{"id":30,"date":"2011-10-07T17:16:48","date_gmt":"2011-10-07T17:16:48","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=30"},"modified":"2014-04-11T09:06:53","modified_gmt":"2014-04-11T09:06:53","slug":"helene-frieda-steckmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann","title":{"rendered":"Helene Frieda Steckmann"},"content":{"rendered":"<h2>Neu Alexandrowka, Luck, Polen<\/h2>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-20\" title=\"Helene Frieda Steckmann\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg\" width=\"200\" height=\"277\" \/><\/a>Ich, Helene Frieda Steckmann<\/strong>, geborene Urbansky, bin geboren am 7.August 1924 in Neu-Alexandrowka, Kreis Luck, Polen. Ich bin die Tochter von Josef Urbansky geboren am. 2.August.1899 in Nymer, Polen. Mutter: Julianna Urbansky, geborene Tischer, am 28.Januar1895 in Karolinowka, Polen. Ich bin das zweite von vier Kindern meiner Eltern. Meine Eltern lebten seit ihrer Verm\u00e4hlung 1921 als Bauersleute in Neu Alexandrowka bis zu ihrer R\u00fcckkehrwanderung 1939 ins deutsche Reich.<\/p>\n<p>Mein Urgro\u00dfvater wurde 90 Jahre alt. Ich kann mich noch ein wenig an ihn erinnern, wie er auf dem Sterbebett lag. Mir ist heute beim Schreiben so richtig bewusst geworden, was dieser alte Urgro\u00dfvater, den ich noch ganz wenig in Erinnerung habe, f\u00fcr uns getan hat und daf\u00fcr bin ich ihm dankbar. Die Menschen damals hatten nicht nur schwer gearbeitet, sparsam gelebt, sie hatten auch einen starken Glauben an Gott. Denn es hat schon immer gehei\u00dfen: Wo die Not am gr\u00f6\u00dften, ist Gott am n\u00e4chsten, und das ist wirklich wahr, das hat sich schon oft bewahrheitet.<!--more--><\/p>\n<p>Mein Gro\u00dfvater v\u00e4terlicherseits war Orthodoxe, ich habe meinem Gro\u00dfvater oft als kleines M\u00e4dchen bei seinem Morgengebet zugesehen, wie er vor einem sch\u00f6nen Bild, das die himmlische Herrlichkeit darstellte, stand und betete. Morgens und abends bekreuzigte er sich vor dem Bild. In der Passionszeit wurde streng gefastet, da gab es kein Fleisch noch tierisches Fett, die Mahlzeiten wurden mit \u00d6l gekocht. Zum Osterfest ist Kuchen gebacken worden, Fleisch angerichtet, Eier gekocht und gef\u00e4rbt, so wie es jeder Familie m\u00f6glich war. Mein Gro\u00dfvater starb etwa 1941 mit \u00fcber 60 Jahren. Meine Gro\u00dfmutter starb etwa 10 Jahre vorher, ehe ich in die Schule kam. Die Oma hatte ich gern. Als ich noch so klein war, dass ich noch nicht richtig sprechen konnte, und die Oma Sauerkraut gekocht hatte, soll ich die Oma am Rockzipfel so lange gehalten haben und ihr nachgelaufen sein und gebettelt haben: \u201eBaba, Pischta, Baba, Pischta&#8220; bis sie mich gef\u00fcttert hatte; so gern mochte ich Sauerkraut .<\/p>\n<p>Die Gro\u00dfeltern m\u00fctterlicherseits: Gro\u00dfvater starb als ich noch nicht in der Schule war. Meine Mutter erz\u00e4hlte, wie streng ihre Eltern waren. Jeden Samstagabend hatte der Vater die Bibel gelesen. Da musste alles still dasitzen und zuh\u00f6ren. Wehe, wenn eins von den Kindern \u2013 und es waren 11 \u2013 nicht anwesend war. Das holte er mit dem Riemen und es gab einen Denkzettel. Gro\u00dfvater war sehr eigensinnig und stur. Im ersten Weltkrieg mussten die Gro\u00dfeltern mit der Familie die Front r\u00e4umen und mussten f\u00fcr eine Zeitlang auf einen Gutshof. Dort arbeiteten sie, damit sie etwas zum Essen hatten. Alles war sch\u00f6n und gut, aber die Glocke nach der die Menschen auf die Arbeit gehen mussten und nach der sie aufh\u00f6ren konnten, das passte meinem Gro\u00dfvater \u00fcberhaupt nicht. Er arbeitete seine Stunden, aber er ging zur Arbeit, wann er wollte und h\u00f6rte auf, wann er wollte. Wenn es zur Mittagszeit gel\u00e4utet hatte und die Tagel\u00f6hner nach Hause gingen, blieb der Gro\u00dfvater auf dem Feld und arbeitete weiter. Nachmittag, wenn es wieder gel\u00e4utet hat, die Menschen aufs Feld gingen, kam mein Gro\u00dfvater nach Hause. Nach der Glocke zu arbeiten, das tat er nicht.<\/p>\n<p>Die Gro\u00dfmutter lebte bis 1945. Nachdem der Krieg zu Ende war, sammelten die Polen die alten deutschen Leute zusammen und brachten sie um; dabei war auch meine Gro\u00dfmutter. Vor dieser Oma habe ich mich als Kind gef\u00fcrchtet. Sie hat mir nichts getan. Ich war sehr sensibel und sie war eine harte Frau. Sie hatte elf Kindern das Leben geschenkt und auch viel durchgemacht. Wahrscheinlich hatte diese Aufgabe, die sie zu erf\u00fcllen hatte, sie so ernst und hart gemacht wie ich sie empfunden habe. Es hei\u00dft und es ist wahr, was die Alten sagen: Den Auswanderern bracht es den Tod, die zweite Generation hatte die Not, die dritte Generation hatte das Brot. Meine Eltern waren die dritte Generation. Ich bin 1924 geboren, bin somit die vierte Generation.<\/p>\n<p>Meine Eltern verm\u00e4hlten sich 1921, am 24. Juni in der evangelisch-lutherischen Kirche in Rozyszcze, Kreis Luck, Polen. Sie lebten bis 1940, bis zu ihrer R\u00fcckkehrwanderung ins Deutsche Reich, als Bauersleute in Neu-Alexandrowka. 1922 kam mein \u00e4lterer Bruder Gustav Herbert zur Welt. 1924 kam ich, Helene Frieda, zur Welt, 1926 erblickte meine Schwester Amalie Natalie das Licht der Welt, 1928 folgte mein j\u00fcngster Bruder Edmund.<\/p>\n<p>Die sch\u00f6nste Erinnerung aus meiner Kindheit war die Weihnachtszeit. Wir waren damals nicht so aufgekl\u00e4rt wie die Kinder von heute es sind. Wir glaubten alles so richtig kindlich. Wir tr\u00e4umten so richtig sch\u00f6n in unserer Kindheit vom Erz\u00e4hlen unserer Mutter. Sie erz\u00e4hlte uns die Geschichte von der Geburt Jesu bis zur Kreuzigung. Wir beteten zum Christkind und lernten dabei, das Christkind so richtig zu lieben. Heiligabend, wenn es an der T\u00fcr klopfte, o weh, da wagten wir kaum noch zu atmen; wir verkrochen uns so gut es ging hinter Mutters Sch\u00fcrze. O, was waren wir da f\u00fcr brave Kinder! Nachdem der Weihnachtsmann weg war, bevor wir ins Bett gingen, sagte die Mutter, die Jungen sollten ihre M\u00fctze und die M\u00e4del ihr Taschentuch raus legen, damit das Christkind was drauf lege, dann ging es zu Bett. W\u00e4hrend wir schliefen schm\u00fcckten unsere Eltern den Tannenbaum. Der Tannenbaum hing an der Decke. Unter dem Tannenbaum waren die M\u00fctzen von den Buben und die Taschent\u00fccher von den M\u00e4deln. \u00dcberall lag was drauf. Die Buben hatten Pferdchen aus Lebkuchen, die M\u00e4dchen Puppen, Enten, Sch\u00e4fchen aus Lebkuchen. Das Lebkuchengeb\u00e4ck war so sch\u00f6n mit buntem Zuckerguss verziert, dass ich in Deutschland so was Sch\u00f6nes nicht gesehen habe. Als die Eltern mit allem fertig waren, z\u00fcndeten sie die Kerzen an, machten das Licht aus, dann weckten sie uns: \u201eWacht auf, das Christkind war da! Seht, was es gebracht hat!&#8220; Wir, mit unseren verschlafenen Augen, konnten kaum fassen, was geschehen war als wir zu uns kamen und sahen den leuchtenden Tannenbaum im dunklen Zimmer. Wir starrten den Tannenbaum an, der ja so sch\u00f6n war. Was da alles dran hing, das war wunderbar, das kann ein Kinderherz erstmal gar nicht fassen. Wir bewunderten das Christkind, dass es sich so abplagen musste bis alles fertig war. Unsere Eltern mussten wahrscheinlich viel Freude an der Vorbereitung gehabt haben, denn jedes Jahr war es das Gleiche. Was haben wir uns gefreut und unsere Eltern mit uns!<\/p>\n<p>Wir lebten gl\u00fccklich und zufrieden; wir Kinder wuchsen heran, hatten liebvolle, sorgende Eltern, die in ihrer Erziehung auch streng waren, was man auch zu der Zeit nicht anders kannte \u2013 nur Gehorsam, Anst\u00e4ndigkeit, damit man den Eltern keine Sorgen machte. Ich bin dankbar f\u00fcr unsere Eltern, die uns in gemeinsamer Liebe im Evangelium und Glauben an Jesus Christus erzogen haben. Soweit mein Ged\u00e4chtnis zur\u00fcckreichen kann, war mein innerlicher Wunsch, mit Jesus durchs Leben zu gehen. Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie mir die Wege Jesu schon fr\u00fch gezeigt haben.<\/p>\n<p>1939, am 18. Mai, am Himmelfahrtstag, bin ich konfirmiert worden. Der Spruch auf meinem Konfirmandenschein, der mir beim Segnen vorgelesen wurde, steht in Psalm 37 Vers 37: <em>Bleibe fromm und halte dich recht, denn solchen wird es zuletzt wohl gehen.<\/em> Dieser Spruch begleitet mich schon 47 Jahre und er wird mich bis an mein Lebensende begleiten. Ich glaube, was er aussagt hat mir auch schon viel Kraft gegeben, in schwe\u00adren Stunden durchzuhalten.<\/p>\n<p>Als ich 15 Jahre alt war, am 1. September 1939, brach der Krieg zwischen Deutschland und Polen aus. Der Feldzug dauerte nur 14 Tage, aber was in diesen 14 Tagen geschah hatte die Welt bis dahin noch nicht gesehen. Die deutsche Bev\u00f6lkerung, die in Polen den Urwald gerodet und seit vier Generationen dort als polnische B\u00fcrger gelebt hatte, die dort in die Schule gegangen war und beim polnischen Heer gedient hatte, wurde mit Beginn des Krieges von heute auf morgen als Feind angesehen und das Gemetzel ging los unter der Zivilbev\u00f6lkerung \u2013 Verhaftungen, ganze Familien auf bestialische Weise erschlagen und andere schreckliche Gr\u00e4ueltaten. Zum Gl\u00fcck dauerte der Krieg nur 14 Tage, sonst w\u00e4ren wir alle abgeschlachtet worden.<\/p>\n<p>Nach dem deutsch-polnischen Feldzug sind von der anderen Seite die Russen in Polen einmarschiert. Deutschland ging bis an die Weichsel und nicht weiter. Deutschland teilte mit Russland Polen auf. Unsere Heimat fiel an Russland. Das war Mitte September 1939. Noch im gleichen Jahr begann die Vorbereitung f\u00fcr die R\u00fcckkehr der Deutschen aus Polen ins deutsche Reich. Im Oktober\/November h\u00f6rte man, dass Deutschland mit Russland einen Vertrag gemacht hatte, die deutschen Menschen aus dem russisch besetzen Gebiet von Polen auswandern zu lassen. Der erste Transport mit Frauen, Kleinkindern und alten Menschen war Heiligabend Richtung alte Heimat abgefahren. Meine Mutter und meine j\u00fcngeren Geschwister (10 und 12 Jahre alt) waren auch dabei. Mein Bruder (16 Jahre) und ich (15 Jahre) sind an Silvester mit dem n\u00e4chsten Transport ausgewandert. Mein Vater verlie\u00df Heilige drei K\u00f6nige 1940 Haus und Hof bei 40\u00b0 K\u00e4lte mit Pferd und Wagen. Schweren Herzens verlie\u00dfen wir unsere alte Heimat und wanderten einer neuen zu, von der wir nicht viel wussten. Wir wussten nur eins: Wir fahren ins deutsche Reich, da wo niemand uns etwas zuleide tun kann.<\/p>\n<p>1940 war ein sehr strenger Winter. Wir sind bei klirrender K\u00e4lte gewandert. Wir kamen in verschiedene Lager. Mutter mit den j\u00fcngeren Geschwistern kam nach Leipzig, mein Bruder und ich kamen nach Merane, mein Vater kam nach Lizmanstadt. Das Suchen begann. Es dauerte zwei Monate bis wir uns durch Briefe gefunden hatten und zusammengef\u00fchrt waren. Gott war uns gn\u00e4dig. Er f\u00fchrte uns, meinen Vater, meine Mutter, Schwester und mich wieder zusammen. Im M\u00e4rz 1940 sind wir als geschlossene Familie ins deutsch besetzte Gebiet Polens, ins Wartheland, gebracht und dort auf polnischen H\u00f6fen angesiedelt worden. Das war auch nicht ganz richtig, was die deutsche Regierung gemacht hatte. Polnische Familien wurden von ihrem Haus und Hof weggebracht. Sie mussten alles stehen und liegen lassen und kamen in ein Gebiet von Polen, das Prektorat genannt wurde. Dort mussten sie von 1940 bis 45 als unsere Knechte und M\u00e4gde leben.<\/p>\n<p>Als die deutschen Truppen 1944 immer mehr zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wurden, erreichte uns der R\u00fcckzug der Front Anfang Januar 1945 im Warthegau. Da mussten wir wieder von unseren angesiedelten H\u00f6fen. Mein Vater, meine Mutter, meine Schwester und ich fl\u00fcchteten mit Pferd und Wagen in einem Transport von vielen Menschen. Aber wir kamen nicht weit, nur etwa 30 Kilometer, da kamen die russischen Flieger im Tiefflug und beschossen uns. Wir mussten zur\u00fcck auf die Bauernh\u00f6fe, wo wir f\u00fcnf Jahre gelebt hatten. Mit viel Angst fuhren wir zur\u00fcck. Inzwischen waren die polnischen Bauern auf ihre H\u00f6fe zur\u00fcckgekehrt. Wir waren in eine j\u00e4mmerliche Situation geraten. Auf den Stra\u00dfen russische Panzer und hamsternde Polen. Deutsche, die nicht so gut zu den Polen waren, hatten die Polen unterwegs abgefangen und vor den Frauen und Kindern erschossen.<\/p>\n<p>Wir, mein Vater, Mutter, meine Schwester und ich waren die ganze Nacht bei eisglatter Stra\u00dfe gefahren und immer wieder von Russen angehalten worden. H\u00e4tte mein Vater nicht so gut russisch und polnisch sprechen k\u00f6nnen, dann wei\u00df ich nicht, was mit uns passiert w\u00e4re. Gegen Morgen kamen wir in das Dorf, da wir gewohnt hatten. Wir f\u00fcrchteten uns sehr. Wenn ich an meinen Vater denke \u2013 was war das f\u00fcr ein tapferer Mann. Er ging zu den Polen, die im Dorf waren und uns kannten. Er stellte sich ihnen und fragte, was jetzt passieren soll. Die Polen versicherten ihm, es wird uns niemand etwas zuleide tun, wir sollen nur auf den Bauernhof zur\u00fcckgehen, es wird uns nichts geschehen. Und so war es auch. Der polnische Bauer hat uns vor\u00fcbergehend aufgenommen bis \u00fcber uns entschieden wurde, was mit uns geschehen sollte. Ich war damals 21 Jahre alt. Mit 21 Jahren habe ich zum ersten Mal erfahren, dass Mensch sein sich lohnt. Mein Vater war ein guter Mensch \u2013 ehrlich, tapfer, nicht streits\u00fcchtig, hilfsbereit, geduldig, nicht geizig \u2013 und hatte einen gro\u00dfen Glauben an Gott.<\/p>\n<p>In den ersten drei Tagen nach dem Einmarsch der Russen war es furchtbar: Erschie\u00dfungen, Vergewaltigungen, Verschleppungen. Die deutschen Menschen waren ihrem Schicksal \u00fcberlassen. Am schlimmsten war es f\u00fcr die M\u00fctter mit kleinen Kindern: nichts als Elend, Hunger, Jammer. Viele \u00e4ltere Menschen haben sich selbst das Leben genommen. Meine Mutter und ich sind in ein Lager gebracht worden. Am gleichen Abend st\u00fcrmten etliche Polen mit Pistolen ins Lager. Alles musste am Platz bleiben. Wir wurden f\u00fcr den Transport am n\u00e4chsten Morgen aufgeschrieben: M\u00e4nner bis 60 Jahre, Frauen ohne Kinder und M\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Am Morgen des folgenden Tages mussten wir antreten. Es war ein Transport von 75 Menschen. Mein Vater und ich sagten der Mutter Lebewohl, die krank und schwach im Lager zur\u00fcck geblieben war. Wir wussten nicht, wohin es gehen sollte. Der Transport setzte sich im Schnee zu Fu\u00df in Bewegung. Wir marschierten den ganzen Tag, 30 Kilometer bis zur Kreisstadt Gostynin. In der D\u00e4mmerstunde erreichten wir das Gef\u00e4ngnis. Die M\u00e4nner wurden hinter einen Drahtzaun gebracht, dann einzeln ins Gef\u00e4ngnis zum Verh\u00f6r gef\u00fchrt und dabei geschlagen. Aus jedem wollten die Polen einen SS-Mann her auspr\u00fcgeln. Ich dr\u00e4ngte mich unauff\u00e4llig an den Drahtzaun, um mit Vater ein paar Worte zu sprechen. Er kam auch n\u00e4her und sagte mir, was ich bei meinem Verh\u00f6r sagen sollte, damit wir uns nicht widerspr\u00e4chen. Bis wir Frauen dran kamen war es schon sp\u00e4t abends. Mit uns Frauen sind die Polen nicht so hart umgegangen. Wir 21 Frauen sind in einer Zelle untergebracht worden. O was hatte ich da gebetet! Ich habe nur geantwortet, wenn ich gefragt worden bin, ich hatte mich ganz in die H\u00e4nde meines himmlischen Vaters fallen lassen. Von morgens bis abends flehte ich im Inneren um Gnade und Beistand, um Schutz und Erbarmen; ich h\u00e4ngte mich mit Leib und Seele, mit all meiner Kraft an eine noch damals geglaubte Hoffnung. In der Zeit der gr\u00f6\u00dften Gefahr waren wir in einem Gef\u00e4ngnis; dort konnte man nicht an uns heran. Die Frauen und M\u00e4d\u00adchen in der Freiheit wurden furchtbar gesch\u00e4ndet.<\/p>\n<p>Wir waren drei Tage im Gef\u00e4ngnis, dann sind wir Frauen zur Arbeit in einer Nervenheilanstalt bei Gostynin eingeteilt worden, und so blieben wir dort von 1945 bis 1950. Bald danach holte ich meine Mutter und Schwester vom Bauern zu mir nach Gostynin. 1948 kam auch mein Vater nach dreij\u00e4hriger Zwangsarbeit zu uns. Von 260 Mann, die 1945 mit meinem Vater nach Warschau kamen, \u00fcberlebten nur zwei: mein Vater und ein Herr Rode. Im Warschauer Lager starben die deutschen Menschen an Typhus und vor Hunger, t\u00e4glich bis zu 60 Personen. Begraben sind sie in der Innenstadt von Warschau in Massengr\u00e4bern.<\/p>\n<p>Am 17. Februar 1949 verstarb meine Mutter, die ich so sehr liebte, mit 54 Jahren. Sie war sehr herzleidend, dazu hatte sie noch Asthma. Von 1945 bis 1950 haben wir Deutsche nur f\u00fcr das Essen gearbeitet, ab 1950, als die Ostzone einen F\u00fchrer bekam \u2013 das war Wilhelm Pieck \u2013 ab da ist es uns Deutschen in Polen besser gegangen. Wir bekamen ein Monatsgehalt, wie es auch die Polen erhielten. 1950 sind wir Deutsche von der Nervenklinik nach Sokolov, Kreis Gostynin, auf einen Gutshof zur Arbeit gebracht worden.<\/p>\n<p>1951 sind mein Vater, meine Schwester mit Mann und ich zusammen mit drei anderen Familien zur Arbeit nach Pommern, dem deutsch-polnisch besetzten Gebiet, wieder auf einen Gutshof gezogen. Dort f\u00fchlten wir uns ein klein wenig heimischer. Dort konnten wir offen deutsch sprechen, denn die Einheimischen waren Deutsche, da ist es uns schon besser gegangen. Von 1951 bis 1957 lebten wir in Reblin, Kreis Stolp. Aber die Sehnsucht blieb in uns wach, endlich da neu zu beginnen und zu leben, wo wir hingeh\u00f6rten, nach Deutschland; denn wir sind deutsch, wir f\u00fchlen deutsch, unsere Sitten und Gebr\u00e4uche sind noch deutsch. Es war eine brennende Sehnsucht, den Tag zu erwarten, an dem wir frei sein w\u00fcrden. Inzwischen meldete sich mein j\u00fcngster Bruder Edmund, dass er am Leben ist und vor\u00fcbergehend im w\u00fcrttembergischen Kreis Heidenheim, in Hermaringen, bei einem Bauern als Knecht eine Heimat gefunden hat. Mein Bruder bem\u00fchte sich durch das Rote Kreuz, uns die Einreise in die Bundesrepublik zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Der 7.Juni 1957 war der langersehnte Tag, an dem wir die polnische Grenze passieren konnten. O, was war das f\u00fcr ein Gef\u00fchl, dieses Land f\u00fcr immer zu verlassen und nie wieder zur\u00fcckkehren zu m\u00fcssen! Das war wie ein Traum. Es war uns, als ob wir mit unserer Ausreise eine gro\u00dfe Last abgelegt und dort gelassen h\u00e4tten. Wir sind frohen Mutes heimw\u00e4rts gefahren. Zwei oder drei Tage waren wir mit dem Zug gefahren bis wir nach Friedland bei G\u00f6ttingen kamen. Als sich der Zug Friedland n\u00e4herte, lief er ganz langsam in den Bahnhof ein; die Friedlandglocken im Durchgangslager h\u00f6rte man schon von weitem l\u00e4uten. Das L\u00e4uten der Glocken versetzte einen jeden in ein unbeschreibliches Gef\u00fchl. Viele konnten ihren Tr\u00e4nen keinen Einhalt gebieten. Freude \u00fcber Freude, Umarmungen, Gl\u00fcckseligkeit, dass endlich das Gewesene zu Ende war!<\/p>\n<p>Im Durchgangslager erwartete uns eine Begr\u00fc\u00dfung durch einen bedeutenden Politiker. Wir wurden seelisch und leiblich gest\u00e4rkt. Wir wurden registriert, \u00e4rztlich untersucht; das dauerte auch ein paar Tage. Nachdem konnten wir von Verwandten abgeholt werden oder wir wurden in die Bundesl\u00e4nder geschickt, die f\u00fcr uns Unterk\u00fcnfte hatten. Wir konnten neu beginnen.<\/p>\n<p>Zw\u00f6lf bis f\u00fcnfzehn Jahre sind wir wie die Wogen des Meeres hilflos hin- und hergetrieben worden. Nun wollten wir neu beginnen, mit neuer Kraft und frischem Mut. Mein Vater nahm eine Arbeit in Hermaringen bei einer Firma Diener auf und f\u00fchlte sich schon damals sehr kraftlos. Er war bis ungef\u00e4hr 1956 immer ein kr\u00e4ftiger, gesunder Mann, niemals ernsthaft krank. Nach genau 14 Tagen bei seiner neuen Arbeit brach er eines Morgens um acht Uhr bewusstlos zusammen. Nach weiteren 14 Tagen nahm mein Vater wieder die Arbeit auf, schon nach einer Stunde brach er hilflos zusammen. Vom Betrieb aus wurde er zum n\u00e4chstliegenden Arzt gebracht; der \u00fcberwies ihn ins Krankenhaus. Mittags wartete ich mit dem Essen auf Vater, er kam aber nicht. An seiner Stelle kam der Hausarzt. Er teilte mir mit, dass mein Vater im Krankenhaus sei und dass ich auf alles gefasst sein soll, bei meinem Vater stehe Leben und Tod zusammen, er habe Leuk\u00e4mie. Der sch\u00f6ne Traum vom Neubeginn war zu Ende. Der Mensch denkt und Gott lenkt.<\/p>\n<p>Nachdem mein Vater wusste wie krank er war, konnte er es nicht fassen, mit 58 Jahren nicht mehr arbeiten zu k\u00f6nnen, nur den Kindern zur Last zu fallen. Auf Hilfe angewiesen zu sein, dieser Gedanke \u00fcberw\u00e4ltigte ihn. Er sprach nicht mehr, sah vor sich hin. Inzwischen suchte ich mir Arbeit, damit ich f\u00fcr unseren Unterhalt sorge, damit wir leben k\u00f6nnten. Ich konnte meinem Vater helfen, indem ich ihm immer wieder versicherte, dass ich noch f\u00fcr ihn da bin, dass er sich keine Sorgen machen brauche, dass er sich auf mich verlassen kann. So ging das zwei Jahre lang. Zum Schluss brauchte der Vater Pflege w\u00e4hrend ich arbeitete. Da zog ich mit meinem Vater zu meiner Schwester nach Ettleben bei Schweinfurt. Dort pflegte meine Schwester unseren Vater bis zu seinem Tod. Mit 59 Jahren verstarb am 9. Dezember 1959 die dritte Generation der Auswanderer, mein Vater Josef Urbansky. Mein Vater hinterlie\u00df mir mit seinem Tod eine gro\u00dfe Einsamkeit, die ich schwer \u00fcberwinden konnte.<\/p>\n<p>1960 kam mein Mann aus Afrika, der Krieg hatte ihn dorthin verschlagen. Und das war auch ein vom Schicksal schwer gepr\u00fcfter Mensch! Ich war damals 35 Jahre alt. Ich musste mich entscheiden, eine Ehe einzugehen oder weiter in meiner Einsamkeit zu bleiben. Weil ich des Alleinseins m\u00fcde war, wollte ich nur noch eine gute Ehefrau und Mutter werden. Wir haben 1961 geheiratet. Bald danach stellte ich fest, dass mein Mann mich nur geheiratet hatte, um nach au\u00dfen hin ein geordnetes und geregeltes Leben zu f\u00fchren, aber in Wirklichkeit wollte er niemals auf seine Freiheit verzichten. Er belog und betrog mich vom ersten Augenblick an. Ich konnte es zuerst gar nicht glauben, denn ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so einen Menschen mit so einer schlechten Tugend gesehen noch gekannt. Ich hatte gehofft, dass er sich eventuell noch zum Guten \u00e4ndern k\u00f6nnte, aber als wir schon zwei Kinder hatten, wurde er nur noch schlimmer. Als ich noch immer ruhig und gelassen wirkte, obwohl ich in gro\u00dfer Sorge und Kummer war, fing mein Mann noch an, brutal zu werden Eines Tages, es war Sommer, nahm ich meine Kinder. Isabella war zwei Jahre, Conny ein Jahr. Mit ihnen bin ich ins Feld gegangen, wo ich ganz alleine sein wollte und habe mich an den Gott gewendet, an den ich von klein an geglaubt hatte, dem ich treu gewesen bin, der mich in den schweren Kriegszeiten vor allem \u00dcbel bewahrt hatte, den ich oft um einen guten Ehemann bat. Ich war voller Herzeleid, ich f\u00fchlte mich zum ersten Mal von meinem Gott alleine gelassen. Ich fragte mich, wieso er so etwas zulassen konnte; sogar Zweifel \u00fcberfiel mich. Aber da fasste mich das Grauen, denn ich wusste, dass ich nicht zweifeln darf Mir fiel sofort Abraham ein, wie Gott ihn pr\u00fcfte, obwohl Abraham ein so gro\u00dfer Gottesverehrer war. \u201eNein, nein, es ist nur eine Pr\u00fcfung, du musst stark sein&#8220;, redete ich mir ein. Ich hatte sofort erkannt, dass sich Satan in meine Gedanken eingeschlichen hatte. Dann bat ich wieder um Vergebung, Hilfe und Beistand. Ich fing an zu begreifen, dass mir Gott eine Last auferlegt hatte, um mich in meinem Glauben zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Da kam mein Mann eines Tages von der Arbeit nach Hause und hatte gro\u00dfe Schmerzen. Er ging zum Arzt, der verordnete Bettruhe. Niemand wusste zu der Zeit, dass sich diese Bettruhe zehn Jahre, bis zu seinem Lebensende, ausdehnen w\u00fcrde. Dann betete ich wieder: \u201eHimmlischer Vater, das habe ich nicht gewollt.&#8220; Zehn Jahre litt mein Mann und wurde noch verbitterter als zuvor.<\/p>\n<p>1975 schloss ich mich der Kirche Jesu Christi an. Das war noch ein zus\u00e4tzlicher Teil, worunter ich zu leiden hatte. Aber dieses Leiden nahm ganz anderen Charakter an. Nachdem ich getauft war, war es so, als h\u00e4tte ich einen Schutzmantel an, es drang nicht mehr nach innen. Mein Inneres blieb still und ruhig. Ungef\u00e4hr ein halbes Jahr bevor mein Mann starb konnte ich mit ihm sprechen, dass er mir zuh\u00f6rte. Was er nicht sah war, dass mein Herz zerrissen und zerfetzt war und ich keine Gef\u00fchle f\u00fcr ihn hatte. So traurig es war, aber es war die Wahrheit. Er war mir sehr fremd geworden, nach 21 Jahren Eheleben nur Ablehnung. Ich liebte meine Kinder \u00fcber alles. Mein Muttergl\u00fcck war so gro\u00df, dass ich immer wieder, zu jeder Zeit, meinem Mann vergeben h\u00e4tte wegen der Kinder. Mein Herz brach, wenn ich Eheleute gesehen hatte, die sich liebten und friedlich miteinander durchs Leben gingen. Ich dagegen f\u00fchlte mich wie von einer dicken Mauer umgeben und eingeschlossen. Mein Mann war sehr lieblos, nicht mal seine Kinder liebte er. Wie sollte er die Mutter seiner Kinder lieben, die seiner Meinung nach schuld war, dass Kinder da waren!<\/p>\n<p>Die Krankheit meines Mannes wurde immer bedrohlicher. Im Dezember 1981, vier Monate vor seinem Tod, hatte mein Mann \u201eden Schwarzen&#8220;, wie er sagte, gesehen, der zweimal gegen Morgen am Fenster, da wo mein Mann schlief, dreimal heftig am Fensterrahmen geklopft. Einmal kam er mit Zylinder, beim zweiten Mal ohne, mit einer Glatze. Mein Mann sagte, er habe nicht geschlafen, er habe ihn zweimal deutlich gesehen. Daraufhin sagte mein Mann: \u201eDer Tod geht schon ums Haus.&#8220; Er hatte nun gesehen, wer ihn zum Gehen ruft. Er seufzte \u00f6fter schwer und sagte: \u201eHoffentlich k\u00f6nnt ihr mir vergeben.&#8220; Ich merkte, wie schwer es ihm war, denn er wusste wie schwer die Schuld war, die er auf sich geladen hatte, dass er so nicht vor Gott treten konnte. Ich versuchte auf schonende Weise, ihm vom Evangelium zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>\u201eGott ist so gn\u00e4dig, dass er dem ungl\u00e4ubigen Teil so viel Gnade schenkt, dass die ganze Familie vor Gott bestehen kann; denn es ist sein Plan und sein Wille, dass wir mit unserer ganzen Familie wieder zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, um bei ihm weiterzuleben.&#8220; Ich f\u00fcgte noch hinzu, dass ich niemals etwas anderes gewollt hatte. Darauf sagte mein Mann: \u201eJetzt lohnt es sich, weiter zu leben.&#8220; Er hat an die Schrift und was darin steht, geglaubt. Es gelang mir, ihn von der Wahrheit zu \u00fcberzeugen. Ungef\u00e4hr eine Woche bevor mein Mann starb, bat er mich, ich sollte mit ihm beten und f\u00fcr ihn beten. Ich betete f\u00fcr ihn, aber nicht mit ihm, denn ich wusste nicht ob er es ehrlich meint. Er war schon sehr schwach und wollte sterben. Eines Tages fragte er verzweifelt: \u201eSag mal, jetzt bete ich, dass ich sterben will. Warum kann ich nicht sterben?&#8220; Ich sah ihn an und wusste, dass ich ihm eine Antwort geben musste. Es war mir so als ob ich eine Eingebung erhalten h\u00e4tte. Ich sagte: \u201eKarlheinz, du musst umkehren, Gott wartet auf dich. Er will dich nicht qu\u00e4len. Er schenkt dir Gnade. Er will dich nicht tot, sondern lebend. Er wartet auf dich.&#8220; Ich glaube mit diesen Worten habe ich ihm das rettende Seil zugeworfen, woran er sich festhalten konnte. Gott hat ihn wirklich so lang am Leben gehalten bis er sich Ihm zugewendet hat.<\/p>\n<p>Das war die letzte Frage, die mein Mann an mich gestellt hatte und das war ein Tag vor seinem Tod. Die letzte Nacht war sehr schwer, sein Herz tat ihm so weh. Gegen Morgen sagte er die Worte, die er niemals zu mir \u00fcber seine Lippen bringen konnte. Er sagte folgende Worte: \u201eDu bist meine liebste, du bist mein Engel, du bist meine Beste.&#8220; Da setzte er das Gespr\u00e4ch im Fl\u00fcsterton fort und sprach \u00fcber das Geheimnis. Ich h\u00f6rte eine Weile zu, dann wollte ich wissen, \u00fcber was f\u00fcr ein Geheimnis er sprach und fragte, was das f\u00fcr ein Geheimnis sei \u00fcber das er spr\u00e4che dann antwortete er mir klar und deutlich: \u201eIch wei\u00df, dass du das Geheimnis kennst.&#8220; Nach den letzten Worten wurde er ruhig und ist langsam eingeschlafen. Es war der 18. Mai 1982.<\/p>\n<p>Ich war nun mit meinen Kindern allein. Gesundheitlich war ich schon gebrochen und knickte immer mehr zusammen. 1984 war ich 60 Jahre alt geworden. Nach zwei Monaten bekam ich einen Hirnschlag. Ich wollte nicht mehr leben, aber Gottes Wille ist nicht unser Wille; er f\u00fchrt mich oft durch dunkle Tiefen, dann l\u00e4sst er wieder \u00fcber mir die Sonne scheinen. Und so gehe ich an seiner Hand bis er mich heimw\u00e4rts f\u00fchren wird Ihm sei Lob und Ehre f\u00fcr den Schutz, den er mir mein Leben lang hat zukommen lassen. Daf\u00fcr bin ich ihm immer dankbar und werd es auch bleiben bis an mein Lebensende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neu Alexandrowka, Luck, Polen Ich, Helene Frieda Steckmann, geborene Urbansky, bin geboren am 7.August 1924 in Neu-Alexandrowka, Kreis Luck, Polen. Ich bin die Tochter von Josef Urbansky geboren am. 2.August.1899 in Nymer, Polen. Mutter: Julianna Urbansky, geborene Tischer, am 28.Januar1895 in Karolinowka, Polen. Ich bin das zweite von vier Kindern meiner Eltern. Meine Eltern lebten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[56,24],"tags":[],"class_list":["post-30","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-polen","category-s"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Helene Frieda Steckmann - Mormonengeschichte<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Helene Frieda Steckmann - Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Neu Alexandrowka, Luck, Polen Ich, Helene Frieda Steckmann, geborene Urbansky, bin geboren am 7.August 1924 in Neu-Alexandrowka, Kreis Luck, Polen. Ich bin die Tochter von Josef Urbansky geboren am. 2.August.1899 in Nymer, Polen. Mutter: Julianna Urbansky, geborene Tischer, am 28.Januar1895 in Karolinowka, Polen. Ich bin das zweite von vier Kindern meiner Eltern. Meine Eltern lebten [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-10-07T17:16:48+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-04-11T09:06:53+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Guest Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Guest Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"23 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann\"},\"author\":{\"name\":\"Guest Author\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"headline\":\"Helene Frieda Steckmann\",\"datePublished\":\"2011-10-07T17:16:48+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-11T09:06:53+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann\"},\"wordCount\":4514,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg\",\"articleSection\":[\"Polen\",\"S\"],\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann\",\"name\":\"Helene Frieda Steckmann - Mormonengeschichte\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg\",\"datePublished\":\"2011-10-07T17:16:48+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-11T09:06:53+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/30\\\/helene-frieda-steckmann#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Helene Frieda Steckmann\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\",\"name\":\"Mormonengeschichte\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de-AT\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\",\"name\":\"Guest Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Guest Author\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/author\\\/guestauthor\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Helene Frieda Steckmann - Mormonengeschichte","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Helene Frieda Steckmann - Mormonengeschichte","og_description":"Neu Alexandrowka, Luck, Polen Ich, Helene Frieda Steckmann, geborene Urbansky, bin geboren am 7.August 1924 in Neu-Alexandrowka, Kreis Luck, Polen. Ich bin die Tochter von Josef Urbansky geboren am. 2.August.1899 in Nymer, Polen. Mutter: Julianna Urbansky, geborene Tischer, am 28.Januar1895 in Karolinowka, Polen. Ich bin das zweite von vier Kindern meiner Eltern. Meine Eltern lebten [&hellip;]","og_url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann","og_site_name":"Mormonengeschichte","article_published_time":"2011-10-07T17:16:48+00:00","article_modified_time":"2014-04-11T09:06:53+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Guest Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Guest Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"23 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann"},"author":{"name":"Guest Author","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"headline":"Helene Frieda Steckmann","datePublished":"2011-10-07T17:16:48+00:00","dateModified":"2014-04-11T09:06:53+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann"},"wordCount":4514,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg","articleSection":["Polen","S"],"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann","name":"Helene Frieda Steckmann - Mormonengeschichte","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg","datePublished":"2011-10-07T17:16:48+00:00","dateModified":"2014-04-11T09:06:53+00:00","author":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#breadcrumb"},"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#primaryimage","url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg","contentUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helene-Frieda-Steckmann1.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/30\/helene-frieda-steckmann#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Helene Frieda Steckmann"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/","name":"Mormonengeschichte","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-AT"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287","name":"Guest Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","caption":"Guest Author"},"url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/author\/guestauthor"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1448,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30\/revisions\/1448"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}