{"id":1126,"date":"2012-05-14T20:16:56","date_gmt":"2012-05-14T20:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1126"},"modified":"2014-04-18T06:19:40","modified_gmt":"2014-04-18T06:19:40","slug":"siegfried-alfred-dzierzon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1126\/siegfried-alfred-dzierzon","title":{"rendered":"Siegfried Alfred Dzierzon"},"content":{"rendered":"<p><strong>Plauen, Vogtland<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Siegfried-Alfred-Dzierzon1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1127\" title=\"Siegfried-Alfred-Dzierzon\" alt=\"Mormon Deutsch Siegfried Alfred Dzierzon\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Siegfried-Alfred-Dzierzon1-249x300.jpg\" width=\"249\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Siegfried-Alfred-Dzierzon1-249x300.jpg 249w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Siegfried-Alfred-Dzierzon1.jpg 367w\" sizes=\"(max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/a>Mein Name ist Siegfried Alfred Dzierzon<\/strong>. Ich wurde am 23. Juni 1930 in Plauen im Vogtland (Deutschland) geboren. Ich war das erste Kind meiner Eltern und wurde am 7. Oktober 1939 getauft. Meine Eltern hei\u00dfen Alfred Paul Dzierzon und meine Mutter hei\u00dft Elsa Emma Schmidt, verheiratete Dzierzon.<\/p>\n<p>Meine Eltern waren schon von fr\u00fchester Jugend an Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Meine Mutter wurde getauft mit ihrer Mutter bzw. meiner Oma am 18. Juni 1910 in Plauen. Die Gemeinde selbst wurde gegr\u00fcndet am 1. Januar 1908. Mein Vater stammte aus Gro\u00dfschirma bei Freiberg und er wurde getauft am 31. Oktober 1912 im Zechenteich bei Freiberg. Dadurch wurde ich in die Kirche geboren und bin auch in der Kirche aufgewachsen. Mein Vater wurde mit 19 Jahren auf Mission berufen, 1921 bis 1924, 33 Monate, in Hamburg, in Bremen, in Kiel, in Rostock, in Rendsburg. Die Schwierigkeit damals als Missionar bestand darin, dass die deutschen Missionare kein Geld hatten, und dass in dieser Zeit auch noch die gro\u00dfe Inflation vonstattenging, so hatte das Geld keinen Wert mehr. Selbst f\u00fcr eine Million Mark oder so etwas hat man gerade ein Brot daf\u00fcr bekommen. Das war f\u00fcr die Missionare ein gro\u00dfes Problem. Aber mein Vater hat seine Mission in Ehren gehalten und wurde 1924 im Herbst w\u00fcrdig entlassen.<\/p>\n<p>Durch die Vermittlung eines Berufes bei der Eisenbahn kam mein Vater 1927 nach Plauen. Und dort lernte er meine Mutter, Elsa Emma Schmidt, kennen. Sie heirateten am 2. Mai 1928 hier in Plauen. Kurze Zeit sp\u00e4ter wurde er berufen die Gemeinde Plauen als Gemeindepr\u00e4sident zu \u00fcbernehmen, die damals zwischen zweihundert und zweihundertf\u00fcnfzig Mitglieder hatte. Es war eine anstrengende, aber auch eine sehr sch\u00f6ne, gute und lehrreiche Zeit, wie mein Vater berichtete. Die Gemeinde selbst war damals sehr aktiv in verschiedenen Richtungen, auch betreffs Hilfsorganisationen und Veranstaltungen. Aber durch die Weltwirtschaftskrise 1932 gab es keine Arbeit mehr und er hat aber bei der Eisenbahn eine B\u00fcrokraftstelle in Greiz in Th\u00fcringen bekommen. Diese liegt circa f\u00fcnfundzwanzig Kilometer von Plauen entfernt.<!--more--><\/p>\n<p>Als Kinder haben wir die Kindheit in Greiz in Th\u00fcringen verbracht und sind so oft es ging sonntags in die Kirche nach Plauen gefahren. Vielleicht ist bemerkenswert, dass es damals eine Veranstaltung gab, sch\u00e4tzungsweise 1936\/37, einen Lichtbildervortrag, der sehr popul\u00e4r war und der hie\u00df \u201eUtah, das Wunderland der Mormonen\u201c. Zu dieser Veranstaltung waren 1040 Personen anwesend. Es war die h\u00f6chste Anwesenheit, die in diesem Jahrhundert, f\u00fcr die Gemeinde Plauen. Bis 1939 hatten wir in Plauen amerikanische Missionare, die dann durch den Beginn des Krieges, im August 1939 pl\u00f6tzlich und schnell abgezogen werden mussten. Ich selbst sollte 1938 getauft werden, im Schwimmstadion, hier in Plauen, aber die Gestapo hat das verboten. Damals waren noch amerikanische Missionare hier, die haben mit ihnen gesprochen. Wir konnten nicht getauft werden. Sie haben das verboten und so wurde alles verhindert. Deshalb wurde ich erst 1939 in der Tschechoslowakei getauft.<\/p>\n<p>Durch die ganzen Kriegsereignisse wurde mein Vater in die Tschechoslowakei nach Friedland, im Isergebirge versetzt. Das liegt in Nordb\u00f6hmen, dort gab es nat\u00fcrlich keine Kirche. Aber die Gemeinde G\u00f6rlitz, die ja allgemein in Deutschland bekannt ist, war ungef\u00e4hr drei\u00dfig bis f\u00fcnfunddrei\u00dfig Kilometer entfernt. Und so haben wir uns in der Gemeinde G\u00f6rlitz angemeldet und waren ungef\u00e4hr sechs Jahre Mitglied dieser Gemeinde. Wir haben daran eine sehr sch\u00f6ne Erinnerung, denn die Gottesdienste waren sehr geistig aufgebaut, und wenn wir von ausw\u00e4rts kamen, war es immer ein sehr sch\u00f6nes Sonntagserlebnis. Wir haben diese Zeit als Kinder und Jugendliche erlebt und noch in sehr guter Erinnerung.<\/p>\n<p>Etwas hat uns damals sehr betr\u00fcbt. Im Laufe des Krieges, es gab in G\u00f6rlitz einige junge Br\u00fcder im Alter von achtzehn und neunzehn Jahren, die mussten nacheinander zur Wehrmacht, also zur Armee und dann kam immer eine Meldung, dass einer dieser Br\u00fcder gefallen ist, eine kurze Zeit sp\u00e4ter, dass wieder einer gefallen ist. Die waren alle in Russland. Und von einer Schwester sind innerhalb eines Viertel Jahres drei S\u00f6hne gefallen, die alle Mitglieder waren. Das war nat\u00fcrlich f\u00fcr G\u00f6rlitz ein schwerer Schlag, auch in Richtung Zukunft und in Richtung dessen, was sich ereignet hat. Das haben wir noch in Erinnerung, weil wir diese jungen Br\u00fcder pers\u00f6nlich gekannt haben und das hat uns pers\u00f6nlich sehr geschmerzt. Durch die Kriegsereignisse und dadurch, dass 1945 der Russe vom Osten her eingebrochen ist, wurde unsere Stadt Friedland, wo wir gewohnt und gelebt haben direktes Frontgebiet und zwar von Januar 1945 bis Kriegsende, 9. Mai 1945.<\/p>\n<p>Vierzehn Kilometer von uns weg haben die deutschen Truppen die Rote Armee aufgehalten. Deshalb hat es so lang gedauert, bis wir besetzt wurden. In dieser Zeit gab es eine Unmenge von Fl\u00fcchtlingen, die aus dem Osten kamen zu Fu\u00df oder mit der Eisenbahn oder in einem Treck mit Pferdewagen. Wir als junge Leute mussten sie damals betreuen und versorgen, als Sch\u00fcler bzw. Jugendliche. Das war unser Auftrag, welcher aber rein menschlich gesehen, sehr edel war. Ein viertel Jahr oder mehr haben wir sie direkt betreut, zu Essen gegeben und dergleichen mehr. In dieser Zeit war mein Vater Fahrdienstleiter bei der Eisenbahn in Friedland und er hatte eine schwierige Zeit mit gro\u00dfen Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Vom Osten her kamen die vielen Fl\u00fcchtlinge, mit toten oder verstorbenen Kindern sowie Erwachsenen. Und durch die Front wurde auch der ganze Nachschub \u00fcber diesen Bahnhof geleitet. Das waren Gesch\u00fctze und Munition und Milit\u00e4r. Das war eine Wahnsinnsaufgabe, dies alles zu bew\u00e4ltigen. Das ging so bis zum Kriegsende bis zum 9. Mai 1945, dann kamen die Russen und es war ja bekannt, wie die Russen sich verhalten haben. Dass sie gepl\u00fcndert haben, geraubt, gemordet, die Frauen vergewaltigt und das mussten wir nat\u00fcrlich miterleben. Es war auch eine Folge dessen, dass Deutschland, zum Beispiel in Russland, so furchtbare Sch\u00e4den, auch personenm\u00e4\u00dfig angerichtet hatte. Und das war dann die Rache, die vom Osten hereinkam, obwohl die einfachen Leute im Prinzip gar nichts daf\u00fcrkonnten. Wir sehnten uns danach, dass die Tschechen kommen w\u00fcrden, da es ja tschechisches Staatsgebiet war und die Verh\u00e4ltnisse sich \u00e4ndern w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Als die Tschechen dann kamen, nach circa zwei, drei Wochen war es noch schlimmer. Die haben alle Deutschen, wo es ging, entweder erschlagen, eingesperrt, verschleppt und wir waren mitten drin. Wir wussten nicht, von einem Tag zum andern, ob wir am n\u00e4chsten Tag auch noch leben w\u00fcrden. Das Problem war jetzt, wie konnten wir die Tschechoslowakei verlassen? Dann hie\u00df es pl\u00f6tzlich, so zu sagen, von Mund zu Mund \u201eMorgen m\u00fcssen alle Reichsdeutschen die Tschechoslowakei verlassen, um acht Uhr m\u00fcssen sie sich treffen am Sch\u00fctzenplatz und dann werden sie ausgewiesen\u201c. Wir hatten ein sehr schlimmes Gef\u00fchl, da wir ja wussten, dass sie mit den Deutschen sehr unfair umgegangen sind, unfair, ist sehr milde ausgedr\u00fcckt. Und wir haben \u00fcberlegt, was wir machen sollen. Und da kam uns etwas zu Hilfe, was mit Sicherheit die Hilfe Gottes war. Wir hatten einen tschechischen Kaufmann, und da meine Mutter nicht gut laufen konnte, haben wir bei dem tschechischen Kaufmann eingekauft, Lebensmittel und so weiter. Und wir wurden daf\u00fcr verwarnt von der NSDAP, die damals f\u00fchrende Partei. Wir wurden bestellt und bedroht. Meine Mutter war aber standhaft und hat gesagt: &#8222;Wenn wir nicht dort einkaufen d\u00fcrfen, ich kann nicht weiter laufen, dann m\u00fcssen sie halt den Laden schlie\u00dfen. Solange er auf ist, gehen wir hin.\u201c Wir haben mit dem Kaufmann und seiner Frau eine gewisse Freundschaft, einen guten Kontakt, geschlossen. Und dieser Mann wurde bei Kriegsende B\u00fcrgermeister von Friedland. Man hat ihn einfach eingesetzt. Da kam uns die Idee. Wir gehen einmal zu dem B\u00fcrgermeister, vielleicht kann er uns ein Schreiben geben, dass wir uns loyal, anst\u00e4ndig, redlich verhalten haben. Er hat es tats\u00e4chlich gemacht, aber er hat gesagt: \u201eIch wei\u00df nicht, ob es Sinn hat, die H\u00f6lle und der Teufel ist los, ich kann ihnen f\u00fcr nichts garantieren. Aber ich gebe Ihnen so eine Bescheinigung.\u201c Damit mussten wir noch zum russischen Kommandanten und er hat es ebenfalls signiert. Und dann hatten wir ein Schreiben in Tschechisch, Russisch und Deutsch. Mit diesem Schreiben sind wir nicht zum Sch\u00fctzenplatz gegangen, wo es verheerend war, sondern zum Bahnhof. Und sind mit einem Zug, der damals von Friedland nach Zittau fuhr, in Richtung Altreich gefahren, also zum alten deutschen Staatsgebiet. An der Grenze mussten wir aussteigen. Die Leute, die dort drin waren, wurden alle untersucht, was sie mithatten und so weiter, und sie haben ihnen alles weggenommen, Bettw\u00e4sche, Handt\u00fccher usw. Wir haben gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig gewartet, bis wir als Letzte drankamen. Und als wir diese Bescheinigung vorgelegt haben, hat der tschechische Zoll das angeguckt, hat alles zugeklappt und wir konnten alles behalten. Es war immerhin \u00fcber drei Zentner Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p>Mit dem Abendzug durften wir dann Richtung Zittau fahren. Die andern hatten alle nichts mehr, weil man ihnen alles weggenommen hatte und wir hatten noch alles. Das war wirklich ein Wunder! Aber das r\u00fchrte auch daher, dass wir uns in der Tschechoslowakei evangeliumsm\u00e4\u00dfig verhalten haben. Mein Vater hatte zum Beispiel, unter Einsatz seines Lebens, russischen Kriegsgefangenen in einen Steinbruch, wo sie untergebracht waren, \u00fcber den Zaun Kartoffeln oder Brot zugeworfen, denn sie hatten kaum etwas zu essen bekommen. Und als die Tschechen dann kamen, und \u00fcberall herumgefragt haben, hat sich das herumgesprochen, dass er auf dem Bahnhof sehr human war, mit den tschechischen Rangierern und verschiedenen Weichenw\u00e4rtern und so weiter, dass er so humane Aktionen gestartet hat. W\u00e4re er erwischt worden, w\u00e4re er sofort erschossen worden von der deutschen Wachmannschaft.<\/p>\n<p>Das hat er aber meiner Mutter nicht erz\u00e4hlt, die w\u00e4re sonst vor Angst gestorben, denn das war tats\u00e4chlich sehr gef\u00e4hrlich. Und dieses Verhalten hat uns wahrscheinlich das Leben gerettet, weil wir sogar mit Gep\u00e4ck raus durften. Wir haben hinterher Leute getroffen, die wurden bis auf die Unterhosen ausgezogen, wurden zu den Polen gejagt, weil die Polen damals bis nach Schlesien schon vorkamen und dann wurden sie halb nackig \u00fcber die Nei\u00dfe gejagt, mit nichts. Und bei uns ging das alles noch so friedlich ab, so gesegnet. Das haben wir nie vergessen. Es war eine furchtbare Zeit um Leben und Tod und doch hat der Vater im Himmel uns gerettet.<\/p>\n<p>In Zittau in Sachsen hatten wir, von meinem Vater aus, einen Cousin. Und der Cousin, das war die erste \u00dcbernachtung, die wir machen konnten und er hat uns zwei Leiterwagen gegeben. Einen Gr\u00f6\u00dferen und einen Kleineren. Da konnten wir unser Gep\u00e4ck aufladen und sind dann \u00fcber vier Wochen zu Fu\u00df durch Sachsen gezogen. Eisenbahnen konnten nicht fahren, weil die Schienen und die Br\u00fccken gesprengt waren. Da haben wir ungef\u00e4hr jeden Tag 25 Kilometer die Handwagen gezogen. Wenn meine Mutter gar nicht mehr laufen konnte, haben wir sie auf einen Handwagen gesetzt, vor allen Dingen, wenn es bergab ging oder auf gerader Stra\u00dfe. Es war die Gefahr, dass die Wagen zusammenbrechen.<\/p>\n<p>Da sind wir durch Sachsen gezogen, bis Ende Juni. Die Stadt Dresden war ein einziger Tr\u00fcmmerhaufen. Keine Br\u00fccke mehr, au\u00dfer einem Pionierfu\u00dfsteg. Wir mussten sehen, dass wir \u00fcber die Elbe kamen und dann wieder weiter Richtung Westen. Das Problem war immer, wo schlafen wir? Abends um 21 Uhr war Ausgangssperre, da mussten wir von der Stra\u00dfe verschwunden sein, aber wo hin? Aber der Liebe Gott hat auch immer mitgeholfen, dass wir irgendeine Bleibe gefunden haben, f\u00fcr die Nacht. Es gab dann noch viele Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden, aber wir kamen bis ins Erzgebirge, Richtung Aue und dort haben wir festgestellt, dass die US Armee eine Grenzlinie hatte; die verlief vor Zwickau in das vordere Erzgebirge und wir wollten versuchen, zu den Amerikanern zu kommen. Das war gar nicht so einfach, weil die uns nicht durchgelassen haben. Wir haben es versucht, an einem Schlagbaum, in Kirchberg bei Zwickau, und der Sergeant war sehr unfreundlich. Ich habe ihm erkl\u00e4rt, ich k\u00f6nnte etwas Englisch von der Schule. Wir haben ihn erkl\u00e4rt, dass wir Mormonen sind. Das hat ihn \u00fcberhaupt nicht gest\u00f6rt. Aber der Soldat, der danebenstand, der war freundlich zu uns. Der Sergeant ist weggegangen. Und der Soldat hat immer mit der Hand einen Bogen gezeigt, und sagte immer wieder \u201esch\u00f6nes Wetter heute. Dann haben wir begriffen, wir sollen einen Weg zwischen den Flie\u00dfteichen benutzen. So gelangten wir in die Amerikanische Milit\u00e4rzone. Das war nat\u00fcrlich wieder eine Strapaze, weil das Erzgebirge ja bergig war. Und da kamen wir dann pl\u00f6tzlich auf eine Stra\u00dfe, eine Serpentine, da trafen wir deutsche Soldaten, die wollten nach dem Osten. Die wussten nicht, dass Schlesien inzwischen polnisch war. Die waren aus Oberschlesien. Sie haben uns erkl\u00e4rt: \u201cAlso hier ist schon amerikanische Zone, wir sollen den Berg raufgehen, ein steiler Berg mit Serpentinen. Da kommt alle 15 Minuten ein US Armee Jeep zur Kontrolle. Und wenn wir das Fahrzeug erkennen, so sollen wir ganz schnell im Wald verschwinden, sonst k\u00f6nnten wir zu den Russen zur\u00fcckgeschickt werden.\u201c Das haben wir auch befolgt und erreichten schlie\u00dflich Planitz bei Zwickau. Mein Vater hatte dort einen Bruder (namens Kurt Dzierzon) wohnen, mit seiner Frau und seinen Kindern, aber wir sind dort hingekommen und wurden freundlich aufgenommen.<\/p>\n<p>In Zwickau, das war auch eigent\u00fcmlich, haben wir nach Wochen und Monaten das erste Mal wieder eine Kirchenversammlung erlebt. Das waren \u00fcberwiegend Leute aus dem Osten. Aus Ostpreu\u00dfen, Pommern und Schlesien oder wie wir aus der Tschechoslowakei. Das war ein wunderbarer Gottesdienst. Es waren die damaligen Missionsbr\u00fcder, Bruder Ranglack und Bruder Langheinrich, anwesend. Sowie der erste Missionar aus Ostdeutschland Bruder Gottfried Neumann. Der Distriktpr\u00e4sident Bruder Walter Fa\u00dfmann, war sehr hilfsbereit. Er organisierte f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge ein paar T\u00fcten mit N\u00e4hrmitteln. Zum Beispiel ein bisschen Mehl, Zucker und Graupen. Das war sehr viel. Immerhin hatten wir vier Wochen nichts zu essen. Die L\u00e4den waren alle noch geschlossen, weil es nichts gab, die waren gepl\u00fcndert von den Russen, wir konnten nichts kaufen. Geld hatten wir ja auch nicht, weil wir ja nichts beruflich verdienen konnten. Das war ein Leben auf der Landstra\u00dfe, wie die Landstreicher. Aber wir waren doch sehr gesegnet. Von Zwickau haben wir eine Erkundung gemacht nach Greiz in Th\u00fcringen, dies betraf meinen Vater und mich. Da mussten wir auch die meiste Zeit laufen, um zu schauen ob er dort als Eisenbahner, als Fahrdienstleiter wieder angenommen wird. Man hat ihm dort eine Zusage gegeben, dass er das k\u00f6nnte. Von Greiz sind wir nach Plauen gelaufen, weil kein Zug fuhr. In Richtung Plauen waren beispielsweise zehn Br\u00fccken gesprengt und wir kamen dann unter gro\u00dfen Schwierigkeiten nach Plauen und wollten sehen, ob die Gemeinde noch existiert, wir hatten hier Verwandte wohnen, von meiner Mutter aus, ob die noch leben und so weiter. Und es war an einem Sonnabend. Am Sonntag darauf war der \u00fcbliche Gottesdienst, in einem Hinterhofgeb\u00e4ude in der Beethovenstra\u00dfe 14. Plauen wurde zu 80% zerst\u00f6rt durch Luftangriffe der Engl\u00e4nder und Amerikaner. Gerade deshalb waren wir dankbar und gl\u00fccklich, dass wir die meisten Geschwister der Gemeinde noch lebend angetroffen haben. Am Montag den 1.Juli 1945 traten wir den R\u00fcckweg nach Zwickau an. Dabei begegneten wir pl\u00f6tzlich der Roten Armee, die Sachsen und Th\u00fcringen besetzten. Die Amerikaner zogen sich nach Bayern zur\u00fcck. Das haben wir sehr bedauert. Als Familie zogen wir von Zwickau nach Greiz und blieben dort. Es folgte eine gro\u00dfe Hungersnot und Nachkriegsschwierigkeiten.<\/p>\n<p>Was bestimmte Kirchenmissionen oder Aufgaben betrifft, war ich vom 6. Juli 1949 bis Ende M\u00e4rz 1952 auf Mission, damals in der Ostdeutschen Mission, meine Arbeitsfelder waren Gotha, Magdeburg, Westberlin, P\u00f6\u00dfneck, Gera und Weimar. Wir hatten damals sehr gute und sch\u00f6ne Erlebnisse auch in geistiger Hinsicht. Die Leute waren oft sehr empf\u00e4nglich f\u00fcr das Evangelium Jesu Christi auf Grund der Notzeit. Wir hatten wunderbare Erlebnisse in Bezug auf Sondergottesdienste und auf so genannten Hausversammlungen, die wir bei Geschwistern durchgef\u00fchrt haben und wo immer etliche fremde Leute anwesend waren.<\/p>\n<p>Als ich von Mission nach Hause kam, wurde ich dann 1955 zun\u00e4chst Ratgeber in der Gemeindepr\u00e4sidentschaft Plauen und 1956 zum Gemeindepr\u00e4sident berufen. Dieses Amt \u00fcbte ich vierundzwanzig Jahre aus, bis 1980. Es war eine bewegte Zeit, aber es war auch eine sehr gute geistige Zeit. Die ersten Jahre hatten wir allerhand Schwierigkeiten, mit den Beh\u00f6rden, mit der Regierung. Im Laufe der Jahre hat sich das ge\u00e4ndert, bis zum Zeitpunkt, als in Freiberg der Tempel errichtet wurde, als Gemeindeh\u00e4user errichtet wurden und als sogar Missionare von Amerika hier herein durften und einige ostdeutsche Missionare in verschiedene L\u00e4nder der Welt gesandt wurden. Diese Zeit kann man nicht vergessen und sie hatte wirkliche auch geistige Erhebungen und innere Befriedigung und Gl\u00fcck. Auch die Gemeinde Plauen erhielt ein Kircheneigenes Gemeindehaus, Bauzeit 1988 bis 1990.Wir sind sehr dankbar daf\u00fcr. Das Evangelium ist wahr. Das Priestertum Gottes besteht und wir sind in dieser Weise auch kirchlich, famili\u00e4r reichlich gesegnet worden und auch materiell, was wir gerade zum Leben gebrauchten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plauen, Vogtland Mein Name ist Siegfried Alfred Dzierzon. Ich wurde am 23. Juni 1930 in Plauen im Vogtland (Deutschland) geboren. Ich war das erste Kind meiner Eltern und wurde am 7. Oktober 1939 getauft. Meine Eltern hei\u00dfen Alfred Paul Dzierzon und meine Mutter hei\u00dft Elsa Emma Schmidt, verheiratete Dzierzon. 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