{"id":1211,"date":"2012-05-16T14:32:30","date_gmt":"2012-05-16T14:32:30","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1211"},"modified":"2014-04-18T06:28:18","modified_gmt":"2014-04-18T06:28:18","slug":"vera-herberta-gittermann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1211\/vera-herberta-gittermann","title":{"rendered":"Vera Herberta Gittermann"},"content":{"rendered":"<p><strong>Erfurt, Th\u00fcringen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Herberta-Gittermann1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1212\" title=\"Vera-Herberta-Gittermann\" alt=\"Mormon Deutsch Vera Herberta Gittermann\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Herberta-Gittermann1-211x300.jpg\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Herberta-Gittermann1-211x300.jpg 211w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Herberta-Gittermann1.jpg 323w\" sizes=\"(max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a>Mein Name ist Vera Herberta Gittermann<\/strong>. Ich wurde am 10. Mai 1925 in Erfurt geboren. Meine Eltern sind Frieda Voigt, geborene Verges, und Paul Voigt. Meine Eltern kamen aus M\u00fchlhausen in Th\u00fcringen. Dort sind sie geboren.<\/p>\n<p>Meine Mutter hatte eine gro\u00dfe Schwester, die siebzehn Jahre \u00e4lter war als sie. Deren Mann war schwer krank. Er hatte eine Frau und zwei kleine Kinder. Die \u00c4rzte sagten ihm, dass er nie mehr arbeiten k\u00f6nnte. Er war am Verzweifeln. Dann traf er einen ehemaligen Schulfreund, mit dem er in einem Dorf aufgewachsen war. Dieser arbeitete in M\u00fchlhausen als selbst\u00e4ndiger Schuhmacher und war Mitglied unserer Kirche. Er sagte zu meinem Onkel: \u201eIch wei\u00df etwas, wodurch du gesund werden kannst.\u201c Und er erz\u00e4hlte von der Krankensegnung. Er ging nach Hause und erz\u00e4hlte das alles seiner Frau. Die Frau sagte: \u201eDu musst dann aber daran glauben. \u201cSie waren beide evangelisch. Und er wurde auch eingeladen, die Versammlungen zu besuchen.<\/p>\n<p>Er ging des Sonntags los, hat sich aber nicht hineingetraut und blieb vor der T\u00fcr stehen. Er ging bis zur n\u00e4chsten Ecke, drehte um und ging zur\u00fcck. Das tat er mehrere Male. Dann sagte er zu sich: \u201eDu bist doch ein Mann. Geh jetzt hinein!\u201c Und dann ging er hinein, wurde freudig aufgenommen und f\u00fchlte sich wohl. Dann ging er immer wieder hin. Sp\u00e4ter ging dann auch seine Frau mit. Er wurde dann bald in der Unstrut getauft. Meine Tante wurde etwas sp\u00e4ter getauft. Das war im Februar. In der Unstrut musste zuerst das Eis aufgehackt werden. Sie war schwanger und es hat ihr nichts geschadet. Sie zogen nach Erfurt, weil es dort bessere Arbeitsm\u00f6glichkeiten gab. Meine Mutter war damals vierzehn Jahre alt. Sie wurde dann 1911 in Erfurt getauft.<!--more--><\/p>\n<p>Nachdem meine Eltern verheiratet waren, ist mein Vater auch wegen besserer Arbeitsm\u00f6glichkeiten nach Erfurt gezogen. Ich wurde 1926 geboren und hatte schon drei Br\u00fcder. Mein Vater ist auch durch die Schwester meiner Mutter zur Kirche gekommen. Meine Tante ist dann mit der ganzen Familie nach Amerika ausgewandert. Als meine Mutter schwanger mit mir war, wollten die \u00c4rzte eine Schwangerschaftsunterbrechung vornehmen. Sie sagten, meine Mutter k\u00f6nnte die Entbindung nicht \u00fcberstehen. Sie wollten, da es schon drei Br\u00fcder gab, den Kindern nicht die Mutter nehmen. Meine Mutter war damit nicht einverstanden. Sie sagte: \u201eDer mir das auferlegt hat, der wird es mir auch tragen helfen.\u201c Sie bekam einen Segen. So wurde ich dann geboren. Die \u00c4rzte sagten: \u201eDie Operation l\u00e4sst sich wohl aufschieben aber niemals aufheben.\u201c Sie waren der Meinung, dass meine Mutter eine innerliche Verwachsung h\u00e4tte. Meine Mutter ist achtzig Jahre alt geworden und brauchte niemals operiert zu werden. Ich bin dann unter drei Br\u00fcdern aufgewachsen. Es wurde noch ein weiterer Bruder geboren, zwei Jahre j\u00fcnger als ich. Wir waren eine gl\u00fcckliche Familie.<\/p>\n<p>Als ich dreizehn Jahre alt war, brach der Krieg aus. Das war sehr schwer f\u00fcr meine Mutter. Die drei Br\u00fcder wurden eingezogen und keiner kam zur\u00fcck aus dem Krieg. Auch mein j\u00fcngster Bruder sollte mit sechzehneinhalb Jahren noch eingezogen werden. Er sollte sich in Detmold stellen. Als er dort mit seinem Freund, der sich auch in Detmold stellen sollte, ankam, kam ein Offizier auf sie zu und fragte: \u201eNa, ihr Jungs, wo wollt ihr denn hin?\u201c \u201eJa, wir sollen uns in Detmold stellen.\u201c \u201eIhr Jungs, wollt ihr, dass ihr noch in Zivil in Gefangenschaft kommt? Macht, dass ihr nach Hause kommt!\u201c So kam er mit seinem Freund zu uns nach Hause. Die Eltern des Freundes wohnten in der Stadt, w\u00e4hrend wir am \u00e4u\u00dfersten Stadtrand wohnten. Der Freund durfte ja nicht von den Nachbarn gesehen werden. Auch mein Bruder durfte nicht gesehen werden, sonst w\u00e4ren sie als Fahnenfl\u00fcchtige erschossen worden. So kamen sie dann im Dunkeln zu uns nach Hause. Sie sind hinten im Garten \u00fcber den Zaun gestiegen, damit niemand sie sah. Und wir haben die beiden bei uns im Haus versteckt, bis der Krieg zu Ende war. Da konnte der andere Junge nach Hause zu seinen Eltern.<\/p>\n<p>Im April 1945 r\u00fcckten bei uns die Amerikaner ein. Sie gingen zuerst um die Stadt herum nach Weimar, und am n\u00e4chsten Tag besetzten sie Erfurt. Dann war der Krieg zu Ende. Im Juni sind die Amerikaner ganz pl\u00f6tzlich raus aus Th\u00fcringen, weil sie ein St\u00fcck von der Hauptstadt, von Berlin, haben wollten.<\/p>\n<p>Zum Jungvolk musste jeder gehen. Wir wurden gar nicht gefragt. Ich war aber nicht in der Partei. Ich hatte Gl\u00fcck, weil ich ein halbes Jahr Arbeitsdienst machen musste. Jedes M\u00e4dchen musste zum Arbeitsdienst gehen. Wir waren im Lager untergebracht und mussten tags\u00fcber von neun Uhr morgens bis f\u00fcnf Uhr am Nachmittag arbeiten gehen, meistens in der Landwirtschaft. Aber da ich Kinderg\u00e4rtnerin war, kam ich immer in Familien mit Kindern. Ich hatte nur eine einzige Bauernstelle. Als ich achtzehn wurde, sollte ich in die Partei aufgenommen werden. Da ich in dieser Zeit nicht zu Hause war, sondern beim Arbeitsdienst, wurde ich kein Mitglied der Partei.<\/p>\n<p>Einmal, da war ich gerade in der Stadt im Kino. Wenn Fliegeralarm war, wurde das Kino sofort ger\u00e4umt. Da mussten wir sofort in einen Luftschutzkeller. Das war an einem Samstagnachmittag. Wir mussten raus in den Keller. Im Zentrum sind ein paar Bomben gefallen. Es waren nicht viele aber es war entsetzlich. Das war ein Bunker unter dem Stadtpark, wo ich drin war. Als die Bomben fielen, war es, als ob die ganze Erde schwankte. Die Leute waren hysterisch. Sie schrien vor Angst. Da habe ich gedacht. \u201eNie wieder gehst du ins Kino.\u201c Ich wusste, meine Mutter machte sich Sorgen, mein Vater machte sich Sorgen, wenn ich nicht zu Hause war. Wenn ich in die Innenstadt musste, bin ich nur noch mit dem Fahrrad gefahren. Da konnte ich schnell nach Hause fahren, wenn die Sirene ging.<\/p>\n<p>Als ich 17 war, habe ich mich mit einer Freundin verabredet. Donnerstags abends wurden im gro\u00dfen Saal vom Standortlazarett immer von verwundeten Soldaten Konzerte abgehalten. Dort sind wir immer hingegangen. Es gab damals im Krieg wenig Unterhaltung. Es war klassische Musik, die dort geboten wurde. Ich wohnte an einem Ende der Stadt und die Freundin wohnte am anderen Ende der Stadt. Ich musste allein nach Hause gehen. Ich fuhr mit der letzten Stra\u00dfenbahn. Da waren ein paar Soldaten in der Stra\u00dfenbahn, die nach Hause in die Kaserne wollten. Sie mussten den gleichen Weg nehmen wie ich. Und dann sah man am Himmel die Scheinwerfer von der Flak hin und her gehen. Wir wussten, die suchten nach Flugzeugen. Es war dann auch mulmig, als M\u00e4dchen allein auf der Stra\u00dfe zu sein.<\/p>\n<p>Da haben mich die Soldaten angesprochen. Ich bin mit den Soldaten gegangen. Das habe ich sonst nie gemacht. Aber an dem Abend habe ich es getan. Die sahen, dass ich \u00e4ngstlich war. Und einer von ihnen war mein sp\u00e4terer Mann. Dann hat er erz\u00e4hlt, dass am Samstagabend Abschiedsabend ist, denn er wurde als Soldat von Erfurt nach Russland versetzt. Da haben sie mich eingeladen, mitzukommen. Und ich habe noch nie vorher so eine Einladung angenommen. An diesem Abend habe ich es getan. Ich bin am Samstag mit zur Abschiedsfeier gegangen. Am andern Tag mussten sie nach Russland. Und er schrieb und ich schrieb wieder und die Briefe gingen hin und her. Als der Krieg zu Ende war, war er hier in Hildesheim zu Hause. Er schrieb auch von hier. Ich habe immer von der Kirche geschrieben, habe Traktate mitgeschickt und habe ihm in den Briefen erz\u00e4hlt, was wir alles in der Kirche machen und was mir die Kirche bedeutet.<\/p>\n<p>Eines Tages kam er schwarz \u00fcber die Grenze. Er hatte keine Genehmigung. Am Sonntag ging er mit zur Kirche. Er hat sich dort sehr wohl gef\u00fchlt. Das war 1947. Dann war die gro\u00dfe Konferenz in Dresden, die 100-Jahr-Feier der Pioniere. Und da hat mein Mann teilgenommen. Er bekam vom Gemeindepr\u00e4sidenten in Hannover (Er besuchte auch die Versammlungen in Hannover, nat\u00fcrlich nicht regelm\u00e4\u00dfig, denn es war ja eine gro\u00dfe Entfernung, Hildesheim und Hannover, und die Verbindung war damals noch nicht so wie jetzt und das Geld war auch knapp.) eine Bescheinigung, dass er als Delegierter der Kirche in Dresden teilnehmen sollte. Und damit bin ich zur Beh\u00f6rde gegangen und habe f\u00fcr ihn eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt, die er auch bekommen hat. Und er hat das erste Mal eine gro\u00dfe Konferenz erlebt. Und die Konferenz, die war fabelhaft. Wir sind abends in Erfurt losgefahren. Wir bekamen einen Sonderwaggon im Zug. Damit fuhren wir bis Weimar. Dort stiegen Mitglieder zu. Dann fuhren wir nach Dresden und kamen dort um Mitternacht an. Dresden war durch Bomben sehr zerst\u00f6rt. Die Kirche hatte bei Privatleuten Privatquartiere besorgt. Die russische Milit\u00e4rregierung hat diese Quartiere beschlagnahmt. Der ganze Zug kam an. Da haben uns Missionare am Zug abgeholt und uns zum Gemeindeheim gebracht, das nicht zerst\u00f6rt worden war. Zu dem Haus geh\u00f6rte ein gro\u00dfes Grundst\u00fcck.<\/p>\n<p>Da standen Missionare an der T\u00fcr und wir bekamen alle ein Bund Stroh. Wir haben auf diesem Grundst\u00fcck geschlafen und die Nacht unter freiem Himmel verbracht. Das war eine Gaudi. Das war ein Jux. Wir haben dabei unseren Spa\u00df gehabt. Die Jugendlichen aus unserer Gemeinde lagen alle in einer Reihe. Erst die jungen M\u00e4nner, am Schluss mein Bruder, dann ich und dann die anderen M\u00e4dchen. Wie viele es waren, wei\u00df ich nicht mehr. Es waren sehr viele. Am anderen Morgen haben die Br\u00fcder das ganze Stroh zusammengeharkt und es wurden St\u00fchle aufgestellt. Dann wurde Gottesdienst abgehalten. Mein zuk\u00fcnftiger Mann war dabei und es hat ihm sehr gut gefallen.<\/p>\n<p>Wir haben dann 1950 geheiratet. Mein Mann bekam wieder eine Aufenthaltsgenehmigung zur Heirat. Damals hat immer der Missionspr\u00e4sident das Paar getraut. Pr\u00e4sident Stover durfte aber nicht kommen, er bekam von der russischen Milit\u00e4rregierung keine Erlaubnis. Er war schon einmal in Erfurt gewesen. Er hatte einmal zur Konferenz in Erfurt kommen d\u00fcrfen. Damals kam er in seinem gro\u00dfen Cadillac. Es gab morgens eine Versammlung und nachmittags eine Versammlung. In der Zwischenzeit durften die Missionare die Kinder der PV spazieren fahren. So ein gro\u00dfes Auto! Wer hatte denn damals schon so ein Auto? Das erregte nat\u00fcrlich Aufsehen in der Stadt, dieser gro\u00dfe Wagen. Alle machten Stielaugen. Pr\u00e4sident Stover durfte nicht wiederkommen. Er durfte wohl nach Leipzig zur Konferenz fahren. Weil er Amerikaner war, konnte er dort zur Messe gehen. Da konnte er die Gelegenheit wahrnehmen und die Gemeinde besuchen. Aber nach Erfurt durfte er nicht wieder kommen. Als wir geheiratet haben, hat er dem Distriktspr\u00e4sidenten den Auftrag gegeben, uns zu trauen. Ich hatte aufgrund meiner Heirat meine Ausreise beantragt. Ich habe die Ausreise schon sehr fr\u00fch beantragt und bin zur Beh\u00f6rde gegangen. Statt das man mir gesagt h\u00e4tte, was ich alles brauche, sagte man nur: \u201eWir brauchen die polizeiliche Abmeldung.\u201c Ich brachte die polizeiliche Abmeldung. \u201eWir brauchen noch die Abmeldung vom Arbeitsamt.\u201c Ich brachte die Abmeldung vom Arbeitsamt. \u201eWir brauchen noch die Abmeldung vom Finanzamt, damit Sie keine Steuerschulden hinterlassen.\u201c Ich habe auch das gebracht. Dann hie\u00df es: \u201eWir brauchen noch die Abmeldung vom Ern\u00e4hrungsamt.\u201c Wir lebten damals immer noch auf Lebensmittelkarten. Und als ich alles zusammenhatte und es hinbrachte, da hie\u00df es: \u201eWir brauchen das alles nun auch auf Russisch.\u201c Dann habe ich mir eine \u00dcbersetzerin gesucht und habe alles hingebracht. Wir haben am 12. Mai geheiratet. Mein Mann musste alleine zur\u00fcckfahren, weil meine Papiere noch nicht fertig waren. Da konnte ich ja nicht r\u00fcber. Man h\u00e4tte mich ja nicht \u00fcber die Grenze gelassen. Ich bekam meine Papiere dann Ende Juni.<\/p>\n<p>Wir waren gl\u00fccklich in der Kirche in Erfurt. Wir waren eine gute Gemeinde mit vielen Jugendlichen. Wir waren bestimmt achtzig Mitglieder in der Gemeinde. Wir hatten vormittags Sonntagsschule und nachmittags Gottesdienst. Um f\u00fcnf Uhr fing der Gottesdienst an. Wenn der Gottesdienst zu Ende war, war es ja schon dunkel. Montags abends sind wir zur FHV und Priesterschaftversammlung gegangen. Mittwochs abends sind wir auch gegangen. Da war GFV. Und nat\u00fcrlich sonntags zweimal. Unsere Nachbarn sagten, wir w\u00e4ren verr\u00fcckt, weil wir abends gegangen sind. Abends traute sich bei der Russenbesatzung niemand mehr raus. Und wir sind immer gegangen, immer, und es ist uns nie etwas passiert, nie. Und wir mussten zu Fu\u00df gehen. Das waren sechs Kilometer, die wir bis zur Gemeinde laufen mussten und sechs Kilometer zur\u00fcck. Es fuhr keine Stra\u00dfenbahn. Es gab keinen Strom. Wir mussten alles zu Fu\u00df erledigen. Die Stra\u00dfenbahn fuhr nur morgens, wenn die Leute zur Arbeit gingen, und wenn abends Feierabend war. Da fuhr die Stra\u00dfenbahn, sonst nicht. Es waren sechs Kilometer, bei jedem Wetter. Und wir haben das gern gemacht. Wenn wir zum Gottesdienst kamen oder zu den anderen Versammlungen, es war ja abends dann schon dunkel und die Russen haben den Strom abgestellt, war es d\u00fcster. Da haben wir von zu Hause Kerzenreste mitgebracht. Da haben wir bei Kerzenlicht gesessen und es war wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p>Manchmal kamen Spitzel. Aber das wusste man ja nicht. Aber wenn ein Fremder kam, wussten wir schon Bescheid und waren vorsichtig. Wir waren sowieso vorsichtig. Nur zu Leuten, auf die man sich verlassen konnte, zu denen konnte man etwas sagen. Unseren Gemeindepr\u00e4sidenten, Willi Brachmann, haben sie von der Arbeit geholt. Er wurde auch immer verh\u00f6rt. Er war Aktivist. Er hatte eine Anstecknadel \u2013 Aktivist. Er war Schlosser in Erfurt in der Fabrik und hatte eine solche Nadel. Die hat er angesteckt, wenn er zu den Russen kommen musste, wenn sie ihn verh\u00f6rt haben. Dann hat er gesagt: \u201eIch muss an meinen Arbeitsplatz. Sie sehen, ich bin Aktivist.\u201c Sie haben ihn nachts aus dem Bett geholt und mitgenommen und verh\u00f6rt. Er sollte zu der apostolischen Gemeinde gehen und sollte dort die Leute aushorchen. Das hat er nicht gemacht. Er war auch schon w\u00e4hrend der Hitler-Regierung von der Gestapo verh\u00f6rt worden. Er sollte nicht mehr aus dem Alten Testament lehren, wegen der Geschichte der Juden. Damals sagte er: \u201eWenn Sie ein Haus haben und die erste Etage gef\u00e4llt Ihnen nicht, k\u00f6nnen Sie auch nicht diese Etage herausrei\u00dfen, sonst f\u00e4llt das ganze Haus zusammen.\u201d<\/p>\n<p>Damals, 1948, war in Berlin das Gr\u00fcn-Gold-Freud-Echo. Wir haben uns alle sehr darauf gefreut. Das war gerade, als die W\u00e4hrungsreform war. Wir mussten uns anstellen. Unser Geld wurde umgetauscht. F\u00fcr 70 Reichsmarken bekamen wir 70 Ostmark. Lebensmittelkarten gab es auch am gleichen Tag. Die mussten wir auch abholen. Meine Schw\u00e4gerin, die Frau meines gro\u00dfen Bruders, der gefallen war, war mit dabei. Sie stellte sich an der einen Reihe an, um die Lebensmittelkarten f\u00fcr die ganze Familie abzuholen. Ich stellte mich an, um das Geld f\u00fcr die Familie abzuholen. Dann sind wir nach Hause in unseren Garten gegangen, haben Beeren gepfl\u00fcckt und uns Marmelade gekocht, denn am anderen Tag ging die Fahrt nach Berlin los. Wir mussten uns etwas zum Essen mitnehmen. Wir fuhren wieder mit einem Sonderwaggon ab Erfurt. In Weimar und Naumburg kamen die N\u00e4chsten dazu. In Leipzig wurden wir an den Sonderzug angeh\u00e4ngt und fuhren dann weiter bis Berlin. In Berlin am Bahnhof war es so eingerichtet, dass zur gleichen Zeit ein Sonderzug aus Mecklenburg ankam, einer aus Th\u00fcringen und einer von Dresden. Der Missionspr\u00e4sident war auf dem Bahnhof und konnte alle willkommen hei\u00dfen. Dann gingen wir in unsere Quartiere, wo wir wieder auf Stroh schliefen. Die Mitglieder hatten R\u00e4umlichkeiten besorgt. Die Konferenz war in der Waldb\u00fchne in Berlin. Das war auch ein kolossales Erlebnis. Wir wurden mittags von der amerikanischen Armee verpflegt und sonst haben wir unsere Marmelade gegessen, die wir uns zuvor zu Hause gekocht hatten. Wir haben lange, lange von der Konferenz gezehrt. Wir denken heute noch gerne daran zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Damals war eine \u00fcble Zeit. Aber es war auch eine sehr sch\u00f6ne Zeit. Das Gr\u00fcn-Gold-Freud-Echo dauerte mehrere Tage, Samstag, Sonntag und Montag. Es waren Mitglieder aus dem Osten. Die aus dem Westen bekamen ja nur 40 Mark umgetauscht. Deshalb konnten sie nicht kommen. Mein Mann konnte auch nicht kommen. Wir wollten uns auch in Berlin treffen. Aber jeder Teilnehmer hat 50 Mark bezahlt, auch die Berliner, die ja an Ort und Stelle wohnten. So war es f\u00fcr alle anderen etwas billiger. Hannover und Schleswig-Holstein geh\u00f6rten zu dieser Zeit zur Ostdeutschen Mission. Das war unsere Mission, die ihren Sitz in Berlin hatte. Da viele Leute dachten, dass das irgendwie mit Russland und dem Kommunismus zusammenh\u00e4ngen k\u00f6nnte, weil es ostdeutsch war, hat man zwei Distrikte aus dem Westen, Hannover und Schleswig-Holstein, zusammengetan und man konnte sagen, dass Westdeutschland auch mit dazugeh\u00f6rte. Es gab Workshops in freier Rede, in Gesang. Das war fr\u00fcher jedes Jahr in der GFV. Es wurden Ansprachen gegeben. Der Missionspr\u00e4sident war da. In freier Rede, musikalischer Darbietung, Gesang usw. wurden die Besten ausgesucht. Europas Missionspr\u00e4sident, Ezra Taft Benson, sollte kommen. Er war in London. Aber das Flugzeug konnte wegen Nebel nicht starten.<\/p>\n<p>Als Pr\u00e4sident Stover im Dezember 1945 ankam, sind wir auch nach Berlin gefahren. Die Versammlung wurde im Sch\u00f6neberger Rathaus abgehalten. Das war heil, und es gab sonst kein Geb\u00e4ude, wo man die Konferenz h\u00e4tte abhalten k\u00f6nnen. Wir sind da auch hingefahren, haben uns auch wieder Marmelade gekocht. Wir hatten ja genug Obst im Garten. Die Fenster an dem Zug waren kaputt. Es war kalt in dem Zug. Im Abteil war es ertr\u00e4glich. Wir sind nach Berlin gefahren und das war sch\u00f6n. Wir haben bei einer Familie \u00fcbernachtet, die waren Hausmeister in einer Villa und Mitglieder. Sie hatten eine Kellerwohnung und da war kein Putz mehr an den W\u00e4nden. Da waren die blanken Backsteine \u2013 durch den Krieg war alles kaputt. Dort haben wir in einem Zimmer geschlafen. Im Rathaus haben wir voller Erwartung gesessen und gewartet. Da kam Pr\u00e4sident Benson. Er brachte seinen Assistenten, Alma Sonne, mit und Pr\u00e4sident Stover. Das war eine Versammlung! Wir waren alle gespannt in freudiger Erwartung. Da spielten eine Schwester auf dem Fl\u00fcgel und eine Schwester auf der Violine. Sie spielten \u201eWir danken dir Herr f\u00fcr Propheten!\u201c Dann ging die T\u00fcr auf und Pr\u00e4sident Benson und die anderen Br\u00fcder kamen herein. Das war sehr beeindruckend und erhebend.<\/p>\n<p>Bis zu dem Zeitpunkt war die Mission von deutschen Br\u00fcdern gef\u00fchrt worden, die sehr viel Verantwortung tragen mussten, denn es gab keinerlei Verbindung zum Hauptsitz der Kirche in Amerika.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfurt, Th\u00fcringen Mein Name ist Vera Herberta Gittermann. Ich wurde am 10. 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