{"id":357,"date":"2011-11-14T17:25:53","date_gmt":"2011-11-14T17:25:53","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=357"},"modified":"2014-04-11T09:22:16","modified_gmt":"2014-04-11T09:22:16","slug":"sabine-worm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/357\/sabine-worm","title":{"rendered":"Sabine Worm"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Sabine-Worm.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-192\" title=\"Sabine Worm\" alt=\"mormon deutsch sabine worm\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Sabine-Worm.jpg\" width=\"200\" height=\"282\" \/><\/a>Mein Name ist Sabine Worm<\/strong>. Ich bin am 7. Juli 1926 in Berlin geboren. Mein Vater hie\u00df Karl Worm. Er war Ofensetzer von Beruf. Meine Mutter hie\u00df Grete Worm. Ich hatte einen Bruder, der aber starb, bevor ich geboren wurde. Es gab keine weiteren Geschwister. Wir haben in Berlin im Hansa-Viertel gewohnt. Als ich noch ziemlich klein war, hatten meine Eltern ein Grundst\u00fcck in Buch gekauft. Das ist ein n\u00f6rdlicher Vorort von Berlin. Wir haben dann bis 1943 immer im Winter im Hansa-Viertel und im Sommer in Buch gewohnt. Wir hatten dort einen Garten.<\/p>\n<p>Die erste Schulzeit, die Grundschule hier bei uns, wurde ich alle \u00bd Jahr umgeschult. Ich kam aber immer wieder in dieselbe Klasse. Nachher von der Oberschule ab bin ich dann mit der S-Bahn gefahren. Die Schule war eigentlich ohne Komplikationen. Ich bin ganz gerne in die Schule gegangen, trotz des Wechsels und auch sp\u00e4ter.<!--more--><\/p>\n<p>Mein Vater war im 1. Weltkrieg. Er ist nicht verwundet worden. Er brauchte nicht in den 2. Weltkrieg. Sein Beruf als Ofensetzer war sehr wichtig damals. Es kann sein, dass er deshalb nicht in den Krieg musste. Dann brach der Krieg aus, aber eigentlich ging es zun\u00e4chst einmal so weiter, wie vorher, bis es dann mit den Bombenangriffen anfing. Wir sind im November 1943 im Hansa-Viertel ausgebombt worden. In der Zeit waren schon mehr Bombenangriffe. Die Schulen waren zum gr\u00f6\u00dften Teil evakuiert. Ich war nicht in Berlin, als das alles abbrannte. Wir waren in Luckau (Luckau ist ungef\u00e4hr 40 Kilometer s\u00fcdlich von Berlin, Richtung Dresden) und haben immer nur die Flugzeuge \u00fcber uns wegfliegen sehen. Wir hatten dort Schule und waren mit unseren Lehrern dort.<\/p>\n<p>Unser Haus im Hansa-Viertel ist ganz zerst\u00f6rt worden. Die Stra\u00dfe hatte 72 H\u00e4user und davon sind 1\u00bd stehen geblieben. Aber von meiner Familie ist niemandem etwas passiert. Meine Eltern sind ganz raus gezogen nach Buch. Das war nur ein Holzhaus, das f\u00fcr den Sommer gebaut war, und das war sehr kalt.<\/p>\n<p>In bin von Zuhause her evangelisch gewesen, aber meine Mutter hat sich gar nicht um Kirche gek\u00fcmmert, und mein Vater sagte nur, nachdem er den Krieg erlebt hatte, h\u00e4tte er nicht mehr geglaubt, dass es einen Gott gibt und ist aus der Kirche ausgetreten. Ich bin auch evangelisch getauft worden. Ich sollte auch eingesegnet werden. Man musste damals zum Konfirmandenunterricht der evangelischen Kirche gehen. Das fand ich so wahnsinnig langweilig. Auch musste ich zum BDM. So habe ich da gesagt, ich muss zum Konfirmandenunterricht, und im Konfirmandenunterricht habe ich gesagt, ich muss zum BDM (Bund deutscher M\u00e4dchen). Und ich bin zu keinem von beiden gegangen.<\/p>\n<p>Was vielleicht typisch war, zuletzt wurde aufgepasst, dass man 3-4-mal zum Konfirmandenunterricht kam. Ich habe mir das angeh\u00f6rt und habe gesagt: \u201eDas ist nicht mein Ding!\u201c Und habe zu meiner Mutter gesagt, dass ich nicht eingesegnet werden wollte. Meine Mutter sagte: \u201eIch bin blo\u00df in der Kirche geblieben, damit du eingesegnet wirst.\u201c Au\u00dferdem es war ja Krieg, und es gab Lebensmittelkarten. Es war allgemein \u00fcblich, dass die Einsegnung gefeiert wurde. Da man nicht so viele Lebensmittelkarten hatte, um eine Gesellschaft zu bewirten, war es \u00fcblich, dass die Leute, die eingeladen waren, vorher schon Fleischmarken schickten. Meine Mutter sagte: \u201eIch habe schon von allen die Fleischmarken gekriegt. Du wirst eingesegnet!\u201c Und dann wurde ich eingesegnet.<\/p>\n<p>Unsere Klasse wurde im September 1944 aus der Schule entlassen. Normalerweise h\u00e4tten wir im April 1945 Abitur gemacht. Es hie\u00df, wir sollten uns im Arbeitseinsatz bew\u00e4hren, dann w\u00fcrden wir den Reifevermerk kriegen, also wie ein Abiturzeugnis ohne Pr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Zu diesem Arbeitsdienst wurde man einberufen. Ich habe gewartet, aber es kam nichts. Ich war noch Zuhause, und ich wartete darauf. Es ist so, ich habe mich mit meinen Eltern nie sehr gut verstanden, deshalb, immer wenn ich die M\u00f6glichkeit sah, von Zuhause weg zu kommen, dann habe ich das ganz schnell gemacht.<\/p>\n<p>So war auch dieser Arbeitseinsatz, den man machen sollte, eine M\u00f6glichkeit von Zuhause weg zu kommen. Eine Freundin und ich, wir haben gewartet, aber wir kriegten keine Einberufung. Dann wollte ich irgendetwas anderes machen, aber es hie\u00df immer: Haben Sie einen Arbeitsdienst gemacht? Dann kriegte ich die Einberufung im M\u00e4rz 1945 in der N\u00e4he von Prenzlau. Das ist in der N\u00e4he von Stettin. In Stettin waren schon die Russen. Ich wollte auf jeden Fall hinfahren, weg von Zuhause. Am Bahnhof sagte man mir, dass man da gar nicht mehr hin kann, weil die Russen schon da waren. Aber ich bin trotzdem hingefahren, in die N\u00e4he von Prenzlau, in ein Dorf.<\/p>\n<p>Wir wurden eingeteilt und haben beim Bauern gearbeitet. Und nach 14 Tagen waren hier inzwischen von allen Seiten die Russen auf Berlin zugekommen. Wir waren da alle aus Berlin, und nun wollten alle nach Hause. So wurde es organisiert. Die Lebensmittel, die wir hatten, wurden aufgeteilt. Einige haben N\u00e4chte durch gesessen und aus Handt\u00fcchern Beutel gen\u00e4ht, sodass jeder Mehl und Zucker und so Sachen mitnehmen konnte. Und dann sind wir morgens um 4.00 Uhr mit Lastwagen nach Berlin abgefahren. Wir wurden unterwegs von Tieffliegern beschossen. Ein paar Mal mussten wir rasch aus den Wagen und in den Stra\u00dfengraben. Aber es ist niemandem von uns etwas passiert. Wir waren extra so zeitig los gefahren, dass wir den gr\u00f6\u00dften Weg noch im Dunkeln machen konnten.<\/p>\n<p>Dann sind wir in Berlin angekommen, und wir wurden gefragt, ob jemand bereit w\u00e4re noch weiter einen Einsatz zu machen. Da habe ich mich gemeldet. Ich wollte blo\u00df nicht nach Hause. Am 18. April sollten wir uns im Olympiastadion treffen. Aber es waren wenige, die sich da meldeten. Ich bin dann nach Hause gefahren schwer bepackt mit den Lebensmittel Marken. Ich fand damals die Begr\u00fc\u00dfung toll Zuhause. Mein Vater sagte: \u201eWas willst du denn hier?\u201c Meine Mutter sagte: \u201eWie kannst du einen so erschrecken und hier auf einmal in der T\u00fcr stehen?\u201c Da habe ich gesagt: \u201eIch fahre ja auch morgen wieder!\u201c Ich war damals 19 Jahre alt. Am n\u00e4chsten Tag bin ich zum Olympiastadion gefahren. Das war so eine Auffangstelle f\u00fcr Soldaten, die in den K\u00e4mpfen, hier in Berlin, ihre Einheit verloren hatten. Die kamen ein paar Tage dahin und wurden dann wieder neu in Gruppen zusammengestellt. Wir haben dort die Verpflegung gemacht. Kommissbrot war ein sehr schweres Brot. Ein Brot wurde zum Fr\u00fchst\u00fcck in f\u00fcnf Teile geteilt und zum Abendbrot in drei Teile.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte noch einen Tag schildern vor dem Kriegsende. Wir waren im Olympiastadion. Als dann der Weg zur Stadt mal frei war \u2013 es waren \u00fcberall Russen \u2013 hat uns jemand den Weg in Richtung Stadt gesagt. Wir sind dann mit verschiedenen Unterbrechungen im Zoo-Bunker gewesen, wo jetzt der Busbahnhof ist, am Bahnhof-Zoo. Da war damals ein gro\u00dfer Bunker mit vier Gesch\u00fctzen obendrauf. Ein St\u00fcck weiter abseits war ein kleinerer Bunker mit Horchger\u00e4ten obendrauf.<\/p>\n<p>Am 2. Mai sind wir in den Zoo-Bunker gekommen. Ein- oder zweimal, als es sehr ruhig war in der Umgebung, wurden die Klappen, die Fenster, aufgemacht. Da habe ich die Ged\u00e4chtniskirche brennen sehen. Am 4. Mai hie\u00df es auf einmal, der andere Bunker ist schon den Russen \u00fcbergeben, und unser w\u00fcrde auch den Russen \u00fcbergeben, und wir m\u00fcssten alle raus. Wer nicht raus geht, der m\u00fcsste drinnen bleiben. Keiner wusste, was das bedeutet. Der Bunker hatte an jeder Ecke einen Turm, nicht so hoch, aber da waren Wendeltreppen. Es haben sich da f\u00fcrchterlich viele Leute das Leben genommen. Da sind dauernd Leute runter gesprungen. Weil so viele Leute da waren, die G\u00e4nge in den Etagen waren so hoch, da haben sie dann einen Zwischenboden eingezogen. Da oben waren auch Leute, und nachher waren da fast nur noch Leute, die sich das Leben genommen hatten.<\/p>\n<p>Wir waren 10 oder 12 M\u00e4dels. Eine Etage in dem Bunker war ein Lazarett. Wir haben in dem Lazarett geholfen. Wir hatten uns vorgenommen, wir wollten zusammen bleiben. Es str\u00f6mte alles zu diesen Treppen hin, und es ging auch noch das Licht aus. Dann sind wir raus gekommen, waren nur noch zu Viert zusammen. Die eine von uns wohnte in einem s\u00fcdlichen Vorort von Berlin, meine Eltern wohnten im Norden in Buch. Die anderen waren aus Westdeutschland. Sie kannten sich aber schon lange und waren befreundet. Die eine hatte Verwandte in Frohnau. Das ist auch im Norden von Berlin. Ich habe dann gesagt, wir m\u00fcssen jetzt in Richtung Norden laufen, aber da kam man nicht durch. Da waren entweder immer noch K\u00e4mpfe oder eine Br\u00fccke war kaputt. Es war so richtig mittendrin.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich haben wir dann festgestellt, wir kommen nicht nach Norden durch, wir m\u00fcssen doch nach S\u00fcden gehen. Da sagte eine dann: \u201eDann gehen wir zu uns!\u201c Wir sind dann nach Bohnsdorf gegangen ganz im S\u00fcden von Berlin. Vier Wochen sind wir dort geblieben. Dann erfuhr man, dass da schon mal die U-Bahn ein paar Stationen fuhr oder der Bus oder so. Die eine blieb dann bei ihren Eltern. Wir waren dann also zu Dritt. Ich habe gesagt: \u201eJetzt m\u00fcssen wir es eigentlich schaffen nach Norden durch zu kommen.\u201c Dann sind wir eben gelaufen, oder wo Fahrm\u00f6glichkeiten waren, gefahren, bis zur Bornholmerstra\u00dfe. Da wohnte eine Tante von mir. Sie war da und das Haus war auch nicht kaputt. Dann haben wir da blo\u00df etwas getrunken. Die anderen beiden sind dann nach Frohnau gegangen und ich nach Buch. Das war das Kriegsende.<\/p>\n<p>Man hatte uns gesagt, wir m\u00fcssten den Reifevermerk von der Schule abholen. Dann bin ich in die Stadt gelaufen, nur 25 Kilometer und kam zur Schule. Mir kam eine Lehrerin entgegen und sagte: \u201eAch wie sch\u00f6n, dass du auch wieder kommst!\u201c Alle, die ich traf, sagten: \u201cAch, wie sch\u00f6n, dass du auch wieder kommst!\u201c Dabei war ich ja nur gekommen, um den Reifevermerk abzuholen. Aber als ich dann wieder in der Klasse war, wir waren ungef\u00e4hr 10, die sich zusammen gefunden hatten, und wieder richtig Unterricht machten, dann stand doch bei mir fest, dass ich wieder in die Schule wollte.<\/p>\n<p>Es war etwas schwierig, weil das nat\u00fcrlich auch wieder Schulgeld kostete, auch mit dem Wohnen war es nicht einfach. Ich konnte ja nicht jeden Tag diesen Weg machen. Zuerst habe ich bei einer Klassenkameradin gewohnt, dann bei der einen Tante und dann bei der anderen. 1946 habe ich das Abitur gemacht. Wir waren die einzige Schule in Berlin, die das Abitur gemacht hat in dem Jahr.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich stand schon, bevor ich in die Schule ging, fest, dass ich Medizin studieren will. Ich habe in G\u00f6ttingen studiert. Am Tag, wo ich die Abiturpr\u00fcfung machte, habe ich erfahren, dass ich eine sehr schlimme Tuberkulose hatte. Dann bin ich erst ein halbes Jahr Zuhause gewesen, und dann bin ich in eine Heilst\u00e4tte, in ein Sanatorium im Harz gekommen.<\/p>\n<p>Es ist eigentlich so gewesen, dass damals bei Kriegsende, obwohl die Zeit in der Schule zwar sehr sch\u00f6n war, alle eigentlich potenziell selbstmordgef\u00e4hrdet waren. Man wusste blo\u00df nicht, wie man es machen sollte. Als ich dann diesen Befund kriegte, habe ich gedacht: \u201eWie sch\u00f6n, dann brauche ich es nicht zu machen.\u201c W\u00e4hrend des halben Jahres, das ich Zuhause war, habe ich dann doch wieder ausgeruht. Und es kam wieder, ich wollte weg von Zuhause. Dann kamen die sechs Monate in der Heilst\u00e4tte im Harz, dicht an der Zonengrenze, aber eben noch im Osten. Es war aber ganz dicht an der Grenze. Wir sollten viel spazieren gehen. Wir wussten dann sehr schnell, wo die Grenze ist, und wo die bewacht ist und haben es beinahe als Sport gemacht, dass wir Leute r\u00fcber gelotst haben, die vom Osten in den Westen wollten. Wir wussten, wo die Posten standen. Zwei von uns haben sich mit denen unterhalten, und die anderen haben inzwischen die Leute r\u00fcber gelassen.<\/p>\n<p>Dann bin ich von da aus, auch in der Zeit noch, nach G\u00f6ttingen gefahren, und habe mich um einen Studienplatz beworben. Als ich dann wieder Zuhause war, bekam ich den Bescheid, dass ich zugelassen bin. Meine Mutter sagte: \u201eDas willst du doch nicht etwa annehmen?\u201c Dann bin ich aber mit vielen Hindernissen, mit Rucksack, \u00fcber die Grenze nach G\u00f6ttingen. Das war im Mai 1947. Es gab Schwierigkeiten \u00fcber die Grenze zu kommen. Mir hatte auf der Ostseite Jemand gesagt, ich solle mich nach links halten, wenn ich \u00fcber die Grenze komme. Das ist ein Dreizoneneck gewesen. Ich kam von der russischen Zone, nach S\u00fcden war amerikanische Zone, nach Norden war die englische Zone. Die sagten, die bei der englischen Zone w\u00fcrden einen garantiert zur\u00fcck schicken, und die Amerikaner vielleicht nicht.<\/p>\n<p>Die Grenze war eine stillgelegte Bahnstrecke. Ich sah am Weg an der Bahnstrecke entlang, ich war ja noch im Osten, ein paar Russen kommen. Da war so ein Stellwerkh\u00e4uschen von der Bahn, und da bin ich rein gegangen und habe mich hinter die T\u00fcr gestellt. Das war leer, die Bahnstrecke ging nicht mehr. Und ausgerechnet kommen die da rein, setzen sich da hin und unterhalten sich. Und ich stehe hinter der T\u00fcr. Dann sagte einer: \u201eDu, mach doch mal die T\u00fcr zu!\u201c Und dann stand ich da. Ich wusste ja, was auf mich zukam, aber die waren so perplex. Sie fragten dann, was ich denn da will. Ich zeigte ihnen meine Zulassung f\u00fcr G\u00f6ttingen. Dann haben sie gesagt, ich sollte man weiter gehen. Dann bin ich r\u00fcber und per Anhalter nach G\u00f6ttingen gefahren.<\/p>\n<p>Nach drei Semestern musste ich mein Studium unterbrechen. Ich hatte kein Geld mehr. Die erste Zeit gab es noch Lebensmittelmarken bis Juni 1948. Da war es kein Problem. Da habe ich immer meine Fleischmarken verkauft. Dann war die W\u00e4hrungsreform, und es gab keine Lebensmittelmarken mehr. Dann hat man irgendetwas gearbeitet. In G\u00f6ttingen gab es gar keine Industrie. Ich bin putzen gegangen, habe Str\u00fcmpfe gestopft f\u00fcr andere Leute, habe Nachhilfeunterricht gegeben.<\/p>\n<p>Dann fand ich schlie\u00dflich eine Besch\u00e4ftigung Netze zu kn\u00fcpfen f\u00fcr Tischtennis oder Einkaufsnetze. Das habe ich dann haupts\u00e4chlich gemacht. Da kriegte man f\u00fcr 100 Knoten 5\u00bd Pfennige. Nebenbei habe ich auch noch Nachhilfestunden gegeben. Ich studierte ja Medizin, und wir hatten 45 Wochenstunden Vorlesung. Zuhause habe ich Netze gekn\u00fcpft und in der Vorlesung Griffe daran geh\u00e4kelt. Es ging, anderen ging es genauso.<\/p>\n<p>Ich habe dann drei Semester studiert und bin noch zwei Semester so da geblieben und habe immer gedacht, ich w\u00fcrde doch noch das Geld zusammen kriegen, um weiter studieren zu k\u00f6nnen. Aber es klappte nicht. Da sagte mir Jemand, wenn es in G\u00f6ttingen keine Industrie gibt, warum ich dann nicht ins Industriegebiet in Rheinland Westfalen gehe. Das war ein Sohn von einer Freundin meiner Mutter. Wir haben uns verabredet, und ich bin per Anhalter nach Velbert gefahren und habe dort auch Arbeit gefunden. Sechs Monate bin ich da gewesen und habe in der Fabrik gearbeitet. Danach hatte ich irgendwie einen Horror vor dem Studium \u2013 nie genug Geld zu haben und nie genug lernen zu k\u00f6nnen, weil einfach nicht viel Zeit ist.<\/p>\n<p>So habe ich mich entschlossen Krankenschwester zu werden und habe die Schwestern-Ausbildung gemacht und noch ein Jahr als Krankenschwester gearbeitet, ein halbes Jahr davon in der N\u00e4he von G\u00f6ttingen. Dann habe ich weiter studiert. Als Krankenschwester verdiente ich ja. Dieses Krankenhaus, in dem ich das letzte halbe Jahr gearbeitet hatte, das war eine Klinik f\u00fcr Psychotherapie. Das war sowieso ein Gebiet, das mich interessiert hatte.<\/p>\n<p>Ich bin da auch so gut zu recht gekommen, und habe, als ich wieder studierte, in den Semesterferien da gearbeitet. Die waren sehr nett zu mir. Es waren sieben Kilometer bis zum Krankenhaus, und ich habe da die Oberschwester vertreten, und konnte in der Zeit dort umsonst wohnen und essen. Da bin ich ganz gut zu recht gekommen. Die Sekret\u00e4rin aus dem Krankenhaus, mit der ich mich ein bisschen angefreundet hatte, sagte mir, sie h\u00e4tte immer noch ein Zimmer in G\u00f6ttingen, was sie aber nur Jemandem geben wollte, wo sie wei\u00df, dass er es sch\u00e4tzen w\u00fcrde. Es war in einem 4-Familienhaus. G\u00f6ttingen liegt in einem Tal und das Haus stand an einem Abhang des Sollingen. Man hatte von dort einen ganz weiten Blick \u00fcber die Stadt. Ich zahlte 15 DM im Monat, aber das Zimmer hatte keine eigene Toilette, und es war schr\u00e4g. Es kam einmal irgendjemand, der den Wohnraum registrieren musste, da wurde das, was unter der Dachschr\u00e4ge war nicht mitgerechnet. So war das Zimmer 4 m\u00b2 gro\u00df.<\/p>\n<p>1958 machte ich das Staatsexamen. Dann habe ich zuerst meine Doktorarbeit geschrieben. Meine erste Stelle hatte ich in Northeim auf der Inneren Abteilung. Northeim ist 20 Kilometer n\u00f6rdlich von G\u00f6ttingen. Man musste nach dem Staatsexamen zwei Jahre arbeiten, man nannte das Medizinalassistent. sechs Monate arbeitete man auf der Inneren, vier Monate Chirurgie, vier Monate Gyn\u00e4kologie und die \u00fcbrigen 10 Monate konnte man sich aussuchen, was man wollte. Man konnte auch ins Ausland gehen. Ich bin nach Amerika gegangen.<\/p>\n<p>Ich war schon Mitglied zu der Zeit. Am Anfang des Studiums wohnte ich in einem Studentenheim, und wir waren 25 Studenten und haben sehr viel diskutiert und kamen also auch auf Religion und Kirche zu sprechen. Ich hatte mich mit einer \u00e4lteren Kollegin angefreundet. Sie sagte, sie w\u00e4re schon mal beinahe katholisch geworden. Und ich sagte, ich bin nie in der katholischen Kirche gewesen, weil ich Angst hatte, aus der Rolle zu fallen, weil ich nicht wei\u00df, wann man sich hinkniet, wann man wieder aufsteht, wann man sich bekreuzigt. Das m\u00fcsste man eigentlich mal erlebt haben, meinte sie. Dann sind wir in die katholische Kirche gegangen und auch noch mal in die evangelische Kirche, von der wir auch nicht viel wussten.<\/p>\n<p>Dann kamen wir auf die Idee, dass wir mal alle Kirche angucken wollten, die es in G\u00f6ttingen gab. Dann sind wir zu den Baptisten, zu den Adventisten, der Heilsarmee, den Zeugen Jehovas, und was wir finden konnten, gegangen. Nur die Qu\u00e4ker haben uns nicht rein gelassen, wir mussten eine Empfehlung von einem Mitglied haben. Dann sah ich einen Tag an der Litfasss\u00e4ule ein Plakat \u201eKonferenzgottesdienst der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage\u201c. Da dachte ich \u2013 die haben wir noch nicht gehabt, die m\u00fcssen wir uns angucken. So sind wir hingegangen. Das war in einer Schule. Die Versammlung ist so total anders gewesen als in den ganzen anderen Kirchen. Dann sprach uns am Ende Jemand an und das war furchtbar. Wir waren so gehemmt, wir hatten so Angst. Ich habe dann hinterher zu meiner Freundin gesagt: \u201eDas hat mir ja so ganz gut gefallen, aber wenn man da angesprochen wird, gehe ich da nicht mehr hin.\u201c<\/p>\n<p>Wir wohnten in dem Studentenheim zu Dritt und unsere dritte Mitbewohnerin war an dem Sonntag gerade irgendwo unterwegs. Als wir ihr das erz\u00e4hlten, sagte sie: \u201eUnd so eine tolle Gelegenheit zu einer Diskussion lasst Ihr Euch entgehen?\u201c Dann hat sie uns die ganze Woche getriezt, wir sollten doch noch einmal mitkommen. Wir haben gesagt, gut, wir kommen mit, aber wenn uns wieder Jemand anspricht, dann muss sie vorgehen. Wir haben das nachher beinahe bereut. Es kam Jemand auf uns zu, sprach uns an, und sie sagte: \u201eWie ist das denn bei Ihnen mit der Vielweiberei?\u201c Wir sind dann doch ins Gespr\u00e4ch gekommen, und er hat uns ein Buch Mormon geliehen. Das musste man ja auch zur\u00fcckgeben. So sind wir ganz schnell in die Gemeinde rein gekommen, und wir f\u00fchlten uns dort sehr wohl.<\/p>\n<p>Wir haben immer ganz guten Kontakt zu den Missionaren gehabt. Wir haben die Sonntagschule und alles mit gemacht, aber zwischendurch ist dann immer mal Jemand da gewesen, der uns direkt gedr\u00e4ngt hat. Dann haben wir uns wieder zur\u00fcckgezogen. Dann kam die Zeit, wo ich nicht weiter studieren konnte. Ich bin dann nach Velbert gegangen und habe in der Fabrik gearbeitet. In Velbert selber ist keine Gemeinde gewesen, aber in Essen, in Wuppertal und in D\u00fcsseldorf. Dann kam mir inzwischen der Gedanke: Was mir so gut gef\u00e4llt, ist es jetzt eigentlich die Kirche oder ist es die G\u00f6ttinger Gemeinde? Deshalb war es mir ganz wichtig die anderen Gemeinden kennen zu lernen.<\/p>\n<p>Ich hatte das Gef\u00fchl \u00fcberall, wo ich hinkam, nicht nur in der Kirche, sondern auch wo ich arbeitete, \u00fcberall kam ich mit den Leuten gut aus. Und ich dachte, ich muss es doch irgendwie schaffen, mit meinen Eltern auch auszukommen. Und ich entschloss mich nach Berlin zu fahren. Ich hatte vorher einmal, als ich eine Woche Ferien in Berlin machte, von der Kirche erz\u00e4hlt. Meinem Vater war es egal. Meine Mutter sagte: \u201eAch, die Mormonen, dass sind doch die, wo in der Versammlung das Licht ausgeht und dann seid fruchtbar und mehret euch.\u201c<\/p>\n<p>Ich hatte mich inzwischen entschlossen, mich taufen zu lassen, aber weil ich nun nach Hause gehen wollte, dachte ich, es w\u00e4re jetzt so richtig provozierend, wenn ich nach Berlin komme, und mich da taufen lasse. So bin ich nach Wuppertal gegangen, obwohl ich nur zweimal in der Gemeinde gewesen bin, und habe gesagt \u2013 ich m\u00f6chte mich taufen lassen.<\/p>\n<p>Als ich 1960 nach Amerika ging, war ich schon Mitglied. Ich hatte Bekannte, die aus Hamburg waren, und jetzt in Salt Lake lebten. Sie haben sogar eine B\u00fcrgschaft f\u00fcr mich geleistet, obgleich ich von vornherein gesagt hatte, dass ich nicht bleiben wollte. Sie waren so ein Anhaltspunkt, dass ich Jemand hatte, den ich kannte. Die ersten paar Tage habe ich bei ihnen gewohnt.<\/p>\n<p>Zuerst habe ich 6 Monate im LDS-Hospital in Salt Lake City gearbeitet. Es war eine ziemlich harte Zeit: Jeder Intern hatte die Patienten mehrerer Beleg\u00e4rzte zu betreuen. Diese Patienten musste man schon gesehen haben, wenn um 7 Uhr das Op-Programm anfing. Das vorgesehene Programm ging meist Gitteerbis 3 Uhr, danach wurden die Patienten Operiert, die w\u00e4hrend des Vormittags aufgenommen worden waren. Die Beleg\u00e4rzte wurden w\u00e4hrend die Operationen h\u00e4ufig von ihren Praxen angerufen und verlegten deshalb schwierigem und komplizierte Operationen auf nach 8 Uhr, wo sie nicht gest\u00f6rt wurden. Und so ging es 6 Tage die Woche.<\/p>\n<p>Nach 6 Monaten war ich ziemlich ersch\u00f6pft und hatte au\u00dferdem noch nicht genug verdient, um das f\u00fcr den Weg nach Amerika geliehene Geld zur\u00fcckzuzahlen, und auch nichts f\u00fcr den R\u00fcckweg. Ich fand dann gl\u00fccklicherweise eine Stelle als Assistenzarzt im Mental Hospital in Provo, wo ich sieben Monate arbeitete.<\/p>\n<p>Ab November 1961 war ich wieder in Deutschland, habe erst vier Monate in Hannover in der Chirurgie, dann vier Monate in Northeim in der Gyn\u00e4kologie gearbeitet und hatte damit meine Anerkennung als Arzt. Es folgten ein Jahr T\u00e4tigkeit in Neurologie an der Uni-Klinik in G\u00f6ttingen, ein Jahr in einer Psychotherapie-Klinik in Berlin und zwei Jahre in einer Psychiatrischen Klinik in Berlin. Anerkennung als Facharzt f\u00fcr Psychiatrie. Nebenbei machte ich von 1964 bis 1971 die Ausbildung f\u00fcr Psychotherapie und Psychoanalyse und hatte ab 1971 eine eigne Praxis f\u00fcr Psychoanalyse.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Studiums war ich in der Primarvereinigung und vor allem in der GFV t\u00e4tig. Sp\u00e4ter, als ich in den verschiedenen Krankenh\u00e4usern arbeitete, habe ich wegen der Dienste und auch wegen der h\u00e4ufigen Wohnort-Wechsel eine Zeitlang weniger Kontakt zur Kirche gehabt. Erst als ich wieder st\u00e4ndig in Berlin war und meinen festen Wohnsitz hier hatte, war ich regelm\u00e4\u00dfig in der Gemeinde Lankwitz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin Mein Name ist Sabine Worm. Ich bin am 7. Juli 1926 in Berlin geboren. Mein Vater hie\u00df Karl Worm. Er war Ofensetzer von Beruf. Meine Mutter hie\u00df Grete Worm. Ich hatte einen Bruder, der aber starb, bevor ich geboren wurde. Es gab keine weiteren Geschwister. Wir haben in Berlin im Hansa-Viertel gewohnt. 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