{"id":556,"date":"2011-12-05T18:59:30","date_gmt":"2011-12-05T18:59:30","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=556"},"modified":"2014-04-15T11:03:08","modified_gmt":"2014-04-15T11:03:08","slug":"anton-polkahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/556\/anton-polkahn","title":{"rendered":"Anton Polk\u00e4hn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mehlsack, Braunsberg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Anton-Polk%C3%A4hn.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-100\" title=\"Anton Polk\u00e4hn\" alt=\"mormon deutsch anton polkahn\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Anton-Polk%C3%A4hn.jpg\" width=\"200\" height=\"275\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Anton Polk\u00e4hn<\/strong> und bin am 7. Dezember 1918 in Mehlsack, Ostpreu\u00dfen, geboren. Mein Vater, Johann Polk\u00e4hn, ist am 23.Oktober.1872 in Rosengarten, Kreis Braunsberg, Ostpreu\u00dfen, geboren. Meine Mutter, Anna Polk\u00e4hn, geborene Freier, ist am 26. Juli 1880 in Plauten, Kreis Braunsberg, geboren. Ich bin das Zw\u00f6lfte von f\u00fcnfzehn Kindern, die die Mutter geboren hat.<\/p>\n<p>Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, als ich vier bis f\u00fcnf Jahre alt war. Meine Eltern zogen 1922 oder 1923 mit Leiterwagen und Pferd von Sch\u00f6nsee nach Mehlsack. Die Kuh war am Wagen angebunden, das Schwein war auf dem Wagen, und auch die H\u00fchner, Kaninchen und Katzen. Das Mobiliar wurde nachgeholt. Das waren zwei Betten f\u00fcr die Eltern, ein Schrank f\u00fcr die Kleider und einige Betten f\u00fcr uns Kinder. 1923 bestand die Familie aus zehn Personen, Vater, Mutter, Maria, Anna, Franz, Paul, Josef, Anton, Andreas und Hugo. Zwei Jahre danach wurde noch ein Junge mit Namen Otto geboren. Hugo und Otto sind in einem Monat im Alter von f\u00fcnf und drei Jahren an Diphtherie verstorben. Das Haus, in das wir einzogen, war ein freistehendes Haus mit gro\u00dfem Garten, Scheune und Stall. Die Wohnung war kalt. Der Herd in der Wohnstube war aus Ziegelsteinen mit einer Kochplatte und daneben ein Kachelofen. Die Wohnstube wurde geheizt. Es gab kein Extra-Wohnzimmer. Unser Leben spielte sich in der gro\u00dfen Wohnstube ab. Auch standen noch zwei Betten in der Wohnstube.<!--more--><\/p>\n<p>Oft haben die Eltern am Samstag mit uns Kindern Spiele gemacht. Mutter hatte den Fu\u00dfboden geschrubbt, eine gro\u00dfe Holzwanne wurde aufgestellt und mit warmem Wasser gef\u00fcllt, und wir Kinder wurden eines nach dem anderen abgeschrubbt. Zum Schluss kam Vater dran. Danach wurde gesungen, gebastelt und geturnt. In dem Haus gab es kein elektrisches Licht, keine Wasserleitung und keine Toilette. Die Notdurft musste auf dem Feld verrichtet werden.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat immer darauf geachtet, dass beim Essen und beim Zubettgehen gebetet wurde. Sie hat den Glauben an Gott-Vater uns Kindern vermittelt. Wir waren sehr arm. N\u00e4chte hat Mutter damit verbracht, irgendeinem Kind Handschuhe oder Str\u00fcmpfe zu stricken. Oft lag sie am Morgen mit dem Strickzeug in der Hand \u00fcberm\u00fcdet im Bett. Ich wei\u00df, dass sie es fertig brachte, in einer Nacht ein paar Handschuhe oder ein paar Str\u00fcmpfe zu stricken, f\u00fcr das Kind, das es ben\u00f6tigte. Im Sp\u00e4therbst wurde der Webstuhl in der Wohnstube aufgestellt. Wir Kinder mussten die Schafswolle zupfen, die die Mutter gewaschen und getrocknet hat. Wie oft haben Vater und Mutter an ihren Spinnr\u00e4dern gesessen und Wolle gesponnen. Daraus wurden dann Stoffe, Str\u00fcmpfe und Handschuhe gefertigt. Den ganzen Winter war der Webstuhl in Betrieb. Mutter hat aus dem gesponnenen Garn f\u00fcr uns Jungs Leinen gemacht, das sie zu Hosen verarbeitete. Sie kratzten zwar, aber nach einigen W\u00e4schen konnte man sie gut tragen.<\/p>\n<p>Im Sommer war das Haus von Getreidefeldern umgeben. Obstb\u00e4ume bl\u00fchten, die V\u00f6gel sangen, es war eine himmlische Ruhe. Kornblumen bl\u00fchten, aus dem wir Kinder uns Kornblumensaft machten, der wunderbar schmeckte. Die Bl\u00fcten der Kornblumen wurden gezupft, in eine Flasche getan, bis sie voll war. Dann wurde lauwarmes Wasser eingef\u00fcllt, ein Essl\u00f6ffel Zucker dazu, die Flasche wurde verschlossen und in die Sonne nach drau\u00dfen gestellt. Nach etwa zehn Tagen war das ein k\u00f6stliches, gutes Getr\u00e4nk.<\/p>\n<p>Nun etwas \u00fcber mein Leben: Im Alter von neun bis zehn Jahren st\u00fcrzte ich beim Spielen in der Scheune vom Oberbalken ab und schlug mit dem Kopf auf einen Eisenhebel einer Kartoffelmaschine. Ich zog mir dabei eine sehr schwere Verletzung zu und bin wochenlang mit verbundenem Kopf zur Schule gegangen. Eines Tages fragte unser Lehrer, ob jemand der Kinder ein Instrument spiele. Mein gro\u00dfer Bruder, Franz, hatte sich eine kleine Ziehharmonika gekauft. Wenn er zur Arbeit ging, \u00fcbte ich heimlich und konnte nach einiger Zeit ein Lied spielen. Also meldete ich mich und der Lehrer fragte mich, was f\u00fcr ein Instrument ich denn spiele. \u201eZiehharmonika\u201c sagte ich. Der Lehrer war hocherfreut und bat mich, am n\u00e4chsten Tag vorzuspielen. Er war so erfreut, dass er alle Kinder der Klasse bat, sich zu Weihnachten von den Eltern irgendein Musikinstrument schenken zu lassen. Nach Weihnachten gab es dann auch einige Mundharmonikas, Blockfl\u00f6ten, eine Geige, eine Ziehharmonika und auch Querfl\u00f6ten. Der Lehrer Knobelsdorff probte privat mit uns jede Woche. Nach und nach kamen durch die Proben noch einige andere Instrumente hinzu, so dass wir die n\u00e4chsten Weihnachten ein kleines Konzert darboten. Der Eintritt betrug zehn Pfennig. Wir staunten, denn es waren vier- bis f\u00fcnfhundert Menschen in den Saal gekommen. Die Einnahme waren f\u00fcnfzig DM. Die Menschen waren so begeistert, dass wir Kinder und auch der Lehrer weitere Instrumente kauften, wie Schlagzeug und Ziehharmonika, die ich spielte. Leo Schwarke, der eine Ziehharmonika von seinen Eltern geschenkt bekam, spielte sie ausgezeichnet. So hatten wir jetzt drei Ziehharmonikas, Schlagzeug, f\u00fcnf bis sechs Mundharmonikas, sieben bis acht Querfl\u00f6ten, Teufelsgeige und einige andere Instrumente.<\/p>\n<p>Im Jahr 1930 bis 1932 haben wir zu Weihnachten und auch zu anderen Anl\u00e4ssen Konzerte gegeben und auch zum Tanz gespielt. Der Eintritt war nun schon auf f\u00fcnfundzwanzig Pfennig gestiegen. Zu Weihnachten mussten wir drei Tage lang Konzerte geben. Der Saal lie\u00df nur f\u00fcnfhundert Menschen zu, aber weit \u00fcber eintausend-vierhundert Karten wurden verkauft. Es war f\u00fcr uns Jungs eine gro\u00dfe Freude zu sehen, wie begeistert die Menschen von uns vierzig Jungen und dem Lehrer waren. Wir aus der Stadt Mehlsack waren die einzige Sch\u00fclerkapelle in ganz Ostpreu\u00dfen. Unser Lehrer Knobelsdorff machte an einem sch\u00f6nen Sommertag mit uns einen Ausflug an den sch\u00f6nen Taftersee. Nat\u00fcrlich wurden die Musikinstrumente mitgenommen. Wie erstaunt waren wir, dass dort eine Milit\u00e4rkapelle zum Tanz aufspielte. Wir haben gefragt, ob wir auch etwas spielen durften, und wir durften. Die Milit\u00e4rkapelle war von unserer Musik so erfreut, dass sie uns fragten, ob wir auch Tanzlieder spielen k\u00f6nnen \u2013 wir konnten, und wie. Jetzt spielten wir zum Tanz auf. Die Soldaten der Milit\u00e4rkapelle tanzten alle und wollten gar nicht mehr selber spielen. Wir haben einen Teller genommen und ein Junge von uns hat w\u00e4hrend des Spielens von den Tanzpaaren Geld gesammelt. \u00dcber acht DM waren auf dem Teller. Daf\u00fcr haben wir uns Torte und Kuchen gekauft. Es war ein wunderbarer Tag f\u00fcr uns Jungs.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1933 kam ich aus der Volksschule. Ich wollte Musik studieren, da ich in der Sch\u00fclerkapelle gespielt habe. Es gab 1933 \u00fcber sechs Millionen Arbeitslose und mein Vater war damals auch arbeitslos. Mein Vater bekam sechs Mark f\u00fcnfzig Stempelgeld f\u00fcr den ganzen Monat. Jetzt kam der Musiklehrer zu meinen Eltern und bat sie, mich Musik studieren zu lassen. Ich wollte es, aber mein Vater hatte kein Geld. Er sagte zu mir: \u201eJunge, wenn du Musik machen m\u00f6chtest, m\u00fcssen wir eben noch mehr hungern\u201c. Das tat mir so leid und ich sagte daraufhin zu meinem Vater: \u201eNein, ich m\u00f6chte arbeiten gehen und etwas dazu verdienen\u201c. Da ich keine Arbeit erhielt, bin ich zu einem Gro\u00dfbauern gegangen. Ich habe sechs Jahre in der Landwirtschaft gearbeitet und habe etwas mit Pferden zu tun gehabt. Deshalb brauchte ich nicht zur Hitler Jugend. Hitler hat damals gesagt: \u201eDie in der Landwirtschaft arbeiten, brauchen nicht zur HJ gehen\u201c. Das war ein Gl\u00fcck f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>1938 wurde ich zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. In L\u00fcbbenau, Spreewald, bei Berlin, habe ich ein halbes Jahr gedient. Im Fr\u00fchjahr 1939 wurde ich entlassen und mir wurde gesagt, dass ich keine Arbeit annehmen sollte, weil ich sofort zum Milit\u00e4r eingezogen w\u00fcrde. Da Hitler alle Leute, die in der Landwirtschaft arbeiteten, ein Jahr zur\u00fcckgestellt hat, war ich nicht im Krieg in Polen und in Frankreich, sondern nur 1940 in Russland. Als im Sommer 1941 der Krieg mit Russland begann, marschierten wir durch Litauen, Lettland, Estland, bis auf die Inseln Mond, Esel und drei K\u00fche. Die Inseln liegen etwas nordwestlich von Estland. Dann weiter Richtung Leningrad.<\/p>\n<p>1941 war ein sehr starker Winter mit viel Schnee und K\u00e4lte in Russland. Nicht nur die Soldaten, sondern auch das russische Volk hatten in dem Winter gehungert und gefroren. Der Schnee war so hoch, dass der Nachschub f\u00fcr Pferde und Soldaten so schlecht war, dass wir gezwungen waren, f\u00fcr die Pferde Birken zu f\u00e4llen. Die \u00c4ste wurden kleingehackt und den Pferden zum Fressen gegeben. Es waren Temperaturen von f\u00fcnfzig bis zweiundzwanzig Grad K\u00e4lte. Selbst der Wasserbrunnen vor dem Haus einer finnischen Familie, bei der wir einquartiert waren, war zugefroren. Ich bin nach Koporje mit Pferd und Schlitten mit zwei F\u00e4ssern beladen gefahren, um Wasser aus dem Fluss zu holen. Eine Bahnverbindung gab es nicht. Die Familie hie\u00df Ruponen, auch sie haben viel gehungert. Ich habe manchmal Brot und auch Kartoffeln von der Wehrmacht gestohlen und es der Familie gegeben, weil sie nichts zu essen hatten. Wenn man mich erwischt h\u00e4tte, dass ein deutscher Soldat die Wehrmacht beklaut, um es dem Feind zu geben \u2013 so hie\u00df das damals \u2013 w\u00e4re ich vor das Kriegsgericht gestellt und erschossen worden, oder in eine Strafkompanie abkommandiert worden. Aber meistens wurde man wegen eines solchen Vergehens standrechtlich erschossen. Wenn es Verpflegung f\u00fcr die Soldaten gab, mussten wir sechzig Kilometer mit dem Schlitten fahren. Das nahm drei Tage in Anspruch. Wir hatten keine warmen Wintersachen und es war bitterkalt. Ich bin fast die ganze Strecke gelaufen und habe mit den Armen und Beinen aneinandergeschlagen. Als wir in Koporje im Lager ankamen, war ich wie tot. Ich konnte meine Arme nicht mehr bewegen. Man hat mich auf das Pferd gesetzt und das Pferd lief die drei Kilometer zum Stall, wo ich einquartiert war.<\/p>\n<p>In Koporje kamen wir in ein Quartier. Wir mussten den Nachschub nachholen, der sechzig Kilometer zur\u00fccklag und die Verpflegung und die Geschosse f\u00fcr die Artillerie holen. Innerhalb drei Tagen waren wir wieder zur\u00fcck. Auf diesem Weg, als ich die Munitionseimer fahren musste, geschah folgendes: Der Russe hatte bemerkt, dass wir die Munition zu unserer Artillerie fuhren und hat uns beschossen. Da ich Angst hatte, dass eine Granate in unserem Wagen einschlagen k\u00f6nnte, bin ich abgestiegen und bin hinter dem Wagen hergelaufen. Ich war vielleicht zehn oder f\u00fcnfzehn Minuten lang hinterhergelaufen, als pl\u00f6tzlich eine laute Stimme zu mir sagt \u2013 ich war ganz alleine mit dem Wagen \u2013 \u201ebleib stehen!\u201c Ich habe mich derma\u00dfen erschrocken und bin stehengeblieben. Im gleichen Moment schlug eine Granate ein und ein gro\u00dfes St\u00fcck der Granate flog an meine Brust und schlug dann neben mir ein. Mir wurde ganz hei\u00df. Ich dachte: \u201eDa hast du wieder Gl\u00fcck gehabt!\u201c Heute wei\u00df ich ganz genau, dass es kein Gl\u00fcck war, sondern eine Bestimmung. Ich musste auf dieser Erde noch weitere Dinge erledigen.<\/p>\n<p>Von diesem Ort wurden wir versetzt in die N\u00e4he von Leningrad bis runter nach Kiew. Dort war der Russe durchgebrochen und wir sollten ihn aufhalten. Das gelang uns aber nicht, wir haben dort alles verloren und waren auf dem R\u00fcckzug. Ich wurde als Meldereiter eingesetzt, denn damals gab es kein Telefon oder sonst so etwas, und ich musste die Meldungen weiterbringen. An einem dieser Tage lag ich nachts in einem gro\u00dfen Heuschober, weil ich m\u00fcde war. Als ich gerade am Einschlafen war, weckte mich jemand. Ich solle sofort zum Hauptmann kommen, weil ich eine Meldung in den n\u00e4chsten Ort bringen musste. Ich bin aufgestanden, habe mein Pferd gesattelt und habe die Meldung in Empfang genommen. Eine kleine Skizze wurde angefertigt. Nun hatte ich eine Skizze und sollte in ein Dorf reiten, den Namen wei\u00df ich nicht mehr. Ich kam an eine kaputte Br\u00fccke und musste mit dem Pferd durch das Wasser reiten. Letztendlich merkte ich, dass im Dunkeln Leute auf mich zukamen. Das waren deutsche Soldaten, die sich absetzten. Endlich sah ich irgendwo ein Licht und bin hin geritten. Ich habe gefragt, wo dieser Ort liegt, weil ich die Meldung hinbringen musste. Mir wurde gesagt, dass ich \u00fcber den Berg durch den Wald reiten soll, hinter dem Berg liege das Dorf. In Russland von einem Dorf zum anderen, das sind keine zwanzig, drei\u00dfig Kilometer, sondern unendlich. Ich kam durch den Wald auf eine Lichtung und ich sah schon den Ort und einen Reiter. Pl\u00f6tzlich schreit jemand auf Russisch: \u201eWer ist da?\u201c Ich sah den russischen Soldaten und merkte, dass ich schon an der russischen Linie war. Instinktiv bin ich weitergeritten, es war nachts, also dunkel. Der Russe hat mich nicht als Deutschen erkannt. Auf einmal kommen mir sechs russische Reiter entgegen. Ich wei\u00df auch nicht mehr, wie das alles passiert ist. Die sausten an mir mit einem Karacho vorbei. Ich bin stur weitergeritten, habe das Pferd gewendet und bin circa. zehn Meter hinter den Russen her geritten. Sie hatten wahrscheinlich einen Auftrag. Als ich durch die Linie der Russen war, bin ich mit dem Pferd links \u00fcber den Graben gesprungen und bin querfeldein die ganze Nacht durchgeritten, bis zum n\u00e4chsten Tag, ohne Essen oder sonst etwas. Ich habe nur gedacht: \u201eWo h\u00f6rst du jetzt irgend etwas\u201c. Es war totenstill. Endlich h\u00f6rte ich Fahrzeuge und bin die Richtung weitergeritten. Am n\u00e4chsten Tag, nachmittags, habe ich eine Einheit gefunden. Warum hat mich von den Russen keiner gesehen? War das wieder Vorsehung? Ich glaube daran. Die durften mich nicht sehen. Ich musste weiter und die Dinge erledigen.<\/p>\n<p>Ich kam zu der Einheit und wurde abkommandiert, weil wir wieder alles verloren hatten, alle Gesch\u00fctze waren weg. Wir wurden wieder gesammelt und ich kam zur untersten Gebirgsdivision, die in Braunau am Inn lag. Ich kam zur Infanterie und dort geschah folgendes: Ich hatte keine Erfahrung mit der Infanterie, ich hatte nur von Pferden Ahnung. Wir waren mit vielleicht zehn, zw\u00f6lf Leuten auf einem Berg und eines Tages griff der Russe an. Wir haben geschossen, die haben geschossen, jedenfalls haben wir den Berg verteidigt. Wie man so ist als junger Mensch, ich sprang in ein Loch hinein und habe auch geschossen. Pl\u00f6tzlich schie\u00dft ein Russe mit einem Gewehr genau in das Loch. Wieder geht die Granate durch meine F\u00fc\u00dfe durch, schl\u00e4gt in die Erde ein und hat mich nicht getroffen. Ich sprang aus dem Loch, habe nur mit Handgranaten verteidigt und bin nicht verwundet worden. Drei Tage sp\u00e4ter wurden wir von der Ungarischen Einheit abgel\u00f6st und wir mussten nach Jugoslawien. Irgendwie war der Russe wieder durchgebrochen und wir sollten ihn dort aufhalten. Wir liefen den Berg runter, es waren zw\u00f6lf Kilometer Gebirge. Als wir unten ankamen, geschah wieder ein Wunder: Unser Leutnant sagte: \u201eSetzt euch nicht alle zu einem Haufen zusammen\u201c. Ich nahm meinen Rucksack und ging zehn, zwanzig Meter weiter weg und setzte mich auf einen Felsbrocken. Als ich gerade mein Butterbrot essen wollte, gab es dort, wo wir gesessen hatten, einen f\u00fcrchterlichen Knall. Bei dieser Explosion haben wir \u00fcber zwanzig Leute verloren. Mir ist wieder nichts passiert. So etwas geschah fortw\u00e4hrend.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel war, als wir eingekesselt waren. Wir mussten wieder zur\u00fcck und der Russe hat uns eingekesselt. Wir lagen auf einer Wiese. Alles hatten wir verloren, alles war weg. Es hie\u00df nur: \u201eRette sich, wer kann!\u201c Ich wollte in einen Wald laufen und wieder war eine Stimme, die sagte: \u201eLauf nicht dort, lauf alleine!\u201c Dieser Eingebung bin ich gefolgt. Ich bin die ganze Fl\u00e4che bis zum Wald gelaufen, bin dahin und dahin gesprungen. Pl\u00f6tzlich war es wieder so: \u201eLauf nicht dahin!\u201c Ich habe mich hingeworfen, ein riesiges Loch riss auf, meine Beine hingen in dem Loch und mein Oberk\u00f6rper lag oben. Meine Gedanken waren: \u201eMeine G\u00fcte, hoffentlich ist den Beinen nichts passiert\u201c. Nichts ist passiert! Ich habe die Beine aus dem Loch rausgezogen. Das war ein Loch von mindestens zwei Meter Durchmesser. Zufall? Nein! Ich glaubte immer an Gott, aber ich habe nie verstanden, wer er ist. Meine Mutter hat uns das Beten gelehrt und das habe ich auch gemacht. Ich habe nicht gewusst, wer wirklich Gott ist, das habe ich erst viel, viel sp\u00e4ter kennenlernen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>1943 wurde ich verwundet. In den Karpaten habe ich ein Auge verloren. Ich bin dann erst einmal nach Wien ins Lazarett geflogen. Dort wurde das Auge rausgenommen. Von Wien wurde ich nach Dresden verlegt, weil der Russe schon so weit war. In Dresden geschah folgendes: Ich lag in dem gro\u00dfen Lazarett mit \u00fcber achthundert Verwundeten. Jetzt griffen die Engl\u00e4nder und Amerikaner an und bombardierten die Stadt. Ich lag drei Tage in dieser Stadt, im Linkischen Bad und habe folgendes mitgemacht: Da ich verwundet war, wollte ich nicht in den Keller und blieb bei Luftalarm einfach liegen. Der Offizier kam und sagte: \u201eGeht wenigstens in den Heizungskeller\u201c. Ich bin dann aufgestanden, habe alles liegenlassen und ging in den Heizungskeller. Der Angriff kam, die Bomben fielen. Ich wusste aber nicht, dass sie Brandbomben warfen und die riesige Halle, in der wir lagen, in Flammen stand. Ich sa\u00df mit noch einem Soldaten und zwei Frauen in dem Heizungskeller. Das Licht war pl\u00f6tzlich ausgegangen. Auf einmal schlug eine Gasgranate in den Luftschacht, zu uns in den Keller. Alles war dunkel und ich sagte, dass ich einmal nachsehe, was da los ist. Ich bin die Treppe hoch \u2013 wir konnten gar nicht mehr raus. Nur noch Feuer, rechts, links, oben, unten, alles brannte. Ich habe gesehen, dass die Seitenw\u00e4nde durchgebrannt waren, es bestand ja alles aus Holz. Ich habe Luft geholt, mit dem Stiefel gegen die Mauer gesto\u00dfen und bin nach drau\u00dfen gerannt und geflogen. Als ich zehn, f\u00fcnfzehn Meter weg war, st\u00fcrzte das ganze Haus ein. Die ganze Asche lag \u00fcber mir. Ich habe nur noch ins Gras gebissen und gesagt: \u201eGott im Himmel, wann h\u00f6rt das endlich auf?\u201c Aber ich habe \u00fcberlebt, auch diese Sache und das waren drei N\u00e4chte. Ich habe mitgeholfen, die fast f\u00fcnfhundert Verwundeten aus diesem Haus herauszuschleppen.<\/p>\n<p>Nach drei, vier Wochen kam ich wieder zur Front, in den Osten. Dort hatte ich wieder ein Gl\u00fcck, ich h\u00e4tte beinahe mein rechtes Auge auch noch verloren. Es ging aber alles gut. Ich war auf dem Weg nach Bad Schandau. In einem Dorf, den Namen wei\u00df ich nicht mehr, habe ich eine Rastst\u00e4tte aufgesucht, weil ich Durst und Hunger hatte. Ich fragte den Wirt, ob er mir ein Glas Wasser geben k\u00f6nne. Ich hatte keinen Ausweis, gar nichts, weil alles verbrannt war, nur Hose, Jacke und Schuhe. Dem Wirt habe ich erz\u00e4hlt, dass ich aus Dresden komme und dort alles verbrannt ist. An dem Tisch sa\u00dfen zwei Damen, die auch aus Dresden waren, was ich aber nicht wusste. Als ich wieder auf die Stra\u00dfe gehen wollte, sprach mich eine Dame an und fragte: \u201eKommen Sie aus Dresden?\u201c \u201eJa\u201c sagte ich. \u201eWo wollen Sie denn hin?\u201c \u201eIch wollte Richtung Bad Schandau\u201c. \u201eWir wollen auch dorthin, kommen Sie mit uns!\u201c Ich wusste nicht, dass eine Dame Schauspielerin war, sie hie\u00df Anna Fischer. Sie hatte einen riesigen Koffer bei sich, auf dem stand \u201eB\u00fchnengep\u00e4ck\u201c. Diesen Koffer habe ich genommen und wir sind auf die Stra\u00dfe circa sechs, sieben Kilometer gegangen. Pl\u00f6tzlich standen auf der Stra\u00dfe Soldaten, \u201eKettenhunde\u201c genannt. Sie sammelten alle auf, Soldaten oder was auch immer. Ich hatte doch keinen Ausweis. Jetzt kamen sie: \u201eHalt, Ausweispapiere!\u201c Diese Anna Fischer ging gleich hin und sagte: \u201eH\u00f6ren Sie mal, wir sind eine K\u00fcnstlergruppe und wollen in Bad Schandau ein Abendspiel machen\u201c. Die Kettenhunde schauten mich an und sahen den gro\u00dfen Koffer auf meinem R\u00fccken, auf dem \u201eB\u00fchnengep\u00e4ck\u201c stand. Sie haben das geglaubt und lie\u00dfen uns gehen. In Bad Schandau habe ich zwei Tage \u00fcbernachtet, aber dann habe ich mich doch an einem Sammelplatz gemeldet. Ich brauchte unbedingt einen Ausweis, denn wer sich damals nicht ausweisen konnte wurde entweder als Kriegsverbrecher, oder Absetzen vom Feind, erschossen oder in eine Strafkompanie versetzt.<\/p>\n<p>Ich kam an der Sammelstelle an und man hat mich nach Braunau am Inn geschafft, um dort Wache zu schieben. Ich war verwundet, hatte ein Auge verloren. Bei der deutschen Wehrmacht war es eigentlich nicht erlaubt, einen verwundeten Soldaten wieder zur Front zu schicken. In letzter Zeit haben sie aber alle genommen, ob alt oder jung. Ich wurde eingekleidet und am 20. April 1945 wieder in Deutschland, nach G\u00f6rlitz, zur Front geschickt, wo der Russe schon war. In diesen Tagen hatte ich noch zwei, drei Eins\u00e4tze, zur Verteidigung vor den Russen. Einen Tag, bevor wir kapitulierten, hatten wir den Auftrag, f\u00fcr die deutsche Bev\u00f6lkerung, die in den Westen wollte, den Russen zu halten und mit ihm zu k\u00e4mpfen. Alle Stra\u00dfen waren schon verstopft.<\/p>\n<p>Einmal haben wir uns in einem Ort eingegraben. Wir waren vielleicht f\u00fcnfzig, sechzig zusammen gesammelte Soldaten. Auf einmal kam der Russe mit vielleicht hundert Leuten \u00fcber die Wiese. Wir haben gewartet und ihn bis auf achtzig Meter herankommen lassen, dann haben wir uns nat\u00fcrlich verteidigt. Der Russe griff nicht weiter an und blieb liegen, hat aber sechsunddrei\u00dfig Panzer geschickt. Ich habe sie gez\u00e4hlt. Sie kamen auf uns zu. Was machen wir jetzt? Wir hatten kleine Panzerl\u00f6cher an der Stra\u00dfe gegraben und eine Gruppe von sechs Mann lag an der Stra\u00dfe in diesen L\u00f6chern. Wir haben gewartet, bis die Panzer kamen. Der erste Panzer kam und ein Deutscher hat ihn gleich mit der Panzerfaust abgeschossen. Der Panzer ging in Flammen auf. Wir hatten Sturmgesch\u00fctze und der zweite Panzer wurde abgeschossen. Alle vierunddrei\u00dfig Panzer haben kehrt gemacht und sind abgehauen. Wenn die gewusst h\u00e4tten, wie wenige wir nur waren!<\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter, am 8. Mai 1945, hie\u00df es auf einmal: \u201eDeutschland hat kapituliert!\u201c Nun stand ich dort auf der Stra\u00dfe und bin in Gefangenschaft gekommen. Die ersten vier, f\u00fcnf Monate, bis Oktober, November war ich beim Russen und habe in der Landwirtschaft gearbeitet. Die haben uns gut behandelt. Dann hat man uns den Polen \u00fcbergeben. Das war im Winter 1945. Ich kam in polnische Gefangenschaft und habe dort dreieinhalb Jahre verbracht.<\/p>\n<p>Im April 1949 wurde ich aus Warschau in Polen und nach Duisburg entlassen. Dort wohnte meine Schwester, Anna Hardt. Meine Eltern wohnten auch dort. Sie sind von Pommern aus dem Lager der Polen entlassen worden und auch zu meiner Schwester gezogen. Ich hatte nur das, was ich an hatte und habe mich bei der Stadt gemeldet. Mich besuchte ein Kamerad aus der Kriegsgefangenschaft, Gerhard Schr\u00f6der, der dort bei einer Firma arbeitete. Er fragte: \u201eHast du schon Arbeit?\u201c Ich sagte: \u201eNein\u201c. \u201eDu kannst bei uns anfangen, in der Margarinefabrik Schmitz und Loh. Komm doch einmal mit!\u201c So bin ich dorthin gefahren und wurde eingestellt. Ab Mai 1952\/53 habe ich dort gearbeitet. In dieser Firma gab es einen Mann, Johannes Hopfe, der Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage war, was ich aber nicht wusste. In der Fabrik habe ich die Maschinen bedient und Freitagnachmittags wurden sie ges\u00e4ubert. An einem Freitag, das war 1956, wunderte ich mich, wo denn die Leute alle sind. Wir haben Montag bis Freitag gearbeitet und Samstag, Sonntag hatten wir frei.<\/p>\n<p>Ich fragte einen, wo die denn alle sind und er sagte: \u201eDie sitzen bestimmt unten im Keller und warten auf den Feierabend\u201c. Ich bin in den Keller gegangen. Tats\u00e4chlich sa\u00dfen dort ungef\u00e4hr zwanzig Leute und unterhielten sich. Ich stellte mich neben der Treppe hin und h\u00f6rte, dass sie sich \u00fcber Religion unterhielten. Da waren katholische, evangelische, einer war von der Pfingstgemeinde, der andere war Neuapostole. Ich traute meinen Augen nicht. Ich war katholisch und wusste von alldem \u00fcberhaupt nichts. Ich dachte, was sagen die da alles. In der Ecke sa\u00df jemand, der nach meinen Erfahrungen die besten Antworten gab. Ich habe den Mann angesprochen: \u201eH\u00f6r mal Hans, welcher Religionsgemeinschaft geh\u00f6rst du denn an?\u201c Er antwortete: \u201eIch bin Mormone\u201c. Ich packte mich an den Kopf, ich verstand gar nichts mehr. So viele Religionsgemeinschaften, ich kannte zu diesem Zeitpunkt nur katholisch und evangelisch. Ich fragte ihn, was das w\u00e4re. Er sagte: \u201eWenn ich dir das jetzt erkl\u00e4ren w\u00fcrde, w\u00fcrdest du nicht daran glauben. Das Beste ist, du kommst einmal dahin und schaust dir die Kirche an. Da kannst du deine Fragen stellen\u201c. Ich ganz schnippisch: \u201eDarauf kannst du dich verlassen. Den Verein schaue ich mir an!\u201c<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht genau, ob es gleich der Sonntag war oder der n\u00e4chste, ich bin tats\u00e4chlich nach Oberhausen gefahren (in Duisburg gab es keine Gemeinde), habe die Gemeinde gesucht und sie tats\u00e4chlich gefunden. Allerdings suchte ich eine Kirche mit Turm. Dort war auch alles kaputt und ich wusste nicht, dass diese Kirche in einem behelfsm\u00e4\u00dfigen Raum untergebracht war. Endlich habe ich ein Schild gelesen \u201eKirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage\u201c und bin reingegangen. Das war ein kleiner Saal, von dem Bruder Hopfe sich ein kleines Zimmer abgeschlagen hatte und dort wohnte. Ich habe ihn gefragt, was ich denn jetzt machen m\u00fcsse. \u201eGar nichts\u201c, sagte er. \u201eDu setzt dich auf die Bank und fertig. Ich war gewohnt, mich zu bekreuzigen usw. Pl\u00f6tzlich begann eine Sonntagsschule. Ich muss ganz ehrlich sagen, der Geist hat auf mich so stark gewirkt, dass ich von einer Schwester, die vorne stand, sehr beeindruckt war. F\u00fcr mich war neu, dass sie eine Sonntagsschule abhielten. In dieser Sonntagsschule gab es damals eine zweieinhalb Min\u00fctige Ansprache. Ein Bruder sagte, dass wir jetzt eine zweieinhalb Min\u00fctige Ansprache von einer Schwester Starenfeld h\u00f6ren. Ich dachte: \u201eWas, eine Frau?\u201c Das war f\u00fcr mich ganz neu. Diese Schwester, eine Missionarin, war verheiratet und hatte drei Kinder. Ein Kind hatte sie auf dem Arm gehabt, ein Junge, vielleicht f\u00fcnf oder sechs Jahre alt, sa\u00df neben ihr, links sa\u00df ein ungef\u00e4hr dreij\u00e4hriges Kind. Da steht diese Frau auf, gab das Baby einer anderen Schwester, geht nach vorne und h\u00e4lt eine Ansprache. Ich war derma\u00dfen begeistert und wirklich \u00fcberzeugt. Ich konnte fast nicht glauben, dass eine Schwester so \u00fcberzeugend eine Ansprache halten kann.<\/p>\n<p>Seit dem Sonntag bin ich jeden Sonntag nach Oberhausen gefahren. Ich wei\u00df nicht warum. Ich musste einfach nach Oberhausen. Zwei, drei Wochen sp\u00e4ter kam auch meine Frau mit. Wir waren beide keine Mitglieder, aber wir sind jeden Sonntag hingegangen. Wir sind zum Bahnhof gelaufen, mit dem Zug nach Oberhausen gefahren und dort wieder mindestens zwanzig Minuten zur Kirche gelaufen. Das haben wir fast ein Jahr oder ein dreiviertel Jahr lang gemacht. Das war 1956. Niemand hat mich gefragt, ob ich getauft werden wollte. Es gab keine Missionare, nur die Sonntagsschule. Dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Ich habe dort im Chor gesungen, die GFV mittwochs besucht und war schon integriert, aber ich habe nicht verstanden, dass ich getauft werden musste. An einem Sonntag sah Bruder K\u00fcpeli, der damals Distriktspr\u00e4sident war und eine Tafel an der Wand mit den Namen der Anwesenden. Mein Name stand ganz oben und da war ein Strich gezogen. Der Untersucher war ich und der war am meisten anwesend. Das hat er sich angesehen und hat gefragt: \u201eWer ist dieser Bruder?\u201c Es wurde gesagt: \u201eDas ist noch kein Bruder, er ist kein Mitglied\u201c. \u201eWas, kein Mitglied?\u201c So kam er zu mir und hat mir eine Frage gestellt: \u201eBruder Polk\u00e4hn, sie sind schon so lange als Untersucher hier. Ich m\u00f6chte sie fragen, ob sie getauft werden m\u00f6chten\u201c. Ich habe abgelehnt, mit der Begr\u00fcndung, dass ich noch zu wenig wisse. Ich bin immer zur Kirche gegangen, aber niemand hat gefragt, ob ich getauft, oder vielleicht auch belehrt werden wollte. Eines Tages kam ein Ehepaar aus Amerika. Ich glaube sie hie\u00dfen Ehle, so ungef\u00e4hr, ein wunderbares Ehepaar. Sie haben auch die Tafel gesehen und haben gefragt, wo ich wohne. Pl\u00f6tzlich war das Ehepaar bei mir zu Hause, bei meinen Eltern und wir kamen ins Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Als das Gespr\u00e4ch begann, sagten sie: \u201eBruder Polk\u00e4hn, glauben Sie an Gott, den ewigen Vater?\u201c Ich habe gesagt: \u201eJawohl, ja, dass glaube ich\u201c. \u201eGlauben Sie an den Sohn, Jesus Christus, dass er f\u00fcr uns das S\u00fchnopfer vollbracht hat?\u201c \u201eDas glaube ich auch\u201c. \u201eGlauben Sie auch, dass Joseph Smith der Prophet war, der das Evangelium wieder herstellen musste?\u201c \u201eJa, ich habe davon geh\u00f6rt. Ein toller Mann. Ich denke, das glaube ich auch\u201c. Der Mann schaute mich an und sagte: \u201eBruder, Sie sollten getauft werden\u201c. Das war mein Interview. Ich habe \u201eJa\u201c gesagt. Am 22. September 1957 wurde ich getauft und war nach dem Krieg das erste Mitglied in Duisburg. Jetzt kommt das Sonderbare: Ich wurde getauft und fuhr wieder nach Oberhausen. Zwei Monate sp\u00e4ter kamen zwei Missionare nach Duisburg, standen vor unserer T\u00fcr und sagten: \u201eBruder Polk\u00e4hn, wir sind Missionare der Kirche Jesu Christi und wir m\u00f6chten in Duisburg die Sonntagsschule aufbauen\u201c. Ich fragte: \u201eWo denn?\u201c \u201eIn der Gutenbergschule\u201c. Meine Frau und ich gingen hin. Ich war Mitglied, meine Frau nicht, unser Sohn nicht und die Ulrike im Kinderwagen und meine Mutter nicht und sie sind mitgekommen. Das war die Gr\u00fcndung der Kirche Jesu Christi in Duisburg.<\/p>\n<p>Meine Frau ist im M\u00e4rz 1958 getauft geworden. Nach ein paar Wochen sagte meine Frau: \u201eSollen wir nicht wieder nach Oberhausen fahren?\u201c In der Sonntagsschule in Duisburg haben die zwei Missionare ein Schild mit \u201eKirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Sonntagsschule von neun Uhr drei\u00dfig bis elf Uhr\u201c an die T\u00fcrklinke geh\u00e4ngt. Das war in der Schule. Dort hat man uns eine kleine Garderobe zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Missionare haben das Abendmahl gesegnet und ausgeteilt, dann gingen sie wieder mit ihren Taschen raus. Ich sagte zu meiner Frau: \u201eWei\u00dft du was, lass uns doch ein paar Wochen bleiben, nach Oberhausen k\u00f6nnen wir immer noch gehen\u201c. Vierzehn Tage sp\u00e4ter standen zwei Schwestern da. Ich dachte, da laufen immerzu zwei Schwestern rum. Die Missionare haben das Abendmahl vorbereitet und ich sagte zu ihnen: \u201eDa sind zwei Schwestern, kennen sie die zuf\u00e4llig?\u201c Sie sagten: \u201eAch, Schwester Schuks kommen sie rein\u201c. Beide wurden getauft. Nach und nach kam Bruder Pulsch und wie sie alle hie\u00dfen.<\/p>\n<p>So entstand die Kirche, bis Bruder Hopfe von Oberhausen nach Duisburg zog, der jetzt \u00c4ltester war. Jetzt hatten wir einen \u00c4ltesten und wurden von 1958 bis 1960 eine eigene Gemeinde. Bruder Hopfe wurde Gemeindevorsteher und zwei Jahre sp\u00e4ter wurde ich Gemeindevorsteher. Ich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehlsack, Braunsberg, Ostpreu\u00dfen Ich hei\u00dfe Anton Polk\u00e4hn und bin am 7. Dezember 1918 in Mehlsack, Ostpreu\u00dfen, geboren. Mein Vater, Johann Polk\u00e4hn, ist am 23.Oktober.1872 in Rosengarten, Kreis Braunsberg, Ostpreu\u00dfen, geboren. Meine Mutter, Anna Polk\u00e4hn, geborene Freier, ist am 26. Juli 1880 in Plauten, Kreis Braunsberg, geboren. 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