{"id":1370,"date":"2012-05-23T14:45:57","date_gmt":"2012-05-23T14:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1370"},"modified":"2014-04-18T07:12:00","modified_gmt":"2014-04-18T07:12:00","slug":"manfred-magnus-knabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1370\/manfred-magnus-knabe","title":{"rendered":"Manfred Magnus Knabe"},"content":{"rendered":"<p><strong>D\u00fcsseldorf, Rheinland-Westfalen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Manfred-Magnus-Knabe1.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1371\" title=\"Manfred-Magnus-Knabe\" alt=\"Mormon Deutsch Manfred Magnus Knabe\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Manfred-Magnus-Knabe1-220x300.png\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Manfred-Magnus-Knabe1-220x300.png 220w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Manfred-Magnus-Knabe1.png 288w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a>Mein Name ist Manfred Magnus Knabe<\/strong>. An einem Sonntag, es war der 3. August 1930, erblickte ich in D\u00fcsseldorf das Licht der Welt. Man sagt, dass Sonntagskinder im Leben viel Gl\u00fcck haben. Mein Vater, Gustav Theodor Magnus Knabe, war mehr oder weniger katholisch. Meine Mutter, Anna Katharina Keller, war dagegen strenggl\u00e4ubige Protestantin \u2013 bis zum Jahre 1924. Da konvertierte sie zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen).<\/p>\n<p>Meine Eltern waren einfache, jedoch rechtschaffene Leute. Vater war gelernter Schlosser und arbeitslos. Er verdiente unseren Lebensunterhalt mit dem ambulanten Verkauf von Butter, Margarine, Eier, Kaffee, Tee etc. und als Platzanweiser in einem Kino. Meine Mutter arbeitete bis zu meiner Geburt in einer Buchbinderei.<\/p>\n<p>Wir bezogen eine Wohnung in der Behrensstra\u00dfe. Vater und Opa tapezierten und bestrichen den Fu\u00dfboden und die Fu\u00dfleisten mit Lein\u00f6l. Die Farbt\u00f6pfe stellten sie vorerst in einer Ecke neben dem Kleiderschrank ab. Meine Mutter stellte vorsichtshalber eine Wanne mit einem Berg frisch gewaschener W\u00e4sche davor, damit ich nicht daran konnte. Das war wohl ein Fehler. Irgendwie schaffte ich es doch \u00fcber die Wanne zu klettern und an den Pinsel und Lein\u00f6l zu kommen. So, wie ich es von Opa gesehen hatte, fing ich an zu streichen \u2013 und zwar den sch\u00f6nen neuen Kleiderschrank. Zwar kann ich mich nicht daran erinnern, doch Mutter hat mir das mehrmals erz\u00e4hlt. Die Spuren am Kleiderschrank habe ich jedoch noch in guter Erinnerung.<!--more--><\/p>\n<p>Der erste aufregende Tag, an den ich mich erinnern kann, war der 3.M\u00e4rz 1933. Meine Mutter hatte mich zum Mittagsschlaf ins Schlafzimmer gelegt. Unten auf der Stra\u00dfe marschierte ein Trupp SA-Leute. Aus der anderen Richtung kam eine Gruppe der Rotfront. Pl\u00f6tzlich begann eine wilde Schie\u00dferei, bei der der SA-Mann Julius Hofmann direkt vor unserem Haus erschossen wurde. Sp\u00e4ter h\u00f6rte man hinter vorgehaltener Hand, dass es die SA selbst war, die sich bei dieser Gelegenheit eines unbequemen Mannes entledigt hat. Bei der ganzen Schie\u00dferei flog eine Kugel durch das Fenster \u00fcber meinen Kopf hinweg und weiter durch die Schlafzimmert\u00fcr bis in die K\u00fcchent\u00fcr, wo sie dann stecken geblieben ist. Ich habe dabei einen derartig schweren Schock erlitten, der dazu f\u00fchrte, dass ich von der Stunde, anstotterte. Bis dahin hatte ich schon gut sprechen k\u00f6nnen. Erst in meiner Pubert\u00e4t verlor sich das Stottern. Wirklich gro\u00dfes Gl\u00fcck gehabt, dass sich das einfach so verlor!<\/p>\n<p>Ich sollte noch erw\u00e4hnen, dass unsere Stra\u00dfe nach dem Tod des SA-Mannes umbenannt wurde. Die Behrensstra\u00dfe hie\u00df nun Julius Hofmann Stra\u00dfe. An jedem 3. M\u00e4rz und auch jeden 9. November wurde vor unserem Hause ein Ehrenmal errichtet und zwei SA-M\u00e4nner standen als Ehrenwache davor. Bei Dunkelheit sogar mit Fackeln. Jeder, der da vorbeikam, musste den Arm zum Hitlergru\u00df heben. Wir Jungs haben uns daraus einen Spa\u00df gemacht und sind jede Menge da vorbei gelaufen.<\/p>\n<p>Mein Vater war sehr an Musik interessiert. Er nahm Gesangunterricht und besa\u00df eine Reihe von Schallplatten, \u00fcberwiegend mit Musik aus Opern und Operetten. Ich war davon so fasziniert, dass ich vor dem Grammofon gestanden habe und mit Begeisterung dirigierte. Auch habe ich die Arien und Lieder mitgesungen. Es war offensichtlich, dass ich irgendwie musikalisch begabt war. Wir hatten auch eine Ziehharmonika. Mit sechs Jahren spielte ich darauf bereits so gut, dass ich zur Weihnachtsfeier in der Sonntagsschule einen Reigen begleitet habe. Um \u00fcberhaupt spielen zu k\u00f6nnen, hat man mir eine Fu\u00dfbank unter die F\u00fc\u00dfe gestellt. Ich konnte ebenfalls Blockfl\u00f6te, Mundharmonika und auch Akkordzither spielen. F\u00fcr eine musikalische Ausbildung hatten meine Eltern allerdings kein Geld. Das ist leider in meinem ganzen Leben so geblieben. Meine Oma hatte ein Harmonium, auf dem ich dann nach Geh\u00f6r, zun\u00e4chst mit einem Finger, die Lieder spielte, welche ich in der Sonntagsschule gelernt hatte. Und die spielte ich mit einer Inbrunst! Das tue ich auch noch heute.<\/p>\n<p>Im Jahre 1935 fand in D\u00fcsseldorf in der Aula einer Schule eine Distriktskonferenz unserer Kirche unter dem Vorsitz des Missionspr\u00e4sidenten Kelly statt, an die ich mich noch sehr gut erinnern kann. Meine Mutter schickte mich am Schluss dieser Versammlung zu dem Missionspr\u00e4sidenten hin. Ich sollte ihm sagen, dass wir f\u00fcr die D\u00fcsseldorfer Geschwister doch eigene Versammlungsr\u00e4ume brauchten. Wir haben uns n\u00e4mlich immer reihum zum Gottesdienst in den Wohnungen der Mitglieder versammelt. Die Missionare leiteten die jeweiligen Versammlungen. So versammelten wir uns unter anderem auch bei uns in der Wohnk\u00fcche. Da wir zu der Zeit noch kein elektrisches Licht hatten, mussten wir die Versammlungen beim Schein einer Petroleumlampe abhalten. Damit alle Geschwister sitzen konnten, haben wir ein B\u00fcgelbrett zwischen die St\u00fchle gelegt und auch das noch von der Nachbarin. Das war nicht gerade sch\u00f6n. Deshalb war der Wunsch nach geeigneten R\u00e4umen gut zu verstehen. Meine Mission in dieser Angelegenheit war tats\u00e4chlich erfolgreich. Wenige Wochen sp\u00e4ter hatte die Kirche richtig sch\u00f6ne R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr uns gefunden. Nicht weit vom Hauptbahnhof, in der Worringerstra\u00dfe 112. Drei gro\u00dfe R\u00e4ume inklusiv Toilette und nat\u00fcrlich mit elektrischem Licht. Das war eine Freude f\u00fcr uns alle. F\u00fcr die Musik gab es ein Harmonium. Jetzt waren f\u00fcr uns die Versammlungen doppelt so sch\u00f6n. Beim Pfingstangriff der Engl\u00e4nder auf D\u00fcsseldorf 1943 wurde das Haus leider total zerst\u00f6rt. Nun versammelten sich die Mitglieder wieder in den Wohnungen der einzelnen Familien.<\/p>\n<p>Im April 1937 wurde ich eingeschult. Damals gab es noch die konfessionelle Schule. Ich kam in eine evangelische. Lehrer Thiel war ein sehr guter Lehrer, den wir alle liebten. Dementsprechend lernten wir gut. Zwei Jahre sp\u00e4ter wurden die konfessionellen Schulen abgeschafft und ich musste in eine bis dahin katholische Schule gehen, weil der Schulweg etwa 100 Meter k\u00fcrzer war. Lehrer Irmen war so ganz anders. Er bevorzugte die katholischen Sch\u00fcler. Ich hatte als Mormonenkind besonders darunter zu leiden. Ich habe bei ihm Ohrfeigen und Kopfn\u00fcsse bekommen! Auch den Rohrstock habe ich \u00f6fters zu sp\u00fcren bekommen. Ich habe ihn dann sp\u00e4ter PePe genannt. (Das bedeutet: Pr\u00fcgelp\u00e4dagoge.) Da ich verst\u00e4ndlicherweise vor dem Lehrer Angst hatte, waren auch meine Leistungen schlecht. Ich war froh, dass ich wenigstens versetzt wurde. Nach dem 4. Schuljahr war an eine weiterf\u00fchrende Schule f\u00fcr mich nicht zu denken. F\u00fcr Musik und Religion hatten wir jedoch einen anderen Lehrer, Herrn Suter. Er war in einer gro\u00dfen evangelischen. Kirche Organist und wir hatten ihn all gerne. Ihn bekam ich im 5. Schuljahr als Klassenlehrer. Nach einem Vierteljahr bestellte er meine Mutter zu sich und fragte sie: &#8222;Warum ist Manfred nicht auf eine h\u00f6here Schule gekommen?&#8220; Meine Mutter wies ihn auf mein letztes Zeugnis hin. Lehrer Suter sagte dann, dass ich mindestens zur Mittelschule gehen sollte. So kam ich auf die Knaben-Mittelschule in der Luisenstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Auf der Fr\u00fchjahrskonferenz des Ruhrdistriktes am 19. M\u00e4rz 1939 wurden mein Vater und ich im Essener Gemeindehaus, welches ein Taufbecken besa\u00df, getauft. Mein Vater war auch zu unserer Kirche konvertiert. Die Taufe erfolgte durch Untertauchen als Symbol f\u00fcr die Grablegung des &#8222;alten&#8220; Menschen und die Auferstehung des &#8222;neuen&#8220; Menschen, gem\u00e4\u00df dem Beispiel Christi. Dabei werden auch die S\u00fcnden abgewaschen und der T\u00e4ufling in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen.<\/p>\n<p>Am 1. September 1939 hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Die Bev\u00f6lkerung wurde zur entsprechenden Verhaltensweise angewiesen. Es gab Lebensmittelkarten, da ab sofort alles rationiert war. Schon vor Kriegsbeginn gab es in der Versorgung Engp\u00e4sse. Dann gab es die Verdunkelung. Alle Fenster mussten dunkle Rollos haben, damit ja kein Lichtschein nach au\u00dfen drang. Das wurde streng kontrolliert und bei Nichtbeachtung streng geahndet. In jedem Haus gab es jetzt einen Luftschutzwart. Bei uns war es meine Mutter. Sie hatte daf\u00fcr zu sorgen, dass auf den Fluren Eimer mit Sand und Wasser standen. Auch musste bei den Wassereimern eine Feuerpatsche stehen. Das waren Besenstiele mit einem St\u00fcck altem Sack. Damit sollten dann etwaige kleine Br\u00e4nde gel\u00f6scht werden. Im Keller eines jeden Hauses wurden Luftschutzkeller eingerichtet. Mit einem dicken Baumstamm wurde die Kellerdecke abgest\u00fctzt. Auch wurden einige Etagenbetten aufgestellt. Zum Nachbarhaus wurde ein 1 qm gro\u00dfer Durchbruch geschlagen und dann wieder leicht zugemauert, sodass im Ernstfall mit einem Fu\u00dftritt ein Notausstieg vorhanden war. Das hat sicherlich vielen Menschen w\u00e4hrend des Bombenkrieges das Leben gerettet. Es gab oft Fliegeralarm, besonders des Nachts. Wenn dann die Sirenen heulten, gingen alle Hausbewohner in den Keller. Das war oft 3-4 Mal in einer Nacht. Wir h\u00f6rten dann die Flak (Fliegerabwehrkanone) schie\u00dfen und waren dann froh, wenn keine Bomben gefallen sind.<\/p>\n<p>Die ersten Bomben fielen auf ein Alten- und Kinderheim, welches mit einem riesengro\u00dfen roten Kreuz gekennzeichnet war. Das war Wasser auf der M\u00fchle der Nazipropaganda. Die Engl\u00e4nder wurden ja als Frauen- und Kinderm\u00f6rder bezeichnet. Wenn ein Soldat bei uns auf Heimaturlaub war und dann auch in den Luftschutzkeller musste, h\u00f6rten wir, dass er dann sagte: &#8222;Das ist ja schlimmer als an der Front!&#8220; D\u00fcsseldorf hat w\u00e4hrend des Krieges sieben Gro\u00dfangriffe erlebt. Da sind dann ganze Stadtteile zerst\u00f6rt worden. Ansonsten sind mindestens einmal in der Woche einzelne Bomben gefallen. Wir haben dann um unser Leben gezittert und waren gl\u00fccklich, wenn wir wieder ins Bett konnten.<\/p>\n<p>Als ich zehn Jahre alt wurde, musste ich zum Jungvolk (Pimpfen). Jeden Samstagnachmittag um 15.00 Uhr war &#8222;antreten&#8220;. Wir lernten dort marschieren, Lieder singen, Sport, Gel\u00e4ndekunde etc. Wir wurden dann selbstverst\u00e4ndlich auch im nationalsozialistischen Sinne belehrt. Wenn wir eben konnten, haben wir uns davor gedr\u00fcckt. Die Zukunft hat uns ja gezeigt, dass das \u00fcberwiegend Irrlehren waren.<\/p>\n<p>Wegen der vielen Fliegerangriffe ist der Schulunterricht oft ausgefallen. Deshalb hatte die Regierung die Kinderlandverschickung (KLV) organisiert. Im Januar 1943 wurde unsere Schulklasse ins Erzgebirge evakuiert. Wir fuhren mit 36 Jungen nach D\u00f6nschten Kreis Dippoldiswalde. Im Schullandheim des Dresdener Wettiner Gymnasiums wurden wir einquartiert. Es war ein wundersch\u00f6nes Heim mit einem gro\u00dfen Schulgarten und einem eigenen Sportplatz. Die Lagerleitung bestand aus unserem Lehrer, Herrn Sch\u00f6neberger und einem Lagermannschaftsf\u00fchrer. Letzterer war f\u00fcr den Sport und den Hitlerjugenddienst zust\u00e4ndig. Herr Sch\u00f6neberger, der von uns respektlos &#8222;M\u00fcckeb\u00e4r&#8220; genannt wurde, erteilte uns in allen F\u00e4chern Schulunterricht. Sein Lieblingsfach war jedoch Englisch. Was haben wir bei ihm die unregelm\u00e4\u00dfigen Verben pauken m\u00fcssen! Wenn ein Junge eine Strafarbeit aufgebrummt bekam, musste er einen Satz in Englisch schreiben und zwar durchkonjugiert, das hei\u00dft alle Personen, alle 6 Zeiten, dann das Ganze verneinen, dann in Frage stellen und die Frage verneinen. Nat\u00fcrlich geh\u00f6rte auch die \u00dcbersetzung dazu. Diesen Strafarbeiten verdanke ich dann allerdings auch meine Sicherheit in der englischen Grammatik.<\/p>\n<p>Am 1. November durften wir wieder nach Hause fahren. Meine Mutter war nach D\u00f6nschten gekommen, um mich abzuholen. In D\u00fcsseldorf &#8211; wir sind dort gegen 18.00 Uhr angekommen &#8211; haben wir erst einmal in Flingern Oma und Opa besucht. Gegen 19.00 Uhr gab es meistens Fliegeralarm. So haben wir erst einmal mein Gep\u00e4ck bei Oma gelassen und sind mit der Stra\u00dfenbahn Richtung Rath gefahren. Und richtig! Wir waren kaum in der Bahn, als auch schon die Sirenen ert\u00f6nten. Der Fahrer sagte, dass er noch bis M\u00f6rsenbroich fahren w\u00fcrde. Dort sind wir dann in den Luftschutzbunker gegangen. Kaum hatten sich die Stahlt\u00fcren hinter uns geschlossen, als auch schon die ersten Bomben fielen. Es war einer der sieben Gro\u00dfangriffe auf D\u00fcsseldorf. Meine Mutter sagte dann, dass ich doch lieber wieder ins KLV-Lager fahren sollte. Dabei waren wir noch nicht einmal zu Hause angekommen. Das tat weh! Wir mussten die letzten zwei Kilometer zu Fu\u00df gehen, vorbei an brennenden H\u00e4usern, die Stra\u00dfenbahn fuhr auch nicht mehr. Auf halbem Wege \u00fcberholte uns mein Vater, der gerade von der Arbeit kam. Wir waren gl\u00fccklich, den Bombenangriff \u00fcberlebt zu haben. Als wir zu Hause in Rath ankamen, sahen wir mit Erleichterung, dass unser Haus noch stand. Allerdings wurde das Haus von Oma und Opa zerst\u00f6rt. Onkel Richard hat aber noch mein Gep\u00e4ck retten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am 29. Januar 1944 ging es wieder zur\u00fcck ins Erzgebirge. Diesesmal nach Seifen, dem ber\u00fchmten Spielzeugdorf. Mit 24 Jungen wurden wir in einem \u00e4lteren Gasthof einquartiert. Auch hier war alles wundersch\u00f6n. Wir erlebten dort einen Winter mit viel Schnee. Nat\u00fcrlich sind wir dort Ski gefahren, sogar bei den Gel\u00e4ndespielen. Der Schnee lag bis in den Mai, als bereits der Kuckuck zu h\u00f6ren war. Eine sch\u00f6ne Erfahrung war das. In Seifen bekamen wir Pateneltern. Die Patenmutter stopfte unsere Str\u00fcmpfe und hielt unsere W\u00e4sche in Ordnung. Ich durfte daf\u00fcr in deren Holzschnitzerwerkstatt mithelfen, was mir sehr viel Spa\u00df gemacht hat.<\/p>\n<p>Im November wurden wir nach Holzbau in die Fischerbaude umquartiert. Das war ein gro\u00dfes Landhotel, eingebettet in der wundersch\u00f6nen Landschaft des Erzgebirges, hoch auf dem Kamm, direkt an der b\u00f6hmischen Grenze. F\u00fcr uns 90 Jungen hatten wir vier Lehrer. Das war deshalb notwendig, weil wir vier verschiedene Jahrg\u00e4nge in unserem Lager hatten. In meiner Klasse bekamen wir als Wahlfach: Franz\u00f6sisch. Das passte mir \u00fcberhaupt nicht. Deshalb bat ich unseren Lehrer, Herrn Schniewind, mich vom franz\u00f6sischen Unterricht zu befreien. Auf seine Frage: &#8222;Warum&#8220;? Antwortete ich kess: &#8222;Ich m\u00f6chte die Sprache unseres Erzfeindes nicht lernen und auch nicht sprechen?&#8220; Er sah mich verwundert an und mir war auf einmal bewusst, dass man sehr schnell als Dr\u00fcckeberger betrachtet wurde. Ich bat ihn deshalb, mir zus\u00e4tzliche englische Lektionen zu geben. Nun wollte er wissen warum. Ich sagte ihm, dass, wenn der Krieg vorbei und wieder normale Zeiten w\u00e4ren, ich nach Amerika auswandern wollte. Er wusste ja, dass ich Mormone war. Hatte er mir doch auch erlaubt am Sonntag zur Kirche ins Nachbardorf zu gehen. Ja, es gab in Rechenberg-Bienenm\u00fchle eine Sonntagsschule unserer Kirche. Meine Mutter hatte mir das mitgeteilt. Ich war richtig gl\u00fccklich. Mit meinem Gesangbuch erschien ich dann bei Bruder Fischer, dem Sonntagsschulleiter. Es gab bei ihm auch ein Harmonium. Es konnte jedoch niemand darauf spielen. So begleitete ich, so gut ich konnte, mit zwei Fingern in C bzw. Fis-Dur -nach Geh\u00f6r -den Gemeindegesang. Das war der Auftakt meiner Organistenlaufbahn.<\/p>\n<p>Im Februar sahen wir abends jede Menge angloamerikanische Bomber Richtung Norden fliegen. Von unserer Flugabwehr war nichts zu sehen oder zu h\u00f6ren. Wir sahen dann in der Ferne einen riesigen Feuerschein. Es war der gro\u00dfe Angriff auf Dresden. Es gab etwa 20.000 Tote an diesem Abend. Um Seuchen vorzubeugen, wurden die Leichen mit Flammenwerfern verbrannt. Der Krieg neigte sich allm\u00e4hlich dem Ende zu. Wir wurden angewiesen alle Dinge mit NS-Emblemen und F\u00fchrerbildern im Wald, zu vergraben.<\/p>\n<p>Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht. Was haben wir uns gefreut, dass dieser schreckliche Krieg endlich zu Ende war! So viel Leid hat er \u00fcber die Menschen gebracht. Unsere Familie ist davon nicht verschont geblieben. Erstens ist unser Heim abgebrannt und zweitens ist die Ehe meiner Eltern geschieden worden, w\u00e4hrend ich im KLV-Lager war. Auf die n\u00e4heren Umst\u00e4nde m\u00f6chte ich nicht eingehen. Onkel Theo, Vaters Bruder, war im Konzentrationslager, weil er BBC geh\u00f6rt hatte. Die allgemeinen Entbehrungen erw\u00e4hne ich erst gar nicht, aber wir haben \u00fcberlebt!<\/p>\n<p>Am 8. Mai kam ein russischer Reiter in unser Lager und befahl uns, Panzersperren wegzur\u00e4umen. Nachdem wir das getan haben, packten wir unsere Siebensachen zusammen. Ich habe mir aus einem gro\u00dfen Handtuch einen Rucksack gen\u00e4ht. Die paar Habseligkeiten passten gerade dahinein. Noch am gleichen Abend sind wir Richtung Heimat losmarschiert. Unsere Lehrer wollten nicht, dass wir den Russen ausgeliefert w\u00fcrden. Die hatten bereits ein M\u00e4dchen aus dem Nachbarhaus vergewaltigt und hatten ihre Siegesfreude im Alkohol ertr\u00e4nkt. Die Russen waren in ihrem Siegesrausch ja unberechenbar Als wir die ersten Amerikaner trafen, wollten sie uns nicht durchlassen. Jemand sagte uns, dass wir in zwei Stunden wiederkommen sollten. Dann w\u00e4re ein anderer Posten da. Und der lie\u00df uns nach einem Gespr\u00e4ch mit unserem Englischlehrer auch durch. Bei Glauchau erreichten wir die Autobahn, auf der wir bis Eisenach marschierten. Die Menschen, die wir um etwas zu essen baten, waren gut zu uns. Alles in allem, wir brauchten nicht zu hungern.<\/p>\n<p>Am Montagnachmittag, dem 28. Mai 1945 erreichten wir Eisenach. Unser Lehrer wollte sich beim Roten Kreuz um einen Lkw-Transport bem\u00fchen. Das klappte auch. Doch zun\u00e4chst galt es eine \u00dcbernachtung zu finden. Die Verhandlungen f\u00fcr einen Transport zogen sich die ganze Woche hin. Wir konnten uns in Ruhe die Wartburg und vieles mehr anschauen. Am Samstag, den 2. Juni 1945 kam ein Lkw-Konvoi von vier Trucks. Der brachte uns nach Dortmund-Applerbeck. Von dort aus fuhren bereits wieder Z\u00fcge Richtung Essen und D\u00fcsseldorf. Als wir dann am Fahrkartenschalter standen, mussten wir mit Schrecken feststellen, dass wir nicht gen\u00fcgend Fahrgeld hatten. Eine Frau sah unsere traurigen Gesichter und schenkte uns den fehlenden Betrag.<\/p>\n<p>Nach mehrmaligem Umsteigen und Fu\u00dfmarsch \u00fcber eine Behelfsbr\u00fccke \u00fcber die Ruhr in Kettwig erreichten wir um 14.30 Uhr D\u00fcsseldorf-Rath. (Heute fahre ich die Strecke mit dem Auto in knapp einer Stunde.) Als ich mich unserem Haus n\u00e4herte, sah die Hauseigent\u00fcmerin gerade aus dem Fenster. Was freute sich die Frau Mischke, mich wiederzusehen. Hatten wir uns doch im Luftschutzkeller kennengelernt; und ich erst, als ich sah, dass unser Haus noch stand. Ich hatte ja schon seit Monaten keine Nachricht aus D\u00fcsseldorf mehr bekommen. Frau Mischke bat mich erst einmal zu sich herein und sagte mir, dass meine Mutter in Flingern bei Opa w\u00e4re.<\/p>\n<p>Meine Mutter kam erst sp\u00e4t abends nach Hause. War das ein freudiges Wiedersehen! Mutter stie\u00df einen Freudenschrei aus, als sie mich wiedersah und wir gegenseitig feststellten, dass wir den Krieg doch irgendwie heil \u00fcberstanden hatten. Als ich dann meinen Handtuch-Rucksack auspackte, traute meine Mutter ihren Augen nicht. Sie hatte nur ein paar Kartoffeln. Ich sagte, dass sie davon doch Bratkartoffeln machen sollte. &#8222;Wie denn?&#8220; jammerte sie &#8222;ohne Fett?&#8220; Da packte ich die \u00d6lsardinen und ein sch\u00f6nes St\u00fcck mageren Speck aus. Das wurde dann ein Festschmaus.<\/p>\n<p>Nun aber zur\u00fcck zum 4. Juni 1945. Nach dem Arbeitsamt sind wir nach Flingern zu Opa gegangen. Er wohnte inzwischen bei Tante Lina. Wir freuten uns, dass der Krieg zu Ende war und wir wieder beisammen waren. Im Februar war Oma an Lungenentz\u00fcndung gestorben. Opa zeigte auf ihr Bett und sagte: \u201eDa hat sie gelegen. Wenn sie mich doch auch bald holen w\u00fcrde&#8220;. Dabei weinte er. Er f\u00fchlte sich so verlassen, was wir alle nat\u00fcrlich sehr gut verstanden. Den Sonntag darauf, es war der 10. Juni, ging Opa, wie jeden Sonntag, zum Friedhof. Als er abends noch nicht wieder daheim war, ging Onkel Richard zur Polizei. Dort erfuhr er, dass ein alter Mann auf dem Nord-Friedhof erschossen worden war. Die amerikanische Milit\u00e4rpolizei hatte ihn gefunden. Ja, es war Opa. Es war ein Raub\u00fcberfall. Seine goldene Taschenuhr mit Kette war weg, geklaut! Der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Uhr befand sich in seiner Geldb\u00f6rse. Die hatten die T\u00e4ter nicht gefunden. Also konnten sie mit der Uhr nichts anfangen. Vier Sch\u00fcsse, zwei davon sofort t\u00f6dlich, waren auf ihn abgegeben worden. Vermutlich waren es Ostarbeiter, die auf ihre R\u00fcckkehr in ihre Heimat warteten. Sie waren in einer ehemaligen Kaserne in Friedhofsn\u00e4he untergebracht. Man sagte, dass sie Vieh von den Weiden klauten und auf dem Friedhof schlachteten, um dann sp\u00e4ter auf dem schwarzen Markt zu verkaufen. Den Anzug lie\u00dfen wir reinigen und die Schu\u00dfl\u00f6cher kunststopfen. Dann habe ich ihn noch lange tragen k\u00f6nnen. So habe ich auf tragische Weise meinen Opa verloren. F\u00fcr uns alle war es nicht gerade tr\u00f6stlich, dass sein Wunsch erf\u00fcllt worden ist und er mit Oma wieder vereint war.<\/p>\n<p>Zur unmittelbaren Nachkriegszeit sei noch bemerkt, dass wir unsere Hungersnot dadurch lindern konnten, indem wir die abgeernteten Weizen- und Kartoffelfelder auf Reste absuchten. Wir nannten das Kartoffelnstoppeln. Im Wald sammelten wir Beeren und Pilze sowie Holz zum Heizen. Eine wirklich gro\u00dfe Hilfe kam dann aus Amerika. Das Deseret-Welfare-Programm sandte uns Lebensmittel: Dosenfleisch, Obstkonserven, gesto\u00dfenen Weizen und auch Kleidung. Die holl\u00e4ndischen Geschwister schickten uns Kartoffeln und Heringe. Was waren wir f\u00fcr diese Spenden dankbar. Wenn die Lebensmittelspenden unter den Gemeindemitgliedern nicht genau aufgeteilt werden konnten, so wurde von dem Rest von der FHV ein Essen f\u00fcr die ganze Gemeinde zubereitet.<\/p>\n<p>Im Mai 1952 wurde ich auf Mission berufen und am 1. Juni bekam ich vom Missionspr\u00e4sidenten meine Urkunde als ordinierter Geistlicher der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Meine erste Station war G\u00f6ttingen. Als Mitarbeiter hatte ich Kay Perrins sowie Darrel Vorwaller und Elder Schmuhl. Im Juli besuchte Pr\u00e4sident David O. McKay Deutschland. Im Frankfurter Palmengarten fand eine gro\u00dfe Versammlung statt. Alle Missionare der Westdeutschen Mission waren dort anwesend. Der Pr\u00e4sident der Kirche wird auch als Profet, Seher und Offenbarer bezeichnet. In seiner Rede forderte er die Mitglieder auf, nicht mehr nach Amerika auszuwandern. Inzwischen waren ja so viele aus ganz Europa nach dorthin ausgewandert und es waren dort keine Wohnungen und Arbeitspl\u00e4tze mehr ausreichend vorhanden. Pr\u00e4sident McKay versprach uns f\u00fcr Verbesserungen in Deutschland zu sorgen. Es sollten \u00fcberall Gemeindeh\u00e4user gebaut werden. Auch ein Tempel sollte in unserer N\u00e4he errichtet sowie Pf\u00e4hle Zions gegr\u00fcndet werden, sodass wir alle kirchlichen Einrichtungen hatten, wie sie in Amerika vorhanden waren. Es g\u00e4be dann keinen Grund mehr aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden auszuwandern. Zuletzt prophezeite er uns \u2013 wenn wir alle hierblieben \u2013 dass wir einen Lebensstandard bekommen w\u00fcrden, der dem Amerikanischen gleichkommt. Viele der Anwesenden haben das, genau wie ich, bezweifelt. Es war f\u00fcr uns einfach zu utopisch. Heute sch\u00e4me ich mich daf\u00fcr. Es ist alles so gekommen, wie er das prophezeit hat!<\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter erkrankte ich an spinaler Kinderl\u00e4hmung. Ich kam auf die Isolierstation der G\u00f6ttinger Uniklinik. Zu der Zeit wusste man noch nicht wie diese Krankheit behandelt werden musste. Auch gab es noch keine Medikamente dagegen. Meine Mitarbeiter gaben mir einen Krankensegen. Nach acht Tagen konnte ich die Klinik wieder verlassen und zwar als einziger der Patienten auf den eigenen Beinen. Die anderen sa\u00dfen im Rollstuhl oder wurden vom Bestatter abgeholt. Ich bekam 3 Wochen Erholungsurlaub. Unser Hausarzt verschrieb mir Massagen und Stanger-B\u00e4der. So erholte ich mich zusehends. Dann setzte ich meine Mission zun\u00e4chst im Innendienst fort. Im Missionsb\u00fcro in Frankfurt \u00fcberpr\u00fcfte ich dann die Monatsberichte der Gemeinden. In der Folgezeit diente ich dann noch in M\u00fcnchen, Bielefeld, Freiburg und Pforzheim. Im Mai 1954 wurde ich dann als Missionar ehrenvoll entlassen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Zeit in Bielefeld waren wir als Missionare jeden Sonntag beim Gemeinde-pr\u00e4sidenten Wilhelm Kirchhoff zum Mittagessen eingeladen. Ich war dort sieben Monate und so lernte ich die Familie gut kennen, besonders die Tochter Hildegard und ihren vierj\u00e4hrigen Sohn Heinz-Erhard. Der Junge war so ein liebenswerter Kerl, sodass ich ihn sofort in mein Herz schloss. Hildegard und ich kannten uns bereits von Jugendtagungen her. Aber wir mochten uns nicht. F\u00fcr sie war ich ein eingebildeter Kerl und f\u00fcr mich war sie ein Dummchen vom Lande. In den sieben Monaten stellten wir dann beide fest, dass weder das eine noch das andere stimmte. Als ich dann nach Freiburg versetzt wurde, bat sie mich um ein Postk\u00e4rtchen, ob ich auch gut dort angekommen bin. Das tat ich dann auch. Es entwickelte sich dann ein reger Schriftverkehr, der dann in eine Ehe mit ihr endete.<\/p>\n<p>Ich \u00fcbersiedelte dann nach meiner Mission nach Bielefeld. Ich bekam eine Arbeit als Schwei\u00dfer in einer Kessel- und Apparatebau-Firma. Dort verdiente ich im Akkord ganz gut. Eines Tages wurde jedoch die Produktion umgestellt. Neue Maschinen \u00fcbernahmen meine Arbeit und ich durfte nun als Hilfsarbeiter f\u00fcr weniger Lohn malochen. Ich verungl\u00fcckte bei dieser Arbeit ein paar Tage vor unserer Hochzeit und brach mir den rechten Ellbogen. Mein Arm wurde vom Handgelenk bis zur Schulter eingegipst. So wollte und konnte ich unm\u00f6glich heiraten. Wir hatten daf\u00fcr den Himmelfahrtstag geplant. So heirateten wir dann erst am 28. Juli 1955. Wohnen konnten wir zun\u00e4chst bei den Schwiegereltern. Der Ellenbogenbruch f\u00fchrte dann zu einer dauernden Versteifung. Von der Berufsgenossenschaft erhielt ich dann eine kleine Unfallrente.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Arbeitsunf\u00e4higkeit suchte ich mir eine andere Besch\u00e4ftigung. Ich wurde Stra\u00dfenbahnschaffner bei den Bielefelder Verkehrsbetrieben, was ich aber nur als \u00dcbergangsl\u00f6sung betrachtete. Ich hatte ehrgeizigere Ziele. Meine Vorgesetzten jedoch waren mit meiner T\u00e4tigkeit so zufrieden, dass sie mich bereits nach f\u00fcnf Monaten als Busschaffner im \u00dcberlandverkehr einsetzen. Das bedeutete 10 Pfennige Lohnerh\u00f6hung. Diese Arbeit machte mir viel Freude, zumal ich sie auch k\u00f6rperlich gut schaffte. Das Betriebsklima war ausgezeichnet. Deshalb nahm ich den unregelm\u00e4\u00dfigen Arbeitszeiten zun\u00e4chst daf\u00fcr gerne in Kauf. Mit Hilfe der Personalverwaltung durften wir eine eigene Wohnung beziehen, vier Zimmerchen mit schr\u00e4ger Decke. Es waren insgesamt 44 qm Wohnfl\u00e4che. Egal, wir hatten erstmal ein eigenes Heim. So nach und nach kauften wir unseren Hausrat<\/p>\n<p>Am 6. Dezember 1957 wurde unser Sohn Detlef geboren. Die Entbindung fand bei den Schwiegereltern statt. Ich durfte der Hebamme dabei helfen. Was war ich stolz, als ich Detlef zuerst auf den Arm nehmen durfte!<\/p>\n<p>Meine erste gro\u00dfe Fahrt mit unserem Auto sollte zum Tempel in der Schweiz erfolgen. Gleichzeitig wurde von der Gemeinde eine Busfahrt nach dorthin organisiert. Nat\u00fcrlich fuhren wir nun mit dem Bus. Es war ja sch\u00f6ner mit den anderen Br\u00fcdern und Schwestern gemeinsam diese Fahrt zu unternehmen. Au\u00dferdem machten wir einen Ausflug nach Grindelwald. Es war einfach ein herrliches Erlebnis.<\/p>\n<p>Es kam dann auch eine weniger sch\u00f6ne Zeit. Schwiegermutter Frieda war an Alzheimer erkrankt. Hildegard ging t\u00e4glich zu ihr hin, um den Haushalt zu versorgen. Ich bin dann mit den Schwiegereltern durch die Geografie gefahren, damit Hildegard ungest\u00f6rt arbeiten konnte. Es wurde dann immer schlimmer mit Mutter. Es kam Altersbrand dazu. Der Arzt kam t\u00e4glich und wir mussten sie im Bett festbinden, damit sie keine Dummheiten machte. Es war wirklich schlimm mit ihr. Als sie dann am Heiligen Abend 1971 starb, haben wir das als Weihnachtsgeschenk empfunden. Durch ihre Leiden habe ich pers\u00f6nlich ein anderes Verst\u00e4ndnis vom Leben und Sterben bekommen.<\/p>\n<p>Ende August 1993 war der gro\u00dfe Tag meiner Verabschiedung aus dem Arbeitsleben. 38 Jahre habe ich bei den Stadtwerken Bielefeld meinen Dienst verrichtet. 18 Jahre davon als Verkehrsmeister. Nachdem ich eine Reihe von Jahren in unserer Kirche inaktiv war; obwohl ich in der Gemeinde die Orgel spielte, habe ich f\u00fcr die Monatszeitschrift &#8222;Der Stern&#8220; im Jahre 1985 beim Talente-Wettbewerb mit meinem Lied &#8222;Keusch und Rein&#8220; den ersten Preis gewonnen. Immerhin waren Einsendungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in Frankfurt eingegangen. Ich denke, dass das f\u00fcr einen Autodidakten wie mich doch bemerkenswert ist. F\u00fcr das Copyright habe ich einen Geldbetrag bekommen. Drei Jahre sp\u00e4ter habe ich mich dann der Kirchenarbeit wieder ernsthaft zugewandt. Im Kirchendeutsch wird das &#8222;Umkehr&#8220; genannt. Ich hielt mich dann ab sofort an die gebotenen Regeln. Seit dieser Zeit habe ich viele geistige Erlebnisse gehabt, sodass mein Glaube an die Existenz eines Gottes, n\u00e4mlich unseres himmlischer Vaters, zur festen Gewissheit geworden ist. Ich wurde dann u.a. in den Gemeindevorstand der Bielefelder Gemeinde berufen. F\u00fcr mich war dieses Amt deshalb besonders reizvoll, weil in dieser Zeit die Bielefelder Gemeinde ihr 100 j\u00e4hriges Bestehen feierte. Meine Aufgabe bestand darin, die entsprechenden Veranstaltungen zu organisieren und die gew\u00fcnschten G\u00e4ste aus der Kirchenverwaltung sowie aus dem politischen Bereich einzuladen. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder waren f\u00fcr das Kirchengeb\u00e4ude und Grundst\u00fcck zust\u00e4ndig. Der Bischof schrieb eine Chronik der Gemeinde. Es war eine vorbildliche Zusammenarbeit, die uns alle begeisterte. So wurde das Jubil\u00e4umsjahr f\u00fcr uns alle ein gro\u00dfer Erfolg.<\/p>\n<p>Hildegard dokterte schon eine ganze Weile mit ihrer Schilddr\u00fcse herum. Man stellte bei ihr eine Verkalkung der Halsschlagader zu 90% fest. Eine Bypass-Operation wurde von mehreren \u00c4rzten dringendst empfohlen. So wurde sie im Oktober 1999 operiert. Man setzte ihr ein etwa 15 cm langes St\u00fcck Vene aus ihrem Unterschenkel ein. Das war am Donnerstag. Nat\u00fcrlich besuchte ich sie t\u00e4glich. Am Sonntag war auch Heinz-Erhard da. Ich selbst verabschiedete mich von ihr gegen 21.00 Uhr mit den Worten: \u201eJetzt kann der Heilungsprozess beginnen.&#8220; Sie brachte mich noch zum Aufzug und schaute mir traurig nach. Am n\u00e4chsten Morgen erhielt ich vom Krankenhaus einen Anruf, in dem mir der Stationsarzt mitteilte, dass es Komplikationen g\u00e4be und sie jetzt im OP w\u00e4re. Tats\u00e4chlich war die neueingesetzte Vene in der Mitte geplatzt. Hildegard war innerhalb von drei Minuten tot, innerlich verblutet. Ich war wie bet\u00e4ubt. Vierundvierzig Jahre waren wir verheiratet gewesen und wir galten \u00fcberall als ein gl\u00fcckliches Ehepaar.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich begann eine schwere Zeit Allein zu sein war einfach furchtbar. Die Geschwister der Gemeinde haben sich liebevoll meiner angenommen. Ich wurde jeden Tag eingeladen, wof\u00fcr ich au\u00dferordentlich dankbar war. Auf Dauer war das nat\u00fcrlich keine L\u00f6sung. Im Tempel hatte ich in einer Siegelungssession eine Schwester aus dem Pfahl Hamburg kennen gelernt, die mich beeindruckte. Ich forschte nach dieser Schwester und hatte sie alsbald gefunden. Ja, wir haben schnell gemerkt, dass wir zueinander passen. Und nach Ablauf des Trauerjahres haben wir geheiratet und ich bin zu ihr gezogen. Kurze Zeit sp\u00e4ter erf\u00fcllten wir dann eine Tempelmission im Frankfurt-Tempel.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns war es eine gro\u00dfartige Erfahrung und ein sehr guter Start f\u00fcr unsere Ehe. Wir sind, so denke ich, dort geistig sehr gewachsen. Inzwischen sind wir \u00fcber acht Jahre verheiratet und haben die Feststellung machen d\u00fcrfen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch richtig gl\u00fccklich sein kann. Wir hoffen, dass der Vater im Himmel uns noch einige gl\u00fcckliche gemeinsame Jahre schenkt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf, Rheinland-Westfalen Mein Name ist Manfred Magnus Knabe. An einem Sonntag, es war der 3. August 1930, erblickte ich in D\u00fcsseldorf das Licht der Welt. Man sagt, dass Sonntagskinder im Leben viel Gl\u00fcck haben. Mein Vater, Gustav Theodor Magnus Knabe, war mehr oder weniger katholisch. 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