{"id":1187,"date":"2012-05-14T21:51:44","date_gmt":"2012-05-14T21:51:44","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1187"},"modified":"2014-04-18T06:29:18","modified_gmt":"2014-04-18T06:29:18","slug":"joachim-fuchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1187\/joachim-fuchs","title":{"rendered":"Joachim Fuchs"},"content":{"rendered":"<p><strong>Camburg, Th\u00fcringen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Joachim-Fuchs1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1188\" title=\"Joachim-Fuchs\" alt=\"Mormon Deutsch Joachim Fuchs\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Joachim-Fuchs1-220x300.jpg\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Joachim-Fuchs1-220x300.jpg 220w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Joachim-Fuchs1.jpg 298w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a>Mein Name ist Joachim Fuchs<\/strong>. Ich bin geboren am 4. November 1937 in Camburg an der Saale in Th\u00fcringen. Das liegt zwischen Jena und Naumburg. Mein Vater hei\u00dft Willy Fuchs und meine Mutter Elsa Stock.<\/p>\n<p>Ich habe das Kriegsende erlebt als Kind. Ich war so neun Jahre alt und als Erstes kamen die amerikanischen Soldaten. Wie es in solchen Kriegswirren ist, jeder versucht sich irgendwie zu decken und in Schutz zu kommen. Wir waren bei Freunden untergekommen, die ein bisschen au\u00dferhalb der Stadt wohnten. Nach dem Kriegsende war es wie in ganz in Europ\u00e4ischen und Deutschland auch bei uns Armut \u00fcberall. Dazu kam eine furchtbare Trockenheit. Die Gerste auf dem Feld war vielleicht f\u00fcnfzehn Zentimeter hoch. Es gab einen Tag, da hatten wir nichts zu essen. Wir hatten von der K\u00fcche keine Ahnung. Aber meine Mutter stand am Fenster und sagte: \u201eHerr, Gott, Du siehst, dass wir nichts zu essen haben, hilf uns doch\u201c. Und das Gebet war nicht zu Ende, da kommt der Paketbote und packte aus einem Paketkasten zwei Pakete heraus. Der Paketbote und meine Mutter, die kannten sich von der Schule her, und er sagt: \u201eElse, hier sind f\u00fcr Euch zwei Pakete\u201c. Dann sagt meine Mutter: \u201eDie sind vom Gro\u00dfvater, die m\u00fcssen nach Berlin geschickt werden, der hat sich nach Berlin zur\u00fcckgezogen\u201c. Ich erkl\u00e4r gleich den Zusammenhang. Und dann sagt er: \u201eEndlich kann ich die Paketkarte lesen, da steht drauf: \u201eFrau Else Fuchs und Paul Stock\u201c. Mein Gro\u00dfvater hie\u00df Paul Stock, meine Mutter ist ein geborener Stock.<\/p>\n<p>Nach 1945, wie es in Berlin so schlimm war, hat meine Mutter zu ihrem Vater gesagt, er soll zur\u00fcck nach Th\u00fcringen kommen. Wir waren eine gro\u00dfe Familie. Es war auch viel einfacher eine Einzelperson bei uns mit zu ern\u00e4hren und unterzubringen. Und so war mein Gro\u00dfvater ein halbes oder dreiviertel Jahr, ich wei\u00df nicht wie lange, vielleicht auch ein Jahr bei uns. Eines Tages bekommt mein Gro\u00dfvater die besagten Pakete. Da waren Lebensmittel drin und etwas zum Naschen, Schokolade, Dinge, die wir \u00fcberhaupt nicht kannten. Der Gro\u00dfvater ist l\u00e4ngere Zeit bei uns gewesen und da kam eines Tages ein solches Paket an. Alles ganz phantastisch verpackt und wir erfuhren, dass der Gro\u00dfvater eine Schwester in Salt Lake City hat, die Nina Nestier, (geborene Stock) hei\u00dft. Von da an, kamen regelm\u00e4\u00dfig Pakete an den Gro\u00dfvater.<!--more--><\/p>\n<p>Ein paar Monate sp\u00e4ter ist der Gro\u00dfvater wieder nach Berlin gezogen und es kam lange kein Paket mehr, bis zu dem Tag, wo wir nichts zu essen hatten. Wir hatten abends schon nichts. Mein Vater ist am n\u00e4chsten Tag mit meinem \u00e4ltesten Bruder nach Jena auf Arbeit gefahren, hungrig und hatten nichts zu essen. Mein Vater wusste auch nicht, ob er abends etwas zu essen besorgen k\u00f6nnte f\u00fcr die Familie. Warum ich zu Hause bei Mutti war, wei\u00df ich nicht. Meine anderen Geschwister waren alle in der Schule. Wir waren insgesamt sechs Kinder. Und wie Mutti die beiden Pakete aufmachte und alle Dosen und alles herausholte, waren drei Packungen kaputt. Eine T\u00fcte Buchweizen, eine T\u00fcte Kakao, eine T\u00fcte Milchpulver. Sie hat alles herausgenommen, in einen Topf gesch\u00fcttet und Zucker und Wasser dazu. Das war f\u00fcr uns ein Festessen. Wir hatten etwas zu essen und das war auch schmackhaft. Und wir erfuhren, dass der Gro\u00dfvater also in Salt Lake City, eine Schwester hat, dass wir dort eine Gro\u00dftante haben. Und Mutti hat mit der Tante von da an st\u00e4ndig Kontakt gehabt und es kamen st\u00e4ndig Pakete.<\/p>\n<p>Eines Tages kamen Pakete, da stand nicht mehr als Absender Nina Nestier drauf, sondern Beverly, weiter wei\u00df ich aus dem Kopf nicht, und noch jemand unterschreibt die Mutti, Tante Lina. Wir haben Pakete bekommen von fremden Leuten. Wer sind die? Dann schreibt sie, das sind Kirchenmitglieder. Schreibt meine Mutti zur\u00fcck, was ist das f\u00fcr eine Kirche, wo Menschen anderen Menschen, die sie \u00fcberhaupt nicht kennen, Pakete schicken, mit solch wertvollem Inhalt. Es war ja nicht nur zu essen drin, sondern es waren Sachen zum Anziehen drin, f\u00fcr uns Kinder zum Malen und zum Naschen. Viel sp\u00e4ter habe ich einmal nachgerechnet. Alleine die Tante Lina hat weit \u00fcber einhundert Pakete geschickt. Sie hat im Camburg einen Bruder Karl, eine Nichte Elisabeth, die in Weimar wohnten, eine Nichte Frenzel, die in Camburg wohnt, einen Neffen, der sogenannte kleine Karl, sie hat in Altl\u00f6bnitz bei Camburg einen Bruder Max mit Familien, sie hat hier in Heidenau in M\u00fcll, Verwandtschaft aus der Familie Maul, wie viel dort Pakete bekommen haben, das wei\u00df ich nicht. Aber wieder viele. Ich habe einmal die zusammengerechnet, die ich kenne, das sind mindestens f\u00fcnfzehn Familien, an die sie Pakete geschickt hat. Und zehn Pakete an jede Familie mit Sicherheit.<\/p>\n<p>Also Mutti schrieb an die Tante Lina, was sind das f\u00fcr Leute, die solche wertvollen Pakete schicken? Und sie sagte, das sind Kirchenmitglieder. Mutti hat zur\u00fcck geschrieben, \u201ewas ist das f\u00fcr eine Kirche, wo Menschen anderen, die sie \u00fcberhaupt nicht kennen, solche wertvollen Sachen schicken\u201c? Und von da an schrieb die Tante Lina st\u00e4ndig \u00fcber die Kirche. Und Mutti schrieb zur\u00fcck: \u201eWir m\u00f6chten diese Kirche kennenlernen\u201c. Und sie schrieb in einem Brief: \u201eIhr m\u00fcsst ein bisschen warten, ich k\u00fcmmere mich darum, wo bei Euch eine Gemeinde ist\u201c. Und vierzehn Tage sp\u00e4ter war ein Brief da: \u201eIhr habt in Naumburg eine Gemeinde\u201c. Und vierzehn Tage sp\u00e4ter war ein Brief da: \u201eEuer Missionar ist der Bruder Kindt\u201c. Und wer das noch war, das wei\u00df ich nicht mehr. Auch die Adresse dazu, wo sie in Naumburg wohnten.<\/p>\n<p>Also sind wir nach Naumburg gefahren. (Das sind immerhin ungef\u00e4hr 20 Kilometer.) Wir hatten ein kleines Kinderfahrrad. Mit dem Kinderrad wollte meine Mutter nach Naumburg fahren. Ich wollte mitfahren. Und ich habe in ganz Camburg Freund und Feind gefragt nach einem Rad. Und eine Familie, die ich \u00fcberhaupt nun nicht kannte und die mich nicht kannte, von denen habe ich ein Damenfahrrad bekommen. Mit dem Damenfahrrad ist Mutti gefahren, mit dem Kinderfahrrad ich. Zu den Missionaren durfte ich nicht mit hinein, das w\u00e4re auch f\u00fcr Kinder nichts, hat man mir gesagt. Ich musste auf die Fahrr\u00e4der aufpassen. Wie sie wieder herauskam von den Missionaren, sagte sie: \u201eDas sind hervorragende Menschen\u201c.<\/p>\n<p>Und wir kamen am Sonntag darauf nach Naumburg in die Gemeinde. Einen solchen liebvollen und herzlichen Empfang, das kann man sich \u00fcberhaupt nicht vorstellen. Wir kamen hin, als wenn wir schon immer dort gewesen w\u00e4ren, als wenn sie uns immer kennen w\u00fcrde, in einer solchen Herzlichkeit. Ich denke gerne daran zur\u00fcck. Es gab insgesamt nichts zu essen. Wie viele Geschwister haben uns in Naumburg eingeladen zum Mittagessen da zu sein, um Nachmittag wieder da sein zu k\u00f6nnen, sonst h\u00e4tten wir nach Hause fahren zu m\u00fcssen. Ich denke an Schwester Netzer, eine liebevolle Schwester. Ich denke an Jankes, die in der Zwischenzeit in USA sind, liebevolle Geschwister, selber eine gro\u00dfe Familie mit drei Kindern. Und dort wurden wir liebevoll aufgenommen, um dort Mittag zu essen. Ich erinnere mich an das Gemeindehaus in Georgentor. Es war nicht nur ein sch\u00f6nes Gemeindehaus, sondern es herrschte dort eine Einm\u00fctigkeit und Liebe. Ich denke dann an das Gemeindehaus am Postplatz. Und dort ist etwas Besonderes geschehen. Wir hatten eine Schwester Marta Gabriel, die ist in USA, die ist mit einem Bruder Schwarz oder Schwarze verheiratet. Er hat ein Lied komponiert, es steht im Chorbuch drinnen, und die spielte Harmonium und die spielte so einf\u00fchlsam mit Herzensw\u00e4rme, mir Liebe und das ergriff mich. Ich bin von den Kirchenliedern als kleiner zehnj\u00e4hriger Junge so ergriffen gewesen. Wie kannst du als zehnj\u00e4hriges Kind so erf\u00fcllt werden von dem Kirchenlied. Ein gro\u00dfer Teil meines Zeugnisses beruht auf dieser wunderbaren Musik, die wir in der Kirche haben. Es ist ganz eigenartig. Verstehen Sie jetzt, warum ich Chorleiter bin. Ich bin Chorleiter mit ganzer Seele. Ich habe ein paar Lieder geschrieben.<\/p>\n<p>Als Pr\u00e4sident Uchtdorf da war, habe ich ihm einen Teil dieser Noten mitgegeben, dann wei\u00df ich, dass sie an der Stelle sind, wo sie hingeh\u00f6ren. Ein Lied habe ich geschrieben, ein Heimatlied aus meiner Stadt Camburg. Das habe ich zu einem Klassentreffen, der Stadt Camburg, den B\u00fcrgern von Camburg, gewidmet. Es ist ein wundersch\u00f6nes Lied. Aber auch die anderen Lieder, da sind wundersch\u00f6ne Sachen dabei. Ein Kinderlied, das hei\u00dft, \u201eKleiner Marienk\u00e4fer\u201c Auch den Text habe ich gemacht. Das hei\u00dft \u201cKleiner Marienk\u00e4fer, wie viel Punkte sind das auf deinen Fl\u00fcgeln, bitte sag mir was. Es ist so, als wenn sich drei Kinder treffen. Einer ist der Marienk\u00e4fer und zwei Kinder. Die Kinder fangen an mit dem Marienk\u00e4fer zu sprechen und sagen: \u201eBitte, sag mir was\u201c. Sagt das andere Kind: \u201eKleiner Marienk\u00e4fer, wie sind die Punkte festgemacht?\u201c. Jetzt antwortet der Marienk\u00e4fer: \u201e Das kann ich Dir nicht sagen, Gott hat sich das ausgedacht\u201c. Und er spricht davon, dass das vier Punkte sind und wie sie leuchten und funkeln in der Sonne und ich danke Gott tausendmal. Dann hei\u00dft es weiter. Jesus ist der Sch\u00f6pfer dieser herrlichen Welt, er ist\u2019s, der alles regiert und alles erh\u00e4lt. Und er schuf alles, was er geschaffen hat, wird aufgez\u00e4hlt und das haben die Kinder hier im Westen gesungen. Es war wunderbar. Also mich hat die Musik in der Kirche, sehr, sehr beeinflusst und ein sehr festes Fundament hinterlassen .Was von der Tante Lina herr\u00fchrt ist, dass sie uns von Salt Lake und Umgebung vieles geschrieben hat. Viele, viele Bilder und jedes Bild war im Brief beschrieben, was es bedeutet. Es ist so, als ob ich mich in Salt Lake City sehr gut auskennen w\u00fcrde in der Innenstadt. Alles, was um den Tempel und Tabernakel steht: Das Joseph Smith Denkmal, das Seem\u00f6vendenkmal, was sie von dem Seem\u00f6vendenkmal alles geschrieben hat, das wei\u00df ich und hab davon ein festes Zeugnis. Und dass der Herr den Heiligen in der damaligen Zeit in besonderer Weise geholfen hat, als die Heuschrecken kamen und sie konnten dieser Plage nicht Herr werden. Ich kann mich noch sehr gut erinnern an mein Taufgespr\u00e4ch. Der Gemeindepr\u00e4sident, Bruder Hegewald (?) aus Freiberg hat mich gefragt, ob ich daran glaube, dass Joseph Smith ein Mann Gottes ist? Ich hatte da ein festes Zeugnis davon. Ich war dreizehn, als ich getauft wurde. Wie kann man mit dreizehn Jahren ein Zeugnis haben, dass ein Mann, mit dem ich nichts zu tun hatte, mit dem ich nicht gesprochen habe, von dem ich nur wei\u00df, dass er als Knabe den Herrn gefragt hat und dass Gott Vater und Jesus ihm erschienen sind. Wie kann man als Dreizehnj\u00e4hriger ein solches Zeugnis haben: \u201eJoseph Smith ist ein Prophet Gottes\u201c. Da gab es f\u00fcr mich \u00fcberhaupt keinen Zweifel. Und diesen Zweifel hat es bis zum heutigen Tag nicht gegeben.<\/p>\n<p>Da war das Taufgespr\u00e4ch in Naumburg. Das Ergebnis war, es wurden getauft meine Mutti, mein Bruder Wolfgang und ich. Die Saale f\u00fchrte an dem Tag, es war der 13. September, Hochwasser. Es war schlimm, aber wir wurden getauft. Und es war etwas Besonderes f\u00fcr mich. Ich h\u00e4tte die ganze Welt umarmen k\u00f6nnen. Ich wusste nicht warum. Ich wusste nicht, dass das der Einfluss des Heiligen Geistes ist. So wie wir heute die Missionare die Menschen aufmerksam machen auf diese guten Gef\u00fchle, die Einfluss des Heiligen Geistes sind. So sind wir damals nicht belehrt und geschult worden. Heute wei\u00df ich, dass der Einfluss des Heiligen Geistes war. Die Zeit in Naumburg hat mich sehr gest\u00e4rkt. Ich bin dann von zu Hause weg, ich habe meine Lehre abgebrochen und bin nach Westberlin gegangen. Das ist 1953 gewesen. Ich kam dann in die Bundesrepublik in die N\u00e4he von D\u00fcsseldorf und wollte dort unbedingt meine Lehre fertigmachen als Stuckateur, aber ich bekam keine. Ich h\u00e4tte als Putzer nach Stuttgart gehen k\u00f6nnen, um zu lernen. Jeder Stuckateur kann putzen, da muss ich nicht putzen lernen. Da hatten wir hier in Dresden die Woche der \u201eFrohen Botschaft\u201c.<\/p>\n<p>Meine Mutter war hier nach Dresden gekommen zu diesen Konferenzzeiten. Sie sah da auf dem Altmarkt die vielen Stuckarbeiten und die vielen Stuckateure. Sie hat gefragt: \u201eWer ist euer Meister\u201c? \u201eDas ist der Obermeister T\u00e4ubrich\u201c. \u201eWo wohnt der?\u201c \u201eIn Dresden am Wilden Mann\u201c, auch die Adresse genannt. Dann ist sie dorthin gefahren und hat mit diesem Obermeister gesprochen. Und hat gesagt: \u201eMein Sohn hat in Jena zwei Jahre Stuckateur gelernt. Er ist aus der Lehre ausgerissen. Er ist in Westdeutschland und sucht eine M\u00f6glichkeit, dass er seine Lehre beenden kann\u201c. Dann hat er gesagt: \u201eSchicken Sie den Jungen zu mir, er kann bei mir seine Lehre beenden\u201c. Meine Mutter teilte mir das mit. Ich habe meine Koffer gepackt, habe mich dort abgemeldet und bin nach Hause gefahren und von da nach Dresden. Ich bin hier bei den Geschwistern Bori in Dresden aufgenommen worden, wo ich wohnen konnte. Da habe ich lange gewohnt und geschlafen. Schwester Bori hat liebevoll f\u00fcr mich gesorgt. Ich bin voller dankbarer Gef\u00fchle den Geschwistern gegen\u00fcber. Dann bin ich zu meinem neuen Lehrmeister gefahren und habe mich vorgestellt. \u201eAch so\u201c, sagte er: \u201cDu bist der, der jetzt aus dem Westen gekommen ist, der seine Lehre fertigmachen will, das ist kein Problem. Du gehst morgen auf den Westmarkt und meldest dich bei Herrn Freudenberg\u201c. Dann bin ich auf den Altmarkt gegangen, habe mich dort gemeldet. \u201eJa, sagt er, ich bin schon informiert\u201c. Ich habe meine Arbeitssachen mitgehabt, dann habe ich dort sofort anfangen k\u00f6nnen, meine Lehre fertig zu machen. Es fehlten meine Unterlagen von der Berufsschule aus Jena. Sie waren nirgends auffindbar. Ich bin auch teilweise in Weimar auf die Berufsschule gegangen. \u201eDann schreiben wir Weimar an\u201c. Und die haben zur\u00fcck geschrieben, von dem Mann gibt es in Weimar keine Schulunterlagen. Dann bin ich laut geworden in der Berufsschule in Dresden. Und da kam gerade der Direktor von der Berufsschule herein und hat gefragt: \u201eWas ist denn hier los\u201c? Dann habe ich ihm das erkl\u00e4rt. Ich habe gesagt: \u201eIch komme jetzt schon ein viertel Jahr hierher, ich m\u00f6chte die Schule besuchen, ich lerne Stuckateur, ich bin im letzten Lehrjahr und ich werde hier nicht aufgenommen, weil angeblich meine Papiere weder in Jena noch in Weimar auffindbar sind\u201c. Ich sage, das ist egal, wo ich zur Schule gegangen bin, ich m\u00f6chte gerne meine Schule fertigmachen, meine Berufsschule, sodass ich meinen Abschluss schaffen kann\u201c.<\/p>\n<p>Dann ist der Berufsschuldirektor seinen Mitarbeitern gegen\u00fcber sehr deutlich geworden und hat gesagt: \u201eOb die Papiere da sind oder nicht, spielt keine Rolle, der Mann wird aufgenommen und zwar mit dem heutigen Tag. Es werden neue Papiere angelegt und danach sorgen wir daf\u00fcr, dass wir die anderen Papiere bekommen und wenn wir sie nicht bekommen, dann beziehen wir uns auf die Papiere, die wir hier haben. Es gab in der Berufsschule sogenannte Schulbesuchskarten. Ich musste jeden Tag, wenn ich in der Berufsschule war, die Karte vorlegen, das Datum eintragen und dann wurde hinten der Stempel hinein gemacht. Es waren alle zwei Lehrjahre die Schul-Besuchskarten vollst\u00e4ndig gef\u00fchrt. Ich musste also in die Berufsschule gegangen sein. Den Nachweis konnte ich also erbringen. Dann habe ich 1955 meine Lehre als Stuckateur abgeschlossen .Ich war zu Hause immer das Sorgenkind. Von allen meinen Geschwistern hatten meine Eltern mit mir die gr\u00f6\u00dften Sorgen. Ich habe viel Bl\u00f6dsinn gemacht in meinem Leben. Habe viele Fehler gemacht. Ich habe viel ges\u00fcndigt. Ich habe viel falsch gemacht. Als ich nach Hause kam, habe ich zu meinem Vater gesagt: \u201eVati, jetzt hat dein dummer Sohn Joachim seinen Beruf abgeschlossen\u201c. Mein Vater hat immer gesagt: \u201eWas du machst in deinem Leben spielt \u00fcberhaupt keine Rolle, lerne du einen Beruf, dann kann keiner zu dir sagen, du bist zu d\u00e4mlich gewesen einen Beruf zu lernen. Was du danach arbeitest, das spielt \u00fcberhaupt keine Rolle.\u201c Dann sagte mein Vater: \u201eJunge, du warst nie dumm, du warst faul\u201c.<\/p>\n<p>Die Faulheit hat einen bestimmten Grund. Ich kam zu zeitig in die Schule. Jetzt sind wir wieder bei dem Thema Nazizeit. Ich bin im November 1937 geboren und Hitler hat gesagt: \u201eAlles, was 1937 geboren ist, muss in dem Jahr in die Schule.\u201c Ich bin mit f\u00fcnfdreiviertel Jahren in die Schule gekommen. Ich war ein Sp\u00e4tentwickler. Ein richtig gehender Sp\u00e4tentwickler. Ich h\u00e4tte nicht mit sechs Jahren, sondern mit sieben Jahren. Das w\u00e4re f\u00fcr mich die richtige Schule gewesen.<\/p>\n<p>Alles, was ich heute kann. Davon habe ich 90% in der Kirche gelernt. Oder durch die Kirche gelernt. Weil uns immer wieder gesagt worden ist: \u201eLernt, soviel ihr lernen k\u00f6nnt. Macht Euch selbst\u00e4ndig, schafft Euch ein Eigentum an\u201c. Das ist unser Haus. Das haben wir gekauft 1973. Das hat unsere Kirche beigebracht. Die Kirche hat noch viel mehr gemacht. Sie hat gesagt: \u201cWas Ihr falsch gemacht habt in Eurem Leben. Kehrt von dem Falschen um. Es ist nicht der Weg, dass wir zu Gott kommen, wenn wir etwas falsch machen, sondern es ist der Weg, dass wir zu Gott kommen wenn wir umkehren. Meine Frau hier, die Ingrid, ist meine zweite Frau. Wir haben gemeinsam zusammen gearbeitet. Ich war ihr Chef und wir haben uns auf der Arbeit kennengelernt. Sie ist ein sehr flei\u00dfiges, gewissenhaftes M\u00e4del gewesen. Sehr, sehr arbeitsam. Sie hat zwei rechte H\u00e4nde. Jeder Finger ist wirklich ein Finger, der zu verwenden ist. Sie brauchen nur hier hinaussehen, alles, was Sie hier sehen, ist ihre Arbeit. Alles was Sie hier sehen, ist der Segen Gottes. Wir sind beide schwer krank. Sie ist am Lendenwirbel operiert worden. Ich habe Bandscheibenvorfall am Lenden- und am Halswirbel. Ich kann zurzeit den linken Arm nicht ehr richtig bewegen. Ich kann nichts mehr richtig in der Hand halten, mir f\u00e4llt alles heraus. Ich habe furchtbare Schmerzen im Arm. Trotzdem haben wir alles schaffen k\u00f6nnen, als kranke Menschen. Unser Doktor, der Mitglied der Kirche ist, Dr. Reiner Schl\u00fcter in Dresden, der sagt: \u201c\u00dcber Euch brauchen wir uns gar nicht unterhalten, Ihr seid ein besonderer Segensfall\u201c. Als wir hierher gezogen sind, bin ich aus dem Krankenhaus mit Bandscheibenvorfall herausgekommen bin. Joachim soll nicht ein St\u00fcck anfassen, nicht eine Latte, nicht ein Brett, nicht ein M\u00f6belst\u00fcck. kein Kasten, kein Karton. Er sagt nur, das kommt dorthin und das kommt dahin.<\/p>\n<p>Zusammenhalt. Ich habe hier angerufen in Dresden, beim damaligen Bischof G\u00fcnter Schulze. Der hat uns einmal besucht in Hannover. Ich sagte G\u00fcnter: \u201eWenn die DDR aufgeh\u00f6rt hat kommunistisch zu sein, wenn Ostdeutschland wieder deutsch ist, dann kann es durchaus sein, dass ich wieder zur\u00fcck komme.\u201c \u201eMeinst du das ernst?\u201c \u201eIch sagte: \u201eIch hab doch nichts gegen die Ostdeutschen, ich bin doch Deutscher, ich bin in Ostdeutschland geboren, ich habe dort ein Haus, warum soll ich dort nicht hinziehen?\u201c Dann war das so weit. Die Mauer fiel. Die DDR gab es nicht mehr. Ich fuhr dort in meine Arbeit. Dann habe ich den G\u00fcnter angerufen: \u201eG\u00fcnter, voraussichtlich werden wir in vier Wochen in Dresden sein, in K\u00f6nigstein. Kannst du organisieren, dass wir Helfer bekommen, die uns beim Umzug behilflich sind beim Autoausladen\u201c? \u201e Das ist kein Problem, wann kommst du?\u201c Ich sage: \u201eWir werden am Mittwoch, Ende Mai war das, vor 14 Jahren, am Mittwoch den so und so vielten, in Hannover das Auto beladen und kommen am Freitagabend hierher so dass wir am Sonnabend hier das Auto in aller Ruhe ausladen k\u00f6nnen\u201c. Wir stehen am Mittwoch in Hannover zum Autobeladen und das Auto kommt nicht. Es sollte am Morgen um sieben Uhr da sein um neun war es noch nicht da. R\u00fcckruf: \u201eWo bleibt das Auto?\u201c \u201eDas Auto steht mit Getriebeschaden in Gera auf der Autobahn. Ihr bekommt ein anderes Auto. Aber eine Bedingung, Ihr k\u00f6nnt heute laden, morgen Abend muss das Auto wieder hier sein!\u201c Ich habe Bischof G\u00fcnter Schulze angerufen: G\u00fcnter, es gibt eine katastrophale \u00c4nderung. Wir kommen nicht am Sonnabend zum Ausladen, sondern wir sind morgen in K\u00f6nigstein, kannst du organisieren, dass f\u00fcr morgen Geschwister da sind?\u201c O sagt er: \u201e Du stellst mich vor ein schwieriges Problem\u201c. Ich wei\u00df nicht, wie viele hier waren, zwanzig Geschwister bestimmt.<\/p>\n<p>Da habe ich verschiedene Sachen unternommen, um hier Arbeit zu bekommen. Da bin ich in die Papierfabrik gegangen, da hinten ist die Feinpapierfabrik, die Wertpapier herstellt, wo Geld gedruckt wird oder wo Dokumente gedruckt werden. Und da sagte die Leiterin von diesem, in der DDR hie\u00df das Katerabteilung, Personalb\u00fcro, die sagte: \u201eWie kommen Sie darauf, dass Sie bei uns Arbeit bekommen? Wir sind eine moderne Papierfabrik, hier werden Elektroniker gebraucht\u201c. Ich habe sp\u00e4ter Funkmechaniker gelernt.<\/p>\n<p>Von Stunde an fuhr mir die Stasi hinterher. Wenn wir hier hereingefahren sind, da war eine bestimmte Stelle im Wald, da stand auf einmal ein Auto mit vier Mann besetzt. Aber die Scheiben waren alle beschlagen. Also mussten die schon lange drinnen gesessen haben. Und wenn wir vorbeigefahren kamen, dann auf einmal fuhren sie r\u00fcckw\u00e4rts heraus und fuhren uns hinterher. Das kannte ich von meinem Bruder in Berlin, wo er den Tunnel gebaut hatte. Da fuhr ihm auch die Stasi immer hinterher. Und das ist mit aufgefallen. Ich fuhr mit dem Moped auf Arbeit. Die sind gekommen mit einem EMW. Der EMW hatte auf den Vorderschutzblechen so Begrenzungsleuchten. Wenn es abends noch nicht ganz dunkel war, dann hatten die nur die Begrenzungsleuchten an und ich brauchte nur in meinen R\u00fcckspiegel sehen und ich sah nur die Begrenzungsleuchten von diesem Auto. Ob ich schnell oder langsam fuhr, das spielte keine Rolle. Die blieben st\u00e4ndig hinter mir. Dann habe ich den Eindruck gehabt, du wirst verfolgt. Da habe ich gesagt: \u201eQuatsch, wer will dich verfolgen\u201c. Dann bin ich in die Seitenstra\u00dfe abgebogen. Dann bin ich eine andere Stra\u00dfenseite hinein, das war auf meinem Nachhauseweg, dann bin ich eine andere Seitenstra\u00dfe hinein und die fuhren wieder hinterher. Und die haben mich begleitet, bis vor meine Haust\u00fcr. Wenn ich mich auf mein Moped gesetzt habe, sind die hinterher gefahren.<\/p>\n<p>Eine andere Begebenheit. Ich bin in Dresden am R\u00f6ntgenberg. Da gibt es so eine Absenkung von der Stra\u00dfe, die hei\u00dft Flutrinne. Wenn die Elbe Hochwasser hat, da wird Hochwasser abgeleitet. Die Stasi fuhr wieder hinterher und ich bin in die Flutrinne hinein und oben hinaus, da konnten die mich nicht sehen, wo ich hingefahren bin. Da habe ich eine Panne vorget\u00e4uscht. Da habe ich gesehen, dass sie auf der Ausfahrt der Flutrinne stehen blieben, dann fuhren sie langsam an mit vorbei und die n\u00e4chste Querstra\u00dfe links rein, da war ein Tierheim, das war hell erleuchtet und ich konnte durch das Hellerleuchtete sehen, was dort geschieht. Da stieg ein Mann aus dem Auto heraus, der rannte zur\u00fcck in die Flutrinne in Richtung TRA-R\u00f6tgenwerk, das war auch ganz hell erleuchtet, so das war ja abends schon dunkel, sodass ich sehen konnte, wo der hinrannte und da stand das n\u00e4chste Auto. Und dann kamen die mit dem Auto ganz langsam vorgefahren und ich habe mein Moped gewendet und bin zur\u00fcckgefahren, und bin in eine Seitenstra\u00dfe, dann \u00fcber die Elbbr\u00fccke nach Mittelndorf zu fahren. Da haben sie mich \u00fcberholt mit dem Auto und haben sich vor mich an die Seite hingestellt. Da bin ich hingefahren und wollte mit ihnen sprechen. Ich h\u00e4tte sie gefragt, wenn Sie wissen wollen, wo ich hin will, da sollen sie mich fragen. Ich gebe ihnen die Adresse und Sie brauchen mich nur fragen, wo ich den Leuten helfen will, ihre Ger\u00e4te zu reparieren. Ich war von denen vielleicht zwei Meter weg. Da sind sie wie mit dem Blitz getroffen weggefahren. Sie wollten mit mir kein Gespr\u00e4ch f\u00fchren.<\/p>\n<p>Dann bin ich am n\u00e4chsten Tag im Funkwerk Dresden zum Parteisekret\u00e4r gegangen und hab gesagt. \u201eDas kann wohl nicht sein, dass Fall BC und Horch, mir st\u00e4ndig hinterher f\u00e4hrt, ich finde das eine ausgesprochene Frechheit, warum spricht man mit mir nicht. Wenn sie die Vorstellung haben, ich bin an irgendeiner Situation beteiligt, dann sollen sie mit mir sprechen!\u201c \u201eIch werde mich der Sache annehmen\u201c hat der Parteisekret\u00e4r gesagt. Drei Tage sp\u00e4ter hat er mich zu sich bestellt. \u201eAlso die Abteilung, die ich gedacht habe, w\u00e4re es nicht\u201c, sagte er. \u201eJa, das spielt f\u00fcr mich keine Rolle. Ich m\u00f6chte, dass es unterbunden wird.\u201c Sie fuhren mir nicht mehr hinterher, sondern ich wurde von Stra\u00dfenkreuzung A bis Stra\u00dfenkreuzung B weitergereicht und von Stra\u00dfenkreuzung B zur n\u00e4chsten Stra\u00dfenkreuzung C weitergereicht. Also sie waren immer noch hinter mir her. Das Gleiche begann jetzt, wo ich mich hier in der Feinpapierfabrik beworben habe.<\/p>\n<p>Dann habe ich gesagt: \u201eJetzt habe ich den Kanal voll, jetzt ziehe ich aus der DDR aus.\u201c Sie haben das vorhin im Gespr\u00e4ch erw\u00e4hnt. Menschenrechtskonvention. Die DDR war dieser Konvention beigetreten. Ich bin zur s\u00e4chsischen Landesbibliothek gegangen und habe mir s\u00e4mtliche Unterlagen besorgt, die ich meinte haben zu m\u00fcssen, um meinen Antrag auf Ausreise aus der DDR haben zu m\u00fcssen. Und ein M\u00e4dchen, die dort besch\u00e4ftigt war, die guckte mich eine Zeit lang an, sie hatte ein Abzeichen von der Jugendgemeinde und sie wollte gerne und sagte: \u201eSie brauchen noch etwas\u201c. Sie b\u00fcckte sich, hob zwei Papiere hoch und legte die mir hin. Ich steckte die mir gleich weg. Da bekam ich noch Unterlagen, die ich f\u00fcr meinen Antrag brauchte. So haben wir dann den Ausreiseantrag gestellt. Sind von K\u00f6nigstein weggezogen nach Dresden. Haben mit einer Familie in Dresden getauscht. Hier w\u00e4re ich Spie\u00dfruten gelaufen. In Dresden war das anonym, da spielte das keine Rolle. Dann habe ich mich an meinen Bruder gewandt, an Wolfgang, in Westberlin, der die Tunnel gebaut hat und er hat sich an den Anwalt Vogel gewandt, die kannten sich sehr gut. Und \u00fcber Vogel ist das gegangen. Es ist \u00fcber h\u00f6chste Regierungskreise gegangen. Ich habe im Industriebetrieb in der Hamburger Stra\u00dfe gearbeitet in Dresden als Meister. Dann wurde ich hinein bestellt in die Firma und da wurde ich abgesetzt als Meister. Ein Meister in so einer Kleinindustrie kann keinen Ausreiseantrag stellen. Sie sind nicht f\u00e4hig sozialistische Pers\u00f6nlichkeiten zu erziehen. Das wollte ich \u00fcberhaupt nicht. Ich wollte den Menschen helfen, beruflich Fortschritt zu machen, auf die Beine zu kommen, um aus den Hohlk\u00f6pfen, die Jugendliche manchmal sind, richtige Menschen zu machen, das war, was ich gerne wollte. Dort durfte ich nicht weiter als Meister arbeiten, sondern als Mechaniker und ich wurde viele Male zum Gespr\u00e4ch gebeten. Ein Freund, der in der SED war, ein hochangesehener Funktion\u00e4r, der kam eines Tages du sagte: \u201eWenn Euer Antrag nicht vom Westen gestellt wird, braucht Ihr es hier gar nicht versuchen, dann kommt Ihr nicht nach dem Westen\u201c. Dann habe ich zu ihm gesagt: \u201eDu kannst sicher sein, dass er dr\u00fcben gestellt ist\u201c.<\/p>\n<p>Ich wurde zu vielen Gespr\u00e4chen in der Firma eingeladen, mit dem Ziel den Antrag zur\u00fcckzuziehen. Habe ich gesagt: \u201eHerrschaften ich ziehe den Antrag sofort zur\u00fcck, unter einer Bedingung, da haben sie gedacht ich mach Spa\u00df, das ist mir sehr ernst, dass ich einmal im Jahr in die Bundesrepublik Deutschland zu meinen Eltern und meinen Geschwistern fahren kann\u201c. Meine Eltern waren damals schon hoch betagt. Und dann hie\u00df es, also Kollege Fuchs, da m\u00fcssen wir f\u00fcr Sie Gelder locker machen, die wir nicht haben. Ich sage: \u201eDas wei\u00df ich\u201c. \u201eJeder hat ein gewisses Haushaltsbudget, \u00fcber das sie nicht hinweg k\u00f6nnen, das verstehe ich. \u201eIch verzichte darauf, ich gebe es Ihnen schriftlich, ich brauche von Ihnen kein Reisegeld und auch kein Aufenthaltsgeld, wenn ich in der Bundesrepublik bin. Meine Geschwister, meine Eltern stellen mir genug Geld zur Verf\u00fcgung\u201c. Dann wurde mir gesagt: \u201cWir k\u00f6nnen f\u00fcr ihre Sicherheit nicht garantieren\u201c. Sage ich: \u201eDas ist interessant. Wenn die Rentner in die Bundesrepublik fahren, da sind sie wohl froh, wenn die da dr\u00fcben umgebracht werden, bei den b\u00f6sen Kapitalisten, dann brauchen Sie hier keine Rente mehr zu bezahlen, oder wie muss ich das verstehen\u201c? Das w\u00e4re so nicht. Ich sage: \u201eDann schaffen Sie mir die M\u00f6glichkeit, dass ich dort hin kann. Ich m\u00f6chte, machen sie es beruflich m\u00f6glich\u201c! In der Bundesrepublik werden Techniker mit Sicherheit gebraucht, lassen Sie mich dort arbeiten\u201c. Das ginge nicht. Ich sagte: \u201eDann bleibt mein Antrag bestehen, das k\u00f6nnen Sie doch nachvollziehen\u201c! Dann wurde mir gesagt, sie k\u00f6nnten mir nicht gestatten, was allen anderen DDR B\u00fcrgern verwehrt ist, in die Bundesrepublik, auch nicht besuchsweise zu fahren. Ich sage: \u201eSo bleibt mein Antrag bestehen\u201c.<\/p>\n<p>Und von da an ging das rucki, zucki \u00fcber die Regierungskreise. Wir wurden ganz freundlich eingeladen \u00fcber die Abteilung \u201eInneres\u201c auf dem Fritz \u2013Forster- Platz in Dresden. Sehr freundlich. Ich habe gedacht, ich w\u00e4re in der Bundesrepublik. Nachher \u201eund Frau Fuchs, sch\u00f6n, dass Sie da sind, nehmen Sie doch hier noch ein Augenblick Platz, wir rufen Sie gleich herein\u201c. Das hat keine halbe Minute gedauert, da wurden wir hereingerufen. Da wurden St\u00fchle zurechtgestellt. \u201cNehmen Sie bitte hier Platz\u201c. Wir sollten noch einmal einen Ausreiseantrag stellen. \u201eHerrschaften, den habe ich doch schon gestellt, den haben Sie abgelehnt. Sie haben geschrieben, dass das unverantwortlich w\u00e4re\u201c. Ich sagte. \u201eIch kann nicht verstehen, wie Sie f\u00fcr mich eine solche wichtige Entscheidung, innerhalb von zwei Minuten, abhandeln, ohne die Hintergr\u00fcnde zu kennen. Auf einmal soll ich einen neuen Antrag stellen, Sie haben einen Antrag, der muss gen\u00fcgen.\u201c \u201eNein, damit das richtig bearbeitet werden kann, brauchen wir noch einen Antrag\u201c. \u201eMit der exakt gleichen Begr\u00fcndung, wie ich ihn damals geschrieben habe, der abgelehnt wurde?\u201c Mit der gleichen, exakten Begr\u00fcndung wurde der Antrag jetzt formuliert. Meine Eltern w\u00e4ren alt und pflegebed\u00fcrftig und ich w\u00fcrde die Pflege der Eltern \u00fcbernehmen und das w\u00e4re der Grund, warum ich die DDR verlassen wolle. Nat\u00fcrlich nur \u00fcber Dr\u00e4ngen der Hohen Regierungskreise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Camburg, Th\u00fcringen Mein Name ist Joachim Fuchs. Ich bin geboren am 4. November 1937 in Camburg an der Saale in Th\u00fcringen. 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