{"id":1266,"date":"2012-05-16T16:34:18","date_gmt":"2012-05-16T16:34:18","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1266"},"modified":"2014-04-18T06:35:21","modified_gmt":"2014-04-18T06:35:21","slug":"hyrum-egon-hardel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1266\/hyrum-egon-hardel","title":{"rendered":"Hyrum Egon Hardel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nlanke, Westpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hyrum-Egon-Hardel1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1267\" title=\"Hyrum-Egon-Hardel\" alt=\"Mormon Deutsch Hyrum Egon Hardel\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hyrum-Egon-Hardel1-221x300.jpg\" width=\"221\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hyrum-Egon-Hardel1-221x300.jpg 221w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Hyrum-Egon-Hardel1.jpg 321w\" sizes=\"(max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/a>Mein Name ist Hyrum Egon Hardel<\/strong>, ich bin geboren am 28. Februar 1924 in Sch\u00f6nlanke [heute Trzcianka]. Mein Vater ist Otto Hardel und meine Mutter Jenny n\u00e9e Rjasanzewa. Mit acht Jahren wurde ich am 5. Juni 1932 in der \u201eKirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage\u201c in Sch\u00f6nlanke in einem See getauft. 1935 sind wir dann nach Schneidem\u00fchl umgezogen. Dort habe ich meine Schulzeit verbracht bis zum Schluss. Ich w\u00e4re gerne noch l\u00e4nger zur Schule gegangen, um mir mehr Wissen anzueignen, aber nur meine Schwester hatte die Gelegenheit als Fremdsprache in der Mittelschule noch Franz\u00f6sisch zu lernen.<\/p>\n<p>In Sch\u00f6nlanke waren wir immer zur Gemeinde gegangen. Es ergab ein eigenartiges Bild in der Mitte des Ortes. Am Sonntagmorgen kamen von allen Seiten die Menschen mit ihren Aktentaschen zu einem Punkt des Marktplatzes und von dort aus gingen sie dann in eine bestimmte Stra\u00dfe zum Gemeindehaus und jeder der das beobachtete wusste genau, wo der hinging, n\u00e4mlich zur Kirche der Mormonen.<!--more--><\/p>\n<p>Hans (Johannes) Kindt war Distriktpr\u00e4sident und ebenfalls unser Gemeindepr\u00e4sident. Er spielte auch oft aus vollem Herzen auf dem Harmonium, das war dann immer an der vollen Ausnutzung der Tastatur und der Lautst\u00e4rke zu h\u00f6ren. Ich war so quasi sein Gehilfe in jenen Tagen. Als wir uns hier in Hamburg wieder trafen, war die Freude gro\u00df und er wusste noch vieles von mir aus der damaligen Zeit zu berichten, was ich selber gar nicht mehr erinnerte. Dass ich zum Beispiel einmal nicht zur Kirche gehen durfte &#8211; ich wei\u00df nicht mehr warum &#8211; doch da habe ich abends schon das Sonntagszeug einfach in unseren Schuppen geh\u00e4ngt, um morgens beim Aufstehen nicht das ganze Haus zu wecken und bin trotzdem zur Kirche gegangen. Das waren ungef\u00e4hr gute zwei Kilometer zu Fu\u00df, denn 15 Pfennige f\u00fcr den Bus waren nicht immer vorr\u00e4tig. Wir waren eben mit sieben Kindern eine kinderreiche Familie.<\/p>\n<p>Wie fast alle Jungen zu der Zeit wollte auch ich einmal \u201eLokomotivf\u00fchrer\u201c werden, doch das ging leider nicht und dann war es mir darum zu tun mich zum Autoschlosser ausbilden zu lassen. Da hatte ich allerdings noch etwas mit zu warten. Zuerst musste ich beim Bauern, mein \u201eLandjahr\u201c ableisten und habe da ein halbes Jahr unter primitiven Umst\u00e4nden schwer arbeiten m\u00fcssen. 1938 war das dann aber vor\u00fcber, worauf ich eine vier j\u00e4hrige Lehrzeit als Automechaniker begann. Den Gesellenbrief habe ich heute noch. (2008)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der vier Jahre, die ich in der Autowerkstatt war, wurden viele der Gesellen zur Wehrmacht eingezogen. Die meisten von ihnen gingen zur Fliegerei und kamen dann mit einem kleinen S\u00e4bel an der Seite wieder. Da dachte ich, dass w\u00fcrde ich auch gerne haben und so wollte ich denn Flieger werden.<\/p>\n<p>Meine Lehrzeit war vom 1. Sept. 1938 bis 31. August 1942. Nach der Lehrzeit \u2013 ich war gerade 18 geworden &#8211; wurde ich aufgefordert in die National-Sozialistischen-Partei einzutreten. Das wollte ich aber nicht. Daraufhin hatte man mir dann gedroht. Um dem aber zu entgehen, meldete ich mich freiwillig beim Wehrkommando zur Luftwaffe um Flieger zu werden. Ich tr\u00e4umte davon die Offizierslaufbahn einzuschlagen, aber meine Einberufung war schon unterwegs und ich kam im Oktober 1942 zu den Panzergrenadieren nach Stettin. Mit der Partei ist das dann auch wirklich nichts mehr geworden.<\/p>\n<p>Ich habe immer alles sehr ernst genommen. Jeder Mensch hat stets irgendwo einen Vorgesetzten, nach dem er sich zu richten hat und wenn der Unteroffizier gesagt hatte, die Wand ist schwarz, dann habe ich gesagt: \u201eJawohl, die Wand ist schwarz!\u201c obwohl sie wei\u00df war. Da haben mir die andern gesagt: \u201eDu bist ja verr\u00fcckt!\u201c Darauf erwiderte ich nur: \u201eJa &#8211; ihr m\u00fcsst deshalb auch Toiletten schrubben und ich kann in die Stube (Zimmer) gehen zum Lesen &#8211; weil ich so geantwortet habe.\u201c<\/p>\n<p>Als die Rekrutenzeit zu Ende war, da wurden etwa zehn Mann gesucht, die Offiziere werden konnten. Da kam dann so ein kleiner pfiffiger Leutnant mit Ritterkreuz. Der ging durch die Reihen und wir mussten sagen, woher wir kommen, was wir beruflich machten und welche Schulbildung wir hatten und jedem gab er die Hand.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich bin ich gut aufgefallen, da wurde ich gefragt, ob ich weiter machen will. Es stellte sich mir die Frage, ob ich meine Zeit hier in der Heimat verl\u00e4ngere und einen Lehrgang als \u201eReserveoffizier\u201c mache, oder mit den anderen als Kanonenfutter nach Russland versetzt werde und deshalb sagte ich zu, darum bin ich im Januar 1943 zum ROB geworden. (Reserveoffiziers-Bewerber)<\/p>\n<p>Als Unteroffizier und Fahnenjunker kam ich von Berlin dann wieder zur\u00fcck nach Stettin bis Juli 1943. Im August 1943 wurde ich dann aber doch nach Russland beordert. Drei Monate zur Frontbew\u00e4hrung mussten abgegolten werden. Bei meinem kurzen Abschiedsurlaub von Zuhause war die ganze Gemeinde am Bahnhof gewesen. Meine Mutter hatte Tr\u00e4nen in den Augen und ich sagte: \u201eMutter, warum weinst du denn, ich bin doch Weihnachten wieder hier!\u201c So kam es dann auch, nur auf andere Weise als gedacht.<\/p>\n<p>Im Mittelabschnitt bei Dnjepropetrovsk, Orel, bei Minsk tobte eine Panzerschlacht. Mein Gewehrlauf war bereits zerschossen. Ein Loch war darin und es war nicht mehr zu gebrauchen. Ich hatte einen Schuss im Unterschenkel und wurde mit dem Verwundeten-Transport heraus gefahren. Da schossen sie auch schon auf den LKW, bin aber trotzdem gut durchgekommen. Dann ging es ins Lazarett. Zum ersten Mal hatte ich bei dieser Gelegenheit ein russisches Haus gesehen, ein Holzhaus mit erster Etage. Ich bin unten gelegen, habe mir aber alles genau angesehen. Nicht lange, da ist eine JU 52 auf dem Acker gelandet und sie haben mich abgeholt: \u201cDu kommst raus hier! Du kommst nach Warschau!\u201c Wir waren eingekesselt und ich sagte: \u201ePasst mal auf, dass der Russe morgen nicht mit euch fr\u00fchst\u00fcckt.\u201c<\/p>\n<p>Nachdem meine Wunden in Warschau verheilt waren und ich schon entlassen werden sollte, wurde festgestellt, dass ich Diphtherie und Angina hatte, und wurde gleich f\u00fcr weitere vier Wochen ins Seuchenlazarett nach Granitza in Polen verlegt und von dort aus zur weiteren Heilung ins Heeresgenesungsheim, in den Ausl\u00e4ufern der Hohen Tatra, in Polen.<\/p>\n<p>Es war f\u00fcr mich eine wundersch\u00f6ne Zeit dort. Alle Soldaten waren da drei oder vier Wochen, ich hatte acht Wochen da, und als der Angriff auf Warschau stattfand, war ich gerade im Heeresgenesungsheim in der Hohen Tatra in Polen und anschlie\u00dfend auf Weihnachtsurlaub in der Heimat.<\/p>\n<p>Januar 1944 kam ich wieder nach Stettin, meine begonnene Offizierslaufbahn weiter zu machen, musste aber erst einen Waffenlehrgang absolvieren. Daraufhin bin ich dann nach Berlin gekommen. Das war schon ganz was Besonderes, wenn man nach dem Lehrgang gleich nach Berlin kam. Von irgendwelchen Machenschaften um den F\u00fchrerbunker hatte ich noch nichts geh\u00f6rt. Keiner durfte dahin, aber als Teilnehmer der Lehrg\u00e4nge durften wir sogar an Gerichtsverhandlungen teilnehmen.<\/p>\n<p>Zum Beispiel war einer der Angeklagten ein Weinverk\u00e4ufer und hatte die Bemerkung gemacht, der F\u00fchrer sei ein \u201eDreckspatz\u201c. Seine Frau war auch mit dabei. Beide wurden gleich zum Tode verurteilt. Diese ganze Zeit dort hatte ich viel mitbekommen, was mich veranlasste lieber den Mund zu halten. Ich habe versucht irgendwie damit klarzukommen und mein Humor half mir \u00fcber vieles hinweg. Es war ein eigenartiges Gef\u00fchl f\u00fcr mich. Viele in dem Lehrgang waren Studenten, konnten Englisch oder Franz\u00f6sisch, oder auch Klavier spielen. Alle schienen aus einer erhobeneren Gesellschaftsschicht zu kommen. Nur einer war noch da wir beide waren nur die Volkssch\u00fcler, da waren wir die so genannten \u201eVolksoffiziere\u201c.<\/p>\n<p>Einige von den anderen Offiziersanw\u00e4rtern aber haben von sechs Monaten f\u00fcnf krank gespielt, sind nachher aber trotzdem Offizier geworden. F\u00fcr Offiziere passte eben alles. Da musste man neue Breecheshosen (Reithosen) haben, neue Stiefel und andere Dinge. Das hatten sie alles f\u00fcr mich schon besorgt und fertig liegen, zuletzt haben sie mir dann aber doch \u201eNein\u201c gesagt \u201eNicht bestanden.\u201c &#8211; der andere Volkssch\u00fcler auch nicht. Alle anderen Offiziers-Anw\u00e4rter mussten zuletzt noch vierzehn Tage nach Potsdam, dann wurden sie Oberf\u00e4hnrich und Leutnant, ich aber kam wieder zur\u00fcck nach Stettin. Wenn die Leute aus den Offiziersschulen in den Einsatz kamen, haben sie sehr hohe Verluste gehabt. Ich w\u00e4re aus Potsdam wahrscheinlich nicht wieder zur\u00fcckgekommen. Das sollte wohl alles so sein und es war gut so.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Stettin wurde ich als \u201eAusbilder\u201c eingesetzt. Richtig angepriesen hat man mich: \u201eWir haben hier einen gro\u00dfen Mann, der was kann!\u201c Daraufhin wurde ich dann zum Waffenausbilder, womit mir Verantwortung \u00fcbergeben wurde und ich ein bisschen, was zu sagen hatte. Ich war damit im Rang eines Feldwebels und mir wurden zwei \u201ePutzer\u201c (Soldaten als Dienstboten) zur Verf\u00fcgung gestellt. Einen f\u00fcr die Versorgung der Waffen, sowie meines Zimmers und meiner Kleidung, sowie einen f\u00fcr die Erledigung dienstlicher Aufgaben. Beide haben mir vieles erleichtern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich war immer darauf bedacht, nicht so streng zu sein. Es gab Ausbilder, die schikanierten ihre Rekruten. Bei unserem Hauptmann in der Kaserne zum Beispiel, der uns ausgebildet hatte, da war so ein Ausbilder, der hatte einen Panzer abgeschossen und war Unteroffizier geworden, da h\u00f6rte man immer: \u201eHinlegen, aufstehen, hinlegen, aufstehen!\u201c Unser Hauptmann war dann r\u00fcber gegangen und hat dem ordentlich die Meinung gesagt. Uns hatte er ermahnt: \u201eIhr sollt so ausbilden, dass die Jungens lebendig wieder nach Hause kommen! Nicht durch Aufstehen und hinlegen. Wenn ihr nachher so weit seid, und ich einen von euch erwische, dann ist aber was los. Wenn jemand etwas falsch gemacht hatte &#8211; schlecht geschossen oder irgendwas \u00c4hnliches &#8211; dann mussten wir Strafexerzieren. Nachher hie\u00df das \u201eStraffheitsexerzieren\u201c auf dem Platz vor der Kaserne. Da haben die anderen das Fenster aufgerissen und geh\u00f6hnt und gelacht. Habe immer gleich rauf gebr\u00fcllt: \u201eWenn ihr nicht sofort die Fenster zumacht, hole ich euch alle hier mit runter!\u201c Sofort waren die Fenster wieder zu.<\/p>\n<p>Ende 1944 war der Russe bereits bei Stettin, als ich mit einer Nachschubkompanie nach Lettland abkommandiert wurde zu den sp\u00e4ter ber\u00fcchtigten Kessel &#8211; Kurlandschlachten. Als ich dort ankam, hatten sie mir gesagt: \u201cWer jetzt zur\u00fcck ins Reich will, der muss durch die russische Front. Der kann Waffen und Essen mitnehmen, soviel er will.\u201c Da sagte ich: \u201eDas will ich riskieren. Da will ich durch.\u201c Man sagte mir aber, ich m\u00fcsse bleiben.<\/p>\n<p>Es war 1944 ein eisig kalter Winter bis zu 28 Grad Minus und man hatte uns gebrauchte, daf\u00fcr aber warme, wattierte Anz\u00fcge gegeben. Unserer Einheit wurde ein Einsatz bei Nacht in einem Waldgebiet \u00fcbertragen. Ich musste nach vorne der Erste sein, sonst w\u00e4re keiner gegangen. Mit zw\u00f6lf Mann kamen wir gerade aus einem W\u00e4ldchen heraus, da hat\u2019s geknallt. &#8211; Und wie! &#8211; Wir wurden sofort beschossen. Trotz der Dunkelheit muss der Russe uns gesehen haben. Neben mir war einer, der hatte beide Oberschenkel aufgerissen. Ich hatte Splitter in die Beine bekommen und ging sofort in die Knie. Die schossen mit Splittergranaten!!! Bei den n\u00e4chsten Sch\u00fcssen flogen uns die Splitter dann um die Ohren und gingen mir links in das Handgelenk, Oberarm und den Hals. Der Sanit\u00e4ter kam: \u201eHast Du ein Verbandsp\u00e4ckchen?\u201c &#8211; ich sagte: \u201eJa, habe ich, das Gro\u00dfe kannst du haben, aber das Kleine muss ich selber behalten.\u201c Der Beinverletzte wollte noch aufstehen und gehen, aber das ging nicht mehr.<\/p>\n<p>Da waren zwei junge Leute, etwa sechzehn, die hatten sich freiwillig gemeldet. \u201eIch bin noch nicht verwundet, was soll ich machen?\u201c \u201eMensch leg dich hin und kriech&#8216; in den Stahlhelm rein.\u201c Was mit denen nachher passiert ist, wei\u00df ich nicht, es wurde ja weiter geschossen.<\/p>\n<p>Jetzt musste ich zur\u00fcckgehen. Mit dem Gewehr hab ich mich im Schnee abgest\u00fctzt. Da hat der Russe angefangen mit der Stalinorgel zu schie\u00dfen. Von weitem sah das ganz gut aus, wie in der Neujahrsnacht. Ich hatte Gl\u00fcck, da war gerade eine Flussvertiefung, da hab ich mich aufs Eis gelegt. Es m\u00fcssen etwa 15 bis 20\u00b0 gewesen sein. Ich sah mich nach meinem Kollegen um, der war weg, da habe ich nur noch Mantelfetzen sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als ich ein Gebrumm h\u00f6rte, fing ich an zu rufen. Es kam ein MTW, (Mannschafts-transportwagen). Wie ein Sarg sah der aus, war aber kein Panzer. Da waren so zw\u00f6lf bis f\u00fcnfzehn Mann drin. Der musste mich wohl gesehen haben und hat mich gleich mitgenommen zum Verbandsplatz. Das war wieder ein Heimatschuss! Vier Splitterwunden links vom Bein bis an den Hals. Zwei Wochen lag ich noch in Lettland im Lazarett, dann ging es heimw\u00e4rts mit der russischen Schmalspurbahn bis zu dem kleinen Hafen Labiau in Ostpreu\u00dfen.<\/p>\n<p>So viele Soldaten waren da, wo kamen die blo\u00df alle her? Alles voller Soldaten \u2013 und nur ein Schiff. Ach du Schreck! Und wir mussten raus hier, der Russe kam. Soldaten kamen an meinen Waggon, in dem ich lag, und schrieben eine Nummer auf einen Zettel. \u201eWas f\u00fcr eine Nummer hast Du? Die geraden Nummern kommen alle raus, die ungeraden m\u00fcssen hier bleiben.\u201c Ich las meine Nummer \u2013 Schicksal \u2013 es dauerte nicht lange. Auf dem Platz, wo das Schiff lag, wurden wir als Verwundete mit Hilfe eines Krans auf das Schiff gehoben.<\/p>\n<p>Dann lag ich an einem Bullauge und stellte so meine \u00dcberlegungen an: \u201eDie Russen haben hier in der Ostsee auch U-Boote. Wenn wir getroffen werden \u2013 jetzt im Winter \u2013 bei 28\u00b0 K\u00e4lte und dann im Wasser? Ob ich durchkomme? wei\u00df ich nicht!\u201c Trotzdem aber sind wir heil in Danzig angekommen. Da stand ein ganz neuer Lazarett D-Zug mit Doppelbetten voller Soldaten und wir sind nach Reimlingen, bei N\u00f6rdlingen transportiert worden. (In der N\u00e4he von N\u00fcrnberg) von N\u00f6rdlingen aus waren es dann noch zwei Kilometer bis zum Kloster. Das hatten sie zum Lazarett hergerichtet.<\/p>\n<p>Wir waren zw\u00f6lf Mann dort auf Zimmer und es gab immer welche, die auffielen. Da haben sie zum Beispiel den Nachttopf umgekippt, nur damit die Nonnen kamen, das wieder aufzuwischen, um sich am Anblick der Nonnen zu erg\u00f6tzen und mit ihnen zu flirten. Da hat die Oberin aber ganz energisch mit allen gesprochen. Ich lag einfach auf der Matratze &#8211; einen Schemel daneben und jedes Mal, wenn ich versuchte, zu gehen, lag ich gleich wieder auf der Nase. Mit dem Bein war das noch nichts. Als wir dann vom Amerikaner \u00fcberrollt wurden, ist das Lazarett im Kloster aufgel\u00f6st worden und wir kamen in amerikanische Gefangenschaft als PW in ein Lager bei Neu-Ulm. Nach der dortigen Entlassung Anfang Juli 1945 ging ich zuerst mit zu einem ebenfalls verwundeten Kameraden bei Reimlingen und half ihm auf seinem Hof. Nach sechs Wochen aber wechselte ich zu einem gr\u00f6\u00dferen Hof. Erst im Februar 1947 fuhr ich zu meinen Eltern nach Hamwarde bei Geesthacht \u2013 in der N\u00e4he von Hamburg. Etliche bekannte Gesichter aus Schneidem\u00fchl und Sch\u00f6nlanke habe ich dort in der Gemeinde der Kirche wieder getroffen, unter anderem auch Hans (Johannes) Kindt.<\/p>\n<p>Hamburg war eine schwarze Stadt, vollst\u00e4ndig zerbombt, ausgebrannt und ein einziges Tr\u00fcmmerfeld. Frauen standen in den Tr\u00fcmmern und klopften Steine zum Aufbau neuer H\u00e4user. Die wenigen Menschen lebten auf Schutthalden und auf den frei ger\u00e4umten Stra\u00dfen in aufgestellten Wellblechh\u00fctten, die sp\u00e4ter als Notunterk\u00fcnfte noch lange Jahre standen. Hamburg \u2013 ja, ganz Deutschland musste erst wieder neu aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Ich wollte wieder in meinem Beruf als Autoschlosser arbeiten und fand als solcher eine Anstellung in Hamburg-Heidberg, was zur Zeit des Krieges eine SS-Kaserne war und 1945 zum Lazarett umgestaltet wurde. Erst in noch sp\u00e4teren Jahren ist es dann zum heutigen \u201eHeidberg-Krankenhaus\u201c gemacht worden. Als ich 1947 nach Hamburg kam, war dort aber die Oberfinanzdirektion zu Hause und ich selber wohnte in P\u00f6selsdorf, in der Magdalenestra\u00dfe an der Alster. Mein Vater arbeitete bereits seit 1945 in Hamburg als Zollbeamter. F\u00fcr seinen Vorgesetzten, dem Direktor der Oberfinanzdirektion, war er \u00f6fters bereit gewesen Dienstfahrten zu machen und dessen Zufriedenheit dr\u00fcckte sich jetzt darin aus, dass angeregt wurde einen festen Fahrdienst einzurichten und meine Anfrage um Anstellung als Fahrer beim Zollamt wurde daraufhin positiv beantwortet. So arbeitete ich zuerst als Kraftfahrer beim Zoll, bis mir mein Gesellenbrief aus den Ostgebieten zugeschickt wurde und ich als Kfz-Mechaniker anfangen konnte. Erst 1953 wurde ich dann vom Zollamt als vollwertiger Zollbeamter auf Lebenszeit \u00fcbernommen und arbeitete 24 Jahre dort und zuletzt am Flughafen Hamburg.1987 wurde ich dann als Zoll-Haupt-Sekret\u00e4r in Pension entlassen.<\/p>\n<p>Dezember 1947 heiratete ich meine liebe Vera (Krause), die als Hamburgerin am 15. M\u00e4rz 1922 hier bereits ihre Kindersegnung empfangen hatte. Ich lernte sie in der Gemeinde Altona kennen und lieben, wo sie mit ihrer wundersch\u00f6nen Stimme im Gemeindechor mitsang. Und sie sang so gerne! Im Juli 1947 verlobten wir uns und am 20. Dez. 1947 heirateten wir. Vom Direktor der Oberfinanzdirektion erhielten wir sogar f\u00fcr unsere Hochzeit als \u201efreundlichen Dank f\u00fcr die geleistete Arbeit\u201c seinen pers\u00f6nlichen Dienstwagen mit Fahrer f\u00fcr einen Tag zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Unsere zwei Kinder hei\u00dfen Joachim geboren 2. November 1948 in Hamburg-Eppendorf, ist unverheiratet geblieben und ohne Kinder. Hannelore, geboren 11. Dezember 1950 in Hamburg-Wandsbek, f\u00fchrt eine Tempelehe und hat sechs Kinder. Meine Vera verstarb am 27. September 1997 in Hamburg.<\/p>\n<p>In Sch\u00f6nlanke und Schneidem\u00fchl bin ich immer zur Gemeinde gegangen. Dann wieder 1947 zur Kirche in die Gemeinde Hamburg-Altona, in der \u201eKleinen Westerstra\u00dfe\u201c, die heute nicht mehr existiert. Nach der Teilung der Gemeinde in die \u201eGemeinde Altona\u201c und die \u201eGemeinde Hamburg\u201c, wurde ich am 13. Februar 1966, mit fast 42 Jahren von Bruder Imbeck zum \u00c4ltesten ordiniert und am 22. Februar 1976 mit fast 52 Jahren vom Pfahlpr\u00e4sidenten Dietmar Matern zum Hohenpriester und daraufhin in den Hohen Rat berufen. In den 80ern erhielt ich dann noch einmal vom Pfahlpr\u00e4sidenten Klaus-Peter Back f\u00fcr drei Jahre das Amt des Bischofs f\u00fcr die Gemeinde Hamburg als Berufung.<\/p>\n<p>Mein Leben war sehr abwechslungsreich und lehrreich. Ich habe viel gesehen, geh\u00f6rt und erlebt w\u00e4hrend der Offizierslaufbahn, bei den Eins\u00e4tzen an der Ostfront und sp\u00e4ter beim Aufbau der deutschen Wirtschaft am Zoll des Hamburger Flughafens. Zus\u00e4tzlich hatte ich die ehrenvolle Aufgabe im Hohen Rat des Pfahles Hamburg arbeiten zu d\u00fcrfen und f\u00fcr drei Jahre die Gemeinde Hamburg als Bischof zu f\u00fchren. Viele meiner Erlebnisse w\u00e4ren berichtenswert, aber mehr noch davon d\u00fcrfte gar nicht erst geschrieben werden. Hyrum Hardel (84 Jahre) Hamburg im Juli 2008.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00f6nlanke, Westpreu\u00dfen Mein Name ist Hyrum Egon Hardel, ich bin geboren am 28. Februar 1924 in Sch\u00f6nlanke [heute Trzcianka]. Mein Vater ist Otto Hardel und meine Mutter Jenny n\u00e9e Rjasanzewa. Mit acht Jahren wurde ich am 5. Juni 1932 in der \u201eKirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage\u201c in Sch\u00f6nlanke in einem See getauft. 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