{"id":1292,"date":"2012-05-22T16:11:08","date_gmt":"2012-05-22T16:11:08","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1292"},"modified":"2014-04-18T06:33:14","modified_gmt":"2014-04-18T06:33:14","slug":"rudolf-gunther-eberhard-heumos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1292\/rudolf-gunther-eberhard-heumos","title":{"rendered":"Rudolf G\u00fcnther Eberhard Heumos"},"content":{"rendered":"<p><strong>Radsch\u00fctz\/K\u00f6ben an der Oder, Wohlau, Niederschlesien<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Gunther-Eberhard-Heumos.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1293\" title=\"Rudolf-Gunther-Eberhard-Heumos\" alt=\"Mormon Deutsch Rudolf Gunther Eberhard Heumos\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Gunther-Eberhard-Heumos-226x300.png\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Gunther-Eberhard-Heumos-226x300.png 226w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Rudolf-Gunther-Eberhard-Heumos.png 525w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a>Mein Name ist Rudolf G\u00fcnther Eberhard Heumos<\/strong> und bin am 07. Juni 1936 in Radsch\u00fctz (Radoszyce), Standesamt K\u00f6ben an der Oder [Chobienia], Kreis Wohlau [Wol\u00f3w] in Niederschlesien geboren. Ich bin das dritte Kind von Rudolf Wilhelm Heumos und seiner Frau Ella Selma Gertrud, einer geborenen Strohwald. Mein Vater war r\u00f6misch katholisch und meine Mutter evangelisch. lutherisch. Wir sind insgesamt neun noch lebende Kinder. Das zehnte Kind ist schon 90 Minuten nach seiner Geburt gestorben. Nur die ersten sechs Geschwister sind in Schlesien geboren. Die vier anderen hingegen in Neudorf und Spiegelau, Landkreis Grafenau, heute Freyung-Grafenau, im Bayerischen Wald und zwar nach dem Krieg.<\/p>\n<p>Die ersten sechs Jahre meines Lebens verbrachte ich in Radsch\u00fctz. 1942 zogen wir auf die andere, die rechte (\u00f6stliche) Oderseite, und zwar nach Irsingen (Iradze). Verwaltungsm\u00e4\u00dfig geh\u00f6rte Irsingen zu Herrnlauersitz (Luboszyce), Kreis Guhrau (Akrau). Guhrau liegt kurz vor der ehemaligen deutsch\/polnischen Grenze. In Irsingen gab es eine Brauerei, einen Gutshof und ein Schloss, auch einen Kleinbauern, die Schule und einen Kindergarten. An eine Einkaufsm\u00f6glichkeit kann ich mich nicht erinnern, aber daran, dass wir in die B\u00e4ckerei nach Herrnlauersitz gehen mussten oder mit der Bimmelbahn nach Guhrau fuhren, um dort einzukaufen.<!--more--><\/p>\n<p>Die Brauerei war nicht in Betrieb, aber der Gutshof war noch bewirtschaftet und das Schloss, es geh\u00f6rte einem preu\u00dfischen Junker, diente dem BDM (Bund Deutscher M\u00e4dchen) als Unterkunft. Die M\u00e4dchen waren im Landeinsatz und halfen \u00fcberall dort, wo sie gebraucht wurden. Da wir eine kinderreiche Familie waren, hatten wir auch so ein M\u00e4dchen als Helferin im Haus.<\/p>\n<p>Wir wohnten nicht direkt im Ort Irsingen, sondern etwa zwei Kilometer nordw\u00e4rts im sogenannten &#8222;Lenschloch\u201c. Kam man von Irsingen nach Lenschloch, so standen etwa 100 Meter vor dem ersten Haus, an der linken Stra\u00dfenseite, zehn riesige Eichen und eine Schwarzpappel. Lenschloch war eine f\u00fcr Kleinbauern errichtete Siedlung mit f\u00fcnf baugleichen H\u00f6fen und einem alten Bauernhof am Ende, rechts des Weges. Von den Kleinbauernh\u00f6fen war nur noch der erste Hof rechts bewirtschaftet und der alte Bauernhof am Ende der Siedlung. Die anderen waren verlassen und standen zum Kauf. Nach dem Krieg wollten meine Eltern den Hof kaufen, auf dem wir wohnten, allerdings ohne die dazugeh\u00f6renden Felder. Vater schw\u00e4rmte immer von einer gro\u00dfen H\u00fchnerfarm. Das Wohnhaus war fast quadratisch, bestehend aus Erdgeschoss und erster Stock, mit Flachdach. Die eine H\u00e4lfte des Hauses war bewohnbar und die andere bestand aus einer Wasch- und Futterk\u00fcche mit anschlie\u00dfender Stallung. Dar\u00fcber war Platz f\u00fcr Heu und Stroh. Wir hatten nur eine Ziege und Kaninchen. Wegen des hohen Grundwasserspiegels war das Haus nicht unterkellert.<\/p>\n<p>In der Waschk\u00fcche gab es zwar eine Handpumpe, aber die war defekt und so musste das Wasser aus dem Brunnen gesch\u00f6pft werden. Ab und an entglitt uns der Strick und der Eimer ging unter. Es musste dann immer der Nachbar kommen und mit einer langen Stange, an deren Ende ein Haken angebracht war, den Eimer wieder heraus fischen. Auf dem von uns bewohnten Hofgrundst\u00fcck gab es aber nicht nur das Wohnhaus mit Stall und den Brunnen, sondern auch eine gro\u00dfe Scheune, ein Zwei-Kammern-Tiefsilo (ca. 5 x 5 x 4 m je Kammer) und einen gemauerten H\u00fchnerstall. Im Garten, der zwischen Stra\u00dfe und Haus lag, gab es einen Pflaumenbaum, einen Apfelbaum und am Haus als Spalier, einen Pfirsichbaum und jede Menge Beerenstr\u00e4ucher sowie Rhabarber.<\/p>\n<p>Der letzte wirkliche Bauernhof geh\u00f6rte einem gewissen Pissner. Die Familie Pissner waren die einzigen Katholiken in der ganzen weiten Umgebung. Aus diesem Grund wurden sie immer etwas gemieden und die Kinder in der Schule vom Lehrer schikaniert. Der Pissnervater muss wohl mal den Lehrer an der Gurgel gepackt oder als Parteibonzen beschimpft haben, weil er ins Gef\u00e4ngnis musste. Etwas Genaueres ist mir aber nicht bekannt. Zum Pissnerhof geh\u00f6rte auch ein relativ gro\u00dfer und tiefer Teich, in den wir im Sommer zum Baden gingen. Als die Flucht angeordnet wurde, beauftragte man den Pissnervater mit der F\u00fchrung des Fl\u00fcchtlingstrecks.<\/p>\n<p>Im Lenschloch wohnte noch ein pensionierter Polizeibeamter, der stets mit einem kleinen Sachsmotorrad unterwegs war. Er hatte an uns immer etwas auszusetzen. Die Fenster waren nie so gut verdunkelt, dass nicht irgendwo noch ein Lichtstrahl nach au\u00dfen gedrungen w\u00e4re. Dies war f\u00fcr ihn schon Anlass genug, um Mutter bei der aktiven Polizei anzuschw\u00e4rzen.<\/p>\n<p>Ab Herbst 1943 hatten wir kaum noch Schulunterricht, weil man in der Schule den Reichsarbeitsdienst einquartiert hatte. Die sogenannten Schanzer mussten Sch\u00fctzengr\u00e4ben ausheben und Befestigungen f\u00fcr die Wehrmacht bauen. Einer dieser M\u00e4nner hat im Pissnerteich einen gro\u00dfen Hecht gefangen, mit 110 cm L\u00e4nge. Mit den Ausl\u00e4ndern, in der Regel Polen, hatten wir des \u00d6fteren Probleme, weil sie frech und anma\u00dfend waren. Ein Junge von etwa 15 Jahren sagte mal, dass er uns allen die H\u00e4lse durchschneiden werde, wenn wir den Krieg verl\u00f6ren. Die Pr\u00fcgel, die er daf\u00fcr bezog, waren bestimmt nicht von schlechten Eltern. Dagegen kamen wir mit den Kriegsgefangenen Russen, die bei uns zur Landarbeit eingesetzt waren, gut zurecht.<\/p>\n<p>Als Verbindung zur Au\u00dfenwelt hatten wir ein kleines, altes Radio, einen \u201eVolksempf\u00e4nger\u201c. Da wir nur die Deutschen Sender h\u00f6ren durften, wussten wir vom Kriegsgeschehen relativ wenig. Dadurch, dass die Nachrichten fast ausschlie\u00dflich von Siegen berichteten, kam niemand auf die Idee, dass wir uns auf eine Flucht vor den Russen vorbereiten sollten. Erst in den Abendstunden des 20. Januar 1945, kam Tante Hertha aus Guhrau, sie war dort in Stellung, wie es damals hie\u00df und wollte zu den Eltern auf die andere Oderseite nach Bartsch. Sie war ganz \u00fcberrascht, dass wir noch nichts gepackt hatten, da doch alles aus dem Osten nach Westen fl\u00fcchtet. Es wurde sofort mit den n\u00f6tigen Vorbereitungen begonnen. Wertsachen wurden vergraben, soweit dies bei der K\u00e4lte m\u00f6glich war und die Kaninchen geschlachtet. Wir Kinder mussten ins Bett und die beiden Frauen schufteten wahrscheinlich fast die ganze Nacht.<\/p>\n<p>Sehr sp\u00e4t am Abend, ich glaube mich daran zu erinnern, kam der Josef Pissner, Senior und klopfte ans Fenster, um uns mitzuteilen, dass am n\u00e4chsten Morgen, um 06.00 Uhr in der Fr\u00fch, ein Fuhrwerk aus dem Gut kommen w\u00fcrde, um uns und zwei weitere Familien zur Flucht vor den Russen abzuholen.<\/p>\n<p>So begann f\u00fcr uns am Sonntag, 21. Januar 1945, 06.00 Uhr, die Flucht vor den Russen und es hie\u00df: \u201eIn 14 Tagen seid ihr wieder zu Hause.&#8220; (Diese 14 Tage sind noch immer nicht zu Ende.)<\/p>\n<p>Als das Fuhrwerk vor unserem Haus hielt, waren schon zwei Familien mit ihren Habseligkeiten aufgeladen. Es waren dies ein Kind und zwei Frauen sowie ein \u00e4lteres Ehepaar. Unsere Mutter hat alles, was irgendwie ging aufladen lassen, vor allem die Federbetten, in welche die j\u00fcngeren Geschwister eingebettet wurden. Es war bitterkalt, einer der k\u00e4ltesten Winter, an die ich mich erinnern kann. Es sollen \u2013 42\u00b0C gewesen sein. Der endg\u00fcltige \u201eTreck\u201c wurde in Irsingen zusammengestellt.<\/p>\n<p>Ein Kleinbauer hatte nur ein Gespann mit zwei K\u00fchen. Ein Kalb, das erst einige Tage alt war, hatte er hinten auf den Wagen gebunden, wo es erfror. Die Gutsbesitzerin thronte allein auf einem Wagen, in Pelze eingeh\u00fcllt. Endlich setzte ich der Treck in Richtung Oder in Bewegung. In Z\u00fcchen war die n\u00e4chste F\u00e4hre, um \u00fcber die Oder zu gelangen, mit der h\u00e4tten wir \u00fcbersetzen wollen. Leider war sie eingefroren und so mussten wir einige Kilometer stromaufw\u00e4rts bis K\u00f6ben an der Oder, wo man die F\u00e4hre mit weniger Aufwand freibekommen hatte. Von K\u00f6ben an der Oder aus ging es dann wieder Oder abw\u00e4rts, doch nicht den Fluss entlang und so kamen wir gegen Abend in Kotzenau an. Etliche Familien wurden hier bei einem Bauern einquartiert. Der Bauer war auch schon zur Flucht ger\u00fcstet und schlachtete alles, was er an die durchziehenden Fl\u00fcchtlinge verkaufen konnte. Wie er das alles bew\u00e4ltigen konnte, wei\u00df ich nicht. Jedenfalls war es gar nicht so einfach, weil jedes St\u00fcck Vieh, ob gro\u00df oder klein, registriert war. Die Lebensmittel waren ja rationiert und jeder konnte nur das kaufen, was er laut Lebensmittelkarte zugeteilt bekommen hatte.<\/p>\n<p>Mutter hat auch ein halbes Schwein gekauft. Es wurde in einen gro\u00dfen Reisekorb gepackt und bei der K\u00e4lte bestand keine Gefahr, dass es h\u00e4tte verderben k\u00f6nnen. Bei dem Bauern in Kotzenau blieben wir ein paar Tage und setzten uns dann vom allgemeinen Fl\u00fcchtlingstreck ab. In Raudten bestiegen wir schlie\u00dflich einen Zug. Mutter wollte mit uns sechs Kindern zu Verwandten nach Plottendorf, bei Altenburg in Th\u00fcringen. (Plottendorf ist heute kein selbst\u00e4ndiger Ort mehr. Es ist heute ein Ortsteil von Treben zwischen Altenburg und Leipzig gelegen.) Dort lebte eine Schwester vom Vater, Tante Gretl, wie wir sie nannten. Mit vollem Namen hie\u00df sie Margarethe Heinicke, da sie mit Kurt Heinicke verheiratet war. Onkel Kurt war fast blind und wenn er zur Arbeit musste, fuhr Tante Gertl mit dem Fahrrad vorweg und hatte hinten am Gep\u00e4cktr\u00e4ger eine rot leuchtende Karbidlampe befestigt und diesem roten Schein folgte Onkel Kurt. Seine Arbeit bestand darin, Feldloren zu beladen und dazu brauchte er nicht viel zu sehen. Seine Arbeitskameraden stellten eine leere Lore hin und Onkel Kurt schaufelte sie voll. Seine Arbeitskameraden tauschten dann jeweils die volle Lore gegen eine entleerte aus.<\/p>\n<p>Leider kamen wir einen oder zwei Tage zu sp\u00e4t dort an, denn die anderen Verwandten aus Breslau waren schon da und hatten alle verf\u00fcgbaren R\u00e4ume belegt. Wie lange wir trotzdem in Plottendorf waren, wei\u00df ich heute nicht mehr, doch von dort kamen wir nach Leipzig. In Leipzig lebte auch eine Schwester von Vater, die Tante Liesl (Elisabeth). Hier wurden wir bei einem Arzt einquartiert. Tante Liesl hatte diese Wohnung f\u00fcr uns besorgt. Ich kann mich noch an das Zimmer erinnern, weil es abgerundete Ecken hatte. F\u00fcr uns Kinder vom Land war Leipzig nat\u00fcrlich ein Erlebnis und wir drei \u00e4ltesten Jungs waren st\u00e4ndig in der Stadt unterwegs. Wie wir es geschafft haben, immer wieder nach Hause, zu Mutter und Geschwister, zu kommen, ist mir heute noch ein R\u00e4tsel. Tatsache ist, dass wir stets unversehrt dort ankamen. Wenn Fliegeralarm gegeben wurde, mussten wir die Stra\u00dfe verlassen und in den n\u00e4chstgelegenen Luftschutzkeller gehen und auf Entwarnung warten. Welche \u00c4ngste Mutter ausgestanden haben musste, wei\u00df ich heute eher einzusch\u00e4tzen als damals. Wir trieben sogar mit Kriegsgefangenen einen kleinen Handel. Es war verboten und gef\u00e4hrlich, doch wir tauschten Brot gegen Zucker. Ob wir mehr Zucker hatten oder mehr Brot, das wei\u00df ich heute nicht mehr. Ich nehme aber an, dass wir Zucker im \u00dcberfluss hatten, weil wir als Kinder keinen Zucker mochten.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit hatte die Stadt schon etliche Fliegerangriffe erlebt und \u00fcberall gab es Ruinen. Wir durften sie eigentlich nicht betreten, weil es zum einen viele Blindg\u00e4nger (nicht explodierte Brandbomben) und zum anderen auch Pl\u00fcnderer gab. Uns interessierten mehr die Blindg\u00e4nger. An eine Ruine kann ich mich noch sehr gut erinnern. Sie hat mich fasziniert, weil nur noch der Kamin dastand und alles andere rundherum eingest\u00fcrzt war. Es muss ein dreist\u00f6ckiges Haus gewesen sein und oben, in der ehemaligen dritten Etage, stand eine Kaffeekanne auf einem kleinen Kaminsims. Heute w\u00fcrde ich sagen: \u201eSpitzweg h\u00e4tte es nicht besser zeichnen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Lassen sie mich noch ein Wort zu den Blindg\u00e4ngern sagen. Es handelte sich um Bomben, die nicht explodiert waren und in den Ruinen oder im Parkrasen steckten. Wir hatten bald herausgefunden, wie man so einen Blindg\u00e4nger zur Explosion bringen konnte. Ein Stecken mit einem Nagel am Ende diente als Werkzeug. Mit dem Nagel wurde ein kleines R\u00e4dchen am Ende der Bombe in Bewegung gesetzt und dann hie\u00df es laufen, so schnell es die Beine schafften. Keiner von uns kannte die Gefahr und keiner wusste, wie weit der Zeitz\u00fcnder schon abgelaufen war. Wir m\u00fcssen ein ganzes Regiment an Schutzengeln besch\u00e4ftigt haben, denn keiner von uns wurde je verletzt. Munition lag komischerweise \u00fcberall umher, und wie man das Geschoss von der H\u00fclse trennen konnte, um an das Pulver zu kommen, haben wir von \u00e4lteren Jungs erfahren, die Solches bei der HJ (Hitlerjugend) gelernt hatten. So sprengten wir eines Tages eine Stra\u00dfenbahn aus den Schienen. Der Sprengstoff war das Pulver, welches wir aus der Munition gewonnen hatten und als Sprengkapsel benutzten wir eine leere Patronenh\u00fclse. Pulver und H\u00fclse wurden auf die Schiene gepackt, und als die Stra\u00dfenbahn dar\u00fcber fuhr, explodierte das Zeug und die Stra\u00dfenbahn stand neben den Schienen. Wir haben die M\u00e4nner vom Volkssturm und die Polizei, soweit es sie gab, ganz sch\u00f6n auf Trab gehalten.<\/p>\n<p>Eines Tages gab es schon morgens um 10.00 Uhr Fliegeralarm und alles verschanzte sich in die Keller. Nicht alle Keller waren wirkliche Luftschutzbunker. Sie st\u00fcrzten teilweise genauso ein, wie das \u00fcbrige Geb\u00e4ude auch, dann mussten die Versch\u00fctteten wieder befreit und die Toten geborgen werden.<\/p>\n<p>Die Luftschutzwarte steckten ab und zu mal die Nase raus und erz\u00e4hlten dann, dass es Tiefflieger waren, welche die Stadt bombardierten. Dieser erste gro\u00dfe Tieffliegerangriff auf die Stadt Leipzig dauerte bis gegen 14.00 Uhr. Erst hinterher durften wir aus dem Keller und was wir sahen war entsetzlich. Die ganze Stadt stand in Flammen. Die Feuerwehren waren hoffnungslos \u00fcberfordert und l\u00f6schten in der Regel nur dort, wo hohe Parteigenossen wohnten. Unsere Unterkunft hatte ebenfalls etwas abbekommen und so durften wir nicht mehr ins Haus, sondern wurden in eine Schule ausquartiert. Hier wurde alles gesammelt, was kein Dach mehr \u00fcber dem Kopf hatte. Angefangen bei den Fl\u00fcchtlingen, \u00fcber die M\u00e4dchen vom BDM (Bund Deutscher M\u00e4dchen), sowie Flagg-Helferinnen oder von der Front zur\u00fcckkehrende Soldaten, alles wurde hier gesammelt, verpflegt und betreut. Die unsch\u00f6nen Dinge erz\u00e4hle ich hier lieber nicht.<\/p>\n<p>Was wir dort auch bekommen hatten, waren Kleiderl\u00e4use. Eine Mutter mit sechs Kindern, im Alter von 2 \u00bd bis 12 Jahren, v\u00f6llig verlaust. Zur Entlausung brachte man uns in eine Baracke der Wehrmacht und unsere Kleidung wurde in eine Art Backofen gesteckt, in dem die L\u00e4use und die Nisse (Eier der L\u00e4use) durch Erhitzen abget\u00f6tet werden sollten, w\u00e4hrend wir in die Badewanne mussten, wo man uns mit Schmierseife schrubbte. Ich habe den Geruch der Schmierseife noch heute in der Nase und werde ihn wahrscheinlich niemals ganz loswerden. Die Kleiderl\u00e4use wurden wir ebenfalls nicht ganz los.<\/p>\n<p>Nach dieser Prozedur kamen wir nicht mehr zur\u00fcck in die Schule, sondern wurden gleich in einen Zug verfrachtet, der uns aus der Stadt bringen sollte. Im Zug waren nicht nur Fl\u00fcchtlinge, sondern auch Menschen, die obdachlos geworden waren und viele alte Leute. Keiner wusste, wohin es ging. Es wurde auch keine kontinuierliche Bahnfahrt, sondern eine Etappenfahrt. Es mangelte an allem und die Wehrmacht hatte stets Vorrang. So geschah es, dass wir irgendwo im Wald anhielten und stundenlang standen. Die Lokomotive wurde irgendwo anders gebraucht. Die Kohlen waren ebenfalls knapp und ohne Heizmaterial fuhren die Z\u00fcge damals nicht. Irgendwann sickerte die Nachricht durch, dass wir nach Bayern gebracht wurden. Niemand wusste so recht, wo Bayern lag.<\/p>\n<p>In Hof verlie\u00dfen wir Th\u00fcringen und betraten bayerischen Boden. Weiter ging es \u00fcber Regensburg und ich glaube die alle Zuginsassen sangen das Lied: \u201eAls wir j\u00fcngst in Regensburg waren!\u201c Aber unser Ziel war Grafenau im Bayerischen Wald. \u00dcber Plattling ging es nach Zwiesel. Hier wurde der Waggon, in dem wir waren, abgekoppelt und in Richtung Grafenau umrangiert. Der Rest des Zuges fuhr weiter nach Bayerisch Eisenstein und mit ihm unser bisschen Hab und Gut: Ein Drahtgitter-Kinderbett auf R\u00e4dern und darin waren unsere s\u00e4mtlichen Habseligkeiten. Gesehen haben wir davon nie wieder etwas. Es hie\u00df zwar, wir k\u00f6nnten unsere Sachen am anderen Tag in Bayer. Eisenstein abholen, doch als Mutter mit Siegfried, unser \u00e4ltester Bruder, dort ankam, gab es da keinen Zug mehr.<\/p>\n<p>Vom Bahnhof Grafenau ging es mit einem Holzgaser (LKW, der keinen Benzintank hatte, sondern einen Kessel, in dem Holz verbrannt und Gas erzeugt wurde) nach Neudorf, ca. 4 Kilometer entfernt. Hier wurden wir im Gasthof einquartiert. Grafenau war damals eine kleine Kreisstadt und wurde bei der Gebietsreform mit dem Landkreis Wolfstein zusammengelegt. Diese Verwaltungseinheit nennt sich jetzt Landkreis Freyung-Grafenau. Schon am ersten Abend nach unserer Ankunft gab es mit den Jungs aus dem Dorf \u00c4rger. Wir sollten beim B\u00fcrgermeister Milch holen und wurden angep\u00f6belt. Die Jungs vom B\u00fcrgermeister waren die Frechsten. Wir lie\u00dfen uns nicht ungestraft anp\u00f6beln und so bezogen die B\u00fcrgermeisterjungs eine ordentliche Tracht Pr\u00fcgel. Der \u00e4lteste Sohn des B\u00fcrgermeisters meinte, ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass die \u201ePrei\u00dfn\u201c solche Kraft h\u00e4tten. Der B\u00fcrgermeister hie\u00df \u00fcbrigens Josef Fischer und der \u00e4lteste Sohn wie sein Vater. Sp\u00e4ter lie\u00df man uns weitgehend in Ruhe und es wurde auch die eine oder andere Freundschaft geschlossen.<\/p>\n<p>Die anderen Familien, die mit uns gekommen waren, verlie\u00dfen nach und nach den Gasthof und schlossen sich anderen Fl\u00fcchtlingsgruppen an oder den Heimatvertriebenen aus der Tschechoslowakei (B\u00f6hmen). Wir hatten nichts mehr und so mussten wir notgedrungen bleiben. Nach ein paar Wochen waren wir nur noch allein in der Gaststube des Wirtshauses. Da kam eines Tages der \u00c4lteste von uns, Siegfried, heim und beklagte sich wegen Juckreiz am ganzen K\u00f6rper. Mutter wusste gleich, dass die Kleiderl\u00e4use wieder bei uns Einzug gehalten hatten. Mutter fand auch einige in den N\u00e4hten der Kleidung. Die Erfahrung von der Entlausung in Leipzig sagte, dass die Kleider ins Backrohr mussten. Jetzt galt es besonders darauf zu achten, dass es nicht zu hei\u00df wurde, damit die wenigen Kleidungsst\u00fccke nicht zu Schaden kamen. Das war das endg\u00fcltige Aus f\u00fcr die Kleiderl\u00e4use. An deren Stelle traten jetzt die Kopfl\u00e4use. Die hatte hier so gut wie jedes Kind und auch die Erwachsenen waren nicht frei davon. Als im Mai die Amerikaner kamen, lebten wir noch immer in der Gastst\u00e4tte. Das Gasthaus wurde als Kommandantur gebraucht und wir mussten zu einem Bauern, Namens Schopf, auf die andere Stra\u00dfenseite ziehen.<\/p>\n<p>Was erw\u00e4hnt werden sollte, ist die Tatsache, dass wir keinerlei finanzielle Unterst\u00fctzung bekamen, da es hier \u00fcber die M\u00e4nner, die in der Wehrmacht dienten, keinerlei Unterlagen gab. Wir lebten von unseren Ersparnissen. Zum Gl\u00fcck hatte Mutter bei der Flucht die Sparb\u00fccher mitgenommen. Schon vor der W\u00e4hrungsreform waren unsere Sparb\u00fccher leer und wir mussten mit den 40,&#8211; DM Kopfgeld zu Recht kommen. Wir Fl\u00fcchtlingskinder durften auch keine Schule besuchen. Erst nachdem sich das Leben unter der F\u00fchrung der Amerikaner etwas normalisiert hatte, durften wir wieder zur Schule gehen.<\/p>\n<p>Nachdem die amerikanische Armee die Kommandantur aufgegeben hatte, zogen wir wieder ins Gasthaus zur\u00fcck. Weihnachten 1945 feierten wir noch in der Gaststube. Inzwischen hatten wir etwas Wohlstand erreicht. So schliefen wir nicht mehr auf dem Fu\u00dfboden auf Stroh, sondern in richtigen Betten, die uns der \u00f6rtliche Schreiner gefertigt hatte. Das Stroh befand sich jetzt in den Strohs\u00e4cken. Die beiden Bettgestelle waren nat\u00fcrlich nicht ausreichend, aber mehr brachten wir in dem Raum nicht unter und so schliefen wir zu dritt oder gar zu viert in einem Bett. Zwei oben, zwei unten.<\/p>\n<p>Erst im Laufe des Jahres 1946 bekamen wir eine Zweizimmerwohnung in der Dorfmitte beim Bauern Bl\u00f6chinger. Der Hausname war \u201eBrunnenbauer\u201c. Wir wurden im sogenannten Austragh\u00e4uschen untergebracht. Wir Jungs schliefen im Zimmer neben der K\u00fcche, immer noch vier Personen in zwei Betten und Mutter, mit den beiden M\u00e4dchen, in der K\u00fcche.<\/p>\n<p>Der Bauer war nicht gerade das menschenfreundlichste Wesen und so hatten wir im Sommer, wenn es l\u00e4ngere Zeit nicht regnete, kein Wasser. Die Brunnen waren nicht tief genug und eine zentrale Wasserversorgung gab es damals nur in den St\u00e4dten. Die Bauern hatten alle ihre eigenen Brunnen, mit von Hand betriebener Pumpe. Unser Bauer nahm den Pumpenschwengel weg und so sa\u00dfen wir auf dem Trockenen. Siegfried hatte bald herausgefunden, wo der Pumpenschwengel versteckt war und so warteten wir stets eine g\u00fcnstige Zeit ab, wenn der Bauer gerade nicht im Hof war, und holten uns einen oder zwei Eimer voll Wasser. Manchmal schickten wir den Weber Michl zum Wasser holen und der brachte immer welches, weil ihm keiner der Bauern etwas verwehrte.<\/p>\n<p>Der Weber Michael war ein junger Mann von etwa 20 Jahren, der an Epilepsie litt. Au\u00dferdem war er monds\u00fcchtig. Er hatte nie die Schule besucht und lief den ganzen Tag im Dorf herum und erledigte kleine Arbeiten f\u00fcr die Bauern und andere Dorfbewohner. Daf\u00fcr bekam er ein Zehnpfennigst\u00fcck oder etwas zu essen. Wenn er einen epileptischen Anfall bekam, fiel er einfach um und blieb mit Schaum vor dem Mund liegen bis er wieder aufwachte. F\u00fcr ein \u201eZehnerl\u201d (Zehnpfennigst\u00fcck), h\u00fcpfte er in die H\u00e4nde klatschend die Dorfstra\u00dfe rauf und runter und sagte laut vor sich hin: \u201eI spinn, i spinn . . .\u201c. Uns nannte er \u201edie neuen Leute\u201c und Mutter gab ihm f\u00fcrs Wasser holen immer eine Scheibe Brot mit Marmelade. Es durfte kein Fleckchen frei sein, da er dann b\u00f6se und unberechenbar wurde. Manchmal kam er auch einfach so und bettelte um ein St\u00fcck Marmeladenbrot. Der Gemeindeschreiber benutzte den Michl als Boten, wenn eine Nachricht schnell im Dorf verbreitet werden musste. Die Botschaft wurde in einen, speziell f\u00fcr diesen Zweck gefertigten, Hackl geklemmt und der Michl trug ihn von Haus zu Haus und bekam in jedem Haus ein Geldst\u00fcck. Er konnte die Geldwerte schon unterscheiden. Gelegentlich ging er auch in die Gemeindekanzlei und bat um den Hackl, weil er ihn durchs Dorf tragen wollte, um etwas Geld zu bekommen oder weil ihm ganz einfach langweilig war. Gab es keine Nachricht, schrieb der Gemeindesekret\u00e4r auf einen Zettel \u201eI spinn\u201c und der Michl trug brav diese Nachricht von Haus zu Haus. Sein Onkel, ein gewisser \u201eS\u00fc\u00df\u201c hat ihn immer verpr\u00fcgelt, wenn er ihn im Dorf antraf und hat ihn anschlie\u00dfend heimgeschickt. In seiner Monds\u00fcchtigkeitsphase konnte es schon einmal passieren, dass er bis ins Nachbardorf Lichteneck ging und dort irgendwelchen Unfug anstellte. Einmal wurde er nachts in einem Pferdestall angetroffen, als er gerade dabei war, die Pferde von der Kette zu lassen. Der Michl konnte auch ganz gezielt mit Steinen werfen. Selbst auf gr\u00f6\u00dfere Entfernungen traf er noch sicher sein Ziel. Doch im Gro\u00dfen und Ganzen war er ein armer, bedauernswerter Mensch.<\/p>\n<p>Noch ein Wort zu Herrn S\u00fc\u00df: Kam man von Grafenau nach Neudorf, so war das erste Haus auf der linken Seite der Stra\u00dfe, das Anwesen von Herrn S\u00fc\u00df. Von einer Frau S\u00fc\u00df habe ich nie etwas geh\u00f6rt. Herr S\u00fc\u00df war Mitglied der NSDAP und lief nur in seiner Uniform herum. Er schikanierte alle Leute im Dorf und so brachte er am Tage des Einmarsches der Amerikaner in aller Herrgottsfr\u00fche noch den sogenannten Volkssturm auf die Beine und sie bauten ein paar Hundert Meter vor Lichteneck eine Panzersperre, quer \u00fcber die Stra\u00dfe. Soweit ich mich noch erinnern kann, war das Begilde etwa 1,5 Meter hoch und 2 Meter breit, aus Baumst\u00e4mmen oben und unten und dazwischen mit Steinen ausgef\u00fcllt. Ein Steinbruch befand sich links der Stra\u00dfe, kam man aus Richtung Grafenau. F\u00fcr die amerikanische Armee w\u00e4re es ein leichtes gewesen, dieses Hindernis zur Seite zu schieben, doch die Amerikaner holten Bewohner von Lichteneck und lie\u00dfen das Hindernis beseitigen. Das verwendete Material lag noch lange rechts und links der Stra\u00dfe. Der Vormarsch der amerikanischen Truppen wurde nur f\u00fcr kurze Zeit aufgehalten und als die ersten Fahrzeuge von Neudorf aus sichtbar wurden, war Herr S\u00fc\u00df der Erste, der eine wei\u00dfe Fahne schwenkend, den Amerikanern entgegen lief.<\/p>\n<p>An das genaue Datum des Einzugs der Amerikaner kann ich mich nicht mehr erinnern. Es war aber auf jeden Fall im Mai 1945. Auch wei\u00df ich nicht mehr, wann sie das Dorf wieder verlie\u00dfen. F\u00fcr uns Fl\u00fcchtlinge waren die amerikanischen Soldaten ganz einfach Menschen wie wir auch, nur dass wir ihre Sprache nicht verstanden. Wenn sie in ihren Jeeps durchs Dorf fuhren, warfen sie fast immer angerauchte Zigaretten aus dem Fahrzeug. Heute w\u00fcrde ich sagen provokativ, denn sie wussten genau, dass wir uns auf die Kippen st\u00fcrzen w\u00fcrden. Das Kippensammeln war damals \u00fcblich und nicht nur die Fl\u00fcchtlingskinder waren scharf darauf, sondern auch die Bauern. Die noch glimmenden Zigarettenstummel l\u00f6schten wir und schnitten den angebrannten Teil ab, l\u00f6sten den Tabak aus dem Papier und sammelten ihn in einer B\u00fcchse (Konservendose), um ihn, wenn die Menge gro\u00df genug war, bei den Bauern gegen Schmalz oder Eier einzutauschen. F\u00fcr Tabak bekam man damals fast alles. Es waren auch ausgesprochen nette Soldaten dabei, die schon mal eine ganze Schachtel Zigaretten aus dem Jeep warfen. Diese Zigaretten waren f\u00fcr uns Goldwert. Daf\u00fcr konnte Mutter auch manchmal ein St\u00fcck Speck eintauschen. Nat\u00fcrlich versuchten wir uns auch mit dem Rauchen, aber wenn wir dabei erwischt wurden, gab es Ohrfeigen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der \u201eBesatzungszeit\u201c gab es eine Ausgangssperre. Die Dorfbewohner mussten beim Dunkelwerden zuhause sein und durften die H\u00e4user nicht mehr verlassen. Da Mutter oft schon fr\u00fchmorgens losging, um irgendetwas Genie\u00dfbares zu erbetteln oder einzutauschen, wussten wir nie, ob sie bis zum Einbruch der Nacht wieder zur\u00fcck sein w\u00fcrde. Sie hat es aber immer geschafft, rechtzeitig zur\u00fcck zu sein. Das war f\u00fcr sie bestimmt nicht immer ganz so einfach, wie sich das heute so liest, denn wir waren ja erst im M\u00e4rz ins Dorf gekommen und im Mai waren die Amerikaner schon da. Viel Zeit war da nicht, um sich in der weiteren Umgebung zurechtzufinden.<\/p>\n<p>Die Soldaten buddelten meist au\u00dferhalb des Dorfes Mulden, in denen sie die K\u00fcchenabf\u00e4lle und andere Dinge entsorgten. Meistens wurde das Zeug mit Benzin \u00fcbergossen und angez\u00fcndet. Kaum waren die Soldaten weg, fischten wir mit l\u00e4ngeren Stecken die noch brennenden Lebensmittel aus dem Feuer, l\u00f6schten sie und brachten sie nachhause. Das machte unseren Speiseplan abwechslungsreicher. Wir haben auch schon mal ein H\u00fchnchen in einer Konservendose vor Ort gekocht und gleich gegessen. Was wir sehr sch\u00e4tzten waren die Kekse und der K\u00e4se in Dosen. Er schmeckte zwar angekohlt, doch wir fanden ihn k\u00f6stlich.<\/p>\n<p>An eine Begebenheit kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wir Jungs standen an der Abfallmulde und suchten nach noch brauchbaren \u00dcberresten. Da kam ein gr\u00f6\u00dferer Jeep und warf frische Sachen in die Mulde. Wir wollten gleich einiges in Sicherheit bringen, aber einer der beiden Soldaten lie\u00df es nicht zu. Es war ein \u201eWei\u00dfer\u201c, w\u00e4hrend der andere dunkelh\u00e4utig war. Der im Dienstrang h\u00f6here war aber der Farbige. Er winkte uns hinter das Fahrzeug und gab uns eine relativ gro\u00dfe Schachtel mit Keksen, die wir Freude strahlend annahmen, worauf wir uns bedankten und aus dem Staube machten. So wie wir damals in Leipzig keine Probleme mit den Gefangenen hatten und mit ihnen Handel trieben, so hatten wir auch mit den amerikanischen Soldaten keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste. F\u00fcr uns war die Besatzungszeit eine positive Zeit und wir konnten uns sozusagen auch nicht beklagen.<\/p>\n<p>Unsere Ern\u00e4hrung bestand damals \u00fcberwiegend aus Kartoffeln und \u201eMehlsuppe\u201c. Ich meine mich daran erinnern zu k\u00f6nnen, dass ein ca. f\u00fcnf Liter fassender Topf mit Wasser gef\u00fcllt und auf dem Ofen gestellt wurde, bis das Wasser kochte. Mutter hat in einer Tasse Wasser und Mehl verquirlt und den Brei in das kochende Wasser im Topf ger\u00fchrt. Diese Suppe wurde etwas gesalzen und dazu gab es trocken Brot. Die amerikanischen Kekse waren eine wahre Delikatesse und bereicherten unseren Speiseplan. Im Sommer ging es uns besser, weil wir Beeren und Pilze sammeln gingen, die wir zum Teil verkauften und zum Teil selbst verbrauchten. F\u00fcr den Winter wurden Heidelbeeren und auch Pilze getrocknet.<\/p>\n<p>Hinzu kamen die Dinge, die wir mit unseren Lebensmittelmarken im Kolonialwarengesch\u00e4ft kaufen konnten. Die Lebensmittelkarten wurden einmal im Monat ausgegeben und waren in der Gemeindekanzlei abzuholen. Die zugeteilten Mengen waren auf den Kalorienbedarf der Menschen abgestimmt. Stillende M\u00fctter oder Schwerarbeiter bekamen Sondermarken. Wer sonst noch Sondermarken bekam wei\u00df ich nicht. Wenn wir Lebensmittelmarken abholen gingen, standen die Leute meist schon Schlange. Wir achteten stets darauf, dass wir hinter einem M\u00e4dchen mit Z\u00f6pfen zu stehen kamen, weil wir uns wegen der L\u00e4use am\u00fcsierten, die an den Z\u00f6pfen auf und ab marschierten.<\/p>\n<p>Die zugeteilten Fleischrationen waren sehr knapp bemessen und alle freuten sich, wenn es auf der \u201eFreibank\u201c Fleisch ohne Marken gab. Die Freibank war in Grafenau, 4 Kilometer von Neudorf entfernt. Die Nachricht von \u201eFreibankfleisch\u201c verbreitete sich stets wie ein Lauffeuer durchs Dorf und die \u00e4rmeren unter den Dorfbewohnern, es waren ja nicht alles Bauern, gingen schon sehr fr\u00fch nach Grafenau und stellten sich bei der Freibank an, um m\u00f6glichst weit vorne in der Reihe zu stehen. Es konnte schon mal sein, dass man umsonst anstand, weil der Wartende vor einem das letzte St\u00fcckchen von dem hei\u00df begehrten Fleisch bekommen hatte.<\/p>\n<p>Die Tiere, die in der Freibank geschlachtet wurden und deren Fleisch man verkaufte, waren verungl\u00fcckte oder kranke Tiere. Manchmal war das Fleisch schon vorgekocht, um m\u00f6gliche Krankheitserreger abzut\u00f6ten. Das Fleisch, das wir sonst gelegentlich im Kochtopf hatten, stammte in der Regel von Jungv\u00f6geln, die wir aus dem Nest geholt und geschlachtet hatten. W\u00e4hlerisch durfte man da nicht sein. Ob der Jungvogel h\u00e4tte eine Kr\u00e4he werden sollen oder eine Elster, eine Turteltaube oder sonst irgendetwas, spielte dabei keine Rolle. Es befand sich manches Mal selbst eine Katze in der Bratpfanne. Die Bauern wunderten sich dann, wieso es bei uns so gut nach Braten roch. Irgendwann bekamen wir von einem jugendlichen Dorfbewohner junge Kaninchen und bald hatten wir keine so gro\u00dfen Sorgen mehr, was Fleisch betraf. Das Vorhandensein von Kleinvieh wurde bei der Zuteilung der Lebensmittel ber\u00fccksichtigt. Dazu kam der Gemeindediener gelegentlich in alle H\u00f6fe und zu allen Einwohnern, um das vorhandene Vieh zu z\u00e4hlen und in Listen zu erfassen.<\/p>\n<p>1946 wurde der Bayerische Wald zum Missionsgebiet der katholischen Kirche erkl\u00e4rt. Die Pater oder M\u00f6nche gingen von Haus zu Haus und predigten. Da wir evangelisch waren, hatten wir damit nichts zu tun. Eines Nachmittags kam doch so ein Pater zu uns und gab Mutter Eier und Speck und einiges andere. Mutter war \u00fcberrascht und meinte, dass wir ja evangelisch seien und daher kein Anrecht auf Unterst\u00fctzung durch die katholische Kirche h\u00e4tten. Der Pater meinte, dass sie so viel geschenkt bek\u00e4men, dass sie es selbst nicht alles verwerten k\u00f6nnten. Beim Verzehr w\u00fcrde der Glaube nicht so wichtig sein, weil ein Protestant ebenso Hunger hat, wie ein Katholik. Die Bauern dr\u00e4ngten uns immer, dass wir uns doch dem katholischen Glauben zuwenden sollten, dann h\u00e4tten wir es leichter. Mit dem evangelischen Pfarrer, er hie\u00df Riepl, hatten wir st\u00e4ndig \u00c4rger. Mutter war eine recht resolute Frau und lie\u00df sich nicht so schnell einsch\u00fcchtern.<\/p>\n<p>Wir Kinder beschlossen fast einstimmig, dass wir zum Katholizismus wechseln wollten. In der Dorfkapelle von Neudorf wurden wir dann an einem Abend katholisch getauft. Der f\u00fcr Neudorf zust\u00e4ndige Kooperator, ich glaube, er hie\u00df Gscheiter, vollzog die Taufe. Ein Kind nach dem anderen hielt den Kopf \u00fcber das Taufbecken und er goss aus einem K\u00e4nnchen das geweihte Wasser \u00fcber die Stirn und was sonst noch dazu geh\u00f6rte. Nur Siegfried, der \u00c4lteste von uns Kindern, lie\u00df sich nicht taufen, weil er bereits evangelisch konfirmiert war und nicht den Glauben wechseln wollte. Im Verhalten der Landbev\u00f6lkerung uns gegen\u00fcber hat sich aber so gut wie nichts ver\u00e4ndert. Nur wenige wurden dadurch zug\u00e4nglicher.<\/p>\n<p>Nach Ostern 1947 sollten wir dann alle die Firmung erhalten. Die M\u00e4dchen waren noch zu klein und so blieben nur drei Jungs zur Firmung \u00fcbrig. Gerhard, der Zweite und Manfred der Vierte der Kinder fanden einen Firmpaten, doch f\u00fcr mich war keiner aufzutreiben. Ich wurde nie gefirmt. Trotz unseres \u00dcbertritts zum katholischen Glauben, h\u00f6rten wir gelegentlich die Worte: \u201eIs Zuagroasten, geht\u2019s doch hie, wos herkumma seits!\u201c H\u00e4tten wir auch gerne getan, wenn es uns m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Am Ostersonntag 1947, am Vormittag, waren wir alle in der Wohnk\u00fcche versammelt, als ein Mann an den beiden Fenstern vorbeiging. Er trug einen braunen Mantel und einen Seesack auf dem R\u00fccken. Ich hatte sofort erkannt, dass es unser Vater war, der da an den Fenstern vorbei gegangen war, und rief es auch sogleich aus. Niemand wollte mir glauben, aber Augenblicke sp\u00e4ter stand er in voller Lebensgr\u00f6\u00dfe in der T\u00fcr. Das war ein Hallo und es wurde eines der sch\u00f6nsten Osterfeste, an die ich mich erinnern kann.<\/p>\n<p>Vater war in Gro\u00dfbritannien in Kriegsgefangenschaft, obwohl er von amerikanischen Soldaten gefangen genommen worden war, aber wegen Minengefahr wurden die Gefangenen nicht nach Amerika verschifft, sondern nach Gro\u00dfbritannien gebracht. Anfangs waren die Gefangenen im Ernteeinsatz bei den britischen Bauern und sp\u00e4ter arbeitete Vater im Camp in der K\u00fcche. Entsprechend wohlgen\u00e4hrt kam er auch bei uns an. Aus seinem Mantel und den anderen Sachen wurden f\u00fcr uns Kinder Anz\u00fcge geschneidert, damit wir zur Firmung standesgem\u00e4\u00df gekleidet sein konnten.<\/p>\n<p>Im Laufe des Jahres 1947 gr\u00fcndete sich in Grafenau eine gemeinn\u00fctzige Baugenossenschaft, die mit Hilfe des Marshallplanes Unterk\u00fcnfte f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge bauen sollte. Vater und auch Siegfried, er kam 1947 aus der Volksschule, bekamen Arbeit bei der gemeinn\u00fctzigen Baugenossenschaft in Grafenau. Sie bauten eine Holzhaussiedlung und ein Musterhaus in Grafenau. Dieses Musterhaus wurde aus selbst gefertigten Lehmziegeln gebaut. Es war ein Doppelhaus und in die eine H\u00e4lfte zog der Architekt der Baugenossenschaft mit Familie ein. Die andere Familie wei\u00df ich nicht mehr. Als das Projekt Grafenau abgeschlossen war, wurde in Spiegelau eine Siedlung in Angriff genommen und wer sich f\u00fcr eine Wohnung beworben hatte, musste 3000 Arbeitsstunden leisten und einen Genossenschaftsanteil erwerben, damit er auch ber\u00fccksichtigt wurde. Wie die Eltern das geschafft haben, ist mir bis heute ein R\u00e4tsel. Von Neudorf bis Spiegelau waren es etwa 12 Kilometer und einfach zu weit, um t\u00e4glich heimzukommen. So blieben die beiden \u201aM\u00e4nner\u2018 immer die ganze Woche in Spiegelau und waren nur am Sonntag zuhause. F\u00fcnf-Tage-Woche oder 40 Stunden-Woche gab es damals noch nicht. Der Verdienst war auch nicht gerade berauschend.<\/p>\n<p>Bei der Baugenossenschaft schulte mein Vater, auf Anraten des Architekten, von B\u00e4cker und Konditor, auf Maurer um und Siegfried erlernte ebenfalls das Maurerhandwerk. Beide machten die Gesellenpr\u00fcfung. Die 3000 Arbeitsstunden waren bald geleistet und so siedelten wir am Gr\u00fcndonnerstag 1949 um, von Neudorf nach Spiegelau. Als wir einzogen, war das Haus noch nicht ganz fertig. Es konnte nur das Erdgeschoss genutzt werden. Es gab noch keine Treppe nach oben. Die Treppe zur Haust\u00fcre war ebenfalls noch im Bau. Meine Eltern haben das Haus sp\u00e4ter gekauft. Bernhard, unser j\u00fcngster Bruder hat das Haus geerbt und wir anderen Kinder haben auf ein Erbteil verzichtet, unter der Bedingung, dass sich Bernhard bis zu ihrem Tod um die Eltern k\u00fcmmert. Hat er getan!<\/p>\n<p>Vater starb an einem \u201aHefepilz\u2018, den die \u00c4rzte nicht in den Griff bekamen, am 24. Dezember 1990, um 04.35 Uhr, Heilig Abend, im Krankenhaus Grafenau. Eine sch\u00f6ne Bescherung! Mutter starb am 28. Oktober 2001 im Krankenhaus in Freyung, abends gegen 22.00 Uhr.<\/p>\n<p>In Spiegelau verlie\u00df ich Ende Juli 1950 die Volksschule und da ich keine geeignete Lehrstelle finden konnte, in die Glasfabrik wollte ich nicht, besuchte ich ab Oktober 1950 die neu gegr\u00fcndete Staatliche Mittelschule (heute Realschule) in Grafenau. Ich geh\u00f6rte sozusagen zur \u201eGr\u00fcnderklasse\u201c. Nach dreij\u00e4hrigem Besuch der Mittelschule schloss ich mit dem Grad der \u201eMittleren Reife\u201c ab. Von Spiegelau nach Grafenau sind es rund 8 Kilometer und alle Kinder, die in die Mittelschule nach Grafenau wollten, mussten nach Spiegelau zum Bahnhof kommen und von hier mit der Eisenbahn nach Grafenau fahren. Die Sch\u00fcler kamen aus den umliegenden D\u00f6rfern per Fahrrad oder zu Fu\u00df zum Bahnhof. Da zum Unterrichtsbeginn kein planm\u00e4\u00dfiger Personenzug verkehrte, wurde an den G\u00fcterzug ein Personenwagen angeh\u00e4ngt. Oftmals gingen wir den Weg von Grafenau nach Spiegelau zu Fu\u00df, wenn wir nicht rechtzeitig aus dem Unterricht weg konnten und nicht bis nachmittags um 17.00 Uhr in der Schule warten wollten. Als Pausenbrot hatte ich meistens nur vier Scheiben Brot mit Margarine bestrichen dabei. Mein Banknachbar war ganz verr\u00fcckt nach meiner Brotzeit und gab mir 10 Pfennig f\u00fcr ein Brot. Von diesem Geld kaufte ich dann Bleistifte oder Hefte und gelegentlich mal ein St\u00fcck Pferdewurst. Die gab es immer am Mittwoch und wurde von der Pferdemetzgerei Kinateder aus Passau gebracht. Im Gasthof Setzer kauften wir einen Teller Suppe und lie\u00dfen uns drei oder vier L\u00f6ffel dazu bringen, da wir uns nicht jeder f\u00fcr sich einen Teller Suppe leisten konnten, obwohl er nur 50 Pfennig gekostet hatte. Beim Metzger am unteren Stadtplatz kauften wir sogenannten Leberpressack f\u00fcr 8 Pfennig je 100 g oder Negerbeutel f\u00fcr 10 Pfennig je 100 g. Heute hei\u00dft das Zeug Pfefferwurst oder Schwarzwurst. Wenn ich heute meinen Kindern diese Stories erz\u00e4hle, sagen sie: \u201ePapa h\u00f6r auf, das glaubt dir ja doch kein Mensch!\u201c<\/p>\n<p>Ich wollte Landwirtschaftsinspektor werden, weswegen ich in eine landwirtschaftliche Lehre ging. Von September 1953 bis August 1954 lernte ich beim Landwirt Franz M\u00fcck, in Gro\u00dfarmschlag, Kreis Grafenau. Was ich hier nicht gelernt habe, habe ich sp\u00e4ter auch nicht gelernt. 1954 wechselte ich auf ein ehemaliges Rittergut, die Ritter von Maffeische Gutsverwaltung in Staltach, an den Osterseen gelegen, Gemeinde Iffeldorf, Kreis Weilheim-Schongau, s\u00fcdlich des Starnberger Sees, damals hie\u00df er noch \u201eW\u00fcrmsee\u201c. Auf Gut Nu\u00dfdorf, bei Weilheim\/Oberbayern, legte ich im Sp\u00e4tsommer 1955 die Landwirtschaftsgehilfenpr\u00fcfung ab und kehrte zu den Eltern nach Spiegelau zur\u00fcck, wo ich nach einer geeigneten Gehilfenstelle suchte. Es fand sich dann eine in Gn\u00f6tzheim, in der N\u00e4he von Uffenheim in Unterfranken. Nach der Eignungspr\u00fcfung an der Staatliche Lehranstalt in Triesdorf, kam ich also nach Gn\u00f6tzheim, wo ich es immerhin einen Monat lang aushielt. Von meinem ersten Gehalt kaufte ich mir eine Fahrkarte und kehrte ins Elternhaus zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ich scheute keine Arbeit und verbrachte die Zeit bis zum Jahresende daheim. Da erhielt ich von meinem Vater die Nachricht, dass die Stuttgarter Stra\u00dfenbahnen AG Leute sucht. Nach kurzem Briefwechsel erhielt ich eine Zusage und fuhr nach Stuttgart, wo ich am 29. Dezember 1955 mit der Arbeit begann. Damals erreichte man erst mit Vollendung des 21. Lebensjahres die Vollj\u00e4hrigkeit und da ich gerade mal 19 Jahre alt war, bot man mir Arbeit in der Halle an, bis ich alt genug sei, um in den Fahrdienst zu wechseln.<\/p>\n<p>Ein Arbeitskollege, der schon im Fahrdienst eingesetzt war, meinte eines Tages, dass f\u00fcr einen jungen Mann mit Mittlerer Reife die Arbeit in einer Stra\u00dfenbahnhalle, mit Wagen waschen und Bremskl\u00f6tze auswechseln, nicht das richtige sei und er war mit seinem Dienst ebenfalls nicht so recht zufrieden. Zu dieser Zeit suchte die Baden-W\u00fcrttembergische Bereitschaftspolizei junge M\u00e4nner f\u00fcr den Polizeidienst. Dort bewarben wir uns. Ich bekam eine Absage, mit der Begr\u00fcndung, dass ich noch nicht vollj\u00e4hrig sei und mich doch bei der Bereitschaftspolizei meines Heimatlandes bewerben soll. Sie schickten mir sogar die Adresse mit und so bewarb ich mich bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei in F\u00fcrstenfeldbruck, machte im Juni meine Einstellungspr\u00fcfung und trat am 6. August 1956 in den Dienst der Bayerischen Polizei, wo ich bis zum Eintritt in den Ruhestand Dienst tat.<\/p>\n<p>Bei der Bayer. Bereitschaftspolizei war ich in Eichst\u00e4tt (Kreisfreie Stadt), vom 6. August 1956 bis zum 6. Januar 1959. Vom 7. Januar 1959 bis 18. Dezember 1959 absolvierte ich den 7. Anstellungslehrgang f\u00fcr den mittleren Polizeivollzugsdienst und bewarb mich um eine freie Stelle bei der Bayer. Grenzpolizei im Bereich Zwiesel im Bayerischen Wald. Da ich noch Resturlaub hatte, begann ich meinen Dienst am 16. Januar 1960 im tief verschneiten Bayerischen Wald, bei der Grenzpolizeistation Zwieslerwaldhaus.<\/p>\n<p>Am 16. Mai 1959 heiratete ich noch w\u00e4hrend des Anstellungslehrganges meine erste Frau, Helga Elisabeth Friedrich. Da ich in Zwieslerwaldhaus keine Dienstwohnung erhalten konnte, wohnte ich mit einem anderen Kollegen im Ledigenzimmer. Erst im Laufe des Sommers wurde eine nicht benutzte Dienstwohnung zwangsger\u00e4umt und nach umfangreichen Renovierungsarbeiten konnte ich dann mit meiner Familie einziehen. Hier blieb ich bis September 1967 und bewarb mich zur Flughafenpolizeigruppe nach M\u00fcnchen-Riem. Ich wurde versetzt und zog Ostern 1968 in eine Staatsbediensteten Wohnung in M\u00fcnchen-Solln, Schuchstra\u00dfe 19. Den Dienst am Flughafen beendete ich im Oktober 1971 und wechselte in den Fernmeldedienst beim Pr\u00e4sidium der Bayer. Grenzpolizei, wo ich mit Ablauf des Monats Juni 1996 in den wohlverdienten Ruhestand ging.<\/p>\n<p>In der Vorweihnachtszeit 1970 hatten wir, das waren meine damalige Frau, vier Kinder und ich, den ersten Kontakt zu den Missionaren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und lie\u00dfen uns am 27. Februar 1971 taufen. Die beiden Elders hie\u00dfen Richard Jarvis und Fred Kamper. Es war ein gro\u00dfes Fest. Sicher kommt es nicht so h\u00e4ufig vor, dass sich eine sechsk\u00f6pfige Familie der Kirche anschlie\u00dft. Zur Taufe standen zwei Erwachsene und zwei Kinder bereit und die beiden anderen Kinder wurden gesegnet.<\/p>\n<p>Am 01. April 1981wurde meine Ehe mit der damalige Frau, Helga Elisabeth Friedrich, geschieden. Sie wollte mich ganz einfach nicht mehr zum Mann. Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass sie schon Jahre vorher in der Kirche herumposaunt hatte, dass sie sich scheiden lassen w\u00fcrde, sobald die Kinder etwas \u00e4lter seien.<\/p>\n<p>Am 2. Oktober 1981 heiratete ich meine jetzige Frau, Christiana, geborene Orsario. Wir haben einen Sohn, der am 31. M\u00e4rz 1983 geboren wurde und momentan an der Universit\u00e4t Passau ein Lehramtsstudium f\u00fcr Gymnasien absolviert. Seine F\u00e4cher sind Deutsch und Englisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Radsch\u00fctz\/K\u00f6ben an der Oder, Wohlau, Niederschlesien Mein Name ist Rudolf G\u00fcnther Eberhard Heumos und bin am 07. Juni 1936 in Radsch\u00fctz (Radoszyce), Standesamt K\u00f6ben an der Oder [Chobienia], Kreis Wohlau [Wol\u00f3w] in Niederschlesien geboren. Ich bin das dritte Kind von Rudolf Wilhelm Heumos und seiner Frau Ella Selma Gertrud, einer geborenen Strohwald. 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