{"id":442,"date":"2011-11-22T21:03:11","date_gmt":"2011-11-22T21:03:11","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=442"},"modified":"2014-04-15T09:59:08","modified_gmt":"2014-04-15T09:59:08","slug":"elisabeth-utermohlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/442\/elisabeth-utermohlen","title":{"rendered":"Elisabeth Uterm\u00f6hlen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Beckum, M\u00fcnster, Westfalen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elisabeth-Uterm%C3%B6hlen.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-195\" title=\"Elisabeth Uterm\u00f6hlen\" alt=\"mormon deutsch elisabeth utermohlen\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elisabeth-Uterm%C3%B6hlen.jpg\" width=\"200\" height=\"290\" \/><\/a>Mein Name ist Elisabeth Uterm\u00f6hlen.<\/strong> Am 20.Juni 1927 wurde ich als 2. Tochter des B\u00e4cker, Konditor und Koch Heinrich Aloys R\u00fcschenbeck und seiner Ehefrau Maria Elisabeth geborene Pape in Beckum, M\u00fcnster Westfalen geboren. Die Gro\u00dfeltern waren M\u00fchlenbesitzer Hermann Heinrich R\u00fcschenbeck und Margaretha Kulke Die Gro\u00dfeltern m\u00fctterlicherseits sind Maler- und Anstreichermeister Franz Carl Pape und Franziska Brummel.<\/p>\n<p>Meine Schwester Agnes war am 16 Oktober1923 geboren, mein Bruder Karl kam am 1. Juli 1929 zur Welt. Vater war gl\u00fccklich \u00fcber den ersten Sohn. Am 17. August 1931 vergr\u00f6\u00dferte sich die Kinderschar um meine Schwester Margret, dann am 1. November 1933 um meinen Bruder Alfons und am 11. M\u00e4rz 1939 um meinen Bruder Hans. So waren wir drei Jungen und drei M\u00e4dchen und hatten eine unbeschwerte Kinderzeit. Unsere Eltern waren streng r\u00f6misch-katholisch und so wurden wir auch erzogen. Vater hatte sich 1924 selbst\u00e4ndig gemacht und war wenig zu Hause.<!--more--><\/p>\n<p>1933 wurde ich in die Volksschule eingeschult und 1941 entlassen. Da ich vier j\u00fcngere Geschwister hatte durfte ich das Pflichtjahr oder Landjahr von April 1941 bis April 1942 zu Hause ableisten. Mutter war bei der Geburt unseres j\u00fcngsten Bruders bereits 45 Jahre alt und behielt gel\u00e4hmte Oberschenkel zur\u00fcck. Sie konnte nicht lange stehen und die anhaltenden Schmerzen beeintr\u00e4chtigten sie sehr bei der t\u00e4glichen Hausarbeit. Wenn sie das Baby n\u00e4hrte war sie nicht imstande aufzustehen, man musste ihr erst das Kind abnehmen.<\/p>\n<p>Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges war ich mit Vater zu einem Verwandtenbesuch in Ahlen zu Gast. Es wurde \u00fcber die politische Lage diskutiert. Ein Satz blieb mir im Ged\u00e4chtnis: &#8222;Am Himmel Europas gibt es viele schwarze Gewitterwolken!&#8220; &#8212; Als Zw\u00f6lfj\u00e4hrige konnte ich nicht viel damit anfangen. Aber kurz nach Ausbruch des Krieges wurde mir die Bedeutung klar. Am 1.September 1939 war Mobilmachung und Vater erz\u00e4hlte ganz aufgeregt, wer aus unserem Bekanntenkreis zu den Soldaten eingezogen wurde. Es war Krieg und wir bekamen Bezugsscheine f\u00fcr Lebensmittel und Bekleidung. Mutter hatte alle Babykleidung verschenkt und so musste f\u00fcr jedes neue St\u00fcck ein Bezugsschein besorgt werden.<\/p>\n<p>Unser Vater war kein Parteigenosse und stand dem Regime kritisch gegen\u00fcber. Besonders die Geschehnisse der Kristallnacht, die ausgebrannte Synagoge, die zerst\u00f6rten Schaufensterscheiben, auch dass die schwangere Frau eines guten Bekannten nicht im St\u00e4dtischen Krankenhaus aufgenommen worden war, \u00e4rgerte ihn sehr. Er war sehr betr\u00fcbt und erz\u00e4hlte es seinen Skatbr\u00fcdern. Nachts ging er mit einem Korb voll Lebensmittel zu bekannten j\u00fcdischen Familien, dabei wurde er gesehen und das wurde dem Parteiapparat bekannt gemacht. Unter einer Wolldecke h\u00f6rte er die Sendungen von BBC London, was streng verboten war. Zu allem Ungl\u00fcck erz\u00e4hlte er, was er Neues erfahren hatte, seinen Freunden. Unser Nachbar, ein Polizeibeamter, hatte unter unserem Wohnzimmerfenster gelauscht und stellte Vater zur Rede. Wenige Wochen sp\u00e4ter erz\u00e4hlte er ihm im Vertrauen, dass er auf der Liste f\u00fcr das KZ stehen w\u00fcrde und das Beste w\u00e4re, er w\u00fcrde aus Beckum verschwinden: &#8222;Ich will Dich warnen, du hast eine Frau und 6 Kinder.&#8220; Mutter hatte ihn immer wieder vergeblich gebeten, vorsichtig zu sein. Vater verschwand in Richtung S\u00fcddeutschland. Wir h\u00f6rten eine Weile gar nichts von ihm.<\/p>\n<p>Auf dem Mackenberg waren Flakstellungen aufgebaut, Beckum hat mehrere Zementfabriken. Die Flugzeuge der Royal Air Force flogen Richtung Berlin. Das hie\u00df f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung von 11-5 Uhr fr\u00fch Alarm. Wir wohnten in einem Fachwerkhaus von 1799 und hatten keinen sicheren Keller. So gingen wir nachts mit unserem kleinen Bruder auf dem Arm zwei H\u00e4user weiter in den Keller des Zollamtes. Hier versuchten die Kinder auf Holzpritschen im Waschkeller zu schlafen. Die Erwachsenen sa\u00dfen auf St\u00fchlen und unterhielten sich. Am n\u00e4chsten Tag war man \u00fcberm\u00fcdet und nerv\u00f6s und konnte sich schlecht konzentrieren.<\/p>\n<p>Vater kam eines Nachts zur\u00fcck und erz\u00e4hlte von seinem Plan sich in Wiesbaden selbst\u00e4ndig zu machen. Da er gesch\u00e4ftlich viel auf Reisen war, hatten meine Eltern beschlossen, dass ich mitgehen sollte, z.B. einen Laden anzumieten etc. Er hatte ein kleines m\u00f6bliertes Zimmer gefunden, dass unser vorl\u00e4ufiges Zuhause war. Wiesbaden war Fliegerhauptquartier. Bei aller Anstrengung und unz\u00e4hligen G\u00e4ngen zum Wohnungsamt war keine Wohnung zu bekommen. Mutter und die \u00fcbrigen Geschwister blieben in der Heimat. Erst 1946 erhielten wir eine Wohnung zugeteilt in einem halb zerst\u00f6rten Haus am Stadtrand. Zwei Zimmer, sp\u00e4ter drei Zimmer zur Stra\u00dfe waren bewohnbar, das vierte Zimmer mit angrenzendem Badezimmer hatte nur drei W\u00e4nde und die K\u00fcche und Toilette lagen als Schutt im Keller. Die ganze R\u00fcckwand des Hauses fehlte, im Treppenhaus konnte man den Himmel sehen. Es war bitter kalt. Wir h\u00e4ngten Teppiche \u00fcber den Eingang der K\u00fcche und Toilette. Wir mussten uns verpflichten am Wiederaufbau mit zu helfen und das bedeutete die Verpflegung der Bauarbeiter zu \u00fcbernehmen. Einen Handwagen hatte ich f\u00fcr einen von Vaters Anz\u00fcgen getauscht. Damit fuhren wir, meine Schwester Agnes und ich, Holz zu sammeln und B\u00e4ume zu s\u00e4gen in den Taunus ca. 10 km. Zu Hause wurden dann ofenfertige St\u00fccke gemacht. Meistens dauerte es lange, weil erst das gefrorene Wasser im Heizmaterial auftaute und schlecht brennen wollte.<\/p>\n<p>Schwester Agnes war aus Westfalen gekommen, sie fand ein m\u00f6bliertes Zimmer am anderen Ende von Wiesbaden. Nach 14 Tagen wurde sie dienstverpflichtet in die Schreibstube der Hindenburg Kaserne. Mit dem Fahrrad und Anh\u00e4nger fuhren wir bis nach Schwetzingen, wo Vater einen Bekannten hatte, der eine kleine Landwirtschaft betrieb. Dort konnten wir Gem\u00fcse und Kartoffel kaufen. Leider erfror auch ein Teil davon in unserer Wohnung.<\/p>\n<p>Die Angriffe auf die umliegenden St\u00e4dte von Wiesbaden, Frankfurt und Mainz wurden st\u00e4rker, wir sa\u00dfen nicht nur nachts, auch am Tage im Luftschutzkeller, der fast immer \u00fcberf\u00fcllt war. Wir wohnten in einem Gesch\u00e4ftshaus an der Haltestelle von zwei Stra\u00dfenbahnen nach Mainz und Biebrich. Eines nachts, Vater und ich waren ausnahmsweise nicht im Keller, war ein heller Feuerschein zu sehen und kurz darauf eine heftige Explosion. Ein Hotel auf der anderen Stra\u00dfenseite war bombardiert worden. Die Leute erz\u00e4hlten sich, es w\u00e4re eine verirrte V 2 gewesen.<\/p>\n<p>Die Lebensmittel wurden immer knapper. F\u00fcr ein Wei\u00dfbrot stellte man sich fr\u00fch um 6 Uhr an, gegen 10 Uhr war es gerade ausverkauft und man hatte das Nachsehen. Einmal sollte es zu Ostern pro Kopf ein Ei geben, aber es waren keine Eier zu kaufen. Die Lebensmittelrationen wurden knapper. Vater hatte Tabak besorgt und schickte uns auf die umliegenden Ortschaften mit dem Fahrrad. Ein Bauer beschimpfte mich derart, dass mir die Tr\u00e4nen kamen. Das sah seine Frau und entschuldigte ihn. Sie w\u00fcrden einfach \u00fcberlaufen und von der Arbeit abgehalten. Sie schnitt mir eine dicke Scheibe \u00fcber ein rundes Bauernbrot, das war aber auch das ganze Ergebnis des Abends, aber ich war gl\u00fccklich. Eines Tages lernte ich eine Frau kennen, deren Mann in einer B\u00e4ckerei arbeitete. Sie bot mir ein 3 Pfund Mischbrot f\u00fcr 75,00 Reichsmark an und gerne griff ich zu. Sp\u00e4ter kam ich an Speck, das Pfund. f\u00fcr 120,00 Reichsmark. Die Kartenrationen reichten einfach nicht zum Leben.<\/p>\n<p>Mein f\u00fcnfj\u00e4hriger Bruder Hans hatte den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert uns in Wiesbaden zu besuchen. Vater brachte ihn eines Tages im Sommer 1944 mit. Leider war kein Spielzeug eingepackt worden. Wir gingen Schaufenster anschauen, auf den Spielplatz und in den Kurpark. Er war nicht gl\u00fccklich. Am n\u00e4chsten Tag wollten wir zum Einkaufen, Hans konnte es einfach nicht abwarten. Beim Aufb\u00fcgeln meines Mantels (Futtertaft) war er auf dem Flur. In wenigen Minuten gab es Voralarm, dann Hauptalarm und ich ging in den Keller. Hans war nirgends zu sehen, auch keiner der Hausbewohner sah das Kind. Nach der Entwarnung ging die Suche weiter &#8211; \u00fcberall, wo ich mit ihm gewesen war, lief ich entlang. Was sollte ich Vater sagen, der sich telefonisch angemeldet hatte? An den F\u00fc\u00dfen trug ich ein Paar &#8222;Bezugsschein II Schuhe&#8220;, das hie\u00df, Oberteil aus schwarzem Stoff, Sohle aus Holz mit kleinen Lederflecken. Die kleinen N\u00e4gel in den Holzsohlen waren zu lang und machten meine Fu\u00dfsohlen blutig. So humpelte ich nach Stunden des Herumlaufens zur Polizeistation. Dort erz\u00e4hlte man mir, dass Bomben auf den Bahnhofsvorplatz gefallen seien und es g\u00e4be Verletzte. Meine Angst stieg. Meine Schwester Agnes kam nach Dienstschluss und half beim Suchen. Als gegen 22 Uhr alles vergeblich schien, meldeten wir uns noch mal auf dem Polizeirevier. Dort h\u00f6rten wir, dass im St\u00e4dtischen Krankenhaus ein unbekanntes Kind sei.<\/p>\n<p>Mein Weg f\u00fchrte mich schnellstens dorthin. Auf der M\u00e4nnerstation fand ich meinen Bruder Hans mit einem dick verbundenen Kopf, eine Blutspur lief \u00fcber sein Gesicht. Ein gro\u00dfer Bombensplitter war in das Nasenbein und die linke Augenbraue eingedrungen, au\u00dferdem war die ganze linke Seite voller kleiner Splitter. Von elf Uhr vormittags bis halb elf nachts war ich auf den Beinen gewesen und total ersch\u00f6pft. Die Krankenschwester reichte mir ein Handtuch und Seife. Mir wurde erlaubt das Bett neben meinem Bruder zu benutzen, es war noch mit blutigen Laken bedeckt und wurde schnell neu bezogen. Fr\u00fch um f\u00fcnf Uhr kam Vater. Die Strecke Mainz Wiesbaden war teils zerst\u00f6rt und so traf er viele Stunden mit Versp\u00e4tung ein. Schwester Agnes hatte auf der Polizeistation von dem unbekannten Kind geh\u00f6rt und war gleich dort hin gegangen. Hans musste ein paar Wochen im Krankenhaus bleiben. Der Arzt sagte, er habe gro\u00dfes Gl\u00fcck gehabt, dass der Splitter nicht in sein Gehirn gedrungen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Unsere Mutter hatte im Radio von dem Luftangriff geh\u00f6rt und war voller Sorge. Sie schrieb mir einen Brief, dass sie auf Antwort warte. Sie hatte Hans um Mitternacht \u201eMama, Mama\u201c weinen h\u00f6ren. Der Bettnachbar best\u00e4tigte es mir. Mutter wohnte 320 km von uns entfernt. Der Luftangriff hatte f\u00fcr Bruder Hans keine f\u00fcr sein sp\u00e4teres Leben dauernden Sch\u00e4den verursacht. Er erlernte den Beruf Maler- und Anstreicher und machte seine Meisterpr\u00fcfung. Er heiratete eine Lehrerin und bekam einen Sohn Stephan und eine Tochter Dorothee.<\/p>\n<p>Bruder Karl wurde mit seinen f\u00fcnfzehn Jahren im Fr\u00fchjahr 1945 noch zum Volkssturm eingezogen. Die Jungen erhielten eine kurze Grundausbildung zum Flakhelfer und bekamen Uniformen. Die Versetzung sollte in die Loddenheide bei M\u00fcnster gehen. Unterwegs kamen sie in einen Luftangriff, der die Lokomotive zerst\u00f6rte. Die Jungen suchten Schutz unter den Eisenbahnwagen. Auch die Loddenheide war bombardiert worden. Die Flakhelfer sollten als erstes die Bombenl\u00f6cher zu schaufeln, damit die M 109 (Messerschmidt Flugzeuge) wieder starten konnten. Bruder Karl wurde Meldefahrer auf einem Z\u00fcndapp Motorrad mit Beiwagen und fuhr nachts die Strecke L\u00fcdenscheid-Dortmund. Unterwegs besuchte er die Eltern seiner ehemaligen Mitsch\u00fcler und bat um Lebensmittel. Verpflegung gab es keine. Die Gruppe kam bis zur Porta Westfalica. Inzwischen waren die Engl\u00e4nder und Amerikaner schon im Ruhrgebiet angekommen. Der Major schickte die Jungen nach Hause: \u201eEs geht jetzt um den Endkampf Berlin.\u201c sagte er. Karl warf unterwegs die Uniform weg. Er brauchte vierzehn Tage zu Fu\u00df bis nach Hause Auf dem Weg hatte ihn ein farbiger Soldat auf einem Sattelschlepper bis an den Stadtrand von Beckum mitgenommen. Karl hatte an der Oberschule in Aufbauform in Warendorf studiert und sprach ein gutes Englisch. Mutter war gl\u00fccklich ihren Sohn wohlbehalten in die Arme zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Das Kriegsende verlebten Agnes und ich in Wiesbaden. Man konnte es kaum glauben, dass der Krieg zu Ende sein w\u00fcrde. Lautsprecherwagen fuhren durch die Hauptstra\u00dfen. Lastwagen und Autos mit Soldaten und Gewehren waren zu sehen. Aus einigen Kellerfenstern soll noch geschossen worden sein, erz\u00e4hlten die Leute. Abends gab es Ausgangssperre, auch wurde nicht gew\u00fcnscht, sich an den Fenstern zu zeigen.<\/p>\n<p>Die Lebensmittel wurden immer knapper. Schwester Agnes und ich bekamen eine Stelle auf einem Hofgut in Wiesbaden-Erbenheim als Haushaltshilfe. So konnten wir uns seit langer Zeit wieder richtig satt essen. Einige Zeit sp\u00e4ter kamen Vater und Bruder Karl mit dem Fahrrad und Anh\u00e4nger voll Lebensmittel nach Wiesbaden. Sie hatten uns gesucht und die neue Adresse erfahren. Mutter hatte alles eingepackt, was sie an Essbarem erreichen konnte. Unser Onkel Bernhard, ein M\u00fchlenbesitzer in Beckum, hatte 50 Pfund. Mehl spendiert. Heizmaterial war sehr knapp, wir fuhren wieder in den Taunus zum B\u00e4ume s\u00e4gen. Aus den Tr\u00fcmmern zerbombter H\u00e4user versuchten wir Balken und Bretter zu bergen, es war nicht ungef\u00e4hrlich. Zus\u00e4tzliche Nahrung wurde weiterhin auf dem Schwarzmarkt gekauft. Erst 1946 normalisierten sich unsere Verh\u00e4ltnisse. Die Familie war wieder zusammen.<\/p>\n<p>Leider starb unser Vater im August 1948 nach einer nicht ausgeheilten Rippenfell- und Lungenentz\u00fcndung im Alter von nur 55 Jahren. Am 20. Juni 1948 war die W\u00e4hrungsreform und wir bekamen die Deutsche Mark, pro Kopf 40,00 DM. Es war eine schwere Zeit f\u00fcr mich. Das Krankenhaus, wo Vater Privatpatient gewesen war, wollte die Rechnungen bezahlt haben. Unsere Mutter trauerte sehr und war fast nicht ansprechbar. Ich war gerade einundzwanzig Jahre alt und auf meinen Schultern lag die Sorge f\u00fcr Mutter und den 8 \u00bd Jahre alten j\u00fcngsten Bruder. In einer Firma, welche Dichtungsringe herstellte, erhielt ich einen Arbeitsplatz als Fakturistin.<\/p>\n<p>1956 bot mir eine Freundin unserer Mutter an, in ihrer Hotel-Pension in Hamburg zu arbeiten. Sie plante mir diese zu \u00fcberlassen, was sich aber sp\u00e4ter nicht als Wahrheit herausstellte. Sie verkaufte das Haus an eine Versicherung. Oktober 1956 ging ich zum Hotel Vierjahreszeiten und wurde Zimmerm\u00e4dchen, um mehr Erfahrungen im Hotelgewerbe zu sammeln, wie mir \u201eTante Trude\u201c versicherte.<\/p>\n<p>Oktober 1959 bekam ich ein Angebot nach Mittelamerika, San Salvador, El Salvador mit einem Zweijahresvertrag. Dort sollte ich zwei Kindern, acht und drei Jahre alt, die deutsche Sprache vermitteln. Es waren zwei sch\u00f6ne Jahre f\u00fcr mich im sch\u00f6nen warmen Klima. Die Kinder lernten schnell zur Freude der Eltern, man konnte sich flie\u00dfend mit ihnen unterhalten. Im Mai 1961 fuhren wir auf der \u201eBremen\u201c von New York nach Bremerhaven, waren drei Wochen in Hamburg und reisten von dort nach Wiesbaden, M\u00fcnchen, Florenz und Rimini, wo wir einen Monat Urlaub machten. Auf der Heimreise waren wir vier Wochen in Freudenstadt im Schwarzwald. Erst dort erholte ich mich gut. Mein Vertrag sollte unbedingt verl\u00e4ngert werden, was ich aber ablehnte. In Hamburg bewarb ich mich bei der Deutschen Bundespost, wurde zur Eignungsfeststellung eingeladen und bestand den Test. Die Fernmeldeschule begann im Januar 1962. Nach bestandener Pr\u00fcfung kam ich in die Inland Telegramm\u00fcbermittlung. Sp\u00e4ter nach einer weiteren Pr\u00fcfung, vor allem in Englisch, in die Auslands-Telegramm\u00fcbermittlung. Wir arbeiteten in drei Schichten, dazu eine Woche Nachtdienst bis sieben Uhr fr\u00fch, die n\u00e4chste Woche bis f\u00fcnf Uhr fr\u00fch.<\/p>\n<p>Im Oktober 1963 lernte ich meinen Mann durch eine Arbeitskollegin kennen. Er war Postbeamter am Paketschalter in Bramfeld. Seine Frau war 1961 an Krebs gestorben. Die beiden S\u00f6hne waren f\u00fcnf und elf Jahre alt, die Tochter zw\u00f6lf Jahre. Meine Arbeit als Fernschreiberin im Telegraphenamt gab ich nach der Heirat am zweiten April 1964 auf und widmete mich dem Haushalt.<\/p>\n<p>Im Juli 1965 kamen zwei Missionare an unsere Wohnungst\u00fcr. Zuerst verstand ich nicht, was sie w\u00fcnschten. Dann sagten sie mir, sie br\u00e4chten mir eine frohe Botschaft. Nachdem ich sie in das Wohnzimmer gebeten hatte nahmen sie Platz. Unsere drei Kinder und ihre Freunde spielten dort. Es wurden Fragen \u00fcber Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist gestellt. Zu Hause war ich in der r\u00f6misch-katholischen Religion belehrt worden, daher konnte ich alle Fragen gut beantworten. Die Missionare zeigten uns auf einem Flanellbrett die Arche Noah. Die Kinder und ihre Freunde durften die Tiere paarweise auf die Treppe der Arche setzen. Als mein Mann aus dem Sp\u00e4tdienst kam erz\u00e4hlten sie ihm begeistert davon. Er aber schimpfte mit mir, warum ich w\u00e4hrend seiner Abwesenheit fremde M\u00e4nner in die Wohnung lasse. Au\u00dferdem wollte er wissen, ob ich einen neuen Termin mit ihnen vereinbart h\u00e4tte: &#8222;Ja, wenn Du auf der Arbeit bist, war meine Antwort.&#8220; Ein neues Gewitter zog auf: &#8222;Was willst Du in einer fremden Kirche?&#8220; Die Missionare kamen zu dem vereinbarten Termin, es waren gute Gespr\u00e4che. Als ich allerdings h\u00f6rte, dass meine Taufe in der katholischen Kirche nicht g\u00fcltig sei, war ich sehr geschockt. \u201eDu bist ja ein Heide\u201c, sagte ich mir. Die Nacht war schlaflos. Bei dem folgenden Termin wollte ich N\u00e4heres dar\u00fcber wissen und ich begriff, dass sie Recht hatten. Nach jedem Besuch der Missionare hatte ich schwere Vorw\u00fcrfe meines Mannes zu \u00fcberstehen. Ich liebe Frieden im Hause sehr und begann ungl\u00fccklich zu werden. Deshalb kamen die Missionare einmal umsonst, was ich sehr bedauerte. In dieser Zeit betete ich sehr viel. F\u00fcr mich stand fest, &#8222;ich schlie\u00dfe mich der Kirche an, selbst auf die Gefahr, dass ich mich scheiden lassen m\u00fcsste.&#8220; Bei der Einstellung meines Mannes h\u00e4tte ich sonst die Kirche niemals besuchen d\u00fcrfen. Die Traktate der Missionare legte ich auf die Post seines Rauchtisches. Meine Gebete wurden inniger, ich wollte es wirklich wissen, ob dies die Kirche sei, nach der ich 21 Jahre gesucht hatte.<\/p>\n<p>Eines Tages geschah ein Wunder<strong>.<\/strong> Mein Mann las die Traktate sorgf\u00e4ltig und meinte, alles was darin steht erscheint mir wahr zu sein. Meine Antwort dazu war: &#8222;Ich wei\u00df es schon lange und ich lasse mich taufen!&#8220; Sein erstauntes Gesicht vergesse ich nie mehr. Er bat darum bei den Unterweisungen dabei zu sein und fragte mich, wann die Missionare wiederkommen w\u00fcrden, er wolle seinen Dienst darauf einstellen. Die Missionare freuten sich sehr, sie hatten f\u00fcr uns gefastet. Die 1. gemeinsame Lektion war sehr sch\u00f6n, man konnte den Geist deutlich sp\u00fcren. Es zeigte sich jetzt bei der Wiederholung, dass ich so vieles nicht richtig verstanden hatte, vor allem als die Rede war von der Totentaufe. Das kostete mich auch eine schlaflose Nacht. Alles war harmonisch und mein Mann machte gute Fortschritte. Erst als das Wort der Weisheit durchgesprochen wurde war er sehr nachdenklich. \u201eDann muss ich wohl das Rauchen aufgeben, meinte er.&#8220; Was ich nie f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte, passierte dann am n\u00e4chsten Morgen. Die letzte Schachtel Zigaretten, die er noch hatte wanderte in den M\u00fcll. Als n\u00e4chstes wurde \u00fcber den Zehnten gesprochen. Mein Mann glaubte, wir k\u00f6nnten ihn nicht bezahlen. Wir rechneten aus, was bezahlen wir f\u00fcr Bohnenkaffee, Tee, Zigaretten und Zeitschriften jeden Monat. Dieser Betrag machte genau den Zehnten aus.<\/p>\n<p>Unsere Taufe wurde f\u00fcr den 24. Oktober 1965 vorgeschlagen. Wir beteten gemeinsam und kamen \u00fcberein, dass wir den Zeitpunkt annehmen wollten. Die Kinder wurden am 10. Oktober 1965 und M\u00e4rz 1966<\/p>\n<p>Am 15 Oktober 1992 begannen wir eine Mission im Frankfurt Tempel. Es war eine wunderbare geistige Zeit und das sch\u00f6nste Erlebnis unserer 30j\u00e4hrigen Ehe. Es gab viel zu lernen, die Kameradschaft und Zusammenarbeit war sehr herzlich. Auch unser gemeinsames Schriftenstudium ist unvergesslich. Leider bekam mein Mann im November 1993 einen Herzinfarkt und war drei Wochen im Bad Homburger Krankenhaus. Nach einem Krankensegen nahm die Genesung einen raschen Verlauf. Sobald mein Mann entlassen war \u00fcbte er jeden Tag und die Kr\u00e4fte nahmen wieder zu. Wir blieben bis zum Jahresende noch in Friedrichsdorf.<\/p>\n<p>Wieder zu Hause verschlechterte sich der Gesundheitszustand zusehends. Im Oktober 1994 kamen der dritte und vierte, unter der Operation noch ein f\u00fcnfter Herzinfarkt. Er blieb an der Herz-Lungenmaschine f\u00fcr eine Woche, dann versagten die Nieren. Am achtzehnten Oktober verstarb mein Mann. Er hatte immer noch gehofft eine neue Tempelmission erf\u00fcllen zu d\u00fcrfen, das war aber nicht so in Gottes Plan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beckum, M\u00fcnster, Westfalen Mein Name ist Elisabeth Uterm\u00f6hlen. Am 20.Juni 1927 wurde ich als 2. Tochter des B\u00e4cker, Konditor und Koch Heinrich Aloys R\u00fcschenbeck und seiner Ehefrau Maria Elisabeth geborene Pape in Beckum, M\u00fcnster Westfalen geboren. 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