{"id":1395,"date":"2012-05-23T15:22:10","date_gmt":"2012-05-23T15:22:10","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=1395"},"modified":"2014-04-18T07:07:40","modified_gmt":"2014-04-18T07:07:40","slug":"erika-krahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/1395\/erika-krahl","title":{"rendered":"Erika Krahl"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ussballen, Insterburg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Krahl1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1396\" title=\"Erika-Krahl\" alt=\"Mormon Deutsch Erika Krahl\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Krahl1-224x300.jpg\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Krahl1-224x300.jpg 224w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/05\/Erika-Krahl1.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a>Mein Name ist Erika Krahl<\/strong>. Ich bin am 12. Oktober 1918 in Ussballen im Kreis Insterburg in Ostpreu\u00dfen geboren. Mein Vater war ein russischer Kriegsgefangener namens Gregor Schaljapin. Meine Mutti, Anna Elizabeth, hat eine S\u00fcnde begangen; sie hat sich in ihn verliebt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Gro\u03b2vater war es eine gro\u03b2e Schande, dass Anna, die als K\u00f6chin auf einem gro\u03b2en Rittergut angestellt und f\u00fcr die Versorgung des ganzen Gutes verantwortlich war, sich mit einem gefangenen Russen eingelassen hatte. Gro\u03b2vater konnte es nicht verwinden, dass eine seiner T\u00f6chter, ein Kind unter dem Herzen trug, dessen Vater ein im Ersten Weltkrieg gefangener Russe war, der auf dem Gut arbeitete, im Schafstall geschlafen hatte und oft auf der Bank, vor dem Stall sa\u03b2 und vor Heimweh herrliche Lieder gesungen hatte. Mein Gro\u00dfvater hat das Deutsche Konsulat angerufen und so wurde mein Vater ausgewiesen. Er hatte dann meine Mutti alleine in Ostpreu\u00dfen zur\u00fcckgelassen, obwohl er meine Mutti mitnehmen nach Russland wollte. Das ging aber nicht, weil meine Mutti noch nicht vollj\u00e4hrig war; sie war erst 20 Jahre alt.<\/p>\n<p>Gro\u03b2vater, Ferdinand Friedrich Brokat, war ein angesehener Tischlermeister und Zimmermann. Die Familie kam als vertriebene Hugenotten und wurde vom gro\u03b2en Kurf\u00fcrsten in Ostpreu\u03b2en aufgenommen. Meine Gro\u00dfmutter war eine Hugenottenfrau, eine geborene Kristir. Sie war eine sehr fromme Frau, die bei ihrer Arbeit immer wieder betete: \u201cHilf mir der liebe Gott\u201c. Sie hat mich das Beten gelehrt. Das hat mich schon als kleines Kind sehr gepr\u00e4gt.<!--more--><\/p>\n<p>Mein Gro\u00dfvater empfand mich als einen Fremdk\u00f6rper und das hat man mich schon als Kind f\u00fchlen lassen. Er wollte, dass seine Tochter Anna, nun nicht mehr zu Hause, sondern in einem anderen Kreis leben sollte. Meine Mutti wurde aus dem Haus gejagt, weil sie Schande \u00fcber die Familie gebracht hatte, durch meine Geburt. Meine Tante Lina, die Schwester meiner Mutter, hat mich gepflegt. Sie hat mir das Essen gekocht, als ich ein halbes Jahr alt war.<\/p>\n<p>Im Sommer 1919 ging Tante Lina in die Werkstatt des Gro\u00dfvaters und wollte f\u00fcr mich einen Brei kochen, weil ich Hunger hatte. Dazu hatte sie einen Spirituskocher. Mein Gro\u00dfvater brauchte f\u00fcr seine Arbeit Spiritus und hat sich davon einen gro\u00dfen Vorrat angelegt. Tante Lina hat mich in einen Gluckenkorb mit Stroh gesetzt, w\u00e4hrend die K\u00fcken schon drau\u00dfen im Hof herumliefen. Sie nahm den Kocher, hat ihn angez\u00fcndet, doch bald erlosch die Flamme. Nun musste aus der gro\u00dfen Flasche Spiritus nachgef\u00fcllt werden und dabei ist die Flasche explodiert. Tante Lina ist am lebendigen Leibe verbrannt. Man hat sie in das Krankenhaus gebracht und ihre letzten Worte waren, bevor sie starb, m\u00f6ge doch Erika meine F\u00e4higkeiten erhalten. Sie selbst war eine begabte und gesuchte Schneiderin.<\/p>\n<p>Dabei ist auch die Werkstatt ausgebrannt. Dann suchte man nach mir. \u201eWo ist die kleine Marbelle? Ist sie verbrannt\u201d? Die Nachbarn kamen zu Hilfe. Nein, ich lag, ruhig schlafend, im Gluckenkorb. An mich kamen keine Flammen heran. Es war ein Wunder, dass ich lebte.<\/p>\n<p>Ich wuchs bei Gro\u00dfmutter auf. Die schlimmste Zeit war f\u00fcr mich, als ich zur Schule kam. Der ganze Ort wusste, dass ich einen russischen Vater hatte. Dort haben mich die Kinder gepr\u00fcgelt, geschlagen, an den Haaren in die Ecke gezogen, ins Wasser gesto\u00dfen, geh\u00e4nselt, als \u201cRussenkind\u201c. Mir wurden schreckliche Worte gesagt, die mich verletzt haben.<\/p>\n<p>Eines Tages kam Gro\u00dfvater in die Universit\u00e4tsklinik nach K\u00f6nigsberg, wo er Ende Juli desselben Jahres, verstorben ist. Jetzt hatte Gro\u00dfmutter f\u00fcr vier Kinder und f\u00fcr mich zu sorgen. Sie hat immer mit Gottes Hilfe ihre Arbeit getan und oft gerufen \u201ehilf mir der liebe Gott\u201d. Sie war eine fromme Frau, als vertriebene Hugenottenfrau aus der Schweiz, hat sie ihr Leben immer im Glauben und mit Gott gemeistert. Meine Mutter lebte nun im Kreis Ledauen, wo sie eine gesuchte K\u00f6chin war. Zwischen den Kindern hatte meine Gro\u00dfmutter wenig Zeit, um f\u00fcr meine Bildung und mein Wachstum zu sorgen. Dann hat Meine Gro\u00dfmutter zu meiner Mutter gesagt. \u201cjetzt nimmst du dein Kind zu dir\u201d! als sie nun einen deutschen Mann geheiratet hatte. Pl\u00f6tzlich steht Anna, meine Mutter, mit einem Sack Federn, vor der T\u00fcr. Sie war gewohnt immer gut zu essen, doch wir hatten nur Kartoffeln, Blaubeeren zu Weihnachten 1944. Bis die Russen kamen. Aber wir waren einander fremd. Es war schwer f\u00fcr uns beide.<\/p>\n<p>Als Hitler an die Macht kam, musste ich mich immer zum Rapport melden und wurde gefragt, ob ich ein Spion sei, ob ich Verbindung mit meinem Vater, in Russland, h\u00e4tte; das musste ich verneinen. Weil ich schon immer von den Nazis bedroht wurde, habe ich auf einem gro\u00dfen Rittergut, einen Mann, Felix Krahl, kennen gelernt; er war Schlesier. Wir haben geheiratet und so kam ich 1938 nach Schlesien. Doch dennoch war ich den Nazis nicht entronnen. Sie haben mich wieder gefunden. Mein Mann wurde zur Strafkompanie eingezogen und ich musste mich immer melden, ob ich Verbindung zu meinem Vater h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Es war immer Angst, die mich mein Leben lang begleitet hat. Aber diese Angst hat mich meinem Heiland immer n\u00e4her gebracht, und fest an ihn zu glauben gelehrt. Mit meinem Mann haben wir in Schlesien in Bad Muskau gewohnt. Der Krieg war bald gekommen und ich hatte zwei S\u00f6hne, Hartmut und Joachim. Den j\u00fcngeren hatte ich ohne Hilfe zur Welt gebracht. Am Abend, bevor wir vertrieben wurden, waren die Russen da und sie hatten schon mit der Artillerie auf die Stadt geschossen.<\/p>\n<p>Schlesien war geteilt durch die Nei\u00dfe. Wo wir wohnten, war der \u00f6stliche Teil. Dazu kam am selben Abend noch ein Mann von der NSDAP, der sagte: &#8222;Morgen fr\u00fch werden Sie abgeholt! \u201e<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite der Nei\u00dfe wohnte ein Onkel meines Mannes. Da hat mich die Angst erfasst und ich bin gegangen. Meine Mutter hat in Kurland alles, Haus und Hof, verloren. Die Russen waren gekommen, und sie ist geflohen und war zu mir gekommen. Eine Zeit des Hungerns begann.<\/p>\n<p>Es waren viele Fl\u00fcchtlinge unterwegs und wir haben vieles gesehen und schreckliche Dinge erlebt. Meinen Kinderwagen habe ich mit einigen Habseligkeiten, auf den Schlitten gebunden, die Kinder eingepackt. Um halb 12 nachts sind wir \u00fcber die Nei\u00dfebr\u00fccke gekommen; um Mitternacht wurde die Br\u00fccke gesprengt.<\/p>\n<p>Ich wusste nicht, wohin wir gehen konnten. Dann bin ich mit den Kindern durch tiefen Schnee nach Wei\u00dfwasser gewandert, bei minus 25 Grad C. Dort angekommen sind wir zum Bahnhof gegangen, doch der war \u00fcberf\u00fcllt von Fl\u00fcchtlingen. Es konnte niemand mehr hinein. Man h\u00f6rte nur noch jammern, weinen und schreien. Kinder sind erfroren. Da sah uns ein Soldat, der auf uns zukam und sagte: \u201eLiebe Frau, wenn ich Sie hier sehe, muss ich an meine Frau denken, wo mag die wohl mit den Kindern sein? Wenn Sie hier drau\u00dfen bleiben, sind Sie morgen erfroren. Beten wir zu Gott, dass es keinen Fliegeralarm gibt. Der Bus, den ich habe, ist klapprig, es ist kein Sitz mehr drin, nur Bretter, aber sie k\u00f6nnen dort \u00fcbernachten, damit sie nicht erfrieren&#8220;. Dieses Wort: \u201cBeten wir zu Gott \u201e hat mich sehr gewundert und erfreut. Hitler hat es verboten, denn wer arbeitet, der hat Kraft. Wir haben eine Nacht im Bus verbracht und es gab keinen Fliegeralarm. Am Morgen gab er uns eine Tasse hei\u00dfes Wasser, denn wir hatten alle nichts zu essen. Wir haben das Wasser getrunken und sind weggegangen.<\/p>\n<p>Ich habe meine Kinder eingepackt und meine Mutter und hatte den Gedanken nach Guteborn zu fahren, in Sachsen, Deutschland. Dort hatte ein Bruder, von meines Mannes Vater, ein Hotel, das wusste ich und da wollte ich hin. Ich bin am Morgen weggegangen, durch den Wald, ein alter Mann hat mir den Weg gewiesen. Auf der Stra\u00dfe konnte man nicht gehen. Da fuhren Panzer und viele Fl\u00fcchtlinge. Die Front r\u00fcckte immer n\u00e4her. Tiefflieger knallten alles ab, was sich bewegte.<\/p>\n<p>Wir haben Schnee geleckt, und waren bis sp\u00e4t in der Nacht unterwegs. Das Hotel war hell erleuchtet und es wurde gefeiert, mit Musik und frohem Leben. Granaten donnerten und es war Krieg und dort feierten die Offiziere mit ihren Frauen! Ich ging mit meinen Kindern in das Hotel und setzte mich an einen Tisch. Da kam Onkel Felix: \u201eWas wollen Sie hier\u201d? \u201eIch bin die Frau von Felix aus Bad Muskau\u201d. \u201eWie siehst Du aus, Du passt hier nicht herein\u201d! gab er mir zu verstehen. &#8222;Ich habe keinen Platz&#8220;. &#8222;Ich werde Tante Emma fragen&#8220;. Als Onkel Felix zur\u00fcckkam, sagte er, wir k\u00f6nnten im Arbeitszimmer am Fu\u00dfboden schlafen. Man brachte uns ein paar Decken. Doch wir bekamen kein Brot, nichts zu essen. Meine Mutter wurde nicht aufgenommen, sondern an eine andere Adresse geschickt.<\/p>\n<p>Unsere Odyssee ging weiter. Am 3. Februar sind wir in Bad Muskau weggegangen. Jetzt am 10 Februar, waren wir dort in Gotheborn. Doch wir haben auch hier, im Hotel, nichts zu essen bekommen. Ein Kolonialwarengesch\u00e4ft war dem Hotel angeschlossen. Dort habe ich, mit Lebensmittelmarken, Milch und Mehl, f\u00fcr die Kinder, gekauft. Tante Emma sagte, ich solle um Kartoffeln betteln gehen. Die Kinder konnte ich nun nicht mehr stillen. In der K\u00fcche wurde zwar f\u00fcr die Offiziere gekocht, doch die K\u00f6chin durfte uns nichts geben. Als sie einmal die Speisekammer mit ihrem Schl\u00fcsselbund \u00f6ffnete, sah ich die W\u00fcrste und Schinken dort h\u00e4ngen. Ja, das muss Tante Emma f\u00fcr die Offiziere haben! Die Kinder bekamen am Abend wieder Wassersuppe mit Milch, als ein Ausrufer kam und verlautete, dass Fl\u00fcchtlinge raus m\u00fcssen. Onkel Felix kam und sagte: \u201cDu bist eine Krahl, Du kannst hier bleiben\u201d. Ich betete zum Herrn, um zu wissen, was ich tun sollte.<\/p>\n<p>Am Morgen bin ich aufgewacht, packte meine Sachen in einen Sack und bin mit den Kindern zu den bereitgestellten Bussen gegangen, die mit Holzgas angetrieben wurden. Wir setzten uns auf die hinterste Bank. Den Kinderwagen habe ich stehen gelassen. Es war sehr kalt 25-27 Grad C unter 0. Wir hatten nichts zu essen. Der Bus war bereit abzufahren, als der Fahrer noch einmal die T\u00fcr \u00f6ffnete und Tante Emma eine kleine Dose mit Wurst zum Bus brachte.<\/p>\n<p>Mittags kam eine Parole von Mund zu Mund. Mitten im Chaos hatte ein B\u00e4cker in Schwarzenwerder Brot gebacken. Ich musste einige Kilometer gehen, aber ich konnte Brot kaufen und ein St\u00fcck Margarine dazu. Mittags wurde ein Zug zusammengestellt. Wir hatten ein Abteil, zusammen mit einer anderen Frau. Das Brot haben wir mit Schnee gemischt. Im Zug mussten wir stille sein, wir durften uns nicht bewegen, wegen der Tiefflieger. Die Organisation Todt, hat die Tr\u00fcmmer zusammengelegt, damit man \u00fcberhaupt fahren konnte. Flieger kamen wieder, aber es fielen keine Bomben. Kanonendonner war immer zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Am Morgen kam ein neuer Lockf\u00fchrer und Kohle. Vierzehn Tage fuhr der Zug von einer Stadt zur anderen. In Halle an der Saale war auch kein Platz mehr. Sie konnten keine Fl\u00fcchtlinge mehr aufnehmen. Zu Mittag in Magdeburg, die Sonne schien, standen am Bahnhof Leute von der NSDAP- der nationalen Partei und riefen Parolen, wie \u201cdurchhalten, Hitler wird den Krieg gewinnen, wir haben die V1 und die V2 und so fort\u201d. Dann gingen die T\u00fcren und Fenster des Zuges auf und die Leute haben geschrien; \u201cWir haben Hunger, Hunger, Hunger&#8220;. &#8222;Wir schicken das Rote Kreuz&#8220;. Sie brachten Kaffee und Brot. Alle hatten nichts mehr zu essen. Auch in Magdeburg durften wir nicht bleiben.<\/p>\n<p>In Hannover nahmen sie uns auf. Wer wollte, stieg aus. Weil ich Angst vor Fliegeralarm hatte, stieg ich am Morgen nahe bei Hannover aus. Wir wurden mit dem Bauernwagen nach Wunstorf gebracht. In der Turnhalle war Stroh ausgebreitet, aber zu essen bekamen wir nichts. Jetzt waren wir froh einmal Ruhe zu haben. Wir wurden nach unserem Beruf gefragt. Als Schneiderin und Putzmacherin kam ich zu einer Schneiderin. Dort bekam ich ein Zimmer und ein Bett mit einem Loch darin. Wer ohne Beruf war, kam zu einem Bauern. Wir waren nicht sehr willkommen. In diesem Zimmer war ein Kanonenofen, f\u00fcr den ich Holz im Wald holen konnte. Aber der Fr\u00fchling war da. Wir sind am 15 M\u00e4rz 1945 in Wunstorf angekommen.<\/p>\n<p>Mein Mann hat uns \u00fcber das Rote Kreuz gefunden. Er kam aus der Gefangenschaft bei den Engl\u00e4ndern. Felix war Handwerker und sollte am Aufbau mitarbeiten, doch er wollte nicht bleiben. Er war ausgebrannt und konnte nicht mehr. Nach Wochen kam auch meine Mutter. Alle Verwandten waren der Meinung, wo ich sei, da g\u00e4be es auch etwas zu essen. Doch wir alle hatten nichts.<\/p>\n<p>Ich arbeitete bei Bauern einen ganzen Tag, damit wir etwas zu essen bekamen. Eines Tages bekam mein Mann Nachricht, dass seine Mutter gestorben sei, jenseits der Neisse. Er ging \u00fcber die gr\u00fcne Grenze. Er ging \u00fcber G\u00f6teborn. Man hat ihm erz\u00e4hlt, dass es die Speisekammer bei Onkel Felix gab und als die Russen kamen, um sich etwas zu essen zu holen, hatte man Tante Emma in die Scheune geschleppt, wo sie vergewaltigt wurde und dann hat man ihr den Kopf abgeschlagen. Als Onkel Felix ihr zu Hilfe kommen wollte, wurde auch er erschlagen und das Hotel abgebrannt. Ihr Sohn ist im Krieg gefallen. Die ganze Familie wurde ausgel\u00f6scht.<\/p>\n<p>Endlich war der Krieg zu Ende. Es musste aufger\u00e4umt werden. Alle mussten arbeiten. Mein Mann war angeschlagen, er war seelisch kaputt, er konnte nicht mehr und lag immer auf dem Drahtgestell. Der Arzt gab mir eine Kampferspritze, ich war damals 27 Jahre alt und hatte meinen ersten Herzinfarkt. Vor Hunger bin ich der Treppe hinunter gefallen. Er sagte, was mir fehle, sei nur Essen \u2013 ich m\u00fcsse essen. Was man in dieser Zeit ertragen musste, ist nicht zu schildern.<\/p>\n<p>Eines Tages, es waren Jahre vergangen, kniete ich vor dem Bett und schrie zum Heiland. Entt\u00e4uscht wollte ich von der Evangelischen Kirche, von den Baptisten und anderen christlichen Religionsgemeinschaften nichts mehr wissen. Ich habe gesucht. Ich konnte nichts mehr f\u00fchlen, wenn ich zu Jesus gebetet hatte.<\/p>\n<p>Es hat an der T\u00fcr geklingelt und da stand ein Mann. Ich nahm manchen auf, und fragte ihn: &#8222;Guten Abend, was w\u00fcnschen Sie\u201d? Die Hausfrau wollte nicht, dass wir zu viel Licht machten, deshalb war es dunkel. Er sagte, er suche jemanden. &#8222;Wissen Sie nicht den Namen, von dem, den Sie suchen\u201d? Dieser Mann sah so anders aus. Er hatte keine Tasche, nichts sonst bei sich. Ich lud ihn ein hereinzukommen. Mein \u00e4lterer Sohn, der schon gestorben ist, war zu dieser Zeit ein junger Mann. Mein j\u00fcngerer Sohn studierte in Hannover. Mein Mann war auch zu Hause. Der Tisch war vom Abendessen noch gedeckt. Ich stellte Teller, Brot, Butter, K\u00e4se auf den Tisch und bat ihn, Platz zu nehmen. Wollen Sie Kaffee oder Tee trinken. Die M\u00e4nner aus dem Osten wollten immer Kaffee trinken. Er wollte Tee trinken. Endlich jemand, der mit mir Tee trinken wollte. Er hat nur vom Brot genommen, das er gebrochen hat. Messer und Gabel blieben unben\u00fctzt.<\/p>\n<p>&#8222;Wen suchen Sie\u201d? &#8222;Gehen Sie zum Pastor, wollen Sie einen Vortrag halten \u00fcber Ihre Arbeit\u201d? &#8222;Wissen Sie, ich bin ein s\u00fcndiger Mensch. Da ist eine Frau, die bringt immer den Zehnten, aber das kann ich nicht. Wissen Sie zu wem Sie gehen wollen? Wer ist das\u201d? &#8222;Sie sind es&#8220;, gab er zur\u00fcck. &#8222;Wer hat Ihnen den Auftrag gegeben\u201d? wollte ich wissen. &#8222;Von dort oben&#8220;, er zeigte gen Himmel\u201d, habe ich den Auftrag bekommen, Sie zu suchen&#8220;. Ich konnte es nicht begreifen. &#8222;Es ist sp\u00e4t, wollen Sie \u00fcber Nacht bleiben? Ich kann Ihnen ein Bett auf der Couch machen&#8220;. Das wollte er. Wo liegen Sie, wenn Sie unterwegs sind\u201d? Da bek\u00e4me er alles geschenkt. &#8222;Wissen Sie nicht, die Lilien auf dem Feld und die V\u00f6gel unter dem Himmel\u201d? &#8222;Ja, das habe ich von Kind auf geh\u00f6rt, aus der Bibel\u201d.<\/p>\n<p>Am anderen Morgen, zwischen der K\u00fcche und dem Zimmer, in dem er lag, war eine Schiebet\u00fcr. Ich schaute durch den Spalt und sah ihn knien und beten. Da h\u00f6rte ich deutlich zwei Stimmen. Die eine sagte: Schmei\u00df ihn raus, das ist ein falscher Mensch, die andere Stimme sagte, das ist ein Mann Gottes. Ich wusste, dass es ein Mann Gottes war. Ich war erschrocken, als die T\u00fcr aufging. &#8220; Bitte vergeben Sie mir, aber im Bad haben wir nur eine kalte Dusche. Darf ich Ihnen einen Hocker mit einem Handbecken, Seife und Handtuch bringen\u201d? Da hat er mir ein Hemd gebracht. \u201cWo haben Sie das her&#8220;? Er sagte, &#8222;das ist mein altes. Das habe ich geschenkt bekommen&#8220;. &#8222;Wo haben Sie es her\u201d? &#8222;Sie wissen doch\u201d. Er musste doch meine Gedanken kennen! Zum Fr\u00fchst\u00fcck hat er wieder nur das Brot gebrochen.<\/p>\n<p>Um 7 Uhr fr\u00fch wollte er weg. Ich schaute zum Fenster hinaus, der Himmel war in gl\u00fchenden orangen und roten Farben. Wie herrlich war der Morgen. &#8222;Haben Sie den Himmel gesehen\u201d? &#8222;Wunderbar&#8220; &#8222;Ja, nehmen Sie es als ein gutes Zeichen\u201d. &#8222;Ihr Leben wird neu werden. Sie werden eines Tages, wunderbare Botschaften bekommen&#8220;. Er legte seinen Arm auf meine Schulter und sagte, &#8222;So einen Glauben, wie Sie haben, habe ich w\u00e4hrend meiner ganzen Berufung noch nicht gefunden.&#8220; &#8222;Bitte kommen Sie bald wieder&#8220;, bat ich ihn. &#8222;Ich kann nur einmal kommen und nicht wieder&#8220;. Ich holte das Taschentuch aus der Tasche, doch als ich aufschaute, war er weg. Mein Sohn und mein Mann haben ihn nicht gesehen. Niemand w\u00fcrde mir diese Begebenheit glauben. Ich wartete auf Nachricht.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter habe ich Arbeit bekommen und eine Vierzimmerwohnung mit Badezimmer, als es an einem Sonnabend, an der T\u00fcre klingelte. &#8222;T\u00f6chterchen&#8220;, sagte meine Mutter, &#8222;ich gehe an die T\u00fcr&#8220; An diesem Tag habe ich, wie immer f\u00fcr Sonntag vorgekocht, denn der Sonntag wurde schon von meiner Gro\u00dfmutter heilig gehalten. Auch die Tiere und die Angestellten mussten ruhen. Ich kochte Suppe und Gulasch. &#8222;Nein, wir brauchen nichts, wir haben schon die Bibel&#8220;, sagte meine Mutter und machte die T\u00fcr zu. Nach einer Weile klingelte es wieder. Sagte mein Mann: &#8222;Jetzt gehe ich&#8220;. &#8222;Nein, wir kaufen nichts&#8220;. Als ich im Wohnzimmer war und eben die Zeitung durchgebl\u00e4ttert hatte und eine Anzeige las &#8222;Kirche Jesu Christi&#8220;, klingelte es wieder. Nun ging ich an die T\u00fcr. Ich sah zwei junge M\u00e4nner, mit dem Schild am Sakko \u2013 Kirche Jesu Christi, der Heiligen der letzten Tage.<\/p>\n<p>&#8222;Ja ich komme, ich komme\u201d! rief ich aus. Wir sind Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und zeigen morgen in der Schule, in der auch mein Sohn Achim zur Schule ging, einen Lichtbildervortrag \u00fcber &#8220; Des Menschen Suche nach Gl\u00fcck&#8220; \u201c. M\u00fctterchen, wir gehen morgen in die Scharnhorst- Schule, da gehe ich hin und Du kommst mit&#8220;. Der Opa und seine Tochter von oben, auch aus Ostpreu\u00dfen, kamen auch mit. Der Opa sagte zu den Missionaren: Ich will h\u00f6ren, wie Sie beten&#8220;. &#8222;Die beten so, wie die Pastoren es nicht k\u00f6nnen, deshalb gehen wir hin\u201d. Das war am Sonntag. Am Dienstag waren die Missionare bei mir. So begann das Leben wieder von neuem, und ich wusste, dass das die Wahrheit ist, die ich da endlich bekommen hatte. Ich wurde 7. Juni 1967 in Celle bei Hannover getauft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ussballen, Insterburg, Ostpreu\u00dfen Mein Name ist Erika Krahl. Ich bin am 12. Oktober 1918 in Ussballen im Kreis Insterburg in Ostpreu\u00dfen geboren. Mein Vater war ein russischer Kriegsgefangener namens Gregor Schaljapin. Meine Mutti, Anna Elizabeth, hat eine S\u00fcnde begangen; sie hat sich in ihn verliebt. 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