{"id":439,"date":"2011-11-22T20:58:57","date_gmt":"2011-11-22T20:58:57","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=439"},"modified":"2014-04-15T09:59:15","modified_gmt":"2014-04-15T09:59:15","slug":"alma-irmgard-tranum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/439\/alma-irmgard-tranum","title":{"rendered":"Alma Irmgard Tranum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bremen, Freie Hansestadt Bremen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Alma-Irmgard-Tranum.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-258\" title=\"Alma Irmgard Tranum\" alt=\"mormon deutsch alma irmgard tranum\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Alma-Irmgard-Tranum.png\" width=\"200\" height=\"277\" \/><\/a>Ich bin Alma Irmgard Tranum<\/strong>, geborene Punke, als Achtmonatskind erblickte ich das Licht dieser Welt Am 30. August 1936, einem Sonntag in Bremen. Mein Vater, Georg Eduard Punke, geboren 1901, und meine Mutter, Marie Dorette Lackmann, geboren 1909, haben 1928 geheiratet. Die Ehe bestand nur 15 Jahre, denn in 1943 wurden sie auch geschieden.<\/p>\n<p>Ich hatte jedoch eine sieben Jahre \u00e4ltere Schwester Marianne und einen zwei Jahre \u00e4lteren Bruder G\u00fcnter. Als ich etwa drei Jahre alt war, hat uns Mutter verlassen. Mein verzweifelter Vater brachte mich zu Oma Zanke. Sie hie\u00df Katharine Wilhelmine Hogrefe, verheiratet mit Emil Lackmann, sp\u00e4ter jedoch geschieden. Sie war dann zum zweiten Mal verheiratet mit Paul Zanke. Also diese Oma Zanke hat mich zu sich genommen und wir hatten uns sehr lieb. Meine Schwester Marianne blieb bei meinem Vater und galt mit zehn Jahren als \u201eErwachsene\u201c. Mein Bruder G\u00fcnter blieb unten im unserem Haus in der Pl\u00fcnkenstra\u03b2e 12 bei Vaters Bruder Gustav und dessen Frau Eliesabeth.<!--more--><\/p>\n<p>Zu all den ohnehin schon schwierigen Verh\u00e4ltnissen in meiner Familie kamen nun auch noch die verwirrenden Umst\u00e4nde, die ein Krieg mit sich bringt. Als der ungerechte Angriffs- und Eroberungskrieg Hitlers immer l\u00e4nger und heftiger wurde, sollten Kinder aus Gefahr, ins Landesinnere gebracht werden. Eine ganze Organisation zur <em>Kinderlandverschickung<\/em> wurde ins Leben berufen. An den Tag der Abreise, kann ich mich sogar erinnern, obwohl gerade erst vier Jahre gewesen! Irgendwann im Winter 1940 wurde ich mit vielen anderen Kindern auf dem Hauptbahnhof Bremen in einen Zug verfrachtet, dessen Fenster geschw\u00e4rzt oder mit Brettern vernagelt waren. Es war sp\u00e4t abends und dunkel. Die Kindertransporte geschahen nachts. Helles Licht verboten, damit feindliche Flieger uns nicht sehen konnten.<\/p>\n<p>Viele N\u00e4chte rollten die Kindertransporte von Nord nach S\u00fcd. Die Gro\u00dfst\u00e4dte im Norden waren ziemlich kinderfrei. Da alle gesunden V\u00e4ter zu den Soldaten mussten, blieben nur junge Damen, M\u00fctter, und Gro\u00dfeltern zur\u00fcck. Diese mussten schwer arbeiten an den Stellen, die sonst M\u00e4nnern vorbehalten blieben. Besonders die Waffenindustrie, Flugzeug und Schiffbau wurden wichtig. Machtgier und der Glaube an das Gro\u00dfdeutsche Reich, ja Unbescheidenheit, machte aus diesem Angriffskrieg die endliche Niederlage. Aber es wurden ja noch sechs Jahre mit der Vergewaltigung des Geistes gef\u00fcllt. Verfolgung, Hunger, Sorge um V\u00e4ter im Krieg, Bespitzelung, und vieles Andere hatte fast jeder auszuhalten.<\/p>\n<p>In dieser Zeit fand meine fr\u00fche Kindheit statt. So brachten mich der 2. Weltkrieg und ein Nachttransport am Morgen eines kalten Wintertages nach Zwickau. Ein Teil der Kinder stieg aus, auch ich. Frierend, weinend, sa\u00dfen wir auf unseren wenigen Gep\u00e4ckst\u00fccken. Da beugte sich eine besorgte freundliche Frau zu mir und legte einen gro\u00dfen Pelzkragen unter dem ich ganz verschwand, um meine Schultern. Es war Tante Ina! ich wurde auf einen Schlitten gehoben und durch das tief verschneite Zwickau gezogen.<\/p>\n<p>Marie Frieda Wuestner, geborene Dobernecker und Ernst Arthur Wuestner, R\u00f6merplatz 5 wurden nun meine Pflegeeltern und boten mir ein \u201eZuhause\u201c an. Tante Ina (Frieda konnte ich nicht aussprechen) war 53 Jahre als ich sie zu nochmaligen Mutterpflichten gerufen habe. Ihre eigene Kinder waren 14 und 16 Jahre, Helene und Joachim.<\/p>\n<p>Wundersch\u00f6ne Kinderjahre habe ich in der liebevollen F\u00fcrsorge meiner Pflegeeltern verbracht. Etwas ganz besonders war es n einem Haus mit Kirche (Evangelisch) wohnen zu d\u00fcrfen. Viele Versammlungen wurden heimlich abgehalten, oder man traf sich privat. Dennoch wohnte die Pastorenfamilie und der Organist sowie ach der K\u00fcster (ein Kirchenhausmeister) auch im Haus. Bei Pastors gab es sehr viel Hausmusik mit Zither, Geige. Fl\u00f6te und Gesang. Das waren unvergessliche Stunden f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>So eilten sch\u00f6ne, aber auch entbehrungsreiche Jahre dahin. Mit sieben Jahren kam ich in die Schule. Man lernte nicht so viel, da die Klassen 40 und mehr Sch\u00fcler hatten und der Unterricht, durch die Alarm-Sirenen oft abgebrochen wurde. Im letzten Kriegsjahr wurde der Unterricht immer weniger, auch die Lehrer, die nun doch noch zu den Soldaten gerufen wurden.<\/p>\n<p>Auch meine entbehrungsreichen, aber gl\u00fccklichen Kindertage fanden 1945 ihr Ende. Die letzten Kriegstage hatten auch Zwickau ereilt. Jede Nacht wurden wir von Alarm geweckt und eilten in den Keller. Das ging sehr schnell, denn wir gingen bekleidet ins Bett. Jeder nahm nur sehr schnell sein K\u00f6fferchen und eilte los. Als dann Amerikaner einrollten mit Panzern, also Befreier, brach Jubel los, obwohl es uns etliche Jahre schlecht ging und es an allem mangelte.<\/p>\n<p>Aber zun\u00e4chst sollten die Kinder zur\u00fcck in ihre Heimat. Nur diesmal war keine Organisation vorhanden. Zuggleise waren zerst\u00f6rt, Bahnh\u00f6fe unbrauchbar. Nun war zwar Zwickau zuerst amerikanisch besetzt, aber die Russen nahten noch und so galt es zu eilen, da es wohl sonst kein Entkommen gab. Und Grobheit, Willk\u00fcr und Schikanen vom Sieger zu erwarten waren, worin sich besonders die Russen hervortraten.<\/p>\n<p>Ehemalige Hitler-Soldaten und Beamte, wie auch Onkel Arthur, wurden gesucht und eingesperrt. So tauchte er, wie viele andere, unter. Aber ich sollte nach Bremen, wieder mal heimlich und nachts und er holte mich ab. Und dann ging es zu Fu\u00df quer durchs Land. Aber nicht wie ein Ausflug, sondern stets nur nachts, durch W\u00e4lder \u00fcber Stock und Stein, in leeren Bachl\u00e4ufen und immer in Begleitung der Angst, dass man erwischt wird. Am Tage haben wir uns zu Schlafen versteckt. in Heu in Scheunen und St\u00e4llen. Unsere Wanderung dauerte etwa acht Wochen. Wir sind etwas von Zwickau nach Altenburg, Wei\u00dfenfels, Merseburg bis Halle gezogen, wobei wir entlang der Grenze immer wieder versucht haben, an dem postierten Wachposten vorbei, \u00fcber die doch erst neue und imagin\u00e4re Grenze in die amerikanische Zone zu gelangen.<\/p>\n<p>Unterwegs zur Gruppe von etwa 25 Personen angewachsen, wurden wir von den Russen ersp\u00e4ht und mit entsicherten Maschinengewehren im R\u00fccken abgef\u00fchrt. In einer Grenzposten Baracke wurde uns Wichtiges und Unentbehrliches weggenommen. Der Soldat warf alles hinter sich auf ein Bett, was er aus allen Taschen entwendete. Kinder, von den Russen meist geliebt, wurden nicht durchsucht, das bemerkte ich sehr schnell. Jedenfalls sa\u00df ich als \u201eabgehakt\u201c auf jenem Bett und sammelte die aller wichtigsten Dinge wieder ein. Ausweise und Brillen fand ich am Wichtigsten, so verstaute ich diese heimlich in meinen Str\u00fcmpfen, \u00c4rmeln, und Taschen. Eigentlich waren aber so viele Soldaten im Raum in dem so etwas 20 Betten waren, dass ich das gar nicht unbemerkt tun konnte. Also hatten die Anwesenden Mitleid und Verst\u00e4ndnis, oder der Vater im Himmel hat sie f\u00fcr mein Tun blind gemacht.<\/p>\n<p>Nach dieser ganzen Aktion wurden wir wieder freigelassen und sollten zur\u00fcckgehen. Da war aber nicht unser Ziel. Wir teilten uns in kleine Gruppen wodurch wir uns ein leichteres Gelingen, der Flucht \u00fcber die Grenze erhofften. Aber nach wenigen N\u00e4chten liefen wir geradenwegs wider in eine Falle. Es war ein gro\u00dfes Bauer-Gut, welches die Russen besetzt hatten. Da wir wieder vom weitem gesichtet wurden, gab es kein Vorbeikommen. Hier wurden wir eingesperrt drei Tage in Viehstallungen, die vergittert waren und vor dem st\u00e4ndig bewaffnete Soldaten hin und her gingen. Wir schliefen auf dem Steinfu\u00dfboden und lagen mit anderen in wurmender Enge. Zur Klobaracke wurden wir mit dem Gewehr im R\u00fccken begleitet. Einmal t\u00e4glich gab es Wasser und trocken Brot. Nach drei Tagen wurden wir in kleine Gruppen geteilt und anderswo wieder eingesperrt. Zum Gl\u00fcck wurde ich nicht vom Onkel Arthur getrennt.<\/p>\n<p>Wir waren nun in einem Steinhaus; ich denke heute es war eventuell ein Vorratshaus des Bauern. Dort waren wir mehrere Tage. Ich weinte Tag und Nacht und war nicht zu tr\u00f6sten, dachte ich doch hier solle ich nun f\u00fcr immer sein und langsam verhungern. Doch wir kamen wieder raus und es ging weiter. In Halle verlautete, ein Zug k\u00f6nne uns heimlich \u201er\u00fcber\u201c nach Braunschweig bringen. Nachts stiegen wir ein, im dunkel, die Fenster vernagelt mit Brettern, die T\u00fcren von Innen mit Seilen zugezurrt, ging es los. Wir fuhren mehrmals los, kamen aber unter russischen Beschuss so bald wir entdeckt wurden. So fuhren wir wohl 2-3-mal hin und zur\u00fcck. Alle lagen flach auf dem Boden. Die Fenster waren schon gesiebt vom Beschuss. Die Russen dachten wir sind hin. \u201eStille sein\u201c war de letzte verzweifelte Versuch. Wir versuchten es noch einmal und schafften es irgendwo auf der Strecke in die amerikanische Zone.<\/p>\n<p>Jeder hat beten gelernt in all der Not. Nun knieten wir am Wegrand, alle, und dankten dem Vater f\u00fcr unser Leben und unsere Freiheit. Nachdem wir auf einen gro\u00dfen Bauernhof mit Hotel und Gasthaus gebracht wurden, hatten wir seit Wochen ein lang ersehntes sauberes Bett und Zimmer. In diesem Anwesen mussten wir erstmal bleiben, bis alle Papiere geregelt waren.<\/p>\n<p>Nach drei oder vier Wochen war alles soweit geregelt und behandelt, dass wir weiter durften. Es ging zwar immer noch zu Fu\u00df, aber nun angstfrei und am hellen Tag. Als wir im sehr zerst\u00f6rten Bremen ankamen, habe ich mein Elternhaus sofort erkannt. Vater war allein da. Der Schreck meiner Kindheit, dass Mutter fortgelaufen war, holt mich schmerzlich ein. Die Wunde, die Tante Ina liebevoll, schweigend, verbunden hatte in all den Jahren brach auf. Meine Geschwister, die auch in Sachsen verteilt waren, kamen auch in den n\u00e4chsten zwei Wochen in Bremen an. Onkel Arthur besuchte einige Bekannte und zog weiter Richtung Zwickau.<\/p>\n<p>Meine Schwester blieb dann bei Vater wie schon fr\u00fcher. Ich kam zu Mutter. Und mein Bruder kam zu einem entfernten Verwandten Onkel irgendwo bei Syke. Nun wohnte ich in Wienbergen bei Hoya an der Weser. Meine Mutter lebte dort mit einem Kriminalkommissar und seiner j\u00fcngster Tochter zusammen. Dieser Mann, Carl Pfeng, war mein neuer Papa. Nun hatte ich einen Papa der mich nicht recht mochte, der mir fremd blieb.<\/p>\n<p>Ich litt unter Heimweh und f\u00fchlte mich verlassen, entwurzelt. Der Vater im Himmel, den ich so lange lieb hatte, wurde nun mein Zuh\u00f6rer, Vertrauter, Helfer und Freund. \u201eBete immer, vergiss es nie\u201c, hatte mir Tante Ina auf dem Weg gegeben.<\/p>\n<p>Ich kam in die dritte Klasse unserer Dorfschule. Es war ja gerade Kriegsende; Lehrer waren knapp. So hatten wir einen \u00fcber 70 J\u00e4hrigen Lehrer, Herr Probst. Er war sehr gottesf\u00fcrchtig und unser Unterricht begann immer mit einem Kirchenlied und einem Gebet. Trost meiner Seele; denn im Dorf waren wir Fl\u00fcchtlinge, nicht beliebt. Irgendwie lernten wir aber wohl doch das Wichtigste: Schreiben, Lesen, Rechnen, Musik und Religion. Drei Jahre ging ich dort zur Schule.<\/p>\n<p>Es waren Jahre in denen immer noch Not und Hunger herrschten. Wir Dorffl\u00fcchtlinge gingen zu den Bauern und baten um die Kartoffelschalen und Gem\u00fcseabf\u00e4lle, um die f\u00fcr uns zu einem Mittagessen zu verwenden. Es gab kein Mehl, das Brot wurde aus Mais gebacken und schmeckte mir recht bitter. Nun hatten wir auf dem Land zwar Gem\u00fcse und Obst, auch Fleisch durch die Tiere, aber vieles wurde bei Tauschaktionen, \u201eHamsterfahrten\u201c in die noch \u00e4rmeren St\u00e4dte getragen. Ganz Deutschland schien immer mit R\u00fccks\u00e4cken unterwegs zu sein. Geld verlor mehr und mehr an Wert. 1948 kam die gro\u00dfe W\u00e4hrungsreform. Jeder B\u00fcrger bekam 40 Deutsche Mark, egal wie viele Reichsmark er besa\u00df.<\/p>\n<p>Nach der W\u00e4hrungsreform sollte ich nicht mehr in Wienbergen bleiben. Ich sollte nach Bremen zu meinem Vater. Da meine Schwester heiratete und nun in Vaters Wohnung wohnte, hatte mein Vater sein Quartier in der Kornstra\u00dfe aufgeschlagen und wohnte bei einer Kriegswitwe, Irma Wiese, und Ihren zwei T\u00f6chtern Liesel und Margret. Wieder neue Familienverh\u00e4ltnisse f\u00fcr mich, neue gr\u00f6\u00dfere, wenn auch j\u00fcngere \u201eSchwestern\u201c und eine fremde Frau zu der ich \u201eMutti\u201c zu sagen hatte. Es war wieder mal furchtbar f\u00fcr mich. Obwohl \u201eMutti Wiese\u201c gut zu mir war, konnte auch sie nicht in mein Herz wachsen.<\/p>\n<p>Meine geliebte Tante Ina wurde meine Ina Mutti. Viele Briefe schrieb ich ihr. Aber die Antwortbriefe wurden mir vorenthalten. So war ich, wie so oft, allein mit Gott, von dessen Liebe und geistigen Umarmungen, seinem Trost, ich zutiefst durchdrungen war. Ich durfte zur Kirche gehen, wurde aber immer ausgelacht deswegen.<\/p>\n<p>Mit 15 Jahren kam ich aus der Schule, aus der 8.Volksschulklasse. Ich lernte sehr gern, aber mir fehlten die M\u00f6glichkeiten und die Unterst\u00fctzung von zu Haus. Vater hatte kein Geld, wir lebten doch von der Witwenrente. So sollte ich f\u00fcr mich allein sorgen. Es war 1951 als ich eine Anstellung als Hausgehilfin bei Herrn Kammers\u00e4nger Theodor Schlott und seiner Familie antrat. Die Arbeit war schwer, aber es gab viel Musik und viele Superg\u00e4ste. Es war alles, was ich so sehr liebte; ich wollte wohl immer in diesem Haus arbeiten, um ja keinen Ton, kein Lied zu entbehren. Aber Vater sagte nun, ich solle ganz zu Haus ausziehen. So musste ich mich nach zwei sch\u00f6nen Jahren von meinen Herrschaften verabschieden, und zog in eine \u201eganztags\u201c Stelle.<\/p>\n<p>Nun hatte ich eine neue Anschrift und es stellte sich heraus, dass meine gute \u201eInamutti\u201c mir immer geschrieben hatte. Ich ahnte es, aber nun war es Gewissheit. Unser Briefwechsel f\u00fchrte dazu, dass Tante Ina mich einlud. Ich fuhr in die schreckliche DDR zur\u00fcck aus Heimweh nach Inamutti. Dort blieb ich 1\u00bd Jahre. Im Westen gab es schiene Bananen und manchmal Apfelsinen, in der DDR nicht. \u00dcberhaupt herrschte dort noch immer gro\u00dfer Mangel an allem!<\/p>\n<p>Im April 1954 fuhr ich also wieder nach Zwickau. Ich kam nachts an von Leipzig, wo ich umsteigen musste. Ich f\u00fchlte mich st\u00e4ndig beobachtet. Mein Gef\u00fchl hat sich als Wahrheit herausgestellt. Als ich ankam war es stockdunkel. Es gab weder Reklame noch helle Schaufenster; erst recht keine Stra\u00dfenbeleuchtung. Aber Inamutti holte mich mit einer Taschenlampe ab.<\/p>\n<p>Zuerst war es Urlaubswochen, doch ich mochte mich nicht trennen. Meine lieben Pflegeeltern wollten mich auch so gern behalten. Es wurde handfest geplant und ich \u201eeingeb\u00fcrgert\u201c in ein Regime von Kommunisten. Aber das begriff ich erst als ich l\u00e4nger dort war. Als sehr beobachtete B\u00fcrger aus dem Westen durfte ich eigentlich fast alles. Ich bekam sofort Arbeit in einem Herrn Bekleidungsfabrik, wo ich am Flie\u00dfband die einzelnen Positionen besetzte, um zu lernen, wie ein Anzug gen\u00e4ht wird.<\/p>\n<p>Aber das war nur mein Broterwerb. Meine Freizeit wurde weitaus sch\u00f6ner erf\u00fcllt. Ein Klavierlehrer wurde gefunden und ich lernte flei\u00dfig; eine Operns\u00e4ngerin wurde meine Gesanglehrerin. Nach etwa drei Monaten bewarb ich mich im Zwickauer Gewandhaus, dem Stadt Theater, als Chors\u00e4ngerin. Nun ging ich t\u00e4glich von 8:30 \u2013 12:30 zur Theaterprobe. Ich lernte Schwindel erregende Partituren lesen.<\/p>\n<p>Die Operette, die goldene Meisterin, war als erstes dran. Ich wurde mit langen Z\u00f6pfen geziert, hatte ein langes rosa Kleid an und sa\u00df auf einer Bank mitten auf der B\u00fchne als sich zum ersten Mal der Vorhang auftat vor mir. Es folgten die Oper die lustigen Weiber von Windsor, Madam Butterfly und auch viele andere Veranstaltungen gemischter Melodien, die nicht im Gewandhaus, sondern in umliegenden Orten von uns dargebracht wurden.<\/p>\n<p>Die Chorstunden wurden mir aber noch nicht mit einem Staatsgehalt bezahlt. Ich hatte ja noch kein Examen vorzuweisen \u2013 so habe ich denn auch noch irgendwie etwas dazu verdient. In der Mittagspause, vor dem privaten Klavier und Gesangunterricht, ging ich f\u00fcr einige Wochen zur M\u00fcllabfuhr. Zwischendurch brauchte ich aber auch mal Pausen. So machte ich Verschiedenes immer f\u00fcr ein paar Wochen. Ich n\u00e4hte nachts in Heimarbeit B\u00fcstenhalter. Ein anderes Mal war ich im St\u00e4dtischen Krankenhaus besch\u00e4ftigt. Mein Leben war wirklich vielseitig. Wenn ich nachts vom Theater kam oder auch mal frei hatte, habe ich auch meiner Inamutti die Wohnung geputzt.<\/p>\n<p>Ich meldete mich am \u201eRobert Schumann Konservatorium an, um dort Musik zu studieren. Ich belegte an zwei freien Nachmittage in der Volkshochschule die F\u00e4cher Russisch und \u00d6kologie, das wurde mir noch zur Bedingung gemacht, bei der Aufnahmepr\u00fcfung zum Konservatorium, die ich gut bestand. Meine Lehrjahre, f\u00fcr die ich weder Lohn des Meisters, noch Diplom erlangte, waren dennoch das sch\u00f6nste Erlebnis meines Lebens.<\/p>\n<p>Bei verschiedenen \u201eVolkskunst-Gruppen\u201c, die es in der DDR gab, bewarb ich mich, erhielt \u00fcberall Einladungen. So reiste ich denn auch an mehrere Orte, um vorzusingen. Nach der praktischen Pr\u00fcfung kam irgendwann \u00fcberall die Frage nach meiner politischen Einstellung und wo ich denn t\u00e4tig sei. Es gab drei M\u00f6glichkeiten: 1) Eintritt in die Sozialistische Partei; 2) Eintritt in den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund, den FDGB; 3) Eintritt in die FDJ, Freie Deutsche Jugend.<\/p>\n<p>Da ich aber meinen Eintritt in eine kommunistische Organisation stets verweigerte folgte immer: \u201ewir k\u00f6nnen Sie leider nicht aufnehmen.\u201c Ich wurde wiederholt aufgefordert, politisch aktiv zu werden. Aber ich konnte dort nicht eintreten: Sie waren gottlos! Gott verleugnen, das konnte mein Herz nicht. Immer wieder fand ich Mut und Kraft mit dem st\u00e4ndig, dr\u00e4ngenden Gewerkschaften hei\u00dfe Diskussionen zu f\u00fchren. Das hatte Folgen. Ich wurde als \u201eWerkspion\u201c betrachtet. Ich musste aufh\u00f6ren am Theater nach einer weiteren Befragung, wegen der Parteizugeh\u00f6rigkeit. So endete unter unstillbaren Tr\u00e4nen mein Traum. Ein erf\u00fclltes herrliches Jahr, mit Arbeit und Erfahrung war wie ein begl\u00fcckender Rausch verflogen.<\/p>\n<p>Tante Ina hatte in Th\u00fcringen Bekannte. Zu ihnen fuhr sie jedes Jahr, um ein wenig zu helfen. Jetzt bat sie mich ihr diese Aufgabe abzunehmen. In Waldau kam ich zur Familie Amm. Vater Amm war Musiker! Schlagzeuger einer Unterhaltungskapelle, nicht als Hobby. Es war sein Beruf. So war er jeden Abend unterwegs. Mutter Amm war krank und wurde gerade zur Kur geschickt. Oma Amm, 75 Jahre jung, hatte alle F\u00e4den in der Hand. Haus, Pension f\u00fcr etwa zehn G\u00e4ste und Landwirtschaft. Wie sah die Heilmethode meines bek\u00fcmmerten Herzens aus? Arbeit, Arbeit, Arbeit. F\u00fcr Tr\u00e4nen oder Selbstmitleid hatte ich gar keine Zeit. In Waldau feierte ich meinen 18. Geburtstag. Eine Feier, mit ganz normalem Arbeitsablauf von fr\u00fch um 5:00 bis nachts um 11:00 t\u00e4glich. Vier Monate.<\/p>\n<p>Auch die Zeit in Th\u00fcringen fand ein Ende. Ich fuhr zur\u00fcck nach Zwickau und bereitete meine wieder verborgene Abreise vor. Die DDR Beh\u00f6rden durften nicht wissen, dass ich nun doch f\u00fcr immer ausreisen wollte. Sie hofften wohl auf meinen Sinneswandel. Notgedrungen, schrieb ich meinem Vater nach Bremen, er m\u00f6ge mir ein \u00e4rztliches Attest schicken, dass seine schwerste Erkrankung bescheinigt. Dies war die einzige M\u00f6glichkeit meinen \u201esterbenden\u201c Vater mit einem DDR Urlaubsschein zu besuchen. So konnte ich nur mit Hilfe dieser L\u00fcge \u00fcber die Grenze reisen in den Westen und nach Bremen.<\/p>\n<p>Es war im Oktober als ich wieder nach Bremen kam, v\u00f6llig geblendet vom Lichtermeer; ich kam doch aus der noch immer d\u00fcsteren DDR. Es gab noch immer Ruinen in Bremen, noch immer Wohnungsnot. Aber es gab Arbeit, Kleidung und wenn man keine Anspr\u00fcche stellte, wurde man auch satt. Es war 1955!<\/p>\n<p>Ich suchte lange vergeblich eine Anstellung, bis ich auf eine Familie Noltenius stie\u00df. Noltenius war ehemaliger B\u00fcrgermeister von Bremen! Diese Familie war mit ihm verwandt, sie begriffen mein Problem und gaben mir den erhofften Arbeitsplatz. Sofort bekam ich auch g\u00fcltige Ausweispapiere. Nun hatte ich wieder Arbeit und Quartier, aber ich f\u00fchlte mich leer, heimatlos in der Heimat. Ich traf eines Tages meinen Bruder. Er beteuerte Vater wollte mich sehen, so lie\u00df ich mich erweichen und wir trafen uns. Es war ein ertr\u00e4gliches Treffen.<\/p>\n<p>Weihnachten nahte. Ich war bei den Gro\u00dfeltern Zanke zu Besuch; wir gingen gemeinsam in ein Lokal. Dort sah ich G\u00fcnther! Die Tochter des Lokalbesitzers war mit Oma befreundet, so kam sie eines Tages als ich Oma wieder besuchte dazu und bestellte mir Gr\u00fc\u00dfe von jenem h\u00fcbschen jungen Mann, der mich vom ersten Sehen an so gern mochte, das er mich gern kennen lernen m\u00f6chte. Ja, so kam unsere erste Verabredung durch eine dritte Person zustande. Am letzten Tag des Jahres lernten wir uns kennen. Ich war 20 Jahre, G\u00fcnther 23 Jahre. Das Jahr 1956 begann mit diesem hoffnungsvollen Ausblick in die Zukunft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen, Freie Hansestadt Bremen Ich bin Alma Irmgard Tranum, geborene Punke, als Achtmonatskind erblickte ich das Licht dieser Welt Am 30. August 1936, einem Sonntag in Bremen. Mein Vater, Georg Eduard Punke, geboren 1901, und meine Mutter, Marie Dorette Lackmann, geboren 1909, haben 1928 geheiratet. 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