{"id":1061,"date":"2012-05-14T15:35:17","date_gmt":"2012-05-14T15:35:17","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1061"},"modified":"2014-04-18T06:02:53","modified_gmt":"2014-04-18T06:02:53","slug":"ute-bruns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1061\/ute-bruns","title":{"rendered":"Ute Bruns"},"content":{"rendered":"<p><strong>Chemnitz, Sachsen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ute-Bruns1.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1062\" title=\"Ute-Bruns\" alt=\"Mormon Deutsch Ute Bruns\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ute-Bruns1-196x300.png\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ute-Bruns1-196x300.png 196w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ute-Bruns1.png 308w\" sizes=\"(max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a>Mein Name ist Ute Bruns<\/strong>. Ich bin am 12 Juli 1943 in Chemnitz\/Sachsen geboren und wurde am 3 August 1974 in Hamburg getauft. Mein Vater hei\u00dft Herbert Schaarschmidt und meine Mutter Helga geborene Sch\u00fctz.<\/p>\n<p>Die Kriegszeit habe ich zum Teil in Chemnitz erlebt und die Nachkriegszeit dann in Dessau und G\u00f6rlitz. Mein Vater ist im Krieg gefallen. Er ist in Frankreich von Partisanen erschossen worden, als ich ein und ein halb Jahre alt war. Mein Gro\u00dfvater ist am Phosphor erstickt, als eine Phosphorbombe in sein Haus fiel und er noch etwas retten wollte. Meine Gro\u00dfmutter ist dann mit zu uns gezogen und damit waren wir ein Haushalt mit vier Frauen.<\/p>\n<p>An die Kriegszeit erinnere ich mich als eine sehr arme Zeit f\u00fcr uns. Wir hatten so gut wie nichts zu Essen und konnten auch nichts kaufen. Viel haben wir geschenkt bekommen und meine Mutter ging aufs Land &#8222;Hamstern&#8220; (betteln, tauschen, besorgen) und manchmal hat sie etwas mitgebracht. Ich erinnere mich an eine Begebenheit, bei der sie Fleisch mitbrachte, was damals eine ganz gro\u00dfe Sache war. Eigentlich wollten wir das niemandem erz\u00e4hlen und endlich wieder einmal etwas Fleisch essen.<!--more--><\/p>\n<p>Wir wohnten in einer sehr gro\u00dfen Wohnung die durch zugestopfte Zwischent\u00fcren halbiert war damit von den zwei Familien jede ihren eigenen Bereich hatte. Auf der anderen Seite unserer Wohnung wohnte die Familie \u201eHangebrauch\u201c. Meine Oma und meine Mutter fingen nun an dieses Fleisch zu kochen und es dauerte gar nicht lange da klingelte es an unserer T\u00fcr. Frau Hangebrauch stand da und fragte im breiten S\u00e4chsisch: \u201eHabt er Fleesch\u201c? Da hat meine Mutter wahrheitsgetreu geantwortet: \u201eJa, wir ham Fleesch \u2013 kommt man rein\u201c. Und es wurde dann zwischen beiden Familien geteilt.<\/p>\n<p>Meine Mutter war Operns\u00e4ngerin und oftmals unterwegs. Unsere Gro\u00dfmutter, die uns ja erzogen hat, weil meine Mutter arbeiten musste, hat uns sehr viel aus der Bibel vorgelesen, mit uns gebetet und viel von Jesus erz\u00e4hlt, wie auch meine Mutter. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie das getan haben, weil das so die Grundlage daf\u00fcr war, dass ich es f\u00fcr mein eigenes Leben auch weiter so verwenden konnte. Damals in G\u00f6rlitz habe ich ein Buch geschenkt bekommen, als ich noch in der ersten Klasse war, es hie\u00df: \u201eDas Schild des Glaubens\u201c. Da sind wundersch\u00f6ne Bibelgeschichten aus dem neuen und alten Testament drin. Dieses Buch habe ich heute noch und es ist mir sehr wertvoll.<\/p>\n<p>Als wir noch in Chemnitz wohnten, hatten wir Einquartierung von einem russischen Offizier, der mit seinem Burschen bei uns wohnte. Er bekam das gute Wohnzimmer. Meine Mutter und meine Oma mussten f\u00fcr ihn W\u00e4sche waschen, kochen und alles rein halten. Dieser russische Offizier war eigentlich sehr freundlich und ein Familienmensch. Er zeigte uns immer wieder Bilder von seiner Familie und hatte uns auch manchmal etwas mitgebracht.<\/p>\n<p>Als er aber wieder weg war, kam als Einquartierung eine deutsche Staatsanw\u00e4ltin. Das war eine Erzkommunistin, die hat da etwas gemacht, was mir sehr merkw\u00fcrdig und absto\u00dfend im Ged\u00e4chtnis geblieben ist: Wir hatten eine Katze und die Frau nahm sie auf den Arm und sagte: \u201eAm Sonntag geht ihr doch nicht in die Kirche\u201d! Und dann hat sie der Katze ins Ohr gepustet, worauf diese den Kopf gesch\u00fcttelt hat. Und dann hat sie uns immer wieder gesagt: &#8222;Die Katze geht nicht in die Kirche und dann sollt ihr auch nicht gehen\u201d! Aber wir sind immer mit unserer Oma in die Kirche gegangen, das wei\u00df ich noch. Ich fand es aber schrecklich absto\u00dfend, was sie da mit der Katze gemacht hatte.<\/p>\n<p>Von Chemnitz wei\u00df ich noch, dass wir viel drau\u00dfen gespielt haben und meine Mutter hat viel f\u00fcr uns gen\u00e4ht. Wir brauchten ja auch viel Zeug, wenn wir drau\u00dfen waren. und so wurden aus alten Sachen immer wieder neue Kleidungsst\u00fccke gen\u00e4ht. Aber \u2013 was ganz schrecklich war \u2013 wir hatten ganz dicke Str\u00fcmpfe, die sehr gekratzt haben und wenn sie zu kurz waren, hat meine Oma oben ein St\u00fcck dran gen\u00e4ht und zwar aus irgendwelchen ganz anderen Sachen. Das sah man dann auch und wir haben uns da immer ein wenig f\u00fcr gesch\u00e4mt. Aber die anderen Kinder hatten das auch und dadurch war das denn nicht mehr ganz so schlimm.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich, dass ich insgesamt eine sehr sch\u00f6ne Kindheit hatte, obwohl wir so vieles nicht besa\u00dfen. Wir kannten zum Beispiel keine Bonbons, oder auch &#8222;Bananen&#8220; wussten wir \u00fcberhaupt nicht was das war. Es war eine sch\u00f6ne Kindheit, weil wir von zu Hause ganz viel Liebe bekommen haben, ganz viel Zuwendung, ganz viel Zeit von meiner Oma und meiner Mutter. Sie haben uns in ganz vielen Dingen ganz liebevoll unterwiesen. Zum Beispiel auch, dass wir eben in der Bibel und in den Schriften gelesen und viel dar\u00fcber gesprochen haben und ich erinnere mich, dass es immer lustig bei uns zu Hause zuging, dass wir viel gelacht wurde.<\/p>\n<p>Wir wohnten danach in G\u00f6rlitz. Da ist ja die Oder-Nei\u00dfe Grenze nach Polen. Die Br\u00fccken nach Polen waren alle au\u00dfer Betrieb, es war nur eine, die noch in Ordnung war, aber sie war abgesperrt, da durfte man nicht nach Polen r\u00fcber. In G\u00f6rlitz habe ich dann 1952 den Arbeiteraufstand ganz schrecklich miterlebt. Das war eigentlich wie Krieg. Ich war in der Schule und die Arbeiter haben die Schulen gest\u00fcrmt. Wir mussten sehen, dass wir irgendwie schnell nach Hause kamen. Meine gro\u00dfe Schwester hat mich dann abgeholt. Wir mussten durch die Stadt und das Gef\u00e4ngnis war ge\u00f6ffnet worden und alle 293 Gefangenen wurden auf den Schultern heraus getragen. Es war wie Kriegszustand in der Stadt, wie B\u00fcrgerkrieg. Dann kamen die russischen Panzer und haben geschossen. Es war alles so be\u00e4ngstigend. Die Arbeiter wussten \u00fcberhaupt nicht was sie taten, so aufgebracht und rebellisch waren sie. Aber es wurde alles niedergeschlagen.<\/p>\n<p>Vor zwei Jahren (2006) war ich noch einmal in G\u00f6rlitz gewesen und habe diese damaligen Schaupl\u00e4tze alle wieder besucht. Die H\u00e4user waren renoviert worden, das Gef\u00e4ngnis und alles andere war aber noch so vorhanden, wie es damals war und da kamen mir auch die Erinnerungen wieder an diesen so schrecklichen Tag, der wie ein Kriegstag war immer zu einem anderen Theater wechselte. Sie hatte damals einen Vertrag mit dem \u201eRundfunk Berlin&#8220; in der DDR und hat im Sommer in Bayreuth gesungen, bei den Wagnerfestspielen. Und als sie zur\u00fcck kam von den Festspielen \u2013 das war im September 1957 \u2013 da wollte sie in Berlin anfangen und man hat ihr gesagt, sie k\u00f6nnten den Vertrag nicht einhalten, wegen irgendwelcher Gr\u00fcnde. Das hie\u00df also meine Mutter w\u00e4re Arbeitslos gewesen, denn au\u00dferhalb der Saison gab es keine Anstellung. und sie war der alleinige Verdiener in der Familie. Meine Oma war mittlerweile ziemlich krank geworden und somit musste sie irgendetwas an Arbeit finden. So hat sie sich noch einmal an die Direktion in Bayreuth gewandt die ihr dann sagten: \u201eJa, wir helfen Dir \u201c. und haben ihr eine Anstellung an der &#8222;Deutschen Oper am Rhein&#8220; in D\u00fcsseldorf besorgt, was nat\u00fcrlich in Westdeutschland liegt, aber wir wohnten ja in der damaligen DDR und da stellte sich f\u00fcr uns die Frage: &#8222;Wie kommen wir gemeinsam auf die andere Seite der Grenze\u201c?<\/p>\n<p>Meine Mutter war angefangen in D\u00fcsseldorf zu arbeiten und hatte uns mitgeteilt, sie w\u00fcrde uns nachholen. Das hie\u00df also, meine Schwester und mich, mit unserer Oma zusammen, die wir alle in Dessau zur\u00fcckgeblieben waren. Uns wurde von den Beh\u00f6rden aber gesagt, sie w\u00fcrden uns nicht raus lassen und wir wurden stark unter Druck gesetzt wie mit \u00c4u\u00dferungen, dass wir unsere Mutter nie wieder sehen w\u00fcrden. Sie durfte nicht zur\u00fcck, weil sie ja einfach fortgeblieben war und somit als \u201eRepublikfl\u00fcchtling&#8220; eingestuft wurde. Das war eine Zeit wo meine Schwester und ich viel geweint haben.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat dann darauf bestanden \u201eIch will meine Familie haben\u201d! und ist dann in D\u00fcsseldorf zum Amt gegangen und hat gefragt, ob sie noch ihren alten Personalausweis aus der DDR haben und er wurde ihr tats\u00e4chlich heraus gesucht. Meine Mutter ist dann mit diesem Ausweis nach Dessau gefahren, denn damit mit durfte sie ja \u00fcber die Grenze wieder zur\u00fcckgehen, ist dann auf die \u00c4mter gegangen und hat ihr Anliegen ganz energisch vorgetragen: \u201eIhr k\u00f6nnt mir hier keine Arbeit geben und ich bin der alleinige Verdiener meiner Familie. Ich muss die Arbeit in D\u00fcsseldorf annehmen\u201d! Sie konnten ihr auch wirklich nichts anbieten und dann hat meine Mutter darauf bestanden: \u201eAlso bitte, lassen Sie meine Familie raus\u201c! Und sie hat es tats\u00e4chlich geschafft! Da hat der Herr auch ganz viel mit geholfen.<\/p>\n<p>Wir h\u00e4tten damals alles was wir hatten mitnehmen d\u00fcrfen, es w\u00e4re aber unm\u00f6glich gewesen. An der Grenze h\u00e4tten alle M\u00f6bel umgeladen werden m\u00fcssen. Wir haben also angefangen zu packen, alles was in den Schr\u00e4nken war und unsere pers\u00f6nlichen Dinge. Zum Gl\u00fcck hatten wir gute Freunde, die eine Eisdiele hatten und damit auch gro\u00dfe Kartons, denn so was war als Verpackungsmaterial dr\u00fcben nicht zu bekommen. Vieles haben wir verschickt. Die M\u00f6bel haben wir verkauft. Sch\u00f6ne alte Eichenm\u00f6bel, von meiner Mutter noch, auch an das Klavier erinnere ich mich noch. Meine Mutter hat dann das Geld nicht in der ehemaligen DDR umgetauscht, sondern wir haben es mitgenommen. Das war auch so eine Sache, die eigentlich nicht erlaubt war. Erstmal hat meine Mutter dann aber Fahrkarten gekauft und zwar gleich 1. Klasse, damit wir in einem Abteil f\u00fcr uns sind, weil das ja f\u00fcr uns die erste au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfe Reise war.<\/p>\n<p>Wir mussten in der Schule abgemeldet werden. Meine Schwester hatte eine Ausbildung angefangen und musste ebenfalls abgemeldet werden. Das war auch noch so eine Sache, denn meine Schwester war nicht bei den Jungen Pionieren, was da dr\u00fcben ja eigentlich Pflicht war, und wir waren keine Arbeiter- und Bauernkinder, das hie\u00df, meine Schwester konnte nicht Kinderg\u00e4rtnerin werden, weil sie nicht dazugeh\u00f6rte und nicht die politische Bildung hatte, die wir auch von zu Hause nicht bekommen hatten. Sie musste dann eine Lehre machen in einem Lebensmittelgesch\u00e4ft in dem sie die Lehre nun abbrechen musste. Wir hatten ja das au\u00dferordentliche Privileg offiziell nach Dr\u00fcben gehen zu d\u00fcrfen und durften somit auch dar\u00fcber sprechen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df aber von der Schule noch, dass vorher schon oft die Situation war, dass pl\u00f6tzlich ein Platz leer war und hinter vorgehaltener Hand gesagt wurde: Die sind diese Nacht &#8222;weggemacht&#8220;. (\u00fcber die Grenze geflohen) aber das durften wir nicht sagen. Und dann kam der Tag immer n\u00e4her, dass wir fahren sollten und wir hatten gar keine Vorstellung davon was uns erwartete. Wir hatten kein Fernsehen, wir hatten nur ein ganz kleines altes Radio, so eine alte &#8222;G\u00f6bbelsorgel&#8220; (alter Volksempf\u00e4nger.) Nur so ein paar Dr\u00e4hte und man hoffte immer, dass dann irgendwann mal ein paar T\u00f6ne kamen.<\/p>\n<p>Wir sind am 14. Dezember 1957 mit unserer Oma zur Bahn. Oma hatte sich damals kurz vorher noch einen Schenkelhalsbruch zugezogen, weshalb wir das Rote Kreuz benachrichtigt hatten, Oma auf der Fahrt zu begleiten. Unseren Hund hatten wir auch mitnehmen d\u00fcrfen. Auch ein Fahrrad hatten wir als Gep\u00e4ck mit dabei.<\/p>\n<p>Meine alte Schulfreundin, mit der ich heute noch in Verbindung stehe, sa\u00df zu der Zeit in ihrer Klasse und w\u00e4re so gerne dabei gewesen. Unser Lehrer hatte ihr damals gesagt: &#8222;Sag mal, Rita, Du bist \u00fcberhaupt nicht aufmerksam, Du m\u00f6chtest sicher zum Bahnhof und alle verabschieden, dann lauf los\u201c! Und sie durfte kommen und uns verabschieden und das war gro\u00dfartig. Ja, wir wussten ja nicht, dass wir uns irgendwann mal wieder sehen w\u00fcrden. Die Grenzen waren zu und es schien uns einfach unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wir sind dann in den Zug gestiegen und mussten unterwegs irgendwo umsteigen. Meine Oma wurde vom Roten Kreuz versorgt, meine Mutter und ich nahmen das ganze Gep\u00e4ck und den Hund und meine Schwester musste zum Gep\u00e4ckwagen laufen, um das Fahrrad zu holen. Dann sind wir in den n\u00e4chsten Zug eingestiegen und von da aus dann bis Duisburg durchgefahren. In Duisburg angekommen waren wir am 14. Dezember alles in Festbeleuchtung f\u00fcr Weihnachten, was wir absolut nicht kannten. Wir hatten ja immer nur Schilder gesehen wie \u201eSozialismus siegt&#8220; und \u00e4hnliches. Das war unser Umfeld gewesen. Meine Mutter nahm am Bahnhof ein Taxi und sagte dem Fahrer: \u201eBitte fahren Sie ganz langsam, damit meine Familie das alles sehen kann\u201c.<\/p>\n<p>Einmal war meine Mutter zwischenzeitlich wieder nach Duisburg zur\u00fcckgefahren gewesen und hatte eine Wohnung besorgt. Ich wei\u00df nicht, wie sie das alles geschafft hat. Wir kamen an und wohnten in einem Turm! In einem richtigen hohen Br\u00fcckenturm und zwar gab es da eine Wendeltreppe rauf mit einhundert sechs Stufen. Meine Oma hat unten gestanden, hoch geguckt und gesagt: &#8222;Da komm ich nie wieder runter \u201c., aber sie hat es dann doch geschafft.<\/p>\n<p>Wir waren dann in der Wohnung und es war f\u00fcr uns irgendwie schwierig. wir konnten mit all diesen Sachen um uns herum noch gar nichts anfangen. Das war also recht schwierig. Mir hat es sehr, sehr Leid getan aus der Schule in Dessau wegzugehen, weil ich sehr gerne Russisch gelernt habe. Ich hatte dort ja schon vier Jahre Russisch gehabt und es war f\u00fcr mich \u00fcberhaupt nicht angenehm jetzt damit aufzuh\u00f6ren. Ich bin dann in Duisburg aufs Gymnasium gegangen \u2013 ein Aufbau-Gymnasium mit vielen ehemaligen DDR-B\u00fcrgern. Das hie\u00df wir mussten in drei Jahren alles das nachholen, was die andern schon von der vierten Klasse an zu lernen hatten, zum Beispiel Englisch und Latein. Und ich habe dann leider kein Russisch mehr gehabt, was ich sehr bedauerte. Aber ich habe mein Russischbuch heute noch. Das hatte ich damals noch mitgenommen.<\/p>\n<p>Wir mussten uns erst einmal einleben und umstellen und dann haben wir in Duisburg eine ganze Zeit gelebt. Viele Sachen gab es die wir gar nicht begreifen konnten. Zum Beispiel, dass man einfach in ein Gesch\u00e4ft geht und etwas kauft, es war aber auch alles vorhanden. Das war f\u00fcr uns ganz erstaunlich und schwer zu begreifen.<\/p>\n<p>So manche Sachen aus der Nachkriegszeit w\u00fcrde ich gerne noch berichten. Wir haben zum Beispiel in Chemnitz, als ich noch klein war, Bonbons gemacht aus Eicheln. Ein bisschen Zucker in die Pfanne und abgesch\u00e4lte Eicheln darin gew\u00e4lzt; das waren unsere Bonbons. Ich bekam 1957, da war ich 14 Jahre alt, 50 Pfennig Taschengeld. Das war f\u00fcr mich Reichtum, denn wir hatten ja nie Taschengeld bekommen, das war so ganz au\u00dfergew\u00f6hnlich. Da bin ich manchmal in die Stadt gefahren, einfach nur mit dem Gef\u00fchl ich habe in der Tasche 50 Pfennige und k\u00f6nnte sie ausgeben, aber ich traute mich nicht.<\/p>\n<p>Wir haben aus Kartoffelschalen Kuchen gebacken und meine Oma hat eine Suppe gemacht aus Brot, Kartoffeln und wenn sie hatte eine Zwiebel und die hat uns so gut geschmeckt, dass wir sp\u00e4ter immer wieder sagten: &#8222;Oma mach doch mal wieder die &#8222;Fitzfedelsuppe&#8220;. Sie antwortete uns darauf nur: &#8222;Nie im Leben mach ich so etwas wieder\u201c.<\/p>\n<p>In Duisburg hab ich dann meinen Mann kennen gelernt \u2013 Wilhelm Bruns \u2013 das war 1970 auf einem Fest. Ich hatte einen Kindergarten geleitet in Duisburg von der evangelischen Kirche aus und war auch sehr verbunden mit der evangelischen Kirche, habe sehr viel mitgemacht an Veranstaltungen und Aktivit\u00e4ten. Bin auch sonntags immer in die Gemeinde gegangen und habe mich da wirklich wohlgef\u00fchlt, die Bibelstunden mitgemacht und so das ganze Programm. Ein Hauseinweihungsfest von Eltern, die ihre Kinder bei mir im Kindergarten hatten, hat dann Wim und mich zusammengef\u00fchrt, wobei ich zum ersten Mal \u00fcberhaupt h\u00f6rte, dass es die Kirche Jesu Christi gibt. Den Ausdruck &#8222;Mormonen&#8220; hatte ich vorher noch nie geh\u00f6rt. Wim hat mir damals erz\u00e4hlt, und das fand ich so wunderbar, dass mein Vater, der gefallen war, und den ich ja so sehr gerne kennen gelernt h\u00e4tte, dass ich den wieder sehen werde. Und das war f\u00fcr mich eine Sache, wo ich gedacht habe: \u201eWarum hat mir das bis jetzt noch nie jemand gesagt\u201d? In der anderen Kirche nicht und nie hat man mir gesagt dass, es die M\u00f6glichkeit gibt, sp\u00e4ter einmal mit meinem Vater zusammen zu sein. Dann habe ich zu Wim gesagt, er m\u00f6chte mir doch noch einmal mehr davon erz\u00e4hlen und ab und zu bin ich mit in die Kirche der Heiligen der Letzten Tage gegangen. Die war damals in Duisburg in einer Wohnung in einem Wohnblock<\/p>\n<p>Ich war da eigentlich noch ein wenig misstrauisch und ganz vorsichtig, da es mir merkw\u00fcrdig schien. Ich fragte mich, ob das vielleicht eine Sekte sei, wenn die noch nicht einmal ein Kirchengeb\u00e4ude haben? Ja, ich fand die Menschen recht nett, ich habe sp\u00e4ter sogar welche hier in Hamburg wieder getroffen. Die Familie Fischer, die jetzt in Oldenburg ist, waren damals auch in Duisburg. Es hat aber doch eine ganze Weile gedauert bis mir bewusst wurde, da k\u00f6nnte irgendetwas sein, was auch f\u00fcr mich g\u00fcltig ist. Wir sind dann Ende 1973 nach Hamburg gezogen, hatten geheiratet und ich bin dann mit in die Wartenau gegangen und zwar sehr aktiv.<\/p>\n<p>Wir haben in Barmbeck gewohnt und ich habe dort den evangelischen Kindergarten geleitet, bin aber sehr viel mit in die Wartenau zur Kirche gegangen. Mein Mann war damals (1974) MPGFV-Leiter (Leiter der Alleinstehenden Erwachsenen, oder Melchizedekisches Priestertum, Gemeinschaftliche Fortbildungs- Vereinigung.) obwohl er schon verheiratet war. Da habe ich viele Geschwister kennen gelernt, mit denen ich teilweise heute noch in Verbindung bin und habe festgestellt, dass da Menschen sind, die etwas haben und es auch ausstrahlen. Die haben mehr als ich und ich hatte mir gut \u00fcberlegt, das auch haben zu wollen. Dass war mein Ziel.<\/p>\n<p>Ich hatte damals in der Gemeinde eine Lehrerausbildung mitgemacht bei Bruder J\u00fcrgen Schulz \u2013 unserem heutigen Pfahl Patriarchen \u2013 und war noch gar nicht Mitglied in der Kirche. Das hatte mir aber sehr viel Freude gemacht. Nach 1974 hab ich dann zu meinem Mann gesagt: \u201eBitte, bring die Missionare mit nach Hause, ich m\u00f6chte mehr wissen\u201c. Dann bin ich ein viertel Jahr belehrt worden und daraufhin hat der Missionar Elder Willertsen, gesagt: \u201eWissen Sie was, wir taufen Sie im Sommer. Sie haben im Juli Geburtstag und dann werden Sie getauft&#8220;. Und ich sagte: &#8222;Das ist ok \u201c. Der andere Missionar hie\u00df Elder Christensen.<\/p>\n<p>Den Tauftag hatten wir zu meinem Geburtstag, den 12 Juli festgelegt, Das hie\u00df nat\u00fcrlich, dass ich mit unserem Pastoren von der evangelischen Kirche sprechen musste, weil ich ja dort den Kindergarten leitete, und was noch dazu kam, wir wohnten in einem Haus der Evangelischen Kirche. Ich ging also zu dem Pastor in Barmbeck, auf der Wohldorferstrasse und hab ihm das erkl\u00e4rt und gesagt: \u201eEs ist mir so wichtig ein Mitglied der &#8222;Kirche Jesu Christi&#8220; zu werden, weil ich erkannt habe, dass es wirklich die Wahrheit ist und ich m\u00f6chte aus der evangelischen Kirche austreten&#8220;. Er war sehr betr\u00fcbt und sehr traurig und hat gesagt, ich solle mir das wirklich noch mal \u00fcberlegen, er w\u00fcrde mich so gerne behalten f\u00fcr den Kindergarten und ich sagte ihm: \u201eNein, es tut mir Leid, es gibt keinen anderen Weg&#8220;.<\/p>\n<p>Beim Amt habe ich dann meinen Austritt aus der evangelischen Kirche beantragt, das aber hie\u00df f\u00fcr uns dann auch, aus der Wohnung aus zu ziehen und ich hatte keine Arbeit mehr. Und das, wo wir doch noch so auf den Verdienst angewiesen waren. Ich bin dann losgegangen und habe versucht mir eine Arbeit zu suchen und das hat auch alles wunderbar geklappt. Ich habe eine Arbeit bei der Stadt gefunden, im St\u00e4dtischen Kindertagesheim, und dann hat es gar nicht mehr lange gedauert und wir hatten eine neue Wohnung und zwar ein kleines Haus auf der Veddel, das dem Arbeitgeber von meinem Mann geh\u00f6rte. Nun war ich in allem vorbereitet und ich konnte getauft werden und das alles hat mein Zeugnis so gest\u00e4rkt, dass ich mir sagte, der Herr wollte, dass das so kommt. Er hatte mich daf\u00fcr gefunden und Er wollte, dass alles so kam, wie es gekommen ist und ich habe es bis heute nie bereut, dass ich gesagt hatte, dass es mir so wichtig w\u00e4re ein Mitglied der Kirche Jesu Christi zu werden und das ist bis heute so geblieben.<\/p>\n<p>Mein Mann hat sich nun leider vor 28 Jahren aus der Kirche ausschlie\u00dfen lassen, was mir damals sehr weh getan hat, weil ich denke, das Evangelium ist so eine Freude, die kann man eigentlich nicht abgeben. Man kann im Leben nicht auf Freude verzichten oder auf die Segnungen die wir empfangen und alles, das der Herr f\u00fcr uns bereith\u00e4lt. Aber Wim ist heute immer noch nicht so, dass er sagen w\u00fcrde, er m\u00f6chte wieder zur Kirche zur\u00fcck. Er akzeptiert, dass ich dort bin, und hat mich auch immer in allem unterst\u00fctzt, auch bei meinen Berufungen, die ich hatte, wobei ich sehr viel unterwegs war, wie bei der Pfahl FHV Leitung, aber er m\u00f6chte es noch nicht f\u00fcr sich in Anspruch nehmen. Unsere Tochter ist im Evangelium erzogen und auch mit in der Kirche und die Enkel kommen ebenfalls mit in die Gemeinde und das ist mir eine gro\u00dfe Freude. Hamburg,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemnitz, Sachsen Mein Name ist Ute Bruns. Ich bin am 12 Juli 1943 in Chemnitz\/Sachsen geboren und wurde am 3 August 1974 in Hamburg getauft. Mein Vater hei\u00dft Herbert Schaarschmidt und meine Mutter Helga geborene Sch\u00fctz. 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