{"id":468,"date":"2011-11-29T17:21:24","date_gmt":"2011-11-29T17:21:24","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=468"},"modified":"2014-04-15T10:07:21","modified_gmt":"2014-04-15T10:07:21","slug":"adelheid-nadig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/468\/adelheid-nadig","title":{"rendered":"Adelheid Nadig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Guttstadt, Kreis Allenstein, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Adelheid-Nadig.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-89\" title=\"Adelheid Nadig\" alt=\"mormon deutsch adelheid nadig\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Adelheid-Nadig.jpg\" width=\"200\" height=\"284\" \/><\/a>Ich bin Adelheid Nadig<\/strong>, geborene Dittrich, Tochter des Julius Dittrich und seiner Frau Adelheid geborene Schulz. Ich bin am 13.Juli 1923 in Guttstadt [jetzt Dobre Miasto], Kreis Allenstein in Ostpreu\u00dfen geboren die \u00c4lteste von sechs Geschwistern; wir hatten vier M\u00e4dchen und zwei Jungen. Ich bin aufgewachsen bei meiner Gro\u00dfmutter Anna Schulz, auch in Guttstadt geboren. Das war eine liebe Oma. Ich war gerne bei ihr gewesen, denn in Ostpreu\u00dfen ist es wundersch\u00f6n und sie wohnten da in Kienbruch. Die hatten einen wundersch\u00f6nen Garten mit einem gro\u00dfen Apfelbaum und man hatte mir in dem Apfelbaum eine Schaukel gehangen. Aber um da hinein zu kommen, musste ich auf den Tisch steigen. Und der Steg ging drau\u00dfen in die Alle. Da habe ich gerne als Kind immer drauf gelegen und die Tiere beobachtet, die Fische, die Krebse, die da waren. An das kann ich mich alles noch sehr sch\u00f6n erinnern. Meine Gro\u00dfmutter war immer sehr lieb zu mir. Ich kriegte immer Butterkl\u00fcmpchen bei ihr und ich war immer ihr Goldkind. Das kann ich nicht vergessen. Da erinnere ich mich im Alter wirklich in die Jugend zur\u00fcck. Aber dieses Paradies ist nicht mehr da. Als ich so drei Jahre alt war, verlor mein Vater, der Rottmeister bei der Bahn war, seine Arbeit, weil dort Arbeit abgebaut wurde und er machte sich auf, hier zum Rheinland, um Arbeit zu suchen.<\/p>\n<p>Als die Russen kamen, da haben sich die Guttstadt gewehrt und die Russen haben die H\u00e4user alle mit Benzin besch\u00fcttet und angesteckt. Ich bin 1996 da gewesen und habe mir das angesehen. Ich wollte noch einmal an meine Wurzeln zur\u00fcck. Wo das Haus stand, konnte man auf einer Klippe stehen und so f\u00fcnf, sechs Meter tiefer unten die Alle als kleinen Bach flie\u00dfen sehen. Ich konnte nur an Hand der Br\u00fccke, die \u00fcber den Fluss ging, genau wissen, wo die Stelle war, wo das Haus gestanden hat. Sonst war alles weg. Was die Russen gelassen haben, das waren die Kirchen, die haben sie nicht anger\u00fchrt, den Storchenturm und den Eingang zum Friedhof. Das hat man alles noch so vorgefunden, wie ich es als Kind kannte.<!--more--><\/p>\n<p>Mein Vater war Rottmeister bei der Eisenbahn, die die Schienen verlegen und da hat er die Leute gef\u00fchrt. Das muss 1926 gewesen sein. Ich wei\u00df nur, dass ich sehr an meinem Vater gehangen habe und dass ich sogar krank wurde, durch diese Trennung. Und da ist meine Mutter auf Anraten des Arztes mit mir zu ihm hinfahren. Der Arzt hat gesagt, die stirbt ihnen so oder anders. Meine Mutter sagte: \u201eIch kann das todkranke Kind doch nicht mitnehmen\u201c. Der sagte: \u201eDie stirbt Ihnen so oder anders\u201c. Dann sind wir losgefahren und wie wir in Berlin waren, da war ich wieder gesund, weil ich wusste, es ging zum Papa. Und wie ich ihn dann wieder gesehen habe, dann ist meine Mutter wieder zur\u00fcck gefahren. Damals war ich zwischen zwei und drei Jahren gewesen sein. Dann bin ich wieder zur\u00fcck zu meiner Gro\u00dfmutter, da bin ich geblieben, bis ich so sechseinhalb Jahre alt war, da musste ich zur\u00fcck, wegen des Schulanfangs. Dann habe ich die Schule angefangen, bin dann sp\u00e4ter auf die Handelsschule gegangen. Dann mussten wir bei Hitler ein Pflichtjahr leisten. Entweder ein Jahr in einer kinderreichen Familie oder zum Bauer. Da mein Vater auch ein Bauernsohn war, wollte ich auch gern einmal aufs Land. Das war 1940 im April, da sind wir nach Northeim gebracht worden und dann bin ich von einem Bauer abgeholt worden mit meiner Freundin Lilly, die mit in der Schule war, schon in der Volksschule und in der Handelsschule. die fuhr mit dahin.<\/p>\n<p>Wir kamen beide in dasselbe Dorf nach Th\u00fcdinghausen bei Northeim, zehn Kilometer davon. Dort habe ich dann melken gelernt, ich habe alles mitgemacht, was wir so in der Landwirtschaft hatten. Morgens und abends vier K\u00fche gemolken. und ich hatte da wirklich eine sch\u00f6ne Zeit. Ich habe Futter geladen, ich habe Traktor fahren gelernt. Es ist ein wundersch\u00f6nes Jahr gewesen. Dann bin ich nach Hause gegangen und kriegte gleich eine Stelle bei der Baustoffgro\u00dfhandlung. Dislich und Co. hie\u00df die Firma. Da der Krieg war, hatten wir immer viel zu tun. Wir mussten auch immer l\u00e4nger arbeiten, da waren immer zehn oder zw\u00f6lf Stunden am Tag. Und da so viele Angriffe nachts waren, mussten wir ein paar Mal raus, da bin ich manchmal eingeschlafen, dass ich mit dem Kopf auf die Schreibmaschine aufschlug, da wurde ich wieder wach davon. Dann sind die hingegangen und wollte die M\u00fctter auch raus haben aus Duisburg, da ist ein riesengro\u00dfer Angriff gewesen. Danach haben sie alle M\u00fctter mit kleinen Kindern evakuiert.<\/p>\n<p>Da ist meine Mutter nach Gr\u00f6ningen bei Halberstadt gekommen mit meinen Geschwistern. Die eine Schwester, die zwei Jahre j\u00fcnger ist wie ich, Dorothea, die war im Arbeitsdienst. Ich war vom Arbeitsdienst freigestellt, weil ich der Baustoffhandlung gebraucht wurde. Da hat mein Chef mich freistellen lassen. Meine Schwester war in K\u00f6nigsberg und fuhr dort Stra\u00dfenbahn. Eine kleine Schaffnerin, als Arbeitsdienstmaid. Ich blieb beim Vater und die Front kam immer n\u00e4her. Soldaten kamen schon zur\u00fcck aus dem Westen, das war in Duisburg. Wir hatten Einquartierung, zwei Mann, die schliefen bei uns im Kinderzimmer. Die hatten eine Kuh mitgebracht, die schlachteten auch. Gegen\u00fcber von uns war so ein kleines Haus, da hatten sie ihre K\u00fcche drin. Die brachten uns auch von dieser Br\u00fche und auch Fleisch davon. Mein Vater hatte einmal gesagt: \u201eAber das Euter werft ja nicht weg, das bringt mit\u201c! Da hat mein Vater das Euter genommen und hat das gekocht. Wir kriegten im Krieg ja nur wenig Fleisch. Da war man immer froh, wenn man Fleisch hatte. Erst habe ich gedacht, das Euter essen? Er sagte: \u201eDas wird Dir schon schmecken\u201c. Und dann hat er mir eine Scheibe zum Probieren gegeben. Das schmeckt, als wenn man K\u00e4se essen w\u00fcrden. Da habe ich meinen Kollegen im B\u00fcro immer so eine Scheibe mitgenommen, die hatten sich gefreut.<\/p>\n<p>Wie es dann hie\u00df, dass die Amerikaner auf der anderen Rheinseite standen und wir hatten uns ja immer von Soldaten, wer wei\u00df was f\u00fcr Schreckbilder gemacht, wir w\u00fcrden vergewaltigt und was nicht alles. Da habe ich zu meinem Vater gesagt: \u201eIch fahre zu Mutter\u201c. Er war dann auch einverstanden. Ich habe so einiges eingepackt und bin dann los gefahren. Ich wei\u00df, dass ich einmal im Sauerland \u00fcbernachten musste. Unterwegs hatten sich schon mehrere zusammengefunden. Da war auch ein M\u00e4dchen aus Duisburg, die mitfuhr, die kannte ich auch aus der Schule. Unterwegs haben wir Jungen getroffen. Wir waren eine Gruppe. Abends sind wir auf einen Bauernhof und fragten, ob wir da \u00fcbernachten konnten, wir wollten ja nur in die Scheune. Aber die B\u00e4uerin war so, die steckte die Jungen in die Scheune und uns beide M\u00e4dchen nahm sie mit ins Haus. Da haben wir sch\u00f6n in Bette geschlafen. Wie wir am n\u00e4chsten Tag weiter fuhren, da kamen wir, das muss in der H\u00f6he bei Dortmund gewesen sein, da erfuhren wir, dass da ein Zug fuhr und der fuhr nach Magdeburg. Dann stiegen wir in den Zug und fuhr dann \u00fcber Halberstadt. Ich bin in Halberstadt ausgestiegen, ich sehe mich noch, wie ich da ausstieg, holte mein Rad und da musste ich noch zw\u00f6lf Kilometer bis Gr\u00f6ningen, wo meine Mutter war, eine gerade Strecke nur fahren.<\/p>\n<p>Sie haben sich dann gefreut, dass ich kam. Da bin ich eine Zeit lang dageblieben. Die Amerikaner hatten bis Berlin Deutschland eingenommen. Nach einem Jahr oder so, gingen sie zur\u00fcck bis hier zum Harz und lie\u00dfen den Russen das ganze Gebiet. Und da kam der Russe da hin. Und da wollte ich auch nicht mehr bleiben und habe zu meiner Mutter gesagt: \u201eIch will hier weg, wenn die Russen kommen\u201c. Da bin ich dann zur Zuckerfabrik gegangen und an dem Tag war ein Konvoi mit amerikanischen Autos, die kamen aus Gie\u00dfen und wollten dort Zucker abholen. Dann habe ich mit meinem Schulenglisch mit dem verhandelt, ob sie mich mitnehmen w\u00fcrden. Das haben die dann auch gemacht. Sie haben gesagt, ich k\u00f6nnte mitfahren. Ich bin nach Haus gelaufen, habe meine Sachen geholt und bin wieder hin. Dann sind die mit mir auch los gefahren. Ich kann sagen, wie die durch den Harz ged\u00fcst sind, da vergeht h\u00f6ren und sehen. Sie mussten sich an den Zuckersacken festhalten, dass sie da nicht runterkippten. Die haben die Kurven genommen, wie irre. Und als sie dann aus dem Harz raus waren und wieder ebene Erde waren, da kam auf einmal ein Amerikaner gekrochen, von vorne nach hinten zu mir und wollte was von mir. Und ich war ja Jungfrau. Und dann haben sie angehalten und ich musste aussteigen.<\/p>\n<p>Dann stand ich da auf der Chaussee. Aber das war nicht weit von einem kleinen Ort weg, oder Dorf, da wurde es auch schon Nacht und ich musste in einer Scheune \u00fcbernachten. Da war auch noch ein deutscher Soldat, der auch auf der Flucht war irgendwie, der war auch in der Scheune, ein Familienvater, der wollte auch an mich ran. Da habe ich ihm gesagt, dass ich noch Jungfrau war und ich habe Angst davor, da hat er mir nichts getan. So habe ich doch noch unter m\u00e4nnlichem Schutz geschlafen. Dann hat er mir gesagt, dass n\u00e4chsten Morgen in dem Ort ein Zug nach Northeim gehen w\u00fcrde. Da bin ich morgens hin marschiert und es ging auch ein Zug. Ich muss auch Geld gehabt haben, sonst h\u00e4tte ich nicht Zug fahren k\u00f6nnen. Wenn ich in Northeim war, da war ich ja bald in Th\u00fcdinghausen. Da bin ich zu Verwandten von meinem Bauer aus Th\u00fcdinghausen gegangen, der Viehh\u00e4ndler in Nordheim war.<\/p>\n<p>Ich wollte sehen, ob jemand aus Th\u00fcdinghausen da ist, der mich dann h\u00e4tte mitnehmen k\u00f6nnen, denn es fuhren damals so weit nicht die Z\u00fcge regelm\u00e4\u00dfig. Ich h\u00e4tte dann zehn Kilometer laufen m\u00fcssen. Ich komme auf den Hof und wer steht da mit seinem Wagen. Opa Hilke. Der Vater von den Leuten, bei denen ich 1940 auf dem Hof war. Er hat sich gefreut mich zu sehen und hat mich nat\u00fcrlich mitgenommen. Die haben sich dann auch riesig gefreut, dass ich da war. Ich bin dann bei ihnen eine Weile geblieben. Bis eines Tages der Vater meiner Freundin mit meiner Freundin nach Th\u00fcdinghausen kam, um Sachen abzuholen, die sie da deportiert hatten im Krieg. Zum Beispiel ihr gutes Geschirr oder auch Silber. Die hatten mich dann wieder zur\u00fcck genommen zu meinem Vater nach Duisburg. Da war ich dann wieder bei meinem Vater. Und dann kam auch meine Schwester wieder zur\u00fcck. Die war in K\u00f6nigsberg im Arbeitsdienst Und eines Nachts tr\u00e4umte ich davon. Ich sah vor unserer Haust\u00fcr, vor unserer Wohnungst\u00fcr, Koffer stehen. Da sagte ich schon am n\u00e4chsten Morgen zu meinem Vater: \u201cIch glaube unsere Dora kommt nach Hause, ich habe von der getr\u00e4umt und der Koffer stand vor der T\u00fcr\u201c. Und wie ich den n\u00e4chsten Tag vom B\u00fcro zur\u00fcckkomme, steht tats\u00e4chlich der Koffer vor der T\u00fcr. Meine Schwester war nicht da. Da war sie bei Nachbarn, weil sie nicht herein konnte. Jetzt war meine Schwester auch wieder zu Hause. Und ist auch wieder gl\u00fccklich gewesen. Nun war meine Vater, meine Schwester und ich wieder zu Hause, aber wir h\u00e4tten gerne meine Mutter und die anderen Geschwister zu Hause gehabt. Aber die Russen lie\u00dfen die nicht heraus.<\/p>\n<p>Da hat meine Schwester und ich beschlossen, wir gehen hin\u00fcber. Und versuchen da irgendwie etwas. Da gingen damals viele Leute da hin und wollten da hin\u00fcber, weil sie auch ihre Verwandten evakuiert hatten und nicht raus kamen. Da waren wir an einer Endstation im Harz, da konnte man hin\u00fcber, aber der war sehr bewacht. Mit einer ganzen Gruppe sind wir hin\u00fcber, auf einmal standen die Stalingradsch\u00fcler vor uns und hielten uns alle fest. Wir jungen M\u00e4dchen haben gezittert vor diesen jungen M\u00e4nnern. Die suchten haupts\u00e4chlich nach Post. Und die alten M\u00e4nner, die dabei waren und wo sie Post fanden, schlugen die ins Gesicht. Meine Schwester hatte auch ein ganz gro\u00dfes, dickes Paket mit Briefen mit gehabt. Da hat sie sich auf die Brief gekniet und die haben die nicht gefunden und die haben uns M\u00e4dchen auch gar nicht anger\u00fchrt gehabt. Bei den M\u00e4nnern haben sie ordentliche Untersuchung gemacht, und wenn sie Briefe fanden, haben sie die M\u00e4nner geschlagen.<\/p>\n<p>Nach einer Weile haben sie uns wieder zur\u00fcck gejagt. Da waren wir erst einmal froh, dass wir erl\u00f6st waren und nicht mitgenommen worden sind und wir wieder zur\u00fcck konnten auf das andere Gebiet. Wir waren jetzt wieder hier im amerikanischen oder englischen Gebiet. Aber meine Schwester und ich wir wollten nicht zur\u00fcckgehen. Da haben wir uns seitlich geschlagen und da ging der Berg runter und da bildete eine Chaussee die Grenze. Da haben wir gedacht, am Tag kommen wir da nie hin\u00fcber. Wir haben bis abends am Wald gesessen und da kamen noch mehrere Leute dazu, die auch alle hin\u00fcber wollten. Da wurde es dunkel und man konnte fast gar nichts sehen und auf einmal kommt da jemand an. Wir waren ganz verwundert und auf einmal sehen wir, dass das eine ganze Menge Menschen waren, die gingen wie eine Linie hinter einander, so dass man immer nur einen Mann sah. Da haben wir gedacht, prima, so machen wir das auch. Aber ab und an ging dann immer auf der Chaussee Scheinwerfer an und da leuchteten die Russen die Chaussee mit Scheinwerfer. Da haben wir uns einen Plan gemacht und haben gesagt, wir machen das auch wie die, die da gekommen sind, denn die haben es ja geschafft. Da m\u00fcssen wir jetzt auch schaffen, aber auf die andere Seite. Und dann haben wir das gemacht. Keiner wollte als Letzter gehen. Dann habe ich mich gemeldet, als Letzter zu gehen. Wir gehen wie ein Strich bis unten zu der Chaussee, da ist ja immer ein Graben und dann legen wir uns in den Graben ziemlich hoch am Rand, aber dann in einer Reihe nebeneinander und dann warten wir ab, bis sie die Chaussee abgeleuchtet haben und nachdem die die Scheinwerfer ausgemacht haben und dann auf ein Zeichen, husch, alle r\u00fcber. Und da hat auch funktioniert. Und so wie wir dr\u00fcben waren, gingen Scheinwerfer an und dann haben die gesucht und wir haben uns auf der anderen Seite ins hohe Gras geschmissen. Die haben uns nicht gefunden. Wie alles wieder ruhig war, dann sind wir durch die Wiesen ab in den Ort hinein, bis zum Bahnhof. Und am n\u00e4chsten Morgen fuhr dann ein Zug nach Magdeburg und der ging wieder \u00fcber Halberstadt und so kamen wir wieder zu meiner Mutter. Da mussten wir zehn Kilometer laufen von Halberstadt nach Gr\u00f6ningen. Aber wir haben unsere Mutter trotzdem nicht mitnehmen k\u00f6nnen, das dauerte noch ein paar Jahre ehe wir sie wieder her\u00fcber kriegten.<\/p>\n<p>Wir wollten meine Mutter nach Hause holen und das ging nicht. Die Russen waren zu stark. Sie hatte Angst mit den kleinen Kindern. Wir mussten da einen gro\u00dfen Fu\u00dfmarsch machen, das w\u00e4re eine ungeheure Anstrengung und das wollte meine Mutter nicht. Aber ich musste wieder zur\u00fcck. Ich musste ja auch zu meiner Arbeit und zu meinem Vater, den wollten wir auch nicht alleine lassen. Da war eine Familie Spitzenberg, die wollte auch zur\u00fcck. Dieser Familie konnte ich mich anschlie\u00dfen. Der gro\u00dfe Sohn Ewald hatte seine Mutter da geholt. Die nahmen allen Kram mit. Die waren furchtbar belastet. Ich hatte ja fast gar nichts mit, als nur, was ich so an Verpflegung brauchte und die hatten sogar Bettzeug mit und so. Dann hatte sich da ein gro\u00dfer Trupp zusammengefunden. Wir haben daf\u00fcr, glaube ich, etwas bezahlen m\u00fcssen, die haben die Russen bestochen, so dass wir durch den Wald durch konnten, bis zur Grenze. Aber wir mussten zu Fu\u00df gehen. Und das h\u00f6rte sich dann nachts durch den Wald so an, als wenn eine Elefantenherde da ankam. Der Ewald hatte mir seinen Koffer gegeben, ich sollte ihn ein Weilchen tragen, aber der war so schwer und ich habe ihn auch eine gro\u00dfe Weile getragen. Aber auf einmal wurde mein Arm immer l\u00e4nger und ich sollte auch mitlaufen und er kam und kam nicht und da habe ich ganz laut gerufen: \u201cKomm und hol deinen Koffer sonst schmei\u00df ich den hier hin\u201c! Da haben die gemeint, ich sollte leise sein, aber das war doch gar nicht n\u00f6tig, bei der Elefantenherde.<\/p>\n<p>Wir waren dann dr\u00fcben auf der anderen Seite durch den Wald durch und dann fing wieder ein neuer Wald an, aber der war schon auf unserer Seite, wo der Russe nicht mehr war. Da haben wir \u00fcbernachtet im Wald. Da konnte ich wohl unter Federbetten schlafen, aber ich habe da gefroren und gezittert. Seitdem habe ich jahrelang mein Hemd nie auslassen k\u00f6nnen, weil ich hier in der Taille fror. Und von da aus sind wir dann irgendwie an eine Station gekommen und da fuhr ein G\u00fcterzug. Das war ein Kohlenzug, der war zwar offener Kohlenwagen. Da war einmal Kohle drauf, aber der Staub war da noch drin und wir waren auf diesem Wagen. Als wir dann in Duisburg ankamen, da waren wir alle schwarz wie Neger vom Kohlenstaub und \u00fcberanstrengt und hungrig. Und wie ich bei meinem Vater ankam, hat er mich erst gar nicht erkannt nur an der Stimme. Dann war er auch froh, dass ich wieder da war. Er hat eine leckere Gem\u00fcsesuppe gekocht. Ich habe mich dar\u00fcber her gemacht und habe gleich drei hohe Teller voll gegessen. Dann hat er mich ins Bett gepackt mit Federbett. Da war mir noch zu kalt. Dann noch Decken drauf gepackt und ich habe immer noch gefroren. Aber ich war froh und gl\u00fccklich, dass ich wieder zu Hause war. Auf meine Mutter mussten wir noch einige Jahre warten, bis sie richtig, offiziell zur\u00fcck konnte. Das war vor Weihnachten gewesen. Das war dieses Kapitel mit Krieg. Traurig war es ja f\u00fcr uns, dass wir ihn verloren hatten.<\/p>\n<p>Als ich so achtundzwanzig Jahre alt war, ja da wollte ich auch gerne heiraten, aber hatte so noch nicht den richtigen Mann gefunden, wie ich ihn mir vorstellte und habe dann zu Gott gebetet: \u201eIch m\u00f6chte gerne einen Mann finden, wo es f\u00fcr immer h\u00e4lt\u201c. Und eines Tages kam ich vom B\u00fcro herunter und wollte unten in den Betrieb gehen, und wie ich durch das Tor ging, kam ein Mann heraus, wir sahen uns an, da sagte eine Stimme mir ins Ohr: \u201eDas wird dein Schicksal\u201c. Ich habe zwar acht Jahre warten m\u00fcssen, er ist dann mein Schicksal geworden, da haben wir geheiratet 1957. Und zwei Jahre sp\u00e4ter wurde dann unser Sohn Peter geboren. Mein Mann hie\u00df Christian.<\/p>\n<p>Zehn Jahre sp\u00e4ter klopften die Missionare im Fr\u00fchjahr 1969 an die T\u00fcr. Es war an einem Samstag, ich war mit aller Arbeit fertig, ich war froh und gl\u00fccklich, ich habe nie gerne geputzt und war froh, dass ich mit dieser Arbeit fertig war. Da standen diese jungen M\u00e4dchen vor der T\u00fcr. Sie fragten mich \u00fcber Kindererziehung fingen sie an zu sprechen und wie ich \u00fcber Bestrafung sprach, sagte ich: \u201eKommen Sie doch bitte herein, das brauchen wir nicht alles vor der T\u00fcr erz\u00e4hlen:\u201c Dann habe sie sich da hin gesetzt. Dann haben sie mich gefragt, wie ich mir Gott vorstellte? Ja, wie stelle ich mir Gott vor? Dann habe ich dar\u00fcber nachgedacht. Die einen sagen, er w\u00e4re ein alter Mann mit Bart, die anderen sagen, er w\u00e4re ein Geist, der alles umfasst. Ich wei\u00df nicht, was ich sagen sollte. Dann nahmen sie die Bibel und schlugen sie auf, und lasen vor: \u201edass der Mensch im Ebenbild Gottes erschaffen ist\u201c. Was noch sch\u00f6n war an dem Tag, was ich da erfahren durfte, ich war ja katholisch erzogen, da war ja Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist immer eine Person.<\/p>\n<p>Und sie erz\u00e4hlten mir die Geschichte von Joseph Smith, dass er Gott Vater und Gott Sohn alle einzeln gesehen hat. Sie glauben gar nicht, wie gl\u00fccklich ich an diesem Tag war. Das konnte ich immer nicht glauben, dass das alles eine Person sein sollte. Da war ich sehr froh gewesen dar\u00fcber. Da habe ich noch ein bisschen Kampf gehabt. Das war gar nicht so einfach sich einfach taufen zu lassen. Man muss auch mit sich selbst k\u00e4mpfen. Vor allen Dingen mit seiner Bequemlichkeit. Das ist das gr\u00f6\u00dfte \u00dcbel dabei. Da musste ich ja immer sonntags zur Kirche gehen. Muss mich anziehen und aufstehen und waschen. Aber als sie mich dann belehrten, da habe ich auch eine sch\u00f6ne Erfahrung gemacht. Ich wusste damals nicht, dass das ein Riesenzeugnis war, als sie mir die f\u00fcnfte Lektion gaben, die Missionarinnen, die Stufen zur Erh\u00f6hung und mir erkl\u00e4rten, dass wir alles geistig mitnehmen und die drei Reiche aufzeichneten, da wurde ich elektrisiert und die Stimme sprach zu mir: \u201eJa, da hast du die Antwort auf deine Fragen\u201c. Ich habe mich so erschrocken, denn vor Elektrisieren hatte ich ein bisschen Angst gehabt. Und die Missionare sagten: \u201eWas ist Ihnen\u201c? Ich sagte: \u201eDa hat einer zu mir gesprochen, da hat er mich auch noch elektrisiert\u201d! Da sagten sie: \u201cDas war der Heilige Geist, was ist denn die Antwort auf ihre Fragen\u201d? Vor lauter Schreck habe ich gar nicht mehr gewusst, was das war. Sp\u00e4ter ist mir eingefallen, dass ich immer gesagt habe, wenn ich so \u00fcberlastet war, aber mit Garten, Kind, einkaufen und so und putzen, ach sage ich, ich m\u00f6chte blo\u00df wissen, was Gott mit uns vor hat, wir brauchen zwanzig Jahre, ehe wir erwachsen sind und dann fangen wir an, zu arbeiten und dann eines Tages kriegen wir einen auf den Kopf, aber was ist dann? Das war die Antwort auf meine Frage, dass wir alles das, was wir uns hier erarbeiten mitnehmen werden. Ich wollte, dass die Missionare gar nicht wieder kamen, aber mein Mann, der lie\u00df sie kommen und hat gesagt, wie sie ihn belehrt haben, ich sagte: \u201eWarum hast Du sie denn nicht weggeschickt\u201d? Er sagte: \u201eIch konnte nicht, sie sagten die Wahrheit\u201c! Darauf kamen sie und haben uns alle belehrt. Und dann sind wir alle am 12. Juli 1969 getauft worden. Alle drei in D\u00fcsseldorf und sind bis heute der Kirche treu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guttstadt, Kreis Allenstein, Ostpreu\u00dfen Ich bin Adelheid Nadig, geborene Dittrich, Tochter des Julius Dittrich und seiner Frau Adelheid geborene Schulz. Ich bin am 13.Juli 1923 in Guttstadt [jetzt Dobre Miasto], Kreis Allenstein in Ostpreu\u00dfen geboren die \u00c4lteste von sechs Geschwistern; wir hatten vier M\u00e4dchen und zwei Jungen. 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