{"id":296,"date":"2011-10-25T16:56:37","date_gmt":"2011-10-25T16:56:37","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=296"},"modified":"2014-04-11T09:15:00","modified_gmt":"2014-04-11T09:15:00","slug":"heinrich-lersch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/296\/heinrich-lersch","title":{"rendered":"Heinrich Lersch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mainz-Gonsenheim, Rheinland-Pfalz<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Heinrich-Lersch.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-225\" title=\"Heinrich Lersch\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Heinrich-Lersch.jpg\" width=\"200\" height=\"275\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Heinrich Lersch<\/strong>, ich bin am 11. Februar. 1930 in Mainz Gonsenheim geboren, Vater Josef Lersch, meine Mutter Johanna Sa\u00dfmannshausen. Ich habe sehr fr\u00fche Kindheitserinnerungen. Wir wohnten zuerst noch bei meiner Gro\u00dfmutter, Emma Scheuer und meine Gro\u00dfmutter konnte nur ein Ding zeichnen, das war ein Ziegenbock. Ich hatte nur einen Wunsch, sie m\u00f6ge mir einen Ziegenbock zeichnen. Ich sagte zu ihr \u201eOma Gaisbock schreiben!\u201c.<\/p>\n<p>Sie hatte nur kariertes Papier und hat mit in einem Bleistift mit unbeholfenen Strichen einen Ziegenbock gezeichnet, wor\u00fcber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe gerne mit Wasser gespielt, aber das hat man nicht gerne gesehen, da das Wasser Geld kostete. Es gab eine schwarz wei\u00df gesprenkelten Sp\u00fclstein, eine Abwasch, ein Sp\u00fclbecken, da war ich immer am Wasserhahn und wollte Wasser trinken, doch der war so fest zugedreht, dass ich darum betteln musste. \u201eOma ein Schl\u00fcckchen Wasser\u201c.<!--more--><\/p>\n<p>Als ich drei Jahre alt war sind wir nach Uslar in Solling gezogen, mein Vater hat dort Arbeit gehabt, als Lohnbuchhalter und dort habe ich dann sechzehn Jahre gelebt. Ich bin dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Es war ein kleines St\u00e4dtchen in einer landwirtschaftlichen Gegend und einer gro\u00dfen Fabrik, die M\u00f6bel herstellte. Dort hat mein Vater eine zuverl\u00e4ssige Arbeit gehabt. Sp\u00e4ter hat er mir erz\u00e4hlt, er habe drei M\u00f6glichkeiten gehabt: eine, nach Berlin zu gehen; eine, nach Hannover zu gehen und eine, in das kleine St\u00e4dtchen zu gehen. Aber er h\u00e4tte die Ahnung gehabt, es werde einen Krieg geben, das war 1939. Deshalb ist er in die kleine Stadt mit uns gezogen.<\/p>\n<p>Mein Vater kam aus einer niedergegangenen b\u00fcrgerlichen Familie. Seine Vorfahren waren Schmiede und Kesselschmiede gewesen und hatten mehrere Werkst\u00e4tten. Sein Gro\u00dfvater hat diese Werkst\u00e4tten an seine S\u00f6hne vererbt, aber durch die Elektrifizierung wurden Dampfkessel immer weniger n\u00f6tig. Nach dem ersten Weltkrieg, als die Deutschen die Reparationen nicht bezahlen konnten, sind Franzosen ins Ruhrgebiet einmarschiert und haben Fabriken demontiert, so auch die Schmiede meines Gro\u00dfvaters. Dadurch gab\u2019s in der Familie einen Niedergang. Mein Vater hatte allerdings einerseits der Wunsch nach Bildung, andererseits eine Besessenheit von guten Tischmanieren. Als ich so mit dreieinhalb Jahren beim Essen schmatzte, war seine erste Reaktion, mich gro\u00df anzuschauen, die zweite Reaktion mich anzuschreien mit meinem Vornamen Hein, beim dritten Mal nahm er eine Peitsche, das war eine Holzstich mit Lederstreifen dran und schlug mich damit. Das ging so weit, dass meine Mutter diese Peitsche verbrannte. Aber mein Vater war dar\u00fcber nicht b\u00f6se. Er war bei der Arbeit sehr gefordert, sehr nerv\u00f6s, er hatte diese Arbeit nicht gelernt. Er war ein gelernter Landwirt. In der Zwischenkriegszeit war das eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr seine Mutter, die sechs Kinder hatte, ihre Familie zu versorgen, so dass sie genug zu essen hatten.<\/p>\n<p>1940 bekam ich einen kleinen Bruder. Ich kann mich gut an diesen Tag erinnern. Wir Kinder spielten an einem gr\u00fcnen Abhang neben der Molkerei und warfen abgeschnittene Dosendeckel in die Luft, die flogen so sch\u00f6n im Wind. Da kam mein Vater um die Ecke gelaufen und rief \u201eHein, komm, du hast einen kleinen Bruder bekommen!\u201c Das war am 20. April 1940, dem Geburtstag von Hitler. Mein Vater war kein Nationalsozialist, aber er hat meinem Bruder doch den Namen Adolf gegeben. Er hatte Hitler insofern verehrt oder anerkannt, und das haben viele getan, weil Hitler Deutschland aus einer gro\u00dfen Arbeitslosigkeit herausgef\u00fchrt hat. Wie ist eine andere Frage.<\/p>\n<p>Das haben viele nicht gewusst, dass viele Juden ihre Arbeit verloren, viele j\u00fcdische Gesch\u00e4fte in deutsche Hand \u00fcberf\u00fchrt wurden, aber f\u00fcr die Arbeitslosen war es wichtig, dass sie Arbeit hatten. Es war viel Kriegswirtschaft dabei, das wissen wir heute. Aber damals ging es den Leuten darum wieder Arbeit zu haben, Geld zu verdienen und eine Aussicht zu haben ein normales Leben zu f\u00fchren. Meine Mutter war eine sehr flei\u00dfige Frau, die auch aus sehr kleinen Verh\u00e4ltnissen kam. Ihr Vater war ein russischer Kriegsgefangener gewesen. Meine Gro\u00dfmutter war eine Witwe mit vier Kindern und als ihr schon \u00e4lterer Mann starb, hat sie selbst gearbeitet und im ersten Weltkrieg war das Leben sehr \u00e4rmlich. Die Kinder haben Hunger gehabt, viele haben Hungertyphus gehabt, meine Mutter auch. Nach dem Frieden von Brest-Litowsk 1916\/17 hat man den russischen Kriegsgefangenen in Deutschland die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet in Deutschen Betrieben zu arbeiten. So bekam meine Gro\u00dfmutter einen russischen Kriegsgefangenen zu arbeiten. Er war offensichtlich ein netter Mensch. Meine Gro\u00dfmutter hat ihn offensichtlich geliebt. Aus dieser Liebe ist das Kind, meine Mutter entstanden. Aber sie konnten nicht heiraten, weil mein Gro\u00dfvater gar keinen Pass besa\u00df, er hie\u00df Iwan Jemtchenko. 1921, gab es einen evangelischen Pfarrer, der darauf drang, dass die beiden heiraten sollten. Dann ist mein Gro\u00dfvater nach Russland gefahren und ist verschollen. Sp\u00e4ter hat jemand gesagt, er sei an der rum\u00e4nischen Grenze erschossen worden, es war damals B\u00fcrgerkrieg in S\u00fcdrussland und da ist alles m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ich glaube, schon als Dreij\u00e4hriger habe ich mitgekriegt, dass Krieg war, denn im Radio hat man geh\u00f6rt von Truppenbewegungen. Am Anfang haben die deutschen Truppen \u00fcberall gesiegt und von daher waren wir v\u00f6llig sorglos aber einer meiner sp\u00e4teren Schulkameraden, hat schon in den ersten Tagen seinen Vater verloren, sein Vater fiel schon in Frankreich. Zu einem milit\u00e4rischen Tod hat man gesagt, er ist gefallen oder er ist im Felde geblieben. Das war eine politische Umschreibung eines grausigen Todes, wie er im Krieg sein kann. Der Vater von Fritz gegen\u00fcber, der war Fallschirmj\u00e4ger und ist in Kreta umgekommen. In unserem kleinen St\u00e4dtchen hat man nur vom Krieg etwas mitgekriegt, weil so viele M\u00e4nner weg waren. Als ich dann 1942 in die Schule kam, da gab es fast nur noch Lehrerinnen. Lehrer waren alle eingezogen, das hei\u00dft, sie mussten zum Milit\u00e4r.<\/p>\n<p>Auch kam Karl Reichert, ein sehr netter junger Mann aus unserer Stra\u00dfe. Ich kann mich gut erinnern, als wir in dieses St\u00e4dtchen gezogen waren, gab es viele Jungs, die sich dumme Sp\u00e4\u00dfe mit den Kleinen Kindern machten. Sie zogen ihr Taschenmesser heraus und sagten \u201eOhren abschneiden, Ohren abschneiden!\u201c Und Karl Reichert, der einer aus der Altersgruppe war, der hat ihnen das abgew\u00f6hnt. Im Gegenteil einmal zu Ostern hat er angeregt, kleine Zuckereier zu streuen f\u00fcr die kleinen Kinder auf dem Rasenstreifen zwischen zwei Fahrbahnen unserer Stra\u00dfe und die kleinen Kinder suchen zu lassen. Und seit Karl Reichert das gemacht hat, haben die gro\u00dfen Jungs uns nicht mehr ge\u00e4rgert. Ich kann mich gut erinnern, es war ein sonniger Tag und Karl Reichert war gemustert worden.<\/p>\n<p>Ich habe ihn auch beim Jungvolk mitmarschieren sehen. Und ein- zwei Mal in der Woche mussten sie marschieren, sie zogen in Uniform singend durch die Stra\u00dfen im Marschschritt. Was wir kleinen Kinder nicht so mitbekommen haben, dass sie auch Gel\u00e4ndespiele gemacht haben. Der Hitler hatte die Absicht seine jungen M\u00e4nner abzuh\u00e4rten und kampft\u00fcchtig zu machen. Sie sangen Lieder, die uns alle im Kopf waren. z. B: \u201eWir marschieren mit sturmzerfetzten Fahnen, die jungen Helden der deutschen Nation und \u00fcber uns die Heldenahnen, Deutschland, Vaterland wir kommen schon.\u201c Ein Liedende ist mir im Sinn geblieben, daran habe ich damals schon nachgedacht: \u201eDenn die Fahne ist mehr als der Tod\u201c \u2013 damit konnte ich mich als Vier- F\u00fcnfj\u00e4hriger \u00fcberhaupt nicht einverstanden erkl\u00e4ren. Man sagte nicht guten Tag oder guten Morgen, sondern nur \u201eHeil Hitler\u201c und hoben den Arm. Eines Tages ist Karl Reichert eingezogen worden und sein Vater stand stolz auf der Stra\u00dfe und sagte, er ist eingezogen worden zur Waffen SS, er war sehr stolz darauf. Aber er wusste nicht, was das hie\u00df. Denn das war das intensivste Kanonenfutter der deutschen Wehrmacht. Andere gro\u00dfe Jungs verschwanden von der Stra\u00dfe oder aus dem Blickfeld, als sie zum Milit\u00e4r kamen. Irgendwann habe ich wohl mitgekriegt 1942, dass sich da in Stalingrad etwas abgespielt hatte, denn immer mehr Kinder in der Klasse, wenn sie nach ihrem Vater gefragt wurden sagten: \u201eVermisst bei Stalingrad\u201c.<\/p>\n<p>Bald kriegten wir in unserem kleinen St\u00e4dtchen mehr vom Krieg zu sehen. Es muss im Sommer 1943 gewesen sein. Ich kam 1942 zur Schule und 1943 hatten wir nur zwei Stunden Unterricht morgens, Deutsch und Rechnen und wenn wir nach Hause gingen, war Fliegeralarm. Es war einsch\u00f6ner Sommer, der Himmel war klar. Wir sahen am Himmel tausenden von glitzernden Flugzeugen in gro\u00dfer H\u00f6he, so wie Silberfischchen sahen sie aus, wie sie nach den gro\u00dfen St\u00e4dten hinflogen und der Himmel war voller Motorenger\u00e4usch. Am Abend h\u00f6rten wir dann wo die Bombengefallen waren, war es in Kassel, in M\u00fcnchen, in Berlin oder wo immer. Wir hatten keine klare Vorstellung davon, aber immer mehr Kinder kamen in unseren Ort, weil Verwandte in gro\u00dfen St\u00e4dten ihre Kinder zu Verwandten in unser St\u00e4dtchen schickten. Einmal war Fliegeralarm und wir gingen in unseren Keller und einer erkl\u00e4rte mir, weshalb wir Krieg f\u00fchrten und er hat gesagt: \u201eDie Engl\u00e4nder, die k\u00e4mpfen f\u00fcr ihren Geldbeutel und die Deutschen f\u00fcr die Freiheit,\u201c aber ich konnte das nicht realisieren.<\/p>\n<p>In sp\u00e4teren Jahren dann 1944 kamen Frauen und Kinder aus den Ostgebieten. Mehrmals haben wir Familien in die Wohnung bekommen. Eines Abends kam jemand von der Stadtverwaltung mit einer Frau und zwei kleinen M\u00e4dchen und sagte zu meiner Mutter: \u201eFrau Lersch, diese Familie ist ausgebombt, wir wissen, dass sie gen\u00fcgend Platz in der Wohnung haben, sie m\u00fcssen sie aufnehmen. \u201cMeine Mutter war eine sehr teilnehmende Frau und hat die Frau und die M\u00e4dchen aufgenommen, hat mein Bett ins Wohnzimmer gestellt und noch ein Kinderbett. Ich war gar nicht erfreut, dass sie mein Bett ins Wohnzimmer gestellt hatte. Ich habe dann in meines Vaters Bett geschlafen. Ich hatte das Gef\u00fchl, ich war zu Hause gest\u00f6rt. Und einmal als die Frau Rosenkranz ihre Milch auf unserem Herd mitw\u00e4rmte, bin ich wohl so unfreundlich geworden, dass meine Mutter mich ernsthaft zurechtgestutzt hat. Die m\u00fcssen wohl irgendwann eine andere Unterkunft bekommen haben. Es war vielleicht ein paar Wochen, dass sie bei uns gewohnt haben. Sp\u00e4ter haben wir dann noch einmal eine Familie aus der Aachener Gegend bekommen, eine Frau mit einem kleinen M\u00e4dchen, von dem habe ich dann L\u00e4use bekommen.<\/p>\n<p>Je weiter der Krieg fortging, kamen immer mehr Fl\u00fcchtlinge, erst aus Ostpreu\u00dfen, dann aus Oberschlesien, dann aus Aachen und Heinsberg, zur Zeit der Westfront. Ich kann mich gut noch an die Dialekte dieser Leute erinnern. Die Oberschlesier, die schlesischen Frauen hatten gro\u00dfe Umschlagt\u00fccher und liefen zum Teil im Winter barfuss, was mich sehr gewundert hat, aber wahrscheinlich haben sie keine Schuhe gehabt. Aber sie machten den Eindruck, dass sie besser K\u00e4lte ertrugen als wir. In unseren Klassen waren Kinder aus allen deutschen Landschaften vertreten.<\/p>\n<p>Mein Vater wurde Anfang 1943 eingezogen, er war nicht mehr der J\u00fcngste und kam erst nach Belgien zur Ausbildung und durfte sechs Wochen lang nicht schreiben. Eines Tages kam eine Postkarte, Absender hie\u00df Josefa Schrel, er hatte den Namen umgedreht und einen weiblichen Vornamen drangeh\u00e4ngt und in Blockschrift geschrieben, dass es ihm gut geht. Er hat auch nicht geschrieben, wo er ist und dass er sich wieder melden wird. Dann kam er nach Nantes an die franz\u00f6sische Westk\u00fcste. Er war eine Weile in Frankreich, kam von dort dann auch auf Besuch, auf Urlaub. Meiner Mutter hatte er ein paar sehr sch\u00f6ne Handschuhe mitgebracht, die waren aus verschiedenfarbigem Leder. Mir hat er ein paar Schuhe mitgebracht. Die Sohen waren aus Autoschl\u00e4uchen, die haben sich sehr bald aufgel\u00f6st, weil die Kleber damals nicht sehr gut waren. Er hat auch ein Bilderbuch von Frankreich mitgebracht. Das war eines meiner liebsten Bilderb\u00fccher. Von Frankreich kam er nach Gotenhafen bei Danzig. Da er im Beruf im B\u00fcro t\u00e4tig war, war er immer in Schreiberdiensten. Da war so eine Geheimregistratur. Was er dort wirklich gemacht hat, wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p>Er erz\u00e4hlte von einem Bombenangriff auf die Hafenanlagen, wo er einen kranken Admiral in einen Keller geschleppt hatte, in dem dann tats\u00e4chlich ein Luftmine einschlug. Er war aber um andere Kameraden noch einmal hinaufgegangen, deshalb ist er dem Tod entgangen. Von Gotenhafen kam er dann nach Bergen in Norwegen. Da gab es auch so eine Geheimregistratur, die die Sch\u00e4renwege bewachte und die Zufahrt durch die Scherenwege ordnete. Dort ging es ihm offensichtlich sehr gut. Dort haben keine Krieghandlungen stattgefunden. Erst als der Krieg zu Ende ging und Deutschland kapitulierte, hat man dann die milit\u00e4rischen Anlagen zuerst den Engl\u00e4ndern und dann den Norwegern \u00fcbergeben. Die Engl\u00e4nder haben dann diese Deutschen Kriegsgefangenen in einem Lager konzentriert, wo sie sich mit ihren Milit\u00e4rischen Lebensmittelvorr\u00e4ten selbst versorgen konnten.<\/p>\n<p>Aus Langeweile haben die Soldaten dort Theater gespielt. Sie wurden dann sp\u00e4ter von den Amerikanern \u00fcbernommen und auf eine gro\u00dfe Wiese in Deutschland gebracht und sich dort selbst \u00fcberlassen. Die meisten hatten eine Zeltplane, hatten sich Zelte gebaut und haben sich ihre letzten Vorr\u00e4te eingeteilt. Mein Vater hatte schlechte Erinnerungen daran, Sie waren dem Regen ausgesetzt usw. Aber er ist schon bei uns 1945 nach Hause gekommen. Ich kann mich gut daran erinnern. Es hatte geregnet. Die Stra\u00dfe hatte Schlagl\u00f6cher, die Sonne schien in die Pf\u00fctzen hinein und da rief jemand: \u201eDa kommt Dein Vater!\u201c Ich schaute die Stra\u00dfe hinunter. Tats\u00e4chlich kam er daher, hatte einen Seesack auf dem R\u00fccken, eine verblichene Marineuniform an und kam so nach Hause. Er war ganz gut ern\u00e4hrt, er war kr\u00e4ftig, er hatte keine Verwundungen.<\/p>\n<p>Es gab noch keine Arbeit. Die gro\u00dfe Fabrik hatte in den letzten Jahren zerbombt von Munitionskisten und gesperrt worden. Der Direktor war Parteimitglied. Ich kann mich erinnern an den Einmarsch der Amerikaner. Am Tag vor dem Einmarsch der Amerikaner mussten wir in dem Luftschutzkeller bleiben und h\u00f6rten drau\u00dfen Flugzeuge schie\u00dfen. Am Abend wechselten Ger\u00fcchte st\u00e4ndig. Wir unser Ort verteidigt oder nicht verteidigt. Der SS F\u00fchrer h\u00e4tte den B\u00fcrgermeister und zwei wichtige B\u00fcrger an die Wand gestellt und sie gezwungen zuzustimmen, dass der Ort verteidigt wird. Aber das waren immer so Ger\u00fcchte, die st\u00e4ndig wechselten und gegen Abend, als das Schie\u00dfen der Flugzeuge aufh\u00f6rte, hat meine Mutter gesagt. \u201eKinder kommt, wir gehen in die Fabrik, da ist ein gro\u00dfer Luftschutzkeller, ein Zweistockkeller in die Tiefe \u2013 meine Mutter f\u00fchlte sich da sicherer. Der Nachbarin gab sie den Wohnungsschl\u00fcssel, f\u00fcr den Fall, dass es brennt oder was. Die Nachbarin blieb zu Hause. Sie hatte zwei S\u00f6hne und beide waren Bluter und irgendwie war sie auch gleichg\u00fcltiger oder, ich wei\u00df nicht, oder optimistischer, die blieb zu Hause. In diesem Keller sind wir gehockt, und die Ger\u00fcchte wechselten weiter, bis es Morgen um vier hie\u00df, unser Ort wird verteidigt. Da hat meine Mutter gef\u00fcrchtet, wenn dann geschossen wird und die Fabrik wird getroffen, das war das h\u00f6chste Geb\u00e4ude im Ort, da wird es im Keller eine Panik geben, denn dort waren viele Frauen und Kinder. Sie sagte, wenn es hier eine Panik gibt, dann will ich nicht dabei sein. Wenn schon sterben, dann lieber allein im Wald. Dann sind wir mit dem Kinderwagen Umgezogen. Mein Bruder hat im Kinderwagen Platz gehabt und hat geschlafen.<\/p>\n<p>Wir sind \u00fcber die Felder bis zum n\u00e4chsten Dorf gegangen. Es d\u00e4mmerte leicht. Ich h\u00f6rte Flugzeugger\u00e4usche in den dunklen Wolken, dabei war mir nicht wohl. Im Dorf warteten schon die Bauern und fragten, wird Uslar verteidigt oder nicht verteidigt. Meine Mutter sagte, unser Ort wird verteidigt. Da sind alle Bauern mit den Pferdewagen zwischen den Feldern hinauf in den Wald gezogen. Da haben wir uns angeh\u00e4ngt. Die Bauern hatten in den Waldt\u00e4lern Wiesen, wo sie ihre H\u00fctten hatten und haben dort den Tag verbracht. Wir haben dann auf einem Waldweg Bekannte getroffen, die bei uns zu Hause wohnten. Das waren auch Fl\u00fcchtlinge aus Heinsberg. Dann kamen deutsche Soldaten mit Pferdewagen vorbei und die sagten: \u201eWir k\u00e4mpfen nicht mehr, wir wollen nur noch nach Hause!\u201c Aber wir haben den Tag dort verbracht. Hie und da zogen Geschosse durch die B\u00e4ume, das pfiff und zischte durch die Wipfel und schlug dann irgendwo ein. Flugzeuge kreiste \u00fcber dem Wald, aber uns passierte nichts. Wir trafen dann am Waldrand ein Holzf\u00e4ller, wo russische Kriegsgefangene einquartiert gewesen waren, die im Krieg dort im Wald gearbeitet hatten. Es roch stark nach Desinfektionsmittel. Eine Bauersfrau, aus einem nahen Dorf, die hatten einen Ochsen schlachten m\u00fcssen und hatten Suppe gekocht und hat uns davon abgegeben. Die Frau war sehr freundlich. Meine Mutter hat sp\u00e4ter f\u00fcr diese Frau Kleider gen\u00e4ht. Gegen Abend, als die Schie\u00dferei immer weniger wurde, sind wir ins Dorf zur\u00fcck. Meine Mutter w\u00e4re am liebsten noch die Nacht im Dorf geblieben, aber die Bauern haben niemanden aufgenommen.<\/p>\n<p>Meine Mutter hatte Angst. Erst als ich sah, dass unsere Nachbarin, die dicke Frau Homes mit ihrem kleinen Handwagen nach Hause ging, da gingen auch wir nach Hause. Hie und da wurde noch in die Wiesen geschossen. Die Erde flog in Font\u00e4nen hoch. Einmal traf so ein Gescho\u00df neben uns in den Stra\u00dfenrand, der Dreck flog auf und ich schrie, aber wir sind dann weiter gegangen und dann hat das Schie\u00dfen aufgeh\u00f6rt. Als wir in den Ort kamen, lagen amerikanische Soldaten in den Senken eines grasigen Abhangs. Die Maschinengewehre auf die hereinkommenden Frauen und Kinder gerichtet. Da hatte ich den Eindruck, die haben Angst vor uns, dann hatte ich keine Angst mehr gehabt. In unserer Stra\u00dfe spielten Negersoldaten mit den schmutzigen Kindern. Andere Soldaten spielten und warfen sich B\u00e4lle zu. Das war offensichtlich ihr t\u00e4glicher Trainingssport. Unsere Wohnung war besetzt. Es waren Soldaten in die H\u00e4user gekommen, es waren neue H\u00e4user, in denen es Badezimmer gab, die man allerdings mit Holz heizen musste. Unsere Nachbarin hat einem Truppf\u00fchrer der amerikanische Soldaten unseren Wohnungsschl\u00fcssel gegeben, sie selbst hatte zwei Offiziere aufgenommen. Wir konnten bei der Nachbarin schlafen.<\/p>\n<p>Meine Mutter konnte kein englisch, aber sie ging in unsere Wohnung, hat dort ein bisschen Ordnung gemacht. Hat den Soldaten den Badeofen angeheizt, dass sie baden konnten und hat sich ganz mutig unter die Soldaten gemischt und hat draufgeschaut, dass Ordnung in dieser Wohnung war. Einem Zuckersack, der vor einem Bett lag, hat sie einen Tritt gegeben. Den haben wir am n\u00e4chsten Tag wieder gefunden. Wir haben auch ein paar L\u00f6ffel aus Essen gefunden, aus Bad Nauheim, da waren Silberl\u00f6ffel dabei. Ein paar Socken sind noch liegen geblieben. Den Zuckersack haben wir gut gebrauchen k\u00f6nnen. Ich hatte ein Luftgewehr, das hatte ich zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen, habe aber nie etwas damit gemacht, ich hatte auch keine Patronen daf\u00fcr gehabt, aber vertrauensvoll wie ich war, habe ich einem amerikanischen Soldaten dieses Luftgewehr gezeigt. Meine Mutter war sehr erschrocken, denn Waffen waren verboten und mussten abgegeben werden. Sie hat das Gewehr gleich zerbrochen und hat den Kolben verbrannt. Aber dieser amerikanische Soldat hat sich \u00fcberhaupt nichts daraus gemacht. Er hat die Untauglichkeit dieser Waffe gleich erkannt.<\/p>\n<p>Eines Morgens sa\u00dfen meine Spielkameraden auf der Mauer und wir schauten hinaus und sie hatten Konservenb\u00fcchsen in der Hand und tauchten ihre Finger hinein und holten etwas heraus und a\u00dfen das. \u201eWas habt Ihr denn da?\u201c \u201eKonserven\u201c. \u201eWo habt ihr die her?\u201c \u201eVon den Amis!\u201c. \u201eHaben die sie euch geschenkt?\u201c \u201cNein, geklaut!\u201c \u201eWo gibt\u2019s das?\u201c Da sind so K\u00e4sten an den Autos, da ist das drin!\u201c. Ich bin raus gegangen, das war noch am ersten Tag, nachdem wir heimgekommen waren. Da standen viele amerikanische Autos. Da standen ein paar Jeeps hintereinander. Ich bin zu den Autos, habe so getan, als ob mich die Autos sehr interessierten, habe in den Kasten hineingeschaut. Ein Griff, eine Dose in der Hand und die Tasche gesteckt und bin dann davon gegangen, ganz steif, mit steifem R\u00fccken, mit Angst ich k\u00f6nnte erwischt werden. Ich bin dann die Stra\u00dfe hinaufgegangen. Dort stand ein Russlanddeutscher, Leo Panneck, der aus Russland nach Deutschland gebracht wurde zum Arbeiten. Seine Mutter wurde zum Arbeiten gebracht und wir hatten den Leo sehr gern gehabt. Wir sind miteinander in einen vorsorglich gegrabenen Laufgraben gegangen und haben diese Konserve aufgemacht. Es war ein Schl\u00fcssel dran, es war Schinken mit Ei. Wir haben das mit den Fingern herausgeholt und das hat uns sehr gut geschmeckt.<\/p>\n<p>Meine Eltern waren konfessionslos, das hei\u00dft, mein Vater war fr\u00fcher katholisch gewesen, hatte aber in der katholischen Kirche so viele unangenehme Sachen erlebt, so viel Heuchelei und Oberfl\u00e4chlichkeit, dass er aus der katholischen Kirche austrat. Es kann sein, dass einige moralische Dinge auch die Gr\u00fcnde waren. Meine Mutter war evangelisch gewesen, aber die Familie war unreligi\u00f6s, sie sind nie zur Kirche gegangen, sie haben sich darum auch nicht geschert. Die evangelische Taufe, war alles nur pro forma. Als ich dann zur Schule kam, gab es auch Religionsunterricht. Aber unsere Familie war offiziell ohne Bekenntnis. Das hie\u00df damals gottgl\u00e4ubig. Damit hat man mehr oder weniger vertuscht, dass wir an nichts geglaubt haben. Aber f\u00fcr mich war dieses Ph\u00e4nomen Gott, ein Problem. Ich habe fr\u00fch lesen gelernt. Ich habe mit vier Jahren lesen gelernt, \u00fcberall kam das Wort Gott vor und ich hatte keine rechte Vorstellung, was das war, was damit los war. Dann gab\u2019s Religionsunterricht. Ich nahm nicht daran teil. Eines Tages kam eine Klassenkameradin auf der Stra\u00dfe und sagte: \u201eAu, Au, du kommst nie zur Religion!\u201c Und ich f\u00fchlte mich provoziert und habe unfl\u00e4tiger Weise gesagt: \u201eReligion ist schei\u00dfe!\u201c \u201eDas werde ich der Lehrerin sagen!\u201c Sie hat es der Lehrerin erz\u00e4hlt. Die Lehrerin war eine sehr vern\u00fcnftige Frau und hat mich nach Hause bestellt, zu ihr. Ich kam in ihr kleines Haus hinein und sie war oben auf der Treppe und wischte die Treppe und sagte: \u201cKomm mal rauf!\u201c. Dann hat sie mich gefragt: \u201cHast du zu Annika Scheidemann gesagt: \u201eReligion ist schei\u00dfe?\u201c Dann habe ich gesagt: \u201eJa\u201c. \u201eGut dass du so ehrlich bist!\u201c. Dann hat sie mir irgendwie klar gemacht, dass das nicht nett war. Und irgendwie konnte ich dem zustimmen, dar\u00fcber habe ich mich auch schon ge\u00e4rgert. Die Annika ist mir auf die Nerven gegangen und ich hab\u2019 das einfach so abgewehrt.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter hat dann die Klasse einen anderen Religionslehrer bekommen, der hie\u00df Reichert. Und dieser Herr Reichert hat am Anfang der Klasse immer, die Namen aufgerufen, um festzustellen, wer da war, vor allem in der ersten Stunde. Herr Reichert hat meinen Namen genannt und die Mitsch\u00fcler haben gesagt, der ist gottgl\u00e4ubig. Dann hat Herr reichert gesagt: \u201eDer ist ungl\u00e4ubig!\u201c. Als es zur zweiten Stunde kam, standen die Klassenkameraden in der Pause vor der Schule und zeigten auf mich \u201eungl\u00e4ubig, ungl\u00e4ubig, ungl\u00e4ubig!\u201c Ich musste innerlich zustimmen, aber es war mir unangenehm in der Klasse so gesondert zu sein. Es dauerte nicht lange, dieser Religionslehrer war sehr streng, so dass meine Klasse bald einen neuen Abz\u00e4hlreim hatte, der ging so: \u201eDas elfte Gebot, Herr Reichert ist tot, Herr Reichert ist frech, patsch hast du eine weg!\u201c Es dauerte nicht lange, da wurde Herr Reichert versetzt und ich hatte kein Problem mehr damit. Ich habe oft im Religionsunterricht hinten gesessen, auch sp\u00e4ter in der Mittelschule und habe zugeh\u00f6rt. Manchmal war ich der aufmerksamste Sch\u00fcler da hinten. Meine Mitsch\u00fcler haben sich mit den Religionslehrern mehr Scherze erlaubt, als mir Nichtreligi\u00f6sen angenehm war.<\/p>\n<p>Mein Vater wollte, dass ich auf der Mittelschule bliebe, was aber nicht zum Abitur f\u00fchrte. Ich war ein guter Sch\u00fcler, weil alles, was ich lernen konnte mich interessiert hat. Die Schule h\u00e4tte mich gerne behalten. Damals musste man noch Schulgeld bezahlen und auf Grund meiner Schulleistungen hatte ich eine Freistelle, wie einige Mitsch\u00fcler, von denen ich aber nicht wusste. Ich wollte gerne Holbildhauer werden. Mein Vater hat gerne geschnitzt und hat nach dem Krieg versucht, damit sein Brot zu verdienen, was nicht so gut gelang. Ich wollte gerne schnitzen, das hat mir Spa\u00df gemacht. Ich habe immer wieder ein Messer gefunden oder gesucht, auch wenn ich wusste, wem es geh\u00f6rt hat und habe damit geschnitzt. Ich war nicht ganz ehrlich. Ich habe dann eine Lehre als Holzbildhauer in der Fabrik gemacht und mein Vater eben auch als Angelernter t\u00e4tig war.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr als Geselle habe ich gemerkt, da kann ich nichts mehr lernen. Ich habe mich nach einer anderen Stelle umgeschaut. Ich bin nach S\u00fcddeutschland gegangen und kam dort in katholische Gebiete. Und habe auch gemerkt, dass ihre Religion sehr \u00e4u\u00dferlich gelebt wurde. Nach einem Jahr bin ich wieder an eine andere Stelle gegangen, nach Aidenbach in Niederbayern. Dort habe ich Katholiken mit Herz kennengelernt, die allerdings ihre Religion mehr oder minder oberfl\u00e4chlich lebten. Dort gab es einen Lehrling, der mir immer wieder erz\u00e4hlte, dass der Pfarrer betrunken in die Kirche gekommen sei am Sonntagmorgen. Bei meinen weiteren Arbeitsstellen, habe ich sp\u00e4ter in Werkst\u00e4tten Heiligenfiguren geschnitzt, Grabmahle, Heiligenfiguren, Jesus am Kreuz, Maria mit Kind, ohne Kind und so weiter in gr\u00f6\u00dfer und kleiner. So habe ich eben mein Brot gedient. Aber wegen meiner mangelnden Religiosit\u00e4t habe ich da keine Probleme gehabt.<\/p>\n<p>1961 bin ich dann nach Wien gekommen, um an der Kunstakademie zu studieren, weil ich gemerkt habe, bei den Handwerkern war nichts mehr zu lernen f\u00fcr mich. Nach dem Studium, das war 1967, da hatte sich einer meiner liebsten Studienkollegen, ein Ungar, der Kirche angeschlossen, er hie\u00df Sandor Suranyi. Wir hatten w\u00e4hrend des Studiums \u00f6fter miteinander gesprochen \u00fcber alles, \u00fcber Krieg, Volk und Sprache, Philosophie und Religion. Er war katholisch, seine Familie war katholisch gewesen. In Ungarn katholisch zu sein, das war gar nicht so einfach. Als 1956 die Revolution in Ungarn war, war er nach Westen gegangen, weil alle Studenten, die sich an der Revolution beteiligt hatten um ihr Leben f\u00fcrchten mussten. 1967, das war schon nach dem Studium, ich habe in der gleichen Stra\u00dfe von der Akademie gewohnt, ging er mir einmal \u00fcber den Weg, denn ich wohnte zwei H\u00e4user weiter, in der B\u00f6cklinstra\u00dfe, ganz nahe bei der Mormonenkirche. Da lief er mir \u00fcber den Weg. \u201eWas machst du hier?\u201c \u201cJa, wir gehen jetzt in die Kirche, du solltest auch einmal da hin kommen!\u201c<\/p>\n<p>Ich habe die Kirche nur als modernen Bau wahrgenommen und fand es interessant, einen so modernen Bau als Kirche zu gebrauchen. Ich wollte mir dieses Haus einmal anschauen Die Missionare machten mir damals einen so verschlossenen Eindruck, dass ich mich abgesto\u00dfen f\u00fchlte. Aber ich kann ihnen keinerlei Schuld zuschreiben, es war mein Eindruck. Eines Tages kam er zu mir in meine kleine Werkstatt und sagte zu mir: \u201eLersch, du solltest einmal mit mir zur Kirche kommen!\u201c. Ich war damals in einer Situation, wo ich offen war. Ich hatte schon mehr als ein Jahr entz\u00fcndete Handgelenke und ein \u00e4lterer Kollege, den ich sehr verehrte, sagte: \u201eDas muss doch einen Sinn haben. Bei irgendeiner Reise in Deutschland, hatte ich einen evangelischen Pfarrer kennengelernt, mit dem ich korrespondierte, auch \u00fcber Religion. Also ich war irgendwie vorbereitet und damals wurde im Kultursaal der Film \u201eDes Menschen Suche nach Gl\u00fcck\u201c gezeigt.<\/p>\n<p>Ich fand das ganz sch\u00f6n. Die Lila Figuren da am Himmel, die fand ich kitschig, aber sonst hatte ich einen guten Eindruck davon. Denn die christlichen Ideale sagten mir was. Nur wie sie von den Kirchen praktiziert wurden, damit war ich nicht einverstanden. Nach dem Film wurden gestrichene Brote serviert und Himbeersaft und ich war gewohnt, in Wien wurde Wein serviert. Und dass die Leute auch ohne Alkohol fr\u00f6hlich sein konnten, das hat mir imponiert. Und dann gab es zwei Missionare, die mich gefragt haben, ob sie mich besuchen d\u00fcrften? \u201eJa, warum nicht!\u201c Sie kamen zu mir und ich hatte mir einen Bogen Papier zu Recht gelegt und oben hingeschrieben: \u201eWoher kommt der Mensch, wozu ist er auf der Erde und wohin gehen wir?\u201c Und ich hatte mich darauf gefreut, mit ihnen zu diskutieren, Ich habe gerne diskutiert. Die wollten nicht diskutieren, die haben gesagt: \u201eBeten Sie dar\u00fcber!\u201c. Au, das war etwas Neues. Gebetet hatte ich noch nie. Am Ende der Belehrung haben sie gefragt, ob ich beten wollte und mein erstes Gebet lautete etwa so: \u201eVater im Himmel, wenn es Dich wirklich gibt usw., dann beantworte mir diese Fragen!\u201c Die haben mich jede Woche besucht und belehrt. Mir war das mehr oder weniger eing\u00e4ngig, aber es gab Sachen, die mir unklar waren, die ich nicht verstehen konnte, aber ich habe auf alles Antworten bekommen. Nicht wie mit einem Donnerschlag, nicht irgendwie mystisch, sondern es kam mir einfach in meinen Geist hinein, dass es zur Erkenntnis wurde, dass es richtig ist, dass es sein kann, dass es glaubw\u00fcrdig ist.<\/p>\n<p>Ich bin auch sonntags dann in die Kirche gegangen, habe auch am Fastsonntag gefastet und fand das sehr geistvoll, so dass sie nach sechs Wochen mich gefragt haben, ob ich mich taufen lassen m\u00f6chte? Ich hatte nicht so ein Zeugnis, das alle Bedenken ausger\u00e4umt hatte, das habe ich bis heute nicht, sondern es war die Frage. Bin ich konsequent oder feige? Feige wollte ich nicht sein, sondern konsequent auf Grund der Erkenntnisse und der Antworten, die ich bekommen habe, habe mich taufen lassen. Seitdem bin ich noch heute in der Kirche und meine \u00dcberzeugung ist, dass durch unsere Religion christliche Ideale auf die beste Art und Weise gelebt werden, wie man sie leben kann, von allen Kirchen, die ich kenne. Zweitens, dass durch das gelebte Evangelium, besonders in Bezug auf das Familienleben, es kein besseres Konzept f\u00fcr eine Gesellschaft gibt. Mein Glaube, dass das Leben unendlich ist, ist tief in mir verwurzelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mainz-Gonsenheim, Rheinland-Pfalz Ich hei\u00dfe Heinrich Lersch, ich bin am 11. Februar. 1930 in Mainz Gonsenheim geboren, Vater Josef Lersch, meine Mutter Johanna Sa\u00dfmannshausen. Ich habe sehr fr\u00fche Kindheitserinnerungen. Wir wohnten zuerst noch bei meiner Gro\u00dfmutter, Emma Scheuer und meine Gro\u00dfmutter konnte nur ein Ding zeichnen, das war ein Ziegenbock. 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