{"id":1376,"date":"2012-05-23T14:50:07","date_gmt":"2012-05-23T14:50:07","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1376"},"modified":"2014-04-18T07:11:29","modified_gmt":"2014-04-18T07:11:29","slug":"erich-paul-konietz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1376\/erich-paul-konietz","title":{"rendered":"Erich Paul Konietz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nikolaiken, Sensburg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1377\" title=\"Erich-Paul-Konietz\" alt=\"Mormon Deutsch Erich Paul Konietz\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz1-216x300.jpg\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz1-216x300.jpg 216w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz1.jpg 329w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>Ich, Erich Paul Konietz<\/strong>, bin am 16. Juni 1930 in Nikolaiken (Mikolajki) Kreis Sensburg (Mragowo), eine kleine Stadt in Masuren Ostpreu\u00dfen geboren. Mein Vater hei\u00dft Paul Konietz, der ein Sohn von August Konietz ist. Den Zweiten Weltkrieg von 1939-1945 hat er mitgemacht. 1945 ist er in russischer Gefangenschaft gestorben, nachdem er den ganzen Krieg als Soldat mitgemacht hat.<\/p>\n<p>Mein Gro\u00dfvater Konietz war ein Kuhhirte gewesen. Mir hat es immer sehr viel Spa\u00df gemacht bei ihm auf dem Felde zu sein. Zu der Zeit lebte er mit der Oma in Wosnitzen zwischen Nikolaiken und Erlenau. Vor dem Kriege haben wir mit meinem Vater und auch Erna oft die Gro\u00dfeltern in Wosnitzen besucht. Sie hatte auch einen Enkel in Pflege er hie\u00df Wolfgang mit ihm haben wir auch viel gespielt. Im Krieg ist er dann gefallen. Meine Mutter hei\u00dft Marie Stank. Ihr Vater hei\u00dft Gustav Stank, er hat den Ersten Weltkrieg mitgemacht als Soldat und war am linken Oberarm verwundet, sodass er den linken Arm nicht bewegen konnte. Er war ein gro\u00dfer stattlicher Mann, der einen starken Charakter besa\u00df. Er wurde dann auf der Flucht in der N\u00e4he bei Seeburg Ostpreu\u00dfen von einem Russen erschossen. Die Oma hie\u00df Berta Damerau sie war ein uneheliches Kind.<\/p>\n<p>Von Nikolaiken, wo ich und auch meine Schwester Erna am 5.Juli 1931 geboren wurde, zogen meine Eltern nach einem kleinen Dorf an einem gro\u00dfen See, das Alt-Schaden (Stare Sady) hei\u00dft. Meine zweite Schwester Erika ist am 28.Februar 1935 in dem Dorf geboren. Im Jahre 1935 sind dann meine Eltern nach Selbongen (Zelwagi) gezogen in ein kleines rotes Haus dicht an der Hauptstra\u00dfe, die von Nikolaiken nach Sensburg f\u00fchrte. Gegen\u00fcber einem gro\u00dfen See Janulez, wo wir immer gebadet haben. In diesem Haus wurde dann meine dritte Schwester Inge am 12.November 1939 geboren. Im April 1936 fing ich an die Volksschule in Selbongen zu besuchen, die ich dann im April 1944 beendet habe.<!--more--><\/p>\n<p>In unserem Dorf gab es eine Kirche der Mormonen. Ihr voller Name ist, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Meine Schwester Erna und ich gingen einige Male zur Sonntagsschule auch spielten wir in einigen Weihnachtsst\u00fccken mit. Dann h\u00f6rten wir wieder auf zu der Kirche zu gehen.<\/p>\n<p>Die Macht\u00fcbernahme Hitlers in Deutschland geschah am 30. Januar 1933. F\u00fcr die Arbeiter wurde die Zeit etwas besser, es gab mehr Arbeit auch besseren Lohn. Aber etwas anderes bedr\u00fcckte die Menschen. Hitler r\u00fcstete zum Krieg. Mein Vater musste zweimal auf sechs Wochen zum Wehrdienst. Ich kann mich noch erinnern, als mein Vater im August 1939 zum Milit\u00e4r musste, die ganze Familie begleitete ihn zum Bahnhof in Selbongen, es war ein trauriger Zeitpunkt f\u00fcr meine Mutter und auch f\u00fcr uns Kinder.<\/p>\n<p>Am 1.September 1939 brach der Krieg aus, den man Zweiten Weltkrieg nannte, er begann zwischen Polen und Deutschland. Der Schlag von Hitler gegen Polen war so m\u00e4chtig das Polen in drei Wochen eingenommen war. Von der einen Seite kamen die Deutschen nach Polen bis Warschau, von der anderen Seite kamen die Russen, so war Polen in drei Wochen besiegt. F\u00fcr uns Jungens war das ein gro\u00dfes Ereignis. Mein Vater hat auch an diesem Feldzug teilgenommen, als er in Urlaub gekommen ist, erz\u00e4hlte er sehr viel vom Krieg. Die sch\u00f6nste Zeit f\u00fcr mich war immer, wenn mein Vater und Opa Stank abends zusammen kamen, und dann erz\u00e4hlte Vater von den Erlebnissen aus dem Krieg.<\/p>\n<p>Im zw\u00f6lften Lebensjahr musste ich dann dem Deutschen Jugendbund beitreten (Jungvolk).F\u00fcr mich war das ein Erlebnis. Wir hatten eine sch\u00f6ne Uniform. Im Sommer trugen wir ein Gelbbraunes Hemd um den Hals ein schwarzes Tuch, das vorne durch einen Lederknoten zusammengehalten wurde. Der Knoten sah aus wie ein geflochtener Korb. Hinten kam das Dreieck des Tuches hinter dem Kragen zum Vorschein. Das Tuch hatte die Form eines Dreieckes. Auf dem linken Oberarm hatten wir ein schwarzes Dreieck mit der Aufschrift Ostpreu\u00dfen, etwas tiefer ein Ovales Abzeichen mit dem Blitz. Wenn einer der Jungens ein Gruppenf\u00fchrer war, so hatte er von Mitte des Hemdes bis zur Hemdtasche eine rotwei\u00dfe Kordel, die an beiden Enden mit Knoten zusammengehalten wurde. Wenn einer der Jungens ein Zugf\u00fchrer war, so hatte er vom Tascheknopf der Bluse oder des Hemdes bis zum Linken Achselst\u00fcck oder Schulterklappe eine Gr\u00fcne geflochtene Kordel. Auf den Schulterklappen war die Nummer des Bannes aufgesteckt. Ein Bann umfasste alle Jungen eines ganzen Kreises. Eine Gruppe bestand aus 10-12 Jungs. Ein Zug bestand aus 3-4 Gruppen. Ich war auch ein Zugf\u00fchrer. Um die H\u00fcften hatten wir einen 4-5 Zentimeter breiten Riemen, den wir Koppel nannten.<\/p>\n<p>Im April 1944 fing ich zur Lehre an als Maschinenschlosser, in der Maschinenbaufabrik &#8222;Karl Balzer&#8220; in Sensburg. Ich wohnte dann bei der Tante Friede Skrobucha in Sensburg (Mragowo). Im Juli fuhren wir dann die ganze Hitlerjugend, an die Front um Sch\u00fctzengr\u00e4ber f\u00fcr die Wehrmacht zu graben. Ich war damals 14 Jahre, weil ich aber in einer F\u00fchreranw\u00e4rterschaft gewesen bin, musste ich auch mit. Wir waren auf einem Zeltlager in Nikolaiken, da bekamen wir den Befehl das Lager sofort abzubrechen. Es war an einem Sonntagmorgen, wir fuhren dann nach Sensburg zur\u00fcck. Dort standen schon LKW bereit. Wir mussten antreten dann wurde uns der Befehl vorgelesen, und rauf ging es auf die Autos und los in Richtung der polnischen Grenze. Als wir von Sensburg fuhren, so schlossen sich in den D\u00f6rfern weitere Autos an beladen mit H.J. Jungen. Wir fuhren auch durch Selbongen meine Mutter stand drau\u00dfen an der Stra\u00dfe und auch viele Nachbarn, sie konnte mir nur noch mit der Hand zuwinken. Am Abend waren wir dann in Grajewo das war damals polnisches Gebiet. Als wir morgens aufwachten, lagen wir in einer Baracke, die zu einem Lager geh\u00f6rte. Dort habe ich zum ersten Mal gesehen, wie Menschen um Brot betteln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einen ganzen Winter blieb die russische Front bei Warschau stehen. Aber am 30. Januar 1945 waren schon die Russen in Selbongen. Meine Familie ist aus Selbongen geflohen aber wir sind nicht weit gekommen. Zur Weihnachtszeit 1944 war mein Vater noch auf Urlaub zu Hause, dann fuhr er fort und wir haben ihn nicht mehr gesehen. Am 25.Januar 1945 ist die deutsche Artillerie bei uns hintern Geh\u00f6ft aufgefahren, zwischen der Zugstrecke und der Stra\u00dfe gegen\u00fcber dem Friedhof. Die haben die ganze Nacht geschossen, da konnten wir nicht schlafen. Am n\u00e4chsten Tag um 11,00 Uhr haben sich vier Flugzeuge \u00fcber Selbongen ein Feuergefecht geliefert, f\u00fcr uns Jungens war es ein Vergn\u00fcgen zuzuschauen. Wir hatten schon alles gepackt. Die Werkstatt wurde evakuiert. Es ging schon kein Zug mehr nach Sensburg. Den n\u00e4chsten Tag am 29.Januar 1945 sind wir dann mit den letzten Soldaten gefl\u00fcchtet. Am 30.Januar war der Russe in Selbongen. Das Bahnhofsgeb\u00e4ude wurde abgebrannt und einige andere H\u00e4user im Dorf.<\/p>\n<p>Wir taten uns mit einer Bauernfamilie zusammen, wo mein Gro\u00dfvater einige Jahre gearbeitet hat. Es waren zwei Schwestern, eine davon war gebrechlich, ihr Bruder war beim Milit\u00e4r. Ihr Name war Wittek. Der Wagen wurde voll beladen, dazu kamen folgende Personen, meine Mutter und meine Schwester Erna, Erika, Inge und ich; Inge war zurzeit f\u00fcnf Jahre alt. Mein Gro\u00dfvater und meine Gro\u00dfmutter waren auch mit. Dazu die zwei Schwestern. Dann in Sensburg haben wir noch meine Tante Frieda mitgenommen, sie war eine Witwe und hatte drei Jungs, Bruno, Wolfgang und Siegfried im Alter von 5-9 Jahren. Die kleinen Kinder und die Alten durften fahren, wir mussten aber immer zu Fu\u00df laufen. Es war am Abend, als wir unser Dorf verlassen haben und auf Feldwegen mit den Soldaten die ganze Nacht hindurchgezogen, \u00fcber Baranowen Nadafken, am fr\u00fchen Morgen sind wir in Sensburg angekommen. Als wir Tante Frieda mit Kindern in Sensburg aufgenommen haben, ging es gleich weiter. Niemals mehr als notwendig mit der Hauptstra\u00dfe. Die N\u00e4chte und Tage waren sehr kalt, ich fror vor K\u00e4lte trotzdem ich immer gelaufen bin. Ein junger Soldat gab mir einen Soldatenmantel, der passte mir gut. Es war ein unabsehbares Ende von Fahrzeugen auf der Stra\u00dfe. Der Treck sah aus, wie ein langer Wurm der sich durch das Land zog. Als wir bei Rastenburg vorbeikamen da sahen wir wie die Kirche brannte. Der Treck ging nur langsam voran, sodass wir \u00f6fters gezwungen waren zu warten. Auf dieser Wegstrecke konnte man vieles sehen: umgekippte Wagen, erschossene Pferde und Menschen, aber es ging weiter immer unerbittlich weiter.<\/p>\n<p>Die Angst vor den Russen hat viele Menschen blind gemacht. Eines Tages es war ein sonnenklarer Tag, pl\u00f6tzlich ging ein Schrei durch den ganzen Treck, die Menschen liefen in die Stra\u00dfengr\u00e4ben, Pferde und Menschen fielen um und waren tot, es war ein russischer Luftangriff auf den Treck. Meine Familie blieb aber gl\u00fccklicherweise verschont. Als wir dann abends ein Nachtlager in einem Haus abseits der Stra\u00dfe fanden, sagte meine Mutter zu mir, Gott hat uns besch\u00fctzt bestimmt deswegen, weil wir die Bibel mitgenommen haben. Es war mir damals nicht ganz klar, was Mutter damit gemeint hat, eins wusste ich aber ganz genau wir wurden besch\u00fctzt. Am n\u00e4chsten Tag ging es weiter. Es war ungef\u00e4hr drei Marlen vor Seeburg, zur Rechten Seite 100 bis 200 Meter von der Stra\u00dfe entfernt lag ein gro\u00dfer Bauernhof. Da es schon dunkel wurde, fuhren wir auf den Hof. Es waren schon viele Fl\u00fcchtlinge da, aber f\u00fcr uns war auch noch Platz. Am n\u00e4chsten Morgen wurde ich von meiner Mutter geweckt. Es war ganz ruhig auf dem Hof, auch kein deutscher Soldat war mehr da. Meine Oma Stank kam gerade von der Stra\u00dfe mit den Worten, \u201edie Russen sind da, meine Uhr haben sie mir schon genommen\u201c. Ich hatte eine m\u00e4chtige Angst. Wir haben schon von den vielen Grausamkeiten der Russen geh\u00f6rt. Wir alle waren sehr gespannt was wird wohl werden. Pl\u00f6tzlich waren die Russen auf dem Hof, gleich fielen sie \u00fcber die Wagen her, schleppten alles raus was sie gebrauchen konnten der Rest wurde auf die Erde geschmissen.<\/p>\n<p>Da ging die R\u00e4uberei erstmal los. Alle Schmucksachen, Uhren, Ringe, Halsketten, Armb\u00e4nder, Ohrringe, wurden uns genommen. Viele Frauen und M\u00e4dchen wurden vergewaltigt, viele M\u00e4nner erschossen auch Frauen waren darunter. Kinder suchten ihre M\u00fctter, M\u00fctter suchten ihre Kinder, in vielen F\u00e4llen haben sie sich in diesem Leben nicht gefunden. Das war schrecklich. Eine Frau, die gerade drau\u00dfen war, wollte die Russen daran hindern ihren Wagen zu pl\u00fcndern, sie wurde sp\u00e4ter gefunden vergewaltigt und erschossen. So ging es vielen Frauen. Die Russen kamen und gingen, ohne unserer Familie einen erheblichen Schaden zuzuf\u00fcgen. Aber Wagen und Pferde haben sie uns genommen.<\/p>\n<p>Es war gerade kurz nach Mittag da kam ein betrunkener Russe in unser Zimmer, in der Hand eine Pistole, er schoss einige Male in die Zimmerdecke und rief Uhr, Uhr. Uhren waren damals eine Mangelware bei den Russen. Mein Gro\u00dfvater Stank sa\u00df auf einem Stuhl, ich und meine Schwester Erna standen jeder zu einer Seite von ihm, ich gab ihm [dem Russen] meine Uhr Erna auch ihre, er wollte noch mehr. Mein Gro\u00dfvater war im Begriff aufzustehen, um ihm die Westentasche zu zeigen, wo einst seine Uhr gesteckt hat, die die Russen ihm schon abgenommen haben. In dem Moment schoss der Russe. Die Kugel traf meinen Gro\u00dfvater genau in den Mund und kam in Genick raus, es blieb nur ein kleines Loch \u00fcbrig. Er fiel uns vor die F\u00fc\u00dfe und r\u00f6chelte einige Sekunden bis er starb. Es entstand ein gro\u00dfes Geschrei im Zimmer. Der Russe schoss noch zweimal in die Decke und ging zur T\u00fcr hinaus. Wir dachten jetzt hat unsere letzte Stunde geschlagen. Es war ein weinen und jammern. Nach ein paar Stunden kam ein russischer Offizier in das Zimmer. Er sagte uns; dass wir den Opa vergraben sollen. Die Erde war so hart gefroren, dass wir nicht in der Lage waren eine Gruft zu graben, auch hatten wir keinen Sarg, so wickelten wir ihn in eine Decke und gruben ein tiefes Loch in den hart gefrorenen Schnee, der da \u00fcber ein Meter hoch dalag, dann legten wir ihn hinein unter Angst und Schrecken begruben wir ihn dann.<\/p>\n<p>So standen wir nun alleine da, meine Mutter mit vier Kindern, wo ich 14 Jahre war und die j\u00fcngste Schwester 6 Jahre. Dann Tante Frieda mit drei Kindern im Alter von 5-9 Jahre. Meine Oma, die Witwe wurde, die zwei Schwestern Wittek. Ich war damals der \u00c4lteste von M\u00e4nnern in unserer Gruppe. Unsere Wagen wurden ausgeraubt und die Pferde wurden uns genommen, mit einmal hatten wir nicht mehr, nur dass was wir auf den Knochen hatten. Wir mussten den Hof verlassen und nach Hause gehen. Ich guckte mich auf dem Hof um und mit Hilfe meiner Mutter und meiner Tante, denn sie waren tapfere Frauen, gelang es mir ein Pferd zu fangen das die Russen gelassen hatten, dann besorgten wir uns noch einen Schlitten, wir spannten es vor den Schlitten, ladeten das n\u00f6tige unserer Habe darauf setzten die Oma und die kleinen Kinder darauf und los ging es nach Hause. Das Pferd war schon sehr alt, sodass wir uns nur langsam nach Hause bewegen konnten.<\/p>\n<p>Es war im Februar des Jahres 1945; es war ein kalter Winter. Auf der Stra\u00dfe waren schon einige andere Wagen, die nach Hause zogen. Auf einem Wagen vor uns sa\u00df eine alte Frau, die Russen hielten den Wagen an mit der Absicht zu pl\u00fcndern, die Frau wollte es wahrscheinlich nicht zulassen, ein Russe zog seinen Revolver fasste die Frau an die Hand schoss ihr eine Kugel in den Kopf und sie fiel vom Wagen herunter. Dann ging das Pl\u00fcndern erst richtig los. Die Stra\u00dfe und der Stra\u00dfengraben lagen voll von Sachen. Wir hatten damit der Angst zu tun. Aber Gottlob sie haben uns nicht angehalten, so kamen wir langsam vorw\u00e4rts. Als wir durch Sensburg gezogen sind, lagen da noch viele tote Soldaten und Zivilisten an den Stra\u00dfen. N\u00e4chsten Tag wurden wir auch von den Russen angehalten. Einer stand schussbereit vor unserem kleinen Schlitten, der andere sprang auf das Gep\u00e4ck und mit einem Bajonett stach er alles durch bis zum Boden, Papiere Bettfedern die flogen nur so im Wind. Meiner Mutter wollten sie den Trauring nehmen er ging aber schwer vom Finger da griff einer der Russen zu einem Messer, um ihr den Finger abzuschneiden, aber mit der Hilfe meiner Tante gelang es meiner Mutter den Ring abzustreifen, den der Russe dann an sich nahm. So wurde sie ihren Trauring los.<\/p>\n<p>Im Februar 1945 kamen wir nach Hause. Zum gr\u00f6\u00dften Teil waren alle M\u00f6bel vorhanden. Das Leben in unserem Heim dicht an der Hauptstra\u00dfe gelegen wurde uns zur Qual. Die durchfahrenden Russen und die polnischen Soldaten und polnische Zivilbanden hielten immer Einkehr, um zu rauben. So entschlossen wir uns auf ein Gut mit Namen Neu Schaden zu ziehen um dort bei den Russen zu arbeiten und zu wohnen. Dort wohnte auch der Onkel Johann, er war der Schwager von Mutti und Tante Frieda, seine Frau war Tante Anna die zweite Schwester von Mutti. Dort hatten wir zum Essen genug sogar im \u00dcberma\u00df. Meine Arbeit bestand darin mit vier Pferden und einem Kastenwagen R\u00fcben zu fahren.<\/p>\n<p>Am 10.April 1945 war ein schwerer Tag f\u00fcr uns, ich meine f\u00fcr alle Deutschen. Die Russen haben eine Treibjagd auf Menschen gemacht. Alle M\u00e4nner von 14 Jahren bis 60 Jahre wurden gesucht und mitgenommen \u2013 auch Frauen, die keine Kinder hatten und junge M\u00e4dchen von 15 Jahren. Ich und meine Familie hatten Gl\u00fcck. Ich war wieder beim R\u00fcbenfahren. Ich sah eine gro\u00dfe Schar Russen \u00fcber die Felder ziehen, \u201ewas kann das sein\u201c, dachte ich bei mir. Jeden Strohschober durchsuchten sie mit zwei bis drei Meter langen Eisenstangen, die sie in die Strohschober schoben. Auch suchten sie in den Wohnh\u00e4usern, St\u00e4llen, Scheunen, Schuppen, alles wurde durchsucht nach unschuldigen Menschen. Sie wurden dann in gro\u00dfe Haufen zusammengetrieben, wie man das Vieh treibt. Bei dieser Menschenjagd war ich auch unterwegs. Ich war sehr religi\u00f6s veranlagt, von Kind an glaubte ich an Gott, nicht nur, dass er da war, sondern dass er mir auch helfen konnte. Da kamen einige Russen auf mich zu hielten meinen Wagen an, einer fragte mich \u201ewie alt bist du\u201c? ich antwortete \u201e13 Jahre\u201c, wobei ich schon im 15. Lebensjahr war. Auch wei\u00df ich, nicht warum ich eine L\u00fcge gebraucht habe, auch kam es mir ganz pl\u00f6tzlich, ohne zu \u00fcberlegen, ich war nicht darauf gefasst, dass sie mich nach dem Alter fragen werden. Auf diese Art wurde ich von der Gefangenschaft verschont.<\/p>\n<p>Im Jahre 1946 lernte ich dann die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage kennen. Meine Schwester Erna hatte eine Freundin, die Mitglied der Kirche war, Helga Mordas. So ging meine Schwester mit ihr zur Kirche und war sehr begeistert von der Lehre der Mormonen. Eines Tages sagte sie zu mir \u201eich und meine Freundin wir gehen in die Mormonen Kirche und ich denke wir werden uns dieser Kirche anschlie\u00dfen\u201c. Diese Worte meiner Schwester machten mich wach. \u201eWas\u201c? fragte ich \u201edu willst dich dieser Sekte anschlie\u00dfen\u201c? Sie beteuerte mir das, dass die wahre Kirche ist. Sie war davon \u00fcberzeugt, ich antwortete ihr: \u201eIch werde dir beweisen, dass die Evangelische Kirche die Rechte Kirche ist\u201c. So fing ich an in der Bibel zu lesen, in der Hoffnung, dass ich die Lehre der Mormonen widerlegen k\u00f6nnte. Weil ich von Kind an sehr religi\u00f6s war und ein gutes Verh\u00e4ltnis zu Gott hatte. Ich habe geglaubt der Gott da ist, auch habe ich gewusst, dass Er lebt. Das Glaubensbekenntnis der Evangelischen Kirche habe ich von 16 Jahren nicht verstanden, aber ich habe gewusst, dass Gott meine Gebete schon in der fr\u00fchen Jugend erh\u00f6rt hat. So hatte ich das Vertrauen zu Ihm er wird mir die Wahrheit zeigen.<\/p>\n<p>So fing ich an mit dem Lesen des ersten Buches Moses, ich kam aber nicht weit bis ungef\u00e4hr zum Buch der K\u00f6nige, da war ich \u00fcberzeugt, dass die Lehre der Mormonen mit der Bibel \u00fcbereinstimmt. Auch kannte ich das Neue Testament etwas aus dem Evangelischen Unterricht, was ich oftmals nicht verstehen konnte. Ich empfand eine Liebe zu den Lehren der Heiligen Schrift und den der Mormonen. So kam der erste Sonntag, wo ich in die Kirche ging. Bruder Fischer hatte das Thema, er sprach \u00fcber die erste Missionsreise des Apostels Paulus, ich meldete mich und beantwortete eine Frage gut. Da war ich aber froh und gl\u00fccklich. F\u00fcr den n\u00e4chsten Sonntag besorgte ich mir den Leitfaden und studierte das Thema. Somit konnte ich mich an dem Thema beteiligen und so ging es von Sonntag zu Sonntag. Wie ich sp\u00e4ter erfahren habe, hatten die Br\u00fcder und Schwestern in der Gemeinde viel M\u00fche um meine Neugierde zu befriedigen.<\/p>\n<p>Eines Abends lag ich im Bett, von Kind auf hatte ich ein Ohrenleiden so war es auch an dem Tag. Ich hatte gro\u00dfe Schmerzen und konnte nicht schlafen, so hatte ich Zeit zum Nachdenken. Weil ich schon viele B\u00fccher der Kirche gelesen hatte, unter anderem, worin die Mitglieder der Kirche belehrt wurden \u00fcber Krankensegnungen, ich empfand den Wunsch den Herrn zu bitten mir zu helfen. Zu der Zeit war ich mit mir selbst uneinig, ich wusste nicht, welche Kirche die Richtige ist. Die Evangelische Kirche, der ich angeh\u00f6rte, habe ich schon angezweifelt, aber von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die ich untersuchte, hatte ich noch kein Zeugnis. So lag ich da und \u00fcberlegte hin und her. Mit einem Mal hatte ich ein seltsames Gef\u00fchl, als ob etwas was ich schon lange gewusst habe aber vergessen hatte in neuem Glanz in meiner Erinnerung erschien. Ich rief den Herrn an: \u201eO Herr wenn die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die wirklich wahre Kirche ist, so lasse diese Schmerzen aufh\u00f6ren\u201c. Kaum hatte ich diese Worte ausgesprochen so waren alle Schmerzen weg. Es \u00fcbermannte mich ein Gef\u00fchl, welches man nicht in Worte formen kann. Nicht das Wegbleiben der Schmerzen war so \u00fcberzeugend, sondern das herrliche Gef\u00fchl, das ich hatte. Es schien mir, als ob ich in der N\u00e4he eines himmlischen Wesens sei. Seit diesem Erlebnis war mir klar, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage die einzige wahre Kirche ist. Ja die Klarheit des Zeugnisses, das ich empfing, war unmissverst\u00e4ndlich. Ich war bereit alles f\u00fcr die Kirche zu tun, ja sogar der Tod h\u00e4tte f\u00fcr mich nichts Schreckliches mehr. Seit der Zeit lebte ich als Mormone. So wurde ich am 18.Mai 1947 in einem kleinen See im Walde bei Lisunen getauft.<\/p>\n<p>An dem Sonntag als wir gerade auf dem Weg zur Taufe waren kam der B\u00fcrgermeister gelaufen und rief \u201eder Wald brennt, der Wald brennt\u201c. Mein Freund, der ein Mormone, war stand neben mir so wie auch meine Mutter und Schwester und viele andere Mitglieder. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Meine Mutter, die noch kein Mitglied der Kirche war, stellte sich zwischen den B\u00fcrgermeister und mich und sagte mit ganz bestimmter Stimme heute geht er nicht, es entfachte ein Wortstreit, der aber nur ganz kurz dauerte, denn mein Freund und ich nutzten die Gelegenheit und schlichen uns fort. Als der B\u00fcrgermeister sah, dass wir schon weg waren, gab es keinen Grund mehr mit meiner Mutter zu streiten und lies von ihr ab. Mein Freund und ich liefen dann auf Umwegen zur Taufstelle. Als wir dort angekommen sind, war eine gro\u00dfe Menschenmenge versammelt, die Taufe hatte schon begonnen. Ich staunte, von wo die vielen Menschen <a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz-21.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1378\" title=\"Erich-Paul-Konietz-2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz-21-202x300.png\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz-21-202x300.png 202w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erich-Paul-Konietz-21.png 382w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>herkamen, denn fast das ganze Dorf war anwesend. Es wurden noch mehrere junge Leute getauft, darunter auch meine Schwester Erna. Ich habe mich in den Str\u00e4uchern am Seerand umgezogen und wurde als Letzter von Bruder Michael Fischer getauft, auch die Spendung des Heiligen Geistes fand am See statt. Somit wurde ich rechtm\u00e4\u00dfiges Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.<\/p>\n<p>Vom Januar 1953 bis November 1954 war ich beim polnischen Milit\u00e4r in Rembertow bei Warschau. In der Zeit habe ich die polnische Sprache gut gelernt, auch lernte ich mich zu beherrschen und Gehorsam zu sein. Mit der Familie Moysich hatten wir einen guten Kontakt auch meiner Mutter. Inzwischen waren die beiden M\u00e4dchen die T\u00f6chter von Schwester Moysich und Pinak sch\u00f6ne junge Damen geworden. Da sie beide Cousinen waren, und ich ein gutes Verh\u00e4ltnis zu der Familie Moysich hatte, war ich \u00f6fter in der N\u00e4he beide. Ich hatte die Absicht um Marlen zu werben.<\/p>\n<p>Es begab sich das mein Cousin Wolfgang Skrobucha im August oder September t\u00f6dlich verungl\u00fcckte. Er ist auf einen Strommast geklettert, der scheinbar ohne Strom war, aber \u00fcber den Mast lief eine Hauptleitung, die unter Strom war, er wusste das nicht als er sie ber\u00fchrte fiel er tot von dem Mast. Zur Beerdigung bekam ich Urlaub. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns mit Marlen Moysich ausgesprochen und vertragen. Danach besuchte sie mich einige Male mit Erika in Warschau, wir gingen dann in den Zoo. Auch konnte ich zweimal zu f\u00fcnf Tagen zu Hause in Urlaub sein, da beschlossen wir, wenn ich vom Dienst entlassen werde, uns zu verloben. So geschah es auch zu Weihnachten im Jahre 1954 verlobten wir uns im Heim der Familie Moysich.<\/p>\n<p>Am zweiten Januar nahm ich wieder die Arbeit im PGR. Baranowen auf PGR hei\u00dft in Deutsch, Staatlich Landwirtschaftlicher Betrieb. Diesmal nicht als Traktorist sondern als Monteur in der Werkstatt. Wo ich auch sp\u00e4ter die Gesellenpr\u00fcfung abgelegt habe. Der Winter und Sommer 1955 verlief in einer gro\u00dfen Erwartung auf die Hochzeit. Wir hatten besprochen im Oktober 1955 zu heiraten. So wurden alle Vorbereitungen getroffen zu diesen f\u00fcr uns zwei gro\u00dfe Tage. Endlich war es so weit. Einen Monat vor uns heiratete ein anderes junges Paar, Anni Butscheck und G\u00fcnter Skrotzky. Der Hochzeitsgottesdienst fand im Gemeindehaus statt. Unser Gemeindepr\u00e4sident Adolf Kruska gebrauchte da die Worte wie in anderen Kirchen, &#8222;bis dass der Tod euch scheidet&#8220;. Dann ging ich zum Gemeindepr\u00e4sidenten und sprach mit ihm dar\u00fcber und bat ihn bei unserer Hochzeit die Worte &#8222;bis dass der Tod euch scheidet&#8220; ausfallen zu lassen, was er auch ber\u00fccksichtigt hat.<\/p>\n<p>Am 28. Oktober 1955 heiratete ich das Liebe M\u00e4dchen Marlen Moysich. Zum Standesamt in Selbongen fuhren wir mit einer Kutsche, die von zwei Pferden gezogen wurde. Unser Nachbar stellte uns das Gef\u00e4hrt zur Verf\u00fcgung. Es war ein sch\u00f6ner Tag. In die Kirche gingen wir zu Fu\u00df es waren ja nur 30 Meter. Als Brautleute gingen wir in die Kirche als letzte im ganzen Zug aus der Kirche als Erste in dem Zug. Am 10.September 1956 wurde dann unser erster Sohn geboren im Entbindungsheim in Nikolaiken, so begab es sich, dass ich Marlen nach Nikolaiken nachts mit einem Pferdewagen gefahren habe. Die Schwiegermutter begleitete uns. Am n\u00e4chsten Tag war er dann geboren. Ich war Stolz, dass das erste Kind ein Sohn war. Marlen hatte den Wunsch, dass er Volkhard hei\u00dfen soll. Wir hatten Gl\u00fcck, dass das polnische Standesamt den Namen angenommen hat, nur muss der Name nicht mit V geschrieben werden sondern mit F Folkhard.<\/p>\n<p>So verging ein Monat nach dem anderen. Unsere Gemeinde wurde immer kleiner. Im Oktober 1957 ist unser Gemeindepr\u00e4sident Adolf Kruska nach Westdeutschland auswanderte. So wurde ich Gemeindepr\u00e4sident in der Gemeinde Selbongen.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte ich einige Jahre zur\u00fcckgehen, um \u00fcber die Gemeinde etwas zu berichten. Im Mai 1947 als ich die Kirche angenommen habe wurden die Versammlungen in deutscher Sprache abgehalten, am Ende des Jahres wurden wir vor die Wahl gestellt, entweder wir halten die Versammlungen in polnischer Sprache ab oder die Kirche wird geschlossen. Wir entschieden uns daf\u00fcr die Kirche zu schlie\u00dfen. So blieb es zwei Jahre bis kurz vor Weihnachten 1949. In den zwei Jahren hielten wir unsere Versammlungen in den H\u00e4usern der Mitglieder ab. Da die Gemeinde damals an die 100 Mitglieder z\u00e4hlte, so versammelten wir uns je drei bis vier Familien in einem Heim. Die Heimlehrer hatten da alle H\u00e4nde voll zu tun, um die Gruppen zu besuchen. Es wurde so eingerichtet dass in jeder Gruppe ein Priestertumstr\u00e4ger war. Sechs Wochen vor Weihnachten bekamen wir vom Kreisamt Bescheid, wir sollen die Kirche \u00f6ffnen in polnische Sprache. Die Freude war gro\u00df. Wir hatten auch bis dahin sehr viel gelernt. Bis Weihnachten brachten wir noch ein sch\u00f6nes Weihnachtsprogramm zusammen, in polnischer Sprache. Alle erfreuten wir uns wieder des gemeinsamen Zusammenseins. Zu dieser Zeit war ich schon \u00c4ltester in der Kirche. Zur Er\u00f6ffnung der Versammlungen brauchten wir wieder Beamte, so wurde ich Sonntagsschulleiter. Die Sonntagsschule war zu der Zeit die Organisation, die alles in der Gemeinde getan hat, es gab damals bei uns keine Kollegien. Da alle Themen in Polnisch sein mussten, hatten die Lehrer eine schwere Aufgabe. Sie mussten sich mindestens drei Wochen auf ein Thema vorbereiten, so hatten wir immer drei Lehrer f\u00fcr eine Klasse. Der Herr segnete uns in dem Unternehmen.<\/p>\n<p>Wir machten jedes Jahr eine Sonntagsschul Gemeinde-Konferenz. Eine Konferenz ist besonders wertvoll, um von ihr zu erz\u00e4hlen. Wir hatten immer viel Besucher bei der Begebenheit. Einmal spielten wir das St\u00fcck die Heilung des Behinderten durch Petrus an der Tempelt\u00fcr. Die ganze B\u00fchne wurde gebraucht um die Tempelwand mit der Eingangst\u00fcr zu gestalten. Es war sehr viel Arbeit die eine lange Zeit dauerte. Der Erfolg war gro\u00dfartig. Auch war ich viel als Heimlehrer t\u00e4tig. Wir sind viel zu Fu\u00df gegangen von 2-10 Kilometer in eine Richtung, denn es gab keine Fahrm\u00f6glichkeiten. Wenn es Winter war, so sind wir auf Ski gefahren oder im tiefen Schnee zu Fu\u00df gegangen. Es gab Schwestern, die jeden Sonntag zehn Kilometer zu Fu\u00df zur Kirche gegangen sind. Dann wurde die GFV gegr\u00fcndet, es war eine Begeisterung. Mein Freund und ich waren zur Nachtschicht auf dem Felde zum Pfl\u00fcgen mit dem Traktor. Als es Zeit wurde zur GFV zu fahren lie\u00dfen wir den Traktor auf dem Felde stehen und fuhren mit unseren Fahrr\u00e4dern, die wir mit aufs Feld genommen haben, zur GFV. Und danach wieder zur Arbeit bis zum fr\u00fchen Morgen. Auch hatten die Jungen Damen eine Vollst\u00e4ndige Bienenkorb Organisation. Diese Arbeiten haben unsere Zeugnisse sehr gest\u00e4rkt. Schwester Moysich hat viel mit den Jungen Damen gearbeitet.<\/p>\n<p>Als ich 1954 vom Milit\u00e4rdienst nach Hause gekommen bin, hat sich eine Mitgliedsfamilie gemeldet aus D\u0119bnica-Kaszupska aus Pommern bei Stolp. Es war die Familie Porozynski. Ich und mein Freund Helmut Mordas wurden beauftragt die Familie zu besuchen. Zu unserem Erstaunen waren dort viele Mitglieder, denn eine andere Familie hat gerade die Kirche untersucht und sich etwas sp\u00e4ter der Kirche angeschlossen, es war die Familie Staubach. Wir hatten dort eine angenehme Versammlung. Von der Zeit haben wir die Mitglieder dort \u00f6fter besucht und Versammlungen abgehalten. Dann gab es wieder eine Konferenz bei uns in Selbongen. Die Familie Porozynski mit vier Personen und die Familie Staubach mit f\u00fcnf waren anwesend. Es war ein warmer Sommertag ein Junge von Porozynski sein Name ist Tomek er war zu der Zeit so ungef\u00e4hr 10-13 Jahren, er wollte gleich baden gehen er sprang auch ins Wasser, als kein Erwachsener dabei war, so ertrank er im See vor unserem Haus. Zu der Zeit waren alle Menschen bei der Arbeit, niemand konnte ihm helfen. Meine Schwester Erna kam nach Baranowen zu mir in die Arbeit gefahren und erz\u00e4hlte uns das, wir sind dann gleich mit Helmut Mordas zu der Stelle gefahren, aber auch durch unsere Bem\u00fchen beim Tauchen konnten wir ihn nicht finden. So mussten wir beim Fischer der auch in der N\u00e4he war zwei Boote leihen und ein Zugnetz, mit dem man Fische f\u00e4ngt. Zwischen die zwei Boote haben wir dann das Zugnetz gespannt um jeden Zentimeter unterm Wasser abzutasten. Dann haben wir ihn dicht am Rande im Wasserkraut verwickelt gefunden.<\/p>\n<p>Da wir so viele Mitglieder zu Besuch hatten, schliefen wir mit einigen Br\u00fcdern auf dem Heuschuppen bei Schwester Moysich. Nachts wurden wir geweckt, wir sollen Schwester Porozynski einen Krankensegen geben. Wir gingen mit Helmut hin und gaben ihr einen Segen, indem ich sagte, dass sie wieder gesund sein w\u00fcrde. Am n\u00e4chsten Tag wurde ihr Sohn auf dem Friedhof in Selbongen beerdigt. Durch diesen Unfall hatten wir dann Schwierigkeiten mit der Polizei, sie dachten, dass der Unfall bei der Taufe geschehen ist. Ich habe an vielen Krankensegnungen teilgenommen, aber immer konnte man eine Besserung verzeichnen. Schwester Czepluch aus Wahrendorf, hatte Verwandte in Nikolaiken die hatten ein kleines Kind von eineinhalb Jahren. Das Kind hatte einen Ausschlag, der Arzt gab das Kind auf und die Eltern waren verzweifelt. Schwester Czepluch kam zu mir mit der Bitte dieses Kind zu segnen. Die Leute waren keine Mitglieder. Ich segnete das Kind und sagte nach dem Glauben deiner Eltern sollst du gesund werden. Nach einigen Tagen habe ich das Kind wieder gesegnet und es wurde langsam gesund zur Freude ihrer Eltern. Der Glaube eines Menschen kann sehr viel bewirken.<\/p>\n<p>Am 19.April 1959 ist dann unser zweiter Sohn geboren; wir gaben ihm den Namen Wolfgang. Wolfgang war unser Sorgenkind schon im Mutterleib machte er Marlen viel zu schaffen. Sie wurde sehr krank und es drohte eine Fehlgeburt, durch Spritzen wurde das Kind bei ihr gehalten. Sie konnte nicht arbeiten hat viele Wochen im Bett gelegen. Wir hatten dann gro\u00dfe Sorgen. Ich bat den Herrn, dass Er uns alle segnen w\u00fcrde, dass das Kind gesund geboren werde. Marlen sagte mir, dass sie auch den Herrn innig im Gebet um den Segen f\u00fcr Ihr Kind gebeten hat. Als der Junge geboren wurde, war er ganz normal und vollkommen gesund. Die \u00c4rzte wunderten sich, wir waren mit Marlen gl\u00fccklich und unser Zeugnis wurde gest\u00e4rkt, dass Gott Gebete erh\u00f6ren kann. Am 6.M\u00e4rz 1961 wurde unser dritter Sohn geboren, wir gaben ihm den Namen Norbert. Er war ein gesunder Junge.<\/p>\n<p>Im Mai 1964 war es wieder soweit wir sollten wieder ein Baby bekommen. Als die Schmerzen bei Marlen einsetzten, lief ich zur Post um den Krankenwagen zu rufen und bin gleich zur Mutter gegangen die nur 300 Meter weiter wohnte und bat sie zu uns zukommen, es war sp\u00e4t in der Nacht. Dazu zog noch ein Gewitter auf. Als der Krankenwagen nicht kam und die Geburt kurz davor stand lief ich zu unserem Nachbar, der ein Marlen von uns entfernt wohnte, der ein Auto hatte, er erkl\u00e4rte sich bereit zu fahren. Als wir ins Dorf kamen, sahen wir den Krankenwagen, sie suchten schon unser Haus. Wir kamen zur rechten Zeit, es war die h\u00f6chste Zeit und ein Gl\u00fcck, das eine Hebamme dabei war, so konnte sie gleich das Kind zu Hause entbinden. Es war ein Junge wir gaben ihn den Namen Roland.<\/p>\n<p>Am 7 Mai 1967 wurde uns wieder ein Baby geschenkt, aber diesmal erf\u00fcllte sich der Wunsch von Marlen; es war ein M\u00e4dchen, das dazu noch mit einem Zahn geboren ist. Wir gaben ihr den Namen Daria. Nach drei Monaten wurde Daria krank, sie wurde von Woche zu Woche immer ruhiger und blasser, Marlen bekam Angst, sie fuhr mit Daria zum Arzt, sie wurde ins Krankenhaus \u00fcberwiesen. Damit fingen die Sorgen bei Marlen erst richtig an. Marlen ist jeden Tag \u00fcber 20 Kilometer nach Sensburg Mragowo gefahren um Daria zu besuchen<\/p>\n<p>Die Arbeit in der Gemeinde wurde immer schwerer. Wir hatten Mitglieder, die weit auseinander wohnten, in Schlesien und Pommern. Nach Pommern waren es 400 Kilometer, nach Schlesien 700 Kilometer. Wir haben auch Samstag gearbeitet bis Mittag, so konnten wir mit dem Zug keine Besuche machen. Um eine bessere Verbindung mit uns in Selbongen zu schaffen, machte ich der Mission in der Schweiz einen Vorschlag, mir ein Auto zu besorgen, da ich dadurch die M\u00f6glichkeit h\u00e4tte die Mitglieder \u00f6fter zu besuchen. Es dauerte drei Jahre nach meinem ersten Schreiben, bis ich ein Auto erhalten habe. So hatten wir die M\u00f6glichkeit die Mitglieder in ganz Polen \u00f6fter zu besuchen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1962 oder 1963 ist der erste Missionspr\u00e4sident Bruder Erickson mit seiner Frau aus der Schweiz zu uns nach Polen gekommen. Er ist ganz unverhofft angekommen, wir waren auf dem Felde am Arbeiten, da kommt ein VW K\u00e4fer vorgefahren ein Mann steigt aus und fragt nach der Familie Konietz. Ich sagte ihm, wo die Familie Konietz wohnt und auch gleich, dass wir es sind, er stellte sich als Missionspr\u00e4sident vor. F\u00fcr uns war das eine gro\u00dfe Freude. Er wohnte mit seiner Frau bei uns im Haus und war f\u00fcnf Tage in Selbongen.<\/p>\n<p>Im September 1967 kam wieder ein Missionspr\u00e4sident aus der Schweiz Bruder Maby mit seiner Frau. Mit ihm kam auch der Apostel Hunter mit seiner Frau. Sie blieben bei uns drei Tage, wo wir eine Gemeindekonferenz abgehalten haben. Bei dieser Gelegenheit fragte mich Bruder Maby, ob ich mit meiner Frau nicht in den Tempel fahren w\u00fcrde, ja wir hatten den Wunsch dazu, aber nicht das Geld. Auch mussten wir die Genehmigung von der polnischen Regierung haben, um \u00fcberhaupt Polen zu verlassen. Wir haben den Antrag gestellt mit dem Argument, dass wir nicht kirchlich getraut seien, in unserer Kirche k\u00f6nnen wir kirchlich heiraten nur im Tempel, der in der Schweiz ist. Als wir die Genehmigung von der polnischen Regierung hatten, schrieb ich Bruder Maby einen Brief und bat ihn um etwas Geld. Nach vielen Schwierigkeiten und vielen Beten ist es uns gelungen am 4 Juni 1968 in die Schweiz zu fahren, das hei\u00dft, wir sind in die Schweiz geflogen von Warschau nach Z\u00fcrich. In Z\u00fcrich wurden wir vom Missionspr\u00e4sidenten und einigen Missionaren empfangen. Der Missionspr\u00e4sident gab mir einen kleinen Block und sagte ich soll das ausf\u00fcllen, ich sagte zu meiner Frau mach du es, du kannst besser schreiben wie ich, er betonte, dass ich es machen soll, so habe ich es auch getan. Danach stellte er uns einige Fragen und hat das auch unterschrieben, danach stellte ich fest, dass es ein Tempelempfehlungsschein war.<\/p>\n<p>Auf dem Heimweg haben wir uns in Warschau mit Maria Krolikowska getroffen, die ein Mitglied der Kirche ist, aber in Warschau wohnt. Da wir auf den Zug bis abends warten mussten, kamen wir in Selbongen am Sonntag um 9,00 Uhr an. Es ging schon im Dorf das Gerede um die werden nicht mehr zur\u00fcckkommen, wir haben den Besuch um 2-3 Tage verl\u00e4ngert. Die Begr\u00fc\u00dfung war wundervoll, die Kinder hatten viel zu erz\u00e4hlen und wir waren sehr gl\u00fccklich als Familie. Sie hatten zu uns aber ein gro\u00dfes Vertrauen, dass wir wiederkommen und sie nicht ihrem Schicksal \u00fcberlassen. Es war dann eine sch\u00f6ne Zeit mit unseren Kindern, wir waren sehr gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Im Sommer 1970 hat sich der Missionspr\u00e4sident Bruder Christensen aus der Schweiz mit Bruder Percy Fetzer, dem Patriarchen f\u00fcr die Oststaaten, angemeldet. Im November 1969 bekamen wir wieder von der Kirche ein neues Auto diesmal eine Warschau. Dann kam der Besuch aus der Schweiz, wir hatten alle H\u00e4nde voll zu tun. Bei der Gelegenheit, dass der Patriarch bei uns in Selbongen war, bekamen einige Mitglieder den patriarchalischen Segen, unter ihnen war auch Folkhard. Wir haben eine Gemeindekonferenz abgehalten, es war sehr viel Begeisterung. So eine Gemeindekonferenz war immer etwas Bedeutendes f\u00fcr uns, aus allen Teilen Polens sind die Mitglieder gekommen, aus Schlesien, Pommern, Ciechanowo.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Zeit, wo wir in Polen lebten, haben wir immer Bittgesuche an die Regierung gerichtet\u201a um uns die Ausreise aus Polen in die Bundesrepublik zu genehmigen, das durfte nur einmal im Jahr sein. Im Jahre 1956 als wir schon verheiratet waren, gaben wir das erste Bittgesuch ab. So vergingen die Jahre. Kinder wurden geboren und wuchsen heran und wir waren immer noch in Polen, trotzdem wir jedes Jahr ein Bittgesuch gestellt haben, Marlen war oftmals verzweifelt. Nach vielen Jahren haben sich die Deutsch- Polnischen Beziehungen verbessert. Wir gaben wieder ein Bittgesuch ab und wir hatten das zehnte Mal Gl\u00fcck gehabt. Ich denke es war Ende Mai 1971, bekamen wir Bescheid, dass unsere Ausreise aus Polen genehmigt war. Wir waren gerade beim Kartoffelpflanzen, als der Postbote, den wir gut kannten, uns den Bescheid gleich nach dem Eintreffen des Zuges brachte, sonst h\u00e4tten wir ihn einen Tag sp\u00e4ter bekommen. Die ganze Nacht haben wir nicht geschlafen vor Aufregung und Freude. Meine Mutter und Schwester Inge sind noch in Polen geblieben. Ich habe die ganze Gemeinde aufgel\u00f6st mit Zustimmung des Missionspr\u00e4sidenten Bruder Christensen. Das Gemeindehaus hat der polnische Staat \u00fcbernommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nikolaiken, Sensburg, Ostpreu\u00dfen Ich, Erich Paul Konietz, bin am 16. Juni 1930 in Nikolaiken (Mikolajki) Kreis Sensburg (Mragowo), eine kleine Stadt in Masuren Ostpreu\u00dfen geboren. Mein Vater hei\u00dft Paul Konietz, der ein Sohn von August Konietz ist. 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