{"id":1244,"date":"2012-05-16T15:38:31","date_gmt":"2012-05-16T15:38:31","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1244"},"modified":"2014-04-18T06:39:00","modified_gmt":"2014-04-18T06:39:00","slug":"vera-grunauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1244\/vera-grunauer","title":{"rendered":"Vera Gr\u00fcnauer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Moshi, Tanzania, Afrika<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Grunauer1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1245\" title=\"Vera-Grunauer\" alt=\"Mormon Deutsch Vera Grunauer\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Grunauer1-216x300.jpg\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Grunauer1-216x300.jpg 216w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Vera-Grunauer1.jpg 310w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Vera Gr\u00fcnauer<\/strong>, geborene von Hill. Ich bin am 20. August 1937 in Moshi, Tansania Geboren. Der Name meines Vaters ist Heinz Hilmar von Hill, verheiratet mit Jelka von Sedlar. Sie war eine \u00d6sterreicherin, kam damals aber aus Sarajewo. Mein Gro\u00dfvater war ein K.u.K [kaiserlich und k\u00f6nigliche] Pionieroffizier, ein Ingenieur in der \u00f6sterreichischen Armee.<\/p>\n<p>Mein Vater ist 1928 nach Afrika ausgewandert. Er war von Beruf Landwirt. Er hatte aber kein Land, und er wollte eine Frau heiraten, die auch kein Land hatte. Deshalb ist er nach Afrika gegangen. Dort hatte er sich Land gekauft und wollte eine Kaffeeplantage errichten. Es hat sich dann aber in den ersten 2-3 Jahren herausgestellt, dass Kaffee dort nicht w\u00e4chst. Der Boden war durch einen fr\u00fcheren Flusslauf verseucht und salzhaltig, und es wuchst dort nichts. Sie haben dann Mais angebaut; aber dann kamen die Heuschrecken. Daraufhin hat mein Vater gesagt: \u201eJetzt bin ich kein Landwirt mehr, jetzt verkaufe ich Autos.\u201d Er hat dann bei der Ford-Niederlassung in Mosche gearbeitet. Dann kam der Krieg, und die Briten haben alle Deutschen in Lagern interniert. Die Frauen kamen in ein Lager nahe bei Mosche, und die wehrt\u00fcchtigen M\u00e4nner kamen auf eine Insel vor Ost-Afrika. Ich wei\u00df leider den Namen der Insel nicht mehr. Dort sollten sie alle f\u00fcr die Zeit des Krieges sein, damit sie sich nicht der deutschen Armee anschlie\u00dfen konnten.<\/p>\n<p>Dann hie\u00df es aber auf einmal, es g\u00e4be zwei italienische Schiffe, und wer wolle, der k\u00f6nne damit nach Europa fahren. Meine Eltern konnten sich untereinander verst\u00e4ndigen und haben entschieden, nicht im Lager zu bleiben, sondern nach Europa zu fahren. So haben sie diese Gelegenheit genutzt und sind jeder mit einem kleinen K\u00f6fferchen, denn man durfte nicht viel mitnehmen, nach Europa, und zwar in die Heimat meines Vaters gefahren. Wir waren vier Kinder; ich bin das j\u00fcngste Kind.<!--more--><\/p>\n<p>In der Heimat meines Vaters, das ist im ehemaligen West-Preu\u00dfen, hat mein Vater dann eine Anstellung im Elektrizit\u00e4tswerk in Bromberg als kaufm\u00e4nnischer Leiter gefunden. So haben wir dann die Kriegsjahre in Bromberg gelebt. Mein Vater wurde dann zum Milit\u00e4r eingezogen. Er hatte sich zwar mehr oder wenig freiwillig gemeldet, als er merkte, dass die Russen immer n\u00e4her r\u00fcckten. Er wollte sein Vaterland verteidigen. Sie haben ihn dann zu einer Einheit geschickt, wo er Soldaten ausbilden sollte. Doch er hat gesagt: \u201eUm mein Vaterland zu verteidigen muss ich selber etwas tun. Ich will k\u00e4mpfen.\u201d Daraufhin haben sie ihn nach Warschau versetzt. In Warschau musste er dann diese Judentransporte \u00fcberwachen, und das war eine Aufgabe, die ihm \u00fcberhaupt nicht gefiel!<\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Urlaubs hat er einmal zu meiner Mutter gesagt, dass es ganz schrecklich sei, was dort passiere; dass die anderen Kameraden, die dort sind, v\u00f6llig verrohen und ganz schreckliche Witze erz\u00e4hlen und dass er dort nicht mehr bleiben k\u00f6nne noch wolle. Er ist dann zu seinem Vorgesetzten gegangen und hat gesagt: \u201eIch mache diese Arbeit nicht mehr.\u201d Da wurde ihm aber gesagt: \u201eSie m\u00fcssen!\u201d Und er hat geantwortet: \u201e Ich tue es aber nicht mehr!\u201d Die fr\u00fcher geplante Arbeit war nicht in einem Konzentrationslager; sondern es ging damals nur um Transporte. Ihm wurde dann gesagt: \u201e Sie wissen aber, was das f\u00fcr sie bedeutet; denn ich kann sie nur dadurch davon entbinden, indem ich sie von hier direkt an die Front schicke. Sie m\u00fcssen nach Stalingrad.\u201d Meine Eltern haben nat\u00fcrlich verstanden, was das hei\u00dft. Denn das war die Front, an der so viele Soldaten gestorben sind. Sie waren dort nichts Anderes als Kanonenfutter. Aber die Alternative w\u00e4re ein Kriegsgericht gewesen, und das w\u00e4re f\u00fcr die Familie auch gef\u00e4hrlich geworden. Er ist dann an dir Front gefahren.<\/p>\n<p>Ich kann mich noch an seinen letzten Besuch erinnern. Er ist mit uns Schlitten gefahren, und wir hatten viel Freude miteinander. Doch als er wieder abreisen musste und wir ihn zum Bahnhof brachten, ich war damals noch klein, sechs Jahre alt und einfach fr\u00f6hlich, dass mein Papa da war, da hat meine Mutter geweint. Und das hat mich ganz eigenartig ber\u00fchrt. Ich hatte meine Mutter noch nie weinen sehen. Ich habe immer gedacht: \u201eMeine Mutter ist stark. Sie ist eine Frohnatur, und sie kann mich immer st\u00fctzen und tr\u00f6sten. Und jetzt weint sie.\u201d Wir sind dann nach Hause gegangen. Und als Kind, das ich war, habe ich dieses auch wieder vergessen. Aber in demselben Winter hat meine Mutter dann keine Post mehr bekommen, und Weihnachten war sehr still. Nach Weihnachten kam ein Mann und l\u00e4utete bei uns. Er sagte, er hei\u00dfe Hill. Er war aber kein Verwandter von uns. Er sagte dann: \u201eIch habe Post bekommen, und diese betrifft mich nicht, weil niemand mit diesem Namen bei uns bekannt ist. Aber ich habe nachgeforscht und herausgefunden, dass die Post f\u00fcr Sie ist.\u201d Meine Mutter hatte dann schon gesehen, was das f\u00fcr eine Post war. Es war der Bescheid, dass mein Vater gefallen war. Er ist innerhalb von f\u00fcnf Tagen, die er dann an der Front war, gefallen. Der Post hatte man auch den Ehering beigelegt. Meine Eltern hatten unter einander ausgemacht, dass sie den Ring nur hergeben w\u00fcrden, wenn es zu Ende war. Von da an, das war Weihnachten 1944, waren wir allein. Dann begann das Jahr 1945, und nach den Weihnachtsferien fing die Schule nicht wieder an.<\/p>\n<p>Es hie\u00df: \u201eDie Schulr\u00e4ume k\u00f6nnen nicht geheizt werden. Die Ferien werden verl\u00e4ngert.\u201d Meine Mutter hat uns Kinder dann zu den Verwandten meines Vaters auf deren Ritterg\u00fcter geschickt, die in West-Preu\u00dfen lagen. So hat unsere Mutter uns alle auf die verschiedenen Verwandten meines Vaters verteilt. Am einundzwanzigsten Januar war meine Mutter auf eines der G\u00fcter zu meiner \u00e4lteren Schwester gefahren, die an diesem Tag Geburtstag hatte. Dort hat mein Onkel ihr dann gesagt, er habe Nachricht erhalten, dass alle Deutschen den Korridor (so wurde West-Preu\u00dfen genannt) verlassen m\u00fcssten. Darauf sagte meine Mutter: \u201eZuerst will ich alle meine Kinder zusammen holen.\u201d Doch mein Onkel sagte, dass daf\u00fcr jetzt keine Zeit sei. Es wurde ein Bote nach Konopat, das war das Gut auf dem wir beiden j\u00fcngeren Schwestern waren, mit der Botschaft gesandt, dass wir sofort aufbrechen m\u00fcssten und zu dem Gut nach Premin reisen m\u00fcssten, wo unsere Mutter uns zusammen rief. Der Krieg w\u00fcrde zu Ende gehen, und wir m\u00fcssten fliehen.<\/p>\n<p>Wir haben nat\u00fcrlich nicht verstanden, was das alles bedeutet. Aber wir wurden in einen Schlitten warm verpackt und fuhren im Eiltempo zu dem Rittergut, auf dem unsere Mutter war. Wir, meine Mutter und wir drei Schwestern sind dann noch am selben Tag aufgebrochen, um zu dem Rittergut zu fahren, auf dem mein Bruder war, der zu der Zeit vierzehn Jahre alt, und der \u00e4lteste von uns war. Dort war ein Bahnanschluss, von dem aus wir nach Bromberg zur\u00fcck fahren wollten. Als wir dann am Morgen im Zug sa\u00dfen und losfuhren, hielt der Zug, nach dem wir wenige Kilometer gefahren waren, wieder an, und es hie\u00df: \u201eWir k\u00f6nnten nicht weiterfahren, die Bahngleise sind bombardiert worden.\u201d Meine Mutter m\u00fcsse aber nach Bromberg. Au\u00dferdem hatte sie die Verantwortung f\u00fcr ihre vier Kinder und eine alte Frau, f\u00fcr die sie ebenfalls Verantwortung \u00fcbernommen hatte. Dann hie\u00df es, sie k\u00f6nne f\u00fcr Geld mit einem der zwei zur Verf\u00fcgung stehenden Fuhrwerke nach Bromberg fahren. Meine Mutter entschied sich dann, alleine mit dem Fuhrwerk nach Bromberg zu fahren und uns mit dem Zug zur\u00fcck zum Rittergut zu unserer Tante zu schicken. Meine \u00e4lteste Schwester versuchte noch, sich dagegen zu wehren und meinte an unsere Mutter gewandt: \u201eDu kannst uns doch nicht alleine lassen!\u201d Doch sie sagte: Ich hole die alte Frau und dann treffen wir uns wieder. Und wir gehen gemeinsam auf die Flucht.\u201d Doch als das Fuhrwerk, auf dem unsere Mutter sa\u00df, losfahren wollte, da brach die Deichsel, und das Fuhrwerk war nicht mehr benutzbar.<\/p>\n<p>Alle sollten dann auf das andere Fuhrwerk umsteigen. Doch meine Mutter sagte sich: \u201eNein, ich gehe nicht auf das andere Fuhrwerk. Der Vater im Himmel hat mir ein Zeichen gegeben, dass ich nicht mit dem Fuhrwerk fahren soll.\u201d Wir sind dann alle zur\u00fcck zu meiner Tante gefahren, und die hat uns dann mit auf die Flucht genommen. Von dem Gut oder von dem Dorf wurden dann so und so viele Pferdewagen zu einem Treck zusammengestellt. Und so ist man dann in einer Gruppe auf die Flucht gegangen. So haben wir uns auf den Weg in den Westen begeben. Unterwegs konnten wir uns einer Wehrmachtskolonne anschlie\u00dfen, die auch eine Gulaschkanone mit sich f\u00fchrte. Wir haben es dann bis Stettin geschafft, ohne das es uns richtig schlecht gegangen ist. In Stettin hat meine Mutter gesagt: \u201eIch will nach M\u00fcnchen, dort habe ich einen Bruder.\u201c<\/p>\n<p>Wir sind dann mit dem Zug \u00fcber Berlin nach M\u00fcnchen gereist. Die Tante hatte uns in zwei S\u00e4cken Betten, Silberbestecke und weitere Dinge, von denen sie meinte, dass wir sie brauchten hinein gesteckt. Au\u00dferdem hatten wir von ihr warme, mit Fell gef\u00fctterte M\u00e4ntel bekommen. Wir mussten h\u00e4ufiger umsteigen oder die Z\u00fcge hielten auf freier Strecke. Dabei war die Gefahr sehr gro\u00df, dass wir voneinander getrennt w\u00fcrden. Es war nicht so einfach, dass alle f\u00fcnf beisammen blieben und eine Trennung durfte auf gar keinen Fall passieren. Unsere Mutter hatte ganz streng von uns gefordert, dass wir ganz eng beieinander bleiben sollten. Die beiden gro\u00dfen Kinder, die Annemarie und der Hans-Hubertus, die mussten zusammen hinterher gehen, da wir nicht alle in einer Reihe gehen konnten und durften die Mutter nicht aus den Augen verlieren. Die Mutter hatte auch noch besonders betont: \u201eLasst niemanden dazwischen, ihr m\u00fcsst auch, wenn es erforderlich ist, euch mit den Ellenbogen Platz verschaffen, so dass ihr immer direkt hinter mir bleibt. Denn wenn wir getrennt werden, finden wir einander nicht wieder.\u201d<\/p>\n<p>Zu der Zeit hat die deutsche Wehrmacht die Z\u00fcge noch kontrolliert und betreut. Und wenn sie sahen, dass eine Mutter mit mehreren Kindern unterwegs war, hat man ihr einen besonderen Schutz zuteilwerden lassen. Meine Mutter hatte das sehr schnell erkannt und immer gleich erw\u00e4hnt: \u201eIch bin eine Mutter mit vier Kindern.\u201d Dann wurde ihr immer gleich geholfen. So sind wir dann zuerst nach Berlin gekommen. Dort gab es ein besonderes Erlebnis, von dem ich gerne berichten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>In Berlin war es damals so, dass, wenn man dort ankam und in eine andere Richtung weiter fahren wollte, man mit der Stadtbahn zu einem anderen Bahnhof fahren musste, von wo aus die Z\u00fcge in die Richtung, in unserem Fall Richtung S\u00fcden, dann weiter fahren w\u00fcrde. Wir sind also in Berlin angekommen, und es hie\u00df: \u201eEs f\u00e4hrt kein Zug, keine Untergrundbahn, einfach nichts. Es ist Fliegeralarm, und es ist kein Luftschutzbunker mehr zu haben oder zu erreichen.\u201d Wir m\u00fcssten also auf dem Bahnhof bleiben oder sogar dort \u00fcbernachten, bis ein Anschlusszug wieder f\u00e4hrt. Meine Mutter hatte aber erkannt, dass das sehr gef\u00e4hrlich war. Es war strenger Winter, und die Kinder k\u00f6nnten erfrieren. So hat sie unsere gro\u00dfe Schwester neben uns gesetzt und ihr gesagt: \u201eDu musst den Kleinen immer Geschichten erz\u00e4hlen. Sie d\u00fcrfen nicht einschlafen.\u201d Mit meinem Bruder ist sie dann losgegangen, um etwas zu finden, wo wir dann doch noch Unterkunft haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Dabei trifft sie einen Mann. Er hat einen Leiterwagen, und er fragt sie, ob sie Hilfe brauche, und sie sagt: \u201eJa!\u201d Sie erz\u00e4hlt ihm, was ihr Problem ist. Er sagt: \u201eHier, nehmen Sie den Leiterwagen und laden ihr Gep\u00e4ck auf. Ich werde hier au\u00dferhalb der Bahnschranke auf Sie warten. Sie k\u00f6nnen dann mit mir nach Hause kommen und bei mir \u00fcbernachten.\u201d Meine Mutter hat uns dann geholt, und wir sind mit ihm zu seinem Wohnplatz gegangen, wo es sch\u00f6n warm war. Er hat uns Eierkuchen gebacken, und wir durften baden. Das war wie das Paradies f\u00fcr uns. Wir haben dann lange bis in den Morgen geschlafen, und am fr\u00fchen Abend hie\u00df: \u201eEs gibt jetzt einen Zug in Richtung M\u00fcnchen. Wir m\u00fcssen aufbrechen.\u201d Ich kann mich noch erinnern, dass ich zu meiner Mutter sagte: \u201eWarum m\u00fcssen wir hier weg? Hier ist es doch sch\u00f6n.\u201d Doch sie erkl\u00e4rte mir, dass der Mann uns nicht immer hier behalten k\u00f6nnte. Sp\u00e4ter hat sie mir dann erz\u00e4hlt, dass sie den Mann gefragt hatte, wie er dazu gekommen sei, sie zu fragen, ob sie Hilfe ben\u00f6tige. Wir hatten auch gesehen, dass alle H\u00e4user ringsherum zerbombt waren, nur dieses eine Haus stand noch dort. \u201eWissen sie, ich bin so besch\u00fctzt. Schauen sie sich um, alles ist zerbombt, mein Haus steht. Ich habe noch eine warme Wohnung, und ich denke mir, es ist meine Pflicht, anderen zu helfen.\u201d Er f\u00fcgte dann noch hinzu, dass er jeden Abend nach dem Fliegeralarm heraus gehen w\u00fcrde um zu sehen, ob jemand Hilfe ben\u00f6tige. Und diesmal waren wir es.<\/p>\n<p>Wir sind dann wieder mit dem Zug gefahren und schlie\u00dflich in Tegernsee gelandet, wo mein Onkel war. Der hatte aber keine Wohnung, sondern nur ein Zimmer. Die Frau, bei der er dieses Zimmer hatte, konnte uns auch nicht aufnehmen. Meine beiden \u00e4lteren Geschwister sind dann in so genannte KV-Lager gekommen, das waren Lager von der Hitlerjugend oder BDM [Bund deutscher M\u00e4dchen]. Aber wir zwei Kleinen waren noch keine zehn Jahre alt und daf\u00fcr zu jung. Doch in der N\u00e4he gab es ein Kinderheim. Die Frau, bei der mein Onkel sein Zimmer hatte, hat mit dem Kinderheim telefoniert und der Heimleitung die Situation meiner Mutter geschildert. Aber sie bekam zur Antwort: \u201eNein, wir haben \u00fcberhaupt keinen Platz.\u201d Sie hat dann \u00fcberlegt und gesagt: \u201eMein Nachbar, der f\u00e4hrt Kohlen aus, ich werde mit ihm reden. \u201dDieser Nachbar hat nach dem Gespr\u00e4ch mit der Zimmervermieterin meines Onkels bei dem Kinderheim angerufen und gefragt: \u201eUnd Sie haben keinen Platz f\u00fcr diese beiden Fl\u00fcchtlingskinder?\u201d Und man sagte auch ihm, es w\u00e4re kein Platz f\u00fcr diese beiden Kinder, woraufhin er antwortete: \u201eIch denke, dann habe ich das n\u00e4chste Mal auch keine Kohlen f\u00fcr Sie.\u201d Dann meinte man: \u201eJa, wir k\u00f6nnen sie noch in einer W\u00e4schekammer unterbringen.\u201c Wir haben dieses Angebot auch angenommen.<\/p>\n<p>Es wurde dann April und das Ende des Krieges war jetzt wirklich abzusehen. Meine Mutter hat auch jetzt wieder die Initiative ergriffen. Und bevor die Lager aufgel\u00f6st wurden, hat sie Verbindung zu entfernten Verwandten aufgenommen. Sie war zu ihnen gefahren, hatte um Hilfe gebeten und sie auch erhalten. Sie hat sich auch bei der deutschen Wehrmacht gemeldet und dort erkl\u00e4rt: \u201eIch bin eine Kriegswitwe mit vier Kindern. Sie sind alle in Heimen verteilt. Und ich will mit meinen Kindern eine Unterkunft. \u201eWo sollen wir ihnen eine Unterkunft beschaffen? Es ist alles zerbombt.\u201d Doch meine Mutter sagte: \u201eIch will gar nicht in die Stadt, sondern ich m\u00f6chte aufs Land. Sie k\u00f6nnen uns ins aller letzte Dorf schicken; aber auf das Land m\u00f6chte ich.\u201d So sind wir dann in ein ganz kleines Dorf hinter Rosenheim bei Wasserburg am Inn angekommen. Dieses Dorf hatte nur sechs oder sieben H\u00e4user. Dort gab es bei einem der Bauern ein so genanntes Altenteil, auf dem die Bauern wohnten, nachdem sie den Hof ihrem Nachfolger \u00fcbergeben hatten.<\/p>\n<p>Unten in diesem Geb\u00e4ude, befanden sich der H\u00fchnerstall und der Raum mit dem Backofen. Oben hatten wir zwei R\u00e4ume, die uns zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. In einem der R\u00e4ume war ein Herd. Das Wasser mussten wir uns mit dem Eimer nach oben tragen. Der Grund, warum meine Mutter auf das Land wollte, war, dass Tegernsee ein reines Touristengebiet war. Es gab dort \u00fcberhaupt keine Landwirtschaft. Wenn der Krieg zu Ende sein w\u00fcrde und alles zusammengebrochen, dann w\u00fcrde eine Hungersnot ausbrechen. Wir w\u00e4ren dort am Tegernsee verhungert.<\/p>\n<p>Unsere Mutter hatte uns darauf hingewiesen, wir d\u00fcrften auf gar keinen Fall hochm\u00fctig sein. Wie die Bauern dort auch sein m\u00f6gen, wir m\u00fcssten bereit sein, zu helfen. Die \u00e4ltere Schwester musste G\u00e4nse und K\u00fche h\u00fcten. Aber wir Kleineren konnten noch nicht viel tun. Aber meine Mutter konnte ein wenig n\u00e4hen. Sie ist zu den Bauern gegangen und hat gefragt, ob sie eine N\u00e4hmaschine h\u00e4tten. Sie k\u00f6nne n\u00e4hen, und man hat ihr eine geliehen. Alle haben etwas zum N\u00e4hen gebracht und uns dann mit Naturalien f\u00fcr das N\u00e4hen bezahlt. Eine ehemalige Schulfreundin meiner Mutter hatte ihr auch sp\u00e4ter noch eine N\u00e4hmaschine geschenkt. So sind wir dann \u00fcber das Kriegsende hinweg gekommen. Obwohl es uns nicht immer rosig gegangen ist, wirkliche Not haben wir eigentlich nicht gelitten.<\/p>\n<p>Wir waren sehr an Nachrichten interessiert. Sp\u00e4ter bekamen wir dann auch ein Radio. Ich habe es gerne angeh\u00f6rt. Und mittags nach den Nachrichten waren immer diese Vermisstenmeldungen. Jedes Mal, wenn ich diese geh\u00f6rt habe, wurde mir bewusst, wie t\u00fcchtig doch meine Mutter war und verhindert hat, dass wir auseinander gerissen worden sind. Ich habe mir viele Gedanken dar\u00fcber gemacht, und es hat mich lange bewegt. Wir haben in diesem Ort vier Jahre gelebt. Mein Bruder hat bei den Bauern als Knecht gearbeitet. Meine \u00e4ltere Schwester wurde von einer G\u00e4rtnerfamilie in Stuttgart aufgenommen. Dieser Familie war durch den Krieg kein gro\u00dfer Schaden zugef\u00fcgt worden. Aus Dankbarkeit daf\u00fcr, dass ihre drei T\u00f6chter und die G\u00e4rtnerei keinen Schaden genommen hatten, haben sie ein Fl\u00fcchtlingskind aufgenommen. Das war meine Schwester, die von dort aus, die h\u00f6here Schule besuchen konnte.<\/p>\n<p>Wir anderen sind in die Dorfschule gegangen, aber nicht in Irelham, wo wir wohnten, sondern in dem Nachbarort Wang. Als es so weit war, dass auch wir in die h\u00f6here Schule gehen konnten, hat meine Mutter f\u00fcr meine Schwester Jutta, die ein wenig \u00e4lter war als ich, eine M\u00f6glichkeit gefunden, dass sie bei einer Familie unter der Woche \u00fcbernachten konnte, um von dort aus die h\u00f6heren Schule zu besuchen. Als ich dann in dem Alter war, gab es dort zwei h\u00f6here Schulen. Ich erinnere mich noch, ich hatte mein sch\u00f6nstes Kleid angezogen und bin mit meiner Mutter zu diesen beiden Schulen gegangen. Aber keine hat mich aufgenommen. Es gab dort auch keine Unterkunft f\u00fcr mich. Ich erinnere mich noch, als wir so am Inn entlang gingen, merkte ich, dass meine Mutter mit den Tr\u00e4nen k\u00e4mpfte. Und ich auch. Aber ich wusste genau, wenn ich weinen w\u00fcrde, dann k\u00f6nnte meine Mutter ihre Tr\u00e4nen auch nicht mehr zur\u00fcckhalten. Und ich habe mich dann \u00fcberwunden. Doch meine Mutter hat mir sp\u00e4ter erz\u00e4hlt, dass sie auch so gedacht hatte. Wir sind dann weiter am Inn entlang gegangen, und sie sagte zu mir: \u201eWir werden einen Ausweg finden, der liebe Gott wird uns schon einen Weg aufzeigen.\u201d<\/p>\n<p>Es wurde auch einen Weg gefunden: Eine ehemalige Nachbarin, deren Eltern in Hamburg ans\u00e4ssig waren. Sie hatte eine Wohnung, und weil sie selbst krank und leidend war, hatte man ihr ein weiteres Zimmer f\u00fcr eine Haushaltshilfe zugestanden. Sie hat es dann so eingerichtet, dass das Dienstm\u00e4dchen bei den Kindern schlief. So konnte meine Mutter das Dienstm\u00e4dchen-Zimmer haben. Weil meine Mutter jetzt einen Wohnplatz nachweisen konnte, war es ihr m\u00f6glich, mit einem Kind in Hamburg (Englische Zone) Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.<\/p>\n<p>Aber sie konnte nur mit einem Kind in Hamburg leben. Mein Bruder ist in Irlham geblieben, meine Schwester in Stuttgart, die Jutta bei meiner Mutter, und ich durfte zu dem Onkel nach Niedersachsen gehen, der selbst keine Kinder hatte und ein Jahr bei ihm wohnen. In einem Nachbarort gab es einen Grafen Grothe, mit einer Tochter in meinem Alter. Sie hatte Privatunterricht an dem ich teilhaben durfte. Die Eltern waren froh, dass das M\u00e4dchen Gesellschaft hatte. Nach diesem Jahr bei meinem Onkel durfte meine Mutter ein weiteres Kind zu sich nehmen. In Hamburg habe ich dann bis 1956 gelebt. Ich hatte schlechte Zeugnisse und wollte die Schule unbedingt verlassen. Meine Mutter hat es mir schlie\u00dflich erlaubt. Ich bin dann f\u00fcr ein Jahr nach England als Au pair M\u00e4dchen gegangen, um Englisch zu lernen. Danach wollte ich nach Frankreich gehen. Dort w\u00fcrde ich Franz\u00f6sisch lernen, um dann vielleicht eine Fremdsprachenkorrespondentin zu werden.<\/p>\n<p>In England habe ich dann meinen ersten Mann, Mustafa Zaidi, kennen gelernt. Er kam aus Pakistan und war ein pakistanischer Beamter vom Secret Service, der in England nur zu einer Schulung war. Ich bin dann nach Sialkot in Pakistan gereist, wo mein Mann stationiert war. Dort haben wir dann auch im Jahr 1957 geheiratet. Mein Mann war ein Civil Servant im h\u00f6heren Dienst. Daraus ergab es sich, dass wir immer wieder versetzt wurden und er dann in dem jeweiligen Distrikt die Leitung hatte. Es war immer so, dass ich mit in die Leitung eingebunden war und das Amt der Pr\u00e4sidentin der All Pakistan Women\u2019s Association innehatte. Wir haben uns darum bem\u00fcht, im Besonderen den armen Frauen zu helfen, zu einem Einkommen zu kommen oder ihnen zu helfen, ihre Kinder in Gesundheit zu erziehen. Derartige Aufgaben haben wir in verst\u00e4rktem Ma\u00dfe wahrgenommen. Diese dort wahrgenommenen Aufgaben haben mir dann sp\u00e4ter sehr in der Kirche geholfen; denn in der Frauenhilfsvereinigung ist die Aufgabenstellung sehr \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Ein untergebener Beamter machte gro\u00dfe Schwierigkeiten, selber ber\u00fchmt ber\u00fcchtigt korrupt berichtigte er Mustafa der Korruption. Ein Milit\u00e4r Gericht verurteilte Mustafa und er wurde suspendiert. Da auch weitere bedrohliche Dinge passierten, wollten wir die Kinder in Sicherheit nach Deutschland bringen. In April 1970 reiste ich mit den Kindern nach M\u00fcnchen. Mustafas Pass wurde eingezogen und Ausreise verweigert. Im Oktober 1970 ist Mustafa gestorben: wir glauben es war Mord.<\/p>\n<p>Ich war nat\u00fcrlich sehr traurig nach M\u00fcnchen mit meinen Kindern gegangen. Bei der Post hatte ich dann eine Arbeitsstelle als Telefonistin, wo ich abends arbeitete. Ich habe viel geweint. An einem Sonntag, nachdem die Kinder und ich zu Mittag gegessen hatten und ich sie gebeten hatte, in ihr Zimmer zu gehen, um mich selbst ein wenig zur\u00fcck zu ziehen, klingelte es an der T\u00fcr. Als ich \u00f6ffnete, standen dort zwei Elders und wollten mir etwas von den Mormonen erz\u00e4hlen. Ich habe gedacht: \u201eVielleicht ist es besser, mir das anzuh\u00f6ren, was die beiden jungen M\u00e4nner mir zu erz\u00e4hlen haben, als mich in mein Zimmer zur\u00fcck zu ziehen, um letztlich wieder zu weinen.\u201d \u00dcber die Mormonen hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur etwas in der Schule erfahren. Nachdem ich sie herein gebeten hatte, begannen sie mit dem Erz\u00e4hlen. Und ich habe mir angeh\u00f6rt, was sie zu sagen hatten. Die Kinder merkten dann, dass ich mit jemandem rede und sind dazu gekommen. So begann dann die Belehrung. Ich wurde etwa nach der dritten Lektion gefragt, ob ich mich taufen lassen wolle. \u201eNein, das habe ich nicht vor. Ich bin evangelisch und m\u00f6chte es auch bleiben.\u201d Die Missionare sagten dann, ich h\u00e4tte doch gesagt, dass ich glaube, dass es wahr ist, was sie \u00fcber Joseph Smith berichtet haben. Ja, das stimmt schon. Ich glaubte nicht, dass sie mich anl\u00fcgen w\u00fcrden; aber taufen lassen wollte ich mich auch nicht. Sie waren dann sehr traurig.<\/p>\n<p>Wir haben dann mit den Kindern zusammen etwas gegessen. Sie haben mit den Kindern noch ein wenig gescherzt und sind dann gegangen. Als sie sich verabschiedeten, fragten sie noch, ob sie wiederkommen d\u00fcrfen. Ich sagte ihnen: \u201eJa, aber sie sind doch Missionare, die Leute finden sollen, die sich taufen lassen wollen. Und ich wei\u00df nicht, ob das bei uns noch Sinn hat.\u201d Aber sie meinten, sie w\u00fcrden gerne wieder kommen. Ich sagte ihnen, dass das in Ordnung sei. Sie kamen dann wieder und haben mir weiter erz\u00e4hlt vom Evangelium. Dann und wann lie\u00dfen sie die Tauffrage einflie\u00dfen. Meine Tochter, die damals zehn Jahre alt war, meinte dann, als die Missionare gegangen waren: \u201eMutti, lass dich doch taufen. Ich lasse mich dann auch taufen.\u201d Ich sagte dann zu ihr: \u201eSo einfach ist das nicht.\u201d Und der Junge meinte: \u201eNein Mutti, lass dich nicht taufen. Wenn ihr euch habt taufen lassen, dann geht ihr zur Kirche. Und was mache ich? Ich bin dann alleine!\u201d Ich erwiderte ihm: \u201eDas machen wir auf gar keinen Fall. Wir lassen dich doch nicht alleine.\u201d Daraufhin sagte er: \u201eNa gut, wenn ich dann nicht ausgeschlossen bin von euch, dann l\u00e4sst du dich halt taufen.\u201d<\/p>\n<p>Ich habe mich am 19. August 1971 taufen lassen. Die Kinder wurden inzwischen auch belehrt, nach dem man mich um die Einwilligung gebeten hatte. Nach einiger Zeit sagten die Missionare zu mir, dass die Kinder bereit w\u00e4ren, sich taufen zu lassen und ob ich einverstanden w\u00e4re. Ich sagt dann: \u201eDas M\u00e4dchen ja, aber der Junge will doch nicht.\u201d Doch, er will.\u201d Aber ich meinte, dass ich selber mit ihm unter vier Augen noch reden m\u00fcsse. Ich habe ihn dann gefragt: \u201eWarum willst du dich jetzt taufen lassen? Du wolltest doch erst nicht.\u201d Er antwortete mir: \u201eIch habe heraus gefunden, dass es wahr ist und m\u00f6chte mich jetzt wirklich taufen lassen.\u201d Auf diese Weise sind wir Drei dann im Sommer \u2013 Herbst 1971 zur Kirche gekommen.<\/p>\n<p>Meinen jetzigen Mann habe ich kennen gelernt, als er zu uns als Hoher Rat in die Gemeinde kam. Mein Sohn war zu der Zeit schon auf Mission. Vorweg muss ich noch eine kleine Ungeh\u00f6rigkeit von mir erw\u00e4hnen. Wir hatten davor einen Hohen Rat, der kam aus N\u00fcrnberg und hat so ganz langweilige Ansprachen gegeben. Ich wei\u00df noch, dass ich dort gesessen und gedacht habe: \u201eVater im Himmel, hilf ihm doch, dass er ein wenig interessanter vermittelt. Doch wenn das nicht m\u00f6glich ist, dass ich mehr Geduld habe.\u201d Der neue Hohe Rat hatte eine sch\u00f6ne Stimme. Seine Sprechstimme und auch das, was er gesagt hatte, hat mir sehr gut gefallen. Es machte Sinn, was er sagte. Ich hatte das Gef\u00fchl: \u201eEs ist eine Botschaft da.\u201d Ich habe mich gefreut, dass wir jetzt jemanden hatten, der die die Sprache beherrschte. Und das war einfach sch\u00f6n. So habe ich mich immer schon gefreut, wenn der Sonntag heran nahte, an dem der Hohe Rat kam und zu uns sprach. Aber das war zu dem Zeitpunkt auch alles.<\/p>\n<p>Dann ist Rudolfs Frau gestorben. Wir lernten uns kennen und verabredeten uns am 30. Dezember verabredet; Rudolf und ich haben einen Tag zusammen verbracht. Die Nacht zum einunddrei\u00dfigsten Dezember hat er dann im Hotel verbracht. Am Sonntag war er dann bei uns in der Gemeinde. Nach den Versammlungen am Mittag habe ich dann zu ihm gesagt: \u201eJetzt musst du aber nach Hause fahren, denn die Kinder werden auf dich warten. Silvester ist ein Familienfest. Du musst zu deinen Kindern fahren.\u201d<\/p>\n<p>Er ist dann gefahren, und ich bin in die Kirche gegangen, um an den Nachmittags-Versammlungen teilzunehmen. Der Bischof hatte die Jugendlichen f\u00fcr den Abend zu sich eingeladen, damit sie nicht in eine Gesellschaft gerieten, die ihnen nicht zutr\u00e4glich sein k\u00f6nnte. Nun war ich alleine. Aber ich wusste schon, was ich tun werde. Ich bin in ein Orgelkonzert gegangen. Es gab damals einen ganz bekannten Bach Interpreten, Karl Richter. Der gab ein Orgelkonzert in der Stadt M\u00fcnchen. So bin ich dort hingegangen und habe auch noch eine Karte bekommen und habe dem Orgelkonzert gelauscht. Unterwegs, als ich zu dem Konzert ging, habe ich gebetet und den Himmlischen Vater gefragt: \u201eWas soll ich machen? Ich glaube, dieser Mann m\u00f6chte mich heiraten. Soll ich darauf eingehen oder nicht? Ich kann ihn nicht hinhalten. Er hat f\u00fcnf Kinder. Er hat eine Praxis. Er hat einen Haushalt. Er kann nicht immer hin und her fahren, um mit mir ins Theater zu gehen. Ich muss mich entscheiden.\u201d<\/p>\n<p>Als ich dann aus dem Konzert kam, war es schon Mitternacht. Ich bin zu Fu\u00df nach Hause gegangen. Die Glocken l\u00e4uteten. Alles war hell erleuchtet, und auch in mir wurde es ganz klar: Alles, was ich wissen muss ist, ob ich ihn lieb haben kann, so dass ich seine Frau werden kann. Alles andere ist unwichtig. Und wenn ich dieses so f\u00fchle, dann ist alles in Ordnung. Ist es nicht so, dann muss ich es ihm sagen. Am Neujahrsmorgen hat er dann angerufen und ein Frohes Neues Jahr gew\u00fcnscht und mich gefragt, ob ich am Abend kommen k\u00f6nne, um auch seine Kinder kennen zu lernen. Ich habe dem zugestimmt, aber gesagt, dass ich nicht alleine kommen werde, sondern meine Tochter mitbringen w\u00fcrde. Dann habe ich meine Mutter angerufen, ihr auch ein gutes neues Jahr gew\u00fcnscht und ihr mitgeteilt, dass ich nicht zu ihr kommen, sondern nach Salzburg fahren w\u00fcrde. Ich habe ihr dann von Rudolf berichtet, und sie sagte mir, sie habe sich das schon gedacht; denn ich w\u00e4re in der letzten Zeit so ein bisschen anders gewesen. Ich habe ihr dann gesagt, ich hoffe dass es dir recht sei. Sie antwortete: \u201eJa, ich habe die ganze Zeit schon darum gebetet, dass du jemanden finden m\u00f6gest.\u201d Dann bin ich nach Salzburg gefahren, und danach waren wir eigentlich schon verlobt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte noch kurz berichten: Die Kinder von Rudolf hatten auch den Wunsch, dass ihr Vater wieder heiraten m\u00f6ge. Und wie Kinder so sind, haben sie \u00fcberlegt, wen er denn heiraten k\u00f6nne. Es gib immer gen\u00fcgend Schwestern in den Gemeinden. Die \u00e4lteste Tochter Eva, die hatte mich in der Frauenhilfsvereinigung gesehen, und der habe ich gefallen. Bei einem Familienrat haben die Kinder dann gesagt: \u201eVati, du musst wieder heiraten!\u201d Und er hat gesagt: \u201eIch glaube das auch.\u201d Sie sagten daraufhin zu ihm: \u201eWir haben auch schon eine Frau f\u00fcr dich.\u201d \u201eSo, da bin ich aber gespannt, wen ihr f\u00fcr mich ausgesucht habt.\u201d \u201eIn M\u00fcnchen, da gibt es eine Schwester Zaidi.\u201d Er hat gesagt: \u201e Ja, meint ihr!?\u201d Und gedacht hat er: \u201eDie habe ich mir auch schon ausgesucht\u201c. Mein Mann Rudolf hat mir auch berichtet, als er seiner j\u00fcngsten Tochter erz\u00e4hlt hat, dass wir uns einig geworden sind, ist sie vor Freude geh\u00fcpft. Und das war auch sch\u00f6n f\u00fcr mich, das zu h\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moshi, Tanzania, Afrika Ich hei\u00dfe Vera Gr\u00fcnauer, geborene von Hill. Ich bin am 20. August 1937 in Moshi, Tansania Geboren. Der Name meines Vaters ist Heinz Hilmar von Hill, verheiratet mit Jelka von Sedlar. 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