{"id":458,"date":"2011-11-29T17:13:39","date_gmt":"2011-11-29T17:13:39","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=458"},"modified":"2014-04-15T10:07:36","modified_gmt":"2014-04-15T10:07:36","slug":"miroslava-menssen%e2%80%93bezakova","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/458\/miroslava-menssen%e2%80%93bezakova","title":{"rendered":"Miroslava Menssen\u2013Bezakova"},"content":{"rendered":"<p><strong>Topolcany, Slowakei<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Miroslava-Menssen%E2%80%93Bezakova.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-235\" title=\"Miroslava Menssen\u2013Bezakova\" alt=\"mormon deutsch miroslava menssen-bezakova\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Miroslava-Menssen%E2%80%93Bezakova.jpg\" width=\"200\" height=\"270\" \/><\/a>Mein Name ist Miroslava Menssen\u2013Bezakova<\/strong>. Am 29. Januar 1939 in Topolcany in der Mittelslowakei habe ich das Licht der Welt erblickt. Mein Vater, Mikulas Bezak, 1911 in der Ostslowakei geboren, kam als junger Mann in die Tschechei, um in Brunn, auf der Milit\u00e4r-Akademie zu studieren.<\/p>\n<p>Meine Mutter, Miroslava Vesela, wurde 1914 in S\u00fcd B\u00f6hmen geboren. Als f\u00fcnfj\u00e4hriges M\u00e4dchen zog sie mit ihrer Familie nach Brunn, wohin ihr Vater, als Offizier, verlegt wurde. Dort haben sich meine Eltern sp\u00e4ter kennengelernt, und 1938 geheiratet.<\/p>\n<p>Das von Zweitem Weltkrieg gepr\u00e4gtes Jahr 1939 brachte dem jungen Ehepaar eine gro\u00dfe Umstellung. Die Tschechei wurde ein Protektorat von Deutschland, wobei die Slowakei mit Hitlers Regierung einen Pakt geschlossen hat. Die Grenze zwischen der Slowakei und der Tschechei wurde geschlossen. Es gab einen Aufruf, in dem alle Slowaken in die Slowakei, und die Tschechen in die Tschechei umsiedeln sollten. Mein Vater, ein geb\u00fcrtiger Slowake, musste als junger Offizier in die Slowakei zur\u00fcck. Meiner, zu der Zeit, hochschwangeren Mutter blieb nichts anderes \u00fcbrig, als mitzukommen. In dieser Zeit f\u00e4ngt die Bekehrungsgeschichte unserer Familie an.<!--more--><\/p>\n<p>Mein Vater diente in Topolcany, einer kleinen Stadt in der mittleren Slowakei. Meine Mutter konnte noch nicht slowakisch und f\u00fchlte sich dort sehr einsam. Sie fing an, die katholischen Gottesdienste zu besuchen. Eines Tages h\u00f6rte sie mit gro\u00dfem Erstaunen, was der Pfarrer predigte, n\u00e4mlich, dass jeder Slowake, der einen Tschechen umbringt, wird ins Himmelreich kommen. Diese Aussage des Geistlichen verursachte bei meiner tschechischen Mutter Panik. Mit dem Gedanken: \u201eMit Kirchen will ich nie wieder etwas zu tun haben\u201c, rannte sie aus der Kirche. Am n\u00e4chsten Tag, als sie mit dem Kinderwagen, in dem ich lag, spazieren ging, erlebte sie, dass ein junger Mann, mit einem Messer in der Hand, hinter ihr herlief. Zum Gl\u00fcck standen in der N\u00e4he Soldaten, die diesen Mann festgehalten haben.<\/p>\n<p>Wir sind oft mit meinem Vater umgezogen. Zuletzt lebten wir in Poprad, einer reizvollen Stadt im Osten der Slowakei. Als 1943 meine Schwester Vera unsere Familie vergr\u00f6\u00dferte, waren meine Eltern schon gut situiert. Es gab Dienstpersonal, ein Auto, und in den gro\u00dfz\u00fcgigen R\u00e4umen unserer Wohnung Gesellschaftsabende. Mein Vater war ein angesehener Mann und meine Mutti eine Pianistin, die oft in der \u00d6ffentlichkeit auftrat.<\/p>\n<p>Vor dem Ende des Krieges gab es eine dramatische Wende in unserer Familie. Im Jahr 1944, als noch die slowakische Armee auf der Seite der Deutschen, kurz vor dem R\u00fcckzug nach Westen, in Russland k\u00e4mpfte, haben sich die Slowaken gegen das deutsche Regime erhoben. Unmittelbar nach der R\u00fcckkehr in die Slowakei wurden Soldaten, besonders Offiziere aufgefordert, sich sofort dem Aufstand anzuschlie\u00dfen, der als Partisanen-Krieg gef\u00fchrt wurde. Auch mein Vater hat sich dem Aufstand angeschlossen. Aber er hat bef\u00fcrchtet, dass es im Fall einer Niederlage, f\u00fcr meine Mutter, als eine Frau des Offiziers, der jetzt als Partisan gegen die Deutschen k\u00e4mpft, gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnte, in der Stadt zu bleiben. Deswegen hat er uns alle in das Kampfgebiet mitgenommen. Ich war damals f\u00fcnf Jahre und meine Schwester ein Jahr alt. Man hat uns die \u201ej\u00fcngsten Partisanen\u201c genannt.<\/p>\n<p>Leider wurde die Erhebung zerschlagen, und die deutschen Soldaten haben eine Verfolgungsjagd nach den Partisanen begonnen. Auch mein Vater musste fl\u00fcchten. Selbstverst\u00e4ndlich, mit der ganzen Familie. Zuerst fuhren wir mit unserem Auto von Ort zu Ort, immer in der Nacht, in der Furcht von den Deutschen gefangen zu werden. Als wir tief in den Bergen waren, musste mein Vater das Auto stehen lassen, und weiter ging es zu Fu\u00df. Wir haben viele M\u00e4nner gesehen, die ebenfalls auf der Flucht waren. Zum Schluss strebten alle zu dem vor uns liegendem Wald. Das war die allerletzte Rettungsm\u00f6glichkeit. Ich sehe es noch heute vor meinen Augen: Rechts vor uns befand sich ein dichter Wald mit Tannen und Fichten, ein ideales Versteck, wie es schien, und alle liefen dorthin. Aber meine kluge Mutter sagte: \u201eDa m\u00f6chte ich nicht hin, wenn die Deutschen kommen, werden sie hineinschie\u00dfen. Lass uns weiter gehen\u201c! Nicht weit entfernt, links von uns, befand sich ein d\u00fcnn bewachsener Buchenwald. Die B\u00e4ume waren sehr dick. Meine Mutti hat vorgeschlagen, uns dort zu verstecken. Mein Vater war damit einverstanden und fing gleich an, ein Loch hinter einem dicken Baum zu graben, wo wir uns verstecken wollten. Unterwegs hatten meine Eltern eine Zeltplane gefunden, die sie mitgenommen hatten. Dann haben wir uns in das Loch hineingelegt, und mit der Plane zugedeckt. Dort lagen wir viele Tage. Der Herbst war schon da, und es hat geregnet. Ich kann mich erinnern, dass ich nur leicht angekleidet war. Es gab nichts zum Umziehen, und es gab keine Windeln f\u00fcr meine kleine Schwester. Um unseren Hunger zu stillen, gab uns unser Vater hin und wieder etwas in den Mund. Er hatte n\u00e4mlich noch ein kleines St\u00fcck Soldatenbrot, das feucht geworden war, und ein paar Zuckerw\u00fcrfel in der Hosentasche. Wenn meine Schwester anfing, zu weinen, mussten meine Eltern dem armen Kind den Mund zuhalten.<\/p>\n<p>Nicht weit von unserem Versteck wurde mit Maschinengewehren geschossen. Auch Granatfeuer war zu h\u00f6ren. Das war schrecklich. Aber es wurde immer nur in die Richtung des dichten Waldes geschossen. Nicht dorthin, wo wir lagen.<\/p>\n<p>Nach einigen Tagen h\u00f6rte die Schie\u00dferei auf. Es schien so zu sein, dass die Soldaten abgezogen waren. Wir brauchten dringend Wasser. Es war sp\u00e4t abends, als mein Vater losgegangen war, um nach Wasser zu suchen. Wir haben auf ihn gewartet, und er kam stundenlang nicht zur\u00fcck. Meine Mutti hat uns sp\u00e4ter erz\u00e4hlt: \u201eZum ersten Mal habe ich das Gef\u00fchl, dass ich beten soll.\u201c Sie hat sich hingekniet, und inniglich um Gottes Hilfe gefleht. Unmittelbar bekam sie ein Gef\u00fchl, dass irgendwie alles gut sein wird. Bald danach kam auch mein Vater mit einem Helm voll Wasser zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen, da keine Schie\u00dferei mehr zu h\u00f6ren war, haben meine Eltern die Plane abgedeckt, und meine Schwester durfte endlich nach Herzenslust schreien. Es hat nicht lange gedauert, bis wir Soldaten- Schritte h\u00f6rten. Das Versteck hat mein Vater wieder schnell zugedeckt, aber es war zu sp\u00e4t. Wir wurden entdeckt. Mann konnte schon die N\u00e4he der Soldaten sp\u00fcren. Da waren sich meine Eltern einig: \u201eLass uns doch die Plane schnell abdecken, damit sie sehen k\u00f6nnen, dass hier nur eine Familie versteckt ist, dann werden sie nicht hineinschie\u00dfen\u201c.<\/p>\n<p>Die Deutschen Soldaten haben uns in einem schrecklichen Zustand entdeckt. Aber etwas Besonderes ist dabei passiert, was wiederum zeigt, wie das Gebet meiner Mutter erh\u00f6rt worden ist. Einer der Soldaten hat gemerkt, dass mein Vater eine Uniform Jacke trug. Er riet ihm, die Jacke auszuziehen und wegzuwerfen, damit er melden kann, dass wir nur als Zivillisten gefunden worden sind, die aus Angst vor den Partisanen gefl\u00fcchtet waren. Dieser inspirierte Mann muss ein Werkzeug in der Hand Gottes gewesen sein, um unsere Familie zu retten.<\/p>\n<p>Wir wurden in eine naheliegende Ortschaft mitgenommen. Dort haben wir noch viele gefangene Partisanen gesehen. Man hat uns zuerst mit den anderen M\u00e4nnern an eine Mauer gestellt. Die deutschen Soldaten, mit ihren auf uns gerichteten Gewehren, standen uns gegen\u00fcber und hatten aufgeregt miteinander diskutiert.<\/p>\n<p>Alle an der Mauer waren sich sicher, dass wir erschossen werden. Niemand hatte Angst gezeigt. Meine Eltern haben es mir sp\u00e4ter erkl\u00e4rt, dass der Gedanke \u201ewir haben gemeinsam f\u00fcr eine gute Sache gek\u00e4mpft\u201c die Leute so tapfer machte. Ich habe gesehen, dass sich alle an den H\u00e4nden hielten. Ich kann mich noch erinnern, dass ich es ebenfalls begriffen habe, dass wir get\u00f6tet werden. Meine einzige Sorge war, es nicht sehen zu m\u00fcssen, wie meine Eltern sterben werden, und ich habe meiner Mutti zugefl\u00fcstert: \u201eBitte sag den, dass sie mich zu erst erschie\u00dfen sollen, damit ich nicht sehen muss, wie ihr umf\u00e4llt.\u201c Aber da kam schon ein Offizier und hat unsere Familie aus der Reihe herausgeholt. Man hat uns dann mit einem Lastwagen weggefahren, und in einer unbewohnten Wohnung einquartiert. Dort durften wir eine Zeit lang bleiben. Unsere Nachbarn, die ganz liebe Leute waren, haben f\u00fcr uns gesorgt, und uns sehr geholfen. Meine Schwester wurde schwer krank, und ich habe oft meine Mutti weinen sehen.<\/p>\n<p>In dieser schweren Zeit wurde die Grundlage daf\u00fcr gelegt, dass meine Eltern sp\u00e4ter das Evangelium annehmen konnten. Meine Mutter war vorher eine stolze Frau. Diese dem\u00fctigenden Erlebnisse, so sagte sie immer wieder, waren eine Vorbereitung darauf, dass sie sehr schnell erkennen konnte, dass die Botschaft der Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wahr ist. Bevor aber die Missionare unsere Familie gefunden haben, ist noch viel geschehen. Wir kamen zur\u00fcck nach Poprad. In unserer Wohnung lebten fremde Menschen. Die deutsche Armee bewegte sich westw\u00e4rts, daf\u00fcr aber kamen die Russen \u2013 \u201edie Befreier\u201c, ein wahrer Schreck der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Eines Tages verschwand mein Vater. Es hat Monate gedauert, bis meine Mutter erfuhr, dass man ihn ins Gef\u00e4ngnis gesteckt hat. Mein Vater war ein rechtschaffener und gerechter Mann. Als ein Offizier sorgte er immer daf\u00fcr, dass es seinen Soldaten gut geht. Dadurch hat er sich unter den Offizieren aber Feinde gemacht. Einer von diesen M\u00e4nnern hat zu meinem Vater gesagt: \u201eIch werde daf\u00fcr sorgen, dass du und deine Familie zerst\u00f6rt wirst\u201c. Nach dem Kriegsende hat er alle Hebel in Bewegung gesetzt, um sein Vorhaben zu verwirklichen. Mit l\u00fcgenhaften Anschuldigungen hat er meinen Vater denunziert, und verhaften lassen. Mein Vater kam in das Untersuchungsgef\u00e4ngnis in Prag. Da man ihn nichts beweisen konnte, wurde er in ein Irrenhaus gesteckt. Dort hat man ihn mit allen m\u00f6glichen Drogen vollgestopft. Er war damals nur 36 Jahre alt.<\/p>\n<p>Nach der Inhaftierung meines Vaters blieb meine Mutter in der Slowakei, allein mit uns zwei Kindern, schwanger und mittellos. Im Sommer 1945 kam mein Gro\u00dfvater, um uns in die Tschechei nach Brunn mitzunehmen. Das war eine sehr beschwerliche Reise. Wo die Bahnstrecke durch Bombardierung unterbrochen wurde, sind wir, meine schwangere Mutter, meine 1\u00bd Jahre alte Schwester, mein Gro\u00dfvater und ich zu Fu\u00df gegangen. Wenn wir Gl\u00fcck hatten, wurden wir gegen Bezahlung ein St\u00fcck des Weges mit einem Bauernwagen mitgenommen. Die Entfernung von Poprad nach Brunn ist etwa 550 Kilometer. Tagelang waren wir unterwegs. Leib an Leib mit vielen anderen Mitreisenden, darunter etliche Soldaten, die nach Unsauberkeit rochen, \u00fcbernachteten wir in den Bahnh\u00f6fen auf dem Fu\u00dfboden. Dabei bekamen wir L\u00e4use, meine Schwester erkrankte an Diphtherie und musste gleich nach unserer Ankunft in Brunn ins Krankenhaus. Am 1.September wurde ich eingeschult, und vier Tage sp\u00e4ter wurde meine zweite Schwester Eva geboren. Es war eine Fr\u00fchgeburt. Meine arme Mutter, was hat sie doch alles in dieser Zeit ertragen m\u00fcssen! Mein Vater war verschollen, sie selbst, nach der Geburt noch sehr geschw\u00e4cht, musste um die Gesundheit ihren beiden kleinen Kindern bangen. Bei meinen Gro\u00dfeltern haben wir in sehr armseligen Umst\u00e4nden gewohnt. In einer Einzimmer-Wohnung ohne Badezimmer lebten wir mit 5 Erwachsenen und 3 Kindern. Es hat Monate gedauert, bis wir eine eigene Wohnung bekamen.<\/p>\n<p>Eine Zeit sp\u00e4ter erfuhr meine Mutter, dass ihr Klavier aus Poprad ihr nachgeschickt werden kann. Somit konnte sie, als das Klavier da war, Unterricht geben, um uns \u00fcber die Runden zu bringen. Eines Tages kam auch mein Vater wieder zur\u00fcck. Er hatte sich sehr ver\u00e4ndert, und war schwierig geworden. Aber er hatte seinen klugen Kopf behalten, und war erfinderisch, was ihm dazu verholfen hatte, als Konstrukteur in einer renommierten Firma eine gute Arbeitsstelle zu bekommen. Wir fingen an, wieder zu leben.<\/p>\n<p>1948 kamen Missionare an unsere T\u00fcr. Sie versuchten uns zur Kirche einzuladen. Aber meine Mutter wollte mit \u201eKirchen\u201c nichts zu tun haben. Schon das Wort \u201eKirche\u201c war f\u00fcr sie wie ein rotes Tuch. Dennoch hatte sie nicht vergessen, dass der Vater im Himmel uns so geholfen hatte. Die Missionare haben es einige Mal versucht, meine Eltern einzuladen zur Versammlung zu kommen, aber meine Mutter hat ihnen deutlich gezeigt, dass sie nicht interessiert ist. Auch unsere Nachbarn waren nicht interessiert, sodass die Missionare beschlossen, sich in der Stra\u00dfe, wo wir wohnten, nicht mehr zu bem\u00fchen. Sie mussten dennoch an unserem Haus regelm\u00e4\u00dfig vorbei gehen, denn an der Ecke unserer Stra\u00dfe befand sich eine Gastst\u00e4tte, wo die Kirche einen Raum gemietet hatte. Dort fanden die Versammlungen statt.<\/p>\n<p>Richard Winder, der Ehemann von Barbara Winder, war als junger Mann in der Tschechoslowakei auf Mission. Elder Winder diente zu der Zeit in Brunn. Als er an einem kalten Wintertag mit seinem Mitarbeiter wieder an unserem Wohnhaus vorbei ging, bekam er einen inspirierten Gedanken, noch einmal in unser Haus zu gehen. In diesem Haus wohnten 18 Familien. Aber er ist gezielt nur an unsere Wohnungst\u00fcr gegangen, und hat geklingelt. Meine Mutti hat die T\u00fcr aufgemacht, und als sie sah, dass wieder die Missionare an der T\u00fcr stehen, sagte sie gleich: \u201eWissen Sie, wir waren schon in ihrer Kirche.\u201c Meine Mutti hat nicht geahnt, dass die Versammlungen nur von wenigen Leuten besucht wurden, und dass die Missionare jedes Gesicht kannten. Elder Winder hat sie nur mit seinen g\u00fctigen Augen lange angeschaut. Sie erkannte, dass sie durchschaut wurde, und hat sich f\u00fcr ihre L\u00fcge sehr gesch\u00e4mt. Und dann versprach sie: \u201eDiesmal aber werden wir wirklich kommen.\u201c<\/p>\n<p>Am darauf folgenden Sonntag ist unsere Familie zum Gottesdienst gekommen. Meine Eltern haben den Geist so stark versp\u00fcrt, dass sie gleich wussten, dass wir auch dazugeh\u00f6ren sollten. Seit diesem Sonntag sind wir regelm\u00e4\u00dfig zur Kirche gegangen. Meine Mutti hat bald als Organistin mitgeholfen. In der Woche besuchten meine Eltern die Gemeinschaftliche Fortbildungs- Vereinigung. Ich durfte auch mitkommen. Ich war damals neun Jahre alt, ging auch in die Primarvereinigung, wo ich mich sehr wohl f\u00fchlte. Das hat aber Elder Winder nicht mehr erlebt, denn er wurde gleich den Tag darauf versetzt, nachdem er an unsere T\u00fcr kam. Erst nach ca. 40 Jahren als Schwester Winder, die damalige FHV Pr\u00e4sidentin der Kirche war, in Kanada &#8211; Alberta, wo meine verwitwete Mutter nach ihrer Emigration lebte, eine Fireside gab, hat meine Mutti sie angesprochen, und gefragt, ob ihr Mann zuf\u00e4llig Missionar in der Tschechoslowakei war. Dadurch kam es zu der Verbindung mit Bruder Richard Winder, der \u00fcberhaupt keine Ahnung hatte, dass sein inspirierter Besuch an unserer T\u00fcr so erfolgreich war.<\/p>\n<p>Als mein Mann und ich ihn in der Tschechoslowakei 1991 besuchten, wo er als Missionspr\u00e4sident diente, konnten wir ihm \u00fcber die Fr\u00fcchte berichten, die sein Kontakt an unserer T\u00fcr hervorbrachte. F\u00fcnf Enkelkinder meiner Eltern dienten als Vollzeit-Missionare dem Herrn. Er war von Freude \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p>Seit Herbst 1948 kamen Missionare Elder Olsen und Elder Backer regelm\u00e4\u00dfig zu uns nach Hause, um uns zu belehren. Wir sind eine goldene Familie geworden. Nach einigen Monaten sollten wir getauft werden. Der Interview-Termin mit den Zonenleitern wurde schon abgemacht. Aber es kam anders.<\/p>\n<p>Im Februar 1948 kamen n\u00e4mlich die Kommunisten in der Tschechoslowakei an die Macht. Die Kirche, als eine amerikanische Organisation, wurde ins Visier genommen. Ein Jahr sp\u00e4ter hie\u00df es, dass die Kirche der amerikanischen Spionage dient, und somit wurde sie verboten. Die Familie des Missionspr\u00e4sidenten Wallace F. Toronto und alle Missionare mussten die Tschechoslowakei unverz\u00fcglich verlassen. Somit konnten unsere Taufen nicht stattfinden.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hat meine Mutter nicht aufgegeben. Sie hat mit Bruder Cenek Vrba, dem Zweigpr\u00e4sidenten in Brunn, Verbindung aufgenommen, und bat ihn, uns zu taufen. Da es verboten worden war, war es eine gef\u00e4hrliche Sache. Aber Bruder Vrba war ein mutiger Mann. Meine Eltern haben einen besonderen Ort in der N\u00e4he von Brunn vorgeschlagen, wo wir jahrelang jeden Sommer unsere Ferien verbrachten. Ein wundersch\u00f6ner, stiller und einsamer Ort am Fluss Svratka.<\/p>\n<p>Am Sonntag, dem 21. Mai 1950, am fr\u00fchen Morgen sind wir dort angekommen. Wir waren sicher, dass wir ungest\u00f6rt sein w\u00fcrden. Erstaunlicherweise waren dort schon etliche Ausfl\u00fcgler, die sich am Ufer des Flusses niedergelassen hatten. Es schien so, als dass die Taufen nicht durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnten. Bruder Vrba und Bruder Kosek, der mich taufte, sollte, sind in den Wald gegangen, um den Herrn zu bitten, doch ein Wunder zu machen, damit die Taufen stattfinden k\u00f6nnen. Nachdem die Br\u00fcder zur\u00fcckkamen, haben sich die Leute nach und nach erhoben, und sind weggegangen. So konnten die Taufen in aller Ruhe durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Trotz aller Vorsicht, die Polizei wurde doch \u00fcber unsere Taufen informiert. Meine Mutter wurde zum Verh\u00f6r vorgeladen, und das war nicht das letzte Mal. Man hat ihr damals gedroht, ihre Kinder in ein kommunistisches Erziehungsheim zu bringen, wenn sie uns im Evangelium weiter belehren wird. Zum Gl\u00fcck ist das nicht eingetreten. Bruder Vrba sorgte daf\u00fcr, dass wir im Evangelium Fortschritt machen konnten. Er hat uns regelm\u00e4\u00dfig besucht, und belehrt. Einmal im Monat wurden wir in das Heim der Familie Vrba eingeladen, wo wir eine Fast- und Zeugnisversammlung abgehalten haben. Auch das war nicht ungef\u00e4hrlich. Denn es hie\u00df, wenn sich mehr als acht Personen versammeln, ist es eine illegale Versammlung, was strafbar war. Diese Zahl hatten wir immer \u00fcberschritten, denn die Vrbas hatten f\u00fcnf Kinder, somit waren es sieben Personen, und wir kamen mit f\u00fcnf Personen noch dazu.<\/p>\n<p>Auch die FHV und die PV wurden mindestens einmal im Monat in unseren Wohnungen abgehalten. Die Gesangsb\u00fccher in tschechischer Sprache enthielten nur die Texte der Lieder, aber keine Noten. Dennoch sangen wir die Lieder richtig, denn wir haben die Melodien von den \u00e4lteren Geschwistern gelernt. Wir hatten die Heiligen Schriften, wir lernten zu beten und zu Fasten. Wir bezahlten unseren Zehnten, allerdings jeder auf ein eigenes gesondertes Sparkonto. Und wir hatten die Genealogie. Das war die einzige Aktivit\u00e4t, die nicht verboten war. Ich war noch sehr jung, als ich anfing die staatlichen Archive zu besuchen und nach unseren Vorfahren zu forschen.<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Kirche waren st\u00e4ndig im Visier der Polizei. Verh\u00f6re waren an der Tagesordnung des Staatsapparates. Ich ahnte es nicht, dass man auch mich beobachtet. Irgendwann, ich war 17 oder 18 Jahre alt, wurde ich zu einem Verh\u00f6r vorgeladen. Der Beamte \u00f6ffnete einen dicken Ordner, auf dessen erster Seite sich ein Foto von mir befand, und sagte: \u201eSie brauchen uns nichts zu verheimlichen, wir wissen alles\u201c. Die Ausfragerei war sehr unangenehm. Wir haben uns angew\u00f6hnt, immer vor einem Verh\u00f6r zu fasten, damit wir nicht etwas sagen, was unserem Bruder Vrba schaden k\u00f6nnte. Bruder Dr. Cenek Vrba war ein Tierarzt und ein Wissenschaftler auf dem Gebiet der Medikamenten-Forschung. Aufgrund seiner kirchlichen T\u00e4tigkeit wurde er zum Schluss leider so diskriminiert, dass er nur noch Schweine in den umliegenden D\u00f6rfern impfen durfte.<\/p>\n<p>Wir waren unter dem Verdacht, amerikanische Spione zu sein. Ich habe manchmal unter unserem Fenster einen Mann gesehen, der da angelehnt an einem Baum stand, und wenn ich das Haus verlassen habe, folgte er mir. Unsere Bespitzelung war so offensichtlich.<\/p>\n<p>Ich sehnte mich danach, im Westen zu leben, wo die Kirche in Freiheit arbeiten konnte, wo es junge Priestertumstr\u00e4ger gab. Denn ich hatte mir vorgenommen, nur ein Mitglied der Kirche zu heiraten.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1965 war es so weit. Ich habe die Tschechoslowakei verlassen k\u00f6nnen. Zwei Jahre sp\u00e4ter habe ich \u201emeinen Priestertumstr\u00e4ger\u201c Dieter Menssen f\u00fcr Zeit und Ewigkeit in dem Schweizer Tempel geheiratet. Wir haben zwei S\u00f6hne, die als Missionare dem Herrn dienten. Und wir sind bis heute nach 41 Jahre noch immer ein gl\u00fcckliches Ehepaar. Wir lieben die Kirche Jesu Christi und haben ein starkes Zeugnis von der Wahrheit des Evangeliums.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte nur noch erw\u00e4hnen, wie es mit meiner Familie in der Tschechoslowakei weiter ging. Im Jahr 1968 kam \u201eder Prager Fr\u00fchling\u201d, der neue Hoffnungen weckte, aber durch die russische Invasion brutal zerschlagen wurde. Nach der Invasion drohten den Mitgliedern weitere Repressalien. Tagelang hat Bruder Vrba gefastet und gebetet, was zu tun sei. Es folgte eine g\u00f6ttliche Inspiration, die Tschechoslowakei zu verlassen. Im Herbst 1968 emigrierten einige der damals aktiven Mitglieder mit der Familie Vrba nach Kanada. Darunter war auch ein Teil meiner Brunner Familie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Topolcany, Slowakei Mein Name ist Miroslava Menssen\u2013Bezakova. Am 29. Januar 1939 in Topolcany in der Mittelslowakei habe ich das Licht der Welt erblickt. Mein Vater, Mikulas Bezak, 1911 in der Ostslowakei geboren, kam als junger Mann in die Tschechei, um in Brunn, auf der Milit\u00e4r-Akademie zu studieren. 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