{"id":1184,"date":"2012-05-14T21:49:19","date_gmt":"2012-05-14T21:49:19","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1184"},"modified":"2014-04-18T06:29:26","modified_gmt":"2014-04-18T06:29:26","slug":"hans-erwin-fuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1184\/hans-erwin-fuchs","title":{"rendered":"Hans Erwin Fuchs"},"content":{"rendered":"<p><strong>K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hans-Erwin-Fuchs1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1185\" title=\"Hans-Erwin-Fuchs\" alt=\"Mormon Deutsch Hans Erwin Fuchs\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hans-Erwin-Fuchs1-215x300.jpg\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hans-Erwin-Fuchs1-215x300.jpg 215w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hans-Erwin-Fuchs1.jpg 308w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a>Mein Name ist Hans Erwin Fuchs<\/strong>. Ich bin geboren am 26. Mai 1937 in K\u00f6nigsberg\/Preu\u00dfen, das ist in Ostpreu\u00dfen, K\u00f6nigsberg war die Landeshauptstadt von Ostpreu\u00dfen. Als der Krieg zu Ende war, wurde ich acht Jahre alt. Meine Mutter, Ursula Fuchs, n\u00e9e Albrecht, ist am 12. September 1911 in Posen geboren und mein Vater, Erwin Fuchs, ist am 21. April 1912 in K\u00f6nigsberg geboren.<\/p>\n<p>Meine erste Beerdigung, die ich mitmachte, war als 6-j\u00e4hriger Junge und ich ging an der Hand zwischen meiner Mutter und meiner Oma. Wir gingen zum Friedhof. Und das war ein ganz wichtiger Gang, denn B\u00e4ckermeister Thiel, sein Junge, war gefallen. Wie oft bin ich zu Thiel gelaufen und habe Brot und Br\u00f6tchen geholt. Am Nachmittag gingen meine Mutti und Oma mit mir in der Mitte an der Hand zum Friedhof zur Beerdigung von Thiels Sohn. Es war meine erste Beerdigung. Eine kleine Milit\u00e4rkapelle spielte \u201eIch hat\u2019 einen Kameraden\u201c. Ich habe bei diesem Lied mehr Empfinden als bei manch einem Kirchenlied. Es sind meine traurigen Erlebnisse, von denen ich nicht in der Lage bin, mich zu befreien.<\/p>\n<p>Und stellen Sie sich blo\u00df vor, die haben den Thiel schwer verwundet mit den Anderen in den Sanit\u00e4tswagen geworfen und sind nach hinten gefahren. Unterwegs ist dann noch die T\u00fcr von der Fahrt aufgesprungen. Der Thiel fiel hinaus, man hielt an, warf ihn wieder hinein, denn sie waren noch unter Beschuss. Na ja, er war noch eine Woche im Lazarett. Ist aber an den schweren Verletzungen erlegen. Es wurde drei Mal Salut geschossen, das ging mir durch und durch. Ich dachte so, meine Finger verkrampften sich bei Oma und Mutti, diese Kugeln k\u00f6nnen so durch den K\u00f6rper gehen und dann ist man tot.<\/p>\n<p>Dieses muss ich unbedingt erw\u00e4hnen. Meine Gro\u00dfeltern hatten eine Schneiderwerkstatt. Diese Schneider-Werkstatt hatte sich spezialisiert auf das N\u00e4hen von Hosen. Sp\u00e4ter haben sie auch Steppkleidung gen\u00e4ht f\u00fcr Flugzeugpiloten.<!--more--><\/p>\n<p>Der Endkampf in unserem Stadtteil dauerte etwa drei Tage. Wir hatten gerade Mittag gegessen. Die Sirenen gingen. Die Flugzeuge waren, da und die Bomben fielen. Die Luft vibrierte. Die Fensterscheiben waren von der Druckwelle alle kaputt. Die T\u00fcren standen offen und ein kr\u00e4ftiger Luftzug, wie wir es noch nicht kannten, zog durch unser Haus. Mutti: \u201eNehmt den Rucksack, los in den Keller\u201c. Bei uns stand alles bereit. Es lief wie geschmiert. Diesmal hielt ich mich am Treppengel\u00e4nder fest, die Zugluft war so stark, und runter, runter, runter. Wir liefen so schnell wie nur m\u00f6glich in den Keller. Ganz ohne Zweifel, diesmal waren wir an der Reihe. Wir waren froh, im Keller zu sein, kauerten auf dem Bett eng zusammen, Mutti in der Mitte, den einen Arm um Wilfried, den anderen Arm um mich gelegt. Bemerkte ich da etwas? War Mutti unruhig? O ja! Und die anderen Erwachsenen? Ihre bleichen Gesichter, die Falten und Furchen, tief gezeichnet, in den Augen ist doch die Angst zu sehen. Und bei einigen zittern die H\u00e4nde. Wenn eine Bombe so in der N\u00e4he f\u00e4llt, dann rufen sie: \u201eo Gott, mein Gott, mein Gottchen\u201c \u2013 und Mutti zittert.<\/p>\n<p>Erneut h\u00f6rten wir tiefliegende Flugzeuge. Das Ger\u00e4usch war neu, tak tak tak tak tak tak, ganz schnell, etwas zischend. Es wurde dann f\u00fcr einige Zeit etwas ruhiger. Es kam eine neue Welle Flugzeuge. Unser Haus zitterte. So ein gro\u00dfes Haus so fest und stark und das zittert. Und einmal schien es mir, es hat gewackelt. Es fiel Bombe auf Bombe. Die waren \u00fcber uns. Immer neue Menschen kamen in den Keller. Wir kannten sie nicht. Die Kerzen waren aus. Der Luftzug war so stark, ein Licht konnte nicht brennen. Von Mutti hatte ich das Gef\u00fchl, als sei sie steif. Dann sagte jemand: \u201eHier sind wir nicht mehr sicher, wir m\u00fcssen in die Bunker am K\u00f6nigstor in den Wallanlagen, die sind tiefer\u201c. \u201eQuatsch, hier kannst du jetzt nicht raus\u201c. Wie lange es so ging? Ich sch\u00e4tze so an die 2 Stunden. Das Nebenhaus war getroffen, mit Kreuzhacken wurden die vorgesehenen Durchbr\u00fcche eingeschlagen und die Menschen kamen zu uns und auch der Rauch drang in unseren Luftschutzkeller. Das Treppenhaus war im Nachbarhaus zusammen gesunken. \u201eVolltreffer\u201c, war der Ruf.<\/p>\n<p>\u201eUrsel, Ursel\u201c, das war Opas Stimme. In Mutti kam Bewegung. Opa und Mutti tuschelten miteinander. Die Folge war: \u201eKommt\u201c, sagte Mutti nur. Opa nahm Muttis Koffer, wir hatten jeder unseren Rucksack auf und gingen dann zum Ausgang. Herr Zeich war oben an der Treppe und sagte: \u201eweg, weg, weg, wenn hier eine Bombe trifft, dann werden wir alle versch\u00fcttet. Geht zum K\u00f6nigstor\u201c. Als ich im Treppenhausflur war, erfasste mich ein f\u00fcrchterlicher Wind. Ich drehte mich um und wollte wieder in den Keller zur\u00fcck. \u201eDu gehst jetzt hinter dem Opa, hast du das verstanden&#8220;? Ich wollte nicht. Herr Zei\u00df schob mich zur\u00fcck in Richtung Stra\u00dfe. Dann war ich schon fast bis zur Haust\u00fcr, die offen stand. Ich wollte erneut zur\u00fcck. Mutti gab mir eine Ohrfeige. Opa rief nach mir, der war schon drau\u00dfen. Es war Nachmittag, wohl so gegen 16 Uhr. Und nun sah ich auf zwei Flugzeuge hoch \u00fcber der anderen Stra\u00dfenseite. Von einigen H\u00e4usern fehlten mir bekannte Teile, das sah komisch aus. Es war einfach weg, nicht mehr vorhanden. Ich wunderte mich. \u201eHansi komm\u201c, rief Opa \u2013 und ich lief ihm nach. Wir liefen nicht auf der Gehsteigseite, sondern mitten auf der Stra\u00dfe auf dem Pflaster. Denn von den D\u00e4chern fielen Steine, Holzteile, Teerpappe und andere Sachen. Und dann war ein Flugzeug hinter uns, ganz tief. Jemand rief: \u201elauf an die Hauswand\u201c, ich tat es. Das Tak Tak Tak raste dicht an Opa vorbei. Aus dem Pflaster spritzten starke Funken. Wir waren dann bald an der Barrikade. Da ging es langsamer. Denn der Durchgang war am Haus beim Blumengesch\u00e4ft. Und andere Leute gingen ebenfalls durch. Wir waren im Luftschutzkeller des Vorderhauses, denn der war verst\u00e4rkt ausgebaut worden, auch lag er tiefer. Oma hatte Tee in der Thermosflasche, der war sch\u00f6n warm und schmeckte gut. Viele Leute kannten wir und es gab noch Platz. Erneut kam eine Welle von Flugzeugen. Die M\u00e4nner machten die Stahlt\u00fcre mit den Gummikanten zu und die langen Hebel klemmten die T\u00fcr fest. Aber die Bombenabw\u00fcrfe waren schlimm. Es schien kein Ende zu nehmen. Mal war es ganz dicht und in der Ferne schien es nie aufzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Opa hatte seinen stabilen Handwagen in Torbogen untergestellt. Der war gepackt. Wir wollten nun in die Wallanlagen. Wilfried sa\u00df oben an der Seite auf und ich schob hinten. An vielen Stellen schlugen Flammen aus den Fenstern der H\u00e4user. Es war ein f\u00fcrchterlicher Wind. Feuer ben\u00f6tigt Sauerstoff. Da es \u00fcberall brannte, wurde der Sauerstoff angesogen. So war der Wind zu erkl\u00e4ren. Die Leute sprachen vom Feuersturm. Das war aber sp\u00e4ter in der Nacht. Der Artilleriebeschuss auf K\u00f6nigsberg nahm mehr und mehr zu. Mit einem Pfeifton kamen diese Geschosse an, schlugen ein und wumm. Und wieder ein Loch oder es fiel wieder ganz viel zusammen. Wir waren fast am Ende der K\u00f6nigstra\u00dfe, da schlug eine Granate \u00fcber uns in ein Haus ein. Ich schlotterte am ganzen K\u00f6rper. Oma rief: \u201eHansi weiter, ist ja schon vorbei\u201c. Und viele Menschen waren wie wir unterwegs. Die vorderen Bunker waren \u00fcberf\u00fcllt, wir wurden immer weiter geschickt. Und endlich fanden wir einen. Der Handwagen musste nat\u00fcrlich drau\u00dfen bleiben. Und so viel Gep\u00e4ck durfte auch nicht in den Bunker. Und so kamen wir nur mit dem Rucksack hinein und mit einem kleinen Koffer. Es ging schr\u00e4g abw\u00e4rts, manchmal eine Stufe und die Decken waren gew\u00f6lbt. Und es ging sehr tief hinein und seitlich gab es R\u00e4ume. Wir bekamen Platz am Gang in einer Nische. Da kauerten bereits welche, aber die mussten zusammenr\u00fccken und dann hockten wir auch da.<\/p>\n<p>Im Laufe des zweiten Tages mussten wir unseren Bunker verlassen und zwar alle und restlos. Dies verlief auch ganz schnell. Es murrte niemand und es sah auch jeder ein, dass es so sein musste. Dieser Bunker wurde zum Lazarettbunker f\u00fcr die verwundeten deutschen Soldaten. Und sie waren auch schon vor dem Bunker und viele Zivilisten weinten \u00fcber die Verwundeten. Und ich habe sie auch gesehen, mir wurde ganz schlimm, ich m\u00f6chte es nicht beschreiben. Ich war tief, tief traurig. Mir w\u00fcrgte es im Hals. Ich war so entsetzt. Mutti weinte, Oma weinte, alles ganz still und wir eilten dahin, wo die vor uns hingingen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte sagen, es ging so weiter wie am Vortag. Am Abend, es wurde dunkel, die Kampfhandlungen lie\u00dfen nach. Eine laute M\u00e4nnerstimme verk\u00fcndete: \u201eEs wird ein Transport zusammengestellt. Ein Zug vom Nordbahnhof wird in den Westen umgeleitet. Frauen und Kinder werden f\u00fcr diesen Transport vorrangig ber\u00fccksichtigt\u201c. Oma sagte: \u201eWir gehen nicht\u201c. Mutti nickte kurz und Opa meinte, er w\u00fcrde sich mal umh\u00f6ren. Und es ging ein ganz sch\u00f6ner Teil. \u201eBleiben sie man hier\u201c, sagte ein verwundeter Soldat zu uns. \u201eEs ist jetzt sowieso alles zu sp\u00e4t, K\u00f6nigsberg ist vollkommen eingeschlossen, da geht keine Maus mehr durch\u201c. Nach einigen Stunden kamen die Ersten zur\u00fcck. Der Bahnhof war nicht zu erreichen. Die Stadt brennt. Die Stra\u00dfen sind von Fahrzeugen verstopft. Opa berichtete, man k\u00f6nne nur bis zum Ro\u00dfst\u00e4dter Markt. Sp\u00e4ter erfuhr ich aus Berichten, es fuhr kein Zug. Die Br\u00fccken waren vermint und eine Vielzahl der Br\u00fccken waren zu diesem Zeitpunkt bereits gesprengt. Der Vormarsch der Russen sollte verhindert werden.<\/p>\n<p>Neben uns auf einer Bank sa\u00df ein sch\u00f6nes Liebespaar. Sie schmusten viel, waren z\u00e4rtlich zu einander. Es war wunderbar zu sehen, wie sie sich gerne hatten. Alles war dicht bei dicht voll Menschen. Auf den schmalen B\u00e4nken und den Gep\u00e4ckst\u00fccken hatten sich manche eine Art Lager gebaut, wir auch. Ich wollte schlafen, ich konnte nicht. Wir wollten alle schlafen und keiner konnte. Das sch\u00f6ne Liebespaar schmuste so, als w\u00e4ren sie ganz alleine. Es war so, als h\u00e4tten sie alle diese Menschen vergessen. Ich wunderte mich. Meine Mutter berief mich nicht, denn man darf doch nicht Menschen so auff\u00e4llig besehen. Ich kam nicht davon los. Die Beiden hatten sich doch so gerne. Er war ein Offizier, gute Uniform, mit Orden, Koppelzeug mit sch\u00f6ner Armee-Pistole, tolles Seitengewehr, der linke Arm in einer Binde, richtiger gesagt, in einem Tuch stark verbunden und der Verband blutete an einer Stelle durch. Und die junge Frau, die ist ganz f\u00fcrsorglich mit ihm. Sie trinken Wein, das rieche ich. Sie ist eine sch\u00f6ne junge Frau. Sch\u00f6ne schulterlange Haare hat sie, tr\u00e4gt einen warmen Winterpelzmantel, so ein richtiger, kuscheliger Pelz. Darunter erkennt man, wenn sie den Pelz \u00f6ffnet, ein Kleid, wie es wohl reiche Leute haben. Komisch, niemand ist hier so gut gekleidet. So geht man doch, wenn man etwas Besonderes vorhat. Von Zeit zu Zeit nimmt der Offizier eine goldene Taschenuhr hervor, klappt den Deckel auf und sieht nach der Zeit. Dann sagt er: \u201eNoch eine Stunde, dann kommt der Iwan\u201c. Und nun f\u00e4llt mir auf, es ist ja still, keine Flugzeuge, keine Kanonen, nur mal Sch\u00fcsse. Dieses Liebespaar hat einen braunen Dackel. Er ist immer zwischen den Beiden. Dem ist wohl kalt. Er zittert ja auch. Und dieser Dackel guckt traurig.<\/p>\n<p>Der Offizier steht auf, schaut mehrmals auf die Uhr, l\u00e4sst sie auf den Steinboden fallen, tritt kr\u00e4ftig mit dem rechten Stiefelhacken drauf und dreht den Hacken um. Mutti ist sehr erstaunt. Er zeigt auf ihre sch\u00f6ne Armbanduhr und sagt: \u201eGeben sie her, ich mach sie auch gleich kaputt, denn heute Abend werden sie sowieso keine Uhr mehr haben\u201c. Mutti sch\u00fcttelt entr\u00fcstet den Kopf und zieht den \u00c4rmel vom Pullover \u00fcber ihre Uhr. Dann nimmt er den Dackel unter den gesunden Arm und geht nach drau\u00dfen. Die junge Frau ist aufgestanden und sieht ihm nach. Sie setzt sich dann wieder hin, beugt ihren Kopf auf die Brust, legt ihre Arme \u00fcber den Kopf, sie weint leise. Oma steht auf und geht hinaus, sie muss mal. Als sie nach einiger Zeit zur\u00fcckkehrt, sagte sie ganz leise und war dicht bei Mutti: \u201eDer Offizier hat den Dackel und sich selbst erschossen, sie liegen hinter einem Holunderbusch\u201c.<\/p>\n<p>Es wurde langsam hell. Rosig ging die Sonne auf. Gutes Wetter war. Fr\u00fchling. Wir h\u00f6rten Motorr\u00e4der. Die Russen kommen. In dem Gesicht war alles, Anspannung, Angst, Erwartung. Es waren nur die Drei. Sie kamen herein, blieben vorne. Einer hatte eine Kalaschnikow im Anschlag, die andere schr\u00e4g auf dem R\u00fccken mit dem Lauf nach unten. Sie sahen sich um, fragten etwas, ich verstand es nicht, drehten sich um und gingen zu ihren Motorr\u00e4dern und fuhren weiter. Alles atmete erleichtert auf. Als N\u00e4chstes h\u00f6rten wir schwere Motoren. Es waren Lastwagen mit vielen Russen und Panzern.<\/p>\n<p>Wir verlie\u00dfen die Verladehalle in den Wallanlagen am K\u00f6nigstor. Jeder hatte seinen Rucksack auf. Opa suchte den Handwagen mit dem Gep\u00e4ck. Er hatte ihn da irgendwo versteckt. Was hei\u00dft versteckt, es war ja alles heillos durcheinander. Vor uns standen einige Stra\u00dfenbahnwagen, da gingen Leute rein und raus. Oma und ich, wir waren neugierig und wir gingen hin. In dem einen Wagen waren Kisten mit guten Zwiebeln. Ich steckte mir einige in die Manteltaschen. Warum, wei\u00df ich nicht. Nach kurzer Beratung beschlossen wir, zur K\u00f6nigstra\u00dfe 21 zu gehen und dann zur Dinterstra\u00dfe. Es war nicht m\u00f6glich, irgendwo gerade entlang zu gehen. Massenhaft lagen leere Geschossh\u00fclsen herum. Und zwischendurch auch Blindg\u00e4nger. Dann umgest\u00fcrzte Autos. Zerschossene Treckwagen. Bei dem einen Wagen standen sogar noch die Pferde. Zerstreut lagen aufgebrochene Koffer und Gep\u00e4ckst\u00fccke herum. Auch Bombentrichter mussten umgangen werden.<\/p>\n<p>Und es gab so viele zu sehen. Wir waren bei Oma und Opa K\u00f6nigstra\u00dfe 21, da kann man nicht mehr wohnen. Wir gehen in die Dinterstra\u00dfe, alles verbrannt. Dinterstra\u00dfe 6, unser Haus, die schwere Haust\u00fcr, an die ich mich immer dagegen werfen musste, um sie zu \u00f6ffnen, ist verbrannt. Das Treppenhaus, ja die Treppe war aus Eisen, und die dicken Holzstufen waren darauf geschraubt. Das Eisen war noch. Da wo es in den Keller ging, war alles voll Steine und Schutt. Man konnte ungehindert zum Hof sehen, der nun keiner mehr war. Alles voll Schutt und Tr\u00fcmmer. Alles so fremd, so verlassen, so unbewohnbar. Auch die sch\u00f6nen alten Fliederb\u00e4ume so st\u00fcmpfig. Dinterstra\u00dfe 6 hatte keine Balkone mehr. Die waren aus Holz. Es gab nirgends mehr Balkone. Die Lindenb\u00e4ume hatten keine Zweige, die waren auch bek\u00e4mpft worden. Es war vom Wetter ein sch\u00f6ner Morgen, die Sonne w\u00e4rmte ganz leicht. Wir gingen in die Friedrichstra\u00dfe, von dort in die Augustusstra\u00dfe, es war die Parallelstra\u00dfe zur Dinterstra\u00dfe, und wie ein Wunder waren dort drei oder vier H\u00e4user nicht verbrannt. Im Parterre des einen Hauses wohnte eine fr\u00fchere Klassenkameradin von Mutti. Wir gingen in die Wohnung. Sie war durchsucht und alles lag verstreut herum. Zweifellos war es einmal ein sehr guter Haushalt hier. Davon gaben Zeugnis die sch\u00f6nen M\u00f6bel, das wunderbare Porzellan und die sch\u00f6nen Dinge, die das Leben lebenswert machen. Alles war schonungslos herausgerissen, Krieg hat vor nichts Achtung und Ehrfurcht. Das hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht so ganz begriffen, denn wir waren im Glauben, die Russen sind nun da, es wird schon wieder Ordnung einkehren. Wir werden hier wohnen, meinten Mutti und Oma, \u201eja\u201c f\u00fcgte Mutti hinzu, \u201esie wird f\u00fcr unsere Lage Verst\u00e4ndnis haben\u201c. Damit meinte sie ihre Schulfreundin.<\/p>\n<p>Und so wurde aufger\u00e4umt und sauber gemacht. Nach einer Stunde sah es schon ganz ordentlich aus. Ich sammelte Garnrollen in eine Schublade und Oma freute sich \u00fcber die N\u00e4hmaschine, die da stand. Dann kam ein Russe, die Kalaschnikow schr\u00e4g \u00fcber den R\u00fccken, den Lauf nach unten. Er riss alles auseinander. Achtlos wurde auf allem herumgetrampelt. Ich stand staunend da, was da so ein erwachsener Mensch machte. Weitere Russen kamen und machten mit. In diesem Moment kam Opa und sagte: \u201eUrsel, nimm den Rucksack und komm\u201c. Im Nu hatten wir unser Gep\u00e4ck und ein russischer Offizier kam und forderte uns auf, mitzukommen. Oma begann ein Gespr\u00e4ch mit ihm und sie unterhielten sich wie vern\u00fcnftige Menschen. Ich bewunderte Oma, die in einer anderen Sprache sprechen konnte. Ich muss dazu sagen, dass unsere Oma russisch und polnisch sprach und deutsch nat\u00fcrlich auch.<\/p>\n<p>Die Deutschen wurden gesammelt. Es ging durch uns bekannte Stra\u00dfen. Erst jetzt wurde uns das Ausma\u00df der Zerst\u00f6rung bewusst. Wir kamen an Stellen vorbei, da sagte Oma: \u201eDu siehst jetzt zur anderen Seite\u201c. Ich tat es. Ich war ja zu Gehorsam erzogen. Aber dann tat ich es nicht mehr. Ich wollte wissen, was ich nicht sehen durfte. Und ich sah Tote. Wenn es zu schlimm wurde, dann hatte sie mir einfach die Augen zugehalten oder meinen Kopf in ihren Mantel gedr\u00fcckt. An den Anblick von toten Pferden hatte ich mich schnell gew\u00f6hnt. Wir kamen an Stra\u00dfenstellen, da mussten wir zur Seite, Panzer, Lkws, auch mit Kanonen, wurden vorbeigeleitet. Die \u00dcbermacht der Russen war unbeschreiblich. Und was mich wunderte, die vielen Kolonnen der Pferdefuhrwerke. Wir kamen auch wieder an das K\u00f6nigstor. Viele, viele deutsche Soldaten wurden in die Gefangenschaft gef\u00fchrt. So ein vermessenes Regime. Das war am 29. M\u00e4rz und am 8. April war die Einnahme von K\u00f6nigsberg.<\/p>\n<p>Mit den Zivilisten wurde auch nicht zimperlich umgegangen. Der Hass auf die Deutschen war unverkennbar. Ich war dar\u00fcber als Kind sehr betroffen. Von Ursache und Wirkung verstand ich zu diesem Zeitpunkt nichts. Heute ist das f\u00fcr mich verst\u00e4ndlich. Die Russen steigerten sich mehr und mehr in einen Siegestaumel. Sie tobten sich an den Besiegten aus und es schien kein Ende zu nehmen. Sie trieben uns durch die Stadt in die Au\u00dfenbezirke wieder zur\u00fcck. Ich lief an der Seite von Oma, Wilfried bei Mutti und Opa machte, was er konnte. Manchmal war es, dass wir uns verloren. Waren Hindernisse auf der Stra\u00dfe, so suchten die Russen einfach M\u00e4nner und auch Frauen, die sie wegzur\u00e4umen hatten. Ein Menschenleben z\u00e4hlte nichts. Wer nicht konnte, wurde erschossen. Ich ging nur noch mechanisch neben Oma. Angst macht ja auch Kr\u00e4fte frei. Wie mein Bruder Wilfried das durchgestanden hat, der ist drei Jahre j\u00fcnger als ich, ist mir noch heute ein R\u00e4tsel. Und es waren Frauen mit Kleinkindern dazwischen. So m\u00f6chte ich sagen, das Wort \u201eErbarmen\u201c sollte es nur im W\u00f6rterbuch geben. In solchen Zeiten gibt es das nicht. Heute denke ich, alle die so schnell gestorben sind, die hatten es doch ganz gut. Aber wir wollten ja alle leben. Und was ist da nicht alles m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Nachts hallten die Schreie der vergewaltigten Frauen und M\u00e4dchen. Manche schrien: \u201eSchie\u00dft mich tot, schie\u00dft mich tot\u201c. Die Schreie der Gepeinigten waren f\u00fcr mich eine unbeschreibliche Qual. Mein Herz schlug gewaltig und ich sp\u00fcrte, die in der Umgebung waren, denen ging es nicht anders. Wir erlebten den Schrecken und die Angst in seiner Vollendung.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter waren wir in der Kaserne von Rotenstein. Zur Nacht schw\u00e4rzten die Frauen das Gesicht, damit sie nicht gut aussahen. Und in der einen Nacht, wir schliefen unter einem Tisch, durchforschten mehrere Sieger auch unseren Raum, der mit 40 bis 50 Personen total \u00fcberf\u00fcllt war. Im T\u00fcrbereich nahmen sie mehrere Frauen gewaltsam mit. Dann griffen sie Mutti. Wir schrien und klammerten uns an ihr fest und auch Oma griff t\u00fcchtig zu. Ursula war schon fast aus dem Tischbereich, Oma warf sich kr\u00e4ftig auf sie und Wilfried und ich auch. Ein schwerer Kolbenschlag mit der Kalaschnikow auf Omas R\u00fccken kam, aber sie blieb an ihrer Tochter angekrallt. Oma hob den Kopf hoch und sprach auf Russisch den rabiaten Peiniger an. Die Worte verstand ich nicht. Die Russen wechselten einige Worte unter sich, lie\u00dfen Mutti los und gingen weg. Was Oma wohl gesagt hatte? Es muss wohl etwas Besonderes gewesen sein. Oma hatte 14 Tage schwere R\u00fcckenschmerzen und ging ganz sch\u00f6n krumm. Andere sind auf diese Weise auch totgeschlagen worden.<\/p>\n<p>Die Deutschen waren immer gef\u00e4hrdet. Die N\u00e4chte waren stets sehr gef\u00fcrchtet. Die Russen erschossen ein Pferd, schnitten die Hinterkeule raus und zogen damit ab. \u00dcber den Rest fielen die Deutschen her. Alle hatten Hunger. Gesch\u00e4fte gab es nicht. Eine Versorgung in irgendeiner Form bestand auch nicht. Opa war der Held. Er brachte einen Rucksack voll Kartoffeln. Zwischen zwei Ziegelsteinen wurde ein Feuerchen gemacht und ein Topf voll Kartoffeln aufgesetzt. Und in der Zwischenzeit waren unz\u00e4hlige Diebe unterwegs. Wir wechselten uns ab, ein Erwachsener musste immer beim Gep\u00e4ck bleiben. Nach vielen, vielen Tagen waren diese Pellkartoffel unsere erste warme Mahlzeit und sie waren sehr k\u00f6stlich. Sie schmeckten etwas rauchig, denn sie waren aus dem Keller eines abgebrannten Hauses.<\/p>\n<p>Diese Art der Tierschlachtung, wie mit dem Pferd, war verbreitet. Es spielte sich meistens in der gleichen Form ab. F\u00fcr die Russen war es nat\u00fcrlich eine Gaudi, wie die German skies \u00fcber die Reste herfielen. Einmal hatte Oma Gl\u00fcck. Es war eine Kuh. Achtlos blieben das Fell mit dem Kopf und den Beinen zur\u00fcck. Es schnitten da noch einige herum. Oma und eine B\u00e4uerin suchten sich das Euter hervor und teilten es sich, denn die meisten dachten, das Euter kann man nicht essen. Doch man kann. Es schmeckt wirklich gut. Mutti sch\u00e4lte Kartoffeln, einige St\u00fccke Euter kochten. \u201eSchade\u201c meinte Oma, \u201ees fehlt noch was, und wenn es nur eine Zwiebel w\u00e4re\u201c. \u201eAch, das w\u00e4re ja sch\u00f6n\u201c. Ich griff in die Manteltasche und gab ihr eine gute Zwiebel. Mutti sah das, staunte mich an: \u201eWo hast du die denn her?\u201c \u201eAus dem Stra\u00dfenbahnwagen am K\u00f6nigstor\u201c. \u201eJa, wir m\u00fcssen jetzt immer alles mitnehmen, was zu gebrauchen ist\u201c, meinte Oma. Stolz gab ich ihr noch 2 Zwiebeln, mehr hatte ich aber nicht.<\/p>\n<p>Wir mussten weiterziehen. Wohin? Wer wei\u00df das. Oma sah mich an: \u201ena Hansi, du hast Hunger\u201c. Ich nickte. \u201eHier ist f\u00fcr jeden ein kleines St\u00fcck Kuheuter mit Sehne, da kann man ganz lange darauf kauen und das macht Saft im Mund. Den kann man hinunterschlucken und dann hat man nicht so einen Hunger\u201c. Die Sehne schluckt man nicht hinunter. Und so war es dann, wir gingen und kauten.<\/p>\n<p>Wir landeten wieder in Rotenstein. Diesmal f\u00fcnf Tage streng bewacht in einer Panzerhalle. Austreten nur in unmittelbarer N\u00e4he der Halle. Alles war voll Kot und Urin. Unvorstellbare Zust\u00e4nde. Mir taten die Knie weh. Oma legte ihren Wintermantel unter. Nur nicht so auf dem Beton liegen. Diese Tage waren eine Qual. Opa wurde uns weggenommen. Er kam zu den M\u00e4nnern. Frauen kamen, die schrieben unsere Namen auf, mit Alter. Raus und antreten. Wir durften gehen. \u201eSuchen sie sich eine Behausung\u201c, in eine Richtung wurde gezeigt. Wir gingen und sahen Opa. Wir durften nicht zu ihm. Man jagte uns laut davon. Oma gab Opa Zeichen, wohin wir gehen. Er gab Zeichen des Verstehens.<\/p>\n<p>Wir gingen. Es war ein sch\u00f6ner Nachmittag. Wir lie\u00dfen uns Zeit. Dann h\u00f6rten wir hastige Schritte hinter uns. \u201eIhr werdet doch wohl nicht ohne mich gehen!\u201c Es war Opa. Und Oma rief: \u201emein Oller\u201c.<\/p>\n<p>Also, das muss ich erkl\u00e4ren: Meine Oma sagte immer \u201eOller\u201c zu ihm und er sagte immer \u201eOlle\u201c zu ihr. Das meinten die nie b\u00f6se, das war f\u00fcr sie ein Kosename, sie respektierten sich. Und deswegen war das hier so. Mit anderen Deutschen nahmen wir ein kleines Haus. Fenster und T\u00fcren waren kaputt. Das machte nichts, f\u00fcr die Nacht reichte es.<\/p>\n<p>Dann mal in einfachen Worten gesagt, wir hatten dann eine Wohnung gehabt \u2013 das war keine Wohnung, das war ein einziges Zimmer \u2013 und da haben wir gehaust. Das Hauptproblem in K\u00f6nigsberg war, Wasser zu kriegen, denn das Wasserwerk war von den Bomben restlos getroffen, die Pumpen funktionierten nicht mehr. Ganze Stadtteile, dadurch, da das Wasser aus der Tiefe nicht mehr abgepumpt wurde, stieg der Grundwasserspiegel, ganze Stadtteile versumpften und waren \u00fcberflutet, aber das Wasser konnte man nicht trinken. Da hat man dann das Wasser aus den Feuerl\u00f6schteichen genommen. Und als Erstes kamen dann nat\u00fcrlich die russischen Versorgungsfahrzeuge, die Lastwagen mit F\u00e4ssern, haben dann Wasser abgepumpt und dann irgendwann mal kam man dann auch als Deutscher ran und konnte sich dann eine Kanne Wasser holen.<\/p>\n<p>Dann kam die gro\u00dfe Zeit des Aufr\u00e4umens. Die Leichen mussten beseitigt werden und die Tierkadaver. Der Geruch war unbeschreiblich. Es war grauenhaft, wie das da gestunken hat! Wenn man den Wohnraum behalten wollte, dann musste man aus der Familie einen zu den Stra\u00dfenkolonnen schicken, der arbeitet. Und das war unser Opa. Das hei\u00dft, zuerst war es meine Mutter, weil sie j\u00fcnger war. Aber meine Mutter war sehr zierlich. Opa konnte das nicht mit ansehen und da hat Opa gesagt: \u201eUrsel, so geht das nicht. Du bleibst zu Hause bei den Kindern, ich gehe in die Stra\u00dfenkolonne\u201c. Dann hatte er nachher eine Stra\u00dfenkolonne mit Frauen gef\u00fchrt, M\u00e4nner waren ja knapp, die deutschen Soldaten wurden ja alle in Gefangenenlager gebracht, und was da sonst noch an M\u00e4nnern waren, die waren kaputt.<\/p>\n<p>Jedenfalls ist bei diesem Abrei\u00dfen der Barrikaden ein Tr\u00e4ger au\u00dfer Kontrolle geraten und Opa auf den Zeh gefallen und hat einen Wundbrand bekommen \u2013 an sich stirbt man ja an Wundbrand heutzutage nicht mehr, da gibt es ja Serum dagegen \u2013 aber f\u00fcr Deutsche gab es kein Serum. Mein Gro\u00dfvater war ein leidenschaftlicher Raucher. Ich habe immer Zigarettenkippen gesammelt und das hat er in sein Pfeifchen gestopft. Eines Tages sagte mein Gro\u00dfvater zu mir: \u201eHansi, du brauchst keine Zigarettenstummel mehr sammeln, Opa schmeckt das Pfeifchen nicht mehr und Opa wird von einem inneren Feuer verzehrt, es dauert nur noch wenige Tage, dann sterbe ich\u201c. Und eines Tages kamen wir hin und da war er gestorben.<\/p>\n<p>Wir wohnten aber gegen\u00fcber von einem Friedhof. Da haben wir auch noch einen Sarg gefunden und wir haben ein Loch ausgehoben, meine Mutter und meine Oma. Da war eine andere Beerdigung. Ein evangelischer Pfarrer war da, der kam noch, und dann haben wir den Sarg runtergelassen, der hat dann noch einen Segen gesprochen. Dann hat meine Oma ihm schnell ein halbes Brot, das wir irgendwo erbettelt hatten, zugesteckt, dem Pfarrer, denn er hatte ja auch nichts. Dann haben wir das Grab zugemacht. Dann kam ein Gewitter und wir mussten das Grab zumachen und dann sind wir klitschnass zu diesem Zimmer gegangen. Es hat dann nicht lange gedauert \u2013 ich hab\u2019 mal unterwegs vor lauter Durst, weil ich es nicht mehr ertragen konnte, Wasser getrunken. Was meine Oma und auch meine Mutter mir immer wieder einsch\u00e4rften, ja nicht solch\u2019 Wasser zu trinken. Aber ich war mal unbeobachtet und da habe ich es getan. Ich bekam Typhus. Ich steckte meine Mutter an und ich lag dann nachher im Krankenhaus mit meiner Mutter in einem Bett zusammen. Also, meine Mutter war lange Zeit ohne Besinnung. Ich habe dann noch mal eine Tablette bekommen, nur eine Halbe, also ich habe das durchgestanden, diesen Typhus. Man hat dann Mitleid gehabt und hat dann mich noch im Krankenhaus gelassen. Normalerweise h\u00e4tte man es nicht d\u00fcrfen, aber man wollte meine Mutter da nicht alleine lassen.<\/p>\n<p>Eines Tages im Bett neben meiner Mutter kam eine junge Frau rein. Eine sehr h\u00fcbsche Frau mit so langen pechschwarzen Haaren und Locken, sehr kr\u00e4ftig. Und diese Frau hatte auch Typhus. Dann hat man festgestellt, sie war hoffnungslos verlaust. Das wimmelte nur so. \u201eWir m\u00fcssen ihnen die Haare abschneiden\u201c sagte man. Und das wollte meine Mutter nicht, dass ich das miterlebe und da sagte meine Mutter: \u201eHansi du gehst jetzt nach drau\u00dfen\u201c. Dann bin ich nach drau\u00dfen gegangen. Und dann hat man diese Frau kahl geschoren. Das war eine ganz allt\u00e4gliche Sache gewesen. In der Zeit ging das nicht anders.<\/p>\n<p>Wir haben ein anderes Haus gefunden, wo ebenfalls das Treppenhaus weggesprengt war, das war ein Bombentrichter. An dem Haus waren noch etwas, Fenster und ein paar T\u00fcren und das Dach gingen noch einigerma\u00dfen. Da haben wir dann den Winter zugebracht. Der Winter war grausam. Unvorstellbar. Meine Schuhe waren restlos kaputt. Mein Bruder bekam solche dicken Handgelenke. Meine Oma hatte solche dicken Beine, ja wie Elefanten. Ihre Nieren arbeiteten nicht mehr und die Blase gab nicht mehr genug Wasser frei. Sie konnte auch nicht mehr mitkommen zum Betteln und so. Mein Bruder auch nicht. Meine Mutter war auch schon so schwach. Und dann sagte Oma: \u201eMit mir geht das sowieso bald zu Ende\u201c. Ich guckte sie ganz entsetzt an. Da hat meine Gro\u00dfmutter alle ihre R\u00f6cke hochgehoben, \u201eguck Hansi, bis hier ist das Wasser und hier sitzt mein Herz, und wenn das Wasser weiter h\u00f6her steigt und es kommt an das Herz ran, dann bleibt das Herz stehen und dann ist Oma tot\u201c. Dann ist der Schmerz so gro\u00df geworden, sie rief dann immer nachts: \u201eHansi, Hansi, meine Beine, meine Beine\u201c. Dann habe ich ihr die Beine gerieben, dann ging das wieder, aber es war furchtbar. Aber dann rief sie die eine Nacht nicht mehr. Ich schlief dann ein. Ich wurde davon wach, dass mich was an der Nase zwackte. Das war eine Maus. M\u00e4use hatten wir. Ich wei\u00df nicht, wir sind am Verhungern gewesen und die M\u00e4use vermehrten sich in unvorstellbarer Menge.<\/p>\n<p>Wie Oma dann tot war, bin ich nach Tannenwalde gegangen. Ich wollte wieder von dem einen Abfallhaufen Kartoffelschalen versuchen zu kriegen von einer russischen Feldk\u00fcche. Aber ich bin dann noch zur\u00fcckgekommen am Nachmittag und dann sagte meine Mutter: \u201eLauf schnell nach, Hansi, guck nach, wo Oma beerdigt wird\u201c. Jeden Tag kam der Stra\u00dfentrupp durch mit einer gro\u00dfen Karre, da wurden die Toten drauf getan. Au\u00dferhalb vom Ort hatte man Panzersperren errichtet, das hei\u00dft, man hatte tiefe Gr\u00e4ben ausgehoben. W\u00e4lle gebaut, damit die russischen Panzer nicht kamen. Und in diesen W\u00e4llen da kamen all die Toten rein, Massengr\u00e4ber. Der Stra\u00dfentrupp war unm\u00f6glich zu mir. Der hat gesagt: \u201eDas ist nichts f\u00fcr dich, mach, dass du wegkommst, da kommst du nicht hin\u201c. Ich konnte auch nicht mehr, ich war an dem Tag kaputt. Ich habe es dann gelassen. Es war ein schwarzer Tag. Ein entsetzlich schwarzer Tag. Na ja, das war am 15. M\u00e4rz 1946.<\/p>\n<p>Am 6. Mai 1946 war dann meine Mutter tot. Bevor sie starb, an dem Morgen, sie hatte noch ein ganz klein bisschen Geld, ich wei\u00df nicht, wie viel das war, da sagte sie zu mir: \u201eDu gehst jetzt auf den Schwarzmarkt und kaufst ein Brot. Du nimmst die Milchkanne mit und kaufst einen Liter Milch. Und da kaufst du Kuchen\u201c. Ich sagte: \u201eKuchen?\u201c \u201eJa, du kaufst Kuchen\u201c. Und dann habe ich das alles gemacht. Ich habe Brot mitgebracht, ich habe einen Liter Milch mitgebracht vom Schwarzmarkt, ich habe etwas Kuchen mitgebracht. Und mein Bruder kommt mir an der T\u00fcr entgegen und sagt: \u201eIch hab\u2019 die ganze Stube gewischt, ich hab\u2019 alles sauber gemacht, geh mal leise rein, Mutti schl\u00e4ft. Aber Mutti schl\u00e4ft ganz komisch, die Augen sind offen\u201c. Da bin ich reingelaufen und da lag Mutter mit offenen Augen. Meine Mutter hatte schwarze Haare, aber so gut wie nichts mehr auf dem Kopf, nur noch ganz wenige, sie hatte praktisch eine Glatze. Vom Typhus waren ihr die Haare ausgegangen. Die ganzen Wochen, bevor sie starb, hat meine Mutter mit mir ge\u00fcbt. Ich musste alle Namen auswendig lernen in der Verwandtschaft, wo sie gewohnt haben. Ich musste lernen, welchen Beruf sie hatten. Ich musste erz\u00e4hlen k\u00f6nnen, wie sie verwandt waren untereinander, wer wessen Oma oder Opa war, oder wie die Kinder hie\u00dfen. Und sie hat immer wieder und immer wieder das ge\u00fcbt mit mir. Und mein Bruder h\u00f6rte auch zu. Also, ich ging dann an das Bett von meiner Mutter und sah meine Mutter und dann habe ich f\u00fcrchterlich geschrien und mein Bruder auch. Ich habe dann nur so gesagt: \u201eSie ist tot\u201c.<\/p>\n<p>Ich bin dann noch in einen Nebenstadtteil gegangen. Da wohnte die Frau Zeich. Durch Zufall hatte ich das Mal rausgekriegt. Sie war ja fr\u00fcher die Hauswartsfrau mit ihrem Mann in der Dinterstra\u00dfe. Ich erz\u00e4hlte ihr das und da hat sie gesagt: \u201eja mein Junge, ich komme mit\u201c. Und dann ist sie mitgekommen und dann haben wir Mutter in die Steppdecke reingerollt und Frau Zeich hat die Steppdecke zugen\u00e4ht. Frau Zeich hat so geweint. Na ja, dann ist Mutter auch mit diesem Stra\u00dfenwagen abgeholt worden. Wir kamen dann ins Waisenhaus, mein Bruder und ich.<\/p>\n<p>Mein Vater war dann nachher immer in Ostpreu\u00dfen aufgrund seiner Verwundung. Er konnte ja nicht mehr an die Front. So ab und zu mal ganz kurz haben wir ihn ja gesehen. Und viele in der Verwandtschaft sind gekommen und haben gesagt: \u201eGeht nach dem Westen, das nimmt hier ein schlimmes Ende\u201c. Und meine Mutter hat gesagt: \u201eIch warte auf Erwin, ohne Erwin gehe ich nicht weg\u201c. Und dann haben wir eines Tages, es war so schlimm, da haben wir gesagt, so jetzt geht\u2019s nicht mehr, jetzt gehen wir auch auf die Flucht. Dann sind wir also zum Pregel, das ist der Fluss, der an das Haff rangeht, der ist schiffbar. Da haben wir in einer Kohlenschute, Hunderte von Menschen waren dort drin. Die sind im Verband mit mehreren anderen Schuten und dann kam da ein Schlepper vor. Wir sind nach Pilau gefahren. In Pilau waren dann die seeg\u00e4ngigen Schiffe. Die fuhren ja den Pregel nicht mehr hoch, weil das zu gef\u00e4hrlich war. Und dann wollten wir von Pilau \u00fcber das Wasser in den Westen. Wir waren auch etliche Wochen in Pilau. Und das war ein grauenhaft kalter Winter. Die Baracken waren kn\u00fcppelvoll mit Menschen. Dann war das so unertr\u00e4glich in Pilau. Dann haben wir geh\u00f6rt von anderen Leuten, in K\u00f6nigsberg ist alles muxm\u00e4uschen still, da ist gar nichts. Da haben wir gesagt, wir kriegen sowieso kein Schiff \u2013 da war zuf\u00e4llig ein Lastwagen, der zur\u00fcckfuhr nach K\u00f6nigsberg, ein Milit\u00e4rlastwagen mit einem Holzgasofen, der wurde mit Holzgas betrieben \u2013 und die haben uns mitgenommen.<\/p>\n<p>Der Schnee war so entsetzlich hoch, der ist dann auch noch in einen Stra\u00dfengraben reingerutscht und kam nat\u00fcrlich nicht raus. Dann kam ein deutscher Panzer, mit Ketten haben sie ihn dann rausgezogen. Ich war so durchgefroren in diesem Wagen, ich konnte kaum noch mich bewegen. Aber wir kamen in K\u00f6nigsberg an. Dann sind wir in diese Schneiderwerkstatt gegangen von meiner Oma. Da hat sie dann \u2013 Gas gab es nicht mehr \u2013 aber wir hatten in der K\u00fcche einen alten Herd, da hat Oma Feuer gemacht und hat viele Kessel mit Wasser aufgestellt und viel mit Kochen gemacht. Im Bett bin ich dann langsam wieder aufgetaut. Ich bin furchtbar krank gewesen, damals. Aber in K\u00f6nigsberg war es ruhig.<\/p>\n<p>Mein Vater war bei der k\u00e4mpfenden Gruppe gewesen. Die lagen vor Moskau. Also, wie weit das jetzt direkt von der Stadt war, ob das jetzt weiter s\u00fcdlich oder n\u00f6rdlich war, das wei\u00df ich nicht. Im Bereich von Moskau waren sie. Dort wurde erbitterter Widerstand geleistet. Die deutschen Truppen konnten sich gar nicht mehr halten. Der Nachschub lief ja auch nicht mehr. Es fehlt an Treibstoff und es fehlte an Munition. Das war ja bekannt. Dann mussten die Deutschen zur\u00fcck. Auf diesem R\u00fcckzug, da ist mein Vater verwundet worden durch einen Kniedurchschuss. Die mussten \u00fcber die Wolga zur\u00fcck. Jedenfalls an der Stelle, wo die waren, war das so. Sein Hauptmann konnte nicht schwimmen. Dann sind die \u00fcber die Wolga zur\u00fcckgeschwommen und mein Vater hat ihn geschleppt. Mein Vater ist dann mit einem Lazarett-Transport nach Ostpreu\u00dfen gekommen. In Ostpreu\u00dfen hatten wir ihn auch im Lazarett besucht, meinen Vater.<\/p>\n<p>Mutter war mit mir zwei Mal dort. Es war mit dem deutlichsten Anschauungsunterricht, den ich in meinem Leben erhalten habe. Da gab es Verwundete, denen ging es schon besser, die spielten Karten. Andere rauchten, einige lasen Zeitung oder in einem Buch. Viele st\u00f6hnten vor Schmerzen. \u00dcberall waren Verwundete, so viele. Alles war sch\u00f6n wei\u00df bezogen und sehr ordentlich. Die Krankenschwestern waren sehr nett und es gab auch viele von ihnen, alle in wei\u00df und blau und mit dem Roten Kreuz. Papa lag im Bett, l\u00e4chelte, als er uns sah, und wurde richtig froh. Das eine Bein war dick verbunden. Ich glaube, Mutti war froh, dass Erwin, unser Vater, im Lazarett war. Das Knie von unserem Vater wurde nie in Ordnung. Es heilte ab, er musste wieder an die Front. Das dr\u00fcckten die Erwachsenen anders aus. Ich h\u00f6rte es ja mehrmals. Sie sagten: \u201eErwin ist wieder im Graben\u201c. Und es klang immer etwas traurig und bedauerlich. Nach 6 Wochen wurde unser Papa von der Front zur\u00fcckgeschickt. Er kam in ein Lazarett. Die Wunde war wieder aufgegangen.<\/p>\n<p>Das typische war, der kleine Abschnitt, den sollten Sie auch wissen: In K\u00f6nigsberg wurde es ruhiger. Die Bombenangriffe lie\u00dfen nach. Inzwischen war auch die Familie von Onkel Waldi ausgebombt \u2013 das war der Bruder von unserer Mutter. Er hatte nichts als seine Aktentasche gerettet, mit den Papieren.<\/p>\n<p>Alle hatten \u00fcberlebt. Sie kamen in die K\u00f6nigstra\u00dfe in die Schneiderwerkstatt und verabschiedeten sich von uns und gingen in den Westen. Sie hatten buchst\u00e4blich nichts mehr. \u201eWollt ihr nicht auch mitkommen?\u201c h\u00f6rte ich seine Frage, die auch nicht zu \u00fcberh\u00f6ren war. \u201eWohin denn?\u201c war die Gegenfrage. Und es war wirklich ein Abschied. Nur mein Bruder und ich wollten die Familie von Waldemar Albrecht wiedersehen.<\/p>\n<p>Also, zu sagen w\u00e4re noch, dass es in unserer Familie im unmittelbaren, direkten Verwandtschaftsgrad, neun Tote gegeben hat. In dem erweiterten Verwandtschaftsgrad, wenn man das auch noch mitz\u00e4hlt, dann k\u00e4men noch f\u00fcnf dazu. Es waren in unserer Familie einfache Soldaten, Offiziere, Zivilisten, die zu Tode gekommen sind. Unsere Familie war so richtig \u201equer Beet\u201c, wie man das im Deutschen sagt. Es gab welche, die total \u00fcberzeugte Nationalsozialisten waren. Wir hatten zwei hohe Offiziere in unserer Familie, die waren in der Geheimpolizei. Es gab auch solche einfachen Leute, wie mein Vater, der Obergefreiter war zum Schluss. Der oft vorgeschlagen wurde, Unteroffizier zu werden usw., der das aber immer abgelehnt hat. Mein Vater war, wenn ich es mal ehrlich sagen darf, es h\u00f6rt sich vielleicht ein bisschen schlimm an, aber war Pazifist, er war kein Soldat.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob Sie das so ertragen k\u00f6nnen, wenn ich Ihnen das als Deutscher so sage. Ich wei\u00df, dass Amerikaner sehr leidenschaftlich ihre Interessen vertreten. Aber in meiner Familie, wir k\u00f6nnen es nicht. Ich habe in dieser Richtung auf meine beiden S\u00f6hne sehr hohen Einfluss ausge\u00fcbt. Beide meine S\u00f6hne sind nicht zum Milit\u00e4r gegangen. Ich selbst bin auch nicht zum Milit\u00e4r gegangen. Mein Bruder ist auch nicht zum Milit\u00e4r gegangen. Der musste dann in einer Lungenheilst\u00e4tte Zivildienst leisten. Wir wollen nicht zum Milit\u00e4r. Ich wei\u00df, dass es vielleicht nicht ganz gerecht ist, aber wir kriegen das nicht hin.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich einer Beerdigung, wo die beiden Br\u00fcder sich zusammentaten, um ein Gedenkstein oder ein Holzkreuz zu machen, kamen die Br\u00fcder zusammen und haben \u00fcber lange Zeit sehr intensiv diskutiert. Da hat mein Vater gesagt, zu seinem Bruder Oskar: \u201eIch werde diesen Krieg nicht \u00fcberleben, Ursel auch nicht\u201c. Und er hatte noch so einige Prophezeiungen gemacht. \u201eDie beiden Jungens werden \u00fcberleben, der Wilfried und auch der Hans Erwin. Du wirst \u00fcberleben (also sein Bruder) und deine Frau wird \u00fcberleben, die Tante Martha\u201c. \u201eAch das ist doch alles Unsinn, was erz\u00e4hlst du da\u201c, hat Oskar, sein Bruder, gesagt und dann hat er gesagt: \u201eDas habe ich berechnet aus den Sternen, das wei\u00df ich mit absoluter Sicherheit, das wird eintreffen und ich w\u00fcrde dir noch etwas sagen, du wirst alles verlieren. Du wirst nur die Kleidung auf deinem K\u00f6rper haben und so wirst du in den Westen kommen, aber du wirst \u00fcberleben, du wirst es wieder zu Ansehen schaffen und du wirst immer Geld in der Tasche haben. Und ich bitte dich darum, meine beiden Jungens zu erziehen\u201c. Und das ist eingetreten.<\/p>\n<p>Was mir mitgeteilt worden ist, man hat da Befragungen gemacht. Da ist er mit seinen Soldaten, mit denen er zusammen war, mit seinen Kameraden, die hatten Deckung gesucht in einem Granattrichter, und da ist ein erneuter Volltreffer reingekommen und da waren alle tot. Das ist uns vom Roten Kreuz berichtet worden.<\/p>\n<p>Weil die Verdienstm\u00f6glichkeiten in Hamburg besser waren, bin ich nach meiner Ausbildung nach Hamburg zum Arbeiten gegangen. Dort wohnte ich in Lurup in einem Zimmer. Ich kam abends nach Hause und war gerade dabei mich zu waschen, dann rief meine Wirtin: \u201eHerr Fuchs, da sind zwei junge M\u00e4nner, die waren heute Morgen schon da, die wollen unbedingt sie sprechen\u201c. \u201eDann schicken Sie sie mal rauf\u201c habe ich gesagt. Da kamen zwei Missionare. Dann haben wir uns bekannt gemacht und dann wurde ich ein Untersucher in der Kirche. Ich hab\u2019 die Kirche f\u00fcr drei Monate untersucht. Das Entscheidende, warum ich mich hab taufen, es leuchtete mir ein, wenn es vor alters Propheten gab, dann muss es auch jetzt Propheten geben. Dass die evangelische Kirche nicht richtig war und dass die katholische Kirche nicht richtig war, das war f\u00fcr mich absolut sicher, nach all diesen vielen Erlebnissen, die ich hatte, die ich erlebt hatte, wie Kirchen versagt haben, wie Staatsf\u00fchrung versagt hat, wie das Gericht, alles, alles hat versagt in Deutschland. Die Schulen haben versagt. Da habe ich mir gedacht, ja das mit den Propheten, das leuchtete mir ein. Aber die sch\u00f6nste Kunde f\u00fcr mich war, dass man f\u00fcr die Verstorbenen, von denen man ja nie loskommt, die nie eine Chance gehabt hatten, mein Vater, meine Mutter, sind ja blutjung gestorben, die eine war 34, der andere war 35, das ist doch kein Alter in einem Menschenleben, da habe ich gedacht, das ist richtig. Das war f\u00fcr mich einleuchtend. Das hat alles dazu beigetragen. Das ist die richtige Kirche, das war f\u00fcr mich plausibel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen Mein Name ist Hans Erwin Fuchs. Ich bin geboren am 26. Mai 1937 in K\u00f6nigsberg\/Preu\u00dfen, das ist in Ostpreu\u00dfen, K\u00f6nigsberg war die Landeshauptstadt von Ostpreu\u00dfen. Als der Krieg zu Ende war, wurde ich acht Jahre alt. Meine Mutter, Ursula Fuchs, n\u00e9e Albrecht, ist am 12. 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