{"id":408,"date":"2011-11-22T19:51:27","date_gmt":"2011-11-22T19:51:27","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=408"},"modified":"2014-04-15T10:00:50","modified_gmt":"2014-04-15T10:00:50","slug":"helga-lerch-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/408\/helga-lerch-2","title":{"rendered":"Helga Lerch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Litzmannstadt<\/strong> [<strong>\u0141\u00f3d\u017a]<\/strong> <strong>Polen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helga-Lerch.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-223\" title=\"Helga Lerch\" alt=\"mormon deutsch helga lerch\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helga-Lerch.jpg\" width=\"200\" height=\"273\" \/><\/a>Mein Name ist Helga Lerch,<\/strong> geborene Jeske. Meine Geschichte beginnt in Polen. Ich bin die Tochter des Wilhelm Jeske und der Lydia geboren Kinitz. Ich kam am Tag nach einem Bombardement, in dem meine Mutter mit meinem damals zehnj\u00e4hrigen Bruder in den Luftschutzkeller fl\u00fcchten musste, zur Welt. Es war in der Mittagszeit am 11.Oktober 1943.<\/p>\n<p>Meine Eltern fl\u00fcchteten zu einem befreundeten Ehepaar am Rande der Stadt. Der Mann war Pole, die Frau eine Deutsche. Sie gew\u00e4hrten uns Unterschlupf, weil die Deutschen zu der Zeit sehr verfolgt wurden. Die Familie hie\u00df Glucka. Sie hatten zwei Kinder, das M\u00e4dchen hie\u00df Bascha, der Junge Kschischu. Die Kinder der Gluckas wurden meine einzigen Spielkameraden. Wir spielten oft auf dem Geh\u00f6ft und im Garten ihrer Eltern, die ein gro\u00dfes Gut besa\u00dfen. Sie besa\u00dfen L\u00e4ndereien und eine Fabrik, in der sie das Wild aus ihren W\u00e4ldern verarbeiteten und in die westlichen L\u00e4nder verschickten. Die Familie Glucka war sehr lieb zu uns. Heute sehe ich den Segen des Herrn darin, denn es war sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr diese Familie uns zu verstecken. Sie mussten mit Lynchjustiz rechnen, wenn es entdeckt w\u00fcrde. Mein Vater und auch mein Bruder arbeiteten in der besagten Fabrik. Als ich sechs Jahre alt wurde, musste ich eingeschult werden. Da hatte ich die ersten schlimmen Erlebnisse mit den Polen. Zur Schule musste ich an einen Kindergarten vorbeigehen. Ich liebte schon immer kleine Kinder; so versuchte ich sie anzusprechen, denn ich konnte nur gebrochen polnisch sprechen. Da kam eine Betreuerin und jagte mich weg. Alle Kinder mussten sich am Zaun entlang der Stra\u00dfe aufstellen und rufen: \u201eNjemze, Njemze\u201c. Dabei spuckten sie mich an. Das war sehr schlimm f\u00fcr mich, denn ich verstand nicht, weshalb dies geschah. Ich wusste auch nicht, weshalb diese s\u00fc\u00dfen Kinderchen pl\u00f6tzlich so b\u00f6se zu mir waren, ich hatte doch nichts B\u00f6ses getan.<!--more--><\/p>\n<p>Schon zur damaligen Zeit war Schlagen in Polen verboten aber ich war sozusagen \u201eFreiwild\u201c, denn alle Kinder durften mich schlagen und sogar die Lehrer bestraften mich so. Ich hatte die Polen nie gehasst, ich hatte nur nie verstanden, weshalb sie so b\u00f6se zu uns waren. Wenn meine Mutter zum Einkaufen ging, musste sie immer uns Kinder mitnehmen, inzwischen war meine Schwester geboren, in jeder Hand eine schwere Einkaufstasche. Oft quengelten wir, da meine Eltern zu Hause nur deutsch sprachen, konnten wir kein polnisch. Die vorbeigehenden Passanten beschimpften uns dann, zogen uns Kindern an den Ohren, bespuckten uns und sagten: \u201ePolnisches Brot fressen k\u00f6nnt ihr aber Polnisch sprechen wollt ihr nicht\u201c!<\/p>\n<p>Meine Mutter ging erst immer kurz vor Ladenschluss zum Einkaufen. Sie zeigte dann auf die Lebensmittel, die sie kaufen wollte und sagte: \u201e jachze to\u201c, was bedeutete, ich m\u00f6chte das. Da habe ich auch die Wut der Polen auf die Deutschen gesp\u00fcrt. Sie beschimpften meine Mutter auf Polnisch und zeigten Drohgeb\u00e4rden. Es war wie Spie\u00dfrutenlaufen. Wir waren immer froh wieder zu Hause zu sein. Dort, im Schutze der Familie Glucka, f\u00fchlten wir uns sicher, bis das Unglaubliche geschah, es war zwei Jahre danach: Mein kleiner Bruder Max war geboren, an diesem Tag konnte meine Mutter meinen Bruder nicht mitnehmen, deshalb schob sie die Ehebetten ganz an die Wand des Zimmers vor das Fenster. Vor der freibleibenden Seite des Bettes stellte sie St\u00fchle, davor den Tisch. Es war deshalb unm\u00f6glich f\u00fcr ein einige Wochen altes Baby aus diesem Bett zu fallen. Als wir vom Einkaufen zur\u00fcckkamen, h\u00f6rten wir schon von weitem das Geschrei des Babys. Es lag unter dem Ehebett. Bei der Untersuchung kam heraus, dass er einen Buckel bekommen hatte. Nach einigen Tagen sah man auch die Bluterg\u00fcsse. Die Familie Glucka war wieder ein Segen f\u00fcr uns, denn sie schickte uns einen Bader, der meinem Bruder die Hilfe gab, die den Buckel wieder verschwinden lie\u00df.<\/p>\n<p>Ja, es gab auch nette, liebevolle Polen. In meiner Kindheit war ich sehr zart und hatte nach mehreren Lungenentz\u00fcndungen Schwierigkeiten wieder zu Kr\u00e4ften zu kommen. Da gab es Menschen, die uns Lebens &#8211; und Heilmittel brachten. Auch die Angestellten der Familie Glucka waren freundlich zu uns. Die Kinder der Gluckas und wir Jeskes Kinder spielten gern in den G\u00e4rten, H\u00f6fen, Stallungen und den Gel\u00e4nden der ehemaligen Ziegelfabrik. Es war ein Paradies. Doch eines Tages geschah es, dass ich in den Baggersee fiel. Ich konnte nicht schwimmen \u2013 aber Bascha hielt mich an den Haaren fest und schrie um Hilfe. So hatte sie mein Leben gerettet. Ja, heute begreife ich, wie sehr mein Himmlischer Vater seine Hand segnend und sch\u00fctzend \u00fcber uns gehalten hat.<\/p>\n<p>Bei all dem Schrecklichen, das ich erlebte, geschahen auch Wunder. Mein Vater war einmal mit mir zum Zahnarzt. Da sahen wir eine gro\u00dfe Menschenmenge auf einer Verkehrsinsel. Mein Vater sagte zu mir, dass ich an einem bestimmten Platz warten solle, aber ich war zu neugierig. Da ich ja klein war, konnte ich durch die Menge nach vorn gelangen. Pl\u00f6tzlich stand ich vor einer, sehr l\u00e4dierten m\u00e4nnlichen Leiche. Die Leute redeten alle sehr aufgeregt durcheinander. Was ich verstand, war, dass es ein Deutscher war. Man vermutete, dass er beim \u201eGesch\u00e4fte verrichten\u201c auf dem Bahndamm von der Eisenbahn erfasst worden sei. Seltsam war nur, dass der Mann vollst\u00e4ndig angezogen und von vorn so schrecklich zugerichtet war.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht mehr, wie ich nach Hause gekommen war. Jedenfalls hatte ich die Sprache verloren und nachts tr\u00e4umte ich davon, dass ich auf dem Bahndamm s\u00e4\u00dfe und eine Eisenbahn auf mich zuk\u00e4me, immer n\u00e4her und n\u00e4her und ich k\u00f6nne nicht weglaufen. Wenn sie mich fast erreichte, wachte ich schreiend auf. Doch danach konnte ich wieder nicht reden. Dass ich meine Stimme wieder erlangte, ist f\u00fcr mich auch ein Wunder.<\/p>\n<p>Ein zweiter Vorfall ereignete sich, als mein Bruder abends nicht nach Hause gekommen war. Wir hatten Angst um ihn, denn es passierten immer wieder solche \u201eUnf\u00e4lle\u201c. Alle waren an der Suche nach meinem Bruder beteiligt; sogar der Herr Glucka selbst. Der Teich wurde in unserer Wohngegend abgesucht. Man zog einen jungen Mann aus dem Wasser. Er war \u00e4hnlich zugerichtet wie die Leiche vom Bahndamm. Ich lief zu ihm hin, denn ich glaubte meinen Bruder zu sehen und erlitt einen Schock. Der Mann sah aus wie mein Bruder Herbert. Aber er war es nicht. Am n\u00e4chsten Tag kam er nach Hause. Er war verfolgt worden und hatte sich versteckt. Es war auch ein Wunder, dass er vor seinen Verfolgern fliehen konnte. Die Leute sagten, dass dieser junge Mann schon lange gesucht wurde und, dass man ihn umgebracht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Ja, es war schlimm, man war nirgendwo mehr sicher. Die Polizei war auch deutsch- feindlich eingestellt. Sie kamen in die Fabrik und suchten nach angeblichen Verbrechern. Meinen Vater verh\u00f6rten sie auch aber sie erkannten ihn nicht als Deutschen, denn er sprach sehr gut polnisch. Diese st\u00e4ndige Vorsicht, diese Angst und die t\u00e4tlichen Angriffe f\u00fchrten schlie\u00dflich dazu, dass meine Eltern beschlossen ihr Heimatland zu verlassen. Ja, es war ihre Heimat, denn sie lebten schon seit ihrer Kindheit in Polen, obwohl sie Deutsche waren.<\/p>\n<p>Meine Mutter erz\u00e4hlte mit oft von ihrer Kinderzeit und Jugend. Sie wohnte vor ihrer Heirat in Alexanderhof. Dort verkehrte sie mit Polen und Deutschen gleicherma\u00dfen. Es waren Freunde. Die Deutschen hatten auch ihre L\u00e4den, Restaurants, Werkst\u00e4tten etc. sowie heute die Italiener, Chinesen, T\u00fcrken etc. Alle lebten ohne Feindschaft neben und miteinander.<\/p>\n<p>Doch dann kamen der Krieg und damit der Wahnsinn. Aus Freunde wurden Feinde. Deutsche St\u00e4dte wurden bombardiert, denn da wohnten und lebten ja auch Polen. Hitler nahm Polen ein. Die deutsche Wehrmacht zog durch die Stadt, pl\u00fcndernd vergewaltigend und mordend. Andererseits mordeten die Polen die Deutschen, die Soldaten unterst\u00fctzten. Ich erinnere mich an eine Geschichte, die meine Mutter erlebt hatte und uns Kindern sp\u00e4ter erz\u00e4hlte. Es war, nachdem die Stadt bombardiert war; die Polen verfolgten die Deutschen. Sie mussten sich verstecken. Dann hie\u00df es, die deutschen Soldaten kommen. Viele liefen ihnen entgegen, der Gefahr trotzend, denn sie wollten den M\u00e4nnern zu trinken und Lebensmittel bringen. Als die Kolonne vorbeigezogen war, suchten die M\u00fctter ihre Kinder, die Verwandten ihre Angeh\u00f6rigen und fanden sie \u2013 ermordet. Es war grauenhaft anzusehen, denn ihre B\u00e4uche waren aufgeschlitzt, in Form eines Hakenkreuzes. Die Zunge war ihnen herausgeschnitten, daf\u00fcr war ihr Mund mit Pferdemist gef\u00fcllt. Ja, viele Grausamkeiten passierten auf beiden Seiten.<\/p>\n<p>Meine Mutter erz\u00e4hlte mir noch eine Geschichte, die mich besonders interessierte, denn darin spielte ich auch eine Rolle. Auch die Russen fielen in das Land ein um den Polen zu helfen, die Deutschen zu vernichten. So kamen auch einige Soldaten zur Wohnung meiner Mutter. Sie bestahlen sie. Ich lag im Kinderwagen und als ein Ring nicht gleich vom Finger meiner Mutter gleiten wollte, stie\u00df ein Soldat vor Wut den Wagen mit dem Fu\u00df weg, sodass er gegen die Wand stie\u00df. Als ich zu schreien anfing, ging er fluchend auf den Kinderwagen zu. Meine Tante, die zu Besuch war, kniete sich hin und betete auf Russisch, Gott m\u00f6ge mich doch besch\u00fctzen, wie er meine Tante in Russland besch\u00fctzt hatte. Da wollte der Soldat alles \u00fcber meine russische Tante Zurja wissen. Der andere Soldat, der meine Mutter auf das Bett geworfen hatte in der Absicht sie zu vergewaltigen, wurde davon abgehalten. So hatte die Tatsache, dass der Bruder meines Vaters eine Russin geheiratet hatte und meine Tante auf Russisch gebetet hatte uns wahrscheinlich das Leben gerettet. Sie sagte uns immer wieder, dass der Himmlische Vater die Hand \u00fcber die Seinen h\u00e4lt, dass er die Macht hat, uns zu besch\u00fctzen, wenn wir rechtschaffen leben und ihm vertrauen. Diese Soldaten kamen dann als Freunde zu uns und brachten Lebensmittel und andere Gebrauchsg\u00fcter.<\/p>\n<p>Als mein Vater zur polnischen Armee ging, beschwor er meine Mutter zu Hause zu bleiben und auf ihn zu warten, komme was wolle! Viele konnten dem Druck nicht standhalten und fl\u00fcchteten n\u00e4mlich. Meine Mutter war gl\u00fccklich, auf meinen Vater geh\u00f6rt zu haben, denn die Fl\u00fcchtenden wurden von polnischen Tieffliegern niedergem\u00e4ht. Mein Vater desertierte als das Lager, in dem er gefangen war, bombardiert wurde. Er holte meine Mutter und sie fl\u00fcchteten zu dieser besagten Familie. Als mein j\u00fcngster Bruder geboren war, im November 1950, bot die polnische Regierung den dagebliebenen Deutschen die Staatsb\u00fcrgerschaft an. Aber meine Mutter wollte nicht. Sie wollte, dass ihre Kinder in Deutschland aufwachsen, nicht in einem Grenzland, das mal deutsch, mal polnisch sei. So wurde meine Familie ausgewiesen. Im Fr\u00fchjahr des folgenden Jahres packten wir unsere paar Habseligkeiten und wurden mit einem G\u00fcterzug bis zur Grenze gebracht. Wir waren wirklich \u201eRucksackdeutsche\u201c, wie man uns sp\u00e4ter nannte, denn wir hatten all unser Gut in ein paar Rucks\u00e4cken verstaut. In meiner kleinen Umh\u00e4ngetasche hatte ich einen Nachttopf, von dem ich mich nicht trennen wollte. F\u00fcr ihn hatte ich mich entschieden, als ich zwischen einem Teddy, meiner Puppe und diesem Nachtgeschirr w\u00e4hlen musste. Wir durften nur das mitnehmen, was wir tragen konnten.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich noch genau, wie schrecklich kalt es war, als eine Menschenmenge, wir mittendrin, in einen offenen Viehwaggon getrieben wurden. Wir konnten nur stehen, so voll war es. Die Erwachsenen standen R\u00fccken an R\u00fccken um sich zu w\u00e4rmen. Wenn der Zug anfuhr oder anhielt fielen wir ineinander. Auf der langen Fahrt musste der eine oder andere auch mal seine Notdurft verrichten. Daf\u00fcr musste derjenige sich in eine Ecke kauern, w\u00e4hrend die \u00dcbrigen noch dichter aneinander r\u00fcckten. Es kam auch vor, dass man in dem Gedr\u00e4nge in die F\u00e4kalien trat. Der Zug fuhr nur nachts. Alle hatten Hunger. Immer wieder kletterten M\u00e4nner aus dem Waggon und stahlen von den Feldern irgendetwas Essbares. Wenn Bauern auf dem Feld waren, schossen sie auf die Diebe. Aber die Soldaten, die den Zug bewachten, erschossen hier und da einen Mann. Auch mein Bruder Herbert, der inzwischen siebzehn Jahre alt war, ging auf Diebestour. Wir hatten solche Angst um ihn! Es gab auch immer wieder Vorf\u00e4lle, dass der Zug beschossen wurde. Wenn ein Mann getroffen wurde, durfte ihn keiner holen. Er blieb einfach liegen. Die rebellierenden Frauen wurden mit Gewehrkolben zur\u00fcckgesto\u00dfen. Das Schreien und Weinen werde ich nie vergessen.<\/p>\n<p>Als wir an die Grenze zu Deutschland kamen, gab es viel Unruhe. Bewaffnete Grenzer trieben alle Reisenden in einen Raum. Alle mussten den Zug verlassen. Ich h\u00f6rte, dass man jeden erschoss, der etwas aus Polen mitgenommen hatte, das von Wert gewesen w\u00e4re. Meine Mutter hatte ein Fotoalbum unserer Familien mitgenommen; da ich wusste, dass meine Mutter dort einen Zloty eingesteckt hatte, rannte ich zur\u00fcck zum Zug. Unser Abteil war noch nicht untersucht worden. Alles lag noch so da, wie wir es verlassen hatten. Schnell holte ich den Geldschein und rannte wieder nach drau\u00dfen. Alle Ausreisenden mussten sich einer Leibesvisitation unterziehen. Ich starb bald vor Angst; meine Eltern wahrscheinlich auch, weil sie mich vermissten, denn ich hielt mich fern von ihnen auf, damit mein Vater nicht f\u00fcr den einen Zloty sterben musste. Bis sie mich meinen Eltern zuordnen konnten, waren meine Lieben durchsucht worden und durften ins Abteil zur\u00fcckkehren. Mich hatten sie nicht \u00fcberpr\u00fcft. Sehr erleichtert lief ich zu meiner Mutter, in meiner Faust hatte ich immer noch den Geldschein fest umklammert.<\/p>\n<p>Der Zug blieb auf der Seite der polnischen Grenze stehen. Alle Menschen mussten zu Fu\u00df \u00fcber die Grenze bis zu einem Lager. Dort gab es eine \u00dcbergabe. Wieder ordneten bewaffnete M\u00e4nner die Reisenden. Wir kamen mitten in der Nacht an und mussten stundenlang in der K\u00e4lte warten, bis wir aufgerufen und registriert waren, dann durften wir in einen Saal mit vielen Etagenbetten, aber wir durften noch nicht ins Bett. Auch hier wurden die Familien aufgerufen und dann gab es pro Familie ein St\u00fcck Seife und ein Handtuch. Nach der K\u00f6rperw\u00e4sche in einem gro\u00dfen Raum mit vielen Waschbecken bekamen wir, wieder nach Aufrufung, eine Decke pro Erwachsenen und eine Decke f\u00fcr alle Kinder der Familie. Die Betten waren nummeriert und erst, nachdem wir ein Bett zugewiesen bekamen, durften wir uns endlich hinlegen. Die Nacht war schon sehr fr\u00fch zu Ende, denn wir wurden mit Trillerpfeifen geweckt. Wieder mussten wir uns aufstellen und Familie um Familie erhielt dann eine Ration Essen. Danach wurden wir wieder in einen Zug verfrachtet, diesmal in einem geschlossenen Abteil.<\/p>\n<p>Bis wir endlich in dem Dorf angelangt waren, das unsere neue Heimat werden sollte, wurden wir durch sieben Lager geschleust. Aber wir wurden feindlich empfangen. Man nannte uns Pollacken und Zigeuner. Aber das ist eine andere Geschichte. Nur soviel sei hier gesagt, dass ich in den neun Jahren, in denen wir uns bem\u00fchten Anschluss zu den Nachbarn zu bekommen, nur eine Freundin gewann. Aber sie war ein Schatz. Sie hielt immer zu mir. Die Bauern grenzten uns aus; sogar dann noch, nachdem meine Mutter t\u00e4tige Nachbarschaftshilfe leistete und wir Kinder auf den Feldern mitarbeiteten. Meine Schwester hatte eine Freundin im Nachbardorf gefunden, meine Br\u00fcder hatten keine Freunde.<\/p>\n<p>Als ich ein K\u00e4tzchen geschenkt bekam (aus einem Nachbardorf nat\u00fcrlich) wurde es vergiftet. Auch mein H\u00fcndchen. Er war noch ein Welpe und musste schreckliche Schmerzen erleiden, bis mein Vater ihn mitnahm und der J\u00e4ger ihn erl\u00f6ste. Ja, wir fanden Briefe (anonym) in denen wir beschuldigt wurden, von ihren Geldern zu leben. Dabei musste mein Vater alles abbezahlen, was man uns gegeben hatte: einen Tisch, vier St\u00fchle, drei Betten und einen Schrank. Die Bauern drohten uns sogar, auch mit uns so zu verfahren wie mit unsern \u201eViechern\u201c. Nein, es war keine sch\u00f6ne Zeit. In der Schule ging es auch grausam zu. Zum einen war die Pr\u00fcgelstrafe noch nicht abgeschafft, zum anderen wurden die \u201eFl\u00fcchtlinge\u201c zum \u201eFreiwild\u201c erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Aber es gab auch sch\u00f6ne Momente. Mein Vater arbeitete bei den Amerikanern als Heizer in ihren Kasernen. Er pl\u00fcnderte ihre M\u00fclltonnen, in denen wahre Sch\u00e4tze verborgen waren: Kleider, Schuhe, Taschen, Lebensmittel, Comic- Heftchen etc. Zu Weihnachten waren S\u00fc\u00dfigkeiten und Festbraten fein verpackt oben auf manchen M\u00fclleimer gelegt. Wir erkannten, dass mein Vater wohl beobachtet worden sein musste und diese Geschenke an den flei\u00dfigen Arbeiter sein sollten.<\/p>\n<p>Mein Bruder Herbert heiratete. Sie bekamen eine s\u00fc\u00dfe Tochter. Sie war unser Sonnenschein. Da kamen schon einige Bauersfrauen und begutachteten dieses Baby. Als mein Bruder mit seiner Familie wegzog, wurde es wieder finster. Aber er hatte eine gute Stellung in Saarbr\u00fccken bekommen, wo er als Einschaler arbeitete. Als ich meine Lehre begann, \u00fcberlegten sich meine Eltern n\u00e4her an die Stadt heranzuziehen. So verlie\u00dfen wir diesen ungeliebten Ort. Aber auch in diesem gr\u00f6\u00dferem Dorf fanden wir M\u00e4dchen keinen Anschluss. So wurden wir uns gegenseitig beste Freundin. Dann zogen in dieses Reihenhaus, in dem wir eine Wohnung gemietet hatten, drei Familien, die auch M\u00e4dchen hatten. Wir hatten zu ihnen lockere Verbindung. Besonders den Kontakt zu Maria sah meine Mutter nicht gern. Maria bekam schon mit sechzehn Jahren ein Kind, ohne Vater. Meine Mutter sprach von \u201eSchande\u201c. Diese wollte ich ihr nicht antun; als ich schwanger wurde heiratete ich den Jungen, mit dem ich Sex ausprobiert hatte.<\/p>\n<p>Noch in der Hochzeitsnacht zog ich zu ihm in sein Zimmer. Diese Ehe war grauenvoll. Schl\u00e4ge und Vergewaltigungen waren an der Tagesordnung; ebenso Hunger, (wegen Arbeitslosigkeit durch die Trunksucht meines Mannes ) Streit wegen Untreue und Schw\u00e4nzen der Arbeit, wobei ich immer meinen Mann wegen Krankheit entschuldigen sollte. Ich hatte immer Arbeit, aber \u00fcber meinen Verdienst konnte ich nicht verf\u00fcgen. Entweder musste ich meinen Lohn meiner Schwiegermutter aush\u00e4ndigen, die immer f\u00fcr uns einkaufte, wenn kein Geld mehr da war, oder mein Mann nahm es mir gewaltsam ab um zu Huren zu gehen, wenn ich ihm nicht geben, konnte was er wollte z.B. in den sehr schweren Schwangerschaften und nach den Geburten meiner beiden S\u00f6hne. Die Ehe wurde 1972 geschieden. Noch f\u00fcnf Jahre lang feierte ich diesen \u201eBefreiungstag\u201c. Dann lernte ich meinen jetzigen Mann, der auch ein Mitglied der Kirche Jesu Christi, der Heiligen der Letzten war, kennen. Ja, dass ich Mitglied in dieser Kirche wurde und zwei S\u00f6hnen das Leben schenken konnte, das war das Einzige, was ich meinem ersten Mann verdanke.<\/p>\n<p>Heute bin ich gl\u00fccklich. Mein Mann und ich lieben, achten und ehren uns. Wir sind aktive Mitglieder der wahren Kirche. Mein Mann tr\u00e4gt das Priestertum Gottes, erf\u00fcllt seine Berufung als Gemeindesekret\u00e4r gern und ist mit Hingabe Heimlehrer; und ich diene ebenso gern als Lehrerin in der Sonntagschule und als Besuchslehrerin. Zur\u00fcckblickend sehe ich, dass ich all dieses erleben musste, damit ich meinem N\u00e4chsten besser dienen kann. Nun habe ich diese Liebe und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr alle Menschen. Der Herr musste mich durch den Feuerofen der Pr\u00fcfungen schicken, damit er das Gold in mir l\u00e4utern konnte. Ich wei\u00df, dass der Herr nichts zul\u00e4sst, was uns nicht st\u00e4rker, besser und f\u00e4higer machen kann. Meine Liebe zu meinen Ahnen ist auch intensiver geworden. Ich bin so gl\u00fccklich, dass ich an meine Eltern gesiegelt werden konnte und auch mein, schon in jungen Jahren, verstorbener Bruder Max an unsere Eltern gesiegelt ist. Im April 2008 ist mein Bruder Herbert verstorben. Auch f\u00fcr ihn will ich die stellvertretenden heiligen Handlungen vollziehen lassen. Zu meiner Schwester, die in Amerika lebt, will ich nun reisen und von August bis Oktober bei ihr leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Litzmannstadt [\u0141\u00f3d\u017a] Polen Mein Name ist Helga Lerch, geborene Jeske. Meine Geschichte beginnt in Polen. Ich bin die Tochter des Wilhelm Jeske und der Lydia geboren Kinitz. Ich kam am Tag nach einem Bombardement, in dem meine Mutter mit meinem damals zehnj\u00e4hrigen Bruder in den Luftschutzkeller fl\u00fcchten musste, zur Welt. 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