{"id":422,"date":"2011-11-22T20:17:58","date_gmt":"2011-11-22T20:17:58","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=422"},"modified":"2014-12-22T10:26:13","modified_gmt":"2014-12-22T10:26:13","slug":"kurt-stein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/422\/kurt-stein","title":{"rendered":"Kurt Stein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Offenbach am Main<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Kurt-Stein.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-126\" title=\"Kurt Stein\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Kurt-Stein.jpg\" alt=\"mormon deutsch kurt stein\" width=\"200\" height=\"274\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Kurt Stein<\/strong>. Am 17. August 1931 wurde ich als Sohn der Eheleute Ernst Jakob Stein und Elise Babette Henninger in Offenbach am Main geboren. Dort verbrachte ich meine ersten Lebensjahre. Im Jahr 1935 verzogen meine Eltern mit mir nach Oberndorf am Neckar, wo mein zuvor l\u00e4ngere Zeit arbeitslos gewesener Vater bei den Mauser-Werken einen Arbeitsplatz gefunden hatte. Nach dem Besuch des Evangelischen Kindergartens kam ich im Fr\u00fchjahr 1938 in die Volksschule in Oberndorf, aus der ich im Sommer 1942 in die damalige Oberschule \u00fcberwechselte. Am 14. Februar 1942 wurde meine Schwester Ilse geboren.<\/p>\n<p>Meine Kindheits- und Jugendjahre wurden durch den Zweiten Weltkrieg \u00fcberschattet, der mit zunehmender Dauer unser Leben merklich beeintr\u00e4chtigte. Oberndorf war als Sitz der Waffen produzierenden Mauser-Werke m\u00f6gliches Ziel f\u00fcr gegnerische Bombenangriffe. Zwar blieben wir davon \u2013 mit zwei Ausnahmen zu Beginn und Ende des Krieges \u2013 verschont, die regelm\u00e4\u00dfigen, mit fortdauernder Kriegszeit zunehmenden Fliegeralarme bestimmten unseren Tages- und Nachtablauf jedoch in zunehmender Weise. Dass dadurch die Schule mehr als einmal ausfiel, nahmen wir in unserem Alter zwar noch recht gelassen hin, die regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrenden Nachrichten vom Sterben von Menschen , die wir kurz zuvor noch gesehen hatten, verfehlten jedoch auch auf uns ihre Wirkung nicht. Mit dem Ende des Krieges im \u2022 Fr\u00fchjahr 1945 begann sich in unserer Familie die Lebensmittelknappheit sp\u00fcrbar bemerkbar zu machen; bis dahin hatten uns die Verwandten meiner Mutter im N\u00fcrnberger Raum \u00f6fter geholfen. Nach der Aufteilung des Landes in Besatzungszonen \u2013 wir waren in der franz\u00f6sischen Zone \u2013 ging das nun nicht mehr.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1946 wurde ich in der Evangelischen Kirche in Oberndorf konfirmiert. Als wir von der Kirche nach Hause kamen, halfen wir unserer Nachbarin bei der R\u00e4umung ihres Hauses, das \u00fcberraschend von der Besatzungsmacht beschlagnahmt worden war. Auch uns traf dieses Schicksal dreimal, bis sich die Lage 1948 insoweit wieder normalisierte.<\/p>\n<p>Nach Abschluss der Schule in Oberndorf (Mittlere Reife) besuchte ich ab Herbst 1948 die Oberstufe der Oberschule in Rottweil. Nach den Kriegs- und Nachkriegsjahren war es f\u00fcr meine Oberndorfer Schulkameraden und mich das erste Mal w\u00e4hrend unserer Oberschulzeit, dass wir in einer zu diesem Zweck gebauten Schule mit ungewohnt reichhaltiger Ausstattung unterrichtet wurden. Da das t\u00e4gliche Zugfahren bei den damals noch recht m\u00e4\u00dfigen Verbindungen ziemlich anstrengend war, wohnte ich auf \u00e4rztlichen Rat w\u00e4hrend der beiden oberen Klassen in Rottweil und fuhr nur am Wochenende nach Hause. An dieser Schule habe ich im Fr\u00fchjahr 1951 mein Abitur abgelegt.<!--more--><\/p>\n<p>Da ich damals den Wunsch versp\u00fcrte, Mathematiklehrer an einer Oberschule zu werden, begann ich im Wintersemester 1951 in T\u00fcbingen Mathematik und Physik zu studieren. Der \u00dcbergang auf die Universit\u00e4t brachte f\u00fcr mich erhebliche Schwierigkeiten mit sich, da ich bis dahin an der Schule mit Mathematik nie ernstliche Probleme gehabt hatte. Das sollte sich in T\u00fcbingen grundlegend \u00e4ndern. Zwar ging es nicht nur mir so, vielmehr war ein gro\u00dfer Teil der anderen Studienanf\u00e4nger in der gleichen Lage. Mit zunehmender Studiendauer wurde dieses Problem leichter \u2013 richtig wohl gef\u00fchlt habe ich mich dabei allerdings nie. Nachdem gesundheitliche Schwierigkeiten durch eine nebenbei ausgef\u00fchrte T\u00e4tigkeit als Hauswart hinzugekommen waren und nachdem zwei von mir sehr gesch\u00e4tzte Professoren \u2013 der eine durch pl\u00f6tzlichen Tod, der andere durch schwere Erkrankung \u2013 ausfielen, reiften in mir den Entschluss, das Studium abzubrechen. F\u00fcr eine \u00dcberbr\u00fcckungszeit fand ich beim Postamt T\u00fcbingen Arbeit im Paketumschlag. Da sich meine bis dahin erworbenen Mathematikkenntnisse praktisch nicht verwerten lie\u00dfen und ich im Hinblick auf den Zeitgeist keine gro\u00dfe Lust mehr versp\u00fcrte, in den Schuldienst einzutreten, bewarb ich mich bei der Post f\u00fcr den gehobenen Postdienst und wurde im April 1957, nachdem ich acht Monate beim Postamt T\u00fcbingen gearbeitet hatte, in Urach als Postinspektoranw\u00e4rter eingestellt. Nach dreij\u00e4hriger Ausbildung legte ich im April 1960 meine Laufbahnpr\u00fcfung ab. Nach mehrmonatiger T\u00e4tigkeit beim Postamt Wildbad und beim Postamt T\u00fcbingen war ich sechs Jahre lang Sachbearbeiter bei der Oberpostdirektion T\u00fcbingen, dreieinhalb Jahre Betriebsleiter beim Postamt Pfullingen und ab Oktober 1970 Sachbearbeiter bei der Hauptverwaltung der Postbeamtenkrankenkasse in Stuttgart.<\/p>\n<p>Am 6. Juni 1955 lernte ich in T\u00fcbingen meine liebe Frau kennen, die als S\u00e4uglings- und Wochenpflegerin f\u00fcr einige Zeit bei meinen Wirtsleuten arbeitete. Wir merkten schon bald, dass wir zusammengeh\u00f6rten und haben am 6. Juni 1957 im Urach geheiratet. Da ich noch in Ausbildung stand, haben meine Eltern diesen Schritt abgelehnt, w\u00e4hrend Annes Eltern ihn zumindest nicht sonderlich begr\u00fc\u00dften. Am 12. M\u00e4rz 1958 wurde Brigitte, unser erstes Kind, in Reutlingen geboren. Wir hatten viel Freude mit ihr, obwohl wir infolge unseres geringen Einkommens keine gro\u00dfen Spr\u00fcnge machen konnten und unsere damalige Bleibe in Unterhausen recht bescheiden war. Im Herbst 1959 zogen wir nach Ebhausen, Annes Geburtsort, wo wir im Postamt unsere erste richtige Wohnung bekamen. Dort kam am 14. M\u00e4rz 1961 unser Gerhard zu uns. Wegen meiner T\u00fcbinger T\u00e4tigkeit siedelten wir im Januar 1962 nach T\u00fcbingen um, wo unsere Familie am 2. Januar 1963 durch unseren G\u00fcnther vergr\u00f6\u00dfert und bereichert wurde.<\/p>\n<p>Nachdem sich meine Eltern nicht viel um meine religi\u00f6se Erziehung gek\u00fcmmert hatten &#8211; mein Vater stand der Religion gleichg\u00fcltig bis ablehnend gegen\u00fcber, meine Mutter stammte aus einem Elternhaus, in welchem der religi\u00f6sen Tradition viel Wert beigemessen wurde, lebendiger Glaube jedoch zumindest f\u00fcr mich nicht sp\u00fcrbar war, fand ich bei meinem Suchen nach dem Sinn des Lebens schlie\u00dflich zur evangelischen Jugend. Diesen Kontakt hielt ich auch zu Beginn meiner T\u00fcbinger Zeit. Die fortw\u00e4hrenden Streitigkeiten unter den Theologiestudenten, mit denen ich viel zusammen war, \u00fcber theologische Fragen lie\u00dfen mein Interesse an dieser Kirche jedoch ziemlich abk\u00fchlen. Ich bekannte mich zwar zur evangelischen Kirche, hielt mich von den Gottesdiensten aber weitgehend fern. Dies \u00e4nderte sich unter Annes Einfluss w\u00e4hrend unseres zweiten T\u00fcbinger Aufenthalts. Wir begannen wieder mit dem regelm\u00e4\u00dfigen Gottesdienstbesuch, bis wir im Sommer 1966 schlie\u00dflich sp\u00fcrten, dass diesem Kirchenleben allerlei fehlte, was nach den Aussagen der Bibel zur Kirche Christi geh\u00f6rte. In dieser Situation kamen die Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu uns. W\u00e4hrend meine Frau schon bald ein Zeugnis von der Wahrheit des von den jungen M\u00e4nnern verk\u00fcndeten Evangeliums hatte, war ich f\u00fcr die Br\u00fcder ein harter Brocken. Ich war nicht gewillt, meine Kirche zu wechseln, ohne \u00fcberzeugt zu sein, etwas Besseres zu erhalten. Nun, schlie\u00dflich klappte es auch bei mir und so feierten wir Weihnachten 1966 als k\u00fcnftige Mitglieder. Am 21. Januar 1967 wurden Anne, unsere Brigitte und ich in Stuttgart getauft.<\/p>\n<p>Von diesem Zeitpunkt an bestimmte die Kirche mehr und mehr unser Leben. Im Fr\u00fchjahr 1967 zogen wir von T\u00fcbingen nach Pfullingen und wechselten von der T\u00fcbinger in die Reutlinger Gemeinde. Im Postamt in Pfullingen bekamen wir eine sch\u00f6ne gro\u00dfe Wohnung; dort wurde am 30. Oktober 1967 unser viertes Kind \u2013 zum Leidwesen unserer Brigitte wieder ein Br\u00fcderchen \u2013 Klaus Dieter geboren. Am 1. Juni 1968 erhielten Anne und ich unseren Patriarchalischen Segen, am 28. Juni 1968 im Schweizer Tempel unsere Endowments. Am gleichen Tag wurden Anne und ich f\u00fcr Zeit und Ewigkeit aneinander gesiegelt, danach wurden uns unsere Kinder angesiegelt. Seit dieser Zeit sind Anne und ich, inzwischen auch die gr\u00f6\u00dferen Kinder, in wechselnden Berufungen t\u00e4tig gewesen, dankbar f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, auf diese Weise zu lernen und dem Herrn f\u00fcr das zu danken, was er f\u00fcr uns getan hat.<\/p>\n<p>Im August 1971 zogen wir abermals um, diesmal nach Stuttgart, wo ich seit Oktober 1970 bei der Hauptverwaltung der Postbeamtenkrankenkasse arbeitete. Zun\u00e4chst fuhren wir noch regelm\u00e4\u00dfig nach Reutlingen zur dortigen Gemeinde, die ich seit Mai 1969 leitete, bis wir nach meiner Entlassung als Gemeindevorsteher in die Gemeinde Stuttgart wechselten. Dort waren wir bis zu meiner Berufung als Bischof der Feuerbacher Gemeinde am 4. Mai 1975.<\/p>\n<p>Brigitte flog am 13. August 1974 in die Vereinigten Staaten, um in Sandy, Utah f\u00fcr zun\u00e4chst ein Jahr bei unseren Freunden Jack und Joanie Pferdner zu sein und dort eine Highschool zu besuchen. Inzwischen hatte es ihr \u2014 wie ihren Eltern \u2014 dort so gut gefallen, dass sie zu bleiben beschloss und an der BYU in Provo studierte. Gerhard und G\u00fcnther besuchten zu dieser Zeit beide das Friedrich-Eugen-Gymnasium in Stuttgart; beide waren auch in den Gemeinden Stuttgart und Feuerbach t\u00e4tig, ebenso Klaus, der in der Falkert-Grundschule war.<\/p>\n<p>Anne hatte im Januar 1975 eine gro\u00dfe Operation mit l\u00e4ngerem Krankenhausaufenthalt, die sie recht gut \u00fcberstanden hat. G\u00fcnther bekam in dieser Zeit die Masern und zwar in ausgesprochen \u00fcbler Form; er gl\u00fchte vor Fieber und war einige Tage sehr krank \u2014 aber dieses Fieber scheint in ihm einige Bakterien abget\u00f6tet zu haben, denn nachdem er sich davon erholt hatte, war er in besserer Verfassung als vorher. Anne bekam noch eine Rekonvaleszenz zeit in der Fr\u00e4nkischen Schweiz zugebilligt, die sie im sp\u00e4teren Fr\u00fchjahr antreten konnte und die ihr gut getan hat.<\/p>\n<p>Nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern und liebevoller Nachhilfe von Anne begann ich mit der genealogischen Arbeit und wurde nach kurzer Zeit voll vom Geist des Elia erfasst. Zun\u00e4chst begann die Materialsammlung durch Besuche bei den Pfarr\u00e4mtern im n\u00f6rdlichen Schwarzwald, also im Verwandtenkreis meiner lieben Frau. Sp\u00e4ter kamen mehr und mehr die Filme der Genealogischen Gesellschaft dazu, die wir im Gemeindehaus in Stuttgart einsehen konnten und wo Anne auch l\u00e4ngere Zeit im Namensauszugsprogramm t\u00e4tig war.<\/p>\n<p>Bis Fr\u00fchjahr 1975 blieb ich im Hohen Rat. Es war eine sch\u00f6ne Zeit, vor allem mit den jungen Seminarsch\u00fclern. Dann erfolgte die Berufung als Bischof in die damalige Gemeinde Feuerbach mit dem Abschied von der Gemeinde Stuttgart und den regelm\u00e4\u00dfigen Fahrten in das neue Gemeindegebiet. Zeitweilig waren wir mit den Jugendklassen an f\u00fcnf Abenden in der Woche dort. Wie schwierig es ist, eine Gemeinde zu leiten, der man bisher nicht angeh\u00f6rte und von der man deshalb vorher nur einen Teil der Mitglieder kannte, \u00fcber deren Verwandtschaftsverh\u00e4ltnisse und Verzweigungen man kaum Bescheid wusste, haben wir in den drei Jahren dieser Berufung recht deutlich erfahren. Aber im Ganzen war es eine gute Zeit mit reichen M\u00f6glichkeiten, dem Herrn zu dienen.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe \u00dcberraschung erlebten wir im Sommer 1975, als uns Brigitte eines Tages schrieb, dass sie die M\u00f6glichkeit h\u00e4tte, an der Brigham-Young-Universit\u00e4t anzukommen und dass sie diese Gelegenheit gerne n\u00fctzen w\u00fcrde. Nun, wir wollten ihr nicht im Wege stehen, zumal es in Deutschland f\u00fcr sie nichts Vergleichbares gab \u2013 alles h\u00e4tte viel l\u00e4nger gedauert \u2013 und so hatten wir statt einer heimkehrenden nun unerwartet eine studierende Tochter \u2013 weiterhin in den USA.<\/p>\n<p>Trotz unserer kirchlichen T\u00e4tigkeit in Feuerbach hatten wir an den Sonntagabenden weiterhin unsere Missionarstreffen und dieser Kontakt war auch f\u00fcr unsere Buben sehr wichtig \u2013 so blieb der starke und umfangreiche Umgang mit den Vollzeitmissionaren bestehen, sie geh\u00f6rten einfach dazu. In diesem Jahr hatte ich auch die Gelegenheit, als Bischof zu Generalkonferenz zu reisen und dabei auch Brigitte und Geschwister Grob wieder zu sehen.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1976 stie\u00dfen wir auf eine Zeitungsanzeige \u00fcber Mietkauf f\u00fcr Reihenh\u00e4user, die in Tamm bei Ludwigsburg gebaut werden sollten. Da sich die Konditionen recht ansprechend lasen, haben wir uns die Gegend und das bestehende Musterhaus angeschaut und, da uns beides gefiel, am folgenden Tag den Kaufvertrag unterschrieben. Der Bau des Hauses durch die Firma Holzmann ging recht z\u00fcgig voran, so dass wir am 16. November 1976 dort einziehen konnten. Die Buben mussten durch diesen Umzug die Schule wechseln. Gerhard und G\u00fcnther gingen nach Ludwigsburg auf das Schillergymnasium, Klaus zun\u00e4chst auf die Grundschule in Tamm und dann auf das Gymnasium in Asperg. Leider kamen die finanziellen Hilfen durch das Land nicht so z\u00fcgig wie angek\u00fcndigt, so dass wir uns nach Zusatzverdiensten umschauen mussten. Die Buben verdienten sich ihr Taschengeld durch das Austragen von Wochenbl\u00e4ttern in Feuerbach, wo wir nun ja ohnehin regelm\u00e4\u00dfig hinfuhren. Anne begann im Sommer 1977 mit dem Austragen der Ludwigsburger Kreiszeitung im alten Ortsteil von Tamm, so dass sie tags\u00fcber zu Hause war, und ich bekam um dieselbe Zeit die M\u00f6glichkeit, als Pr\u00fcfer des Vorstands der Postbeamtenkrankenkasse durch regelm\u00e4\u00dfige Dienstreisen aus dem damals recht ansehnlichen Tage- und \u00dcbernachtungsgeld unseren Etat aufzubessern.<\/p>\n<p>Neben der Kirchent\u00e4tigkeit und den Reisen galt es, den Garten anzulegen, was dank Annes kr\u00e4ftigem Zupacken im Verlauf des Jahres auch gelungen ist. Die freien Stunden w\u00e4hrend der Reisen boten auch im weiteren Verlauf der Zeit die M\u00f6glichkeit, die damals erforderlichen Genealogieb\u00f6gen der Reihe nach auszuf\u00fcllen \u2013 Material hatte ich ja genug. Daneben haben wir unsere regelm\u00e4\u00dfigen Tempelfahrten durchgef\u00fchrt und im Tempelpr\u00e4sidenten Fetzer sen. und seiner Frau wirkliche Freunde gefunden. Sch\u00f6n war es auch, bei der Begabung von Torben Engbjerg dabei zu sein, er ist um die Jahreswende 2008 Missionspr\u00e4sident in Warschau.<\/p>\n<p>Oma, Annes Mutter, hat uns in Tamm besucht und war davon recht angetan, so dass sie davon gesprochen hat, zu uns zu kommen, wann sie ihr Haus in Ebhausen nicht mehr versorgen kann. Leider sollte es dazu nicht mehr kommen.<\/p>\n<p>Gegen Ende des Jahres 1977 \u00fcberraschte uns Brigitte mit der Nachricht, dass sie sich verlobt hat und im M\u00e4rz 1978 heiraten will. Wir haben dieses Ereignis ben\u00fctzt, um mit der ganzen Familie in die Staaten zu reisen, obwohl wir das Reisegeld aufnehmen mussten. Unterkommen konnten wir bei Pferdners. Unerwartet ist am 14. M\u00e4rz 1978 Annes Mutter, unsere Oma, verstorben; sie war nur kurz krank und so konnten wir sie beerdigen, bevor wir zu unserer Reise aufbrachen. Es war ein gro\u00dfes und gutes Erlebnis f\u00fcr uns, zu sehen, wie viele Freunde Brigitte gefunden hatte und bei ihrem Endowment und bei ihrer Siegelung dabei zu sein und dabei auch unsere eigenen Freunde wie Charles und Gretel Grob oder die Familie Crandall und viele zur\u00fcckgekehrte Missionare wieder zu sehen. Nach der von Crandalls ausgerichteten Rezeption in Provo fuhren wir nach Idaho Falls, wo in der Heimatgemeinde von Kim, unserem neuen Schwiegersohn, die zweite Rezeption stattfand. Ungewohnt f\u00fcr uns war der recht aufwendige Fototermin \u2013 mit dem Ablauf der Rezeption hatten wir uns nach einem vorangegangenen Schnupperbesuch schnell vertraut gemacht<\/p>\n<p>Da ich vor unserer Abreise als Bischof in Feuerbach entlassen worden war, besuchten wir nun die Gemeinde in Ludwigsburg, der wir bis zu unserem Weggang nach Friedrichsdorf im Mai 2002 angeh\u00f6rten. Zun\u00e4chst waren die Gemeinder\u00e4ume in der Asperger Stra\u00dfe in Ludwigsburg, sp\u00e4ter kam der Umzug in ein freistehendes Einfamilien-\/B\u00fcrohaus in Freiberg (Neckar), das schlie\u00dflich nach den Bed\u00fcrfnissen der Gemeinde umgestaltet wurde.<\/p>\n<p>Im Juli 1978 waren Anne, Klaus und ich eine Woche in Zollikofen \u2013 unsere lieben Gastgeber Fritz und Dorle D\u00e4llenbach haben sich tags\u00fcber um Klaus gek\u00fcmmert. Wie \u00fcblich in den Tempelwochen sind wir auch diesmal mit Dorle und Fritz zu ihrer Tochter ins Emmental gefahren. Danach waren G\u00fcnther und ich zwei Wochen mit Auto und Zelt in Frankreich unterwegs, damit er sich im Franz\u00f6sischsprechen \u00fcben k\u00f6nnte \u2013 ein Aufenthalt bei einer franz\u00f6sischen Familie hatte sich zerschlagen. In dieser Zeit haben wir viel gesehen, von Marseille im S\u00fcden bei gewaltiger Hitze bis Tours im Westen und schlie\u00dflich Paris und Versailles \u2013 franz\u00f6sisch gesprochen habe aber nur ich, G\u00fcnther hat sich erfolgreich darum gedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Im August 1979 reiste G\u00fcnther nach Amerika zu Geschwister Hecht, um wie Brigitte dort ein Jahr die Highschool zu besuchen \u2013 er meinte zwar vorher, er w\u00fcrde in den Staaten bleiben, tats\u00e4chlich bekam er aber so f\u00fcrchterliches Heimweh, dass er, obwohl er in der Schule dort gut zurecht kam, nach vier Wochen wieder daheim war und in seine alte Klasse zur\u00fcckkehrte. Mit Klaus machte ich in diesen Ferien eine zweiw\u00f6chige Campingfahrt in den Schwarzwald, ins w\u00fcrttembergische Oberland, zum Bodensee, ins Allg\u00e4u, nach Garmisch, M\u00fcnchen und zum Ammersee. Es gab viel Neues zu sehen. Am 19. Dezember haben wir Christine Hermann zu uns geholt, der es im letzten halben Jahr ziemlich schlecht gegangen war. Sie hat sich im Laufe der folgenden Monate so erholt, dass sie wieder in ihr Heim nach G\u00f6ppingen zur\u00fcckkehren konnte.<\/p>\n<p>Im Juli 1980 haben uns Brigitte und Kim besucht. wir haben ihnen unsere Heimat gezeigt, u. a. auch \u2013 f\u00fcr Amerikaner besonders wichtig \u2013 Rothenburg und Heidelberg. In den Sommerferien war ich wieder mit Klaus unterwegs, diesmal zehn Tage im \u00f6stlichen S\u00fcddeutschland \u2013 Mittel- und Oberfranken, Oberpfalz, Bayerischer Wald, Niederbayern, Chiemsee, Bad Reichenhall und K\u00f6nigssee. In dieser Zeit haben wir uns auch an einem Schrebergartenprojekt in Bietigheim beteiligt, um Obst, Kartoffeln und Gem\u00fcse selbst zu erzeugen. Das folgende Jahr w\u00fcrde dadurch allerdings erst mal viel Arbeit mit sich bringen.<\/p>\n<p>Gerhard hat, nachdem er im Sommer von mir zum \u00c4ltesten ordiniert worden war, im M\u00e4rz 1981 seine Missionsberufung nach England in die Birmingham Mission und im Mai in Zollikofen sein Endowment erhalten. Ende Mai bin ich wieder als Pfahlsekret\u00e4r berufen worden. Am 5. August reiste Gerhard ins Missionsfeld ab, G\u00fcnther machte Ferien in Schottland und Klaus war bei Brigitte und Kim in Provo. Anne und ich hatten die M\u00f6glichkeit, eine Dienstreise in den Norden mit einem Abstecher nach D\u00e4nemark zu Torben und Anette zu verbinden, au\u00dferdem haben wir Geschwister R\u00f6hl in Klein-Nordende besuchen und ein St\u00fcckchen L\u00fcneburger Heide besichtigen k\u00f6nnen. Am 20. September wurde G\u00fcnther von mir zum \u00c4ltesten ordiniert.<\/p>\n<p>Am 6. Juni 1982 feierten wir unsere Silberhochzeit im Hotel am Berg in Urach, wo wir damals unser Hochzeitsessen hatten. Im Herbst 1982 kam die Nachricht von Brigitte, dass sie ein Baby erwartet \u2014 unser erstes Enkelkind.<\/p>\n<p>Das Jahr 1983 brachte allerhand Abwechslung. Ende Februar kam Gerhard von Mission zur\u00fcck und bekam Arbeit beim Sozialamt in der VAP, also im erlernten Beruf Am 23. M\u00e4rz reiste Anne f\u00fcr sieben Wochen zu Brigitte, um ihr zu helfen und sich selbst etwas zu erholen. Am 13. April wurde Jennifer geboren, so dass Anne noch einige Zeit das Baby mit versorgen konnte. Am 5. August begann G\u00fcnther seinen Dienst in der Hamburg Mission, so dass ich ihn mit Zustimmung seines Missionspr\u00e4sidenten bei meinen Dienstreisen einige Mal besuchen konnte. Am 12. September wurde mir in Genf von Elder Haight die Siegelungsvollmacht \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Da der damalige Tempelpr\u00e4sident verlangte, dass man die Siegelungstexte beherrschte, bevor man siegeln durfte, habe ich mich bei den n\u00e4chsten Tempelfahrten regelm\u00e4\u00dfig mit den Textkarten in einen Siegelungsraum zur\u00fcckgezogen, um die Texte zu lernen Anfang 1984 war ich so weit, dass ich sie dem Tempelpr\u00e4sidenten vorsagen konnte und dann mit den Siegelungen f\u00fcr Verstorbene beginnen durfte. So konnte ich dann am 13. Juni Gerhard und Ilka im Schweizer Tempel siegeln.<\/p>\n<p>In den Sommerferien 1984 war Klaus f\u00fcnf Wochen bei Brigitte. Anne hat mich auf einer Dienstreise nach Norddeutschland begleitet und dadurch einige Tage Urlaub vom Zeitungsaustragen gehabt. G\u00fcnther, den wir bei dieser Reise auch getroffen hatten, hat Anfang Dezember seine Mission beendet. Er ist kurz darauf wieder nach Leer gefahren, um ein M\u00e4dchen zu fragen, ob sie ihn heiraten wolle und ist mit ihr verlobt zur\u00fcckgekommen. Am 28. Dezember kam Brigittes zweite Tochter Stephanie zur Welt.<\/p>\n<p>G\u00fcnther und Sabine haben im Februar 1985 geheiratet \u2013 ich durfte sie siegeln. Danach sind sie zum Studium nach Hamburg gezogen. Der Winter 1984\/85 war \u00fcberaus streng, kalt und schneereich und damit \u00fcberaus beschwerlich f\u00fcr Anne mit den Zeitungen. Au\u00dferdem fuhr sie seit l\u00e4ngerer Zeit regelm\u00e4\u00dfig nach Stuttgart und arbeitete dort in der genealogischen Forschungsstelle. Im September 1985 waren wir einige Tage in Berlin, wo G\u00fcnther jetzt studiert und haben beiden beim Umzug, Anne dazu beim Gro\u00dfputz in der recht heruntergekommenen Wohnung geholfen. Au\u00dferdem hat Klaus mit seiner Ausbildung bei der LVA angefangen. Im November konnte ich nun auch ihn zum \u00c4ltesten ordinieren.<\/p>\n<p>Im Sommer 1986 haben wir unser Haus renoviert und vor allem im Erdgescho\u00df einiges ver\u00e4ndert \u2013 jetzt ist es ein durchgehender Raum, keine abgetrennte K\u00fcche mehr und wir haben uns darin sehr wohl gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Ein Jahr weiter stand die Weihung des Tempels in Friedrichsdorf an \u2013 wir waren an den Tagen der offenen T\u00fcr beteiligt und auch bei der Weihung selbst dabei Als Tempelarbeiter wurden wir in Zollikofen noch gezielt auf die neue Situation vorbereitet und nun nach Friedrichsdorf \u00fcberwiesen. Im Dezember haben wir uns als Tempelarbeiter in Zollikofen verabschiedet.<\/p>\n<p>Am 13. Februar 1988 bekam Klaus sein Endowment. In dieser Zeit zeichnete sich f\u00fcr mich der Wechsel von der Postbeamtenkrankenkasse zur Vorpr\u00fcfungsstelle des Sozialamts als deren Leiter ab. In der Kirche folgte auf meine T\u00e4tigkeit als Pfahlsekret\u00e4r die Berufung als Ratgeber des Bischofs in unserer Ludwigsburger Gemeinde sowie sp\u00e4ter als HP- Gruppenleiter.<\/p>\n<p>Gro\u00dfen Raum nahmen im ersten Vierteljahr 1988 die Vorbereitungen f\u00fcr unsere kirchen\u00adgeschichtliche USA-Reise ein, die wir aufgrund einer Stra\u00dfenkarte zwischen Sharon, Vermont und Salt Lake City bzw. Provo mit einem Abstecher zu den Niagaraf\u00e4llen planten. und die wir vom 28. April bis 8. Mai mit einem Mietwagen durchf\u00fchrten. Es war ein ganz gro\u00dfes Erlebnis, voll mit guten Eindr\u00fccken und mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Leistung der Pioniere der Kirche im vergangenen Jahrhundert. Mit Brigitte und Kim und ihren Kindern sind wir dann weiter bis zum Pazifik gefahren, so dass wir die Staaten von Ost nach West durchquert hatten.<\/p>\n<p>Nach der R\u00fcckkehr kam der angek\u00fcndigte Wechsel zum Tragen; damit wurden die Dienstreisen wesentlich weniger, die damit verbundenen Sondereink\u00fcnfte allerdings auch.<\/p>\n<p>Am 8. August 1988 wurden Nico und Svenja, Gerhards Zwillinge geboren und damit die Zahl unserer Enkel verdoppelt. Am 30. September folgte Jacqueline, G\u00fcnthers erstes Kind. Klaus begann am 2. September seine Arbeit in der Frankfurt Mission; es wurde zun\u00e4chst eine harte Zeit f\u00fcr ihn und f\u00fcr uns. Schlie\u00dflich kam zum 1. Dezember die mit meiner Umsetzung verbundene Bef\u00f6rderung und damit der Ausgleich f\u00fcr das entfallene Reisegeld.<\/p>\n<p>In der neuen Dienststelle gab es weiter, allerdings wesentlich seltener, Dienstreisen, nun nicht mehr mit Krankenkassen-, sondern mit Kantinenangelegenheiten. G\u00fcnther schloss im Fr\u00fchsommer 1989 sein Studium ab und zog nach Bretzfeld um. Klaus bekam einen neuen Missionspr\u00e4sidenten und dadurch mehr Freude an seiner Arbeit. Nach Abschluss seiner Mission begann er ebenfalls beim Sozialamt in der VAP. Am 8. Dezember wurde Kevin, G\u00fcnthers zweites Kind geboren.<\/p>\n<p>Das Jahr 1990 brachte vermehrte Besuche bei meinen Eltern zur Hilfe im Garten mit sich, mit der Zeit war auch Anne immer mehr gefordert, da vor allem meine Mutter immer mehr abbaute. Ende 1991 gaben wir das Austragen der Tageszeitungen auf. Nachdem Anne l\u00e4ngere Zeit ziemlich durchgehend in Oberndorf verbracht hatte, holten wir meine Eltern am 23. Dezember 1992 zu uns nach Tamm.<\/p>\n<p>Im Herbst 1992 machten Anne und ich eine f\u00fcnfw\u00f6chige Reise in die USA \u2013 wieder mit Mietwagen, allerdings von Salt Lake City aus, diesmal in den S\u00fcden nach El Paso, wo wir Geschwister Klauss, fr\u00fchere Nachbarn aus Tamm, besuchten und einiges von dieser Gegend sahen.<\/p>\n<p>Durch unsere weiteren Enkel Justin \u2013 G\u00fcnthers drittes Kind, geboren am 20. Januar 1993 und Sandra, Gerhards ebenfalls drittes Kind, geboren am 5. M\u00e4rz 1993 \u2013 wurde unsere Familie weiter vergr\u00f6\u00dfert. Im August heiratete Klaus seine Kathrin, geborene Stohrer, ich durfte auch sie im Frankfurt Tempel siegeln. Am 18. November 1993 verstarb meine Mutter; sie war seit Monaten bettl\u00e4gerig gewesen, tr\u00e4umte aber immer noch davon, in ihr Haus zur\u00fcckzukehren. Auf Wunsch meines Vaters haben wir sie auf dem Friedhof in Tamm begraben. Vater wurde danach mehr und mehr selbst pflegebed\u00fcrftig, so dass wir auch f\u00fcr ihn berufliche Pflegehilfe in Anspruch nehmen mussten.<\/p>\n<p>Im Sommer 1994 hatten wir Besuch von Brigitte und ihren M\u00e4dchen. Der Besuch in Neuschwanstein \u2013 um das Schloss mit dem Nachbau im Disneyland zu vergleichen \u2013 und der Europapark in Rust waren die Highlights.<\/p>\n<p>Anfang Januar 1995 verungl\u00fcckte Brigittes Mann Kim t\u00f6dlich, als er in seinem Zweitjob f\u00fcr die Justiz unterwegs war und ohne sein Verschulden in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Da Anne wegen meinem Vater nicht weg konnte, reisten Klaus und ich nach Orem, um als Teil der Familie bei ihr zu sein. Beeindruckend war, wie sie, ihre Kinder und ihr zahlreicher Besuch \u2013 auch von Kims Seite \u2013 von den Nachbarn tagelang mit Speise versorgt wurden. Sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder waren daran beteiligt.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 1996 hatten wir eine Israelreise bei Bruder Schubert gebucht und auch Vorsorge getroffen, meinen Vater w\u00e4hrend dieser Zeit zu versorgen. Doch wenige Wochen vor unserer Abreise verstarb er am 4. April 1996 und wurde im Grab bei meiner Mutter beigesetzt.<\/p>\n<p>Am 6. Mai 1966 reisten wir nach Israel ab und erlebten dort acht Tage lang einen H\u00f6hepunkt nach dem andern. Gef\u00fchrt von Bruder Rona, der jeweils die geistige Verbindung zu den einzelnen Sehensw\u00fcrdigkeiten herstellte, haben wir von Massada. bis zur Nordgrenze sowohl die Spuren des Heilands als auch geschichtliche Ereignisse nachvollziehen k\u00f6nnen. Bedr\u00fcckend war unser (Anne und ich waren allein) Besuch der Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem, gemildert allerdings durch das immer wieder anzutreffende Verst\u00e4ndnis der Juden daf\u00fcr, dass wir zu jung waren, um f\u00fcr diese bitteren Vorkommnisse Verantwortung zu tragen. Dennoch wird uns diese Schuld immer begleiten.<\/p>\n<p>Am 1. September 1996 begann mein Ruhestand, die neue Erfahrung des \u00c4lterwerdens. Wir waren dennoch gut besch\u00e4ftigt mit dem Renovieren unseres Hauses, dem Verkauf des elterlichen Hauses, einer Herbstreise nach S\u00fcdtirol und dem Einreichen unserer Missionspapiere. Im Gegensatz zur Tempelpr\u00e4sidentschaft, die uns gleich in Friedrichsdorf haben wollte, hatten wir die Unterlagen auf den \u00fcblichen Weg gebracht und schlie\u00dflich am 30. April unsere Berufung in die Hamburg Mission bekommen, wo wir am 14. Mai 1997 unseren Dienst antreten sollten.<\/p>\n<p>Wir waren p\u00fcnktlich in Hamburg und wurden zun\u00e4chst von den B\u00fcromissionaren sehr freundlich aufgenommen Mit unserem Missionspr\u00e4sidenten, Pr\u00e4sident [Duane] Bullough, verband uns von Anfang an ein herzliches Verh\u00e4ltnis. Er schickte uns zun\u00e4chst nach Bremen, wo einige Familien \u2013 auch aus dem Hohen Rat und der Bischofschaft \u2013 in ernsten Schwierigkeiten beziehungsweise im Abfall begriffen waren. Leider kamen wir zu sp\u00e4t, um bei ihnen noch etwas zu erreichen. Satan und seine irdischen Bediensteten hatten schon voll zugeschlagen. Diese Geschwister waren zwar sehr h\u00f6flich, aber geistig v\u00f6llig unzul\u00e4nglich. So konzentrierten wir uns zun\u00e4chst auf die unt\u00e4tigen Mitglieder, merkten aber bald, dass die T\u00e4tigen \u00fcber unsere Besuche ebenfalls sehr erfreut waren. Auch mit den jungen Elders hatten wir von Anfang an ein ausgezeichnetes Vertrauensverh\u00e4ltnis, sowohl bei der Arbeit als auch beim gelegentlichen Ausgleich, Lachen und Spa\u00df waren immer dabei. Sonntags haben wir die Versammlungen beider Gemeinden besucht, waren also den ganzen Tag im Gemeindehaus.<\/p>\n<p>Zum 4. September 1997 wurden wir nach Rendsburg versetzt, wieder zur Mitarbeit in der Gemeinde. Diesmal hatten wir im Nachbarort Fockbek sogar ein kleines H\u00e4uschen, das allerdings etlicher Anstrengungen innerhalb und au\u00dferhalb bedurfte, damit wir uns wohlf\u00fchlen konnten. In der Gemeinde Rendsburg ging es nicht um den Abfall, sondern um mangelnden Einsatz der Mitglieder f\u00fcr das Evangelium und da war es f\u00fcr uns ebenso schwierig, dagegen anzugehen. Nun, wir haben auch hier liebe Freunde gefunden.<\/p>\n<p>Am 18. Dezember hatten wir eine wundersch\u00f6ne Weihnachtskonferenz in Hamburg. Am Abend danach rief Pr\u00e4sident Monson an und berief mich als zweiten Ratgeber in die Pr\u00e4sidentschaft des Frankfurt Tempels. Das war absolut \u00fcberraschend, aber der Tempelpr\u00e4sident hatte Verbindungen, die auch dies m\u00f6glich machten. So verlie\u00dfen wir am 9. Januar 1998 Rendsburg und waren abends mit Pr\u00e4sident und Schwester Bullough zusammen. Am folgenden Morgen starteten wir nach Friedrichsdorf und begannen nach dreit\u00e4tiger Schnupperzeit unsere Arbeit im Haus des Herrn.<\/p>\n<p>Zweiundzwanzig Monate waren wir im Tempel als Schichtleiter und Assistentin t\u00e4tig, erst mit Geschwister Haurand, dann mit Geschwister Borcherding. Es war eine erf\u00fcllte Zeit, es gab viel zu lernen und zu verstehen, wir haben viele liebe und treue Mitglieder kennen gelernt, mit denen uns auch heute noch eine gute Freundschaft verbindet.<\/p>\n<p>Unsere Familie hat sich in dieser Zeit weiter vergr\u00f6\u00dfert. Am 25. Mai 1998 wurde Jannis, das zweite Kind von Klaus geboren. Nach zweieinhalbj\u00e4hriger Mission sind wir am 15. November 1999 nach Tamm zur\u00fcckgekehrt. Wie sehr uns die Zeit im Tempel gepr\u00e4gt hat, wurde uns nach und nach immer klarer. In der Gemeinde Ludwigsburg f\u00fchlten wir uns irgendwie fremd und so reifte in uns der Entschluss, ganz nach Friedrichsdorf umzuziehen. Wir waren zwar alle zwei Wochen dort im Tempel, auch wegen Annes Friseuse, aber das reichte und bald nicht mehr, zumal erkennbar war, dass der Verkehr auf der Autobahn immer mehr zunehmen und wir eines Tages in die Lage kommen w\u00fcrden, nicht mehr an einem Tag hin- und zur\u00fcckfahren zu k\u00f6nnen..<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst waren wir aber noch sechs Wochen auf USA-Fahrt mit Standquartier bei Geschwister de Jong, unseren vertrauten Tempelgef\u00e4hrten und anschlie\u00dfend zwei Wochen in den Niederlanden bei Schwester Pen. Es waren wieder erf\u00fcllte Tage voller Liebe und Freundschaft und der Erfahrung von viel Sch\u00f6nheit in der Sch\u00f6pfung unseres himmlischen Vaters. Auch einige andere Reisen kamen dazu Norwegen, unser norddeutsches Missionsgebiet und Wien. Dabei wurde die Gewissheit immer deutlicher, nach Friedrichsdorf umzusiedeln.<\/p>\n<p>So haben wir Ende August 2001 den Kaufvertrag f\u00fcr unser neues Haus unterschrieben. Der Verkauf unseres Hauses in Tamm verlief nicht so glatt, wie wir es erhofft hatten \u2014 aber es gab im Februar 2002 doch noch einen guten Abschluss. Nachdem unser neues Haus zwar noch nicht fertig war, aber doch bezogen werden konnte, kamen im Mai 2002 die M\u00f6belpacker samt Umzugswagen.<\/p>\n<p>In dieser Zeit kam am 7. Jun 2002 Jorin, das dritte Kind von Klaus in unsere Familie. Ihm folgte am 25. Dezember 2006 noch Joana, das vierte Kind von Klaus, unsere j\u00fcngste Enkeltochter. Am 3. November 2006 hat Gerhard nach seiner Scheidung wieder geheiratet.<\/p>\n<p>Dazwischen waren wir im Fr\u00fchjahr 2005 wieder in den Staaten bei der Generalkonferenz und bei der Siegelung unserer Enkeltochter Stephanie, die ich durchf\u00fchren durfte. Gewohnt hatten wir bis zur Abreise nach Bellevue bei unserem Missionspr\u00e4sidentenehepaar, Bruder und Schwester Bullough. Es war eine sch\u00f6ne Zeit, in der wir viele Erinnerungen austauschen konnten. Aus dieser Ehe wurde am 29. Dezember 2006 unser erstes Urenkelkind Sarah geboren.<\/p>\n<p>Nun sind wir schon sieben Jahre hier in Friedrichsdorf und gl\u00fccklich und dankbar, dass wir diesen Schritt getan haben. Von Anfang an waren wir in jeder Woche drei Tage im Tempel \u2013 Mittwoch, Freitag und Samstag \u2013 und halfen und helfen mit, unsere Aufgaben dort zu erf\u00fcllen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenbach am Main Ich hei\u00dfe Kurt Stein. Am 17. 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