{"id":1077,"date":"2012-05-14T15:48:27","date_gmt":"2012-05-14T15:48:27","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1077"},"modified":"2014-04-18T06:00:24","modified_gmt":"2014-04-18T06:00:24","slug":"henry-johannes-burkhardt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1077\/henry-johannes-burkhardt","title":{"rendered":"Henry Johannes Burkhardt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Chemnitz, Sachsen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Johannes-Burkhardt1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1078\" title=\"Johannes-Burkhardt\" alt=\"Mormon Deutsch Henry Johannes Burkhardt\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Johannes-Burkhardt1-243x300.jpg\" width=\"243\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Johannes-Burkhardt1-243x300.jpg 243w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Johannes-Burkhardt1.jpg 371w\" sizes=\"(max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><\/a>Mein Name ist Henry Johannes Burkhardt<\/strong>. Am 15. Juli 1927 kam mein Bruder aus zweiter Ehe auf diese Erde und ich kam drei Jahre sp\u00e4ter am 25. November 1930 in Chemnitz als zweiter Sohn meiner Eltern. Mein Vater war Max Richard Burkhardt. Er hatte die Kirche schon vorher, w\u00e4hrend seiner ersten Ehe, kennengelernt. Seine Eltern waren auch Mitglieder der Kirche. Meine Mutter, eine geborene Olga Vesta Hunger, stammt aus Freiberg. Sie hatte meinen Vater mit drei Kindern, nach dem Tod seiner ersten Frau, geheiratet. Ein Kind war bereits verstorben, bevor ich geboren wurde, und mit den beiden anderen Kindern bin ich aufgewachsen, einer \u00e4lteren Schwester und einem \u00e4lteren Bruder. Sie waren Mitglieder der Kirche. Die \u00e4lteste Schwester war Elisabeth Burkhardt und der Bruder war Alfred Burkhardt. Er wurde allerdings in seinen jungen Jahren zum Krieg eingezogen und ist 1941 vor Leningrad schwer verwundet liegen geblieben. Die Russen haben ihn damals mitgeschleppt und wir haben nie wieder etwas von ihm geh\u00f6rt. Mein Bruder hei\u00dft Norbert Harald Burkhardt. 1937 wurde in meiner Familie noch eine Schwester geboren, mit dem Namen Olga Christa Burkhardt, die aber als junge Frau \u2013 sie hatte drei Kinder und war mit einem \u00c4ltesten der Kirche verheiratet \u2013 gestorben ist.<\/p>\n<p>Ich habe eine recht gl\u00fcckliche Jugend gehabt. Wir sind 1933 von Chemnitz nach Burgst\u00e4dt verzogen. Mein Vater war Schwerkriegsbesch\u00e4digt aus dem Ersten Weltkrieg und war bei der Reichsbahn in Burgst\u00e4dt besch\u00e4ftigt. Dort, auf dem Land, habe ich f\u00fcnf sch\u00f6ne Jugendjahre verlebt. Ich bin 1937 in die Schule gekommen. Wir sind dann aber 1937 wieder zur\u00fcck nach Chemnitz gezogen, da mein Vater aus beruflichen Gr\u00fcnden n\u00e4her an Chemnitz heran versetzt wurde.<!--more--><\/p>\n<p>Wir geh\u00f6rten damals zur Gemeinde Chemnitz S\u00fcd, die ihren Sitz im S\u00e4chsischen Hof, in der Wei\u00dfenstra\u00dfe in Chemnitz hatte. Dort habe ich eigentlich bewusst die Geschichte der Kirche miterlebt. Wir wurden sp\u00e4ter mit der Gemeinde Chemnitz Zentrum vereinigt, die ihren Sitz in der Schadestra\u00dfe in Chemnitz hatte, in einem Hintergeb\u00e4ude, wo wir zwei Etagen hatten. Chemnitz war zur damaligen Zeit eine der gr\u00f6\u00dften Gemeinden hier in Deutschland. Es gab noch eine dritte Gemeinde in Chemnitz, die Schlossgemeinde, die aber nur wenige Mitglieder besa\u00df.<\/p>\n<p>Bis zum Jahre 1943 habe ich in Chemnitz die Volksschule besucht, wurde dann, als knapp 13-J\u00e4hriger, zur deutschen Wehrmacht einberufen, und konnte somit nicht mehr zur Schule gehen. Ich habe also praktisch nur rund sieben Jahre Schulbildung genossen. Bis 1945 bin ich als Polizist bei Kasernierten-Polizei gewesen, die in Chemnitz stationiert war. Ostern 1945 habe ich meine Lehre bei der Deutschen Reichsbahn begonnen, als Reichsbahn-Assistent in der Beamtenlaufbahn. Zu der Zeit gab es in der DDR noch Beamte, weil es noch das Dritte Reich war. In meiner Jugend habe ich aber auch alle Schwierigkeiten und Probleme der Jugend kennengelernt, indem ich n\u00e4mlich zuerst zum deutschen Jungvolk und sp\u00e4ter zur Hitlerjugend einberufen wurde. Dort musste jeder in diesem Alter hin.<\/p>\n<p>Nachdem ich meine Lehre bei der deutschen Reichbahn begonnen habe, war gut einen Monat sp\u00e4ter Kriegsende. Ich konnte meine Lehre fortzusetzen, aber nicht mehr in der geplanten Beamtenlaufbahn, sondern nur noch in der Angestelltenlaufbahn. Zu der Zeit gab es in der DDR keine Beamten mehr. Diese Lehre habe ich 1949 als Reichsbahn-Assistent abgeschlossen. In dieser Zeit hatte ich eine Ausbildung mit einem guten Kollegen, der in der h\u00f6heren Laufbahn der Reichsbahn t\u00e4tig war. Er \u00fcbernahm eine Jugenddienststelle der FDJ in Chemnitz. Als er von meiner Dienststelle abging, um seine Aufgabe als Chef dieser neuen Dienststelle zu \u00fcbernehmen, sagte er zu mir: \u201eDu wirst bald zu mir kommen. Ich werde dich beantragen, damit du auf der Arbeiter- und Bauernfakult\u00e4t nach Weimar zum Studium gehen kannst\u201c.<\/p>\n<p>Bis Sp\u00e4therbst 1949 habe ich diese Arbeit getan. Dann wurde ich berufen, in die neue Dienststelle zu dem Kollegen zu gehen, wo ich weiter mitwirken sollte. Die Bedingung war aber, dass jeder junge Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ) werden musste. Da ich aber aus dem Dritten Reich Erfahrungen bei der deutschen Hitlerjugend gesammelt hatte und nicht wieder in eine politische Organisation eintreten wollte, habe ich mich dagegen gestellt. Durch diese Versetzung von meiner Dienststelle auf diese Jugenddienststelle der FDJ wollte man mich unbedingt zum Mitglied der FDJ machen.<\/p>\n<p>Ich war einen Tag auf dieser Dienststelle, als ich am Abend \u2013 das war zu einer Zeit, als Die Gemeinschaftliche Fortbildungs-Vereinigung [GFV] noch w\u00e4hrend der Woche existierte und abgehalten wurde \u2013 in die GFV gegangen bin und mein Distriktspr\u00e4sident zu mir kam und eine Unterredung mit mir hatte. Er stellte die Frage: \u201eBist du bereit auf Mission zu gehen\u201d? Das war Anfang 1950. Ich habe ihm gesagt: \u201eJa\u201c.<\/p>\n<p>Zu der Zeit war ich Gemeindesekret\u00e4r, gemeinsam mit meinem Vater, also Zweitsekret\u00e4r, in der Gemeinde Chemnitz Zentrum. Wir hatten eine gro\u00dfe Gemeinde von achthundert Mitgliedern zu betreuen. Als diese Frage von dem damaligen Distriktspr\u00e4sidenten kam, das war Hans B\u00f6ttcher, habe ich ihm gesagt: \u201eIch bin gern bereit, habe aber keine finanziellen Mittel, da ich bis zu dieser Zeit keine M\u00f6glichkeit hatte, wegen des geringen Verdienstes irgendwelche Ersparnisse zur\u00fcckzulegen\u201c. Und ich sagte ihm: \u201eIch muss mit meinen Eltern dar\u00fcber sprechen\u201c. Das habe ich dann auch getan. Obwohl mein Vater durch seine schwere Kriegsbesch\u00e4digung arbeitslos war und meine Mutter f\u00fcr die Familie arbeiten ging, haben beide gesagt: \u201eDu solltest deine Zusage geben\u201c.<\/p>\n<p>Pfingsten 1950 bin ich auf Mission gegangen, in den Leipziger Distrikt. Die Berufung oder das Berufungsschreiben kam damals von Pr\u00e4sident Walter Stover. Ich war neunzehneinhalb Jahre alt, als ich auf Mission ging. Ich habe eine dreieinhalb-j\u00e4hrige Mission in der Ostdeutschen und sp\u00e4ter in der Berliner Mission erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Mein erstes Arbeitsfeld war die Gemeinde Bernburg im Distrikt Leipzig. Dort war ich ein dreiviertel Jahr, von Mai bis Januar 1951. Dann wurde ich in die Gemeinde Gotha versetzt, in den Distrikt Th\u00fcringen. Dort bin ich auch wieder ein knappes dreiviertel Jahr gewesen. Am Ende wurde ich als Distriktspr\u00e4sident von Th\u00fcringen berufen. Das war 1951. Ich habe in Erfurt gewohnt und war f\u00fcr den Distrikt Th\u00fcringen zust\u00e4ndig. 1952 kam die Mitteilung, dass Pr\u00e4sident McKay Berlin besuchen wird. Wir haben die Mitglieder daf\u00fcr begeistert, diesen Besuch in Berlin wahrzunehmen, einen Propheten kennenzulernen. Der Erfolg war ziemlich gro\u00df. Wir sind mit unseren Mitgliedern aus Th\u00fcringen, f\u00fcr die ich damals zust\u00e4ndig war, nach Berlin gefahren. In Berlin wurde ich von Pr\u00e4sident McKay in einer Unterredung gefragt, ob ich bereit w\u00e4re, als Ratgeber in der Missionspr\u00e4sidentschaft mit Pr\u00e4sident Arthur Claus zu arbeiten. Gehorsam, wie ich immer gewesen bin \u2013 bis auf das eine Mal bei Pr\u00e4sident Kimball \u2013 habe ich nat\u00fcrlich \u201eJa\u201c gesagt.<\/p>\n<p>Das war die Fortsetzung meiner Mission. Ich wurde nicht als Missionar entlassen, sondern zus\u00e4tzlich als Ratgeber in die Missionspr\u00e4sidentschaft berufen, mit dem speziellen Auftrag, ein Missionsb\u00fcro f\u00fcr die DDR einzurichten. Diese Aufgabe habe ich dann auch 1952 bis zum Herbst erf\u00fcllt. In Leipzig, in der Humboldtstra\u00dfe, haben wir ein Missionsb\u00fcro eingerichtet. Diese Etage im Erdgeschoss war ein Teil der damaligen Gemeinde Leipzig, die das gro\u00dfe Gemeindeheim in der Gerberstra\u00dfe hatte und als Ausweichm\u00f6glichkeit in der Humboldtstra\u00dfe. Dort haben wir in einem Raum das Missionsb\u00fcro eingerichtet. Es stellte sich aber heraus, dass der Zustand f\u00fcr ein Missionsb\u00fcro zu gering war. Mit Hilfe des damaligen Distriktspr\u00e4sidenten von Dresden, Bruder Fritz Lehnig, haben wir R\u00e4ume f\u00fcr ein Missionsb\u00fcro in Dresden, im damaligen Gemeindeheim in der Dr.-Kurt-Fischer-Allee, angeboten bekommen. Das haben wir wahrgenommen. Im Fr\u00fchjahr 1953 haben wir das Missionsb\u00fcro von Leipzig nach Dresden verlegt. Dort waren wir bis zu seiner Aufl\u00f6sung im Jahre 1984.<\/p>\n<p>Zu der Zeit gab es zwei Pf\u00e4hle in der DDR. Der erste, der damalige Pfahl Freiberg, wurde 1982 errichtet und 1984 der Rest der Mission als Pfahl Leipzig. Wir hatten auch ein Regionsb\u00fcro, in Erweiterung des Missionsb\u00fcros in Dresden.<\/p>\n<p>Die Zeit des Kriegsendes erlebte ich bei der Armee, eingezogen bei der kasernierten Polizei in Chemnitz. Wir hatten am 5. M\u00e4rz 1945 zwei Luftangriffe auf die Stadt. Bei der Polizei hatte ich die Aufgabe, eins der Polizeireviere in Chemnitz zu unterst\u00fctzen. Am Vormittag des 5. M\u00e4rz 1945 war der erste Angriff auf die Stadt und am Abend, gegen 22 Uhr, kam der n\u00e4chste Angriff. Ich musste von der Kaserne aus mit einem Kollegen und einer Fahrerin von einem DKW, einem kleinen Auto, ausr\u00fccken, in das zust\u00e4ndige Polizeirevier. Wir kamen an, nachdem der Luftangriff so ziemlich abgeebbt war. Die ganze Gegend in der Innenstadt, das sogenannte Luxusviertel, stand in Flammen. Das Polizeirevier gab es nicht mehr. Wir versuchten aus dieser brennenden Gegend wieder hinauszukommen.<\/p>\n<p>Mit Ende des Krieges nat\u00fcrlich war mein Dienst bei der kasernierten Polizei beendet. Ich \u00fcbernahm meine Ausbildung bei der Reichsbahn und erlebte dort das Kriegsende. Die Fl\u00fcchtlingsz\u00fcge, die vom Osten nach den Westen rollten, liefen \u00fcber unseren Bahnhof. Das war damals der Bahnhof Chemnitz S\u00fcd. Der hatte eine Strecke in Richtung Erzgebirge, die andere in Richtung Westen \u00fcber Werdau, Gera, Erfurt, Eisenach, Frankfurt am Main. Dorthin verliefen alle Fl\u00fcchtlingsz\u00fcge, wo man das Elend dieser Menschen miterlebte.<\/p>\n<p>Es gab logischerweise zu der Zeit keine Lebensmittel. Wir mussten m\u00fchsam f\u00fcr die Lebensmittel, die wir brauchten, selbst sorgen. Meine Mutter ging damals auf sogenannte Hamstertour, um bei den Bauern Kartoffeln oder Getreide zu bekommen. Sp\u00e4ter wurden wir mit einbezogen und hatten versucht, diese Versorgungslage mit zu verbessern. Bis 1947 ungef\u00e4hr gab es kaum Lebensmittel.<\/p>\n<p>Wenn ich zur Arbeit gegangen bin \u2013 ich hatte ein Dreischichtsystem, Fr\u00fch, Nachmittag und Nacht\u2013 gab es kaum Essen zum Mitnehmen. Das Einzige, das wir hatten, war eine sogenannte Kartoffelsuppe, aus rohen Kartoffeln und Wasser gekocht. Die hat uns weitgehend am Leben erhalten. Wir hatten kein Fett, kein Brot, aber wir haben es \u00fcberlebt. Nur der Magen hat immer geknurrt, weil es nicht gen\u00fcgend zu essen gab. Bis dann \u2013 das muss 1947\/1948 gewesen sein \u2013 durch die Hilfe von Pr\u00e4sident Stover, Kartoffeln aus Holland zu uns kamen. In der Gemeinde bekam jede Familie, entsprechend ihrer Gr\u00f6\u00dfe, eine Zuteilung an Kartoffeln. Dazu kamen noch die Lieferungen von Salzheringen, die wohl auch aus Holland kamen. Wir haben mit diesen Kartoffeln und den Salzheringen den Hunger ein wenig gelindert.<\/p>\n<p>Bis dann das erste S\u00e4ckchen Schrot von der Kirche kam, von Deseret Industries. Das waren alles Ereignisse, die wir nach 1945 mit Hilfe der Kirche erlebt haben. Dann kamen Fett dazu und Pfirsiche in Dosen. Es war wie der Himmel auf Erden, den wir damals erlebten. Nach und nach wurde die Versorgung etwas besser. Wir hatten Lebensmittelkarten und bekamen nur kleine Portionen Monat f\u00fcr Monat auf unsere Lebensmittelkarten, wie nat\u00fcrlich alle anderen auch im Land. Zu der Zeit gab es viele Sterbef\u00e4lle unter den Menschen der damaligen Bev\u00f6lkerung. Aber durch die Hilfe der Kirche, durch das Wohlfahrtswerk, wurde die Lage der Mitglieder auf jeden Fall verbessert.<\/p>\n<p>Im Sommer 1984 bekamen wir an einem Abend \u2013 ich war vom Regionsb\u00fcro in Dresden zur Familie nach Hause gekommen, todm\u00fcde und kaum in der Wohnung \u2013 einen Anruf aus Frankfurt am Main, von Elder Joseph B. Wirthlin. Er sagte, ich sollte heute Nacht nicht schlafen gehen, sondern auf einen Anruf aus Salt Lake City warten. Also haben meine Frau und ich diese Nacht in unserem Wohnzimmer verbracht. Wir waren einige der wenigen, die ein Telefon besa\u00dfen. Das hatten wir kurze Zeit vorher bekommen, nachdem wir jahrelang auf einen Telefonanschluss gewartet hatten. Die Kinder waren im Bett und meine Frau und ich sa\u00dfen im Wohnzimmer und warteten auf den von Elder Wirthlin angek\u00fcndigten Anruf. Der kam dann auch gegen Mitternacht. Pr\u00e4sident Kimball kam mit der Frage, ob wir bereit w\u00e4ren, als Tempelpr\u00e4sident und Matron im Freiberg-Tempel zu arbeiten. Da ich mit dem Tempel sowieso von Anfang an in seiner Vorbereitungs- und Bauphase zu tun hatte, war ich nat\u00fcrlich auf jeden Fall bereit, den Weisungen von Pr\u00e4sident Kimball diesmal zu folgen, denn meine Erfahrung lag ja zur\u00fcck, wo ich ihm nicht gefolgt war.<\/p>\n<p>In dieser Nacht sprach er unsere Berufung f\u00fcr die Arbeit als Tempelpr\u00e4sident und Matron aus, nachdem der Tempel fertig gestellt sei. Mir wurde auch mitgeteilt, dass wir zur Herbstkonferenz 1984 wieder in Salt Lake City sein sollten. Meine Frau und ich waren im Fr\u00fchjahr dort, zur Fr\u00fchjahrskonferenz, und 1984, im Herbst, sollten wir wieder nach SLC kommen. Wir sollten uns aber auf einen l\u00e4ngeren Aufenthalt, zwecks Ausbildung f\u00fcr unsere Berufung im Tempel, bereit machen. Es gab zu der Zeit keine Mitglieder mit Tempelerfahrung in der DDR.<\/p>\n<p>Im Jahre 1955 hatte ich mit meiner Frau die Gelegenheit, eine Woche nach unserer standesamtlichen Trauung, den Tempel in der Schweiz zu besuchen. Wir waren dort am 5. November 1955 f\u00fcr unsere eigene Begabung und f\u00fcr unsere Siegelung. Wir wurden am 5. November im Tempel in Zollikofen gesiegelt. Der Name meine Frau ist Inge Lehmann. Ich wurde 1950 als Missionar in die Gemeinde Bernburg berufen. Dort war ich ungef\u00e4hr ein dreiviertel Jahr. Da kam meine Frau durch ein Mitglied der Gemeinde zur Kirche, als Freundin. Ich bin mit ihr kaum in Ber\u00fchrung gekommen. Ihre Eltern waren gegen die Kirche, aber die Freundin von ihr hat sie immer wieder mit in die Kirche gebracht, haupts\u00e4chlich in die GFV, aber auch sonntags in die Sonntagsschule und in die Abendmahlsversammlung. Wir sind uns dort nicht n\u00e4her begegnet.<\/p>\n<p>Ich wurde dann versetzt und war 1953 als Missionsratgeber zu einer Distriktskonferenz in Schwerin, Mecklenburg. 1953 hatten wir keine Besucher aus dem Westen, der Missionspr\u00e4sident hatte keine Genehmigung ins Land zu kommen. Wir haben dieses Problem so gel\u00f6st, dass wir die verschiedenen Distriktspr\u00e4sidenten unserer damaligen sieben Distrikte hin und wieder zu den Distriktskonferenzen eines anderen Distriktes eingeladen haben. Zu der Zeit hatte ich den Distriktspr\u00e4sident des Distriktes Leipzig, Bruder Rudolf Hegewald, nach Schwerin eingeladen. \u2013 Heute lebt er mit seiner Frau in Salt Lake City. Er war vor einigen Jahren in der Ukraine oder in Russland auf Mission. \u2013 Er kam nach Schwerin, das war wiederum ein Pfingsttag. Nach der Konferenz stellte er mir die Frage: \u201eW\u00e4rst du bereit, mit in unseren Distrikt zu kommen. Wir haben ein Jugendtreffen in Bernburg\u201c. Da ich von 1951 bis 1953 nicht in Bernburg gewesen bin, und f\u00fcr den Pfingstmontag, der ein Feiertag ist, keine besondere Aufgabe hatte, bin ich mit ihm zur\u00fcck in seinen Distrikt gefahren. Dort habe ich mit der Jugend, die nat\u00fcrlich begeistert war, ein Mitglied der Missionspr\u00e4sidentschaft in ihrer Mitte zu haben, diesen Tag bei Zeugnissen, Spiel und Sport verlebt.<\/p>\n<p>Da hatte ich mit meiner sp\u00e4teren Frau, Inge Lehmann, zum ersten Mal ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch. Im Sommer 1954 hatten wir ein Missions-Jugendtreffen in Dresden, wo f\u00fcnfhundert Jugendliche f\u00fcr eine Woche zusammenkamen. Die M\u00e4dchen haben wir im Gemeindehaus auf Stroh schlafen lassen und die Jungen haben in einem gemieteten Pferdestall auf Stroh geschlafen. Aber wir waren eine Woche mit der Jugend zusammen. Die Missionspr\u00e4sidentschaft hatte die Verantwortung f\u00fcr diese Jugend. W\u00e4hrend dieser Zeit kam eine pers\u00f6nliche Bindung zwischen meiner Frau und mir zustande, die so stark wurde, dass wir uns zu Weihnachten 1954 verlobt haben. Ich habe in der<\/p>\n<p>Zwischenzeit ihre Eltern in Bernburg besucht, habe mich vorgestellt und wir haben Sympathie f\u00fcreinander empfunden. Es ging also recht gut. Der Schwiegervater hatte zu der Zeit noch geraucht. Er war ein sehr lieber, guter Mann. Er war freundlich, aber er konnte das Rauchen nicht lassen. Wir haben uns dann in Leipzig zur Distriktskonferenz gesehen. Damals gab es noch vier Distriktskonferenzen im Jahr in jedem Distrikt. Dort haben wir uns gesehen, aber sonst sind wir uns nicht n\u00e4her gekommen. Wir waren aber so weit, dass wir am 29. Oktober 1955 in Bernburg geheiratet haben. Am n\u00e4chsten Tag, am 30. Oktober, sind wir losgezogen, um unser Ziel in Zollikofen zu erreichen. Wir hatten aber kein Visum, nur das Visum, nach Westdeutschland zu kommen. Das war bis 1961 hin und wieder noch m\u00f6glich. Ich hatte mein Visum in Chemnitz besorgt und meine junge Frau in Bernburg. Dann sind wir losgezogen, um uns ein Aufenthaltsvisum f\u00fcr zwei Tage in Westdeutschland f\u00fcr Zollikofen in der Schweiz zu besorgen. Mit Hilfe von Freunden in Darmstadt haben wir das auch bekommen.<\/p>\n<p>Als wir nach einer Woche von Zollikofen nach Bernburg zur\u00fcckkamen, sagte mein Schwiegervater zu mir: \u201eDu, ich rauche nicht mehr\u201c. Er hatte schlagartig mit dem Rauchen aufgeh\u00f6rt. Das war ein gro\u00dfer Erfolg, den ich damals positiv aufgenommen habe. Die Schwiegermutter hat die Versammlungen hin und wieder besucht, mein Schwiegervater nicht. Er hatte unheimliche Geh\u00f6rschwierigkeiten und H\u00f6rger\u00e4te waren damals so knapp wie das Brot 1945. Er verstand also nichts. Wenn ich ihn eingeladen habe, die Versammlungen zu besuchen, sagte er: \u201eDu, ich w\u00fcrde gerne kommen, aber ich h\u00f6re nichts\u201c. Das musste ich akzeptieren. Es gab also nichts dagegen einzuwenden. Er und seine Frau, meine Schwiegermutter, haben meine Frau und mich in den ersten Jahren wunderbar unterst\u00fctzt. Meine Frau und ich wurden 1955 von dem damaligen Missionspr\u00e4sidenten, Herold L. Gregory, auf Mission berufen. 1957 wurde unsere Tochter geboren. Da wir viel unterwegs waren, wussten wir nicht, wohin mit der Tochter. Die Schwiegermutter kam dann immer f\u00fcr eine Woche bis vierzehn Tage von Bernburg nach Chemnitz und hat unsere Tochter betreut. So konnten wir unsere Reisen durchf\u00fchren. Das war die Erfahrung, die wir miteinander hatten.<\/p>\n<p>Nach der Generalkonferenz im Herbst 1984 begann unsere eigentliche Ausbildung im Salt-Lake-Tempel, die im November endete, f\u00fcr unsere Arbeit im Freiberg-Tempel. Von unserem Wissen aus unserem ersten Tempelbesuch 1955 war nicht mehr viel vorhanden. 1972, nach siebzehn Jahren, hatte ich alleine meinen n\u00e4chsten Tempelbesuch in Salt Lake City gehabt. Ein wenig Erinnerung, die siebzehn Jahre zur\u00fccklag, kam wieder.<\/p>\n<p>Wir konnten nur zwei Sessionen im Schweizer Tempel besuchen, unsere eigene Begabungssession und eine Stellvertretende. Dann mussten wir die Schweiz verlassen, weil unser Visum abgelaufen und das Geld alle war, wir hatten keine finanziellen Mittel mehr. Deswegen war unser Wissen sehr gering. Als Besucher wie als Mitarbeiter im Tempel wussten wir gar nichts. All diese Erfahrungen hatten wir von Anfang Oktober bis Ende November 1984 im Salt Lake Tempel sammeln k\u00f6nnen. Dann wurden wir Anfang Dezember von Pr\u00e4sident Hinckley in unserer Berufung durch Handauflegen eingesetzt. Das war die Zeit, in der wir alles gelernt haben, was f\u00fcr die F\u00fchrung eines Tempels notwendig war. Ich glaube es hat kein Tempel-Ehepaar mehr gegeben, das so intensiv geschult wurde, wie wir beide. Daf\u00fcr waren wir sehr dankbar. Wir haben auch im Salt Lake Tempel arbeiten d\u00fcrfen. In der Taufabteilung habe ich getauft, und wir haben bei Siegelungen mitgewirkt und haben Sessionen besucht. Es war f\u00fcr uns eine sehr aufschlussreiche Zeit.<\/p>\n<p>Am Ende unserer Ausbildung bekamen wir das Handbuch f\u00fcr Tempelpr\u00e4sidenten, andere Unterlagen und Tonbandaufnahmen f\u00fcr die Sessionen, um sie mit in die DDR zu nehmen, die wir aber niemanden zeigen sollten. Das war sehr problematisch. Das Kollegium der Zw\u00f6lf und die erste Pr\u00e4sidentschaft haben f\u00fcr uns gefastet und gebetet und wir haben uns dem angeschlossen, damit wir diese Tempelunterlagen sicher in die DDR bringen k\u00f6nnen. Unser Flug ging damals von SLC \u00fcber Z\u00fcrich nach Prag. In Prag wurden wir von unserem Schwager mit dem Auto abgeholt und nach Hause gebracht. Wir hatten die Unterlagen bei uns und zwei Koffer \u2013 wegen des langen Aufenthaltes in SLC. Innerlich haben wir nat\u00fcrlich die Frage gehabt, wie kommen wir sicher, unbeschwert und ohne Wissen der Zoll- und Grenzbeh\u00f6rden mit diesem Material in die DDR. Als wir im Auto meines Schwagers sa\u00dfen, das war ein kleiner Trabant, kam mir pl\u00f6tzlich die Idee, das Handbuch und s\u00e4mtliche Unterlagen ins R\u00fcckfenster des Autos zu legen, ganz offen. Als wir an die Grenzkontrolle kamen, nach Reitzensheim im Erzgebirge: \u201eKofferraum \u00f6ffnen\u201d! Man hat den Kofferraum angeschaut und auch die Koffer. \u201eAlles O.K \u201c. Wir konnten weiterfahren. Keiner hat einen Blick in das Innere des Autos getan. Wir hatten also die Tempelunterlagen ohne Wissen dieser Leute in die DDR gebracht. Das war das Ergebnis des Fastens der Generalautorit\u00e4ten. Es war nat\u00fcrlich eine Erleichterung, als ich dann \u00fcber Frankfurt den Br\u00fcdern mitteilen konnte: \u201eWir sind gut zu Hause gelandet\u201d! F\u00fcr die Br\u00fcder in SLC war das eine Beruhigung, dass alles gut gegangen ist. Das waren geistige Erlebnisse, noch bevor der Tempel geweiht wurde.<\/p>\n<p>Erfahrungen dieser Art habe ich in vielf\u00e4ltiger Weise im Zusammenhang mit dem Bau des Tempels bekommen. Es hat dabei Wunder gegeben. Ein vernunftbegabter Mensch w\u00fcrde sagen, na ja, das ist eben Zufall gewesen. Aber ich wusste, dass das die Hilfe des Himmlischen Vaters war, dass alles so abgelaufen war bei dem Bau in Freiberg. Pr\u00e4sident Monson hat einen Teil dieser Erfahrungen miterlebt.<\/p>\n<p>Eine diese Erfahrungen war: Damals war Braunkohle in der DDR der wichtigste Energielieferant und es gab Braunkohlenkraftwerke, die einen ziemlichen Aussto\u00df an Schmutz hatten, durch die Braunkohle. Als der Tempel gebaut werden sollte, h\u00e4tte ein Heizwerk f\u00fcr Braunkohle mit Schornstein auf dem Tempelplatz errichtet werden m\u00fcssen. H\u00f6chstwahrscheinlich w\u00e4re der Schornstein h\u00f6her als die Spitze des Tempels gewesen und das hat mir immer Sorgen bereitet. Zu der Zeit kam der leitende Architekt, Herr Dr. Hantzsche, von der Bauakademie Dresden, zu mir und sagte: \u201eWissen Sie Herr Burkhardt, ich habe herausgefunden, es gibt eine Erdgasleitung von Sibirien, die durch Freiberg in dem Westen f\u00fchrt. Sollten wir nicht versuchen, diese Erdgasleitung anzuzapfen und eine Genehmigung daf\u00fcr zu bekommen\u201d? Ich habe mit ihm lange geredet und beraten und gesagt: \u201eDas ist eigentlich der einzige Weg, um das Heizkraftwerk mit dem Schornstein vom Tempelplatz wegzubekommen \u201c. Wir sind zur Stadt Freiberg gegangen und sie haben uns gesagt: \u201eGar keine Aussicht. Die Technische Universit\u00e4t Freiberg (an der \u00fcbrigens Pr\u00e4sident Henry D. Moyle als junger Mann studiert hatte) hat auch schon diesen Antrag gestellt und hat keine Genehmigung bekommen\u201c. Ich habe dann zu dem leitenden Architekten in Dresden gesagt: \u201eWir probieren es trotzdem\u201c. Er hat es eingereicht und es wurde genehmigt. Das war damals ein Kopfsch\u00fctteln in Freiberg bei der Stadt, bei dem Kreis, selbst bei der Bezirksverwaltung der SED in Chemnitz. Wie kann die Kirche eine Genehmigung bekommen, die man einer staatlichen Universit\u00e4t, der TU von Freiberg, verweigert hatte. Keiner konnte das glauben. Wir hatten die Genehmigung. Der Tempel konnte von Anfang an mit Erdgas aus Sibirien versorgt werden. Das war eine unglaubliche Erfahrung, wo jeder nur mit dem Kopf gesch\u00fcttelt hat!<\/p>\n<p>Vorher, als es darum ging, einen Bauplatz f\u00fcr den Tempel zu finden, war die Lage in der DDR so, dass Privatpersonen keine Immobilien erwerben durften und kein Land, keinen Grund und Boden. Grund und Boden geh\u00f6rten der DDR. Als dann der Auftrag kam, in Freiberg den Bauplatz zu w\u00e4hlen, hatte man uns zwei Baupl\u00e4tze gegeben. Einen in der Stadt und den anderen dort oben, wo heute der Tempel steht.<\/p>\n<p>Mit dem damaligen Sekret\u00e4r in der Missionspr\u00e4sidentschaft, der in Freiberg lebte, Bruder Frank Apel, bin ich zum ersten Bauplatz gefahren, der im Stadtzentrum lag. Aber so ung\u00fcnstig und auf einem ehemaligen Bergwerksschacht, der nicht ausgef\u00fcllt war, und die Stra\u00dfe f\u00fchrte oberhalb vorbei. Alle h\u00e4tten den Tempel nur vom Dach aus sehen k\u00f6nnen. Da hatten wir beide das Gef\u00fchl, das kann nicht der richtige Platz sein. Dann sind wir zum n\u00e4chsten Bauplatz gefahren, an der Hainichenerstra\u00dfe. Schon als wir hoch kamen, hatten wir beide das innere, sichere Gef\u00fchl, das ist der Berg des Herrn, hier kann der Tempel gebaut werden. Wir haben unsere Empfehlung \u00fcber Frankfurt nach SLC gegeben. Daraufhin kam der Gebietspr\u00e4sident, sp\u00e4ter Pr\u00e4sident Monson, und sie kamen immer wieder, besonders Pr\u00e4sident Monson. \u201eSind sie sicher, dass es der richtige Platz ist\u201d? Ich konnte nur sagen: \u201eIch bin hundertprozentig davon \u00fcberzeugt, dass das der Platz ist\u201c. Er wurde dann auch von den Br\u00fcdern genehmigt.<\/p>\n<p>Das Land war Ackerland, volkseigenes Ackerland, geh\u00f6rte also dem Staat. Beim Rat des Kreises in Freiberg sagte man mir: \u201eSie m\u00fcssen zu dem ehemaligen Besitzern dieser Grundst\u00fccke gehen und von denen eine Kaufgenehmigung erwirken\u201c. Nur, diese Leute, Bauern, waren 1945 enteignet worden und haben nichts f\u00fcr ihr Land bekommen. Jetzt, nach dieser Zeit von ungef\u00e4hr 40 Jahren, sollten sie ihr Land verkaufen. Den Quadratmeter zwischen siebzehn und achtzehn Ost-Pfennige. Als ich den Preis erfuhr, habe ich mit dem Gebietspr\u00e4sidenten gesprochen und ihm gesagt: \u201eWir sollten versuchen, diesen Preis f\u00fcr die Verk\u00e4ufer g\u00fcnstiger zu gestalten\u201c. H\u00e4tten wir das Land f\u00fcr den Tempel von der Regierung nur gepachtet, h\u00e4tten wir es f\u00fcr neunundneunzig Jahre bekommen. Die Kirche legt aber Wert darauf, auf eigenem Grund und Boden zu bauen. Daraufhin habe ich mich mit dem Gebietspr\u00e4sidenten, Robert D. Hales, der sich mit Salt Lake in Verbindung gesetzt hatte, besprochen, dass wir jedem Besitzer pro Quadratmeter f\u00fcnfzig Ost-Pfennige mehr geben k\u00f6nnten. Das war aber verboten, denn das war kein korrekter Weg. Es durfte also nicht offiziell werden, dass wir so etwas tun.<\/p>\n<p>Ich bin dann zu den beiden Besitzern gegangen, jeder hatte ungef\u00e4hr viereinhalbtausend Quadratmeter Land in Besitz. Mit ihnen habe ich vereinbart, wenn sie dieses Land f\u00fcr diesen Grundpreis von siebzehn bis achtzehn, neunzehn Ost-Pfennige verkaufen, w\u00e4ren wir bereit, ihnen zus\u00e4tzlich etwas zu geben, aber, sie d\u00fcrfen nicht dar\u00fcber sprechen. Logischerweise waren damit beide einverstanden. So haben wir f\u00fcr wenig Ost-Mark dieses ganze Grundst\u00fcck kaufen k\u00f6nnen. Heute ist dieses Land, wo der Freiberger Tempel steht, einige Millionen Euro wert und wir haben es f\u00fcr wenig Ost-Mark bekommen. Das war ein neues Wunder.<\/p>\n<p>So ging das weiter, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck. Zum Tag des ersten Spatenstiches, 1983, als Pr\u00e4sident Monson hier war, kam von Pr\u00e4sident Monson die Frage auf: \u201eWo wird der Tempelpr\u00e4sident wohnen\u201d? Ich habe ihm gesagt: \u201ePr\u00e4sident Monson, ich wei\u00df es nicht, diese Frage ist nie gestellt worden und wir haben nie dar\u00fcber gesprochen\u201c. Da sagte er: \u201eSorge daf\u00fcr, dass du ein Grundst\u00fcck in unmittelbarer N\u00e4he des Tempels bekommst. Nicht hier auf dem Grundst\u00fcck, sondern unmittelbar in der N\u00e4he, ungef\u00e4hr zehn, f\u00fcnfzehn Minuten von hier weg\u201c.<\/p>\n<p>Zum Tag des ersten Spatenstiches hat Pr\u00e4sident Monson eine Ansprache gegeben, bevor der erste Spatenstich gemacht wurde. Wir hatten Regierungsvertreter eingeladen, Vertreter aus der Stadt, aus dem Kreis, und hatten auf dem freien Feld St\u00fchle gestellt. Die ersten zwei Reihen waren f\u00fcr die VIP-G\u00e4ste reserviert. Sie sa\u00dfen dort, alles Kommunisten, Vertreter der DDR. Pr\u00e4sident Monson sprach zu dieser Menge \u2013 es waren auch Mitglieder aus Freiberg und aus der Umgebung von Freiberg anwesend. Nachdem er seine Botschaft beendet hatte, sagte er, dass er jetzt ein Weihungsgebet sprechen werde. F\u00fcr jene, die nicht wissen, wie man betet, w\u00fcrde er es erkl\u00e4ren: Man faltet die H\u00e4nde, neigt den Kopf und schlie\u00dft die Augen. Ich dachte f\u00fcr mich: \u201ePr\u00e4sident Monson, wei\u00df du nicht, wer da hinten sitzt, wie diese Leute jetzt denken werden\u201d? Mein Kleinglaube! Pr\u00e4sident Monson sprach das Weihungsgebet f\u00fcr dieses Grundst\u00fcck. Ich und auch andere aus dem Pr\u00e4sidium haben einmal kurz geschaut \u2013 die Kommunisten sa\u00dfen unten mit gefalteten H\u00e4nden und geneigtem Kopf. Das war f\u00fcr mich unglaublich! Aber sie haben es getan. Der Einfluss von Pr\u00e4sident Monson war so gro\u00df, dass es keine St\u00f6rungen gab.<\/p>\n<p>Nach diesem ersten Spatenstich, wo alle begeistert dabei waren, auch die Vertreter vom Rat des Kreises, von der Stadt, vom Bezirk haben alle mitgearbeitet. Der Vorsitzende vom Rat des Kreises Freiberg, Herr Dr. Vetter, kam zu mir und sagte: \u201eWissen sie, Herr Burkhardt, das war eine wunderbare Erfahrung, die wir hier gesammelt haben. Wenn ich irgendetwas f\u00fcr Sie tun kann, sagen sie es mir\u201c. Ich sagte: \u201eHerr Dr. Vetter, ich habe sofort ein Anliegen. Wir brauchen ein Grundst\u00fcck f\u00fcr das Haus des Tempelpr\u00e4sidenten\u201c. Er sagte: \u201eO. K., wo soll es sein\u201d? Ich sagte: \u201eHier in unmittelbarer Umgebung vom Tempel\u201c. Er sagte: \u201eIch gebe ihnen Bescheid\u201c. Kurze Zeit sp\u00e4ter, ungef\u00e4hr vierzehn Tage danach, bekam ich seinen Anruf: \u201eWir haben ein Grundst\u00fcck f\u00fcr sie gefunden\u201c. Er nannte mir den Platz, den wir uns dann angeschaut haben. Ich habe ihn der Bauakademie in Dresden mitgeteilt und dem Gebietsb\u00fcro in Frankfurt. Pr\u00e4sident Hales kam und hat ihn sich angeschaut. Alle waren einverstanden und wir konnten dieses Grundst\u00fcck als Kirche kaufen, nicht als Privatperson. Das war ein weiteres Wunder, das wir damals erlebt haben. Und so ging das w\u00e4hrend der ganzen Zeit.<\/p>\n<p>Im Jahre 1975 hatte ich eine pers\u00f6nliche Unterredung mit Pr\u00e4sident Spencer W. Kimball in seinem B\u00fcro. Am Ende unserer Zusammenkunft sagte er zu mir: \u201eSchaffe ein gutes Verh\u00e4ltnis zur Regierung deines Landes\u201c. Ich dachte sofort dar\u00fcber nach und kam zu dem Entschluss (ich dachte das nur, zu Sagen hatte ich nicht den Mut, dazu war ich zu feige): \u201ePr\u00e4sident Kimball, du kennst die Kommunisten nicht. Wie kann ich zu diesen Menschen ein gutes Verh\u00e4ltnis schaffen, die \u00fcber Jahrzehnte mir und damit der Kirche nur Schwierigkeiten bereitet haben&#8220;? Auf ihre Anweisungen hin bin ich einige Male f\u00fcr kurze Zeit im Gef\u00e4ngnis gewesen, aber man musste mich immer wieder laufen lassen. Ich konnte einfach keine Zustimmung geben und habe mich von Pr\u00e4sident Kimball verabschiedet. Aber jedes Mal, wenn ich bis 1977 wieder zur Generalkonferenz nach Salt Lake City kam und mit Pr\u00e4sident Kimball zusammentraf, war das seine Aufforderung, die er mir mit auf den Weg gab: \u201eSchaffe ein gutes Verh\u00e4ltnis zur Regierung\u201d!<\/p>\n<p>Erst 1977 kam bei mir die Erkenntnis, sodass ich mir gesagt habe: \u201eWenn der Prophet dir einen Auftrag gibt, dann solltest du ihn unbedingt durchf\u00fchren\u201c. Ich habe von diesem Zeitpunkt an versucht, meine Einstellung zur Regierung und zu den Menschen dieser Regierung zu \u00e4ndern. Eigenartigerweise haben sie von diesem Zeitpunkt an ihre Einstellung gegen\u00fcber mir und der Kirche auch ge\u00e4ndert. Sodass bald darauf vom Staatssekretariat f\u00fcr Kirchenfragen, Herrn Gysi, Berlin, die Frage kam: \u201eWarum bauen sie nicht einen Tempel hier in der DDR\u201d? Ich f\u00fchrte dann alle meine Argumente an.<\/p>\n<p>Nachdem alles so gut gelaufen war und die Regierung wahrhaftig alle ihre Versprechungen eingehalten hat, war mein Gedanke: \u201eWarum habe ich nicht zwei Jahre fr\u00fcher schon den Rat von Pr\u00e4sident Kimball befolgt\u201c. Ich habe auch mit einigen Br\u00fcdern aus den Reihen der Generalautorit\u00e4ten dieses Thema durchgesprochen. Sie haben mir aber \u2013 vielleicht um mich zu tr\u00f6sten \u2013 gesagt: \u201eDas war der Weg, den der Herr vorgesehen hat\u201c. Vielleicht w\u00e4re es zwei Jahre fr\u00fcher noch gar nicht m\u00f6glich gewesen, zu diesem Ergebnis zu kommen, zu dem wir wirklich gekommen sind. F\u00fcr mich ist es eine gro\u00dfe S\u00fcnde gewesen, nicht gehorsam zu sein. Das einzige Mal in meinem Leben, wo ich den Weisungen der f\u00fchrenden Br\u00fcder nicht Folge geleistet habe und vor allem nicht der, eines Propheten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemnitz, Sachsen Mein Name ist Henry Johannes Burkhardt. Am 15. Juli 1927 kam mein Bruder aus zweiter Ehe auf diese Erde und ich kam drei Jahre sp\u00e4ter am 25. November 1930 in Chemnitz als zweiter Sohn meiner Eltern. Mein Vater war Max Richard Burkhardt. Er hatte die Kirche schon vorher, w\u00e4hrend seiner ersten Ehe, kennengelernt. 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