre \u00e4lter als ich, sie hei\u00dft Hildegard.<\/p>\n<p>In der Schlange haben wir jemand gesehen, er hatte einen Rucksack und darauf stand ein Name vom n\u00e4chsten Dorf von uns. Wir wollten uns gerade unterhalten, da kam jemand und sagte, dass hier vor uns Schluss sei. Mehr k\u00f6nnten nicht auf das Schiff drauf. Meine Schwester rief: \u201eNein, nein, meine Tante ist da, wir m\u00fcssen mit!\u201c Sie hat mich mitgezogen und wir kamen gerade noch mit auf dieses gro\u00dfe Schiff, das Potsdam hie\u00df. Es fuhr von Gotenhafen nach D\u00e4nemark. Nur im Hafen wurden wir ein bisschen beschossen, aber die Flak war da und hat das abgewehrt. So sind wir gut nach Kopenhagen gekommen. Das war kurz vor Ostern und f\u00fcr uns war der Krieg zu Ende. Dort waren wir gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Wir kamen in ein Hotel, das voll mit Fl\u00fcchtlingen war und alle waren verlaust. Wir wurden aber gut bewirtet. Das war noch vor der Kapitulation. Wir bekamen gutes Essen und jeden Tag eine halbe \u00d8re (ungef\u00e4hr f\u00fcnfzig Cent) als Taschengeld. Ich habe mir Schlagsahne daf\u00fcr gekauft. Wir merkten nichts mehr vom Krieg.<\/p>\n<p>Wir waren dreieinhalb Jahre in D\u00e4nemark. Erst waren wir in Kolberg, das ist in der N\u00e4he von Esbjerg, eine gr\u00f6\u00dfere Stadt. Danach sind wir noch nach Kolding gewechselt. Dann kamen wir in den Norden, nach Frederikshavn. Wir waren in Lagern. Gegen\u00fcber den Leuten, die hier nach dem Krieg waren, ging es uns blendend. Als Vierzehnj\u00e4hrige ist man hungrig und konnte immer essen. Wenn ich nach Hause kam fragte ich: \u201eWas gibt es heute?\u201c \u201eGraupensuppe.\u201c Das waren K\u00e4lberz\u00e4hne, also nichts drin. Immer Graupensuppe. Aber man hat es gegessen, weil man Hunger hatte. Wir hatten ja noch etwas zu essen, w\u00e4hrend die in Deutschland manchmal nichts hatten.<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte schnell zu meinen Eltern kommen k\u00f6nnen und habe auch gesagt, dass ich nach Hause m\u00f6chte. Meine Schwester wollte das nicht, sie wollte, dass wir beide gemeinsam r\u00fcber fahren. Ich habe gewartet. Meine Schwester hat immer ein bisschen Schmu gemacht. Es war schwierig, in den Westen zu kommen. Sie hat dann eine Adresse von einem Mann bekommen. Sie kannte ihn nicht. Er war in Westdeutschland. Durch ihn sind wir rausgekommen. Meine Schwester hat angegeben, dass wir in Westdeutschland Wehrmachtsangeh\u00f6rige haben.<\/p>\n<p>Meine Eltern waren nach Schleswig-Holstein, Kreis Rendsburg, gefl\u00fcchtet. Sie wohnten ein bisschen l\u00e4ndlich und haben sich gut durchgeschlagen. Meine Eltern wussten wo wir waren und wir wussten auch wo sie waren. Eigentlich durften wir nicht zu den Eltern fahren, weil wir in einem Lager waren. Das musste erst alles b\u00fcrokratisch geregelt werden. Nach dreieinhalb Jahren hat das geklappt. Die St\u00e4dter hier hatten auch nicht viel zu essen. Mein Vater war sehr flei\u00dfig und meine Mutter auch. Sie wohnten in einem Dorf mit nur drei Einwohnern? Eine Bauersfrau hat alleine gewirtschaftet und konnte Hilfe gebrauchen. Meine Mutter war es gew\u00f6hnt, in der Landwirtschaft zu arbeiten und hat ihr geholfen. Dadurch bekamen wir manchmal Milch und viel Gutes von ihr. Die Bauern hatten Kartoffeln angebaut. Wenn der Bauer vom Feld fuhr, durften die Fl\u00fcchtlinge nachstoppeln, dass hie\u00df, mit der Hacke nachsehen, ob noch Kartoffeln da waren. So haben wir \u00fcberlebt. Wir haben die Kartoffeln gekocht und Bratkartoffel gemacht. Das war eine gro\u00dfe Hilfe nach dem Krieg.<\/p>\n<p>Obwohl dort gro\u00dfe Bauern waren, hat mein Vater die meisten Kirchensteuern gezahlt. Wir hatten eine kleine Landwirtschaft. Im Ganzen hatten wir siebzehn Hektar Land. Eine H\u00e4lfte hatte er verpachtet und die andere H\u00e4lfte hat er bewirtschaftet. Wir hatten ein Zw\u00f6lf-Familienhaus in der Stadt Goldap. In Schleswig-Holstein waren wir bekannt und dort haben sie es ins falsche Ohr bekommen und gesagt: \u201eKempers hatten zw\u00f6lf H\u00e4user in Ostpreu\u00dfen.\u201c Wir haben uns dar\u00fcber lustig gemacht. Einmal wurde meine Schwester von einem Polizisten angehalten, weil sie nicht richtig gefahren sein soll. Er hat ihr gesagt: \u201eSind sie die Tochter von den Kempers mit den zw\u00f6lf Familienh\u00e4usern?\u201c Meine Schwester sagte: \u201eZw\u00f6lf hat er nur noch, hat er schon wieder eins verkauft?\u201c<\/p>\n<p>Alles ist verloren gegangen. In unserem Haus, in dem wir gewohnt haben, hat noch ein Pole gewirtschaftet. Mein Bruder ist einmal dahin gefahren und hat auch mit ihnen gesprochen. Sie waren so freundlich und sie haben noch korrespondiert. Die Briefe kamen immer \u00f6fter. Sie wollten in den goldenen Westen, wollten eine Wohnung und Arbeit haben. Das konnte mein Bruder ihnen nicht beschaffen und da hat er das einschlafen lassen. Mein Bruder war damals f\u00fcnfzehn oder sechzehn. Er ging in Angerapp zur Oberschule. Er wurde von der Schule zur Front geschickt. Er hat den Krieg \u00fcberlebt. Er kannte auch die Adresse von der Tante und ist zu ihr nach Berlin getrampt. Dort hat er eine Weile gewohnt.<\/p>\n<p>Mein Vater war schon \u00fcber sechzig und wurde zum Volkssturm eingezogen. Von dort ist er weggegangen. Er war kein Mitglied der Partei und hatte dadurch einige Nachteile. Zum Schluss hat er Schadensersatz haben wollen. Dann ging das Leben eigentlich ganz normal weiter. Die Eltern haben f\u00fcr uns gesorgt, ich ging zur Schule. Als ich fertig war, habe ich eine Stelle angenommen. Sprechstundenhilfe war damals kein Lehrberuf. Mein Vater wollte, dass das als Lehrberuf anerkannt wird. Er hat meinem Chef zugesetzt, aber er konnte auch nichts machen. Nach dreieinhalb Jahren wurde es mir zu langweilig. Immer die gleichen Patienten. Man war mit in die Familien eingebunden und bekam einmal das zu h\u00f6ren und dann wieder das. Der Chef sagte dann: \u201eSie wussten das alles und haben es mir nicht erz\u00e4hlt.\u201c<\/p>\n<p>Ich habe mir in der Zeitung die Annoncen angesehen und habe im Ruhrgebiet eine sch\u00f6ne Stelle in der Psychiatrie gefunden. Anfangs bekam ich auch gleich viel Geld. In Holstein habe ich dann meinen Mann kennengelernt. Er wohnte im Ruhrgebiet und das zog mich wohl von Norddeutschland weg.<\/p>\n<p>Als ich ausgelernt hatte, haben wir geheiratet. Mein Mann hei\u00dft Wilhelm Bruhn. Ich war f\u00fcnfundzwanzig, als ich geheiratet habe. Im Ruhrgebiet wohnten wir eine kurze Zeit in Gelsenkirchen. Dann kam ein Baby und ich musste aufh\u00f6ren zu arbeiten. Wir bekamen dann in Herne eine Wohnung. Die Zeche in Gelsenkirchen wurde geschlossen und mein Mann wurde versetzt. Wir konnten uns aussuchen, wohin wir gehen wollten. Wir haben uns f\u00fcr Herne entschieden.<\/p>\n<p>Als dann vier Kinder da waren, wurde die Wohnung zu klein. Wir brauchten eine gr\u00f6\u00dfere Wohnung und fanden eine sehr gro\u00dfe in einer Villa. Da auch wir rechnen mussten, dachten wir, dass wir von den vielen Zimmern eines vermieten k\u00f6nnten. Mein Mann sagte noch: \u201eWillst du dir so ein paar lose V\u00f6gel reinsetzen, das ist gef\u00e4hrlich mit dem Vermieten.\u201c Ich dachte mir, dass ich die Finger davon lassen sollte. In der Zeitung habe ich gelesen, dass zwei junge M\u00e4nner eine Wohnung oder ein Zimmer suchen, Nichtraucher, Nichttrinker. Ich dachte mir, dass das Mormonen seien. Die wollte ich nehmen. Ich habe angenommen, dass das Mormonen seien, weil man ja schon etwas von ihnen geh\u00f6rt hatte. Wir haben ihnen geschrieben, sie kamen und haben sich die Zimmer angesehen und waren bald drin. Sie waren sehr nett und wir haben uns mit ihnen unterhalten. Aber sie haben mich nie zur Kirche eingeladen. Dabei habe ich darauf gewartet, dass sie mich zur Kirche einladen. Alles M\u00f6gliche haben sie gefragt, aber zur Kirche haben sie mich nicht eingeladen. Eines Tages hielt ich das nicht mehr aus und fragte sie, ob ich mit zur Kirche kommen d\u00fcrfte. Denen fiel fast der Hut vom Kopf und sie sagten: \u201eJa!\u201c Ich bin mitgekommen und es gefiel mir. Ich hatte ihnen ein Weihnachtsgeschenk gemacht und sie hatten mir ein Buch Mormon geschenkt. Darin hatte ich auch schon ein bisschen gelesen.<\/p>\n<p>Einmal hatte ich gro\u00dfe Probleme. Ich war richtig niedergeschlagen und bedr\u00fcckt. Ich wusste gar nicht mehr, was ich machen sollte. Gebetet hatte ich auch schon. Die Missionare waren nicht da und ich wurde so gedr\u00e4ngt, nach oben in das Missionarszimmer zu gehen. Dort musste ich immer den Ofen heizen, so alle zwei Stunden etwas nachlegen. Aber ich musste eigentlich erst in einer Stunde etwas nachlegen und dachte mir, was ich denn jetzt da oben soll. Ich kam in das Zimmer und es wurde richtig hell in mir und ich fragte mich, woher das komme, vielleicht von den superklugen B\u00fcchern, die hier sind? Ich schaute auf das Bett des einen Missionars und da lag ein Liahona. Das Titelbild war von vier Tempelarbeitern. Junge, mittel und \u00e4ltere Leute. Sie strahlten eine Fr\u00f6hlichkeit aus, das Gegenteil von mir. Ich musste erfahren, was die dort machen. Ich nahm den Liahona mit nach unten und habe in von A bis Z durchgelesen.<\/p>\n<p>Mein Mann hat gesagt: \u201eIch habe dir B\u00fccher gegeben, die du lesen solltest. Die hast du nach vier Seiten weggelegt. Die haben dich nicht interessiert. Und jetzt hast du diese Mormonen-B\u00fccher und gibst sie gar nicht mehr aus der Hand.\u201c Die waren f\u00fcr mich so ansprechend und so interessant, dass ich nach fast jedem Satz sagen konnte: \u201eDas ist wahr! Da hast du endlich die Wahrheit gefunden.\u201c Ich war evangelisch. Ich habe dann auch die Versammlungen besucht. Eines Nachts hatte ich wirklich eine Kundgebung vom Heiligen Geist, obwohl ich ihn noch nicht empfangen hatte. Der Heilige Geist war so stark, die ganze Nacht \u00fcber wurde ich belehrt. Ich lag im Bett und wurde belehrt, \u00fcber Dinge, \u00fcber die ich mir fr\u00fcher den Kopf zerbrochen habe, wenn ich die Bibel gelesen habe. Damit kam ich einfach nicht weiter. Mir wurde so vieles erkl\u00e4rt. Das war wie ein Puzzlespiel. Eines reihte sich an das andere. Und ich wusste, ja, das ist es! Ich konnte gar nicht mein Taufdatum abwarten<\/p>\n<p>Mein Mann hat das auch alles mitbekommen. Zum Beispiel in dieser Nacht. Er lag im Bett daneben und ich habe ihn gefragt: \u201eHast du heute Nacht nichts bemerkt?\u201c Ich dachte, dass der Heilige Geist auch bei ihm gewesen sei. Aber er hat nichts gemerkt. Ich sagte ihm, dass ich die ganze Nacht wachgelegen habe und belehrt wurde. Er meinte: \u201eWenn das jetzt schon so anf\u00e4ngt, dass du die ganze Nacht wach liegst, was soll denn erst sp\u00e4ter werden?\u201c Er war hin und her gerissen. Er hat einmal mit den Missionaren gebetet, als wir belehrt wurden. Er hatte ein leichtes Zeugnis, das habe ich gemerkt. Am anderen Tag kam ein Brief von seiner Mutter und hat ihren Besuch angemeldet. Sie hatte uns f\u00fcnf Jahre nicht besucht. Ich wusste sofort, dass jetzt alles aus ist. So war es auch. Als die Schwiegermutter wieder weg war, hat er gesagt: \u201eIch h\u00e4tte mich beinahe taufen lassen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es nicht getan habe.\u201c Ich habe mich am 20. Dezember 1969 hier in Herne taufen lassen.<\/p>\n<p>Mein Mann ist 1997 ganz pl\u00f6tzlich gestorben. Insgesamt haben wir zehn Kinder. Sie sind alle getauft, aber geblieben sind nur der Hans und die B\u00e4rbel. Hans ist nicht der \u00c4lteste und nicht der J\u00fcngste. Der Professor im Krankenhaus hat mich aufgezogen und gesagt: \u201eWas soll denn das jetzt werden?\u201c Ich sagte: \u201eDas ist bei mir eingeteilt, zwei M\u00e4dchen, zwei Jungen, zwei M\u00e4dchen, zwei Jungen, zwei M\u00e4dchen, zwei Jungen.\u201c Zum Schluss sagte er: \u201eJetzt ist doch ein M\u00e4dchen dran.\u201c Da habe ich gesagt: \u201eIrgendwann muss einmal Schluss sein.\u201c Also, f\u00fcnf M\u00e4dchen und f\u00fcnf Jungen. Zwei Jungen waren auf Mission. Einer davon kommt nicht mehr zur Kirche und f\u00fchrt auch nicht mehr das entsprechende Leben. Er tut aber auch etwas Gutes. Er hat eine Tochter. Da die Mutter weggegangen ist, hat er die Tochter alleine gro\u00dfgezogen. Leider ist Alkohol im Spiel.<\/p>\n<p>Mein Sohn Hans war in der Pfahlpr\u00e4sidentschaft und ist jetzt Bischof im Herne. Ein Sohn, Andreas, ist schwer psychisch krank. Er ist in Holstein. Neulich habe ich im Zeugnis gesagt, dass ich mich nicht damit abfinde, dass das eine Krankheit sein soll, die er sein Leben lang haben muss. Jesus Christus hat Tote aufgeweckt und so viele Kranke geheilt und er hat die Erde erschaffen. Wenn ich ihn bitte und wenn er das m\u00f6chte, kann er auch einen Kranken heilen.<\/p>\n<p>Ja, es gibt Zeiten in meinem Leben, in denen ich die Hand Gottes gesp\u00fcrt habe. Einmal auf der Flucht sind wir an eine Weggabelung gekommen. Ein Weg ging links und einer rechts. Meine Schwester fragte, welchen Weg wir gehen sollen. Ich sagte ganz spontan: \u201eRechts.\u201c Rechts gingen meistens Soldaten und links die Fl\u00fcchtlinge. Wir sind rechts gegangen. Als wir abends in das Dorf kamen, h\u00f6rten wir, dass die Fl\u00fcchtlinge, die links gegangen sind, den Russen in die Arme gelaufen seien. Der Russe war fr\u00fcher da als die Fl\u00fcchtlinge. Anfangs waren die Russen sehr w\u00fctend, verst\u00e4ndlicherweise. Da sind sehr viele Grausamkeiten geschehen.<\/p>\n<p>Ein anderes Mal in Gotenhafen haben wir in einem Kino \u00fcbernachtet. Da lagen wir wie die Heringe aneinander auf dem Boden. Zwei Leute haben sich gestritten. Ich habe mich gewundert und dachte, wie die sich in dieser Situation streiten k\u00f6nnen um Zentimeterplatz. Ich schlief ein. Bald darauf weckte mich meine Schwester und sagte: \u201eKomm, lass uns weitergehen.\u201c Wir sind dem Berg runtergegangen und sie sagte: \u201eSchau dich einmal um.\u201c Da brannte das Kino lichterloh. Da habe ich auch die sch\u00fctzende Hand gemerkt. Das habe ich erst im Nachhinein verstanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Audinischken, Angerapp-Goldap, Ostpreu\u00dfen Ich hei\u00dfe Edeltraut Bruhn, geborene Kempers, und bin am 15.Dezember1933 in Audinischken, Kreis Angerapp-Goldap, Ostpreu\u00dfen, geboren. 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