{"id":1083,"date":"2012-05-14T15:58:12","date_gmt":"2012-05-14T15:58:12","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1083"},"modified":"2014-04-18T05:58:33","modified_gmt":"2014-04-18T05:58:33","slug":"elisabeth-clemens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1083\/elisabeth-clemens","title":{"rendered":"Elisabeth Clemens"},"content":{"rendered":"<p><strong>Krasna, Bessarabien<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Elisabeth-Clemens1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1084\" title=\"Elisabeth-Clemens\" alt=\"Mormon Deutsch Elisabeth Clemens\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Elisabeth-Clemens1-211x300.jpg\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Elisabeth-Clemens1-211x300.jpg 211w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Elisabeth-Clemens1.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a>Mein Name ist Elisabeth Clemens<\/strong>, geborene Wingenbach. Geboren bin ich am 22. August. 1930 in Krasna, Bessarabien. [Bessarabien ist eine historische Landschaft in S\u00fcdosteuropa, begrenzt vom Schwarzen Meer im S\u00fcden sowie den Fl\u00fcssen Pruth im Westen und Dnister im Osten. Das fr\u00fchere Bessarabien deckt sich heute weitgehend mit dem westlich des Dnister liegenden Teil Moldawiens].<\/p>\n<p>Wir mussten damals weg; ich war zehn Jahre alt. Mein Vater, Johannes Schwalbach, war bei der Wehrmacht bei den Rum\u00e4nen und die Deutschen haben uns Volksdeutsche rausgekauft. Das war zu Adolf Hitlers Zeiten und es war am 15.Oktober 1940. Wir mussten uns um 6 Uhr fr\u00fch an der Kirche alle treffen. Da kamen die Busse und haben uns abgeholt. Die Busse fuhren bis zum Schiff, dann ding es mit dem Schiff auf der Donau bis Semlin, dort mussten wir aussteigen. Dort war ein gro\u00dfes Zelt. Alle kamen dort hinein, Frauen, M\u00e4nner und Kinder, alles miteinander. Da kam der Bruder meines Onkels und sagte zu meiner Mutter, Regina Wingenbach: \u201cRegina, hast \u00b4du schon Hannes gesehen?\u201d \u201eNein.\u201d \u201eDer ist da, wir sind alle schon entlassen und sind schon drei Tage hier in diesem Lager, aber wir d\u00fcrfen nicht zu Euch kommen, aber ich gehe und sage ihm, dass du da bist!\u201d Es dauerte eine kleine Weile, da kam mein Vater und hat uns alle begr\u00fc\u00dft. Wir waren ein paar Tage in dem Zelt, dann wurden wir in einen Zug verladen, aber die M\u00e4nner sollten nicht mit. Und da sagten alle Frauen und alle Verlobten. \u201eWenn die M\u00e4nner nicht mitkommen, dann bleiben wir alle hier!\u201d Dann haben sie lange beraten, was sie machen sollten. Dann haben sie versprochen, die Frauen mit Kindern sollten in den Bus einsteigen und zum Bahnhof fahren und eine viertel Stunde, bevor der Zug abf\u00e4hrt, werden die M\u00e4nner alle nachkommen. Die Frauen sagten, wenn die M\u00e4nner nicht kommen, steigen die Frauen alle aus. Die haben das versprochen und die M\u00e4nner sind doch mitgekommen.<!--more--><\/p>\n<p>Als wir in Semlin waren, sind wir in den Zug eingestiegen und von da sind wir nach Wien gekommen. In Wien wurde f\u00fcr uns ein sch\u00f6nes Essen bereitet, Kaffee und Kuchen. Das war, was wir als Kinder gut und sch\u00f6n fanden. Es war ein Aufenthalt von zwei Stunden. Dann sind wir nach Bernau gekommen, wo es auch sch\u00f6n war. Wir Kinder konnten spielen. Die Eltern haben gestrickt oder sie haben irgendeine Handarbeit gemacht. Wir mussten uns um nichts k\u00fcmmern. Wenn die Kleider kaputt waren, haben wir andere, getragene Kleider bekommen. Da wurde auch viel f\u00fcr die Jugend gemacht. Die sind auf den Berg gestiegen. Aber ich war noch zu klein, ich durfte nicht mit. Von dort sind wir wieder nach Pirna gekommen, das war eine Fahrt von einer Stunde. Dort sind wir aufgeteilt worden in drei Geb\u00e4ude. In einem Haus waren meine Eltern und meine Geschwister. Mein Opa und meine Tante waren in einem anderen Geb\u00e4ude. Wir hatten ein kleines Zimmer, aber nicht allein. Es war noch eine Familie dabei, die hatten auch vier Kinder. Da kann man sich vorstellen, wie eng es f\u00fcr uns war. Das Zimmer war kleiner, als meines hier. Da war auf der einen Seite des Zimmers die eine Familie und auf der anderen Seite waren wir. In der Mitte standen zwei Tische, einer f\u00fcr jede Familie. Unten war ein Saal, da haben wir unser Essen bekommen, das war sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Ich hatte noch drei Geschwister. Ich war die \u00e4lteste, meine Schwester wurde, bevor meine Mutter gestorben ist, zwei Jahre. Meine Schwester, die nach mir kam, die vier Jahre j\u00fcnger ist, Katharina die Vierj\u00e4hrige, die war immer witzig, die ging immer zu den Wasch- und Kartoffelsch\u00e4lfrauen, die brachte uns immer Mandarinen und Apfelsinen, Obst. Ich musste sie immer suchen. Wenn ich sie gefunden hatte, hat sie immer gesagt: \u201eSchau einmal, was ich dir mitgebracht hab!\u201d Da ist meine Mutter krank geworden und sie ist da verstorben. Dann sind wir nach \u0141\u00f3d\u017a gekommen. Dort waren wir in einem Zimmer alleine. Mein Vater und wir vier Geschwister. Da mussten wir uns mehr versorgen in dem Lager, aber wir kriegten alles zugeteilt. Das Mittagessen war immer gekocht. Fr\u00fchst\u00fcck mussten wir uns selber machen. Die W\u00e4sche mussten wir uns selber machen. Dadurch dass meine Mutter tot war, musste ich nat\u00fcrlich auch f\u00fcr meine Geschwister und f\u00fcr meinen Vater und mich waschen. Ich wei\u00df, mein Bruder Melchior hat eine Hose gehabt, die war so schwer, wenn ich die gewrungen habe, tat mir immer die Hand weh.<\/p>\n<p>Eines Tages kam meine Tante aus Bukarest heraus zu meinem Opa, der im anderen Lager war, das war ein Fu\u00dfweg von einer halben Stunde. Als sie da war, da hatte ich es leichter. Die kam und hat uns das Fr\u00fchst\u00fcck gemacht, sie hat die W\u00e4sche gemacht. Es war f\u00fcr mich viel einfacher gewesen. Aber ich habe immer meine Geschwister um mich gehabt, ich musste f\u00fcr sie sorgen. Wenn meine Tante abends wegging und morgens wieder kam, da war ich immer froh. Eines Tages musste mein Opa mit seinen beiden T\u00f6chtern und Oma in den Kreis Neumarkt, in Polen, wo sie angesiedelt wurden. Dort habe ich nicht so sch\u00f6n gehabt. Drei Monate sp\u00e4ter sind wir kamen wir nach Lippowitz, Kreis Neumarkt. Es war ein alleinstehendes Haus. Die Nachbarn waren weit weg, aber es waren auch meistens Polen. Wir wurden empfangen von einer Dame und einem Herrn. Die hatten ein M\u00e4dchen versorgt. Sie war Polin, die dann immer bei uns war. Und sie blieb so lange bis wir am 19. Januar 1945 gefl\u00fcchtet sind.<\/p>\n<p>Wir hatten einen Bauernhof und 1945 mussten wir raus, weil es hie\u00df der Russe kam. Wir waren vom 19. Januar unterwegs bis M\u00e4rz. Wir haben \u00f6fter Pause machen m\u00fcssen, wir waren mit Pferd und Wagen unterwegs. Manchmal sind wir in Schulen untergekommen oder im Theater, da war Stroh, auf dem wir gelegen sind. Manchmal sind wir bei Leuten eingeteilt worden, wo wir in Betten schlafen konnten. Wir hatten zu essen mit, aber wir hatten kein Brot. Aber ich h\u00e4tte so gern ein Butterbrot gegessen mit Marmelade. Eines Tages fuhren wir nach Westen w\u00e4hrend die Soldaten, die Wehrmacht, fuhren nach Osten. Meine Gro\u00dftante Hedwig war gerade nicht auf dem Wagen und da kam ein Soldat und der gab ihr ein Kommissbrot, das war das gr\u00f6\u00dfte Geschenk f\u00fcr mich. Dann mussten wir halten, weil es gehei\u00dfen hat, wir m\u00fcssen warten, der Russe wird zur\u00fcckgeschlagen und dann k\u00f6nnen wir wieder nach Hause.<\/p>\n<p>Wir waren eine Woche bei einer Familie bei Stettin. Meine Gro\u00dftante hatte einen offenen, keinen gedeckten, Wagen. In der Zeit, wo wir dort waren, haben wir von der B\u00e4uerin Stroh genommen und haben ihr auch einen gedeckten Wagen gemacht, so dass wenn der Schnee kam, sie auch einen gedeckten Wagen hatte. Damals war es sehr kalt und es gab furchtbar viel Schnee. Nach dieser Woche hat es gehei\u00dfen, der Russe ist nicht zur\u00fcckgeschlagen worden, wir m\u00fcssen weiter. Wir sind dann kurz vor Frankfurt\/Oder gewesen. Wir sind bei einer Frau untergebracht worden zum \u00dcbernachten. Sie hatte zwei Kinder. Ihr Mann war Soldat. Die hat uns aufgekl\u00e4rt, dass wir aufpassen sollen, es k\u00e4men Tiefflieger, die uns beschie\u00dfen w\u00fcrden. Wir sind zwei Tage dort geblieben und sind weiter gefahren. Meine Tante hatte Geburtstag und da hat die B\u00e4uerin einen Kuchen gebacken und deswegen sind wir einen Tag dort geblieben.<\/p>\n<p>Als wir abends um sechs Uhr kurz vor Frankfurt\/Oder waren, da kamen die Tiefflieger. Alles, was konnte ist aus dem Wagen ausgestiegen und hat sich im Wald versteckt. Zu dieser Zeit war ich bei meiner Tante auf dem Wagen, weil die Magd und der Knecht wieder zur\u00fcck gegangen sind, es waren Polen, ein M\u00e4dchen und ein Junge, und die sind wieder zur\u00fcckgegangen und da war sie alleine auf dem Wagen. Und da bin ich mit ihr auf dem Wagen gefahren. Es war ein hoher Kastenwagen, von dem ich schnell unten war. Ich hab nur immer zu meiner Gro\u00dftante gesagt: \u201eWo sind die andern?\u201d \u201eIch wei\u00df es nicht, die sind auf der anderen Seite, auf der linken Seite vom Wald!\u201d Und ich sagte: \u201eKomm, Tante Hedwig, wir gehen auch und gucken, wo sie sind.\u201d Ich hatte keine Ruhe in dem Versteck, wo wir waren. Wir sind dann auf die andere Seite der Stra\u00dfe gelaufen und da h\u00f6rte ich wie sie riefen: \u201eLiesbeth?\u201d \u201eWir sind her!\u201d Da lagen die alle, in einem tiefen Loch. Es wurde geschossen und Bomben fielen. Und wie das vor\u00fcber war, das hat so eine Stunde gedauert, sind wir wieder in unseren Wagen gegangen und wo der stand, auf der Stra\u00dfe, da haben wir gesehen, was passiert ist. Unser Wagen war gl\u00fccklicherweise in Ordnung, aber am vorderen Wagen, waren die Pferde kaputt, der Mann hat den Arm verloren.<\/p>\n<p>Kurz vor Frankfurt\/Oder, \u00fcber die Br\u00fccke, kam uns ein Soldat entgegen und sagte: &#8222;Macht, dass ihr \u00fcber die Br\u00fccke kommt, die Br\u00fccke wird gesprengt!\u201d Dann gingen die Pferde der Tante tot, dann musste ich mit ihr mit dem Zug fahren, weil sie alt war und nicht alleine fahren sollte. Wir sind zur L\u00fcneburger Heide gefahren. Unterwegs in Buxtehude war wieder ein Angriff. Wir mussten raus aus dem Zug und mussten uns in die B\u00f6schung legen. Als es wieder vorbei war, konnten alle wieder in den Zug. Wir sind nach \u00dclzen gekommen. Dort war gleich wieder ein Angriff, wir mussten in den Bunker.<\/p>\n<p>Wir kriegten Ein Zimmer zugeteilt. Meine Tante und noch eine Familie. Die hatten eine Tochter, die zwei Jahre \u00e4lter war als ich. Ich war immer so \u00e4ngstlich und hatte immer Angst. Ich sagte zur Tante, wenn Fliegeralarm ist, dann denke dran, steh bitte auf und wecke mich. Wenn ich wach bin, wecke ich. Morgens geht das Licht an und die erz\u00e4hlen, es war ein Angriff und ich habe nichts mitgekriegt. Ich sagte zu meiner Tante: \u201eWarum hast du mich nicht geweckt, warum sind wir nicht in den Keller gegangen?\u201c Sagte sie: \u201eDu lebst doch, wir leben doch alle, ohne dass wir in den Keller gegangen sind!\u201d Da war ich wieder zufrieden. In einer gro\u00dfen Schule in \u00dclzen haben wir Kaffee, Fr\u00fchst\u00fcck gemacht und Mittag gehabt. Das M\u00e4dchen, das mit uns im Zimmer war, hat gesagt: \u201eDu, Elisabeth, k\u00f6nnen wir nicht einmal in die Stadt gehen?\u201d \u201eO, ja\u201c, sage ich, \u201ewenn du meinst!\u201d Da sind wir nach \u00dclzen, um die Stadt anzuschauen, weil wir ja immer nur eingesperrt waren. Wir sind gerade unterwegs, da gibt\u2019s wieder einen Alarm, wieder ein Bombenangriff, wieder in den Bunker rein. Meine Tante hatte um mich Angst. Ich hatte Angst um sie gehabt. und ich denke, hoffentlich ist sie in den Keller gegangen. Wie das zu Ende war, sind wir im Dauerlauf zur Schule gelaufen und geschaut, ob alles in Ordnung war.<\/p>\n<p>Nach vierzehn Tagen oder drei Wochen sind wir eingeteilt worden auf die H\u00f6fe zu den Bauern zu gehen. Wir sind zu einem Bauern nahe \u00dclzen gekommen, der hatte einen Sohn, der auch im Krieg war und die hatten Arbeiter, Franzosen und Polen, die da geholfen haben. Ich nehme an, dass das die Bauern waren, die von ihren H\u00f6fen gehen und wir dort angesiedelt worden sind. Wir waren dann auf einmal f\u00fcnf M\u00e4dchen. Ich war immer die J\u00fcngste. Wir haben alles M\u00f6gliche unternommen. Dann kam einmal die Wehrmacht in das Dorf. Die haben bei dem Bauer in der Scheune geschlafen. Morgens gingen immer so und so viele weg und andere kamen dann wieder. Da waren zwei junge Burschen. Der eine war achtzehn und der andere war neunzehn Jahre alt. Die hat mit uns immer schwarzer Peter gespielt, wenn sie zur\u00fcckkamen und ausgeschlafen hatten. Einer war dabei, der hat mich immer getr\u00f6stet. \u201eKommt der Russe?\u201d \u201eNein\u201c, hat er gesagt: \u201eSchau einmal dort haben sie wieder einen abgeschossen!\u201d Dann hat man das Licht gesehen und die Helle und er hat mir immer erz\u00e4hlt: \u201eDu brauchst keine Angst haben, der Russe, der kommt nicht herein, wir schie\u00dfen die alle ab!\u201d Dann kam wieder Fliegeralarm.\u201d Wir wussten nicht wohin. Wir waren alle drau\u00dfen. Im Keller vom Bauern, da war eine Frau mit ihren Kindern aus Hamburg, die dort ausgebombt war und die hat zu uns gesagt: \u201cKommt alle mit mir!\u201d Wir sind alle mit ihr gegangen und der Bauer hat gerade einen Mistwagen geladen und sie sagte: \u201eAlle unter den Mistwagen!\u201d Wir sind alle unter den Mistwagen hinein. Dann kam meine Gro\u00dftante und sagte: \u201eBist Du noch nicht im Keller?\u201d \u201eNein, die Frau sagte, wir k\u00f6nnen nicht mehr ins Haus zur\u00fcck, sonst werden wir erwischt!\u201d Da sagte meine Gro\u00dftante: \u201eMeinst Du, Du bist da besch\u00fctzt, wenn eine Bombe f\u00e4llt?\u201d \u201eBei Fliegeralarm sind wir ins Haus.\u201d Wir sind alle unter den Mistwagen gekrochen. \u201eWie kannst du dich unter den Mistwagen legen?\u201d \u201eFrau Koch hat das gesagt.\u201d<\/p>\n<p>Drei oder vier Wochen sp\u00e4ter sind die Amerikaner gekommen und ein Soldat ruft: \u201eLegt Euch hin!\u201d Aber ich stand auf und lief ins Haus rein. Der Bauer ging raus. Da war ein Jeep, aber die Soldaten waren alle weg. Wo alles vorbei war, sind wir f\u00fcnf M\u00e4dchen wieder auf die Suche gegangen, ob noch Soldaten da waren. Dem Bauer sein Hof ist abgebrannt, durch das Schie\u00dfen, die K\u00fche mussten sie raus lassen, etliche sind auch umgekommen. Die Landser, die wir gerne gesehen h\u00e4tten, die waren so jung. Ich war f\u00fcnfzehn und die waren auch so jung. Aber wir haben sie nicht gesehen. Dann sind sie abgef\u00fchrt worden. Die Besatzung kam herein. Der Bauer musste seine Zimmer r\u00e4umen. Dann hatte die Schwiegertochter mir gezeigt, um der Schwiegertochter beim Melken zu helfen. Aber immer wieder haben wir die jungen M\u00e4nner gesucht. Haben einen neunzehnj\u00e4hrigen Jungen gefunden und einen Mann, der eine Frau und zwei Kinder hatte, die waren tot in den L\u00f6chern. Wir haben das dem B\u00fcrgermeister gemeldet und dann gab es ein heimliches Begr\u00e4bnis in Ebsdorf f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Ich bin dann schwer krank geworden. Die \u00c4rzte hatten mich schon aufgegeben, ich hatte einen Blinddarmdurchbruch. Aber es ist besser geworden. Ich w\u00e4re auch nicht zum Arzt gegangen; denn ich wollte nicht zum Arzt. Aber die Gro\u00dftante sagte, ich wollte nicht zum Doktor, weil ich schwanger w\u00e4re. Aber das war nicht der Fall, da bin ich zum Doktor. Da war es schon schlimm um mich. Vom Krankenhaus bin ich in ein Erholungsheim gekommen. Das war in Baracken, wo die Soldaten waren, da war das Essen besser als im Krankenhaus. Da hat mich die B\u00e4uerin besucht und sagte, ich m\u00f6chte nach Haus, denn sie wollte ihren Verlobten heiraten. Aber ich sollte noch nicht nach Hause, ich war noch so schwach. Sie fragte den Arzt, ob ich zur Hochzeit kommen k\u00f6nnte. Dann hat er mich entlassen, aber ich war noch sehr schwach. Ich musste mich noch erholen. Eines Tages hat mich der Bauer gefragt, ob ich aufs Feld mitgehen k\u00f6nnte. Aber ich war so kaputt, da hat er mich aufs Pferd gesetzt, denn ich war so kaputt und ich bin nach Hause geritten. Dann bin ich mit einem anderen M\u00e4dchen zum Arzt gegangen. Ich habe wieder bei dem Bauer gearbeitet.<\/p>\n<p>Meine Verwandtschaft hat mich gesucht, die haben die Adresse erfahren. Da kam meine Tante Johanna, die hatten noch Pferd und Wagen und die waren in Rothenburg ob der Tauber durch die Flucht untergebracht. Dann bin ich vom Bauer weg. Der hatte mich wirklich sehr lieb, auch seine Frau und die Schwiegertochter. Ich war dort so wie in der Familie. Ich aber wollte in meine Familie auch. Aber dann ging es nicht so, wie es sein sollte. Sie wissen ja, keiner hat was, jeder musste sehen, wie sie durchkommen. Dann kam gl\u00fccklicherweise meine Cousine, von der wir auch nicht wussten, wo sie war. Das war meine Cousine Greta und die hat gesagt: \u201cF\u00e4hrst du mit mir wieder nach \u00dclzen, da ist mein Bruder in Gefangenschaft.\u201d Ich bin mitgefahren. Die B\u00e4uerin hat sich sehr gefreut. Ich habe gefragt, ob ich wieder bei ihr anfangen k\u00f6nnte. Dann sagte sie: \u201eEs tut mir leid, wir haben jetzt ein Ehepaar, ein Fl\u00fcchtlingsehepaar eingestellt und das geht nicht.\u201d Zur Cousine sagte ich: \u201cSuch\u2019 du f\u00fcr mich eine Stelle.\u201d Sie hat auch eine Stelle gehabt bei dem Bauer. Als ich kam, sagte sie: \u201eIch habe eine Stelle f\u00fcr Dich, bei dem Bauer, wo ich anfangen sollte. Sie machte die Kinderbetreuung. Dann bin ich zur B\u00e4uerin in Stedorf und habe gefragt, ob sie mich nehmen will, statt meiner Cousine Greta. Sie sagte, ich k\u00f6nne anfangen. Das war 1947, da habe ich meinen Mann kennengelernt<\/p>\n<p>Ich wusste nicht, wo meine Geschwister waren, die waren alle weg, ob sie noch leben, wo sie sind. Keiner konnte es mir sagen, wenn ich jemanden gefragt habe. Mein Mann war aus Sachsen, und er war schon als Soldat entlassen gewesen. Fritz Clemens hie\u00df er. Wir waren sechzig Jahre und drei Monate verheiratet. Er ist am 30. Dezember 2007 verstorben. Er ist von Leipzig schwarz bei Hannover \u00fcber die Grenze in den Westen gekommen. Mit einem Freund haben sie zur Fremdenlegion wollen. Sie haben bei Bauern gearbeitet, damit sie etwas zu essen hatten. Sie haben sich von Hannover bis Stedorf, wo ich beim Bauer war, durchgeschlagen. Ich war auf dem Feld, als ich am Abend zum Melken kommen musste. Denn wir waren zwei M\u00e4dchen, wir mussten uns immer abwechseln. Einmal war sie und einmal war ich dran zum Melken. Da durfte ich auch eher vom Feld weg. Die K\u00fche waren auf der Weide, da musste ich mit dem Hund zum Melken fahren. Frau Truhe hatte einen Verwalter und der sagte zu mir: \u201eFrau Truhe hat einen Knecht eingestellt, schau ihn dir an, wie er aussieht und was du f\u00fcr eine Meinung hast.\u201d \u201eWas soll ich ihn anschauen?\u201d Ich habe mich ihm aber nicht vorgestellt, sondern ihn nur von weitem beobachtet. Beim Abendessen haben wir uns gegenseitig vorgestellt und kennengelernt, weil ja auch die anderen M\u00e4gde und Knechte da waren. Wie ich zur\u00fcckkam vom Garten sagte der Verwalter: \u201cWas ist?\u201d \u201eNun ja, das ist Sache der Frau Truhe, aber graben kann er nicht!\u201d<\/p>\n<p>Meine Mutter war eine sehr gl\u00e4ubige Frau, ich war auch sehr gl\u00e4ubig. Meine Mutter hat uns richtig erzogen, aber ich war katholisch. Ich hab den Herrn immer f\u00fcr alles gedankt und gebetet. Ich bin auch in die Kirche gegangen, es war eine evangelische Kirche in dem Dorf. Als wir verheiratet waren, hatte mein Mann keine Arbeit und vom Arbeitsamt hat er zwei Stellenangebote bekommen nach Duisburg oder nach der Schweiz. Da ich noch jung war, sagte ich: \u201eGehe nicht in ein fremdes Land, bleib in Deutschland, gehe lieber nach Duisburg auf Arbeit!\u201d War es richtig oder nicht, ich wei\u00df es nicht. Als er dann eine Wohnung hatte, bin ich mit unserem Helmut, wir hatten ein Kind in der Zeit, nach Duisburg. In Duisburg ist dann unser zweiter Junge auf die Welt gekommen, unser Siegfried. Da war etwas, was mir sehr wehgetan hatte. Ich habe meine Geschwister wieder gefunden. Meine Schwester war in der Zeit sechzehn Jahre alt geworden und die hat mir vorgeworfen, ich h\u00e4tte mich nicht um sie gek\u00fcmmert. Aber ich hatte mich um sie gek\u00fcmmert. Ich habe \u00fcber das Rote Kreuz nach ihnen gesucht. Da gab es etwas und das konnte ich nicht \u00fcberwinden. Ich bin ein Mensch, wenn etwas ist, da werfe ich gleich die Flinte ins Korn. Zu meinem Mann sagte ich: \u201eEs ist besser, wir gehen von Duisburg weg, suche dir irgendwo eine andere Stelle.\u201d Und da war in der Zeitung ein Angebot nach M\u00fcnchen. Und da hat er sich nach M\u00fcnchen aufgemacht. Und da war ich erst mit zwei Kindern in Duisburg und dann ist unser \u00c4ltester von der Schule entlassen worden, der ist dann nach M\u00fcnchen gegangen, weil er Koch lernen wollte. Da habe ich den Jungen zum Vater geschickt nach M\u00fcnchen und ich bin mit meinem j\u00fcngsten Sohn nachgekommen. Das war 1962, ich bin immer noch in meine Kirche gegangen.<\/p>\n<p>Ich bin auch hier immer in die Kirche gegangen. Ich hatte sehr Heimweh nach Duisburg. Ich hatte alle meine Freunde und Bekannten, alle in Duisburg. Eines Tages sind die Missionare gekommen, im Januar 1965. Mein Mann ist nach oben gegangen, als es geschellt hatte. Er kommt dann herunter und hat eine Brosch\u00fcre in der Hand und zeigt sie mir und sagt, die sollst du lesen. \u201eWas ist das f\u00fcr eine Brosch\u00fcre?\u201d \u201eDas sind Missionare von Amerika.\u201d \u201eWas ist das f\u00fcr eine Religion?\u201d \u201eDie Mormonen!\u201d \u201eSo eine bl\u00f6de Sekte! \u00dcber das Wasser kommen sie und wollen mir das Evangelium predigen. Ich hab doch das Evangelium.\u201d Dann hat es eine Zeit gedauert und es kam keiner. Im M\u00e4rz tue ich die Asche hinaus, weil wir noch mit Kohle und Holz geheizt haben. Da sind zwei junge M\u00e4nner da, \u201eWir suchen Clemens.\u201d \u201eIch bin Frau Clemens, wenn Sie am Mittwoch kommen um f\u00fcnf Uhr, da ist mein Mann da, aber ich bin nicht da, ich bin auf Erholung.\u201d Als mein Mann von der Arbeit kommt, erz\u00e4hle ich ihm das und ich sage: \u201eDenk dran. Am Mittwoch kommen zwei junge M\u00e4nner, wenn das die gleichen sind, von denen du erz\u00e4hlt hast, dann sage ihnen, es hat keinen Zweck , ich m\u00f6chte davon nichts wissen, ich habe meine Religion.\u201d Dann war ich mehr als drei Wochen weg und mein Mann kam mit den Kindern mich besuchen. \u201eWas hast du mit ihnen ausgemacht?\u201d \u201eWenn Du wieder da bist, dann kommen sie weiter.\u201d<\/p>\n<p>Ich bin heim gekommen, denselben Tag waren auch Missionare da und ich sagte: \u201eHeute habe ich keine Zeit mit Ihnen zu reden. Denn da war auch eine Frau, die auf Erholung war und deren Mann hat sie mit dem Auto abgeholt und die nahmen mich mit nach M\u00fcnchen. Mein Mann hat gedacht, ich komme mit dem Zug. Dann haben wir Kaffee gemacht, mein Mann hat Kuchen geholt. Da kamen die Missionare und ich habe gesagt \u201eheute habe ich keine Zeit. Kommen Sie ein anderes Mal, heute bitte nicht.\u201d Mein Mann hat einen Termin mit ihnen ausgemacht. Solche Missionare habe ich noch nie kennengelernt, wie diese zwei. Sie sind gekommen, haben uns das Buch Mormon gebracht. Wir haben immer eine Ausrede gewusst. Wir mussten im Garten arbeiten, weil wir als Hausmeister t\u00e4tig waren, mein Mann nach dem Gesch\u00e4ft und ich. Die kamen und halfen uns. Wir haben gedacht, wir haben eine Ausrede, dass sie nicht kommen sollen. Sie sind gekommen und haben uns geholfen. Die ersten waren der Bruder Lore und der Bruder Milor, das wei\u00df ich noch. Dann sind sie gekommen und wir haben gesagt, wir m\u00fcssen das Auto reparieren, es ist kaputt. Sie sind wieder gekommen. Der eine hat sich mit unseren Kindern besch\u00e4ftigt, der andere hat meinem Mann mit dem Auto geholfen. Die kamen immer. Ich habe einen Kuchen gebacken und Kaffee gerichtet. Ich habe sie zum Essen eingeladen. Aber sie sagten, sie trinken keinen Kaffee.<\/p>\n<p>Damals haben wir in Neuhausen gewohnt, nahe vom Nymphenburger Park, in der Kirche war eine gro\u00dfe Figur: \u201eJesus Christus am Kreuz.\u201d Wir gingen spazieren und ich sagte zu meinem Mann: \u201eDas kann doch nicht wahr sein, dass meine Mutter mich falsch belehrt hat, sie hat mir doch das richtige Evangelium gelehrt.\u201d Die Missionare sind versetzt worden, dann ist der Bruder Haken gekommen. Sie hatten uns schon alles gegeben. Die zw\u00f6lf Lektionen waren durch, aber Clemens waren immer noch nicht so weit Sie wussten nicht mehr was sie uns sagen sollten. Einmal war ich so weit, sie sind gekommen und wir waren schon im Bett und ich sagte: \u201eNein das hat keinen Zweck, ich muss meinen Kaffee trinken, ich bin rumgelaufen wie in Trance. Ich sagte: \u201eDie Arbeit f\u00e4llt mir schwer in der Fr\u00fche. Hier habt ihr euer Buch.\u201d \u201eFrau Clemens lassen Sie uns noch einmal hinein und wir wollen mit ihnen beten!\u201d Wir haben sie hereingelassen und sie haben mit mir gebetet. Dann haben sie gesagt: \u201eBehalten Sie das Buch, versuchen Sie es noch einmal.\u201c Dann habe ich es noch einmal versucht und dann ging es. Dann sind sie um 11 Uhr gekommen, haben meinem Mann Bonbons gebracht, damit er das Rauchen aufh\u00f6ren soll. Dann haben sie gebeten, dass wir in die Kirche kommen sollen. Sie hatten uns geholfen, das Auto zu richten, da m\u00fcssen wir in die Kirche fahren. Wir sind nicht in die Kirche gekommen, ist das Auto kaputt gegangen. Wir fahren mit der Tram. Die Kirche hatte schon angefangen. Und Schwester Lankes hatte ein Baby und stand drau\u00dfen und sagte: \u201eGehen Sie doch hinein, die Kirche hat schon angefangen!\u201d<\/p>\n<p>An diesem Sonntag war Pr\u00e4sident Fetzer zum ersten Mal da. Die Missionare haben sich so gefreut und sie haben Pr\u00e4sident Fetzer alles erz\u00e4hlt und er sagte, er f\u00e4hrt uns nach Hause. Die Missionare sagten: \u201eWir fahren mit ihnen mit der Stra\u00dfenbahn\u201c, denn die wohnten auch in der N\u00e4he von Nymphenburg. Dann haben wir wieder \u00fcber alles gesprochen, dann sagte Bruder Gehr zu uns: \u201cKommen Sie am n\u00e4chsten Sonntag mit zu der Versammlung.\u201d Die sind gekommen, aber mein Mann schickte mich allein mit ihnen. Es war am Vormittag und nachmittags die Kirche. Dann haben sie ihr Notizbuch herausgenommen und haben gelesen. Da war Clemens bereit, da sind sie abgefallen und so fort. Am Sonntagnachmittag hatte mein Mann ein Interview mit dem Zonenleiter. Mein Mann hat Ja gesagt und ich kann noch nicht. Und mein Mann sagte: \u201eWenn ich mich taufen lasse, dann l\u00e4sst auch du dich taufen!\u201d<\/p>\n<p>Da sind wir am 4.Dezember 1965 getauft worden. Mein Mann war bei der GFV, Sekret\u00e4r war er lange, dann der erste Ratgeber von der Bischofschaft bei Bruder Roggermeier, dann Hoher Priestergruppenleiter, Sekret\u00e4r, wieder der zweite Ratgeber, in der PV, dann wieder Hoher<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krasna, Bessarabien Mein Name ist Elisabeth Clemens, geborene Wingenbach. Geboren bin ich am 22. August. 1930 in Krasna, Bessarabien. [Bessarabien ist eine historische Landschaft in S\u00fcdosteuropa, begrenzt vom Schwarzen Meer im S\u00fcden sowie den Fl\u00fcssen Pruth im Westen und Dnister im Osten. 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