{"id":470,"date":"2011-11-29T17:24:24","date_gmt":"2011-11-29T17:24:24","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=470"},"modified":"2014-04-15T10:07:15","modified_gmt":"2014-04-15T10:07:15","slug":"christine-novotny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/470\/christine-novotny","title":{"rendered":"Christine Novotny"},"content":{"rendered":"<p><strong>K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Christine-Novotny.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-108\" title=\"Christine Novotny\" alt=\"mormon deutsch christine novotny\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Christine-Novotny.jpg\" width=\"200\" height=\"276\" \/><\/a>Mein Name ist Christine Novotny, <\/strong>geborene M\u00fcller. Ich komme aus K\u00f6nigsberg in Ostpreu\u00dfen. Mein Vater hei\u00dft Emil M\u00fcller und kam aus Heiligenbeil in Ostpreu\u00dfen und ist am 22. Oktober 1884 geboren. Meine Mutter, Frieda M\u00fcller, n\u00e9e Lepschies, ist am 9. August 1906, im Frischen Haff geboren.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre bekamen meine Eltern acht Kinder, wovon das letzte Kind 1945 im Januar geboren wurde. Als der Kriege gegen 1945 zu Ende ging und K\u00f6nigsberg 1944 noch unter den Bombenangriffen zu leiden hatte, wurde meine Mutter zweimal ausgebombt. Als sie ein drittes Mal ausbombt wurde, verlor sie den letzten Rest, den sie noch besa\u00df, und die Kinder wurden ihr alle weggenommen, bis auf die letzten drei. Dann musste meine Mutter fl\u00fcchten, und mein Vater blieb in K\u00f6nigsberg zur\u00fcck, weil K\u00f6nigsberg eine Festung war. Und meine Mutter verlor den Kontakt zu meinem Vater.<\/p>\n<p>Sie bekam dann sp\u00e4ter Bescheid, dass mein Vater von den Russen aufgeh\u00e4ngt worden ist, weil er Mitgliede der Partei war. Er war kein freiwilliges Mitglied, er ist zwangsweise dazu gebracht worden. Seine Kinder waren das Druckmittel. Die SS-M\u00e4nner kamen in ihren schwarzen Uniformen regelm\u00e4\u00dfig an T\u00fcr und wollten auch uns zwingen, in den Bund Deutscher M\u00e4dchen zu gehen. Und wir haben das auch nicht getan. Daher hatten wir best\u00e4ndig \u00c4rger, und wir standen sicher auf der schwarzen Liste, denn wir wurden beobachtet. Als das die Russen bei den Verh\u00f6ren herausfanden, da wurde er einfach aufgeh\u00e4ngt. Es hie\u00df, dass er ein Nazi war, und Nazis m\u00fcssen aufgeh\u00e4ngt werden. Das war so \u00fcblich.<!--more--><\/p>\n<p>Und die Frauen mussten um ihr Leben laufen. Meine Mutter hat dann noch die \u201eGustloff\u201c erreicht in Pillau. Von K\u00f6nigsberg wurde sie mit dem Boot zur \u201eGustloff\u201c gebracht. Dort verblieb sie circa vierzehn Tage mit ihren drei Kindern. Sie war schon am 12. Januar 1945 auf dem Schiff, obwohl sie am 5. Januar erst entbunden hatte. Das Schiff war \u00fcberf\u00fcllt. Es waren schon neuntausend Menschen an Bord und hatte eigentlich nur f\u00fcr viertausend Menschen Platz. Es war ein Lazarettschiff mit Verwundeten an Bord. Eigentlich wollte der Kapit\u00e4n gar nicht auslaufen. Aber da die Menschen aus K\u00f6nigsberg und Umgebung fl\u00fcchteten und alle auf das Schiff kamen, wurde er von dem Menschenmenge gezwungen, auszulaufen. Er entschied aber, dass alle Frauen, die gerade entbunden oder kleine Kinder hatten, das Schiff verlassen sollten. Denn da es ein Lazarettschiff war, gab es keine M\u00f6glichkeiten, Frauen und kleinen Kindern zu helfen.<\/p>\n<p>Aber auch hierin sehe ich den Weg des Herrn. Er sorgte daf\u00fcr, dass meine Mutter das Schiff verlassen musste. Sie ist dann auf einem anderen Schiff nach Schleswig Holstein gekommen. Und das wurde nicht beschossen. Denn die \u201eGustloff\u201c ist beschossen worden, obwohl sie ein Rotes Kreuz-Schiff war und auch dieses auch durch die Flagge angezeigt wurde. Die Russen waren der Meinung, dass auf dem Schiff das \u201eBernsteinzimmer\u201c war, und das \u201eRote Kreuz\u201c nur ein Vorwand war, um dieses \u201eBernsteinzimmer\u201c au\u00dfer Landes zu bringen. Und das war angeblich der Grund f\u00fcr die Zerst\u00f6rung. Au\u00dferdem glaubten sie, dass dort keine Fl\u00fcchtlinge an Bord seien, sondern Milit\u00e4r. Und so wurde die \u201eGustloff\u201c mit all den Verwundeten und Fl\u00fcchtlingen an Bord versenkt.<\/p>\n<p>Ich selber bin 1944 von der SS in ihren schwarzen Uniformen verschleppt worden. Ich war noch keine sechzehn Jahre alt. Sie kamen, als meine Eltern nicht zu Hause waren, und nahmen mich einfach mit und ich hatte keine Ahnung, was \u00fcberhaupt vor sich ging. Ich sagte, dass ich warten wollte, bis meine Mutter wieder zu Hause war. Aber sie sagten mir, dass meine Mutter Bescheid w\u00fcsste. Und sie sagten auch, dass sie mich wieder zur\u00fcckbringen w\u00fcrden. Was sollte ich machen? Ich bin dann mitgegangen. Man hat mich in ein Heim gesteckt, die T\u00fcren abgeschlossen, und ich wurde verh\u00f6rt. Ich hatte nichts an Kleidung mit. Dort bekam ich Anstaltskleidung. Meiner Mutter wurden alle gro\u00dfen Kinder weggenommen. Von acht Kindern wurden ihr f\u00fcnf Kinder weggenommen. Und das, weil mein Vater nicht in die Partei eintreten wollte. Diese sind die Namen meiner Geschwister: Die \u00c4lteste ist meine Schwester Vera, dann kam ich, Christine, dann die Wally, dann Irene und mein Bruder Reinhold. Wir sind sieben M\u00e4dchen und ein Junge. Von uns f\u00fcnf \u201eGro\u00dfen\u201c war Reinhold der J\u00fcngste. Und wir sind alle in verschiedenen Heimen untergebracht worden. Kein Kind wusste etwas von dem anderen. Wir waren alle zerstreut.<\/p>\n<p>Ich wurde von einem Heim zum anderen gebracht: von K\u00f6nigsberg nach Braunsberg, von Braunsberg nach Angerburg, von Angerburg nach M\u00e4risch-Sch\u00f6nberg. Und dort war ich zuletzt. \u00dcberall in diesen Heimen waren Nonnen. Aber diese Nonnen waren sehr hart zu uns. Ich habe Fu\u00dftritte und viele, viele Schl\u00e4ge erhalten. Wir durften nicht mit den M\u00e4dchen sprechen, die dort auch untergebracht waren. Wir durften uns nicht einmal zul\u00e4cheln. Sofort standen sie mit St\u00f6cken bereit und schlugen uns. Und uns wurden alle Haare abgeschnitten. Wir konnten uns nicht wehren. Wir bekamen alle eine Glatze.<\/p>\n<p>Dann wurden uns Arbeiten zugewiesen in diesem Heim. Wir hatten die W\u00e4sche der Menschen aus den Kasernen zu waschen. Die gekochte W\u00e4sche wurde in eine gro\u00dfe Wanne getan, und dann mussten wir M\u00e4dchen uns rund um die Wanne stellen und die W\u00e4sche waschen. Und wenn die Hemdkragen nicht richtig sauber geworden waren, dann wurden uns die nassen Hemden um die Ohren gehauen.<\/p>\n<p>In den nassen Sachen standen wir dann bis abends 11.00 Uhr und haben die Hemden gewaschen. Ohne Essen. Unsere H\u00e4nde waren verspannt, ausgetrocknet, schmerzten und waren total zerschunden. Aber es gab keine Salbe f\u00fcr uns. Und das Waschen ging trotzdem weiter. Als ich einmal der Oberschwester sagte, dass ich einfach nicht mehr kann, da hat sie mich f\u00fcrchterlich mit dem Stock geschlagen und ins Gef\u00e4ngnis geworfen. Und in das Gef\u00e4ngnis kam sie dann t\u00e4glich einmal und hat mich weiter geschlagen. Sie schlug so lange, bis ich sagte, dass ich wieder arbeiten wolle. Denn Essen gab es auch nicht. Vor Hunger habe ich eingewilligt.<\/p>\n<p>Aber ich wusste nicht, wie ich waschen sollte. Und die Hemden wurden nicht sauber. Und schon gab es wieder Schl\u00e4ge. Man lebte nur von Schl\u00e4gen. Es waren keine SS-Offiziere, es waren die Nonnen, die uns so hart behandelten. Es wurde auch morgens nicht gebetet. Stattdessen hoben die Nonnen ihre R\u00f6cke, damit ihre hohen Schn\u00fcrschuhe frei wurden, und dann haben sie uns mit diesen Abs\u00e4tzen in den Hintern getreten. Was mich sehr verwundert und auch traurig gemacht hat ist, dass das doch eigentlich Menschen sind, die ihre Arbeit f\u00fcr Gott tun und dem N\u00e4chsten dienen sollten. Und trotzdem haben sie sich von der Hitlerzeit so beeinflussen lassen, dass wir immer mit \u201eHeil Hitler\u201c gr\u00fc\u00dfen mussten. Und auch wenn wir unsere monatlichen Beschwerden hatten und um Vorlagen baten, dann hat man sie uns verweigert. Wir mussten es einfach hinnehmen. Wir mussten auf den Acker gehen und Kartoffeln ernten \u2013 bis zum Umfallen.<\/p>\n<p>Ich bin ja nun, Gott sei es gedankt, eine sehr, sehr fromme Frau. Ich liebe Gott und Jesus Christus sehr. Und ich habe allen Grund Gott zu danken f\u00fcr alles in meinem Leben. Ich habe dort immer viel gebetet. Ich habe mich mit Hilfe der F\u00fc\u00dfe an der Wand hoch geschoben und habe aus dem Fenster geschaut. Ich habe Gott gesehen. Er hat mir zugenickt. Ich habe gebetet und gebetet und gebetet, tagt\u00e4glich immerfort, wo ich auch war. Ich habe immer nur gebetet. Ich habe gebetet in diesem Heim. Dann habe ich geschaut, und da war ein Gesicht, das genickt hat. Und da wusste ich: \u201eHerr, du bist da! Mich k\u00f6nnen sie schlagen, mir ist alles egal. Ich wei\u00df, du bist da. Ich lege alles in deine Hand, und ich gehe mit dir, Herr\u201c! Und ich bin mit ihm gegangen. Und er hat mir immer wieder geholfen.<\/p>\n<p>Als nachher der Krieg zu Ende ging, und die Tore aufgemacht wurden, haben die Erzieher das Heim einfach verlassen und uns zur\u00fcckgelassen, ohne Papiere, ohne alles. Es war ein Konzentrationslager-\u00e4hnliches Heim mit einem Arbeitshaus daneben. Wir sind dann hin\u00fcber zum Arbeitshaus gegangen zu den M\u00e4nnern. Die mussten dort Schwerarbeit leisten an Maschinen usw. Und immer standen Aufsichtsleute da, die die Leute immer wieder angetrieben haben. Vom Heim aus haben wir einmal einen Ausflug gemacht, und da haben wir ein Konzentrationslager besucht. Da hat man uns ein KZ gezeigt, in dem Juden waren. Aber ich war noch zu dumm, ich hatte keine richtige Vorstellung, was das alles bedeutete; denn man hat uns ja nichts so richtig erkl\u00e4rt. Das habe ich alles erst nach dem Krieg erfahren, als ich schon l\u00e4ngst verheiratet war.<\/p>\n<p>Also von dem Heim aus bin ich dann hinaus auf die Stra\u00dfe gegangen. Und dort waren die Tschechen. Ich konnte kein tschechisch und dachte: \u201eWas mache ich jetzt?\u201c Dann sah ich Soldaten mit ihren Trecks kommen, die auf dem R\u00fcckzug waren. Dann haben verschiedene M\u00e4dchen, auch ich, sich auf die Lkws geschwungen. Viele sind nachher abgesprungen, und ich war alleine mit den Soldaten geblieben. Ich bin nur alleine mit den Soldaten gefahren, immer nur mit den Soldaten. Und das war eigentlich gut. Die deutschen Soldaten wussten auch nicht mehr, wohin sie gehen sollten, denn es war ja eine richtige Einkesselung. Jeder versuchte sich zu retten, wie es nur irgendwie ging.<\/p>\n<p>Es waren vielleicht zehn Soldaten. Aber man sagte uns, dass wir uns aufteilen sollten in kleinere Gruppen, vielleicht zu dritt. Denn wenn die Russen uns finden sollten, dass nicht gleich alle zusammengefunden werden sollten. Jeder sollte versuchen, selbst durchzukommen. Ich bin durch W\u00e4lder gelaufen und \u00fcber Felder, und \u00fcberall wurde geschossen. Dann habe ich hier und da Soldaten getroffen und mich immer wieder an die Soldaten angeschlossen. Es gab Feindber\u00fchrungen mit richtigen Schie\u00dfereien. Es wurden M\u00e4nner verletzt. Aber der Herrgott hat mich gef\u00fchrt. Und wir sind immer weiter und weiter gefl\u00fcchtet. Wir waren zweiundzwanzig Tage unterwegs ohne Essen. Nur auf der Flucht, ohne Bett, ohne irgendetwas, immer im Wald und geschlafen in den Sachen, die man am Leibe trug. Und was noch hinzukommt: Wir mussten ja oft durch Wasser, durch Fl\u00fcsse. Wir waren dann bis zur Brust im Wasser und mussten dann mit der nassen Kleidung wieder weiter laufen. Wenn wir irgendwo Wasser pl\u00e4tschern geh\u00f6rt haben, dann sind wir dorthin gegangen und haben getrunken. Wir hatten ja auch keine Gef\u00e4\u00dfe, in denen wir Wasser aufbewahren konnten.<\/p>\n<p>Manchmal mussten wir auf dem Bauch weiter kriechen, und manchmal hatten wir Feindber\u00fchrung. Wenn wir einen Strohschober gefunden haben, dann haben wir uns dort eingenistet. Manchmal kamen Bauern mit ihren Hunden vorbei, und sie haben uns nicht gefunden. Am anderen Tag sind die Soldaten im Strohschober geblieben, und ich bin alleine herausgegangen. Es wurde \u00fcberall geschossen, aber ich hatte keine Angst mehr. Ich bin dann auf dem Bauch kriechend weitergerutscht. Ich h\u00f6rte Stimmen, deutsche Stimmen, und ich bin auf die Stimmen zu gerutscht. Die Soldaten sagten: \u201eMeine G\u00fcte, wo kommt das M\u00e4dchen her\u201c? Diese Soldaten wollten hin\u00fcber zu den Amerikanern. Die Amerikaner hatten dieses Gebiet aber schon den Russen \u00fcberlassen. Das war das Gebiet um den B\u00f6hmerwald, und dort flie\u00dft die gro\u00dfe Moldau. Die Soldaten wollten die Moldau mit Baumst\u00e4mmen \u00fcberqueren und wollten mich mitnehmen. Aber ich sagte: \u201eNein, ich gehe nicht mit.\u201c<\/p>\n<p>Dann kamen Bauern und fragten, wo die Soldaten alle geblieben w\u00e4ren. Und ich sagte, dass ich keine Ahnung h\u00e4tte. Ich wusste es wohl, aber ich habe nichts gesagt. Dann haben sie mich in Gefangenschaft genommen. Dann haben sie ein Gewehr mit einem Messer [Bajonett] aufgepflanzt und haben mich entlang der Moldau gef\u00fchrt. Unterwegs begegnet uns ein Wagen mit russischen Offizieren. Weil ich ein weinig polnisch verstehe, wusste ich, wor\u00fcber sie sich unterhielten.<\/p>\n<p>Einer der Offiziere fragte den Bauern: \u201eWas machst du mit der? Warum richtest du das Gewehr auf sie. Ist das eine Deutsche? Wirf sie doch in die Moldau. Was l\u00e4ufst du mit der herum\u201c? Und da sprach ich den Russen an und sagte, dass ich doch noch ein Kind sei. Aber er sagte, dass ich ein Nazi sei. \u201eIch bin kein Nazi, ich bin ein Kind\u201c, sagte ich. Und dann sagte ich auch: \u201e Bist du ein Vater? Hast du ein Kind? Was w\u00fcrdest du sagen, wenn deutsche Soldaten dein Kind ersch\u00f6ssen? Ein Kind kann doch nichts daf\u00fcr, wenn irgendwo Krieg ist\u201c!<\/p>\n<p>Dann sagte er: \u201eIch z\u00e4hl bis drei. Lauf!\u201c Und da bin ich gelaufen und gelaufen, immer alleine an die Moldau entlang. Und wohin kam ich? In eine Kirche, es war Pfingsten. Und dort habe ich meinen Frieden gefunden. Der Herr hat mich gef\u00fchrt. Der Pastor hat mich eingeschlossen in der Sakristei. Sp\u00e4ter kamen noch andere Deutsche hinzu. Und mit diesen Leuten bin ich dann in eine Kaserne gekommen. Dort mussten wir die W\u00e4sche der Russen waschen. Sp\u00e4ter kam ich zu einem Tschechen, der ein gro\u00dfes Staatsgut bewirtschaftete. Dort blieb ich bis 1946 im Oktober. Dann kam ich nach Schleswig Holstein, wo meine Mutter untergebracht worden war. Sie lebte in S\u00fcderbrarup, einem kleinen Dorf. Die Fahrkarte dorthin brauchte ich nicht zu bezahlen. Und nach langem Suchen habe ich sie dann auch gefunden.<\/p>\n<p>Nach einem halben Jahr kam dann Rudolf Novotny. Der war zu Fu\u00df gelaufen von Jena nach Schleswig Holstein. Kennen gelernt hatte ich ihn, als ich in der Kaserne bei Prag in Gefangenschaft war. Wir waren dort als Arbeitskr\u00e4fte t\u00e4tig, und er hatte bei einem Bauern gearbeitet. Ich wollte nicht mehr f\u00fcr die Russen arbeiten, ich wollte auch lieber bei einem Bauern arbeiten. Mit drei anderen Jungen war ich dann zum K\u00fche h\u00fcten eingeteilt. Und dabei lernte ich diesen Rudolf Novotny kennen. Dort haben wir uns angefreundet. Wir mussten aber vorsichtig sein, denn wir durften uns nicht treffen. Deutsche durften sich nicht miteinander unterhalten. Wir durften auch nicht auf der Stra\u00dfe sein. Wir durften nur unsere Arbeit machen. Und da haben wir uns nachts getroffen. Aber man hat mich verraten! Von zehn Leuten wurde ich gegei\u00dfelt. Jeder durfte mich schlagen. Man sagte, dass ich eine Russenhure sei. Ich konnte doch nicht sagen, dass es ein deutscher Soldat war, denn dann w\u00e4re er verraten worden. Schlie\u00dflich habe ich es gesagt. Und ein M\u00e4dchen hat mich dann verraten. Dann kamen Leute von der Gendarmerie, und die haben den Novotny verfolgt. Aber wir haben ihn \u00fcberall versteckt.<\/p>\n<p>Dann wollte man uns M\u00e4dchen betrunken machen; aber sie haben es nicht geschafft. Aber wir mussten sehen, dass wir den Novotny heraus bekamen aus unseren Unterk\u00fcnften. Und ich bin mit ihm gegangen. Wir sind durch einen Luftschutzbunker gefl\u00fcchtet, der unter Wasser stand. Und man hat geh\u00f6rt, wie wir durch dieses Wasser gingen. Man hat uns hinterher geschossen, aber nicht getroffen. Nun hat so ein Bunker verschiedene Ausg\u00e4nge. Und da Novotny sechs Jahre lang bei den Soldaten gewesen war, wusste er, wie man dort hinaus kommt. Er rettete sich dann in Richtung Wald. Und man hat ihn nicht gefangen. Aber ich hatte nat\u00fcrlich Schwierigkeiten. Ich wurde wieder geschlagen. Zuerst hie\u00df es ich sei eine Russenhure. Und dann war ich eine deutsche Hure. Man lie\u00df mich ohne Essen und schikanierte mich. Aber ich habe alles ertragen und gut \u00fcberstanden, weil ich alles in Gottes H\u00e4nde gelegt habe.<\/p>\n<p>Wie gesagt, ich kam 1946 nach Hause, und 1947 im April kam mein Mann. Und im Juni haben wir schon geheiratet. Niemand besa\u00df \u00fcberhaupt irgendetwas. Und meine Mutter war froh, in diesen Hungerzeiten einen Esser weniger zu haben. Mein Mann begab sich dann nach Essen. Und ich blieb noch in Schleswig Holstein, denn wir hatten ja noch keine Wohnung, und mein Mann lebte in Essen in einem Lager. Sp\u00e4ter fuhr ich dann auch nach Essen. Auf einer Parkbank habe ich \u00fcbernachtet, weil mein Mann in einem M\u00e4nnerlager untergebracht war, in das ich nicht hinein konnte. Das Lager geh\u00f6rte zu einer Zeche, denn er arbeitete nun auf der Zeche. Durch einen Onkel, den ich dort fand, erhielt ich eine Unterkunft.<\/p>\n<p>Es hat sehr lange gedauert, bis wir von der Zeche eine Wohnung erhielten. Und wir besa\u00dfen nichts, keinen L\u00f6ffel, keine Gl\u00fchbirne, keinen Teller, nichts. Wir haben auf dem nackten Boden geschlafen. Keine Kleidung. Nichts, womit wir uns h\u00e4tten zudecken k\u00f6nnen. Mein Mann brachte Essen von der Zeche mit. Kocht\u00f6pfe hatten wir auch nicht. Die Bergleute bekamen Essen im Kochgeschirr. Von diesem Essen hatte er nichts gegessen. Das a\u00dfen wir abends im Dunkeln mit Hilfe eines zusammen klappbaren Bestecks. Und in dieser Zeit bekamen wir unser erstes Kind. Eine Tochter. Ich hatte nichts f\u00fcr sie zum Anziehen, wenn ich das, was sie anhatte, einmal waschen musste. Meine Nachbarin schenkte mir dann ein Kissen, damit ich das Kind wenigstens auf ein Kissen legen konnte und nicht auf den nackten Boden. So haben wir einmal angefangen.<\/p>\n<p>Wenn man nicht diesen Glauben h\u00e4tte an unseren wunderbaren Herrn Jesus Christus, der ja auch so viel Leid durchgemacht hat, unser Halt, unser Ziel, dann k\u00f6nnte man das nicht ertragen. Aber unser Herr hat ja noch viel Schlimmeres durchgemacht. Und dadurch bekommen wir die Kraft und sagen: \u201eHerr, was du uns vorgemacht hast, das k\u00f6nnen wir auch. Wir folgen dir nach\u201c.<\/p>\n<p>Zur Kirche bin ich 1972 gekommen. Ich hatte mich von meinem Mann getrennt. Er hat mich viel geschlagen. Und ich habe wieder und wieder gesagt, dass ich mich von ihm trennen w\u00fcrde, wenn er mich weiter schl\u00e4gt. Er sagte darauf, dass ich froh sein m\u00fcsste, dass ich ihn habe. Ein anderer w\u00fcrde mich sowieso nicht nehmen. Ich sei nichts, ich h\u00e4tte nichts und wovon wollte ich wohl leben? Und unsere Tochter hat dieses immer miterlebt. Er hat sich auch nicht um das Kind gek\u00fcmmert. Es hat ihn nicht interessiert. Er wollte keine Kinder. Er hat mich daf\u00fcr bestraft, dass ich ein Kind bekommen habe. Aber dann habe ich ein zweites Kind bekommen, und dann war die Scheidung f\u00e4llig. Geschieden worden bin ich 1964, und 1972 habe ich die Kirche kennen gelernt.<\/p>\n<p>Einmal hatte ich nicht zu arbeiten, und da klingelte es an der T\u00fcr. Zwei Missionare standen vor der T\u00fcr. Es ist so wunderbar mit Gott zu arbeiten. Man sp\u00fcrt ihn \u00fcberall. Er ist nicht immer sofort da und sagt: Hier bin Ich. Ich tue alles f\u00fcr dich. Nein, man muss ihn erst erkennen. Es muss einem sehr schlecht gehen, und wenn dann irgendetwas kommt, wo man sagt, Oh ja, es ist wunderbar! Und das war es. Die Missionare haben mir dann soviel Kraft gegeben, denn ich habe sehr viel geweint, weil ich am Boden zerst\u00f6rt war. Durch die Missionare bin ich wieder ein bisschen Mensch geworden. Ich habe wieder ein bisschen mehr Freude empfangen. Und vor allen Dingen, und das war wunderbar, die Missionare kamen des \u00d6fteren zu mir. Sie haben mir viel von der Kirche erz\u00e4hlt. Und sie haben gesagt, dass sie mir helfen, wenn ich sie brauche.<\/p>\n<p>Sie haben mir die Fenster geputzt, wenn sie sahen, dass ich keine Kraft hatte. Inzwischen hatte ich meine Mutter mit den anderen Kindern nach Essen kommen lassen. Und ich sagte meiner Mutter, dass ich so wunderbare Missionare kennen gelernt h\u00e4tte, die aus Amerika kamen. Und meine Mutter sagte: \u201eNa die Leute sollen doch auch einmal zu mir kommen\u201c! Und die Missionare haben sie besucht.<\/p>\n<p>Meine Mutter war begeistert. Und sie sagte immer: \u201eMeine Jungen kommen!\u201c Und diese \u201eJungen\u201c waren auch wie ihre S\u00f6hne. Wir haben alle zusammen gegessen wie eine gro\u00dfe Familie, meine Mutter und ich, wir haben uns zusammen an einem Tag taufen lassen. Und das war 1972 im Juli.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nigsberg, Ostpreu\u00dfen Mein Name ist Christine Novotny, geborene M\u00fcller. Ich komme aus K\u00f6nigsberg in Ostpreu\u00dfen. 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