{"id":549,"date":"2011-12-05T18:49:26","date_gmt":"2011-12-05T18:49:26","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=549"},"modified":"2014-04-15T11:03:37","modified_gmt":"2014-04-15T11:03:37","slug":"helmut-mordas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/549\/helmut-mordas","title":{"rendered":"Helmut Mordas"},"content":{"rendered":"<p><strong>Selbongen, Sensburg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helmut-Mordas.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-244\" title=\"Helmut Mordas\" alt=\"mormon deutsch helmut mordas\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Helmut-Mordas.jpg\" width=\"200\" height=\"286\" \/><\/a>Mein Name ist Helmut Mordas<\/strong>. Geboren bin ich am 13. Juli 1932 in Selbongen, Kreis Sensburg, Ostpreu\u00dfen. Mein Vater hei\u00dft Gustav Mordas, meine Mutter Anna Stopka. Sie wohnten in Selbongen. Wir hatten ein sch\u00f6nes Zuhause. Wir waren sechs Geschwister, f\u00fcnf M\u00e4dchen und ich als einziger Junge. Mein Vater ist sehr fr\u00fch gestorben, am 6. M\u00e4rz 1939. Meine Mutter war damals noch sehr jung. Mein Vater war zweiundvierzig, als er starb, und meine Mutter war sechsunddrei\u00dfig Jahre alt. Sie hatte gro\u00dfe M\u00fche, das Haus zu bezahlen, das sie 1935 gebaut hatten, und die gro\u00dfe Familie zu ern\u00e4hren. Als mein Vater starb, war meine j\u00fcngste Schwester ein halbes Jahr, die \u00c4lteste war zw\u00f6lf Jahre alt. So war es f\u00fcr meine Mutter sehr schwer. Ich wei\u00df nicht, wie viel und wie sie getrauert hat und wann sie geweint hat, sie hat es uns nicht gezeigt. Aber ich kann mir vorstellen, dass sie im Laufe der Zeit viel darunter gelitten hat, dass der Papa nicht mehr da war. Ich hoffe, dass ich meiner Mutter keine gro\u00dfen Probleme gemacht habe.<!--more--><\/p>\n<p>Mit sechs Jahren bin ich zur Schule gegangen, bis der Krieg zu Ende war, das hei\u00dft, bis der Russe unser Dorf eingenommen hatte. Das waren nicht ganz sechs Jahre, die ich zur Schule gegangen bin. Diese Zeit war f\u00fcr uns eine schwierige Zeit. Am 26. Januar kam der Russe rein. Am 28. Januar hatten wir die erste Begegnung mit den Russen und Anfang Februar bin ich mit meiner Schwester von den Russen verschleppt worden. Alles, was die Russen uns weggenommen hatten, wurde an einem Ort zusammengebracht, wo wir dann das Vieh in Richtung Osten treiben sollten, der Weg sollte nach Longscha f\u00fchren. Der Winter war sehr streng, ungef\u00e4hr f\u00fcnfundzwanzig Grad Minus. Das deutsche Vieh war nicht gewohnt, in der K\u00e4lte drau\u00dfen zu grasen oder zu \u00fcbernachten. Es ist krank geworden und wir blieben an einem Ort h\u00e4ngen, weil wir das Vieh versorgen mussten. Ich war damals zw\u00f6lf Jahre alt und der J\u00fcngste von der ganzen Truppe. Ich wei\u00df, dass ich sehr viel geweint habe und habe so manches Mal die \u00e4lteren M\u00e4nner gebeten: \u201eKommt, wir laufen weg, ich kenne den Wald.\u201c Aber es ist mir nicht gelungen. Ungef\u00e4hr nach sechs, sieben Wochen mussten wir in den umliegenden D\u00f6rfern Futter holen. So sind wir auch in unser Dorf gekommen. Da ich in diesen Wochen nie meine Sachen ausgezogen hatte, sondern darin geschlafen und gearbeitet habe, war ich voller Ausschlag, Kr\u00e4tze, L\u00e4use, und alles. Ich bat den Kommandanten, der mit uns war, mich nach Hause gehen zu lassen. Als ich nach Hause kam, hat sich meine Mutter gefreut, dass ich wieder da war und dass ich mich wieder einmal richtig waschen und andere Kleider anziehen konnte. Dann durfte ich zu Hause bleiben, aber in einer Woche sollte ich wieder zur\u00fcckgehen. Ich bin aber nicht mehr zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>Meine Schwester war auch in dem Lager, sie war damals vierzehn Jahre alt. Sie wollte nicht nach Hause. Sie meinte, dass sie im Lager sicherer sei, weil sie doch bewacht w\u00fcrden und da k\u00f6nne doch nichts passieren. Aber im Laufe der Zeit ist sie doch verschleppt worden bis nach Russland, nach Sibirien. Dort sei sie angeblich an Hunger-Typhus verstorben. Das war die zweit\u00e4lteste Schwester, Margot. Meine Mutter hat sehr darunter gelitten, weil sie nicht wusste, was mit ihrem Kind passiert war. Einmal erz\u00e4hlte sie, dass sie getr\u00e4umt habe, sie sei auf dem Friedhof bei meinem Vater gewesen. Als sie vom Friedhof zur\u00fcckging, lief ein Mann hinter ihr her. Auf dem Friedhof hatten sie n\u00e4mlich einen Soldaten gefunden, der erschossen worden war und den sie notd\u00fcrftig begraben hatten. Dieser Soldat lief ihr im Traum hinterher und sagte, dass sie nicht weinen solle, denn von ihm wei\u00df auch keiner, wo er geblieben sei. Deshalb sollte sie nicht um ihr Kind weinen. Meine Mutter hat das beruhigt, dass sie nicht alleine von solchem Schicksal betroffen war, denn andere hatten das Gleiche erlebt. Das war die Zeit, in der wir den Russen erlebt haben. Mit der Zeit hat sich alles ein wenig normalisiert. Die Russen sind nur ein Jahr in Ostpreu\u00dfen geblieben. Sp\u00e4ter wurde das den Polen \u00fcbertragen. Der Pole war eigentlich in dieser Richtung noch brutaler als der Russe. Sie haben alles weggenommen, was nicht niet- und nagelfest war.<\/p>\n<p>Es war gut, dass wir in Selbongen ein eigenes Gemeindehaus hatten, in dem wir Zuflucht finden konnten. Ich m\u00f6chte eine Geschichte erz\u00e4hlen. Wenn ich mich nicht irre, war das im April 1945. Die Russen haben in unserem Dorf sehr gew\u00fctet. Die jungen Frauen und M\u00e4dchen mussten sich verstecken, damit sie nicht von den Russen vergewaltigt wurden. Wir haben uns mit dem Gemeindeleiter, Bruder Kruska, in diesem Gemeindehaus versammelt. Einige Schwestern und meine ehemalige Schwiegermutter waren da. Sie sangen das Lied \u201eKomm o komm, du Tag der Glorie\u201c, dass wei\u00df ich noch. Wir knieten uns nieder zu einem Kreis und Bruder Kruska fing an, das Gebet zu sprechen, und alle im Kreis sprachen ein Gebet und baten den Vater im Himmel, dass er uns doch alle vor den Russen bewahren m\u00f6ge. Die Stra\u00dfen waren voll mit Russen. Sie haben bestimmt das Lied geh\u00f6rt, das wir gesungen hatten. Aber es ist kein Russe in das Gemeindehaus reingekommen. Das hat uns schon damals sehr verwundert. Nat\u00fcrlich wussten wir, dass das Gemeindehaus nicht verschlossen werden durfte. \u00dcber dem Podium war ein gro\u00dfes Christusbild. Man erz\u00e4hlte mir, dass einmal Russen reingekommen seien und dass sie vor dem Christusbild niedergefallen seien, als wenn sie ihn anbeten wollten. Aber sie haben im Gemeindehaus nichts kaputt gemacht. So ist das Gemeindehaus uns erhalten geblieben und auch von allen b\u00f6sen Einfl\u00fcssen der Au\u00dfenwelt verschont geblieben.<\/p>\n<p>In der Polenzeit, 1946, hatten wir keinen Schutz und keine Rechte, weil wir Deutsche waren, und man konnte mit uns machen, was man wollte. Da ist vieles geschehen, was f\u00fcr uns als Erinnerung nicht gut war. Ich wei\u00df nur, dass sich so mancher das Leben genommen hat. Eine Bekannte von uns aus dem Nachbardorf, die ihre Tochter auf dem Friedhof in Selbongen beerdigt hatte, hat sich vor den Zug geworfen und sich das Leben genommen. Die Polen hatten ihr alles genommen, wie ihr sch\u00f6nes Geh\u00f6ft. Sie musste in eine kleine H\u00fctte einziehen. Das hat sie nicht verkraftet. Wir haben unser Leben mit Arbeit gefristet. In den Jahren von 1945 bis etwa 1948\/49 haben wir nichts zu kaufen bekommen. Wir hatten keine Arbeit und haben nur von dem gelebt, was wir uns auf dem Feld erarbeitet bzw. ges\u00e4t und gepflanzt haben. Dennoch wurde es uns weggenommen. Aber wir hatten doch wenigstens etwas, dass wir uns am Leben erhalten konnten.<\/p>\n<p>Meine Eltern haben das Evangelium, ich glaube im Jahr 1923, angenommen. Wir Kinder sind in die Kirche hineingeboren und sind auch im Evangelium erzogen worden. Wir haben innerhalb dieser Gemeinschaft sehr gro\u00dfen Halt gefunden. Der Zusammenhalt, wenn ich so zur\u00fcckblicke, war viel besser als jetzt hier in Westdeutschland. Wir haben uns bem\u00fcht, die Gemeinde aufrecht zu erhalten, auch als wir schon herangewachsen waren. Bruder Kruska, der Gemeindeleiter, war nicht mehr der J\u00fcngste. Wir haben versucht, ihn in jeder Phase zu unterst\u00fctzen, damit wir in etwa die Organisation soweit aufrechterhalten konnten, dass wir uns erbauen durften und von den anderen lernen konnten. Im Laufe der Zeit konnten wir das Gemeindehaus wieder benutzen, und das war gut so, denn es war unser Eigentum. Wir haben die Versammlungen erst einmal in deutscher Sprache abgehalten. Wir haben uns regelm\u00e4\u00dfig sonntags versammelt und es wurden die Sonntagsschule und der Gottesdienst abgehalten. Die Priesterschaft hatten wir meistens nachmittags. So sind wir in die Kirche hineingewachsen.<\/p>\n<p>Es kam der Zeitpunkt, als die Polen uns die deutsche Sprache verboten hatten. Wir durften die Versammlungen nicht mehr in deutscher Sprache abhalten. Das war etwa in dem Jahr 1950. In dieser Zeit waren die Geschwister bereit, sich im Geheimen bei den Familien zu versammeln, um dort wenigstens die Sonntagsschule oder die Themen durchzuarbeiten, die wir uns vorgenommen hatten. Wir wussten, dass wir von der Kirche weit weg waren, wir hatten keinen Kontakt zur Zentrale der Kirche in Salt Lake City oder Berlin. Deshalb hatten wir keine Leitf\u00e4den und konnten nur aus den B\u00fcchern, die wir hatten, den Unterricht gestalten. Das waren die Bibel, das Buch Mormon, Lehre und B\u00fcndnisse, K\u00f6stliche Perle, Evangeliumslehre, das Buch \u201eDer Weg zur Vollkommenheit\u201c und noch einige andere B\u00fccher, die wir von der Kirche noch von fr\u00fcheren Zeiten hatten. Die haben wir durchgearbeitet. Ich war damals vielleicht sechzehn Jahre alt und als Sonntagsschullehrer eingesetzt worden. Wir haben das Buch Mormon drei Jahre behandelt, Seite f\u00fcr Seite, bis wir es ganz durchgearbeitet hatten.<\/p>\n<p>1949 haben wir die polnische Staatsangeh\u00f6rigkeit angenommen. Das hei\u00dft, wir haben sie zwangsl\u00e4ufig angenommen, weil der Pole uns in der Schule versammelt und nicht eher raus gelassen hatte, bis wir f\u00fcr ihr Polen optiert haben. Danach hatten wir ein wenig mehr Freiheit, indem wir ein paar Rechte erworben haben und wir haben Arbeit bekommen. Ich war im Stra\u00dfenbau t\u00e4tig, im Wald und viele andere Arbeiten hatte ich, auch auf dem Bau. Dann habe ich mit Bruder Erich Konietz, der Traktorist war, als Traktoristhelfer angefangen auf einem Gut in Baranov. Von dort aus wurde ich zu einer Schulung, einer Weiterbildung geschickt. Das war eine berufliche Ausbildung als Traktorist in der landwirtschaftlichen Genossenschaft. In der Zeit habe ich immer wieder einen Ort gesucht im Wald, wo ich jeden Abend mein Gebet verrichtet habe. Ich habe den Herrn gebeten, wenn ich nach Hause komme, dass f\u00fcr uns das Gemeindehaus wieder ge\u00f6ffnet wird. Ich bin Ende November 1952 nach Hause gekommen. Bruder Kruska sagte, dass der B\u00fcrgermeister gekommen sei und gesagt habe, dass wir die Versammlungen wieder abhalten k\u00f6nnen, wenn wir gewillt w\u00e4ren, sie in polnischer Sprache abzuhalten. Wir waren der polnischen Sprache nicht so m\u00e4chtig, aber einige konnten sie gut und ich kam jetzt auch von der Schule. Wir haben Weihnachten immer ein wundersch\u00f6nes Programm gestaltet, am Heiligabend, zum Gedenken an die Geburt Christi. Wir haben uns bem\u00fcht, von November bis Heiligabend ein Programm auszuarbeiten, das f\u00fcr alle ein Erfolg sein sollte. Wir haben uns auch bem\u00fcht, die polnische Sprache mit einzubeziehen, so gut es ging. Es ist uns auch gelungen. Ich wei\u00df, dass ich an diesem Heiligabend die erste Ansprache in polnischer Sprache gegeben habe. Das war nicht einfach, aber es hat geklappt. Wir hatten eine sch\u00f6ne Zeit. Das Gemeindehaus war so voll mit Menschen, dass die T\u00fcren offen stehen bleiben mussten. Alle waren von diesem Programm begeistert. Von dieser Zeit an konnten wir das Gemeindehaus benutzen und die Versammlungen abhalten, wie wir es fr\u00fcher gewohnt waren, mit Sonntagsschule und Gottesdienst, in dem Kompaktprogramm, wie wir es jetzt auch haben. Aber wir hatten eine sch\u00f6ne Zeit. Wir waren viele Jugendliche, auch meine Frau, wir waren damals in dem Alter zwischen achtzehn und zweiundzwanzig\/dreiundzwanzig Jahren. Wir mussten das Gemeindehaus selbst unterhalten, weil wir von Staat sowieso nichts bekommen haben. Wir mussten f\u00fcr Brennstoff sorgen und dergleichen. Aber wir Jugendliche haben zusammengehalten, haben daf\u00fcr gesorgt und im Wald Holz gehauen und nach Hause geschafft. Auch haben wir Torf gestochen und all die Dinge, damit wir das Haus im Winter beheizen konnten, um die Versammlungen abzuhalten.<\/p>\n<p>Etwas muss ich noch hinzuf\u00fcgen. Ich habe sp\u00e4ter als Monteur in der Werkstatt gearbeitet und hatte viel mit dem Staatssicherheitsdienst zu tun. Meine Schwester war 1949 schwarz nach Deutschland gegangen und dann nach England. Sp\u00e4ter wanderten sie nach Australien aus. Ich bin vom Stasi vorgeladen worden. Anlass daf\u00fcr war, warum sie weggegangen sei und warum wir das nicht gemeldet habe. Aber dann ist auch die Kirche zur Sprache gekommen. Sie wussten, dass wir uns selbst unterhalten, sie wussten auch, dass wir unseren Zehnten bezahlten. Hauptmerkmal war, wo bleibt das Geld. Es war verboten, das polnische Geld ins Ausland zu schaffen und so musste ich in dieser Weise Rede und Antwort stehen, was mir auch ganz gut gelungen ist. Sie haben geglaubt, dass wir das Geld haben, um uns selbst zu erhalten, f\u00fcr Brennstoff und f\u00fcr Bed\u00fcrftige. Es gab viele Geschwister, die sehr arm waren. Die M\u00e4nner waren nicht da. Sie waren entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten. So hat man daf\u00fcr gesorgt, dass die Not unter den Geschwistern m\u00f6glichst niedrig gehalten wurde. Wir junge M\u00e4nner haben uns bem\u00fcht, auch den Geschwistern in der Landwirtschaft zu helfen, M\u00e4hen des Getreides oder das Beackern des Feldes, so dass die Saat auch in die Erde kommen konnte. Es war eine schwere Zeit. Sie hat uns alle ein bisschen gepr\u00e4gt. Nicht nur, dass wir eine sch\u00f6ne Zeit hatten, indem wir im Glauben gewachsen sind, sondern wir hatten auch einen guten Zusammenhalt. Einer war f\u00fcr den Anderen da. Es gab keinen Zank und keinen Streit, sondern wir hatten wirklich eine sch\u00f6ne Zeit. Wenn etwas gewesen ist, ist man zusammengekommen, hat sich ausgesprochen und dann war das ausger\u00e4umt und alles war in bester Ordnung.<\/p>\n<p>Weil ich viel mit dem Stasi zu tun hatte, der GUB vom polnischen Staat, habe ich sehr viel gefastet und gebetet. Wenn ich vorgeladen worden bin, bin ich nie ohne fasten und beten dorthin gegangen. Wenn wir \u00fcber die Kirche gesprochen haben, habe ich ihnen erkl\u00e4rt, woran ich glaube und dass das Evangelium wahr ist. Ich habe einmal eine Ansprache gegeben und die jungen Geschwister darin gewarnt, keiner politischen Organisation beizutreten, keine \u00f6ffentlichen Veranstaltungen zu besuchen. Das hat man mir bei diesen Besuchen vorgehalten. Wenn ich unsere Jugend in Schutz genommen und dar\u00fcber gesprochen habe, was wir als Evangelium lehren und was unsere Vorstellung von diesem Leben ist, wollten sie meistens nicht mehr mit mir sprechen. Das gab mir immer ein starkes Zeugnis, dass er Herr mit mir war, denn sie haben sich dann schnell entschlossen, mit mir nicht weiterzureden.<\/p>\n<p>Durch das viele Fasten bin ich krank geworden und hatte einen Lungenriss bekommen. Ich musste im Krankenhaus behandelt werden, dort habe ich sieben Wochen gelegen. Ein Doktor Maxei hat mich betreut. Weil ich viel Blut verloren hatte, habe ich eine Blut\u00fcbertragung bekommen. Das war zu einem Zeitpunkt, als ich bei einem Bauern, einem \u00e4lteren Ehepaar, beim Dreschen geholfen habe. Ich habe das Korn auf den Speicher getragen und als ich einen Sack auf die Schulter genommen habe, ist irgendetwas passiert und ich war krank.<\/p>\n<p>Nach dem Krankenhaus hatte ich wieder Kontakt mit dem Stasi, aber ich konnte ihnen immer beweisen, dass ich die Informationen, die sie von mir verlangten, gar nicht geben konnte. Es w\u00e4re f\u00fcr mich eine gro\u00dfe S\u00fcnde, wenn ich jemanden in irgendeiner Form verraten h\u00e4tte. Das wollte ich nicht.<\/p>\n<p>Aufgrund meiner Krankheit bin ich nach Hause gekommen und es kam der Tag, dass die jungen Leute zum Milit\u00e4r eingezogen wurden. Ich wei\u00df genau, es war am Heiligabend, als der B\u00fcrgermeister zu uns kam und die Einberufung brachte, f\u00fcr mich und f\u00fcr Bruder Erich Konietz. Wir kannten uns, wir haben zusammen gearbeitet und wir mussten uns am 7. Januar in Ortelsburg [Szczytno]stellen. Ich wei\u00df nicht mehr, welches Jahr das war. Wir waren vier Leute, die dort zusammengetrommelt waren in Ortelsburg. Alle wurden aufgerufen und wurden zum Bahnhof gebracht. Ich blieb stehen, weil mein Name nicht gefallen war. Als alle weg waren, bin ich zu dem Obersten gegangen und habe gesagt: \u201eSie haben mich gar nicht aufgerufen.\u201c Er sagte: \u201eWie hei\u00dfen Sie denn?\u201c Ich sagte ihm das. Er sagte dann: \u201eIhre Papiere sind gar nicht da. Fahren Sie nach Hause und dann bekommen sie Bescheid.\u201c Bruder Erich Konietz musste gehen. Wir beide haben uns verabschiedet und ich bin nach Hause gefahren. Ich denke, das war auch die F\u00fchrung unseres Herrn. Da Bruder Kruska doch schon ziemlich alt war, haben wir ihn sehr unterst\u00fctzt und auch auf diese Weise haben wir uns bem\u00fcht, die Gemeinde aufrecht zu erhalten. In den Belehrungen, in den Versammlungen und was noch zu tun war. Auch in den Besuchen, was die Geschwister anbelangte. Nicht in dieser Form, wie sie heute gemacht werden, aber so gut es ging, haben wir es gemacht. Ich kam nicht mehr zum Milit\u00e4r. Dieser Doktor Maxei war auch ein Milit\u00e4rarzt und hat gesagt, alle die er behandeln hat, schreibe er untauglich. So bin ich nicht beim polnischen Milit\u00e4r gewesen.<\/p>\n<p>Meine Frau und ich, wir kannten uns schon von Kindheit an. Innerhalb der Kirche hatten wir viele Versammlungen und einige Zusammenk\u00fcnfte, wie Tanz, und wir haben uns auch in den Privatwohnungen versammelt, bei ihnen zu Hause, bei uns zu Hause. Die Polen waren dann doch ein bisschen neidisch auf uns. Aber wir haben es gemacht und sie lie\u00dfen uns auch in Ruhe. Als ich meine Frau kennenlernte, war das wie bei wahrscheinlich jedem jungen Mann, man hat sich lieben gelernt. Im Laufe der Zeit kam das Gesetz der Familienzusammenf\u00fchrung heraus. Ihr Vater war in Westdeutschland und sie sollten auswandern, aber wir wollten zusammen bleiben und auch heiraten. Das war unser Bestreben. Das war gar nicht so einfach. Jedenfalls sagte ich zu meiner Verlobten: \u201eDu f\u00e4hrst jetzt mit deiner Mutter nach Westdeutschland und irgendwie werde ich dann auch raus kommen.\u201c In der Zwischenzeit hatten sie Besuch von ihrem Cousin, der in der ehemaligen DDR lebte. Wir haben dar\u00fcber gesprochen, wie ich rauskommen k\u00f6nnte. Sie hatten schon die Papiere zur Ausreise nach Westdeutschland. Er sagte, dass es vielleicht m\u00f6glich sei, dass ich zu Besuch in die DDR fahre und von dort sei es kein Problem, mit der S-Bahn nach Westberlin zu kommen. Aber das ist uns nicht gelungen. Wir haben alle m\u00f6glichen Dinge in Bewegung gesetzt, wir sind zum Amt gegangen und haben vorget\u00e4uscht, dass sie schwanger w\u00e4re. Das ist alles nicht gelungen, sie haben mich nicht raus gelassen. Sie konnte fahren und ich musste bleiben. Im Juni sind sie nach Westdeutschland gefahren und Anfang September oder Oktober des gleichen Jahres ist sie als Tourist zur\u00fcck nach Selbongen gekommen. Das war \u201eTrick siebzehn\u201c. Ich habe gesagt: \u201eWenn du kommst, werde ich alles vorbereiten, damit wir hier heiraten k\u00f6nnen.\u201c Ich habe den B\u00fcrgermeister gesprochen und den Standesbeamten. Sie kannten ja meine Verlobte. Sie kam Anfang Oktober nach Posen und dort habe ich sie abgeholt.<\/p>\n<p>In Posen ist mir noch etwas passiert. Ich bin nach Posen gefahren und sollte sie von dem Hotel abholen, in dem sie als Touristen aus Westdeutschland gelandet waren. Ich bin zur Rezeption gegangen und habe gefragt, ob hier eine Delegation von Urlaubern aus Westdeutschland gekommen sei. Sie haben verneint, hier seien keine angekommen. Ich wollte mit dem Taxi in das n\u00e4chste Hotel fahren und fragte wo denn eines w\u00e4re. Als ich von der Rezeption zum Ausgang ging, h\u00f6rte ich auf einmal meinen Namen. Ich schaute mich um, aber da war keiner. Ich bin aber doch zur\u00fcckgegangen und da kam meine Verlobte die Treppe herunter. Die haben mich einfach belogen. Ich fragte sie: \u201eHast du mich gesehen und mich gerufen?\u201c \u201eNein, ich habe dich nicht gesehen und auch nicht gerufen.\u201c Ich habe schnell sie und ihren Koffer genommen, bin zum Taxistand gegangen, schnell zum Hauptbahnhof und dann nach Hause gefahren. Am 4. Oktober haben wir standesamtlich geheiratet. Aufgrund der Heirat haben wir versucht, dass sie mich nach Westdeutschland mitnehmen konnte. Das ist uns aber auch nicht gelungen. Wir sind nach Sensburg zum Landratsamt gefahren und da haben sie uns die Genehmigung erteilt, aber der Regierungsbezirk Allenstein musste das noch best\u00e4tigen. Die haben das verweigert. Meine Frau sagte, dass sie hierbleiben wollte. Ich sagte ihr, dass sie zur\u00fcckfahren solle, denn sie habe jetzt einen anderen Namen und k\u00e4me sonst gar nicht mehr weg. Sie ist nach Westdeutschland, nach Hause gefahren und ich bin zur\u00fcckgeblieben. Ich habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um nach Westdeutschland zu kommen.<\/p>\n<p>Ich war im Betrieb gut angesehen. Ich habe viele Arbeiten gemacht, ob es im B\u00fcro war, oder in der Werkstatt. Einmal sollte ich nach Osterode \u00fcber Allenstein fahren, um Ersatzteile einzukaufen. Ich hatte eine Besuchsreise in die DDR beantragt. Weil das in Allenstein bearbeitet wurde und ich durch den Stasi ein bisschen bekannt war, wollte ich fragen, ob sie die Papiere bearbeitet und genehmigt h\u00e4tten. Auf dem R\u00fcckweg habe ich den Fahrer des LKWs gesagt, dass er anhalten solle, ich wolle kurz da rein gehen und nachfragen. Ich fragte also nach, er ging nachsehen und sagte: \u201eSie k\u00f6nnen einreisen.\u201c Aber ich musste den Wehrpass, den ich hatte, aber als untauglich geschrieben war, abgeben und meinen Personalausweis auch. Da musste ich etwas vort\u00e4uschen und habe gesagt, dass ich sie morgen vorbei bringe. Ich habe drei Tage Urlaub genommen, bin am n\u00e4chsten Tag nach Allenstein gefahren, habe die Papiere abgegeben und jetzt musste ich schneller sein als die Beh\u00f6rde. Ich habe \u00fcberlegt, was ich denn nun machen sollte. Die Papiere gingen \u00fcber Warschau und in Warschau war das Konsulat der DDR, das die Einreisegenehmigung geben musste. Wenn man die Sachen \u00fcberpr\u00fcft und merkt, dass ich \u00fcberhaupt keine Verwandten in der DDR hatte, h\u00e4tte man mich eingesperrt. Das sollte nicht passieren. Also musste ich ihnen irgendwie zuvor kommen. Als ich mit dem Zug nach Hause gefahren bin, fiel mir ein, dass ich eine Bekannte auf der Post hatte. Ich lie\u00df mir ein Telegramm-Formular geben, das nicht beschrieben war. Hedwig fragte, wozu ich das brauchte. Ich sagte: \u201eVielleicht kannst du das sp\u00e4ter einmal erfahren.\u201c Sie gab es mir und zu Hause haben wir es geschrieben.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit hatte meine Frau ein Telegramm geschickt, dass es ihr gut ginge. Auf das leere Telegramm-Formular haben wir geschrieben, denn es brauchte nicht gestempelt zu werden: \u201eSchwester schwer krank, komme sofort. Best\u00e4tigt Doktor Hans Schulze.\u201c Das war die Unterschrift meines Schwagers. Damit bin ich nach Warschau gefahren. Am Konsulat in Warschau wurde man erst einmal auf Waffen untersucht, bevor man rein durfte. Ich \u00fcberlegte, was ich nun machen sollte mit diesem Telegramm. Ich hatte schon ein mulmiges Gef\u00fchl im Herzen. Ich bin an die Abfertigungstheke gegangen und sagte: \u201eMeine Papiere, meine Ausweispapiere und als ich von Allenstein nach Hause kam, habe ich dieses Telegramm vorgefunden. Ist es m\u00f6glich, dass das schnell bearbeitet werden kann?\u201c Er sagte: \u201eDa muss ich zu meinem Chef gehen.\u201c Er nahm das Telegramm und ging zu seinem Chef. Es dauerte vielleicht zehn Minuten\/eine viertel Stunde, das war eine lange Zeit. Auf einmal kam er zur\u00fcck und sagte: \u201eJa, es ist f\u00fcr zehn Tage genehmigt worden.\u201c Nun habe ich ein bisschen gest\u00f6hnt: \u201eSoviel Geld ausgegeben und nur zehn Tage.\u201c Ich brauchte keine zehn Tage, aber irgendetwas musste ich ja sagen. Er wollte von mir noch zwei Passbilder haben. Ich sagte, dass mir von Passbildern keiner etwas gesagt hatte. \u201eIch habe keine Passbilder.\u201c Ich fragte, ob hier ein Automat sei, aber da war keiner. Ich habe ohne Passbilder die Einreisegenehmigung bekommen, ganz einfach.<\/p>\n<p>Ich bin nach Hause gefahren und habe meiner Mutter gesagt, dass ich morgenfr\u00fch abfahren muss. Das war schwer f\u00fcr meine Mutter. Sie sagte aber: \u201eMein Junge, fahre!\u201c Am n\u00e4chsten Tag habe ich mich fertig gemacht und bin \u00fcber Allenstein nach Posen und von dort mit dem internationalen Zug gefahren, der \u00fcber Moskau nach Warschau, Posen und Berlin fuhr. Als ich in Allenstein ankam, mit meinem Koffer, der schon halb auseinandergefallen war, deshalb wollte ich noch einen Riemen besorgen, sehe ich zwei junge Leute, ein Ehepaar, stehen. Sie schauten auf die Anzeigetafel der Z\u00fcge. Ich bin etwas n\u00e4her herangetreten und sagte, dass ich wissen wollte, welche Sprache sie sprechen. Sie sprachen Deutsch. Weil sie Polnisch nicht lesen konnten, habe ich gefragt, ob ich helfen k\u00f6nne. \u201eJa, das w\u00e4re nett\u201c sagten sie. \u201eWir wollen nach Berlin \u00fcber Posen.\u201c Ich sagte: \u201eIch will auch nach Berlin. Ich gehe nur kurz in die Stadt, um einen Riemen f\u00fcr meinen Koffer zu kaufen. Dann komme ich zur\u00fcck und wir k\u00f6nnen zusammen fahren, wenn sie m\u00f6chten.\u201c Sie haben gewartet und wir sind zusammen in ein Abteil gestiegen und haben uns ein bisschen unterhalten. Ich wollte wissen, aus welchem Teil Deutschlands sie kamen. Sie kamen aus Westdeutschland, aus Gelsenkirchen-Buer. Meine Frau wohnte in Gelsenkirchen-Resse. Ich wusste nicht, dass Buer und Resse so nahe aneinander liegen. Als wir so gesprochen haben, habe ich ihnen meinen Plan erz\u00e4hlt. Sie waren beide Lehrer von Beruf. Er sagte: \u201eWissen sie, wir werden in Ostberlin ihren Koffer nehmen, damit sie ohne Gep\u00e4ck sind. Sie fahren doch auch mit der S-Bahn zum Bahnhof Zoo in West-Berlin.\u201c Ich sagte, dass ich in Berlin wahrscheinlich abgeholt werde. Von Geschwister Ranglack, die in West-Berlin wohnten. Er war Dozent an einer Universit\u00e4t. Sie haben auf mich gewartet, denn der Zug hatte auch noch Versp\u00e4tung gehabt.<\/p>\n<p>Mit diesen jungen Leuten aus Westdeutschland hatten wir ein bisschen Pech. Ich bin erster Klasse gefahren und sie fuhren zweiter Klasse und die war so voll. Ich bin noch zu dem Zugleiter gegangen und habe gefragt, ob diese beiden jungen Leute zu mir ins Abteil kommen k\u00f6nnten. Er sagte, dass sie das k\u00f6nnen, wenn ich den Zuschlag bezahlen w\u00fcrde. Das habe ich gerne gemacht. Sie waren aber schon in dem Zug drin und kamen nicht mehr raus.<\/p>\n<p>In Ost-Berlin haben sie auf mich gewartet. Sie waren ausgestiegen und ich auch. Als der Zug hielt, genau am Abteil stand Schwester Ranglack. Ich sagte zu den jungen Leuten, dass alles in Ordnung sei und dass ich abgeholt worden sei. Schwester Ranglack hat den Koffer genommen, sie hatte auch die Fahrkarte schon gekauft. So sind wir in die S-Bahn gestiegen und in vielleicht zwanzig Minuten waren wir in West-Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbongen, Sensburg, Ostpreu\u00dfen Mein Name ist Helmut Mordas. Geboren bin ich am 13. Juli 1932 in Selbongen, Kreis Sensburg, Ostpreu\u00dfen. Mein Vater hei\u00dft Gustav Mordas, meine Mutter Anna Stopka. Sie wohnten in Selbongen. Wir hatten ein sch\u00f6nes Zuhause. Wir waren sechs Geschwister, f\u00fcnf M\u00e4dchen und ich als einziger Junge. 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