{"id":308,"date":"2011-11-08T18:20:36","date_gmt":"2011-11-08T18:20:36","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=308"},"modified":"2014-04-11T09:14:15","modified_gmt":"2014-04-11T09:14:15","slug":"joachim-lehnig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/308\/joachim-lehnig","title":{"rendered":"Joachim Lehnig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Forst, Niederlausitz<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Joachim-Lehnig.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-254\" title=\"Joachim Lehnig\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Joachim-Lehnig.png\" width=\"200\" height=\"270\" \/><\/a>Ich bin Joachim Lehnig<\/strong>, geboren 19. Januar 1935 in Forst, Niederlausitz. Mein Vater ist Fritz Lehnig, meine Mutter, Hildegard Lehnig, geborene Salzbrenner. Meine Mutter ist leider schon sehr fr\u00fch, 1939, gestorben, mit 42 Jahren. Mein Vater hat noch einmal heiraten m\u00fcssen. F\u00fcr meine Stiefmutter bin ich sehr dankbar, dass sie uns alle so wunderbar gepflegt und aufgezogen hat. Ich habe nur Gutes von meiner Stiefmutter zu sagen. Sie hie\u00df Adelheid, sie war eine verheiratete Niebraschk, geborene Lassmann<\/p>\n<p>Ich bin noch im Krieg, im Januar 1943, getauft worden. Ich kann mich erinnern, dass da starker Frost war, aber es war eine wunderbare Taufe. Mein T\u00e4ufer hie\u00df Bruder Guido Schr\u00f6ller. Ein Leben lang haben wir eine gute, br\u00fcderliche Verbindung gehabt. Er war nat\u00fcrlich um einiges \u00e4lter als ich und er ist auch schon lange verstorben. Er war ein t\u00fcchtiger Mormone, ein gro\u00dfartiger S\u00e4nger und ein t\u00fcchtiger \u00c4ltester gewesen.<!--more--><\/p>\n<p>Ich hatte noch vier andere Br\u00fcder und eine Schwester. Mein \u00e4ltester Bruder Reinhold (geb. 1919), war vor dem Krieg noch auf Mission, hat 1939 geheiratet und mit seiner Frau Erna zwei T\u00f6chter gehabt. Als Soldat war er in Stalingrad eingesetzt und ist von dort nicht mehr nach Hause gekommen. Er war 23 Jahre alt als er im Krieg gefallen ist. Ein weiterer Bruder Werner ist leider mit 5 Jahren 1930 verstorben. Mein Bruder Alfred war ein t\u00fcchtiger junger Mann, hat seine Berufsausbildung als Bester von der Stadt Cottbus abgeschlossen. Mit 17 Jahren wurde er 1944 als Soldat eingezogen, war im Februar 1945 auf Urlaub zu Hause und ist dann, wahrscheinlich im Kampf um Berlin gefallen mit erst 18 Jahren. Gl\u00fccklicherweise habe ich noch einen Bruder Norbert, geboren 1931, der von 1951 bis 1953 auf Mission war, 1957 nach USA ausgewandert ist und heute noch in Salt Lake City lebt.<\/p>\n<p>Ich bin auch gl\u00fccklich, dass meine Schwester Jenny noch lebt, die 1921 geboren wurde. Sie war meine erste liebe Ersatzmutter, als meine Mutter 1939 mit 42 Jahren verstarb. Ich bin dankbar f\u00fcr meine Familie, die alle treu im Werk des Herrn standen, bzw. noch aktiv stehen.<\/p>\n<p>1945 habe ich das Lager mitgemacht, das Vater geschaffen hat. Man muss wissen, dieses Lager hat er von sich aus aufgebaut. Die Missions-Pr\u00e4sidentschaft konnte das nicht f\u00f6rdern, weil das gar nicht m\u00f6glich war. Wie sollte das gehen damals, unter den Bedingungen? Das hat Vater tats\u00e4chlich von sich aus gemacht. Als Cottbus die Festungsstadt wurde, also dass da wirklich K\u00e4mpfe waren, hat er die Mitglieder alle zusammen rausgefahren zu einem Dorf.<\/p>\n<p>Etwas habe ich als Junge miterlebt, was ein gro\u00dfes Zeugnis f\u00fcr mich sp\u00e4ter war. Damals habe ich das so noch nicht begriffen, aber sp\u00e4ter. Mein Vater wollte mit den Geschwistern damals zur amerikanischen Armee. Man hatte nicht gewusst, wo die Amerikaner sind. Man wusste nur, dass sie nach Berlin kommen und um Berlin k\u00e4mpfen wollten. Dann sagte mein Vater: \u201eDie m\u00fcssen vom Westen kommen, in Richtung Berlin und wir m\u00fcssen dort hin&#8220;. Nachdem er von den Russen die Pferde und die Wagen gekriegt hat, alles schwer vollgeladen, sind wir los und bis Vetschau gekommen. Wir kamen an eine Kreuzung. Nach Westen zu hie\u00df der Ort Calau. Dort wollte Vater hin, weil er annahm, dass dort die Amerikaner durchkommen. N\u00f6rdlich ging es nach Berlin und s\u00fcdlich nach Cottbus. Wir kamen an und ich war immer um Vater rum, 10 Jahre alt, ich war immer an seiner Seite. Da stand auf der Kreuzung eine russische Soldatin. Wir nannten die &#8222;Flintenweiber&#8220;&#8218;. Mit Kalaschnikow und einer roten Handfahne. Der Vater ging zu ihr hin und sagte: \u201eNach Calau&#8220;. Sie sch\u00fcttelt den Kopf und macht mit der Fahne \u201eCottbus, Cottbus&#8220;. \u201eNein&#8220;, sagte Vater, \u201eCalau&#8220;. \u201eCottbus, Cottbus&#8220; Ich wei\u00df nicht, wie viel Mal das ging. Die hat uns nicht durchgelassen. Vater hat sich umgedreht und gesagt: \u201eEs bleibt uns nichts anderes \u00fcbrig, wir m\u00fcssen wieder nach Cottbus&#8220;. Wir sind die Stra\u00dfe nach Cottbus gefahren und uns kamen die Russen entgegen, mit Kanonen und Fahrzeugen, Pferde und Pferdewagen und LKW. Und wir nach Cottbus. Die jungen Schwestern mussten sich alle alt machen. Die haben sich das Gesicht schwarz gemacht, Kopftuch drum, richtig wie alte Frauen. Das waren mindesten 10 Schwestern. Und dann immer am Wagen bleiben, ja nicht weggehen. Da war Vater ziemlich streng. Wir sind gut nach Cottbus gekommen<\/p>\n<p>Ein Tag, nachdem die Festung Cottbus gefallen war, waren wir in Cottbus. Als die Russen Cottbus eingenommen hatten. Einen Tag danach waren wir da. Und das Sch\u00f6ne war, wir konnten in unsere Gemeinde! Es war nichts raus geschafft, gestohlen worden. Es war noch alles da. Die ganzen Betten und Decken und was alles dazu geh\u00f6rte, unsere Wohnung, alles. Lediglich den ledernen Motorradmantel, einen langen, den mein Vater hatte, und eine Ziehharmonika, das haben die Russen geklaut. Sonst nichts. Es war alles da. Und alle Geschwister konnten dort in dem Lager wohnen und \u00fcbernachten und haben dort gelebt. Sp\u00e4ter ist mir das erst klar geworden. Vater hat sp\u00e4ter, bevor er starb, gesagt: \u201eW\u00e4ren wir nach Calau gekommen, da waren gar keine Amerikaner. Wir h\u00e4tten nie gewusst, wo wir hin sollten&#8220;. Wo h\u00e4tte er die Geschwister unterbringen sollen? Ich sage, die Russin auf der Kreuzung war inspiriert. \u201eCottbus, Cottbus.&#8220; Das war ein Gl\u00fcck f\u00fcr alle. Schwestern und Kinder, was das bedeutet h\u00e4tte! Und so ist das alles gut ausgegangen.<\/p>\n<p>Das war f\u00fcr mich als 10-11-J\u00e4hriger ein Zeugnis. Ich habe es gelernt, dass man ganz bestimmte Dinge durch Gottes F\u00fchrung erreichen kann. Und im Lager noch mehr. Drau\u00dfen sind die Menschen vor Hunger umgefallen, weil sie nichts zu essen hatten. Wir hatten immer noch zu Essen. Der Vater ging mit seinem Missionarausweis, von Heber J. Grant unterschrieben (ein herrlicher Ausweis von 1929), zu den Russen. Da hat er sogar einen Ochsen gekriegt, Kuhfleisch. Die Schwestern haben das aufgeschnitten und konnten es dann lange Zeit nutzen. Er hat Milch f\u00fcr die Kinder gekriegt. Was damals unm\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Die Russen kamen auch hin und wieder. Aber dann mussten die Schwestern alle sofort in den Keller. Dort hatten wir ein St\u00fcck Keller gehabt, den konnte man gut verstellen. Man konnte nicht stehen, man musste rein kriechen. Und da mussten die M\u00e4dchen alle rein. Bis auf die \u00e4lteren Schwestern. Dann haben wir das zugestellt. So sind wir alle gut durchgekommen. Das muss ich auch sagen: Wo eine Frau mit kleinen Kindern war, haben die Russen den Frauen nichts getan \u2013 so habe ich es erlebt.<\/p>\n<p>Das war damals in Cottbus. Ich muss sagen, es war eine wundersch\u00f6ne Zeit im Lager. Es\u00a0<a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Joachim-Lehnig2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-247\" title=\"Joachim Lehnig2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Joachim-Lehnig2.jpg\" width=\"276\" height=\"200\" \/><\/a>waren viel Jugendliche da. Wir haben viele sch\u00f6ne Sachen erlebt. T\u00fcchtige Arbeit gemacht in der Kirche, gar keine Frage. Aber was ich dort auch als ein Zeugnis als junger Bursche erlebt habe: Es ist im Lager Typhus ausgebrochen. Damals gab es doch keine Medikamente, das war doch alles eingeschr\u00e4nkt. Ein Arzt konnte nicht gerufen werden. Wenn das jemand gemacht h\u00e4tte, h\u00e4tte der das ganze Lager gesperrt. Da w\u00e4re das ganze Lager kaputt gegangen. Und dann habe ich gesehen, wie die \u00c4ltesten von Bett zu Bett gegangen sind und Krankensegen gegeben haben. Keiner ist gestorben. Von Geschwistern, die au\u00dferhalb des Lagers gelebt haben und Typhus hatten, sind einige gestorben. Das habe ich als Junge erlebt und das war f\u00fcr mich ein ganz gro\u00dfes Zeugnis gewesen, dass \u00c4lteste mit der Macht Gottes das gemacht haben. Zur Entstehung des Lagers Ende des Krieges in Cottbus.<\/p>\n<p>Im Jahr 1944 hat die Stadtverwaltung Cottbus R\u00e4ume gesucht, wo die Fl\u00fcchtlinge aus dem Osten, die vor den Russen geflohen sind, bis zur Weiterfahrt untergebracht werden konnten. Man hatte viele R\u00e4ume daf\u00fcr belegt, so auch den gro\u00dfen Versammlungsraum in der Gemeinde Cottbus. Der Raum wurde mit Holzbetten, Strohmatten und Decken ausgestattet. Im Vorraum gab es zus\u00e4tzliche Toiletten und Kochm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge. Das alles waren wichtige Voraussetzungen, um sp\u00e4ter die Geschwister im Lager unterzubringen. Als bekannt wurde, dass die Russen immer n\u00e4her kamen, Anfang 1945. hatte mein Vater gro\u00dfe Sorge um die Geschwister in den Gemeinden Frankfurt\/Oder, Guben, Forst und Cottbus, des damaligen Spreewald Distriktes. Mein Vater hatte die Vertreter der Gemeinden zusammen gerufen und ihnen gesagt, dass er vorhatte, in Cottbus ein Lager aufzubauen. Das wir erst auf ein Dorf gehen mussten, hat sich erst sp\u00e4ter herausgestellt, nachdem Cottbus zur Festungsstadt erkl\u00e4rt wurde.<\/p>\n<p>Cottbus wurde auch schwer bombardiert. Am 13. Februar Dresden und am 15. Februar Cottbus. Der Bahnhof war v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Der S\u00fcdteil von Cottbus sehr zerst\u00f6rt. Tagelang lagen die Toten drau\u00dfen. Im Bahnhof waren ein Lazarettzug der Armee, ein Fl\u00fcchtlingszug, mit Leuten, die aus Schlesien oder sonst woher gekommen sind, und ein Munitionszug der Armee. Dort wurde bombardiert und alles ist explodiert. K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, was da los war? Wir haben nicht weit vom Bahnhof gewohnt. Ich war mit 10 Jahren noch nicht so schwer wie heute. Durch den Luftdruck damals bin ich quer durch den Keller geflogen. Ich will nur sagen, das war wirklich so.<\/p>\n<p>Bei der Entstehung des Lagers ist vielleicht noch so viel zu erz\u00e4hlen. Es gab keine Verbindung zu den europ\u00e4ischen Missionen, es gab keine Verbindung nach Amerika und es gab auch keine F\u00f6rderung durch die Missionen in Deutschland, das war die deutsch-\u00f6sterreichische Mission. Das ging nicht. Was sollten sie machen? Und so hatte Vater von sich aus das aufgebaut. Ich meine, das war seine Aufgabe gewesen. Dann noch etwas: Mein Vater war von Beruf Textilkaufmann. Hat allerhand geleistet in seinem Beruf. In der 20er Jahren hat er schon ein Auto f\u00fcr die Familie gehabt. Und das war in Deutschland schon etwas Besonderes. Er ist in Chemnitz zur Kirche gekommen und hat dort eine gute Stellung gehabt. Nachdem er 1923 getauft wurde, ist er durch die Kirche berufen worden, nach Forst zu gehen. Dort sollte er Gemeindepr\u00e4sident werden. Er war damals erst Diakon. Er ist 1925 nach Forst gegangen. In Forst wurde er sp\u00e4ter Distriktspr\u00e4sident. Wir haben in Forst gewohnt. F\u00fcr die Gemeinde Cottbus hat er dann das Gemeindeheim aufgebaut. Er wusste nicht, dass dort einmal ein Lager hinkommen w\u00fcrde. Das konnte er nicht wissen. Aber das war bereits schon \u2013 bin ich der Meinung \u2013durch Gottes F\u00fchrung so gemacht worden.<\/p>\n<p>Ich will nur weiter sagen: Vater hat Textilkaufmann gelernt. In Forst hat er auch als Textilkaufmann gearbeitet. Aber da er die Gemeinde in Cottbus, das Gemeindeheim aufgebaut hatte und da eine Wohnung vorhanden war, ist er nach Cottbus gezogen. Dort hat er nicht mehr als Textilkaufmann gearbeitet, sondern ist aufs Land gegangen und hat dort als Gem\u00fcse und Obst Kaufmann gearbeitet. Nicht an Kunden im Laden verkauft, sondern Gro\u00dfeinkauf vorgenommen und in ganz Deutschland weiter verkauft. Das war im Spreewald, und der Spreewald war und ist eine landwirtschaftliche extrem starke Gegend f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse. Durch seine Arbeit hat er dort viele Bauern Kennengelernt und mit ihnen Gesch\u00e4fte gemacht. Diese Arbeit hat er von 1937 bis Ende des Krieges durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Was hat uns das geholfen? Nach Ende des Krieges hat er den Kontakt zu den Bauern im Spreewald wieder gesucht und mit ihnen Gesch\u00e4fte gemacht, Gem\u00fcse gekriegt, und so konnte er das Lager mit Gem\u00fcse versorgen. Mein Vater hat eine Strickerei gehabt. Das hatte er schon in den20er Jahren angefangen. Maschinenstrickerei, privat. An den Maschinen konnte man verschiedene Sachen, wie Unterr\u00f6cke, Schl\u00fcpfer, Hemden, Pullover, stricken. Das habe ich auch noch gelernt. Das hat er genommen, ist rausgefahren, hat getauscht, und hat damit Gem\u00fcse f\u00fcr die Gemeinde beschafft. Das war f\u00fcr mich auch sp\u00e4ter ein Zeugnis. Dadurch konnte er den Mitgliedern helfen und sie retten. Das war wirklich so.<\/p>\n<p>Ich habe vor einigen Jahren von einem Mann eine Liste bekommen. Er hatte sich in der Stadt die Unterlagen angesehen, auch \u00fcber die Kirche. Die stand nach dem Krieg st\u00e4ndig unter Kontrolle. Das war eine Bestandsliste von den Mitgliedern, die im Lager waren. Ich habe die Liste von ihm im 9. September 1945 bekommen. Es waren insgesamt 118 Leute. Sp\u00e4ter sind es mehr geworden. Interessant ist, dass in diesen Unterlagen, die mir der Mann gegeben hat, ein Schreiben war, das sp\u00e4ter geschrieben wurde. Die haben nachgepr\u00fcft, ob M\u00e4nner da waren, die in der NSDAP waren. Sie hatten blo\u00df einen gefunden. Ein Schreiben vom 19. Oktober 1945 von der Abteilung \u201aInneres&#8216; an den Oberb\u00fcrgermeister: \u201eDiese Sekte ist unbedingt unter sch\u00e4rfster Beobachtung zu halten. \u00dcber das Ergebnis Ihrer Ermittlung wollen Sie mir laufend berichten.&#8220; Dem Bezirk Brandenburg, Bezirksleitung, waren die St\u00e4dte unterstellt. Der B\u00fcrgermeister wurde angeschrieben aus Potsdam, \u201edass die Sekte unbedingt unter Kontrolle zu halten sei und gib mir Bescheid&#8220;. Schmidt hie\u00df der Mann, aus der Abteilung Inneres des Bezirkes Brandenburg. Ich will sagen, dass die Kirche dort st\u00e4ndig unter Kontrolle war und Berichte gegeben hat. Das war von der Zeit, als Vater dieses Lager aufgebaut hatte.<\/p>\n<p>Dass es auch menschliche Probleme gab, kann man sich vorstellen. Dass das nicht immer so glatt ging, bei \u00fcber 100 Leuten, dass manche versucht haben ihr eigenes Ding zu machen, was nicht m\u00f6glich war. Man musste immer die Allgemeinheit sehen, so dass auch manche zur Rechenschaft gezogen wurden. Ich muss auch dazu sagen, Vater war kein labiler Kerl. Er war sehr konsequent, klar und deutlich. Er konnte nicht schnell laufen. Er hatte als Junge Kinderl\u00e4hmung gehabt und dadurch sind ein Klumpfu\u00df und ein verk\u00fcrztes Bein entstanden. Aber Radfahren konnte er.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter habe ich erfahren, das hat Vater erz\u00e4hlt, als er 1930 Gemeindepr\u00e4sident in Forst war. Der damalige europ\u00e4ische Missionspr\u00e4sident war mit dem Zug unterwegs von Berlin nach Breslau. Mein Vater wurde von der Missionsleitung angerufen, er m\u00f6chte doch \u2013 in Forst h\u00e4lt der Zug &#8212; ganz kurz auf den Bahnsteig kommen, damit der Missionspr\u00e4sident ihn begr\u00fc\u00dfen und ein paar Worte mit ihm reden kann. Nat\u00fcrlich hat der Zug nicht lange gehalten. Sie haben sich sehr schnell und kurz getroffen.<\/p>\n<p>Zu der Zeit wollte mein Vater nach Amerika auswandern. Er hatte 1923, als er getauft wurde, Freunde gehabt, die auch getauft wurden, und die sind Mitte der 20er Jahre nach Amerika und Kanada gegangen. Mit denen stand er immer in Verbindung. Die haben immer gesagt: \u201eMensch Fritz, komm r\u00fcber&#8220;. 1930 wollte er das tun. Er hatte schon angefangen, M\u00f6bel zu verkaufen. Ich habe noch Schriftwechsel mit dem Bremer Lloyd, der Schifffahrtsgesellschaft.<\/p>\n<p>Das war die Zeit, wo mein Vater den Missionspr\u00e4sident getroffen hat. Er hat ihn angesprochen. Ich wei\u00df nicht, ob er das von irgendjemand gewusst und erfahren hat. \u201eBruder Lehnig, Sie wollen nach Amerika auswandern? Wir w\u00fcrden ihnen vorschlagen, bleiben sie hier in Deutschland.&#8220; Da hat er alles wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. K\u00f6nnen Sie sich das vorstellen, auf dem Bahnsteig, kein langes Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt, keine Auseinandersetzung, das waren nur ein paar Worte. Und er hat alles r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht und ist hier geblieben. Nicht um ihn herauszustellen sage ich: damals gab es hier in Cottbus keine Br\u00fcder. Wer h\u00e4tte das Lager machen sollen? Es war \u00fcberhaupt niemand da. Da gab es nur ein, zwei \u00e4ltere Br\u00fcder, die aber gar nicht die M\u00f6glichkeiten hatten, die Vater hatte.<\/p>\n<p>Heute sage ich, das war damals schon beabsichtigt: \u201egeh nicht weg, denn das ist einmal deine wichtige Aufgabe&#8220;. Ist das nicht wichtig gewesen, die Schwestern vor den Russen zu sch\u00fctzen? Das war absolut wichtig! So sage ich, dass das lange vorbereitet war. Und das ist f\u00fcr mich ein Zeugnis gewesen, woran ich erkannt habe, wenn man in der Kirche geboren wird, kriegt man nicht das Zeugnis mit \u00fcbertragen, man muss sich auch schon als Kind und Jugendlicher ein Zeugnis selbst erarbeiten. Das war f\u00fcr mich mit einer Basis, dass ich das beachtet habe.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg bin ich nach der achten Klasse aus der Schule gegangen. Eigentlich wollte ich weiter zur Schule gehen, aber nach dem Krieg gab es noch einmal die Beziehung zu Amerika. Es gab ein Bild und ein Schreiben von den Freunden: \u201eWir haben schon ein Haus und Land f\u00fcr dich&#8220;. Das war 1947\/1948. Als Junge hatte ich einmal die Idee, Chemie zu studieren. Da sagte Vater: \u201eAch Junge, wir werden ja doch nach Amerika gehen. Und damit du was Praktisches kannst, lernst du Schlosser&#8220;. Da habe ich Schlosser gelernt, obwohl ich das nie wollte. Aber ich habe es gelernt und es hat mir nicht geschadet. Ich habe auch alles gut \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Vater wurde sehr krank, er hatte Krebs gehabt. Das kann ich vielleicht auch noch sagen: Im Dezember 1952 war Vater im Krankenhaus. Die \u00c4rzte haben ihn operiert und der Chefarzt hat mich gerufen und gesagt: \u201eWir haben nur den K\u00f6rper aufgemacht und sofort wieder zugemacht, weil alle Organe vom Krebs angefressen waren. Wir konnten nichts machen&#8220;, und er sagte zu mir: \u201eMein lieber Junge, wir geben ihnen ihren Vater mit nach Hause, aber sie m\u00fcssen damit rechnen, dass ihr Vater jeden Tag sterben kann&#8220;. Er ist nach Hause gekommen und dort bin ich mit ihm \u2013 das war im Fr\u00fchjahr 1953 \u2013 zur nach Zwickau, zur Konferenz nach Leipzig und zur Konferenz nach Dresden gefahren. Zu jeder Konferenz ist er aufgestanden und hat gesprochen. Er konnte nicht mehr laufen. Die Br\u00fcder haben ihn mit dem Stuhl vom Auto tragen m\u00fcssen. Aber als er am Pult stand, hat das keiner gemerkt, dass er so krank war. Da hat er gesprochen. Drei Konferenzen habe ich noch mit ihm besucht.<\/p>\n<p>Ich hatte den F\u00fchrerschein fr\u00fcher machen d\u00fcrfen. Weil mein Vater so krank war, konnte er nicht mehr Autofahren. Da hat der Rechtsanwalt einen Vertrag gemacht, dass mein Vater f\u00fcr alle Sch\u00e4den, die ich \u2013 noch nicht 18-j\u00e4hrig \u2013 verursache, aufkommt. Da er mich aber gut angelernt hatte, hatte ich nie einen Schaden gehabt. Ich bin schon mit 17 Jahren Autogefahren, sehr viel. Damals sind wir zu den Konferenzen gefahren. Ich werde nicht erz\u00e4hlen, was f\u00fcr Probleme w\u00e4hrend der Fahrt entstanden sind. Jede kleine Ersch\u00fctterung, und damals waren die Stra\u00dfen schlecht in Deutschland, haben unerh\u00f6rte Schmerzen bei ihm verursacht. Mehr sage ich nicht. Das geht nur meinem Vater und mich etwas an, was ich da erlebt habe. Er war mir ein gro\u00dfes Vorbild und ein Zeugnis. Er war immer noch Distriktspr\u00e4sident. Deswegen ist er auch zu den Konferenzen gefahren worden. Er ist eingeladen worden und wir sind gefahren. Am 13. Mai ist er gestorben. 10 Tage vorher wurde ich von ihm noch zum \u00c4ltesten ordiniert. Am 3. Mai 1953 hat er mich zum \u00c4ltesten ordiniert. Das sind jetzt 55 Jahre her.<\/p>\n<p>Im Juli 1953 bin ich auf Mission berufen worden, mit 18 Jahren, f\u00fcr 2 Jahre. Im Oktober 1955 bin ich wieder entlassen worden. Mein erster Mitarbeiter, Bruder Hering, war ein toller Junge. In Naumburg, das war wunderbar. Vorher waren wir in Leipzig. Da wurde ein Gemeindeheim am Hauptbahnhof, ich glaube es hie\u00df Prellerstra\u00dfe, neu aufgebaut. Wir haben dort gemalt und alles gemacht, wie es damals so war. Im November oder Dezember, wei\u00df ich nicht mehr so genau, bin ich nach Halle versetzt worden und wurde gleich Gemeindepr\u00e4sident, mit 18 Jahren! Aber das war damals so. In den Gemeinden waren die Br\u00fcder ja im Krieg geblieben, viele im Krieg geblieben. Oder es waren viel \u00e4ltere Br\u00fcder da. So dass wir als Missionare sehr stark die Gemeinden aufbauen und unterst\u00fctzen mussten. Nat\u00fcrlich auch Missionarsarbeit. Aber von T\u00fcr zu T\u00fcr durften wir damals sowieso nicht gehen, aber auf Empfehlung der Mitglieder. Wir hatten sehr viele Kontakte mit Freunden gehabt. Das war eine tolle Zeit.<\/p>\n<p>Mein Mitarbeiter kam ein paar Wochen sp\u00e4ter, weil ihn der Betrieb nicht hatte gehen lassen. So hatte ich noch zwei Missionarinnen gehabt, die mich dort in Halle unterst\u00fctzt haben. Es war eine sch\u00f6ne Zeit. Dann nat\u00fcrlich weitere Gemeinden, aber das will ich jetzt nicht alles aufz\u00e4hlen. Ich war dann noch eine ganze Weile in Aschersleben. Von dort haben wir eine Stadt Quedlinburg betreut. Da waren einige Geschwister. Meinen Mitarbeiter, Bruder Horst Maiwald, gibt es noch in Frankfurt. In Aschersleben, an einem Montag fr\u00fch klingelt es, da steht ein Bruder aus Quedlinburg vor der T\u00fcr. Ein \u00e4lterer Herr. V\u00f6llig aufgel\u00f6st und richtig niedergeschlagen. \u201eWas ist los\u201c? haben wir gefragt. Wir waren gar nicht verabredet. \u201eKommen Sie rein&#8220;. Dann erz\u00e4hlte er uns: In einer Nacht hat er eine Erscheinung gehabt. \u201eIch habe nicht geschlafen&#8220; hat er ausdr\u00fccklich gesagt. \u201eDa schien ein Licht in mein Schlafzimmer und eine Stimme hat mir gesagt, dass ich in der kommenden Woche sterben werde&#8220;. V\u00f6llig aufgel\u00f6st und zerschlagen war der Mann. Wir beide haben uns angeguckt, mein Mitarbeiter und ich, dann habe ich gesagt: \u201eBruder, wir verhei\u00dfen ihnen, im Namen des Herrn, wenn sie nach den Grunds\u00e4tzen des Evangeliums leben, werden sie n\u00e4chsten Sonntag mit uns die Versammlung besuchen und sie werden nicht sterben!&#8220; Wir haben nat\u00fcrlich mit ihm gebetet. Ich wei\u00df nicht, ob er ein bisschen aufgebaut und erfreut war, er ist dann wieder losgegangen. Das waren doch ein paar Kilometer und er musste noch mit der Bahn fahren. Aber Wir Missionare haben in der Woche sehr hart gebetet. Am Sonntag hatten wir Hausversammlung dort. Ich habe oben noch etwas vorbereiten m\u00fcssen, weil ich auch immer gespielt habe, und habe gesagt: \u201eHorst, gehe auf die Stra\u00dfe und gucke, ob er um die Ecke kommt. Und wenn er kommt, dann sage mir Bescheid&#8220;. Auf einmal kommt er hochgerannt, \u201eAchim, er kommt!&#8220; Sie k\u00f6nnen sich nicht vorstellen, wie gl\u00fccklich wir waren. Er hat noch einige Jahre gelebt. Ich bin schon lange von Mission weg gewesen, da hat er immer noch gelebt. Das war ein tolles Zeugnis!<\/p>\n<p>Auf Mission bin ich mit meinen Mitarbeitern wunderbar ausgekommen. Und was hat man gelernt? Etwas, was man nirgends lernen kann! Auf keiner Universit\u00e4t und nirgendwo anders. Mit Menschen umzugehen und sich selbst ranzunehmen, dass man nicht \u00fcber die Str\u00e4nge haut. Jeder Mitarbeiter hat so seine Eigenheiten. Damit muss man auskommen und in Frieden miteinander leben. Hat wunderbar geklappt. Wir hatten damals auf Mission Lebensmittelkarten, die Schlechtesten, weil wir nicht produziert haben. Wir konnten nicht kaufen wie wir wollten. Aber die Geschwister haben uns gut versorgt. Unsere Lebensmittelkarten waren immer schnell alle.<\/p>\n<p>Nach meiner Mission habe ich hier in Cottbus meine Frau Evelyn (Lehnig, geborene Strau\u00df)<\/p>\n<p>geheiratet. Sie war auch auf Mission und geh\u00f6rte zur Gemeinde Cottbus: 1958 hatten wir das erste Kind, den Sohn, Luca. Inzwischen wird er jetzt im Juli 50 Jahre alt. Er ist Arzt geworden. Er war auf der Oberschule. Gymnasium gab es nicht, es hie\u00df damals erweiterte Oberschule. Ich habe gesagt: \u201eJunge, die wissen alle. dass wir in der Kirche sind. Das ist bekannt. Wenn du studieren willst, kannst du das nur schaffen. indem du Leistung zeigst&#8220;. Er hat sein Abitur mit Auszeichnung gemacht. Er hatte nur Einsen auf dem Zeugnis gehabt. Wirklich toll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forst, Niederlausitz Ich bin Joachim Lehnig, geboren 19. Januar 1935 in Forst, Niederlausitz. Mein Vater ist Fritz Lehnig, meine Mutter, Hildegard Lehnig, geborene Salzbrenner. Meine Mutter ist leider schon sehr fr\u00fch, 1939, gestorben, mit 42 Jahren. Mein Vater hat noch einmal heiraten m\u00fcssen. 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