{"id":272,"date":"2011-10-24T20:27:15","date_gmt":"2011-10-24T20:27:15","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=272"},"modified":"2014-04-11T09:16:11","modified_gmt":"2014-04-11T09:16:11","slug":"erich-ortlieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/272\/erich-ortlieb","title":{"rendered":"Erich Ortlieb"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nordhausen, Th\u00fcringen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Erich-Ortlieb.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-213\" title=\"Erich Ortlieb\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Erich-Ortlieb.jpg\" width=\"200\" height=\"267\" \/><\/a>Mein Name ist Erich Ortlieb<\/strong>. Ich bin in Nordhausen geboren am 30 Januar1938. Mein Vater hie\u00df Julius Ortlieb und meine Mutter Augusta, geborene Sprung. An meine Kindheit kann ich mich nur schwer entsinnen. Nur das, was mir meine Eltern mitgeteilt haben kann ich ermitteln. Ich hab ja blo\u00df einen Vornamen.<\/p>\n<p>Als Pr\u00e4sident Monson hier war, 1982, hat er ein Interview mit mir gehabt und hat gefragt: \u201eWarum haben Sie nur einen Namen, nur Erich. Die Deutschen haben alle zwei drei Namen, warum haben Sie nur einen Erich Namen\u201c? Dann hab ich ihm erz\u00e4hlt, wie das passiert ist. Als ich geboren wurde, hat meine Mutter gesagt, der wird Hans J\u00fcrgen hei\u00dfen. Also zwei Namen. \u201eWarum sind sie nicht Hans J\u00fcrgen geworden?\u201c Dann hab ich ihm erz\u00e4hlt, dass als ich geboren wurde, hat mein Vater wieder einen getrunken; er war Arbeiter, und der Beamte fragte: \u201eWarum soll er einen so vornehmen Namen Hans J\u00fcrgen hei\u00dfen\u201c? Hat der Beamte gesagt: \u201eWarum soll er nicht Karl, Fritz oder Erich haben\u201c. Sagte mein Vater: \u201eSo nennen Sie ihn Erich\u201c. Pr\u00e4sident Monson musste lachen.<\/p>\n<p>Als Mitglied der Kirche, ich bin mit neun Jahren getauft worden, weil in Nordhausen keine Priestertumstr\u00e4ger mehr waren, die mich h\u00e4tten taufen k\u00f6nnen. Eigentlich h\u00e4tte ich schon eher getauft werden m\u00fcssen. Nordhausen war eine kleine Stadt, die Br\u00fcder alle beim Milit\u00e4r, darum ging das vorher nicht. Meine Mutter ist zur Kirche gekommen durch die Missionare. Sie war eine sehr junge Frau und hatte schon zwei uneheliche Kinder. Sie war sehr ungl\u00fccklich in der Zeit, weil der Mann mit dem sie die zwei Kinder hatte, sie verlassen hat.<!--more--><\/p>\n<p>Sie hat eine Arbeit gehabt. Von der Arbeit aus ist sie immer zu einem Mittagstisch gegangen. Sie hat in so einem kleinen privaten Haushalt gegessen und da sind auch die Missionare der Kirche hingekommen. Sie sind zu jedem hingegangen und haben gefragt, ob sie sich f\u00fcr die Kirche interessieren. Sie haben gesagt nein, aber gehen sie dort zu der kleinen dicken Frau. Meine Mutter hat sich f\u00fcr die Kirche interessiert und so ist sie zur Kirche gekommen. Mein Vater war katholisch, er kam aus einer katholischen Gegend, er wollte mit den Missionaren und von der Kirche nichts wissen.<\/p>\n<p>Als ich geboren wurde, 1938, meine Eltern haben 1937 geheiratet und ich bin 1938 im Januar geboren, hat meine Mutter mir erz\u00e4hlt, dass die Ersten, die sie bei der Entbindung im Krankenhaus besucht haben, die Missionare waren. Sie haben ihr kleine Babysachen, Windeln und so kleine Kindersachen gebracht. Meine Mutter war nat\u00fcrlich sehr gl\u00fccklich, dass die Missionare gekommen waren.<\/p>\n<p>Als mein Vater dann in die Klinik kam, er war damals sehr abh\u00e4ngig vom Alkohol, er hatte da schon einen Kleinen getrunken, fast sein ganzes Leben lang hatte er Probleme mit dem Alkohol und er hat meine Mutter gefragt: \u201eWo hast du diese Sachen her&#8220;? Hat meine Mutter gesagt: \u201eVon den Missionaren\u201c. Mein Vater hatte in der vorhergehenden Zeit, die Missionare durften nicht mehr nach Hause kommen. Also hat er jetzt gesagt, die Missionare d\u00fcrften wieder kommen. So bin ich eigentlich in der Kirche aufgewachsen. Mein Vater ist erst 1940 getauft worden und meine Mutter 1937. Sie sind beide in Nordhausen getauft worden.<\/p>\n<p>Ich habe immer in Nordhausen, in der Sch\u00e4rfgasse drei gewohnt. Alle meine Erinnerungen gehen da hin. Nordhausen ist eine sehr alte Stadt. 1927 war sie schon tausend Jahre alt. Eine sehr altert\u00fcmliche Stadt, mit einer sehr altert\u00fcmlichen Bausubstanz. Das hei\u00dft die Stadt selber hat mich als kleiner Junge sehr fasziniert, wenn ich einkaufen war. Es gab sehr viel Fachwerkh\u00e4user. Die richtigen Erinnerungen gingen erst los so mit sieben Jahren, als Nordhausen immer von Flugzeugen \u00fcberflogen wurde. Von amerikanischen oder englischen Flugzeugen. Ich wei\u00df das nicht. Aber immer gab es Fliegeralarm. Diese Zeit des Fliegeralarms hat sich bei mir sehr eingepr\u00e4gt, weil mein kleiner Bruder, der 1944 im August geboren wurde, er hei\u00dft Roland Klaus. Als er geboren wurde, war meine Mutter in der Klinik und an demselben Tag war auch die Schuleinf\u00fchrung.<\/p>\n<p>In Deutschland bekommt man immer eine gro\u00dfe Zuckert\u00fcte und ich hab auch eine Zuckert\u00fcte bekommen. Wir sind in die Schule, zur Schuleinf\u00fchrungsfeier gegangen, aber meine Mutter lag in der Klinik, mein Vater war zu dieser Zeit schon zu den Soldaten eingezogen. Er war schon Soldat und zwar an der russischen Front. Wir wussten nicht, wo mein Vater zu der Zeit war. Eine Nachbarin, Frau Decker, ihr Sohn ist auch zur Schule gekommen, sie hat mich mitgenommen in die Schule.<\/p>\n<p>Mein \u00e4lterer Bruder, er war vier Jahre \u00e4lter als ich, Wolfgang Sprung, er ist mit zur Schuleinf\u00fchrungsfeier gegangen, er war immer auf meiner Seite, aber es gab gro\u00dfe Turbulenzen. An diesem Tag, es war Ende August oder Anfang September, war der erste Angriff auf die Stadt Nordhausen. Wir hatten in Nordhausen auch einen kleinen Flugplatz. Der Flugplatz und eine Stra\u00dfe in Nordhausen wurden bombardiert.<\/p>\n<p>Als Kinder waren wir immer sehr interessiert an den Kriegsereignissen. Wir warenbegeistert f\u00fcr den Krieg. Mein Bruder hat gesagt, wir wollen sehen, was am Flugplatz und in der Stadt ist. Aber wir haben nichts gefunden. Als Kinder hat man uns nicht so nah herangelassen. Es war ein sehr anstrengender Tag. Aber es war mein Schuleinf\u00fchrungstag.<\/p>\n<p>Als dieser Angriff vorbei war, bin ich in eine Schule gegangen, die auf einem hohen Berg war, die Petersbergschule. Mitten auf dem Berg war eine Kirche, die Peterskirche oder Petrikirche und die Schule gleich daneben. Mein Schulranzen war eine alte Munitionskiste, der war aus Hartglas. Im Winter konnte ich auf dem Schulranzen immer den Berg herunterrutschen. Das sind meine ersten Kindheitserinnerungen.<\/p>\n<p>Als meine Mutter mit dem kleinen Bruder nach Hause kam\u201a(wir wohnten in der dritten Etage in einem engen Haus) das war ein Fachwerkbau. Wir mussten in der Nacht oft zwei drei Mal raus, bei Alarm immer raus. Das hei\u00dft, wir haben uns in den Kleidern niedergelegt und nur die Schuhe ausgezogen. Weil meine Mutter Angst hatte, wenn der Alarm ist, dass wir nicht mehr aus dem Haus rauskommen. Das Schlimme war immer, als mein Bruder so klein war, lag er immer im Kinderwagen. Meine Mutter hat jeden Abend f\u00fcr den kleinen Bruder zwei Babyflaschen fertiggemacht und hat sie immer in den Kinderwagen ger\u00e4umt, denn wenn ein Fliegeralarm gewesen w\u00e4re und das Haus w\u00e4re zerst\u00f6rt worden, h\u00e4tte sie wenigstens ein oder zwei Nahrungsmittel f\u00fcr das Baby gehabt. Sehr oft sind wir in der Nacht geweckt worden durch den Fliegeralarm.<\/p>\n<p>Das Schlimme war, dass es ein sehr kleines enges Haus war und wir durften in diesem Haus nie das Licht einschalten. Denn wenn das Licht an war, konnten die Flugzeuge sehen und da werfen sie die Bomben ab. Das war immer sehr kompliziert, zwei bis drei Mal in der Nacht, der Kinderwagen musste drei Etagen runter und wieder hoch. Viele Hausbewohner sind sp\u00e4ter dann \u00fcberhaupt nicht mehr aus dem Haus gekommen. Sie sind einfach in der Wohnung geblieben. Wir waren als Kinder immer bem\u00fcht, den Luftschutzraum zu erreichen.<\/p>\n<p>Ich wohnte in der N\u00e4he unterhalb eines Waldst\u00fccks zwischen der Oberstadt und der Unterstadt in Nordhausen, da gibt es ein Waldst\u00fcck, das hei\u00dft das Gehege. Im Gehege haben die Leute damals Luftschutzbunker in den Berg reingetrieben und dort mussten wir immer in der Nacht rein. Wir sind immer zwei drei Stra\u00dfen zu dem Wald hin in den Luftschutzbunker rein in der Nacht. Bis wir wieder zu Hause oder zwei, bis Entwarnung war, war wieder eine Stunde Zeit, bis wir wieder zu Hause waren.<\/p>\n<p>Am 3. und 4. April 1945 wurde die Stadt durch britische Luftangriffe zu \u00fcber 85% zerst\u00f6rt. Wir haben ja nicht gewusst, dass Nordhausen angegriffen werden sollte. An dem Tag war wieder Fliegeralarm, wieder runter und unterwegs haben wir schon gesehen, dass viel gro\u00dfe Lichter am Himmel waren, ganz gro\u00dfe Lichter. Ich kann mich besinnen, ich konnte jeden kleinen Stein an der Erde sehen und meine Mutter hat den Kinderwagen, \u00fcber ihn eine dunkle Decke gemacht. Es war ein wei\u00dfer Kinderwagen und wei\u00df leuchtete immer in der Nacht und sie hat eine dunkle Decke dr\u00fcber gemacht, dass der Kinderwagen nicht zu sehen ist. Ich hab nat\u00fcrlich, als die gro\u00dfen Lichter am Himmel waren, Kinder interessieren sich ja, das waren Christb\u00e4ume. Und das waren, das hat man mir sp\u00e4ter erz\u00e4hlt, das waren Kanister mit Phosphor und die Flugzeuge haben diese Kanister abgeworfen. Die Kanister hatten einzelne \u00d6ffnungen und aus diesen \u00d6ffnungen ist Phosphor herausgeflossen, und wenn Phosphor mit Luft zusammenkommt, brennt es sofort. Sie haben dazu Christb\u00e4ume gesagt. Aber es waren keine Christb\u00e4ume.<\/p>\n<p>Aber an dem Abend konnten wir nicht mehr in den Bunker rein. Es waren so viele Leute schon drin. Wir sind an dem Waldst\u00fcck vorbei in den Wald gegangen, zwischen Gehege und Hohen Rode gegangen, ein Kulturpark, das war der Hohlweg, es war April, die B\u00e4ume waren noch nicht zusammengewachsen. Da hat meine Mutter eine Decke auf die Erde geworfen, der Angriff war schon, weil wir schon Bomben geh\u00f6rt haben und wir mussten uns unter eine gro\u00dfe Wurzel legen und es war im April und es hat geregnet. Auf diesem Weg ist ganz in der N\u00e4he eine gro\u00dfe Bombe heruntergefallen und gro\u00dfen Erdpatzen, Schlammteile sind direkt auf uns gefallen. Wir sind dann zwei Tage lang in diesem Waldst\u00fcck geblieben. So hab ich den Krieg und den Angriff erlebt.<\/p>\n<p>Viele Menschen sind dorthin gefl\u00fcchtet, weil die Stadt ja gebrannt hat. Als der Krieg zu Ende war, da sagten die Leute, jetzt kommen Panzer, das waren amerikanische Panzer. Als die Panzer einger\u00fcckt waren in die Stadt, sind wir dann wieder nach Hause gegangen. Wir haben dann gesehen, dass die Stadt Nordhausen v\u00f6llig zerst\u00f6rt war.<\/p>\n<p>Kinder sind ja immer neugierig und es war immer ein Erlebnis zu sehen, was passiert ist. Meine Mutter hat uns zwar verboten in die Stadt zu gehen, aber wenn sie einmal nicht da war, bin ich doch heimlich in die Stadt gegangen. Mein Bruder war ja vier Jahre \u00e4lter, der hat uns mit in die Stadt genommen. Und als wir in der Stadt waren, haben wir gesehen, dass viel Menschen in den Tr\u00fcmmern waren. Sie waren in den Tr\u00fcmmern, sie haben geklopft. Und mein Bruder hat gesagt, hier klopft jemand, da ist noch jemand im Keller. Da haben wir den M\u00e4nnern oder den amerikanischen Soldaten Bescheid gesagt, dass da noch jemand in den Tr\u00fcmmern liegt. Und dann ist gegraben worden und viele Menschen sind aus den Kellern gerettet worden.<\/p>\n<p>Viele Menschen sind auch aus den Kellern nicht gerettet worden, weil die Keller voll Wasser gelaufen sind. Durch den Angriff sind viele Wasserleitungen zerst\u00f6rt worden und das Wasser ist in die Keller gelaufen. Die Menschen haben gelebt und sie sind dann ertrunken im Keller.<\/p>\n<p>Ich hab da als kleiner Junge gesehen, die Flugzeuge haben auch Luftminen abgeworfen. Ich habe es gestern erst erz\u00e4hlt einem jungen Mann. Die Luftminen haben alles zerst\u00f6rt, die H\u00e4user, aber viel Menschen haben auf St\u00fchlen gesessen oder im Bett gelegen, als w\u00fcrden sie noch leben, mit offenen Augen. Und einmal bin ich in ein kleines Gesch\u00e4ft, es war zerst\u00f6rt, da sa\u00df einer auf dem Stuhl, wir wollten nicht rein als Kinder und sind nach zwanzig Minuten wieder dort hin und haben gesehen, der Mann sa\u00df immer noch auf seinem Stuhl und dann haben wir festgestellt, der Mann war schon lange tot. Nach Tagen hat der noch auf dem Stuhl gesessen. Er war steif. Es war ein Gesch\u00e4ft, wo es Kurzwaren gibt. N\u00e4hseide, H\u00e4kelnadeln oder Stricknadeln f\u00fcr Frauen. Das war mein Eindruck vom Krieg.<\/p>\n<p>Aber als die Amerikaner einmarschierten nach Nordhausen, so wie meine Frau auch erlebt hat, die waren sehr freundlich zu Kindern. Nicht nur die Afrikaner, sondern auch die Amerikaner. Die Amerikaner hatten so ein gr\u00fcnes P\u00e4ckchen, da war drinnen, Cornedbeef, Kn\u00e4ckebrot und Schokolade. Das haben sie uns immer zu essen gegeben. Wir waren immer sehr interessiert, mit den Soldaten zusammen zu kommen. Wir haben auch von den Amerikanern Lakritze bekommen.<\/p>\n<p>Als die Amerikaner dann in Nordhausen einmarschiert sind, haben sie alle Fahrr\u00e4der, alle Radios konfisziert. Sie haben blo\u00df die Fahrr\u00e4der mit ihren Panzern \u00fcberrollt. Sie haben sie blo\u00df kaputt gemacht. Damit wir nicht so schnell wieder wo anders hinfahren konnten.<\/p>\n<p>Nordhausen ist eine Stadt, wo Alkohol und Schnaps hergestellt wurden. Es gibt, Spirituosenfabriken und Kautabak wird auch da hergestellt. Kautabak war \u00fcberall in den gro\u00dfen Fabriken noch in den kleinen Schachteln drin. Wir haben die mitgenommen und haben den amerikanischen Soldaten Kautabak gegeben, sie sollten uns Lakritze daf\u00fcr geben. Er wollte das nicht haben. Kautabak hat furchtbar geschmeckt. Aber als Kinder haben wir versucht, das zu tauschen, um irgendwas zu bekommen.<\/p>\n<p>Einmal, wo ich gewohnt habe, am Ausgang von Nordhausen, gibt es eine gro\u00dfe Ziegelei, die gibt es heute nicht mehr. Aber auf der Ziegelei, da waren die Amerikaner stationiert, die hatten dort ihre Station. Ich war als Kind immer neugierig. Und da wo es was zu essen gibt, da geht man hin. Und die Amerikaner hatten immer was zu essen. Aber an dem Tag waren keine Amerikaner da. Aber es war eine gro\u00dfe Milit\u00e4rplane \u00fcber einem gro\u00dfen Berg aufgestapelt. Als Kind ist man ja neugierig, was ist da drunter. Ich hab drunter geguckt und ich war sehr, sehr erschrocken.<\/p>\n<p>Die Amerikaner hatten sehr viel junge Soldaten und Menschen erschossen. Sie hatten sie \u00fcbereinandergelegt. Immer zwei drei \u00fcbereinandergelegt und zugedeckt, scheinbar zum Abtransportieren. Das war f\u00fcr mich ein furchtbarer Schreck. Ich bin nach Hause, hab das meiner Mutter erz\u00e4hlt und sie sagte: \u201eDas glaub ich nicht, ich hab nichts geh\u00f6rt und du nichts gesehen, dass die Amerikaner so viel Menschen erschossen haben\u201c. Nach zwei Tagen sind die abtransportiert worden. Die waren dann weg. Die Jungen Leute, die erschossen worden sind, es waren sehr viel junge Leute, sie haben Panzerfaust genommen und sind gegen Panzer gelaufen und deswegen sind sie sicherlich erschossen worden.<\/p>\n<p>Ich hab sp\u00e4ter, viele Dinge noch in Nordhausen erlebt. Es gab ein Abkommen und es sind die Russen einmarschiert. Als die Amerikaner nach Nordhausen einmarschiert sind, haben uns Leute erz\u00e4hlt, sie sind begr\u00fc\u00dft worden mit Blumen und mit Freuden. Die Deutschen haben sich gefreut, dass endlich der Krieg vorbei war. Aber als die Russen hereinkamen, haben sie alles verschlossen. Niemand wollte etwas mit den Russen zu tun haben. Die Russen hatten ja als sie nach Nordhausen gekommen sind. Sie hatten kein einziges Auto, sie haben keinen Panzer gehabt. Sie sind alle zu Fu\u00df gekommen oder mit kleinen Pferdegespannen, wie wir heute noch manchmal in russischen Filmen gezeigt wird. So sind die Russen eingezogen.<\/p>\n<p>Ich hab mich immer gefragt, warum in Nordhausen so sehr zerst\u00f6rt wurde. Nordhausen war eine Stadt in der N\u00e4he von dem Konzentrationslager DORA. In dem Konzentrationslager DORA, das war ein Bergmassiv, mit wei\u00dfem Gestein und wir haben dazu gesagt, der Konstein. Mein Vater und meine Mutter haben gesagt, Nordhausen war eine Stadt mit wei\u00dfem Gestein und wir haben gesagt der Konstein.<\/p>\n<p>In den Konstein sind sehr gro\u00dfe Stollen hineingetrieben worden, von den Deutschen, von den Gefangenen, von den internierten Soldaten oder von den internierten Leuten, die sie aus Polen hatten. Dort in diesen gro\u00dfen Bergstollen wurden die V1 und die V2 gebaut. Diese Raketen, die Deutschland noch nach England, geschickt hat, um die St\u00e4dte zu zerst\u00f6ren. Diese Raketen wurden in dem Lager DORA gebaut. Und ich nehme nur an, ich kann das nur denken, dass es in Nordhausen sehr viele Leute von dem Sicherheitsdienst oder von den SS-Leuten gegeben hat.<\/p>\n<p>Denn meine Mutter hat mir dann erz\u00e4hlt, dass wenn die Leute, wenn die Amerikaner einmarschiert sind, haben Leute wei\u00dfe Fahnen rausgeh\u00e4ngt und haben gesagt, wir ergeben uns ja. Wir wollen Frieden. Und dann sind sehr viele Leute von der Wehrmacht und NSDAP und von der SS gewesen, die haben die Leute einfach noch erschossen. Obwohl die Leute gewusst haben, der Krieg war zu Ende. Ich nehme stark an, dass in Nordhausen sehr viele von den SS-Leuten, von den Leuten waren, die noch immer gedacht haben, dass Deutschland den Krieg gewinnt.<\/p>\n<p>Mein Vater ist 1944 im Mai oder Juni eingezogen worden. Und er ist 1945 im September schon wieder nach Hause gekommen. Er war nur kurze Zeit im Krieg, aber er hat sehr viel erlebt in der Zeit. Die Russen waren sehr freundlich zu ihm, weil er immer seine Familie hatte, sein Familienbild und die russischen Offiziere haben ihn nach Hause geschickt. Aber er musste durch Polen fahren und die Polen waren sehr b\u00f6se zu den Deutschen.<\/p>\n<p>Sie hat ihn gefangen genommen, die Polen. Er hat erz\u00e4hlt, dass er drei Tage in einem Wasserkeller gestanden musste. Er war voll Wasser und sie konnten nicht raus. Sie haben nichts zu essen und zu trinken bekommen. Wer umgefallen ist, der ist ertrunken. Sie haben ihm die Z\u00e4hne ausgeschlagen. Sie waren sehr b\u00f6se zu den Deutschen.<\/p>\n<p>Diese Hilfsma\u00dfnahmen, die von Amerika gekommen sind, das hie\u00df damals Deseret Industries. Da war immer auf diesen Beuteln dieser Bienenkorb drauf und das war wundersch\u00f6n. Aber in Nordhausen, die russische Besatzung hat reingelassen und hat das nicht an die Mitglieder verteilt. Die Hilfsma\u00dfnahmen sind nicht nur uns zugute gekommen, sondern auch die Bewohner der Stadt. Wir haben ein Drittel blo\u00df erhalten, das war unsere Rettung.<\/p>\n<p>Ich war von April 1958 bis 1960 im Februar in der DDR auf Mission. Bevor ich auf Mission gegangen bin, bin ich mit den Missionaren einmal nach Berlin gefahren. Da gab es den Bruder P\u00f6tschlach. Er hat an alle Missionare, die aus der Ostzone kamen, immer f\u00fcnf Westmark gegeben, damit sie in Berlin einmal mit der Stra\u00dfenbahn fahren k\u00f6nnen oder f\u00fcr Kleinigkeiten. Ich war da als junger Mann und Bruder P\u00f6tschlach hat gesagt: \u201eSind Sie Missionar?\u201c \u201eNein, ich bin kein Missionar\u201c. \u201eAber Sie wollen auf Mission gehen\u201c: \u201eNein, ich will nicht auf Mission gehen\u201c. \u201eAber Sie bekommen trotzdem die f\u00fcnf Mark, damit Sie auf Mission gehen\u201c<\/p>\n<p>Er war ein sehr netter Bruder, aber ich hab zu dieser Zeit, nie dran gedacht, dass ich auf Mission gehe. Die Missionare waren f\u00fcr mich immer so weit oben und ich hab immer Angst gehabt, ich k\u00f6nnte das nie erreichen, was die Missionare in den Gemeinden geleistet haben. Deshalb habe ich zu Bruder P\u00f6tschlach gesagt, ich gehe nie auf Mission. 1958 gleich im zeitigen Fr\u00fchjahr kam der Distriktspr\u00e4sident, Walter Schiele, wir geh\u00f6rten damals zum Distrikt Leipzig und hat mich gefragt, ob ich eine Mission erf\u00fcllen w\u00fcrde. Ich war aber nicht bereit, eine Mission zu erf\u00fcllen. Einmal, weil ich mich geistig nicht in der Lage f\u00fchlte und ich hatte auch keine finanziellen R\u00fccklagen, um auf Mission zu gehen. Er sagte, ich brauch mich nicht darum k\u00fcmmern, ich soll nur \u00fcberlegen, ob ich auf Mission gehen will. Ich bin dann nach Hause und hab mit meiner Mutter dar\u00fcber gesprochen und sie hat gesagt: \u201eDu k\u00f6nntest doch auf Mission gehen, wir werden f\u00fcr dich das und das zusammen sparen, und wir werden das und das tun, damit du auf Mission gehen kannst.\u201c<\/p>\n<p>Bruder Schieler hat gesagt, ich soll fasten und beten. Freitagmittag hab ich angefangen zu fasten und hab dann drei tage hintereinander gefastet. Dann war ich k\u00f6rperlich so matt und bin in einem Park gewesen und hab dort gelegen und hab \u00fcber meine Mission nachgedacht. Und nachdem ich mein Gebet gesprochen hab, hab ich gedacht: \u201eDu wirst dem Bruder Schiele sagen, ich gehe auf Mission\u201e. Ich habe dem Bruder Schiele, der mich auch nicht gedr\u00e4ngt hat, eine schriftliche Nachricht gegeben, dass ich bereit bin, auf Mission zu gehen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter hab ich Post bekommen, von Bruder Burkhardt, der damals der Ratgeber des Missionspr\u00e4sidenten war, \u201eLieber Bruder Ortlieb, wir werden Sie auf Mission schicken und Ihr erstes Arbeitsfeld ist Gotha und Ihr Missionsantritt ist am 13. oder 14. April in Gotha\u201c. Ich bin am einem Tag mit meinem Koffer nach Gotha gefahren und mein erster Mitarbeiter war Werner Klein. Nun war ich ja nicht trainiert als Missionar, aber ich war begeistert von der Kirche und der Mission von der Kirche. In Gotha haben wir angefangen zu missionieren. Bruder Klein hat gesagt, zwei Tage zeige ich Ihnen, ich mache, wenn wir an der T\u00fcr sind, die Gespr\u00e4che. Ich spreche die Leute an. Nach zwei Tagen hat er gesagt, jetzt m\u00fcssen Sie das machen. Als ich mein erstes T\u00fcrgespr\u00e4ch hatte, hat Bruder Klein gesagt, so k\u00f6nnen Sie das nicht machen, sie m\u00fcssen an das und das denken. Da hab ich gemerkt, ich muss viel lernen. Ich hab beherzigt, was er mir gesagt hat und habe gelernt.<\/p>\n<p>Aber noch in Gotha sind wir von der Polizei auf der Stra\u00dfe angesprochen worden. Der Polizist hat gesagt, wir d\u00fcrfen nicht von Haus zu Haus, von T\u00fcr zu T\u00fcr gehen. Damals waren die T\u00fcren noch auf, die waren nicht so wie heute verschlossen. Wir haben immer von oben nach unten angefangen zu missionieren. Die Leute waren auch alle sehr freundlich zu uns bis auf wenige. Das hat mir auch sehr, sehr viel Freude gemacht Missionar zu sein.<\/p>\n<p>Wir sind zwei Mal zur Polizei bestellt worden und der Polizist hat uns immer verboten von T\u00fcr zu T\u00fcr zu gehen. Da unser Missionspr\u00e4sident gesagt hat, ja, dann sollen Sie Ihnen das schriftlich geben. Aber die Polizei hat das nicht gemacht, so sind wir immer weiter gegangen zu missionieren. In Gotha hatten wir wenig Erfolg. Aber in Gotha ist etwas eingetreten, was sehr wichtig ist f\u00fcr meine Mission. Bevor ich auf Mission ging, gab es Lebensmittelkarten. Die Rationierung der Lebensmittel in der DDR war so, da waren die Lebensmittel immer noch billig. Es gab eine staatliche Organisation, das war der Konsum und Handelsorganisation, das hie\u00df HO. Mit dieser Handelsorganisation konnte man auch Lebensmittel kaufen, die waren aber teurer. Jetzt waren die Lebensmittelkarten weggefallen und wir mussten mehr bezahlen. Bruder Burkhardt hat mich angerufen und hat gesagt: &#8222;Wir haben eine gute Nachricht f\u00fcr Sie\u201c! \u201eJa, Pr\u00e4sident Burkhardt, was ist das?\u201c \u201eEs gibt ein \u00c4ltestenkollegium in Amerika, die w\u00fcrden Sie gerne unterst\u00fctzen\u201c. Das Kollegium war eine Deutsche Gemeinde in Salt Lake, der Bruder B\u00f6ttchert, stammt aus Chemnitz, der hat gesagt, wir w\u00fcrden gerne einen oder zwei Missionare in der DDR unterst\u00fctzen. Von da an hab ich immer eine finanzielle Unterst\u00fctzung von dem Kollegium aus Amerika bekommen. Bruder Burkhardt hat mir das Geld immer zugeschickt oder \u00fcberwiesen. Damit war mein finanzielles Problem als Missionar gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Mein erstes Arbeitsfeld war Gotha, mein zweites Arbeitsfeld war Naumburg, dann war ich in Weimar, wo meine Frau auch war, dann war ich in Gera und mein letztes Arbeitsfeld war Rathenow bei Berlin, da sind wir oft nach dem Westen r\u00fcber gefahren. Wir haben dort sehr oft B\u00fccher Mormon geholt, weil wir hatten, ja keine B\u00fccher Mormon zum Missionieren.<\/p>\n<p>Wenn wir in einer kleinen Stadt bei Berlin zum Missionieren gegangen sind, zum Beispiel in Werder an der Havel, die wollten alle ein Buch Mormon. Aber wir hatten keine B\u00fccher Mormon zum Verleihen. Dann sind wir schnell nach Westberlin gefahren, damals war Bruder Fetzer da. Wir haben B\u00fccher Mormon geholt im Koffer, wir durften die ja nicht in die DDR reinholen. Das war verboten. Bruder Fetzer hat uns die gegeben. Wir haben da Fehldrucke bekommen und brauchten daf\u00fcr nichts bezahlen.<\/p>\n<p>Wir haben die B\u00fccher in dem letzten Arbeitsfeld verliehen. Nach 14 Tagen, wenn wir wieder gekommen sind, haben sie gesagt, die Polizei hat sie uns abgenommen. \u00dcberall, wo wir waren, ist die Polizei nachgegangen und hat gefragt, ob sie ein Buch Mormon bekommen, haben und haben es ihnen abgenommen.<\/p>\n<p>Dann bin ich nach Hause. Und da ich nicht viel Geld hatte zum nach Hause fahren, bin ich in Leipzig entlassen worden, da war Bruder Fetzer schon Missionspr\u00e4sident und ich bin von Leipzig aus nach Dresden gefahren, dort hat meine Braut gewohnt, wie hatten uns verlobt, bevor ich auf Mission gegangen bin. Dann hab ich geheiratet und ich bin dann erst, nachdem ich verheiratet war, mit meiner Frau nach Nordhausen gefahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nordhausen, Th\u00fcringen Mein Name ist Erich Ortlieb. Ich bin in Nordhausen geboren am 30 Januar1938. Mein Vater hie\u00df Julius Ortlieb und meine Mutter Augusta, geborene Sprung. An meine Kindheit kann ich mich nur schwer entsinnen. Nur das, was mir meine Eltern mitgeteilt haben kann ich ermitteln. Ich hab ja blo\u00df einen Vornamen. 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