{"id":1301,"date":"2012-05-22T16:19:12","date_gmt":"2012-05-22T16:19:12","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1301"},"modified":"2014-04-18T06:57:41","modified_gmt":"2014-04-18T06:57:41","slug":"wilhelm-gottfried-hirschmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1301\/wilhelm-gottfried-hirschmann","title":{"rendered":"Wilhelm Gottfried Hirschmann"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wien, \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Wilhelm-Gottfried-Hirschmann1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1302\" title=\"Wilhelm-Gottfried-Hirschmann\" alt=\"Mormon Deutsch Wilhelm Gottfried Hirschmann\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Wilhelm-Gottfried-Hirschmann1-226x300.jpg\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Wilhelm-Gottfried-Hirschmann1-226x300.jpg 226w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Wilhelm-Gottfried-Hirschmann1.jpg 342w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a>\u201eIch stamme von guten Eltern\u201c und hei\u00dfe Wilhelm Gottfried Hirschmann<\/strong> und bin am 1. April 1930 in Wien geboren als Sohn von Konrad Josef Hirschmann und Aloisia Huber. Sie war die Tochter des Landwirtes Johann Huber aus Rottenbach, Ober\u00f6sterreich, der im Jahre 1900 getauft wurde. Ein Schulfreund, der nach den USA ausgewandert und als Missionar nach M\u00fcnchen zur\u00fcckgekommen war, hatte ihm das Evangelium gebracht.<\/p>\n<p>Konrad Hirschmann, der Vater meines Vaters, war als Huf- und Wagenschmied aus Lauf an der Pegnitz nahe N\u00fcrnberg um 1885 nach \u00d6sterreich eingewandert. Er und seine Frau aus der Umgebung Wiens lie\u00dfen an der Mollardgasse 63 zwischen 1900 und 1907 ein Doppelhaus mit einer Schmiedewerkst\u00e4tte errichten.<\/p>\n<p>1909 betraten Elder Rees und sein Mitarbeiter diese Werkstatt und brachten den beiden S\u00f6hnen die Evangeliumsbotschaft. Sie lie\u00dfen sich taufen, befolgten den Rat der Missionare und wanderten nicht \u2013 wie zuerst geplant \u2013 nach den USA aus. Sie machten beide den ersten Weltkrieg als Soldaten mit und heirateten nach Kriegsende jeder eine der T\u00f6chter von Johann Huber in Rottenbach. Der j\u00fcngste am Leben gebliebene Sohn aus der Ehe des \u00e4lteren Konrad Josef bin ich.<!--more--><\/p>\n<p>Mir ist von allem Wissen meiner V\u00e4ter etwas beigebracht worden. Auf dem Hofe meines Gro\u00dfvaters in Rottenbach habe ich in den jeweiligen Schulferien meine ersten Lektionen \u00fcber Unabh\u00e4ngigkeit gelernt: Wie man einen Garten pflegt, Obst, Gem\u00fcse, Heu und Getreide erntet, Tiere versorgt und vieles mit eigenen H\u00e4nden macht, wozu man in der Stadt Handwerker holt. An Regentagen und an manchen Abenden wurden auch am gro\u00dfen Tisch in der \u201eStube\u201c Gesellschaftsspiele mit einem gro\u00dfen Kreis von Mitspielern gespielt, aber auch Brettspiele wie M\u00fchle, Dame, Halma und \u201eFuchs und Henne\u201c. Ich f\u00fchlte mich richtig \u201ezu Hause\u201c.<\/p>\n<p>Um Johann Huber und seine Familie war in den letzten vier Jahrzehnten eine kleine Kirchen-Gemeinde entstanden. In der Zeit, da ich ihn kannte, war er Gemeindepr\u00e4sident. Sonntag fr\u00fch gingen wir beide 4 Kilometer zu Fu\u00df zum \u201eGemeindelokal\u201c in Haag am Hausruck. Diesen Weg durch taufrische Wiesen und Felder liebte ich sehr. Am Heimweg trafen wir \u00f6fter Bekannte vom Gro\u00dfvater und dann wurde lange \u00fcber das Wetter, die Zust\u00e4nde auf der Welt und das Evangelium gesprochen. Gro\u00dfvater war weit und breit als Prediger des wiederhergestellten Evangeliums bekannt. Mich interessierten die Gespr\u00e4che nur m\u00e4\u00dfig: Ich freute mich schon auf das gute Sonntags-Essen. Gro\u00dfmutter blieb fast immer am Sonntag zu Hause auf dem Bauernhof, um die Schweine, H\u00fchner, Pferde und K\u00fche zu versorgen und stellte immer ein schmackhaftes Essen her.<\/p>\n<p>An manchen Sonntagnachmittagen kamen auch die Heimlehrer. Das waren meistens die Schwiegers\u00f6hne von Opa, aus dem nahen Haag am Hausruck. Das war sehr feierlich. In Haag am Hausruck hatte einer der Schwiegers\u00f6hne von Opa einen ehemaligen Kuhstall zu einem Versammlungsraum umgebaut und sp\u00e4ter baute er auf seinen Namen sogar ein eigenes Haus f\u00fcr die Kirche. Denn die Kirche war damals keine staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft und konnte daher keinen Baugrund erwerben oder ein Geb\u00e4ude errichten. Ich liebte die Sonntagschule in diesen einfachen R\u00e4umen.<\/p>\n<p>In Rottenbach, vor allem aber in Wien habe ich mich sehr viel mit B\u00fcchern besch\u00e4ftigt. Das Buch Mormon habe ich mit circa 10 Jahren das erste Mal gelesen. Mit etwa 13 oder 14 begann ich mit meinem \u201epers\u00f6nlichen Seminarstudium\u201c: In einer Abendmahlsversammlung in Haag am Hausruck ermutigte uns ein M\u00fcnchener Familienvater, dessen Familie einige Jahre in Haag wohnte, jeden Tag wenigstens f\u00fcnf Minuten in den Heiligen Schriften zu lesen. Ich nahm das ernst: In circa vier Jahren war ich mit den Standardwerken durch. Mein Zeugnis und meine Kenntnisse sind dadurch sehr gewachsen. Das t\u00e4gliche Schriftenlesen habe ich beibehalten.<\/p>\n<p>Es gab in der Kriegszeit von 1939 bis 1945 zwar keine besonderen kirchlichen Aktivit\u00e4ten f\u00fcr Burschen meines Alters. Aber ein Cousin von mir, der in Wien eine H\u00f6here Technische Lehranstalt besuchte, lud mich immer wieder ein, mit ihm ins Burgtheater auf Stehplatz zu gehen. Die St\u00fccke waren gut und gut gespielt und wir hatten viele ernsthafte Gespr\u00e4che. Und der Sohn unseres Gemeindepr\u00e4sidenten in Wien hielt mit mir fallweise richtige Klassen f\u00fcr junge M\u00e4nner ab, ohne besonders dazu berufen zu sein. Er brachte mir auch das Schachspiel bei. Meine Tante Marie (Karl Friedrich Hirschmann \u2013 ihr Ehemann \u2013 war 1941 an einem Gehirn-Tumor gestorben) lud immer wieder junge Leute der Kirche und ihre Freunde zu Geselligkeiten mit ihren eigenen Kindern ein. Da war ich oft als zu junger, aber begeisterter Zaungast mit dabei. So hatte ich auch eine Art von kirchlicher Jugendorganisation.<\/p>\n<p>\u201eDer Herr hat mir alle meine Tage viel Gunst erwiesen\u201c Gegen Jahresende 1944 war eines der beiden vom Wiener Gro\u00dfvater gebauten H\u00e4user von einer Bombe getroffen worden. Etwa im Februar 1945 gab es wieder einen Bombenangriff. Meine Mutter und ich liefen gerade in den Luftschutzkeller, als die Bombe im Haus auf der anderen Seite des Innenhofes einschlug. Die Kellerabgangst\u00fcr fiel mir \u00fcber die Stiege nach und eine Menge feiner Schutt. Aber ich selbst bekam nicht einmal einen Kratzer ab.<\/p>\n<p>Mein Vater hatte im ersten Weltkrieg Menschen in einer deutschen Ortsgemeinde in Galizien in Polen, Hannunin; das Evangelium predigen d\u00fcrfen. Es wurde ihm sogar offiziell von seinen Offizieren erlaubt. Mit Hilfe dieser Menschen konnte er einmal seine Kompanie vor dem nahen Hungertod retten. Einige Jahre darauf wurden einige von den Hannuninern getauft und wanderten nach Kanada oder den USA aus. Mein Vater erf\u00fcllte auch eine Mission in Deutschland in den 20er Jahren. Von diesen beiden Missionen erz\u00e4hlte er seiner Familie immer wieder. Daher war es f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich, dass ich meinen Schul- und Stra\u00dfenkameraden von der Kirche erz\u00e4hlte und sie dazu einlud. Einmal zu Ostern mit gro\u00dfem Erfolg: Wer die meisten Freunde zur Sonntagschule brachte, bekam einen lebendigen Hasen. Diesen Preis errang einer meiner Freunde, der mindestens weitere f\u00fcnf Freunde einlud. . Es gab aber keinen bleibenden Erfolg au\u00dfer einem: Meine Freunde fragten mich einmal, ob ich wisse, woher die Kinder k\u00e4men. Ich sagte: \u201eJa, sie wachsen im Bauch der Mutter heran!\u201c Da lachten sie, aber waren nicht zu bewegen, mir zu sagen, was sie mehr wussten. So blieb mir die Aufkl\u00e4rung von dieser Seite erspart.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1945 wurde ich mit vielen gleichaltrigen Jungen zu einem Schilager der Hitler-Jugend eingeladen nach Hohentauern bei Schladming. Damals betrieb ich schon mein \u201epers\u00f6nliches Seminarstudium\u201c und nahm auf das Schilager meine Bibel mit. Gegen Ende des Lagers wurde jeder von uns einzeln eingeladen, sich freiwillig zur Gebirgs-Waffen-SS zu melden. Einige meiner Kollegen sagten, sie m\u00fcssten noch ihre Eltern fragen, andere meldeten sich. Ich erkl\u00e4rte den Offizieren, dass ich mich nicht freiwillig melden w\u00fcrde, weil ich nicht t\u00f6ten m\u00f6chte, aber wenn mich der Staat einberuft, w\u00fcrde ich folgen: Dann tr\u00fcge die Regierung die Verantwortung. Auf die Idee, dass ich meine Eltern fragen k\u00f6nnte, kam ich gar nicht. Und ich erz\u00e4hlte den Offizieren von meiner Kirche. Und ich f\u00fchlte mich sehr besch\u00fctzt. Es wurde \u00fcbrigens niemand mehr von diesem Schilager der 14 und 15 j\u00e4hrigen einberufen.<\/p>\n<p>Die russische Armee hatte im April nach der Einnahme von Wien in unserer Parterre-Wohnung ein kleines B\u00fcro errichtet. Sie brachten meiner Mutter und mir (mein Vater, mein Bruder und meine Schwester waren noch im Krieg) immer etwas zu essen mit. Es gab keine \u00dcbergriffe. In der Woche nach dem Einmarsch der Russen machte ich mich zu Fu\u00df auf den Weg und besuchte einige Mitglieder in Wien in etwa 6-8 Kilometer Entfernung. Unter anderem \u00fcberquerte ich den Donaukanal auf der eingest\u00fcrzten Schwedenbr\u00fccke. Die russischen Soldaten beachteten mich \u00fcberhaupt nicht. Alle Mitgliedsfamilien waren wohlauf. Wieder f\u00fchlte ich mich v\u00f6llig besch\u00fctzt. In unseren Kirchenr\u00e4umen, die kaputte Fensterscheiben hatten, fielen nur an einem Sonntag die Versammlungen aus.<\/p>\n<p>Im Mai 1945 bat ich meine Mutter, unsere Verwandten in Ober\u00f6sterreich besuchen zu d\u00fcrfen, vielleicht w\u00e4ren meine Geschwister dort. Die Demarkationslinie, die die amerikanische und die russische Besetzungszone trennte, lag dazwischen. Wir beteten und fasteten dar\u00fcber und mit einem der ersten Z\u00fcge fuhr ich vom Westbahnhof bis nach Enns, zur Demarkationslinie. Niemand konnte her\u00fcber oder hin\u00fcber. Da beschloss ich, \u00fcber die Donau zu schwimmen. Ich packte mein Gewand in meinen Rucksack und ging ins Wasser, das die Enns bei ihrer Einm\u00fcndung in die Donau von der Schneeschmelze in den Bergen herantransportierte. Nach ganz kurzer Zeit sp\u00fcrte ich wie meine Glieder im eisigen Wasser erstarrten und rief um Hilfe. Ein russisches Schiff stie\u00df vom Ufer ab und holte mich mit einem Rettungsring aus der Donau, gerade noch rechtzeitig. So verdanke ich den Russen durch die Gnade Gottes mein weiteres Leben. Sie nahmen mich bis nach Tulln mit und lie\u00dfen mich dort laufen. Ich war dem Glauben von mir und meiner Mutter gem\u00e4\u00df besch\u00fctzt worden und das trotz meines Leichtsinns!<\/p>\n<p>Ich habe mich von Jugend an bem\u00fcht, dem Herrn und meinen Mitmenschen zu dienen und es mir nicht leicht zu machen. Im Geheimen hoffte ich auch, dass mir deshalb meine k\u00f6rperliche und geistige Leistungsf\u00e4higkeit erhalten bleiben und mir keine Zeit und Kraft raubenden Ungl\u00fccksf\u00e4lle zusto\u00dfen w\u00fcrden. Bis heute ist mir dieser Wunsch erf\u00fcllt worden!<\/p>\n<p>Die \u201e Lehre\u201c bei Heinrich M. Teply Ein junger Familienvater aus unserer Wiener Gemeinde war im Krieg gefallen, alle anderen Br\u00fcder, die bei der deutschen Wehrmacht gedient hatten, kehrten heim. Darunter war auch Heinrich Marion Teply. Er war einer der jungen Leute, die meine Tante Marie immer wieder eingeladen hatte, (s.a. 2. Abschnitt, Letzter Absatz.) damals ein Nicht-Mitglied. Seine Mutter hatte in den 30er Jahren einmal mit ihm eine Muttertagsfeier in unserer Kirchengemeinde besucht. Die hatte ihm sehr gut gefallen. Bei einer Aktion der Wiener Kronenzeitung f\u00fcr Nachwuchstalente hatte Heinrich als circa Zw\u00f6lfj\u00e4hriger \u00fcber diese Muttertagsfeier einen Artikel geschrieben. Ein junger Mann unserer Gemeinde entdeckte diesen Artikel und fand \u00fcber die Kronenzeitung den Jungen und lud ihn ein. Seit damals arbeitete \u201eder Heinz\u201c \u00fcberall in der Gemeinde mit, wo er das als Nichtmitglied durfte, speziell bei den Pfadfindern. Denn seine Mutter erlaubte ihm nicht, sich taufen zu lassen. 1941, als er 21 Jahre alt, also vollj\u00e4hrig war, nahm er um seinen Geburtstag rum Urlaub von der Wehrmacht, fuhr nach Haag am Hausruck und lie\u00df sich von meinem Onkel, Franz Rosner, taufen.<\/p>\n<p>Dort erfuhr er, dass die Kirche keinen Grund und kein Haus kaufen konnte, da sie keine staatlich anerkannte Kirche und deshalb keine Rechtspers\u00f6nlichkeit war. Als Bruder Teply nach seiner Kriegsgefangenschaft heimkehrte, wurde er zum Leiter der GFV (Gemeinschaftlichen Fortbildungsvereinigung &#8212; entsprechend im englischsprachigen Bereich der damaligen MIA) berufen und ich wurde sein Ratgeber und sp\u00e4ter Pfadfinderleiter. Als Bruder Teply Gemeindepr\u00e4sident wurde, war ich sein Sekret\u00e4r und sp\u00e4ter sein Ratgeber. In dieser Zeit habe ich sehr viel bei ihm gelernt, nicht nur Geistiges: Er verbesserte die Elektro-Installation im \u201eGemeindelokal\u201c und ich war sein Helfer. Und da lernte ich auch von ihm, wie man mit einem Besen ordentlich kehrt, so wie er das bei der deutschen Wehrmacht endlos ge\u00fcbt hatte. Als er Distriktspr\u00e4sident wurde, begann er die Arbeiten, die schlie\u00dflich mit weiterem Einsatz amerikanischer und \u00f6sterreichischer Br\u00fcder zur Anerkennung der Kirche in \u00d6sterreich im Jahre 1955 f\u00fchrten. Die Kirche konnte endlich Grundst\u00fccke kaufen und darauf Gemeindeh\u00e4user errichten. Mindestens 12 wurden bisher in \u00d6sterreich errichtet. Die Kirche hatte nun in \u00d6sterreich dieselben Rechte wie die gro\u00dfen Kirchen.<\/p>\n<p>Die Vollzeitmission In seiner Funktion als Gemeindepr\u00e4sident schlug mich Bruder Teply im Jahre 1951 als Missionar vor. Und das wurde eine besondere Mission: Meine Eltern und ich hatten keine Ersparnisse und nur ein Minimaleinkommen. So finanzierten die Mitglieder der Wiener Gemeinde meine Mission. Ich blieb die ganzen zwei Jahre in meiner eigenen Gemeinde als Missionar. Damit konnten die Mitglieder mich auch mit Sachspenden unterst\u00fctzen: Meine Mitarbeiter und ich waren lange Zeit fast t\u00e4glich zum Essen eingeladen. Meine Mutter wusch unsere W\u00e4sche. Mein Amt als Gemeindesekret\u00e4r und sp\u00e4ter als Gemeinderatgeber durfte ich w\u00e4hrend meiner Mission behalten, da ich nicht versetzt wurde.<\/p>\n<p>Wegen des Koreakrieges durfte die Kirche keine Missionare aus USA zu uns schicken. Fast zwei Jahre lang gab es in Wien nur zwei Missionare: Mich und meine Mitarbeiter. Zuerst arbeitete ich mit einem Schweizer und dann mit einem Kanadier zusammen. Der Kanadier hie\u00df Herbert Weinheimer und war ein Nachkomme von Bekehrten aus Hannunin, jenem Ort in Galizien in Polen, in dem mein Vater im Ersten Weltkrieg als Soldat das Evangelium verk\u00fcndet hatte.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Wochen wurde ein Bruder der Gemeinde Wien zu einer Kurzzeitmission mit mir berufen, bis er nach USA auswanderte. In den darauf folgenden Wochen halfen mir die Br\u00fcder der Gemeinde, die Untersucher zu betreuen, bis ein Schweizer Bruder gefunden wurde, der mit mir bis zu meinem Missionsende zusammenarbeitete. Die Elders vor uns hatten sehr genaue Berichte gef\u00fchrt. So betreuten wir die von ihnen gefundenen Untersucher weiter und \u00f6ffneten nur wenig neue Gebiete. In den zwei Jahren meiner Mission wurden von uns zehn Untersucher von Anfang an belehrt und zur Taufe gef\u00fchrt. Bei sechs f\u00fchrten wir nach den US-Elders die Belehrung und die Betreuung nach der Taufe weiter. Zehn von den sechzehn blieben in der Kirche aktiv bis zu ihrem Tod. Zwei der Br\u00fcder wurden unsere Gemeindepr\u00e4sidenten und einer anschlie\u00dfend Distriktspr\u00e4sident und sie haben ganz wesentlich zum Wachstum und Fortschritt der Gemeinde beigetragen.<\/p>\n<p>Es hat allerdings kaum ein Missionar vor und nach mir eine so intensive Unterst\u00fctzung durch die Gemeindemitglieder erfahren wie ich. Auch ist innerhalb dieser Missionszeit meine Achtung vor den Menschen, die es in Wien gab, von Monat zu Monat gestiegen. Mindestens dreimal so viel Menschen, als wir getauft haben, habe ich bewundern gelernt, obwohl sie sich nicht zur Taufe entschlie\u00dfen konnten. Es gab Zeiten, in denen wir um 7.00 fr\u00fch die erste Diskussion hatten und die letzte \u2013 oft die achte bis zehnte Diskussion \u2013 um 8.00 abends. Ums Essen brauchten wir uns auch nicht zu sorgen. Wir wurden \u201egef\u00fcttert\u201c. Auf dieser Mission f\u00fchlte ich mich buchst\u00e4blich vom Herrn gef\u00fchrt und getragen.<\/p>\n<p>Prophezeiungen Etwa 1947 wurde von den ersten Nachkriegs-Missionaren Schwendiman und Kunz die Familie Krakhofer gefunden. Bruder Krakhofer war Kriegsinvalide und hatte nach \u00f6sterreichischem Recht Anspruch auf eine Tabaktrafik. Samuel E. Bringhurst, der Missionspr\u00e4sident erkl\u00e4rte den leitenden Br\u00fcdern, dass unter diesen Umst\u00e4nden Bruder Krakhofer durch Zigarettenverkauf gegen kein Gebot des Herrn versto\u00dfe, solange er selbst das Wort der Weisheit halte. Zuerst wurde den Krakhofers eine Trafik am Rande von Wien angeboten mit einer sehr schlechten Ertragslage. Als sie das Bruder Bringhurst berichteten, betete dieser dar\u00fcber und sagte ihnen dann, dass sie die Trafik nicht \u00fcbernehmen sollten. Sie w\u00fcrden eine ganz nahe der Kirche finden, mit einer sehr guten Ertragslage und sie w\u00fcrden die besten Zehntenzahler der Gemeinde werden. Das ging buchst\u00e4blich in Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Schwendiman musste seine Mission abbrechen, weil er sehr krank wurde. Zu Hause aber wurde er wieder gesund, heiratete mit etwa 75 Jahren eine Schwester in den 20ern und wurde noch Vater. Bernell McIntire und seine Frau, ein junges amerikanisches Ehepaar mit ein oder zwei Kindern, wollten l\u00e4nger in Wien bleiben und Bernell \u00fcberlegte, ob er sich vom US-Milit\u00e4r in Wien anwerben lassen k\u00f6nnte. Bernell fragte Samuel E. Bringhurst, den Missionspr\u00e4sidenten, um Rat. Dieser gab ihm nach einigen Tagen die Antwort: Er k\u00f6nne sich ruhig anwerben lassen, es w\u00fcrde in der Zeit seiner Dienstverpflichtung bei der US-Armee kein Krieg und keine Lebensgefahr f\u00fcr Bernell eintreten. Genau das geschah. Die McIntires haben dann unsere Gemeinde sehr unterst\u00fctzt, speziell in der Jugendarbeit.<\/p>\n<p>Samuel E. Bringhurst taufte Don Vincenzo di Francesca am 18. Januar 1951 in Imerese in Sizilien im Auftrag von Elder Widtsoe. Bruder Francesca war durch ein Buch Mormon bekehrt worden, das er im Februar 1910 ohne Deckblatt und daher ohne Angabe der Herkunft und der Kirche auf einer M\u00fclltonne fand. 41 Jahre hatte er auf seine Taufe gewartet. Auf der Insel Sizilien war dies die erste bekannte Taufe seit der Wiederherstellung. Ich selbst, Wilhelm Hirschmann, sa\u00df im Jahre 1956 oder 1957 im Schweizer Tempel im Wartebereich f\u00fcr die Vorverordnungen neben Bruder Francesca.<\/p>\n<p>William F. Perschon, der von Nov.1952 bis zum Juni 1956 Pr\u00e4sident der Schweiz-\u00d6sterreich-Mission war, erkl\u00e4rte in einer Abendmahlsversammlung in Wien gegen Ende seiner Mission: \u201e\u00dcber Europa wird jetzt eine Zeit des Friedens kommen und Europa wird von allen seinen Kriegen ausruhen, damit das Evangelium gepredigt werden kann. Aber \u00fcber Amerika werden schreckliche Zeiten kommen. Diese werde ich allerdings selbst nicht mehr erleben.\u201c Diese Worte, die ich selbst, Wilhelm Hirschmann, damals in dieser Abendmahlsversammlung h\u00f6rte, haben sich in den letzten 55 Jahren erf\u00fcllt. (Allerdings liegt die gro\u00dfe Ernte speziell in Mitteleuropa, die Pr\u00e4sident Spencer W. Kimball in Dortmund im Jahre 1976 voraussagte \u201ehunderte deutschsprachige Pf\u00e4hle\u201c noch in der Zukunft.)<\/p>\n<p>Ebenfalls in diesen Jahren kam Apostel Spencer W. Kimball auf einer Reisetour f\u00fcr die Kirche durch Wien. Geplant war, dass er die Oper besuchen w\u00fcrde. Er aber bestand darauf, dass er stattdessen die Wiener Mitglieder kennen lernen m\u00f6chte. So wurde rasch eine Mitgliederversammlung mit etwa 30 Anwesenden improvisiert. Unter anderem sagte er zu uns, dem kleinen H\u00e4uflein: \u201eSie werden unter den \u00f6sterreichischen Mitgliedern in Zukunft Kaufleute, Unternehmer, \u00c4rzte, Rechtsanw\u00e4lte . . . haben.\u201c Es gab damals keine einzige derartige Person unter allen Mitgliedern der Kirche in \u00d6sterreich. Heute aber viele.<\/p>\n<p>In der Abendmahlsversammlung am 21. August 1960 in Wien, Seidengasse 30 erkl\u00e4rte Apostel Howard W. Hunter, nachdem er vom gro\u00dfen Wachstum der Kirche gesprochen hatte: \u201eWir wissen, dass die Zeit kommen wird, wann Sie in Wien Wards und Pf\u00e4hle haben werden.\u201c Derzeit haben wir in Wien f\u00fcnf Wards und einen Pfahl. (Die anderen Pf\u00e4hle kommen erst.)<\/p>\n<p>Ein erf\u00fclltes Leben 1945 -1954: Die Kirchenf\u00fchrer rieten den Mitgliedern, im zerst\u00f6rten Europa zu bleiben. Dennoch wanderten viele aus nach USA, Kanada, Australien. Meine Eltern und ich blieben. In dieser Zeit hatte ich meine ersten Berufungen in der Kirche, erf\u00fcllte in der Heimatgemeinde eine Mission und war anschlie\u00dfend Ratgeber zum Gemeindepr\u00e4sidenten Robert von Vacano, den ich am Ende meiner Mission getauft hatte, und war sp\u00e4ter Leiter der Gemeinschaftlichen. Fortbildungsvereinigung f\u00fcr junge M\u00e4nner.<\/p>\n<p>Im Jahre 1955 erlebten wir den Abschluss des \u00f6sterreichischen Staatsvertrages, den Abzug der Besatzungstruppen, die Anerkennung der Kirche als Religionsgemeinschaft durch den \u00f6sterreichischen. Staat und die Er\u00f6ffnung des Schweizer Tempels, des ersten in Europa. Ebenfalls 1955 gr\u00fcndete mein Cousin Ing. Walter Hirschmann mit mir eine Elektroger\u00e4t-Fabrik, die sehr rasch wuchs und mir sehr viel Erfahrung brachte. Sie war die Quelle meines Einkommens von 1955 bis 1968. Ab 1969 f\u00fchrten sie Freunde von mir weiter. Mein Studium von Mathematik, Physik und Chemie f\u00fcr das Lehramt an Gymnasien wollte ich nebenbei weiter betreiben. Aber der Betrieb, die Kirche und sp\u00e4ter die Familie und meine eigenen Priorit\u00e4ten lie\u00dfen das nicht mehr zu,<\/p>\n<p>1958 heiratete ich Ingeborg Stefanie, geborene Knap unter dem Motto: \u201eWollen wir beide wirken und leben f\u00fcr andrer Gl\u00fcck?\u201c Wir brachten beide Kinder mit in die Ehe: Meine Frau ihren sechsj\u00e4hrigen Peter aus der Ehe mit ihrem verstorbenen Mann Kurt Heger, ich den f\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen Roland Wolf, Sohn einer Bekehrten in unserer Gemeinde, aus schwierigen Familienverh\u00e4ltnissen. Er hatte vorher schon bei meinen Eltern und mir gewohnt. Wir hatten in der Folge neben unseren eigenen vier S\u00f6hnen zeitweise weitere acht \u201eKurzzeitkinder\u201c, die jeweils zwischen einigen Wochen bis zu 11 Jahren zu unserer Familie geh\u00f6rten, und um die sich speziell meine tapfere, g\u00fctige Frau mit viel Liebe und Einf\u00fchlung k\u00fcmmerte, und das zum Teil heute noch tut. In unserem alten Bauernhaus, in dem wir ab 1964 wohnten, versammelten sich immer wieder viele Nachbarskinder und eine Menge Katzen um den Kachelofen wegen der Atmosph\u00e4re, die meine Frau im Haus schuf.<\/p>\n<p>Von 1962 bis 1973 lebten wir im Gebiet der Kirchengemeinde \u201eHaag am Hausruck\u201c, der Gemeinde meines Gro\u00dfvaters und meiner Verwandten m\u00fctterlicherseits, und zwar in einem alten verfallenen von mir nur teilweise renoviertem Bauernhaus, siehe voriger Absatz, in Zeisserding, Geboltskirchen.<\/p>\n<p>Als Pfadfinderf\u00fchrer in der Haager Gemeinde baute ich mit meinen jungen M\u00e4nnern eine riesige Turn-Matratze, die dann regelm\u00e4\u00dfig benutzt wurde, und wir gestalteten einen bunten Abend unter dem Motto \u201eVom Umgang mit Menschen\u201c, der bei der Gemeinde gut ankam. W\u00e4hrend dieser Zeit erzeugte meine Familie auch 10.000 Schlackenziegel f\u00fcr ein neues Haager Gemeindehaus.<\/p>\n<p>Einmal lud ich die Jugend der Kirche zu einer Tagung in das alte Bauernhaus ein und es kamen auf Grund meiner guten Werbung an die achtzig! Meine sanit\u00e4re Vorbereitung war allerdings weniger gut. Aber die Jugend und ihre Betreuer \u00fcbergingen das locker. Im Eberschwanger Steinbruch im Hausruckwald organisierte ich auch in dieser Zeit ein Pfadfinderlager von S\u00f6hnen und V\u00e4tern. Dort entstanden einige dauerhafte Freundschaften. Pfadfinder der Wiener Gemeinden luden mich f\u00fcr ihr Lager in Keutschach in K\u00e4rnten ein, als Rechtsverantwortlichen. Denn ihre F\u00fchrer waren noch zu jung. Ich nahm gern an, weil ich die Burschen als ernsthaft und vern\u00fcnftig kannte. Wir schnitten schlanke B\u00e4ume im Wald um, abgedorrte, wie wir meinten und es vereinbart war, um damit einen wirklich gro\u00dfartigen Turm zu bauen, zerlegten ihn vor der Heimfahrt und legten die St\u00e4mme fein s\u00e4uberlich zusammen. Sp\u00e4ter klagte uns der Bauer: Denn wir hatten zum gro\u00dfen Teil gesunde junge B\u00e4ume umgeschnitten! Bei der Verhandlung am Ort des Waldfrevels wurde ich zu einem Schadenersatz verurteilt, den ich auch leistete. Jahre sp\u00e4ter haben mir Rene Bailleul und Alfred Mika jun., die Organisatoren dieses Lagers, diesen Betrag trotz meines Protestes. voll ersetzt. Aus einem solchen Holz bestehen die jungen Menschen der Kirche!<\/p>\n<p>Ab Herbst 1968 bis zum Fr\u00fchjahr 1971 unterrichtete ich an zwei Gymnasien Mathematik, Physik und Chemie in der Unterstufe als prov. Vertragslehrer (ich hatte keinen Studienabschluss). Das erste Jahr mit Zittern und Zagen in Ried im Innkreis, weitere eineinhalb Jahre in Amstetten und dort schon mit gro\u00dfer Freude.<\/p>\n<p>Ab Sommer 1971 bis 1973 war ich Seminarbeauftragter der Kirche f\u00fcr \u00d6sterreich. Ich bewunderte die gro\u00dfe Begeisterung und Opferbereitschaft von Jugendlichen und ihren Betreuern beim Aufbau dieses Programms. In diesen Jahren war ich auch Gemeindepr\u00e4sident in Haag am Hausruck.<\/p>\n<p>Am 8 Dezember 1973 siedelten meine Familie und meine Eltern wieder zur\u00fcck nach Wien in die H\u00e4user, die mein Gro\u00dfvater hier gebaut hatte. Ich wollte, dass meine S\u00f6hne w\u00e4hrend ihrer Ausbildung m\u00f6glichst im Elternhaus wohnen konnten, dass mein Vater entsprechend seinem Wunsch in Wien sterben und im Grab seiner Eltern begraben werden konnte. Dar\u00fcber hinaus wollte ich die beiden Wiener Mieth\u00e4user zu \u201eWerkzeugen\u201c machen, die f\u00fcr alle Beteiligten von Nutzen, ja ein Segen sein sollten: F\u00fcr die Eigent\u00fcmer, f\u00fcr die Mieter, f\u00fcr die Anrainer, f\u00fcr den Staat. Alle drei W\u00fcnsche gingen in Erf\u00fcllung. Nur die H\u00e4user sind noch nicht so gute \u201eWerkzeuge\u201c wie ich getr\u00e4umt habe. Aber wir und meine Verwandten arbeiten weiter daran.<\/p>\n<p>In der Wiener 1. Gemeinde half unsere Familie wieder mit, das Gemeindehaus fertig zu stellen, indem wir den Rasen anlegten und sonstige Endfertigung unterst\u00fctzten. Dann interessierten mich besonders die jungen M\u00e4nner, von denen ich einige beim Pfadfinderlager im Eberschwanger Steinbruch kennengelernt hatte. Eine Zeitlang war ich wieder Pfadfinderleiter und anschlie\u00dfend mit meiner Frau f\u00fcr die Gemeinschaftliche Fortbildungsvereinigung verantwortlich. Als Kollegiumspr\u00e4sident der \u00c4ltesten gelang es mir und meinen Ratgebern einmal \u201e100% Heimlehrbesuche in einem Monat\u201c durchzuf\u00fchren, indem wir \u00fcberall einsprangen, wo Not am Mann war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wien, \u00d6sterreich \u201eIch stamme von guten Eltern\u201c und hei\u00dfe Wilhelm Gottfried Hirschmann und bin am 1. April 1930 in Wien geboren als Sohn von Konrad Josef Hirschmann und Aloisia Huber. Sie war die Tochter des Landwirtes Johann Huber aus Rottenbach, Ober\u00f6sterreich, der im Jahre 1900 getauft wurde. 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