{"id":1122,"date":"2012-05-14T17:53:17","date_gmt":"2012-05-14T17:53:17","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1122"},"modified":"2014-04-18T06:19:50","modified_gmt":"2014-04-18T06:19:50","slug":"hildegard-ilse-dzierzon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1122\/hildegard-ilse-dzierzon","title":{"rendered":"Hildegard Ilse Dzierzon"},"content":{"rendered":"<p><strong>Forst in der Lausitz<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hildegard-Ilse-Dzierzon1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1123\" title=\"Hildegard-Ilse-Dzierzon\" alt=\"Mormon Deutsch Hildegard Ilse Dzierzon\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hildegard-Ilse-Dzierzon1-226x300.jpg\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hildegard-Ilse-Dzierzon1-226x300.jpg 226w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hildegard-Ilse-Dzierzon1.jpg 335w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a>Mein Name ist Hildegard Ilse Dzierzon<\/strong>, geborene G\u00e4bler. Ich bin am 11. Juni 1928 in Forst in der Lausitz, Brandenburg, Deutschland geboren. Ich bin das Vierte von sieben Kindern \u2013 eines ist mit vier Jahren gestorben. Mein Vater ist Bruno Alfred Fritz G\u00e4bler und meine Mutter Martha Schreiber.<\/p>\n<p>Ich bin sehr dankbar f\u00fcr meine Eltern, die uns das Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi ins Herz gepflanzt haben. Mein Vater war viele Jahre in der Forster Gemeinde Gemeindepr\u00e4sident und durch seine tuberkul\u00f6se Krankheit und durch eine Stimmbandl\u00e4hmung konnte er nicht laut sprechen, aber er hat dieses Amt gerne ausgef\u00fchrt. Durch seine Krankheit konnte er fast nicht laufen, weil er kaum Luft bekam und meine Br\u00fcder haben ihn auf ein Fahrrad gesetzt, weil wir ja kein Auto hatten, und haben ihn die Gemeinde geschoben, um dort seine Berufung auszu\u00fcben. Nach meinem Vater wurde mein Bruder G\u00fcnther Gemeindepr\u00e4sident in der Gemeinde, dies war auch \u00fcber zw\u00f6lf Jahre. Mein Bruder Eberhard war auch Distriktspr\u00e4sident vom Distrikt Dresden, auch \u00fcber viele Jahre.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen ja sehen, dass die Erziehung und das Zeugnis der Eltern auch bei den Kindern verwurzelt war und dass alle meine Geschwister in der Kirche verwurzelt sind und gute, gro\u00dfe und treue Familien haben. In der Gemeinde in Forst haben wir uns sehr, sehr wohl gef\u00fchlt. Wir waren circa drei\u00dfig Jugendliche und haben uns alle sehr gut verstanden. Wir hatten auch gute Kirchenf\u00fchrer, die uns viel Liebe entgegengebracht haben.<!--more--><\/p>\n<p>Als ich aus der Schule kam, 1942, musste ich, wie es damals \u00fcblich war, das Pflichtjahr ableisten, wobei ich bei einer Familie mit zwei Kindern war, die ich betreuen musste. Danach begann ich eine Lehre als Stepperin und war bei einer Regenmantelfirma besch\u00e4ftigt bis zum Februar 1945, als die Front kam und die Russen uns \u00fcberrollt haben.<\/p>\n<p>Mitte Februar 1945, als die Front n\u00e4her kam, wurden wir aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Unser Vater rief uns alle zusammen. Meine Mutter, meine Schwester Anni (im 7. Monat schwanger), ich Ilse 16 Jahre alt, mein Bruder Horst 14 Jahre alt und meine Schwester Helga 10 Jahre alt. Mein Vater sagte, wir werden den Herrn fragen, was wir tun sollen. Nach einem langen und in br\u00fcnstigem Gebet fragte er uns einzeln, welches Gef\u00fchl wir h\u00e4tten. Einstimmig sagten wir: ,,Wir bleiben\u201d. Trotz der aufregenden Dinge, die ein Krieg mit sich bringt. Am n\u00e4chsten Tag erfuhren wir, dass der Zug, mit welchen wir die Heimat verlassen sollten, in Cottbus einem Bombenangriff zum Opfer gefallen war. 400 Menschen fanden den Tod und es gab auch viele Verletzte. So wurden wir durch den Geist des Herrn vor gro\u00dfem Ungl\u00fcck bewahrt.<\/p>\n<p>Am 21. Februar 1945 begannen die Kampfhandlungen und die Russen besetzten unser Haus. In unserem Haus befand sich auch Tante Dora, welche meinen Bruder Horst nach Hause zur\u00fcckgebracht hatte. Sie durfte nicht mehr in ihr Heim zur\u00fcck, welches in der Stadt lag, so musste sie bei uns bleiben. Unser Keller war nicht sehr gro\u00df (15qm). Wir hatten kein Tageslicht, weil das Kellerfenster tief im Schacht lag. So sa\u00dfen wir bis zum 25. Februar fast im Dunkeln. Wir hatten nur Wasser und trockenes Brot als Nahrung. Am 25. Februar mussten wir vormittags unser Haus verlassen. Wir durften etwas Handgep\u00e4ck mitnehmen und kamen nun in ein gr\u00f6\u00dferes Haus, das Haus des Kaufmanns Friedens, welches wir gegen 16 Uhr, mit anderen Familien, welche auch in diesem Haus waren, wieder verlassen mussten.<\/p>\n<p>Mein Vater hatte eine Aktentasche mit Kirchenb\u00fcchern, unserem Familienstammbuch und den genealogischen Urkunden unserer Vorfahren gepackt. Er sagte uns allen, dass wir auf diese Tasche aufpassen m\u00fcssen, weil sie nicht mehr zu ersetzen war. Nun mussten wir dieses Haus pl\u00f6tzlich ganz schnell verlassen, sodass wir noch nicht mal unseren Mantel anziehen konnten. Dabei ging in der Eile auch noch diese wichtige Aktentasche verloren. Als wir merkten, dass wir die Tasche nicht mehr bei uns hatten, wurden wir sehr traurig. In der Eile konnte keiner daran denken, es ging alles viel zu schnell. Nach einer zweist\u00fcndigen Wanderung durch den Wald entstand pl\u00f6tzlich ein Tumult vor uns. Pl\u00f6tzlich rief jemand aus: ,,So ein Bl\u00f6dsinn, die Leute m\u00fcssen doch verr\u00fcckt sein, auch noch in dieser Not eine Aktentasche mit B\u00fcchern rumzutragen\u201d. Wir schauten uns an: ,,Dies kann doch nur unsere Tasche sein\u201d. Und sie war es tats\u00e4chlich! Ein andere hatte diese f\u00fcr uns so wichtige Tasche mitgenommen. Als wir sie wiederbekamen, waren wir gl\u00fccklich und unser Vater meinte: ,,Nun wird alles gut! Wir brauchen uns nicht zu f\u00fcrchten, der Herr verl\u00e4sst uns nicht\u201d. Dies war ein gro\u00dfes Zeugnis f\u00fcr uns. Wir f\u00fchlten trotz der Schrecken und Grausamkeiten des Krieges, dass der Herr mit uns war.<\/p>\n<p>Nach Stunden des m\u00fchseligen Wanderns kamen wir in Leipe an, wo wir in einer Scheune \u00fcbernachteten. Am n\u00e4chsten Morgen ging der Marsch weiter. Wir zogen fast nur, unter F\u00fchrung eines zuvor ernannten Treckf\u00fchrers, durch den Wald, denn die Stra\u00dfen waren voller russischer Soldaten, Autos, Panzern und Gesch\u00fctzen. Von Leipe aus ging es nach Niewerle. Hier war der n\u00e4chste Lichtblick, denn es gab dort einen guten Kommandanten. Als er unseren Treck sah &#8211; es waren ja auch Kinder und alte Leute dabei &#8211; veranlasste er, dass wir im Ort verteilt wurden. Er wies einen B\u00e4cker an, extra f\u00fcr uns Brot zu backen. Und die Leute, bei denen wir \u00fcbernachteten, kochten uns noch eine Suppe dazu. Daf\u00fcr waren wir sehr dankbar, denn wir hatten schon einige Tage nichts Warmes gegessen. Das war wieder ein Zeugnis f\u00fcr uns, dass der Herr mit uns war.<\/p>\n<p>Leider mussten wir weiterziehen, und so kamen wir nach Dro\u00dfkau. In Dro\u00dfkau durften wir bei einer Schwester, aus unserer Gemeinde, bleiben, die dort ihren Wohnsitz hatte. Sie brachte uns viel Liebe entgegen, denn wir waren ja immerhin acht Personen und sie hatte nur eine kleine K\u00fcche und eine kleine Stube. Sie besorgte Stroh f\u00fcr uns, und wir schliefen auf dem Fu\u00dfboden. Wir waren froh, ein Dach \u00fcber dem Kopf zu haben, denn es war ja noch Winter. Wenn auch in diesem Ort Vergewaltigungen und Untaten begangen wurden, waren wir doch zu dieser Zeit unbel\u00e4stigt und hatten etwas Warmes zu essen. Uns schien es so, als ob ein Engel Gottes an der Haust\u00fcr Wache hielt. Nur einmal kam ein Russe herein. Er brachte ein geschlachtetes Huhn und wollte ein Essen daraus gekocht haben, und wir durften sogar mitessen. Leider mussten wir diesen Ort am 1. M\u00e4rz 1945 wieder verlassen, und es ging weiter ostw\u00e4rts bis Sorau. Papa kannte sich dort sehr gut aus, und wir schliefen dort im Gasthaus ,,Haus Vaterland&#8220;. Am n\u00e4chsten Tag ging es \u00fcber Sagan nach Petersdorf, wo wir bleiben konnten. Dort in der Schmiede, sie war auch Gastst\u00e4tte mit Zimmern, wurden wir alle untergebracht. Papa, der sich ja immer zu helfen wusste, besichtigte erst alle R\u00e4ume und f\u00fchrte uns in das allerletzte Zimmer. Vor unserem Zimmer war wahrscheinlich eine Bodenkammer mit so viel Krempel und Ger\u00fcmpel, dass wir dar\u00fcber steigen mussten. Es war unser Gl\u00fcck, denn in dieser Nacht gingen die Russen wieder auf Frauensuche. Wir h\u00f6rten sie schreien, aber der<\/p>\n<p>Engel des Herrn und das vollgestopfte Zimmer waren unser Schutz. Am n\u00e4chsten Tag suchten die Russen Arbeiter. Wir hatten erst Angst und Bedenken, aber Papa sagte uns, dass wir uns bereit erkl\u00e4ren sollten, etwas zu tun. Wieder f\u00fcr uns ein Segen; denn wir erhielten gleich neben der Kommandantur ein Haus zugewiesen. Tante Dora und ich mussten Hosen n\u00e4hen. Papa spielte Friseur und schnitt allen, ob Freund oder Feind, die Haare und Opa Tursch, den ja die Russen bei uns mit in den Keller gesteckt hatten, besohlte Stiefel, welche die Russen uns brachten.<\/p>\n<p>Durch die Arbeit standen wir unter dem Schutz dieser Kommandantur und bekamen auch zu essen. So habe ich einmal eine ganze Rindskeule nach Hause tragen m\u00fcssen, wo wir viele Tage davon essen konnten. Einer dieser Russen. Wir nannten ihn den Adjutanten, er wollte mich heiraten. Aber er meinte, ich sei noch zu klein und zu jung, und deshalb wollte er noch drei Jahre warten. Er passte gut auf uns auf, dass kein anderer uns was zuleide tun konnte. Einmal wollten zwei andere Russen von der GPU Papa mitnehmen. Ich rannte schnell zur Kommandantur und holte den Adjutanten. Da ich ja nicht russisch sprechen konnte, zehrte ich ihn am \u00c4rmel mit. Ich schrie nur: ,,Russki Kammerad &#8211; mei Papusch\u201d! Er erfasste sehr schnell die Lage. Es gab einen gro\u00dfen Streit unter den Russen, dabei erfuhren wir auch, dass unsere Kommandantur auch von der GPU war, aber es waren h\u00f6here Offiziere dabei, und so mussten die Zwei wieder abziehen und so konnte Papa bei uns bleiben. Wir sahen auch darin wieder die F\u00fchrung des Herrn.<\/p>\n<p>Die Zeit verging so einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich f\u00fcr uns bis so gegen Ende M\u00e4rz 1945. Da wurde unsere Kommandantur versetzt und der Kommandant gebot, dass Tante Dora, ich, Opa Tursch und noch ein Mann mit ihm gehen musste. Das war nat\u00fcrlich ein riesen Schock f\u00fcr uns. Mit einigen Pferdewagen ging es dann los Richtung Osten. Ich habe den ganzen Tag nur geweint und gebetet und Tante Dora desgleichen. Man bot uns zu essen an, aber ich wollte lieber sterben. Wir waren den ganzen Tag lang unterwegs und es regnete auch noch in Str\u00f6men. Das passte zu unserer Stimmung. An diesem Tag kamen wir bis Kreibau, einem Ort zwischen Liegnitz und Bunzlau. Dort wurde uns ein Haus zugewiesen. Die zwei M\u00e4nner bekamen ein eigenes Zimmer und wir beide ein anderes. In dieser Nacht kam einer der Russen, der eigentlich unser Haus bewachen sollte, in unser Zimmer und versuchte Tante Dora zu \u00fcberreden, mit ihm zu schlafen. Aber wir hielten uns beide fest umschlungen und er musste wieder gehen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Nacht verlief dann ohne St\u00f6rung. Und fr\u00fch um 6 Uhr stand der Adjutant in unserem Zimmer. Er streichelte mich, und weil ich gleich wieder zu heulen anfing, sagte er, wenn ich damit aufh\u00f6ren w\u00fcrde, d\u00fcrften wir wieder nach Hause, was wir nat\u00fcrlich nicht glaubten. Wieder ging es mit einem Pferdewagen fort, bis in den sp\u00e4ten Abend. In einem gro\u00dfen Haus wurde \u00fcbernachtet, zum Gl\u00fcck ungest\u00f6rt. Am n\u00e4chsten Morgen ging es wieder weiter, und so wurde es tats\u00e4chlich wahr. Am 1. April 1945 gegen 10 Uhr trafen wir wieder in Petersdorf ein. Helga spielte auf der Stra\u00dfe und ich rief sie. Erst beim zweiten Zuruf erkannte sie mich, sprang auf und lief zu unseren Eltern. Mutti glaubte es nicht und meinte, dass Helga einen Aprilscherz machen w\u00fcrde. Inzwischen waren wir aber doch angekommen und die Wiedersehensfreude war unbeschreiblich. Der Adjutant sah zu und l\u00e4chelte still vor sich hin.<\/p>\n<p>In der kommenden Nacht ging die Aufregung, wenn auch anderer Art, weiter. Bei Anni setzten die Wehen ein. Was nun? Keine Hebamme oder Arzt in der N\u00e4he. Wir beteten nur, dass alles gut vor\u00fcbergehen sollte. Eine Bauersfrau aus dem Ort hatte uns versprochen, zu helfen. Sie wurde von uns schnell herbeigeholt. Mit Tante Dora und der Bauersfrau, zusammen mit Muttis Erfahrung (Sie hatte ja schon sieben Kinder geboren), wurde auch diese schwierige Situation gemeistert. Gegen Morgen h\u00f6rten wir Peters Schrei und alle waren erleichtert. So wurde Peter am 2. April 1945 in Petersdorf geboren. Die n\u00e4chsten Tage drehten sich nur um das Baby, denn es war sehr schwierig, das Baby zu ern\u00e4hren, denn es gab ja sehr wenig.<\/p>\n<p>Nun war ein neuer Kommandant im Ort, er wohnte im dortigen Gut, im Herrenhaus. Das war weiter weg von uns. Wir meldeten uns wieder zum Arbeiten und mussten von morgens von 6 Uhr bis abends 6 Uhr W\u00e4sche auf dem Waschbrett waschen, gemeinsam mit russischen Frauen. Es war alles sehr primitiv. Der Waschkessel wurde nur mit langen Brettern und Balken gefeuert, welche immer wieder nachgeschoben wurden. Aber das war uns ja egal. Uns ging es nur darum, einen Schutz und Essen zu haben. Die Frauen und Soldaten in der Waschk\u00fcche waren sehr freundlich zu uns. Zu essen gab es Bortzsch.<\/p>\n<p>Eines Morgens kam ein Russe mit schussbereitem Gewehr zu uns und zwang mich, mit ihm zu gehen. Ich gab Tante Dora einen Wink, und sie lief zum Kommandanten, um Hilfe zu holen. Voller Zittern und Beten ging ich ja nun mit, denn ich wollte ja unsere Familie nicht in Gefahr bringen. Er f\u00fchrte mich zu einem Lastauto, wo schon einige M\u00e4dchen oben waren. Ich weigerte mich hinaufzuklettern und erntete daf\u00fcr Pr\u00fcgel. So laut ich konnte schrie ich, denn von weitem sah ich Tante Dora mit Hilfe kommen. Man hatte mich ja inzwischen aufs Auto gezerrt, aber kurz vor dem abfahren, kam Tante Dora sogar mit dem Kommandanten heran. Durch die Waschk\u00fcche kannte er uns. Nun schrien sich die Russen gegenseitig an und unser Kommandant befahl mir dann, herunterzusteigen und nahm mich mit. Ich w\u00e4re ihm am Liebstem um den Hals gefallen. Mein Gesicht sah ziemlich demoliert aus und ich konnte fast nicht mehr aus den Augen schauen, so war alles geschwollen. Von diesem Tag an stand immer ein Posten in der N\u00e4he unseres Hauses, und wir hatten endlich ein paar Tage Ruhe.<\/p>\n<p>Am 20. April kam jemand zu uns und sagte, dass wir wieder nach Hause gehen d\u00fcrften. Am 21. sammelten wir Deutsche uns wieder und es ging heimw\u00e4rts. Diesmal mehr auf Stra\u00dfen. Einmal kamen wir in eine schwierige Situation. Hinter uns war ein Trupp Russen und entgegen kamen uns Polen. Wir sp\u00fcrten ihren Hass schon von weitem. Sie drohten mit den F\u00e4usten und fluchten und schimpften. Uns wurde ganz bange zumute. Sie kamen auf uns zu und wollten uns alles wegnehmen. Ich hatte irgendwo eine Mandoline gefunden, die hatten sie schon in der Hand wollten alles andere auch nehmen. Da kamen pl\u00f6tzlich von den Russen hinter uns ein paar angelaufen, und sie kamen uns zu Hilfe und verjagten die Polen. Vor Wut warf dieser die Mandoline auf die Erde und trat mit den F\u00fc\u00dfen darauf herum. Wir atmeten auf und blieben jetzt in der N\u00e4he der Russen.<\/p>\n<p>Als es langsam finster wurde und wir von der Stra\u00dfe weg mussten, fragte uns ein Offizier dieses Trupps, wo wir schlafen w\u00fcrden. Wir zuckten mit den Schultern und wussten nicht wohin. Im n\u00e4chsten Dorf war eine Schule als Lazarett eingerichtet, und dort durften wir \u00fcbernachte, ohne bel\u00e4stigt zu werden. Er kam uns noch fragen, ob wir ihm helfen k\u00f6nnten, ein Soldat hatte ziemlich hohes Fieber. Tante Dora machte Wadenwickel und hatte auch irgendwo noch ein paar Tabletten, und so ging es dem Soldaten wieder besser. Als Dank erhielten wir einen Eimer voll Kartoffelbrei mit Butter. Wieder hatten wir gemerkt, dass der Vater im Himmel uns begleitete.<\/p>\n<p>Endlich, am 24. April, kamen wir von der Triebeler Stra\u00dfe aus nach Forst. Tr\u00e4nen der Freude, aber auch der Trauer \u00fcber die zerst\u00f6rte Stadt, liefen uns \u00fcber das Gesicht. Tante Dora lud uns gleich ein, mit in die Fruchtstra\u00dfe zu gehen. Sie sagte: ,,Wenn meine Wohnung noch steht, k\u00f6nnt ihr bei mir bleiben\u201c! Und sie stand noch. \u00dcber Tr\u00fcmmerhaufen und Panzersperren waren wir dort angelangt und konnten endlich etwas ausruhen. Nach ein paar Tagen wurde auch der Stadtteil Berge freigegeben. Papa, Mutti, sowie Horst und Helga, zogen nach Berge und Anni mit Peter und ich blieben bei Tante Dora. Wir mussten uns anmelden. Zu dieser Zeit waren ungef\u00e4hr 1000 Leute in der Stadt. Ich musste in den ersten Tagen Aufr\u00e4umungsarbeiten mitmachen, aber durch Gl\u00fcck kam ich in eine K\u00fcche, wo jeder Mitarbeiter eine Sch\u00f6pfkelle warmes Essen erhielt. Diese K\u00fcche war in der Cottbusser Stra\u00dfe im Hinterhof bei der Eisdiele. Im Vorderhaus war eine Meldestelle eingerichtet. Dort habe ich dann auch zu meiner gr\u00f6\u00dften Freude K\u00e4tchen, meine Schulfreundin, wieder getroffen. So musste ich nun den ganzen Tag Kartoffeln sch\u00e4len.<\/p>\n<p>Aber dieses Gl\u00fcck dauerte nicht lange. Ausgerechnet die Fruchtstra\u00dfe wurde zum Durchgangslager f\u00fcr Serben, Rum\u00e4nen usw. erkl\u00e4rt, und wir mussten die Wohnung von Tante Dora wieder r\u00e4umen. Die Serben waren auch nicht gerade die Freundlichsten und jede Wohnung, die sie benutzten, wurde zu einem Saustall. Sie demolierten und verschleppten die M\u00f6bel. L\u00e4use und Wanzen zogen mit ein.<\/p>\n<p>Seit dem 8. Mai war ja nun endlich der Krieg vorbei, aber der Lebenskampf ging weiter. Ende Mai zogen dann Anni und ich mit nach Berge, wo Papa und Mutti einstweilen in Herdins Haus gezogen waren, weil ja unser Haus abgebrannt war. Dort schmiedeten wir wieder Pl\u00e4ne, wie wir unser Haus wieder aufbauen k\u00f6nnten. Papa hatte Eisenbahnschwellen geholt, damit wir f\u00fcr den Winter was zu heizen h\u00e4tten. Aus einigen abgebrannten H\u00e4usern, wo noch die Keller standen, hatten wir Kohlen mit dem Handwagen geholt und wir hatten auch Kartoffeln und Eingewecktes gefunden. Den Garten hatten wir auch wieder gut bearbeitet, und die Bohnen waren schon fast zum Ernten, als es hie\u00df: Die Nei\u00dfe wird Grenze. Die Br\u00fccke war gesperrt, und wir geh\u00f6rten zu Polen. Wir konnten es gar nicht fassen. Ungl\u00e4ubig liefen wir am Nei\u00dfedamm hin und her. Wir durften nicht in die Stadt und die anderen nicht zu uns. Es war ein schreckliches Gef\u00fchl. Von den Polen haben wir nicht viel gemerkt, aber wir kamen uns eben eingesperrt vor. Bis der 3. Juni 1945 kam und wir, fr\u00fch dreiviertel vier aus dem Haus gejagt wurden. Wir konnten fast nichts mitnehmen, da wir aus dem Schlaf gerissen wurden. Auf der Stra\u00dfe wurden wir gesammelt und wurden \u00fcber die Nei\u00dfebr\u00fccke nach Forst abgeschoben. Schwester Kolo aus No\u00dfdorf nahm uns sehr freundlich auf und teilte Bett und Tisch mit uns, bis wir sp\u00e4ter eine eigene Wohnung fanden.<\/p>\n<p>Im Oktober 1951 wurde ich auf Mission berufen und war in K\u00f6then, danach in Erfurt, dann in Leipzig und im damaligen Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz. Ich habe eine sehr sch\u00f6ne Zeit erlebt. Meine Eltern konnten mich nicht finanziell unterst\u00fctzen. Ich kann heute nicht sagen, wie ich die Mission bestanden habe, finanziell gesehen, aber ich habe keinen Hunger gelitten, und war auch immer angezogen und habe immer alles erhalten, was ich gebraucht habe, durch die Liebe der Mitglieder oder wo wir waren. Irgendwie war dies eine wunderbare Zeit f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Bei einem Jugendtreffen 1954 in Dresden habe ich durch Offenbarung meinen Mann kennengelernt. Im April 1955 haben wir dann geheiratet. Wir f\u00fchren eine gl\u00fcckliche Ehe. Wir haben vier Kinder und sind jetzt dreiundf\u00fcnfzig Jahre verheiratet. Am 10. Juni 1957 hatten wir Gelegenheit, im Schweizer Tempel f\u00fcr Zeit und Ewigkeit gesiegelt zu werden. Da hatten wir erst ein Kind und alle anderen drei Kinder sind im Bund geboren. Unsere Tochter Ilona wurde am 24. Juli 1985 im Freiberg-Tempel an uns gesiegelt. Ich hatte auch Gelegenheit, an meine Eltern gesiegelt zu werden. Durch die Ehe bin nach Plauen ins Vogtland gezogen und geh\u00f6re nun hier zu dieser Gemeinde und dieser Stadt.<\/p>\n<p>Ich kann immer wieder best\u00e4tigen, der Herr lebt und er hat uns auch in schwierigen Zeiten geholfen, auch in der Ehe, denn wir waren nicht sehr reich, aber gl\u00fccklich und er hat uns immer das gegeben, was wir gerade notwendig brauchten. Jederzeit m\u00f6chte ich Zeugnis gebe, dass der Herr lebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forst in der Lausitz Mein Name ist Hildegard Ilse Dzierzon, geborene G\u00e4bler. Ich bin am 11. Juni 1928 in Forst in der Lausitz, Brandenburg, Deutschland geboren. 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