{"id":323,"date":"2011-11-08T18:42:03","date_gmt":"2011-11-08T18:42:03","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=323"},"modified":"2014-04-11T09:24:05","modified_gmt":"2014-04-11T09:24:05","slug":"dr-kurt-stattner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/323\/dr-kurt-stattner","title":{"rendered":"Dr. Kurt St\u00e4ttner"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wien, \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Kurt-St%C3%A4ttner.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-125\" title=\"Kurt St\u00e4ttner\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Kurt-St%C3%A4ttner-185x300.jpg\" width=\"185\" height=\"300\" \/><\/a>Mein Name ist Dr. Kurt St\u00e4ttner<\/strong>, geboren am siebten M\u00e4rz 1921 in Wien und bin verheiratet mit Eva Maria St\u00e4ttner. Wir sind seit sechsundf\u00fcnfzig Jahren miteinander verheiratet. Mein Vater hie\u00df Rudolf St\u00e4ttner und ist schon sehr fr\u00fch, mit f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahren verstorben. Der Name meiner Mutter ist Angela Ostermann, sie ist 1986 gestorben. Sie war dreimal verheiratet: zuerst mit meinem Vater, danach in zweiter Ehe war sie Frau Plachy und in der dritten Ehe Frau Hoffmann. Ich habe meine Kindheit zum gro\u00dfen Teil bei meiner Gro\u00dfmutter verlebt. Sie war eine arme Frau, was Besitz anbelangt, aber geistig und in ihrer ganzen Haltung eine reiche, wunderbare Frau. Sie hat an mir die Mutter- und Vaterstelle vertreten und war immer ihr ganzes Leben f\u00fcr mich da. Ich habe ihr sehr viel zu verdanken. Ihr Name ist Therese Seiter geborene St\u00e4ttner. Ich bin zuerst in diversen katholischen Kinderheimen und Kinderg\u00e4rten gewesen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich war ich dankbar, bei meiner Gro\u00dfmutter wohnen und leben zu k\u00f6nnen. Nach dem Tode meines Vaters habe ich st\u00e4ndig bei meiner Gro\u00dfmutter gelebt. Ich bekam bei ihr alle Freiheiten, die ich brauchte und konnte alles selbst entscheiden. Das hat meine Gro\u00dfmutter mir immer gew\u00e4hrt. Und so habe ich mich schon als junger Mann entschlossen, Tierarzt zu werden. Ich bin auf das Gymnasium in der Kuntmanngasse in Wien gegangen.<!--more--><\/p>\n<p>Als ich in der achten Klasse vor der Matura war kam der Direktor herein und sagte: \u201eIch habe die Ehre\u201d und er f\u00fchrte die halbe Klasse namentlich auf, \u201eeuch f\u00fcr Volk und Vaterland in den Krieg zu schicken.\u201d Wir waren davon nicht sehr begeistert, aber es ist dann alles sehr schnell gegangen. Am n\u00e4chsten Tag war schon die Tauglichkeitsuntersuchung, und ruck zuck waren wir auf dem Bahnhof, und ich bin nach Schlesien verfrachtet worden. In Schlesien, noch auf dem Bahnhof, wurden eine Gruppe zu Funkern und die andere zu Fernsprechtechnikern eingeteilt. Nach einer sehr rabiaten Methode habe ich dann das Funken gelernt. Man musste sehr schnell und sehr gut lernen; aber da ich eine gute Auffassungsgabe hatte, habe ich die Pr\u00fcfung sehr gut bestanden. Danach wurde ich gleich zu einer Einheit nach Metz in Frankreich geschickt. Dort gab es eine Auffrischungskompanie, zu der ich kommandiert wurde. Von Metz aus wurde ich dann nach Ostpreu\u00dfen an die russische Grenze versetzt und bin vom ersten Tag im Jahr 1941 an mit in den Feldzug gegen Russland gezogen.<\/p>\n<p>Ich war bei der 8. Division, das war die Oberschlesische Division, weil die \u00d6sterreicher aus taktischen Gr\u00fcnden aufgeteilt worden waren. Es war eine Infanteriedivision, bei der ich war. Von ihr aus gingen die ersten Angriffe auf Russland. Am Anfang haben die Deutschen sehr gr\u00fcndlich und schnell Eroberungen gemacht. Dieses war m\u00f6glich, obwohl die Russen personal- und materialm\u00e4\u00dfig weit \u00fcberlegen waren und zwar im Verh\u00e4ltnis von 7:1; aber sie hatten kein F\u00fchrungspersonal. Stalin hatte in diesen Jahren alle guten und h\u00f6heren Kommandeure seiner eigenen Wehrmacht erschie\u00dfen lassen. Die russischen Truppen wurden derzeit von politischen Kommissaren angef\u00fchrt, und die waren mit Kriegsf\u00fchrung \u00fcberhaupt nicht vertraut. Hingegen die Deutschen waren gut ausgebildet und ihnen taktisch weit \u00fcberlegen. Aber wie es oft ist, Hitler hatte damit gerechnet, dass er sp\u00e4testens im Herbst fertig sei mit Russland. Doch dann ist ein wirklich russischer Winter gekommen, und die deutschen Soldaten hatten nicht einmal M\u00e4ntel zum Anziehen. Die deutsche Wehrmacht hat insgesamt sehr gelitten, und das Ziel, Moskau einzunehmen, wurde nicht erreicht.<\/p>\n<p>Wenige Kilometer, vielleicht knapp 35 Kilometer vor Moskau, war unsere Division. Die Verluste in dieser Zeit waren wirklich gigantisch. Es waren Minustemperaturen von 30 Grad und mehr. Es gab keine Unterk\u00fcnfte f\u00fcr die Soldaten, weil alles verbrannt war. Des Weiteren kam den Russen zum Nutzen, dass Stalin durch einen Spion erfahren hatte, dass die Japaner Russland nicht angreifen w\u00fcrden. Dadurch hatte Stalin die M\u00f6glichkeit, die Truppen von dort an die russische Westfront zu bringen. Das hatte zur Folge, dass die deutschen Truppen in diesem Winter 50 Kilometer zur\u00fcck weichen mussten. Die zweite Offensive war ein taktischer Fehler. Man hat \u00fcber Stalingrad hinaus nach S\u00fcden wollen. Und im Kessel von Stalingrad ist eine ganze Armee aufgerieben worden. Zu der Zeit konnte man eigentlich erkennen, dass es nicht mehr lange dauern w\u00fcrde, bis es vorbei sei.<\/p>\n<p>Meine Aufgabe war das Funken. Ich war meistens beim Kommandeur der Division, weil der ja jede neue Information ben\u00f6tigte und Sprechfunk nicht bestand. Mein Wagen wurde im Dezember durch einen Treffer zerst\u00f6rt. Das war \u00fcbrigens ein russischer Wagen, den wir erbeutet hatten. Dieser Wagen war ganz modern ausgestattet, mit neuen Doppelachsen, richtig f\u00fcrs Gel\u00e4nde ausger\u00fcstet. Man konnte sogar darin schlafen, und es war auch ein Ofen in diesem Fahrzeug. Vor diesem russischen Wagen hatten wir einen umger\u00fcsteten B\u00e4ckerlieferwagen, und ich musste mir eine Erlaubnis einholen, an dessen Stelle den russischen Wagen benutzen zu d\u00fcrfen. Mir wurde dann befohlen, den Ofen auszubauen, weil wir ihn nicht gebrauchen w\u00fcrden. Doch ich sagte, dass wir den sicher noch brauchen w\u00fcrden. Und daf\u00fcr habe ich drei Tage Arrest bekommen.<\/p>\n<p>Danach wurden wir von der Ostfront an die Westfront nach Dijon in Frankreich verlegt. Dort wurde dann unsere Division wieder neu aufgebaut. Eine Division bestand aus f\u00fcnf Regimentern, und ein Regiment hat drei Kompanien. Die Kompanien waren aber so schwach, dass sie statt einhundertundachtzig nur aus f\u00fcnfundzwanzig bis drei\u00dfig Mann bestanden. Auch das Material, welches zur Verf\u00fcgung stand, war sehr d\u00fcrftig. Aber im Februar wurden wir zur\u00fcckverlegt nach Russland, neu aufger\u00fcstet. Wir kamen nach Demiansk in Russland, wo im Winter eine ganze Armee eingeschlossen war, die aber durchgehalten hatte. Wir kamen zu ihrer Entlastung und Verst\u00e4rkung dort hin. Demiansk lag in einem Sumpfgebiet, und es war ein f\u00fcrchterlicher Platz. Aber als wir im Februar ankamen, um die Eingeschlossenen zu befreien, was uns auch gelungen ist, war der Boden noch tief gefroren.<\/p>\n<p>Ich bin damals sehr schwer an der Ruhr erkrankt und bin in ein Lazarett gekommen. Dieses Lazarett bestand aus einer H\u00fctte mit Grasboden, auf dem die Verwundeten lagen. Ich war mehr tot als lebendig, doch ich habe alle meine Kr\u00e4fte zusammen genommen und ich habe festgestellt, dass der Sanit\u00e4tsoffizier immer durch die Reihen ging und kontrollierte, wie gut es dem Einzelnen ging. Er kam auch zu mir und fragte mich, wie es mir ginge. Ich sagte ihm, dass es besser sei obwohl es mir eigentlich schlechter ging. An einem der Tage landete bei uns eine JU 52, was auf der Kn\u00fcppelpiste kaum m\u00f6glich war. Das Kriegsmaterial wurde ausgeladen und daf\u00fcr Verwundete aufgenommen, und ich war auch dabei. Aber es hat dann noch vier Wochen gedauert, bis ich schlie\u00dflich in Bamberg in ein Lazarett kam. In diesem Lazarett war ich drei Monate, bis ich auskuriert war. Von da aus bin ich dann nach Breslau auf eine feste Funkstelle gekommen.<\/p>\n<p>Eine feste Funkstelle beinhaltete mehrere Au\u00dfenstellen, die zentral von der festen Funkstelle gesteuert wurden. Breslau war ja Deutschland, also die Heimat. Dort wurden meistens junge Damen als Funkerinnen eingesetzt. Nach meinem Empfinden haben die sehr schlecht geh\u00f6rt. Es war mit ihnen ein Krampf, weil sie nichts verstanden. Daraufhin hat der Kommandeur gesagt, dass ich einen zweiten Mann bekommen solle. Das war ein gro\u00dfes Gl\u00fcck. Ich habe einen j\u00fcngeren Mann genommen, mit der Annahme, wenn eine Versetzung kommen sollte, w\u00fcrde man zuerst den jungen Mann versetzen. Drei Tage sp\u00e4ter kommt ein Nachrichtengeneral zu mir mit Namen Fehn, sch\u00fcttelt mir die Hand und sagt: \u201eSie haben mir eine Arbeit abgenommen.\u201d Ich frage: \u201eWieso?\u201d Und er antwortete mir: \u201eDer Mann, den sie aufgenommen haben, ist mein Sohn, und ich werde meine Hand \u00fcber euch halten.\u201d<\/p>\n<p>Er erkl\u00e4rte uns auch, dass es eine Technik gebe, mit der man Bilder \u00fcbertragen k\u00f6nne. Die Amerikaner waren noch nicht soweit mit den Funknachrichten. Bei den Deutschen hat das schon absolut funktioniert. Diese Technik war eine Erfindung, mit der man funken konnte \u00fcber ein Fernsehger\u00e4t. Man hat den Funkspruch schon vorher vorbereiten k\u00f6nnen, um ihn dann in absolut kurzer Zeit zu senden. Ein weiterer Vorteil dieses Ger\u00e4ts war, dass es absolut abh\u00f6rsicher war. Die vorherige Codeverschl\u00fcsselungsmaschine hatten die Polen entschl\u00fcsselt; doch mit diesem neuen Ger\u00e4t war das nicht m\u00f6glich. Wir mussten daf\u00fcr in Berlin eine Schulung machen. Ich hatte in meinem Soldbuch einen Vermerk vom obersten Kommando bekommen, der besagte, dass ich f\u00fcr nichts Anderes eingesetzt werden d\u00fcrfe. Danach hat dieser Nachrichtengeneral veranlasst, dass f\u00fcnf Trupps aufgestellt wurden und zwar in Paris, Rom, Saloniki, in Finnland und noch irgendwo anders, ich habe es vergessen. Wir wollten nat\u00fcrlich nach Paris. Doch der Vater meines Mitstreiters sagte: \u201eDas kommt nicht in Frage\u201d, denn er war sehr gut informiert. Dort findet ein Teil der Invasion statt. Ich hatte ja niemanden, der f\u00fcr mich in dieser Situation geb\u00fcrgt h\u00e4tte. Der General hat f\u00fcr mich geb\u00fcrgt gegen\u00fcber der h\u00f6chsten Stufe der Geheimhaltung. Andernfalls w\u00e4re ich als einfacher Obergefreiter gar nicht zu dieser Truppe gekommen. Wir sind dann Anfang 1944 nach Griechenland gekommen und haben die Nachrichten der Heeresgruppe E geschrieben.<\/p>\n<p>Ein Erlebnis aus meiner Russlandzeit muss ich noch einschieben. Es muss in meinen Papieren vermerkt worden sein, dass ich Tiermedizin studieren wolle. Auf Grund dessen hat man mich wahrscheinlich von der Funktruppe abberufen und mich f\u00fcr einen Pferdetransport von Riga nach Leningrad abkommandiert. Zu der Zeit hatte ich aber noch \u00fcberhaupt keine Ahnung von Pferden. Es war ein ganzer Zug mit Pferden, den ich von Riga nach Leningrad f\u00fchren sollte. An der letzten Station vor Leningrad habe ich die Pferde ausgeladen. Danach sind wir mit schwerer Artillerie beschossen worden. Das war wirklich grausam, alles auf dem Bahnhof war zerst\u00f6rt. Ich selbst konnte mich sch\u00fctzen, da ich Zuflucht hinter einem Felsen gefunden hatte. Aber alle Menschen und Pferde waren tot. Ich selbst habe nicht einmal einen Kratzer abbekommen. Es hat noch viele weitere solcher Situationen gegeben.<\/p>\n<p>Wie schon zuvor erw\u00e4hnt, war ich nach Saloniki in Griechenland gekommen und habe dort die Heeresgruppe E mit Nachrichten versorgt. Es waren sehr spezielle Nachrichten aller Agenten. Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass Deutschland so viele Agenten im Einsatz hat. Sie waren \u00fcberall an den wichtigen Punkten. Sie haben t\u00e4glich gemeldet, wie viele amerikanische Schiffe angekommen sind. Die Amerikaner waren derzeit in der Lage, w\u00f6chentlich ein sechstausend Tonnen gro\u00dfes Kriegsschiff zu bauen. Das war f\u00fcr die Deutschen nat\u00fcrlich sehr interessant zu erfahren, was da vor sich ging. Einmal habe ich die Nachricht geh\u00f6rt, dass die Amerikaner mit hundert und einem Schiff gekommen sind. Keines dieser Schiffe ist versenkt worden, da es keine deutschen U-Boote mehr gab. Mit dieser Information hat man auch als einfacher Soldat gewusst, dass der Krieg verloren ist. Nach dem ich ein wenig Einblick bekommen hatte, und das war schon zwei Jahre vor Kriegsende, war mir klar, dass wir den Krieg verlieren w\u00fcrden. F\u00fcr mich gab es daf\u00fcr verschiedene Gr\u00fcnde. Hitler hat am Anfang irrsinnig viel geglaubt, erreichen zu k\u00f6nnen. Aber in Wirklichkeit hat er vom Milit\u00e4r nichts verstanden und hat f\u00e4hige Leute abgesetzt.<\/p>\n<p>Aber der Krieg in Griechenland war mit dem Krieg in Russland nicht zu vergleichen. Es hat dort drei verschiedene Partisanengruppen gegeben: die EAM [Ethnik\u00f3 Apelevtherotik\u00f3 M\u00e9topo], das waren Kommunisten und die Gergerdis, das waren die K\u00f6nigstreuen. Gl\u00fccklicherweise waren dort, wo wir waren, die K\u00f6nigstreuen. Der Kommandeur dieser Partisanentruppe ist zu mir gekommen und hat zu mir gesagt: \u201eDu bist ein \u00d6sterreicher, dir kann man vertrauen. Ich ben\u00f6tige unbedingt Medikamente.\u201d Es gab derzeit in Griechenland Malaria. Man glaubt gar nicht, was es alles f\u00fcr Krankheiten dort gab. Ich habe ihm heimlich Medikamente gegeben. Als dann alles zusammenbrach, und die Russen schon in Skopje waren, durften von unseren Leuten die, die verheiratet waren, nach Norden gehen, und wir jungen mussten bleiben. Als wir schlie\u00dflich noch acht Mann waren und die Partisanen einhundert achtzig Mann stark waren, wollten sie uns gefangen nehmen. Doch der Kommandeur erkannte mich wieder und sagte: \u201eIch \u00fcbergebe euch an die Engl\u00e4nder.\u201d Diese waren auch in Griechenland eingezogen. Ich sagte zu ihm: \u201eIch m\u00f6chte nach Hause.\u201d Doch er sagte: \u201eDu kommst nicht mehr nach Hause, alles ist schon blockiert.\u201d Doch ich sagte: \u201eIch m\u00f6chte aber nach Hause und nicht in Gefangenschaft gehen.\u201d Er erwiderte darauf: \u201eDann geh mit Gott.\u201d Auf diese Art und Weise hat er sich erkenntlich gezeigt. Wir acht sind dann immer nur in der Nacht gegangen. Den ganzen Balkan haben wir zu Fu\u00df durchquert. Die ersten deutschen Truppen habe ich erst wieder im Jahr 1945 in Slowenien getroffen. Wir m\u00fcssen sehr schlecht ausgesehen haben; denn der erste Lazarettzug hat uns gleich mit nach Brunn genommen. Und da ich ein wenig von Medizin verstand, konnte ich dann in Brunn arbeiten.<\/p>\n<p>Ich habe dort als Hilfe im Laboratorium gearbeitet, und die haben mich gehalten so lange sie konnten. Wir sind oft kontrolliert worden; doch die Laborleitung hat gesagt: \u201eDer hat doch eine Lungentuberkulose.\u201d Dieses haben sie noch untermauert, in dem sie eine R\u00f6ntgenaufnahme, die nicht von mir war, zeigten. Auf diese Weise habe ich nicht wieder an die Front m\u00fcssen. Dann war es soweit, dass die Russen bis nach Brunn gekommen sind. Daraufhin bin ich nach Prag gefl\u00fcchtet. Von Prag aus habe ich mich bem\u00fcht, zu meinem Ersatztruppenteil zu kommen, der in Berlin war. Ich bin dann auch nach Berlin gekommen. Aber am n\u00e4chsten Tag waren meine Kameraden verschwunden, denn sie meinten, wenn wir in Berlin bleiben, kommen wir in russische Gefangenschaft, und wenn schon Gefangenschaft, dann doch lieber in die englische.<\/p>\n<p>Die Elbe war die Grenze zwischen den Engl\u00e4ndern und den Russen. Alles was \u00f6stlich der Elbe lag war russisch, und alles was westlich der Elbe lag war englisch. Wir sind bis zur Elbe gekommen, konnten sie aber nur mit dem Durchschwimmen \u00fcberqueren. Auf der anderen Seite der Elbe, drei Tage vor Kriegsende, standen die Kanadier und haben uns in Empfang genommen. Und so bin ich in englische Gefangenschaft gekommen. Aber ich muss sagen, die Engl\u00e4nder waren wirklich fair zu uns. Wir haben zwar nur eine winzige Verpflegung bekommen, aber t\u00e4glich. Und es waren ja auch zehntausende, die zu verpflegen waren. Aber sie waren anst\u00e4ndig und haben uns gut behandelt. Das Ganze hat mir dann doch zu lange gedauert, und ich habe mich mit einem \u00e4lteren Mann, ebenfalls aus \u00d6sterreich, zusammen getan. Gemeinsam sind wir der englischen Gefangenschaft entwichen, volkst\u00fcmlich ausgedr\u00fcckt: Wir sind abgehauen. Wir haben ungef\u00e4hr vierzehn Tage bis zur \u00f6sterreichischen Grenze gebraucht. Ich hatte stets meine \u00f6sterreichischen Papiere bei mir. F\u00fcr mich war es leicht, \u00fcber die Grenze zu kommen. Doch mein \u00e4lterer Fluchtkumpan, der sechzig Jahre alt war, hatte keine Papiere. Nun mussten wir zusehen, wie wir zu Entlassungspapieren kommen konnten.<\/p>\n<p>Wir waren in der N\u00e4he einer amerikanischen Kaserne. Als wir dort hinkamen, haben die unser Ausrei\u00dfen wie eine sportliche Tat angesehen und waren nicht erbost. Doch sie haben uns sehr genau untersucht ob wir Nazis waren. Sie haben zu mir gesagt: \u201eSie waren bei der Hitlerjugend.\u201d Ich antwortete: \u201eIch war nie bei der HJ, ich bin von der Schule aus eingezogen worden.\u201d Am n\u00e4chsten Tag sagt er zu mir: \u201eSie waren in der Partei!\u201d \u201cIch war nie bei der Partei, ich bin doch sofort eingezogen worden.\u201d Am dritten Tag habe ich gedacht, der gibt mir keine Ruhe. Ich habe ihm dann erz\u00e4hlt, dass ich beim Deutschen Roten Kreuz war. Daraufhin sagte er: \u201eNa sehen sie!\u201d Ich habe dann die ben\u00f6tigten Papiere bekommen und bin von da aus nach Linz gekommen, weil dort mein Onkel lebte, der Amtstierarzt war.<\/p>\n<p>Mein Onkel war ein gro\u00dfer Mann bei der Heimwehr. Als die Nazis kamen, war er einer der ersten, die sofort eingesperrt wurde. Er ist in Konzentrationslager gekommen. Doch sie haben ihn wieder entlassen, denn er war ja kein Jude, sondern nur ein politischer Gegner. Sie haben ihn als Hilfsveterin\u00e4r beim Milit\u00e4r eingesetzt. Als er von dort nach Hause kam, hat man ihn zum Landesveterin\u00e4r gemacht. Ich habe immer Veterin\u00e4rmedizin studieren wollen. Ich war den ganzen Sommer immer bei ihm und habe sehr viel gelernt. Als ich dann nach Wien nach Hause kam, hatten wir nichts, wir waren bettelarm\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 .<\/p>\n<p>Ich bin fr\u00fcher vor dem Krieg immer im Sommer mit dem Fahrrad gefahren und habe gro\u00dfe Touren gemacht. Einmal bin ich mit einer amerikanischen Gruppe bis nach Jugoslawien gefahren. Mit einem von ihnen habe ich mich befreundet. Er hie\u00df Cunningham. Dieser Cunningham war Legationsrat in der Botschaft, und er hat mich in Wien besucht. Wir haben uns dann auch getroffen. Er ist lebenslang ein guter Freund geblieben. Der Osten \u00d6sterreichs war damals durch die Russen besetzt, und es war \u00fcberall eine Hungersnot. Zu der Zeit hat ein Kilogramm Schmalz f\u00fcnfhundert Schillinge gekostet. Dadurch, dass ich durch diesen Freund hin und her fahren konnte habe ich viele Hilfe durch ihn gehabt. Und er selbst hat mir auch Lebensmittel aus dem Westen gebracht.<\/p>\n<p>Genau am selben Tag, f\u00fcnf Jahre nach dem ich in den Krieg gezogen bin, bin ich auch wieder nach Hause gekommen. Am n\u00e4chsten Tag schon bin ich zur Universit\u00e4t gegangen und habe mich einschreiben lassen. Ich habe dort studiert, das Tierarztexamen gemacht und anschlie\u00dfend das Doktorrat. Danach war ich Tierarzt in Gutenstein. Und wie es im Leben mitunter so geht, habe ich dort den Wiener B\u00fcrgermeister kennen gelernt. Die Familie hatte dort gro\u00dfe G\u00fcter mit vielen Pferden. Der Wiener B\u00fcrgermeister hat zu mir gesagt: \u201eWas reist du hier herum im Land, komm zu mir als Amtstierarzt nach Wien.\u201d Da bin ich nach Wien gegangen. Inzwischen hatte ich geheiratet. Dann wurde in Wiener Neustadt eine neue Stelle ausgeschrieben, und ich bin dann f\u00fcnfundzwanzig Jahre lang Veterin\u00e4rdirektor von Wiener Neustadt gewesen. Ich hatte eine eigene Magistratsdirektion. Nicht nur die Aufsicht \u00fcber den Schlachthof hatte ich, sonder auch das Marktamt und alles was dazu geh\u00f6rt. Ich habe hundertundzwanzig Leute unter mir gehabt, und das bis zu meiner Pensionierung.<\/p>\n<p>Wenn man eine anst\u00e4ndige Frau haben wollte, musste man zuerst eine Existenz haben. Fr\u00fcher war es so in \u00d6sterreich. Wenn man keine Existenz hatte, hat man auch keine Frau bekommen. Aber ich war ja schon Tierarzt in Gutenstein, habe gut verdient, und es ist mir gut gegangen. Einmal wollte ich eine Tante in Wien besuchen. Sie war aber nicht zu Hause. Da bin ich durch die Rathausgegend geschlendert und habe ich meine jetzige Frau gesehen. Ich bin ihr nachgegangen. Zu meinem Gl\u00fcck ging sie in eine Tanzschule, und so konnte ich ihr folgen. In dieser Tanzschule habe ich sie dann kennen gelernt. Das war im November 1951, und nach elf Monaten waren wir verheiratet.<\/p>\n<p>Eines abends in den 60iger Jahren standen die Missionare bei uns vor der T\u00fcr, und ich wollte die T\u00fcr schon wieder schlie\u00dfen. Aber die jungen M\u00e4nner sahen so hungrig aus. Ich habe dann zu ihnen gesagt: \u201eIch lade euch ein zum Essen, aber wir sprechen nicht \u00fcber Religion. Ich bin katholisch aufgewachsen und sehe keinen Grund, meine Konfession zu wechseln.\u201d Die Missionare haben sich daran gehalten, und wir haben ein wenig geplaudert. Aber sie sind dann jeden Dienstag wieder gekommen. Sie haben wieder bei uns gegessen und wollten uns auch unterweisen. Aber ich sagte ihnen, dass ich nichts davon h\u00f6ren wolle. Wir wurden zehn Jahre lang von Missionaren besucht. Der Missionspr\u00e4sident war sicher schon verzweifelt, wenn er Berichte \u00fcber uns bekam. Als wir dann eine Reise nach Amerika unternahmen, haben wir einen der uns zuerst besuchenden Missionare besucht. Dieses war eine so liebe Familie und ist es heute noch. Wir haben auf unserer Rundreise auch Salt Lake City besucht, und meine Frau hat dort am Tempel Square im G\u00e4stebuch recht positive Gedanken zur\u00fcckgelassen. Daraufhin besuchten uns in \u00d6sterreich wieder die Missionare. Ich war nicht zu Hause. Meine Frau erkl\u00e4rte den Missionaren, dass wir fr\u00fcher schon gute Kontakte mit Missionaren hatten, aber in punkto Religion sind wir nicht interessiert. Diese Missionare sind auch nicht wieder bei uns erschienen. Aber dieser Jim, einer unserer ersten Missionare, hat uns immer geschrieben und zu Weihnachten kleine Aufmerksamkeiten geschickt \u2013 und das \u00fcber Jahre hinweg. Meiner Frau hatte die liebevolle Art sehr gefallen und wollte wissen, wie die Mitglieder bei uns in \u00d6sterreich sind. Sie ist zuerst allein hin gegangen.<\/p>\n<p>Wir hatten da einen wunderbaren Lehrer. Die Untersucherklasse war ganz voll, und ich konnte Fragen stellen. Und sie wurden mir auch zufrieden stellend beantwortet. Sp\u00e4ter hat meine Frau dann herausgefunden, dass die Anderen in der Klasse alle abkommandierten Mitglieder waren, nur damit ich nicht alleine dort sitzen w\u00fcrde. Meine Frau hat mich dann \u00fcberredet, auch einmal mit zu kommen. Erst dann kamen die Missionare wieder zu uns. Und wir haben uns dann im Jahr 1974 taufen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wien, \u00d6sterreich Mein Name ist Dr. Kurt St\u00e4ttner, geboren am siebten M\u00e4rz 1921 in Wien und bin verheiratet mit Eva Maria St\u00e4ttner. Wir sind seit sechsundf\u00fcnfzig Jahren miteinander verheiratet. Mein Vater hie\u00df Rudolf St\u00e4ttner und ist schon sehr fr\u00fch, mit f\u00fcnfunddrei\u00dfig Jahren verstorben. Der Name meiner Mutter ist Angela Ostermann, sie ist 1986 gestorben. 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