{"id":1164,"date":"2012-05-14T21:11:48","date_gmt":"2012-05-14T21:11:48","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1164"},"modified":"2014-04-18T06:30:26","modified_gmt":"2014-04-18T06:30:26","slug":"renate-frenzel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1164\/renate-frenzel","title":{"rendered":"Renate Frenzel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lyck, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Renate-Frenzel1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1165\" title=\"Renate-Frenzel\" alt=\"Mormon Deutsch Renate Frenzel\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Renate-Frenzel1-216x300.jpg\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Renate-Frenzel1-216x300.jpg 216w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Renate-Frenzel1.jpg 331w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>Ich bin Renate Frenzel, <\/strong>geborene Bergman. Mein Vater wurde 1939 eingezogen als Soldat in der deutschen Armee. Gleich nach dem der 2. Weltkrieg begonnen hatte. Ich war noch nicht einmal ein Jahr alt. Meine Mutter war schwanger mit ihrem 4. Kind.<\/p>\n<p>Mein Vater hie\u00df Max Alfred Bergman, geboren am 4 M\u00e4rz 1908. Mutter hie\u00df Walli Elsbeth Gottschalk, geboren am 24 Juni 1911. Beide sind in K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen zur Welt gekommen. Sie hatten vier Kinder zusammen: Peter-J\u00fcrgen Bergman (29 Januar 1936), Marianne Erna Bergman (16 April 1937), ich Renate Elsa Bergman (3 Jan 1939) und Brigitte Roswitha Bergman (21 Februar 1940). Meine Eltern sind beide in K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen geboren. Mein Vater hat f\u00fcr eine Bank gearbeitet und wurde von K\u00f6nigsberg nach Lyck versetzt. Darum bin ich die einzige, die in Lyck geboren ist.<\/p>\n<p>Als mein Vater als Soldat eingezogen wurde, war meine Mutter mit drei kleinen Kindern alleine und schwanger mit dem vierten Kind. Wie es so weit war, dass das neue Baby geboren werden sollte, fuhr meine Mutter mit uns nach K\u00f6nigsberg zu ihrer Mutter und Schwester. So ist auch Brigitte in K\u00f6nigsberg geboren, Sie kam dann wieder zur\u00fcck nach Lyck und dieses Mal mit vier kleinen Kindern.<\/p>\n<p>Meine Mutter musste nun in einer fremden Stadt ohne Verwandtschaft mit ihren kleinen Kindern wohnen. Denn unser Vater k\u00e4mpfte f\u00fcr das Deutsche Reich. Der F\u00fchrer Adolf Hitler hatte allen M\u00fcttern mit mehr als 3 Kindern ein Kindergeld erlassen. Und auch allen Frauen, wo der Mann im Krieg war, ein Pflichtjahr-M\u00e4dchen bewilligt, um der Mutter zu helfen. Sie lernten f\u00fcr ein Jahr, wie man Kinder pflegt und erzieht. Wenn das Jahr um war, bekamen wir wieder ein neues M\u00e4dchen.<!--more--><\/p>\n<p>Nach ungef\u00e4hr 2 Jahren kam mein Vater das erste Mal zum Besuch. Er hat meine j\u00fcngste Schwester das erste Mal gesehen. Die Ausl\u00e4ndische Milit\u00e4r Flugzeuge flogen schon immer \u00fcber Ostpreu\u00dfen und haben auch hier und da Bomben geworfen. Jedes Mal, wenn die Flugzeuge \u00fcber die H\u00e4user flogen, gingen Sirenen los und alle Leute mussten in den Keller gehen. Wir wohnten im 1. Stock in einem gro\u00dfen Haus. Meine Mutter hatte zu tun, bis sie alle Kinder in den Keller brachte. Gew\u00f6hnlich war es am Abend, wenn es dunkel war. In der Zeit durfte kein Licht angemacht werden oder sehr schwarze Verdunklungen an den Fenstern herunter gezogen werden, damit kein Licht durchscheint.<\/p>\n<p>Einmal hat meine Mutter mich vergessen. Sie dachte ich kann schon alleine die Treppen herunter laufen. Aber ich blieb auf der Treppe sitzen und alle waren schon im Keller. Dann kam ein Nachbar zur\u00fcck und sah mich dort sitzen, nahm mich gleich auf dem Arm und runter zum Keller. Meine Mutter war so dankbar. Am Tag mussten alle Frauen raus auf dem Hof und \u00dcbungen machen f\u00fcr Selbsthilfe. Sie mussten lernen, wie man Gasmasken aufsetzt und damit herum geht.<\/p>\n<p>Als mein Vater zum zweiten Mal nach Hause kam, um uns zu besuchen, erz\u00e4hlte er meiner Mutter, wie weit die Russen schon vorgedrungen waren und sie sollte die Kinder nehmen und aus Ostpreu\u00dfen heraus gehen. Mein Vater musste zur\u00fcck an die Front, um zu k\u00e4mpfen. Meine Mutter erz\u00e4hlte diese Sache einer Nachbarin, womit wir sehr befreundet waren. Sie war auch alleine mit zwei Kindern.<\/p>\n<p>Meine Mutter packte alles, was sie tragen konnte, ein in einem gro\u00dfen Rucksack und einige Taschen. Alles andere musste zur\u00fcckbleiben, wie M\u00f6bel, Kleidung und Spielsachen und Lebensmittel. Es war sehr traurig f\u00fcr meine Mutter. Wir Kinder waren noch zu klein, um dieses alles zu verstehen. Die Nachbarin und ihre zwei Kinder gingen mit uns. Wir gingen dann mit Sack und Pack zum Bahnhof, um mit dem Zug zu unserer Oma und Tante zu fahren, welche in K\u00f6nigsberg lebten. Unsere Tante Elni, die Schwester meiner Mutter, hatte auch ihren Mann an der Front und lebte dann mit ihrer Mutter zusammen. Als wir dort ankamen, waren sie \u00fcberrascht uns dort zu sehen mit all unserem Gep\u00e4ck. Dann hat meine Mutter ihnen erz\u00e4hlt, dass der Russe schon nicht an Ostpreu\u00dfen war und sp\u00e4ter dann h\u00e4tten wir keine Gelegenheit mehr raus zukommen. So packten sie auch gleich alles N\u00f6tige, was man so braucht ein und gingen mit uns wieder zum Bahnhof, um nach R\u00fcgen zu fahren und sp\u00e4ter nach Hamburg, wo wir Verwandte hatten.<\/p>\n<p>Es hie\u00df das der Engl\u00e4nder schon Bomben \u00fcber Hamburg geworfen haben, wir wussten aber nicht wie schlecht es dort aussah.<\/p>\n<p>Meine Oma ihr Name war: Auguste Louise B\u00f6hnke Gottschalk, geboren am 28. Dezember 1891. Meine Tante ihr Name war: Erna Gertrud Gottschalk Lewin, geboren am 18 Mai 1919.<\/p>\n<p>Wir hatten ein bisschen Essen und auch etwas Kleidung mit. Es war, was die Erwachsenen tragen konnten. Mein Bruder war schon 8 Jahre alt und hatte einen kleinen Rucksack zu tragen; wo seine Kleidung drin war. Wir kamen dann am Bahnhof, um unsere Fahrt nach R\u00fcgen und dann weiter nach Hamburg zu fahren. Wir dachten wir w\u00fcrden am n\u00e4chsten Tag in Hamburg ankommen. Wir fuhren schon einige Stunden, bis ein Soldat kam und sagte wir m\u00fcssen alle aussteigen und schnell; denn der Zug wird gesprengt. Es war schon eine Br\u00fccke bombardiert. Es war nachts und der Zug hielt in der N\u00e4he eines Waldes.<\/p>\n<p>Wir mussten Koffer und Taschen drin lassen. Meine Mutter, Oma und Tante hatten nur einen Rucksack auf dem R\u00fccken behalten. So wilderten wir im dunklen Wald herum. Es waren viele M\u00fctter mit Kindern, ein paar \u00e4ltere deutsche Soldaten und alte M\u00e4nner, die nicht mehr in den Krieg gehen konnten.<\/p>\n<p>So mussten in unserer Familie die Kinder verteilt werden; damit sie nicht verloren gingen. Meine Tante nahm mich als Kind; meine Oma nahm meinen Bruder und meine Mutter hatte meine \u00e4ltere und j\u00fcngere Schwester an der Hand. Wir hatten alle Angst, denn wir wussten nicht, ob die Russen schon in dem Wald waren. Dann hie\u00df es, sie haben alle Str\u00e4flinge aus den Gef\u00e4ngnissen entlassen und sie liefen irgendwo in dem Wald herum. Wieder eine gro\u00dfe Angst auszustehen. Die Stadt, wo der Zug hielt, hie\u00df Rostock. Wir liefen im dunklen Wald weiter. Viele Frauen und Kinder weinten, denn sie wussten nicht, wohin sie gehen sollten. Einer lief den anderen nach und ohne Ziel.<\/p>\n<p>Meine Mutter war ein Mitglied der Kirche Jesus Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sie wurde getauft in dieser Kirche als sie 15 Jahre alt war. Sie war die einzige in ihrer Familie, die dieser Kirche angeh\u00f6rte. So hat sie gelernt, dass sie zum Vater im Himmel beten kann und wusste, dass ihre Gebete erh\u00f6rt wurden. Sie betete sehr oft, dass uns ja nichts passieren w\u00fcrde. Endlich kamen wir in einen Dorf mit mehreren kleinen H\u00e4usern. Wir klopften an die T\u00fcren und wollten wissen, ob wir uns niederlassen konnten. Wir mussten so an mehreren T\u00fcren vorbei laufen, da uns keiner hineinlie\u00df. Diese Bauern hatten schon mehrere Fl\u00fcchtlinge aufgenommen. Denn es war eigentlich nicht erlaubt Fl\u00fcchtlinge zu verstecken oder aufzunehmen.<\/p>\n<p>Endlich lie\u00df uns ein Bauer in seiner Scheune rein. Dort waren schon andere Leute und schliefen auf Stroh. Wir waren froh eine Unterkunft gefunden zu haben; denn man durfte im Dunkeln nicht mehr auf der Stra\u00dfe sein. Meine Mutter hatte eine schwere Zeit ihre Augen zu schlie\u00dfen, denn sie sah, wie die M\u00e4use nachts spazieren gingen. Wir durften nicht umsonst dort bleiben. Meine Mutter, Oma und Tante mussten f\u00fcr den Bauern arbeiten, damit er uns etwas zu essen geben konnte. Kartoffeln aus der Erde butteln, Holz hacken und alles, was der Bauer von uns verlangte.<\/p>\n<p>Dann nach einigen Wochen h\u00f6rten wir, dass der Russe schon wieder ganz in der N\u00e4he war. So mussten wir wieder alles zusammenpacken und fliehen. Wir liefen auf den Stra\u00dfen weiter. Wieder an T\u00fcren klopfen, um eine \u00dcbernachtung zu finden, oder besser gesagt uns von den Russen zu verstecken.<\/p>\n<p>Dann traf meine Tante, sie war erst 24 Jahre alt, einen netten deutschen Soldaten, der uns einige Fahrkarten f\u00fcr den Zug besorgte, damit wir mit einem Flak-Zug nach Hamburg fahren konnten.<\/p>\n<p>Es dauerte nicht sehr lange und der Zug wurde wieder angehalten, alle mussten aussteigen, denn der Zug wurde bombardiert von den Russen. Nun wieder zu Fu\u00df weiter und klopfen an T\u00fcren f\u00fcr Unterkunft und Essen. Wir mussten richtig betteln f\u00fcr dieses alles.<\/p>\n<p>Unsere F\u00fc\u00dfe waren voll mit Blasen. Wir waren noch so klein und konnten gar nicht so viel laufen. Meine Mutter hat uns unsere F\u00fc\u00dfe jeden Abend mit alten Lappen bewickelt. Am n\u00e4chsten Morgen ging es wieder weiter.<\/p>\n<p>Wir liefen dann \u00fcber ein gro\u00dfes Feld, und als die Russen uns sahen, haben sie auf uns geschossen. Es waren noch mehrere Leute unterwegs. Wir sind gelaufen, damit wir nicht verletzt wurden. Die Russen haben einfach kleine Kinder von den M\u00fcttern weggerissen, auf einen gro\u00dfen LKW geladen und weggefahren in andere D\u00f6rfer. Wenn andere M\u00fctter sie aufgenommen haben, konnten sie leben bleiben. Sie haben nicht danach gefragt, ob die Kinder geweint haben, oder auch die M\u00fctter. Viele Kinder sind verhungert, weil es einfach nichts zu essen gab. Wir haben sp\u00e4ter geh\u00f6rt, dass auch welche von unserer Familie verhungert sind. Auch unsere Oma Bergmann. Sie kamen nicht mehr aus K\u00f6nigsberg raus.<\/p>\n<p>Meine Mutter bat so viel gebetet zum Vater im Himmel, er m\u00f6chte doch ihre 4 Kinder verschont lassen und auch meine Oma und Tante. Ich erinnere oder besser meine Mutter bat es uns erz\u00e4hlt, dass ein russischer Soldat das Kind von einer Mutter, die neben uns stand, aus ihren Annen gerissen hat. Das Kind schrie und die Mutter war so erschrocken und wusste nicht, was sie machen sollte. Meine Mutter konnte dieses nicht mehr ansehen. Sie lief dem Russen nach. Das Kind war auf den Armen des Soldaten mit dem Gesicht nach hinten. Meine Mutter streckte ihre Anne aus, das Kind tat dasselbe, dann riss meine Mutter dieses Kind aus den Armen des Soldaten und rannte zur\u00fcck zu der weinenden Mutter. Dieses war eine sehr gef\u00e4hrliche Tat, die meine Mutter machte, der Soldat h\u00e4tte sich umdrehen k\u00f6nnen und meine Mutter erschossen. Der Russe war aber so erschrocken, dass er einfach weiter ging, ohne sich umzudrehen. Dieses war sicher eine Hilfe Gottes.<\/p>\n<p>Wir sind dann weiter gegangen, denn am Abend durfte keiner mehr auf der Stra\u00dfe sein. Nur noch die Russen. So bettelten wir uns wieder eine Unterkunft zusammen. Auf der Stra\u00dfe lagen tote Menschen verhungert oder erschossen. Es war sehr schlimm, dass wir als kleine Kinder dieses ansehen mussten. Nach langem laufen und hungrig klopften wir wieder an eine T\u00fcr, um uns zu verstecken, damit die Russen uns nichts finden konnten, denn es wurde schon wieder dunkel. In dem Haus lebte ein \u00e4lteres Ehepaar. Der Mann war so \u00e4ngstlich und wollte uns nicht hereinlassen, denn wenn die Russen Fl\u00fcchtlinge fanden, wurden die Eigent\u00fcmer sehr bestraft. Meine Mutter und Tante bettelten sehr, sie m\u00f6chten doch uns herein lassen, denn die kleinen Kinder sind hungrig und m\u00fcde. Er sagte zu uns, ich habe nur einen Platz auf dem Dachboden. Sie m\u00fcssen aber sehr leise sein, denn die Russen kommen jeden Abend, um zu sehen, ob wir Fl\u00fcchtlinge versteckt haben. Er lie\u00df eine Leiter vom Dachboden herunter und wir stiegen alle rauf und dann versteckte er die Leiter wieder. O, was waren meine Mutter, Tante und Oma gl\u00fccklich eine Unterkunft gefunden zu haben. Sie versprachen auch sehr leise zu sein.<\/p>\n<p>Es dauerte auch nicht sehr lange und wir h\u00f6rten russische Soldaten reinkommen, um nach Fl\u00fcchtlingen zu suchen. Der Mann sagte ihnen, dass hier keine Fl\u00fcchtlinge im Haus sind. Die Soldaten tiefen durch das ganze Haus, denn sie glaubten diesem Ehepaar nicht. Konnten aber nichts finden. Wir hatten alle schreckliche Angst und meine kleine Schwester fing an zu weinen.<\/p>\n<p>Meine Mutter hatte ihr schnell den Mund zugehalten. Dann fragten die Russen, ob jemand auf dem Boden war. Der gute alte Mann sagte &#8222;Nein&#8220;! Es dauerte ziemlich lange, bis sie das Haus verlie\u00dfen. Meine Mutter betete zum Vater im Himmel uns doch zu verschonen. Mutter erz\u00e4hlte uns sp\u00e4ter, dass wenn die Russen noch l\u00e4nger im Hause geblieben w\u00e4ren, w\u00e4re meine Schwester wohl erstickt, denn sie hatte der Gitti Mund und Nase zugehalten, damit uns blo\u00df keiner h\u00f6ren konnte. Wir schliefen dann die Nacht dort oben. Und am Morgen gingen wir wieder weiter. Am Tag schliefen die Russen, da sie ja nachts, betrunken in die H\u00e4user kamen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Abend versuchten wir wieder eine Unterkunft zu suchen. Wir sind von Stadt zu Stadt gelaufen, denn es gab keine Bahn oder Zug. Nichts fuhr mehr. Wir erreichten wieder ein Haus und fragten, ob wir dort bleiben k\u00f6nnten. In diesem Haus sa\u00dfen schon M\u00fctter mit Kindern und auch einige verletzten deutschen Soldaten. Wir sa\u00dfen alle herum und unterhielten uns. Es gab nichts zu essen, manche Kinder weinten leise vor sich hin. An dem Abend kamen wieder die Russen laut und betrunken in dieses Haus. Wir hatten alle solche Angst. Sie gingen herum nahmen den Leuten Schmuck und Uhren weg. Manche Soldaten hatten schon 4 und 5 Armbanduhren um ihren Arm. Sie hatten noch nie solche Uhren gesehen. Sie waren wie kleine Kinder die neue Spielsachen bekamen. Sie waren sehr schlecht zu den M\u00fcttern. Ich erinnere noch, dass die Frauen sich Asche ins Gesicht schmierten und Kopft\u00fccher umbanden, damit sie alt aussahen und unattraktive. Meine Tante war noch sehr jung, erst Mitte zwanzig. So lief sie mit anderen jungen M\u00e4dchen raus in den Garten um sich zu verstecken vor den Russen. Die Russen haben alle Frauen genommen und vergewaltigt. Dann nach einer langen Weile kam ein Soldat zu meiner Mutter und sagte sie solle mit ihm in den anderen Raum kommen. Er konnte nur einige Worte Deutsch. Wir standen alle 4 um meine Mutter herum voller Angst. Wir schrieen los, denn wir wollten nicht unsere Mutter verlieren. Wir wussten nicht was der Russe wollte aber wir ahnten es war nichts Gutes. Der Soldat sch\u00e4mte sich wohl und lie\u00df meine Mutter sitzen. Er nahm nur unsere kleine Baby-Decke weg, die wir doch so n\u00f6tig brauchten. Sie wurde niemals mehr anger\u00fchrt von den Russen. Meine Mutter betete so inbr\u00fcnstig zum Vater im Himmel. Meine Tante und Oma waren auch von diesem Ekel verschont geblieben.<\/p>\n<p>Wir hatten sehr viel Angst und auch nichts mehr zu Essen f\u00fcr eine lange Zeit. Es war so furchtbar dieses alles mit zu erleben in unserem Kinder-Alter. Wir kamen dann nach der Insel R\u00fcgen. Wir gingen wieder zu einem Bauern, um nach Unterkunft zu betteln und vielleicht etwas zu essen. Dieser Mann, der dort wohnte, war ein Ritterguts Besitzer mit viel Land und Reichtum. Er hatte viele Fl\u00fcchtlinge dort und nahm uns auch auf. Er hatte ein sehr gro\u00dfes Haus und gab uns einen Raum ab. Meine Oma musste kochen und meine Mutter und Tante musste schwer bei diesem Bauern arbeiten, damit wir f\u00fcr unser Essen bezahlen konnten.<\/p>\n<p>Meine Mutter musste B\u00e4ume f\u00e4llen im Wald und dem Bauern helfen, wo immer er sie gebrauchen konnte. Sie hat gearbeitet wie ein Mann, um uns Essen zu verdienen. Auf R\u00fcgen blieben wir einige Monate. Wir Kinder durften auf dem Heuhaufen spielen und herum klettern. Es war einfach toll, und wir haben f\u00fcr eine Weile die Angst vergessen. Wir durften auch, wenn der Bauer das Heu auf einen gro\u00dfen Wagen eingeladen hatte, auf dem Heuwagen oben raufklettern und mitfahren. Es machte uns viel Spa\u00df.<\/p>\n<p>Nach einer langen Zeit hat mein Vater herausgefunden, wo wir uns befanden, und kam nur schnell einmal besuchen. Gitti und ich haben ihn gar nicht gekannt nur Peter und Marianne. Sie waren etwas \u00e4lter gewesen und haben ihn noch erinnert von Lyck. Mein Vater blieb nur einige Tage dort und musste wieder zur\u00fcck an die Front, um zu k\u00e4mpfen, denn der Krieg war noch nicht vorbei. Nach einigen Monaten mussten wir wieder weggehen, denn wir wollten doch nach Hamburg gehen, wo unsere Verwandten waren. Wir wanderten wieder auf der Stra\u00dfe herum um eine neue Unterkunft zu finden. Wir hatten immer noch Angst, dass die Russen kommen w\u00fcrden und uns erschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Nun haben wir es endlich geschafft und kamen in Hamburg an. Wir haben uns etwas hinter den H\u00e4usern versteckt oder besser gesagt hinter den Ruinen. Denn Hamburg war so bombardiert, dass nicht mehr viele H\u00e4user standen. Dann sahen wir einige Soldaten herumstehen und wir versteckten uns in einem Garten. Doch dann sah uns ein Soldat und sprach zu uns. Er erz\u00e4hlte uns, dass wir nicht mehr Angst haben brauchen, denn der Krieg ist vorbei. Es war nicht ein russischer Soldat sondern der Engl\u00e4nder war in Hamburg reingekommen. Nun war es mittlerweile Mai 1945. So fragten wir uns durch, wie wir nach Altona kommen konnten, denn dort wohnte meine Omas Schwester unsere Tante Trude. Ach, haben wir uns gefreut endlich unser Ziel erreicht zu haben. Und keine Russen waren in Hamburg. Wir konnten uns doch jetzt richtig waschen und auch gut essen, und keine Angst mehr zu haben, dass die Russen betrunken zu uns kommen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wurden wir dann zu meiner Mutters Cousine gebracht, denn meine Mutter und wir vier Kinder sollten dort wohnen. Meine Mutters Cousine hie\u00df Eva Frank, Ihr Mann hie\u00df Conrad. Sie hatten auch 4 Kinder, ungef\u00e4hr in unserem Alter. Sie hatten f\u00fcr uns einen kleinen Raum angebaut, wo wir wohnen konnten. Wir waren so dankbar und gl\u00fccklich diesen Raum zu haben. Wir hatten keine M\u00f6bel oder Betten. So haben uns Leute M\u00f6bel gespendet. Die Betten hatten Matratzen aus Stroh, ein kleiner Ofen war drin welcher mit Holz oder Kohlen geheizt wurde. Das Wasser wurde von einer Pumpe im Garten geholt. Die Toilette war ein kleines H\u00e4uschen im Garten. Es war f\u00fcr uns, nach so langer Zeit, ein Palast. Wir brauchten nicht mehr f\u00fcr eine Unterkunft zu betteln.<\/p>\n<p>Aber auch diese Freude sollte nicht lange dauern. Wir hatten kein Geld und der Staat wollte uns nicht helfen, da mein Vater in russischer Gefangenschaft war und wir wussten auch nicht, ob er noch am Leben war. Meiner Mutter wurde gesagt sie sollte ihn f\u00fcr tot erkl\u00e4ren, dann k\u00f6nnten sie uns helfen und Geld geben. Da sie dieses nicht tat, weil sie nicht wusste, wo er sich befand und ob er noch am Leben war, sollte meine Mutter mit uns vier Kindern in das Fl\u00fcchtlingslager gehen, dann w\u00fcrden sie f\u00fcr unser Essen sorgen. Dort waren sehr viele M\u00fctter mit Kindern. Jede Familie war abgeteilt in einem gro\u00dfen Raum mit Decken. Dort h\u00e4tten wir wohnen und schlafen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Meine Mutter weinte sehr und betete zum Vater im Himmel m\u00f6ge er uns doch helfen, dass meine Mutter eine Arbeit finden kann und wir bei ihrer Cousine bleiben k\u00f6nnen. Es war sehr schwierig zu dieser Zeit Arbeit zu finden. Der Himmlische Vater h\u00f6rte ihr Gebet und sie fand eine Arbeit in einer N\u00e4herei. Der Staat willigte dann ein, dass wir in einen Kindergarten gehen konnten. Die Schule war auch in der N\u00e4he, so konnten wir gleich nach der Schule zum Kindergarten gehen und dort unsere Schularbeiten machen mit Aufsicht einiger Frauen.<\/p>\n<p>Meine Mutter verlie\u00df das Haus sehr fr\u00fch am Morgen ungef\u00e4hr um 6 Uhr morgens, um zeitig in der Arbeit zu sein. Sie hatte einen langen Weg, bis sie zur Stra\u00dfenbahn kam, um dann in die Arbeit zu fahren. Sie weckte uns schon sehr fr\u00fch, damit sie uns drei M\u00e4dchen die Haare k\u00e4men, konnte. So sa\u00dfen wir im Bett, bis es Zeit war, f\u00fcr uns aufzustehen und zur Schule zu gehen. Wir hatten einen weiten Weg bis zur Schule \u2013 ungef\u00e4hr 45 Minuten. Unsere Kleidung war alles geschenkt von anderen Kindern. Wenn wir dann am Abend nach Hause kamen, war nichts zu essen da. Wir haben Mittag im Kindergarten gegessen oder auch manchmal bekamen wir Essen in der Schule. Wenn meine Mutter nach Hause kam, musste sie erst uns etwas zu essen kaufen und dann es auch noch kochen. Zu dieser Zeit gab es Marken, um etwas einzukaufen. Wir hatten ja nicht viel Geld so wurde manchmal ein Brot gekauft, welches meine Mutter 3-4 Tage einteilen musste. So machte meine Mutter mit dem Messer kleine Schnitte rein und dann wussten wir, wie viel Brot wir an einem Tag essen konnten. Sehr oft gingen wir hungrig ins Bett; denn das Brot war nicht sehr gro\u00df. Wir hatten auch nicht immer Kohlen, um unser Essen zu kochen. Wir hatten auch nicht jede Woche ein Brot so gab meine Mutter uns eine Scheibe Steckr\u00fcbe zur Schule mit. Wenn wir dann ein Brot hatten, wurde f\u00fcr jedes Kind eine Scheibe abgeschnitten und wir nahmen sie dann mit zum Kindergarten, dort haben wir sie auf den Ofen gelegt um sie zu r\u00f6sten. Wir waren nicht die einzigen Kinder, die nichts hatten. Es waren noch mehrere im Kindergarten so arm wie wir.<\/p>\n<p>Im Winter hatten wir keine warme Kleidung oder gute Schuhe. Meine Mutter bekam manchmal einige Kleider geschenkt und machte aus einem gro\u00dfen Kleid zwei kleine f\u00fcr uns. Sie musste alles mit der Hand n\u00e4hen, denn sie hatte ja keine N\u00e4hmaschine. Am Tag ging sie zur Arbeit und nachts, wenn wir schliefen, hat sie uns ein Kleid gen\u00e4ht. Dann musste sie am n\u00e4chsten Morgen wieder zur Arbeit und hatte noch nicht einmal viel geschlafen oder genug zu essen gehabt. Ich wei\u00df nicht, wie sie dieses alles geschafft hat. Meine Mutter hatte eine wunder sch\u00f6ne Stimme, so wurde jeden Abend, wenn sie nach Hause kam und bis das Essen fertig war, gesungen. Wir kannten so viele Lieder. Es dauerte manchmal sehr lange, bis das Essen fertig war, denn das Holz war nass und wir hatten nicht immer Kohlen. Es wurde gepustet und gepustet, bis endlich das Holz gebrannt hat. Mein Bruder Peter musste viel helfen das Feuer zum Brennen bringen.<\/p>\n<p>Wir wohnten nicht an einem Bahndamm, dort kam ein G\u00fcterzug jeden Tag 2 Mal vorbei. Manchmal waren einige Wagen mit Kohlen beladen. So, wenn es dunkel war und ein Zug kam vorbei mit Kohlen, da waren einige M\u00e4nner, die verstanden haben, diesen Zug anzuhalten. So kamen viele Nahbaren um Kohlen zu stehlen. Meine Mutter ging auch mit meinem Bruder Peter los, sie hatten einen kleinen Sack und f\u00fcllten ihn mit einigen Kohlen, denn sie konnten nicht so viel tragen. Peter war noch zu jung, um so viel Gewicht zu heben. Es war nicht richtig zu stehlen, aber wir hatten nichts um unser Essen zu kochen. Wir hatten ja kein Geld um uns einige Kohlen zu kaufen.<\/p>\n<p>Wir hatten auch kein Obst oder Gem\u00fcse obwohl meine Mutters Cousine einen gro\u00dfen Garten hatte aber wir durften nichts davon nehmen. Wenn manchmal nachts ein gro\u00dfer Storm war, ging meine Mutter raus, bevor sie zur Arbeit ging und holte uns einige \u00c4pfel vom Boden die heruntergefallen waren. Wir legten sie uns dann auf unser Brot, weil wir keinen Aufstrich hatten. Meine Mutter n\u00e4hte zwei kleine Taschen f\u00fcr Brigitte und f\u00fcr mich damit gingen wir in der Nachbarschaft etwas Holz suchen. Es waren nat\u00fcrlich nur kleine St\u00fccke.<\/p>\n<p>Unsere Toilette war ein kleines H\u00e4uschen drau\u00dfen. Wenn es abends dunkel war, musste mein Bruder mit uns gehen und mit der Taschenlampe uns das H\u00e4uschen beleuchten, denn wir hatten Angst im Dunkeln alleine drau\u00dfen zu sein. Obwohl der Krieg schon eine Weile zu Ende war, hatten wir trotzdem nicht viel Geld, um uns Essen oder Kleidung zu kaufen. Wir hatten zwar Lebensmittel Karten und doch war es vorgeschrieben, wie viel Milch und Butter man kaufen konnte. Das Brot, was wir kauften, war nicht immer aus Mehl gebacken sondern auch aus Mais, was sehr schwerfeucht und klein war. Wir waren froh, dass wir noch immer in den Kindergarten gehen konnten, denn dort bekamen wir wenigstens eine Mahlzeit. Wir haben viel gelernt im Kindergarten. Es wurden Theaterst\u00fccke aufgef\u00fchrt, viel gesungen und auch paar Spiele gespielt. Aber es war alles, nachdem wir unsere Schulaufgaben erledigt hatten. Es waren dort viele Kinder, wo die M\u00fctter arbeiten mussten, da die M\u00e4nner im Krieg oder Gefangenschaft waren. Am Abend gingen wir dann alle wieder nach Hause.<\/p>\n<p>Da meine Mutter ein Mitglied der Kirche Jesus Christi der Heiligen der Letzten Tage war, sind wir dann ab und zu zur Kirche gegangen. Wir konnten nicht jeden Sonntag gehen, da es sehr weit war nach Altona zufahren, denn wir hatten auch nicht immer das Fahrgeld.<\/p>\n<p>Wie ich dann 8 Jahre alt war, wurde ich in dieser Kirche mit meinen Geschwister und Oma getauft. Ich habe eine sch\u00f6ne Erfahrung gemacht an unserer Taufe, und zwar war es ein Gewitter Wetter, dass wir dachten, wir k\u00f6nnten nicht taufen, aber als wir zur Badeanstalt kamen und ich getauft werden sollte, kam die Sonne heraus und es war kein Gewitter mehr. Aber als alle fertig mit der Taufe waren, fing es wieder an zu donnern und blitzen.<\/p>\n<p>Der Hauptplatz der Kirche war im Staate Utah in Amerika. Als die Mitglieder geh\u00f6rt hatten, dass es uns allen hier in Deutschland so schlecht ging, wurden Lebensmittel und Kleidung geschickt. Meine Mutter wurde dann auch benachrichtigtet sich etwas f\u00fcr unsere Familie abzuholen. Es gab einige Dosen mit Pfirsichen oder Birnen und Gr\u00fctze. So wurde in unserer Familie viel Gr\u00fctze gegessen. Meine Mutter hatte immer andere Rezepte versucht. Manchmal gab es Gr\u00fctze mit Milch, Wasser, Br\u00fchw\u00fcrfel oder auch Pfandkuchen gebacken. Morgens und abends gab es nur Gr\u00fctze. Meine Mutter sagte immer, wie dankbar sie daf\u00fcr war, denn wenn wir dieses nicht h\u00e4tten, wer wei\u00df, ob wir so gesund gewesen w\u00e4ren. Doch auch hier gab es unter den Mitgliedern etwas Streitereien, denn wer an der Spitze war dieses alles zu verteilen, hat nat\u00fcrlich zuerst f\u00fcr seine Familie gesorgt. So hatten die Kinder sch\u00f6ne Kleidung und auch genug zu essen. Dieses war nat\u00fcrlich nicht sehr christlich.<\/p>\n<p>F\u00fcr meine Mutter war es zu weit zu Fu\u00df zugehen, und Fahrgeld hatten wir auch nicht immer, so sind wir nicht immer ran gekommen etwas abzuholen. Auch konnten wir nicht regelm\u00e4\u00dfig die Versammlungen besuchen. Wir sind aber immer zu den Konferenzen gegangen. Dann hie\u00df es einmal, dass ein General Autorit\u00e4t nach Deutschland kommt zur Konferenz. Es war Pr\u00e4sident Benson. Zu der Zeit war er allerdings noch kein Pr\u00e4sident<\/p>\n<p>Wir fuhren dann auch zu dieser Konferenz, kamen nat\u00fcrlich sp\u00e4t, da wir einen langen Weg hatten, so mussten wir ganz hinten sitzen und konnten die Sprecher kaum sehen. F\u00fcr uns Kinder war es nat\u00fcrlich sehr langweilig, denn wir konnten nicht alles verstehen. Dann h\u00f6rten wir das alle Kinder die in dem Raum sa\u00dfen nach vorne kommen m\u00f6chten, um sich etwas abzuholen. Wir bekamen alle ein Orange. Wir wussten nicht, was wir damit machen sollten, bis einer sagte, die kann man essen. Wir bissen rein und wollten sie essen wie ein Apfel; dann sagte meine Mutter die muss man erst abpellen. Wir kannten ja so etwas nicht.<\/p>\n<p>Ach, es waren schon schwere Zeiten und trotzdem waren wir sehr gl\u00fccklich, so eine Mutter zu haben, die mit uns gesungen hat und f\u00fcr uns gesorgt hat. Wir sangen viele Kirchenlieder, die meine Mutter noch gekannt hat.<\/p>\n<p>In der Zeit, wo wir in Hamburg wohnten und durch die schlechte Zeit gingen, war mein Vater in russischer Gefangenschaft. Er war 3\u00bd Jahre in Sibirien. Er wusste, nicht wo wir waren oder ob wir noch lebten. Auch wir haben von ihm nichts geh\u00f6rt. Meine Mutter ging dann zum Roten Kreuz und gab seinen Namen ab. Denn dort wurde gesucht f\u00fcr Personen, die man nicht wusste, ob sie noch am Leben waren.<\/p>\n<p>Dann wurde mein Vater 1948 von seiner Gefangenschaft entlassen und das Rote Kreuz benachrichtigte, dass seine Frau und die 4 Kinder in Hamburg wohnten. Meiner Mutter hatten sie dann auch mitgeteilt, dass mein Vater in Sibirien gefangen genommen war von den Russen und bald entlassen w\u00fcrde. Leider wussten wir nicht, wann es sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dann ging mein Bruder Peter und Schwester Marianne auf eine Reise vom Kindergarten. Wir zwei j\u00fcngere Kinder durften nicht mit. So haben wir jeden Abend auf meine Mutter gewartet, bis sie von der Arbeit kam, denn wir dachten vielleicht kommt unser Vater eines Tages nach Hause. Wir beide kannten unseren Vater gar nicht. So war es dann auch. Er kam nach Hause hatte eine dicke Jacke an, wie die Russen getragen haben, einen Bart und M\u00fctze auf. Meine Schwester und ich dachten nun kommen die Russen wieder auch nach Hamburg. Wir beide rannten weg und liefen den ganzen Weg bis zur Stra\u00dfenbahn Haltestelle, um meine Mutter abzuholen. Dann haben wir ihr erz\u00e4hlt, dass ein Russe in den Garten gekommen ist und wir solche Angst hatten. Meine Mutter lachte und sagte es war sicher euer Vater.<\/p>\n<p>Zu der Zeit wohnten auch seine Schwester mit Mann bei meiner Mutters Cousine. So haben sie ihn gleich erkannt und zu sich genommen. Brigitte und ich haben es nicht glauben k\u00f6nnen, dass unser Vater so schlecht aussah. Wir hatten immer ein sehr kleines Bild stehen von ihm und darauf sah er gut aus.<\/p>\n<p>Nach einigen Tagen kamen dann auch mein Bruder und Schwester nach Hause. Wir haben sie vom Bahnhof mit unserem Vater abgeholt. Die beiden haben ihn sofort erkannt Sie waren auch etwas \u00e4lter als wir und konnten sich noch auf ihm erinnern. Nun war mein Vater zu Hause und unser Leben war auch nicht viel besser geworden. Es gab noch immer nicht viel zu kaufen und unser Geld hat sich auch nicht sehr vermehrt. Wir wohnten nun in zwei kleinen R\u00e4umen mit 6 Personen. Mein Onkel hatte uns noch einen sehr kleinen Raum angebaut. Mein Vater bekam etwas Geld nach seiner Entlassung \u2013 aber es reichte auch nicht sehr weit, denn er kam krank nach Hause. Er hatte so viel Wasser im K\u00f6rper und wog 200 Pfund, damit konnte er nat\u00fcrlich nicht arbeiten. Er wurde dann zur Erholung geschickt f\u00fcr 4 Wachen. So musste meine Mutter weiterhin viel arbeiten und die Familie ern\u00e4hren.<\/p>\n<p>Nach vielen Monaten bekam mein Vater dann endlich eine Arbeit auf dem Finanzamt. Diese Arbeit besorgte ihm ein guter Bekannter. Nun dachten wir alle unser Leben w\u00fcrde jetzt besser werden und meine Mutter h\u00e4tte es viel besser. Aber es war nicht so. Als Soldat lernte mein Vater richtig zu Rauchen und Alkohol zu trinken. Als Soldat bekamen sie Zigaretten, anstatt etwas zu essen. Auch Alkohol wurde reichlich ausgegeben. Mein Vater war kein Mitglied unserer Kirche. Nun ging das Elend wieder los; denn er verbrauchte viel Geld f\u00fcr Trinken und Rauchen.<\/p>\n<p>Wir wohnten dort in dem Gartenhaus bei meiner Mutters Cousine bis 1951, in Stellingen. Dann bekamen wir vom Wohnungsamt eine Mietswohnung in Barmbek. Die Wohnung hatte zwei Zimmer, eine K\u00fcche und ein Badezimmer. Dort hatten wir auch flie\u00dfendes Wasser in der Wohnung, was wir nicht in Stellingen hatten. Wir waren 6 Personen. Meine Eltern hatten im Wohnzimmer auf einer Auszieh-Couch geschlafen, welche jeden Morgen wieder zusammen geschoben wurde, damit man darauf sitzen, konnte wir Kinder schliefen dann in dem anderen Raum.<\/p>\n<p>Von da an gingen wir Kinder auch jeden Sonntag in die Kirche. Wir mussten mit der U-Bahn fahren und noch ein ganzes St\u00fcck laufen. Unsere Mutter kam nicht immer mit, da mein Vater es nicht wollte. Meine Eltern und wir drei M\u00e4dchen sangen aber im Chor f\u00fcr die Konferenzen. Meine Mutter hat sehr oft im Duett gesungen mit einer Schwester. Sie hatte eine so sch\u00f6ne Alt-Stimme. Mein Vater hatte auch eine gute Stimme und sang im Bass mit. In unserer Familie wurde viel gesungen und Operetten und Opern im Radio geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Nun sollten wir zufrieden sein mit unserer Familie~ aber es war nicht so. Meine Mutter musste ihr Leben lang arbeite, weil mein Vater nur f\u00fcr sich sorgte, und trank so viel. Somit hatte er sehr viel Geld vertrunken.<\/p>\n<p>Wir haben alle 4 Kinder einen Beruf erlernt. Selbst als wir fertig waren mit unserer Lehre, welche 3 Jahre dauerte, mussten wir alles Geld abgeben, da meine Mutter nicht genug zum Leben f\u00fcr unsere Familie Ratte. 1957 wanderte dann meine Tante Erni und Onkel Walter und auch unsere Oma nach Amerika aus. Sie waren unsere besten Verwandten. Aber es dauerte nur 4 Jahre und sie haben f\u00fcr uns einen B\u00fcrgen besorgt, dann sind wir nach Amerika ausgewandert. Es war 1961.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lyck, Ostpreu\u00dfen Ich bin Renate Frenzel, geborene Bergman. Mein Vater wurde 1939 eingezogen als Soldat in der deutschen Armee. Gleich nach dem der 2. Weltkrieg begonnen hatte. Ich war noch nicht einmal ein Jahr alt. Meine Mutter war schwanger mit ihrem 4. Kind. 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