{"id":1308,"date":"2012-05-22T18:13:49","date_gmt":"2012-05-22T18:13:49","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1308"},"modified":"2012-05-22T18:13:49","modified_gmt":"2012-05-22T18:13:49","slug":"maria-rosina-hess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1308\/maria-rosina-hess","title":{"rendered":"Maria Rosina Hess"},"content":{"rendered":"<p><strong>Untergermaringen, Allg\u00e4u, Bayern<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Rosina-Hess1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1309\" title=\"Maria-Rosina-Hess\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Rosina-Hess1-220x300.jpg\" alt=\"Mormon Deutsch Maria Rosina Hess\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Rosina-Hess1-220x300.jpg 220w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Maria-Rosina-Hess1.jpg 306w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Maria Rosina Hess<\/strong>, geborene Stich, und bin am 6. M\u00e4rz 1932 in Untergermaringen geboren. Mein Vater hei\u00dft Gottlieb Stich und meine Mutter Theresia Stich, geborene Kl\u00f6ck.<\/p>\n<p>Ich bin in einer gro\u00dfen Familie aufgewachsen und hatte wunderbare Eltern, die uns Kinder sehr geliebt haben. Wir waren sechs M\u00e4dchen. Die ersten zwei Kinder, zwei Jungen, sind gestorben. Meine Eltern h\u00e4tten einen Erben gebraucht. Wir M\u00e4dchen hatten kein Interesse an dem Gesch\u00e4ft, das meine Eltern hatten. Mein Vater war B\u00e4cker-Meister und hat f\u00fcr zwei D\u00f6rfer Brot gebacken, f\u00fcr das eigene und ein vier Kilometer entferntes. Meine Mutter hatte ein Lebensmittelgesch\u00e4ft im gleichen Haus. Dort haben die Leute vom Dorf alles einkaufen k\u00f6nnen. Als wir \u00e4lter waren, haben wir mitgeholfen, bei der Mutter im Gesch\u00e4ft und in der B\u00e4ckerei. Aber wir haben dann auch Berufe gelernt und sind eigentlich alle sehr flei\u00dfig gewesen und sind das heute noch. Mein Vater ist mit zweiundsechzig Jahren bei einem Verkehrsunfall gestorben. Er war w\u00e4hrend des Krieges B\u00fcrgermeister in dem Ort.<\/p>\n<p>Ich bin die Zweitgeborene von den M\u00e4dchen. Als Kind war ich sehr viel krank und habe immer gedacht, als ich \u00e4lter war, dass ich die erste sein werde, die geht. Aber das war meine vorletzte Schwester, die an Gehirnblutung gestorben ist. Sie hatte Friseuse gelernt, in M\u00fcnchen ihre<\/p>\n<p>Meisterpr\u00fcfung gemacht und hatte dann ein eigenes Gesch\u00e4ft. Sie war \u00fcberaus flei\u00dfig und hat sich kaum Urlaub geg\u00f6nnt. Wir haben sie vor der Weihnachtszeit beerdigt.<\/p>\n<p>Als der Krieg ausbrach, war ich noch ein kleines M\u00e4dchen. Der Vater hat uns M\u00e4dchen in der Fr\u00fche in die Backstube geholt und gesagt, dass wir Krieg haben. Ich habe gefragt, was da gemacht w\u00fcrde. Er sagte, dass da M\u00e4nner w\u00e4ren, die sich gegenseitig erschie\u00dfen und dazu sage man, dass sie gefallen seien. Ich habe mir vorgestellt, dass sie im Wald \u00fcber eine Wurzel gefallen sind. Ich konnte nicht verstehen, dass das \u201eGefallen\u201c tot hei\u00dft. Im Dorf, hier in Bayern, hatten wir den Krieg nicht so sehr gesp\u00fcrt. Aber wir haben geh\u00f6rt, als die Amerikaner M\u00fcnchen bombardiert haben. Das waren gut achtzig Kilometer Entfernung. Wir konnten nicht schlafen, erst als es zu Ende war.<\/p>\n<p>Ich hatte in dieser Zeit, als ich zehn Jahre alt war, eine Augenverletzung. Der Arzt hier in Kempten wollte nicht operieren und meinte, dass Auge sei verloren und er k\u00f6nne nichts mehr machen. Mein Vater wusste, dass die Augenklinik in M\u00fcnchen gute Erfolge hatte. Am andern Tag ist er mit mir mit dem Zug nach M\u00fcnchen in die Augenklinik in der Mathildenstra\u00dfe gefahren. Sie haben mich untersucht und haben gesagt, dass das Auge zu achtundneunzig Prozent verloren sei. Sie haben aber gleich angefangen, mich zu operieren. Ich kam gar nicht erst auf eine Station, sondern sie haben mich und meinen Vater gleich in der Aufnahme befragt und gesagt, dass ich sofort operiert werden m\u00fcsse, weil das Auge schon am Auslaufen war. Der Arzt, es war ein junger Arzt, hat mir dann gesagt: \u201eMaria, du bekommst jetzt eine Narkose und musst z\u00e4hlen.\u201c Fr\u00fcher hat man bei der Narkose gez\u00e4hlt. Ich habe aber nicht gez\u00e4hlt, ich habe angefangen im Stillen zu beten. Ich habe das Gebet, das meine Eltern mir gelernt haben, gebetet. Das Gebet hie\u00df: \u201eBevor ich mich zur Ruh\u2018 begeb\u2018, zu dir o Gott mein Herz ich heb\u2018. Und sage Dank f\u00fcr jede Gab\u2018, die ich von Dir empfangen hab\u2018.\u201c Aber dann war ich schon weg und konnte nicht mehr weiter. Ich habe mit dem Gedanken angefangen zu beten, wenn ich bei der Operation sterben sollte, will ich nicht vor dem lieben Gott mit einer Zahl stehen, sondern mit einem Gebet. Das habe ich mir als Kind mit zehn Jahren so gedacht.<\/p>\n<p>Als ich nachmittags aufgewacht bin, stand mein Vater am Bettchen auf der Station, wo sie mich hingelegt hatten. Ich wollte weinen. Mein Vater hat mir gesagt: \u201eDu darfst jetzt nicht weinen, das Auge ist frisch operiert und das kann dem Auge schaden.\u201c Auf dieser Station waren auch katholische Nonnen. Ich bin dort drei Wochen geblieben. Das Auge war dick geschwollen und rot mit Blut unterlaufen, ist aber gut verheilt. Nach drei Wochen kam mein Vater. Das Blutunterlaufene am Auge war schon weg und mein Vater hat den Arzt gefragt, ob ich schon heim darf. Er meinte, dass ich noch bleiben sollte. Mein Vater hat ihm gesagt, dass er mich auf eigene Verantwortung mit nach Hause nehme. Er war mit dem Auto da und hat mich mitgenommen.<\/p>\n<p>Eine Woche sp\u00e4ter hat die Klinik, in der ich war, einen Volltreffer abbekommen. Da war der gro\u00dfe Angriff in M\u00fcnchen. Als Kind kam es mir schon vor, als wenn zwei Wunder geschehen w\u00e4ren. Dass das eigene Auge geblieben ist und dass ich diesen Angriff nicht erleben musste. Besonders am Wochenende war Voralarm und wir Kinder mussten alle in den Luftschutzkeller.<\/p>\n<p>Zu Hause musste ich eine dunkle Brille aufsetzen, damit das Auge nicht so viel Licht bekommt. Das andere Auge war auch verdunkelt. Ich durfte in die Schule gehen, durfte aber nichts schreiben, um das Auge zu schonen. Ich durfte auch nicht schnell laufen. Dann wurden wir von M\u00fcnchen angerufen, dass wir zur Kontrolle kommen sollten. Mein Vater ist wieder mit dem Auto gefahren. Wir hatten nat\u00fcrlich immer Angst, weil tags\u00fcber manchmal auch Tiefflieger kamen und auf die Menschen geschossen haben. Das Auge war zwar blind, aber es musste nicht rausgenommen werden und ein Glasauge eingesetzt werden. Seit meinem zehnten Lebensjahr lebe ich mit nur einem sehenden Auge. Bei dieser Geschichte bekomme ich manchmal noch G\u00e4nsehaut, wenn ich sie erz\u00e4hle.<\/p>\n<p>Mein Vater war B\u00fcrgermeister in Untergermaringen. Er hat diese Position bekommen, weil er ein sehr intelligenter Mann war und kein Bauer. Die Bauern konnten sich nicht auf diese Stelle bewerben, weil sie mit der Landwirtschaft zu tun hatten. Mein Vater war ein sehr guter B\u00fcrgermeister. Er war wie ein Vater in diesem Dorf. Wenn etwas kaputt war, eine elektrische Leitung, sind die Leute gekommen und er hat es gerichtet. Fr\u00fcher hatten die Leute keine Autos, nur mein Vater hatte eines. Wenn jemand ins Krankenhaus musste, hat das mein Vater gemacht. Die Rote-Kreuz-Autos gab es damals noch nicht. Wenn Kinder Zahnschmerzen hatten, die ersten Z\u00e4hne, sind sie zu meinem Vater gekommen und er hat die ersten Z\u00e4hne gezogen. Sie kamen ohne Auto nicht zum Zahnarzt. Ich wei\u00df nicht genau, ob mein Vater als B\u00fcrgermeister Mitglied in der Partei war.<\/p>\n<p>Das Kriegsende war schon ziemlich nahe. Unser Haus stand so, dass wir weit r\u00fcber zum Bahnhof schauen konnten, da war eine ebene Gegend. An einem Vormittag im April oder Mai h\u00f6rten wir pl\u00f6tzlich den Krach. Mein Vater kam ins Haus und sagte: \u201eDa kommen amerikanische Panzer.\u201c Wir haben gesehen, wie sie \u00fcber die Wiesen und \u00c4cker gefahren sind. Das ganze Dorf war in Aufruhr. Die Leute haben sich versteckt und wir sind auch in unseren Keller gegangen. Auf einmal h\u00f6rten wir so ein komisches Knistern. Das Nachbarhaus hat pl\u00f6tzlich gebrannt. Es war ein sch\u00f6ner Bauernhof und nur ein kleines St\u00fcck weg von unserem Haus. Es war ein \u00e4lteres Haus, das unter Naturschutz stand und viel daran war aus Holz. Das geschah, w\u00e4hrend die Panzer durch das Dorf gerollt sind. Die Stra\u00dfen waren von den Panzern aufgerissen. Wir hatten sehr viel Angst. Ein anderer Bauer ist mit einem wei\u00dfen Leinentuch raus gelaufen und mein Vater auch. Das sollte hei\u00dfen, dass man sich ergibt. Zu dieser Zeit hatte mein Vater noch die B\u00e4ckerei und hat gebacken und das Lebensmittelgesch\u00e4ft hatten wir auch.<\/p>\n<p>Einige Wochen sind vergangen. Meine Mutter war mit meiner letzten Schwester schwanger. Es hat gar nicht lange gedauert und es kamen wieder amerikanische Soldaten. Nicht mit Panzern, sondern mit Jeeps. Sie sind zu uns gekommen und wollten alles M\u00f6gliche vom Dorf wissen. Manchmal haben sie meinen Vater mitgenommen. Wir M\u00e4dchen und meine Mutter hatten so Angst, wenn sie den Vater geholt haben. Dann war Ausgehverbot. Bis abends sechs Uhr musste man von der Stra\u00dfe weg sein. Das Verdunklungsgebot gab es nicht mehr. Das gab es w\u00e4hrend des Krieges.<\/p>\n<p>Es hat nicht allzu lange gedauert \u2013 da Ferien waren, m\u00fcsste das im Juni gewesen sein \u2013 und es kamen die Amerikaner. Wir M\u00e4dchen sa\u00dfen alle in der K\u00fcche beim Fr\u00fchst\u00fcck. Drei amerikanische Soldaten kamen mit dem Gewehr rein. Mein Vater war in der Backstube und hat gearbeitet. Sie fragten nach unserem Vater und meine \u00e4lteste Schwester hat sie in die Backstube gebracht. Mein Vater kam dann mit den Amerikanern r\u00fcber, hat die Mutter aus dem Gesch\u00e4ft geholt und hat zu uns gesagt, dass die amerikanischen Soldaten ihn mitnehmen wollen. Er musste sich gleich umziehen und mitkommen. Wir sa\u00dfen da und haben furchtbar geheult. Wir wollten das gar nicht glauben.<\/p>\n<p>Hinter dem amerikanischen Auto stand ein Lastwagen, auf dem schon M\u00e4nner drauf waren. Mein Vater musste auch da drauf steigen. Die Amerikaner haben aus den D\u00f6rfern alle B\u00fcrgermeister geholt. Niemand hat uns gesagt, wo sie hinkommen. Erst nach einem Jahr durfte mein Vater an einem Wochenende mit einem Bewacher nach Hause kommen. Nach einem Jahr haben wir dann gewusst, wo der Vater ist. Sie haben diese Leute alle nach Moosburg ins Internierungslager gebracht. Sie waren unter freiem Himmel auf einer gro\u00dfen Fl\u00e4che eingez\u00e4unt und haben Holz bekommen, damit sie sich Baracken bauen konnten. Zuerst hatten sie keine Unterkunft. Das lief noch alles unter amerikanischer Herrschaft.<\/p>\n<p>Am 1. September hat meine Mutter meine j\u00fcngste Schwester geboren. Mein Vater war nicht da. Wir wussten auch nicht, wo er war.<\/p>\n<p>Nach diesem Jahr, oder noch etwas sp\u00e4ter, kamen die Juden zum \u00dcberwachen des ganzen Gebietes. Sie hatten T\u00fcrme gebaut, von denen aus sie alles \u00fcbersehen konnten. Als die Juden da waren, war es sehr schlecht. Die M\u00e4nner haben kaum etwas zu essen bekommen. Eine Scheibe Brot f\u00fcr zwei Leute an einem Tag. Eine Suppe von alten Bananen, die man trotz Hunger nicht essen konnte. Als er nach einem Jahr das erste Mal nach Hause kam, wussten wir erst, wo er war. Er war so d\u00fcnn. Er stand an einem Samstagnachmittag an unserer K\u00fcchent\u00fcr. Sie war offen, weil es sch\u00f6n warm war. Wir haben ihn nicht erkannt, so abgemagert war er. Er sagte: \u201eKennt ihr euren Papa nicht mehr?\u201c Erst dann haben wir ihn angeschaut und waren erschrocken. Es war einer dabei, der auf ihn aufpassen musste. Er hat auch bei uns geschlafen.<\/p>\n<p>Mein Vater wurde dann nach Augsburg verlegt in ein zerbombtes Haus in den Keller. Sie haben Strohs\u00e4cke bekommen. Vier M\u00e4nner in einem Kellerraum, in den kaum Sonne oder Licht reinkam. Mein Vater wurde immer zum Arbeiten in einer B\u00e4ckerei abgeholt. Hinterher hat er erz\u00e4hlt, dass ihm das Arbeiten sehr schwer gefallen sei, weil er so d\u00fcnn war und kaum Kraft hatte. Darauf wurde aber keine R\u00fccksicht genommen.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat weitergemacht und einen B\u00e4cker aus Schlingen gefunden, der gut backen konnte. Inzwischen war der Gro\u00dfvater gestorben und der B\u00e4cker konnte im Zimmer vom Gro\u00dfvater \u00fcbernachten. Am Wochenende ist er in sein Heimatdorf, Schlingen, gefahren, weil er dort auch noch einen Bauernhof hatte, den er dann sp\u00e4ter geerbt hat. Er hatte noch einen Bruder, der das dann alleine gemacht hat. Wir haben die Notwendigkeit gesehen, dass wir einen B\u00e4cker brauchten. Meine Mutter hat auch das Lebensmittelgesch\u00e4ft weitergef\u00fchrt. Die Schwester meiner Mutter, Fanni, war auch bei uns und hat mitgeholfen.<\/p>\n<p>Mein Vater war ein gutes Jahr in Moosburg und zwei Jahre in Augsburg. Das waren drei Jahre in Gefangenschaft. Moosburg war ein Konzentrationslager. Dort sind sehr viele an Hunger gestorben. Mein Vater war nicht gerade nach au\u00dfen ein frommer Mann, aber er hat damals, als ich das mit dem Auge hatte, mit der Familie viel gebetet und hat sich gesagt: \u201eIch muss wieder zu meinen M\u00e4dchen und zu meiner Frau nach Hause. Ich darf mich psychisch nicht belasten.\u201c Er hat es geschafft, aber als er nach Hause kam, war er k\u00f6rperlich und nervlich kaputt. Das war ungef\u00e4hr 1948.<\/p>\n<p>Er hat noch eine Weile gebacken. Josef, der f\u00fcr meinen Vater als B\u00e4cker eingesprungen war, ist wieder nach Hause gegangen. Aber mein Vater konnte die Arbeit gar nicht mehr richtig machen. Es ist hei\u00df, wenn man b\u00e4ckt und es muss auch schnell gearbeitet werden.<\/p>\n<p>Durch das, was wir erlebt haben, waren wir alle ziemlich mitgenommen. Weihnachten kam kein Christkind mehr. Wir haben auch keinen Christbaum gemacht, weil wir alle am Heiligen Abend sehr traurig waren. Wir haben der Mutter noch geholfen, das Gesch\u00e4ft aufzur\u00e4umen und die Backstube zu putzen. Danach waren wir alle so m\u00fcde, dass wir gar keinen Heiligen Abend mehr hatten. Erst als der Vater wieder da war, gab es wieder einen Heiligen Abend. Da waren wir auch wieder gl\u00fccklich, weil wir als Kinder nie erlebt haben, dass der Vater einen Tag nicht dagewesen war.<\/p>\n<p>Ja, ich habe Grund, gegen die Amerikaner bitter zu sein, aber ich bin es nicht. Meine Mutter war eine ganz besondere Frau. Sie war liebensw\u00fcrdig und ich habe sie nie schreien oder richtig schimpfen h\u00f6ren, oder dass sie uns geschlagen h\u00e4tte. Mein Vater und meine Mutter waren so gutm\u00fctige Leute, dass ich mir immer wieder sage, dass kein Mensch auf dieser Erde solche Eltern wie ich gehabt haben kann. Ich hatte die besten Eltern, die ein Kind nur haben kann.<\/p>\n<p>Die ersten beiden Kinder, zwei Jungen, sind als Babys gestorben. Sie waren zu schwach, um zu leben. Einer war drei Wochen und einer sechs Wochen alt. Mein Vater wollte immer einen Sohn, der Gottlieb hei\u00dfen soll, oder Hermann. Meine Schwestern haben vor mir geheiratet. Sie haben Babys bekommen und das waren M\u00e4dchen. Ich kam als Dritte und hatte einen Jungen. Ich habe gesagt: \u201ePapa, du bekommst von mir diesen Hermann.\u201c<\/p>\n<p>Wir haben w\u00e4hrend des Krieges eigentlich nicht leiden m\u00fcssen. Mein Vater und meine Mutter waren sehr freigiebig. Wir hatten hier auch Gefangene, Polen und Franzosen. Die Bauern hatten gefangene Polen, die auf den H\u00f6fen mitgearbeitet haben. Dort haben sie auch zu essen bekommen. Die Franzosen haben auch bei den Bauern gearbeitet. Sie hatten aber zum \u00dcbernachten selber eine kleine Wohnung. Dort haben die Franzosen geschlafen und sind am n\u00e4chsten Morgen zum Bauern zum Arbeiten gegangen. Es gab f\u00fcr sie kein direktes Lager. Mein Vater hat sich sehr um die Gefangenen gek\u00fcmmert, wenn sie von den Bauern schlecht behandelt wurden.<\/p>\n<p>Mein Vater wurde nicht eingezogen, weil er unabk\u00f6mmlich war. Er h\u00e4tte manches von oben her machen sollen. Aber er hat das nicht gemacht, was von der Regierung gekommen ist. Er sagte, dass er hoffe, dass ihn die SS nicht hole, weil er in der Richtung nichts mache. Es war schon sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr meinen Vater.<\/p>\n<p>Ich wollte Lehrerin werden, aber dann kam der Krieg. Dann war mein Vater im Internierungslager, sonst h\u00e4tte er mich immer nach Kaufbeuren ins Internat gefahren. Ich habe dann Damen-Schneiderin gelernt. \u00dcber Beziehungen habe ich diese Lehrstelle bekommen und auch fertig gemacht. Dann kam die erste Ehe, die drei Jahre gedauert hat<\/p>\n<p>Die Kirche habe ich so kennengelernt: In der Mittagszeit kamen zwei Missionare. Sie haben geklingelt und ich habe aufgemacht und habe gesagt, dass ich keine Zeitschriften bestellen wolle. Sie haben gesagt, dass sie keine Zeitschriften haben. Das war auch hier in Kaufbeuren. Sie sagten, dass sie mir etwas ganz anderes bringen, das wahre Evangelium. Ich war eine gute Katholikin. Sonntags bin ich in die Kirche gegangen, schon allein deshalb, weil im Dorf alle katholisch waren. Wir haben direkt neben der Kirche gewohnt. Mein Vater, als B\u00fcrgermeister, hat auch geschaut, dass wir in der katholischen Gemeinde mitmachten. Wir mussten viel in die Kirche gehen. Es hat mich trotzdem interessiert, was die Missionare gesagt haben. Zu der Zeit war ich schon das zweite Mal verheiratet. Mein Mann kam mittags nicht heim, aber ich habe f\u00fcr die Kinder gekocht. Ich habe den Missionaren gesagt, dass jetzt Mittag sei und ich keine Zeit habe, wir wollen einen Termin ausmachen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter kamen die Missionare und wir haben ziemlich lange zusammengesessen. Sie haben mir die Kirche erkl\u00e4rt, weil ich davon gar nichts wusste. Das Wort Mormonen hatte ich nie geh\u00f6rt. Sie fragten mich, ob sie mit einem Gebet anfangen d\u00fcrften. Ich habe gesagt: \u201eJa, das d\u00fcrfen sie.\u201c Ich war gespannt, was sie f\u00fcr ein Buch haben und was sie beten. Der eine Missionar hat gebetet, so wie er empfunden hat, wie wir Mormonen beten. Da war ich so begeistert, weil ich als Kind schon angefangen habe, auch so zu beten wie die Mormonen beten. In der katholischen Kirche hatte man ein Buch, aus dem man vorgelesen hat. Aus sich selber heraus hat man kein Gebet gesprochen. Ich dachte mir, dass ich endlich Menschen antreffe, die so beten, wie ich als Kind immer gebetet habe. Sie haben mir auch noch einen Prospekt \u00fcber die Mormonen gegeben. Darin war ein Bild von einer Familie, Mann und Frau und zwei Kinder. Sie haben \u00fcber die ewige Ehe gesprochen. Als ich erwachsen war, habe ich oft gedacht, wenn man sich liebt und treu bleibt und nach den Geboten lebt, dass eine Liebe nicht aufh\u00f6ren wird. In der katholischen Kirche habe ich das nicht erfahren. Dann dachte ich mir, dass es schlimm w\u00e4re, wenn man sich liebt und es w\u00fcrde einer pl\u00f6tzlich sterben und alles w\u00e4re vorbei. Es hat mich fasziniert, dass es eine ewige Ehe gibt.<\/p>\n<p>Mein Mann war in Hamburg und wollte die Pr\u00fcfung zum Steuerberater machen. Er hat sie aber nicht geschafft, wegen ein paar Punkten, die ihm gefehlt haben. Dann hat er alles hingeschmissen. Er war in einem Gesch\u00e4ft Bilanzbuchhalter und hatte dann zu nichts mehr Lust und hat ein Leben angefangen, das famili\u00e4r nicht mehr gut war.<\/p>\n<p>Hermann war zehn Jahre alt und ich hatte schon Werni und Liane, dann erst hatten wir geheiratet. Hermann war der Leidtragende. Als wir verheiratet waren, wurden die beiden Kinder auf den Namen Hess umgeschrieben, weil sie unehelich geboren waren. Das war aber alles noch, bevor ich Mormonin wurde.<\/p>\n<p>Mein zweiter Mann hat gesagt, dass er nicht mit dem Kind von dem ersten Mann unter einem Dach leben k\u00f6nne. So etwas hat er vorher nie gesagt. Ich h\u00e4tte den Mann nie geheiratet, h\u00e4tte er mir so etwas gesagt. Ich w\u00e4re mit meinen drei Kindern auch zurecht gekommen. Mit meinem zweiten Mann habe ich drei Kinder, insgesamt habe ich vier Kinder, zwei Buben und zwei M\u00e4dchen. Mein Mann sagte, dass es Hermann nicht schlecht gehen soll. Aber wenn ich seinen Plan nicht annehme, dass Hermann ins Internat nach Kempten gehe, dann w\u00fcrden wir uns gleich scheiden lassen.<\/p>\n<p>In ersten Ehe geschieden und zwei uneheliche Kinder, verheiratet und gleich wieder geschieden, da habe ich mir gedacht, dass jeder denken wird, was das f\u00fcr eine Frau ist. Ich habe eingewilligt und Hermann kam nach Kempten ins Internat. Er war dort f\u00fcnf Jahre. Das war die schlimmste Zeit in meinem Leben, dass Hermann nicht da war. Er durfte alle vierzehn Tage \u00fcber das Wochenende nach Hause kommen. In der Zeit, in den f\u00fcnf Jahren, habe ich die Mormonen kennengelernt. Hermann habe ich gesagt, dass zwei Missionare da waren und es sei so toll, was sie mir aus dem Buch Mormon erz\u00e4hlt haben. Es waren zwei Amerikaner. Hermann hat sich auch daf\u00fcr interessiert. Als er alle vierzehn Tage von Samstag bis Sonntag zu Hause war, ist er an diesen Tagen mit den Missionaren von T\u00fcr zu T\u00fcr gegangen, weil er wusste, dass mein zweiter Mann nicht so besonders nett zu ihm war. Er hat sich mit den Missionaren angefreundet. Hermann musste Sonntagnachmittags wieder zur\u00fcck und ich habe eine Woche lang getrauert. Am Wochenende war dann wieder die Freude auf Hermann.<\/p>\n<p>Wir sind mit dem Zug nach Augsburg gefahren und Hermann wurde am 16. M\u00e4rz 1968 getauft. Das war so toll und ich wollte auch getauft werden. Mein Mann war zu dieser Zeit ein viertel Jahr in Hamburg zu dem Kurs. Als er wieder zu Hause war, kam vom Pfahl ein Brief, in dem gratuliert wurde, dass sich mein Sohn hat taufen lassen und dass er Diakon wurde. Mein Mann hat die Post immer ge\u00f6ffnet. Ich hatte mich nicht getraut ihm zu sagen, dass Hermann getauft worden ist. Jetzt hat er das gelesen und hat gesagt, dass der Hermann doch nur Diakon werden k\u00f6nne, wenn er getauft sei. Ich habe meinem Mann gesagt, dass der Hermann getauft wurde.<\/p>\n<p>Ich wurde am 27. Februar 1970 getauft. Mein Mann hatte nichts gegen die Kirche. Ich konnte sonntags mit den Kindern in die Kirche gehen. Er war viel unterwegs und hat gesagt, dass die Ehe nicht etwas sei, das ihn hindern w\u00fcrde, das zu tun, was er will. Er hatte keinen Respekt vor einer Ehe. Er hat aber nie gegen die Mormonen gehetzt. Als er mir die Erlaubnis zur Taufe gab, sagte er, dass ich mich taufen lassen k\u00f6nne, aber ich w\u00fcrde dann schon sehen, was kommt. Alle meine Kinder sind getauft worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Untergermaringen, Allg\u00e4u, Bayern Ich hei\u00dfe Maria Rosina Hess, geborene Stich, und bin am 6. 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