{"id":485,"date":"2011-11-29T18:00:39","date_gmt":"2011-11-29T18:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=485"},"modified":"2014-04-15T10:06:32","modified_gmt":"2014-04-15T10:06:32","slug":"dieter-picklapp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/485\/dieter-picklapp","title":{"rendered":"Dieter Picklapp"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Dieter-Picklapp.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-199\" title=\"Dieter Picklapp\" alt=\"mormon deutsch dieter picklapp\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Dieter-Picklapp.jpg\" width=\"200\" height=\"278\" \/><\/a>Mein Name ist Dieter Picklapp<\/strong>. Meine Eltern sind: Mathilde Ha\u00dfelmann geboren am 17 April 1909 in Hamburg (verstorben 28 Februar 1992 in Hamburg) sowie Erich Picklapp, geboren 07 Mai 1899 in Gro\u00df-Lappienen, Ostpreu\u00dfen\u2013 heute russisches Milit\u00e4rgebiet Bolschije Bereschki \u2013 (verstorben 16 Oktober 1981 in Hamburg) hatten am 21.Dezember 1930 geheiratet. Am 2. April 1932 in Hamburg wurde ihr erster Sohn Gerhard geboren, dem ich am 5.Oktober 1936 folgte und am 16. Januar 1940 mein j\u00fcngerer Bruder Rainer (welcher am 24 M\u00e4rz 2008 in Hamburg verstarb).<\/p>\n<p>Es muss f\u00fcr meine Eltern damals eine recht schwere Zeit gewesen sein. Mein Vater nahm Privatunterricht ein Reifezeugnis nachzuholen, um damit eine Laufbahn bei der Post zu beginnen. Seine Familie ern\u00e4hrte er als &#8222;Kassierer&#8220; bei den Gaswerken. Angefangen hatte er als Malerlehrling bei seinem Onkel Albe in der Heide. Die Frau war die Schwester seiner Mutter, einer geborenen Suttkus. Unter dem Regiment dieser seiner Tante hielt er es aber nicht lange durch und kam dann innerhalb des ersten Jahres nach Hamburg in die Maschinenschlosserlehre. In den 12 Jahren seiner darauf folgenden Milit\u00e4rzeit hat er dann die Meisterpr\u00fcfung darin gemacht und sich vorgenommen zur Post zu wechseln. Mit Ausbruch des Krieges Ende 1939 musste Vater die Postuniform gegen die Wehrmachtsuniform tauschen, um wieder einmal bei der Truppe zu dienen. Abermals Milit\u00e4rzeit, wurde allerdings wegen eines Magenleidens wieder entlassen. Januar 1940 wurde ihm dann sein dritter Sohn, Rainer, geboren. Etwa in diesem Zeitraum wird auch meine Erinnerung deutlicher.<!--more--><\/p>\n<p>Den Krieg erlebte ich als lebendes Bilderbuch. Ich kann heute noch viele Begebenheiten und<\/p>\n<p>S4zenen aus der Erinnerung holen und nachtr\u00e4glich R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen, wie wenn es gestern gewesen w\u00e4re. Vor dem Gro\u00dfangriff auf Hamburg, Ende Juli 1943, war die Familie zum Wochenende auf Besuch nach Uetersen, (Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein) aufs Land gefahren. Zum Haus meiner Urgro\u00dfmutter m\u00fctterlicherseits, welches ein Zentrum verwandtschaftlicher Zusammenk\u00fcnfte war und geblieben ist. (Nach dem Tod meiner Tante (26 Juni 1899 Grete Kurt,+16 Dezember 1989) wurde das Haus verkauft und verlor an Bedeutung.)<\/p>\n<p>25. Juli 1943 Samstagabend begannen die Zerst\u00f6rungen der Bahnanlagen durch unaufh\u00f6rlichen Bombenabwurf, wodurch wir daran gehindert wurden nach Hamburg zur\u00fcckzukehren. Gl\u00fccklicherweise \u2013 denn auch das Haus, in dem wir wohnten, fiel in diesen drei Tagen und N\u00e4chten der dritten Angriffswelle zum Opfer. Zwei Mal war mein Vater \u2013 der gerade beurlaubt war \u2013 mit dem Fahrrad nach Hamburg gefahren und hatte noch ein paar Wertsachen vor der Vernichtung retten k\u00f6nnen. Beim dritten Mal stand er vor rauchenden Tr\u00fcmmern. Nur einen ausgegl\u00fchten Tortenheber hatte er noch in den Steinhaufen entdeckt und mitgebracht. Ich war damals 6 Jahre alt.<\/p>\n<p>Mein Vater musste wieder fort zu seiner Truppe. Mama wurde mit uns drei Kindern (3, 6 und 11 Jahre) nach Calv\u00f6rde bei Magdeburg evakuiert. Ein kleines Dorf, in dem die ausgehungerten deutschen &#8222;Graub\u00e4rte&#8220; (lustlose deutscher Soldaten) Panzergr\u00e4ben schaufelten, die Br\u00fccken \u00fcber den Mittellandkanal verminten und mit br\u00fcllenden Vorgesetzten Angriff und Verteidigung \u00fcbten. Bis wir eines Tages das harte B\u00f6llern eines Panzerabschusses h\u00f6rten. Der sich kr\u00e4uselnde Rauchring des Schusses zog langsam \u00fcber den Hof, auf dem wir wohnten. Man h\u00f6rte schon das entfernte Rasseln der Panzerketten, aber keine gebr\u00fcllten Befehle mehr. Es war m\u00e4uschenstill geworden. Zu still. Wir verkrochen uns hinterm Haus in den &#8211; wie eine R\u00fcbenmiete aufgebauten &#8211; Erdbunker und kamen erst wieder heraus, als uns die US-Soldaten mit Gewehr im Anschlag dort herausholten.<\/p>\n<p>Gegen Abend kauten wir auf Gummi mit Geschmack und bestaunten die in der Stra\u00dfe aufgereihten Panzer. Unsere Wohnung hatten wir als Quartier f\u00fcr die US-Soldaten abgeben m\u00fcssen. Es gab etliche Deutsch sprechende Soldaten dabei. Sie erkl\u00e4rten ihre Liebe zu ihrer deutschen Heimat, und einige sogar, dass sie deutsche Staatsb\u00fcrger seien, aber sie wollten Deutschland helfen den grauenhaften Diktator Hitler zu entfernen, der alle nur in den Untergang f\u00fchrte. Wir Kinder konnten es nicht begreifen. Es war uns jahrelang etwas anderes gesagt worden.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage waren \u00e4u\u00dferst interessant zwischen den auf der Stra\u00dfe stehenden Panzern zu spielen. Jeeps fuhren hin und her. In einem war ein riesiger, schon angebrochener, ca. 1 Meter im Quadrat gro\u00dfer Block Schokolade, von dem immer mal wieder zwischendurch ein kleines St\u00fcckchen an die Kinder ausgeteilt wurde.<\/p>\n<p>Hinter den H\u00e4usern waren mannstiefe Gruben ausgehoben um den ganzen Unrat aufzunehmen. Dort wurden, Bananen, Apfelsinen, viele Toastbrote und Suppenreste hineingeworfen, alle Essenreste, die im Camp \u00fcbrig blieben und wir Kinder standen an den R\u00e4ndern und bewunderten die auf dem M\u00fcll landenden guten Speisen. So manche noch gut erhaltene Banane und Apfelsine ist uns dabei von den GIs zugeworfen worden und wir waren dankbar daf\u00fcr. Doch dann war eines Tages der Spuk innerhalb weniger Stunden vorbei. Das ging so mehrere Male und jedes Mal erlebten wir eine andere Besatzungsmacht. Es wechselten Deutsche, Amis, Deutsche doch dann hie\u00df es pl\u00f6tzlich: &#8222;Die Russen kommen, sie besetzen schon Magdeburg. Morgen sind sie hier&#8220;!<\/p>\n<p>Das setzte wieder machtvolle Aktivit\u00e4ten in Gang. Denselben Abend noch wurden wir drei Hamburger Familien mitsamt ihrer wenigen Habe in einen G\u00fcterwagen verladen und Richtung Hamburg an einen Zug angeh\u00e4ngt. In \u00d6bisfelde (Landkreis B\u00f6rde, Sachsen-Anhalt) hatten wir den ersten Halt. Wir wurden abgekoppelt und auf das letzte Wartegleis geschoben. Es war Nacht und Familie Schmidt mit Mann &#8211; der bei Milit\u00e4r auch f\u00fcr die Bahn arbeitete und den Waggon besorgt hatte \u2013 seine Frau, ihren Sohn und ihre alte Dame \u2013 Familie Krohn mit Frau und ihren drei S\u00f6hnen Ernst-August, Peter und Uwe und unsere Familie mit Mama und ihren drei S\u00f6hnen die sich irgendwie eingerichtet hatten noch etwas zu schlafen. Ich lag auf einer Decke auf dem Boden.<\/p>\n<p>Irgendetwas hatte mich geweckt. Wahrscheinlich das Rangieren auf den vielen Bahnhofsgleisen. Auch wehten die Lautsprecheransagen vom Bahnsteig her\u00fcber. Die Erwachsenen ermahnten uns Kinder leise zu sein. Ein langer Zug war gerade in \u00d6bisfelde eingelaufen und machte Halt am Bahnsteig. Die Trittbretter waren voll besetzt. Alle Menschen quollen aus den T\u00fcren und Fenstern und begannen sich im Gel\u00e4nde zu verteilen ihre Notdurft zu verrichten. Es waren ungef\u00e4hr 15 bis 20 Gleise zwischen uns und dem angekommenen Zug, doch kamen sie auch bis zu uns her\u00fcber und setzten sich hinter unserem als letztem stehenden Waggon in die dort liegenden Steinhaufen f\u00fcr Gleisanlagen. Wir h\u00f6rten sie miteinander sprechen und einer von uns stellte fest, dass es Polen waren. Alle durch die neue Besatzung frei gewordenen polnischen Landarbeiter, die Hitler zwangsweise nach Deutschland geholt hatte. Es war \u00e4u\u00dferst riskant in dem Waggon mit so vielen Kindern zu sein, von denen jederzeit eines durch Husten oder Weinen alle h\u00e4tte verraten k\u00f6nnen. Die ganze Meute w\u00e4re wahrscheinlich \u00fcber uns hergefallen und h\u00e4tte uns gelyncht.<\/p>\n<p>Nachdem der Spuk vorbei war, wurden wir nach mehrst\u00fcndigem Aufenthalt abermals an einen Zug nach Hamburg angeh\u00e4ngt und konnten weiterfahren. Ich schlief endlich fest ein. In Hamburg kam ich gegen 11 Uhr langsam wieder zu mir und konnte noch so halb miterleben wie die Familie Schmidt und Krohn den Waggon verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Hier h\u00f6rte ich auch erstmals davon, dass wir bei Uelzen ein Zugungl\u00fcck hatten. Unser Zug war so gegen 5 Uhr morgens frontal auf einen anderen aufgefahren und es hatte viele Tote und Verletzte gegeben. Zu unserem Vorteil waren wir der letzte Wagen gewesen. Viel Wucht war dadurch schon abgefangen, bevor in unserm Waggon die M\u00f6bel durcheinander flogen. Mir war das Sofa von oben auf den Leib gefallen. War es Vorsehung, dass die hoch stehenden Seitenteile sich \u00fcber mich st\u00fclpten und mich darunter gesch\u00fctzt begruben? Von all dem hatte ich in meinem tiefen Schlaf nichts mitbekommen. Gl\u00fccklicherweise ist au\u00dfer einigen Prellungen keiner im Wagen zu Schaden gekommen. Wir wurden in Hamburg-Altona an einen anderen Zug angeh\u00e4ngt und fuhren, nachdem die anderen ausgestiegen waren, weiter bis Tornesch, von dort mit einem Pferde-Leiter-Wagen &#8211; den meine Mutter irgendwo bestellt hatte &#8211; zu unseren Verwandten wieder zur\u00fcck nach Uetersen an den Deich, wo wir ja auch schon waren, bevor wir nach Calv\u00f6rde evakuiert wurden.<\/p>\n<p>Mein Vater war in den letzten Tagen in der Eifel noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten und in die USA gebracht worden. Oktober 1945 traf er aus Kansas kommend bei uns ein. Die Familie war wieder vollz\u00e4hlig zusammen und hatte au\u00dfer materiellem Schaden nicht einen Kratzer davongetragen, die seelischen Sch\u00e4den nicht mit gerechnet.<\/p>\n<p>Es war jetzt Fr\u00fchjahr 1945 und der Krieg war vor\u00fcber. Deutschland war am Boden zerst\u00f6rt, Hamburg war eine ausgebrannte Ruine und das \u00fcbrig gebliebene Volk war bereit wieder neu anzufangen. Der v\u00f6llig neue Aufbau eines Staates \u2013 einer Stadt \u2013 eines Zuhauses wurde in Angriff genommen und in diesem, meinen Zehnten Lebensjahr, begann f\u00fcr mich ein neuer Lebensabschnitt.<\/p>\n<p>Auf dem Lande in Uetersen, am Deich der Pinnau, eines Nebenflusses der Elbe, in Gottes freier Natur relativ beh\u00fctet und besch\u00fctzt, wuchs ich dann weiter auf. Ohne nennenswerte andere Pr\u00fcfungen reiften meine Jahre dahin und lie\u00dfen mich nur langsam wach werden. Es war scheinbar alles richtig so, wie es war, wir hatten ja auch keine andere Vergleichsm\u00f6glichkeit. Ich ging zur Schule bis zu meinem 15. Lebensjahr und bekam dann von einem Tag zum Anderen den Unterschied zu sp\u00fcren, der zwischen Schulzeit und Arbeitszeit liegt \u2013 zwischen Spiel und Pflicht \u2013 zwischen Landleben und Gro\u00dfstadtleben, zwischen Sorglosigkeit und schmerzvoller Aufgabenf\u00fclle, die zu bew\u00e4ltigen mir pl\u00f6tzlich oblag. Von morgens 4.30 Uhr, bis ich abends gegen 19.00 Uhr m\u00fcde, wieder nach Hause kam. Wir arbeiteten 48 Stunden die Woche. Ich absolvierte die Malerlehre, ging 1 Jahr in die Schweiz zum Arbeiten und von dort f\u00fcr 3 Jahre nach Toronto in Kanada. Nach 3 Jahren (September 1959) erlitt ich dort einen Berufsunfall als ein 20 Meter hohes Bauger\u00fcst &#8211; auf dem ich stand &#8211; um fiel und mich f\u00fcr neun Monate arbeitsunf\u00e4hig machte. Wieder ein Fingerzeig, dass meine Stunde noch nicht gekommen war. Doch waren durch den Fall f\u00fcr mich die Grundvoraussetzungen geschaffen worden, aufmerksamer zu werden.<\/p>\n<p>Es war vorher schon meine Absicht gewesen zu Besuch nach Hause zu fahren und so bot sich mir durch diese neue Wende die Gelegenheit diesen Besuch in die Heimat auch endlich Wirklichkeit werden zu lassen. Und hier in meiner Heimatstadt Hamburg stellte sich mir kurz nach meiner Ankunft in meinem Inneren die Frage: \u201eWas willst Du eigentlich machen mit Deinem Leben?\u201c &#8211; und ich war sehr \u00fcberrascht, dass diese Frage mich nicht wieder los lie\u00df. Es ergab sich aus den mir zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln nur die M\u00f6glichkeit bis 1961 die Meisterpr\u00fcfung im Malerhandwerk zu machen und mich dann ebenfalls 1961 gleich darauf selbstst\u00e4ndig zu machen, was ich dann auch tat.<\/p>\n<p>1964 heiratete ich meine erste Frau. Wir suchten ein Haus und hatten eine Zeitungsanzeige gesehen, die zwar interessant, aber au\u00dferhalb der von mir gesetzten Grenze lag, deshalb fuhr ich zuerst allein hin, um mir ein Bild davon zu machen. W\u00e4hrend der Besichtigung \u00fcberkam mich das Gef\u00fchl, dass eine unsichtbare Begleitung anwesend sei. Es war alles sehr merkw\u00fcrdig. Es bem\u00e4chtigte sich meiner ein zufriedenes Gef\u00fchl der Erleichterung, dass mich am Ende des Rundganges dann bewog, zu \u00e4u\u00dfern: \u201eDas Haus nehme ich!\u201c Und alles entwickelte sich zum Wohle dieser Entscheidung.<\/p>\n<p>Jahre vergingen \u2013 sie waren aufreibend und wir blieben weiterhin kinderlos. Es fehlte etwas. Ich erlitt einen Zusammenbruch. Blutdruck 90 zu 60, mein Malereibetrieb brachte nur den Lebensunterhalt und wir lie\u00dfen uns scheiden. Ich blieb allein zur\u00fcck und hatte alles neu aufzubauen. Die Spannungen, st\u00e4ndig auf etwas Unangenehmes gefasst sein zu m\u00fcssen, waren seit der Scheidung nicht mehr vorhanden. Es war keiner mehr da, der mir meine Pers\u00f6nlichkeit zu rauben versuchte. Ich sog die Ruhe auf wie ein Schwamm, wie ein Gef\u00e4\u00df, das sich langsam \u2013 (viel zu langsam) \u2013 wieder f\u00fcllte und ich entdeckte eine poetische Ader in mir, wodurch ich rund 200 Gedichte schrieb, die mir halfen vieles zu durchdenken und zu positiven Schl\u00fcssen zu gelangen. Ich sp\u00fcrte sehr stark Einfl\u00fcsse spiritueller F\u00fchrung.<\/p>\n<p>Mein Haus hatte ich noch nicht versucht zu verkaufen, obwohl es aufgrund meiner derzeitigen Situation h\u00e4tte sein m\u00fcssen. Ich wollte erst einmal abwarten, wie sich die Sachlage weiterhin entwickelt. Bei meinem riesigen Schuldenberg mussten die Gl\u00e4ubiger ja von alleine kommen. Ich k\u00fcmmerte mich nicht darum, sondern sagte mir: &#8222;Wer etwas haben will, wird sich schon melden.&#8220; &#8211; und damit legte ich alles vertrauensvoll in die H\u00e4nde dessen, der mich \u2013 wie ich erkannt hatte \u2013 zurzeit f\u00fchrte und tat gut daran mich dieser F\u00fchrung zu beugen.<\/p>\n<p>Ich hatte nicht allzu viele Aussichten \u2013 au\u00dfer denen, die in der Bibel angeboten waren, n\u00e4mlich die Sorgen vertrauensvoll in die H\u00e4nde Gottes zu legen. So kam es, dass wenn immer eine Zahlung f\u00e4llig wurde, ich kurz vorher einen Auftrag erhielt, der die notwendige Summe erbrachte, die Schuld zu begleichen. Und jetzt begannen sich meine noch gesch\u00e4ftlich \u00fcberall aufgestockten Reserven beruhigend bemerkbar zu machen. Dadurch konnte ich auch M\u00f6glichkeiten der Rabatte nutzen, aufschieben, verz\u00f6gern, Stunden lassen, sodass ich 1975 bereits fast schuldenfrei war.<\/p>\n<p>Hier ist ein Wunder geschehen! Ich wusste schon immer mit Bestimmtheit, dass wenn eine gr\u00f6\u00dfere Zahlung auf mich zu kam, ich auch ganz sicher einen gr\u00f6\u00dferen Auftrag daf\u00fcr erhalte das bezahlen zu k\u00f6nnen und sp\u00fcrte dadurch ganz deutlich die Hand des Herrn in der F\u00fchrung meines Lebens, genauso wie bereits ahnungsvoll beim Kauf des Hauses. Ich hatte erkannt, dass die Evangelische Kirche nicht die Kirche Gottes sein konnte und hatte mich \u2013 so ca. Weihnachten 73 \u2013 schriftlich bei ihr abgemeldet, was aber April 74 erst rechtlich wirksam wurde.<\/p>\n<p>So ca. Juli 74 gelangte ich in der mir gegebenen Erkenntnisf\u00fclle zu dem Standpunkt: <strong>\u201e<\/strong>Und wenn die ganze Welt l\u00fcgt und betr\u00fcgt, so ist das noch kein Grund f\u00fcr dich dieses ebenfalls tun zu m\u00fcssen&#8220; \u2013 und ein weiteres viertel Jahr darauf, am 21 September. 1974 \u2013 bekam ich Kontakt mit den Missionaren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tage.<\/p>\n<p>Ich verlie\u00df das Haus, um nach Altona in einen Jeansshop zu gehen. Dazu kam es jedoch nicht. Vor dem Shop stand ein kleiner aufgebauter Stand der Missionare, die mich in ein Gespr\u00e4ch verwickelten, mir einige Traktate gaben und mich aufforderten doch einmal in die Gemeinde an der Elbchaussee zu kommen. Zuhause las ich die Traktate durch, hielt sie aber f\u00fcr die gleichen Ermahnungen Gott nur in dieser Kirche zu suchen, wie alle anderen Kirchen es ebenfalls tun und damit war mein Interesse erloschen.<\/p>\n<p>Am Sonntagnachmittag fuhr ich an die Elbe und ging dort von &#8222;Teufelsbr\u00fcck&#8220; nach Altona spazieren. Immer an der Elbe entlang. Dreiviertel des Weges hatte ich hinter mir und war auf der H\u00f6he der so bezeichneten \u201eHimmelsleiter\u201c, eines Weges, der nach oben an die Elbchaussee f\u00fchrt, als es mir durch den Kopf schoss, dass auf dieser H\u00f6he der Elbchaussee doch irgendwo die Nr. 180 sein m\u00fcsse, das Gemeindehaus der Mormonen. Es war jetzt 16.00 Uhr und um 17 Uhr war dort eine Versammlung angesagt. Ich k\u00f6nnte mir eigentlich ansehen, was da so los ist und einmal feststellen, was das f\u00fcr Menschen sind. So stieg ich den Weg nach oben, mit dem so bezeichnenden Namen \u201eHimmelsleiter\u201d und machte mich direkt auf zum Gemeindehaus Altona.<\/p>\n<p>Nachdem ich in einer der hinteren Reihen Platz genommen hatte, beobachtete ich, wie jemand den ein paar Reihen vor mir sitzenden M\u00e4dchen etwas zufl\u00fcsterte. Sie sahen sich wie auf Kommando um, standen auf und kamen zu mir, sich links und rechts neben mich setzend und ich erwartete nun von zwei Seiten mit Gottes Wort eingedeckt zu werden. Doch nichts dergleichen geschah. Ein paar freundliche Worte \u2013 sonst nichts. Auf meinem Heimweg fragten sie mich dann, ob sie mich mal besuchen k\u00f6nnten, um mit mir \u00fcber das Evangelium zu diskutieren. Das war nun genau mein Thema und ich sagte zu. Es waren diese Missionarinnen, die sich vorgenommen hatten mich zu bekehren. Und sie gaben sich alle M\u00fche meine, aus der Verteidigung heraus gestellten Fragen, zu beantworten, sowie auch meine Einw\u00e4nde zu zerstreuen. Mit einer beantworteten Frage tauchten aber 10 neue wieder auf und ich sp\u00fcrte, wie ich mich wie ein aufs\u00e4ssiger Rebell in einem K\u00e4fig zu f\u00fchlen begann. Irgendwo und irgendwie war eine Entscheidung zu f\u00e4llen. Aber wie?<\/p>\n<p>Die Missionarinnen konnten mir die Entscheidung nicht abnehmen und ich war in den letzten Wochen derart aufgew\u00fchlt worden, dass ich selbst kaum noch klar denken konnte. Nach etwa f\u00fcnf oder sechs Diskussionen hatten sich die beiden Schwestern voll engagiert und bearbeiteten mich abwechselnd. Wie sehr engagiert sie waren, merkte ich allein schon daran, dass die Ruhigste von beiden (Sister Hansen, zur jetzigen Zeit Professor Hansen an der Brigham Young Universit\u00e4t in Utah, USA) \u2013 die eigentlich nie aus ihrer Ruhe zu locken war \u2013 einmal mit allen Anzeichen der Erregung ausrief: &#8222;But the Lord wants you!&#8220; (Die andere war Sister Prohaska.)<\/p>\n<p>Ich muss recht d\u00e4mlich ausgesehen haben, denn es war mir im Moment, als w\u00fcrden diese Worte nicht von ihr, sondern von irgendjemand anderem gesprochen. Obwohl es zwar ihre Stimme war, verbl\u00fcffte es mich, dass es mir derart direkt und pers\u00f6nlich ins tiefste Herz drang und eine Antwort forderte.<\/p>\n<p>Es war hier etwas ausgesprochen worden, was sie als Mensch eigentlich gar nicht h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen \u2013 es sei denn durch die Stimme des Herrn. Es war so v\u00f6llig unmenschlich zu sagen: \u201eDer Herr will.&#8220; Woher wei\u00df sie denn was der Herr will? Bisher waren es immer nur die Propheten Gottes gewesen, die sagen konnten: \u201eDer Herr will \u2026&#8220; \u2013 oder \u2013 \u201eSo spricht der Herr.&#8220; doch dies war ein junges M\u00e4dchen, eine Missionarin, die im Aufruhr ihres Herzens ausrief: &#8222;Der Herr will Sie!&#8220; Und das wiederholte sich zu meinem Erstaunen im Laufe dieser Debatte drei Mal und dabei fiel mir auf, dass die dreimalige Wiederholung ebenfalls ein Zeichen Gottes war.<\/p>\n<p>Etwa um die gleiche Zeit, Anfang Oktober 1974, war ich noch nicht getauft, aber die Missionare nahmen mich mit zu einer Taufversammlung und ich war mit den Missionaren im Taufraum des Pfahles sehr damit besch\u00e4ftigt von vielen der Missionare begr\u00fc\u00dft und unterhalten zu werden. Dabei drehte es sich nat\u00fcrlich immer wieder um ein Zeugnis und die Taufe. Dann kam ein untersetzter schm\u00e4chtiger Mann auf mich zu. Er schien den Missionaren ein Vorgesetzter zu sein. Forsch im Auftreten und ganz knapp und pr\u00e4zise in seinen Anweisungen, die er hier und da gab.<\/p>\n<p>Erst jetzt wurde ich richtig aufmerksam auf ihn, als er sich mir zu wandte und mich etwas zu laut in Englisch ansprach: \u201eYou read the Book of Mormon?&#8220; \u201eNo.&#8220; \u201eYou read it and you&#8217;ll know!&#8220; Er drehte sich ab und verlie\u00df unseren Kreis. F\u00fcr ihn war die Sache erledigt, ich aber stand da &#8211; aufgew\u00fchlt und unf\u00e4hig etwas zu erwidern. Erst viel sp\u00e4ter erfuhr ich, dass dieser \u201eGrobe Flotz\u201c, die Generalautorit\u00e4t S. Dilworth Young war, und ich konnte die von ihm ausgehende Kraft besser einordnen als die Macht des Heiligen Geistes.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte von einer weiteren Begebenheit berichten, in der ich die Macht des Heiligen Geistes kennenlernte. Ich war von den Missionaren als Untersucher der Kirche im Pfahlhaus zur Oktober-Konferenz eingeladen worden und nahm bereits an der Priestertumsversammlung am Sonnabend teil. Zu der Zeit kamen noch Apostel zu den j\u00e4hrlichen Pfahlkonferenzen. F\u00fcr mich war es etwas ganz Besonderes den Apostel McConkie zu erleben, als er am Samstag zur Priestertumsversammlung alle Anwesenden mit Handschlag begr\u00fc\u00dfte. Als ich in die Halle trat und den Gang nach vorne ging, kam er auf mich zu und sah mir direkt in die Augen. Ich hatte dann so etwas wie einen Blackout. Jedenfalls war ich \u2013 w\u00e4hrend seine Augen in den meinen ruhten \u2013 wie paralysiert und unf\u00e4hig selbst zu denken oder zu handeln. Ich stand in seinem Bann mit gro\u00df aufgerissenen Augen. Dieser Mann stand sp\u00fcrbar unter dem Einfluss des Heiligen Geistes. Den n\u00e4chsten Tag zur Mitgliederversammlung h\u00e4tte ich darauf vorbereitet sein sollen, doch geschah genau das Gleiche noch einmal.<\/p>\n<p>Es waren mir jetzt ausreichend Zeugnisse von der anderen Seite gegeben worden. Ich hatte mich zu entscheiden, welchen Weg ich gehen wollte und mir kam das Folgende in den Sinn: \u201eWenn das Richtige im Leben nicht mehr richtig ist, wie k\u00f6nnte das Falsche dann besser sein?&#8220; und blieb mit aller mir zur Verf\u00fcgung stehenden Konsequenz bei der Wahrheit in allem. Ein paar Tage darauf bekam ich vom Herrn die Entscheidung vorgelegt entweder in Seine Kirche oder in die H\u00f6lle zu gehen, indem Er auf meine Frage \u2013 was passieren w\u00fcrde, wenn ich die Taufaufforderung nicht annehme \u2013 mir ein schwarzes Loch zeigte, in das ich h\u00e4tte, hinein springen k\u00f6nnen, um f\u00fcr immer verschluckt zu werden. Dieses Loch war wie beim Mittelpfahl der Eismaschinen, farblich \u00fcberlagert mit durchsichtigen, sich nach unten drehenden gelblich-r\u00f6tlich-violetten Nebelschwaden, doch mein K\u00f6rper \u00fcberzog sich mit einer G\u00e4nsehaut und ich drehte mich ab, denn mein Geist war nicht f\u00e4hig l\u00e4nger in dieses bedrohliche Loch zu sehen.<\/p>\n<p>Seltsamerweise beinhaltete dieses Loch auch Gef\u00fchle und alles was mit schwarz, blutrot und violett in Verbindung gebracht werden kann war darinnen enthalten, wie seelische Not, Schwermut, Dunkelheit und Grauen, ja, hoffnungsloses Entsetzen und ich hatte das Gef\u00fchl einen Schlag auf den Kopf bekommen zu haben. Dann h\u00f6rte ich eine g\u00fctige Stimme, die mich fragte: \u201eUnd wie sieht es jetzt aus mit der Taufe?\u201c Ich hob lauschend den gesenkten Kopf und mit der gr\u00f6\u00dften Selbstverst\u00e4ndlichkeit antwortete ich: \u201eJa.\u201c &#8211; Unmittelbar darauf setzten die Segnungen ein, obwohl ich noch nicht getauft war. Innerhalb einer Woche wurde mir meine bestehende moderne Wohnungseinrichtung in eine Jugendstilm\u00f6belierung ausgewechselt.<\/p>\n<p>Ich hatte ein Zeugnis erhalten, das ich nicht f\u00e4hig bin, zu leugnen! Genau so wie ich nicht f\u00e4hig sein werde Gott zu leugnen. Denn was ich gesehen und geh\u00f6rt habe, das habe ich gesehen und geh\u00f6rt und ich kann es nicht leugnen, denn dem Herrn ist es ebenfalls bekannt. Ich gab meine Taufeinwilligung und wurde am Freitag, den 1. Nov. 1974 im Pfahlhaus in Hamburg von Elder Peter Hunt aus England, der mich zuletzt mit Elder Brunner aus Salzburg belehrt hatte, getauft.<\/p>\n<p>Jetzt (2009) im Nachhinein betrachtet, begann f\u00fcr mich daraufhin das eigentliche Leben. Ich war Heim gekommen. Mir wurde das Priestertum \u00fcbertragen und ich arbeitete darin in fast allen Berufungen der Gemeinde Altona. Privat schrieb ich sehr viel, weil ich dadurch das Evangelium verstehen lernte und bin heute als Sekret\u00e4r f\u00fcr Geschichte im Pfahl Hamburg eingesetzt.<\/p>\n<p>Inzwischen habe ich meine zwanzig Jahre j\u00fcngere Frau auf einer Tempelfahrt kennen gelernt und geheiratet und wir haben jetzt insgesamt f\u00fcnf Kinder.<\/p>\n<p>Als ich mit 60 Jahren vorzeitig aus dem Beruf entlassen wurde, machten wir uns selbstst\u00e4ndig im Hotelgewerbe und haben heute vier H\u00e4user, in denen wir rund 20 Apartments und Zimmer vermieten. Mein Wunsch eine ausreichend finanzielle Absicherung f\u00fcr meine Frau und Kinder zu erarbeiten ist damit gelungen. Unser Betrieb kann zur Not auch durch meine Frau und unsere Kinder weiterhin aufrecht erhalten bleiben, wenn es mir nicht mehr m\u00f6glich ist mitzuarbeiten und alle unsere Kinder h\u00e4tten die M\u00f6glichkeit ebenfalls im Betrieb zu arbeiten, wenn es schwierig werden sollte Arbeit zu bekommen, den Lebensunterhalt zu verdienen. Heute bin ich 72 Jahre und die Beine gehorchen mir nur noch f\u00fcr Kurzstrecken, was mich dazu bewog im Pfahl die Aufgabe des Zweitsekret\u00e4rs mit der Zust\u00e4ndigkeit der Geschichtsschreibung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Der Herr hat uns alle reich gesegnet, doch der gr\u00f6\u00dfte Reichtum ist, das mir wahrhaftig gegebene Zeugnis, dass Er lebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg Mein Name ist Dieter Picklapp. Meine Eltern sind: Mathilde Ha\u00dfelmann geboren am 17 April 1909 in Hamburg (verstorben 28 Februar 1992 in Hamburg) sowie Erich Picklapp, geboren 07 Mai 1899 in Gro\u00df-Lappienen, Ostpreu\u00dfen\u2013 heute russisches Milit\u00e4rgebiet Bolschije Bereschki \u2013 (verstorben 16 Oktober 1981 in Hamburg) hatten am 21.Dezember 1930 geheiratet. Am 2. 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