{"id":475,"date":"2011-11-29T17:42:27","date_gmt":"2011-11-29T17:42:27","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=475"},"modified":"2014-04-15T10:07:00","modified_gmt":"2014-04-15T10:07:00","slug":"marianne-irmgard-ortlieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/475\/marianne-irmgard-ortlieb","title":{"rendered":"Marianne Irmgard Ortlieb"},"content":{"rendered":"<p><strong>Breslau, Schlesien<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Marianne-Irmgard-Ortlieb.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-220\" title=\"Marianne Irmgard Ortlieb\" alt=\"mormon deutsch marianne irmgard ortlieb\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Marianne-Irmgard-Ortlieb.jpg\" width=\"200\" height=\"293\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Marianne Irmgard Ortlieb<\/strong>, geborene Zwirner. Geboren bin ich in Breslau in Schlesien. Mein Vater hei\u00dft Erwin Walter Zwirner und meine Mutter Magda Irmgard Zwirner, geborene Barth. Meine Kindheit verlebte ich in Breslau und es war eine sehr goldene Kindheit. Geboren bin ich direkt in Breslau, mein Vater war nicht in der Kirche, als meine Mutti ihn kennengelernt hat. Aber sie wollte ihn erst heiraten, wenn er getauft ist. Und so lie\u00df er sich vor der Eheschlie\u00dfung taufen.<\/p>\n<p>Meine Mutti ist in der Kirche geboren. Meine Oma, die Mutter von Mutti, war katholisch, als eine Schwester von ihr geboren wurde und gleich starb, konnte sie keine Nottaufe mehr erhalten und so sagte man, sie m\u00fcsste ins Fegefeuer und meine Oma war dreizehn, vierzehn Jahre, sie sagte: \u201cWenn meine Schwester ins Fegefeuer kommt, dann will ich auch dorthin\u201c. Und sie war von da an, ein schwarzes Schaf in der katholischen Kirche. Sie wollte von Kirche nichts mehr wissen. Als junge Frau in Breslau kamen amerikanische Missionare an ihre T\u00fcr. Sie begannen mit der Ahnenforschung von der Genealogie zu sprechen und sagten, dass die Verstorbenen getauft werden k\u00f6nnen. Meine Oma lie\u00df sie sofort herein und sagte, das ist richtig und hat sich gleich, nach zwei, drei Wochen taufen lassen. Sie wusste, sie ist jetzt in der wahren Kirche und sie war der Kirche immer treu geblieben, bis ihr Lebensende.<!--more--><\/p>\n<p>Meine Mutti wurde nach der Hochzeit inaktiv. Ich habe einen sehr lieben Vater, aber er kam mit so manchen Dingen der Lehre nicht zurecht. Es wurde in Breslau gelehrt, dass man nur als Eheleute zusammen sein soll, wenn man ein Kind haben will. Das konnte mein Vater nicht verstehen und es gab auch noch so einiges, anderes.<\/p>\n<p>Mein Vater und meine Mutti bauten ein Haus in Breslau Mochbern, das haben wir 1938 bezogen. Es begann f\u00fcr mich eine goldene Kindheit. Mein Vater arbeitet in der Woche in Beuthen als Autovertreter und Wochenende war er immer da, er hat mit uns gespielt, ich hatte noch einen Bruder, er hat die tollsten Sachen mit uns gemacht. Das war sehr, sehr sch\u00f6n. Meine Mutti war meine beste Freundin. Wenn ich irgendwelche Probleme hatte, oder mit irgendetwas nicht klar war, ich hab sie immer in der Nacht geweckt und meine Mutti war mir deshalb nie b\u00f6se, sie kam immer ganz lieb an mein Bett und erkl\u00e4rte mir alles, oder tr\u00f6stete mich. Dann war alles gut und ich konnte gut einschlafen. Als Kind hab ich so manches Mal auf der Wiese gelegen, habe die Wolken betrachtet und wusste, dass es einen Vater im Himmel gibt, dass es Jesus Christus gibt.<\/p>\n<p>Weihnachten 1944 war f\u00fcr mich eine traurige Zeit, weil mein Vater und meine Mutter so bedr\u00fcckt f\u00fchlten. Sonst war das Weihnachtsfest immer das sch\u00f6nste Fest des ganzen Jahres. Sie haben es uns Kindern immer sehr, sehr sch\u00f6n weihnachtlich gemacht. Ich habe sogar ein Fahrrad bekommen, Weihnachten 1944, obwohl schon lange Krieg war und es eigentlich nichts mehr gab, aber mein Vater, wurde in den Krieg eingezogen, aber er blieb in Breslau bei der Flak und konnte mir eins besorgen. Er erz\u00e4hlte mir, viel sp\u00e4ter, dass die Soldaten in der Runde standen und es wurde gefragt, ob jemand Schreibmaschine schreiben kann, Stenografie, also sich in der Buchhaltung auskannte. Das konnte mein Vater. Er hatte das ja gelernt und da haben sie ihn genommen und ihm gesagt: \u201cSie bleiben in Breslau\u201c. Die anderen sind nach Afrika gekommen.<\/p>\n<p>Jede freie Minute kam er nach Hause. Und wenn es nur zwei Stunden waren. Man hatte ihn schon geh\u00e4nselt, dort bei den Soldaten. Und meine Mutti f\u00fchlte sich manchmal gar nicht so richtig wohl, denn die M\u00e4nner aller Frauen im Krieg waren und sie wussten oftmals gar nicht, wo und mein Vater kam, immer nach Hause, so er konnte.<\/p>\n<p>Wenn Fliegeralarm war, sollten wir da in diesen kleinen Bunker gehen und nicht mehr in den Keller. Wir mussten auch ein Loch zu unseren Nachbarn in den Zaun schneiden, damit wir noch einen Ausweg zu unseren Nachbarn hatten. Im Januar, es war der 18 oder 19. Januar 1945 h\u00f6rten wir durch den Lautsprecher her, dass alle Frauen und Kinder, die Stadt sofort zu verlassen haben. Ich kann nicht beschreiben, was das in mir ausgel\u00f6st hat. Ich bekam solche Angst, dass ich ganz schnell weg wollte. Der Vorgesetzte der Flak versorgte f\u00fcr alle Soldaten, die ihre Angeh\u00f6rigen in Breslau hatten, einen Lastwagen, womit die M\u00fctter mit ihrem Kindern wegfahren konnten. Drei Tage habe ich zu Hause am Fenster gesessen und aufgepasst, ob nicht mein Vater kommt, dass er uns wegholt. Ich hatte Angst, ich wollte nur weg, obwohl ich das zu Hause so sehr geliebt habe und ich sp\u00e4ter davon tr\u00e4umte, von meinen sch\u00f6nen B\u00fcchern, von meinen Puppen, vom Garten, dass ich alle zwei Tage Monatserdbeeren sammeln musste, was ich nicht immer so gern gemacht habe, von meinen kleinen Hausaufgaben. Wie gern h\u00e4tte ich nun alles getan.<\/p>\n<p>Zu der Zeit wollte ich nur weg. Mein Vater kam dann und wir fuhren alle mit dem Fahrrad. Ich das erste Mal, welches ich mir so sehr gew\u00fcnscht hatte, auf Glatteis fuhren wir zu dem Stellplatz, wo der Lastwagen stand. Mein Bruder, der war ja noch klein, f\u00fcnf, sechs Jahre, ich war zehn. Mein Vater hatte ein Fahrrad mit einem Anh\u00e4nger und dort sa\u00df er drin und ein Koffer. Es war sehr kalt &#8212; 26 Grad minus und spiegelglatt. Wir sind gut dorthin gekommen zum Stellplatz angekommen. Meine Mutti hat ein Federbett mitgenommen, das war f\u00fcr sie das Wichtigste, damit sie uns ein bisschen warm einpacken konnte, wenn es unterwegs n\u00f6tig war.<\/p>\n<p>Wir fuhren los, wir h\u00f6rten hinter uns, dass die Br\u00fccken gesprengt wurden. Wir h\u00f6rten auch schon die Front, Sch\u00fcsse fielen. In der Nacht hatten wir eine Autopanne. Zwei Stunden mussten wir warten, bis sie behoben wurde. Dann ging es weiter nach Greifenberg, das ist auch in Schlesien. Wir hatten ja gehofft, dass wir bald wieder zur\u00fcck in unser Haus konnten. Dort kamen wir in ein Lager, in dem ein Tag vorher Zwangsarbeiter hausten. Es war dort sehr, sehr schmutzig. Es gab Doppelstockbetten und war voll verwanzt. Ich habe das erste Mal Wanzen gesehen in Scharen. In der Nacht liefen sie \u00fcber unsere K\u00f6rper. Die M\u00fctter mussten alle zu einer Besprechung und wir Kinder waren alleine in dem Lager. Wir sind auf Wanzenjagd gegangen. Irgendjemand hatte Streichh\u00f6lzer und Stecknadeln. Wir haben sie aufgespie\u00dft und verbrannt. Ein Junge suchte einen Kofferschl\u00fcssel und ging mit offenem Licht unter das Bett, worauf ein Strohsack lag. Aber es ist nichts passiert. Wir wurden dann bald aufgeteilt in Wohnungen. Wir kamen auch in ein kleines Einfamilienhaus, zu einer Familie, sie waren sehr nett. Sie teilten mit uns. Mein Vater war ein sehr gro\u00dfer Organisator. Ich wei\u00df, er hat uns durch die Armee ein halbes Schwein geschickt. Das hat meine Mutti mit den Wirtsleuten eingeweckt.<\/p>\n<p>Aber es dauerte nicht lange, nach zwei drei Wochen, mussten wir alle aus Greifenberg weg. Wir lie\u00dfen dort alles zur\u00fcck. Wir hatten nun so gut wie nichts. Wir gingen auf den Bahnhof. Es waren dort viele, viele Menschen. Und es wurden auf einmal weniger Menschen. Ein Zug war abgefahren, wovon meine Mutter nicht wusste. Meine Mutti erfuhr, dass dieser Zug nach Sudetendeutschland fuhr und dort ging es den Leuten sehr, sehr schlecht. Wir fuhren dann mit einem andern Zug, der wieder kam; ich kann nicht mehr sagen, wie wir nach Wehlen gekommen sind. Wir wussten ja \u00fcberhaupt nicht, wohin wir fahren sollten. Mein Vater hatte einen Kriegskameraden bei der Flak und dieser hatte eine Schwester, die lebte in Wehlen und zu ihr sind wir einfach hingefahren, weil wir \u00fcberhaupt keine Verwandten in Deutschland so hatten. Es hie\u00df, wir m\u00fcssen weiter ins Reich hinein. Wir haben dann dort ein kleines Zimmer bekommen direkt an der Elbe, in der s\u00e4chsischen Schweiz. Die Leute waren sehr resigniert. Sie haben uns aber weiter nichts in den Weg gelegt. Ich habe viel an der Elbe gespielt.<\/p>\n<p>Es dauert nicht lange, dass diese Schwester des Kriegskameraden dort wegging, ich wei\u00df ich nicht warum? Wahrscheinlich war ihr das dort auch zu brenzlig zu bleiben. Sie ist nach Geithain gezogen. Wir sind auch nach Geithain gezogen. Was meine Mutter dazu bewegt hat, dorthin zu gehen, das wei\u00df ich nicht. Die Z\u00fcge fuhren sehr unregelm\u00e4\u00dfig, sodass wir schon abends auf den Wehlener Bahnhof gegangen sind. Wir waren nicht allein, andere wollten auch weg. Ein Junge hatte Keuchhusten und meine Mutti hatte Angst, dass wir uns ansteckten.<\/p>\n<p>Da haben wir den schlimmsten Angriff auf Dresden von weitem miterlebt. Die W\u00e4nde an dem Bahnhof wackelten. Der Himmel wurde blutrot. Das war ein schrecklicher Anblick. Wir wussten gar nicht, was los war. Es kam nat\u00fcrlich kein Zug. Wir mussten wieder zur\u00fcck. Als dann wieder Z\u00fcge fuhren, sind wir \u00fcber Dresden gefahren. Und das Bild k\u00f6nnte ich jetzt noch malen. Es rauchte alles, es schwelte alles. Wir sind an einem ganz kaputten Einfamilienh\u00e4uschen vorbeigekommen, da drin sa\u00df auf den Tr\u00fcmmern ein altes M\u00fctterchen, das sah so traurig aus. Es drehte mir fast als Kind das Herz um. W\u00e4ren wir einen Tag vor dem Angriff nach Dresden gefahren, w\u00e4ren wir sicher nicht weiter gekommen, denn der ganze Bahnhof und um den Bahnhof, war alles voller Fl\u00fcchtlinge gewesen, wir w\u00e4ren genau in den Angriff hineingekommen. Meine Mutter wusste, der Vater im Himmel hatte uns besch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Jedenfalls, wir sind in Leipzig gelandet, das wei\u00df ich noch. Als der Zug aus Leipzig fuhr, war pl\u00f6tzlich Tieffliegeralarm. Der Zugf\u00fchrer hielt in einer Mulde, sodass die Tiefflieger uns nichts so anhaben konnten. Der Zug war sehr voll. Eine Mutter, deren Baby schrie, legte es an ihre Brust. Ich Dachte; \u201eAch, wie gut hat es doch, das kleine Baby, es kann von ihrer Mutti gestillt werden\u201c aber, ob die Mutter Milch hatte? Auch ich erlebte nicht alles, so schrecklich, weil meine Mutti immer um mich war. Ich war nicht alleine gewesen. Eine Krankenschwester erz\u00e4hlte in dem Zug ganz gro\u00dfe Schauergeschichten, die sie erlebt hat. Wo die Tiefflieger kamen, und der Bauch aufgeschlitzt wurde. Da fingen wir Kinder an zu schreien, bis die Erwachsenen alle gesagt haben, sie soll doch endlich einmal ihren Mund halten.<\/p>\n<p>Wir kamen dann nach Geithain. Uns wurde eine Dachkammer zugewiesen. Das war ein Gr\u00fcnwarenh\u00e4ndler. Die Dachkammer war so klein, dass nur ein Bett drin Platz hatte und ein Kanonenofen. Aber wir hatten das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass wir nicht froren. Wir konnten dort alles verbrennen, w\u00e4hrend die andere alle, die in Schulen untergebracht wurden, sehr froren, weil es sehr, sehr kalt war. Ich muss auch noch etwas einwerfen; als wir mit dem Lastwagen nach Greifenberg fuhren, haben sich alle etwas erfroren, oder sie waren sehr erk\u00e4ltet. Wir hatten nicht einmal einen Schnupfen, gar nichts. Wir waren kerngesund.<\/p>\n<p>In Geithain wurden wir nicht so nett aufgenommen, es war ein ganz kleines St\u00e4dtchen. Die Einwohner haben uns gesagt, wir sollen wieder dort hingehen, woher wir hergekommen sind. Deutsche unter Deutschen. Das war ganz schlimm gewesen. Wenn Schreberg\u00e4rtner Gem\u00fcse verkauft haben und wir uns auch anstellten, haben wir nie etwas bekommen. Einmal wurde ein Schuhladen ausger\u00e4umt und ich h\u00e4tte so n\u00f6tig ein paar Schuhe gebraucht, ich habe mich mit angestellt, als ich dran war, bekam ich keine Schuhe. Das war sehr schlimm f\u00fcr uns, denn wir w\u00e4ren viel zu gerne zu Hause geblieben. Meine Mutti hatte Schmuck, den hatte sie beim Fleischer getauscht, daf\u00fcr hat sie dann immer jede Woche so ein P\u00e4ckchen mit Wurst bekommen. Einmal war auch Speck drin, der wurde uns aber gestohlen aus der Dachkammer. In dieser Zeit war ich gerade in der Entwicklung. Wir hatten einen so gro\u00dfen Hunger. Wir hatten so gut wie nichts zu essen, sodass dass ich auf der Stra\u00dfe umfiel und ich mir in der Schule nichts mehr merken konnte. Daran habe ich erkannt, wie wichtig die Ern\u00e4hrung auch zum Denken ist. Ich konnte nicht mehr die einfachsten Aufgaben l\u00f6sen, obwohl ich keine schlechte Sch\u00fclerin war. Der Lehrer hat sich mit meiner Mutti zusammengesetzt und wussten nicht mehr, was sie machen sollen.<\/p>\n<p>Mein Onkel, Muttis Schwager, ist aus der Gefangenschaft gekommen, der war aber kommunistisch und in Hartenstein (Erzgebirge) in einem FDJ-Schulungsheim t\u00e4tig. Mutti hat meinen Onkel angesprochen, ob er nicht mich nehmen k\u00f6nnte, weil ich verhungere. Er war mein Lieblingsonkel, ich hab ihn sehr geliebt. Er hat mich aufgenommen, auch meinen Bruder und uns aufgep\u00e4ppelt, mit seiner Frau. Meine Tante war auch sehr, sehr lieb. Die haben uns dort solch sch\u00f6nes Essen gegeben. Sie hatten nat\u00fcrlich viel mehr. Die FDJ-Schule hat viel bekommen. Ich bin dort in die Dorfschule gegangen. Ich war bald die Dorfschulenbeste. Das Ged\u00e4chtnis, alles kam wieder und mir ging es gut. Als wir wieder nach Hause kamen, erhielten wir gro\u00dfen Segen von Amerika, von Pr\u00e4sident [Ezra Taft] Benson.<\/p>\n<p>Meine Mutti wurde nach dem Fl\u00fcchten wieder ganz aktiv in der Kirche. Sie wurde ein ganz standhaftes Mitglied und in Geithain machte sie Heimsonntagsschule, weil dort keine Gemeinde war. Von Leipzig, wir geh\u00f6rten zu Leipzig, kamen immer Missionare nach Geithain. Meine Mutti missionierte dort sehr viel, auch einen Pfarrer. Er war sehr nett, aber er war schon \u00e4lter, er wusste, dass das Buch Mormon wahr ist, aber er sagte: \u201cWas soll ich jetzt machen, ich werde bald pensioniert, ich hab dann kein Geld\u201c. Es war ja sein Beruf. Das war eigentlich sehr traurig, denn er wusste, dass die Kirche wahr ist.<\/p>\n<p>Wir bekamen Spenden [aus Salt Lake] \u00fcber Leipzig. Wir mussten immer nach Leipzig fahren. Wir hatten wir einen gro\u00dfen Sack, dort wurde alles hineingesteckt. Wir haben auch Sachen bekommen. Ein sehr sch\u00f6nes Kleid erhielt ich und Schuhe mit so kleinen Abs\u00e4tzen. Da bin ich gelaufen, wie eine Prinzessin in Geithain. Und obwohl wir wirklich nichts hatten, die Menschen waren auf uns neidisch. Das war eigenartig. Wahrscheinlich, weil wir pl\u00f6tzlich h\u00fcbsch angezogen waren. Wir hatten wirklich sch\u00f6ne Sachen bekommen. Das war so ein gro\u00dfer Segen f\u00fcr uns. Wenn ich jetzt Mais esse, den es nun gibt, denke ich immer an diese Zeit und die Pfirsiche oder die Weizengr\u00fctze und die Tomaten. Ein Erlebnis hatte ich. Wir waren wieder in Leipzig, hatten sch\u00f6ne Dinge geholt, wir setzen uns in den Zug, es war sehr sp\u00e4t abends. Meine Mutti war sehr m\u00fcde, dass sie einschlief und pl\u00f6tzlich sagte ich: \u201cWir sind in Geithain\u201c. Meine Mutti war so erschrocken. Wir sind schnell ausgestiegen. Da waren wir aber in Bad Lausig. Das ist zwischen Leipzig und Geithain. Jetzt standen wir am Bahnhof, mit dem Sack voller Sch\u00e4tze. Das waren gro\u00dfe Sch\u00e4tze zu der Zeit. Wir haben irgendwo geklingelt. Wir sind untergekommen und konnten dort schlafen. Wir gingen zeitig auf den Bahnhof, der Zug war so voll, dass sie auch auf den Trittbrettern standen, auf dem Dach oben, auf den Puffern. Wir konnten \u00fcberhaupt nicht hinein. Meine Mutti hat den Sack irgendwie auf den Puffern festgebunden. Ich stand auf den Trittbrettern, auch meine Mutti. Es war sehr kalt, ich wei\u00df nicht, ob es schon Winter war, und wir mussten noch ziemlich lange fahren, um nach Geithain zu kommen. Ich wei\u00df noch, wie gebetet habe: \u201eVater im Himmel hilf mir, dass nicht die H\u00e4nde aufgehen, dass ich nicht runterfalle\u201c, das war so schlimm, das war so furchtbar. Wahrscheinlich waren da Engel; sie haben uns geholfen. Als wir in Geithain ankamen, war ich wie erstarrt, aber ich hatte das Gef\u00fchl, ich wieder neu geboren bin. Wir hatten\u2019s geschafft. Zuhause gab mir meine Mutti eine Schnitte, mit etwas Zucker drauf und Wasser. Ich bin in die Schule gegangen. Ich bin halb geflogen, so dankbar, dass wir am Leben waren, dass alles gut gegangen ist.<\/p>\n<p>Mein Vater hat die ganze Festung in Breslau durchgemacht. Meine Oma blieb bis 1946 in Breslau. Mein Vater, meiner Oma gesagt der hat wahrscheinlich all dieses Ungl\u00fcck erlebt hat, hat zu meiner Oma gesagt, wen ich hier aus der Festung Breslau herauskomme, werde ich ein gutes Mitglied der Kirche. Das wurde leider nicht so. Er kam in russische Gefangenschaft und hat mir sp\u00e4ter erz\u00e4hlt, wie furchtbar alles war. Sie waren im Viehwagen ganz aneinander gepresst, die hatten nichts zu essen, nichts zu trinken, wenn sie die Hand durch einen Spalt schieben, wenn es einmal regnete, da wurde geschossen. Er wusste nicht, wo wir waren, er wusste, dass unser Haus bombardiert wurde und auch noch ausgebrannt. Es war nichts mehr da, gar nichts.<\/p>\n<p>Er hat nur immer englische Vokabeln gelernt und immer wieder wiederholt, um den Verstand nicht zu verlieren. Er kam in russische Gefangenschaft, dort standen sie im Kreis und dort haben sie einen Leiter gesucht, der das Gefangenenlager f\u00fchren sollte. Da haben sie ihn ausgesucht. \u201eWarum haben sie mich genommen, ich war gar nicht so gro\u00df?\u201c Er kam in eine marxistische Schule. Es darf nie wieder Krieg geben. Das war f\u00fcr ihn so wichtig. Darum ist er Marxist geworden.<\/p>\n<p>Als er aus der Gefangenschaft kam, war es kurz vor Weihnachten 1948. Zerlumpt kam er an, wie so ein H\u00e4ufel Ungl\u00fcck. Mein Vater und meine Mutter, sie sind jetzt getrennte Wege gegangen. Er war Marxist geworden. Er wollte mit all seiner Kraft gegen den Krieg k\u00e4mpfen und er sagte, das kann er nicht in der Kirche. Meine Mutti war in der Kirche standhaft. So lie\u00dfen sie sich 1951 scheiden. Das war sehr traurig, weil ich als Kind nie wusste, wen ich lieber habe, meinen Vater oder meine Mutter, ich liebte sie beide gleich.<\/p>\n<p>In Geithain zogen erst die Amerikaner ein. Ich kann mich besinnen, mit gro\u00dfen Panzern kamen sie, Afrikaner oben. Sie waren sehr kinderlieb, sie warfen Bonbons runter, das kannten wir ja gar nicht. Ich habe zwar nicht viel bekommen, die anderen Kinder waren immer schneller als ich. Diese Herzlichkeit, die tat mir sehr wohl, die kannten wir gar nicht. Und sp\u00e4ter kamen die Russen, und da hatten wir gro\u00dfe Angst. Wir hatten uns alle verbarrikadiert. Uns hat der Vater im Himmel immer besch\u00fctzt. Es ist ja so viel Schlimmes passiert, so viele Vergewaltigungen. Uns ist gar nichts passiert.<\/p>\n<p>Letzen Endes ging es uns eigentlich, trotz all der Trauer und in all dem Schlimmen immer recht gut, denn uns ist nichts passiert. Als wir dann von Amerika das Essen bekamen, hatten wir auch nicht mehr so grossen Hunger. Es war f\u00fcr uns wirklich ein ganz gro\u00dfes Gl\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Breslau, Schlesien Ich hei\u00dfe Marianne Irmgard Ortlieb, geborene Zwirner. Geboren bin ich in Breslau in Schlesien. Mein Vater hei\u00dft Erwin Walter Zwirner und meine Mutter Magda Irmgard Zwirner, geborene Barth. Meine Kindheit verlebte ich in Breslau und es war eine sehr goldene Kindheit. 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