{"id":1240,"date":"2012-05-16T15:27:40","date_gmt":"2012-05-16T15:27:40","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1240"},"modified":"2014-04-18T06:39:22","modified_gmt":"2014-04-18T06:39:22","slug":"rudolf-grunauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1240\/rudolf-grunauer","title":{"rendered":"Rudolf Gr\u00fcnauer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Klaus, Ober\u00f6sterreich<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Grunauer1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1241\" title=\"Rudolf-Grunauer\" alt=\"Mormon Deutsch Rudolf Grunauer\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Grunauer1-208x300.jpg\" width=\"208\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Grunauer1-208x300.jpg 208w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Grunauer1.jpg 358w\" sizes=\"(max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/a>Mein Name ist Rudolf Gr\u00fcnauer<\/strong>. Ich bin am 23. Oktober 1926 in Klaus, Ober\u00f6sterreich geboren. Mein Vater hie\u00df auch Rudolf Gr\u00fcnauer, und meine Mutter war eine geborene Anna Dutzler. Mein Vater war beruflich als Bahnarbeiter t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Meine Mutter musste einmal zum Zahnarzt in dem Dorf gehen. Ich war zu der Zeit noch ein Baby. Da sagte meine Mutter: \u201eAch, wenn mein Kind, auch einmal so einen Beruf haben k\u00f6nnte\u201d. Und dieser Wunsch ist in Erf\u00fcllung gegangen. Ich bin Zahnarzt geworden.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat dann in Salzburg gearbeitet. Die Ehe wurde geschieden, und ich bin von meiner Urgro\u00dfmutter aufgezogen worden. Sp\u00e4ter hat meine Mutter mich nach Salzburg genommen. Dort bin ich dann auch zur Schule gegangen. Das Schulgeb\u00e4ude in der Innenstadt von Salzburg, wo ich mit sieben Jahren eingeschult wurde, ist sp\u00e4ter zu einem Gesch\u00e4ftshaus umgebaut worden. Ich habe in diesem Geb\u00e4ude meine Praxis gehabt und dort 43 Jahre als Dentist gearbeitet. Auf dem Geb\u00e4ude gibt es einen alten Brunnen mit einem L\u00f6wenkopf. Jedes Mal, wenn ich dort vorbei gehe, schaue ich ihn an und denke: \u201eDer L\u00f6wenkopf sieht immer noch genauso aus wie fr\u00fcher, nur ich nicht mehr \u201e. Studiert habe ich in Wien. Danach habe ich als Assistent gearbeitet. Dort war eine Patientin, die von meinem Chef operiert wurde. Als ich von der Mittagspause zur\u00fcckkam, war er immer noch am Operieren. Ich dachte: \u201eDer operiert ja stundenlang, diese arme Frau\u201d. Nach der Operation habe ich gesagt: \u201eDie Nachbehandlung m\u00f6chte ich \u00fcbernehmen\u201d. Das ist dann auch geschehen. Diese Patientin, Maria Erlach ist dann meine erste Frau geworden. Wir hatten f\u00fcnf Kinder zusammen. Doch sie ist leider am 12. Oktober 1978 gestorben. Am Sterbebett hat sie mir noch gesagt, ich solle schnell wieder heiraten; denn der j\u00fcngste Sohn brauche noch die F\u00fcrsorge einer Mutter.<!--more--><\/p>\n<p>Ich war ganz verzweifelt \u2013 zu der Zeit war ich in der Kirche als Hoher Rat berufen und hatte die Gemeinde M\u00fcnchen-2 zu betreuen. Dort hatte ich eine Ansprache zu geben. Ich stehe oben am Pult, die Versammlung hatte schon begonnen, und da kommt noch, versp\u00e4tet, eine Frau herein. Ich bin ganz erschrocken, denn sie sah meiner verstorbenen Frau so \u00e4hnlich, dass ich gedacht habe: \u201e Sie sieht aus wie die Maria\u201d. Und mir kam der Gedanke: \u201eWenn ich je wieder heiraten sollte, so eine Frau wie diese w\u00fcrde ich gerne heiraten\u201d. Aber ich habe dann auch gedacht, dass so eine h\u00fcbsche, sch\u00f6ne Frau sicher schon verheiratet ist. Es hat mir aber keine Ruhe gelassen .Und als Hoher Rat habe ich dann in den Kirchenb\u00fcchern nachgesehen und festgestellt, dass sie auch eine Witwe ist. Ihr Mann war ebenfalls verstorben. Das war eine Situation, die mir eine positive Perspektive aufzeigte. Ich habe mich dann bem\u00fcht, freundlich zu ihr zu sein. Und ihr war es nicht unangenehm. Sie begegnete mir auch sehr freundlich. Beeinflusst wurde das Ganze, dass ich nach den Versammlungen weiter besch\u00e4ftigt war mit Besprechungen und Konferenzen. Sie hat das beobachtet und gedacht: \u201e Meine G\u00fcte, der hat \u00fcberhaupt keine Mittagspause\u201d. Daraufhin fragte sie mich: \u201eGehen sie denn \u00fcberhaupt nicht Mittagessen\u201d? Ich antwortete ihr: \u201eDas geht leider nicht, da ich immer gleich im Anschluss die Besprechungen habe\u201d. Daraufhin ist sie gekommen und hat mir ein Mittagessen in die Kirche mitgebracht. Da habe ich nat\u00fcrlich gedacht: \u201eDas ist die richtige Frau f\u00fcr dich\u201c.<\/p>\n<p>Ich habe mich dann an die Aussage meiner ersten Frau erinnert, dass ich bald wieder heiraten solle. Dann, nach einem Konzert zu sehr sp\u00e4ter Stunde in einer kalten und v\u00f6llig verschneiten Winternacht, habe ich diese junge Witwe in M\u00fcnchen nach Hause begleitet. Und wir waren ganz erstaunt. Da sitzt doch auf einem Baum eine Amsel und singt in der Nacht, mitten im Winter. Ich habe sofort begriffen; denn meine erste Frau hatte eine gro\u00dfe Liebe zur Natur. Und dieses war ihre Antwort. Ja, dass dieses die richtige Verbindung f\u00fcr mich ist. Ich habe es auch so angenommen und es auch selbst gef\u00fchlt und empfunden. Wir haben dann im Februar 1979 geheiratet. Beide Frauen sind an mich im Tempel gesiegelt.<\/p>\n<p>Ich kann mich noch erinnern, als meine jetzige Frau an mich gesiegelt wurde, war das eine besondere Versammlung. Denn sie hat auch die heiligen Handlungen als Stellvertreterin f\u00fcr meine erste Frau \u00fcbernommen. Die Sieglungen wurden von Elder Holland durchgef\u00fchrt. Der hatte es auch angeregt, dass meine jetzige Frau sich auch stellvertretend f\u00fcr meine erste Frau siegeln lassen m\u00f6ge und war \u00fcber ihre Bereitschaft so ger\u00fchrt, dass er ihr einen Kuss auf die Wange gegeben hat.<\/p>\n<p>Vor 1938, als \u00d6sterreich noch ein selbst\u00e4ndiger Staat war, kann ich mich erinnern, dass ich \u201eExtraausgaben\u201c der Zeitung verteilt habe. Mir ist es noch voll im Bewusstsein, als der Bundeskanzler Dollfu\u00df ermordet wurde, wurde gesagt: \u201eDas haben die Nazis, die Nationalsozialisten, die Illegalen gemacht\u201d. Ich bin aber nicht ganz sicher; denn er hatte befohlen, in Wien in die Arbeitersiedlungen mit Kanonen zu schie\u00dfen, weil dort Widerstand gegen die Regierung geleistet wurde. Aber auf jeden Fall wurde hinterher behauptet, dass die Nationalsozialisten ihn erschossen h\u00e4tten. Ja, es waren bewegte Zeiten. Und es kam zu Aufm\u00e4rschen der in \u00d6sterreich illegalen Nationalsozialisten. So auch in der Getreidegasse, in der Mozart geboren worden war. Und sie haben ihre Parolen hinaus geschrien. Dann ist die Polizei gekommen hat mit Wasserwerfern in die Menge gespritzt, so dass sie ausrutschten und auf den Boden fielen. Ich habe das vom Kaffee Mozart aus beobachtet, welches in der Getreidegasse liegt. Wir waren von den damaligen Inhabern, die \u00fcbrigens Juden waren, sehr freundlich aufgenommen worden. Meine Mutter war dort als K\u00f6chin besch\u00e4ftigt, und ich bin f\u00fcr dieses Kaffeehaus immer einkaufen gegangen.<\/p>\n<p>Aus meinen Jahren als Junge erinnere ich mich auch noch, dass ich auf der Stra\u00dfe \u00fcber das Radio eine Ansprache des damaligen \u00f6sterreichischen Bundeskanzlers Dr. Schuschnigg h\u00f6rte, der seinen R\u00fccktritt erkl\u00e4rte; denn er hatte gesehen, dass das Milit\u00e4r Hitlers schon an den Grenzen stand und er wolle keinen Krieg; denn er hatte erkannt, dass es aussichtslos war. Seine letzten Worte waren: \u201eGott sch\u00fctze \u00d6sterreich\u201d! Das hat mich so bewegt, dass ich zu weinen begonnen habe. Und ich muss sagen, es bewegt mich heute noch. Das war das Ende von \u00d6sterreich. Hitler ist herein gekommen. Hunderttausende von Menschen waren auf den Stra\u00dfen und haben geschrien: \u201eSieg Heil\u201d! immer und immer wieder. Hitler ist dann im \u00d6sterreichischen Hof abgestiegen. Die Menschenmassen davor schrien: \u201eWir wollen unseren F\u00fchrer sehen, wir wollen unseren F\u00fchrer sehen\u201d! und er musste sich noch zeigen. In Wien war es dasselbe. Es waren hunderttausende von Menschen, die ihm zugejubelt haben. Man hatte keinen Platz mehr auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Den Grund f\u00fcr diesen Empfang habe ich erst viel sp\u00e4ter verstanden. Es hatte in \u00d6sterreich zu der Zeit viel Arbeitslosigkeit gegeben und gro\u00dfe Armut. Die Menschen sind betteln gegangen von T\u00fcr zu T\u00fcr. Sie haben auf der Stra\u00dfe Musik gemacht und einen Hut hingestellt, um sich ein wenig Geld auf diese Weise zu beschaffen. Und dann ist Hitler gekommen, und die Arbeitslosigkeit war vorbei. Jeder bekam sofort Arbeit. Er hat Autobahnen bauen lassen. Sicherlich haben seine Kriegspl\u00e4ne dabei eine Rolle gespielt .Aber die Leute hatten Arbeit. Ich erinnere mich noch sehr gut. In der Zeit, bevor Hitler kam und ich zu meiner Mutter sagte: \u201eIch habe Hunger\u201d, und sie zu weinen begann. Und dann wusste ich, heute gibt es nichts zum Essen. Und nachdem der Hitler da war, fragte sie mich sogar am Abend: \u201eM\u00f6chtest du eine Leberk\u00e4sesemmel\u201d? Wir konnten uns eine Leberk\u00e4sesemmel kaufen. Das war das H\u00f6chste f\u00fcr mich. Ja, so war die Situation. Dann begann das Ganze mit der Hitlerjugend. Jeder sollte zur Hitlerjugend. Doch ich wollte nicht; denn ich war zu der Zeit beim \u00f6sterreichischen Jungvolk. Das war eine Organisation der \u00f6sterreichischen Jugend. Ich trug das Abzeichen: Rot, Wei\u00df, Rot, obwohl mich die Hitlerjugendanh\u00e4nger verspotteten. Doch dann hat Hitler zu einer Ma\u00dfnahme gegriffen und bestimmt, dass die Hitlerjugend Pflicht ist f\u00fcr jeden Jungen eines bestimmten Alters.<\/p>\n<p>Ich wurde dann vorgeladen. Und der Eindruck, den ich erhielt, ist nur mit entsetzlich zu beschreiben. Die Typen, die ich dort sah und erlebte, waren in ihrer ganzen Art einfach nur als grauenhaft zu beschreiben. Und ich habe mir gedacht: \u201eMeine G\u00fcte, mit denen m\u00f6chte ich nicht zusammen sein\u201d. Um dem zu entgehen, habe ich mich freiwillig zur Nachrichtenhitlerjugend gemeldet. Dort wurde ich mit anderen ausgebildet als Funker und als Fernsprechtechniker, wie man es nannte. Das war f\u00fcr mich ein Gl\u00fcck; denn als mein Jahrgang nachher zum Milit\u00e4r eingezogen wurde, bin ich dann zu einem Funker ausgebildet worden. Aber die Anderen meines Jahrgangs wurden sofort an die S\u00fcdfront in Italien beordert. Und dort sind die meisten von ihnen gefallen. Aber ich wurde berufen auf den Lehrgang als Funker und bin dadurch nicht an die S\u00fcdfront gekommen. Ich wurde dann an die Westfront in Frankreich geschickt. Da war schon der Zusammenbruch. Die Gebirgsj\u00e4ger aus Norwegen kamen zu uns, und ich war als Funker bei den Gebirgsj\u00e4gern.<\/p>\n<p>Interessant ist auch: Als ich zur Wehrmacht eingezogen wurde und der Stabsarzt, dem ich vorgestellt wurde, mich sah, sagte er: \u201eHa, ein Zahnarzt, Sie kommen zur Sanit\u00e4t\u201d. Ich habe mich erdreistet und gesagt: \u201eIch m\u00f6chte nicht zur Sanit\u00e4t\u201d. Er fragte ganz erstaunt: \u201eJa, warum m\u00f6chten sie nicht zur Sanit\u00e4t\u201c? Und ich habe gesagt: \u201eIch habe das Gef\u00fchl, ein Sanit\u00e4ter ist kein Soldat\u201d. Er hat es mir nicht \u00fcbel genommen und mich zu den Gebirgsj\u00e4gern als Funker geschickt. Als Funker kam ich aber gar nicht richtig zum Einsatz; denn die Amerikaner hatten so eine gute Technik, dass, wenn ich einen Funkspruch gesendet hatte, sie sofort meinen Standort durch Anpeilung ausfindig gemacht haben. Und nach wenigen Minuten hatten wir gezielten Artilleriebeschuss vom Gegner. Ich musste sofort, nachdem ich meinen Funkspruch gesendet hatte, meinen Standort wechseln!<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte jetzt ein wenig den Zusammenbruch schildern. Wir hatten einen Hauptfeldwebel und einen Unteroffizier, die sich ihre menschlichen Qualit\u00e4ten bewahrt hatten. Wenn Bombardements oder Artilleriebeschuss waren, hat der Unteroffizier immer zu mir geschrien: \u201eKomm mit mir und schmei\u00df dich in den Dreck\u201d. Wir sind dann sofort in einen Stra\u00dfengraben, der voll Dreck war, hineingest\u00fcrzt und haben uns so gesch\u00fctzt. Und die anderen, die noch sehr unerfahren waren, sind \u00fcber das Feld gelaufen und get\u00f6tet worden. Aber dieser Unteroffizier war ein sehr erfahrener \u201ealter Hase\u201c und wusste, wie man sich in gef\u00e4hrlichen Situationen verhalten muss. Ein anderer junger Offizier (ein Fanatiker) lie\u00df unsere Kameraden auf der Stra\u00dfe in geordneter Formation marschieren und ein Lied singen (nur weil wir die Amerikaner 70 Kilometer zur\u00fcckschlugen.) Am Ende warteten die Amerikaner versteckt am Stra\u00dfenrand und pl\u00f6tzlich hatten sie mit ihren Maschinengewehren zwei Drittel unserer Leute erschossen. Ich war gerettet, weil ich r\u00fcckw\u00e4rts bei den Granatwerfern positioniert war. Der Hauptfeldwebel war ebenfalls ein sehr erfahrener Mann. Der hat uns, nachdem er gesehen hatte, dass die Amerikaner uns eingekesselt hatten und wir nicht mehr hinaus kommen konnten, die Wehrp\u00e4sse gegeben.<\/p>\n<p>Zur Erkl\u00e4rung der Wehrp\u00e4sse: Diese wurden bei der Einberufung angelegt, aber uns nicht ausgeh\u00e4ndigt, sondern zur\u00fcck behalten. Sie waren unsere so genannte Identit\u00e4t. Und wenn man im Besitz seines Wehrpasses war, konnte man sich frei bewegen. Es war gleichzusetzen mit: man ist entlassen oder zu etwas beordert. Hatte man diesen Wehrpass nicht und nur das Soldbuch, in dem alles \u00dcbrige vermerkt war, bedeutete das, dass man sich illegal von der Truppe entfernt oder Fahnenflucht begangen hatte. Wenn man so von den deutschen Feldj\u00e4gern aufgegriffen wurde, bedeutete das den sicheren Tod. Man hat beim R\u00fcckzug viele deutsche Soldaten an B\u00e4umen aufgeh\u00e4ngt gesehen mit einem Schild auf der Brust: \u201eWegen Feigheit vor dem Feind\u201d. Wir waren also jetzt im Besitz unseres Wehrpasses und liefen nicht Gefahr, dieses Schicksal zu erleiden.<\/p>\n<p>Bei den Gebirgsj\u00e4gern hatten wir so genannte Mulimaultiere, die viel tapferer waren als die schweren Pferde. Wir hatten nur noch einen Ausweg aus der Einkesselung. Dieser Weg f\u00fchrte durch einen brennenden Wald. Wir waren zu zweit. Wir fragten uns: \u201eSollen wir es wagen\u201c? Und wir haben uns daf\u00fcr entschieden. Die Mulis haben wir dann mit in Wasser getr\u00e4nktem Deckel geh\u00fcllt und haben ihnen Schlitze f\u00fcr die Augen hineingeschnitten. Dann sind wir mit ihnen in diesen brennenden Wald hineingefahren. Die Mulis waren so tapfer und haben sich nicht durch die mit viel L\u00e4rm aufb\u00fcrstenden B\u00e4ume einsch\u00fcchtern lassen. Sie sind tapfer weiter getrabt. Wir hatten auch den Segen, dass kein brennender Baum \u00fcber die Stra\u00dfe gefallen war. Es war sehr hei\u00df. Wir haben uns hinter den Wagen geduckt und sind durchgekommen bis zum anderen Ende des Waldes. Das war noch unbesetztes Gebiet in Oberbayern und Tirol. Dort sind viele Soldaten hin gefl\u00fcchtet. Dann ist Tirol geschlossen worden, weil es \u00fcberf\u00fcllt war. In Bayern sind wir mit unseren Mulis zu einem Bauern gegangen und haben ihm gesagt: \u201eDu kannst unsere Mulis und den Wagen haben, und daf\u00fcr gibst du uns Zivilkleider\u201d. Der Bauer war damit einverstanden und hat uns daf\u00fcr alte Zivilkleider gegeben. Wir haben daraufhin die Uniformen ausgezogen und diese alten Zivilkleider angezogen. Wir sind dann zu Fu\u00df weiter gezogen und haben uns zur Tarnung ein Arbeitsger\u00e4t, wie etwa eine Sense oder Gabel \u00fcber die Schulter gelegt, sodass man annehmen konnte, wir w\u00e4ren Landarbeiter. Wir haben dann die SS vom Wald herunter kommen sehen \u2013 die waren sehr gef\u00fcrchtet. Wenn die jemanden aufgriffen haben, der von der Wehrmacht gefl\u00fcchtet war, f\u00fcr den war es das Ende. Sie fackelten nicht lange und erschossen jeden. Wir sind aber von ihnen unbehelligt geblieben.<\/p>\n<p>Ich bin dann in der N\u00e4he von M\u00fcnchen, nach \u201eHolzkirchen, gekommen. Dort habe ich einen Mann getroffen, der auf \u00e4hnliche Weise wie ich aus dem Krieg zur\u00fcckgekommen ist. Er hat mir ein altes Fahrrad angeboten, welches noch Holzfelgen hatte aber ich war gl\u00fccklich, es zu besitzen. Mit diesem Fahrrad bin ich dann sogar auf der Autobahn gefahren, obwohl dort amerikanisches Milit\u00e4r war. Man hat mich nicht weiter kontrolliert. Aber der Hunger machte mir sehr zu schaffen; denn ich hatte ja nichts zum Essen, bis auf eine kleine Dose \u201eNotvorrat\u201c. In dieser Dose war pures Schweineschmalz mit etwas Fleisch vermengt. Ich habe mir gesagt: \u201eDu isst dieses Schmalz und trinkst darauf kaltes Wasser. Du wirst dir dadurch den Magen verderben, aber andererseits auch keinen Hunger mehr haben\u201d. Ich habe es gemacht. Und ich hatte keinen verdorbenen Magen. Ich habe alles ohne Probleme verdaut. Ich bin dann weiter gefahren. Ich erinnere mich nur noch, dass ich wach wurde und in einem sch\u00f6nen wei\u00dfen Bett lag.<\/p>\n<p>Es kamen Leute, die mir erz\u00e4hlten, sie h\u00e4tten mich auf der Stra\u00dfe liegend gefunden. Ich muss also irgendwie das Bewusstsein verloren haben, ausgel\u00f6st durch Hunger, Schw\u00e4che und den Strapazen, denen ich ausgesetzt war. Auch muss ich noch berichten, dass ich vorher auf der Stra\u00dfe ein kleines Keramik Kreuz mit einer Schnur daran gefunden und es mir umgeh\u00e4ngt hatte. Die Frau, die mich gefunden hatte, sagte zu mir: \u201eAls ich Sie da liegen sah, bemerkte ich, dass sie ein Kreuz trugen. Und ich f\u00fchlte mich gen\u00f6tigt, ihnen zu helfen. Ja, es war eine sehr religi\u00f6se, katholische Frau. Sie haben mich hereingetragen und mich versorgt. Ich bin dann wieder zu Kr\u00e4ften gekommen und war ihnen sehr dankbar. Danach habe ich mich wieder aufgemacht und bin bis nach Freilassing gekommen, das war an der Grenze nach \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Zu erw\u00e4hnen ist noch, dass ich auch in einem Gefangenenlager der Amerikaner war; aber dort bin ich in der Nacht wieder ausgebrochen. Dort in Freilassing warnte man mich und sagte mir: \u201eDu kannst nur \u00fcber den Flugplatz und dann \u00fcber die kleine Br\u00fccke &#8218;Sitzenheimer Steg&#8217;\u201c. Das ist die einzige M\u00f6glichkeit noch nach \u00d6sterreich zu kommen. Alle anderen \u00dcberg\u00e4nge sind gesperrt. Dieses ist die einzige Stelle, die den Amerikanern nicht bekannt ist. Aber du kannst nicht \u00fcber den Flugplatz gehen; denn dort sind die ehemaligen franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen, die die deutsche Soldaten nicht gerade entgegenkommend behandeln; sondern ihnen die Kleider vom Leibe rei\u00dfen, sie schlagen und qu\u00e4len, wenn sie ihrer habhaft werden\u201d. Ich war aber in Zivil, bis auf einen Milit\u00e4rpullover, den ich dann noch abgelegt hatte. Ich bin dann mit meinem Fahrrad, und es war mein Gl\u00fcck, dass ich ein wenig franz\u00f6sisch konnte, unter anderem auch ein Lied. Und so bin ich gefahren, als ob ich betrunken w\u00e4re, also schlangenf\u00f6rmig, und habe ein mir bekanntes franz\u00f6sisches Lied gesungen. Die Franzosen, die mich sahen und h\u00f6rten, riefen: \u201eSalue, salue\u201d. Und ich habe ihnen genauso geantwortet. Auf diese Weise bin ich zur Grenze gekommen. Ich bin einen Hang hinunter gefahren. Auch hier war der Herr mit mir und hat mich ganz genau an den Steg gef\u00fchrt, der \u00fcber die Saalach f\u00fchrte und mich nach \u00d6sterreich brachte.<\/p>\n<p>Nun war ich gl\u00fccklich und habe mich auf den Weg nach Salzburg gemacht. Doch als ich in Salzburg ankam, hatte ich gro\u00dfe Bef\u00fcrchtungen, dass das Haus, in dem meine Mutter wohnte, nicht mehr stehen w\u00fcrde; denn Salzburg war ziemlich zerbombt. Ich habe mich also regelrecht angeschlichen, um nicht zu sehr entt\u00e4uscht zu werden. Ich habe dann vorsichtig um die Ecke geschaut und war froh zu sehen, dass das Haus noch stand. Dann bin ich hinein gegangen, habe geklopft, und meine Mutter \u00f6ffnete die T\u00fcr. Sie schaut mich an und sagt: \u201eWas m\u00f6chten sie denn\u201d? Sie hat mich einfach nicht erkannt. Ich muss v\u00f6llig anders ausgesehen haben. Doch als ich dann sagte: \u201eJa Mama, kennst du mich denn nicht mehr\u201d? \u201eJa Bub\u201d! Und ihre Freude war \u00fcbergro\u00df.<\/p>\n<p>Doch dann ging es gleich mit Schwierigkeiten los. Ich bekam keine Arbeitserlaubnis, keine Lebensmittelkarte, und ohne Lebensmittelkarte gab es nichts zum Essen. Doch auch hier ruhte der Segen des Herrn auf mir. Ein Freund von mir sagte zu mir, dass er einen Weg kennen w\u00fcrde, um diesen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen. Er f\u00fchrte mich zu einem Mann, und der stellte mir einen Ausweis aus, der mich als ein Mitglied der \u00f6sterreichischen Widerstandsbewegung auswies. Mit diesem Ausweis bin ich dann zu den Amerikanern gegangen. Dort waren die Gefangenen wochenlang festgehalten worden, bevor sie dann entlassen wurden. Bei mir aber war es so, als sie den Ausweis eines Widerstandsk\u00e4mpfers sahen, wurde ich sofort entlassen, bekam meine Entlassungspapiere und bin wieder nach Hause gegangen. Ich bin also ordnungsgem\u00e4\u00df entlassen worden und bekam daraufhin auch meine Lebensmittelkarten.<\/p>\n<p>Ich hatte in meiner ganzen Lebensentwicklung immer das Gef\u00fchl, unter einem besonderen Schutz zu stehen. Als ich aus dem Krieg zur\u00fcckkam, wollte ich mein Studium beginnen. Es wurde erst einmal gepr\u00fcft, ob ich irgendeine Funktion unter dem nationalsozialistischen System inne gehabt hatte. Auch dort ist dieser besondere Schutz gewesen. Ich wollte mich einmal anschlie\u00dfen; aber da hie\u00df es, dass ich noch zu jung sei. Es hatte mir leidgetan. Dann habe ich mich als Reserveoffizier beworben. Da hie\u00df es, dass ich schon zu alt sei. Auch war mein Jahrgang schon an der Front. Denn damals wurden schon die Sechzehn- j\u00e4hrigen an die Front geschickt. Und sie hatten nicht einmal eine Uniform, sondern nur einen einfachen Drillichanzug. Sie haben geweint, als man sie zum Einsatz brachte; besonders dann, wenn die Flieger kamen und Bomben abwarfen. Mir f\u00e4llt gerade noch eine Begebenheit ein, wo ebenfalls ein Schutzengel \u00fcber mich gewacht hat. Ich sa\u00df mit einem Kameraden neben mir auf einem der Muliwagen, als pl\u00f6tzlich ein Jagdbomberangriff im Tiefflug \u00fcber uns hereinbrach. Ich h\u00f6rte nur noch das Tack, Tack, Tack der Bordfeuerwaffen, und eh ich mich versah, hatte man meinem Kameraden neben mir den Kopf weg geschossen.<\/p>\n<p>Einmal kreiste ein US Bomber \u00fcber unsere Stellung. Er war angeschossen und flog kreisf\u00f6rmig zur Erde und zerschellte. Pl\u00f6tzliches Rauschen und der amerikanische Pilot landete neben mir mit seinem Fallschirm.<\/p>\n<p>Aus all dem spricht der Segen, der auf mir ruhte. Auch als wir auf der Flucht waren und ich zu einem Bauern ging, um nach etwas zum Essen zu fragen, wurde mir gesagt: \u201eNein, nein, wir haben selbst nichts zum Essen\u201d. Ich habe ihm nicht geglaubt. Ich bin dann um die Geb\u00e4ude herum geschlichen und habe dabei in einer der H\u00fctten alles voller Fleisch h\u00e4ngen sehen. In mir breitete sich Unmut aus. So ein gemeiner Mensch. Er hat Essen im \u00dcberfluss und gibt mir nichts. Dann habe ich mir genommen, was ich n\u00f6tig brauchte und habe mich davon geschlichen. Doch pl\u00f6tzlich h\u00f6re ich Panzergeschosse. Und ich habe mich erinnert, dass man mich einmal gelehrt hatte: je tiefer der Ton der herannahenden Granate wurde, umso n\u00e4her war ihr Einschlag. Als dieses alles geschah, war ich gerade dabei, dass St\u00fcck Fleisch in einen Beutel zu stecken. Ich h\u00f6rte das Pfeifen der Granaten, deren Ton immer dunkler wurde. Und dann schlug auch schon eine kurz hinter mir ein; aber es war ein Blindg\u00e4nger. Sie ist nicht explodiert. Das war wieder ein Zeichen f\u00fcr mich: hier hat der Herr dich beh\u00fctet und gleichzeitig den Hinweis gegeben, du sollst nicht stehlen. Und dann bin ich gelaufen und \u00fcber Z\u00e4une gesprungen. Die K\u00fche waren ganz erregt, und eine von ihnen ist mir nachgelaufen. Ich bin wieder \u00fcber einen Zaun gesprungen.<\/p>\n<p>Dazwischen gab es \u00fcberall Gr\u00e4ben. Dann kamen Tiefflieger. Die m\u00fcssen sich einen Spa\u00df gemacht haben; denn sie schossen, tackt, tackt, tackt, tackt genau neben mich. Ich habe mich dann in einen Wassergraben geworfen. Danach bin ich darauf gekommen, dass das v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn war. Der Wassergraben war ganz gerade. Da hat der Angreifende eine viel bessere M\u00f6glichkeit das Ziel, also mich, anzuvisieren und besser zu treffen. Dann bin ich aus dem Graben her raus und wieder gelaufen. Und wieder ging die Schie\u00dferei los; doch ich erreichte den Wald. Sie konnten mich nicht mehr sehen und warfen nun Jagdbombern in den Wald. Da wusste ich, dass sie nicht absichtlich danebengeschossen hatten. Es gab viele Detonationen, die die B\u00e4ume zerrissen. Aber ich bin durch- gekommen. So kommen einem immer wieder viele Dinge in den Sinn.<\/p>\n<p>Da es nie zu einem freiwilligen Kontakt von meiner Seite zu den Nationalsozialisten gekommen war; denn einmal war ich ihnen zu jung und das andere Mal zu alt, hatte ich nach dem Krieg ein ganz sauberes Vorleben aufzuweisen und konnte gleich mit dem Studium beginnen. Aber es war nicht mein Verdienst, das alles so verlaufen ist; sondern da war Lenkung von h\u00f6herer Stelle am Werk. Es war ein gro\u00dfer Segen f\u00fcr mich, dass ich sofort mit dem Studium beginnen konnte. Meine Mutter hat mich gefragt: \u201eWas willst du denn studieren, wir haben doch gar kein Geld\u201d. Dann ist sie gekommen und hat sich neben mich gesetzt. Sie hatte Geldscheine in der Hand und begann zu z\u00e4hlen, eintausend, dreitausend, zehntausend \u00f6sterreichische Schillinge hatte sie erspart. Sie meinte: \u201eDies Ersparte ist jetzt f\u00fcr dein Studium genau das Richtige\u201d. Sie hatte das Geld zusammen gespart durch Arbeiten als Garderobenfrau, zum Teil bis sp\u00e4t in die Nacht. Auch als ich mich als Zahnarzt selbstst\u00e4ndig machte, hat sie dazu beigetragen, dass ich \u00fcberhaupt den erforderlichen Kredit bekam. Sie hat sogar bei mir in der Praxis am Tage als Assistentin gearbeitet und abends, bis in die Nacht hinein, im Kaffee Corso als Garderobefrau. Das war einfach heldenhaft. Wie sie das alles geschafft hat, ist mir heute noch unbegreiflich: bis sp\u00e4t in die Nacht als Garderobefrau und am Tage bei mir als Assistentin!<\/p>\n<p>Ich hatte einen Freund, den Bruder Wolfgang Kehldorfer. Mit dem habe ich fr\u00fcher in einem Lokal n\u00e4chtelang diskutiert bis der Kellner kam und uns daran erinnerte, dass die Sperrstunde begann. Wir waren nat\u00fcrlich der Meinung, dass wir die Welt verbessern k\u00f6nnten. Doch eines Tages kommt er in meine Praxis und sagt: \u201eDu, ich habe es gefunden\u201d. \u201e Ja, was ist los, was hast du gefunden\u201d? \u201e Ich bin Mormone geworden\u201d! \u201eWas, das sind doch die mit der Vielweiberei? Bist du denn wahnsinnig\u201d? \u201eAch, das ist alles nicht richtig und nicht wahr, das musst du dir anh\u00f6ren\u201d! \u201e Nein, das brauche ich nicht, das kommt \u00fcberhaupt nicht in Frage\u201d! Er ist die n\u00e4chsten Tage immer wieder gekommen, und mir wurde es schon richtig peinlich, so dass ich ihm verbot, in die Praxis zu kommen. Einen Tag hat er sich daran gehalten; aber am darauf folgenden Tag stand er wieder in der Praxis. Doch diesmal kam er mit einem Kuvert und bat mich, es im Laboratorium aufzubewahren. Ich wei\u00df nicht, was er damit wollte, aber ich meinte: \u201eNa gut mach es\u201d. In den n\u00e4chsten drei Wochen schaute er immer wieder mal herein. Doch es muss etwa in dieser Zeit gewesen sein, da standen pl\u00f6tzlich zwei Missionare bei mir in der T\u00fcr und erkl\u00e4rten mir, dass sie dieses Haus \u00fcbersehen h\u00e4tten; aber nun h\u00e4tten sie es ja doch noch gefunden. Ich habe sie dann herein gebeten. Sie haben versucht, mir einiges zu erkl\u00e4ren. Als sie dann wiederkamen, hatte ich mir vorgenommen: \u201eEuch werde ich es zeigen\u201d!<\/p>\n<p>Ich hatte jede Menge Literatur zusammen getragen um ihnen zu beweisen, dass das, was sie sagten, falsch ist, dass sie im Unrecht sind mit ihren Behauptungen. Aber sie waren sehr geduldig mit mir. Mich hat etwas angesprochen, was nicht durch ihr Reden ausgel\u00f6st wurde. Ich hatte meine Beine ganz unter dem Tisch ausgestreckt und ber\u00fchrte die F\u00fc\u00dfe von einem der Missionare. Sofort entschuldigte er sich, obwohl ich der Ausl\u00f6sende war. Ich war richtig erstaunt; denn eigentlich h\u00e4tte ich mich entschuldigen m\u00fcssen, und mir kam der Gedanke: \u201eWas sind denn das f\u00fcr Menschen, sehr eigenartig\u201d. Aber es hat mich dazu angeregt, hellh\u00f6riger zu werden. Ich habe dann die zusammen getragene Literatur beiseitegelegt und mir angeh\u00f6rt, was sie zu sagen hatten. Obwohl ich immer noch in Opposition war, hatte mich pl\u00f6tzlich der Geist anger\u00fchrt. Das war ein besonderes Erlebnis f\u00fcr mich. Die Missionare verabschiedeten sich und gingen hinaus in den Vorraum. Ich helfe ihnen in den Mantel und pl\u00f6tzlich kommt der Geist \u00fcber mich. Und ich stammelte, ich wei\u00df nicht was es ist, aber ich k\u00f6nnte schreien vor Gl\u00fcck. Das war die Wende. Von dem Zeitpunkt an war ich offen f\u00fcr die Botschaft.<\/p>\n<p>Ich habe die Lehren dann auch angenommen; doch ich war noch immer sehr verklemmt, so dass bei der Taufe von meiner Frau und mir, keiner anwesend sein durfte au\u00dfer den Missionaren. So sind wir dann an einem Wochentag am 17 April 1957 an einem Karfreitag getauft worden im damaligen Salzburger Gemeindehaus, M\u00fcnchnerbundesstra\u00dfe 4 (das Haus steht noch im Original.) Das Haus wurde durch die finanzielle Hilfe von mormonischen, amerikanischen Besatzungssoldaten nach dem Krieg gebaut und dann den Mitgliedern geschenkt! So hatten die Mitglieder sofort ein Schuldenfreiens Gemeindehaus.<\/p>\n<p>Ich bin immer ein in sich gekehrter Mensch gewesen, sicherlich seelisch bedingt. Ein wenig sp\u00e4ter kommt der Bruder Kehldorfer wieder in die Praxis und sagt: \u201eSo, jetzt kannst du den Brief \u00f6ffnen, den ich dir zur Aufbewahrung gegeben habe\u201d. Ich \u00f6ffnete den Brief und darin stand: \u201eIch prophezeie dir, dass du in sp\u00e4testens sechs Monaten ein Mormone bist\u201d. Soweit ich mich erinnere, ist diese Prophezeiung von drei Wochen ausgesprochen worden. Nachdem ich nun getauft war und auch die Versammlungen besuchte, war es f\u00fcr mich noch unvorstellbar, so wie andere, die dazu aufgefordert wurden, \u00f6ffentlich ein Gebet zu sprechen. Das k\u00f6nne man von mir nicht erwarten, meinte ich zu dem Zeitpunkt. Aber man hat es dann doch geschafft, mich als Ratgeber in die Sonntagsschule zu berufen. Wenn ich dann eine Sonntagsschule leiten musste, habe ich mir alles bis auf das Kleinste aufgeschrieben. Ich war so nerv\u00f6s, dass ich auch nur von diesem Blatt ablesen konnte. Und wenn jemand noch eine Zwischenfrage stellen wollte, musste ich ihm sagen, das kann ich nicht, ich hatte nicht die Zeit dazu, es noch aufzuschreiben.<\/p>\n<p>Doch ich habe mich dann verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell an alles gew\u00f6hnt. Und bald bin ich Gemeindepr\u00e4sident von Salzburg geworden. Die Gemeinde Salzburg hat in mir etwas ausgel\u00f6st. Besonders zu der Zeit als Gemeindepr\u00e4sident habe ich gesehen, wie jeder Mensch seine eigene Problematik hat in ganz verschiedenen Richtungen. Aber ich war in der Situation, Hilfe geben zu m\u00fcssen, und daf\u00fcr gab es nur eine M\u00f6glichkeit: Ich musste mich an den Vater im Himmel wenden, um Rat zu bekommen, was ich tun soll. Und so ist meine Beziehung zum Himmlischen Vater immer inniger geworden. Doch zu erw\u00e4hnen ist, dass meine erste Frau, die sehr religi\u00f6s war, sehr dabei geholfen hat. Damals, als sie noch katholisch war, ist sie den weiten Weg in die Kirche bei Wind und Regen gegangen. Sie hat mir nie einen Vorwurf macht, dass ich nie mit ihr gegangen bin. Sie war auch sehr inspiriert.<\/p>\n<p>Ich kann mich erinnern: ich wollte gerade am Morgen vom Bett aufstehen. Es war heller Tag, als ich pl\u00f6tzlich im Raum angesprochen wurde. Ich war ganz erstaunt. Wer spricht denn jetzt zu mir? Ich hatte vorher gebetet. Aber ich muss jetzt erst einf\u00fcgen, was in der Nacht geschehen war. Meine Frau war in der Nacht wach geworden. Sie r\u00fcttelt mich und erz\u00e4hlt mir etwas, und sie wei\u00df nichts damit anzufangen. Und sie fragt mich: \u201eKannst du mir sagen, was das zu bedeuten hat\u201d? Ich habe sofort gewusst: \u201eDas ist die Antwort, jetzt ist mir klar, was ich tun muss als Gemeindepr\u00e4sident\u201d. Es gab einen bestimmten Problemfall in der Gemeinde. Es ging darum, ob der Bruder ausgeschlossen werden musste oder nicht. Und das war die Antwort. Meine Frau wusste nichts mit dem ihren \u00dcbermittelten anzufangen, doch f\u00fcr mich war es die L\u00f6sung. Jetzt komme ich wieder zu dem schon erw\u00e4hnten Gebet zur\u00fcck. Ich hatte mich also auf die Knie begeben, um mich unter anderem auch f\u00fcr die Hilfe zu bedanken, die ich in diesem speziellen Fall durch meine Frau erhalten hatte. Doch ich trug dem Herrn auch vor, dass ich der Gemeindepr\u00e4sident sei und fragte ihn: \u201eWarum hast du nicht mir die Botschaft gegeben\u201d? Und nachdem ich das Gebet beendet hatte und aufstehe, ist pl\u00f6tzlich diese Stimme im Raum, und die sagt mir: \u201eSie hat die Botschaft bekommen, weil sie zur Zeit den reineren Geist hat\u201d. Ich war sehr erstaunt \u00fcber die Stimme; aber ich konnte voll und ganz akzeptieren, was sie mir gesagt hatte; denn meine Frau hatte immer eine sehr nahe Verbindung mit unserem Herrn. So sind wir gelenkt worden in unserer Unerfahrenheit. Immer wieder durch solche Einfl\u00fcsterungen und Belehrungen erhielten wir Hilfe.<\/p>\n<p>Meine Berufungen in der Kirche nach der Belehrung und Taufe durch Elder Crowley aus den USA und Elder Kuno M\u00fcller aus der Schweiz sind: Sonntagschulelehrer, Salzburger Gemeindepr\u00e4sident, Hohepriester Gruppenleiter, Distriktspr\u00e4sident, Tempelarbeiter, Hoher Rat, und Ratgeber zu f\u00fcnf Missionspr\u00e4sidenten sowohl als auch zum Tempelpr\u00e4sidenten des Schweizertempels.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klaus, Ober\u00f6sterreich Mein Name ist Rudolf Gr\u00fcnauer. Ich bin am 23. Oktober 1926 in Klaus, Ober\u00f6sterreich geboren. Mein Vater hie\u00df auch Rudolf Gr\u00fcnauer, und meine Mutter war eine geborene Anna Dutzler. Mein Vater war beruflich als Bahnarbeiter t\u00e4tig. Meine Mutter musste einmal zum Zahnarzt in dem Dorf gehen. 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