{"id":1217,"date":"2012-05-16T14:40:55","date_gmt":"2012-05-16T14:40:55","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1217"},"modified":"2014-04-18T06:28:01","modified_gmt":"2014-04-18T06:28:01","slug":"karl-gerhard-erich-leopold-gensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1217\/karl-gerhard-erich-leopold-gensch","title":{"rendered":"Karl-Gerhard Erich Leopold Gensch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Karl-Gerhard-Erich-Leopold-Gensch1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1218\" title=\"Karl-Gerhard-Erich-Leopold-Gensch\" alt=\"Mormon Deutsch Karl Gerhard Erich Leopold Gensch\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Karl-Gerhard-Erich-Leopold-Gensch1-203x300.jpg\" width=\"203\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Karl-Gerhard-Erich-Leopold-Gensch1-203x300.jpg 203w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Karl-Gerhard-Erich-Leopold-Gensch1.jpg 294w\" sizes=\"(max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/a>Mein Name ist Karl-Gerhard Erich Leopold Gensch<\/strong>. Ich bin am 22 Oktober 1932 in Berlin geboren. Meine Eltern waren Karl Oskar Gensch und Hertha, geborene Faschingbaur.<\/p>\n<p>Es war vormittags und wir sind los gezogen. Meine Eltern hatten vielleicht noch ein bisschen was zu essen in der Tasche, aber es war ungewiss, wann wir, und ob wir \u00fcberhaupt wieder zur\u00fcckkommen konnten. Ich war 1945 12 Jahre alt. Ich habe dann auf dem Weg L\u00f6wenzahn gesammelt, damit wir etwas zu essen hatten. Aber es hat doch ein gutes Ende gefunden.<\/p>\n<p>Wir sind von dem Haus ungef\u00e4hr einen Kilometer weggegangen. Da waren die russischen und deutschen Panzer und haben sich beschossen. Das haben wir auf unserem Weg geh\u00f6rt. Auf jeden Fall sind wir von unserem Wohnhaus eigentlich nur zwei Kilometer weit gelaufen und haben versucht einen Bogen zu machen, um wieder, so schnell wie m\u00f6glich, zu unserem Haus zur\u00fcck zu kommen. Wir sind zwischendurch in anderen H\u00e4usern gewesen, wo die Leute auch vertrieben wurden. Wenn der n\u00e4chste russische Soldatenposten kam, haben wir immer gesagt, dass wir Hunger haben, dass wir da dr\u00fcben wohnen, und dann haben sie meistens gesagt, dass wir weiter gehen sollten.<!--more--><\/p>\n<p>Nach etwa f\u00fcnf bis sechs Stunden waren wir wieder in unserem Haus und lebten dort im Keller. Dann war es so, dass man merkte, dass die ersten russischen Soldaten kamen, die die Wohnungen aufbrachen und versuchten da drin zu wohnen und dort w\u00fcteten. Wir hatten einen Geschirrschrank, da war ein kleines Fach drin, wo normalerweise Alkohol drin stand. Da war auch eine Flasche mit Lebertran drin. Lebertran schmeckt ja nun wirklich anders als guter Schnaps. Und die Folge war, dass ein Russe von diesem Lebertran getrunken hat und so w\u00fctend war, dass er diese Flasche in das Fach geworfen hat. Alles roch noch lange danach. Das haben wir nicht vergessen.<\/p>\n<p>Ich habe noch eine gute Erinnerung, als wir mal wieder aus dem Haus in den Garten konnten. Ich hatte dort einen kleinen Gem\u00fcsegarten. Im Fr\u00fchjahr hatte ich dort Salat ges\u00e4t. Dieser Garten war ein Lagerplatz geworden f\u00fcr die russischen Soldaten. Da sind sie mit ihren Jeeps, die sie alle von den Amerikanern hatten, dr\u00fcber gefahren. \u00dcber mein Beet war eine tiefe Reifenspur. Ich war sehr traurig dar\u00fcber. Aber als ich dann sah, dass im Boden unten der Salat raus kam, da dachte ich \u2013 das ist doch wunderbar &#8211; die Natur ist doch st\u00e4rker als alles, was die Soldaten machen. Das gab mir wieder Hoffnung.<\/p>\n<p>1945 war ich durch den Krieg in der Situation, dass ich einerseits Kind war, aber auch durch die Monate hindurch sah, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war. Ich sah, wie das deutsche Volk belogen wurde. Und irgendwie hatte ich heraus bekommen, dass man den englischen Sender BBC auch in Deutschland h\u00f6ren konnte. Es war verboten diesen Sender zu h\u00f6ren. Bekannte sagten, das kann man sich mal anh\u00f6ren. Dann habe ich unseren Radioapparat unter den Tisch gestellt und ringsum Decken hingeh\u00e4ngt, um mal die englischen Nachrichten zu h\u00f6ren, die in Deutsch gesendet wurden. Meine Mutter war sehr \u00e4ngstlich und sagte: \u201eDas darfst Du nicht!\u201c Mein Vater aber sagte immer: \u201eErz\u00e4hl mir mal, was Du geh\u00f6rt hast\u201c. Da habe ich gemerkt, wie sich die Menschen verrennen k\u00f6nnen, wie sie sich etwas vormachen k\u00f6nnen, wie sie verf\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Das war mir in dem Alter auf einmal schon bewusst geworden. Das war das auch, was mich in der Nachkriegszeit gepr\u00e4gt hat. Die Russen haben gro\u00dfe Gerechtigkeit versprochen, dass wir alle Br\u00fcder sind usw. Die Tatsache war, dass sie gro\u00dfen politischen Druck auf die Bev\u00f6lkerung ausge\u00fcbt haben, sodass die Skepsis in mir gewachsen ist. Ich dachte: So schnell glaubst du anderen Menschen nicht, was sie dir erz\u00e4hlen. Man muss die Dinge pr\u00fcfen, man muss Abstand halten, um nicht Gehirn gewaschen zu werden.<\/p>\n<p>Zwei Monate nachdem die Russen im April kamen, kamen im Juni die Amerikaner nach Berlin. Es fand dieser Tausch statt. Wir hatten das gro\u00dfe Gl\u00fcck hier in Westberlin von den Amerikanern, von den britischen und franz\u00f6sischen Truppen besetzt zu werden. Und dadurch hatten wir die Russen nicht mehr direkt als Kontrolleure. Dadurch gab es eine freiere Situation.<\/p>\n<p>Als die Russen abzogen, haben sie hier noch verschiedene Dinge stehen gelassen von Milit\u00e4r. Sie hatten so Kabel und Fernmeldetechnik da gelassen. Damals gab es noch keinen Funk, sondern es musste alles mit Kabel verlegt werden. Wir Jungen haben uns f\u00fcr vieles interessiert, was Elektronik anbelangt. Damals gab es noch die Radior\u00f6hren.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall, auf einem Grundst\u00fcck, wo jetzt unser Gemeindehaus steht, bin ich schon als Junge gewesen. Das war eine zerst\u00f6rte alte Villa, wo solche Materialien von der russischen Armee noch \u00fcbrig geblieben sind. Da bin ich mit einem Freund hingegangen, und wir haben uns das geholt, was uns interessierte. Dass ich dann nach 20 Jahren in das Gemeindehaus Dahlem hier gehe, das habe ich nat\u00fcrlich damals nicht gewusst. Da war vor 1950 diese zerst\u00f6rte Villa, die die Kirche gekauft und dieses Gemeindehaus errichtet hat. Es war so, dass ich, wenn ich zur Schule ging, immer an diesem Grundst\u00fcck vorbei musste. Als das Gemeindehaus 1949\/50 errichtet wurde, waren amerikanische Missionare da, und zu der Zeit dachte ich, na ja, das ist eine amerikanische Sekte, da hast du nichts weiter mit zu tun. Ich habe mich da nie drum gek\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Ich kann dankbar sagen, dass es dann 1945 langsam erstmal weiter ging. 1948 war ja die W\u00e4hrungsreform. Das war ein besonderer Sprung und man hatte wieder Optimismus.<\/p>\n<p>Ich habe dann 1951 das Abitur gemacht. Und dann kam die Frage, was f\u00fcr einen Beruf ich lernen wollte. Mein Vater war bei Schering Ingenieur und hatte Kontakte. Ich interessierte mich f\u00fcr Naturwissenschaften. Da kam dann die Empfehlung zum Apotheker. Nach zwei Jahren hatte man einen gewissen Abschluss. Meine Schwester hatte studiert, mein Bruder wollte auch studieren. Also ist es gut, sagte mein Vater, wenn jeder einen Beruf hat. 1953 hatte ich dann diesen Apothekerpraktikantenabschluss. Nach weiteren drei Jahren habe ich das Apothekerexamen an der FU, der Freien Universit\u00e4t, absolvieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dann kam die Frage nach einer weiteren Ausbildung. Auf der einen Seite liebte ich Mathematik, Physik und Chemie, und Pharmazie, also nur als Apotheker in einer Apotheke stehen, war nicht so das, was ich machen wollte. Auf jeden Fall hatte ich noch die Gelegenheit eine Doktorarbeit zu machen.<\/p>\n<p>Dann war ich von 1957\u20131960 an einem Bundesgesundheitsamt, wo ich die Aufgabe hatte, das Arzneibuch fertig zu stellen. Da konnte ich also arbeiten. 1959 hatte ich mir, aufgrund einer Reise als Student nach Afrika, eine Krankheit zugezogen, sodass ich mit der Leber zu tun hatte und 6 Wochen im Krankenhaus war. Dort habe ich nachgedacht, meine Doktorarbeit war noch nicht fertig, wie es weiter gehen soll. Als ich wieder arbeiten ging, habe ich es mit einem Kollegen besprochen. Und ich sagte: \u201eWas mache ich nach meiner Doktorarbeit? Gehe ich in die Apotheke, oder gehe ich in die Industrie?\u201c \u201eAch\u201c, sagte er \u201e neulich war hier ein Rundschreiben, wo junge Wissenschaftler sich f\u00fcr ein Stipendium bewerben k\u00f6nnen, um im Ausland, in einem Nato-Land, arbeiten zu k\u00f6nnen:\u201c Das fand ich interessant und wollte mir dieses Schreiben holen. Ich bin dann in das B\u00fcro von diesem Amt gegangen, aber die dachten, sie h\u00e4tten dieses Rundschreiben nicht mehr, haben aber n\u00e4her nachgesehen und fanden es. So habe ich mich f\u00fcr so ein Stipendium beworben. Beim ersten Mal hat es nicht geklappt. Da war ich auch noch nicht fertig. Beim zweiten Mal hat es geklappt, und ich durfte mir eine Arbeitsstelle in Amerika suchen.<\/p>\n<p>Ich fand bei einem sehr flei\u00dfigen und genialen Professor in Madison Wisconsin, Professor Higutschi, eine Stelle, um dort ein Jahr auf dem pharmazeutisch\/chemischen Gebiet zu arbeiten. Und habe dort im Januar 1961 anfangen k\u00f6nnen. Ich bin Anfang Januar noch mit dem Schiff r\u00fcber gefahren, und das werde ich auch nie vergessen und bereuen, acht Tage auf dem gro\u00dfen Ozean zu sein. Damals war Fliegen noch teurer. Es war gut den Abstand zwischen Europa und Amerika zu f\u00fchlen. Dann bin ich nach Madison gekommen, hatte vorher noch zwei Tage in New York verbracht, und mich mit einem Schulfreund getroffen, der schon dr\u00fcben war.<\/p>\n<p>Ende 1961, als das Stipendium zu Ende ging, ich aber mit meiner Arbeit noch nicht fertig war, sagte der Professor: \u201eWillst Du nicht hier bleiben, Karl?\u201c Ich sagte: \u201eIch m\u00f6chte das gerne abschlie\u00dfen.\u201c Dann habe ich noch zwei Jahre weiter gearbeitet auf dem Gebiet. Dann zog es mich nach Deutschland. Ich war noch nicht sicher, was ich noch tun werde, ob ich in Amerika in die Industrie gehe, oder an der Uni bleibe. Auf jeden Fall habe ich zu meinem Professor gesagt, dass ich mich selber noch finden m\u00f6chte, was das Richtige f\u00fcr mich ist. Er soll mir nur so viel Geld geben, wie ich ihm wert bin. Ich wollte meine Freiheit haben. Das war das wunderbare an der Universit\u00e4t in Wisconsin. Es gab viele anregende M\u00f6glichkeiten sich in Philosophie, Religion und Psychologie weiter zu bilden und zu diskutieren. Das hat mich auch gereizt, denn ich hatte eben diese Erfahrung gemacht, dass so leicht etwas behauptet wird, was nicht den Tatsachen entspricht. Die Wahrheit zu finden, war f\u00fcr mich etwas sehr Wichtiges.<\/p>\n<p>Die rein physikalisch\/chemischen Untersuchungen haben mich sehr bewegt, zumal es eine Zeit war, wo die Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und dem Osten auf dem H\u00f6hepunkt war. An Chruschtschow erinnere ich mich noch. Er hat in der UN eine Rede gehalten und dann mit einem Schwur auf den Tisch geklopft, dann hat er trotzdem seine Wasserstoffbombe explodieren lassen. Das hat mich also auch sehr bewegt. Was n\u00fctzte es, alle die interessanten naturwissenschaftlichen und technischen Entdeckungen und Erfindungen zu machen, wenn nicht ein Weg gefunden wird, dass Menschen friedlich miteinander leben. Ich sagte mir: du musst dich auch mit den geistig, philosophischen und religi\u00f6sen Fragen befassen. Da kam in Amerika ein ganz neuer Aspekt in mein Leben.<\/p>\n<p>Ich war in Deutschland in der Evangelischen Kirche getauft und konfirmiert worden, ohne aber innerlich die Sache aufgenommen zu haben. In Amerika gab es eine F\u00fclle von Kirche, was ich nie vorher gewusst habe. Auf der Welt sch\u00e4tzt man 2000 \u2013 4000. Da war dann auch die Zeit gewesen, dass ich Kontakt zu Studenten dort an der Universit\u00e4t hatte, die einer Kirchengemeinde angeh\u00f6rten oder einem philosophischen Club. Dann gab es den International Club. Auf jeden Fall habe ich gerne mit den Leuten dort diskutiert. Es gab 1953 auch die Welle von einem englischen Bischof ausgehend \u2013 Gott ist tot. Das ging also auch durch die protestantische Kirche. Das war alles so verwirrend, und ich wollte mir das selber in Ruhe \u00fcberlegen, wie das eigentlich zu verstehen ist. Und dann habe ich angefangen mit drei anderen Studenten, die dort arbeiteten, gemeinsam ein Buch zu lesen von dem \u00f6sterreichischen Philosophen Hans Reichenbach. Ich merkte, wie komplex das alles war. Die Frage war: \u201eWorauf kannst du dich verlassen?\u201c Und da kam diese Diskussion, die innere Erkenntnis: Du kannst dich eigentlich darauf verlassen, dass du immer gl\u00fccklich sein willst. Das war der Punkt, wo ich mir sagte: Das ist dir gegeben. Was die anderen dir erz\u00e4hlen , ob es Gott gibt oder nicht gibt, ob diese Theorie richtig ist oder die, kann ich nicht beurteilen, weil ich eigentlich immer in einem Augenblick Empfindungen habe. Aber ich kann mich erinnern, dass ich gl\u00fccklich sein will, auch selbst \u00fcber den Tod hinaus gl\u00fccklich sein will, und ich kann \u00fcber die Zukunft nichts Genaues sagen. Sodass ich mir sagte, auf dieser Erkenntnis musst du dein zuk\u00fcnftiges Leben aufbauen. Und da ist die Folge, wenn ich gl\u00fccklich sein will, brauche ich immer meine Mitmenschen. Die beste L\u00f6sung, die Hilfe meiner Mitmenschen zu haben, ist, wenn ich auch sie unterst\u00fctze und ihnen helfe. Das hei\u00dft, durch diese Gedanken bin ich auf die Goldene Regel innerlich gekommen, ohne dass ich sie wirklich kannte, denn in der Bibel hatte ich wenig gelesen.<\/p>\n<p>Aus dieser Erkenntnis heraus, dachte ich mir: wenn jetzt Religion dieses lehrt, dann musst du dich damit befassen. Und dann habe ich mit den Protestanten, mit der lutherischen Kirche, mit den Methodisten und Baptisten Kontakt gehabt. Dann merkte ich, dass sie sehr unterschiedlich sind.<\/p>\n<p>Dann kam die Zeit, wo ich mir sagte: Versuche es zu verstehen, sei offen, aber sage nicht gleich, dass das richtig ist, sich solch einer Gemeinschaft anzuschlie\u00dfen, oder die lutherische Kirche als die Richtige anzusehen. Du musst einfach f\u00fcr die Wahrheit offen sein.<\/p>\n<p>Dann kam ein Pharmazeuten-Kongress in New York 1964, und zur gleichen Zeit war die Weltausstellung in New York. Da sind wir einen Nachmittag auch hingegangen und haben uns das angesehen. Meine Freunde wollten um 8.00 Uhr nach Hause gehen, ich sagte: Ich bin nur einmal hier und nutze die Zeit noch, bis die Ausstellung geschlossen wird. Auf dem R\u00fcckweg, um 10.00 Uhr wollte ich nach Hause gehen, sah ich am Ausgang rechts eine Nachbildung vom Salt Lake City Tempel und den Pavillon der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich sagte zu mir: Da gehe ich noch mal hin und hole mir Informationen. Ich hatte von den Mormonen noch relativ wenig geh\u00f6rt, nur das sie auch an einen pers\u00f6nlichen Gott und an Engel glauben, was mir damals alles verworren und suspekt vorkam.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall bin ich noch \u00fcber den Vorplatz, da war ein sch\u00f6nes Blumenbeet, zur T\u00fcr gegangen. Da war ein Bruder, der wollte gerade abschlie\u00dfen. Ich sagte, ich komme aus Deutschland, und w\u00fcrde mir gerne noch mal einen Prospekt holen. Dann hat er die T\u00fcr noch mal aufgemacht, mich rein gelassen und hinter mir zugeschlossen. Ich war der letzte Besucher an diesem Tag. Ich habe mir dann f\u00fcr 50 Cent ein Buch Mormon gekauft und habe meinen Namen ins G\u00e4stebuch geschrieben. Das war sehr wichtig, denn die Missionare kamen nach sechs Wochen zu mir. Sie haben mir gesagt, dass das Buch Mormon von Joseph Smith \u00fcbersetzt wurde von alten Platten, die er bekommen hatte. Sie haben mir auch beschrieben, wie die Kirche entstanden ist. Da sagte ich, dass ich das pr\u00fcfen muss. Es kann wahr sein, aber es muss nicht wahr sein. Sie sollten mir Ruhe geben.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass dieses Buch Mormon existiert, das so viele Wahrheiten enth\u00e4lt, half mir zu sagen, dass ich mich entscheiden muss. Entweder es ist wirklich wahr, oder es ist nicht wahr. Ich wollte mich damit befassen. Dann bin ich zur Gemeinde gegangen und habe die Geschwister kennen gelernt und die Lehren mehr und mehr. Am 9. April 1965 dachte ich mir, ich vertraue, dass das richtig ist und lasse mich taufen. Das war also mein Tauftag.<\/p>\n<p>Dann war ich noch ein Jahr in Amerika und bin 1966 nach Berlin zur\u00fcckgekehrt. Da merkte ich, dass ich als Sch\u00fcler immer am Gemeindehaus vorbei gegangen bin, zu dem ich jetzt geh\u00f6re. Das war f\u00fcr mich auch ein besonderes Erlebnis. Ich bin hier ziemlich bald Sonntagsschullehrer geworden. \u00c4ltester bin ich noch in Amerika geworden. Ich war Ratgeber in der Bischofschaft, war Gemeindemissionsleiter, \u00c4ltestenkollegiumspr\u00e4sident und was man alles f\u00fcr Berufungen hat.<\/p>\n<p>Das Treffen mit meiner Frau war f\u00fcr mich auch ein besonderes Erlebnis, da ich meine Frau praktisch vor dem Tempel kennen gelernt habe durch die Tante. Da gibt es F\u00fchrungen, f\u00fcr die man nicht dankbar genug sein kann. Man muss nur die B\u00e4lle in dem Moment richtig auffangen. Eine andere F\u00fchrung im Laufe meines Lebens war folgende. Meine Eltern sind nicht Mitglieder der Kirche geworden, aber sie haben dann gesehen, wie gut es mir tut. Ich hatte mich in Amerika taufen lassen und hatte es dann nach Hause geschrieben. Meine Mutter war entsetzt und meinte, sie h\u00e4tte einen Fehler bei der Erziehung ihrer Kinder gemacht. Mein Vater war da n\u00fcchterner. Er ist an den B\u00fccherschrank gegangen und hat im Lexikon nachgelesen, was die Mormonen sind. Er hat das also ganz anders aufgenommen.<\/p>\n<p>Aber mit den Jahren, wie ich hier wieder in Berlin war, hat meine Mutter auch gesehen, dass es gut ist, und sie ist auch ab und zu mit zur Kirche gekommen. Sie hat sich aber nicht zu Lebzeiten entschlie\u00dfen k\u00f6nnen, sich taufen zu lassen. Aber wir haben etwas sehr Sch\u00f6nes erlebt. Als 1991 unser Chris zu uns kam, da war er drei Jahre alt. Er war vorher in einem Heim gewesen. Drei Monate sp\u00e4ter starb meine Mutter, nachdem Chris zu uns kam. Sie hat ihn noch erlebt und hat sich gefreut. Sie hatte einen Schlaganfall und hat in einem Heim gelegen. Nachdem sie gestorben ist, wollten wir so schnell wie m\u00f6glich, die Taufe f\u00fcr sie durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Unser Chris war so unruhig, dass wir ihn nicht so ohne weiteres anderen Menschen mal anvertrauen konnten. 1993 \u2013 zwei Jahre nach dem Todestag meiner Mutter, waren wir auch in der Schweiz, zu einer Zeit, wo wir uns sagten, jetzt k\u00f6nnen wir mal wieder zum Tempel gehen. Wer nimmt unseren Chris? Christa hatte viele Freunde dort. Dann kam es mit einem Mal so, dass genau an den 2. Todestag meiner Mutter, die Freunde Zeit hatten. So konnten wir zum Tempel gehen, und an dem Tag die Taufe f\u00fcr meine Mutter durchf\u00fchren. Ich konnte Christa f\u00fcr meine Mutter taufen. Und das ist nat\u00fcrlich ein ganz besonders Gef\u00fchl, das in uns war.<\/p>\n<p>Auch andere Merkw\u00fcrdigkeiten gibt es in diesem Zusammenhang. Die Adoptionsurkunde f\u00fcr Chris, das er unser Sohn wird, ist auch genau am 9. April, an dem Tag, an dem ich in Amerika getauft wurde, gerichtlich ausgestellt worden. Dass das alles so \u00fcbereinstimmte, dass es sich so ergeben hatte. Vielleicht auch noch eine andere Geschichte, was Genealogie und Familie anbelangt. Als wir 1997 in dieses Haus gezogen sind, hatten wir viel zu reparieren. Und ich bin zu einem Platz gefahren und habe alte Sachen weggefahren, die wir loswerden wollten. Und ich gehe in einen gro\u00dfen Container, wo dieser abgestellt wird. In dem Moment kommt eine Frau da rein und stellt kleine Schr\u00e4nkchen da rein. Da ich auch gerne mit den H\u00e4nden bastele und selber etwas mache, dachte ich: Meine G\u00fcte, diese sch\u00f6nen Handwerksschr\u00e4nke, die schmei\u00dft ihr einfach so weg. Ich frage einfach mal, ob ich sie mitnehmen darf, bevor sie kaputt gemacht werden. Sie sagte: \u201eDie k\u00f6nnen Sie gerne haben. Ich habe hier noch drei so kleine Schr\u00e4nkchen.\u201c Das eine war so ein Kabinett zum Sortieren von Muttern und Schrauben und so kleine Dinge. Auf jeden Fall hatte ich Sachen weggebracht und komme mit diesen vier Schr\u00e4nkchen, die jetzt unten im Keller stehen, wieder nach Hause. Sie waren nicht leer, da waren noch andere Teilchen drin. Und nach einiger Zeit, wir waren ja sehr besch\u00e4ftigt hier, das hat viel Arbeit gemacht, fing ich an aufzur\u00e4umen. Da finde ich ein kleines Schildchen mit einem Namen und einer Adresse. Der Name hat mir nichts gesagt. Ich schaue hin und denke, was ist das? Diese Schr\u00e4nkchen kommen aus der Wohnung, in der ich in Berlin geboren wurde. Das war schon unheimlich. Wir sind da 1951 weggezogen, und 1932 bin ich geboren, nach 65 Jahren werde ich wieder zu meiner Wohnung gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ich habe versucht diese Frau zu treffen und bin da hingefahren. Jetzt stehen diese Schr\u00e4nkchen bei uns im Keller, die vorher in der Kammer, in der Wohnung, wo ich gro\u00df geworden bin, gestanden haben. Man kann nur immer wieder staunen, wie alles ineinander w\u00e4chst. Das waren so pers\u00f6nliche Erlebnisse, und mein Zeugnis ist durch viele Segnungen gest\u00e4rkt.<\/p>\n<p>1986 wurde ich Patriarch, als hier in Berlin Bruder Gr\u00fcnewald Pfahlpr\u00e4sident wurde. Er war ja Patriarch und ist auch weiterhin Patriarch. Er konnte nun nicht Pfahlpr\u00e4sident sein und Patriarch bleiben. Da musste ein neuer Patriarch berufen werden. Apostel Nelson war hier in Berlin und hat verschiedenen Br\u00fcder interviewt. Ich bin wahrscheinlich vorgeschlagen worden.<\/p>\n<p>Wir haben ja sehr sp\u00e4t geheiratet. Das hing auch damit zusammen, dass meine Frau in der Schweiz die Einb\u00fcrgerung beantragt hatte. Berlin war f\u00fcr sie auch eine schwierige Situation mit der Mauer um Berlin. Das war ihr immer, wie ein Kranz um ihr Herz.<\/p>\n<p>Wir hatten aber gesagt, wenn ich pensioniert bin, dann ziehen wir in die Schweiz, aber erstmal kommt sie nach Berlin. Es hat sich aber so vieles ge\u00e4ndert. Die Mauer ist gefallen, und wir haben den Jungen adoptiert. Dadurch hat sich alles wieder ge\u00e4ndert. Auf jeden Fall hat mich Elder Nelson interviewt, und dann bin ich im Januar 1986 als Patriarch eingesetzt worden durch Pr\u00e4sident Gr\u00fcnwald.<\/p>\n<p>Ich habe meine Frau in der Schweiz angerufen und habe ihr erz\u00e4hlt, dass ich als Patriarch vorgeschlagen worden bin, und wie sie dazu steht w\u00fcrde. Als das Gespr\u00e4ch in Berlin stattfand, wusste sie in der Schweiz, dass ich Patriarch werden w\u00fcrde. Sie hat es ganz genau gef\u00fchlt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin Mein Name ist Karl-Gerhard Erich Leopold Gensch. Ich bin am 22 Oktober 1932 in Berlin geboren. Meine Eltern waren Karl Oskar Gensch und Hertha, geborene Faschingbaur. Es war vormittags und wir sind los gezogen. 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