{"id":335,"date":"2011-11-08T19:17:19","date_gmt":"2011-11-08T19:17:19","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=335"},"modified":"2014-04-11T09:23:28","modified_gmt":"2014-04-11T09:23:28","slug":"inge-vieregge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/335\/inge-vieregge","title":{"rendered":"Inge Vieregge"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Inge-Vieregge.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-148\" title=\"Inge Vieregge\" alt=\"mormon deutsch inge vieregge\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Inge-Vieregge.jpg\" width=\"200\" height=\"267\" \/><\/a>Mein Name ist Inge Vieregge<\/strong> und ich wurde am 8.Mai.1928 in Hamburg geboren. Mit acht Jahren wurde ich 1936 in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage getauft. Meine Eltern, Helene und Hermann Laabs, hatten 7 Kinder: 1) Christel, geb. 10.Jan. 1918 &#8211; 2) Harry, geb. 3. M\u00e4rz 1920 &#8211; und beide in Stettin geboren, die folgenden Geburten waren in Hamburg 3) Gerda, 2. M\u00e4rz 1922, 4) Fred, 26. M\u00e4rz 1924, 5) Inge, 8. Mai 1928, 6) Hermann, 13. M\u00e4rz 1931 und 4) Werner, 5. Mai 1940, der allerdings nur ein halbes Jahr \u00fcberlebt hat. Meine Eltern waren bereits vor dem Krieg Mitglieder der Kirche. Ich selber habe drei Kinder: Kai Heinz, 25. Aug. 1959, J\u00f6rg Fred, 26. M\u00e4rz 1962, Ilka Helene, 10. Juni 1968 \u2013 alle in Hamburg geboren.<\/p>\n<p>Alles begann f\u00fcr uns 1939 mit der so genannten \u201eKristallnacht\u201c. Ich war im Haus und kann mich noch sehr gut daran erinnern. Meine Mutter hatte den ganzen Tag geweint, aber nicht dar\u00fcber gesprochen. Ein oder zwei Tage sp\u00e4ter hatte sie dann zu meinem Bruder Hermann und mir gesagt: \u201eKommt mit, ich will euch was zeigen\u201c! Sie ist dann mit uns zur \u201eB\u00fcrgerweide\u201c gegangen (ein Stra\u00dfenname beim Berliner Tor), in der sie uns ein Fahrradgesch\u00e4ft zeigte. \u201eSeht euch das mal an\u201c, sagte sie und wir sahen ein v\u00f6llig zusammengeschlagenes, zertr\u00fcmmertes Gesch\u00e4ft. Dann ist sie mit uns \u00fcber den Steindamm gegangen zu dem Gesch\u00e4ft \u201eVollmer\u201c. Die hatten eine Passage \u00fcber die Stra\u00dfe; das sah genau so aus und war v\u00f6llig zerst\u00f6rt worden. Sie hat uns das deutlich gezeigt und ist dann mit uns wieder nach Hause gefahren, ohne jedoch dar\u00fcber zu sprechen. Erst sp\u00e4ter im Laufe der Zeit wurde uns klar was sie damit hat sagen wollen und was das alles zu bedeuten hatte.<!--more--><\/p>\n<p>Meine Heimatgemeinde der Kirche in den Kriegstagen, war Sankt Georg, am Besenbinderhof. Vorher war in diesen R\u00e4umen wahrscheinlich eine Loge gewesen. Die Gemeinde bestand aus etwa 80 bis 100 Mitglieder. Einige der Mitglieder hatten damals noch die Geschichte unserer Gemeinde geschrieben, dann aber sind viele von ihnen nach den USA ausgewandert. Auch der Bruder H\u00fcbener geh\u00f6rte zu unserer Gemeinde. Sein Werdegang bis zu seiner Hinrichtung ist ja allgemein bekannt und schon mehrfach geschrieben worden.<\/p>\n<p>Ich sehe im Geiste immer noch am Eingang zum Gemeindehaus einen SA-Mann mit langen braunen Stiefeln stehen, um uns zu kontrollieren und von anderen Mitgliedern wei\u00df ich, dass wir unsere Zionslieder nicht singen durften, weil es uns verboten war. Ich pers\u00f6nlich hatte aber damals noch nicht viel von Problemen bemerkt, daf\u00fcr war ich wohl mit 11 Jahren noch zu jung. Meine Eltern waren keine eifrigen Kirchg\u00e4nger und wir Kinder wurden nur zeitweilig zur Kirche geschickt. Zum Beispiel am Wochenende zur Sonntagsschule und zu den Klassen der Jugendlichen \u2013 aber nicht w\u00e4hrend der Woche. Zu der Zeit hatten wir ja auch noch unsere Versammlungen morgens von 9 bis 12 und nachmittags von 17 bis 19 Uhr.<\/p>\n<p>Meine ersten Eindr\u00fccke vom Krieg hatte ich, als wir merkten, dass der Krieg nicht an uns vor\u00fcber ging. Die Bombenangriffe unterbrachen nat\u00fcrlich unseren Frieden und das Laufen zu den Luftschutzkellern zu jeder Tages- oder Nachtzeit war entsetzlich. Ebenso aber haben sich mir einige Dinge der damaligen Zeit fest eingepr\u00e4gt wie zum Beispiel das Sammeln von Granatsplittern und Silberpapier von den Zigarettenschachteln und ganz schlimm war es, als wir merkten, dass einige Kinder der Nachbarschaft, pl\u00f6tzlich verschwanden. \u00dcber Nacht waren sie mit den ganzen Familien weg. Den einen Tag haben wir noch mit ihnen gespielt, am n\u00e4chsten waren sie fort und die Fenster des Hauses wurden zugenagelt. Jetzt im Nachhinein, glauben wir, dass es Juden waren.<\/p>\n<p>Was ich aus der Kinderzeit noch erinnere ist die Verdunkelung. Wenn man nachmittags um f\u00fcnf oder sechs einkaufen wollte, dann musste man im Dunkeln gehen. Man durfte ja kein Licht machen, die Laternen auf den Stra\u00dfen durften auch nicht leuchten und in den H\u00e4usern nur dann, wenn die Rollos ausreichend abdichteten und das Licht nicht an den Seiten nach drau\u00dfen durch schien, denn sonst wurde gleich vom dem drau\u00dfen patrouillierenden Luftschutzwart gebr\u00fcllt: &#8222;Licht aus\u201c!!! Und kurz darauf begann die Luft auch schon vom Gebrumm der Flugzeuge zu vibrieren, die Sirenen heulten und alles fl\u00fcchtete wieder in die Luftschutzkeller.<\/p>\n<p>Konzentrationslager hatten wir zwar gewusst, dass es sie gab, aber wir waren immer der Meinung gewesen, da kommen die Verbrecher hin. Dass die Juden da vergast wurden ist uns nicht bekannt gewesen. Das haben wir zu der Zeit nicht gewusst. Nicht einmal mein Vater! \u2013 Als es nach dem Krieg eines Tages im Fernsehen gezeigt wurde, hatte er noch gesagt, dass er das nicht glauben kann.<\/p>\n<p>Wenn wir unterwegs waren, und es Alarm gab \u2013 dann heulten die Sirenen \u2013 und es regnete Silberpapier, Bomben, Minen und Phosphor vom Himmel und es heulte, pfiff und krachte in den Stra\u00dfen. Die H\u00e4user wackelten, die Scheiben barsten und der Kalk rieselte im Luftschutzkeller von den W\u00e4nden. Einmal bin ich davon vor Schreck beinahe aus dem Bett gefallen. Das ging bis zu dem Tag, an dem wir ausgebombt wurden. Das war dieser gro\u00dfe Bombenangriff auf Hamburg, der sinnigerweise mit Namen \u201eGomorrah\u201c benannt wurde. Es begann mit dem Abwurf von Silberpapier um die Peilung der milit\u00e4rischen Suchger\u00e4te zu st\u00f6ren, dann wurde Phosphor abgeworfen, der wie Tannenb\u00e4ume am Himmel brannte und dann die Brandbomben. In den Arbeitervierteln, wo die Kohlen zum Heizen der Wohnungen auf dem h\u00f6lzernen Dachboden lagen, sind ganze Viertel abgebrannt und unser Haus auch mit.<\/p>\n<p>Wir wohnten in Borgfelde, als Hammerbrook nieder brannte. Das ist in der N\u00e4he des am schlimmsten betroffenen Viertels von Hamburg. Zwar nicht direkt im Arbeiterviertel, sondern mehr am Rand, aber die anderen Regionen Hamburgs sind ja auch davon betroffen gewesen. Drei Tage und drei N\u00e4chte wurde Hamburg bombardiert. Der Brand war die H\u00f6lle auf Erden. Die Menschen auf den Stra\u00dfen wurden zum Teil vom Feuersturm erfasst und in den n\u00e4chsten Brand hineingeweht. In den Stra\u00dfen standen die Menschen auf dem Phosphor und haben grotesk ausgesehen wie kleine Puppen, so waren sie verbrannt und zusammengeschrumpft. Wir hatten uns vor dem Phosphor und der Hitze dadurch gesch\u00fctzt, dass wir uns unter nassen Wolldecken verbargen, die immer wieder nass gemacht werden mussten. Nachher sind wir dann mit einem Lastwagen mitgefahren und nach Friedrichsruh gebracht worden. Dort haben wir im Schloss ein Lager bekommen. Die K\u00fche auf den Weiden waren schwarz geworden von dem sich in der Luft befindenden Ru\u00df und waren ganz wunderlich anzusehen.<\/p>\n<p>Erst daraufhin sind wir dann nach Stettin und von dort aus nach Pommern, zu meinen Gro\u00dfeltern gereist \u2013 dreckig, speckig und verru\u00dft wie wir waren \u2013 und da haben wir dann ein paar Tage gelebt. Doch meine Mutter und ich mussten wieder nach Hamburg zur\u00fcck, wir waren ja berufst\u00e4tig. Meine Schwester aber ist in Stettin geblieben und hat sich dort eine Arbeit gesucht. Mein j\u00fcngerer Bruder Hermann blieb bei meiner Tante und mein Vater, der nur ein Auge hatte, ist w\u00e4hrend dieser Zeit fast g\u00e4nzlich erblindet und blieb ebenfalls in Pommern.<\/p>\n<p>Wieder in Hamburg angekommen, haben wir dann in Aum\u00fchle in einem Eisenbahnwaggon geschlafen. Es war eiskalt \u2013 so um die 20\u00b0 Minus m\u00fcssen es gewesen sein. Alles war mit dicken Eisblumen \u00fcbers\u00e4t. Das Zeug, das wir auf dem Leib trugen reichte nicht und unsere Schuhe waren durchl\u00f6chert. Darum wohl auch hatte sich einer der Bahnbeamten erbarmt und nachts die Lok angekoppelt, um wenigstens einmal durch zu heizen, dass wir nicht so froren. Wir hatten kein Zuhause mehr in Hamburg und sind umher geirrt. In jener Zeit schliefen wir in Luftschutzkellern, in Ruinen, ausgebrannten H\u00e4usern und eben in Eisenbahnwaggons. Wir hatten nichts zu essen und nichts zu trinken. Die einfachsten Dinge der t\u00e4glichen Hygiene waren nicht vorhanden und nicht m\u00f6glich und unsere Kleidung \u2013 besonders unsere Schuhe \u2013 waren erbarmungsw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Eine kurze Zeit hatten wir in Wilhelmsburg ein kleines Zimmer zur Verf\u00fcgung. Meine Schwester Christel hatte eine Wohnung in Finkenwerder, die nach ihrer Evakuierung \u2013 wegen zu gef\u00e4hrlicher Lage am \u00d6lhafen \u2013 frei wurde und dann sind wir um 14 Uhr von Wilhelmsburg nach Finkenwerder w\u00e4hrend eines Bombenangriffs zu Fu\u00df gegangen, um dort zu wohnen. Sp\u00e4t am Abend sind wir noch im Dunkeln mit der letzten Trajektf\u00e4hre kurz vor Mitternacht \u00fcber die Elbe nach Walters hof gesetzt und waren dann anderntags um 11 Uhr dort angekommen. Ich war in der Lehre, doch das Firmengeb\u00e4ude war auch ausgebombt worden. Darauf kam ich als Patenlehrling in eine gr\u00f6\u00dfere Firma und weil meine erste Firma nicht wieder aufgemacht hatte, musste ich dort in der gr\u00f6\u00dferen meine Lehre bis zum Abschluss weiter machen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter haben wir dann in Friedrichsruh gewohnt und ich bin bis nach Altona in die Gemeinde gefahren. Es war in ganz Hamburg die einzige Gemeinde die noch existierte. Unsere Gemeinder\u00e4ume am Besenbinderhof waren ebenfalls in Tr\u00fcmmer gelegt. Es trafen sich alle Mitglieder von Altona in der Freimaurerloge in der \u201eKleine Wasserstra\u00dfe\u201c, die es heute nicht mehr gibt. In dem gro\u00dfen Saal haben sich alle versammelt, vom Besenbinderhof, aus Eppendorf, von Barmbek und aus Wilhelmsburg. Alle hatten sie lange Anfahrtswege, aber zeitweilig waren wir um die 150 Personen oder mehr anwesend. Die Versammlungen wurden jeden Sonntag zweimal am Tag durchgef\u00fchrt, aber nicht jeder konnte immer kommen. Teils war es uns ganz unm\u00f6glich gemacht \u00fcberhaupt nur daran zu denken. Wir hatten in Finkenwerder und sp\u00e4ter in Friedrichsruh gewohnt und von Friedrichsruh noch 20 Minuten weiter au\u00dferhalb. Da ist es mir oft nicht m\u00f6glich gewesen nach Altona zu kommen. Das waren rund 40 bis 50 Kilometer und Z\u00fcge fuhren nicht, denn die Bahnstrecken waren ja alle zuerst bombardiert worden und fast ganz au\u00dfer Betrieb, so bin ich erst kurz nach dem Krieg wieder dahin zur\u00fcck gekommen. Die Stra\u00dfen waren aufgerissen und voller Tr\u00fcmmer. Wenn wir nach Hamburg fuhren, mussten wir unterwegs oft aussteigen und das letzte Ende zu Fu\u00df gehen und w\u00e4hrend des Krieges wurden wir dann auch noch teils von Tieffliegern angegriffen, die auf den Zug schossen oder sogar auf uns. Wo wir in dem Bahnw\u00e4rterh\u00e4uschen wohnten konnten wir uns nicht einmal Wasser holen, dann kamen die Tiefflieger und wir mussten in die B\u00fcsche springen. Das waren dann aber schon die letzten Tage im Krieg, so im M\u00e4rz, April f\u00fcnfundvierzig.<\/p>\n<p>1942 bin ich noch zur Kirche gegangen. Es waren immer noch einige Priestertumstr\u00e4ger da, die die Gemeinde leiten konnten. Doch 1943 wurden wir ausgebombt und seitdem hab ich oft nicht mehr zur Kirche kommen k\u00f6nnen. Es war einfach nicht m\u00f6glich. Einige junge Leute waren eingezogen worden, wie auch Bruder Sommerfeld. Gemeindeaktivit\u00e4ten aber waren eingestellt, die waren gar nicht mehr m\u00f6glich. Die ausgebombten Mitglieder hatten ja keine Bleibe und jeder war darauf bedacht sich f\u00fcr die n\u00e4chste Mahlzeit wieder etwas zum Essen zu besorgen, oder eben nur die notwendigsten Sachen, die man so brauchte, um nur schon mal von Tag zu Tag weiterleben zu k\u00f6nnen. Jeder musste sehen, dass er zu Recht kam. Auf den Lebensmittelkarten bekam man auch schon nichts mehr. Die Gesch\u00e4fte waren ja leer. Das kann man gar nicht alles so schildern, wie das war. In einer Einkaufsschlange stand ich einmal schon sehr lange an, da bin ich ohnm\u00e4chtig geworden und umgefallen. Bei einer F\u00fchrerrede, die wir uns alle immer anh\u00f6ren mussten, bin ich auch einmal umgekippt. Ich hatte schon meine Lehrerin vor mir am Mantel gezupft, aber sie hatte nicht darauf reagiert und da bin ich umgefallen und man hat mich raus getragen.<\/p>\n<p>Jeder hat um seine eigene Existenz k\u00e4mpfen m\u00fcssen. Man konnte nirgends mehr hinkommen. Es fuhr keine Bahn, kein Auto und kein Bus. Selbst Fahrr\u00e4der konnten auf den aufgerissenen Stra\u00dfen nicht fahren \u2013 nur zu Fu\u00df war es m\u00f6glich, indem man \u00fcber alles im Weg herumliegende hinweg kletterte. Wenn mal ein Zug fuhr, dann nur eine Kurzstrecke, die vielleicht gerade wieder notd\u00fcrftig repariert war. Die meisten Wagen hatten keine Fenster, keine T\u00fcren oder waren auf sonstige Weise besch\u00e4digt. Und dann hatten wir nichts anzuziehen \u2013 keine Kleidung, keine Schuhe, nur was wir mal geschenkt bekommen hatten und auf dem Leib trugen. Das war dann aber auch bald aufgebraucht. Wir hatten Hunger, wir froren und wir mussten sehen dass wir von einem Tag zum anderen am Leben blieben und zu Recht kamen. Sp\u00e4ter, als wir nicht mehr wussten wohin, sind wir in einem Bahnw\u00e4rter H\u00e4uschen untergekommen \u2013 sechs Quadratmeter gro\u00df. Bei uns war eine Bahnschranke, aber das Stellwerk war etwas weiter entfernt. Wir hatten Eis an den W\u00e4nden, aber wir hatten ein neues Zuhause. Es war ein eiskalter Winter mit bis zu rund 20 \u00b0 minus K\u00e4lte. Ein kleiner Ofen war vorhanden, eine so genannte &#8222;Hexe&#8220; auf der auch gekocht werden konnte, den haben wir mit Sammelholz geheizt.<\/p>\n<p>Hamburg war total ausgebombt und kaputt. Manche Gebiete waren v\u00f6llig abgesperrt, da durfte man nicht gehen. Erstens wegen Einsturzgefahr der noch \u00fcbrigen Mauerreste und wegen der vielen herumliegenden Leichen. Auf den aufgerissenen Stra\u00dfen h\u00e4ufte sich der Schutt zu Bergen und teils war man durch gro\u00dfe Krater daran gehindert weiter zu gehen. Um zur Arbeit zu kommen, musste ich mit der Bahn fahren. Damit ich morgens um viertel nach f\u00fcnf schnell zum Bahnhof kam, war mir der Weg \u00fcber die Stra\u00dfe zu lang und so w\u00e4hlte ich den k\u00fcrzeren von unserem Bahnw\u00e4rterh\u00e4uschen auf dem Gleisk\u00f6rper entlang zum Bahnhof. Da hatte ich ein grausiges Erlebnis, als ich eine Leiche entdeckte, die sich den Kopf hatte abfahren lassen. Und das ist zweimal geschehen. Au\u00dferdem wurden wir oft von den Tieffliegern angegriffen, die die Gleisanlagen und die Bahnaktivit\u00e4ten zu st\u00f6ren suchten. Wenn wir Wasser holen gingen, mussten wir oft schnell am Wegesrand in die B\u00fcsche springen um nicht beschossen zu werden. Auf den Gleisanlagen vor unserem Haus standen Waggons mit Eisenbahngesch\u00fctzen aufgestellt und immer wieder waren wir schon dadurch im Mittelpunkt der t\u00e4glichen Angriffe.<\/p>\n<p>Aus unserem Bahnw\u00e4rterh\u00e4uschen mussten wir aber wieder raus, weil unsere kleine Notunterkunft die letzten Tage noch von den deutschen Funkern besetzt wurde. Die letzten N\u00e4chte haben wir dann in einem Tunnel f\u00fcr den kleinen Wasserlauf bei uns geschlafen. Es wurde immer noch viel bombardiert, weil sie ja die Bahn zerst\u00f6ren wollten. Die letzten Tage war dann noch das Schloss von &#8222;Bismarck&#8220; getroffen, obwohl die Rote Kreuz Fahne als das internationale Zeichen f\u00fcr Lazarett ausgeh\u00e4ngt war. Das Ende des Krieges war direkt an meinem Geburtstag, am 8. Mai 1945, da bin ich 17 Jahre alt geworden. Die englischen Offiziere sind zu uns herein gekommen und haben uns den Frieden verk\u00fcndet, da waren wir alle sehr erleichtert. Aber leider wurde im Wald immer noch geschossen. Das hielt noch einige Tage an. Einige aufgehetzte junge Leute wollten den Krieg immer noch gewinnen.<\/p>\n<p>Ich bin oft gefragt worden wie man in so schwierigen Verh\u00e4ltnissen das Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi behalten kann. Entweder man hat einen Glauben oder man hat ihn nicht. Wenn man einen Glauben hat, dann bleibt man auch dabei und betet zu Gott, dass man die Kraft bekommt das durchzustehen. Damals als Kinder haben wir alles, was so auf uns zu kam eben nur angenommen und haben das Beste daraus gemacht. Ja, es gab schon Situationen wo der himmlische Vater mich gef\u00fchrt, beh\u00fctet und besch\u00fctzt hat. Es ist ja auch auf uns geschossen worden und es ist nichts passiert, weil vorbeigeschossen wurde.<\/p>\n<p>Die Bahnstrecke, an der wir wohnten kreuzte sich bei uns und da die Gleise f\u00fcr die Heimkehrer gute Orientierungslinien waren, trafen sich bei uns sehr viele dieser Kriegsheimkehrer aus den sich kreuzenden Linien, die alle wieder nach Hause wollten. So manches Mal haben bei uns zehn und mehr von den grausam ausgepumpten Soldaten \u00fcbernachtet, um am n\u00e4chsten Tag weiter zu ziehen. Einmal kam einer und fragte nach Wasser. Wir hatten keines mehr ihm mitzugeben. Meine Mutter sprach allein mit ihm und wollte nicht, dass wir Kinder ihn sehen, aber sie sprach dann mit uns: &#8222;Dieser Mann hat schon aufgesprungene Lippen und macht es bestimmt nicht mehr bis nach Hause. Wir haben noch vier Scheiben Maisbrot und etwas Schmalz, wollen wir ihm davon zwei Scheiben abgeben\u201c? Und wir stimmten zu.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag klopfte es bei uns. Ein F\u00f6rster stand vor der T\u00fcr und fragte nach dem Weg, denn er hatte sich verlaufen, weil es stark neblig war. Er konnte unm\u00f6glich weitergehen und wir beherbergten ihn eine Nacht. Meine Mutter konnte ihm aber nichts mehr zu essen anbieten, da wir ja selber nichts mehr hatten. Er war sehr verwundert dar\u00fcber und am n\u00e4chsten Tag brachte er uns aus Dankbarkeit einen Sack Pferdebohnen. Wir waren so dankbar f\u00fcr diesen Segen, der ja um so viel gr\u00f6\u00dfer war, als die zwei Scheiben Maisbrot vom Tag vorher. Der Vater im Himmel l\u00e4sst sich nichts schenken. Geschichten dieser Art haben wir viele erlebt, denn die Heimkehrer haben alle bei uns mit gegessen.<\/p>\n<p>Damals war ich in der Gemeinde nicht so integriert und kannte nicht so viele der Mitglieder. Die jungen Leute, mit denen ich zu tun hatte, sind alle wieder zur\u00fcckgekommen. Ich wei\u00df nur von meinem Cousin Gerhard K\u00f6hler, der verloren ging und nicht wieder heimkehrte, ich kannte aber auch nicht so viele.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnen m\u00f6chte ich auf jeden Fall noch die Hilfe, die wir von der Kirche der Heiligen der Letzten Tage aus Amerika bekommen haben. Ich habe Schuhe bekommen, ein Kleid, einen Mantel und Weizengr\u00fctze. Auch Dosen mit Pfirsichen \u2013 oh! Das werde ich nie vergessen, wie die Pfirsiche geschmeckt haben. Das kann man sich \u00fcberhaupt nicht vorstellen, wie diese Pfirsiche schmeckten! Und dann haben wir Gr\u00fctze gegessen, Weizengr\u00fctze. Und Decken haben wir bekommen \u2013 diese Patchwork-Decken. Und damit haben wir wieder vielen anderen Leuten helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei uns kamen die ganzen Heimkehrer durch. Die Engl\u00e4nder haben das nachher erfahren und sie abgefangen, um sie in Gefangenschaft zu bringen. Wenn die Engl\u00e4nder aber nicht da waren, dann haben wir den Heimkehrern die Decken gegeben und sie sollten sich in der Schonung verstecken und erst einmal schlafen und immer wenn die Engl\u00e4nder weg waren, sind wir dann in die Schonung gegangen und haben die Decken wieder geholt. Diese drei Patchwork-Decken die wir hatten, haben nicht nur uns geholfen, sondern auch vielen anderen. Bei einer der Familien, die diese Pakete zusammengestellt hatten, war eine Adresse mit dabei und wir haben uns brieflich daf\u00fcr bedankt und daraufhin haben sie uns noch einmal ein Paket geschickt.<\/p>\n<p>Weil ich keine Schuhe anzuziehen hatte und immer durch den Matsch im Wald zu gehen hatte, bin ich krank geworden. Meine ganzen F\u00fc\u00dfe waren wund. Die Zehen waren bis auf die Knochen durch gefressen, dann hatte ich \u00fcberall Schweinsbeulen und Furunkeln am ganzen K\u00f6rper und in der Leiste war eine Dr\u00fcse entz\u00fcndet mit einem Faustgro\u00dfen Geschw\u00fcr welches mich am Gehen hinderte. Ich war schon im Delirium und kein Arzt kam. Das waren alles so Begleiterscheinungen, weil man nichts Rechtes zu Essen und nichts anzuziehen hatte. Die Entbehrungen der ganzen Jahre machten sich auf diese Weise bemerkbar. Ich konnte ja auch nicht zur Arbeit gehen und da hat man mir Schuhe besorgt. Leinenschuhe mit Holz unter! Ich musste damit durch den Matsch im Wald; die waren nat\u00fcrlich auch bald hin.<\/p>\n<p>Und dann hatten wir Hunger. Meine Mutter hatte uns nachher aus lauter Verzweiflung die Lebensmittelkarten selbst in die Hand gegeben und gesagt: \u201eHier, besorgt euch selber was. Ich habe nichts mehr\u201c! Da kam die Spende aus Amerika und dann haben wir mal Steckr\u00fcben bekommen und es gab jeden Tag Weizengr\u00fctze mit Steckr\u00fcben. Aber alles war nat\u00fcrlich ohne Fett. Im Krieg waren alle Eink\u00e4ufe recht mager. So haben wir am Ende des Krieges gehungert. Aber die richtige Hungerzeit haben wir erst nach dem Krieg erlebt. Es gab ja nichts mehr! Bis es dann langsam wieder anfing besser zu werden mit den Lebensmitteln und den anderen Gebrauchsg\u00fctern.<\/p>\n<p>Alles, was so auf uns zu kam haben wir eben nur so angenommen und das Beste daraus gemacht. Ich kann wirklich sagen, der Vater im Himmel hat mich allezeit besch\u00fctzt und ich bin sehr dankbar daf\u00fcr. Nie bin ich wirklich in Not geraten. Letztendlich hat Er mich immer wieder davor besch\u00fctzt unter zu gehen. Immer hat Er mich vor dem Schlimmsten bewahrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg Mein Name ist Inge Vieregge und ich wurde am 8.Mai.1928 in Hamburg geboren. 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