{"id":1326,"date":"2012-05-22T18:49:32","date_gmt":"2012-05-22T18:49:32","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1326"},"modified":"2014-04-18T06:55:34","modified_gmt":"2014-04-18T06:55:34","slug":"werner-heinrich-hug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug","title":{"rendered":"Werner Heinrich Hug"},"content":{"rendered":"<p><strong>Basel, Kanton Basel<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1327\" title=\"Werner-Heinrich-Hug\" alt=\"Mormon Deutsch Werner Heinrich Hug\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg\" width=\"236\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg 236w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/a>Ich Werner Heinrich Hug<\/strong>, B\u00fcrger von Opfikon, Schweiz wurde am 18. September 1933 in Basel geboren. Das sind auf den Tag genau 108 Jahre nach meinem Urgro\u00dfvater Hans Jakob Hug, dem F\u00f6rster in Opfikon. Bei meiner Geburt waren meine Eltern bereits elf Jahre verheiratet. Auch meine Schwester Irene kam erst acht Jahre nach der Eheschlie\u00dfung meiner Eltern zur Welt. Immerhin ist zu sagen, dass meine Eltern in der Zwischenzeit nach Brasilien auswanderten. Mit ihnen reisten auch mein Onkel Albert Probst und seine erste Frau. Von dieser Zeit in Brasilien wei\u00df ich beinahe nichts, nicht nur weil es vor meiner Zeit war, sondern auch, weil meine Eltern zu fr\u00fch starben, als dass ich sie ernsthaft dar\u00fcber befragt h\u00e4tte. Ich wei\u00df noch, dass mein Vater einmal von der Zeremonie der \u00c4quatortaufe auf dem Schiff erz\u00e4hlt hat und dass sie einmal in einen recht ansehnlichen Sturm gerieten. Gelebt haben sie sicher einige Zeit in Sao Paulo, die andern Orte sind mir nicht bekannt. W\u00e4hrend dieser Zeit wurde die Frau meines Onkels schwanger, doch verlor sie ihr Kind und starb bald darauf selbst. Das mag einer der Gr\u00fcnde gewesen sein, warum meine Eltern und mein Onkel wieder in die Schweiz zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p>Von meinen Vorfahren sind mir \u2013 au\u00dfer meinen Eltern \u2013 auf der v\u00e4terlichen Seite mein Gro\u00dfvater Heinrich Hug und auf der m\u00fctterlichen Seite beide Gro\u00dfeltern pers\u00f6nlich in Erinnerung. Dabei ist die Erinnerung an meinen Gro\u00dfvater Heinrich Hug nicht so ausgepr\u00e4gt, denn er lebte nie bei uns zu Hause. In seinen sp\u00e4teren Lebensjahren lebte er f\u00fcr einige Zeit in Pratteln und auch in Holzh\u00e4usern bei Rotkreuz im Kanton Zug und bestritt damals seinen Lebensunterhalt mit hausieren. In fr\u00fcheren Jahren war er in der Maschinenindustrie t\u00e4tig, er war &#8211; wie mein Vater sagte &#8211; ein gesuchter Facharbeiter und wurde als solcher einmal sogar f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit nach Charleroi in Belgien berufen. Wenn ich jetzt dar\u00fcber nachdenke, so muss ich fast annehmen, dass das Verh\u00e4ltnis zwischen meinem Vater und meinem Gro\u00dfvater nicht besonders herzlich war, auf jeden Fall pflegten sie keinen eifrigen Kontakt miteinander. Dabei mag eine Rolle gespielt haben, dass meine Gro\u00dfmutter v\u00e4terlicherseits &#8211; Bertha Isler &#8211; schon starb, als mein Vater noch in der Rekrutenschule war.<!--more--><\/p>\n<p>An dieser Stelle will ich noch eine kleine Erinnerung aufschreiben, wie ich sie meine Eltern erz\u00e4hlen h\u00f6rte. Mein Vater hatte in seinen j\u00fcngeren Jahren nicht weniger als vier Mal eine Lungenentz\u00fcndung zu \u00fcberstehen. Besonders schlimm sei es das dritte Mal gewesen. W\u00e4hrend dieser Zeit hatte er einen Traum. Er sah eine Leiter, die bis in den Himmel hinauf reichte und darauf stiegen Engel hinauf und herunter.<\/p>\n<p>Meine Mutter erlernte nach der Schule den damals noch recht neuen Beruf einer Telefonistin. Sie erz\u00e4hlte auch aus der Zeit, da sie das Evangelium kennen lernte (oder kurz zuvor), wie sie am Pult sa\u00df und es ihr war, als ob sie jemand mit dem Finger \u201egestupft\u201c habe, doch sei niemand in der Stube gewesen.<\/p>\n<p>Hier will ich das Wenige beif\u00fcgen was ich wei\u00df, wie meine Eltern das Evangelium kennen lernten. Sie besch\u00e4ftigten damals (1938, vielleicht auch schon fr\u00fcher) in der Rheinlehne eine Putzfrau, und das war Schwester Ritter, also die Mutter von Bethli Schaffner-Ritter, von Hans Ritter in Amerika und von Susi Looser-Ritter, ebenfalls in Amerika. Die Familie Ritter kam damals mit dem Evangelium in Kontakt und schloss sich der Kirche an. Schwester Ritter erz\u00e4hlte meinen Eltern dar\u00fcber und die interessierten sich auch daf\u00fcr. Mein Vater schaute zuerst im Lexikon nach, was da \u00fcber die Mormonen stand. Doch das gen\u00fcgte meinen Eltern nicht. Bald wurden sie von Missionaren weiter belehrt. Das alles muss sich im Jahr 1938 ereignet haben, also ein Jahr, nachdem die Gemeinde in Pratteln von Basel abgetrennt und selbst\u00e4ndig geworden war. Pers\u00f6nlich kann ich mich an einige Missionare erinnern und auch an den ersten Versammlungsbesuch in Pratteln. Es war f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich, dass das was f\u00fcr meine Eltern recht sei, auch f\u00fcr mich recht war. Das Buch, welches meine Eltern anf\u00e4nglich am meisten beeindruckte war die Kirchengeschichte, denn sie sagten sich, wenn die Pioniere alle diese Verfolgungen mitmachten, dann muss wirklich etwas dahinter stecken. Am 5. November 1938 wurden meine Eltern getauft und in der Fastversammlung vom 6. November konfirmiert. Mit ihnen wurden auch Emil Schaffner, Babette Schaffner, Willi Schaffner und Karl Schaffner, der Mann von Ursinas Schwester Julia, getauft. Laut Karl Schaffner fanden diese Taufen in der Ergolz statt. Mein Vater wurde von Otto Handschin aus der Gemeinde Basel getauft, meine Mutter von Max Hohloch, einem Missionar aus der Gemeinde Winterthur. Auch meine Schwester Irene wurde von Otto Handschin getauft, und zwar am 1. Juli 1939 im Rhein. Ich selbst wurde von meinem Vater am 8. November 1941 im Gemeindehaus Basel getauft. Das Jahr 1938 war ein Jahr mit vielen Taufen, denn schon am Pfingstsamstag, den 4. Juni dieses Jahres wurden in der Wiese bei Basel zw\u00f6lf Personen getauft. Es waren das Familie Ritter mit drei Kindern, Flora Dill mit drei Kindern sowie Frieda Steinle mit zwei Kindern. Es ist gut m\u00f6glich, dass die Ungewissheit \u00fcber die heraufziehende Kriegsgefahr aus Deutschland die Menschen empf\u00e4nglicher machte f\u00fcr das Wort Gottes.<\/p>\n<p>Meine Gro\u00dfeltern m\u00fctterlicherseits lebten seit ich mich erinnern kann mit uns zusammen in der Rheinlehne bei Pratteln-Schweizerhalle, wo ich die ersten zwanzig Jahre meines Lebens verbrachte. Mein Gro\u00dfvater &#8211; Gregor Probst &#8211; lebte fr\u00fcher in seinem Heimatort M\u00fcmliswil, sp\u00e4ter in Oberwil Kanton Basel-Landschaft und er war w\u00e4hrend vielen Jahren ein eifriges und gesch\u00e4tztes Mitglied. Am besten habe ich meine Gro\u00dfmutter Rosalia Probst-Probst in Erinnerung. Sie war noch k\u00f6rperlich und geistig gesund und da mein Vater gesch\u00e4ftlich, durch den Luftschutz und durch die kirchlichen \u00c4mter stark in Anspruch genommen war, so besorgte sie gr\u00f6\u00dftenteils unseren recht gro\u00dfen Garten. Es war ja die Zeit des Zweiten Weltkrieges und da hatte praktisch jedermann einen Garten. au\u00dferdem hatten wir noch Kaninchen, die haupts\u00e4chlich von meiner Mutter betreut wurden und mein Vater hielt eine Anzahl Bienenv\u00f6lker.<\/p>\n<p>Meine Mutter erz\u00e4hlte einmal, sie habe einen Traum gehabt, und darin habe sie gesehen wie mein Gro\u00dfvater Gregor Probst in der Geisterwelt das Evangelium noch annehmen werde, meine Gro\u00dfmutter aber nicht.<\/p>\n<p>Ich wuchs also in der Rheinlehne bei Schweizerhalle auf und in Schweizerhalle besuchte ich auch die ersten f\u00fcnf Klassen der Primarschule. Wegen unserer Religion hatte ich keine Schwierigkeiten, ich wurde von den andern Sch\u00fclern akzeptiert und nie deswegen ausgesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Meine Schulzeit in Schweizerhalle war fast identisch mit der Zeit des zweiten Weltkriegs und so will ich hier ein wenig erz\u00e4hlen, was ich aus meiner Sicht davon mitbekommen habe. Ich kann mich zum Beispiel gut daran erinnern, wie mein Vater eines Tages zu mir sagte, jetzt habe der Krieg angefangen (womit er jedenfalls den \u00dcberfall Deutschlands auf Polen gemeint hat). Wir standen damals beide im Hof vor dem Haus. Zwar konnte ich mit dieser Nachricht noch nicht viel anfangen und sie machte mir auch keine Angst, aber nach und nach lernte ich doch einige Folgen des Krieges kennen. Man sah z.B. auf der Stra\u00dfe immer weniger Autos, denn das Benzin wurde sehr knapp, ja es kam die Zeit, wo wir als Kinder getrost auf der Stra\u00dfe spielen konnten, denn mehr als ein bis zwei Autos pro Stunde fuhren selten vorbei. Besonders im Winter bei Glatteis war die Stra\u00dfe ein idealer Spielplatz, denn das Glatteis wurde nur sehr langsam bek\u00e4mpft. Eine andere Folge des Krieges war die n\u00e4chtliche Verdunkelung. Es brannten keine Stra\u00dfenlampen mehr und auch in den H\u00e4usern musste man schauen, dass kein Licht durch die Fenster oder T\u00fcren drang. Diese Verdunkelung wurde kontrolliert, es sollte also kein fremdes Flugzeug feststellen k\u00f6nnen, wo jetzt ein Dorf lag oder wo freies Feld war. Eine Ma\u00dfnahme, die m\u00f6glicherweise eher den Deutschen zugutekam. Bei den Stra\u00dfenkreuzungen wurden die Wegweiser abmontiert und auf den Landstra\u00dfen wurden sogenannte Tanksperren errichtet. Eine solche befand sich auch auf meinem Schulweg vor der Saline in Schweizerhalle. Bis auf einen Durchgang, der breit genug war, damit ein Lastwagen S-f\u00f6rmig durchfahren konnte, war hier die Strasse mit Eisenkonstruktionen abgesperrt. Eine weitere Folge des Kriegs war die Rationierung der Lebensmittel. Man konnte also nicht einfach einkaufen gehen und daf\u00fcr bezahlen, man musste gleichzeitig die entsprechenden Lebensmittelkarten abgeben. Wenn ich mich recht erinnere, so bekam man jeden Monat die Lebensmittelkarten zugestellt, gelegentlich mit neuen Produkten darauf, die inzwischen knapp geworden waren und nun rationiert wurden. Zur Beschaffung von Lebensmitteln geh\u00f6rte auch der \u201ePlan Wahlen\u201c oder die sogenannte Anbauschlacht. So wurden etwa in der Stadt Parkanlagen in Kartoffelfelder verwandelt oder junge ledige Leute mussten im Sommer f\u00fcr drei Wochen in den Landdienst zu einem Bauern. Ziel dieser Ma\u00dfnahmen war, dass sich die Schweiz m\u00f6glichst selbst mit Lebensmitteln versorgen konnte und diese Versorgung sollte m\u00f6glichst gerecht vor sich ging. In einem kleinen und meist unbewohnten Haus bei der Rheinlehne, von uns Kindern das \u201eSchwobeh\u00fcsli\u201c genannt (weil einmal einige Zeit eine Familie Schwob darin wohnte, als ihr Haus in Schweizerhalle renoviert wurde), waren Soldaten einquartiert. Diese Soldaten hatten viel Kontakt mit uns, einmal, weil sie \u00fcber kein eigenes Telefon verf\u00fcgten und dann auch, weil meine Gro\u00dfmutter oft f\u00fcr sie das Geschirr abwusch. Ich schaute ihnen gerne bei ihrer T\u00e4tigkeit zu und unterhielt mich auch mit ihnen. Allzu streng hatten sie es nicht, sie standen Wache, hielten ihre Waffen sauber und mussten jederzeit bereit sein, Befehle entgegenzunehmen und auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Von der ungl\u00fcckseligen Rede von Bundesrats Pilet-Golaz erfuhr ich erst sp\u00e4ter, aber auch vom R\u00fctlirapport General Guisans. Zumindest kann ich mich an diese Ereignisse nicht mehr erinnern, obwohl in meiner Familie sicher dar\u00fcber gesprochen wurde. Meine Mutter hatte ein \u201eLeiterw\u00e4geli\u201c gekauft f\u00fcr den Fall, dass wir in die Innerschweiz fliehen m\u00fcssten. Immerhin lebten wir ja direkt am Rhein und damit an der Grenze zu Deutschland. Doch kam es nie zu einer solchen Flucht und mit der Zeit wurde das Leiterw\u00e4geli ein beliebtes Spielzeug f\u00fcr uns Kinder. Besonders bei fast autofreien Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter im Verlauf des Krieges wurden auf dem sog. \u201eSpainih\u00fcbel\u201c (auf der Anh\u00f6he gegen Pratteln zu, wo heute fast alles \u00fcberbaut ist) Fliegerabwehrkanonen und Scheinwerfer aufgestellt. Die leichte Flak konnte etwa drei Kilometer hoch schie\u00dfen, die schwere zehn Kilometer. Besonders nachts war es f\u00fcr uns Buben ein interessantes Schauspiel, zu beobachten, wie im Schnittpunkt mehrere Scheinwerfer ein Flugzeug zu sehen war und wie dann darauf geschossen wurde. Ob aber von Pratteln aus je ein Flugzeug abgeschossen wurde bezweifle ich, jedenfalls ist mir nichts dar\u00fcber bekannt. Wahrscheinlich wollte man auch gar keine alliierten Flugzeuge treffen. Es gab jedoch eine ganze Anzahl von Notlandungen alliierter Flugzeuge in der Schweiz, so einmal ein Liberator-Bomber in Birsfelden, den wir (unsere ganze Familie) anschauen gingen. Vereinzelt wurden in der Schweiz auch Bomben abgeworfen, so einmal zwischen Augst und Pratteln, als ein Zug von einem einzelnen Bomber angegriffen wurde. Der Lokomotivf\u00fchrer sah den Angriff kommen und bremste den Zug ab, damit sich die Fahrg\u00e4ste ins Freie begeben konnten, denn das Ziel war ja der Zug selbst. Getroffen wurde er allerdings nicht, man sah nachher vier Bombenkrater, zwei auf jeder Seite des Zuges. Verletzte gab es meines Wissens keine. Am schlimmsten war der Bombenangriff auf die Stadt Schaffhausen, ich glaube das war am 1. April 1944. Bei diesem Angriff kamen etwa vierzig Leute ums Leben. Ich glaube kaum, dass dieser Angriff mit Absicht geschah, denn Schaffhausen liegt ja auf der von uns aus gesehen deutschen Seite des Rheins und war somit f\u00fcr einen unerfahrenen Piloten eine deutsche Stadt. Jedenfalls hat Amerika die Stadt Schaffhausen f\u00fcr diesen Fehlangriff finanziell entsch\u00e4digt. Mit der Zeit begann ich mich f\u00fcr die Nachrichten am Radio zu interessieren, besonders f\u00fcr die Meldungen von den Kriegsschaupl\u00e4tzen. \u00dcber dem Radio in der Stube hing lange eine Europakarte, und nach und nach interessierte ich mich auch daf\u00fcr. So erinnere ich mich z.B. noch daran, wie ich erstmals feststellte, dass England ja eine Insel war und wie gro\u00df Russland war usw. Ferner verfolgte ich auf der Karte den Vormarsch der Alliierten in Italien und in Frankreich. Die Nachrichten haben also wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich in der Geographie Europas bald recht gut auskannte. Die Stra\u00dfen waren inzwischen wieder etwas belebter geworden. Nicht weil es mehr Benzin gab, sondern weil sich die Automobilisten mehr und mehr einen Holzvergaser anschafften. Besonders bei Lastwagen wurde das ein g\u00e4ngiges Fortbewegungsmittel. Gegen Ende meiner Schulzeit in Schweizerhalle ging endlich auch der zweite Weltkrieg seinem Ende entgegen. Ich erfuhr davon zuerst von den Soldaten und dann auch durch ein sog. Extra Kanton Basel-Landschaftatt (der Zeitung), welches meine Mutter von der Stadt heim brachte. Himmler hatte den Westm\u00e4chten die bedingungslose Kapitulation angeboten, doch diese lehnten ab, wenn die Kapitulation nicht an alle Alliierten (also auch an die Sowjetunion) gerichtet sei, was bald darauf geschah. Die Soldaten schickten mich in den Konsum um Kuchen zu holen und meine Gro\u00dfmutter kochte unterdessen Tee. So feierten die Soldaten bei uns das Ende des zweiten Weltkriegs f\u00fcr Europa mit Kuchen und Tee. Der Krieg der Amerikaner gegen die Japaner ging allerdings noch einige Zeit weiter, bis dann die Amerikaner ihre neue Waffe &#8211; die Atombombe &#8211; einsetzten, an welche Radiomeldungen ich mich noch gut erinnern kann.<\/p>\n<p>Die ganze Kriegszeit war f\u00fcr meinen Vater sehr anstrengend, denn er war ja nicht nur Leiter des technischen B\u00fcros in der S\u00e4urefabrik Schweizerhalle, sondern er hatte dort auch den Luftschutz unter sich, was u.a. bedeutete, dass er sich bei Fliegeralarm zu jeder Tages -und Nachtzeit in die S\u00e4urefabrik zu begeben hatte. Daneben war er seit anfangs Krieg Gemeindepr\u00e4sident unserer Kirche in Pratteln, und wenn man damals auch noch nicht so viele Sitzungen kannte wie heute, so brachte ihm dieses Amt doch viel zus\u00e4tzliche Arbeit, die er aber gerne verrichtete. Wohl die Summe aller dieser Belastungen brachte es mit sich, dass mein Vater Herzkrank wurde. Ganz gesund wurde mein Vater aber nie mehr, auch wenn er seine Arbeit wieder aufnehmen konnte.<\/p>\n<p>Mit dem Ende der f\u00fcnften Schulklasse in Schweizerhalle kam die Zeit, wo man entweder in Pratteln oder in Muttenz die weiteren Schulklassen besuchen musste, denn mehr als f\u00fcnf Schulklassen gab es in Schweizerhalle nicht. Da wir in dem Gebiet von Schweizerhalle lebten, das zu Pratteln geh\u00f6rt, besuchte ich also von nun an nach einer dreiw\u00f6chigen Probezeit die Sekundarschule in Pratteln, welche dann etwa ein Jahr sp\u00e4ter in Realschule umbenannt wurde. Normalerweise hatte man f\u00fcr die Sekundarschule eine Aufnahmepr\u00fcfung zu bestehen, bei unserm Jahrgang wurde stattdessen jedoch die etwas mildere Form einer dreiw\u00f6chigen Probezeit angeordnet, dies deshalb, weil viele Lehrer oft im Milit\u00e4rdienst waren und sie uns deshalb nicht so gut auf die Aufnahmepr\u00fcfung vorbereiten konnten.<\/p>\n<p>Mit dem Ende der Schulzeit in Schweizerhalle ging f\u00fcr mich auch der sch\u00f6nere Teil meiner Schulzeit insgesamt zu Ende. Ich meine damit jene (trotz des Krieges) recht unbeschwerten Jahre im Kreise guter Kameraden, die ich in Pratteln nicht mehr fand. Dazu kam, dass ich um diese Zeit unter epileptischen Anf\u00e4llen zu leiden begann und auch der Tod meiner Mutter f\u00e4llt in jene Zeit.<\/p>\n<p>Ich will nun vom Tod meiner lieben Mutter erz\u00e4hlen, so wie ich das als damals 14-j\u00e4hriger miterlebt habe. Aufmerksam auf die Krankheit meiner Mutter wurde ich eigentlich erst richtig, als sie an einem Sonntag nicht in die Kirche kam, sondern sich daheim mit Umschl\u00e4gen pflegte. Von da an ging es meiner Mutter gesundheitlich immer schlechter, so dass eine \u00dcberf\u00fchrung ins Spital &#8211; und zwar nach Riehen ins Diakonissen-heim &#8211; n\u00f6tig wurde. Ihre Krankheit bestand aus einem Leberleiden, von welchem zu dieser Zeit &#8211; im Sommer 1947 \u2013 viele Frauen mittleren Alters befallen waren. Auf dem Totenschein wurde die Krankheit als Leberdystrophie bezeichnet. Im Spital kam bald noch eine Gelbsucht dazu und der Gesundheitszustand meiner Mutter wurde immer schlimmer, so dass mit dem 23. August 1947 die Zeit des Abschiednehmens von ihr kam.<\/p>\n<p>An dieser Stelle muss ich einschieben, dass meine Gro\u00dfmutter Rosalia Probst zum Zeitpunkt des Todes meiner Mutter seit einiger Zeit auch nicht mehr gesund war und da sie von meiner kranken Mutter nicht gepflegt werden konnte, nun bei meinem Onkel Albert Probst in Pratteln lebte. Dort starb sie noch im gleichen Jahr wie meine Mutter, n\u00e4mlich am 20. Dezember 1947. Meine Gro\u00dfmutter \u00fcberlebte also meine Mutter um rund vier Monate und sie war bei ihrem Tod schon seit \u00fcber drei Jahren Witfrau, denn mein Gro\u00dfvater Gregor Probst war schon am 12. M\u00e4rz 1944 im Spital in Liestal gestorben.<\/p>\n<p>Langsam ging meine Schulzeit in Pratteln zu Ende und man fragte mich, \u201ewas willst Du werden?\u201c Da ich keine Antwort auf diese Frage wusste, au\u00dfer dass mein Hobby die freie Natur war (Fischen, Tiere filmen, Astronomie etc.), fand es der Berufsberater am besten, wenn ich zuerst die Berufswahlklasse in Muttenz besuchen w\u00fcrde. In dieser Klasse traf ich meinen ehemaligen Schulkameraden aus Schweizerhalle, Robert Plieninger wieder, und wir gingen nochmals ein halbes Jahr miteinander zur Schule. In der Berufswahlklasse gab es viel Praxis in verschiedenen handwerklichen Berufen, Betriebsbesichtigungen und sonstige Informationen.<\/p>\n<p>In die Zeit w\u00e4hrend der Berufswahlklasse fiel die zweite Verehelichung meines Vaters mit Olga Runser aus Basel, eine Ehe, die sich leider als nicht immer sehr gl\u00fccklich erweisen sollte. Doch davon sp\u00e4ter noch mehr. Mein halbes Jahr Berufswahlklasse ging rasch vorbei, aber was ich werden sollte wusste ich immer noch nicht. Ich ging deshalb zuerst einmal in die Pneufabrik Firestone in Pratteln arbeiten und Kanton Basel-Landschaft f\u00fcr fast 1 1\/2 Jahre dort.<\/p>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, verehelichte sich mein Vater am 29. April 1948 in zweiter Ehe mit Olga Runser aus Basel, aus welcher Ehe am 25. Juni 1949 meine Halbschwester Denis Elisabeth geboren wurde. Die zweite Ehe meines Vaters war leider nicht sehr gl\u00fccklich und ich wei\u00df, dass er sich mit Scheidungsgedanken befasste, doch wurde er vorher vom Tode ereilt.<\/p>\n<p>Meine Lehrzeit als Wollappreteur ging unterdessen ihrem Ende entgegen und es nahte die Zeit der Pr\u00fcfungen. Da ich in der Firma Schild Gelegenheit hatte, mich in allen Sparten der Appretur gr\u00fcndlich auszubilden, war ich relativ gut auf die Pr\u00fcfungen vorbereitet; dass es aber dann so gut gehen sollte und ich mit der Note 1,1 Bester des Kantons Baselland wurde (die Lehrlinge aller Berufe eingerechnet), war doch eine \u00dcberraschung.<\/p>\n<p>Nach den Pr\u00fcfungen bekam ich Gelegenheit, noch vier Monate lang im Betrieb der Tuchfabrik Schild in Bern zu arbeiten, um mich noch weiter auszubilden. Es war dies das erste Mal, dass ich von zu Hause fort ging und es sollte, wie sich nachher herausstellte, auch gleich der endg\u00fcltige Abschied von dem Haus am Rhein sein, in dem ich die ersten 20 Jahre meines Lebens verbrachte.<\/p>\n<p>Ich hatte in Bern auch sofort Kontakt mit der Kirche und wurde gelegentlich von Mitgliedern eingeladen. Mit Bruder Karl St\u00fcssi und seiner Frau verbindet mich bis heute ein guter Kontakt, wenn wir uns gelegentlich bei Kirchenanl\u00e4ssen sehen. In Bern ging ich auch erstmals einige Male mit einem M\u00e4dchen (aus der Berner Gemeinde) aus, doch wurde daraus nichts Ernsthaftes. Diese vier Monate waren die Ersten in meinem Leben, in denen ich \u00fcber meine Zeit v\u00f6llig frei verf\u00fcgen konnte, und das war eine interessante Erfahrung.<\/p>\n<p>Nach der Zeit in Bern begann f\u00fcr mich ein neuer Lebensabschnitt. Ich trat nun meine Mission in \u00d6sterreich an. Am 27. Mai 1954 gab es in Pratteln noch eine kleine Abschiedsfeier. Ich bestieg also in Basel den Arlberg-Express und fuhr damit nach Wien-Westbahnhof. Dort bestieg ich ein uraltes Taxi und fuhr damit nach meinem ersten Bestimmungsziel, der Missionarswohnung an der Gr\u00fcnentorstra\u00dfe. Wien war ja damals &#8211; im Juni 1954 &#8211; noch eine (von den vier Siegerm\u00e4chten des Zweiten Weltkriegs) besetzte Stadt und dementsprechend in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Mein erster Mitarbeiter war Bruder James R. Christensen, der zuvor auch schon Missionar in Pratteln gewesen war und den ich demzufolge bereits kannte. Es gab damals noch mehr Missionare aus der Schweiz in \u00d6sterreich. So aus unserer eigenen Gemeinde in Pratteln Heini Roffler, dann aus Z\u00fcrich Max M\u00fcller, aus Chur Urban Schmid und aus Ebnat-Kappel Jakob Mettler. Die Schweiz und \u00d6sterreich bildeten ja damals zusammen die sog. Schweizerisch-\u00d6sterreichische Mission mit dem Missionsb\u00fcro in Basel. Au\u00dfer der Gemeinde in Wien gab es damals in \u00d6sterreich kleinere Gemeinden in Linz, Graz, Salzburg und dem kleinen Ort Hag (Haag?) am Hausruck. Als Folge des Zweiten Weltkriegs war \u00d6sterreich damals noch ein recht armes Land. So haben wir als Missionare einmal gez\u00e4hlt, wie viele Mitglieder im ganzen Land ein Auto besitzen, und kamen dabei auf deren vier.<\/p>\n<p>Bevor es aber mit der Missionsarbeit so richtig losging, hatte ich zuerst noch ein gesundheitliches Problem zu l\u00f6sen. Wie ich schon erw\u00e4hnt habe, litt ich seit etwa meinem 12. Lebensjahr an epileptischen Anf\u00e4llen, von denen ich so ungef\u00e4hr alle zwei Monate des Nachts befallen wurde. Das war auch noch am Anfang meiner Mission so. Zwar hatte ich l\u00e4ngst gelernt, mit dieser Krankheit zu leben, doch auf Mission schlief ich ja nicht mehr allein, sondern ich hatte einen Mitarbeiter im Zimmer, und das war ein wichtiger Unterschied. Mein erster Mitarbeiter machte sich zwar ob dem einen Anfall, den ich zu seiner Zeit hatte, nicht viel Aufhebens. Er kannte mich ja schon von Pratteln und wir setzten einfach unsere Arbeit fort. Doch mein zweiter Mitarbeiter war von etwas sensibler Natur. Er schlug Alarm und lie\u00df einen Arzt kommen, der mir nat\u00fcrlich auch nicht helfen konnte. Dadurch wurde meine Krankheit bekannt und sogar der Missionspr\u00e4sident in Basel benachrichtigt. Man sagte mir, wenn es nicht bessere, so g\u00e4be es nur die M\u00f6glichkeit, dass ich meine erst wenige Monate alte Mission im Missionsheim in Basel fortsetzen m\u00fcsse. Das war nun nicht gerade nach meinem Geschmack. Nichts gegen das Basler Missionsheim, aber wenn man nur wenige Kilometer davon entfernt zu Hause ist, dann m\u00f6chte man nicht gerade dort den gr\u00f6\u00dften Teil seiner Mission verbringen. Was sollte ich also tun? Als ich so dar\u00fcber nachdachte, kam mir die Geschichte eines Missionars in den Sinn, die ich einmal gelesen hatte. Dieser Missionar litt auch an einer Krankheit, an welcher wei\u00df ich nicht mehr. Auf jeden Fall h\u00e4tte er nach Hause zur\u00fcckkehren m\u00fcssen, wenn sich sein Zustand nicht gebessert h\u00e4tte. In dieser Situation sprach er ein Gebet und bat darin seinen Vater im Himmel, ihn doch wenigstens f\u00fcr die Zeit seiner Mission von der Krankheit zu verschonen. Sein Gebet wurde erh\u00f6rt und er konnte seine Mission ohne Behinderung durch die Krankheit beenden. In genau der gleichen Situation befand ich mich nun auch. Ich tat darum das gleiche wie jener Missionar. Ich sprach ein Gebet und bat darin den Vater im Himmel, er m\u00f6ge doch machen, dass ich wenigstens f\u00fcr die Zeit meiner Mission von den epileptischen Anf\u00e4llen befreit sei. Das mag alles so einfach klingen und im Grunde genommen war es das auch. Ich habe nie von mir behauptet, ein besonders glaubensstarker Mensch zu sein, aber ich kann bezeugen, dass ich von diesem Tag an die ganze Mission lang nie mehr einen epileptischen Anfall hatte. Ja, ich dachte \u00fcberhaupt nicht mehr an diese Krankheit, erst als ich dann nach der Mission wieder meinen ersten Anfall hatte, sagte ich zu mir selber, ach so, nat\u00fcrlich, dein Gebet hat ja nur f\u00fcr die Dauer der Mission G\u00fcltigkeit gehabt. Diese Begebenheit kam mir sp\u00e4ter noch oft in den Sinn, wenn ab und zu mein Glaube etwas schw\u00e4cher wurde.<\/p>\n<p>In die Missionsarbeit selbst hatte ich mich bald einmal eingelebt. Doch verlief sie aus Gr\u00fcnden, die ich nicht beeinflussen konnte, nicht gerade nur rund. Nach f\u00fcnf Monaten in Wien wurde ich nach Salzburg versetzt, wo es mir eigentlich noch besser gefiel als in der Gro\u00dfstadt Wien. Die Mitglieder in Salzburg besa\u00dfen damals noch keine eigenen Lokalit\u00e4ten f\u00fcr die Versammlungen, die Kirche hatte lediglich einen Raum in einem Gasthaus gemietet, welches den bezeichnenden Namen Gasthaus H\u00f6llbr\u00e4u trug. Mein Mitarbeiter dort war schon etwas \u00e4lter (und auch verheiratet!) und er war Gemeindepr\u00e4sident von Salzburg. Es gab einige sehr gute junge Familien dort, die noch nicht lange getauft waren und auch solche, die sich erst noch taufen lie\u00dfen. Alles war recht famili\u00e4r, und das gefiel mir. Doch am 19. M\u00e4rz (1955) traf ein Telegramm mit folgendem Wortlaut ein: \u201eHeinrich Hug-Runser gestorben. Komm sofort heim. Irene\u201c. Und ich fuhr mit dem Zug nach Hause.<\/p>\n<p>Es war ein sehr gro\u00dfer Trauerzug, der sich am Tage der Beerdigung von Schweizerhalle zum Friedhof hinauf nach Pratteln bewegte. Mein Vater war ein angesehener Mann, und das kam an dieser Beerdigung deutlich zum Ausdruck. Die Abdankungsrede hielt Bruder Willy Zimmer und ich kann mich noch erinnern, dass er sagte, er habe &#8211; als er die Nachricht vom pl\u00f6tzlichen Tod meines Vaters erhielt &#8211; an die Worte in der Heiligen Schrift (Lehre und B\u00fcndnisse) denken m\u00fcssen, wo es hei\u00dft, \u201ediejenigen, die in dem Herrn sterben, werden den Tod nicht schmecken, denn er wird ihnen s\u00fc\u00df sein\u201c. Auch mein Missionspr\u00e4sident nahm an der Abdankungsfeier teil und er hatte fast ein wenig Hemmungen, mich zu fragen, wie es nun mit der Mission weitergehe. Es war aber f\u00fcr mich keine Frage, dass der Tod meines Vaters nur ein kurzer Missionsunterbruch war.<\/p>\n<p>Einige Tage nach der Beerdigung fuhr ich nach Salzburg zur\u00fcck, um dort meine Missionst\u00e4tigkeit wieder aufzunehmen. In der Schweiz machte unterdessen der Bau des ersten Tempels in Europa gro\u00dfe Fortschritte und es nahte der Tag der Einweihung. Zu den Einweihungsfeierlichkeiten &#8211; am 11. Sept. 1955 und den folgenden Tagen &#8211; fuhren s\u00e4mtliche Missionare nach Zollikofen. Dort wurden alle mit gewissen Aufgaben betraut. So hatte ich zum Beispiel an einem Tag auf der Empore Platz anzuweisen und an einem anderen Tag vor dem Tempel darauf aufzupassen, dass niemand den Rasen betrat. Anschlie\u00dfend gingen wir als europ\u00e4ische Missionare zum ersten Mal selbst durch den Tempel.<\/p>\n<p>Unmittelbar nach der Tempeleinweihung; wir waren noch nicht wieder nach \u00d6sterreich zur\u00fcckgekehrt, musste ich ein weiteres Mal nach Hause fahren. Grund: Meine Stiefmutter, die sich nach dem Tod meines Vaters eine Wohnung in Pratteln gemietet hatte, hatte sich in dieser Wohnung das Leben genommen. Ich war dabei, als die Polizei einen Schlosser herbeirief, der die Wohnungst\u00fcre \u00f6ffnete. Dort fanden wir dann meine Schwiegermutter, die sich an einer T\u00fcrfalle erh\u00e4ngt hatte. Bald nach der Beerdigung fuhr ich wieder nach \u00d6sterreich zur\u00fcck und ich machte mir so meine Gedanken, was sich alles w\u00e4hrend den vergangenen nicht einmal zwei Jahren ver\u00e4ndert hatte: Von meinen Eltern lebte nun gar niemand mehr, nicht einmal meine Stiefmutter, und unser Heim in Schweizerhalle, in dem ich die ersten zwanzig Jahre meines Lebens verbracht hatte und mit dem mich so viele sch\u00f6ne Erinnerungen verbanden, war nun nicht mehr unser Heim. Wenn ich jetzt an jene Zeit zur\u00fcck denke, so wird mir klar, dass ich eigentlich erst damals so richtig pers\u00f6nlich erfuhr, wie verg\u00e4nglich doch alles Irdische ist; aber auch, dass nun meine Jugendzeit endg\u00fcltig vorbei war.<\/p>\n<p>Ich fuhr also wieder zur\u00fcck nach \u00d6sterreich, wo ich nach einiger Zeit von Salzburg nochmals nach Wien versetzt wurde. So vergingen meine zwei Jahre in \u00d6sterreich sehr rasch.<\/p>\n<p>Ich kehrte also von Wien nach Hause zur\u00fcck. Doch was war nun mein Zuhause? Meine Schwester Irene, &#8212; sie war ja noch ledig \u2013 hatte sich in Birsfelden (Garage Hammernick) eine Wohnung gemietet und zu ihr zog ich vorerst. Als Erstes hie\u00df es dann, wieder eine Stelle zu finden. Ich fand diese in der Basler St\u00fcckf\u00e4rberei. Es war noch keine ideale Stelle, denn sie entsprach nicht ganz meiner beruflichen Ausbildung. Au\u00dferdem geh\u00f6rte Schichtarbeit dazu. Doch zuerst war es wichtig, wieder ein wenig Geld zu verdienen und zu sparen. Nach einiger Zeit konnte ich \u2013 dank eines (kantonalen) Stipendiums und eines Studiendarlehens \u2013 den \u00bd-j\u00e4hrigen Kurs f\u00fcr Wollappreteure an der Textilingenieurschule in Aachen besuchen. Es gab noch mehrere Schweizer an dieser Schule, und wir wohnten alle im nahegelegenen Holland, denn dort war es g\u00fcnstiger, eine Vollpension zu erhalten. Noch bevor die Schule vorbei war, erhielt ich dort eines Tages einen Brief von der Basler St\u00fcckf\u00e4rberei. Darin wurde mir die Stelle eines Leiters der Nassappretur angeboten, da diese vakant geworden sei. Es wurden mir Fr. 700.&#8211; als Anfangssal\u00e4r offeriert, die dann nach meinem Antwortschreiben auf Fr. 750.&#8211; erh\u00f6ht wurden. Das war in den Augen meiner Mitstudenten eine gute Bezahlung f\u00fcr die damalige Zeit. So f\u00fchrte mich also mein Weg nach Abschluss der Schule in Aachen wieder nach Basel in die Basler St\u00fcckf\u00e4rberei.<\/p>\n<p>Die Kirche besuchte ich w\u00e4hrend dieser Zeit in K\u00f6ln, wo eine kleine Gemeinde bestand. In Aachen selbst lebten damals nur eine oder zwei Mitgliederfamilien.<\/p>\n<p>Bald einmal lernte ich meine jetzige Frau kennen. Das hei\u00dft, ich kannte sie ja schon von Pratteln her, aber damals war sie noch ein Kind. Ursina war zwar mit 18 Jahren noch sehr jung, aber sie war nicht zu klein und nicht zu gro\u00df, nicht zu dick und nicht zu d\u00fcnn, kurz, sie gefiel mir und ich gefiel ihr offensichtlich auch, wobei sie aber rascher in mich verliebt war als ich in sie. Ich wollte nach der ersten schlechten Erfahrung nicht zu schnell wieder eine feste Bindung eingehen, auch wenn wir uns recht oft trafen. Ich glaube, dass das bei ihr einigen Liebeskummer verursachte. Trotzdem waren wir uns bald einmal einig, dass wir heiraten wollten. So kam der 1. April 1960, an welchem Tag wir in Birsfelden zivil die Ehe eingingen und am andern Tag folgte im Tempel in Zollikofen die Tempelehe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Basel, Kanton Basel Ich Werner Heinrich Hug, B\u00fcrger von Opfikon, Schweiz wurde am 18. September 1933 in Basel geboren. Das sind auf den Tag genau 108 Jahre nach meinem Urgro\u00dfvater Hans Jakob Hug, dem F\u00f6rster in Opfikon. Bei meiner Geburt waren meine Eltern bereits elf Jahre verheiratet. Auch meine Schwester Irene kam erst acht Jahre [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[13,62],"tags":[],"class_list":["post-1326","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-h","category-schweizerische-eidgenossenschaft"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Werner Heinrich Hug - Mormonengeschichte<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Werner Heinrich Hug - Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Basel, Kanton Basel Ich Werner Heinrich Hug, B\u00fcrger von Opfikon, Schweiz wurde am 18. September 1933 in Basel geboren. Das sind auf den Tag genau 108 Jahre nach meinem Urgro\u00dfvater Hans Jakob Hug, dem F\u00f6rster in Opfikon. Bei meiner Geburt waren meine Eltern bereits elf Jahre verheiratet. Auch meine Schwester Irene kam erst acht Jahre [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-05-22T18:49:32+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-04-18T06:55:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Guest Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Guest Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"25 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug\"},\"author\":{\"name\":\"Guest Author\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"headline\":\"Werner Heinrich Hug\",\"datePublished\":\"2012-05-22T18:49:32+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-18T06:55:34+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug\"},\"wordCount\":5016,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg\",\"articleSection\":[\"H\",\"Schweizerische Eidgenossenschaft\"],\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug\",\"name\":\"Werner Heinrich Hug - Mormonengeschichte\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg\",\"datePublished\":\"2012-05-22T18:49:32+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-18T06:55:34+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1326\\\/werner-heinrich-hug#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Werner Heinrich Hug\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\",\"name\":\"Mormonengeschichte\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de-AT\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\",\"name\":\"Guest Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Guest Author\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/author\\\/guestauthor\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Werner Heinrich Hug - Mormonengeschichte","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Werner Heinrich Hug - Mormonengeschichte","og_description":"Basel, Kanton Basel Ich Werner Heinrich Hug, B\u00fcrger von Opfikon, Schweiz wurde am 18. September 1933 in Basel geboren. Das sind auf den Tag genau 108 Jahre nach meinem Urgro\u00dfvater Hans Jakob Hug, dem F\u00f6rster in Opfikon. Bei meiner Geburt waren meine Eltern bereits elf Jahre verheiratet. Auch meine Schwester Irene kam erst acht Jahre [&hellip;]","og_url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug","og_site_name":"Mormonengeschichte","article_published_time":"2012-05-22T18:49:32+00:00","article_modified_time":"2014-04-18T06:55:34+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Guest Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Guest Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"25 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug"},"author":{"name":"Guest Author","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"headline":"Werner Heinrich Hug","datePublished":"2012-05-22T18:49:32+00:00","dateModified":"2014-04-18T06:55:34+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug"},"wordCount":5016,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg","articleSection":["H","Schweizerische Eidgenossenschaft"],"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug","name":"Werner Heinrich Hug - Mormonengeschichte","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg","datePublished":"2012-05-22T18:49:32+00:00","dateModified":"2014-04-18T06:55:34+00:00","author":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#breadcrumb"},"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#primaryimage","url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg","contentUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Werner-Heinrich-Hug1-236x300.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1326\/werner-heinrich-hug#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Werner Heinrich Hug"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/","name":"Mormonengeschichte","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-AT"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287","name":"Guest Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","caption":"Guest Author"},"url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/author\/guestauthor"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1326"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1326\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1998,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1326\/revisions\/1998"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}