{"id":416,"date":"2011-11-22T20:05:08","date_gmt":"2011-11-22T20:05:08","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=416"},"modified":"2014-04-15T10:00:28","modified_gmt":"2014-04-15T10:00:28","slug":"helene-frieda-marten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/416\/helene-frieda-marten","title":{"rendered":"Helene Frieda Marten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Duderstadt im Eichsfeld, Niedersachsen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Ingborg-Helene-Frieda-Marten.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-206\" title=\"Ingborg Helene Frieda Marten\" alt=\"mormon deutsch ingborg helene frieda marten\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Ingborg-Helene-Frieda-Marten.jpg\" width=\"200\" height=\"270\" \/><\/a>Ich bin Ingeborg Helene Frieda Marten<\/strong> und ich wurde geboren am 4. August 1928 in Duderstadt im Eichsfeld. Meine Eltern haben zu dieser Zeit dort gewohnt, aber nachdem ich acht Wochen alt war, zogen wir nach Ulm. Dort haben wir in der Peter Schmidt Stra\u00dfe gewohnt. Und weil ich alleine war \u2013 ich hatte keine Geschwister au\u00dfer einem gro\u00dfen Bruder, der 15 Jahre \u00e4lter war als ich \u2013 wollte ich immer bei Kindern sein. Ich bin dann manchmal meiner Mutter ausger\u00fcckt und bin an der Blaue entlang gelaufen zu einer Familie, wo ein M\u00e4dchen war. Die war aber schon viel \u00e4lter als ich, aber ich wollte einfach zu Kindern gehen. Und dann haben mich meine Eltern in den Kindergarten geschickt. Mit drei Jahren bin ich dann in den Kindergarten gekommen, und da hat es mir nat\u00fcrlich sehr gefallen.<!--more--><\/p>\n<p>Meine Mutter hat erz\u00e4hlt, dass ich schon mit drei Jahren \u2013 ich war im August drei und Weihnachten war ich halt ein paar Monate \u00e4lter \u2013 und da habe ich anscheinend schon ein Gedicht aufgesagt. Ich kann mich nicht daran erinnern, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich mit meinem Nachbarn so mit dem Stuhl geschaukelt habe, bis wir umgekippt sind. Daraufhin hat die Schwester in diesem Kindergarten mich in eine dunkle Kammer gesteckt, als Strafe. Aber die war nicht so dunkel, dass man gar nichts mehr sah, da waren lauter Spielsachen drin, und ich war das ja auch von zu Hause aus gew\u00f6hnt, wenn ich nicht artig war, musste ich in der Ecke stehen oder ins Klo. Und da war das dann eben f\u00fcr mich gar nicht so eine furchtbare Strafe.<\/p>\n<p>Dann sind wir in Ulm in eine andere Wohnung gezogen, und ich kam in einen anderen Kindergarten. Das war ein Kinderg\u00e4rtnerinnen-Seminar. Da haben wir schon sehr viel gelernt: Basteln und Turnen, und einmal durfte ich zu Weihnachten ein Engel sein. In Ulm bin ich auch in die Schule gekommen, in die Wagnerschule bin ich eingeschult worden.<\/p>\n<p>Wir haben in der Schule immer noch \u201eTatzen\u201c gekriegt \u2013 also mit dem Stock hat man auf die Hand gehauen, wenn man nicht artig war. Das habe ich auch einmal gekriegt und zwar war da ein M\u00e4dchen, das habe ich abgeholt, und die war manchmal auch bei uns zu Hause. Meine Mutter hat da gesagt: \u201e Die hat einen dreckigen Hals.\u201c Dann habe ich das wohl irgendwann einmal gesagt. Die Lehrerin hat mich herauskommen lassen, und da habe ich eine \u201eTatze\u201c gekriegt, weil ich das gesagt habe<\/p>\n<p>Eigentlich bin ich gerne in die Schule gegangen, es hat mir Spa\u00df gemacht, und da waren auch noch j\u00fcdische Kinder, nicht viele. Im ersten Jahr nach den gro\u00dfen Ferien war das eine M\u00e4dchen nicht mehr da, das ist vom Pferd gefallen. Eine andere Familie war auch da mit einem M\u00e4dchen in unserer Klasse. Da gab es eben Kinder, die dieses M\u00e4dchen immer ge\u00e4rgert haben. Ich fand das nicht richtig, und habe zu ihr gesagt: \u201eIch begleite dich nach Hause.\u201c Dann bin ich mit dem M\u00e4dchen nach Hause gegangen. Die Eltern haben mich auch einmal eingeladen zu kommen, um mit dem Kind zu spielen. Ich erinnere ich mich daran, dass es ein sehr sch\u00f6nes Haus war, alles sehr sch\u00f6n eingerichtet war und dass es Marmeladenbrot gab.<\/p>\n<p>Aber zu uns kamen Missionare. Die m\u00fcssen gekommen sein, als ich noch ganz klein war. Ich kann mich nicht erinnern. Ich habe Bilder gesehen, und da war ich mit dabei mit den Missionaren. Meine Eltern waren schon an der Kirche interessiert, aber sie konnten sich nicht entschlie\u00dfen, sich taufen zu lassen. Dann kamen sp\u00e4ter Missionare von Augsburg und M\u00fcnchen. Die wollten zu uns nach Hause kommen, aber meine Eltern die wollten das nicht, weil die Hausleute ein bisschen komisch waren. Und dann sind wir zu einer Schwester, die einzige Schwester, die es damals in Ulm gab, nach Hause gegangen. Dorthin kamen dann die Missionare und haben \u00fcber das Evangelium gesprochen. Ich war so zwischen sieben und acht Jahre alt. Ich habe gelernt, die Lieder zu singen: \u201e Tu was ist recht\u201c, \u201eSehet ihr V\u00f6lker \u201e und \u201eWir danken, dir Herr, f\u00fcr Propheten\u201c. Und diese Lieder habe ich dann sp\u00e4ter mit meiner Mutti auch gesungen.<\/p>\n<p>Wir sind dann 1939 von Ulm nach Neuruppin gezogen. Neuruppin war auch sehr interessant. Es gab viele kulturelle Dinge dort. Theodor Fontane, der Dichter, war dort geboren. Friedrich der Gro\u00dfe, der alte Fritz, war auch einmal dort. Es war eine alte Garnisonsstadt, ein sehr sch\u00f6nes St\u00e4dtchen.<\/p>\n<p>Mein Vater wollte dann gerne, dass ich in die Mittelschule gehe. Aber wir sind nach Neuruppin gekommen, da war gerade vorher eine Scharlachepidemie, die war schon am Abklingen, aber ich hab nat\u00fcrlich noch Scharlach kriegen m\u00fcssen. Ich war dann sechs Wochen zu Hause. Damals gab es ja noch kein Penicillin und sonstige Dinge. W\u00e4hrend der Zeit ich dann zu Hause im Bett liegen musste war das ja ein bisschen langweilig f\u00fcr ein Kind. Mein Bruder hatte vor Weihnachten ein Paket geschickt. Wir hatten nur so eine Notwohnung, nur ein Zimmer und K\u00fcche. Und als das Paket ankam, hat meine Mutter es auf den Schrank gelegt. Und wenn sie alle aus dem Haus waren, war ich nat\u00fcrlich neugierig, was da drin ist. Es war da so ein ganz dickes M\u00e4rchenbuch von Gebr\u00fcder Grimm drin. Und es war ganz toll. Ich hab mir das runtergeholt und hab dann gelesen. Wenn ich merkte, die kamen, bin ich schnell wieder rauf und das Buch wieder rein. Weihnachten kam, und ich hatte es schon ausgelesen. Aber nach Weihnachten durfte ich dann auch bald wieder in die Schule gehen.<\/p>\n<p>Und dann h\u00e4tte ich die Aufnahmepr\u00fcfung f\u00fcr die Schule machen m\u00fcssen. Und da habe ich gesagt, das kann ich nicht. Ich muss ja immer nachlernen. Ich musste erst den brandenburgischen Dialekt lernen, denn vorher habe ich schw\u00e4bisch geredet und jetzt musste ich da ein bisschen Berlinerisch lernen.<\/p>\n<p>Vor allen Dingen, die haben ganz andere Dinge gelernt gehabt wie ich. Die Schule war zwar die gleiche, aber in manchen F\u00e4chern waren sie doch weiter, in anderen hatte ich etwas mehr gelernt. Dieses erste Schuljahr in Neuruppin war f\u00fcr mich schwierig wegen der Umstellung und der langen Pause durch die Krankheit. Und da habe ich gesagt: Ich kann das nicht, ich muss ja da immer blo\u00df hinterher lernen. Und au\u00dferdem sind es ja blo\u00df immer nur die Leute, die viel Geld haben, die da in die Schule gehen.<\/p>\n<p>Ich habe noch eins vergessen: In Ulm mussten wir immer eine Sch\u00fcrze tragen in der Schule. Aber das war nicht in Neuruppin. Und meine Mutter hat mir nat\u00fcrlich eine Sch\u00fcrze angezogen. Und dort war das nicht \u00fcblich. Dann musste ich erstmal meine Mutter davon \u00fcberzeugen, dass man hier keine Sch\u00fcrze tr\u00e4gt<\/p>\n<p>Danach kam die Zeit, wo ich dann zu den \u201eJungm\u00e4del\u201c musste. Da bin ich gegangen, und es war auch sch\u00f6n und hat sehr viel Spa\u00df gemacht. Mit 10 Jahren kam man zu den \u201eJungm\u00e4del\u201c und ab 14 zum BDM (Bund deutscher M\u00e4dchen) Da bin ich dann in \u201eJungm\u00e4del\u201c gekommen. 1939 hatten meine Gro\u00dfeltern Goldene Hochzeit in Forst-Lausitz. Meine Mutter und ich sind hingefahren. Der Papa konnte nicht wegen der Arbeit. Es ging einfach nicht. Es war im August. Also ich war gerade 11 Jahre alt. Meine Cousinen waren dort und viele Verwandte waren gekommen, die ich noch gar nicht kannten. Und es war dann ganz toll. Mit meiner j\u00fcngeren Kusine habe ich in einem Kinderbett geschlafen. Die Goldene Hochzeit hat drei Tage gedauert.<\/p>\n<p>Mein Onkel, meiner Mutter Bruder, hat zu meiner Mutter gesagt, es ist eine heimliche Mobilmachung , und ich w\u00fcrde dir raten, fahrt nach Hause, denn nachher werdet ihr nicht mehr wegkommen. So haben wir uns entschlossen, nach Hause zu fahren, fr\u00fcher, als beabsichtigt. Ich meine, es m\u00fcsste ein Samstag gewesen sein, als wir nach Hause kamen. Und am n\u00e4chsten Tag waren dann die L\u00e4den ge\u00f6ffnet. Da konnte man noch einmal einkaufen, weil dann ab dem n\u00e4chsten Tag oder zumindest gleich danach, Lebensmittelkarten ausgegeben wurden.<\/p>\n<p>Eines Morgens, als ich mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule war, kam ich an einem Haus vorbei, in dem ein Hals-Nasen-Ohrenarzt wohnte. Ich sah, wie M\u00e4nner dabei waren, das Inventar, Kleider, eben alles was es gab aus dem Fenster auf die Stra\u00dfe zu werfen. Es sind Juden wurde uns gesagt. Am Nachmittag war ich mit meiner Mutter in der Stadt und sah, wie die Scheiben bei j\u00fcdischen Gesch\u00e4ften eingeworfen wurden. Aber ich selber habe das nicht richtig verstanden. Meine Mutter vielleicht eher. Die hat dann gesagt, in der Bibel steht doch: \u201eWeh dem, der das macht.\u201c<\/p>\n<p>Am 1. September 1939 ist dann der Krieg ausgebrochen. Und eigentlich war dann nichts weiter. Nur das es eben Lebensmittel auf Karten gab. Bald kam dann auch der erste Fliegeralarm. Wir wohnten ganz in der N\u00e4he von einem Flughafen in Neuruppin. Der war au\u00dferhalb, und da waren lauter Bomber. Und jetzt hat keiner gewusst, was man da macht, wenn Fliegeralarm ist. Wir sind alle auf der Stra\u00dfe herumgestanden, bis dann Entwarnung gegeben wurde.<\/p>\n<p>1940 sind wir nach Stettin gezogen. Dort haben wir sehr sch\u00f6n gewohnt. Das war eigentlich ein Einfamilienhaus mit Garten. Aber da wohnte oben noch jemand \u00fcber uns. Wir hatten leider dann nur eine Zweizimmerwohnung. Unsere anderen M\u00f6bel mussten wir auf dem Boden abstellen. Die Familie, die \u00fcber uns wohnte, die hatte nur ein Zimmer und K\u00fcche und drei Kinder. Also, ein Kind ist geboren, w\u00e4hrend wir dort wohnten und da habe ich so geheult. Ich war schon 13 Jahre alt, aber ich wollte auch gerne noch ein Geschwisterchen haben. Meine Eltern waren aber schon alt, als ich auf die Welt kam und wollten nicht noch weitere Kinder haben.<\/p>\n<p>Wir wohnten in der N\u00e4he von Kaserne. Und so fuhren dann auch immer die LKWs oder die Milit\u00e4rfahrzeuge durch unsere Stra\u00dfe. Was auch sehr sch\u00f6n war, was mich sehr begeistert hat, die Soldaten sind vorbeimarschiert und haben gesungen. Da bin ich dann immer hinausgegangen und habe das angeguckt und angeh\u00f6rt. Die Soldatenlieder, das war f\u00fcr uns so wie Schlager.<\/p>\n<p>In Stettin bin ich in die \u201eAdolf Hitler Schule\u201c gegangen, die hie\u00df halt so. Sie war vielleicht ein bisschen Eliteschule oder so, war aber eine Jungen- und M\u00e4dchenschule, nur die Klassen waren getrennt. Und da hatten wir auch immer \u201eDienst\u201d. Als Jungm\u00e4del mussten wir \u201eantreten\u201c, \u201emarschieren\u201c usw. als Jungm\u00e4del. Ich bin dann irgendwann auch F\u00fchrerin geworden f\u00fcr so eine kleine Gruppe M\u00e4dchen, die musste ich dann benachrichtigen, wann Dienst war. Man hatte dann Unterricht. Wir wurden unterrichtet, was der Nationalsozialismus alles bedeutet. Aber das hat uns wenig interessiert, aber wir haben dann auch Spiele gemacht und andere Dinge, die Spa\u00df machten.<\/p>\n<p>In Stettin, wie gesagt, da bin ich dann auch manchmal in die Sonntagsschule der Kirche gegangen. Die Versammlungen der Kirche waren in einem Hinterhof. Es war eine gro\u00dfe Gemeinde. Und ich erinnere mich noch daran, dass die Schwester, die den Unterricht gab, einen Buckel hatte. Aber sie hat den Unterricht so spannend gemacht, das war so interessant, dass ich noch wei\u00df, dass sie erz\u00e4hlte von Joseph Smith, der auf der Flucht war, und ein Wagenrad gebrochen ist.<\/p>\n<p>Und dann war in Stettin halt viel Alarm, und wir sa\u00dfen oft stundenlang im Keller. Unser Keller war nicht bombensicher. Es wurde eine Mauer eingezogen, damit er wenigstens splittersicher w\u00e4re. Dann sollten wir halt ins Nachbarhaus gehen oder in den Bunker. Aber der Bunker war ein St\u00fcck weit weg. Und manchmal war es so, der Alarm kam und schon waren die Flieger da. Es blieb uns gar nichts \u00fcbrig, als in den Keller zu gehen. Ich hatte immer so schreckliche Angst, wenn Alarm war. Ich hab mich angezogen und schnell in den Keller hinuntergerannt. Es war f\u00fcr mich ganz furchtbar mit dem Alarm und mit den Fliegern. Wenn Alarm war, durften wir am n\u00e4chsten Tag eine Stunde sp\u00e4ter zur Schule kommen, damit wir ein bisschen ausgeschlafen waren.<\/p>\n<p>Dann hie\u00df es eines Tages in der Schule: Wir k\u00f6nnen ins Kinderland-Verschickungslager. Das Kinderlang-Verschickungslager war freiwillig. Und nat\u00fcrlich wollte ich da hin. Wir kam auf die Insel R\u00fcgen. Das war da noch ein bisschen ruhiger. Eigentlich ist da nichts passiert. Da hat man uns da hin geschickt. Sagen wir einmal, zweidrittel der Klasse sind mitgegangen, und ein Drittel ist zu Hause geblieben. Die hatten dann zu Hause Unterricht und wir dort. Wir sind dann mit dem Schiff dahingefahren. Und da muss ich noch dazu sagen, bevor das soweit war. Wir mussten die Namen hineinschreiben in unsere Kleidung. Da hatten wir nicht so viel wie heute. Jedenfalls ich habe alles selber gemacht. Je n\u00e4her der Tag kam, umso lieber h\u00e4tte ich gesagt, ich will nicht, ich bleib hier. Aber ich hatte ja nun einmal gesagt, dass ich mit will, also muss ich auch mitgehen.<\/p>\n<p>Wir sind dann in H\u00e4user gekommen, die fr\u00fcher eben f\u00fcr G\u00e4ste waren. Die hat man beschlagnahmt, und die mussten uns aufnehmen. Nun waren wir Kinder im Alter von 14 bis 10 Jahren. Abends mussten wir dann um 8.oo Uhr ins Bett gehen. Was machen denn 14j\u00e4hrige Kinder um 8.00 Uhr im Bett! Nur Bl\u00f6dsinn. Die Eine hatte so einen Groschenroman; ich habe vorher noch nie einen Roman gelesen. Licht konnten wir keines machen, es verdunkelt alles. Dann haben wir eine Kerze in die Mitte vom Bett gestellt, und da haben wir dann gelesen, bis wir eingeschlafen sind. Oder wir sind in den Betten herum gehopst, von oben herunter in das Bett gehopst. Und lauter solchen Bl\u00f6dsinn haben wir gemacht.<\/p>\n<p>In Sellin ist das gewesen. Das war der Ort auf der Insel R\u00fcgen. Wir haben nat\u00fcrlich ein festes Programm da gehabt. Wir mussten auch K\u00fcchendienst machen, abwechslungsweise. Nun haben wir mit 14 Jahren immer ganz viel Hunger gehabt. Einen Tag gab es zum Fr\u00fchst\u00fcck Suppe und ein Brot dazu. Da ist man einigerma\u00dfen satt geworden. Um 10.00 gab\u2019s ein Doppelbrot mit etwas drauf. Die Kleineren die konnten nicht so viel essen. Die haben wir dann immer bestochen und haben gesagt, wir machen f\u00fcr euch K\u00fcchendienst, wenn ihr uns das Brot gebt. Dann haben wir also zwei dieser Brote gegessen. Am anderen Tag gab es drei Brote zum Fr\u00fchst\u00fcck, eines mit Margarine und zwei mit Marmelade. Und da waren wir dann \u00fcberhaupt nicht satt davon. Mittags gab es \u00f6fter nur Kartoffeln und rote R\u00fcben. Zu der Zeit mochte ich noch keine roten R\u00fcben. Aber wenn man Hunger hat, dann isst man alles. Da haben wir dann auch rote R\u00fcben gegessen.<\/p>\n<p>Fernsehen gab es noch nicht, aber Kino. Einmal haben wir einen Film sehen d\u00fcrfen. Sonst haben wir keine gro\u00dfe Unterhaltung gehabt. Einen Film haben wir sehen d\u00fcrfen: \u201eQuax, der Bruchpilot\u201c, war es, mit dem Heinz R\u00fchmann. Ein ganz ber\u00fchmter Film. Wir waren da von Mai bis September. Dann sind wir wieder zur\u00fcckgekommen. Und jetzt hat es mit der Klasse \u00fcberhaupt nicht mehr geklappt. Zweidrittel waren weg, ein Drittel ist da geblieben. Es war gar kein Zusammenhalt mehr mit der Klasse. Da waren wir alle froh, dass im n\u00e4chsten Jahr die Schule zu Ende war.<\/p>\n<p>Was macht man dann? Dann macht man das Pflichtjahr. Das war ein Jahr in einem kinderreichen Haushalt zu arbeiten. Ja, dann bin ich in einem Haushalt gewesen bei einer Familie, der Mann war an der Front. Die hatten drei Kinder, und das vierte Kind kam w\u00e4hrend der Zeit ich dort war. Ich musste die Hebamme holen, Wasser aufstellen f\u00fcr das Baby, dass es gebadet werden konnte. Ich war nicht unmittelbar bei der Entbindung dabei, aber gleich hinterher. Meine Mutter hat mich, wie das halt fr\u00fcher war, nicht aufgekl\u00e4rt. Ich wusste nicht viel. Aber die Frau war schon sehr fortschrittlich. Und sie hat mich auch wirklich aufgekl\u00e4rt und mit mir dar\u00fcber ganz normal geredet.<\/p>\n<p>Von Frau Mailand habe ich gelernt, den Tisch sch\u00f6n zu decken. Ich habe viel von ihr gelernt. Sie war auch sehr fortschrittlich in der Kindererziehung. Sie hatte zwei Jungens. Der eine war acht Jahre alt, der andere sieben Jahre und ein M\u00e4dchen mit drei Jahren. Als ich kam, hat sie gesagt: \u201eDie Barbara ist sehr bockig. Und wenn ihr etwas nicht passt, dann schreit sie und h\u00e4lt die Luft an und legt sich auf den Boden und wird ganz blau.\u201c Nun hat sie gesagt, da machen wir gar nichts, sie h\u00f6rt von selber wieder auf. Und so haben wir es dann gemacht. Aber sie hat mich da wirklich eingeweiht. Und es war sehr sch\u00f6n bei ihr.<\/p>\n<p>Dann war auch wieder Alarm, und eine Brandbombe ist oben in das Kinderzimmer gefallen. Aber sie ist nicht zum Brennen gekommen. Es war ein Blindg\u00e4nger, aber alles war voller Dreck. Da haben wir erstmal sauber machen m\u00fcssen. Danach hat Frau Mailand gesagt, sie geht jetzt weg mit den Kindern, weil es immer wieder hie\u00df: Frauen und Kinder sollen die Stadt verlassen. Aber man hat nicht gesagt, wo sie hinsollen. Jeder musste sich selber einen Platz suchen. Sie hatte einen Platz, es war bei einem Pfarrer, und da hat sie mich hingeschickt. Ich musste mit dem Zug hinfahren, ich glaube nach Greifswald, das wei\u00df ich nicht mehr so genau. Dort musste ich die Pfarrersfamilie fragen, ob Frau Mailand mit den Kindern zu ihnen kommen konnte. Die Antwort war ja. Abends um 9:00 Uhr war ich wieder zur\u00fcck. Das war meine erste selbst\u00e4ndige Bahnfahrt.<\/p>\n<p>Mittlerweile war es dann September geworden. Es waren nicht mehr sehr viele Leute bei uns in der Nachbarschaft. Unsere Verwandten aus Forst haben dann geschrieben, wollt ihr nicht zu uns kommen? Bei uns ist ja noch nicht viel los oder gar nichts los. Und der Papa war ja auch nicht da, er war Soldat. So haben wir uns entschlossen. Wir haben dann einen Reisekorb gepackt mit Bettw\u00e4sche und solchem Zeug, was wir nachher auch nicht mehr hatten. Dann sind wir Forst gegangen. Wir haben alles zugeschlossen. Die Leute \u00fcber uns waren schon weg mit den Kindern. Das war 1943. Ich muss dazu sagen: Die j\u00fcngste Schwester meiner Mutter hatte meines Vaters j\u00fcngsten Bruder geheiratet. Also wir haben so eine doppelte Verwandtschaft. Und eine andere Schwester meiner Mutter auch, es war die, die uns in Stettin gesucht haben. Und diese Familie waren Mitglieder der Kirche in Forst so ich bin in die Kirche mitgegangen.<\/p>\n<p>Es hat mir sehr gut gefallen in der Gemeinde. Es waren sehr viele junge Leute da, eine gro\u00dfe Gruppe junger Leute. Tanzen durfte man nicht. Aber wir haben dann Spielabende gemacht. Also damals war es anders als heute. Ich habe mit anderen M\u00e4dchen das Bienenkorbprogram gemacht. Und dann wollte ich gerne getauft werden. Aber ich musste die Einwilligung meines Vater haben. Und der hat gesagt: jetzt warte doch noch ein bisschen, \u00fcberleg dir das ganz genau. Wenn du dich der Kirche anschlie\u00dft, dann musst du auch in der Kirche heiraten. Ja, aber ich wollte getauft werden. Das habe ich immer wieder meinem Vater geschrieben. Es hat ein Jahr gedauert, bis er dann seine Zusage gab. Ich bin dann gleich zum Gemeinde Pr\u00e4sidenten. Dieser musste dann auch noch die Einwilligung von der Distrikt Pr\u00e4sidentschaft haben. Das war damals der Bruder Langheinrich und Bruder Ranglack<\/p>\n<p>Mein Papa hat immer gesagt, ich will auch dabei sein, wenn du getauft wirst. Er wusste nicht, wann das sein w\u00fcrde. Ich habe einen Termin gekriegt. Der 13. Oktober 1944 war es dann, um 7:00 Uhr abends. Und in der Nacht vom 12. auf den 13. kam mein Papa. Er war damals in Wien. Er kam, er wusste es nicht, dass die Taufe war. So war er dann dabei bei der Taufe. Das Sch\u00f6ne war, wir sind in der Gemeinde zusammen gekommen, die ganze Gemeinde. Dann hat man kniend ein Gebet gesprochen und ging danach zu dem Taufplatz. Im Freien ist das gewesen, und zwar wo die Nei\u00dfe und der M\u00fchlgraben zusammenflie\u00dfen. Da bin ich getauft worden. Und auch sofort konfirmiert. Danach sind dann die jungen Leute noch ein bisschen zusammengekommen.<\/p>\n<p>Ich war ganz gl\u00fccklich. Meine Eltern waren mit dabei. Eine Taufe war damals schon ein Ereignis, weil es mitten im Krieg war und selten jemand getauft wurde. Und daran erinnere ich mich auch noch; es war ein wunderbarer Sternenhimmel. Wir sind mindestens eine Stunde zu dem Taufplatz gelaufen. Ja, das war meine Taufe, an die sich heute auch noch Leute erinnern k\u00f6nnen, die noch leben. Es war schon etwas Besonderes. Ich hatte schon, bevor ich getauft wurde, eine Berufung in der Kirche als Lehrerin in der Kindergartenklasse in der Sonntags-Schule.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Duderstadt im Eichsfeld, Niedersachsen Ich bin Ingeborg Helene Frieda Marten und ich wurde geboren am 4. August 1928 in Duderstadt im Eichsfeld. Meine Eltern haben zu dieser Zeit dort gewohnt, aber nachdem ich acht Wochen alt war, zogen wir nach Ulm. Dort haben wir in der Peter Schmidt Stra\u00dfe gewohnt. 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