{"id":342,"date":"2011-11-14T16:41:35","date_gmt":"2011-11-14T16:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=342"},"modified":"2014-04-11T09:23:08","modified_gmt":"2014-04-11T09:23:08","slug":"karl-heinz-schnibbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/342\/karl-heinz-schnibbe","title":{"rendered":"Karl Heinz Schnibbe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-182\" title=\"Karl Heinz Schnibbe\" alt=\"mormon deutsch karl heinz schnibbe\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe-199x300.jpg 199w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a>Mein Name ist Karl Heinz Schnibbe <\/strong>und ich bin in Hamburg geboren. Mein Vater ist im Sommer 1922 der Kirche beigetreten. Da kamen die Missionare von England und warum, keiner wei\u00df es, die Polizei hat sie erst mal f\u00fcr drei Tage eingesperrt. Dann hat mein Vater das geh\u00f6rt. Mein Vater war Seemann; er fuhr auf einem Bananendampfer und hat hier am Hafen gearbeitet und da hatte er einen Arbeitskollegen gehabt, sein Name war Karl Verhahn, und der hat zu ihm gesagt: \u201eH\u00f6r mal zu Johann, wei\u00dft du, dass du schon mal gelebt hast?\u201c, und da hat mein Vater gesagt: \u201edu bist doch nicht ganz dicht, du bist doch verr\u00fcckt, schon mal gelebt hast\u201c. Und er hat ihm das erkl\u00e4rt. Das hat meinem Vater den Anlass gegeben, dass er sich f\u00fcr die Kirche interessiert hat. Und es hat nicht lange gedauert, und er wurde getauft. Bei meiner Mutter hat das ein bisschen l\u00e4nger gedauert. Sie wollte im Dorf mal noch gerne eine Tasse Kaffee trinken. Kleines Sch\u00e4lchen, hat sie gesagt. Es hat noch ein paar Jahre gedauert, bis meine Mutter auch getauft wurde.<\/p>\n<p>Die Gemeinde war in St. Georg, Am Besenbinderhof 1a. Das geht so ein bisschen runter und dann war das Geb\u00e4ude, das Versammlungsgeb\u00e4ude an der linken Seite. Das war ziemlich gro\u00df, das war sch\u00f6n. Das waren vielleicht 40 Mitglieder, an was ich mich noch so erinnere. J\u00fcngere und \u00c4ltere, alles zusammen. Und das war wie eine gro\u00dfe Familie.<!--more--><\/p>\n<p>Der Name meines Vaters ist Johann Hermann Schnibbe. Meiner Mutter ihr Name war Paula Luise L\u00fctgem\u00fcller. In Hamburg aufgewachsen, wie schon gesagt, in St. Georg, im Rossausweg. Das war gleich zwischen der L\u00f6bigerstra\u00dfe und Uhlandstra\u00dfe. Wir konnten die U-Bahn vorbei fahren sehen. Und den Krach haben wir immer geh\u00f6rt. Da bin ich geboren worden und aufgewachsen.<\/p>\n<p>In der Gemeinde war ich Diakon zu der Zeit noch \u2013 und dann fing der Krieg an. Und dann kam erst einmal die Kristallnacht im November 1938. Ich war Lehrling zu der Zeit. Ich hab\u2019 das Maler- und Tapezierer-Handwerk gelernt. Als ich zu unserer Werkstatt ging am Steindamm, ich konnte gar nicht glauben, was ich sah. Alle die Gesch\u00e4fte, die Kaufh\u00e4user waren zerdeppert und die Kleidung und die Ware lag im Rinnstein. Also, ich konnte das gar nicht fassen. Und die Scheiben beschmiert \u201eJude\u201c und \u201eJude verrecke\u201c. Mensch, ich hab\u2019 gedacht, da ist ein Krieg ausgebrochen. Und da musste ich an dem Tag noch an den Jungfernstieg in die Gro\u00dfe Bleiche. Da musste ich noch in ein B\u00fcro. Da war ein gro\u00dfes Kaufhaus, \u201eTietz\u201c hie\u00df das. Das war ein gro\u00dfes Kaufhaus mit drei Etagen, auch alles zerst\u00f6rt. Ich konnte das gar nicht fassen. Was f\u00fcr eine Bl\u00f6dsinn das war. Und da stand schon die SA davor und ich habe gesehen, wer rein ging. \u201eKauft nicht bei Juden\u201c. Und da habe ich mit der Kamera Bilder aufgenommen. Das war eine schlimme Schreckenstour, die sie mit uns gemacht haben. Na, jedenfalls, so war das.<\/p>\n<p>Als ich dann in Hamburg gearbeitet habe, da musste ich zu so einem Amt \u2013 na wie war es denn \u2013 Rotenbaumchaussee, ich habe die Stra\u00dfe vergessen, da war das Telefonamt und da war auch die j\u00fcdische Synagoge am Bornplatz. Und die hat gebrannt. Und das hat mich vollkommen ersch\u00fcttert. Mein Arzt, der mich in diese Welt bugsiert hat, Dr. Caro, das war ein Jude. Er hatte sein B\u00fcro da oben an der L\u00fcbeckerstra\u00dfe. Und da musste ich noch mal hin, nachdem es eine Kleinigkeit gab, wei\u00df nicht, was das war, und da war ein Schild an der T\u00fcr \u201eGeschlossen\u201c. Keiner wusste, was da los war. Nachher haben wir herausgefunden, er wurde ermordet. Obwohl er ein hoch dekorierter erster Weltkriegs-Offizier gewesen war. Aber das spielte keine Rolle, er war Jude. Das war eine ganz schlimme Zeit.<\/p>\n<p>Da kommen sie von der Hitler-Jugend. Wir haben uns auch schon zu der Zeit abends getroffen, wir nannten es Heimabend. Und da wurden wir dann von der Geburt des Nationalsozialismus und Hitler, wann er geboren ist, in Braunau am Inn, und der F\u00fchrer hier und der F\u00fchrer da und all so ein Theater, unterrichtet. Das hat mich nie so richtig interessiert. Was da nun gelaufen ist, das wusste ich nicht, aber so ungef\u00e4hr: liebe dein Deutschland und liebe deinen F\u00fchrer, immer so ein Bl\u00f6dsinn, immer so ein Quatsch. Und das musste ich noch machen. Dann wurde unsere Einheit einmal beauftragt: oben in Eppendorf in der Iserstra\u00dfe, da wohnten viele Juden, das war so die bessere Gegend, die hatten alle ein bisschen mehr Geld als wir, die waren kl\u00fcger als wir, und da mussten wir dann helfen, wurden wir hingeordert. Da war eine bestimmte Familie und uns wurde gesagt, macht mal so ein bisschen Rabatz, bringt die mal auf Vordermann. Ich sagte: \u201eVerstehe ich nicht, wieso?\u201c \u201eNa ja, wenn die nicht kommen, schlagt die T\u00fcren ein und dann macht die Leute mal ein bisschen verr\u00fcckt.\u201c Und da habe ich gesagt: \u201eDas mach\u2019 ich nicht mit, da komme ich nicht!\u201c \u201eDas ist ein Befehl\u201c. Ich sagte: \u201eDas interessiert mich ja nicht, das mach\u2019 ich nicht\u201c. \u201eDu musst kommen!\u201c Ich sagte: \u201eIch komme nicht\u201c. \u201eJawohl, komm\u2019 mal, am Sonnabend treffen wir uns\u201c. Und ich bin nicht gegangen, ich bin zu Hause geblieben. Mein Vater sagte: \u201eWenn das mal gut geht\u201c.<\/p>\n<p>Mein Vater und mein Opa, die waren Sozialdemokraten. Mein Vater hat sich nie f\u00fcr den Nationalsozialismus interessiert und sie haben ihn auch in Ruhe gelassen. Sie nannten ihn nachher den Mormonen-Prediger. So haben sie ihn genannt, die Partei. Und dann nach ungef\u00e4hr vier Wochen da kriegte ich eine Vorladung vom Partei-Ehrengericht. Das war in der Uhlandstra\u00dfe dicht am U-Bahnhof. Da musste ich dann hin. Und dann haben sie mich Lump und Kommunist beschimpft. Ein deutscher Junge tut so was nicht. Aber der liebe Gott hat uns zwei Ohren gegeben, eins wo\u2019s rein geht und das andere wo\u2019s raus geht. Und das habe ich dann auch gebraucht. Ich sagte mir: \u201eJa, sabbelt ihr mal weiter, erz\u00e4hlt mal\u201c. Als es zu Ende war: \u201eDu kannst jetzt gehen, du bist aus der Hitler-Jugend jetzt ausgeschlossen wegen Befehlsverweigerung\u201c. Und ich habe gedacht, na dass ist gar nicht so schlecht. Ich hatte n\u00e4mlich keine Lust mehr, immer dieser Drill und das, ich mochte das nicht. Das war die Zeit.<\/p>\n<p>Dann habe ich oft gesehen, wie meine Freunde Hitler-Jugend-Dienst hatten. Da bin ich immer so vorbei gegangen. Und noch eins, die sagten immer zu mir: \u201eWo ist deine Uniform?\u201c Ich sagte: \u201eIch habe keine Uniform.\u201c \u201eWo ist deine Uniform?\u201c Ich sagte: \u201eMein Vater hat kein Geld, der kann mir keine Uniform kaufen\u201c. Da hat die Partei mir eine Uniform gekauft. Aber die habe ich vielleicht zwei Mal angehabt. Die war immer in der W\u00e4sche. Du kannst die nur so lange verkuppeln, dann wussten sie Bescheid. Und dann habe ich mich mit einem HJ-F\u00fchrer angelegt \u00fcber diese Sachen. Da wollte er mich bestrafen: hinlegen \u2013 aufstehen \u2013 hinlegen \u2013 aufstehen.<\/p>\n<p>1939 war ich in der Lehre. Na ja, da hat ja keiner mehr geglaubt, dass der Krieg verloren geht. Polen hat zwei Wochen gedauert, und Frankreich hat drei Wochen gedauert. Aber ganz Europa hat er besetzt, der F\u00fchrer, der Mann konnte ja nichts verkehrt machen, gar nichts verkehrt machen. Als er dann zur Macht kam, im Januar 1933, da fing er auch wieder an, alles noch gut zu machen. Da hat er gleich die Autobahnen gebaut, da waren keine Arbeitslose mehr. Die Arbeiter konnten dann nach Norwegen fahren und nach Spanien. Das ist doch noch nie passiert in einem Arbeiterstaat.<\/p>\n<p>Als wir dann merkten, was los war, da war es zu sp\u00e4t. Da war der Polizeiring geschlossen. Da musste jeder den Mund halten. Es war so gef\u00e4hrlich, verkehrt zu reden. Die V\u00e4ter konnten ihren S\u00f6hnen nicht trauen und die S\u00f6hne ihren V\u00e4tern nicht. Das war eine ganz schlimme Zeit.<\/p>\n<p>Eines Tages rief mein Freund, Helmuth H\u00fcbner, mich mal an. Wir sind alle aufgewachsen in der Gemeinde. Ich kenne ihn wie er so klein war \u2013 und er sagte: \u201eH\u00f6r mal zu, (mich haben sie immer nur Kuddel genannt \u2013 das ist Plattdeutsch f\u00fcr Karl) Kuddel, komm mal nach Hause zu mir, besuch\u2019 mich mal\u201c. Er wohnte mit seinen Gro\u00dfeltern in der Luisenstra\u00dfe. \u201eKomm mal nach Hause\u201c sagte er, ich habe etwas, was ich dir mal erz\u00e4hlen will, was du mal erleben musst\u201c. Ich sagte: \u201eWas ist denn das?\u201c \u201eJa\u201c sagte er, \u201edass kann<a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-124 alignright\" title=\"Karl Heinz Schnibbe2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe2-300x126.png\" width=\"300\" height=\"126\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe2-300x126.png 300w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Karl-Heinz-Schnibbe2.png 316w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> ich dir jetzt nicht sagen, aber komm mal hin\u201c. Sein Bruder war bei der Wehrmacht. Der war in Frankreich stationiert und kam auf Urlaub und hat einen kleinen Kurzwellensender mitgebracht, Marke Rola. Kurzwelle war ganz verboten in der Nazizeit. Die hatten etwas, die nannten es den Volksempf\u00e4nger. Da konntest du Hamburg, Berlin und M\u00fcnchen mit h\u00f6ren und das war alles. So mussten wir ja nur glauben, was die uns erz\u00e4hlt haben. Wir wussten es ja nicht anders. Da hat er den kleinen Kurzwellensender mitgebracht, das Radio, das war so ein kleines Ding. Und dann fuhr er wieder zur\u00fcck zu seiner Einheit und hat Helmuth das Radio zur\u00fcckgelassen. Und eines Tages spielte er mit der Skala um 10 Uhr scharf. Dann h\u00f6rte er die ersten drei T\u00f6ne von Beethovens 5. Symphonie: Bum Bum Bum drei Mal. Und da sagte eine Stimme in flie\u00dfendem Deutsch: \u201eWir geben jetzt Nachrichten in deutscher Sprache, das ist BBC London\u201c. Und das hat er dann geh\u00f6rt und er war so begeistert davon. So fing das an.<\/p>\n<p>Da sagte er zu mir: \u201eKomm besuch mich mal, ich hab da was, das musst du mal h\u00f6ren\u201c. Da kam ich zun\u00e4chst zu ihm nach Hause und ich sagte: \u201eWas willst du mir erz\u00e4hlen\u201c. \u201eSei mal ruhig.\u201c Um 10 Uhr hat er alles Licht ausgemacht. Es war ja Verdunkelung, konntest ja kein Licht mehr haben, es war ja Krieg. Und dann 10 Uhr: Bum Bum Bum Bum [von Beethovens 5. Symphonie], habe ich es auch geh\u00f6rt. \u201eJa, was sagst du dazu?\u201c. Ich sagte: \u201eGlaubst du das?\u201c Da sagt er: \u201eJa, wie soll ich das wissen, ich wei\u00df nicht, wer da l\u00fcgt.\u201c Und dann haben die Nazis uns was erz\u00e4hlt, was gar nicht wahr war. Die Royal Oak, das war ein Flugzeugtr\u00e4ger, der schwamm immer noch. Und die Deutschen haben ihren drei Mal abgesoffen.<\/p>\n<p>So fing das echt an. Ich sagte: \u201eDie behumsen uns doch, die bel\u00fcgen uns\u201c. So fing das an. Und dann wollte ich mehr wissen. Und dann hat er Flugbl\u00e4tter geschrieben, erst Karten in Postkartengr\u00f6\u00dfe. Das war ein Streuzettel. Das war nur eine Postkarte, da stand drauf: \u201eHitler, der M\u00f6rder. Hitler ist der allein Schuldige\u201c. Und dann hat mir sechs, sieben mitgegeben und ich fragte: \u201eWas soll ich damit machen?\u201c Sagt er: \u201eWerde die los, in Briefk\u00e4sten, Telefonzellen \u00fcberall.\u201c Ich sagte: \u201eHast du eine Toilette, ich werde sie hier gleich los\u201c. \u201eDu wei\u00dft genau was ich meine\u201c. Ich wusste das. Aber mir lief es eiskalt \u00fcber den R\u00fccken. So fing das an. Dann wurden die Streuzettel gr\u00f6\u00dfer und das waren dann die richtigen Flugbl\u00e4tter.<\/p>\n<p>Und das haben wir dann gemacht. Er sagte mir einmal: \u201eWas h\u00e4ltst du davon, wenn wir diese Flugbl\u00e4tter ins Franz\u00f6sische \u00fcbersetzen?\u201c Und ich sagte: \u201eWarum denn?\u201c \u201eDie franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen sollen auch wissen, wie die Lage ist.\u201c Und ich sagte: \u201eMach den Quatsch nicht.\u201c Dann hat er einen Arbeitskollegen [Werner Kranz] gefragt: \u201eKannst du mir mal helfen, etwas ins Franz\u00f6sische zu \u00fcbersetzen?\u201c Und er hat gesagt: \u201eJa, mach ich, gib mal her\u201c und zeigt ihm das Flugblatt und der hat das gelesen. Und der hat gesagt: \u201eBist du verr\u00fcckt, kommt \u00fcberhaupt nicht in Frage\u201c.<\/p>\n<p>Diese kleine Diskussion wurde geh\u00f6rt von dem Nazi Vertriebsordner [Heinrich Mons], der in einem Glaskasten in der Ecke sa\u00df. Das war einer, der war f\u00fcr den Patriotismus und das Wohlfahrtssystem im B\u00fcro verantwortlich und der hat das gesehen. Und hat gesagt: \u201eKomm mal her, was war denn da eben los?\u201c \u201eEr hat mir nur gesagt, ich soll ihm was \u00fcbersetzen \u00fcber Pazifismus und ich hab meine Meinung ge\u00e4ndert.\u201c \u201eHat er ein bisschen erz\u00e4hlt, was ist denn das?\u201c Und da sagte er: \u201eGeh mal hin zu Helmuth und sage, ich m\u00f6chte auch mal so etwas, ich hab so was noch nie geh\u00f6rt und gelesen.\u201c Und dann ging er und hat das gemacht und sagte: \u201eGib mal her Helmuth, ich hab meine Meinung ge\u00e4ndert, ich mach das\u201c. Ob Helmuth eine kleine innerliche Warnung gekriegt hat, \u201esei vorsichtig\u201c, wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p>Nach kurzer Zeit hat man ihn rausgebracht zum dem Betriebsordner und dann weiter zur Gestapo, und so sind wir aufgeplatzt. Helmuth wurde am 5. Februar 1942 verhaftet, ich wurde am 10. Februar verhaftet. F\u00fcr f\u00fcnf Tage haben sie ihn gequ\u00e4lt und gefoltert. Die wollten Namen wissen. Bevor das richtig anfing, kam Rudi Wobbe auch auf die B\u00fchne und hat mit uns mitgemacht. \u201eH\u00f6r mal zu, ich wollte nicht\u201c, hab ich gesagt; \u201ekommt nicht in Frage, das ist zu gef\u00e4hrlich\u201c. \u201eNa\u201c, sagte ich, \u201ewir versprechen uns mal eins, wer als erster geschlachtet wird, der nimmt die Schuld auf sich.\u201c Mir lief es wieder ganz eiskalt \u00fcber den R\u00fccken. \u201eWir kriegen das schon hin\u201c, sagte Rudi. Ich war der \u00c4lteste, ich war ja schon 18; ich war erwachsen in Deutschland zu der Zeit.<\/p>\n<p>So fing das dann an. Na ja, und dann wurde Helmuth verhaftet. Ich war an der Alster, eine sch\u00f6ne Ecke da oben und da haben wir eine Wohnung dekoriert, gemauert und dick tapeziert. Am 10. Februar, gegen Mittag, wir wollten uns gerade hinsetzen und unser Brot essen, da klopft es an der T\u00fcr. Ich sagte zu meinem Ausbilder: \u201eIch will vorgehen und mich wichtig machen.\u201c<\/p>\n<p>Da standen zwei Kerle, gro\u00df und Ledermantel an, den Schlapphut so auf und dann sagt er: \u201eBist du Karl Heinz Schnibbe?\u201c Weist sich aus \u201eGestapo&#8220;. Ich sagte: \u201eJa\u201c \u201eWei\u00dft du, warum wir hier sind?\u201c Ich sagte: \u201eJa, ich wei\u00df das\u201c.<\/p>\n<p>Wir wussten ja schon von der Gemeinde, dass Helmuth verhaftet worden ist. \u201eEine spezielle Versammlung\u201c, hat unser Gemeindepr\u00e4sident gesagt. Er sagte: \u201eUnser junger Freund, Bruder Helmuth H\u00fcbner, ist von der Gestapo verhaftet worden.\u201c Er sagte: \u201eIch wei\u00df nichts Genaues, ich wei\u00df nur, dass es politisch ist\u201c. Da sagte meine Mutter: \u201eWas ist da los, du bist doch drei mal die Woche da gewesen\u201c. Da musste ich erst einmal meine Mutter anl\u00fcgen und sagen: \u201eIch wei\u00df es nicht\u201c. Ich wei\u00df nicht, wenn es mein Vater oder meine Mutter herausgefunden h\u00e4tte, was ich gemacht h\u00e4tte, die m\u00fcssten sofort die Gestapo anrufen und sagen, \u201emein Sohn ist dies und dies\u201c, sonst w\u00e4re ich sofort aufgeh\u00e4ngt worden. Das waren f\u00fcrchterliche Zeiten.<\/p>\n<p>Sagt der Kerl von der Gestapo: \u201eKomm mal mit\u201c. Und ich sagte zu meinem Arbeitskollegen: \u201eWilli, ich bin gleich wieder da.\u201c Sieben Jahre sp\u00e4ter. <em>Sieben Jahre sp\u00e4ter<\/em>. Dann haben sie Hausdurchsuchung bei mir gemacht. Meine Mutter war, Gott sei Dank, beim Zahnarzt, als die Gestapo unser Haus durchsucht hat. Wo ich doch meiner Mutter nur gesagt habe: \u201eIch wei\u00df das nicht!\u201c Das w\u00e4re ihr ja so unangenehm gewesen. Und ich kam dann nach Hause und die Polizei hat mir nichts gesagt. Die haben doch alle unter einer Decke gesteckt.<\/p>\n<p>Zur Gestapo haben sie mich gefahren, zum Hauptquartier. Und dann fragten sie: \u201eSie haben zum Sender geh\u00f6rt?\u201c \u201eJa.\u201c \u201eWie viele Male?\u201c \u201eVielleicht drei, vier Mal.\u201c \u201eDa l\u00fcgst du, dein Freund hat uns gesagt, viele Male\u201c. Ich hab darauf gebaut, dass mein Freund Helmuth die Wahrheit sagt! Und das auf sich nimmt, dass er das B\u00fcndnis gehalten hat! H\u00e4tten die herausgefunden, dass ich gelogen habe, dann h\u00e4tten sie mich erschlagen, im Konzentrationslager Fuhlsb\u00fcttel. Das ist das Gestapo-KZ, da haben wir nun gesessen, ach war das brutal, war das brutal. <em>Kolafu,<\/em> ist noch genau so, wie heute. Brutal. Dort haben wir Monate gesessen.<\/p>\n<p>Und jeden Morgen musste ich zur\u00fcck ins Stadthaus zum Verh\u00f6r. Und jeden Tag dasselbe: \u201eGib uns Namen.\u201c \u201eDa sind keine Namen.\u201c \u201eGib uns die Namen von den Erwachsenen.\u201c Sie dachten, sie h\u00e4tten einen gro\u00dfen Spionagering geschnappt. Da hat er mich mit den Haaren \u00fcber den Tisch gezogen, er hie\u00df W\u00fcssner, der Gestapo Beamte. \u201eH\u00f6r mal zu mein Junge, ich will dir einmal was sagen, du kannst mit uns arbeiten, du kannst uns die Namen geben und dann lassen wir dich in Ruhe.\u201c Es war ganz furchtbar, es war ganz furchtbar.<\/p>\n<p>Dann kamen wir zum Volksgerichtshof, zur Verhandlung. [Der Volksgerichtshof war 1934 als Sondergericht zur Aburteilung von <a title=\"Hochverrat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochverrat\">Hoch<\/a>&#8211; und <a title=\"Landesverrat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landesverrat\">Landesverrat<\/a> gegen den <a title=\"NS-Staat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/NS-Staat\">NS-Staat<\/a> in Berlin eingerichtet worden. Im August 1942 wurde <a title=\"Roland Freisler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Roland_Freisler\">Roland Freisler<\/a> Pr\u00e4sident des Volksgerichtshofs. Er f\u00fchrte seine Verhandlungen mit besonderem <a title=\"Fanatismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fanatismus\">Fanatismus<\/a>.] Am 11. August 1942 war die Hauptverhandlung in Berlin. Der Volksgerichtshof war das h\u00f6chste Gericht von ganz Deutschland. Der F\u00fchrer war der Oberste von dem ganzen Gericht. Und da wurden wir dann verhandelt.<\/p>\n<p>Die Verhandlung hat den ganzen Tag gedauert. Unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit. Aber mein Vater war da. Und der Saal war voll, ein gro\u00dfer Gerichtssaal, und die wurden alle raus gelassen und die T\u00fcr zugemacht und dann wurden wir verhandelt. Dann haben sie die Flugbl\u00e4tter vorgelesen und alles. Und das war nicht f\u00fcr alle Ohren geeignet.<\/p>\n<p>Abends um 5 war die Urteilsverk\u00fcndung. Mein Freund, Helmuth H\u00fcbner, wurde zum Tode verurteilt, 17 Jahre alt. Und Rudi Wobbe haben sie zu einem in die Zelle geschickt, sodass mit ihm ein Gefangener war, der zu ihm sehr freundlich war. Mir haben sie auch einen in die Zelle geschickt. (Ich hab viel vergessen von den Sachen.) Er war ganz freundlich, \u201ehallo, wie geht\u2019s denn dir?\u201c Und er hat gefragt, \u201eweswegen bist du denn hier?\u201c Sofort sagte irgendwas in mir: \u201evorsichtig\u201c, ich wei\u00df nicht was, aber \u201evorsichtig\u201c habe ich gesp\u00fcrt. Dann habe ich ihm das gesagt, was ich der Gestapo gesagt habe. \u201eDu kannst mir ruhig erz\u00e4hlen, ich bin der Alte von euch\u201c, sagte er. \u201eMensch\u201c, sagte ich: \u201ewie viele Jahre hast du denn?\u201c \u201eF\u00fcnfzehn Jahre\u201c, hat er geantwortet. Das war lebensl\u00e4nglich \u201eWas hast du denn gemacht?\u201c Der hat seine Mutter mit der Axt erschlagen. Und der war mein Zellengenosse. Der war ein M\u00f6rder, der kriegte lebensl\u00e4nglich. Ach du liebe Zeit!<\/p>\n<p>Mein Freund Rudi hatte eine wundersch\u00f6ne Stimme, der hat gesungen, wie eine Nachtigall. Es tut mir Leid um ihn. Aber dann ist ein Wunder geschehen. Der Mann, der bei ihm in der Zelle war, musste alles aufschreiben; er war von der Gestapo. Und dieser Bericht ging verloren. Keiner wusste, wo der war. War der im B\u00fcro? Der war weg. Die konnten das nicht gebrauchen in der Hauptverhandlung, was die Gestapo aufgenommen hat. Das war ein Wunder, f\u00fcr mich war das ein Wunder, sonst h\u00e4tten sie meinem Freund Rudi als n\u00e4chsten den Kopf abgehackt. So war das.<\/p>\n<p>Ich kriegte f\u00fcnf Jahre. Ja, das war ganz schlimm. Im Lager [in Graudenz] haben wir im Flugzeugwerk, in den Junkerswerken, unter der Erde gearbeitet. Da wurden die abgeschossenen Messerschmitt 109, die Jagdflieger, das war so ein Klumpen Mist, hingebracht und die mussten das alles auseinandernehmen. Die guten Teile haben sie wieder gebraucht f\u00fcr ein neues Flugzeug zu bauen.<\/p>\n<p>Ich war gesegnet als Maler und ich hab die Flugzeughallen getarnt so gr\u00fcn und gelb. Ich hatte einen polnischen Arbeiter bei mir, der arbeitete mit mir, das war ein guter Kerl. Der hat mir gleich geholfen. Ich hab einen Brief geschrieben, den hat er meiner Mutter geschickt. Das hat er alles gemacht.<\/p>\n<p>Und mein Freund Rudi musste die abgeschossenen Maschinen auseinandernehmen und mit chemischen Sachen arbeiten. Und zum Vorsteher hat er gesagt: \u201eH\u00f6ren sie mal, meine H\u00e4nde, die sind ganz rot. K\u00f6nnen Sie mir nicht ein paar Gummihandschuhe geben?\u201c Hat der zu ihm gesagt: \u201eDu brauchst keine Gummihandschuhe mehr\u201c.<\/p>\n<p>Ab 1945 ist der Russe durchgebrochen, oben bei Rastenburg in Ostpreu\u00dfen. Dann fing der Krieg auf deutschem Boden an. Da kriegten die Deutschen alles wieder, was sie f\u00fcr Unheil angerichtet haben. Die Deutschen haben keine Frauen vergewaltigt, das ist Quatsch, das gab es nicht. Gepl\u00fcndert und das alles, das haben die Russen gemacht.<\/p>\n<p>Und wir kriegten den Befehl wieder zur\u00fcck nach Hamburg. Nach Glassmoor bin ich geschickt worden. [auch ein Gef\u00e4ngnis, dort waren die Insassen zum Torfabbau eingesetzt.] Da mussten wir Torfstechen. Das haben die oben gebraucht, als Feuerung. Wenn der Torf trocken war, war der federleicht, den haben die f\u00fcr \u00d6fen zum Kochen benutzt. Das machen die heute noch in Norddeutschland. Im August, wenn du bis zu den Knien im Wasser stehst, im Moorwasser, das ist k\u00fchl. Aber wenn es Oktober wird, dann ist es kalt. Und ich hab zwei k\u00fcnstliche Knie, das ist ein Geschenk von Cousin Adolf, das ist von der Zeit in Glassmoor. Das ist von der Zeit, da hab ich meine Knie versaut. Ja, das war schlimm, das war schlimm.<\/p>\n<p>Und dann kam der Befehl f\u00fcr uns zur\u00fcck und sie haben uns Verpflegung f\u00fcr 8 Tage gegeben. Und da mussten wir marschieren, immer an der Ostsee entlang. Und es hat geschneit. Und es war kalt.<\/p>\n<p>Die ganzen Fl\u00fcchtlinge von Ostpreu\u00dfen, von der Kurischen N\u00e4hrung, von \u00fcberall kamen die Russen und alle wollten zum Westen. Und dann die mit ihren Wohnwagen, vollgepackt, mit Pferden, und dann kam der Befehl: \u201eStra\u00dfe frei, deutsche Panzer kommen zur Front.\u201c Da kamen drei deutsche Panzer, die kamen rein aber nicht wieder raus. Sie haben alles liegen lassen und sind auch zu Fu\u00df weitergegangen. Sind zu Fu\u00df bis nach Stettin gegangen. Das war so ein Elend, so ein Elend.<\/p>\n<p>Manche haben nicht mehr als drei Meilen gemacht, mussten ganz zu Fu\u00df bis nach Stettin. Und in Stettin, das war schon alles vorher besprochen, von unserer Bewachung, da stand schon der Zug, der uns wieder zur\u00fcckfahren sollte. Und die Nacht kam. Und da kam Fliegeralarm. Da haben die Amerikaner und die Engl\u00e4nder Stettin zerbombt. Ach du liebe Zeit. Ich dachte, da sterbe ich hier. Da stand alles lichterloh in Flammen. Die Schienen, die standen steil hoch. Wei\u00df man ja so, wenn die Bomben fallen.<\/p>\n<p>Aber die hatten noch Gefangene genug, die Deutschen. Und der Transport musste ja weiter gehen, sofort. Munition und alles. Das dauerte ungef\u00e4hr vier Tage, da war alles wieder reguliert. Und dann sind wir wieder nach Hamburg gekommen. Und im Mai war der Krieg zu Ende.<\/p>\n<p>Im April wurde ich zur Wehrmacht einberufen. Da kam eine Kommission, da mussten wir alle raus. Ich kam nach Hahn\u00f6fersand \u2013 das war ein Gef\u00e4ngnis in der Mitte von der Elbe, genau wie in San Francisco. Fl\u00fcchten, daran war \u00fcberhaupt nicht zu denken. Da mussten wir eines Tages alle raus und wir mussten in U-Form stehen. Da kam eine Kommission von der deutschen Wehrmacht. Ein Oberst und ein paar Leutnants und Hauptmann und Feldwebel und die standen vor uns, und die kamen an uns vorbei und haben gesagt: \u201eDu, du, du wirst zur Wehrmacht eingezogen.\u201c Ich hab gelacht. Und dann hat er gesagt: \u201eWas ist so lustig hier?\u201c Dann hab ich ihm mein rotes Dreieck, politischer Gefangener, gezeigt. \u201eSchauen Sie einmal her, ich bin ein politischer Gefangener, ein asoziales Element\u201c, das hab ich langsam betont: \u201eich bin ein asoziales Element, ich bin nicht w\u00fcrdig in der deutschen Wehrmacht zu k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<p>Dann sagte er: \u201eDas war gestern, aber heute ist es anders.\u201c Dann sagte ich: \u201eVielleicht f\u00fcr sie, aber nicht f\u00fcr mich!\u201c Da wurde er b\u00f6se und so sagte: \u201eH\u00f6r mal zu, wenn du nicht mitmachst, wirst du an den n\u00e4chsten Baum geh\u00e4ngt\u201c. Das h\u00e4tte er auch gemacht. Gewehr hatte ich nicht. Nicht einmal am Schie\u00dfstand. Ich musste keinen scharfen Schuss abgeben. Ich hab mich immer gefragt, was mach ich denn nur, wenn die Russen kommen und wir m\u00fcssen schie\u00dfen? Ich dachte, ich schie\u00dfe in die Luft, ich schie\u00df \u00fcber den Kopf weg. Durch meine H\u00e4nde ist kein Mensch ums Leben gekommen. Das hat mir sehr am Herz gelegen, das hat mir sehr geholfen und hat mich sehr gefreut. Obwohl, im Krieg ist ein anderes Gesetz, aber ich brauchte es nicht machen. Das war f\u00fcr mich sehr wichtig.<\/p>\n<p>So, ich wurde mit den andern in die Tschechoslowakei gesteckt. Zuerst mit Jagdflieger und von da zu Fu\u00df. Es war eine ganz schlimme Zeit. Ich hatte kein Gewehr, die Uniform war blo\u00df halb, die Jacke fehlte mir aber wir waren in der Kaserne. Wir haben den ganzen Tag mit den tschechischen Jungs nur Fu\u00dfball gespielt.<\/p>\n<p>Und eines Morgens, wachten wir auf, da h\u00f6rten wir einen Gerammel, wie ein Erdbeben. Und da waren wir umzingelt von russischen Panzern. Aber da war der Krieg f\u00fcr mich zu Ende. Der Krieg war schon zu Ende im Osten. Sodom und Gomorrah. Da hab ich gesagt, jetzt f\u00e4hrst du nach Hause.<\/p>\n<p>Jawohl, wir kamen in den Zug und fuhren nachts los im G\u00fcterzug und dann sah ich Wien und dann Rum\u00e4nien. Mensch, wir fahren nicht nach Westen, wir fahren nach Osten. Da waren wir drei Wochen auf der Bahn. Russland ist ein ganz gro\u00dfes Land. Dann musste ich noch vier Jahre in Russland bleiben.<\/p>\n<p>Ich bin in Kujbyschew [heute Samara] angekommen. Von Kujbyschew mussten wir nach Ufa am Ural. Und dann mussten wir in ein anderes Lager, das hie\u00df Jablonka an der Wolga. Der Russe f\u00fcttert dich nicht, wenn du nicht mehr kannst. Ich wurde sehr krank. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Da haben sie mich nach Hause geschickt.<\/p>\n<p>Im Mai kam ich wieder in Hamburg an. Drei Monate haben sie mich im Krankenhaus behalten, in G\u00f6ttingen. Ich war so schwach. Obwohl ich ein Mitglied der Kirche war, hab ich nicht einmal das Abendmahl gekriegt f\u00fcr sieben Jahre. Ich hab keine Heimlehrer gesehen, ich hatte keine Predigtversammlung, keinen Gemeindepr\u00e4sidenten. Ich war immer allein. Das einzige, was ich hatte, das war das Gebet. Nicht kniend, die h\u00e4tten mich ausgelacht. Aber ein stilles Gebet, nicht so oft.<\/p>\n<p>Als ich vom Krieg nach Hause kam, sagte ich zu meiner Mutter: \u201eMama, ich war so lange weg, du wusstest nicht was los war, du hast bestimmt gedacht, ich bin tot.\u201c \u201eNein\u201c, hat sie gesagt, \u201eich hab gewusst, in meinem Herz, dass ich dich wieder sehe.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg Mein Name ist Karl Heinz Schnibbe und ich bin in Hamburg geboren. Mein Vater ist im Sommer 1922 der Kirche beigetreten. Da kamen die Missionare von England und warum, keiner wei\u00df es, die Polizei hat sie erst mal f\u00fcr drei Tage eingesperrt. Dann hat mein Vater das geh\u00f6rt. 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