{"id":1174,"date":"2012-05-14T21:42:09","date_gmt":"2012-05-14T21:42:09","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1174"},"modified":"2014-04-18T06:29:59","modified_gmt":"2014-04-18T06:29:59","slug":"ruth-fricke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1174\/ruth-fricke","title":{"rendered":"Ruth Fricke"},"content":{"rendered":"<p><strong>Insterburg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ruth-Fricke1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1175\" title=\"Ruth-Fricke\" alt=\"Mormon Deutsch Ruth Fricke\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ruth-Fricke1-228x300.jpg\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ruth-Fricke1-228x300.jpg 228w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Ruth-Fricke1.jpg 377w\" sizes=\"(max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/a>Mein Name ist Ruth Fricke<\/strong>, geborene Braun. Geboren bin ich am 01.Oktober 1923 in Insterburg in Ostpreu\u00dfen. Mein Vater hie\u00df Gustav Wilhelm Braun und war kein Mitglied der Kirche. Meine Mutter, Minna Maria Kommetat Braun wurde im Jahre 1930 oder bis 1933 vom Evangelium bekehrt durch die Missionare. Sie war eine Wahrheitssucherin, alle Kirchen hat sie untersucht und wir als Kinder gingen da immer zur Sonntagsschule, daher wurden wir immer sehr gut unterwiesen. Und eines Tages lernte meine Schwester, Anna Sanne, die Missionare kennen, im Park. Und die luden sie ein, zur Versammlung zu gehen. Und sie ging hin und kam dann nach Hause und sagte, sie habe eine Sonntagsschule gefunden, da gibt es Bonbons. Ach, da wollten wir ja alle hin. Dadurch, dass die Kinder hingingen, und die Schwester, die uns unterrichtete, wenn wir artig waren, dann gab sie uns ein Bonbon. Das war die Belohnung.<\/p>\n<p>Da wir so oft hingingen, kamen die Missionare zu meiner Mutter ins Haus zu uns und meine Mutter wusste sofort, dass es die Wahrheit war, als sie ihnen davon erz\u00e4hlte und sagte, sie m\u00f6chte getauft werden. Und dann sagte Bruder .Blackmore, der hat sie damals belehrt: \u201eFrau Braun, Sie sind noch lange nicht soweit, Sie m\u00fcssen noch ein Jahr warten\u201c. Und da sagte sie zu mir, ich war damals ein kleines M\u00e4dchen: \u201eWas, bin ich denn so schlecht, dass der Vater im Himmel mich nicht haben will?\u201c. Sie war ganz traurig. Eines Tages wurde dieser Bruder Blackmore versetzt und einige Wochen sp\u00e4ter h\u00f6rte sie, er konnte so gut Klavier spielen, als wir zur Versammlung gingen, den Bruder Blackmore und da hatte der Missionspr\u00e4sident, er war nach Berlin versetzt worden, und der Missionspr\u00e4sident hatte ihn von Berlin wieder zur\u00fcckgeschickt und hatte gesagt, er kann Frau Braun taufen. Da wurde meine Mutter getauft und etwas sp\u00e4ter meine beiden \u00e4lteren Schwestern.<!--more--><\/p>\n<p>Und als ich 10 Jahre alt war, das war 1933, wurde mein Bruder und ich getauft. F\u00fcr mich war das ein gro\u00dfes Erlebnis, ich hatte das auch schon in der Sonntagsschule erz\u00e4hlt, dass ich f\u00fchlte, wie der Heilige Geist zu mir kam. Das hat mich immer so begleitet und das war auch so, als ich dann, ich habe auch die Schule besucht. Als meine Schulzeit zu Ende war, war ja damals Verpflichtung im 3. Reich, dass man ein Pflichtjahr absolvieren musste. Und ich wollte nicht in st\u00e4dtischen Haushalt, ich wollte in die Landwirtschaft. Dann bin ich hin und habe mich den Bauern vorgestellt. \u201eNein, dich k\u00f6nnen wir nicht gebrauchen\u201c sagten sie, \u201edu bist viel zu d\u00fcnn, du kannst nichts\u201c. Da war ich schon beim Dritten gelandet und da sage ich: \u201eNa Sie k\u00f6nnen es doch mal versuchen und wenn ich nichts tauge, dann k\u00f6nnen Sie mich ja immer noch wegschicken\u201c. \u201eGut, dann kannst du bleiben\u201c. Und da habe ich dann mein Jahr absolviert und danach habe ich eine Lehre durchgemacht als Verk\u00e4uferin, 3 Jahre. Und 1940 da war ich in einem Gesch\u00e4ft t\u00e4tig, es war eine Wirtschaft, und da musste ich weg, weil ich der j\u00fcngste Lehrling war, weil mein Chef keine Rohstoffe mehr bekommen konnte und er musste Gesch\u00e4fte schlie\u00dfen. Und dann habe ich in einem Lebensmittelgesch\u00e4ft zu Ende gelernt. Ich habe meinem Chef auch das Evangelium verk\u00fcndet und da sagte er zu mir: \u201eFrau Braun, ich bewundere Sie, aber ich kann das nicht glauben\u201c, sagte er zu mir. Na ja, aber immerhin. Es war ein netter Chef.<\/p>\n<p>Und dann habe ich da gearbeitet, ja gesagt und da brach dann der Krieg aus. Und das Gesch\u00e4ft, in dem ich arbeitete, wurde als kriegswichtig erkl\u00e4rt. Also, Frauen und Kinder wurden alle aus der Stadt rausgebracht, weil der Russe immer dichter kam, und dann wurde das kriegswichtig erkl\u00e4rt und ich musste da in dem Gesch\u00e4ft bleiben. Mein Vater, der bei der Bahn arbeitete, und der hat beim Fahren Personal, und der hat so verschiedene Schichten gehabt. Und er und ich, wir waren noch die Einzigen, die in unserem Haus waren. Mein Vater, der hat immer auf mich aufgepasst, immer gesagt: \u201eBring nie einen Mann mit, wenn ich nicht da bin und so\u201c, weil wir immer so junge Leute kennen lernten. Mit denen haben wir uns dann unterhalten usw. Und dann hat er mich immer gewarnt. Aber jedenfalls eines Tages hie\u00df es, wir m\u00fcssen alle aus der Stadt raus. Aber mit dem Zug durften nur noch Frauen, wenn noch Frauen da sind, und Kinder. Also, Leute, so wie ich, Ledige und solche, die mussten zusehen, wie sie zu Fu\u00df wegkamen. Da habe ich gedacht, na ja dann m\u00fcssten wir los. Und dann denke ich, ich frage mal die Soldaten, ob sie mich mitnehmen, ob sie uns mitnehmen, meine Chefin und die Irine, die wir noch hatten, eine Polin. Und dann haben wir das auch gemacht. Wir sind dann auch mit den Soldaten mitgefahren. Stundenlang fahren wir, und auf einmal bin ich wieder in dem Dorf, wo ich im Landjahr war. Das war nur 12 Kilometer von Insterburg entfernt. Und da blieben wir in einem Dorf und da sagte der leitende Offizier: \u201eMeine Damen, wir k\u00f6nnen Sie nicht mehr mitnehmen, weiter mitnehmen, wir haben kein Benzin mehr. Sie m\u00fcssen jetzt zusehen, dass Sie alleine weiter kommen\u201c. Zum Gl\u00fcck erwischten wir noch einen Zug, der in Richtung K\u00f6nigsberg fuhr. Offener Waggon, bei 21 Grad K\u00e4lte. Ich kann Ihnen sagen, das war vielleicht kalt und wir haben auch gehungert, wir hatten ja auch nichts zu essen usw. Aber wir kamen dann todm\u00fcde in K\u00f6nigsberg an.<\/p>\n<p>Ich habe da eine Tante gehabt, bei der ich dann unterkam. Eines Tages, ich glaube, ich habe 24 Stunden geschlafen, so ersch\u00f6pft war ich von dieser Reise, und dann \u00f6ffnet sich die T\u00fcr und mein Vater, der steht da in der T\u00fcr. Ich habe nicht geglaubt, dass er uns so geliebt hat. Aber er war, solche Liebe und solche Freude strahlt von ihm aus, mich da zu finden. So waren wir dann da eine kurze Zeit und dann kam der Russe immer dichter. Und ich war mal irgendwo unterwegs und ich h\u00f6rte Gewehrsch\u00fcsse und ich dachte, Gewehrsch\u00fcsse, ja dann sind die ja schon ganz dicht. Und K\u00f6nigsberg war zu dem Zeitpunkt schon als Festung erkl\u00e4rt. Man konnte auch gar nicht mehr rein und raus. Man musste da bleiben. Und ich betete: \u201eLieber Vater im Himmel, ich kann nicht in russische Gefangenschaft kommen, ich halte das nicht aus\u201c, habe ich eben gebetet und sagte ich aber: \u201emein lieber Vater im Himmel, wenn du das willst, dann will ich das auch auf mich nehmen\u201c. Dann bin ich wieder zur\u00fcckgegangen in die Wohnung zu meiner Tante. Und dann kamen pl\u00f6tzlich, die kamen so pl\u00f6tzlich, da kamen SS-Leute rein und sagten: \u201eAlle H\u00e4user m\u00fcssen ger\u00e4umt werden\u201c und die Leute kamen nach Pilau, das ist eine kleine Hafenstadt an der Ostsee. Ich sage zu meiner Tante: \u201eSofort gehen wir \u201c. Aber sie und ihre Nachbarn wollten nicht, aber ich ging, und die wollten mich nicht alleine lassen. Und dann kamen die beiden mit ihren beiden, die eine hatte zwei T\u00f6chter und meine Tante hatte noch einen Sohn und eine Tochter und dann gingen wir alle weg.<\/p>\n<p>Und wir wurden dann in ein Boot verladen, das von K\u00f6nigsberg, das waren so Boote, womit Landleute ihre Sachen zum Markt brachten nach K\u00f6nigsberg. Und in diese Boote wurden wir verladen und kamen dann nach Pilau. Da haben wir dann ein Zimmer gefunden f\u00fcr uns alle. Und es gab nichts zu essen. Wir kriegten eine Scheibe Brot am Tag und eine Tasse Br\u00fche. Und ich sagte zu meiner Cousine: \u201eWei\u00dft du was, wir gucken mal ob hier Soldaten sind, die haben immer was zu essen, und dann fragen wir, ob sie uns was abgeben\u201c. Das machten wir dann auch und die Soldaten gaben uns auch was und sagten: \u201ekommt nur am andern Tag wieder\u201c. Ja, und meine Cousine die wollte ja sofort wieder am andern Tag weg. Doch ich hab&#8216; Zeit, ich will nur essen, sag ich, und dann gehen zu der Zeit hin, wenn sie uns was zu essen geben. Und das war wirklich eine Inspiration. Denn da klopft jemand an die T\u00fcr und ich \u00f6ffne, ich sag: \u201ewas wollen Sie denn hier, hier ist doch schon alles voll\u201c sag ich, \u201ewir schlafen auf dem Fu\u00dfboden\u201c. Da sagt er: \u201enein, ich will hier gar nicht wohnen, sondern ich suche sechs Personen, die heute mit dem Schiff wegfahren k\u00f6nnen\u201c. \u201eWas\u201c sag ich, \u201emit dem Schiff?\u201c. Also, ich dann gleich meine sieben Sachen \u00fcbereinander gezogen und meine Sachen genommen. Meine Tante, die wollte nicht, aber ich sage: \u201eich gehe sofort\u201c. Und die wollten mich wieder nicht alleine lassen. Und dann stiegen wir da unten. Kein Schiff weit und breit zu sehen. Ich sage: \u201eLieber Vater im Himmel, lass ein Schiff fahren, wir wissen doch gar nicht, wo wir hingehen sollen\u201c, und ich sage Ihnen, nach einiger Zeit kommt da eine Barkasse angefahren, steht ein Offizier drin, schreit uns an und sagt: \u201ewas stehen Sie hier rum?\u201c Ich sag: \u201ewir sollen doch heute mit dem Schiff wegfahren\u201c. \u201eJa, wir suchen Sie schon seit einer Stunde\u201c, sagt der. Stellen Sie sich das mal vor! Und rein in die Barkasse und der f\u00e4hrt uns zum Schiff. Das Schiff hie\u00df Kathi und war das letzte Schiff, das den deutschen Hafen da verlassen hat. Voller Fl\u00fcchtlinge, die eine Ladeluke, die andere Ladeluke voller verwundeter Soldaten. Und nichts zu essen. Aber wir haben es \u00fcberstanden und sind \u2013 ach so, dann hatte ich so Angst, dass wir auf eine Mine laufen, und dann sage ich zum Kapit\u00e4n: \u201eHerr Kapit\u00e4n, ich habe solche Angst, dass wir auf eine Mine laufen\u201c, \u201eda machen Sie sich keine Sorgen\u201c, sagt er. \u201eMein Schiff l\u00e4uft auf keine Mine\u201c.<\/p>\n<p>Das war Pilau, ja. So Halbinsel, nicht direkt Insel, sondern eine Halbinsel. Land war noch da. Ja, ich wei\u00df ja nicht wie viel, aber jedenfalls waren da furchtbar viele Leute. Und, ja ich wei\u00df ja, dass das ein Segen war. Ich wusste, ich hatte noch gedacht, keiner wusste, dass ich da bin, au\u00dfer dem Herrn, der Herr wusste es. Von diesen 60,000 Leuten kam er an unsere T\u00fcr. Und ich hatte gedacht, an die drei Nephiten oder Johannes. Ich hatte gleich gedacht, die wussten es. Der Herr hat es ihnen bestimmt gesagt und so. Also, sp\u00e4ter habe ich gelesen, wisst ihr denn nicht, dass Engel euch dienen, Boten von Himmel gesandt. Das war vom Herrn.<\/p>\n<p>Aber die Ostsee die war wie ein Spiegel glatt. Die ganze Zeit. Ich wurde ja seekrank, todkrank. Ich wei\u00df nicht, ob Sie das wissen, wie das ist, aber, also ich dachte, ich lass mich \u00fcber die Reling fallen, denn ich kann das nicht mehr aushalten. Und da war ein Soldat, der immer auf mich aufpasste. Und wenn ich dann hoch an Bord ging, dann nahm er mich hier immer am Kragen und hat mich festgehalten, weil der gedacht hat, ich lass mich wirklich \u2013 ich h\u00e4tte mich ja, ich war so erledigt, ich konnte das gar nicht. Aber sobald das Schiff stand, war das alles weg. Dann landeten wir in Warnem\u00fcnde. Und dann von Warnem\u00fcnde ging es weiter nach Rostock und von Rostock immer \u2013 wir haben nie geschlafen \u2013 immer dann irgendwo nachts im Tunnel gewesen. Und von Rostock sind wir dann nach L\u00fcbeck und von L\u00fcbeck kam ich dann nach Elmshorn. Und da bin ich dann auch eine l\u00e4ngere Zeit geblieben.<\/p>\n<p>Und das erste, als wir dann ein bisschen sesshaft waren und wir auch ein Zimmer bekommen hatten und so, da wollte ich wissen, wo unsere Kirche ist. Und kein Mensch wusste was von unserer Kirche.<\/p>\n<p>Na, denke ich, da muss ich mal zur Beh\u00f6rde hin gehen. Da bin ich zur Beh\u00f6rde gegangen und habe gefragt, ich sage: \u201eh\u00f6ren Sie mal zu, ich suche die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, auch Mormonen genannt\u201c. Der sagte: \u201edie ist hier nicht in Elmshorn\u201c. \u201eWas\u201c sage ich, \u201edie ist hier nicht in Elmshorn, in diesem dicht besiedelten Gebiet ist die Kirche nicht?\u201c Und er sagte: \u201eich kann Ihnen eine Dame nennen, die ein Mitglied dieser Kirche ist\u201c. Und das war Schwester Gabentien. Er gab mir auch ihre Adresse und dann bin ich nat\u00fcrlich gleich zu ihr hingegangen und die hatte nat\u00fcrlich Angst, der arme Fl\u00fcchtling kommt, will was zu essen haben, aber das wollte ich nicht. Und sie erz\u00e4hlte mir, wo die Versammlungen stattfinden hier in Altona. Das war Freimaurerloge, die Freimaurer durften ja nicht praktizieren w\u00e4hrend des dritten Reiches, und da hatten sie die Loge an die Kirche vermietet hier in Altona.<\/p>\n<p>Ja, da bin ich dann hingegangen, habe ich dann einige Br\u00fcder getroffen, die vor der T\u00fcr standen, und das Sch\u00f6ne war, wir mussten immer schon am Vorabend schon reinfahren, weil am Sonntag keine Z\u00fcge fuhren und Montag wieder zur\u00fcck. Und das war wirklich immer schwierig, aber jedenfalls diese R\u00e4ume waren bauf\u00e4llig oder von den Bomben besch\u00e4digt worden. Da haben wir eine Zeit lang bei einer Schwester Rother Heimversammlungen gemacht in ihrem Heim und danach hatten dann die Br\u00fcder das einigerma\u00dfen repariert und dann haben wir da in der kleinen Westerstra\u00dfe die Versammlungen abgehalten. Da waren alle Mitglieder aus ganz Hamburg in diesen Versammlungen, weil die anderen Gemeindeh\u00e4user ja zerst\u00f6rt waren und alles so was. Aber wir versammelten uns alle da in der kleinen Westerstra\u00dfe. Die Stra\u00dfe existiert nicht mehr. Die ist in der N\u00e4he vom Altonaer Bahnhof. Da sind jetzt alles Neubauten. Aber jedenfalls in der N\u00e4he vom Bahnhof, keine f\u00fcnf Minuten, da war man&#8230;<\/p>\n<p>Und drei meiner Geschwister sind als kleine Kinder gestorben und ja, wir sind gro\u00df geworden bei uns war sehr viel Armut. Meine Mutter hat immer viel gearbeitet. Hat bei anderen Leuten W\u00e4sche gewaschen. Mein Vater arbeitete bei der Bahn und der war, er hat eigentlich immer gearbeitet, aber einmal, im dritten Reich war das, da hatten die Bahnarbeiter gestreikt, weil sie nicht Adolf Hitler w\u00e4hlen wollten, weil sie zur SPD geh\u00f6ren wollten. Und da wurde er entlassen. Die wurden alle entlassen. Die Bahn wollte die auszahlen, aber meine Mutter sagte, dass will sie nicht. Daher bekamen wir jeden Monat, wei\u00df nicht f\u00fcr jedes Kind, das wir noch da waren, 50 Mark, das hei\u00dft 200 Mark bekamen wir zum Leben f\u00fcr diese gro\u00dfe Familie. Mein Vater ist dann aber auch oft \u00fcber Land gegangen und hat bei den Bauern gearbeitet und da was verdient usw. Und, wie gesagt, dann nachher.<\/p>\n<p>Ach so, dann musste mein Vater zum Volkssturm. Das war damals f\u00fcr die \u00e4lteren Herren. Und in diesem Volkssturm da ist er auch nach K\u00f6nigsberg gekommen dadurch. Und diese Volkssturmleute die mussten immer den Fl\u00fcchtlingen helfen, dass sie in die Boote kamen usw. Aber bei Todesstrafe, dass sie ja nicht mal mitgingen. Dann wurden sie erschossen. Da habe ich ihn dann auch verloren. Da bin ich ja da weggegangen von K\u00f6nigsberg und ich habe meinen Vater nicht \u2013 ich wusste nicht wo er war. Aber sp\u00e4ter haben wir uns wiedergefunden.<\/p>\n<p>Er war noch mal eine l\u00e4ngere Zeit in unserem Haus und hat f\u00fcr die russischen Soldaten Schuhe besohlt. Das konnte er n\u00e4mlich. Er war kein Schuster, aber er konnte Schuhe besohlen. Aber dann nachher kam er in die Ostzone, die so genannte DDR, und von da aus hatten die ihn gefunden und dann kam er zu uns nach Elmshorn. Da war auch meine Schwester inzwischen gekommen. Ich war zuerst ganz alleine. Dann habe ich meine Schwester aus der Ostzone mit ihren beiden Kindern hier her geholt und meine \u00e4lteste Schwester war in russischer Gefangenschaft \u00fcber l\u00e4ngere Zeit, 1\u00bd Jahre oder so was war sie in russischer Gefangenschaft. Und da ist sie dann auch entlassen worden. Sie war nicht beim Milit\u00e4r, sondern, als die Frauen und Kinder Insterburg verlassen mussten, da ist meine Mutter und meine Schwester und mein j\u00fcngster Bruder nach Preu\u00dfisch Holland gegangen. Da wohnte n\u00e4mlich eine andere Schwester von mir, Schwester Sanne. Die hatte da ihr Heim und da haben wir uns gesagt, wir treffen uns dann alle in Preu\u00dfisch Holland. Dann wissen wir, wo wir hin sollen. Und da waren wir mal auch, aber da war der Russe zuerst da.<\/p>\n<p>Als ich in K\u00f6nigsberg ankam, wollte ich mir gleich eine Fahrkarte nach Preu\u00dfisch Holland kaufen. Und dann sagt der Bahnbeamte zu mir: \u201emein liebes Fr\u00e4ulein, da ist bereits der Russe\u201c. Also war der Russe schon in Westpreu\u00dfen. Da hat er dann so Ketten gebildet und deswegen waren die Orte schon alle besetzt. Und die haben auch schlimme Zeiten durchgemacht. Meine Mutter besonders hat gelitten, weil n\u00e4mlich alle ihre Kinder, sie wusste nichts von uns, nicht von einem. Meine \u00e4lteste Schwester wurde vor ihren Augen verschleppt. Mein j\u00fcngster Bruder wurde vor ihren Augen verschleppt. Meine Schwester hatte geheiratet und machte die paar Tage Hochzeitsreise dahin, nach Preu\u00dfisch Holland. Ihr Mann war ja Soldat und weil die Russen kamen, hat er sich versteckt und schnell die Uniform ausgezogen, damit sie ihn nicht erschie\u00dfen. Aber die M\u00e4nner, die alle im wehrpflichtigen Alter waren, wurden alle erschossen, hat meine Schwester erz\u00e4hlt. Und er auch<\/p>\n<p>Meine \u00e4lteste Schwester wurde dann verschleppt und meine Schwester, die Anna Sanne, die wurde aus Preu\u00dfisch Holland rausgebracht, weil ihr Mann bei der NS-Motorschule Lehrer war. Und die hatten sich verpflichtet, die Familie herauszubringen. Meine Mutter h\u00e4tte auch mitgehen k\u00f6nnen, aber weil da auch meine Tante, die Schwester meines Vaters, und ihr Bruder da war, da wollte sie die beiden alten Menschen nicht alleine lassen und ist dageblieben. Deswegen ist sie da umgekommen. Sie h\u00e4tte n\u00e4mlich rauskommen k\u00f6nnen. Sie ist dort gestorben.<\/p>\n<p>Meine Schwester hat einen Brief gekriegt, und den habe ich mir abgeschrieben, und diese Frau berichtet, dass meine Mutter im Krankenhaus war, und sie war sehr krank, und sie glaubt nicht, dass sie an einer Krankheit gestorben ist, als mehr an einem gebrochenen Herzen, weil sie nichts von uns wusste. Von uns allen nichts. Und das war das Interessante, als ich schon in Schorn war, da hatte ich einen Traum. Meine Mutter war da, die rief mich. Und dann denk ich, mach blo\u00df nicht die Augen auf, sie kann ja gar nicht da sein. Sie war so wirklich. Also, sie sagte immer Wutti, wenn sie ganz viel Freude an mir hatte. Und so gl\u00fccklich klang diese Stimme. Dann habe ich mir diesen Traum aufgeschrieben, an dem Tag. Ich wei\u00df jetzt nicht mehr, wann das war, aber es war im Fr\u00fchling.<\/p>\n<p>Und dann einen Tag sp\u00e4ter habe ich erfahren, dass sie an diesem Tag gestorben war. Als ich meinen Vater traf wieder, da erz\u00e4hlte ich ihm das. Und da sagt er: \u201ebei mir war sie auch\u201c, \u201ewas\u201c, \u201eja\u201c. Und dann erz\u00e4hlt er: \u201edu glaubst nicht, wie sch\u00f6n sie war\u201c, sagt er. \u201eaufgel\u00f6ste Haare und ein wei\u00dfes Gewand hat sie angehabt\u201c. Und dann wollte er sie umarmen und dann sagt sie zu ihm: \u201edu bist immer noch der Alte\u201c. Und da war sie weg. Ja, das war, ich sage: \u201esiehst du Papa, das ist es\u201c, habe ich zu ihm gesagt: \u201edu bist immer noch der Alte, weil du das Evangelium immer noch nicht annimmst\u201c. Na ja, so war das. Ich fand das so toll, wie er das so erkl\u00e4rt, wie sie aussah und jung war sie, sagt er. Das war ein Zeugnis f\u00fcr mich, wirklich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insterburg, Ostpreu\u00dfen Mein Name ist Ruth Fricke, geborene Braun. Geboren bin ich am 01.Oktober 1923 in Insterburg in Ostpreu\u00dfen. Mein Vater hie\u00df Gustav Wilhelm Braun und war kein Mitglied der Kirche. Meine Mutter, Minna Maria Kommetat Braun wurde im Jahre 1930 oder bis 1933 vom Evangelium bekehrt durch die Missionare. 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