{"id":1332,"date":"2012-05-22T18:57:55","date_gmt":"2012-05-22T18:57:55","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1332"},"modified":"2014-04-18T06:54:23","modified_gmt":"2014-04-18T06:54:23","slug":"erika-ihln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1332\/erika-ihln","title":{"rendered":"Erika Ihln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Chemnitz, Sachsen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Ihln1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1333\" title=\"Erika-Ihln\" alt=\"Mormon Deutsch Erika Ihln\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Ihln1-194x300.jpg\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Ihln1-194x300.jpg 194w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Ihln1.jpg 279w\" sizes=\"(max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a>Mein Name ist Erika Ihln<\/strong> geborene Heidler. Ich wurde am 26 September 1926 in Chemnitz in Sachsen geboren. Meine Eltern Emil Heidler und Marie Gleisberg waren Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sie haben sich innerhalb der Kirche kennen gelernt. Mein Vater diente im ersten Weltkrieg von 1914 \u2013 1918 f\u00fcr ein Jahr im \u00f6sterreichischen Heer. Als er 1918 aus dem Krieg zur\u00fcckkam, schrieb er in sein Tagebuch etwa folgendes: Seitdem ich vom Heer entlassen bin, besuche ich regelm\u00e4\u00dfig die Versammlungen der Kirche Jesu Christi. Da hab ich schon viele sch\u00f6ne Stunden verlebt. Ich hab mich immer bem\u00fcht, nach den Gesetzen meines Vaters im Himmel zu leben und ich werde mich auch fernerhin bem\u00fchen, ein meinem Vater im Himmel wohlgef\u00e4lliges Leben zu f\u00fchren. Er lie\u00df sich am 24 Mai 1919 taufen. Von seiner Familie war er der Einzige, der sich der Kirche anschloss. Seine Schwester Kamilla ging auch mit ihm zur Kirche, lie\u00df sich aber nicht taufen.<\/p>\n<p>Meine Mutter, Marie Gleisberg, hat in Chemnitz bei einem Professor als Hausm\u00e4dchen gearbeitet. Sie wohnte in einem kleinen Zimmer auf dem Dachboden. Im Nebenzimmer wohnte ein junges M\u00e4dchen, das ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage war. Meine Mutter erz\u00e4hlte uns, dass sie sich oft vor dem Schlafen \u00fcber die Lehren der Kirche mit ihr unterhalten habe. Meine Mutter war f\u00fcr das, was sie da h\u00f6rte sehr aufnahmebereit. Sie lie\u00df sich am 13 M\u00e4rz 1914 taufen.<\/p>\n<p>So lernten sich meine Eltern in der Kirche kennen. Sie heirateten am 24 Juli 1926 in Chemnitz in Sachsen Ich hatte noch vier Geschwister. Mein Bruder Hans wurde zum Milit\u00e4rdienst eingezogen und ist im Krieg gefallen. Meine Schwester Elfriede und meine beiden Br\u00fcder Helmut und Herbert haben innerhalb der Kirche geheiratet. Meine Schwester Elfriede und mein Bruder Helmut sind schon verstorben. Mein Bruder Herbert wohnt in Leipzig.<!--more--><\/p>\n<p>Ich hatte eine wundersch\u00f6ne Kindheit. Meine Eltern hatten einem gro\u00dfen Garten, wo sie Gem\u00fcse anbauten. Es gab Str\u00e4ucher mit Beeren sowie ein gro\u00dfes St\u00fcck Land wo Kartoffeln angebaut wurden. Wir Kinder hatten eine Schaukel und ein kleines Schwimmbad. Dort wurden sp\u00e4ter die Taufen durchgef\u00fchrt. Es wurde immer gewartet bis mehrere Personen bereit waren sich taufen zu lassen. Bevor die Taufen in unserem Garten stattfanden wurde immer in dem Fluss Chemnitz an einer besonders tiefen Stelle getauft. Als die Br\u00fcder wieder taufen wollten, war ein dicker Drahtzaum um unsere Taufstelle gezogen. Nach einer kurzen Beratung wurde beschlossen, in unseren Garten zu gehen. Dort wurde aus einem tiefen Brunnen im Garten Wasser gepumpt und mit Eimern zu dem Schwimmbad getragen bis es so voll war, das getauft werden konnte. So wurde ich als erste mit 8 Jahren am 27 Aug 1937 darin getauft. Von dieser Zeit an fanden die Taufen immer in unserem Garten statt.<\/p>\n<p>In Chemnitz gab es vor dem Krieg drei Gemeinden. Sp\u00e4ter wurden die Geschwister auf zwei Gemeinden aufgeteilt. Im Krieg wurde das eine Gemeindehaus von Bomben zerst\u00f6rt. So mussten alle Geschwister das eine Gemeindeheim, welches kleiner war, mit benutzen. Viele Geschwister sind im Bombenhagel umgekommen oder wurden in ihren H\u00e4usern versch\u00fcttet. Dadurch dass zwei Gemeinden dasselbe Gemeindeheim benutzten, hatte die eine Gemeinde ihre Gottesdienste am Vormittag, die andere am Nachmittag.<\/p>\n<p>Ich war 11 Jahre alt als der Krieg ausbrach. Zu dieser Zeit konnten wir unsere Versammlungen in den Gemeindeh\u00e4usern ohne Schwierigkeiten und wie gewohnt abhalten. Viele unserer jungen Br\u00fcder wurden zum Milit\u00e4rdienst eingezogen. Auch meine zwei Br\u00fcder waren dabei. Mein Vater wurde auch zur Wehrmacht einberufen, kam aber nicht an die Front, sondern an einen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt in Halle. Mein Bruder Hans ist zwischen Bautzen und G\u00f6rlitz 14 Tage vor Kriegsende gefallen. Er war beim Arbeitsdienst und hatte keine milit\u00e4rische Ausbildung. Kurz vor Ende des Krieges wurden alle jungen M\u00e4nner noch an die Front geschickt. Es sind viele gefallen. So ist auch mein Bruder gefallen. Ein junger Mann der in Chemnitz wohnte und ihn kannte, hat gesehen wie er zu Tode kam und hat ihn beerdigt. Er hat meinen Eltern die Nachricht \u00fcberbracht als er zur\u00fcckkam. Meine Eltern haben von den Beh\u00f6rden nie Bescheid bekommen. So waren sie dankbar, dass sie erfahren haben, wie ihr Sohn verstorben ist und dass er beerdigt wurde.<\/p>\n<p>Unter Hitler mussten wir, als wir nach acht Jahren unsre Schulzeit beendet hatten, ein Pflichtjahr leisten. So habe ich nach meinem Volksschulabschluss bei einem B\u00e4cker gearbeitet. Da hatte ich ein kleines Zimmer in dem ich wohnte. Das war sch\u00f6n, denn es gab damals nicht so viel zu essen. Ich durfte Br\u00f6tchen essen und habe auch selbst f\u00fcr mich Kuchen gebacken. Der B\u00e4ckermeister wurde aber dann zu Milit\u00e4r eingezogen und schloss die B\u00e4ckerei. So konnte ich dort nicht weiterarbeiten.<\/p>\n<p>Eine Frau Hornbogen, die in dieser B\u00e4ckerei einkaufte, lebte in einem gro\u00dfen Haus. Sie fragte mich, ob ich zu ihr kommen wolle, sie wollten mich als Haushaltshilfe haben. Meine Eltern waren damit einverstanden. Auf dem Dachboden hatte ich ein kleines Zimmer. Die Familie hatte drei Kinder. Die Eltern von Frau Hornbogen wohnten in Talheim und hatten eine Strumpffabrik. Nachts gab es oft Fliegeralarm, so dass man nicht schlafen konnte. Wir mussten in den Keller gehen um uns zu sch\u00fctzen. Wenn der Alarm vorbei war, habe ich das Haus kontrolliert, ob alles in Ordnung war.<\/p>\n<p>Oft gab es auch tags\u00fcber Fliegeralarm. Als ich nach dem Alarm durch das Haus ging habe ich in alle Zimmer geschaut. Nach dem ich die Schlafzimmert\u00fcr im ersten Stock \u00f6ffnete, sah ich wie eine Phosphorbombe ein Loch in den Fu\u00dfboden gebrannt hatte und der Teppich brannte. Ich schlug das Feuer aus und ging eine Treppe h\u00f6her, wo sich mein Zimmer befand. \u00dcberall standen Eimer mit Wasser und Beh\u00e4lter mit Sand. In einem Sandbeh\u00e4lter steckte noch eine Stabbrandbombe die sich noch nicht entz\u00fcndet hatte. Ich habe sie einfach angefasst und aus dem ge\u00f6ffneten Fenster geworfen. Zum Gl\u00fcck ist diese Bombe nicht explodiert.<\/p>\n<p>Ein anders Mal explodierte eine Sprengbombe im Vorgarten. Sie riss ein tiefes Loch in die Erde. Durch den Luftdruck gingen alle Fensterscheiben zu Bruch und die Erde aus dem Bombentrichter lag in den R\u00e4umen. Frau Hornbogen, die Kinder und ich liefen dann mit einem Handwagen und einigen Habseligkeiten ungef\u00e4hr 15 Kilometer nach Talheim zu Frau Hornbogens Eltern, um dort f\u00fcr ein paar Tage zu bleiben. Nachdem Herr Hornbogen die Fenster mit Holzbrettern vernagelt hatte, sind wir wieder zur\u00fcckgekommen. Da gab es keinen Strom und kein Wasser. Mit gro\u00dfen T\u00f6pfen im Handwagen haben wir vom Tankwagen das Wasser geholt. Wenn wir Brot holen wollten, mussten wir schon morgens um sechs beim B\u00e4cker stehen. Dort war schon eine gro\u00dfe Schlange und als wir dran waren, da gab es manchmal kein Brot mehr. Das war m\u00fchsam, aber es wurde dann doch schon besser<\/p>\n<p>In einer Nacht, am 5. M\u00e4rz 1945 wurde 90% von Chemnitz zerst\u00f6rt. Ich wohnte etwas au\u00dferhalb und wenn ich dann Richtung Stadt ging, um zu schauen, ob bei meinen Eltern alles in Ordnung war, da sah ich das gro\u00dfe Ausma\u00df der Zerst\u00f6rung. Mein Vater hatte auf dem Hof ein tiefes Loch gegraben und einen kleinen Bunker gebaut, wo er bei Fliegeralarm mit meiner Mutter hineingegangen ist. Sie f\u00fchlten sich darin sicherer als im Haus. Meine Eltern sind verschont geblieben und das Haus auch. Als der Krieg zu Ende war, war Chemnitz zerst\u00f6rt. Das war nicht so sch\u00f6n, weil viele Geschwister zu Tode gekommen waren. Mein Vater war damals Distriktspr\u00e4sident und ist mit dem Rad \u00fcberall hingefahren, wo die Geschwister wohnten. Er hat nachgesehen, ob sie noch am Leben sind. Wir waren jedes Mal traurig, wenn er wiederkam und sagte, dass nichts mehr \u00fcbrig geblieben sei. Einige Mitglieder sind im Keller versch\u00fcttet worden als die Bomben kamen.<\/p>\n<p>Die Familie Hornbogen wusste, dass ich Mitglied der Kirche war. Sie erlaubten mir die Sonntagschule und die Abendmahlsversammlung zu besuchen. Wenn wir bei Fliegeralarm im Keller Schutz suchten, sagte Frau Hornbogen: Erika bete doch einmal, bete doch einmal, damit wir besch\u00fctzt sind. Wir hatten einen weiten Weg in die Gemeinde. Meine Mutter und ich sind morgens eine dreiviertel Stunde hin gelaufen und nach der Versammlung wieder zur\u00fcck und nachmittags das Gleiche. Wir kannten es nicht anders und es war wundersch\u00f6n. Wir sind durch den Stadtpark gelaufen. Wir haben keine Versammlung ausgelassen. Im Krieg bei der Verdunkelung gab es keine Stra\u00dfenlaternen. Auch die Wohnungen mussten verdunkelt werden, wenn Fliegeralarm war, damit die Flieger kein Licht sehen konnten. Mein Vater war nicht da, der gro\u00dfe Bruder war auch im Krieg und der kleine Bruder wohnte bei seinem Lehrmeister. Meine Mutter und ich gemeinsam zu den Versammlungen gegangen. Das war im Dunklen nicht einfach. Man sah nur die B\u00e4ume rechts und links. Das Gemeindeheim war ein bisschen au\u00dferhalb.<\/p>\n<p>Als ich einmal mit meinem Bruder Herbert zur Chorstunde fuhr, hatten wir einen Stra\u00dfenbahnunfall. Damals waren die T\u00fcren der Stra\u00dfenbahn auf der Seite, an der man ein und ausstieg noch offen. Der Stra\u00dfenbahnfahrer, der geradeaus fahren sollte, hatte die Weiche f\u00fcr den Linksabbieger nicht gesehen und ist mit vollem Tempo gefahren und die Stra\u00dfenbahn ist aus der Weiche zur Seite gekippt. Ich fiel aus der Bahn und brach mir mein linkes Bein. Trotzdem bin ich noch zur Chorstunde gegangen. Ich hatte ein so dickes Bein, dass ich nicht mehr laufen konnte. Vier Wochen lag ich im Krankenhaus. Ich kam ins Krankenhaus auf ein Zimmer mit zehn Betten. Da man keinen Gips hatte, wurde das Bein nur geschient. Deshalb ist es schief zusammen gewachsen. Dadurch konnte ich nicht mehr knien. So musste ich bei Hornbogen aufh\u00f6ren zu arbeiten. Denn ich musste alle Fu\u00dfb\u00f6den im Knien sauber machen. Eine Bekannte hat in einer Strumpfappretur gearbeitet. Sie sagte, dass ich dort Arbeit finden k\u00f6nne, ich solle doch einmal hinkommen. So fing ich bei der Firma Herbert Schuhmann in einer Strumpflegerei in Altchemnitz an zu arbeiten. Mein Chef wusste, dass ich im Haushalt gearbeitet hatte. Manchmal rief er mich in seine Wohnung, die direkt nebenan war, um sauber zu machen. Dort machte ich Gro\u00dfputz, weil das M\u00e4dchen, das sie hatten, es nicht ganz schaffte. Ich war ganz froh, dass ich eine Abwechslung hatte. Im Grunde war es mir gleich, womit ich mein Geld verdiente.<\/p>\n<p>Dann kam die Zeit, als mein Vater auf Mission ging. Ich habe nicht so sehr viel verdient. Mein Vater fragte mich, ob ich nicht eine andere Arbeit suchen wollte, bei der ich ein bisschen mehr verdiene. Aber mir gefiel es, wo ich war. Eines Tages rief mich der Chef, ich solle ins B\u00fcro kommen. Mein erster Gedanke war, ob ich etwas falsch gemacht habe. Er sagte mir, dass er mit meiner Arbeit zufrieden sei und dass er mir mehr Lohn geben wolle. Das war doch eine feine Sache. Ich habe mich sehr gefreut. Alles, was mein Vater gespart hatte, hat er mit auf Mission genommen. Mein Bruder und ich, wir mussten den Haushalt aufrechterhalten. Meine Mutter musste leben und wir auch. Das alles haben wir mit unserem Geld gemacht.<\/p>\n<p>Unter dem Missionspr\u00e4sidenten Walter Stover gab es 1948 in Berlin Gr\u00fcnewald eine Jugendtagung \u201eFreud Echo \u201e genannt. Ich war zu dieser Zeit H\u00fcterin der Bienen bei den Bienenkorbm\u00e4dchen in unserer Gemeinde. Es gab drei Altersgruppen. Die Baubiene, Honigbiene und W\u00e4chterin des Schatzes. Mit den \u00e4lteren M\u00e4dchen habe ich am Zeitlager teilgenommen .Wir hatten ein gro\u00dfes Zelt in dem wir schlafen konnten. Tags\u00fcber gab es viele Aktivit\u00e4ten. In Deutschland waren die Lebensmittel noch sehr knapp, besonders in der DDR. Ich kann mich noch erinnern, dass wir mittags einen Weizenbrei gegessen haben, der uns so gut geschmeckt hat. Er wurde von Lebensmittelspenden der Kirche aus Amerika gekocht. Wir hatten eine wundersch\u00f6ne Zeit, die wir nie vergessen werden.<\/p>\n<p>Meine beiden Br\u00fcder waren auch auf Mission. Mein Bruder Helmut in Mecklenburg bei Bruder Walter Krause und mein Bruder Herbert in Th\u00fcringen. Seine letzte Gemeinde in der er t\u00e4tig war, war Leipzig. Als er von Mission entlassen wurde, hat ihn der Missionspr\u00e4sident Bruder Henry Burkhardt als Gemeindepr\u00e4sident der Gemeinde Leipzig berufen. Sp\u00e4ter hat er Schwester Helga M\u00fcller aus Dresden geheiratet. Mein Bruder Helmut hat nach seiner Mission Schwester Emmi Giermann aus Demmin geheiratet. Sp\u00e4ter sind sie nach Oberhausen in Nordrhein \u2013Westfahlen gezogen.<\/p>\n<p>Mein Vater war auf Mission sowie auch mein Mann und unsere drei Kinder. Mein Vater in Th\u00fcringen. Er war zuletzt Distriktspr\u00e4sident in Th\u00fcringen. Mein Mann war in Th\u00fcringen, Mecklenburg und Sachsen. Unser Sohn Uwe in England Birmingham, unsere Tochter Elke in England London, unser Sohn Ralf in England Manchester Zum ersten Mal sah ich meinen sp\u00e4teren Mann als er Missionar in der Gemeinde D\u00f6beln war. Ich war im Distrikt f\u00fcr die jungen Damen berufen und bin mit meiner Ratgeberin nach D\u00f6beln zu einem Balladenabend gefahren. Pr\u00e4sident Burkhardt sowie Elder Sommer und Elder Ihln waren auch anwesend. Es war ein sehr sch\u00f6ner Abend. Als das Programm zu Ende war, fuhr kein Zug mehr nach Chemnitz. So habe ich mit meiner Ratgeberin auf St\u00fchlen im Gemeindeheim geschlafen und wir sind mit dem ersten Zug zur\u00fcck gefahren und vom Bahnhof aus zu Arbeit gegangen.<\/p>\n<p>Ich hatte mich in der Firma Schuhmann gut eingearbeitet. Die Direktriese in dieser Abteilung war eine \u00e4ltere Dame, die gerne aufh\u00f6ren wollte zu arbeiten. Da hat der Chef mir diese Stelle \u00fcbertragen. So habe ich die Ware ausgegeben und die L\u00f6hne eingerechnet. Ich war morgens als erste in der Firma und schloss die R\u00e4ume auf und ging abends erst nach Hause, wenn alle anderen gegangen waren. Die Arbeit machte mir viel Freude. Ich verlie\u00df die Firma, als ich 1956 nach Westdeutschland ging.<\/p>\n<p>Nun kam die Zeit, wo ich meinen sp\u00e4teren Mann Bruder Ihln n\u00e4her kennen lernte. Als Bruder Ihln von seiner Mission entlassen war, schlug der Missionspr\u00e4sident Bruder Burkhardt ihm vor, einmal nach Chemnitz ins Opernhaus zu gehen. Da Bruder Ihln in Annaberg wohnte, bat er meinen Vater, ob er ihm Theaterkarten besorgen k\u00f6nnte. Er besorgte 2 Karten und da er selber nicht mitgehen konnte, bat er mich mitzugehen. Es wurden die Meisters\u00e4nger von N\u00fcrnberg aufgef\u00fchrt. Eine Woche sp\u00e4ter fand unsere Distriktskonferenz in Chemnitz statt. So kam Bruder Ihln wieder nach Chemnitz. Als er mich sah, fragte er mich, ob er mir auch einmal schreiben darf. Ich war damit einverstanden. Von da an hat er mich \u00f6fters besucht. Zu dieser Zeit hatten wir noch Sonntagmorgens und abends Versammlungen. So bin ich auch ab und zu nach Annaberg gefahren oder mit ihm nach Blauental, da er Gemeindepr\u00e4sident in der Gemeinde Blauental war. Nach einem Jahr haben wir uns verlobt und den Termin f\u00fcr die Hochzeit festgelegt. So haben wir im Mai 1956 geheiratet.<\/p>\n<p>Ich wollte so eine sch\u00f6ne Hochzeitsfeier im Gemeindeheim haben wie sie meine Schwester zu ihrer Hochzeit in der Gemeinde hatte. Aber unser Gemeindepr\u00e4sident sagte, dass es in der Gemeinde keine Hochzeitsfeier mehr geben sollte, da wir jetzt in der Schweiz einen Tempel h\u00e4tten. Wir haben dann zu Hause eine sch\u00f6ne Feier gemacht. Der Gemeindepr\u00e4sident kam und der Chor ist gekommen und hat sch\u00f6ne Lieder gesungen. Wir sind zum Standesamt gefahren mit dem Taxi. Sein Opa und mein Vater waren unsere Trauzeugen. Als wir dann vom Standesamt gekommen sind, habe ich mir bei den Nachbarn oben mein Brautkleid angezogen. Es war ein Braukleid mit Schleier und die Kinder meiner Schwester waren meine Blumenkinder. Als ich die Treppe herunterkam, war da ein Bruder, der das Largo von H\u00e4ndel gespielt hat. Das war ganz feierlich.<\/p>\n<p>Im Oktober 1956 hatten wir zum ersten Mal die M\u00f6glichkeit von der DDR aus \u00fcber Frankfurt am Main in die Schweiz zum Tempel zu fahren. Wir haben unser erspartes Geld genommen und sind in die Schweiz gefahren. F\u00fcr 100 Ostmark bekamen wir nur 20 Westmark .In Frankfurt auf der Polizei konnten wir unseren Interzonenpass, den wir in der DDR bekommen hatten, f\u00fcr die Einreise in die Schweiz in einen Ausweis der Bundesrepublik umtauschen. Den mussten wir aber bei der R\u00fcckreise wieder zur\u00fcckgeben. Von Frankfurt aus sind wir mit der Bahn weiter in die Schweiz gefahren. Es war alles sehr aufregend f\u00fcr uns. In der DDR hatten wir noch Lebensmittelkarten und hier konnte man alles kaufen. Die Woche im Tempel mit so viel Neuem musste man erst verarbeiten. Eine Tempelherberge gab es damals noch nicht, so dass wir in einer privaten Unterkunft gewohnt haben. Wir waren sehr gl\u00fccklich und dankbar, dass wir die M\u00f6glichkeit hatten gesiegelt zu werden. So wurden wir am 3. Okt. 1956 f\u00fcr Zeit und alle Ewigkeit gesiegelt. Mein Mann ist dann in Frankfurt geblieben und ich bin mit den anderen Geschwistern, die mit in der Schweiz waren, nach Chemnitz zur\u00fcck gefahren.<\/p>\n<p>Meine Eltern und meine Schwester waren sehr erstaunt, dass ich ohne meinen Mann nach Hause kam. Meine Mutter fragte mich: \u201eWas ist los, du kommst alleine\u201c Ich habe ihnen dann ganz in Ruhe erz\u00e4hlt, dass mein Mann vorerst in Westdeutschland geblieben ist. Mein Vater sagte sofort \u201eDas h\u00e4tte ich auch getan, wenn ich noch jung w\u00e4re.\u201c Mein Mann hat mir dann einen Brief mit ungef\u00e4hr folgendem Inhalt geschrieben. \u201eIch bin hier in Essen und habe im Gemeindeheim eine Hausmeisterstelle. Wenn du kommen m\u00f6chtest, kannst du das gerne tun. Wenn du nicht kommen willst, komme ich wieder zur\u00fcck.\u201c So habe ich mich entschlossen nach Essen zu fahren. Denn in der DDR gab es noch Lebensmittelkarten und in Westdeutschland konnte man schon alles kaufen. Ich hatte \u00fcberlegt, dass wir unsere Kinder in Westdeutschland viel besser mit Lebensmitteln versorgen k\u00f6nnten. Vierzehn Tage sp\u00e4ter stellte ich dann nochmals einen Besuchsantrag nach Westdeutschland zu meinem Bruder, der in Oberhausen wohnte. Die DDR Beh\u00f6rden hatten keinen \u00dcberblick wer wann einen Antrag stellte, da damals ganz viele einen Antrag f\u00fcr einen Besuch nach Westdeutschland stellten. So bekam ich noch mal eine Genehmigung, was nicht \u00fcblich war. Bei der Kontrolle an der Grenze, die immer sehr genau war, hatte ich keine Schwierigkeiten. Ich war schwanger, was nicht zu \u00fcbersehen war. Als ich in Essen auf dem Bahnhof ankam, hat mich mein Mann mit einem Bruder aus der Gemeinde, der ein Auto hatte, abgeholt.<\/p>\n<p>Die Kirche hatte f\u00fcr die Gemeinde Essen eine gro\u00dfe Offiziersbaracke gekauft, die als Gemeindehaus benutzt wurde. Als ich im Gemeindeheim ankam war gerade die GFV zu Ende. Viele Geschwister haben mich herzlich begr\u00fc\u00dft und sich gefreut, dass sie jetzt wieder einen Hausmeister hatten. Zu unserer Wohnung geh\u00f6rten zwei kleine Zimmer, die wir als Wohnk\u00fcche und Schlafzimmer benutzten. Unsere Aufgabe war es, dass Haus sauber zu halten, den Garten zu pflegen und den Rasen zu m\u00e4hen. Wir bekamen daf\u00fcr kein Geld, hatten aber freies Wohnen. Die Baracke bestand neben unseren beiden Zimmern aus einem Vorraum, einer Garderobe und einer Kapelle sowie noch einem Zimmer, in dem die Missionare wohnten. Im Keller stand ein Gasherd auf dem ich kochen konnte. Ich kochte dann f\u00fcr die zwei Missionare mit.<\/p>\n<p>Einmal hatte sich Apostel Romney angemeldet um das Haus zu besichtigen. Er kam mit dem Gemeindepr\u00e4sidenten Bruder Nietz. Als er zur Gartent\u00fcr herein kam, sah er unseren ca. drei Jahre alten Sohn Uwe, der im Garten spielte. Apostel Romney lief zu ihm hin, nahm ihn in den Arm und gab ihm ein K\u00fcsschen, denn er hatte ihn an seine Enkel erinnert. Wir haben sieben Jahre in diesem Haus gewohnt. In dieser Zeit (1957-1959) sind unsere drei Kinder geboren. Das Gemeindehaus mit Garten stand direkt am Bahndamm und war mit einem Zaun umgeben .So konnten die Kinder, als sie gr\u00f6\u00dfer waren, ungest\u00f6rt spielen ohne gleich auf die Stra\u00dfe zu laufen. Da mein Mann arbeiten musste, hatte ich alle H\u00e4nde voll zu tun. Ich hatte drei kleine Kinder zu versorgen, dass Gemeindehaus zu putzen und den Garten in Ordnung zu halten. Au\u00dferdem habe ich f\u00fcr die Kinder Sachen zum Anziehen gestrickt und gen\u00e4ht. Es hat mir auch Freude gemacht, denn ich hatte meine Kinder sehr lieb und war eine gl\u00fcckliche Mutter.<\/p>\n<p>Eine Familie wurde getauft, welche eine Tochter im PV Alter hatte. Zwei von unseren Kindern waren auch im PV Alter. Ich wurde als PV Leiterin berufen. Viele Kinder aus der Nachbarschaft besuchten die PV. Mit meiner Ratgeberin habe ich ein gro\u00dfes PV Fest organisiert .Das hat allen Freude bereitet.<\/p>\n<p>Ein wichtiges Ereignis war der Bau des neuen Gemeindehauses.1960 wurde an der Alfredstra\u00dfe in Essen &#8211; Bredeney mit dem Bau des neuen Gemeindehaus begonnen. Die Geschwister der Gemeinde mussten zwanzig Prozent der Baukosten selbst aufbringen. F\u00fcr die Bauausf\u00fchrung wurden damals keine Firmen beauftragt. Die Kirche berief einen Bruder aus Amerika als Bauleiter. Es wurden deutsche Br\u00fcder als Baumissionare berufen, die mit den Br\u00fcdern aus der Gemeinde gemeinsam arbeiteten. So wurde in drei Jahren das Gemeindehaus fertig gestellt. Jeder hat seinen Teil zur Finanzierung des Baus beigetragen. Wer kein Geld f\u00fcr eine Spende \u00fcbrig hatte, der bekam vom Gemeindpr\u00e4sidenten 50 DM als Startkapital, um damit zu arbeiten. So habe ich f\u00fcr 50 DM Wolle gekauft und daf\u00fcr nach Auftrag und Ma\u00dfanfertigung Jacken und Pullis sowie andere Teile gestrickt. So habe ich aus meinen 50 DM zweihundertf\u00fcnfzig gemacht und konnte diesen Betrag zum Bau des Gemeindeheimes beisteuern.<\/p>\n<p>In der Gemeinde und im Pfahl hatte ich viele Berufungen. Ich war PV Leiterin, Beauftragte f\u00fcr den Kindergarten, Lehrerin in der PV und Sonntagsschule sowie als Gesangsleiterin f\u00fcr die Musik zust\u00e4ndig. In der FHV war ich Ratgeberin sowie Sekret\u00e4rin in der Pfahl FHV. Auch in der JD war ich als Ratgeberin berufen.<\/p>\n<p>Ich singe gern und habe von meiner Jugend an im Gemeindechor mit gesungen. Die sch\u00f6nen Lieder, die in den Gemeinden und zu den Pfahlkonferenzen gesungen werden, haben mein Leben sehr bereichert. Ein besonderes Erlebnis war es f\u00fcr mich, als ich im Pfahlhaus D\u00fcsseldorf mit dem Pfahlchor eine Musik Kassette besungen habe. Unser Sohn Uwe hat auch mitgesungen. Bei der Aufnahme durften wir keine Schuhe anziehen, damit wir keine Ger\u00e4usche machten. Wir hatten wunderbar gesungen und dann haben wir die Aufnahme abgeh\u00f6rt. Leider war w\u00e4hrend der Aufnahme ein Flugzeug dar\u00fcber geflogen und wir mussten es noch einmal singen. Sp\u00e4ter haben wir in der Tonhalle in D\u00fcsseldorf ein gro\u00dfes Chorkonzert gegeben, welches auf eine CD aufgenommen wurde. Bei der Weihung des Frankfurter Tempels 1987 hatte ich das Vorrecht, im Tempel im Chor mit zu singen. Das sind Erinnerungen die mir unvergesslich geblieben sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemnitz, Sachsen Mein Name ist Erika Ihln geborene Heidler. Ich wurde am 26 September 1926 in Chemnitz in Sachsen geboren. Meine Eltern Emil Heidler und Marie Gleisberg waren Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sie haben sich innerhalb der Kirche kennen gelernt. 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