{"id":1314,"date":"2012-05-22T18:29:17","date_gmt":"2012-05-22T18:29:17","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1314"},"modified":"2014-04-18T06:56:53","modified_gmt":"2014-04-18T06:56:53","slug":"annelies-hohle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1314\/annelies-hohle","title":{"rendered":"Annelies H\u00f6hle"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hof, Sachsen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Annelies-Hohle1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1315\" title=\"Annelies-Hohle\" alt=\"Mormon Deutsch Annelies Hohle\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Annelies-Hohle1-219x300.jpg\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Annelies-Hohle1-219x300.jpg 219w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Annelies-Hohle1.jpg 288w\" sizes=\"(max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a>Mein Name ist Annelies H\u00f6hle<\/strong>, geborene Schmidt. Ich bin am 3. Januar 1919 in Hof bei Oschatz geboren. Meine Mutter ist nach meiner Geburt mit mir wieder zur\u00fcck nach Dresden gegangen. Sie war nur zur Entbindung zu Hause bei ihren Eltern. Ich bin in Dresden aufgewachsen. Mein Vater war Fritz Schmidt, meine Mutter Ida Hesse. Ich habe keine Geschwister. Mein Vater starb, als ich vier Jahre alt war.<\/p>\n<p>Meine Mutter wollte zum Friedhof gehen und wollte eine Bekannte mitnehmen. Bei dieser traf sie auf Missionare. Sie ist mit den Missionaren zur Kirche gegangen. Es war Nachmittag und die FHV war versammelt. Ihr hat es so gut gefallen, vor allem die Kirchenlieder haben ihr so gut gefallen, dass sie immer wieder hingegangen ist. 1924 hat sie sich taufen lassen. Es gab gro\u00dfe Schwierigkeiten. Die Mutter meines Vaters wohnte im gleichen Haus und sie war sehr gegen die Kirche. Sie machte meiner Mutter viele Schwierigkeiten. Sp\u00e4ter wohnten Missionare bei uns.<\/p>\n<p>Als ich acht Jahre alt war, das war 1927, bin ich getauft worden. Meine Kindheit und meine Jugendzeit habe ich in der Kirche verbracht, in Dresden. In der Kirche habe ich auch meinen Mann kennengelernt. Mein Mann hei\u00dft Robert H\u00f6hle. Wir haben 1938 geheiratet. Das war eine ziemlich kritische Zeit, weil es schon so ein bisschen auf Krieg zuging, 1938, als die Deutschen in die Tschechei einmarschierten. Ich kann mich noch erinnern, dass Gesch\u00fctze auf den Br\u00fccken standen.<!--more--><\/p>\n<p>In Dresden gab es damals zwei Gemeinden, Altstadt und Neustadt. Wir geh\u00f6rten zur Gemeinde Neustadt. Mein Mann war dort Gemeindepr\u00e4sident. Als der Krieg ausbrach, hatten wir ein neues Gemeindeheim in der Neustadt, ein ganz kleines Geb\u00e4ude, ein ehemaliges Atelier. Die Missionare hatten uns bei der Renovierung und bei der Einrichtung geholfen. Ungef\u00e4hr eine Woche, bevor der Krieg ausbrach, waren keine Missionare mehr da. Sie waren mit einem Schlag weg. Es wurden viele Br\u00fcder unserer Gemeinde eingezogen. Mein Mann und Bruder Karl W\u00f6he waren noch die einzigen Br\u00fcder, die da waren. Zur Altst\u00e4dter Gemeinde hatten wir nur so viel Verbindung, dass wir Konferenzen zusammenhatten. Die Distriktskonferenzen waren in Altstadt. Mitglieder waren es vielleicht vierzig. Die Br\u00fcder waren alle schon zum Milit\u00e4r eingezogen worden und in den Kasernen untergebracht.<\/p>\n<p>Ein Tag, bevor der Krieg ausbrach, ist unsere Tochter geboren, am 31. August 1939. Meine Tochter hei\u00dft Ursula Schl\u00fcter. Nach einem Jahr wurde mein Mann auch zum Milit\u00e4r eingezogen. Dann wurde Bruder W\u00f6he Gemeindepr\u00e4sident. Die Gemeinde wurde immer kleiner.<\/p>\n<p>Am 13. Februar 1945 sind wir von Dresden weggegangen. Wir wurden nicht ausgebombt. Wir haben zwar die ersten Bombenangriffe im Keller erlebt, aber unser Haus war stehengeblieben. Trotzdem sind wir von Dresden weggegangen, nach Hof, in den Ort, wo ich geboren bin. Dort lebte noch eine Tante von mir, die uns aufgenommen hat. Wir haben bis Juni 1945 dort gelebt. Die Zeit, als die Russen kamen, haben wir dort erlebt. Erst kam ein Anschlag von der amerikanischen Armee, dass wir alles abgeben sollten, wie Radios usw. und dass die Besetzung innerhalb von drei Tagen erfolgen w\u00fcrde. Dann kamen aber keine Amerikaner, sondern Russen. Das war eine b\u00f6se \u00dcberraschung. Im Juni 1945 ist meine Mutter nach Dresden gegangen, um zu sehen, ob von unserer Wohnung noch etwas vorhanden war. Sie ist zu Fu\u00df von Hof nach Lommatsch gegangen, von Lommatsch ging eine Kleinbahn nach Mei\u00dfen, von Mei\u00dfen ist sie wieder zu Fu\u00df bis nach Weinb\u00f6hla bei Dresden gelaufen und dort ging die Stra\u00dfenbahn. Sie hat dann festgestellt, dass unser Haus noch steht, so dass wir wieder nach Hause konnten. Nach einer Woche ist sie zur\u00fcckgekommen und dann haben wir uns auf den Weg gemacht, mit meiner Tochter und meinem Sohn.<\/p>\n<p>Mein Sohn Winfried ist 1942 mit Downsyndrom geboren worden. Er konnte noch nicht alleine laufen. Wir sind zu Fu\u00df von Hof nach Riesa gegangen. Damals gab es Ausgangssperre, wir durften vor sechs Uhr fr\u00fch nicht aus dem Haus. Wir hatten aber den Mut, schon fr\u00fcher loszugehen, weil meine Mutter in Erfahrung gebracht hatte, dass von Riesa ein Schiff nach Dresden f\u00e4hrt. Zu diesem Schiff wollten wir gehen. Es war ein ziemliches Durcheinander: In Hof war normale Zeit und manche Orte hatten Sommerzeit. Als wir nach Riesa kamen, hatten sie dort Russenzeit. Das waren zwei Stunden Unterschied. Als wir an die Elbe kamen, war das Schiff weg, weil wir nach Normalzeit losgegangen waren und das Schiff war nach Russenzeit gefahren. Jetzt standen wir an der Elbe und sahen das Schiff sich entfernen. Das n\u00e4chste Schiff fuhr erst am \u00fcbern\u00e4chsten Tag. Einen Tag fuhr das Schiff nach Dresden und einen Tag fuhr es zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nun wohin, mit einem Handwagen, einem Kinderwagen und zwei Kindern, die Betten und alles M\u00f6gliche auf dem Wagen? Ich habe an der Elbe gesessen und habe erst einmal geweint, weil ich nicht wusste, wie es nun weitergehen sollte. Meine Mutter sagte dann: \u201eIch kenne die Nachbarn von meiner Tante. Deren Eltern wohnen hier in Riesa. Wir k\u00f6nnen doch einmal versuchen, ob wir sie finden und ob sie uns f\u00fcr zwei N\u00e4chte zum \u00dcbernachten aufnehmen\u201c. Wir sind zum Rathaus gegangen und meine Mutter hat nach der Familie B\u00f6rner gefragt, wo sie wohnen. Der Beamter hat gesagt: \u201eTut mir leid, ich kann ihnen \u00fcberhaupt keine Auskunft geben, alle Papiere sind verbrannt worden. Es wei\u00df keiner, wer hier wohnt und wo\u201c. Ein Mann hat neben meiner Mutter gestanden und hat gesagt: \u201eIch kenne eine Familie B\u00f6rner hier in Riesa. Wenn sie mitkommen wollen, ich k\u00f6nnte ihnen zeigen, wo sie wohnen\u201c. Wir sind mitgegangen und eine Frau schaute aus dem Fenster dieses Hauses, das war tats\u00e4chlich Frau B\u00f6rner, die wir suchten. Sie haben uns f\u00fcr zwei N\u00e4chte aufgenommen. Wir konnten unseren Wagen im Hausflur unterbringen und sie haben uns auch zu essen gegeben. Zwei N\u00e4chte haben wir dort geschlafen. An dem Tag, als das Schiff wieder fuhr, hat uns Herr B\u00f6rner sehr zeitig an das Schiff gebracht. So konnten wir mitfahren. Wir wurden eingeschichtet wie die Heringe ins Fass. Man konnte kaum auftreten, das Schiff war voll bis zum Gehtnichtmehr. Am sp\u00e4ten Nachmittag sind wir in Dresden angekommen und konnten in unsere Wohnung in der Neustadt gehen. In der Wohnung waren inzwischen andere Leute. Sie hatten die Wohnung einfach aufgebrochen und wohnten darin. Wir hatten erst noch Schwierigkeiten. Ein Bruder, der als Fl\u00fcchtling in unsere Gemeinde gekommen war, hat uns auf den \u00c4mtern geholfen, damit wir unsere Wohnung wiederbekamen, wenigstens erst einmal die K\u00fcche und zwei Zimmer.<\/p>\n<p>An dem Tag, als ich aus der Schule entlassen wurde, trat Hitler an die Macht. Ich ging dann zur Berufsschule und dort mussten wir \u2013 das Deutschlandlied kannten wir ja \u2013 das Lied \u201eDie Fahne hoch\u201c noch dazulernen. Das wurde immer anschlie\u00dfend nach dem Deutschlandlied gesungen. Dort wurden wir aufgefordert, in den BDM einzutreten. Meine Mutter war dagegen. Es blieb uns eigentlich nichts anderes \u00fcbrig, als dort einzutreten. Wir mussten auch entsprechende Kleidung haben, so eine Art Uniform. Meine Mutter hat es abgelehnt, mir diese Sachen zu kaufen. Ich bekam sie dann geschenkt. Durch die Kirche kannte ich schon meinen Mann, weil wir Jugendlichen oft zusammen waren. Jedenfalls hatte ich mehr Interesse, mich mit meinem Mann und den Jugendlichen zu treffen, als zur Stunde zum BDM (Bund Deutscher M\u00e4dchen) zu gehen. Ich habe oft geschw\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Nachdem ich ein Jahr aus der Schule war, habe ich eine Lehre als Friseuse angefangen. Mit meinem Chef, einem Bayern und einem ordentlichen Nationalsozialisten, bin ich gar nicht klargekommen. Jedenfalls hatte ich dann eine Blinddarmerkrankung und wurde von Professor R\u00fcbsamen operiert. Er hatte meine Mutter zu sich gebeten und ihr gesagt, dass der Beruf als Friseuse nichts f\u00fcr mich w\u00e4re. Das Stehen w\u00e4re f\u00fcr den Unterleib nicht gut und er w\u00fcrde raten, dass wir doch einen anderen Beruf f\u00fcr mich suchen sollten. Ich habe dann eine Lehre als Stenotypistin angefangen. Zu der Zeit war ich mit meinem Mann schon sehr befreundet und wir haben uns dann verlobt. Ich bin nicht mehr zum BDM gegangen und bin ausgetreten.<\/p>\n<p>1938 haben wir geheiratet. Eine Schwester meines Mannes war mit einem Juden verheiratet. Er hatte hier in Dresden ein Herrenkonfektionsgesch\u00e4ft. Als ich ausgelernt und zu wenig Geld von dem Makler bekam, bei, dem ich gelernt hatte, habe ich mich beim Luftgaukommando bei der Luftwaffe als Stenotypistin beworben. Ich bin auch angenommen worden und arbeitete auf der August-Bebel-Stra\u00dfe im Luftgaukommando als Schreibkraft. Ich musste keine Uniform tragen.<\/p>\n<p>Im November 1938 kam mein Chef, f\u00fcr den ich schreiben musste, zu mir und sagte: \u201eFrau H\u00f6hle, sie sollen zum General kommen\u201c. Das war au\u00dfergew\u00f6hnlich, dass eine Schreibkraft zum General kommen sollte. Der General hie\u00df Kesselring. Mein Chef sagte mir: \u201eMachen sie sich nur keinen Kopf, das wird nicht so schlimm sein, wer wei\u00df, was da ist\u201c. Als ich zum General kam, sagte er: \u201eSie sind mit dem Juden Robert Eger verschw\u00e4gert\u201c. Ich sagte: \u201eJa\u201c. Er wusste von jedem Mal, wenn ich mit der Schwester meines Mannes und ihrem Mann zusammengekommen war und er sagte zu mir: \u201eAn dem und dem Tag, von da bis da sei ich dort gewesen, bei dem Juden\u201c. Meine Schw\u00e4gerin hatte am gleichen Tag Geburtstag wie ich und wir haben zusammen gefeiert. Jedenfalls hatte man mich bespitzelt und jeder Schritt, den ich dahin gemacht hatte, war aufgezeichnet. Ich sollte mich verpflichten, keinerlei Verbindung zu dem Juden zu haben. Da habe ich gesagt: \u201eEs tut mir leid, das kann ich nicht. Ich wohne bei meinen Schwiegereltern, wir haben da zwei Zimmer, und ich kann nicht verlangen, dass meine Schw\u00e4gerin mit ihrem Mann nicht dahin kommt\u201c. Er sagte: \u201eDann m\u00fcssen wir sie entlassen und ich gebe ihnen den guten Rat, reichen sie von sich aus die K\u00fcndigung ein, damit in ihren Papieren nicht der Grund ihrer Entlassung steht\u201c. Ich habe die K\u00fcndigung eingereicht und am 31. Dezember 1938 im Luftgaukommando aufgeh\u00f6rt zu arbeiten.<\/p>\n<p>Da ich wusste, dass ich schwanger war, war das gar nicht so schlimm f\u00fcr mich. Ich bin dann zu Hause geblieben. Wir wohnten bei meinen Schwiegereltern. Als mein Schwiegervater in Rente ging, war dann die Wohnung zu gro\u00df und zu teuer und sie hatten sich eine Kleinere gesucht. F\u00fcr uns war die Wohnung auch zu teuer und wir sind zu meiner Mutter gezogen. Dort sind wir wohnen geblieben, bis wir die Nebenwohnung bekamen, kurz bevor unsere Tochter im August geboren wurde. Dort wohnten wir bis 1981. Im Krieg wohnte Bruder W\u00f6he \u00fcber uns. W\u00e4hrend des Angriffs war er aber in Freital bei seiner Arbeit. Er kam erst im Laufe des Tages.<\/p>\n<p>Die Angriffe waren insofern schlimm, allerdings auch wenn keine Angriffe waren, weil keine Nacht ohne Sirene verging. Das bedeutete, die Kinder aus den Betten nehmen, anziehen, in den Keller gehen und dort sitzen bis Entwarnung kam und dann wieder hoch ins Bett. Meistens dauerte das eine Stunde. Mit zwei kleinen Kindern war das hart. Die Kinder konnten nicht schlafen. Wenn die Kinder am Tage gespielt haben, spielten sie nur \u201eAlarm\u201c. Sie krochen dann unter den Tisch, das war ihr Luftschutzkeller. Dort spielten sie mit ihren Puppen. Damals war das Spiel der Kinder.<\/p>\n<p>Als wir w\u00e4hrend zwei Angriffe im Luftschutzkeller waren, war ich eigentlich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhig, denn wir hatten abends gebetet. Man glaubt nicht, wie viele Menschen im Luftschutzkeller gebetet haben, die vorher von der Kirche gar nichts wissen wollten. Es war f\u00fcrchterlich, die Angst, die die Leute hatten. Mein Sohn war im Kinderwagen, \u00fcber den ich noch eine Decke geworfen hatte. Jedes Mal, wenn eine Bombe einschlug, puffte der Ru\u00df aus dem Schornstein unten, wo der Schornsteinfeger den Ru\u00df rausnahm. Damit das Kind nicht so belastet wurde, habe ich ihm eine Decke \u00fcbergeworfen. Meine Tochter hatte ich meistens unter mir und sie sagte dann, dass sie einmal muss. Ich sagte ihr, dass sie jetzt nicht raus k\u00f6nne, sie m\u00fcsse schon warten. Viele Menschen schrieen, wenn es pfiff, wenn eine Bombe einschlug und vorher ein Pfeifen zu h\u00f6ren war.<\/p>\n<p>Tochter Ursula Schl\u00fcter: Ich werde nie dieses Ger\u00e4usch vergessen, als ein ganzer Pulk von Flugzeugen kam, das brummte und dann pfiff es und dann war so etwas wie ein Krachen. Das hat mich lange verfolgt und manchmal habe ich das auch heute noch. Ich mochte Flugzeuge lange Zeit \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Annelies H\u00f6hle wieder: Durch die Kellerfenster sahen wir, dass es brannte. Hinter unserem Haus in dem Hof war eine Hut-Fabrik und sie hatten Lacke usw. Da waren wahrscheinlich Brandbomben drauf gefallen und es brannte lichterloh. Wir mussten noch im Keller sitzen, da es noch keine Entwarnung gab. Als ich dann hoch kam, sah ich, dass die T\u00fcren alle aufgerissen waren, obwohl sie zugemacht worden waren, alles war offen. Die Fenster waren kaputt und vor den Fenstern das Feuer. Ich habe die Gardinen runter gerissen, damit sie nicht Feuer fingen. Dann hie\u00df es: \u201eEs brennt auf dem Boden. Alle hoch und l\u00f6schen\u201c. Ich habe auf dem Tisch an einer Luke gestanden und habe Wassereimer rausgereicht, die andere brachten. Einmal bin ich h\u00e4ngen geblieben und mir ist ein Eimer \u00fcbergekippt, so dass ich ganz nass war. Ein paar Leute sagten: \u201eGehen sie nur runter und ziehen sie sich um\u201c. Als ich dann in der Wohnung war, ging die Sirene wieder. Der n\u00e4chste Angriff kam. Die Kinder hatten wir im Keller gelassen. Der Keller war kein richtiger Luftschutzraum. Diese Luftschutzbunker gab es in Dresden nicht. Es gab nicht einen Bunker hier. In den Anlagen gab es Splitterschutzgr\u00e4ben. Da waren Gr\u00e4ben ausgehoben.<\/p>\n<p>Der Gauleiter von Sachsen, Herr Mutschmann, hatte im Plaunschen Grund f\u00fcr sich einen Bunker. Er hatte seine Villa am gro\u00dfen Garten und hatte dort einen Bunker. Er hatte f\u00fcr sich viele Bunker, aber die Bev\u00f6lkerung nicht gewarnt. Als ich aus dem Keller kam, haben wir keine Toten gesehen. Ein junger Mann aus dem Nebenhaus kam und suchte seine Eltern, die hier in der Stadt, im Zentrum wohnten. Seine Tante wohnte im Nebenhaus, das runter brannte. Er wollte in die Stadt, seine Eltern suchen. Nach einer kurzen Zeit kam er wieder und sagte: \u201eEs ist unm\u00f6glich, in die Stadt zu kommen. Es ist unm\u00f6glich\u201c. Er hatte Decken nass gemacht, aber es war unm\u00f6glich in die Stadt zu kommen. Auf dem Boden habe ich gesagt: \u201eWas heult denn hier so f\u00fcrchterlich?\u201c Das war ein Sturm, ein Geheule, es war ein Feuersturm, hervorgerufen durch den Sauerstoff, der vom Feuer aufgebraucht wurde. Das erzeugte ein Heulen und einen Sturm, der in den brennenden Gebieten Menschen direkt in das Feuer hineingezogen hat. Auf dem Altmarkt sind alle Toten gesammelt und verbrannt worden. Als wir dann in Hof waren, sollten die jungen Leute aus dem Dorf nach Dresden gehen, um zu helfen. Ein junger Mann, der wiederkam, sagte: \u201eEr k\u00f6nne nichts mehr essen\u201c. Es w\u00e4re f\u00fcrchterlich gewesen, diese Toten alle auf dem Altmarkt zu sammeln und zu verbrennen. Heute wird der Altmarkt neu gemacht und ich habe gelesen, dass diese Pflastersteine von dort, wo die Toten verbrannt worden sind, als Mahnmal an einer Stelle in den Altmarkt eingef\u00fcgt werden sollen. Diese Steine, die vom Feuer sehr mitgenommen sind.<\/p>\n<p>Erst war mein Mann in Frankreich, in Brest, sie haben dort den Hafen mit Sperrballons gesch\u00fctzt. Dann wurden sie nach St. Nazaire verlegt. Er war dort, als die Engl\u00e4nder die erste Landung vorgenommen haben. Dann ging dort der R\u00fcckzug los, weil die zweite Landung kam und die war gegl\u00fcckt, so dass die Engl\u00e4nder auf dem Festland Fu\u00df fassen konnten. So ging dann der siegreiche R\u00fcckzug los. In den Nachrichten hie\u00df es immer \u201eEin siegreicher R\u00fcckzug\u201c. Sie sind zur\u00fcckgezogen und haben immer gesiegt. So hie\u00df es auch bei den Nachrichten, die aus Stalingrad kamen, die haben immer gesiegt. Mein Mann ist dann zur\u00fcck, immer weiter zur\u00fcck bis nach Bayern. In Bayern ist er in amerikanische Gefangenschaft geraten. Er war in einem Gefangenenlager und wurde von dort zu einem Bauern als Arbeitskraft geschickt. Danach ist er in einem Entlassungslager gegangen und hat sich entlassen lassen. Er hat Papiere bekommen und ist mit einem Zug nach Dresden gefahren. Das war zu der Zeit, als noch Ausgangssperre war. Fr\u00fch, f\u00fcnf Uhr, klingelte es pl\u00f6tzlich an der T\u00fcr \u2013 da ich Angst vor den Russen hatte, schlief meine Mutter bei mir \u2013 und wir sagten uns, wer k\u00f6nnte das denn sein, so zeitig ist doch gar kein Ausgang? Ich ging an die T\u00fcr und da stand mein Mann. Es war kurz vor Weihnachten 1945, da kam er nach Hause. Die Freude war gro\u00df, dass alles heil und gesund war.<\/p>\n<p>Er hatte dann auch wieder seine Arbeit. Wie gesagt, er musste in die Partei eintreten. Es wurde ihm gesagt, wenn er die Arbeit behalten wollte, m\u00fcsste er in die SPD eintreten. Er ist dann eingetreten. In seiner Arbeitsstelle wusste man aber, dass er in die Kirche geht. Sp\u00e4ter ist er zum Parteisekret\u00e4r bestellt worden und der hat ihm gesagt, er m\u00fcsse sich entscheiden, entweder Kirche oder Partei. Mein Mann hat gesagt, dass er sich f\u00fcr die Kirche entscheide. Das war zu der Zeit, als es mit der DDR abw\u00e4rts ging. Die Parteileitung sagte: \u201eUm Himmelswillen, wollen sie auch noch einen Religionskrieg heraufbeschw\u00f6ren?\u201c Das Gespr\u00e4ch wurde unter den Tisch gekehrt, er blieb in der Partei. Eigentlich hat er sich gefreut, aus der Partei rauszukommen, aber er wurde nicht ausgeschlossen. Er konnte in der Kirche bleiben und gleichzeitig in der Partei.<\/p>\n<p>Mein Mann war in der Gemeinde Chorleiter. Er leitete den Gemeindechor und sie haben viele sch\u00f6ne Chorkonzerte gegeben. Die Altst\u00e4dter Gemeinde wurde ausgebombt, sie war v\u00f6llig weg. Deshalb waren beide Gemeinden wieder zusammen. Erst einmal auf der K\u00f6nigsbr\u00fccker-Stra\u00dfe, in der Kleinen, die wir uns vor dem Krieg eingerichtet hatten. Wir bekamen auch ein Angebot, f\u00fcr die Kurt-Fischer-Allee, jetzt Stauffenberg-Allee, in der Kaserne. Das waren deutsche Kasernen von vor dem Krieg. Wir hatten einen gro\u00dfer Saal, das ehemalige Offiziers-Kasino und ein paar Nebenr\u00e4ume. Wir hatten diese zwei M\u00f6glichkeiten. Die Br\u00fcder haben sich aber f\u00fcr die Stauffenberg-Allee (damals Kurt-Fischer-Allee) entschieden. Ein gro\u00dfer Park war dabei, mit einem Luftschutzteich, den wir dann zugesch\u00fcttet haben. Es wurde Erde angefahren und wir haben alles zugesch\u00fcttet und sch\u00f6n gemacht. Bei Konferenzen hat sich jeder ein bisschen Verpflegung mitgebracht, da es damals noch nicht viel zu essen gab, und sie lagerten alle im Park auf ihren Decken und machten Picknick.<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt da gerade etwas ein: Bevor der Krieg zu Ende ging, als das schon sicher war, gingen die Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me durch das Dorf aus, wo wir waren. Nachts kamen andauernd russische Tiefflieger. Die beschossen alles, was sich bewegte. Die Bauern fuhren nachts mit ihren Wagen nach Oschatz zum Proviantamt. Die Proviant\u00e4mter wurden von der Bev\u00f6lkerung gest\u00fcrmt und die B\u00fcrgermeister haben veranlasst, dass die Bauern dorthin fuhren, um Lebensmittel zu holen, ganze Wagenladungen voll. Am Tage wurden die Lebensmittel an die Bev\u00f6lkerung verteilt. Es gingen Zettel herum, um die und die Zeit, bei dem und dem Bauern, Beh\u00e4lter mitbringen, da gibt es das und das. Es gab Zucker, Kompott, Suppen, Schokolade, alles, was im Proviantamt zu haben war, auch Fleischkonserven. Als wir dann nach Dresden gegangen sind, hatten wir auf dem Handwagen einen ganz sch\u00f6nen Vorrat, mit dem wir uns \u00fcber Wasser halten konnten. Es gab in den Gesch\u00e4ften nichts, es gab einfach nichts zu kaufen.<\/p>\n<p>Ich kann mich noch erinnern, dass Pr\u00e4sident Heber J. Grant in Dresden war. Ich war damals verlobt, also noch nicht verheiratet. Mein Mann holte mich ab, ich wei\u00df nicht, ob es zur FHV oder GFV war, da stand in der Umgebung der Kirche alles voll mit Bussen. Wir haben noch gesagt, wenn so ein Andrang zur Kirche w\u00e4re, das w\u00e4re herrlich. Wir kamen in die Gemeinde und da war der Andrang in der Kirche. Es war schnell bekannt geworden, dass der Prophet nach Dresden kommt. Von G\u00f6rlitz, Freiberg von \u00fcberall her waren sie mit Bussen gekommen. Das war 1936 oder 1937. Pr\u00e4sident Grant stand dann am Ausgang und hat allen die Hand gegeben.<\/p>\n<p>Bevor die Spenden kamen, erhielten wir von ehemaligen Missionaren immer wieder Pakete, besonders von Bruder Clark. Unser j\u00fcngster Sohn ist 1949 geboren. Zu der Zeit gab es nichts, keine Windeln, nichts. Da haben wir von den Clarks alle Babysachen bekommen. Sie hatten eine Tochter, die ein Jahr \u00e4lter war, also 1948 geboren, und von ihr haben sie uns alle Sachen geschickt, Windeln, J\u00e4ckchen, M\u00fctzchen. Mein Sohn hatte dann immer rosa J\u00e4ckchen an, statt blau, aber das war nicht schlimm, Hauptsache er hatte ein J\u00e4ckchen an. Sie haben uns auch Lebensmittel geschickt. Ein Missionar, Reuben Ward, schickte uns getrocknetes Rindfleisch und schrieb dazu, \u201eFleisch von Kuh\u201c oder so \u00e4hnlich. Dar\u00fcber haben wir noch so herzlich gelacht. Er hat uns eine Gebrauchsanweisung mitgeschickt, wie wir das verwerten sollten.<\/p>\n<p>Tochter: Erst ist es so gewesen: Sie m\u00fcssen sich vorstellen, dass auch der ganze Verkehr lahm lag. Man musste gro\u00dfe Strecken laufen, bis wieder ein Zug fuhr. Die Russen hatten alle Strecken eingleisig gemacht, die anderen Gleise ausgebaut und nach Russland gebracht, um dort wieder aufzubauen. Alle Z\u00fcge waren \u00fcberf\u00fcllt. Meine Oma ist immer in ihre Heimat, nach Hof gefahren und hat dort beim Bauern gearbeitet und daf\u00fcr hat sie Bohnen und Kartoffeln bekommen. Sie ist mitunter auf dem Dach des Zuges gefahren, weil niemand mehr reinpasste. Die Leute hingen an der T\u00fcr und haben auf den Kupplungen gestanden. Meine Oma musste immer den Kopf einziehen, wenn es durch eine Br\u00fccke ging. Das war die erste Zeit. Sie hatte auch Probleme mit den Kontrollen der Russen. Man meinte, dass das Schieber seien, die so etwas bef\u00f6rdern. So wurden ihr zum Teil Sachen wieder weggenommen.<\/p>\n<p>Danach fing es in der Kirche an, dass die Lieferungen aus Amerika kamen. Auf einmal hatten wir sehr viele Mitglieder in der Gemeinde. Wir nannten sie \u201eB\u00fcchsen-Mormonen\u201c. Wir haben auch Kleidungsst\u00fccke bekommen und von den Missionaren wurden auch Malb\u00fccher und Stifte geschickt. Ich hatte zum Beispiel ein Malbuch von Roger Clark, dessen Bruder nach der Wende Missionspr\u00e4sident in Berlin war. Da stand in kindlicher Schrift der Name und teils war es ausgemalt. Wir haben dann den Rest ausgemalt und uns dar\u00fcber gefreut, weil es hier nichts gab. Die Sachen in der Kirche waren herrlich, zum Beispiel diese Patchwork-Decken. Damals waren die Versammlungen noch in der Woche. Meine Eltern gingen Dienstags- und donnerstags abends in die Kirche und ich hatte immer Angst, alleine zu bleiben mit meinem Bruder. Ich hatte diese herrliche Decke mit Bl\u00fcmchenmuster und kariert, eben verschiedene Stoffreste. Ich habe mich so gefreut und die Decke betrachtet. Wenn ich alleine blieb, gab es als ganz besondere \u00dcberraschung aus den B\u00fcchsen, die wir aus Amerika hatten, ein bisschen Trockenmilch (Milchpulver) und etwas Zucker in einer Tasse. Wir hatten ja keine Bonbons oder Schokolade. Das war die Belohnung, wenn ich alleine geblieben bin. \u00dcber die Verteilung wei\u00df ich nichts Genaues, vielleicht kannst du dar\u00fcber mehr sagen.<\/p>\n<p>Annelies H\u00f6hle wieder: Die Mitglieder haben sich sehr dar\u00fcber gefreut. Das war lebenserhaltend. Als unsere Tochter zur Schule kam, wog sie nur f\u00fcnfzehneinhalb Kilo, sie war acht Jahre alt. Sie war nicht d\u00fcnn, sie war d\u00fcrr! Der Schularzt hat sie gefragt: \u201eKannst du dich zu Hause satt essen?\u201c Sie hat sich zu mir umgedreht und ich sagte ihr: \u201eDu brauchst nicht erst die Mutti anschauen, du kannst das ruhig sagen\u201c. Sie war vielleicht eines von den Kindern, die am meisten zu essen hatten, durch diese Hilfe von der Kirche. Aber sie a\u00df nicht. Sie sagte dann: \u201eIch habe gestern erst gegessen\u201c.<\/p>\n<p>Tochter: Das waren wundersch\u00f6n, die Pfirsiche und der Weizenschrot. Das Sch\u00f6nste war, 1947 sind wir an die Ostsee gefahren und dort hatte ich meinen achten Geburtstag. Da waren Geschwister, die uns eingeladen hatten und da gab es, genau wie hier, Schrotbrei mit Pfirsichen. Es war die Familie meines sp\u00e4teren Mannes. Dort, in der Ostsee, bin ich getauft worden. Ein Bruder W\u00e4chtler hat meinen Mann getauft und ich bin von meinem Vater getauft worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hof, Sachsen Mein Name ist Annelies H\u00f6hle, geborene Schmidt. Ich bin am 3. Januar 1919 in Hof bei Oschatz geboren. Meine Mutter ist nach meiner Geburt mit mir wieder zur\u00fcck nach Dresden gegangen. Sie war nur zur Entbindung zu Hause bei ihren Eltern. Ich bin in Dresden aufgewachsen. 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