{"id":1143,"date":"2012-05-14T20:36:28","date_gmt":"2012-05-14T20:36:28","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1143"},"modified":"2014-04-18T06:18:16","modified_gmt":"2014-04-18T06:18:16","slug":"maria-theresia-erbacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1143\/maria-theresia-erbacher","title":{"rendered":"Maria Theresia Erbacher"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bockum-H\u00f6vel, Westfalen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Theresia-Erbacher1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1144\" title=\"Maria-Theresia-Erbacher\" alt=\"Mormon Deutsch Maria Theresia Erbacher\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Theresia-Erbacher1-231x300.jpg\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Theresia-Erbacher1-231x300.jpg 231w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Theresia-Erbacher1.jpg 342w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a>Ich bin Maria Theresia Erbacher<\/strong>, geborene N\u00e4hle. Als sechstes von neun Kindern wurde ich am 12. Februar 1934 in Bockum-H\u00f6vel, Westfalen geboren. Das Haus, in dem wir aufwuchsen, steht in der Hammerstra\u00dfe 247, nicht weit von unserem Gemeindehaus, das es damals noch nicht gab. Mein Vater war Schumachermeister, sein Name ist Franz Wilhelm N\u00e4hle. Meine Mutter hei\u00dft Maria Theresia N\u00e4hle geborene Dierkes. Ihr Vater war Steiger auf der Zeche Radbod.<\/p>\n<p>Wir hatten dank meiner Mutter eine liebevolle Familie, was dazu beitrug, dass wir auch durch die Kriegserlebnisse nicht die Lebensfreude verloren. Meine \u00e4lteste Schwester, Elisabeth, \u00fcbernahm die Rolle der Vize-Mutti, um Mutter zu entlasten. Sonntags zog sie mit uns und drei Nachbarskindern auf dem Fu\u00dfweg neben der Zechenbahn entlang zum Kr\u00e4henwinkelwald. Dabei haben wir fr\u00f6hlich gesungen und Elisabeth begleitete uns dabei auf der Gitarre. Auf dem R\u00fcckweg pfl\u00fcckten wir Blumen f\u00fcr unsere Muttis und eine liebe Nachbarin, die keine Kinder hatte. Sie und ihr Mann waren Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage; ihr Name ist Griewatz. Sie wohnten neben der Steinhalde, die zum Bunker ausgebaut wurde, als es \u00f6fter Bombenangriffe gab. Auf der Wiese neben dem Bunker graste immer ihre Ziege.<!--more--><\/p>\n<p>Wenn die Sonne schien und keine Flieger zu h\u00f6ren und zu sehen waren, durften wir drau\u00dfen auf der Wiese spielen. Einmal jagten wir die Ziege um den Pfahl herum, an den sie gebunden war, bis es nicht mehr ging, da kam Frau Griewatz heraus und wir machten uns schon auf eine Strafpredigt gefasst. Sie zeigte auf die Ziege und sagte: \u201eSchaut mal, sie kann gar nicht mehr fressen und sie hat doch solchen Hunger. Wie das ist, wenn man Hunger aber nichts zu essen hat, das wisst ihr doch selber. Jagt sie mal wieder anders herum, damit sie wieder fressen kann.&#8220; Das haben wir nat\u00fcrlich eingesehen und gerne getan. Ich war sehr beeindruckt von Frau Griewatz Verhalten. Ein- oder zweimal wurden wir am Sonntagmorgen von ihnen zur Versammlung eingeladen. Ich kann mich nicht erinnern, wor\u00fcber gesprochen wurde, aber eines wei\u00df ich noch, es war eine sehr angenehme Atmosph\u00e4re im Raum. Diese Erlebnisse trugen dazu bei, dass ich die Missionare gerne herein bat, als sie viele Jahre sp\u00e4ter an unserer T\u00fcr klingelten. Da war ich schon verheiratet und wir hatten schon drei Kinder.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Kriegszeit. Die Fliegerangriffe wurden immer h\u00e4ufiger und schlimmer. Unser Keller wurde zum Bunker ausgebaut, falls wir es nicht mehr bis zur Steinhalde schaffen konnten. Mutter hatte ihre liebe Not, uns nachts in den Keller zu bringen. Wir waren so m\u00fcde. Einmal erz\u00e4hlte ich ihr morgens: \u201eHeute Nacht habe ich was komisches getr\u00e4umt. Ich bin von au\u00dfen am Treppengel\u00e4nder heraufgestiegen und du hast mich noch knapp erwischt und wieder herunter gezogen und zur Kellertreppe geschoben. Ich wollte aber nicht in den Keller. Da hast du mir den Po versohlt, bis ich nachgab und in den Keller ging.&#8220; Mutter schaute mich merkw\u00fcrdig an und sagte: &#8222;Das hast du nicht getr\u00e4umt, das war wirklich so.&#8220; Mutter hat uns nie geschlagen, darum konnte ich das wohl nur f\u00fcr einen Traum halten.<\/p>\n<p>Als wir nach einem n\u00e4chtlichen Angriff aus dem Haus traten, sahen wir, wie ein Soldat am Fallschirm geradewegs auf die von den Bomben in Brand geratene \u00d6lm\u00fchle zu schwebte. Er tat mir so leid und ich dachte: \u201eWarum macht ihr das nur mit den Bomben?&#8220;<\/p>\n<p>Bald waren die Wasserrohre zerst\u00f6rt und es gab kein Wasser mehr. Mutter hatte Freunde, die einen Brunnen besa\u00dfen, aus dem wir im gro\u00dfen Einkochkessel Wasser holen durften. Wenn die Wasserrohre wieder geflickt waren, haben wir ganz fix s\u00e4mtliche m\u00f6glichen Beh\u00e4lter mit Wasser gef\u00fcllt, einschlie\u00dflich der gro\u00dfen Badewanne im Obergeschoss. Ein Gl\u00fcck f\u00fcr uns; denn einmal, als wir wieder im Bunker ausharrten und ein Bomber nach dem andern seine Bombenlast abwarf, kam eine Nachbarin gerannt und rief: &#8222;Auf euer Haus ist eine Brandbombe gefallen!&#8220; Als Mutter nach ihrem Schl\u00fcssel suchte, rief die Nachbarin:&#8220; Den brauchen sie nicht, die T\u00fcr liegt schon platt im Flur!&#8220; Die Bomber waren weg und wir rannten nach Hause. Durch den Qualm konnten wir gar nichts erkennen und ich lief geradewegs auf einen Blindg\u00e4nger zu. Zum Gl\u00fcck erwischte mich ein Flaksoldat der beim L\u00f6schen half noch rechtzeitig, ehe ich auf den Blindg\u00e4nger trat. Auf unserm Dachboden brannte die zum Trocknen aufgeh\u00e4ngte W\u00e4sche der Flakhelferinnen, die bei uns in den Dachkammern schliefen. Das Badewasser war nur wenige Stufen entfernt und reichte aus, um alles zu l\u00f6schen. Die Wohnung war ziemlich zerst\u00f6rt, alle Fenster zerbrochen, ein paar Schr\u00e4nke samt Inhalt umgekippt. Die Betten standen zum Gl\u00fcck noch mehr oder weniger unversehrt. Ein paar Freunde boten uns Quartier an, aber wir wollten lieber mit Mutter frieren, als ohne sie sein. Die Fenster wurden mit Pappe vernagelt, na ja, Dunkelheit kannten wir ja nur zu gut.<\/p>\n<p>Die Angriffe im Ruhrgebiet wurden immer heftiger. Hinter unseren G\u00e4rten auf den Sportpl\u00e4tzen waren Flakgesch\u00fctze aufgestellt. Auf dem unteren waren vier schwere, auf dem oberen vier leichte und auf einer der Bahnschienen ein fahrbares Gesch\u00fctz. Das kannten die Jagdflieger, die die Bomber begleiteten nat\u00fcrlich sehr bald.<\/p>\n<p>Einmal wurden wir wegen der schweren Angriffe auf der Zeche Radbod zu unserm Schutz tausend Meter in den Schacht hinunter gefahren. Unten in dem gro\u00dfen Raum, von dem aus die Kohleng\u00e4nge in alle Richtungen liefen, waren B\u00e4nke aufgestellt, auf denen wir Platz nahmen. Wir haben uns mit Rate- und Fingerspielen und mit Lesen die Zeit vertrieben. Ich hatte von meinem Bruder ein kleines Auto, damit fuhr ich einen Arm runter &#8211; das Bein runter &#8211; das andere Bein wieder rauf und den anderen Arm hoch und stellte mir vor, ich f\u00fchre damit durch Wald und Feld, die Sonne scheint und keine Flieger kommen. Zu Weihnachten bekam ich dann ein eigenes silbernes Auto und freute mich sehr dar\u00fcber. Am n\u00e4chsten Tag kam ein Nachbarjunge zu uns. Auf meine Frage, was er denn zu Weihnachten bekommen habe, sagte er ein bisschen bek\u00fcmmert: &#8222;Nur einen Teller mit Keksen.&#8220; Ich fragte Mutter, ob wir nicht ein kleines Geschenk f\u00fcr ihn h\u00e4tten. Sie meinte:&#8220; Du kannst ihm ja eins von deinen geben. \u201cW\u00e4hrend ich zu ihm zur\u00fcckging, \u00fcberlegte ich: Mein Nachthemd mag er sicher nicht und meine Sch\u00fcrze auch nicht. \u201cIch schaute zu Mutter zur\u00fcck, die mich die ganze Zeit im Auge hatte und als sie l\u00e4chelnd nickte, habe ich dem Jungen mein Auto geschenkt. Er strahlte mich an, sah aber auch meinen kleinen Kummer und rief:&#8220; Du darfst immer mit mir zusammen spielen!&#8220; Nun zur\u00fcck in den Zechenschachtbunker.<\/p>\n<p>Es sa\u00dfen nicht alle Kinder so brav auf den B\u00e4nken wie wir. So sahen wir abends, als wir nach oben fuhren, aus, wie die Zechenkumpel nach der Arbeit. In der Nacht warfen die Flieger Bomben auf den F\u00f6rderturm, mit dem wir nach unten gefahren waren. Darum wurde dieser &#8222;Luftschutzkeller&#8220; wieder aufgegeben, denn so viele Frauen und Kinder h\u00e4tte man im Notfall niemals die Eisentreppen hinauf schaffen k\u00f6nnen, ohne das Schlimmes passierte. Inzwischen war eine Steinhalde auf dem Zechengel\u00e4nde zum doppelst\u00f6ckigen Bunker ausgebaut worden, in dem wir k\u00fcnftig unsere Tage verbringen sollten.<\/p>\n<p>Die Schulen wurden geschlossen wegen der st\u00e4ndigen Angriffe. Das geschah einundeinhalb Jahre vor Kriegsende. Am letzten Schultag wurden wir wegen Fliegeralarm wieder nach Hause geschickt. Wir h\u00f6rten unterwegs schon die Flieger und beschlossen, \u00fcber die Zuggleise zu laufen, da der Weg k\u00fcrzer war. Pl\u00f6tzlich sahen wir von vorne ein Jagdflugzeug auf uns zu fliegen. Wir blieben erschreckt stehen. Er kam im Sturzflug auf uns zu und schoss auf uns f\u00fcnf Kinder. Wir drehten uns um und sahen, dass er wendete und wieder auf uns zu flog. Neben dem Gleis war ein Kartoffelacker und ich rief: &#8222;Rein in die Kartoffeln!&#8220; &#8212; Er schoss wieder auf uns, wendete und kam noch einmal auf uns zu, um zu schie\u00dfen. &#8212; Nach dem Krieg, als mein Onkel, der auch Jagdflieger war, aus der Gefangenschaft zu uns nach Hause kam, fragte ich ihn, ob der Flieger nicht erkennen konnte, ob wir Kinder oder Erwachsene waren. Er z\u00f6gerte leicht, dann sagte er: &#8222;Doch, das konnte er. Aber weil er euch nicht getroffen hat, wollte er euch wohl nicht t\u00f6ten, sondern nur erschrecken.&#8220; &#8212; Wir fanden das zwar auch nicht gut, aber vielleicht hatte er ja liebe Menschen auf gleiche Art verloren und hat sich auf diese Art daf\u00fcr r\u00e4chen wollen.<\/p>\n<p>An diesem Tag waren durch einen Angriff auf die vielen kleinen Erdbunker im Wald von Bockum viele Menschen umgekommen. Das war der Anlass zum Schlie\u00dfen der Schulen. Von da an gingen wir jeden Morgen zur Zeche in den zweist\u00f6ckigen Bunker und abends wieder nach Hause zum Schlafen. Einmal bat meine Mutter mich, mit meiner kleinen Schwester nach drau\u00dfen aufs Klo zu gehen. Das war ein Holzh\u00e4uschen, das an einem gro\u00dfen Trichter stand, in den hinein alles abfloss, was wir von uns gaben. Es war strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rte ich den Bomberschwarm kommen und rief: &#8222;Magda, mach schnell, die Flieger kommen genau auf uns zu! Oh, Magda, sie werfen Bomben ab und die fliegen genau in unsere Richtung!&#8220; Magdas Antwort war: &#8222;Lauf schnell, ich komm sofort!&#8220; Ich rannte los, ca. f\u00fcnfzehn Meter waren es bis zur Bunkert\u00fcr und kurz davor fiel ich zur Erde oder wurde geworfen und mit Erde \u00fcbersch\u00fcttet. Als ich mich erhob, sah ich, dass ich zwischen zwei Bombentrichtern lag. Meine Schwester konnte ich nirgends entdecken. Ich lief zum &#8222;H\u00e4uschen&#8220; und schaute durch die Splitterl\u00f6cher nach Magda. Die T\u00fcr wagte ich nicht anzufassen, weil das Klo schr\u00e4g in Richtung G\u00fclletrichter stand und ich f\u00fcrchtete, es k\u00f6nnte in den Trichter fallen. Dann lief ich zum Bunker und schaute von oben zu Mutter hinunter. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als ich Magda weinend aber unversehrt auf Mutters Scho\u00df entdeckte.<\/p>\n<p>Nachts liefen wir bei Alarm jetzt immer in den nahen Bunker neben Geschwister Griewatz\u2019s Wiese. Einmal war es so dunkel, dass wir den Eingang durch die Hecke an der Stra\u00dfe nicht finden konnten. Wir riefen dann um Hilfe und folgten der Stimme unseres Helfers.<\/p>\n<p>Dann kam der letzte Kriegstag. Wir sa\u00dfen im Bunker und h\u00f6rten die Panzer der Amerikaner vorbeifahren. Ein junger deutscher Soldat stand noch mit seiner Panzerfaust im Eingang des Bunkers und wurde angeschossen. Meine gro\u00dfe Schwester sah ihn dort liegen und wollte hinaus, um den Sanit\u00e4tswagen, den sie kurz vorher gesehen hatte, zu benachrichtigen. Die Panzerfaust nahm sie gleich mit, damit sich niemand verletze. Als sie raus kam, sah sie nur ein St\u00fcckchen weiter einen Panzer stehen, der in dem Moment das Geschossrohr zu ihr hin drehte. Sie hatte ganz vergessen, dass sie die Panzerfaust noch in der Hand hatte und dachte nur an den jungen Soldaten, dem sie kurze Zeit vorher noch bei uns zu Hause etwas zu essen gegeben hatte. Erst als die Amerikaner laut riefen, fiel es ihr ein und sie warf die Waffe auf einen Komposthaufen, der hinter dem Hotel Radbod war. Die Soldaten verstanden, was sie wollte und sie durfte dann den Verletzten auf einem Handwagen zum Sanit\u00e4tswagen bringen. Er hat es nicht \u00fcberlebt, wie wir sp\u00e4ter von seinen Eltern erfuhren, als sie uns besuchten, um zu wissen, wie er den letzten Tag erlebt hat.<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt da ein Erlebnis ein, als die Amerikaner bei uns einr\u00fcckten. Eines Tages kam ich mit meiner Schwester Maria vom Einkaufen. Eine von uns trug eine Glassch\u00fcssel mit Quark in den H\u00e4nden. Den gab es damals noch nicht so verpackt wie heute. Wir gingen auf dem Fu\u00dfweg neben der Badeanstalt (hie\u00df damals so) entlang, als wir englische Stimmen h\u00f6rten. W\u00e4hrend wir \u00fcberlegten, ob wir weitergehen sollten, bogen zwei schwarze Farbige um die Ecke. Vor lauter Schreck lie\u00dfen wir die Sch\u00fcssel fallen und kletterten \u00fcber die Mauer der Badeanstalt, w\u00e4hrend die Amerikaner in schallendes Gel\u00e4chter ausbrachen. Wie wir dieses ca. zweimeterzwanzig hohe Mauer so schnell geschafft haben, das wei\u00df ich nicht mehr. Es muss unsere Angst gewesen sein. Ich hatte Mohren bis dahin immer f\u00fcr M\u00e4rchenfiguren gehalten, wie auch Riesen, Hexen, Zauberer usw. und hier kamen sie direkt auf uns zu &#8212; kein Wunder, dass wir die hohe Mauer geschafft hatten!<\/p>\n<p>In der N\u00e4he der Zeche war ein russisches Kriegsgefangenenlager. Mutter kannte einen der Gefangenenw\u00e4rter. Als er uns einmal besuchte, klagte sie ihm ihr Leid, dass sie dringend jemand brauchte, der dies und das reparieren k\u00f6nnte. Darauf erkundigte er sich bei den Gefangenen nach jemand der handwerklich begabt sei und kam mit zwei Gefangenen zu uns .Sie erledigten ihre Aufgaben prima und Mutter kochte ihnen daf\u00fcr einen leckeren Gem\u00fcseeintopf. Sie strahlten um die Wette. Beim n\u00e4chsten Mal waren es gleich drei, die helfen wollten. Sie brachten uns ein selbst gebasteltes wundersch\u00f6nes Vogelmobile aus d\u00fcnnen Sperrholzbl\u00e4ttern mit, das noch lange an unserer K\u00fcchenlampe \u00fcber dem Tisch hing. Als das Gefangenenlager nach Kriegsende ge\u00f6ffnet wurde, liefen die Gefangenen in alle Richtungen auseinander und nahmen, was sie kriegen konnten. Als ein paar von ihnen in unsere Auffahrt wollten, stellte sich einer der Gefangenen, der bei uns geholfen hatte, vor sie hin und redete auf sie ein, bis sie schulterzuckend weiter liefen. Wer wei\u00df, was geschehen w\u00e4re, wenn Mutter sie nicht so lieb behandelt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Russen standen dann tags\u00fcber auf dem Radweg vor unserm Haus und hielten alle Radfahrer an mit den Worten &#8222;Dawei Tschassie&#8220; Ich wei\u00df nicht, wie man das schreibt, aber ich wei\u00df das hei\u00dft: &#8222;Her mit der Uhr!&#8220; Wir Kinder fanden das nicht gut und liefen ums Haus, damit sie uns nicht sehen konnten, kletterten \u00fcber den Zaun und warnten an der n\u00e4chsten Kurve alle Radfahrer. Nach einer Weile schlenderte einer der Russen in unsere Richtung. Wir versteckten uns unter der Geineggebr\u00fccke, die \u00fcber den Bach f\u00fchrte, der Bockum-H\u00f6vel von Hamm Norden trennte. (Als ich ihn vor einiger Zeit wieder sah, war er nur noch ein Rinnsal.) und wir warteten, bis er wieder weg war. Mutter rief uns und erz\u00e4hlte, dass der Russe ihr gesagt hat: &#8222;Wenn die Kinder das noch mal machen, m\u00fcssen Sie im Hotel Radbod f\u00fcr alle Alliierten Kartoffeln sch\u00e4len.&#8220; &#8212; Bald darauf nahmen die Russen den M\u00e4nnern auch ihre G\u00fcrtel ab. Bei den schlanken Taillen liefen alle die Gefahr, ihre Hose zu verlieren. Darum schnitt Mutter eine W\u00e4scheleine in G\u00fcrtell\u00e4nge und wir Kinder gaben sie den M\u00e4nnern als Ersatz f\u00fcr die G\u00fcrtel.<\/p>\n<p>Dann wurden die Russen von belgischen Soldaten abgel\u00f6st und konnten wohl heimfahren. Einmal kamen drei deutsche M\u00e4nner an unserm Haus vorbei und lachten fr\u00f6hlich. Daraufhin wurden sie von den Belgiern angehalten und aufgefordert, sich an dem Gasthof &#8222;Flasskamp&#8220; gegen\u00fcber an die Wand zu stellen, R\u00fccken zur Stra\u00dfe und H\u00e4nde hoch. Die Belgier hoben ihre Waffen, als der Mittlere der M\u00e4nner sich umdrehte und fragte: &#8222;Warum wollen sie uns erschie\u00dfen, wir haben doch nichts getan?&#8220; &#8222;Weil ihr uns ausgelacht habt!&#8220; beantwortete er mit: &#8222;Wir haben uns doch nur gefreut, weil uns jemand Zigaretten geschenkt hat!&#8220; Daraufhin durften sie gehen und man konnte Ihnen ihre gro\u00dfe Erleichterung im Gesicht ablesen.<\/p>\n<p>Eines Tages kamen Leute zu uns und wollten wissen, wo unser Vater sich aufhielte. Mutter sagte: &#8222;Das wei\u00df ich nicht!&#8220; Einige Zeit davor hatten sie das auch Vaters Eltern gefragt und die gleiche Antwort erhalten. Darauf mussten die Eltern ihre Tochter und ein Enkel die Zechensiedlung verlassen. Mutter nahm sie bei uns auf. Nun drohten die Leute, wenn Mutter nicht sage, wo ihr Mann sich aufhalte, w\u00fcrden wir in die Asozialensiedlung ausquartiert. Daraufhin entschlossen sich die Erwachsenen, in die L\u00fcneburger Heide zu Vater zu ziehen. Vater war w\u00e4hrend des Krieges als Wehrmachtsangestellter im Osten gewesen. Seine Aufgabe war es, morgens mit der Pferdekutsche samt Inhalt zu den vier H\u00f6fen zu fahren, die anfallenden Arbeiten mit den Gutsverwaltern zu besprechen und danach den schriftlichen Kram zu erledigen. Das gefiel ihm sehr gut. Einer seiner Br\u00fcder hatte dort im Osten auch ein eigenes Gut und mein Vater entwickelte eine Vorliebe zur Landwirtschaft. Er hatte zu Hause in Bockum-H\u00f6vel schon vor dem Krieg einen wundersch\u00f6nen Obst und einen Gem\u00fcsegarten angelegt. Das half uns sehr, die kargen Zeiten zu \u00fcberstehen. Im Osten wohnte er in Thorn und kam mit dem Fl\u00fcchtlingstreck in die Heide nach Oberhoden, Kreis Fallingbostel. Dort bekam er wie alle die Fl\u00fcchtlinge, die es wollten, einen Hof und Ackerland. W\u00e4hrend des Krieges war dort ein Truppen\u00fcbungsplatz. Das Haus musste innen mit W\u00e4nden versehen werden, es war nur eine Wand im Haus. Das schaffte er mit Hilfe seiner S\u00f6hne und Mutters Bruder. Und im Januar 1947 zogen wir dann mit Mutter, den Gro\u00dfeltern, der Tante und dem Cousin auch nach Oberhoden.<\/p>\n<p>Dort lernte ich 1949 auch meinen Mann Hans Erbacher kennen. Er wurde am 7. Juli 1949 aus russischer Gefangenschaft entlassen. Seine Schwestern waren auf der Flucht aus dem Osten mit ihren Familien in Naumburg (Ex-DDR) gelandet. Dort wollte mein Mann aber nicht bleiben und so kam er zu seiner Tante nach Oberhoden. Wir hatten einen Dorfchor, der von unserm Lehrer geleitet wurde. Den sprach die Tante dann an, mit den Worten: &#8222;Nehmt den Hans bitte unter eure Fittiche. Der kommt sich vor wie sein eigener Gro\u00dfvater. Es wird Zeit, dass er wieder jung wird.&#8220; Am 31.Oktober1952 habe ich ihn dann endg\u00fcltig unter meine Fittiche genommen. Er war vor seiner Zeit als Soldat Gemeindeangestellter im Ort gewesen. Bei seiner Heimkehr fanden sie aber auf dem Gebiet keine Stelle f\u00fcr ihn. Da er in Gefangenschaft zuletzt bei einem Fleischer gearbeitet hatte, schlug man ihm vor, doch eine Fleischerlehre zu machen. Seine Antwort war: &#8222;Da muss ich erst noch jemand anderes fragen.&#8220; Abends kam er zu mir und fragte mich: &#8222;Heiratest du mich auch, wenn ich Fleischer werde?&#8220; Meine Antwort lautete: &#8222;Ich m\u00f6chte dich heiraten, nicht deinen Beruf.&#8220; freute ihn. Er machte nach einem Jahr mit gut und sehr gut seine Pr\u00fcfungen. Das kam ihm zugute, als wir Oberhode wieder verlassen mussten, da dieser wieder zum Truppen\u00fcbungsplatz werden sollte. Uns schlug man vor, nach Oldenburg zu ziehen, da mein Mann als Fleischer sicher schnell eine Stellung in der Fleischwarenfabrik finden w\u00fcrde. Als wir hier ankamen, trafen wir viele Leute aus der Heide wieder und f\u00fchlten uns bald wieder Zuhause.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend mein Hans seine Lehre machte, besuchte ich noch die Oberschule in Walsrode. Das war nicht immer einfach. Morgens mit dem Rad die achtzehn km zur Schule, mittags wieder zur\u00fcck. Anschlie\u00dfend auf dem Acker arbeiten bis abends. Danach die Schularbeiten erledigen und fr\u00fch um viertel nach sechs wieder ab in die Schule.<\/p>\n<p>1959 kamen die Missionare zu uns und ich ging mit unseren drei Kindern sonntags zur Gemeinde, um mehr \u00fcber die Kirche zu lernen. Ich hatte mich schon als Kind sehr f\u00fcr Religion und die Lehren der Kirchen interessiert und war zu dem Schluss gekommen, dass die katholisch Kirche nicht die richtige sein kann. Mein Hans ist evangelisch, darum haben wir uns evangelisch trauen lassen, aber ich hatte das Gef\u00fchl, die evangelische Kirche ist auch nicht die richtige. Als ich dann die Kirche Jesu Christi HLT ein Jahr untersucht und alle Kirchenliteratur durchgelesen hatte, lie\u00df ich mich am 31. Juli 1960 in Bremen taufen, da wir hier noch kein Gemeindehaus hatten.<\/p>\n<p>Inzwischen haben wir sechs verheiratete Kinder, neunzehn Enkel, von denen sechs schon im Tempel geheiratet haben. Und dann haben wir noch drei Urenkel. Obwohl es mir noch nicht gelungen ist, meine ganze Familie vom Evangelium zu \u00fcberzeugen, hat es mir noch keine Sekunde leidgetan, dass ich Mitglied der Kirche des Herrn geworden bin. Was ich hier nicht schaffe, das werde ich hoffentlich im n\u00e4chsten Leben schaffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich liebe meine Familie von ganzem Herzen, sie ist einfach wunderbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bockum-H\u00f6vel, Westfalen Ich bin Maria Theresia Erbacher, geborene N\u00e4hle. Als sechstes von neun Kindern wurde ich am 12. Februar 1934 in Bockum-H\u00f6vel, Westfalen geboren. Das Haus, in dem wir aufwuchsen, steht in der Hammerstra\u00dfe 247, nicht weit von unserem Gemeindehaus, das es damals noch nicht gab. 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