{"id":1098,"date":"2012-05-14T16:15:01","date_gmt":"2012-05-14T16:15:01","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1098"},"modified":"2014-04-18T06:21:44","modified_gmt":"2014-04-18T06:21:44","slug":"christa-helene-david","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1098\/christa-helene-david","title":{"rendered":"Christa Helene David"},"content":{"rendered":"<p><strong>K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christa-Helene-David1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1099\" title=\"Christa-Helene-David\" alt=\"Mormon Deutsch Christa Helene David\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christa-Helene-David1-220x300.jpg\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christa-Helene-David1-220x300.jpg 220w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christa-Helene-David1.jpg 356w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a>Mein Name ist Christa Helene David<\/strong>. Ich bin in K\u00f6nigsberg in Ostpreu\u00dfen geboren am 17. Januar 1939. Mein Vater, Max Adolf Noetzel, ist in Osznogarren geboren am 4. M\u00e4rz 1998. Meine Mutter, Anna Helene, geborene Glagau, ist auch in K\u00f6nigsberg geboren am 25. Mai 1903. Ich bin in Lauth, einem Vorort von K\u00f6nigsberg, geboren. Meine Eltern hatten vier T\u00f6chter. Es w\u00e4ren auch zwei S\u00f6hne dort gewesen. Aber leider sind sie im Kindesalter verstorben. So haben meine Eltern mit ihren vier T\u00f6chtern in einem Haus gewohnt.<\/p>\n<p>Mein Vater hatte das Haus mit seinen eigenen H\u00e4nden erbaut aus Bahnschwellen, das war das Ungew\u00f6hnliche. Er hatte einen Freund, der Eisenbahner war, und von dem erhielt er diese Bahnschwellen. Meine Eltern waren sehr flei\u00dfige Leute. Sie hatten einen kleinen Nebenverdienst durch die Landwirtschaft. Sie hatten sich H\u00fchnerlegebatterien angeschafft, und sie hatten eine Kuh, ein Pferd und Enten und H\u00fchner. So wuchs ich ein bisschen auf einem Kleinbauernhof auf. Ich bin ja zu Beginn des Krieges geboren worden. Und bald konnte man das auch feststellen.<!--more--><\/p>\n<p>Meine Eltern hielten sich zuerst der NSDAP fern, bis mein Vater es doch versuchte, dort als Hauswart oder etwas \u00c4hnlichem mitzuwirken. Meine Mutter lehnte jede Teilnahme ab. Sie sollte von Hitler das Verdienstkreuz erhalten, weil sie sechs Kinder geboren hatte. Aber sie lehnte es ab. Sie wollte mit dem Ganzen nichts zu tun haben. Dann kam der Krieg mit seinen schrecklichen Bombenangriffen, obwohl es bei uns in Lauth noch nicht so schlimm war. Doch gegen Ende des Krieges, als meine Mutter meinem Vater sagte, dass sie das N\u00e4herr\u00fccken der Front h\u00f6rte, sagte mein Vater: \u201eNein, K\u00f6nigsberg wird nie eingenommen. Das wird gehalten. Du kannst ganz beruhigt hier bleiben.\u201c Aber die Bomben kamen immer n\u00e4her. Mein Vater hatte auf einem St\u00fcck Land, das uns geh\u00f6rte, einen Bunker gebaut. Und als wir einmal in diesem Bunker sa\u00dfen, h\u00f6rten wir sehr viele Bomben fallen. Wir sind auf das Dach des H\u00fchnerhauses gestiegen und haben dann gesehen, wie K\u00f6nigsberg brennt. Das war sehr weit sichtbar. Und in meiner Erinnerung sehe ich noch, die hohen Flammen und wie die Rauchwolken in den Himmel stiegen.<\/p>\n<p>Ich hatte zwei Schwester, die \u00e4lter waren als ich: Inge und Elfriede, die ein Jahr auseinander lagen und sechs und sieben Jahre \u00e4lter waren als ich. Diese Schwestern mussten nach K\u00f6nigsberg zur Schule, ich war ja noch zu klein. Sie haben in K\u00f6nigsberg viele schreckliche Dinge gesehen. Auch verbrannte Menschen. Es war furchtbar, und sie sind wieder nach Hause gekommen. Das hat meine Mutter aber sehr beunruhigt. Viele aus unserer Nachbarschaft waren schon fortgegangen. Aber mein Vater, da er Blockwart war, getraute sich nicht, weil es verboten war. Meine Mutter bettelte, dass wir gehen k\u00f6nnten. Und er meinte dann auch, dass es an der Zeit w\u00e4re. Meine Mutter bettelte, dass er mit uns gehen solle. Aber mein Vater war einkaserniert. Er war nicht wehrf\u00e4hig, weil ihm zwei Finger fehlten. Es gab damals nicht die Sicherheitsvorkehrungen an den Maschinen wie heute, und deshalb hat er durch einen Unfall zwei Finger verloren. Es waren die Finger, die man ben\u00f6tigt, um ein Gewehr zu bedienen. Er war trotzdem eingezogen worden. Er hatte die Aufgabe, russische Arbeiter zu beaufsichtigen. Wir wohnten nahe am Flugplatz, auf dem viele russische Arbeiter besch\u00e4ftigt waren. Und er musste dort bleiben. Einige M\u00e4nner hatten sich als Frauen verkleidet und hatten das Gebiet verlassen. Meine Mutter bettelte, er m\u00f6ge doch mit uns gehen. Aber mein Vater sagte: \u201eSoll ich vor euren Augen erschossen werden? Das werde ich nicht tun. Ihr m\u00fcsst gehen. Ich werde die Kampfhandlungen abwarten, und dann hole ich euch wieder zur\u00fcck. Geht nach Prenzlau.\u201c<\/p>\n<p>Wir sollten mit dem Schiff nach Pilau fahren, um von dort nach Kohlberg [Ko\u0142obrzeg] zu kommen. Und von dort aus konnte man dann nach Prenzlau fahren. Ende Januar, einige Nachbarn haben sich mit uns zusammengetan, sind wir dann aufgebrochen. Die Schwierigkeit war, dass meine Mutter noch ein Baby bekommen hatte, meine letzte Schwester Annelies. Wir mussten mit einem Kinderwagen unterwegs sein. Das Baby war erst acht Wochen alt. Annelies ist am 6. Dezember geboren, und Ende Januar gingen wir auf die Flucht. Und es war wirklich sehr kalt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte \u00fcber den Abend sprechen, als mein Vater von uns Abschied genommen hat. Es war bei uns in der K\u00fcche. Meine Mutter hatte das Baby auf dem Arm, und wir M\u00e4dchen standen um die Gruppe herum. Meine Mutter weinte und wollte nicht alleine gehen, aber mein Vater sagte dann: \u201eDu hast doch noch deinen Gott.\u201c Er hatte anscheinend nicht mehr seinen Gott. Er hatte seinen Glauben verloren, als er seine zwei S\u00f6hne verloren hatte. Er hatte Probleme mit deren Tod, weil er der Ansicht war, dass kein Gott so etwas tun k\u00f6nne. Er war doch so stolz gewesen auf seine zwei kleinen S\u00f6hne. Und deshalb sagte er zu meiner Mutter: \u201eDu hast doch noch deinen Gott.\u201c Und das hatte sie auch. Wir haben gebetet und sind dann mit dem Kinderwagen auf ein Pferdefuhrwerk gestiegen, das von der Nachbarschaft gestellt wurde. Meine Mutter erlaubte uns noch, irgendetwas mitzunehmen, aber es durfte nicht schwer sein. Ich bin dann in unsere beste Stube gegangen und habe mein kleines Sparschwein aus Silber geholt, welches ich zur Taufe erhalten hatte. Das durfte ich mitnehmen. Meine Mutter nahm komischerweise einen Sch\u00f6pfl\u00f6ffel mit, der auch aus Silber war. Den fand sie so gut und nahm ihn mit. Und meine Schwestern nahmen Schulsachen mit. Dann sagte sie: \u201eDreht euch noch einmal um\u201c. Und wir sahen unser Haus im Schnee liegen, und sie sagte: \u201eVielleicht sehen wir es nie wieder\u201c. Diesen Augenblick haben wir alle nie vergessen. Es war das letzte Mal, dass wir unser Haus sahen. Und auch unseren Vater haben wir nie wieder gesehen.<\/p>\n<p>Wir sind dann Richtung Pilau gefahren. Das lag etwa zwanzig Kilometer von uns entfernt. Mit dem Fuhrwerk fuhren wir zuerst nach K\u00f6nigsberg bis zum Hafen und von dort durch den Pregel nach Pilau. Zum Gl\u00fcck war der Pregel nicht zugefroren. Pilau war zu der Zeit ein Wehrmachtsumschlagplatz. Der Hafen war sehr gro\u00df. Und es waren sehr viele Menschen dort. Mein kindlicher Eindruck war, dass ich hier totgetreten werde. Meine Mutter sagte, dass wir einander festhalten sollten, damit wir zusammenblieben. Es gab ein gro\u00dfes Schiff, auf das alle Fl\u00fcchtlinge st\u00fcrmten. Meine Mutter mit dem Kinderwagen war sehr im Nachteil. Ein Rad war schon besch\u00e4digt. Und dann kamen M\u00e4nner von hinten und warfen ihren Rucksack auch noch in den Kinderwagen und trampelten alles nieder. Es wurde keine R\u00fccksicht genommen in diesem Gew\u00fchl. So mussten wir stehen bleiben und das Leben des Babys retten. Und so bekamen wir dieses Schiff nicht. Aber ich habe gesehen, dass das Personal die Menschen nur ohne das Gep\u00e4ck auf das Schiff lie\u00dfen. Sie sagten, dass sie das Gep\u00e4ck verladen w\u00fcrden. Aber sie haben es ins Wasser geworfen. Die Br\u00fccken wurden eingezogen, weil das Schiff \u00fcbervoll war. Und dann sind trotzdem noch Menschen in das Wasser gesprungen, um mitzukommen. Aber das Wasser war sehr kalt und zum Teil mit Eisschollen bedeckt.<\/p>\n<p>Dieses gro\u00dfe Schiff haben wir also nicht bekommen, und meine Mutter war sehr verzweifelt. Es gab da einen Wagen mit einem Polen, der uns aufgenommen hat. Er sagte zu meiner Mutter: \u201eNicht weinen, Frau. Wir finden eine L\u00f6sung.\u201c Dann kam ein Verlader mit einem kleinen Schiff, und der sagte: \u201eMuttchen, hast du keinen Platz bekommen? Mach dir keine Sorgen, ich habe ein Frachtschiffchen und kann dich mitnehmen\u201c. Wir konnten dann auf Stroh schlafen. Und am n\u00e4chsten Tag waren noch mehr Leute da. Und alle fanden auf diesem Schiffchen Platz. Der Pole hat uns auch noch eine warme Suppe gegeben. Meine Schwestern erinnern sich nicht mehr daran; aber ich wei\u00df es noch, denn er war sehr nett zu mir. Uns wurde gesagt, dass wir eine Treppe hinunter gehen sollten. Dort gab es Stroh, auf dem wir sitzen konnten. Der Kapit\u00e4n dieses Schiffchens sagte, ich habe ein Frachtschiff, und ich transportiere Marmeladeneimer. Also verhungern werden wir nicht, denn ihr sitzt alle auf Marmeladeneimern. Dann fuhren wir los. Und der Kapit\u00e4n sagte: \u201eLeute, habt keine Angst. Ich bring euch hin\u00fcber. Wir fahren durch Feindesgebiet. Aber ich bring euch hin\u00fcber\u201c. Er hat uns solche Zuversicht gegeben, dass er es schaffen w\u00fcrde. Dann sagte er noch: \u201e Keine Panik. Ich werde diesen Niedergang mit Brettern zunageln, damit ihr mir nicht in Panik herauslauft. Denn wir m\u00fcssen in v\u00f6lliger Dunkelheit fahren, damit wir vom Feind nicht gesehen werden\u201c. Das hat er dann auch gemacht. Meine \u00e4lteste Schwester, die sehr pfiffig war, war drau\u00dfen auf dem Schiff gewesen und hat sich alles angesehen und hat gesehen, wie wir vom Feind umgeben waren.<\/p>\n<p>Aber alle mussten nach unten in den Laderaum, und es wurde hinter uns zugenagelt. Und da gab es doch einige Unruhe und \u00e4ngstliche Schreie. Auch unser Baby schrie sehr. Meine Mutter hatte wohl Milchnahrung f\u00fchr das Baby mitgenommen. Aber die war inzwischen sauer geworden. Zuerst wollte das Baby die saure Milch nicht. Aber weil es nichts Anderes gab, musste es diese doch trinken. Denn bei all dem Schrecken der Flucht war ihre nat\u00fcrliche Milchquelle versiegt. Das Baby schrie, und die Leute um uns herum verlangten, dass meine Mutter es beruhigen sollte. Als es dann dunkel wurde, h\u00f6rten wir die Bomben um uns herum einschlagen. Das Schiff schaukelte sehr, und alles wirbelte durcheinander. Wir dachten, dass es unser Ende sei. Meine Mutter zog dann alle ihre Kinder ganz dicht zu sich heran und sagte: \u201eIhr m\u00fcsst keine Angst haben. Gott wird uns besch\u00fctzen\u201c. Und sie hat gebetet. Dann h\u00f6rten wir, wie die Eisschollen an unserem Schiff vorbei schrammten. Aber unser Schiff ist heil geblieben. Es war stark genug bebaut.<\/p>\n<p>Wir waren zwei Tage und zwei N\u00e4chte unterwegs. Dann waren wir in Kohlberg. Das war zu der Zeit sicheres Gebiet vor dem Feind. Die Fl\u00fcchtlinge wurden in \u00f6ffentlichen Einrichtungen untergebracht. Wir kamen in ein Kinderheim. Ich erinnere mich, dass wir an einem sch\u00f6nen, sauberen Tisch sa\u00dfen, der wei\u00df gescheuert war. Und wir bekamen etwas zum Essen. Ich erinnere mich auch noch, dass ich einfach nicht verstehen konnte, was um mich herumpassierte. Ich wollte wieder nach Hause in mein Bett und zu meinem Vater und jammerte ziemlich, als wir die Zeit auf dem Schiff waren. Ich war ja erst sechs Jahre alt. Aber hier in Kohlberg waren wir erstmal in Sicherheit.<\/p>\n<p>Dann sind wir mit dem Zug nach Prenzlau gefahren. Da sah ich, wie unheimlich \u00fcberf\u00fcllt der Bahnhof war. Und wenn meine Mutter mit dem Baby auf die RK-Station zum Wickeln ging, denn es war so kalt, dass man das nirgendwo anders tun konnte, begann ich panisch zu schreien. Ich wollte nicht mehr bei meinen Schwestern bleiben. Ich wollte nur in der N\u00e4he meiner Mutter sein. Ich klammerte mich an sie und kam dann auch mit in diese Station. Dort bekamen die Babys Nahrung, und man konnte sie neu wickeln. Meine beiden gro\u00dfen Schwestern hatten die Aufgabe, in der Zwischenzeit auf die zwei S\u00e4cke aufzupassen, die wir mitgenommen hatten. Meine Mutter gab uns den Auftrag, immer ganz dicht zusammenzubleiben. Wir sahen, dass manche M\u00fctter ihre Kinder mit einem Band an sich gebunden hatten, um sie ja nicht zu verlieren. Und trotzdem sind sehr viele Kinder verloren gegangen.<\/p>\n<p>Der Zug war sehr \u00fcberf\u00fcllt. Aber man rief: \u201eLasst die Frau mit dem Kinderwagen in den Zug\u201c. Und wir bekamen dann einen Stehplatz im Zug. Aber es gab Menschen, die sa\u00dfen oben auf dem Zug oder hingen drau\u00dfen am Zug, nur um mitzukommen. So kamen wir nach Prenzlau, wo wir Verwandte haben sollten. Aber wir haben sie nicht gefunden, weil es dort schon Bombenangriffe gegeben hatte und manches zerst\u00f6rt war. Das hatten wir nicht erwartet. Irgendwie hatte das mit der Einkesselung K\u00f6nigsbergs zu tun. Wir blieben dort einige Tage. Sehr gute Bekannte aus unserer Nachbarschaft mit ihrer ganzen Familie war mit uns zusammen. Deren eine Tochter hatte bei der Wehrmacht erwirkt, dass wir alle mit Wehrmachtsautos mitkommen konnten, um nach Schleswig Holstein zu kommen. Die Soldaten waren auf dem R\u00fcckzug und haben einige Fl\u00fcchtlinge mitnehmen k\u00f6nnen. Wir mochten nicht dar\u00fcber nachdenken, was diese junge Frau tun musste, um unser Mitnehmen zu bewerkstelligen. So konnte auch meine Mutter mit ihren vier kleinen Kindern mitgenommen werden. Daf\u00fcr waren wir sehr dankbar, obwohl wir die Frau eigentlich nicht leiden konnten.<\/p>\n<p>Wir glauben, dass die Frau von Gott inspiriert war, uns mitzunehmen. Denn in Prenzlau w\u00e4ren wir zugrunde gegangen. Meine Mutter dachte in Prenzlau daran, noch meine Mandeln kappen zu lassen. Das kommt mir heute ganz unwahrscheinlich vor. Denn wie konnte sie an so etwas denken, wo wir doch in solcher Not waren. Und sie hat diesen Eingriff wirklich vornehmen lassen. Wir m\u00fcssen also schon etwas l\u00e4nger dort geblieben sein. Wenn Angriffe kamen, wurden diese durch eine Sirene angek\u00fcndigt, und man musste sofort in einen Luftschutzbunker gehen. Das passierte auch, als wir von dem HNO-Arzt kamen. Meine Schwestern waren dabei. Und wir liefen alle ganz schnell in ein Haus, um dort in den Luftschutzkeller zu gehen. Weil meine Schwestern und ich aber so n\u00f6tig auf die Toilette mussten, verlie\u00dfen wir noch einmal den Keller, um in das obere Stockwerk zu gelangen, weil sich dort eine Toilette befand. Und auf dem R\u00fcckweg in den Keller wurde auf uns durch die Treppenhausscheiben geschossen. Neben dem Keller gab es einige Bombeneinschl\u00e4ge. Und viel Betonstaub wirbelte durch die Gegend. Es gab M\u00fctter, die ihren Kindern Handt\u00fccher in den Mund gesteckt haben. Die Frau schrie: \u201eDer Luftdruck zerrei\u00dft uns alle.\u201c Es gab sehr viele panische Handlungen. Aber meine Mutter war ganz ruhig. Sie sagte: \u201eKommt alle her. Ganz dicht zu mir. Wenn jetzt eine Bombe f\u00e4llt, dann sterben wir alle gemeinsam. Niemand bleibt von uns allein zur\u00fcck. Es ist nicht schlimm. Wir gehen dann alle zusammen zu Gott in den Himmel.\u201c Und dann begann sie zu beten. Ich wei\u00df nicht, was sie gebetet hat, aber es hat uns sehr beruhigt. Wir f\u00fchlten uns wie auf einer wunderbar ruhigen Insel. \u00dcberall schlugen die Bomben ein. Aber nicht bei uns.<\/p>\n<p>Die sich zur\u00fcckziehenden Soldaten mit ihren Lastwagen haben uns Fl\u00fcchtlinge auf ihre Wagen verteilt, und meine Mutter und ich fuhren nicht zusammen in einem Auto. Meine Mutter mit dem Baby in einem und meine Schwestern und ich in einem anderen Auto. Das war f\u00fcr meine Mutter sehr be\u00e4ngstigend. Aber man hatte ihr versprochen, dass man in der Kolonne zusammenbleibt. Wir sa\u00dfen hinten in einem Auto und schauten nur hinaus, um zu sehen, wo unsere Mutter mit dem anderen Auto blieb. In Prenzlau lagen viele tote Menschen und Tiere an den Stra\u00dfenr\u00e4ndern. Das konnten wir sehen, als wir dort fuhren. Wie lange wir unterwegs waren, das wei\u00df ich nicht. Wir sind wohl auch des Nachts gefahren. Es gab feindliche Angriffe. Einmal riefen die Soldaten: \u201eRaus, raus, raus. Alle schnell raus!\u201c Es kamen Tiefflieger. Aber um uns herum war freies Feld, und wir konnten uns nirgendwo verstecken au\u00dfer unter den Autos. So sind wir alle unter die Autos gekrochen. Wir sahen auch unsere Mutter mit dem Baby unter einem anderen Auto liegen. Und dann kamen die Tiefflieger. Dieses Ger\u00e4usch kann ich nicht vergessen. Bis heute kann ich das Ger\u00e4usch tief fliegender Flugzeuge nicht ertragen, weil die Angst, die man damals hatte, sofort wieder gegenw\u00e4rtig ist. Auch heute tr\u00e4ume ich noch manchmal davon dazuliegen und kein Loch zu haben, in das man sich verkriechen k\u00f6nnte, um nicht gesehen zu werden. Die Tiefflieger flogen mehrere Male \u00fcber uns hinweg. Aber sie haben uns nicht getroffen. Und wir konnten sp\u00e4ter weiterfahren.<\/p>\n<p>An weitere Vorf\u00e4lle kann ich mich nicht mehr erinnern, au\u00dfer dass es noch andere Angriffe gab. Dann kamen wir nach L\u00fcbeck. Leider haben wir dort keine Verwandten getroffen. Wir kamen in ein Auffanglager. Es gab einen riesigen Saal mit Doppelstockbetten, die aus rohem Holz zusammen gezimmert waren. Wir hatten ein Bett. Und jeder war gl\u00fccklich, einen Ort zu haben, von dem er sagen konnte: Hier schlafe ich, und hier kommt niemand anders hin. Es war eine Erl\u00f6sung f\u00fcr uns, ein Bett zu haben. Wie lange wir in dem Lager waren, das wei\u00df ich nicht. Sp\u00e4ter kamen wir mit einem Transport nach Kellinghusen in Schleswig Holstein. Kellinghusen liegt in der N\u00e4he von Itzehoe und Itzehoe liegt in der N\u00e4he von Hamburg. Kellinghusen ist eine Kleinstadt. Dort kamen wir auch in ein Lager, ein ehemaliges Kino. Als wir aus dem Auto ausstiegen, wurde uns bewusst, dass wir \u00fcberhaupt nichts mehr besa\u00dfen. Die S\u00e4cke, die wir von zu Hause mitgenommen hatten, waren schon lange verloren gegangen. Wir hatten von den Soldaten Wehrmachtsdecken erhalten, damit das Baby warm gehalten werden konnte. Aber diese sch\u00f6ne Decke f\u00fcr das Baby hat man ihr dann gestohlen. Wir hatten also nur das, was wir auf dem Leibe trugen. Als wir nun in dieses Auffanglager kamen, riefen die Leute gleich: \u201eHier ist alles verlaust\u201c.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat sehr darauf geachtet, dass wir trotz dieser schwierigen Umst\u00e4nde keine L\u00e4use bekamen. Als wir dort ankamen, haben wir erst einmal gebetet und gedankt, dass Gott uns so besch\u00fctzt hat. Und oft hat meine Mutter erw\u00e4hnt, wo Gott uns \u00fcberall besch\u00fctzt hat. Immer wieder hat sie uns darauf hingewiesen, und wir haben es ja auch erlebt. Dann wurden die Fl\u00fcchtlinge verteilt. Wir sollten nach Rensing, einem Vorort von Kellinghusen, mehr auf dem Lande gelegen, gebracht werden. Ein ehemaliges Gut, Luisenberg, lag in der N\u00e4he. Dort gab es Felder und Einfamilienh\u00e4user. Und in so ein Einfamilienhaus sollten wir einquartiert werden. Da sich niemand freiwillig gemeldet hatte Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, stand man einfach vor deren T\u00fcr, und sie mussten von einer Minute zu den anderen Fl\u00fcchtlingen aufnehmen. Und so war es auch mit uns. Es war acht Uhr morgens, und wir standen vor dem Haus eines \u00e4lteren Ehepaares mit Namen Steinen. Eine verheiratete Tochter mit Mann lebte dort schon. Die Beamten gingen durch das Haus und beschlagnahmten das Zimmer, in dem das junge Ehepaar gerade noch in den Betten gelegen hatte. Dort wurden wir hineingesetzt. Und das war meiner Mutter sehr peinlich. Zu Hause hatten wir auch ein Haus besessen mit allem, was dazugeh\u00f6rt. Und hier standen wir nun mit nichts in der Hand. Aber die Leute waren sehr nett. Sie haben das Zimmer freiger\u00e4umt. Es gab dort alte M\u00f6bel und einen riesigen Kachelofen. Uns wurde gesagt, dass wir ja nichts kaputt und dreckig machen sollten. Der Besitzer baute uns ein Bett, und ein Bett lie\u00df man im Zimmer. Meine Mutter, das Baby und ich schliefen in dem einen und meine beiden Schwestern in dem anderen Bett. Man gab uns auch ein Federbett, ein richtiges warmes Bett. Aber f\u00fcr meine Schwestern gab es nur Stroh in dem Bett und nichts zum Zudecken. Es war immer noch kalt in den N\u00e4chten. Meine Schwestern jammerten in der Nacht, dass ihnen so kalt w\u00e4re. Wir hatten zwar unsere M\u00e4ntel und was wir noch hatten \u00fcber sie gedeckt. Aber es war trotzdem sehr kalt.<\/p>\n<p>In dem ersten Winter hatten wir auch keine Nahrung. Es gab keine Kartoffeln, denn es war Winter. Man gab uns zwar einiges von ihrer Nahrung, aber es war sehr sp\u00e4rlich. Wir sind nicht verhungert, aber wir sind gerade nur so am Leben geblieben. Im n\u00e4chsten Sommer hat meine Mutter sich auf dem Gut zur Feldarbeit gemeldet. Ich bin auch mitgegangen. Die gro\u00dfen M\u00e4dchen mussten in die Schule. Und ich habe auf meine kleine Schwester aufgepasst, w\u00e4hrend meine Mutter auf dem Feld arbeitete. Sie hat f\u00fcr Nahrungsmittel gearbeitet. Wenn die Erntezeit vorbei war, wurden die Felder f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge freigegeben zum \u00c4hrennachlesen. Auch Bucheckern haben wir gesammelt in den W\u00e4ldern, \u00fcberhaupt alles, was essbar war.<\/p>\n<p>Die Kirche haben wir in Duisburg kennengelernt. Um die Gebiete im n\u00f6rdlichen Teil Deutschlands etwas zu entlasten, startete man eine Umsiedlung. Meine Mutter dachte auch daran, dass es einfacher w\u00e4re, einen Arbeitsplatz oder Ausbildungsplatz f\u00fcr die \u00e4lteren M\u00e4dchen zu erlangen, und so stimmte sie einer Umsiedlung zu. Zuerst kamen wir nach Remscheid. Eine meiner Schwestern hat dort geheiratet. Sie hat uns auch eine Wohnung besorgt. Auch ich habe geheiratet. Mein Mann hatte in Reinhausen eine Arbeitstelle. Er bekam auch eine Betriebswohnung. Und als junge zwanzigj\u00e4hrige Frau bin ich so nach Reinhausen gekommen.<\/p>\n<p>Zu der Zeit habe ich sehr viel \u00fcber Religion nachgedacht. Ich war jung verheiratet und hatte ein Kind. Und wenn man ein Kind hat, dann m\u00f6chte man es richtig erziehen. Man m\u00f6chte ihm Werte mit auf den Weg geben. Meine Mutter hatte uns religi\u00f6s erzogen. Doch mir fehlte in der evangelischen Kirche etwas. Auch als ich noch in der Ausbildung in Remscheid war, besuchte ich andere Kirchen, um mehr zu finden, als ich in der Evangelischen hatte. Zum Beispiel fand ich, dass, wenn man etwas falsch gemacht hatte, dass es einen Weg der Umkehr geben m\u00fcsse. Das hie\u00df in der evangelischen Kirche Bu\u00dfe. Aber es gab nur einen Bu\u00df und Bettag. Und ich machte doch \u00f6fter Fehler. Ich f\u00fchlte mich fern von Gott und wollte ihm n\u00e4her kommen, aber ich wusste nicht, wie ich umkehren k\u00f6nnte von meinen Fehlern. Ich dachte, dass ich nicht w\u00fcrdig sei, zu schlecht. Und so suchte ich alle m\u00f6glichen Kirchen auf, fand aber keine, die mir helfen konnte. Als wir drei Kinder hatten, haben wir dieses Haus hier in Krefeld gebaut. Mein Mann war im Rat der Stadt. Das hat uns zwar nicht reicher gemacht. Aber man hatte mehr M\u00f6glichkeiten, an Gelder zu kommen. Und so haben wir dieses Haus gebaut. Im Januar 1966 kamen die Missionare an die T\u00fcr. Ein Jahr davor habe ich noch am Weihnachtsfest geweint, weil wir Weihnachten gefeiert hatten, wie ich es mir nicht vorgestellt hatte. Es war nicht so, wie es sich ein Gl\u00e4ubiger vorstellt. Mein Mann hatte die Nachbarn von nebenan eingeladen. Und die haben Alkohol getrunken. Am Heiligen Abend. Ich habe bis sp\u00e4t in die Nacht geweint und habe gesagt: \u201eSo kann ich nicht leben. So kann ich nicht leben. Ich muss Gott finden\u201c.<\/p>\n<p>Ich habe die Bibel aufgeschlagen und darin gelesen. Ich brauchte etwas! Im Januar kamen dann die Missionare. Ich habe es nicht sofort erkannt, dass dieses die Hilfe aus meiner religi\u00f6sen Not war. Einer der Beiden war der Bruder Hill. Sie standen da und sagten, dass sie ein Buch f\u00fcr mich haben. Das ist das Buch Mormon. Ich war sehr abweisend und sagte: \u201eNein, ich kaufe nichts\u201c. Ich dachte, es handelte sich um einen Buchklub. Aber er sagte: \u201eIch schenke ihnen das Buch\u201c. Ich erwiderte: \u201eHeute schenkt niemand mehr irgendjemandem etwas.\u201c Ich lie\u00df mich dann \u00fcberreden, das Buch zu nehmen. Auch machten wir einen Termin aus, um uns wieder zu treffen. Ich legte das Buch zuerst zur Seite. Sp\u00e4ter nahm ich es dann zur Hand und las die Geschichte von Joseph Smith. Dar\u00fcber musste ich sehr nachdenken. Es hat mich sehr aufgeregt. Weiter bin ich nicht gekommen. Es hat mich so aufgeregt, dass es eine Religionsgemeinschaft in Amerika gab und einen jungen Mann, der Gott gesehen hat. Uns wurde immer gesagt: \u201eDas gibt es nicht. Gott spricht nicht mehr\u201c. Es war f\u00fcr mich eine schlimme Anma\u00dfung, die sich dieser junge Mann vielleicht ausgedacht hatte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich noch dar\u00fcber nachdachte, ob es wohl wahr sei, was ich gelesen hatte \u00fcber Joseph Smith, kamen die Missionare wieder. Wir haben dann Teile aus dem Buch Mormon gelesen. Als ich den Geist der Missionare sp\u00fcrte, ich wusste nur damals nicht, was das war, was ich sp\u00fcrte, kam ein ganz wunderbares Gef\u00fchl \u00fcber mich w\u00e4hrend der Zeit, wo wir zusammen waren. Und ich wusste: Es ist wahr. Sie haben ihr Zeugnis gegeben. Und das Zeugnis hat mich sehr ber\u00fchrt. Die Vorstellung, dass es wahr sein k\u00f6nnte, dass es einen Propheten gibt, war es, wonach ich gesucht hatte. Ich war so begeistert, dass ich nat\u00fcrlich meinem Mann auch davon erz\u00e4hlt habe. Er war wohl auch einmal dabei, als die Missionare da waren. Aber er lehnte es ab. Er sagte: \u201eWir waren immer evangelisch und ich will keine amerikanische Kirche\u201c. Er lehnte es auch ab, sich mit dem Buch Mormon zu besch\u00e4ftigen und sagte, dass ich es auch bleiben lassen solle. Aber ich konnte das gar nicht mehr anders. Die Missionare kamen weiterhin, mich zu belehren. Irgendwann war ich dann bereit, um getauft werden zu k\u00f6nnen. Aber ich brauchte die Einwilligung von meinem Mann. Er verweigerte die Unterschrift f\u00fcr die Erlaubnis. Ich konnte bis auf einmal die Kirche vorher nicht besuchen. In Duisburg gab es angemietete R\u00e4ume in der Turnhallenstra\u00dfe. Und da habe ich zum ersten Mal die Kirche besucht. Es war sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Ich hatte nat\u00fcrlich ein fast vollkommenes Volk erwartet, ein Volk, das nach Gottes Geboten lebt, ein Zion, das fast in den Himmel genommen werden sollte. Ich habe keine Entt\u00e4uschungen erlebt. Ich habe freundliche Menschen gefunden, die mich mit meinen Kindern empfangen haben. Und ich sehnte mich immer wieder danach, dort hinzugehen. Damals gab es noch die Sonntagsschulvormittage und nachmittags die Abendmahlsversammlungen. Und ich habe immer sehr gut zugeh\u00f6rt. Nach M\u00f6glichkeit habe ich die Versammlungen besucht. Ich konnte es nur nicht immer, weil mein Mann gar nicht damit einverstanden war. Zwischenzeitlich habe ich nat\u00fcrlich schon missioniert. Ich habe der Schwester meines Mannes davon erz\u00e4hlt. Auch habe ich ihr Traktate gegeben. Und auch meinen Schwestern habe ich vom Evangelium erz\u00e4hlt. Meine Schw\u00e4gerin, die Schwester meines Mannes, besch\u00e4ftigte sich n\u00e4her mit den Informationen. Aber ihr Mann war ganz b\u00f6se und hat sich von anderer Seite Informationen geholt, negative Informationen. Zuerst hat er die Missionare in sein Haus gelassen, und dann hat er ganz furchtbar geschimpft. Es gab einen Missionar, der einen Fluch \u00fcber ihm ausgesprochen hat in Gegenwart seiner Frau. Der Missionar hat sich die F\u00fc\u00dfe abgetreten. Und mein Schwager wurde nur noch b\u00f6ser. Er hat es auch meinem Mann erz\u00e4hlt, dass er von dem Missionar verflucht worden sei. Und er meinte, dass mein Mann auch bald verflucht werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ich konnte mit dieser Situation nicht fertig werden. Mein Mann hat mir ganz und gar verboten, die Missionare hier noch einmal in das Haus zu lassen. Aber ich bin in die Versammlungen gegangen, wenn mein Mann am Sonntagmorgen in seine Versammlungen vom Rat der Stadt oder zu seinem Stammtisch gegangen war. Jede Gelegenheit habe ich genutzt, um zu gehen. Dann habe ich mich auch erkundigt, was es mit dem Fluch auf sich hat. Aber niemand konnte mir eine richtige Antwort geben. Im Laufe der Jahre habe ich dann einiges dar\u00fcber gelesen. Es gibt wohl diesen Fluch, aber er wird nicht angewandt. Der Missionar bedauerte sp\u00e4ter auch diesen Vorfall. Aber die Ehe meiner Schw\u00e4gerin ist geschieden worden, aber nicht wegen dieses Vorfalls, sondern ihr Mann hat sich bei einem Kuraufenthalt eine andere Frau genommen. Er hat nie aufgeh\u00f6rt, \u00fcber die Kirche zu schimpfen und zu l\u00e4stern. Meine Schw\u00e4gerin ist Mitglied der Kirche geworden und ist alleine mit ihren Kindern geblieben. Es ist die Schwester Klein aus D\u00fcsseldorf. Obwohl mein Mann oft geschimpft hat, bin ich mit den Kindern in die Kirche gegangen. Er hatte auch den Kindern den Besuch verboten. Aber meine \u00e4lteste Tochter, die Martina, sagte: \u201ePapa, ich geh doch in die Kirche\u201c! Einmal wurde es so w\u00fctend, dass er ihr eine Ohrfeige gab. Es war das einzige Mal. Sie sagte: \u201eJetzt gehe ich erst recht in die Kirche\u201c. Und sie ist gegangen. Heute ist sie leider unt\u00e4tig. Das tut mir so leid. Aber sie wird die Erlebnisse nicht vergessen. Sie hat f\u00fcr ihren Glauben gek\u00e4mpft. Sie stand an meiner Seite. Wir haben Familienheimabende abgehalten. Wir haben am Tisch gebetet. Alles hat meinen Mann weicher gestimmt. Sp\u00e4ter durften die Missionare auch wieder kommen. Er hat festgestellt, dass die Kirche nichts \u00dcbles will. Einmal hat er sogar mit einem Missionar gesprochen. Der hatte es geschafft, weil er Politikwissenschaft studierte in den USA. Er war mein Mann sehr sympathisch. Diesem Missionar versprach er auch, das Buch Mormon einmal zu lesen. Aber ich glaube, er hat es nicht getan, denn es gab keinen Fortschritt. Am Ende seines Lebens, als er an Krebs erkrankte, er wusste es schon l\u00e4nger, dass er an Krebs sterben w\u00fcrde, da hat er sich ganz heimlich mit dem Buch Mormon auseinandergesetzt. Er hat mir nichts davon gesagt. Beinahe am Ende seines Lebens sagte er mir, dass er mit Gott gesprochen h\u00e4tte, dass er viel Zeit zum Nachdenken gehabt h\u00e4tte. Er sagte, dass er jetzt geht und dort auf uns wartet.<\/p>\n<p>Er wusste inzwischen sehr viel von uns und dem Glauben. Er hat mich auch in den Tempel gehen lassen, als die Zeit da war. Und er hat auch immer daf\u00fcr gesorgt, dass es mir m\u00f6glich war, zu gehen. Am Tag der offenen T\u00fcr in Frankfurt, als der Tempel erbaut worden war, hat er sich den Tempel angesehen. Das war der sch\u00f6nste Tag, als er mit in den Tempel kam und wir uns den Tempel angesehen haben. Er war sehr ber\u00fchrt. Ich stand mit ihm vor dem celestialen Raum, und ich sagte: \u201eHier m\u00f6chte ich mit dir hin\u201c. Und er fand es gut. Er war ein starker Raucher. Und er konnte als Politiker nicht sein Gesicht verlieren. Deshalb hat er sich nicht taufen lassen. Der erste Besuch im Tempel war damit verbunden, die Arbeit f\u00fcr meinen Vater zu tun. Meine Schwester, die J\u00fcngste, die als Baby die Flucht mitgemacht hatte, war zu der Zeit schon in Afrika. Sie hat einen Afrikaner geheiratet und ist mit ihm und ihren beiden Kindern nach Afrika gegangen. Sie hat dort geholfen, die Kirche zu gr\u00fcnden. Sie ist 1989 nach Deutschland gekommen. Und ich bin dann zum ersten Mal in den Tempel gegangen. Sie hatte im Tempel geheiratet. Mein Schwiegersohn hat sich f\u00fcr meinen Vater taufen lassen. Mein Sohn hat das Endowment f\u00fcr ihn erhalten. Es war eine wunderbare Zeit. Wir wussten, dass unser Vater das Evangelium angenommen hat.<\/p>\n<p>Unser Vater ist im Krieg verschollen. Wir haben nie wieder etwas von ihm geh\u00f6rt. Als Kind habe ich stark unter dem Verlust meines Vaters gelitten, weil ich sehr an ihm gehangen habe. Jahrzehntelang habe ich getr\u00e4umt, dass er wiederkommen w\u00fcrde. \u201eOh, mein Vater ist da\u201c. Und im Traum dachte ich, dass es Wirklichkeit ist. Und ich habe ihn gefragt: \u201eVater, bist du wirklich da\u201c. Und er antwortete: \u201eJa, ich bin wirklich da. Du tr\u00e4umst nicht. Ich bin da\u201c. Das ging so lange, bis ich die Arbeit f\u00fcr ihn getan hatte. Danach sind die Tr\u00e4ume ausgeblieben. Meine Seele war ruhig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen Mein Name ist Christa Helene David. Ich bin in K\u00f6nigsberg in Ostpreu\u00dfen geboren am 17. Januar 1939. Mein Vater, Max Adolf Noetzel, ist in Osznogarren geboren am 4. M\u00e4rz 1998. Meine Mutter, Anna Helene, geborene Glagau, ist auch in K\u00f6nigsberg geboren am 25. Mai 1903. 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