{"id":1223,"date":"2012-05-16T14:49:22","date_gmt":"2012-05-16T14:49:22","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1223"},"modified":"2014-04-18T06:27:30","modified_gmt":"2014-04-18T06:27:30","slug":"christel-gerulat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1223\/christel-gerulat","title":{"rendered":"Christel Gerulat"},"content":{"rendered":"<p><strong>Memel, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christel-Gerulat1.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1224\" title=\"Christel-Gerulat\" alt=\"Mormon Deutsch Christel Gerulat\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christel-Gerulat1-213x300.png\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christel-Gerulat1-213x300.png 213w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Christel-Gerulat1.png 248w\" sizes=\"(max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a>Mein Name ist Christel Gerulat<\/strong>. Ich bin 1929 in Memel geboren. Meine Eltern sind: Martin Jakuszeit, geboren 24. November 1883 und Johanne Marie Alxneit, geboren 30. Oktober 1888. Verheiratet bin ich mit Alfred Gerulat, geboren 2. Oktober 1931, (verstorben in Hamburg) im Okt. 2005. Unsere Kinder sind: Roswita, 17. April. 1953 in Memel; Sigrid, 12. Januar 1958 in Memel; Peter, 10. Jan. 1963 in Hamburg<\/p>\n<p>Es ist ein hei\u00dfer Sommertag Ende Juli 1944. Im Radio wird verk\u00fcndet, dass der Krieg und die damit verbundenen Schlachten sich dem n\u00f6rdlichen Ostpreu\u00dfen n\u00e4hern. Die Stadt Memel soll evakuiert werden. Man soll sich an die zust\u00e4ndigen \u00c4mter wenden, um Vorbereitungen zu treffen. Da ich mit meiner Mutter allein lebe \u2013 mein Vater ist schon 1935 verstorben und meine beiden \u00e4lteren Br\u00fcder im Krieg eingezogen, einer nach Russland der andere nach Frankreich \u2013 und da ich als 15 J\u00e4hrige schon lange alle Beh\u00f6rdeng\u00e4nge erledige, gehe ich zum Amt um den Schein zur Evakuierung zu holen. Zuhause angekommen begann dann das Packen und zwar nur das N\u00f6tigste.<!--more--><\/p>\n<p>Am anderen Abend, es war der 1. August 1944, ging unser Schiff vom Memeler Hafen ab, nach Pilau [Baltisk], wo wir fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen einliefen. Das Schiff war voll von uns ersten Fl\u00fcchtlingen und Matrosen die in Pilau auf Kriegsschiffe umstiegen, um zum Einsatz an die Front zu fahren. In Pilau wurden wir alle in Z\u00fcge verfrachtet und dann ging es weiter nach Hohenstein, wo auch das Tannenberg-Nationaldenkmal steht, das wir auch besichtigt haben. Mit der ewigen Flamme am Denkmal und mit der ewigen Wache.<\/p>\n<p>Wir kamen mit vielen anderen, aber uns fremden Menschen in eine Schule, wo wir auf Strohs\u00e4cken schliefen. Es war dies sehr traurig und belastend und auf die Dauer unzumutbar. Daher bem\u00fchte ich mich um eine andere L\u00f6sung. Im Sommer zuvor war ich von der Kinderlandverschickung f\u00fcr vier Wochen in die Stadt Osterode verschickt worden, weil in Memel oft Fliegeralarm war. Russische Flugzeuge \u00fcberflogen Memel, aber bombardiert haben sie nur ein einziges Mal, 1941 gleich am Anfang des Krieges mit Russland. Danach fanden wir Flugbl\u00e4tter, darin stand: \u201eMemel werden wir verschonen, denn wir werden sp\u00e4ter darin wohnen.&#8220; Und sp\u00e4ter traf das leider zu.<\/p>\n<p>Die Familie, zu der ich damals kam, hie\u00df Biegemann. Das war Osterode in Ostpreu\u00dfen nicht im Harz. Der Mann war ebenfalls an der Front. Sie hatten eine Tochter in meinem Alter und einen zwei Jahre \u00e4lteren Sohn. An diese Familie schrieb ich nun aus der Schule in Hohenstein einen Brief, ob sie auch schon Fl\u00fcchtlinge bekommen h\u00e4tten, wenn nicht, bat ich sie uns aufzunehmen. Prompt kam die Antwort. Wir wurden herzlich eingeladen zu ihnen zu kommen, bevor sie Fremde einquartiert bekommen. Das war eine freudige Nachricht. Wir packten umgehend unsere Sachen zusammen und fuhren mit dem Zug nach Osterode in die Kasernenstra\u00dfe zu Familie Biegemann. Wir bekamen ein sch\u00f6nes Zimmer f\u00fcr uns allein, lebten aber sonst zusammen, wie eine gro\u00dfe Familie \u2013 es war sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Mitte September, nachdem wir bereits einen Monat in Osterode waren, fuhren Mutter und ich zur\u00fcck nach Memel, um Winterbekleidung und Federbetten zu holen. Wir schliefen eine Nacht in unserer Wohnung. Am anderen Morgen ging es mit viel Gep\u00e4ck zum Bahnhof, um einen Zug nach Osterode zu bekommen, was uns auch gelang. Der Zug war voll und wurde in Memel noch voller von Fl\u00fcchtlingen und viel Milit\u00e4r, aber wir bekamen trotzdem noch Sitzpl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Wir kamen aber nicht sehr weit. Russische Tiefflieger \u00fcberflogen unseren Zug und fingen an zu schie\u00dfen. Der Zug hielt auf freier Strecke und wir liefen alle aufs freie Feld hinaus, in Gr\u00e4ben, in Furchen, hinter Hecken und B\u00fcschen oder nur platt auf den Boden gedr\u00fcckt, lagen wir Fl\u00fcchtlinge da. \u00dcber uns russische Flugzeuge. Wie viele wei\u00df ich nicht, aber es waren etliche. Sie schossen aus ihren Kabinen mit Gewehren auf uns am Boden Liegende. So rasch, wie der Spuk begann, war er auch wieder vor\u00fcber. Zur\u00fcck blieben etliche Tote und Verwundete.<\/p>\n<p>Der Zug pfiff. Wir mussten einsteigen. Die Fahrt ging weiter. Jetzt ohne Zwischenf\u00e4lle. In Osterode angekommen, begann wieder eine sch\u00f6ne ruhige Zeit. Man merkte gar nicht, dass Krieg war, aber die Front r\u00fcckte n\u00e4her und immer n\u00e4her. Mitte November 1944, nachdem wir drei Monate in Osterode gelebt hatten, sollte auch Osterode ger\u00e4umt werden. Zuerst mussten wir Fl\u00fcchtlinge raus. Mit dem Zug ging es nach Pommern. Wir kamen in ein Dorf; es hie\u00df Schlawe und war sieben Kilometer von der Stadt Labes entfernt. Der B\u00fcrgermeister des Dorfes begr\u00fc\u00dfte uns und teilte die Quartiere ein. Wir kamen zu einer kleinen Familie, die bei dem F\u00f6rster arbeiteten. Man gab uns eine kleine in sich abgeschlossene Wohnung, warm und gem\u00fctlich und das Leben ging weiter.<\/p>\n<p>In dem Jahr 1944 war es f\u00fcr November schon bitterkalt. Wir hatten diesen Winter bis zu 28\u00b0 K\u00e4lte und wir Kinder sammelten flei\u00dfig Bucheckern, die ger\u00f6stet wie N\u00fcsse schmeckten. Weinachten nahten. Das erste Fest in der Fremde. Wir bekamen vom F\u00f6rster ein kleines Tannenb\u00e4umchen und den Schmuck dazu von unserer Familie unter uns. Mutter hatte Kekse und Kuchen gebacken. Es wurde ein bescheidenes aber sch\u00f6nes Weihnachtsfest mit viel Schnee und Frost.<\/p>\n<p>Jetzt lebten wir bereits wieder drei Monate in Pommern, von Mitte November bis Mitte Februar 1945 und wieder kam ein Befehl, Pommern zu verlassen. Diesmal alle, Fl\u00fcchtlinge und Einheimische. Es war bitterkalt und schneite, als wir uns alle aufmachten weiter zu fliehen. Dieses Mal zu Fu\u00df und die Bauern mit Pferd und Wagen. Nur unser Gep\u00e4ck kam mit auf den Wagen, aber wir hatten zus\u00e4tzlich noch Rucks\u00e4cke vollgepackt auf dem R\u00fccken. Wir kamen nur langsam voran. Oft mussten wir halten um Milit\u00e4rfahrzeuge vorbei zu lassen und marschierten Richtung Oder um auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Wir befanden uns bereits im Kampfgebiet. \u00dcber uns schossen sie mit Granaten. Zwar noch etwas entfernt, aber un\u00fcberh\u00f6rbar. Auf der einen Seite, das deutsche Milit\u00e4r auf der anderen bereits die Russen. Der Kampf ging um die Br\u00fccken \u00fcber die Oder. Die Russen versuchten sie zu sprengen, um den Fl\u00fcchtenden den Weg abzuschneiden. Wir kamen trotz allem noch unbeschadet hin\u00fcber, doch kurze Zeit sp\u00e4ter soll die Br\u00fccke hinter uns gesprengt wurden sein.<\/p>\n<p>Der Kanonendonner lag nun hinter uns und es wurde langsam stiller. Von dem Frost und dem vielen Schnee waren unsere H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe eiskalt, aber wir waren vorerst wieder in Sicherheit. Das St\u00e4dtchen hie\u00df Ribnitz und lag in Mecklenburg, wo wir jetzt gelandet waren. Wir kamen zu einem \u00e4lteren Ehepaar und man gab uns ein kleines Zimmerchen. Es war nun Ende Februar 1945 und das Leben ging wie gewohnt weiter, doch mehr schlecht als recht.<\/p>\n<p>Es kam der M\u00e4rz, dann am 30. April 1945 waren die Russen bereits in Damgarten. Die letzte Stadt in Pommern und ein paar Kilometer weiter lag Ribnitz, die erste Stadt in Mecklenburg, wo wir jetzt waren. Die Russen marschierten auf Ribnitz zu. In der Nacht zum 1. Mai 1945 w\u00fcrden sie da sein. \u00dcberall wurden nun wei\u00dfe Fahnen oder T\u00fccher ausgeh\u00e4ngt. Die Stadt wollte freiwillig kapitulieren, um unn\u00fctzes Blutvergie\u00dfen zu vermeiden. Einige franz\u00f6sische Kriegsgefangene, die jetzt frei waren, rieten uns, die Nacht \u00fcber in den Wald zu gehen um den betrunken einmarschierenden, pl\u00fcndernden und vergewaltigenden Russen die erste Nacht zu entgehen. Wir folgten ihrem Rat und sie kamen mit, um sich zu verstecken. Im Wald h\u00f6rten wir von der Stadt her vereinzelte Sch\u00fcsse fallen. Sonst war es ruhig um uns herum. Am Morgen vergrub meine Mutter einige Dokumente im Wald. Arische Abstammungsurkunden und die Feldpostbriefe meines Bruders aus Russland. Dann gingen wir zur\u00fcck in unsere Wohnung. Noch war niemand von den Besatzern im Haus gewesen, aber tags\u00fcber ging es los! Die Russen kamen, um zu pl\u00fcndern. Drei Tage durften sie tun und lassen, was sie wollten: vergewaltigen, pl\u00fcndern, auch jemanden, der sich widersetzte, erschie\u00dfen! Am meisten verlangten sie nach Uhren. Auch wir wurden der besten Sachen beraubt.<\/p>\n<p>Einmal fragte einer der Russen meine Mutter, wie alt ich sei. Mutti, die noch ein bisschen Russisch vom Ersten Weltkrieg kannte, sagte ihm ich w\u00e4re 12 Jahre alt und gehe zur Schule. Das war nat\u00fcrlich nicht wahr. In Wirklichkeit war ich bereits 16 Jahre alt, hatte aber Z\u00f6pfe und war sehr schm\u00e4chtig, klein und ver\u00e4ngstigt! Er sah mich an, glaubte es und lie\u00df uns alle in Ruhe. Aber von da an fl\u00fcchtete ich, sobald sich russische Soldaten am Haus zeigten, hinaus auf den Hof, auf das Holzklo. Dort sa\u00df ich dann in einer Ecke gekauert, bis die Gefahr vor\u00fcber war und ich wieder ins Haus konnte. So blieb ich bis zuletzt, &#8222;Gott sei gedankt&#8220; verschont! Ein befreundetes M\u00e4dchen, &#8222;Rosemarie&#8220; war ihr Name, hatte weniger Gl\u00fcck. Sie war so alt wie ich, aber gr\u00f6\u00dfer und st\u00e4rker. Eine Berlinerin. Sie kam einmal, als der ganze Spuk vorbei war zu uns, weinte und sagte: &#8222;Ick glaub ick krieg e Kind.&#8220;<\/p>\n<p>Langsam kehrte wieder Ruhe ein, in die Stadt. Und am neunten Mai war der Krieg zu Ende und endlich Frieden! So Mitte Mai gab es einen Appell, dass wir alle, die wir aus dem n\u00f6rdlichen Ostpreu\u00dfen stammen, also aus Memel und Umgebung, in ihre Heimat zur\u00fcckkehren sollten. Dort g\u00e4be es bereits Handel und Wandel. Also ein normales Leben. Wir Fl\u00fcchtlinge bekamen jetzt auch keine Lebensmittelkarten mehr. So blieb uns nichts anderes \u00fcbrig, als tats\u00e4chlich wieder nach Memel zur\u00fcckzukehren. Au\u00dferdem meinte meine Mutter, wenn meine Br\u00fcder den unseligen Krieg \u00fcberlebt haben, kommen sie auch in die Heimat wieder zur\u00fcck, was nat\u00fcrlich nicht geschah. Einer meiner Br\u00fcder war bis 1948 bei Moskau in russischer Gefangenschaft und lie\u00df sich sp\u00e4ter nach Ribnitz, wo wir zuletzt wohnten, entlassen. Mein anderer Bruder Herbert war in Russland bei Stalingrad verwundet worden. Die linke Hand wurde ihm abgeschossen, und er nach Graudenz ins Lazarett gebracht und sp\u00e4ter nach Freudenstadt ausgeflogen, wo er das Kriegsende erlebte und auch weiterhin dort blieb. Meine Mutter hatte zuvor eine j\u00fcngere Anverwandte getroffen, die mit ihren drei Kindern 12 Jahre, 10 Jahre, und eine 5 J\u00e4hrige auch nach Ribnitz evakuiert waren. Sie wollte auch unbedingt nach Memel zur\u00fcck. Sie besa\u00df dort ein H\u00e4uschen und wollte dieses unbedingt wieder haben \u2013 falls es noch da war. Auch wollte sie dort auf ihren Mann warten, wenn er den Krieg \u00fcberlebt hatte. Ob sich diese W\u00fcnsche erf\u00fcllen lie\u00dfen? Wir wussten es damals nicht! Da uns jene Frau Labrenz die Heimkehr sehr schmackhaft machte, ging es also los!<\/p>\n<p>Aus Ribnitz mussten wir raus! Es gab dann 1945 einen provisorischen Zug Richtung Osten. Den bestiegen wir mit sechs Personen und unserem Gep\u00e4ck. Die meisten und auch schwersten Sachen hatten wir bei der Familie Stra\u00dfburg, wo wir zuletzt wohnten, in Ribnitz zur\u00fcckgelassen, um es sp\u00e4ter nachzuholen, woraus nat\u00fcrlich nie etwas wurde. Der Zug fuhr allerdings nur eine kurze Strecke. Dann war Schluss. Wir mussten auf Kohlewaggons und offene Loren umsteigen. Es ging im Schneckentempo weiter. Oft hielt der Zug sehr lange ohne ersichtlichen Grund! Wir Kinder stiegen dann aus, um Wasser und etwas Essbares zu suchen. So vergingen etliche Tage und wir kamen nur langsam weiter.<\/p>\n<p>Einmal hielt der Zug in polnisch l\u00e4ndlichem Gebiet. Frau Labrenz und wir Kinder gingen Essen suchen. Mutter blieb allein zur\u00fcck. Als wir wieder kamen, sa\u00df sie zwischen zwei Waggons auf einer Stufe zu einer Art kleinem H\u00e4uschen und weinte. Da waren zwei polnische Partisanen-Jungen gekommen und hatten sie bedroht, ihr mit einem Stacheldraht die Augen aus zu stechen, wenn sie nicht ihren goldenen Schmuck und ihre goldenen Z\u00e4hne aus ihrem Gebiss abgibt! Sie gab ihnen das Verlangte und sie lie\u00dfen sie in Ruhe. Als wir zur\u00fcckkamen, waren sie nat\u00fcrlich weg, aber wir h\u00e4tten den Raub auch nicht verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dann ging es mal wieder ein paar Kilometer weiter und wieder hielt der Zug. Ruck zuck kletterten polnische halbstarke Jungen auf unsere Loren. Uns gegen\u00fcber sa\u00df ein \u00e4lteres deutsches Ehepaar. Der Mann war in Eisenbahnerjacke und hielt einen kleinen Koffer fest in seinen H\u00e4nden. Zwei von den J\u00fcngeren wollten ihm den Koffer entrei\u00dfen. Aber der Mann hielt ihn fest. Da zog einer von den beiden eine Pistole aus der Hosentasche und hielt sie dem Mann an die Schl\u00e4fe. Wir dachten alle, das sei nur eine Drohung, aber es war keine. Der Junge dr\u00fcckte ab! Der Schuss hallte laut durch die ganze Gegend. Der Mann lie\u00df den Koffer los und fiel t\u00f6dlich getroffen nach hinten. Seine Frau schrie und wir alle waren vom Schreck wie gel\u00e4hmt. Der Mann wurde vom Waggon runter geworfen und bis auf die Unterw\u00e4sche ausgezogen und beraubt. Die Frau war vom Waggon geklettert zu ihrem toten Mann und der Zug fuhr mit uns allein wieder weiter.<\/p>\n<p>Es ging nun bis Tilsit. Dann mussten alle den Zug verlassen und auf Lastwagen ging es weiter bis hinter Tilsit-Ragnit auf dem Lande, zu einem gro\u00dfen Gut. Dort war Endstation und wir waren im Gefangenenlager, wo schon viele andere Deutsche waren und wurden von russischem Milit\u00e4r bewacht und zur Landarbeit gezwungen. Au\u00dfer Brot und Wasser gab es nichts und Memel noch gut 100 Kilometer entfernt. Aus war der Traum nach Memel zu kommen! Um unserer Freiheit Willen waren wir zu Fu\u00df monatelang bis Mecklenburg gefl\u00fcchtet. Jetzt gingen wir freiwillig zur\u00fcck und gelangten in ein russisches Gefangenenlager und mussten hart arbeiten auf dem Feld bei der Ernte, das dann alles nach Russland gebracht wurde! Ironie des Schicksals.<\/p>\n<p>Es war eine schwere und harte Zeit im Lager. Die Ruhr war ausgebrochen. Eine kleine, zierliche Frau starb daran. Ich wei\u00df nicht mehr, wer sie beerdigt hat. Sie hinterlie\u00df 6 oder 7 kleine Kinder, die man danach fortbrachte. Wohin? Ich wei\u00df es nicht. Auch wir alle bekamen die Ruhr. Es lag am Wasser und Obst und Beeren, die wir in den G\u00e4rten der Umgebung sammelten und a\u00dfen. Im August bekam ich Malaria. Hatte wechselnd sehr hohes Fieber und Anf\u00e4lle von Sch\u00fcttelfrost. Ein Milit\u00e4rarzt kam ins Lager und ich bekam eine Chinin Spritze. Das Fieber ging zur\u00fcck und ich erholte mich, war aber nur noch Haut und Knochen.<\/p>\n<p>Einmal hatte ein Junge, der mit uns war, einen Vogel gefangen. Daraus wurde eine Suppe gekocht, auf der zwei oder drei Fettaugen schwammen. Es war die erste Abwechslung nach trockenem Brot, Obst und Beeren. Der sch\u00f6ne warme Sommer neigte sich langsam dem Ende zu. Es wurde Herbst.<\/p>\n<p>Wieder einmal waren zwei Jungens und ich unterwegs um Obst zu suchen. Wir hatten auch ein paar sch\u00f6ne reife \u00c4pfel gefunden, als pl\u00f6tzlich auf dem Weg zu dem Garten eine Pferdekutsche anhielt, ein russischer Soldat ausstieg und in unseren Garten kam. Es war ein Fremder, nicht aus unserem Lager. Er deutete auf die Jungen, dass sie abhauen sollten, und kam auf mich zu. Ich lie\u00df die \u00c4pfel fallen und rannte im zick zack hinter die Scheune und weiter fort. Ich sah noch, dass der Soldat hinkte und mir deshalb nicht folgen konnte. Er schoss noch ein paar Mal hinter mir her; aber ich war zu weit weg und versteckte mich in einem leer stehenden Haus. Gerade, als alles still war und ich aus meinem Versteck heraus treten wollte, h\u00f6rte ich Hufegeklapper und der Russe fuhr mit seiner Kutsche vorbei. Ich wartete noch ein Weilchen ab und trat dann den Heimweg an. Kam auch unbeschadet dort an. Die Jungen waren schon lange da. Alle hatten sich um mich Sorgen gemacht, aber mir war nichts passiert.<\/p>\n<p>Es wurde Oktober und dann Anfang November. Im Lager und auf den Feldern war nichts mehr zu tun. Eines Morgens waren alle Soldaten und Offiziere abgereist! Nur noch zwei Posten als Bewacher waren da. Wir waren ein paar Tage alleine, da kamen eines Abends ein paar angetrunkene Soldaten und durchsuchten das Lager nach Frauen. Zu welchem Zweck ist wohl bekannt. Ein Soldat wollte in die K\u00fcche rein, wo wir gerade unser Brot a\u00dfen und Tee tranken. Die K\u00fcche war nicht abschlie\u00dfbar, aber meine Mutter stemmte sich gegen die T\u00fcr, bis wir fortgelaufen waren. Die T\u00fcr hatte oben ein Glasfenster. Nat\u00fcrlich war da schon lange kein Glas mehr drin. Da schlug der Russe mit einem Kn\u00fcppel durch das Loch, meiner Mutter auf den Kopf, so dass sie die T\u00fcr frei gab. Die Russen schrien im Haus herum. Sie waren alle ziemlich stark angetrunken. Weil es stockfinster war, riefen sie nach Licht oder Kerzen, denn mit ihren Streichh\u00f6lzern konnten sie nicht lange und gut sehen. Nat\u00fcrlich hatten wir keine Kerzen und die paar Gl\u00fchbirnen, die in den Zimmern waren, hatten unsere Frauen ausgedreht und versteckt. Die Russen fluchten und polterten durch das ganze Haus. Ich hatte mich auf ein eisernes Bett unter einen Strohsack gelegt. Meine Mutter und die drei Kinder setzten sich darauf, doch vor Angst merkte ich ihr enormes Gewicht gar nicht. Luft bekam ich durch das Gitter des eisernen Bettes. Es dauerte nicht lange, da trat auch einer in unser Zimmer. Er f\u00fchlte die Kinder die fingen zu weinen an. Dann griff er meine Mutter und zerrte sie nach drau\u00dfen. Aber sie kam bald wieder zur\u00fcck, doch der Russe hatte sie vergewaltigt. Bald darauf verschwand die Horde auf nimmer wieder sehen, aber die Angst blieb noch lange in uns bestehen!<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter kamen zwei neue Bewacher. Es war Anfang Dezember 1945. Es wurde kalt. Es kam Frost und viel Schnee. Einer der Wachposten war sehr nett und mitf\u00fchlend. Er sagte meiner Mutter: \u201eSeht zu, dass ihr abhaut, denn in K\u00fcrze kommen Lastwagen, die euch alle nach Sibirien bringen werden!&#8220; Das Lager war noch voll von Deutschen. Aber diese Warnung hatte er nur meiner Mutter gesagt. Und wir nahmen sie sehr ernst und bereiteten gezielt unsere Flucht vor. Wir zogen uns sehr dick an. Mehrere Kleidungsst\u00fccke \u00fcbereinander. Und einer nach dem anderen ging langsam raus, Richtung Plumpsklo und hinaus aufs Feld. Es war Mitternacht und kein Posten zu sehen. Sie waren irgendwo im Haus sich aufw\u00e4rmen. Unser n\u00f6tigstes Gep\u00e4ck hatten wir an der hinteren Seite unseres Hauses aus dem Fenster in den Garten geworfen. Als wir alle sechs wieder beisammen waren, Frau Labrenz, ihre drei Kinder, meine Mutter und ich, gingen wir los, solange und so schnell uns unsere F\u00fc\u00dfe nur trugen. Es war stockfinster, als wir losmarschierten, aber bald erschienen der Mond und die Sterne am Himmel und der Schnee leuchtete und glitzerte.<\/p>\n<p>Vor uns lag nun ein Fluss, den wir \u00fcberqueren mussten, denn auf der anderen Seite war ein Wald, der uns mehr Sicherheit bot. Der Fluss war ziemlich breit, aber zugefroren, so eilten wir hin\u00fcber. Es fing schon an hell zu werden. Der Mond war verschwunden und ein neuer Tag brach an. Wir h\u00f6rten in der Ferne lautes Gebell und Sch\u00fcsse. Es wurde tats\u00e4chlich nach uns gesucht und wir gingen tiefer in den Wald hinein, aber unsere Verfolger kamen nicht \u00fcber den Fluss, wir waren schon auf litauischem Gebiet und in Sicherheit.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag \u2013 es fing schon an wieder dunkel zu werden \u2013 kamen wir m\u00fcde, total ersch\u00f6pft und hungrig an ein kleines Bauernh\u00e4uschen. Es war eine kleine litauische Familie. Mutter und Frau Labrenz konnten noch von fr\u00fcher Litauisch, denn nach dem Ersten Weltkrieg, von 1923 bis M\u00e4rz 1939 war das Memelgebiet an Litauen abgetreten worden und somit die zweite Amtssprache Litauisch. Alle Litauer sind katholisch und sehr gl\u00e4ubig. Ganz besonders nat\u00fcrlich die Landbev\u00f6lkerung. Frau Labrenz klopfte nun beherzt an die T\u00fcr und wir baten um Essen und ein Nachtquartier. Man bat uns herein. Wir bekamen zu essen, konnten uns w\u00e4rmen, bekamen ein Nachtlager auf Stroh und durften uns einen Tag danach noch ausruhen, um dann erholt und gest\u00e4rkt am \u00fcbern\u00e4chsten Tag weiter zu marschieren. So erging es uns einige Tage lang.<\/p>\n<p>Wir kamen verfroren, ersch\u00f6pft und hungrig am Vormittag des Heiligen Abend in Heydekrug an. Kurz hinter Heydekrug lebte auf einem Bauernhof der Vater von Frau Labrenz mit seiner zweiten Frau, sie waren sehr freundlich zu uns. Es gab Abendbrot f\u00fcr alle. Es schmeckte k\u00f6stlich in dieser kargen, harten Zeit, wo man f\u00fcr jeden Bissen, den man bekam, Gott und den Menschen sehr dankbar war. \u00dcber Weihnachten durften wir dann bleiben.<\/p>\n<p>Nach Weihnachten gingen Mutti und ich so ungef\u00e4hr zehn Kilometer allein weiter und fanden eine Unterkunft f\u00fcr den ganzen Winter. So verging der Winter wie im Fluge und es nahte der Fr\u00fchling. Mutti blieb bei Frau Lilischkis, die eine sehr gl\u00e4ubige Baptistin war und die ich Tante Annchen nennen durfte. Sie war eine Seele von Mensch, mit einem gro\u00dfen Herzen f\u00fcr Arme und Not Leidende. Allm\u00e4hlich ging es wieder auf Weihnachten zu. Jetzt war ich bereits 18 Jahre alt und hatte von Tante Annchen sch\u00f6ne warme Kleidung bekommen. Aus meinen war ich herausgewachsen und zum Teil war sie aufgetragen. Wir hatten die Gastfreundschaft von Tante Annchen lange genug in Anspruch genommen und Mutti und ich wollten nun endlich nach Memel weiter wandern.<\/p>\n<p>An einem sonnigen Morgen nahmen wir herzlichen Abschied von den uns so lieb gewordenen Menschen und zogen los. Bis Memel waren es gut 50 Kilometer. Als wir so die H\u00e4lfte geschafft hatten, hielt neben uns ein Leiterwagen mit zwei stattlichen Pferden. Der junge Litauer fragte meine Mutter, wo wir denn hin wollten. \u201eZur Stadt Memel&#8220;, sagte meine Mutter. \u201eWas wollt ihr denn da?&#8220; fragte der Junge entsetzt. \u201eDa k\u00f6nnt ihr nur auf dem Bau arbeiten und zu essen gibt es da auch nichts. Da ist die Not noch zu gro\u00df. Kommt mit mir aufs Land in den Kolchos, da gibt es Arbeit und Essen genug. Der Boss ist Russe, aber der Verwalter des Gutes ist Litauer. Seine Frau ist Deutsche und viele K\u00f6nigsberger arbeiten bereits dort.&#8220;<\/p>\n<p>Wir hatten nichts mehr zu verlieren, konnten h\u00f6chstens etwas gewinnen, also stiegen wir auf den Wagen und es ging ein paar Kilometer weiter zu einem noch recht ansehnlichen Gut und bekamen auch gleich ein Zimmer f\u00fcr uns und Arbeit zugewiesen. Mutter sollte K\u00f6chin in der gro\u00dfen K\u00fcche sein, ich sollte K\u00fche h\u00fcten, weiden lassen und melken. Das Zimmer und Bett mit Strohsack, waren ja noch ganz in Ordnung, aber des Nachts an den W\u00e4nden kamen die Wanzen, die uns ganz gr\u00e4sslich bissen. Zehn schlug man tot, zwanzig waren gleich wieder da.<\/p>\n<p>Meine Mutter hatte sich im Garten, als sie K\u00fcchenkr\u00e4uter pfl\u00fcckte, an einem Stacheldraht das untere Bein aufgerissen und es blutete stark. Es heilte fast wieder zu, nur eine kleine Stelle blieb offen. Als sie mich ein paar Tage danach beim K\u00fcheh\u00fcten abl\u00f6ste, kratzte sie aus Langeweile den Schorf \u00fcber der Wunde ab und es fing erneut an zu bluten und heilte nun nicht mehr zu. Arzt und Medikamente oder Salben gab es nicht. So versuchte Mutter mit allerlei Heilkr\u00e4utern und Hausmittel die Wunde zum Heilen zu bringen, was aber nicht gelang. Im Gegenteil, sie wurde immer gr\u00f6\u00dfer und es wuchs wildes Fleisch drum herum.<\/p>\n<p>Langsam ging es auf den Herbst zu. \u00dcber Nacht war unser litauischer Verwalter samt Familie verschwunden. Still und leise abgeholt, wie immer, damit niemand etwas merkte. An seiner Stelle trat ein russischer Offizier. Nun wehte ein anderer Wind! Vorbei das gute Essen. Alles wurde nach Russland geschickt \u2013 die ganze Korn- und Kartoffelernte. Wir bekamen jetzt viel Mehl und f\u00fcr unsere Arbeit etwas Geld, aber wir hatten keine Kartoffeln, kein Fleisch oder andere Dinge mehr.<\/p>\n<p>Neben uns im Haus wohnte auch eine Frau aus K\u00f6nigsberg mit ihrer Tochter Ruth. Die war erst f\u00fcnfzehn Jahre alt und ging bei Litauern in der Umgebung betteln und brachte auch immer etwas mit nach Hause. Ich sch\u00e4mte mich so zu betteln, so fanden wir einen anderen Weg an Esswaren zu kommen. Mutti gab mir von sich eine goldene Kette und den dazu passenden Ring. Diese Dinge tauschte ich bei den Bauern in einen gro\u00dfen Korb Kartoffeln und ein gro\u00dfes St\u00fcck Speck ein. Jeder von uns hatte im Fr\u00fchjahr ein kleines St\u00fcckchen Land bekommen nach Belieben zu bepflanzen und jeder musste sich so selbst versorgen.<\/p>\n<p>Muttis Fu\u00df wurde schlimmer und die Wunde gr\u00f6\u00dfer. Als K\u00f6chin wurde sie nicht mehr gebraucht und somit entlassen. Sie fuhr wieder zu Tante Annchen, denn inzwischen war der alte Herr verstorben und Tante Annchen allein. Dadurch blieb ich allein auf dem Kolchos.<\/p>\n<p>Es war im Sp\u00e4therbst 1947. Unser neuer Direktor war nicht schlecht. Er stand ja selber unter Druck und musste alles nach oben abliefern. Er war auch zu uns Deutschen ganz nett und gerecht. Nur einmal bekam ich ein gro\u00dfes Problem mit ihm. Er war tags\u00fcber fort gewesen und kam abends sturzbetrunken in unser Zimmer. Seitdem Mutter fort war, schlief ich mit Ruth, die K\u00f6nigsbergerin und ihrer Mutter in deren Zimmer zusammen. Ruths Mutter musste im Stall und auf der Koppel auf die Pferde aufpassen. Als der Boss in unser Zimmer trat, ging sie pflichtbewusst raus zu den Pferden und Ruth verschwand mit ihr. Dann war ich mit ihm allein im Zimmer. Ich z\u00f6gerte nicht eine Sekunde, \u00f6ffnete das Fenster und sprang hinaus in den Garten. Mit einem Fu\u00df sprang ich auf etwas Hartes, Spitzes und sp\u00fcrte einen stechenden Schmerz, rannte aber weiter. Ich blutete wie ein abgestochenes Schwein. Ich musste zum russischen Arzt damit, den es jetzt in der N\u00e4he gab. Der s\u00e4uberte die tiefe Wunde und verband sie. Am n\u00e4chsten Tag legte ich die Kran Kilometermeldung im B\u00fcro auf den Schreibtisch und habe nichts mehr davon geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Im Winter 1947 war ich bereits neunzehn Jahre alt und ging einige Male allein zur Stadt Memel. Dort traf ich auch ein paar Schulfreundinnen und etliche ehemalige Nachbarskinder, die schon in der Stadt wohnten. Nat\u00fcrlich nicht in ihren eigenen Wohnungen und H\u00e4usern, sondern in provisorischen Unterk\u00fcnften und wir verabredeten uns, dass ich auch zur Stadt komme f\u00fcr immer. Im Fr\u00fchjahr w\u00fcrde sowieso der Kolchos aufgel\u00f6st werden und ich konnte frei nach Memel gehen. Bekam auch gleich eine Stelle bei einer litauischen Familie mit vier kleinen Kindern.<\/p>\n<p>Ende November kam ich zu einer anderen deutschen Familie, die sich aber auch als Litauer ausgaben. Wieder einmal hatte ich Gl\u00fcck und machte die Bekanntschaft einer reizenden, deutschen Dame. Der Mann war der Direktor vom Institut in Memel und Litauer. Frau Vera Schimkus war Lehrerin. Wir freundeten uns sehr herzlich an. Ich besorgte ihr immer deutsche B\u00fccher und Romane zum Lesen und sie besorgte mir eine ganz tolle Stelle bei einer intelligenten russischen Familie, ganz in ihrer N\u00e4he. Die Familie hie\u00df Strechalow. Sie war Lehrerin und der Mann war stellvertretender Stadtkommandant. Er war zwar in der Partei und nach au\u00dfen ein gro\u00dfer Parteibonze, aber zu Hause bekam ich doch mit, dass sein Herz anders dachte.<\/p>\n<p>Um zw\u00f6lf Uhr wurde in der Stadt durch Lautsprecher laut der russischen Hymne gespielt. Dann wurden die Gesch\u00e4fte geschlossen und erst morgens um acht oder neun wieder ge\u00f6ffnet. So ging das Jahr 1949 vor\u00fcber. Ende August besuchte ich wieder meine Mutter und Tante Annchen. Mutter ging es schlecht. Die Wunde am Bein war fast bis zum Knochen offen und sie hatte gro\u00dfe Schmerzen. Tante Annchen bat mich, sie nach Memel zu nehmen, da sie Angst hatte, dass wenn sie sterben w\u00fcrde, sie mit der Polizei Schwierigkeiten bek\u00e4me. So brachte ich Mutti Ende August 1949 mit dem Bus \u2013 der jetzt schon wieder verkehrte \u2013 nach Memel. Ich war ja selbst in Stellung und hatte kein eigenes Zuhause. Aber Frau Labrenz, mit der wir aus Ribnitz kamen, hatte eine kleine Dachwohnung. Ihr eigenes Haus war nicht mehr vorhanden und w\u00e4re es da gewesen, h\u00e4tte sie es nie bekommen. Wir Deutsche waren damals rechtlos. Sie war aber bereit, Mutti wenigstens vorl\u00e4ufig aufzunehmen, wof\u00fcr ich ihr sehr dankbar war. Ich arbeitete weiterhin bei Strechalow.<\/p>\n<p>Meiner Mutter ging es sehr schlecht und sie musste ins Krankenhaus, aber das nahm sie nicht auf. Angeblich gab es keinen Platz. Nachdem mein Chef aber ein Donnerwetter losgelassen hatte, war sofort ein Platz vorhanden und ich brachte sie hin. Zwei Tage sp\u00e4ter ging ich sie besuchen, sie schlief aber gerade so fest, als ich kam, da wollte ich sie nicht wecken, da sie zuvor schon lange nicht mehr schlafen konnte, und ging zur\u00fcck zu meiner Familie. Zwei Tage sp\u00e4ter ging ich wieder hin und betrat Mutters Krankenzimmer. Doch in ihrem Bett lag eine andere Frau. Ich war dar\u00fcber erstaunt und als eine Krankenschwester das Zimmer betrat, fragte ich, wo denn meine Mutter ist. \u201eDie ist gestern Abend verstorben.&#8220; und ich rannte weg. Die Familie Strechalow tr\u00f6stete mich sehr und gab mir eine Woche frei um die Beerdigung vorzubereiten. Mutti ist am 8. Oktober 1949 verstorben. Am anderen Tag konnte ich sie in der Leichenhalle sehen. Man hatte sie obduziert. Von oben bis zum Bauch aufgeschnitten und grob zusammengen\u00e4ht. Das tat man damals mit jedem Toten. Auf dem Totenschein stand: \u201eGestorben an Herzwassersucht.\u201c Dort in der Leichenhalle besprachen wir auch mit dem Aufseher die Beerdigung. Es gab S\u00e4rge zu 100 Rubel und einen Besseren f\u00fcr 150 Rubel und Mutti sollte zwei Tage sp\u00e4ter beerdigt werden. Ich sagte allen Freunden und Bekannten Bescheid. Auch einem evangelischen Pfarrer und bestellte einen wundersch\u00f6nen Kranz f\u00fcr 50 Rubel. Dann fuhr ich mit dem Fahrrad zu Tante Annchen und holte Mutters Sterbehemd, ein wei\u00dfes Laken und ein Kopfkissenbezug. Alles das brachte ich am anderen Tag dem Mann, der sie beerdigen wollte. Den anderen Morgen ging ich kurz vor der Beerdigung hin, um zu sehen, ob auch alles gut verl\u00e4uft. Der Kerl sagte mir da unverfroren: \u201eWir haben Ihre Mutter schon gestern Abend beerdigen m\u00fcssen.&#8220; Es sei Vorschrift. Ich war wie vor den Kopf geschlagen und fragte nur noch, ob sie sie angezogen h\u00e4tten im guten Sarg und noch weitere Fragen, worauf er sagte: \u201eNa klar!&#8220; und kam mit mir auf den Friedhof und zeigte mir den kahlen Erdh\u00fcgel. Ich legte meinen sch\u00f6nen Kranz darauf und blieb allein, entt\u00e4uscht, verbittert und unendlich traurig zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Strechalow&#8217;s wollten nach Moskau zur\u00fcckkehren. Einige Tage sp\u00e4ter bot mir Frau Schimkus an, die Schule, an der sie lehrte, sauber zu machen. Die Stelle war gerade frei und ich bekam sie, musste aber jeden Abend immer allein in die Schule zum Saubermachen. Als ich die Klasse gleich neben der Fl\u00fcgelt\u00fcr reinigte, da h\u00f6rte ich wie jemand mit einem Gehstock den Korridor entlang ging \u2013 so wie meine Mutter in den Wochen zuvor. Ich erschrak und \u00f6ffnete die T\u00fcr zum Korridor. Die Fl\u00fcgelt\u00fcren bewegten sich, aber es war niemand da. Ich arbeitete weiter. Und wieder gingen die Schritte laut den Flur entlang &#8211; tak &#8211; tak &#8211; tak. Ich riss die Klassent\u00fcr auf und schaute entsetzt den Flur entlang. Niemand zu sehen, nur die T\u00fcren bewegten sich, als ob jemand durchgegangen war. Und es roch eigent\u00fcmlich nach Krankenhaus. Es war eindeutig meine Mutter, die durch den Korridor bis zum Ende ging. Ich wusste dadurch, dass mit der Beerdigung meiner Mutter etwas nicht stimmte, die so voreilig, ohne meine Anwesenheit, stattgefunden hatte. Mutter wollte mir damit wohl ein Zeichen geben. Wie sich dann auch durch meine pers\u00f6nlichen Nachforschungen ergab, war sie nur einfach kurz unter der Oberfl\u00e4che ohne Kleidung und ohne Sarg verscharrt worden. Ich hatte mich allerdings strafbar gemacht, die Leiche einfach auszugraben und konnte juristisch nichts mehr f\u00fcr meine arme Mutter tun.<\/p>\n<p>Im Sommer 1950, ein gutes halbes Jahr nach Mutters Tod, lagen meine Freundin Inge und ich auf dem Friedhof auf einer Wiese um uns zu sonnen. Unweit davon war eine neue Grube ausgehoben wurden. Da h\u00f6rten wir, dass ein Leichenwagen mit Pferd und zwei M\u00e4nnern angefahren kam. Auf dem Wagen ein Zinksarg und mein Leichenbestatter. Sie fuhren dicht an die Grube, \u00f6ffneten den Sarg, und schwups wurde die Leiche in die Grube geschubst und der Sarg wieder auf den Wagen gebracht. Dann wurde zu geschaufelt. Als Schluss muss ich noch berichten, dass nach ein paar Jahren der Schurke seine gerechte Strafe doch noch bekam. 25 Jahre Sibirien! Es stand gro\u00df in der Zeitung. Er hatte dasselbe mit einem hohen russischen Offizier gemacht und war endlich aufgeflogen! Es war dies f\u00fcr mich eine kleine Genugtuung. Wieder war nun Sommerzeit. Sch\u00f6ne, warme und manchmal sehr hei\u00dfe Tage. Ein typischer Sommer in Ostpreu\u00dfen. Alles, was Zeit und Lust hatte, fuhr hin\u00fcber mit der F\u00e4hre zur Kurischen Nehrung \u2013 an die Ostsee zum Baden. Sobald es dunkler wurde, mussten alle zur\u00fcck zur der Stadt Memel. Der Strand wurde dann abgeharkt und bewacht, damit keiner eventuell nach Schweden abhaute!<\/p>\n<p>Auch ich war, zumindest am Sonntag, immer am Strand. Am Abend ging ich oft meine Freundinnen besuchen. Die Schwestern Martha und Irma. Dort traf ich eines Abends, Anfang August 1951, zwei junge M\u00e4nner bei ihnen an. Ein Litauer und einen Deutschen. Der Litauer war schon l\u00e4nger Irmas Freund, aber der Deutsche sah sehr gut und gepflegt aus und sollte f\u00fcr Martha sein. Er hie\u00df Alfred und ging auch mit ihr aus, interessierte sich aber mehr f\u00fcr mich. Da er aber direkt f\u00fcr Martha mitgebracht worden war, mischte ich mich da nicht ein und ging nach Hause, obwohl Alfred mich bat, doch auch mit ins Kino zu kommen.<\/p>\n<p>Zwei Wochen sp\u00e4ter traf ich Alfred zuf\u00e4llig in der Stadt. Er war allein. Er hatte mit Martha Schluss gemacht, denn er hatte herausgefunden, dass sie am Abend zwar mit ihm ausging, am Tag sich aber mit einem anderen Freund traf. Ja, sie sah sehr gut aus und hatte deshalb immer viele Freunde &#8212; das war allgemein bekannt. F\u00fcr Alfred war sie die erste Freundin und sie war nicht treu, darum war es jetzt aus. Wir unterhielten uns sehr lange. Gingen auch danach ein paar Mal spazieren oder ins Kino, so circa zwei Monate. Ich sah Alfred wieder und wir gingen wie gewohnt aus. An meinem Geburtstag, den 13. November, gingen wir ins Kino. Ich wurde 23 Jahre alt, war also drei Jahre \u00e4lter als Alfred. Er schenkte mir einen Kuchen, den ich im Kino langsam auf a\u00df. Es war auch mein erstes Essen an dem Tag. Ich war ja nicht mehr in Stellung \u2013 wegen meines Krankenhausaufenthaltes und so schlief ich mal hier, mal da, bei meinen Freundinnen und die hatten oft selber nichts zu essen. So vergingen viele Wochen und Monate und wir waren froh, unbeschwert und recht gl\u00fccklich zusammen, aber es wurde 1951 ein eisiger Winter.<\/p>\n<p>Dann kam Fr\u00fchling und der sch\u00f6ne Sommer. Ich hatte auch schon lange wieder eine gute Stelle im Haushalt. So waren wir nun 1952 bereits ein Jahr zusammen. Nat\u00fcrlich nur an den Wochenenden. Alfred arbeitete ja, und ich auch. Alfred arbeitete am Hafen und baute als gelernter Radiomechaniker in Schiffen die Funkanlage ein und verdiente sehr gut. Wir wollten heiraten, aber wir bekamen keine eigene Wohnung. Im August 1952 wurde ich schwanger. Alfred freute sich und sagte: \u201eHoffentlich wird es ein M\u00e4dchen!&#8220; sie sollte dann Roswita hei\u00dfen, wie seine kleine Schwester, die er kurz nach dem Krieg durch Krankheit verloren hatte. Wohnraum war noch immer sehr, sehr knapp. Aber wir hatten die Hoffnung, als werdende Eltern, durch seine Arbeitsstelle eine Wohnung zu bekommen. Wir warteten immer noch auf die versprochene Wohnung, als Alfred Ende November 1952 die Einberufung zur russischen Armee bekam. Am achten Dezember sollte er dann f\u00fcr drei Jahre weg, irgendwo ins tiefe Russland. Nun mussten wir schnell heiraten und das auch ohne Wohnung. Am anderen Morgen, den 4. Dezember 1952 wurden wir dann auch ruck, zuck getraut, ohne Trauzeugen und all dem sonstigen Klimbim. Vier Tage sp\u00e4ter musste er los. Fr\u00fch morgens, an einem kalten, grauen Dezembertag. Ich stand auf dem Bahnhof, bis der Zug abfuhr und er erst \u2013 nach etwas \u00fcber drei Jahren als total ver\u00e4nderter Mensch wieder kam. Den Alkohol liebend und Kommunist geworden.<\/p>\n<p>Im Januar 1956 war es dann soweit, dass mein Mann nach Hause kommen sollte. Wie wird er sein nach dem Kommunisten Drill? Ich konnte es mir nicht vorstellen, sollte es aber bald erfahren. In allen meinen Erinnerungen war er immer nur der gro\u00dfe, blonde, etwas sch\u00fcchterne, liebe Junge, aber jetzt hatte er sich total ver\u00e4ndert und das nicht zum Guten. Er war f\u00fcr mich ein Fremder geworden. Das russische Milit\u00e4r hatte ihn gepr\u00e4gt und es dauerte sehr, sehr lange, bis wir wieder ein normales Leben f\u00fchrten. Fast zwei Jahre war es eine schlimme Zeit f\u00fcr mich, bis Alfred allm\u00e4hlich wieder der Alte wurde. Doch zeitweilig trank er zu viel Alkohol, er schien es zu brauchen.<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen, den 12. Januar 1958 wurde unsere zweite Tochter Sigrid im Krankenhaus von Memel geboren. Eingewickelt wie eine Mumie, nur das Gesichtchen war frei. Das war damals in Russland so \u00fcblich. 1959 fing an mit vielen Ausreisen nach Deutschland. Die meisten unserer Freunde und Bekannten waren schon weg. Es wurden w\u00f6chentlich immer weniger Freunde um uns herum. Auch wir wollten auswandern, doch vorsichtig, wie mein Mann war, wollte er erst die Briefe unserer Freunde abwarten, ob sie auch wirklich in Deutschland angekommen sind und nicht in Sibirien gelandet waren. So reichte ich dann erst im Herbst 1959 auch unsere Papiere f\u00fcr die Ausreise nach Deutschland ein. Alfred hatte einen Bruder in West-Berlin und ich einen in der DDR und einen in Hamburg. Da Hamburg aber auch am Wasser liegt und die Ostsee nicht weit entfernt, also \u00e4hnlich unserer Heimatstadt Memel, entschieden wir uns f\u00fcr Hamburg.<\/p>\n<p>Ich konnte nun nach Moskau fahren, um die drei Visa zu besorgen. Polnische Botschaft: Durchreise, DDR: Durchreise und Einreisepapiere von der westdeutschen Botschaft:. Am Vormittag kamen wir in Moskau an. Schnell hatten wir die Polnische und die DDR-Botschaft gefunden und die Visa beantragt und erhalten. Dann ging es in die Westdeutsche Botschaft. Auch da ging alles reibungslos vonstatten. Auf der Stra\u00dfe, auf dem Weg in unser Hotel, wurden wir aber von zwei Polizisten angehalten und h\u00f6flich gebeten mit zu kommen. Wir folgten ihnen auch brav ohne zu fragen, warum. Wir wussten bereits von all den anderen Deutschen, dass jeder, der aus der Westdeutschen Botschaft kommt, zum Verh\u00f6r mitgenommen wird! Etliche vor uns sind im zick zack durch Moskau gefahren, es hat ihnen aber nichts genutzt. Geschnappt wurde irgendwann jeder. Dazu funktionierte das System viel zu perfekt. Nat\u00fcrlich wurden wir einzeln verh\u00f6rt. Warum, wozu, weshalb ausreisen? Ob es uns denn hier nicht gefiele? Ob wir Arbeit, Wohnung oder sonst etwas brauchten? \u201eNein&#8220;, sagte ich. \u201eAlles gut.\u201c Nur will ich mit meinem Bruder als Familie zusammen sein! So konnten wir nach einer Weile endlich unbehelligt raus und uns Moskau ansehen. Im gr\u00f6\u00dften Kaufhaus &#8222;GUM&#8220; am roten Platz, kauften wir ein wenig ein. Dort gab es alles, aber auch alles zu kaufen. Dann standen wir am Kreml an, um Stalin und Lenin zu sehen, aber die Menschenschlange davor war uns zu lang, Es war alles voller Schnee bei klirrendem Frost. Mitte Februar ist in Moskau noch tiefster Winter und so wichtig waren uns die Kommunisten Herrscher auch wieder nicht. dass wir uns deswegen frostige H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe holen wollten. Also fuhren wir in unser Hotel zum \u00dcbernachten und am anderen Morgen mit dem Zug nach Memel wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am 15. M\u00e4rz 1960 stiegen wir nun in den Zug nach Wilna, der Hauptstadt Litauens. Das Flugzeug ging von dort nach Ost-Berlin, am Morgen des 18. M\u00e4rz war es endlich soweit. Es war Mittagszeit zw\u00f6lf Uhr. Knapp waren wir in die DDR-Propeller-Maschine gestiegen, zeigte die Uhr zehn Uhr Deutsche Zeit! Die Moskauer Zeit war zu Ende f\u00fcr uns und somit auch das russische Leben mit all seiner Angst, mit seinem Schrecken und den Verfolgungen. Wir waren in Freiheit und damit FREI! F\u00fcr uns hatte der Krieg zwanzig Jahre gedauert.<\/p>\n<p>Von Ost-Berlin fuhr uns ein Bus nach West-Berlin und von da ein Taxi zu Alfreds Bruder. Drei Tage darauf ging es mit dem Zug weiter zum Auffanglager &#8222;Friedland&#8220;. Dort l\u00e4uteten die Glocken als wir eintrafen. Das tat man bei allen Neuank\u00f6mmlingen, die aus dem fernen Osten kamen. Das war schon herzergreifend. Wir wurden alle \u00e4rztlich untersucht, bekamen neue Papiere und man wollte uns dann ins Rheinland umsiedeln. Doch mein Hamburger Bruder erschien im Lager und hatte Erfolg. Nun durften wir doch nach Hamburg. Ein ganzes Jahr wohnten wir im Lager Finkenwerder, bis wir hier nach Harburg kamen und eine Neubauwohnung erhielten. Schon gleich im April fing mein Mann an zu arbeiten. Beim Flugzeugbau in Finkenwerder, wo er auch bis zu seiner Pensionierung blieb \u2013 38 Arbeitsjahre! In Memel baute er Funkanlagen in Schiffe ein, hier machte er dasselbe in der Pilotenkanzel verschiedener Flugzeugtypen.<\/p>\n<p>1963 war der Winter auch hier in Hamburg sehr streng. Gro\u00dfer Frost und viel Schnee. Am 10. Januar war es besonders kalt. Die Fenster waren bis oben hin zugefroren. Es gab noch keine Thermopanescheiben und der Kachelofen in der Wohnung brannte den ganzen Tag. Da wurde unser letztes Kind Peter, am 10. Jan. 1963 in Hamburg geboren.<\/p>\n<p>1965 hatten wir in unserer Wohnung zwei Mormonen Missionare mit aufgenommen. Sie wohnten bei uns ein ganzes Jahr zur Untermiete. Eine Freundin von mir hatte sie uns vermittelt. Sie hatte sie kennen gelernt und sich taufen lassen. 1968 hatten wir dann wieder einmal Missionare aufgenommen. Dieses mal f\u00fcr neun Monate. Es war eine sch\u00f6ne, fr\u00f6hliche Zeit mit ihnen. Im November 1968 \u2013 ich war gerade 40 Jahre alt geworden, kam der Missionar, der bei uns zuletzt gewohnt hatte, aus Berlin zur\u00fcck, wohin er versetzt worden war. Jetzt war er in Hamburg im Missionsb\u00fcro t\u00e4tig. So kam er fast t\u00e4glich um uns mit einem anderen Missionar zu besuchen und fing an uns zu missionieren und dass mit Erfolg! Am 20. Dezember 1968 wurden dann Roswita und ich getauft. Sigrid am 4. Januar 1969, als sie auf Weihnachtsurlaub aus dem Internat bei Mannheim, zu uns auf Besuch kam. Wir nahmen sie auch aus dem Internat heraus, denn sie hatte sowieso Heimweh nach Hause gehabt. Als Letzter wurde dann noch mein Mann am 10. Januar 1969 getauft. Es begann damals eine gute Zeit f\u00fcr uns. Wir hatten ein sch\u00f6nes Familienleben das so f\u00fcnf Jahre anhielt. Mein Mann trank nicht mehr, aber sp\u00e4ter wurde es umso schlimmer mit ihm. Es war dann aber nicht mehr zu ertragen. Bis zur Scheidung 1984 betrank er sich jedes Wochenende!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Memel, Ostpreu\u00dfen Mein Name ist Christel Gerulat. Ich bin 1929 in Memel geboren. Meine Eltern sind: Martin Jakuszeit, geboren 24. November 1883 und Johanne Marie Alxneit, geboren 30. Oktober 1888. Verheiratet bin ich mit Alfred Gerulat, geboren 2. Oktober 1931, (verstorben in Hamburg) im Okt. 2005. Unsere Kinder sind: Roswita, 17. 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