{"id":1329,"date":"2012-05-22T18:55:49","date_gmt":"2012-05-22T18:55:49","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1329"},"modified":"2014-04-18T06:55:13","modified_gmt":"2014-04-18T06:55:13","slug":"arndt-henry-ihln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln","title":{"rendered":"Arndt Henry Ihln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Annaberg-Buchholz<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1330\" title=\"Arndt-Henry-Ihln\" alt=\"Mormon Deutsch Arndt Henry Ihln\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg 219w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1.jpg 344w\" sizes=\"(max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a>Mein Name ist Arndt Henry Ihln<\/strong>. Geboren wurde ich am 15. November 1931 in Annaberg-Buchholz. Meine Eltern waren auch Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich wurde am 8. Juni 1940 in Geyersdorf bei Annaberg in einem Fluss getauft.<\/p>\n<p>Als ich vier Jahre alt war, haben sich meine Eltern leider getrennt. Meine Mutter hat uns alleine gro\u00dfgezogen. Mein Vater hat wieder geheiratet. Ich habe noch einen Bruder. Weil mein Vater nicht mehr da war und weil er f\u00fcr uns nichts bezahlt hat, musste meine Mutter arbeiten. So wohnten wir bei unseren Gro\u00dfeltern Edmund u. Frieda Richter. Nachdem meine Gro\u00dfmutter krank wurde, musste sie von meiner Mutter gepflegt werden. Da es f\u00fcr meine Mutter zu anstrengend war f\u00fcr so viele Personen im Haushalt zu sorgen ging ich zu einer Arbeitskollegin meiner Mutter namens Johanne Nestler nach Geyersdorf bei Annaberg. Sie wurde meine Pflegemutter. Ihr Mann war gestorben. Sie hatte ein kleines Bauernhaus. Gegen\u00fcber war ein gro\u00dfer Bauernhof, wo ich meine Kindheit verbrachte. Ich habe die K\u00fche geh\u00fctet und in der Landwirtschaft mit geholfen.<\/p>\n<p>Meine Mutter kam mich sonntags besuchen und hat mich mit zur Kirche genommen. Sie kam auch manchmal samstags und hat da \u00fcbernachtet und sonntagmorgens sind wir gemeinsam zur Kirche gegangen. Nach meiner Schulzeit hatte ich die M\u00f6glichkeit, entweder in der Landwirtschaft zu bleiben oder einen Beruf zu erlernen. Ich habe mich entschlossen, einen Beruf zu erlernen. Ich wollte gerne Elektriker werden, aber 1945 nach der Kriegszeit lag Deutschland in Tr\u00fcmmern und da war es nicht m\u00f6glich, diesen Beruf zu erlernen. Man sagte, es g\u00e4be nur die M\u00f6glichkeit, dass ich in die Weberei gehe. Da in der Zwischenzeit meine Gro\u00dfmutter verstorben war, so bin ich wieder zur\u00fcck nach Annaberg \u2013Buchholz und habe Weber gelernt. Damals gab es nicht viel zu essen. Der Bergbau im Erzgebirge war sehr gro\u00df, da ihn die Russen damals gef\u00f6rdert haben und da gab es besondere Lebensmittelscheine. So bin ich nach meiner Lehre in den Bergbau gegangen und habe in der Zentralwerkstatt als Dreher gearbeitet. Sp\u00e4ter wurde die Zentralwerkstatt geschlossen und ich bin wieder in die Weberei gegangen.<!--more--><\/p>\n<p>Als ich schon lange erwachsen war und eine eigene Familie hatte, hat meine Mutter wieder geheiratet. Sie hatte schriftlich festgelegt, dass sie nicht an meinen Vater gesiegelt werden m\u00f6chte, denn die Ehe war nicht so gl\u00fccklich. Mein Vater war sehr j\u00e4hzornig. Er hatte die tschechische Staatsangeh\u00f6rigkeit und war Mitglied unserer Kirche. Meine Mutter h\u00e4tte nie au\u00dferhalb der Kirche geheiratet. Es kam die Frage auf, an wen sich mein Bruder und ich siegeln lassen sollen. Da uns unsere Mutter aufgezogen hat, so haben wir uns an unseren Stiefvater und unserer Mutter siegeln lassen.<\/p>\n<p>Nachdem meine Eltern auseinander waren, hatten wir keinen Kontakt mehr zu meinem Vater. Da mein Bruder auch im Bergbau unter Tage gearbeitet hat, haben sie eines Tages durch den Lautsprecher gesagt: \u201eHerr Ihln soll sich im B\u00fcro melden.\u201c Mein Bruder ist ins B\u00fcro gegangen und es kam noch ein Herr Ihln rein. Das war mein Vater. Er hat meinen Bruder angeschaut und hat gesagt: \u201eDu bist doch nicht etwa der Manfred?\u201c Da haben sie sich erst wieder kennengelernt. Mein Vater hat meinen Bruder zu sich und zu seiner Frau eingeladen und fragte: \u201eWas macht der Arndt? Bringe ihn mit. So haben wir mit der Genehmigung unserer Mutter unseren Vater besucht. Mein Vater hat zu dieser Zeit die Kirche nicht besucht. Sp\u00e4ter ist er mit seiner Familie nach Leipzig gezogen und hat dort die Kirche besucht.<\/p>\n<p>Meine Mutter ist durch ihre Gro\u00dfmutter zur Kirche gekommen. Sie schrieb in ihrer Lebensgeschichte: \u201eMein Vater war 1914 im Krieg. Meine Mutter war mit uns vier Kindern alleine. Sie gingen zu einem Fotografen, um dem Vater ein Familienbild zu schicken. Der Fotograf, Bruder Kr\u00e4mer, erz\u00e4hlte ihr von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und lud sie zu den Gottesdiensten ein. Als sie zu den Gottesdiensten kamen, waren auch Missionare da. Sie lud sie zum Essen ein. Meine Gro\u00dfmutter wurde im Februar 1920 getauft. Es war Winter und bei eisiger K\u00e4lte musste der Fluss vom Eis befreit werden. Im gleichen Jahr, also 1920, wurde auch meine Mutter im Alter von vierzehn Jahren getauft.\u201c<\/p>\n<p>Da es zu der Zeit als ich ca. 14 Jahre alt war, 1945, kaum etwas zu essen gab, schickte die Kirche aus den USA Lebensmittel. Ein gro\u00dfer Teil dieser Lebensmittel musste f\u00fcr die Regierung abgezweigt werden. Einen Teil konnten wir als Mitglieder behalten. Es gab auch sehr viele Kleiderspenden. Woran wir uns ganz besonders erinnern k\u00f6nnen, waren diese kleinen S\u00e4ckchen mit Weizenschrot. Wir waren daf\u00fcr so dankbar. Auch viele Pfirsichdosen gab es. Das alles hat uns sehr geholfen, so dass wir die Nachkriegszeit gut \u00fcberleben konnten. Der Gemeindepr\u00e4sident hatte ein Komitee berufen und die Br\u00fcder haben Listen erstellt, wer was bekam. Wir konnten abends zur Gemeinde gehen und diese Lebensmittel abholen.<\/p>\n<p>1951, im Alter von zwanzig Jahren, bin ich auf Mission, d.h. in die ostdeutsche Mission gegangen. Ich hatte mit der SED keine Schwierigkeiten. Man hat uns eigentlich in Ruhe gelassen. Damals bin ich mit dem Zug zw\u00f6lf Stunden von Annaberg nach Berlin gefahren. Pr\u00e4sident Arthur Glaus war damals Missionspr\u00e4sident der Ostdeutschen Mission. Er hat mich in West-Berlin als Missionar eingesetzt. Eine Nacht habe ich im Gemeindeheim \u00fcbernachtet. Am anderen Tag bin ich mit der Bahn Richtung Weimar gefahren. Mein erstes Arbeitsfeld war Weimar in Th\u00fcringen. Mein erster Mitarbeiter war Bruder Erhard Jelitto. Dann bin ich nach P\u00f6\u00dfneck in Th\u00fcringen gekommen, dort war ich Gemeindepr\u00e4sident. Dann war ich in Gera und danach bin ich im M\u00e4rz 1953 nach Mecklenburg in die Gemeinde Prenzlau versetzt worden. Dort habe ich eine Zeit bei Geschwister Walter Krause gewohnt. Am Gemeindeheim hinten angebaut war ein kleines Zimmer, das man mir als Missionar einger\u00e4umt hatte. Da ich damals keinen Mitarbeiter hatte, weil sie keinen gefunden hatten, war ich f\u00fcr f\u00fcnf Monate alleine in Prenzlau. Bruder Krause war mein Distriktspr\u00e4sident und hat mich als reisenden Missionar berufen. Von dort aus habe ich die einzelnen Gemeinden besucht. Wenn irgendwo etwas zu tun war, habe ich geholfen. Bruder Krause sagte: \u201eBruder Ihln fahren sie nach Neubrandenburg zu Bruder Kurt Meyer und helfen sie dort beim Fischen.\u201c Bruder Meyer war Fischermeister auf dem Camminer See und anderen Gew\u00e4ssern der Umgebung. Morgens um vier Uhr sind wir rausgefahren und haben gefischt. Zwei oder drei Tage bin ich dortgeblieben und dann bin ich wieder zur n\u00e4chsten Gemeinde gefahren. Sp\u00e4ter dann sagte Bruder Krause, das ich nach Rostock zu Geschwister Walter Ruthenberg fahren sollte, da ich dort wohnen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>In Rostock habe ich den 17. Juni 1953 miterlebt, als die Russen mit den Panzern reinfuhren. Bruder Krause hat uns ganz schnell gesagt, dass wir zu Hause bleiben und nicht mehr auf die Stra\u00dfe gehen sollen. Als das wieder besser wurde, war der Bruder, der in der Gemeinde Warnem\u00fcnde Gemeindepr\u00e4sident war, nach West-Deutschland gegangen. Bruder Krause sagte, ob es nicht m\u00f6glich w\u00e4re, runter zu fahren, um einige Sachen aus der Gemeinde zu holen. Als ich zum Gemeindehaus kam, war es versiegelt. Ich konnte nicht rein. Da ich mich aber auskannte, bin ich zur Hintert\u00fcr reingegangen. Ich habe einige St\u00fchle und die ganzen Unterlagen rausgeholt und sie in einem kleinen Wagen, den ich mit Fahrer gemietet hatte, nach Rostock gefahren. Ein paar Tage sp\u00e4ter sagte der Gemeindepr\u00e4sident, Bruder Rutenberg: \u201eBruder Ihln, fahren sie doch noch einmal runter ins Gemeindeheim, ich habe dort noch ein paar pers\u00f6nliche Dinge.\u201c Eigentlich hatte ich ein ungutes Gef\u00fchl, aber ich sagte: \u201eGut!\u201c Er meinte, dass sei ihm wichtig, er wolle die Sachen gerne haben. Nat\u00fcrlich bin ich runtergefahren. Als ich an das Gemeindeheim kam, haben sie mich verhaftet. Die Kriminalpolizei hat mich mit auf die russische Kommandantur genommen. Ich habe dort eine ganze Nacht verbracht. Ich hatte noch keinen Mitarbeiter, ich war ganz alleine. Morgens vier Uhr kam ein Mann rein und sagte: \u201eH\u00f6ren sie mal, kommen sie einmal mit. Hier k\u00f6nnen sie nicht bleiben. Das ist hier viel zu gef\u00e4hrlich. Ich habe geh\u00f6rt, sie sollen nach Sibirien kommen, denn sie sind in einer amerikanischen Kirche.\u201c Ich hatte mich als Missionar vorgestellt. Er hat mich mitgenommen und hat mich morgens f\u00fcnf Uhr zum Bus gebracht. Halb f\u00fcnf kamen die ersten Busse, die wieder von Warnem\u00fcnde nach Rostock fuhren. Er sagte: \u201eIch warte, bis sie eingestiegen sind.\u201c Ich bin eingestiegen und wieder nach Rostock zur\u00fcck gefahren. Das war mein spezielles Erlebnis in Warnem\u00fcnde.<\/p>\n<p>In Wolgast hatten sie noch kein Gemeindehaus. Bruder Krause hatte eine gro\u00dfe Offiziersbaracke gekauft und die Teile davon lagen in Rostock im Hafen. Bruder Krause sagte zu mir: \u201eBruder Ihln, versuchen sie diese Teile nach Wolgast zu bekommen.\u201c Ich bin zum Hafen gegangen, habe mir Arbeiter ausgeliehen und bei der Eisenbahn habe ich mir einen Waggon geliehen. Bruder Krause hat mir das alles bezahlt. Dann habe ich mir einen Lastwagen mit Fahrer besorgt und wir haben die gro\u00dfen Teile von dieser Offiziersbaracke auf das Auto geladen, in den Waggon geschafft und nach Wolgast gebracht. Dort haben wir die Baracke aufgebaut. Bruder Krause war Zimmermann. Wolgast hat dann diese jahrelang als Gemeindeheim gehabt.<\/p>\n<p>Im August 1953 bekam ich einen Mitarbeiter namens Bruder Werner Baumgart und wurde als Gemeindepr\u00e4sident der Gemeinde Rostock berufen. Am 4. Jan. 1954 wurde ich nach D\u00f6beln in Sachsen versetzt und wurde dort als Gemeindepr\u00e4sident der Gemeinde D\u00f6beln berufen und bekam als Mitarbeiter Bruder Helmut Schulz. D\u00f6beln war meine letzte Gemeinde in der ich als Missionar t\u00e4tig war. Im Juni 1954 hatten wir eine Missionsversammlung in West Berlin, wo ich vom Missionspr\u00e4sidenten Herold L. Gregory als Vollzeitmissionar nach fast drei Jahren ehrenvoll entlassen wurde.<\/p>\n<p>Der Gemeindepr\u00e4sident von meiner Heimatgemeinde Annaberg-Buchholz, Bruder Willi Schramm, hat damals schon auf mich gewartet. Ich wurde als Gemeindepr\u00e4sident der Gemeinde Blauenthal eingesetzt. Das gro\u00dfe Fl\u00fcchtlingslager damals in Wolfsgr\u00fcn wurde aufgel\u00f6st und die Geschwister, die noch \u00fcbrig geblieben waren, haben dann in Blauenthal gewohnt. Dort haben wir ein Gemeindeheim gemietet und ich war Gemeindepr\u00e4sident. Sonntagmorgens um vier Uhr bin ich oft mit der Eisenbahn nach Blauenthal gefahren und kam halb acht dort an. Neun Uhr haben wir unseren Gottesdienst gehabt. Ich habe zwei Jahre in Blauenthal gearbeitet. Wir waren ungef\u00e4hr f\u00fcnfundzwanzig bis drei\u00dfig Mitglieder. Viele Mitglieder sind nach West-Deutschland ausgewandert.<\/p>\n<p>In der DDR mussten wir jede Versammlung anmelden. Wir mussten mitteilen, wer die Ansprachen zu welchem Thema h\u00e4lt, und wer das Gebet spricht. Wir mussten damit zur Kommandantur gehen und das genehmigen lassen. Dann konnten wir unsere Gottesdienste abhalten. Wir durften aber keine Literatur von West-Deutschland haben. Damals wurden die Leitf\u00e4den mit der Hand abgeschrieben und das haben wir benutzt. Allgemein haben sie uns wenige Schwierigkeiten gemacht, wenn wir uns entsprechend verhalten haben.<\/p>\n<p>Der Vater meiner heutigen Frau war zu der Zeit Distriktspr\u00e4sident und wohnte in Chemnitz. Meine Frau war damals f\u00fcr die Jungen Damen im Distrikt zust\u00e4ndig. Ich habe am Monatsende immer die Berichte zu ihren Vater gebracht. So habe ich seine Tochter von Zeit zu Zeit einmal gesehen. Habe mir aber keine Gedanken dar\u00fcber gemacht. Bruder Henry Burkhardt, der f\u00fcr die Mission zust\u00e4ndig war sagte zu mir: Bruder Ihln, wenn sie von Mission zur\u00fcckkommen, gehen sie einmal in Chemnitz ins Theater.<\/p>\n<p>Ich dachte mir, dass ich das einmal mache. So habe ich den Vater meiner heutigen Frau gebeten, dass er mir Theaterkarten besorge. Er hatte zwei Theaterkarten gekauft, und teilte mir mit, dass er selbst nicht mitgehen k\u00f6nne, aber seine Tochter bitten werde mitzugehen. Ich sagte, das sei mir egal. Sie war aber gar nicht so begeistert.<\/p>\n<p>Sie sagte, dass sie doch nicht mit einem jungen Mann ins Theater gehen wolle. Ich kann mich noch entsinnen, dass sie ihre h\u00f6chsten Schuhe angezogen hatte und wir sind gemeinsam ins Theater gegangen. Da sie mich an Gr\u00f6\u00dfe \u00fcberragt, war der Gr\u00f6\u00dfenunterschied umso deutlicher. Als das Theater zu Ende war, habe ich sie gefragt, ob ich ihr einmal schreiben d\u00fcrfte. Sie hat zugesagt. So haben wir uns kennengelernt. Es hat ein Jahr gedauert, bis wir uns verlobt haben. Zur Verlobung haben wir festgelegt, dass wir am 12. Mai 1956 heiraten wollen. Zu dieser Zeit war ich noch immer Gemeindepr\u00e4sident in Blauenthal. Diese Berufung hatte ich, bis ich nach West-Deutschland gegangen bin.<\/p>\n<p>Als wir verheiratet waren, habe ich noch in Annaberg gewohnt und meine Frau in Chemnitz. Wir hatten noch keine gemeinsame Wohnung. F\u00fcr eine kurze Zeit war es den Mitglieder in der DDR m\u00f6glich \u00fcber Frankfurt am Main zum Tempel in die Schweiz zu fahren. Auf der Polizeistelle in Frankfurt gaben wir unseren DDR Reisepass ab und haben einen westdeutschen Reisepass bekommen. Damit sind wir in die Schweiz gefahren. Das war im Oktober 1956. In Zollikofen sind wir aneinander gesiegelt worden. Als wir wieder zur\u00fcck nach Frankfurt gefahren sind, haben wir den Pass von der Bundesrepublik wieder abgegeben und haben unseren DDR-Pass bekommen. Bevor ich wieder zur\u00fcckgefahren bin, habe ich ein paar Tage bei Geschwistern gewohnt. Sie haben mir vorgeschlagen, dass ich bleiben solle. Das habe ich meiner Frau gesagt, die dar\u00fcber gar nicht gl\u00fccklich war. Ich sagte ihr: \u201eIch glaube, ich bleibe hier.\u201c Ich bin geblieben. Meine Frau ist mit Geschwistern aus ihrer Gemeinde nach Hause gefahren. Ich habe ihr einen Brief geschrieben und ihr mitgeteilt, dass ich hier in Essen eine Wohnung h\u00e4tte, wenn sie aber nicht kommen m\u00f6chte, komme ich wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ich habe damals meine Einreise nach Westdeutschland in Annaberg beantragt. Meine Frau in Chemnitz. Da sie wieder zur\u00fcck nach Chemnitz gefahren ist, hat sie sp\u00e4ter nochmals einen Antrag f\u00fcr eine Reise nach Westdeutschland zu ihren Bruder nach Oberhausen gestellt. Er wurde genehmigt, denn man konnte sich damals gegenseitig besuchen. Da viele aus Ostdeutschland Verwandte in Westdeutschland besuchten, hatte man keinen \u00dcberblick, wer schon einmal einen Antrag gestellt hatte. Da hat meine Frau Gl\u00fcck gehabt, sie h\u00e4tte sonst kein zweites Mal eine Genehmigung bekommen.<\/p>\n<p>Als ich 1954 von der Mission zur\u00fcckgekommen bin, habe ich eine kleine Reise durch die einzelnen Gemeinden gemacht. In Annaberg zur\u00fcckgekehrt bin ich am anderen Tag zu meiner Firma gegangen, bei der ich vorher gearbeitet habe, und habe gefragt, ob ich wieder bei ihnen anfangen kann. Sie haben gesagt, dass ich sofort anfangen k\u00f6nne. Der Betriebsleiter war ein Schulkollege von mir, wir kannten uns. Ich bin dann zur Arbeit gegangen. Das ist mir sehr schwer gefallen, weil ich drei Schichten arbeiten musste. Morgens musste man stempeln und dann konnte man nicht mehr raus. Da wir als Mormonen die besten Arbeiter sein sollen, habe ich mich sehr engagiert in der Firma. Ich wurde als Brigadier berufen und hatte zehn Frauen unter mir. Jede Woche einmal musste ich eine politische Versammlung abhalten, mit dem Thema: Der Unterschied zwischen Kapitalismus und dem Sozialismus in der DDR, unserem Arbeiter- und Bauernstaat. Es sollte herausgestellt werden wie gut wir als Arbeiter- und Bauernstaat arbeiten, so dass wir bald West-Deutschland \u00fcberholen werden.<\/p>\n<p>Die Zehntengelder mussten wir nach West-Berlin bringen. Bruder Lothar Flade, der sp\u00e4ter auch einmal Missionspr\u00e4sident in Frankfurt war, hatte damals die Zehntengelder nach West-Berlin gebracht. Er bat mich, mitzukommen. Da habe ich den Unterschied zwischen West-Deutschland und Ost-Deutschland gesehen. Bei uns gab es noch Lebensmittelmarken und in West-Deutschland gab es beinahe alles zu kaufen. Da habe ich bei mir gedacht, dass kann es doch nicht sein und ich habe mich entschieden nach West Deutschland zu gehen. Von seitens der Kirchenleitung sollten wir in Ostdeutschland bleiben und die Gemeinden aufbauen.<\/p>\n<p>Ich habe erst eine Zeitlang in Frankfurt gewohnt. Wer Arbeit hatte, der bekam eine Wohnung. Wer keine Wohnung hatte, bekam auch keine Arbeit. Damals war es schwierig eine Arbeit zu bekommen. Ich bin in Frankfurt auf das Arbeitsamt gegangen. Sie haben mich zur Reichsbahn geschickt, dort sollte ich arbeiten. Sie haben jemanden gesucht, der die Schienen abgeht. Dann habe ich auch ein Zimmer bekommen. Als ich der Vermieterin gesagt habe, dass meine Frau nachkommt, sagte sie: \u201eHerr Ihln, ich habe im Vertrag festgelegt, wenn sie in dieser Wohnung Kinder bekommen, m\u00fcssen sie sofort ausziehen. Ich w\u00fcnsche nicht, dass in dieser Wohnung Kinder kommen.\u201c Meine Frau war schwanger und so musste ich mir etwas anderes einfallen lassen. Ich bin zum Missionspr\u00e4sidenten, Bruder Dyer, gegangen und habe ihm das gesagt und gefragt: \u201eWas soll ich tun?\u201c Er sagte: \u201eKein Problem, ich habe geh\u00f6rt, dass in M\u00fcnchen ein Hausmeisterehepaar nach Amerika ausgewandert sei, und auch in Essen sei das Hausmeisterehepaar nach Amerika ausgewandert. In beiden Orten suchen sie einen Hausmeister. Wenn sie Interesse haben, k\u00f6nnten sie entweder nach M\u00fcnchen oder nach Essen gehen.\u201c Jetzt habe ich mir gedacht, dass in Essen der Bergbau sehr stark ist. Da werde ich bestimmt Arbeit finden, zumal ich ja schon im Bergbau gearbeitet hatte. Vielleicht habe ich Gl\u00fcck, dass ich da eine Arbeit bekomme.<\/p>\n<p>Er hat mir zwanzig D-Mark f\u00fcr das Fahrgeld nach Essen gegeben. Ich wollte es ihm wieder zur\u00fcckzahlen, wenn ich Arbeit habe. Aber er wollte das nicht, das sei in Ordnung, ich solle versuchen, dort Arbeit zu bekommen. In Essen habe ich mich beim Gemeindepr\u00e4sident, Bruder Nietz, gemeldet. Er sagte, dass sie jemanden suchen. Er ist mit mir zum Gemeindeheim gegangen und hat gesagt: \u201eSie k\u00f6nnen hier als Hausmeister arbeiten. Sie wohnen miet- und heizungskostenfrei, aber alles andere m\u00fcssen Sie bezahlen.\u201c Die Hausmeisterwohnung bestand aus zwei kleinen Zimmern. Da hatte ich schon einmal eine Unterkunft, wenn meine Frau kommt.<\/p>\n<p>Man sagte mir, dass im Kaufhaus Karstadt ein Elektriker gesucht werde. Ich ging zu Arbeitsamt und wurde gefragt, ob ich etwas von Elektrik verstehe. Als Elektriker zu arbeiten war schon immer mein Wunsch. Ich sagte ja und bekam einen Arbeitsschein. Damit bin ich zum Kaufhaus Karstadt gegangen und habe gesagt: \u201eDas Arbeitsamt schickt mich.\u201c Sie haben mich als Aushilfe eingestellt. Ich habe mich hochgearbeitet bis in die technische Leitung. So habe ich achtunddrei\u00dfig Jahre in dieser Firma gearbeitet.<\/p>\n<p>In der Gemeinde Essen wurde ich als Ratgeber zum Gemeindepr\u00e4sidenten Bruder Nietz berufen.<\/p>\n<p>Zu dem damaligen \u00c4ltesten- Kollegium im Rhein-Ruhr-Distrikt geh\u00f6rten die Gemeinden von K\u00f6ln bis Bielefeld. Ich diente unter den \u00c4ltestenkollegiumspr\u00e4sidenten Bruder Wolferts, Bruder Dr. H\u00e4misch sowie Bruder Busche als Ratgeber. Zur Gr\u00fcndung des Pfahles Dortmund 1976 wurde ich von Pr\u00e4sident Thomas S. Monson zum Siebziger ordiniert. Im Jahr 1981 wurde die Gemeinde Essen geteilt und ich wurde als Bischof der Gemeinde Gelsenkirchen eingesetzt. Nach meiner Entlassung als Bischof wurde ich in der Deutschland \u2013 D\u00fcsseldorf \u2013 Mission als Ratgeber zum Missionspr\u00e4sidenten Glade F. Howell berufen. Im Mai 2000 wurde mir von Dallin H. Oaks die Sieglungsvollmacht f\u00fcr den Frankfurt Tempel \u00fcbertragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Annaberg-Buchholz Mein Name ist Arndt Henry Ihln. Geboren wurde ich am 15. November 1931 in Annaberg-Buchholz. Meine Eltern waren auch Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich wurde am 8. Juni 1940 in Geyersdorf bei Annaberg in einem Fluss getauft. Als ich vier Jahre alt war, haben sich meine Eltern leider [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[14,52],"tags":[],"class_list":["post-1329","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-i","category-sachsen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Arndt Henry Ihln - Mormonengeschichte<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Arndt Henry Ihln - Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Annaberg-Buchholz Mein Name ist Arndt Henry Ihln. Geboren wurde ich am 15. November 1931 in Annaberg-Buchholz. Meine Eltern waren auch Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich wurde am 8. Juni 1940 in Geyersdorf bei Annaberg in einem Fluss getauft. Als ich vier Jahre alt war, haben sich meine Eltern leider [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-05-22T18:55:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-04-18T06:55:13+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Guest Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Guest Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"16 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln\"},\"author\":{\"name\":\"Guest Author\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"headline\":\"Arndt Henry Ihln\",\"datePublished\":\"2012-05-22T18:55:49+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-18T06:55:13+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln\"},\"wordCount\":3158,\"commentCount\":1,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg\",\"articleSection\":[\"I\",\"Sachsen\"],\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln\",\"name\":\"Arndt Henry Ihln - Mormonengeschichte\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg\",\"datePublished\":\"2012-05-22T18:55:49+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-18T06:55:13+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2012\\\/05\\\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/1329\\\/arndt-henry-ihln#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Arndt Henry Ihln\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\",\"name\":\"Mormonengeschichte\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de-AT\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\",\"name\":\"Guest Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Guest Author\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/author\\\/guestauthor\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Arndt Henry Ihln - Mormonengeschichte","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Arndt Henry Ihln - Mormonengeschichte","og_description":"Annaberg-Buchholz Mein Name ist Arndt Henry Ihln. Geboren wurde ich am 15. November 1931 in Annaberg-Buchholz. Meine Eltern waren auch Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich wurde am 8. Juni 1940 in Geyersdorf bei Annaberg in einem Fluss getauft. Als ich vier Jahre alt war, haben sich meine Eltern leider [&hellip;]","og_url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln","og_site_name":"Mormonengeschichte","article_published_time":"2012-05-22T18:55:49+00:00","article_modified_time":"2014-04-18T06:55:13+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Guest Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Guest Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"16 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln"},"author":{"name":"Guest Author","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"headline":"Arndt Henry Ihln","datePublished":"2012-05-22T18:55:49+00:00","dateModified":"2014-04-18T06:55:13+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln"},"wordCount":3158,"commentCount":1,"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg","articleSection":["I","Sachsen"],"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln","name":"Arndt Henry Ihln - Mormonengeschichte","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg","datePublished":"2012-05-22T18:55:49+00:00","dateModified":"2014-04-18T06:55:13+00:00","author":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#breadcrumb"},"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#primaryimage","url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg","contentUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Arndt-Henry-Ihln1-219x300.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1329\/arndt-henry-ihln#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Arndt Henry Ihln"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/","name":"Mormonengeschichte","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-AT"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287","name":"Guest Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","caption":"Guest Author"},"url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/author\/guestauthor"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1329"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1329\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1997,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1329\/revisions\/1997"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}