{"id":315,"date":"2011-11-08T18:33:29","date_gmt":"2011-11-08T18:33:29","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=315"},"modified":"2014-04-11T09:24:24","modified_gmt":"2014-04-11T09:24:24","slug":"wally-sperling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/315\/wally-sperling","title":{"rendered":"Wally Sperling"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Wally-Sperling.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-259\" title=\"Wally Sperling\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Wally-Sperling.png\" width=\"200\" height=\"277\" \/><\/a>Mein Name ist Wally Sperling<\/strong> und ich bin in Hamburg am 23. M\u00e4rz 1919 geboren. Mein Mann war Wilhelm Sperling, geboren am 12. M\u00e4rz 1913 in G\u00f6ggingen, (das heute als Stadtteil zu Augsburg geh\u00f6rt). Geheiratet haben wir am 10. Februar 1940 in Hamburg. Er starb 1991 in Hamburg. Unsere Kinder sind Horst-Dieter, 1943 und Giesela, 1949. Meine Mutter war Anna Renner und stammte aus Saverne im Elsass. Mein Vater, Paul Otto Max M\u00f6hrke, stammte aus Berlin. Gelebt haben wir in Hamburg.<\/p>\n<p>Das Jahr 1939 brachte unserer Familie ungeahnte und schwere Ver\u00e4nderungen, deren traurige Folgen wir uns \u00fcberhaupt nicht h\u00e4tten vorstellen k\u00f6nnen. Unsere liebe Mutter starb am 6. April 1939 im Alter von 46 Jahren an einem Nierenleiden. Sie stand im Mittelpunkt des Lebens von unserer Familie. Sie war immer f\u00fcr uns Kinder da \u2013 Marianne und mich \u2013 und konnte uns auch immer bei den schwierigen Problemen einen Rat geben und helfen. Ich war gerade 20 Jahre alt geworden und meine Schwester wurde am 11. September des Jahres 13 Jahre alt. Von einem auf den anderen Tag war die Geborgenheit in der Familie vorbei.<!--more--><\/p>\n<p>Die folgende Zeit wurde schwer und kompliziert. Unser Vater entschloss sich bald, in seine Heimatstadt Berlin zu ziehen, um dort zu heiraten. Wir wollten unsere Wohnung am Augustenburger Ufer nicht aufgeben. Mein Verlobter Willi Sperling \u2013 und ich fassten den Entschluss, unsere f\u00fcr sp\u00e4ter geplante Hochzeit auf den 10. Februar 1940 vor zu verlegen. Dadurch konnte Marianne bei uns wohnen bleiben. Die neuen Lebensbedingungen waren allerdings gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Unsere Verantwortung f\u00fcr meine Schwester war gro\u00df, sie war gerade ein Teenager geworden.<\/p>\n<p>Als offiziell am 1. September 1939 im Radio bekannt gegeben wurde, dass in den fr\u00fchen Morgenstunden dieses Tages ein Krieg mit Polen begonnen hatte, waren wir entsetzt und hilflos. Bestimmte Kellerr\u00e4ume wurden sofort durch schwere, starke Pfeiler gest\u00fctzt und sollten dadurch vor einem Einsturz bewahren. In den R\u00e4umen standen Betten und Sitzm\u00f6bel. Die T\u00fcren bestanden aus schwerem Metall, es waren jetzt \u201eLuftschutzkeller\u201c geworden.<\/p>\n<p>Wir wohnten in einem gro\u00dfen H\u00e4userblock mit etwa 26 Eing\u00e4ngen. Au\u00dferhalb der Luftschutzkeller wurden in die betreffenden W\u00e4nde gro\u00dfe L\u00f6cher geschlagen, um Verbindungen zu den angrenzenden Treppenh\u00e4usern mit ihren Wohnungen zu haben. Dadurch gab es Fluchtm\u00f6glichkeiten bei Zerst\u00f6rungen durch die Luftangriffe. Wir konnten also unter der Erde alle Eing\u00e4nge erreichen. Unsere Stra\u00dfe war nur auf einer Seite bebaut, denn wir wohnten am Ufer des Osterbek-Kanals, genauso sah es am gegen\u00fcber liegenden Ufer aus. Au\u00dferdem stand \u2013 und steht heute noch\u2014eine hohe, gro\u00dfe Schule mit einem Flachdach dort. Eine Flakeinheit (Flugzeugabwehrkanonen) stand darauf. Die Aufgabe dieser Waffe der Flugabwehr bestand darin, die feindlichen Flugzeuge zu bek\u00e4mpfen. Die Sirenen wurden ausprobiert. Es gab verschiedene Signale, deren Bedeutung wir lernen mussten, um im Ernstfall richtig darauf reagieren zu k\u00f6nnen. Lebensmittelmarken wurden ausgegeben, auf denen ein bestimmtes Lebensmittel mit Mengenangabe stand, zum Beispiel \u201eMargarine 50 g\u201c, und auch der Zeitraum, f\u00fcr den sie bestimmt waren. Das galt f\u00fcr alle Esswaren. Die Praxis zeigte sp\u00e4ter allerdings, dass nicht immer alles, was uns zustand, in den L\u00e4den vorhanden war. Hin und wieder standen wir geduldig in langen Schlangen vor den L\u00e4den, leider vergebens! Wir mussten ohne Einkaufserfolg zur\u00fcck nach Hause gehen.<\/p>\n<p>Willi war kein Kirchenmitglied, besuchte aber mit uns regelm\u00e4\u00dfig die Versammlungen. Dadurch ergab sich, dass in unserer Gemeinde Barmbek eine kirchliche Hochzeitsfeier stattfand. Ich wusste wohl, dass es Tempel gibt, aber n\u00e4here Einzelheiten waren nur sehr begrenzt bekannt. F\u00fcr uns geh\u00f6rten sie in die USA.<\/p>\n<p>Im Juli 1940 wurde Willi zur Wehrmacht eingezogen. Er musste mit Kameraden in Schlesien, (das jetzt zu Polen geh\u00f6rt) in der Kaserne einer Kleinstadt eine neue Einheit zusammenstellen. Ich war berufst\u00e4tig und hatte durch die vielen unerfreulichen und beschwerlichen Erlebnisse der letzten Zeit gesundheitlich sehr gelitten. Mit einem \u00e4rztlichen Attest konnte ich meinen Arbeitsplatz aufgeben und den Winter 1940\/41 in Ruhe (das hei\u00dft ohne Alarm in Hamburg) in Schlesien verbringen. Marianne ging noch in Hamburg zur Schule. Von dort aus wurde eine Kinderlandverschickung eingerichtet. Ganze Schulklassen wurden f\u00fcr mehrere Monate nach Bayern evakuiert, wo es noch ruhig war.<\/p>\n<p>Willi&#8217;s Wehrmachtseinheit wurde Anfang 1941 in die Niederlande versetzt. Das bedeutete auch f\u00fcr mich das Ende meines Aufenthaltes in Schlesien, und ich fuhr nach Hamburg zur\u00fcck. Von hier aus reiste ich dann zu meiner Schw\u00e4gerin nach Stuttgart, ihr zu helfen, denn sie war mit ihrem Baby allein, da ihr Mann auch Soldat war. Nach mehreren Monaten musste ich nach Hamburg zur\u00fcckkehren. Bald kam die Zeit, in der Willi und ich uns manchmal am Wochenende an der deutsch\/niederl\u00e4ndischen Grenze in einem kleinen Ort treffen konnten. Er brachte mir dann Lebensmittel mit, die ich so dringend brauchte. Im Fr\u00fchjahr 1942 wurde das Milit\u00e4r nach dem ehemaligen Jugoslawien (in S\u00fcdost Europa) geschickt, um Partisanen zu bek\u00e4mpfen. Das war eine harte Zeit, weil die Soldaten von allen Seiten angegriffen wurden.<\/p>\n<p>Es gab dort Gebiete, in denen schon seit einigen Jahrhunderten deutsche Siedler wohnten und in denen es noch ruhig war. Ich h\u00e4tte bei einer deutschen Familie untergebracht werden k\u00f6nnen, um in einer deutschen Schule unsere Muttersprache zu lehren. Das h\u00f6rte sich gut an. Wir hatten nach unseren gr\u00fcndlichen \u00dcberlegungen aber einen anderen Plan. Die Siegesmeldungen der deutschen Wehrmacht \u00fcber den Volksempf\u00e4nger (Radio) weckten in uns das Gef\u00fchl, dass der Krieg nicht mehr lange dauern k\u00f6nnte. Immer wieder kam der Wunsch nach einem Kind. Es sah so aus, als wenn der Krieg zur Zeit der Geburt zu Ende sein w\u00fcrde. Aber die Realit\u00e4t lehrte uns etwas ganz anderes. Ausl\u00e4ndische Radiosender durften wir nicht h\u00f6ren, denn dort wurden ganz andere Nachrichten verbreitet. Deshalb wurde das H\u00f6ren wie ein Verbrechen bestraft, und das wollten und konnten wir nicht wagen. Zu einer Hamburger Gemeinde der Kirche der Heiligen der Letzten Tage geh\u00f6rte ein junger Bruder, Helmut H\u00fcbener. Er hatte ausl\u00e4ndische Radiosender geh\u00f6rt, die Nachrichten auf Zettel geschrieben, kopiert und mit zwei Freunden in der \u00d6ffentlichkeit verteilt. Er wurde verraten und musste als 17-j\u00e4hriger sein Leben lassen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1942 wurden die Angriffe auf Hamburg zahlreicher und regelm\u00e4\u00dfiger. Im Januar 1943 wurde Stalingrad (Sowjetunion) von deutschen Truppen schwer angegriffen. Der Kampf endete in den letzten Tagen des Monats mit der Kapitulation der deutschen Truppen, die dort von russischen Einheiten rings um die Stadt eingeschlossen waren. Das brachte eine Wende f\u00fcr den weiteren Verlauf des Krieges. Wir lebten nun schon ein paar Jahre mit den Luftangriffen. Unser Koffer mit den wichtigsten Papieren und anderen notwendigen Dingen stand immer bereit. Wenn die Sirenen heulten, griffen wir zuerst nach unserem Notkoffer und hasteten in die Luftschutzkeller.<\/p>\n<p>Die Verfolgung der Juden brachte auch f\u00fcr unsere Kirche gro\u00dfe Schwierigkeiten wie auch Kummer. Am Eingang des Hauses, in dem unsere Gemeinde die Versammlungen abhielt, musste ein Schild angebracht werden mit der Aufschrift \u201eJuden unerw\u00fcnscht\u201c. Ich kann mich an Kontrolleure vom Staat erinnern, die gelegentlich vor einer Versammlung kamen, um sich bestimmte Informationen zu holen. Einen jungen Bruder, der in der PV eifrig t\u00e4tig war, betraf die obige Anordnung, er und die ganze Gemeinde waren schockiert. Mehreren jungen Br\u00fcdern gelang es nicht, ihm trotz Einsatz ihrer ganzen Kr\u00e4fte und M\u00f6glichkeiten zu helfen. Salomon Schwarz musste in einem Konzentrationslager [KZ] sterben. Er hatte nichts Gesetzwidriges getan, allein sein Judentum reichte f\u00fcr so eine unfassbare Tat aus .Er hatte einen j\u00fcngeren Halbbruder, der zur Wehrmacht eingezogen und von den eigenen Kameraden erschossen wurde. Der Grund daf\u00fcr ist mir unbekannt. Mit der Schwester der beiden war ich bis zu ihrem Tod vor ein paar Wochen befreundet. Sie hat bis zu ihrem Lebensende nicht mit diesen Tatsachen fertig werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was Ende Juli 1943 auf uns zukam, konnten wir allerdings nicht ahnen, obwohl die Luftangriffe der letzten Wochen schon heftig waren. Das starke und schnell aufeinander folgende, sowie das weniger starke Schie\u00dfen des Flakgesch\u00fctzes auf dem Schuldach konnten wir h\u00f6ren und daran erkennen, wie weit oder wie nahe die Flugzeuge von unserem Stadtteil entfernt waren. Durch Ersch\u00fctterungen beim Aufprall von Sprengbomben bewegten sich die W\u00e4nde des Luftschutzkellers ein wenig. So stelle ich mir ein leichtes Erdbeben vor. Wir gingen \u00e4ngstlich und unsicher nach jedem Angriff in unsere Wohnungen, wir wussten ja nicht, was uns dort erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Etwa zu Beginn der letzten Juliwoche heulten wie gewohnt die Sirenen kurz vor Mitternacht. Ein Gro\u00dfangriff auf die Innenstadt hatte begonnen und das Gebiet von mehr als 27 Quadratkilometer wurde durch Spreng- und Phosphorbrandbomben zerst\u00f6rt. 1500 Menschen hatten in dieser Nacht ihr Leben verloren. \u00dcber 700 Flugzeuge waren (laut einer Ver\u00f6ffentlichung) an diesen Angriffen beteiligt. Am n\u00e4chsten Morgen (einem Sonntag) blieb es dunkel, die Sonne konnte sich durch die Qualm- und Staubwolken erst sp\u00e4ter durchsetzten. Am Sonntagnachmittag griffen US-Flugzeuge den Hamburger Hafen an. Wegen des von brennendem Fett und \u00d6l versperrten Eingangs eines Luftschutzkellers konnten 40-50 Leute ihn nicht verlassen und kamen ums Leben. In den n\u00e4chsten drei Tagen und N\u00e4chten wurden weitere Stadtteile von Hamburg angegriffen, davon einige total zerst\u00f6rt. Mir war erz\u00e4hlt worden, dass es nicht mehr m\u00f6glich war, die vielen Br\u00e4nde zu l\u00f6schen. Durch Einwirkungen von au\u00dfen ist damals so ein gewaltiger Feuersturm entstanden, der durch die Stra\u00dfen fegte und die Lage verschlimmerte. Viele Fl\u00fcchtlinge rannten um ihr Leben. Die Leute in den Luftschutzkellern wollten sich nach drau\u00dfen begeben, wegen der inzwischen gewaltigen Hitze in den Stra\u00dfen und des entstandenen Kohlenoxydgases waren viele Menschen eingeschlossen. Rettung fanden nur die, die in ein Gew\u00e4sser (Kanal, Fleet oder Teich) springen konnten. Andere verbrannten oder erstickten. Ich habe mit Bewohnern, die aus den angrenzenden Teilen dieser Gebiete kamen, gesprochen und dabei erfahren, dass \u00fcberall in den Stra\u00dfen Menschen lagen, die durch Hitze oder Verbrennungen ums Leben gekommen waren. Die Zahl der vielen Opfer war allerdings noch nicht bekannt. Es ging aber um Tausende.<\/p>\n<p>Jetzt war die Zeit gekommen, dass allen werdenden M\u00fcttern dringend geraten wurde, die Stadt zu verlassen. Ich war sofort dazu bereit, wollte aber nicht ohne meine Schwester irgendwo hinfahren. Das klappte auch. Wir wurden in einem offenen Eisenbahnwaggon untergebracht, der normalerweise f\u00fcr Kohlentransporte benutzt und entsprechend staubig und ungeeignet war. Wir mussten stehen w\u00e4hrend der Fahrt und kamen in Bad Oldesloe (etwa 45 Kilometer n\u00f6rdlich von Hamburg) an, unserem bis dahin unbekannten Reiseziel. Nun mussten wir uns selbst um den weiteren Weg k\u00fcmmern und \u00fcberlegen, in welche Richtung wir reisen wollten. Die Eltern meiner lieben Freundin wohnten seit ein paar Jahren in der L\u00fcneburger Heide. Wir wagten es deshalb, mit einem Zug dorthin zu fahren und erreichten auf Umwegen das betreffende Dorf nach 24 Stunden. Wir waren total ersch\u00f6pft und wurden sehr herzlich empfangen. In der Umgebung von Hamburg wurden die Bewohner der Ortschaften gebeten, Fl\u00fcchtlinge aus Hamburg bei sich aufzunehmen. Dadurch konnten wir bei einer jungen B\u00e4uerin wohnen. Ihr Mann war im Krieg gefallen, sie hatte drei kleine Kinder. Wir konnten in eine kleine Wohnung ziehen, gaben unsere Lebensmittelmarken ab und konnten mit der Familie, zu der noch Gro\u00dfvater und Gro\u00dfmutter geh\u00f6rten, unsere Mahlzeiten einnehmen. Niemand teilte uns zu, was und wie viel wir essen konnten. Wir geh\u00f6rten zur Familie und meinem ungeborenen Kind tat diese bessere Versorgung sicher gut. Jetzt waren wir circa 50 Kilometer s\u00fcdlich von Hamburg untergekommen und abseits der noch immer andauernden Angriffe auf unsere Heimatstadt. Wir konnten abends sehen, wie die Stadt brannte und hatten kein gutes Gef\u00fchl dabei. Wir kannten ja die Sorgen und \u00c4ngste, die beim Heulen der Sirenen aufkamen.<\/p>\n<p>Seit Ende Juli wohnten wir nun schon in Eyendorf und inzwischen war der August vergangen. Ich bekam vom Hamburger Wohnungsamt Bescheid, dass unsere Wohnung beschlagnahmt werden sollte f\u00fcr Berufst\u00e4tige, die wieder in die Stadt zur\u00fcckgekommen und deren eigene Wohnungen zerst\u00f6rt waren. Das konnte ich nicht zulassen, weil meine Schwester und eine liebe Bekannte die Wohnung brauchten, denn auch sie wollten in das Berufsleben beziehungsweise an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcckkehren, so fuhr ich am 1. September (f\u00fcnf Tage vor der Geburt meines Kindes) in die Stadt und konnte dieses Problem l\u00f6sen. Am 6. September 1943 kam mein Sohn Horst-Dieter im Krankenhaus des Nachbardorfes Salzhausen auf die Welt. Die Freude war gro\u00df, er war ein kr\u00e4ftiges Kind und ich habe dieses Wunder des neuen Lebens voll Dankbarkeit und Staunen in den Arm genommen, wie jede junge Mutter.<\/p>\n<p>Es wurde Herbst und damit k\u00fchler. Unsere Wohnung konnte leider nicht geheizt werden. Das bedeutete f\u00fcr uns, dass wir an unsere Heimreise denken mussten. Nach Wochen, als die Temperaturen weiter fielen, war es soweit. Die Wohnung in Hamburg war ja fast ganz in Ordnung. Alle Soldaten, die in unserer Stadt wohnten, bekamen sofort Kurzurlaub, um sich \u00fcber die Zust\u00e4nde der eigenen Familien zu informieren. So konnte Willi sich und mich von dem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig guten Zustand der Wohnung \u00fcberzeugen. Nur die Eingangst\u00fcr war von Nachbarn zerst\u00f6rt worden, damit sie feststellen konnten, ob keine Brandbomben eingefallen waren. Die Zentrale unserer Fernheizung war durch Angriffe zerst\u00f6rt worden. Es gelang mir aber, einen kleinen Kohleofen zu besorgen, dessen Abzugsrohr einfach aus dem Fenster geleitet wurde. Elektrischen Strom bekamen wir nur stundenweise. Wir waren wieder zu Hause! Dahin geh\u00f6rten wir.<\/p>\n<p>Unsere Barmbeker Gemeinde war zerst\u00f6rt. Auch die Gemeinde in St. Georg in der N\u00e4he des Hamburger Hauptbahnhofes gab es nicht mehr. Jetzt fanden die Versammlungen in Altona statt, das ziemlich weit im Westen unserer Stadt liegt. Ich konnte diesen Weg mit meinem Baby nicht unternehmen, weil der Weg schwierig war und wir immer noch mit Angriffen rechnen mussten. Im Sp\u00e4tsommer 1944 bin ich dann mit meinem Kind und meiner Schwester f\u00fcr einige Zeit ins Elsass (Oberrhein) gefahren. Es geh\u00f6rte bis zum Kriegsende zu Frankreich, wurde aber zu der Zeit von Deutschland besetzt. Auf der Fahrt musste unser Zug auf freiem Feld anhalten, weil die vor uns liegende Stadt Mannheim von Flugzeugen angegriffen wurde. Wir konnten sehen, wie die Bomben auf die Stadt fielen. Einige Mitreisende von uns sprangen aus dem Zug, liefen eine kleine Strecke weiter und warfen sich auf den Boden. Wir waren nat\u00fcrlich alle \u00e4ngstlich und mein Gebet zum Vater im Himmel war das einzige, was uns in dieser Lage helfen konnte.<\/p>\n<p>Wie oft ich mich w\u00e4hrend des Krieges mit der Schriftstelle 1. Nephi 3:7 besch\u00e4ftigt habe, wei\u00df ich nicht, aber jetzt war es wieder soweit. Sie hat mein Zeugnis von der Wahrheit unseres Evangeliums gest\u00e4rkt. Die vielen schweren Erlebnisse im Laufe der Kriegsjahre h\u00e4tte ich ohne unsere Lehre nicht ertragen k\u00f6nnen. Trotz aller Schwierigkeiten habe ich immer eine gewisse Geborgenheit empfunden.<\/p>\n<p>In Zabern (Saverne) wohnten wir im Elternhaus meiner Mutter und haben uns bei einem Bruder meiner Mutter, der dort mit meinem Cousin und seiner Familie lebte, sehr wohl gef\u00fchlt. Nach einer gewissen Zeit unseres dortigen Aufenthaltes h\u00f6rten wir ganz schwach aus der Ferne Sch\u00fcsse. Sie kamen t\u00e4glich n\u00e4her und wir h\u00f6rten im Radio, dass Briten und Amerikaner von Gro\u00df-Britannien aus \u00fcber das Meer kamen und an der franz\u00f6sischen K\u00fcste landeten. (Normandie) Sie k\u00e4mpften zusammen mit den Franzosen gegen die deutsche Besatzungsmacht und dr\u00e4ngten sie zur\u00fcck. Das war f\u00fcr uns das Zeichen, sofort die Heimreise anzutreten. Wir haben schnell gehandelt.<\/p>\n<p>Mit Willi stand ich durch Feldpost in Verbindung, Das bedeutete, dass wir uns schreiben konnten, ohne Porto daf\u00fcr zu bezahlen. Auf dem Briefumschlag musste au\u00dfer dem Namen des Soldaten seine Feldpostnummer angegeben werden. So erreichten die Briefe den Empf\u00e4nger, ohne dass sein Aufenthaltsort bekannt wurde. Ich schrieb jeden Tag an ihn und er antwortete regelm\u00e4\u00dfig. Mehr als sechs Wochen h\u00f6rte ich nichts von ihm. Ich wusste, dass an einem See in Ungarn K\u00e4mpfe stattfanden, in dessen N\u00e4he seine milit\u00e4rische Einheit stationiert war. Ich war sehr beunruhigt. Wie oft habe ich unseren himmlischen Vater um seine Hilfe gebeten! Nach einigen Tagen klingelte es an unserer Wohnungst\u00fcr. Als ich sie \u00f6ffnete, stand mein Willi vor mir! Ich konnte es fast nicht glauben und war sehr dankbar! Er war verwundet, und seine Uniform war durch Blut verschmutzt. Im Kampf war sein Arm zwar verletzt worden, aber der Blutverlust konnte nach einiger Zeit gestoppt werden. Alle Verwundeten, die es schaffen konnten, bekamen die Erlaubnis, in die Heimat zu fahren. Eine gro\u00dfe Hilflosigkeit und Ratlosigkeit verbreitete sich \u00fcberall. Unser 1\u00bd -j\u00e4hriges S\u00f6hnchen brauchte nicht viel Zeit, um sich mit seinem ihm bis dahin unbekannten Vati an zu freunden.<\/p>\n<p>In Schleswig-Holstein wurden Truppen zusammengestellt, die aus \u00fcber 60 Jahre alten M\u00e4nnern und Jugendlichen ab 16 Jahren bestanden. Willi hatte die Aufgabe, eine solche Einheit zu leiten. Die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde und die politische Lage waren katastrophal. Die Gruppe wurde bald aufgel\u00f6st und alle M\u00e4nner gingen erleichtert nach Hause. Es hatte nicht einmal f\u00fcr jede Person eine Handwaffe gegeben, um sich zu verteidigen. Ein gro\u00dfes Durcheinander brach aus, und in wenigen Tagen ging der Krieg zu Ende. Nun endlich brauchten wir uns keine Sorgen mehr um Luftangriffe zu machen. Endlich ohne gef\u00e4hrliche St\u00f6rungen die N\u00e4chte verbringen zu k\u00f6nnen, empfanden wir dankbar als einen gro\u00dfen Segen. Immer mehr Hamburger kamen von ihren Fl\u00fcchtlingsquartieren zur\u00fcck in die Stadt, auch von unserem H\u00e4userblock. Einige Familien, die durch die Luftangriffe ihr Hab und Gut verloren hatten, taten etwas Bewundernswertes. Weil sie keine von den wenigen zur Verf\u00fcgung stehenden Wohnungen bekamen, richteten sie sich in ihren ehemaligen unterirdischen Kellern provisorisch ihre neuen Wohnungen ein und waren sogar froh, dass sie nun wieder unabh\u00e4ngig leben konnten.<\/p>\n<p>In dem Buch \u201eGeschichte der Stadt Hamburg\u201c von Eckart Klessmann habe ich Zahlen gelesen, die das Ausma\u00df der K\u00e4mpfe und ihrer Folgen schilderten. Ich greife einige heraus, die nur die letzte Woche im Juli 1943 betreffen: Etwa 35 000 Menschen wurden tot geborgen, von den Krankenh\u00e4usern und Rettungsstation allein wurden \u00fcber 37 000 Verletzte gemeldet, es d\u00fcrften 100 000 insgesamt gewesen sein. Knapp 50% der Wohnungen waren v\u00f6llig zerst\u00f6rt worden, \u00fcber 30% galten als leicht bis schwer besch\u00e4digt und nur 20% waren unbesch\u00e4digt. Diese unruhige und gef\u00e4hrliche Zeit hat sich auch auf unser Privatleben ausgewirkt.<\/p>\n<p>Mit dem 8. Mai 1945 begann ein neuer Zeitabschnitt. Hamburg geh\u00f6rte zur britischen Besatzungszone. Bald kamen Soldaten in unsere Wohnungen, um nach nationalsozialistischen B\u00fcchern, Fotos und anderen Dingen zu suchen, die mit der Partei zu tun hatten. Lebensmittelkarten gab es weiterhin, aber nicht mehr f\u00fcr alle Lebensmittel. Das war nat\u00fcrlich eine Erleichterung, reichte aber l\u00e4ngst nicht immer aus. Deshalb versuchten Leute, sich zus\u00e4tzlich auf dem Schwarzmarkt Butter, Wurst und andere Esswaren zu besorgen. Ein halbes Pfund Butter kostete zum Beispiel etwa 160 Reichsmark. In den kommenden Wintermonaten mussten wir hungern und frieren, denn unser kleiner Ofen konnte nur die K\u00fcche heizen. Unsere Gedanken und Handlungen drehten sich meistens um die allt\u00e4glichen Probleme.<\/p>\n<p>Jetzt kam die Zeit wo unsere Gemeinde eine neue Unterkunft fand. Es war die Schule in der Uferstra\u00dfe, ganz in der N\u00e4he unseres Pfahlhauses, das es allerdings damals noch nicht gab. Nat\u00fcrlich habe ich es nicht vergessen, wie sehr unsere Geschwister in Utah uns durch Care-Pakete geholfen haben. Textilien und Lebensmittel waren sehr wichtige und n\u00fctzliche G\u00fcter. Vieles hatten wir seit langer Zeit hier bei uns nicht bekommen k\u00f6nnen. Noch heute kann ich keine Lebensmittel vernichten, wir haben in den vergangenen Jahren soviel hungern m\u00fcssen, und auch jetzt gibt es viele Menschen, die Hunger leiden. Ich achte bis heute sehr darauf, dass keine Lebensmittel verderben und gehe bewusst mit allem, was wir zur Verf\u00fcgung haben, dankbar um.<\/p>\n<p>\u00dcberall lagen die Tr\u00fcmmer der zerst\u00f6rten H\u00e4user in den Stra\u00dfen und es mussten M\u00f6glichkeiten gesucht werden, sie irgendwie zu entfernen. Unser Kanal wurde bis auf drei Meter Breite damit zugesch\u00fcttet, sodass heute nur ein kleiner Bach durch den jetzigen Park flie\u00dft. Die Kinder von damals haben noch mehrere Jahre in den Tr\u00fcmmern spielen m\u00fcssen. Am 20. Juni 1948 gab es eine W\u00e4hrungsreform, das bedeutete folgende Ver\u00e4nderungen. F\u00fcr jeden Einwohner wurde im Verh\u00e4ltnis von zehn zu eins Geld getauscht. Jeder Person, ob Erwachsener und Kind, standen 40,- DM (deutsche Mark) zu, das hei\u00dft: 400,- Reichsmark mussten daf\u00fcr bezahlt werden. Bis zu diesem Tag waren die L\u00e4den leer. \u00dcber Nacht waren die Schaufenster mit allem gef\u00fcllt, was zum Leben geh\u00f6rt, und das auf allen Gebieten. Nun war auch die Zeit der Lebensmittelkarten bald zu Ende. Wir konnten uns auf eine neue Zukunft einstellen. Am 3. Mai 1949 freuten wir uns \u00fcber die Geburt unserer lieben kleinen Gisela.<\/p>\n<p>Ein Jahr nach dem Tod meines Mannes (1991) hatte ich die sehr erfreuliche Gelegenheit, eine Tempelmission anzutreten. In den Wintermonaten der Jahre 1992\/93, 1993\/94, 1994\/95 und 1995\/96 hatte ich die M\u00f6glichkeit im Frankfurter Tempel zu dienen. Es war eine wunderbare Zeit. Meine Erlebnisse, die ich nur dort haben konnte, brachten mir immer wieder die Gewissheit, dass unser Vater im Himmel und Jesus Christus leben, dass unsere Schriften wahr sind, dass Christus unser Erretter ist, dass Joseph Smith ein wahrer Prophet ist und dass unsere lebenden Autorit\u00e4ten das wahre Evangelium verk\u00fcnden. Ich habe auch die Hilfe, die mir t\u00e4glich gew\u00e4hrt wurde, gern angenommen und angewendet. Im Winter 1992\/93 wurde ich vom damaligen Tempelpr\u00e4sidenten Johann Wondra gefragt, ob ich bereit w\u00e4re, auf einer Fireside \u00fcber die Kriegsereignisse in Hamburg zu sprechen. Ich habe es getan und auch Fragen von den G\u00e4sten beantwortet. Am Ende der Veranstaltung kam ein amerikanischer Missionar zu mir, der mit seiner Frau ebenfalls Tempeldienst leistete. Er war ganz traurig, als er von den Luftangriffen der Flugzeuge auf Hamburg h\u00f6rte und sagte: \u201cIch war einer von ihnen\u201d! &#8211; und er weinte.<\/p>\n<p>Jetzt, mehr als 61 Jahre nach dem Kriegsende, kommen die Menschen immer noch nicht zur Ruhe. Den Politikern und anderen verantwortlichen Berufsgruppen, die in der \u00d6ffentlichkeit arbeiten, ist bekannt, dass durch Gewalt nichts Gutes erreicht werden kann. Sie handeln also wider besseres Wissen.<\/p>\n<p>Durch unser Evangelium sind wir in der gl\u00fccklichen Lage, auch w\u00e4hrend dieser vorausgesagten schwierigen Zeit in unseren Familien und in unserem Umfeld Frieden zu bewahren. Aufgrund der schweren Kriegsjahre haben viele Mitglieder mit ihren Familien aus Angst vor der Zukunft Deutschland Anfang der f\u00fcnfziger Jahre verlassen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil ist nach Utah ausgewandert. Vorgestern \u2013 am 25.10.2006 \u2013 wurde eine Informationssendung im Fernsehen ausgestrahlt, die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden gesendet wird. Darin werden mehrere Themen behandelt und entsprechende G\u00e4ste dazu eingeladen. Bei einem Teil war es ein Bauarbeiter und ein Sprengmeister. Der Arbeiter hatte in der Erde eine Bombe gefunden, und. die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde benachrichtigt. Ein Sprengmeister wurde eingeschaltet. Vor einer Sprengung wird ein bestimmtes Gebiet gesperrt. Die Bewohner von dort werden gebeten, ihre Heime zu verlassen, um Verletzungen zu vermeiden. Nach der gelungenen Entsch\u00e4rfung k\u00f6nnen sie ihre Wohnungen wieder betreten. In diesem Fall ging es um eine Phosphorbombe. Nicht immer gelingt es, eine Bombe unsch\u00e4dlich zu machen. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass Kinder einen unbekannten Gegenstand beim Spielen fanden und sich damit besch\u00e4ftigt haben. Die Bombe war explodiert und hat die Kinder schwer verletzt. Im deutschen Bundesland Niedersachsen sind inzwischen \u00fcber 10 000 Blindg\u00e4nger gefunden und entsch\u00e4rft worden. Vor etwa einer Woche hat eine Bombe in Hamburg und wenige Tage vorher eine an einer westdeutschen Autobahn wieder Schaden angerichtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg Mein Name ist Wally Sperling und ich bin in Hamburg am 23. M\u00e4rz 1919 geboren. Mein Mann war Wilhelm Sperling, geboren am 12. 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